Der Verband der Polizeibeamten fordert härtere Strafen für Drohungen und Gewalt gegen Beamte. Und beklagt, dass die Öffentlichkeit immer seltener nützliche Hinweise liefert.

Quelle und mehr:

http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/26851973

Die Trauerfeier für den in Schafhausen in der Schweiz erschossenen Polizisten findet morgen statt.

http://www.bernerzeitung.ch/region/emmental/Angehoerige-und-Kollegen-verabschieden-sich-vom-getoeteten-Polizisten/story/18812077

„Auf offener Straße hat sich am frühen Montagmorgen ein Polizist in Triptis (Saale-Orla-Kreis) mit seiner Dienstwaffe erschossen.“

Quelle und mehr:

http://nachrichten.lvz-online.de/leipzig/polizeiticker/polizeiticker-mitteldeutschland/polizist-erschiesst-sich-in-triptis-mit-seiner-dienstwaffe/r-polizeiticker-mitteldeutschland-a-90974.html?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Mein Beileid an die Kollegen, die Angehörigen und die Freunde des betreffenden Polizisten. Ausnahmsweise stelle ich hier die Kollegen an die erste Stelle.

Münster (NRW) – Zu einer Alarmauslösung in einem Privathaus in Münster Mecklenbeck wurde die Polizei am Montagmorgen (30.05.2011) gegen 09.00 Uhr gerufen. Die Bewohner waren zu dieser Uhrzeit nicht mehr im Hause und es war zu vermuten, dass hier Einbrecher am Werk sein könnten. Vor Ort wurden die Übeltäter schnell ausgemacht und gestellt: zwei Dohlen, die kleinsten Vertreter aus der Gattung Raben und Krähen, hatten es geschafft, durch den Kamin in den Wohnraum zu gelangen. Dort benahmen sie sich zwar artgerecht, aus menschlicher Sicht aber flegelhaft. Unter anderem ließen sie diverse Hinterlassenschaften auf Tisch und Sofa fallen. Der Polizist zog seine Handschuhe über und schaffte es, die Eindringlinge behutsam und ohne großes Gezeter einzeln aus dem Haus zu tragen. Vor der Tür wurde das Dohlenpaar wieder in die Freiheit entlassen.

Quelle: PM der Polizei Münster vom 30.05.2011

Na, dann hoffe ich mal, dass der Polizist nicht wie seine Kollegen in Berlin für seine Tierliebe auch noch eine Anzeige fängt… und während ich das hoffe, sage ich: Gut gemacht!

Ich finde es sehr gut, dass ausgerechnet Michael Frehn über seine Erfahrungen berichtet und auch darüber, wie es ihm damit geht.

Aufgrund seines Mitwirkens in einigen Folgen von „Ärger im Revier“ hat er einen gewissen Bekanntheitsgrad. Zwar rückte er erst in mein Blickfeld, als ich davon las, wie übel er zusammengetreten worden war, was aber nichts daran ändert, dass einige Menschen ihn aus dem Fernsehen kennen und er deswegen mit seiner Offenheit viele Leute erreichen kann.

Jemandem das Gesicht zu zertrümmern empfinde ich als so ungeheuer brutal, dass ich da gar keine Worte für habe, die meine Gefühle angemessen zum Ausdruck bringen. Vermutlich, weil das Gesicht einen großen Teil der menschlichen Identität ausmacht. Deswegen ging und geht mir dieser Fall ganz besonders unter die Haut. Sicherlich auch, weil Michael Frehn für mich sympathisch rüberkommt.

Hut ab! Ich weiß nicht nur, was für eine Leistung es ist, im Fernsehen über diese Dinge zu sprechen, ich kann es ihm auch ansehen. Meinen ganzen Respekt!

Hier der Link zur Mediathek des ZDF

Zwei Polizeibeamte traten gestern Nachmittag vom Dienst ab, nachdem sie während eines Einsatzes in einer Reinickendorfer Wohnung von einem Hund gebissen worden waren. Gegen 14 Uhr 10 betraten die Beamten die Wohnung in der Provinzstraße, weil es dort zu einem Siegelbruch an der eigentlich vom Gerichtsvollzieher verschlossenen Wohnung gekommen sein sollte. In der gewaltsam geöffneten Wohnung trafen die Polizisten den 30-jährigen Wohnungsmieter an, welcher sofort auf den ersten Beamten zulief. Dieser riss den vermeintlichen Angreifer daraufhin zu Boden. Während dieser Situation biss einer der beiden in der Wohnung anwesenden Mischlingshunde den zusammen mit dem 30-Jährigen am Boden liegenden Beamten in den Oberkörper, den linken Oberarm, den linken Oberschenkel und verbiss sich anschließend in der rechten Wade, der ihrem Kollegen zur Hilfe eilenden Polizistin. Der zweite Hund zeigte sich von der Situation unbeeindruckt und verhielt sich ruhig. Nach Aufnahme seiner Personalien konnte der Wohnungsmieter seinen Weg zusammen mit seinen Vierbeinern fortsetzen. Die verletzten Polizeibeamten begaben sich zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und beendeten anschließend ihren Dienst. Gegen den Mieter wird u.a. wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.

