Nicht schlecht staunten am Dienstagvormittag, 21. Juni 2011, zwei Stadtpolizisten, als sie im Kreis 1 unverhofft von einem heiratswilligen Paar als Trauzeugen angefragt wurden. Ganz im Sinne als Freund und Helfer übernahmen sie diese ungewöhnliche Aufgabe.

Kurz vor 11:30 Uhr befanden sich zwei Stadtpolizisten zu Fuss auf Patrouille am Stadthausquai. Plötzlich wurden Sie von einem Brautpaar angesprochen und gefragt, ob sie als Trauzeugen agieren würden. Das Pärchen hatte beim Zivilstandsamt um 11:45 Uhr einen Trauungstermin. Das Einzige, was ihnen jetzt noch fehlte, waren die Trauzeugen. Gemäss ihren Angaben hätten sie niemandem von der bevorstehenden Hochzeit erzählt, um ihre Verwandten und Bekannten zu überraschen. Daher hätten sie auch keine Trauzeugen aufgeboten. Aus diesem Grund entschlossen sich die Frau und der Mann kurzerhand dazu, die zufällig anwesenden Polizisten um Hilfe zu bitten. Diese erklärten sich spontan bereit dazu, den Heiratswilligen behilflich zu sein. Gemeinsam mit dem Brautpaar begaben sich die Stadtpolizisten in der Folge ins Stadthaus zum Zivilstandsamt. Dort staunte die zuständige Standesbeamtin nicht schlecht, als das Brautpaar mit zwei uniformierten Polizisten im Trauungszimmer erschien. Nachdem der Beamtin die Rolle der Polizisten erklärt worden war, stand der Heirat nichts mehr im Wege. Rund eine Viertelstunde später waren der 32-jährige Schweizer und die 33-jährige Spanierin glücklich im Hafen der Ehe gelandet.

Quelle: PM der Stadtpolizei Zürich vom 22.06.2011

Im Kampf gegen Autozündler wurde die Polizeipräsenz auf der Straße verstärkt. Die Behörden glauben an erste Erfolge: Nach der Festnahme zweier Tatverdächtiger brach eine Brandserie angeblich ab.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/jede-nacht-sind-130-polizisten-im-einsatz/4305580.html

Bei einer Anti-Nazi-Demonstration im Februar hat die Polizei eine großräumige Handyüberwachung in einem Dresdner Stadtviertel durchgeführt.

http://www.tagesschau.de/inland/handyueberwachung100.html

 

Und hier das Statement der Polizei Dresden dazu:

Soko hat Verbindungsdaten rechtmäßig erhoben
Die Sonderkommission 19/2 der Dresdner Polizei ermittelt nach den schweren Ausschreitungen am 19. Februar unter anderem wegen mehreren schweren Landfriedensbrüchen. Aus Gruppen heraus hatten Unbekannte an mehreren Orten Einsatzkräfte und polizeiliche Einrichtungen angegriffen und beschädigt. (siehe auch Medieninformation der Polizeidirektion Dresden 72/11, 73/11, 74/11, 75/11, 76/11 und 79/11)

Im Rahmen des Ermittlungsverfahrens haben die Ermittler am 22. Februar 2011 bei der Staatsanwaltschaft Dresden einen Beschluss zur retrograden Erhebung von Verbindungsdaten angeregt. Diesem folgte die Staatsanwaltschaft in ihrem Antrag, welchen das Amtsgericht am gleichen Tag beschloss.

Diese Daten betreffen alle Funkzellen, in denen man sich von Tatorten, innerhalb des jeweiligen Tatzeitraumes, mit seinem Telefon eingewählt hat. Auf diesem Weg erhielten die Ermittler ca. 138.000 Datensätze von den Providern. Diese enthalten ausschließlich Verbindungsdaten, jedoch keine Inhalte von Gesprächen oder Kurznachrichten.

Polizeipräsident Dieter Hanitsch: „Es muss sich keiner wegen seiner persönlichen Daten sorgen. Unser Ziel ist die Aufklärung der schweren Straftaten am 19. Februar. Dafür müssen wir wissen, wer sich zum Tatzeitpunkt innerhalb der Funkzelle aufgehalten hat. Dies ist insbesondere erforderlich, da sich bisher kaum Zeugen für die Vorfälle bei der Polizei gemeldet haben.“

Die Staatsanwaltschaft Dresden erklärt hierzu, dass die erhobenen Daten ausschließlich in den Verfahren wegen des Tatvorwurfes des Landfriedensbruches und damit im Zusammenhang stehender  Gewalttaten als Beweismittel verwertet werden, nicht jedoch in Verfahren wegen des Verstoßes gegen § 21 Versammlungsgesetz (Blockierer).

