Die Polizei hat heute (13. September 2021) in der Fruchthallstraße einen Mann festgenommen, der zuvor seine Familie und weitere Angehörige mit einem Messer bedroht haben soll. Bei der Festnahme des Verdächtigen drohten die Beamten den Einsatz eines sogenannten Elektroschockers an.

Der 51-Jährige suchte am Vormittag Angehörige im Stadtgebiet auf. Über die Gegensprechanlage ihres Wohnhauses bedrohte er sie und gab an, ein Messer bei sich zu haben. Nachdem die Bedrohten nicht öffneten, machte er sich auf den Heimweg. Dort bedrohte er seine Ehefrau und ihr gemeinsames Kind (16). Die Frau konnte den Mann zunächst beruhigen. Eine alarmierte Polizeistreife traf den 51-Jährigen schließlich in der Fruchthallstraße an. Sofort verhielt er sich aggressiv gegenüber den Beamten, weshalb die Polizisten den Einsatz eines Distanzelektroimpulsgeräts androhten. Als sie den Verdächtigen fesseln wollten, wehrte sich der 51-Jährige. Schließlich wurde er von den Beamten überwältigt, ohne dass es zum Einsatz des Elektroschockers kam. Ein Messer hatte er nicht mehr einstecken, dieses hatte ihm seine Ehefrau wegnehmen können. Der 51-Jährige wurde festgenommen, zunächst in einer Psychiatrie vorgestellt und beim Amtsgericht Kaiserslautern angehört. Eine Richterin ordnete die Ingewahrsamnahme zur Verhinderung weiterer Straftaten an. Der Mann blickt nun einem Strafverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 13.09.2021

Beamte der PI Grünstadt wurden am Bahnhof Grünstadt tätig, weil ein 68-Jähriger aus Neuleiningen mit dem Zug ohne Fahrschein unterwegs war und sich weigerte, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Während der Personalienfeststellung mischte sich ein unbeteiligter 51-Jähriger aus Obrigheim ein. Er beleidigte die Beamten aufs Übelste und nahm eine Angriffshaltung ein. Der 51-Jährige wurde kurzerhand zu Boden gebracht und gefesselt. Er war stark alkoholisiert und äußerte, dass er sich erhängen wolle.

Daraufhin wurde er in der Psychiatrie eingeliefert.

PM der PD Neustadt/W. vom 13.09.2021

Am frühen Samstagmorgen wurde der Polizei, auf der B 48, in Höhe der Autobahnauffahrt, ein im Straßengraben liegender Mann gemeldet. Die eingetroffene Polizeistreife stellte dann fest, dass es sich um einen 28-jährigen Radfahrer handelte, welcher unter Alkoholeinfluss stand. Angaben zum Sachverhalt konnte der Mann, auf Grund seines alkoholisierten Zustandes, nicht mehr machen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,88 Promille. Da der Radfahrer plötzlich über Beinschmerzen klagte, wurde er durch einen Rettungswagen ins Westpfalzklinikum Kaiserslautern verbracht. Hier wollte der Mann, noch vor seiner Behandlung, das Krankenhaus verlassen, was eine Krankenschwester zu verhindern versuchte. Das wiederum versuchte der Radfahrer zu verhindern und schlug nach der Krankenschwester, ohne diese jedoch zu treffen. Letztlich musste er durch die Streife gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Während des Transportes zur Polizeidienststelle beleidigte der Radfahrer die eingesetzten Polizeibeamten aufs Übelste. Auf den Mann kommen jetzt mehrere Strafanzeigen zu.

PM des PP Westpfalz vom 12.09.2021

In zwei Mehrfamilienhäusern hat es am Freitagabend gebrannt. Kurz nach halb 11 wurden die beiden Brände in der Gabelsbergerstraße und im Schlittweg gemeldet. Beide Gebäude mussten von der Feuerwehr evakuiert werden; alle Bewohner blieben unverletzt.

Das Mehrfamilienhaus in der Gabelsbergerstraße ist derzeit nicht mehr bewohnbar.

Die Bewohner wurden anderweitig untergebracht.

Der Schaden liegt nach derzeitigen Schätzungen im unteren fünfstelligen Bereich.