Quelle: PM derPolizei Berlin vom 28.05.2011

Insgesamt 36 Polizisten waren letztlich gestern Abend in Wedding notwendig, um die aggressiven Gäste einer Hochzeitsfeier in Schach zu halten. Gegen 18 Uhr 30 sprachen Polizeibeamte in der Pankstraße die Fahrer eines „Audi“ Cabrios sowie eines festlich geschmückten „Chrysler“ an, die als erste Fahrzeuge einer Hochzeitsgesellschaft in sehr langsamem Tempo nebeneinander fuhren und zwischenzeitlich immer wieder stoppten. Hinter diesen beiden Fahrzeugen schloss sich eine ebenfalls zur Hochzeitsgesellschaft gehörende Kolonne von insgesamt ca. 20 Fahrzeugen an. Der übrige Fahrzeugverkehr wurde durch die Hochzeitsgesellschaft stark behindert, so dass es bereits zu einem erheblichen Verkehrsstau kam. Auch der Bus der Linie M 27 war hiervon betroffen. Aufforderungen zur Weiterfahrt und dem Freimachen eines Fahrstreifens über die Lautsprecheranlage des Polizeifahrzeuges kamen die Fahrer nicht nach, so dass die Beamten ihr Fahrzeug vor der Kolonne quer stellten, aus dem Wagen stiegen und die Fahrzeugführer direkt ansprachen um ihre Personalien festzustellen. Sofort sprangen mehrere Männer aus den Fahrzeugen und gingen in aggressiver Weise auf die Beamten zu. Insgesamt standen die beiden Polizisten bis zu 30 Personen gegenüber, die die Uniformierten beleidigten, bedrohten und bespuckten. Die Polizeibeamten forderten umgehend Unterstützungskräfte an. Die Menge drängte immer weiter auf sie zu. Körperliche Angriffe konnten nur durch Wegschieben der Personen, Einwirken weiterer Hochzeitsgäste auf die aufgebrachten Männer, sowie durch das offensive Zeigen des Reizstoffsprühgerätes und des Rettungsmehrzweckstocks verhindert werden. Erst nachdem weitere Polizeibeamte zur Unterstützung eingetroffen waren, gelang es, die Personalien der Beteiligten festzustellen. Ein Teil der Hochzeitsgesellschaft hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits unerkannt vom Ort entfernt. Die Polizisten leiteten Strafermittlungsverfahren wegen Nötigung, versuchter Nötigung, Beleidigung sowie Widerstandes ein.

Quelle: Pressemitteilung der Polizei Berlin vom 28.05.2011

Hm, also bei unserer Hochzeit gab es einen Autokorso, der nicht gestoppt wurde. Ob das am Ende damit zusammenhängt, dass wir niemanden damit behindert haben?
Übrigens war es den Teilnehmern des Autokorsos sogar möglich, das Hupen auf einer Strecke von zwei Kilometern einzustellen, um die Pferde eines Gestüts nicht kirre zu machen, das am Wegesrand lag. Aber sicherlich ist das nur wieder eine vollkommen überalterte Einstellung, dass man irgendwie auf andere Lebewesen Rücksicht nehmen könnte und trotzdem dabei Spaß haben kann.
Überhaupt gab es bei unserer Hochzeit keine Schlägerei, weder mit der Polizei noch mit sonstwem. Aber sicherlich liegt auch das nur wieder an meiner eingeschränkten Definition von Spaß.

Eine 63jährige Frau aus Norddeutschland, die mit ihrer Tochter und ihrem Enkel am späten Samstagabend auf der A6 unterwegs war, blieb mit ihrem Pkw kurz vor Mitternacht in Höhe Kaiserslautern-Einsiedlerhof wegen eines geplatzten Reifens liegen. Die Polizei sicherte die Gefahrenstelle ab und wollte einen Pannendienst verständigen. Es stellte sich jedoch heraus, dass auf absehbare Zeit kein Pannendienst verfügbar gewesen wäre. Also nahmen die Beamten spontan das Problem selbst in die Hand und wechselten der erleichterten Frau den Reifen, damit sie ihre Fahrt fortsetzen konnte.

Quelle: PM der PD Kaiserslautern vom 23.05.2011