Die Polizei hat nun den Mann gefasst, der am Sonntag, 06.02.2011, gegen 5 Uhr, in einer Damentoilette der Diskothek „Stereo“ am Boulevard eine 26-jährige Frau vergewaltigte. Die Polizei fahndete nach dem Täter mit den auffällig im Afrolook frisierten, nach allen Seiten abstehenden Haaren. Aufgrund der Personenbeschreibung gingen beim KK11 der Polizei Bielefeld diverse interne Hinweise ein. Der Durchbruch gelang der Geschädigten selbst, die den Täter am frühen Abend des 14.04.2011 im Bürgerpark zufällig wieder erkannte und die Polizei informierte. Von dem 38-jährigen Mann aus Bielefeld wurden Fingerabdrücke genommen und Fotos gemacht. Eine Speichelprobe gab er freiwillig ab. Die Geschädigte hatte im Anschluss an die Tat zeitnah bei der Polizei Anzeige erstattet. Daraufhin erfolgte eine gynäkologische Untersuchung. Aufgrund dessen war es möglich, Tatspuren zu suchen und zu sichern. Der Abgleich der bei dem Opfer gefundenen Tatspuren und der Speichelprobe des 38-jährigen Mannes führte nun zur Tatklärung. Das Untersuchungsergebnis des Abgleichs der Spuren fiel positiv aus. Der 38-Jährige wurde am Montag, 06.06.2011, an seiner Arbeitsstelle in Bielefeld festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld hatte Antrag auf Erlass eines Haftbefehls gestellt, welchen das Amtsgericht erließ. Der Täter befindet sich nun in Untersuchungshaft.

Quelle: PM der Polizei Bielefeld vom 07.06.2011

Bravo, liebe Polizei!

Als am gestrigen Abend, gegen 20.30 Uhr, ein 35-jähriger Polizeikommissar und ein 46-jähriger Polizeiobermeister auf dem Weg zum Dienst ins Polizeirevier Rochlitz waren, wurden sie auf der Bundesstraße 95 zwischen der Tankstelle und dem Freibad, von einer Herde Schafe daran „gehindert“, ihre Nachtschicht pünktlich zu beginnen. Die etwa 200 Tiere, die offensichtlich von ihrer Weide ausgebüxt waren, konnten zusammen mit dem hinzugerufenen Schäfer und angeforderter polizeilicher Verstärkung bis ca. 22.40 Uhr wieder zusammen- und zurückgetrieben werden. Während der Lösung des „tierischen Problems“ kam es zu Verkehrsbehinderungen entlang der Bundesstraße 95. Glücklicherweise ist niemandem etwas passiert.

Quelle: PM der PD Chemnitz-Erzgebirge vom 07.06.2011

Empörend, die terroristischen Schafe…

Eine etwas andere Herausforderung hatten Chemnitzer Polizisten am Dienstagvormittag zu meistern. Gegen 10 Uhr teilten Kinder aufgeregt per Notruf mit, dass auf der Yorckstraße eine Entenmutti mit ihren sieben Küken verzweifelt versuchen würde, die Straße zu überqueren. Vier Chemnitzer Polizisten, die von drei Beamten der Bereitschaftspolizei, die heute in der Polizeidirektion ihren Dienst versahen, Unterstützung erhielten, konnten letztendlich dafür sorgen, dass aus der verzweifelten eine glückliche Entenfamilie wurde. Sie geleiteten die Großfamilie nicht nur sicher über die Yorckstraße, sondern auch über die Scharnhorst- und Fürstenstraße, wo das hinter der Montessorischule liegende neue Zuhause in Form eines Teiches bereits auf Familie Ente wartete.