Die Brandursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Während des Einsatzes musste ein Bewohner mit Nachdruck davon abgehalten werden, das brennende Anwesen zu betreten. Der Mann leistete Widerstand, dabei wurden zwei Polizeibeamte verletzt, einer musste im Krankenhaus behandelt werden und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.

PM des PP Westpfalz vom 11.09.2021

In der Nacht zu Samstag, gegen 01.30 Uhr, gingen bei der Polizei Speyer gleich mehrere Notrufe wegen einer Schlägerei in der Mechtersheimer Straße in Römerberg ein. Vor Ort wurden drei Männer im Alter zwischen 29 und 30 Jahren angetroffen welche angaben, in Streit geraten zu sein und sich gegenseitig geschlagen zu haben. Inzwischen hätten sie sich aber beruhigt, vertragen und gingen nach der Sachverhaltsaufnahme wieder ihrer Wege.

Kurz darauf wird eine erneute Schlägerei zwischen den drei alkoholisierten Männern aus Dudenhofen, Speyer und Schifferstadt mitgeteilt. Diesmal konnte als Aggressor der 29-jährige aus Schifferstadt festgestellt werden, der sich auch durch die Polizeibeamten nicht beruhigen ließ und schließlich in Gewahrsam genommen werden musste.

Hiernach kam es zu keinen Auseinandersetzungen mehr.

PM der PI Speyer vom 11.09.2021

Ein 70-jähriger Mann störte am Donnerstagnachmittag (09.09.2021) in Burgfarrnbach eine Geschwindigkeitsmessung der Kommunalen Verkehrsüberwachung. Gegenüber den Polizeibeamten leistete er zudem Widerstand.

Gegen 17:45 Uhr führte die Kommunale Verkehrsüberwachung in der Hinteren Straße Geschwindigkeitsmessungen durch, als sich ein 70-jähriger Mann hinzu gesellte.

Er stellte sich ca. 10 Meter vor dem Blitzgerät auf und versuchte Verkehrsteilnehmer durch Winken vor einem Bußgeld zu bewahren. Hierzu stellte er sich zum Teil auf die Straße, sodass Autofahrer vereinzelt ausweichen mussten.

Gegenüber einer hinzugezogenen Streife der PI Fürth verweigerte der 70-Jährige zunächst die Angabe seiner Personalien. Er zeigte sich aggressiv und völlig uneinsichtig – insbesondere hinsichtlich einer Gefahr für sich und die anderen Verkehrsteilnehmer.

Kurze Zeit später legte sich der Mann unvermittelt auf den Boden, fing an zu schreien und begann sich am Boden zu wälzen. Hierbei rollte er sich aus einer Parkbucht heraus auf die Straße, sodass die Beamten den ankommenden Verkehr herunterbremsen mussten.

Der 70-Jährige musste infolge dessen durch die Beamten mittels unmittelbaren Zwangs von der Straße gezogen werden. Hierbei schlug er gezielt nach den Polizisten.

Nachdem ihm die Beamten Handfesseln angelegt hatten, verbrachten sie ihn zur weiteren Sachbearbeitung in die Dienststelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft führten sie eine Blutentnahme bei dem alkoholisierten 70-Jährigen durch. Ein Alkoholtest hatte einen Wert von knapp einem Promille ergeben.

Durch die Widerstandshandlungen wurde ein Beamter verletzt, er ist weiterhin dienstfähig. Auch der renitente 70-Jährige verletzte sich durch seine Aktionen auf dem Boden selbst und wurde im Krankenhaus behandelt.

Im Anschluss hieran übergaben ihn die Beamten seiner Ehefrau.

Ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 10.09.2021

Am 09.09.2021, gegen 13 Uhr, kam es in der Neuwiesenstraße zu einem Notarzteinsatz. Ein 83-Jähriger, der hieran nicht beteiligt war, fühlte sich durch das Einsatzfahrzeug des Arztes gestört, weil er mit seinem eigenen Auto nicht wegfahren konnte. Auf die Aussage ebenfalls anwesender Rettungssanitäter, dass es sich um einen Notfall handle, reagierte er uneinsichtig und aggressiv.

