Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfallflucht eines alkoholisierten Fahrzeugführers nach Unfall auf der K 30 zwischen Wendorf und Möllenhagen (LK MSE)

Am 24.01.2020 gegen 20:20 Uhr geriet ein 39-jährige Fahrer eines Transporters zwischen den Ortschaften Wendorf und Möllenhagen, in einer Rechtskurve, nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurden zwei Leitpfosten, ein Baum und ein erheblicher Teil der Bankette beschädigt. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer mit seinem Transporter unerlaubt vom Unfallort. Das von Zeugen beobachtete Unfallgeschehen wurde unverzüglich der Polizei mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten fuhren darauf die Wohnanschrift des Unfallverursachers an und konnten diesen auch dort antreffen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung an dem Fahrzeugführer fest. Gegen die folgende Anordnung der Blutprobenentnahme setzte sich der Beschuldigte zur Wehr. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Infolgedessen werden gegen den Fahrzeugführer neben den Anzeigen zu den verkehrsrechtlichen Delikten, der Verkehrsunfallflucht sowie einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge, zudem der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht.
An dem Transporter entstand ein Gesamtschaden von ca. 2500 Euro.

PM des PP Neubrandenburg vom 25.01.2020

 

Stadt Aschaffenburg (Bayern): Polizeibeamte wurden angegriffen

Unverletzt blieben zwei Polizeibeamte, nachdem sie von einem 37-Jährigen in der Heinsestraße angegriffen wurden. Der Mann lag gegen 18.30 Uhr regungslos in einem Hinterhof und wurde deswegen durch besorgte Anwohner der Polizei gemeldet. Der Rettungdienst und eine Notärztin waren ebenfalls im Einsatz. Bei dem Mann konnten diverse Spritzen, Tabletten und Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Damit zeigte sich der zunehmend munterer werdende Mann nicht einverstanden und versuchte einen Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der nun tobsüchtige Mann von den Beamten abgehalten und anschließend zwangsweise gefesselt werden. Danach wurde er zur Polizei Aschaffenburg verbracht.
Durch einen Richter wurden die Blutentnahme und die Ingewahrsamnahme des Mannes angeordnet.
Im Rahmen der Ermittlungen muss nun geklärt werden, ob es sich bei den aufgefundenen Stoffen um Heroin handelt.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 25.01.2020

 

Graz, Bezirk Lend. (Steiermark, Österreich): Frau attackierte Polizisten

Freitagnachmittag, 24. Jänner 2020, ging eine randalierende 45-Jährige auch auf Polizisten los und verletzte eine Beamtin.
Gegen 16.20 Uhr wurde eine Polizeistreife gerufen, weil eine Frau in einer Wohnung randalieren und Nachbarn bedrohen würde.
Während der Amtshandlung randalierte die 45-Jährige aus Graz weiter und beschimpfte und bedrohte auch die Polizisten. In weiterer Folge wurde sie tätlich, schlug und trat massiv gegen die Beamten und verbiss sich in den Finger einer Polizistin. Die Rasende konnte nur durch Anwendung von Körperkraft überwältigt und ihr die Handfesseln angelegt werden.
Die Polizistin wurde rechtlich gesehen schwer verletzt, musste sich in ärztliche Behandlung begeben und ihren Dienst abbrechen. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Die 45-Jährige wurde bei der Amtshandlung ebenfalls nicht verletzt, musste aber aufgrund ihres Zustandes in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Sie wird wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und weiterer Delikte angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 25.01.2020

 

Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag, gegen 03:30 Uhr wurde der Polizeiinspektion Hammelburg eine Ruhestörung in der Von-der-Tann-Straße gemeldet.
Als die Streifenbesatzung eintraf, erkannte diese eine per Haftbefehl gesuchte Person in der Wohnung. Bei der Verhaftung der Person leistete dieser Widerstand und würgte einen Polizeibeamten derart, dass dieser dadurch verletzt wurde, seinen Dienst nicht weiter verrichten konnte und eine weitere Streife zur Unterstützung kommen musste.
Des Weiteren wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch die verhaftete Person mehrfach beleidigt.
Bei der Verhaftung waren noch weitere Personen in der Wohnung anwesend, welche die Verhaftung der Person verhindern wollten.
Die wegen Haftbefehl gesuchte Person erwartet nun zusätzlich eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.
Gegen die Personen, welche die Verhaftung verhindern wollten, wird nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Hammelburg vom 25.01.2020