Quelle: PM der PD Chemnitz-Erzgebirge vom 07.06.2011

In einer Wohnung in der Liebigstraße in Friedrichshain fanden Polizeibeamte gestern Abend eine tote 31-jährige Frau mit mehreren Stichverletzungen. Nachbarn hatten lautstarke Streitigkeiten gehört und die Polizei gegen 20 Uhr 30 zu der im 3. Stock gelegenen Wohnung alarmiert. Sofort eingeleitete Rettungsmaßnahmen verliefen erfolglos.
Der 27-jährige Ehemann wurde in diesem Zusammenhang als Tatverdächtiger noch in der Wohnung festgenommen. Ob Ehestreitigkeiten oder andere Gründe eine Rolle spielen, ermittelt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 07.06.2011

Sicher kein leicht zu verarbeitender Anblick. Ich hoffe, die beiden betreffenden Polizeibeamten werden damit gut fertig.

Zufrieden blickt die Polizei auf den Verlauf der Heringstage. Das gute Wetter und die positive Grundstimmung hatten auch Auswirkungen auf das polizeiliche Einsatzgeschehen. Es wurden weniger Einsätze gefahren als noch vor einem Jahr. Das Konzept, so früh wie möglich auf die Besuchergruppen einzuwirken, die in den Vorjahren für Probleme sorgten, ist aufgegangen. Die Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt der Stadt Kappeln und dem Jugendzentrum funktionierte ausgezeichnet. Einen Stand für alkoholfreie Getränke im Südhafen aufzustellen war vor allem am Donnerstag ein Erfolg. Nicht nur, dass fast 1000 Cocktails ohne Alkohol ausgeschenkt wurden, auch der Eindruck, dass man ständig unter Aufsicht war, beruhigte die Gemüter bereits im Vorfeld. Der Donnerstag war erneut der „Haupttag“ für die Polizei. Mit Kontrollen bereits am Vormittag in den Anfahrtsbereichen Süderbrarup, Gelting und Damp war man präsent. So wurden zwei Treckergespanne stillgelegt, die den Verkehrsvorschriften nicht entsprachen. Zahlreiche Alkoholflaschen wurden sichergestellt, die von Minderjährigen mitgeführt wurden. Hier erfolgten auch Informationen an die Erziehungsberechtigten.

Erschreckend dennoch, dass an allen Tagen einige Minderjährige stark alkoholisiert angetroffen wurden. Zehn Jugendliche unter 16 wurden den Erziehungsberechtigten übergeben. Hier erfolgen Berichte auch an das Jugendamt. Die Eltern hatten nicht immer Verständnis für die Maßnahmen der Polizei, so drohte eine Mutter mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen einen Polizeibeamten, weil er sie um 1.30 Uhr aus dem Schlaf geweckt hatte, nur weil ihre 13-jährige Tochter noch im Stadtgebiet unterwegs war. Achtmal wurde ein Platzverbot ausgesprochen, da die Betreffenden durch Rangeleien und starken Alkoholgenuss aufgefallen waren. Ansonsten nimmt die Polizei noch Hinweise auf, wenn Bollerwagen, Gartenbänke oder Schiebkarren gefunden werden. Das sind Dinge, die über die Heringstage verschwanden und nicht wieder gefunden wurden.

Quelle: PM der PD Flensburg vom 06.06.2011

Na, da hoffe ich doch, dass das Jugendamt bei der Mutter ganz genau hinguckt. Nicht wegen der Dienstaufsichtsbeschwerde, sondern wegen der doch etwas eigenartigen Vorstellung von Verantwortung gegenüber dem Nachwuchs.

Eine Begegnung der besonderen Art erlebte ein 30-jähriger Fußgänger in der Nacht zum Sonntag bei Buch am Forst, als er auf ein Wildschwein traf.