Durch die hinzugerufene Polizei sollte der 83-Jährige einer Personenkontrolle unterzogen werden. Hierbei verhielt er sich unzugänglich, aufgebracht und versuchte sich der Kontrolle durch mehrfaches weglaufen zu entziehen. Nachdem er schlussendlich seinen Führerschein und seinen Personalausweis vorzeigte, sollte er aus der polizeilichen Maßnahme entlassen werden. Dies kommentierte er nonverbal, indem er den sogenannten „Scheibenwischer“ zeigte. Erneut wurde er über sein Verhalten belehrt. Danach konnte er fahren.

PM des PP Rheinpfalz vom 10.09.2021

Am Mittwochmittag geriet eine Jugendliche mit ihrem Freund in Streit und verletzte ihn. Da sie dessen Wohnung verlassen sollte, wurde sie von der Polizei aus der Wohnung gewiesen. Diesem Platzverweis kam sie nicht nach, sondern beleidigte die eingesetzte Streife, trat nach den Beamten und rannte weg. Nach einer kurzen Verfolgung konnte sie festgenommen werden, wogegen sie sich sperrte. Hierbei wurden eine Beamtin und ein Beamter leicht verletzt. Im Anschluss wurde die Frau auf Anordnung eines Richters in eine Fachklinik eingewiesen. Sie muss nun mit erheblichen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen.

PM der PI Lauterecken vom 09.09.2021

Ein 49-Jähriger befuhr mit seinem Transporter die B 42 in Erpel, aus Richtung Bonn kommend, in Richtung Linz. In der Ortslage Erpel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und fuhr in den Gegenverkehr. Hierbei stieß er mit einem PKW zusammen. Diesen schob er anschließend gegen eine Mauer und in weiteren 35 Metern gegen einen weiteren entgegenkommenden PKW. Er selbst wurde durch den Unfall leicht verletzt. Die entgegenkommende PKW Fahrerin wurde schwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. In dem dritten beteiligten Wagen wurde noch der Beifahrer leicht verletzt. Am Transporter und am PKW der Frau entstand wirtschaftlicher Totalschaden, so dass beide Fahrzeuge abgeschleppt werden mussten. Der dritte PKW wurde leicht beschädigt. Beim Eintreffen der Polizei saß der Verursacher mit hochgelegten Beinen in seinem Führerhaus bei lauter Musik, anstatt sich um das Unfallopfer zu kümmern. Bei der Überprüfung seiner Person trat er einem der eingesetzten Beamten gegen den Brustkorb. Bei der anschließenden Fesselung zog sich einer der Beamten Schürfwunden zu. Der Transportfahrer wurde anschließend ins Krankenhaus Linz gebracht, wo ihm nach kurzer Behandlung eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde, da er vermutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Die B 42 war für fast 2 Stunden in beiden Richtung gesperrt und musste durch die Straßenmeisterei Linz gereinigt werden. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen, fiel aber wenig später im Bereich Bonn-Ramersdorf auf, da er dort als Fußgänger Personenkraftwagen stoppte und auf die Autodächer einschlug. Nach dieser Aktion wurde er dem Polizeigewahrsam durch die Kollegen der Polizei Bonn zugeführt.

PM der PD Neuwied/R vom 09.09.2021

– Am 09.08.2021, gegen 17.30 Uhr führte ein mobiles Impfteam des DRK Corona-Schutzimpfungen im Stadtgebiet von Kirchen durch. Hier erschien ein 53-Jähriger, der nach seiner Impfung das medizinische Personal beleidigte und die Örtlichkeit nicht verlassen wollte. Die hinzugerufenen Beamten der hiesigen PI, sprachen dem Mann einen Platzverweis aus. Auch dieser Weisung kam der deutlich alkoholisierte Mann nicht nach. Trotz mehrfacher polizeilicher Aufforderung den Ort zu verlassen, verweilte er weiterhin an der Impfstelle.

Daraufhin wurde die Ingewahrsamnahme angeordnet; aufgrund der deutlichen Alkoholisierung wurde der 53-jährige einem Krankenhaus zugeführt. Der Täter war in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Beleidigung von Rettungsassistenten und Polizeibeamten auffällig geworden.

PM des PP Koblenz vom 09.09.2021