 

Mitte (Berlin): Polizist bei tätlichem Angriff und Widerstand verletzt

In der vergangenen Nacht biss ein Mann einen Polizisten bei einem Einsatz in Mitte ins Bein. Der 38-jährige Tatverdächtige griff gegen Mitternacht einen Mitarbeiter der 13. Einsatzhundertschaft bei einer Sachverhaltsklärung nach Streitigkeiten in der Rathausstraße zunächst an. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften sollte der Angreifer erstmal zu Boden gebracht werden, um ihn zu fesseln. Dieser wehrte sich dann jedoch mit allen Kräften und verletzte einen der Beamten leicht, indem er ihm in den Oberschenkel biss. Der 38-Jährige kam zunächst zur Blutentnahme und verbrachte dann die Nacht in einem Polizeigewahrsam. Das Kommissariat des Polizeiabschnittes 32 ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Polizeivollzugskräfte.

PM Nr. 0229 der POL Berlin vom 25.01.2020

 

Krauchenwies (Baden-Württemberg): Betrunkener in Gewahrsam genommen

Ein 19-Jähriger aus dem Kreis Sigmaringen musste bei einer Fasnachtveranstaltung in der Turnhalle am frühen Samstagmorgen in Gewahrsam genommen werden. Da sich der 19-Jährige aggressiv auf der Veranstaltung verhielt, wurde er von den Mitarbeitern des eingesetzten Sicherheitsdienstes vom Gelände verwiesen. Er kehrte jedoch mehrfach zurück. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten verhielt er sich ebenfalls aggressiv und uneinsichtig. Seine Alkoholbeeinflussung lag etwas unter 2,0 Promille. Er musste in Gewahrsam genommen werden. Aufgrund seines Verhaltens wurde er mittels Handschellen geschlossen. Im Streifenwagen spuckte er um sich. Die Beamten setzten ihm eine Spuckmaske auf. Der 19-Jährige wurde von der Örtlichkeit verbracht und seinem Vater überstellt.

PM (auszugsweise) des PP Ravensburg vom 25.1.2020

 

Heidenheim/Brenz (Baden-Württemberg): Unbekannter beschädigt Streifenwagen / Einen Außenspiegel an einem geparkten Polizeiauto trat ein bislang unbekannter Mann ab.

Beamte des Polizeireviers Heidenheim parkten am Samstagnachmittag gegen 15.15 Uhr ihren Streifenwagen auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Ludwig-Lang-Straße. Als sie ca. 15 Minuten später wieder zurückkamen, stellten sie fest, dass ein unbekannter Täter den Außenspiegel auf der Fahrerseite abgetreten hatte. Eine Zeugin gab gegenüber den Beamten an, dass sie den Täter beobachtete. Sie beschrieb den Unbekannten als Mitte 20 und ca. 165 cm groß. Er trug eine schwarze Kapuzenjacke und eine dunkle Hose.

PM des PP Ulm vom 25.01.2020

 