Der Mann war zu Fuß auf dem Heimweg von Meschenbach nach Lichtenfels und nahm eine Abkürzung durch den Wald. Der Schreck muss ihm wohl in die Glieder gefahren sein, als er nach der Autobahnbrücke bei Buch nach rechts in den Wald laufen wollte und dabei von einem Wildschwein verfolgt wurde. Vor Angst rannte er deshalb einige Meter in den Wald und kletterte zur eigenen Sicherheit auf einen Baum. In seiner ausweglosen Situation verständigte er per Handy die Lichtenfelser Polizei, die er zum Ort des Geschehens lotste. Die Beamten staunten nicht schlecht, als sie den schweißgebadeten Mann in rund drei Metern Höhe auf einem astlosen Baum fanden. Die Polizisten befreiten den Hilfesuchenden aus seiner misslichen Lage. Die tatverdächtige Wildsau war bereits über alle Berge.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 05.06.2011

Obwohl ich grinse, kann ich den Mann verstehen. Ich hab auch Angst vor Wildschweinen…

Die Suizidankündigung eines 34-Jährigen führte heute Früh zum Einsatz der Dresdner Polizei. Beamte fanden den Mann nach dreistündiger Suche an der Großenhainer Straße. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bei der Suche nach dem Vermissten hatte auch ein Polizeihubschrauber unterstützt. Dessen Einsatz hatte für einige Lärmbeschwerden von Anwohnern bei der Dresdner Polizei gesorgt.

Quelle: PM der PD Dresden vom 05.06.2011

Liebe Anwohner,

ich kenne das von uns daheim auch ganz gut…

In diesem Zusammanhang möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht verboten ist, selbstständig zu denken. Täte man das, käme man möglicherweise von selbst darauf, dass die Polizei ihre Hubschrauber vermutlich nicht in die Luft schickt, um einen ganz persönlich zu ärgern. Man könnte darauf kommen, dass es vermutlich um eine ernste Sache geht und dass es mehr als sinnfrei ist, den Notruf zu belästigen (ich würde es schon als missbrauchen) bezeichnen, und die Damen und Herren am anderen Ende der Leitung mit solch einem gequirlten Kleinscheiß zu belästigen.

Sinnvoller wäre vermutlich, die Augen offenzuhalten, falls man den Vermissten sieht. Beten wäre übrigens auch eine sinnvolle Option.

Liebe Dresdner Polizei,

super Job, den Ihr da gemacht habt.

 

Nach insgesamt 22 Notrufen bei der Polizei im Hochsauerlandkreis am Samstag in der Zeit von 22:38 Uhr bis 00:47 Uhr wurde der Inhaber eines Mobilfunkanschlusses durch die Polizei angezeigt. Nachdem sich bei allen Notrufen niemand meldete, ermittelte die Polizei über die Rufnummer einen Mobilfunktteilnehmer in Marsberg. In dessen Wohnung konnte das Handy aufgefunden werden, von dem die Anrufe jeweils erfolgt waren. Eine für ihn bestehende Notlage konnte zweifelsfrei nicht festgestelllt werden. Der Anschlussinhaber muss nun mit einer empfindlichen Strafe für den Missbrauch der Notrufnummer der Polizei rechnen.

Quelle: PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 05.06.2011

Wie blöd kann man sein?

OBERFRANKEN. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sprach bei der Vorstellung des neu geschaffenen Lagebildes „Gewalt gegen Polizeibeamtinnen und –beamte“ im Rahmen einer Pressekonferenz am 1. Juni 2011 von bayernweit 6278 erfassten Fällen für das Jahr 2010.
„Fast 500 Attacken gegen Polizisten in Bayern ereigneten sich in Oberfranken mit der Bilanz von über 70 verletzten Beamten. Bei umgerechnet etwa zehn Fällen pro Woche verdeutlichen diese Zahlen eindrucksvoll, welchen Gefahren unsere Polizeibeamtinnen und -beamte tagtäglich im Umgang mit manchen Bürgern ausgesetzt sind“, so die Bewertung des oberfränkischen Polizeipräsidenten Reinhard Kunkel.