Da durch die Provider ausschließlich die Verbindungsdaten der gesamten Funkzelle mitgeteilt werden, kann nicht vorab unterschieden werden, ob es sich bei dem Anschlussinhaber um Anwohner, Gäste oder aber Zeugen oder gar Beschuldigte handelt. Dies ergibt sich erst im Verlauf der weiteren Ermittlungen. Verbindungsdaten von Personen, die nicht Gegenstand des Verfahrens sind, werden unverzüglich gelöscht.

Dieter Hanitsch: „Die Polizeidirektion Dresden steht bereits mit dem sächsischen Datenschutzbeauftragten in Kontakt. Er kann sich jederzeit vor Ort ein Bild über die Ermittlungen machen.“

Quelle: PM der PD Dresden vom 20.06.2011

Joachim Herrmann will nicht länger klaglos akzeptieren, dass immer mehr bayerische Polizisten zu Einsätzen ausgeliehen werden. Andere Länder leisteten weniger Hilfseinsätze.

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.polizei-bayern-will-polizistenverleih-nicht-laenger-akzeptieren.098eead8-7e82-466f-bab7-604bcbbd81bb.html

Ich schreib dazu gar nichts, weil es mir bei 90% der Äußerungen dieser Partei als unter meiner Würde erscheint, überhaupt Zeit und Kraft aufzuwenden, um mich damit auseinanderzusetzen.

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Fiedler-verlaesst-Landtag-unter-Protest-465370836

Übrigens gibt es auch so genannte Kollektivbeleidigungen. Nur mal so zur Info. Die sind natürlich nicht strafbar, das ist richtig. Aber schön für den Empfänger sind sie auch nicht. Aber schon klar… man selbst darf natürlich dumme Pauschalurteile fällen. Böse sind damit immer nur die anderen, denen man es entsprechend unterjubelt.

Ach, wie mich das langweilt…

 

 

Ein 21jähriger Polizeischüler sprang gestern gegen 15 Uhr von einer Fußgängerüberführung zwischen dem S-Bahnhof Marzahn und einem Einkaufszentrum mehrere Meter tief hinab auf einen Gehweg und verletzte sich schwer.
Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei war der 21jährige zuvor in Begleitung zweier Geschwister auf dem Weg vom Einkaufszentrum in Richtung des S-Bahnhofes, als er sich plötzlich, ohne erkennbaren Grund, von den beiden löste und über die Brüstung schwang. Er stürzte rund neun Meter tief und erlitt schwerste Schädelverletzungen. Nach Einlieferung in ein Krankenhaus wurde er notoperiert, er schwebt weiter in Lebensgefahr. Die Hintergründe des Suizidversuchs sind noch unklar.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 18.06.2011

Am Fr., 17.06.2011, fand in einer Feldscheune in Langelsheim-Bredelem eine Party der Landjugend Nordharz statt. Obwohl bis zu 700 junge Teilnehmer erschienen waren, kam es zu keinerlei Ausschreitungen oder pol. Einsätzen. Auch die anwesenden Helfer von DRK und Feuerwehr hatten eine einsatzfreie Nacht.

Anlässlich vieler negativer Meldungen über ähnliche Partys in neuester Zeit wird hier auch mal ganz deutlich ein Lob seitens der Polizei an die Veranstalter ausgesprochen.

Quelle: PM der PI Goslar vom 18.06.2011

So geht es also auch:

Am Freitagmittag hat eine Frau ihren pflegebedürftigen Mann schwer verletzt. Dann fügte sich die 62-Jährige selbst Verletzungen zu. Auslöser der Tat war offenbar die Überforderung der Beschuldigten bei der Pflege des Schwerkranken. Das Ehepaar wurde in eine Klinik gebracht. Die Frau kam anschließend in ein Bezirkskrankenhaus.

Gegen 12.30 Uhr war eine Mitarbeiterin eines Pflegedienstes zur Wohnung der Familie im Stadtteil .. gekommen. Als die Türe geöffnet wurde, stand die 62-Jährige blutverschmiert vor der Helferin. Die Frau erklärte sofort, sie habe ihren Ehemann mit einem Messer schwer verletzt und anschließend versucht, sich selbst das Leben zu nehmen.