Murrhardt (Baden-Württemberg): Streitigkeiten in Asylunterkunft

In einer Asylunterkunft in Murrhardt kam es zwischen Freitag und Samstag zu fortlaufenden Streitigkeiten zwischen zwei 21 und 35 Jahre alten Männern.
Zunächst gerieten die beiden Männer bereits am Freitagmorgen aufgrund eines angeblich verliehenen Rucksacks miteinander in Streit. Da sich die Streitigkeiten bis in die späten Abendstunden hinzogen und es letztlich zu einer mehrfachen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern kam, wurde die Polizei hinzugezogen. Der 35-jährige Mann verhielt sich auch im Beisein der Polizisten durchweg aggressiv und war deutlich betrunken. Da die Situation anders nicht zu beruhigen war, wurde der Mann in Gewahrsam genommen.
Bei ihm wurde zudem noch eine kleine Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Kurz nachdem der Mann am Morgen wieder aus der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers entlassen wurde, meldete sich der 21-Jährige erneut bei der Polizei und äußerte, dass er von seinem 35-jährigen Kontrahenten nun mit einem Messer bedroht worden sei. Die Polizei rückte daher mit mehreren Streifen zur Asylunterkunft aus und nahm den Mann schließlich erneut in Gewahrsam. In seinem Zimmer wurde ein entsprechendes Messer aufgefunden. Er wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Um weiteren Streitigkeiten mit dem 21-Jährigen vorzubeugen, wurde er in eine andere Unterkunft verlegt. Beide Männer erlitten bei der körperlichen Auseinandersetzung leichte Verletzungen, sie müssen beide mit entsprechenden Strafanzeigen rechnen.

PM (auszugsweise) des PP Aalen vom 25.01.2020

 

Marzahn-Hellersdorf (Berlin): Polizeieinsatz anlässlich einer Kranzniederlegung und Kundgebung

Anlässlich einer Kranzniederlegung auf einem Friedhof in Marzahn und einer davor angemeldeten Kundgebung befanden sich Polizistinnen und Polizisten heute Nachmittag im Einsatz.
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf plante in Gedenken an die Opfer des Holocausts für den heutigen Vormittag eine Kranzniederlegung auf einem Friedhof. Vor dessen Haupteingang im Wiesenburger Weg begann um kurz nach 10 Uhr eine Versammlung, die ebenfalls dem Gedenken galt, sich aber auch gegen einzelne Mitglieder der BVV richtete. Unter dem Motto „Den Opfern des Faschismus gedenken, heißt auch Rechtsruck bekämpfen“ versammelten sich anfänglich etwa 50 Personen.
Gegen 10.30 Uhr stieg die Zahl der Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer auf etwa 150 an. Während der Kundgebung verschafften sich Teilnehmende Zugang zu dem Friedhofsgelände und umstellten das Denkmal an dem die Kranzniederlegung der BVV geplant war. Um das Stille Gedenken der Mitglieder der BVV zu ermöglichen, wurden die auf das Gelände gelangten Personen gebeten und letztlich angewiesen, den Bereich zu verlassen. Die Teilnahme an der Versammlung vor dem Haupteingang des Friedhofs blieb jedoch möglich. Da die Personen den polizeilichen Weisungen nicht folgten, drängten die Polizistinnen und Polizisten sie von der Gedenkstätte weg.
Zwischenzeitlich wuchs die Versammlung vor dem Friedhof auf mehr als 200 Personen an. Eine Vielzahl davon drängte auf das Gelände des Friedhofs. Um ein Betreten zu ermöglichen und dennoch ein Aufeinandertreffen mit einzelnen Teilnehmenden des stillen Gedenkens am Gedenkort zu verhindern sowie damit potenzielle körperliche Konfrontationen zu verhindern, musste der Zugang kurzfristig reglementiert werden.
Kurz nach 11 Uhr beendete der Versammlungsleiter die Kundgebung. Mit Begleitung von Einsatzkräften konnten kurz darauf die ehemaligen Teilnehmenden den Friedhof betreten und den Bereich der Gedenkstätte erreichen. Um auch dort das Gedenken sämtlicher zu gewährleisten und weiterhin ein unmittelbares Aufeinandertreffen zu verhindern, stellten sich Einsatzkräfte – vereinzelt mit Diensthunden – zwischen die Personengruppen. Hierbei kam es teilweise zu Durchbruchsversuchen, die durch die Beamtinnen und Beamten unterbunden werden mussten, und Unmutsbekundungen.
Nach der Kranzniederlegung warf ein Mann einen abgelegten Kranz weg, wodurch dieser beschädigt wurde. Nachdem die Mitglieder der BVV den Friedhof verlassen hatten, wurde den ehemaligen Demonstrierenden ebenfalls die Möglichkeit eines stillen Gedenkens unmittelbar an dem Denkmal gegeben. Gegen 12.20 Uhr verließen die letzten Teilnehmenden den Friedhof. Die Polizei Berlin war mit bis zu 120 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