Sinnlose Gewalt aus nichtigem Anlass – 76 Polizisten verletzt

Das massive Aufbegehren gegen polizeiliche Maßnahmen beginnt in besorgniserregender Art bereits bei geringfügigen Eingriffen wie Identitätsfeststellungen und eskaliert spätestens bei Platzverweisen, Gewahrsamnahmen oder Festnahmen. Oft liefern Maßnahmen im Zusammenhang mit kleineren Bagatelldelikten gewaltbereiten Bürgern bereits Anlass genug, ihrer Aggression und Respektlosigkeit freien Lauf zu lassen.
Als Beispiel aus jüngster Vergangenheit sei hier nur ein Fall von anhaltender Ruhestörung Ende Mai durch eine überlaute Privatparty im Landkreis Kronach genannt:
„Während früher ein Anruf der Polizei für eine angemessene Mäßigung der Lautstärke sorgte oder eine Streifenbesatzung die feiernde Gesellschaft vor Ort erfolgreich zu mehr Rücksicht auf die schlafbedürftige Nachbarschaft ermahnen konnte, mussten hier letztlich insgesamt acht Polizeibeamte einschreiten, weil Gäste und Gastgeber dieser Veranstaltung auf den Versuch der Kollegen, die Personalien der Verantwortlichen aufzunehmen, mit blinder körperlicher Gewalt gegen die Beamten reagierten. Fazit dieses Einsatzes waren starke Prellungen, Platzwunden und eine demolierte Brille auf Seiten der Polizeibeamten. Dieses Ereignis ist leider kein Einzelfall und mittlerweile häufig die bittere Realität für unsere Einsatzkräfte“, so Reinhard Kunkel.

Allein in den letzten beiden Tagen kam es in Oberfranken zu drei Vorfällen, bei denen Polizeibeamte verletzt wurden. Wie sehr die Hemmschwelle gegenüber Polizisten gesunken ist, zeigt auch der Fall eines 13-Jährigen, der am gestrigen Herrentag der oberfränkischen Polizei zu schaffen machte. Nach einer Streitigkeit unter mehreren Personen trafen die Ordnungshüter den Schüler mit rund 1,2 Promille an und brachten ihn in die Obhut seiner Eltern. Zu Hause sprach der 13-Jährige gegenüber den Polizisten massive Drohungen aus und fing an zu randalieren. Dabei schlug und trat der Minderjährige mehrfach nach den Polizisten und biss einen Beamten in die Wade.

„Die oberfränkische Polizei hatte im Jahr 2010 76 verletzte Beamtinnen und Beamte zu beklagen mit dem Resultat von fast 250 krankheitsbedingten Ausfalltagen. Dies entspräche umgerechnet dem Ausfall eines Polizeibeamten für ein ganzes Jahr. Wir sind nicht bereit diese Zunahme der Gewalt gegen Polizisten sowie die Folgen daraus für die verletzten Kollegen und die gesamte Organisation hinzunehmen und werden hier energisch gegensteuern“, betont der Polizeipräsident.

Schwerpunkte in den Städten

Obgleich sich die Mehrzahl der bayernweit registrierten Fälle von Gewalt gegen Polizeibeamte in den größeren Städten ereignet hat, blieb 2010 auch der ländliche Raum nicht verschont. Meist handelte es sich bei den betreffenden Straftaten um Widerstandshandlungen, Beleidigungen, Körperverletzungsdelikte und Bedrohungen.
Eine Häufung der Angriffe ist auch in Oberfranken in den Mittelzentren Bayreuth, Bamberg, Coburg und Hof zu verzeichnen.
Die sogenannte Häufigkeitszahl, die angibt, wie viele dieser Straftaten je 100.000 Einwohner begangen werden, liegt in Oberfranken bei 35, bayernweit bei 50.