Die Helferin setzte sofort einen Notruf ab und kümmerte sich bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den am Hals verletzten 63-Jährigen, der ansprechbar war. Der Mann und seine Ehefrau wurden in ein Schweinfurter Krankenhaus eingeliefert. Die dem Pflegebedürftigen zugefügten Verletzungen stellten sich als nicht lebensbedrohlich heraus. Seine Frau wurde in der Klinik behandelt und anschließend aufgrund ihres Algemeinzustandes in eine Fachklinik eingewiesen.

Die weitere Sachbearbeitung hat die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen. Hinsichtlich des Motivs spricht vieles dafür, dass die 62-Jährige, die ihren kranken Ehemann schon seit längerer Zeit liebevoll gepflegt hat, mit dieser Aufgabe nach und nach überfordert war.

In die laufenden Ermittlungen wurde auch die Staatsanwaltschaft Schweinfurt eingeschaltet. Über die weitere Vorgehensweise in diesem Fall wird zu Beginn der kommenden Woche entschieden.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 17.06.2011

Wieder eine traurige Geschichte, die zeigt, dass Polizeibeamte die Missstände unserer Gesellschaft an vorderster Front austragen müssen.

Gestern Mittwoch, 15. Juni 2011, um 21.25 Uhr, machten sich zwei Jugendliche vor dem Polizeihauptposten Binningen BL einen Spass daraus, sich Marihuana rauchend vor dem Polizeilogo zu fotografieren. Dummerweise wurden sie dabei von den Polizisten beobachtet.

Die beiden 17-jährigen Schweizer hielten sich vor dem Polizeihauptposten Binningen an der Oberwilerstrasse auf. Einer posierte mit einem brennenden Joint vor dem Logo der Polizei Basel-Landschaft während er vom anderen fotografiert wurde. Polizisten beobachteten die beiden und stellten sie zur Rede. Das Handyfoto musste gelöscht werden. Die Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz wird an die Jugendanwaltschaft Basel-Landschaft beanzeigt.

Quelle: PM des Kantons Basel-Land vom 16.06.2011

Drei Miesbacher Schüler erlitten am Donnerstag, 09.06.2011, nach dem Konsum eines „Spice Joint“ massive Kreislaufstörungen und mussten deshalb zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Vier 15-Jährige, drei Burschen und ein Mädchen, trafen sich am frühen Nachmittag zwischen zwei Schulstunden im Stadtgebiet und rauchten dort die gefährliche „Kräutermischung“. Einer der Jungen hatte sich diese über das Internet bestellt und zusenden lassen. Als die Vier kurze Zeit später wieder im Unterricht waren, erlitten die drei Jungen zum Teil schwere Kreislaufzusammenbrüche und mussten sich übergeben. Noch in der Schule wurden erste Behandlungsmaßnahmen von den eingesetzten Rettungskräften durchgeführt. Während das Mädchen, das nur einmal am „Spice-Joint“ gezogen hatte, keine Beschwerden hatte und nur vorsorglich im Krankenhaus untersucht wurde, mussten die drei anderen über Nacht zur weiteren Beobachtung stationär verbleiben. Die Miesbacher Kriminalpolizei ermittelt nun in dieser Sache.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd warnt eindringlich vor den Gefahren beim Konsum sogenannter „Legal High“-Produkte, deren Angebot stetig steigt! „Legal Highs“ werden unter anderem als Kräutermischungen, Badesalze oder Legal Ecstasies angeboten und meist über das Internet vertrieben. Sie vermitteln dem Konsumenten den Eindruck der Legalität, doch es handelt es sich dabei um chemische Abänderungen bekannter Drogen. Besonders problematisch ist, dass die aufgeführten Bestandteile häufig nicht, beziehungsweise falsch, deklariert sind. Die Wirkung der Drogen sowie die Folgen für die Gesundheit des Konsumenten sind dadurch nicht kalkulierbar!

Die genauen Wirkungen der synthetischen Zusätze und der beim Rauchen entstehenden toxischen bzw. krebsfördernden Zersetzungsprodukte können derzeit wissenschaftlich noch nicht eingeschätzt werden. Konsumenten berichteten von erheblichen Wirkungen auf das Herz-, Kreislauf- und Nervensystem bis hin zur Bewusstlosigkeit. Auch birgt der Konsum ein nicht zu unterschätzendes Risiko bei der Teilnahme im Straßenverkehr, insbesondere beim Führen von Fahrzeugen.
Vielleicht kommt jetzt doch mal bei dem einen oder anderen die Botschaft an, dass Drogen nicht verboten sind, um irgendwelchen harmlosen Menschen den Spaß zu verderben, sondern weil sie Leben gefährden. Manchmal sogar das eigene…