Speyer/Karlsruhe/Baden-Baden/Bruchsal. Nunmehr zum achten Mal veranstaltet der Muggensturmer Udo Heidt am kommenden Sonntag, 15. Mai, in Speyer ein großes Benefizkonzert im Rahmen der Serie „Baden schaut über den Rhein“.
Die Konzertreihe hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wahren Publikumsmagneten entwickelt und auch im Jubiläumsjahr des Kaiserdoms werden wieder über 1.500 Menschen bei freiem Eintritt in die größte romanische Kirche der Welt strömen, um ab 15 Uhr die rund 200 Musiker und Sänger aus Baden zu erleben.
Für das Polizeimusikkorps Karlsruhe, das im Mai sein 30-jähriges Bestehen feiert und seit 20 Jahren unter der Leitung von Heinz Bierling steht, wird es bereits das dritte Mal sein, dass es kostenlos für den Erhalt des 950 Jahre alten Doms musiziert.
Deutschlands größtes Polizeiorchester wird mit seinem volumenreichen Klangkörper das Publikum erfreuen, wobei die beiden Sängerinnen Claudia Pontes und Susanne Kunzweiler sowie Jürgen Ell als Solist auf dem Euphonium besondere Glanzpunkte setzen werden. Auch das Zusammenspiel von Orchester und Holger Becker an der Domorgel lässt ein besonderes Klangerlebnis erwarten.
Mit den Polizeichören aus Baden-Baden, Bruchsal und Karlsruhe, die ebenfalls ehrenamtlich auftreten werden, ist es Udo Heidt gelungen, drei leistungsstarke badische Polizeigesangvereine zusammenzuführen. Dabei wird der Polizeichor Bruchsal neben seinem traditionellen Männerchor auch den „Chorus Delicti“ präsentieren. Der Name dieser modernen Formation ist Programm, denn die
Sängerinnen und Sänger werden mit ihrem Repertoire den Beweis antreten, dass sie den Geschmack des Publikums treffen. Chorleiter der Bruchsaler Akteure ist Rigobert Brauch, die Karlsruher Sänger stehen unter der Leitung von Alexij Burmistrov und die
Baden-Badener Sänger dirigiert Albin Späth.
Organisator Udo Heidt hat mit den musikalischen Leitern ein Programm zusammengestellt, dessen Bogen von der Klassik bis zu der Moderne reicht. So finden sich unter den 20 Musiktiteln Werke von Ludwig van Beethoven („Die Ehre Gottes“) und Vangelis („Conquest of Paradise“).
Nach dem Konzert besteht für die Besucher Gelegenheit, für die Erhaltung des Doms, der seit 30 Jahren auf der UNESCO-Liste als Weltkulturerbe steht, zu spenden.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidium Karlsruhe

Am Freitag, 20. Mai 2011, ab 19 Uhr, wollen deutsche und niederländische Polizisten zeigen, wie hervorragend das internationale Zusammenspiel funktioniert. Nicht weniger als 50 Sängerinnen und Sänger der Polizeichöre „Chorrage der Polizei Düsseldorf e.V“ und des „Politiekoor Twente“ werden einen „Fall“ bearbeiten, der es in sich hat. Dabei geht es nicht um Kriminalität, sondern um Kultur. Ein Gesangsrepertoir aus Schlager-, Film-, Rock- und Popmusik wird dargeboten.

Was die niederländische Polizei zu Gehör bringt, wird aus „ermittlungstaktischen“ Gründen nicht verraten.

Zuschauer und Besucher sind herzlich eingeladen, sich für zwei Stunden gut unterhalten zu lassen.

Ort: Düsseldorf-Pempelfort, Prinz-Georg-Straße 80, Clara Schumann Musikschule, Udo-van-Meeteren-Saal)

Eintritt: 10 Euro – Karten an der Abendkasse – Vorverkauf und Kontakt über „Chorrage“ unter Telefon 01577 – 9477886.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidium Düsseldorf

Hille, Preußisch Oldendorf (ots) – Ein Reh hatte sich in den Laderaum eines in der Nacht zu Montag am Mittellandkanal in Hille fest gemachten Binnenschiffes verirrt und wurde so unfreiwillig zu einem blinden Passagier an Bord der MS Altmark. Die außergewöhnliche Geschichte fand ein gutes Ende: Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes sowie Besatzungsmitglieder konnten das scheue Tier später mit einem Netz einfangen und es an einer Anlegestelle in Preußisch Oldendorf-Lashorst unverletzt in die Freiheit entlassen.

Mit den Worten: „Ich bin nicht betrunken, ich habe wirklich ein lebendiges Reh im Laderaum!“, meldete sich der Kapitän des Motorschiffes am Montagmorgen bei den Beamten der Wasserschutzpolizei in Minden. Er berichtete den Beamten, dass er auf der Fahrt nach Duisburg sei, um dort seine Ladung, zirka 1000 Tonnen Sintermetall, ein Abfallprodukt aus der Stahlproduktion, zu löschen.