Wochenende – Nachtzeit – Alkoholkonsum

Die Erhebungen für das Jahr 2010 lassen auch in Oberfranken den Schluss zu, dass das Kriterium Alkohol bei gewaltsamen Übergriffen auf Polizeibeamte den Aggressionsverstärker Nummer 1 darstellt.
Bei fast 73 % der Fälle standen die polizeilichen Widersacher mehr oder weniger stark unter Alkoholeinfluss. Dabei sind Beleidigungen mittlerweile schon der Normalfall und ganz konkrete Bedrohungen an der Tagesordnung. 48 % aller Angriffe gegen Polizeibeamte ereigneten sich in den Nachtstunden von 23 Uhr bis 5 Uhr früh insbesondere an den Wochenenden.
Als Tatverdächtige traten junge Leute im Alter bis zu 30 Jahren auf. Dabei handelte es sich überwiegend um deutsche Staatsbürger.

Folgen und Konsequenzen für die Polizei Oberfranken

In den letzten Jahren wurde die Schutzausrüstung für die Einsatzkräfte stark verbessert und bedarfsgerecht angepasst.
Die konsequente Weiterentwicklung von Aus- und Fortbildungsmodulen im Rahmen des polizeilichen Einsatztrainings (PE-Training) durch speziell geschulte Trainer nimmt einen hohen Stellenwert ein und zielt auch besonders auf das gestiegene Gefahrenpotential scheinbar harmloser Einsätze ab. Konflikte im Umgang mit dem polizeilichen Gegenüber sollen nach Möglichkeit mit Mitteln der Kommunikation gelöst werden. Gleichwohl trainieren alle Vollzugsbeamten regelmäßig für den Ernstfall einer Attacke, denn die Statistik zeigt, dass die bevorzugte kommunikative Lösung des Konflikts leider nicht immer die Zustimmung des Gegenübers erfährt.
„Ein sicheres Einschreiten erfordert ein Höchstmaß an Flexibilität bei unseren Einsatzkräften im Umgang mit den Einsatzmitteln und den eigenen physischen wie psychischen Fähigkeiten und Ressourcen. Dieses Ziel ist nur mit ständigem Training zu erreichen“, konstatiert Reinhard Kunkel.
Eigens für dieses PE-Training stehen den oberfränkischen Polizeibeamten Schulungsräumlichkeiten in Bayreuth, Bamberg, Coburg und Hof zur Verfügung, die eine Simulation reeller Einsatzsituationen ermöglichen.

Fazit

Auf Grundlage des Lagebildes „Gewalt gegen Polizeibeamte“ sollen Erkenntnisse für Einsatzstrategien und –konzepte gewonnen und umgesetzt werden, um so diesem Phänomen adäquat entgegen wirken zu können.
„Selbst im ländlichen Oberfranken blicken wir mit Sorge auf die Zunahme von Gewalttätigkeiten gegen Einsatzkräfte im Zusammenhang mit Sportveranstaltungen und bei Festen. Während früher Volksfeste oder Fußballspiele im Rahmen des regulären Schichtdienstes bewältigt werden konnten, erweisen sich derartige Anlässe heute zunehmend als äußerst kritische Einsatzlagen. Die Sicherheit kann bei vielen Veranstaltungen nur noch mit konzeptioneller Planung und einem erhöhten polizeilichen Kräfteansatz gewährleistet werden“, resümiert Polizeipräsident Kunkel. „Denn auch in Oberfranken gilt: Null Toleranz gegenüber Gewalt!“

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 03.06.2011

War es Neugier oder die bevorstehende Verdener Domweih, die ein etwa eine Woche altes Austernfischer Küken am Nachmittag des Himmelfahrtstages auf Entdeckungstour gehen ließ? Eine Spaziergängerin entdeckte das flauschige Wesen am gerade erst eingeweihten Nordertorkreisel und nahm es in ihre Obhut. Aber was dann? Die Frau verständigte die Verdener Polizei, deren Beamte das Küken zu einem Cluvenhagener Tierarzt brachten. Dem Veterenärmediziner kam der Zuwachs sehr gelegen: Mit einem nur unwesentlich älteren Schleier-Eulen-Küken bildet der kleine Austernfischer jetzt eine kleine Patchworkfamilie.

Quelle: PM der PI Verden/Osterholz vom 03.06.2011