PM Nr. 0232 der POL Berlin vom 25.01.2020

Moers (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger leistete Widerstand und verletzte Beamten

Am Donnerstagabend kam es an der Franz-Haniel-Straße in einer Asylunterkunft zu einem Polizeieinsatz, weil ein 21-Jähriger aus Guinea dort zwei Mitbewohner bedrohte und versuchte, sie zu schlagen.
Gegen 23.30 Uhr transportierten Polizeibeamte den aggressiven, alkoholisierten Mann zur Wache.
Im Streifenwagen und auf der Wache bedrohte und beleidigte er die Beamten und leistete Widerstand.
Ein 24-jähriger Beamter erlitt dabei leichte Verletzungen.
Ein Arzt entnahm dem renitenten Mann eine Blutprobe. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 24.01.2020

 

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Im Supermarkt ins Regal uriniert und danach ins Gefängnis eingerückt

Eine selten ungeschickte Art, nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen, demonstrierte am 22.01.2020 gegen 17:30 Uhr ein 31-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben, indem er in einem Supermarkt in der Hauptstraße in ein Regal urinierte und dadurch diverse Waren beschädigte.
Laut Auskunft des Marktpersonals habe der Mann nach der Tat den Markt verlassen, halte sich aber noch vor dem Gebäude auf. Dort konnte er kurze Zeit später von einer sofort verständigten Funkstreifenbesatzung der Polizeiinspektion Zweibrücken angetroffen und kontrolliert werden. Da der Mann aufgrund eines Haftbefehls wegen Erschleichens von Leistungen noch eine Freiheitsstrafe von fünf Monaten abzusitzen hatte, wurde er an Ort und Stelle festgenommen und zunächst zur Polizeiinspektion Zweibrücken verbracht. Dort ließ er seinem Ärger auf die Einsatzkräfte freien Lauf und griff in die unterste Schublade der Beleidigungen, was zusätzlich zur Anzeige wegen Sachbeschädigung von Waren im Supermarkt eine weitere Strafanzeige wegen Beleidigung der Polizisten nach sich zog. Ob er dabei mit einem der verwendeten Kraftausdrücke, nämlich „Pisser“, nicht vielleicht sogar sich selbst gemeint hatte, blieb die einzig ungeklärte Frage bei diesem wundersamen Auftritt des Beschuldigten. Er wurde schließlich in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert.

PM der PI Zweibrücken vom 24.01.2020

 

Burglengenfeld (Bayern): Betrunkener Jugendlicher verletzt Polizeibeamten

Ein alkoholisierter Jugendlicher verständigte in den Abendstunden des Donnerstag, 23.01.2020, den Rettungsdienst. Nachdem die Rettungskräfte zusammen mit einer Streifenbesatzung der Polizei im Bereich des Naabtalparks eintrafen und den jungen Mann behandeln wollten, vergaß sich der Jugendliche und beleidigte die anwesenden Einsatzkräfte. Darüber hinaus sprach er mehrere Bedrohungen gegenüber diesen aus. Nachdem der Jugendliche eine zielführende Kommunikation verweigerte und seine Gewahrsamnahme unumgänglich wurde, sollte er zur Polizeiinspektion Burglengenfeld verbracht werden. Gegen diese Maßnahme leistete er erheblichen Widerstand und ging gewaltsam gegen die Einsatzkräfte vor. Im Laufe des Geschehens wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
Der Jugendliche muss sich nun wegen mehrerer Straftatbestände verantworten.