Kurz nachdem er in Hille abgelegt hatte, wurde das Reh entdeckt. Offenbar war das Tier unbemerkt in der Nacht in den offen stehenden Laderaum gefallen und konnte nicht mehr aus eigener Kraft die Bordwand überwinden. Die Wasserschutzpolizei organisierte schnelle Hilfe und so konnte das Reh bereits 15 Kilometer weiter am Anleger in Lashorst seine unfreiwillige Fahrt auf dem Mittellandkanal wieder beenden. Sichtlich erleichtert verschwand es in seinen natürlichen Lebensraum.

Quelle: Pressemeldung der KPB Minden-Lübecke

Ihr seid echt super, liebe Polizei!

„Zivilkräfte der Heidelberger Kriminalpolizei nahmen den 29-Jährigen in der Nacht zum Montag in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis) fest wie das Landeskriminalamt Baden-Württemberg mitteilte.“

Quelle und mehr:

http://www.az-web.de/news/hochschule-detail-az/1674171?_link=&skip=&_g=Taximoerder-vom-Bodensee-ist-gefasst.html

Also, den Artikel musste ich mehrmals lesen… bis ich es glauben konnte. Da kann man auch nichts zusammenfassen. Lest selbst…

http://www.tageblatt.lu/nachrichten/faits_divers/story/20655208

„Rebellion mit Waffen“ – intressanter Straftatbestand.

Die St. Galler Stadtpolizei befreite einen Siebenschläfer aus einer prekären Lage. Ein Mann fand ihn in seiner WC-Schüssel.

„Durch den Tierschutzbeauftragten wurde der tropfnasse Siebenschläfer abgeholt, getrocknet und gefüttert.“

Quelle: http://www.polizeibericht.ch/ger_details_33711/St_Gallen_Siebenschlaefer_im_WC.html

Schwalmtal (NRW) – Am heutigen Tag gegen 09.55 Uhr teilte die Feuerwehrleitstelle im Ortsbereich Waldniel einen starken Gasgeruch / möglichen Gasaustritt im Bereich einer Flüssiggasanlage mit.

Der eingesetzte Streifenwagen befuhr mit Sonder- und Wegerechten die L 372. Vor dem Kreuzungsbereich Schellerstraße verlangsamte der Streifenführer, ein 38-jähriger Polizeibeamter aus Viersen, die Fahrt bei Rotlicht. Da ein weiterer PKW die Kreuzung räumte, ging der Beamte davon aus, dass die Signale von allen Fahrzeugführern wahrgenommen worden waren. Völlig unerwartet fuhr dann ein weiterer Fahrzeugführer, ein 18-jähriger aus Schwalmtal in den Kreuzungsbereich ein und stieß dort mit dem Streifenwagen zusammen.

Bei der Kollision verletzten sich beide Fahrzeugführer leicht, der Polizeibeamte blieb dienstfähig, der Führer des zweiten Fahrzeugs wurde nach einer vorsorglichen Untersuchung ebenfalls aus dem Krankenhaus entlassen. Weniger „Glück“ hatten beide Fahrzeuge sowie ein im Kreuzungsbereich stehender Strommast, alle erlitten einen „Totalschaden“.

Quelle: PM der KPB Viersen

Gute Besserung an alle Verletzten.

Wiesbaden (ots) – Gleich zweimal hatten die Polizeibeamten des 1.Polizeireviers an diesem Wochenende mit einem polizeibekannten Wiesbadener zu tun.

Am Freitagabend mussten Beamten des 1.Polizeirevier sich gegen 22.00 Uhr erstmals mit dem 48jährigen Wiesbadener auseinandersetzen. Im Verlauf eines verbalen Streits mit seiner Lebensgefährtin schlug er diese. Dabei wurde die Frau leicht verletzt, worauf sie die Polizei anforderte.

In seinem massiv betrunkenen Zustand hatte der Mann, als die Beamten noch die geschädigte Lebensgefährtin suchten, „sein“ hochwertiges Handy unbemerkt in den Scheibenwischerschacht des vor dem Haus parkenden Funkwagens gelegt.

Durch die Befragung der Frau konnte der in der Nähe des Funkwagen stehenden Mann als der Täter erkannt werden. Da der Mann massiv alkoholisiert war, wurde er zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam eingeliefert und eine Anzeige wegen Körperverletzung gefertigt. ´

Da der Scheibenwischerschacht tief und das Handy schwarz war, bemerkten die Polizeibeamten das Handy auch auf der Fahrt zum Gewahrsam nicht.

Nachdem der Mann am Samstagmorgen ausgenüchtert entlassen wurde, suchte er sein Heil sehr schnell wieder im Genuss alkoholischer Getränke und der Suche nach „seinem“ Handy.