PM der PI Burglengenfeld vom 24.01.2020

 

Finnentrop (Nordrhein-Westfalen): Nur mit Unterhose bekleideter Mann leistet Widerstand

Am Donnerstag gegen 15.00 Uhr meldeten mehrere Zeugen eine nur mit Unterhose bekleidete Person, die auf der Fahrbahn der K 7 zwischen Heggen und Dünschede lief. Nach weiteren Informationen wurde schließlich durch die verständigten Polizeibeamten ein 31-jähriger Mann im Bereich der Wiesenstraße/ Am Hörsten festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt trug der Mann zusätzlich eine Decke, mit der er sich gegen die Kälte schützte. Auf die Beamten wirkte der 31-Jährige desorientiert und psychisch auffällig, so dass das Ordnungsamt verständigt und ein Krankenwagen angefordert wurde. Als die Beamten ihm mitteilten, dass er zu seinem Schutz in ein Krankenhaus gebracht würde, wehrte er sich massiv. Er schlug in Richtung der Polizisten und verletzte dabei eine Beamtin leicht. Ein Rettungssanitäter, der bei der Fixierung helfen wollte, trug ebenfalls leichte Verletzungen davon, sodass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Schließlich gelang es, den 31-Jährigen in ein Krankenhaus zu bringen. Er war bereits gegen 13 Uhr in Heggen aufgefallen, weil er barfuß an Haustüren schellte. Über die Hintergründe seines Handelns liegen keine Erkenntnisse vor. Die Polizeibeamten fertigten eine Anzeige.

PM der KPB Olpe vom 24.01.2020

 

Wallenhorst (Niedersachsen): Falscher Polizist verletzte echten Polizisten

Erheblicher Ärger steht einem jungen Mann ins Haus, der sich am Donnerstagnachmittag als Polizeibeamter ausgab und im Bereich des Verkehrskreisels Osnabrücker Straße/Wessel Straße Autos anhielt. Eine Zeugin hatte sich gegen 15.40 Uhr bei der Polizei gemeldet, nachdem sie kurz zuvor von einem Unbekannten durch Handzeichen aufgefordert wurde, mit ihrem Auto anzuhalten. Der Frau erschien die Situation zwar komisch vor, jedoch kam sie den Anhaltezeichen schließlich aber doch nach. Der junge Mann gab sich als Zivilbeamter der Polizei aus und forderte den Ausweis der 37-Jährigen, da diese angeblich zu schnell gefahren sei. Als die Frau ihrerseits den Dienstausweis des Mannes sehen wollte, brach der Mann schnell die „Kontrolle“ ab und ging weg. Mit einer entsprechenden Beschreibung ausgestattet, machte sich die richtige Polizei auf die Suche nach dem „Kollegen“ und fand diesen schließlich im Bereich der Wessels Straße. Es handelte sich bei dem Mann um einen amtsbekannten 23-jährigen Wallenhorster, der sich bei der sich anschließenden Überprüfung alles andere als kooperativ verhielt. Einem Beamten warf er seine Jacke ins Gesicht und versuchte wegzulaufen, konnte aber erfolgreich daran gehindert werden. Bei seiner Festnahme widersetzte sich der junge Mann derart vehement, dass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Letztendlich wurden bei dem angetrunkenen Wallenhorster auch noch Drogen aufgefunden. In der Polizeiwache wurde ihm auf Anordnung eines Richters Blutproben entnommen. Auf den Mann kommen nun Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Amtsanmaßung und des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.

PM der PI Osnabrück vom 24.01.2020

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Außer Rand und Band, Polizisten angegriffen und beleidigt

Mit vereinten Kräften ist es Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeireviers Rastatt am Donnertagnachmittag gelungen, einen 16-Jährigen zu bändigen und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Ein Polizeibeamter trug hierbei leichte Verletzungen davon, konnte seinen Dienst allerdings fortführen.
Ausgangspunkt war eine Personenkontrolle am Schloßplatz kurz vor 16:30 Uhr. Dort sollten die Personalien einer lautstark grölenden, rauchenden und Alkohol trinkenden Jugendgruppe erhoben und hierdurch die Ordnungsstörungen, auch durch hinterlassenen Unrat, behoben werden. Ein 16-Jähriger ergriff hierbei sofort die Flucht, konnte aber nach kurzer Verfolgung gestellt und festgehalten werden. Der unbeherrschte Jugendliche leistete hierbei allerdings mit versuchten Kopfstößen und Tritten in Richtung der Einsatzkräfte erbitterten Widerstand, sodass er in Handschellen gelegt und fixiert werden musste. Während des Transports zum Polizeirevier Rastatt beleidigte er die Polizisten aufs Übelste. Selbst gegenüber verständigten Angehörigen zeigte sich der 16-Jährige weiterhin aggressiv und gewaltbereit. Die Mutter sah sich außer Stande, ihren Sprössling in Obhut zu nehmen. So musste der Randalierer schon in jungen Jahren die unschöne Erfahrung machen, eine Nacht in einer Zelle zu verbringen. Bleibt zu hoffen, dass die anstehenden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung den Jugendlichen zukünftig zur Raison bringen.