Aus diesem Grunde erschien er im Verlauf des Tages wieder betrunken auf der Wache des 1.Revier und fragte, ob man „sein“ Handy vielleicht gefunden habe. Dies wurde verneint. Hinweise wo er denn „sein“ Handy verloren haben könnte, waren ihm nicht möglich. Der betreffende Funkwagen war zudem bisher nicht benutzt worden.

Die „Verlustmeldung“ des Mannes wurde von den Beamten des Tagesdienstes pflichtgemäß an die Beamten des Nachtdienstes übergeben. Bei der routinemäßigen Überprüfung des betreffenden Funkwagens zum Nachtdienst fand ein Beamter im Scheibenwischerschacht das gesuchte Handy.

Aufgrund der „Verlustmeldung“ konnte sofort der Bezug zu dem vermeintlichen Verlierer hergestellt werden. Da der Akku des Handys mittlerweile leer war, konnten die Beamten das Gerät im Hinblick auf den rechtmäßigen Besitz zunächst nicht überprüfen.

Mit einem auf dem Revier vorhanden Ladegerät wurde das Handy geladen und der „Verlierer“ über die Fundsache telefonisch informiert.

Dieser erschien immer noch vollkommen betrunken auf der Wache und verlangte die Herausgabe „seines“ Handys.

Da der Akku wieder etwas geladen war, konnte die Polizeibeamten das Gerät wieder eingeschalten. Die zum Einschalten erforderliche PIN konnte der massiv alkoholisierte Mann nicht benennen. Also legten die Polizeibeamten eine andere SIM-Karte ins Handy und überprüften die Gerätenummer.

Dabei wurde festgestellt, dass das Handy 6 Tage zuvor in Wiesbaden entwendet worden war. Der Geschädigte dieses Diebstahls wurde telefonisch informiert.

Nachdem die Beamten dem Geschädigten den vermeintlichen „Verlierer“ beschrieben hatten, gab dieser an, dass ein derartiger Mann, ein entfernter Bekannter sei. Über den ihm bekannten Spitznamen des Mannes konnte damit auch der Diebstahl aufgeklärt werden.

Der eindringliche, aber taktisch unkluge Bekannte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ohne „sein“ Handy entlassen.

Quelle: PM der PP Westhessen, PD Wiesbaden

Liebe Twitterer,

würdet Ihr bitte Eure dämlichen Bots so einrichten, dass nicht unter den Meldungen für verletzte Polizeibeamte jede Menge Spam erscheint. Einfach aus Anstand? Mein Spamfilter schmeißt den Dreck eh raus, aber es würde Euch gut anstehen…

Danke schön.

GEROLZHOFEN, LKR. SCHWEINFURT. Bei einem Überholvorgang im Stadtgebiet von Gerolzhofen, bei dem sich am Donnerstagabend zwei Autofahrer offensichtlich ein Rennen geliefert haben, ist eines der Fahrzeug mit einem entgegen kommenden Streifenwagen der örtlichen Polizeidienststelle zusammen gestoßen. Dabei wurde der Beifahrer im Dienst-Pkw schwer verletzt. An den beteiligten Pkw entstand hoher Sachschaden.

Gegen 18.15 Uhr waren die beiden 22- und 23-jährigen Autofahrer mit ihren Fahrzeugen auf der Grabenstraße unterwegs. Nach den jetzt vorliegenden Erkenntnissen gaben beide Autofahrer ordentlich Gas, wobei der Jüngere mit seinem Polo versuchte, den Audi des Älteren zu überholen. Obwohl sich beide Fahrzeugführer einer engen unübersichtlichen Linkskurve näherten, bremste keiner der beiden ab.

Das überholende Fahrzeug stieß dann frontal mit einem entgegen kommenden Streifenwagen der Polizeiinspektion Gerolzhofen zusammen. An dem Polo entstand dabei wirtschaftlicher Totalschaden. Die Kosten für die Reparatur des Dienstfahrzeugs dürften sich auf mindestens 10.000 Euro belaufen.

Bei dem Zusammenprall wurde der 52-jährige Beifahrer im Dienstauto so schwer verletzt, dass er stationär im Krankenhaus Gerolzhofen aufgenommen werden musste. Der Fahrer des Streifenwagens und der entgegen kommende Polo-Fahrer kamen ohne Verletzungen davon.

Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Schweinfurt. Gegen die beiden aus Gerolzhofen stammenden Autofahrer wurden Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallgeschehens hofft der Sachbearbeiter jetzt darauf, dass sich Zeugen melden, denen die beiden Pkw auf Grund ihrer rasanten Fahrweise in der Grabenstraße oder möglicherweise bereits vor dem Unfall im Stadtgebiet von Gerolzhofen aufgefallen sind.

Quelle: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Unterfranken

Bildquelle: Polizeipräsidium Unterfranken

Dem verletzten Polizeibeamten meine herzlichsten Besserungswünsche.

Und all jenen, die meinen, illegale Autorennen wären witzig, vielleicht jetzt mal einen erhellenden Moment.