PM des PP Offenburg vom 24.01.2020

 

Singen (Baden-Württemberg): Autofahrer leistet Widerstand 23.01.2020

Beamte des Polizeireviers Singen kontrollierten am Donnerstagmorgen gegen 10.15 Uhr in der Straße „Am Posthalterswäldle“ einen 45-jährigen Autofahrer. Während der Überprüfung verhielt sich der Mann unangemessen und unhöflich gegenüber den Beamten. Noch vor Beendigung der Kontrolle wollte der 45-jährige wegfahren und griff an den im Zündschloss steckenden Schlüssel. Um dies zu unterbinden, öffnete der kontrollierende Polizist die Fahrertür, die der Mann mehrfach versuchte wieder zuzuziehen. Wegen des aggressiver werdenden Verhaltens des 45-Jährigen zogen die Beamten eine zweite Streife hinzu. Im weiteren Verlauf der Überprüfung stieg der Fahrer aus dem Auto aus, brüllte herum und drohte mehrfach lautstark dem kontrollierenden Beamten, ihn zu schlagen. Nach Abschluss der Kontrolle fuhr der renitente Pkw-Lenker von dannen. Wegen Beleidigung und Widerstand muss sich der 45-jährige nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 24.01.2020

 

Schopfheim (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert und beleidigt Passant und Polizisten

Ein Randalierer wurde der Polizei am Freitag, 24.01.2020, gegen 03.20 Uhr in der Hebelstraße gemeldet. Gegen Straßenlaternen, Schilder und Schaufenster trat dort ein 34 Jahre alter Mann und beleidigte dabei einen Zeugen mit Kraftausdrücken. Er wurde von den Polizeibeamten angetroffen, wobei er auch diese beleidigte. Ein durchgeführter Alkoholtest zeigte einen Wert von über zwei Promille an. Ob Sachschaden entstanden ist, ist noch unklar. Er musste die restliche Nacht bei der Polizei verbringen.

PM des PP Freiburg vom 24.01.2020

 

Celle (Niedersachsen): 21- Jähriger randaliert in der Ausländerstelle und muss in Gewahrsam genommen werden

Gestern Vormittag, gegen 10:30 Uhr, hat ein 21- jähriger Mann in der Ausländerstelle am Französischen Garten randaliert und eine Mitarbeiterin beleidigt. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme der Polizei kam der Beschuldigte dem Platzverweis nicht nach, wodurch der Mann in Gewahrsam genommen worden ist.
Während der Ingewahrsamnahme leistete der junge Mann zudem noch Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Celle vom 24.01.2020

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung – Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung

Am Donnerstag, 23.01.20, gegen 15.20 Uhr, kam es in der Wiesentalstraße zu einem heftigen Streit zwischen einem Pärchen. Hierbei soll die Frau durch den Mann angeschrien und auch heftig angefasst worden sein. Dies beobachteten zwei Zeugen, die sofort in die Situation eingriffen. Nachdem ein Zeuge angab, dass er die Polizei verständigen würde und sein Handy zückte, soll der Mann dieses ergriffen und zu Boden geschleudert haben. Anschließend soll er die Zeugen beleidigt und einem einen Fußtritt gegen den Oberschenkel gegeben haben. Der aggressive und alkoholisierte 23-jährige Mann zeigte sich auch über das Erscheinen der Polizei nicht erfreut und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Er musste durch die Polizisten festgehalten und überwältigt werden.
Ein Alkoholtest ergab etwa 1,6 Promille. Er wird sich nun wegen diverser Strafanzeigen verantworten müssen.

PM des PP Freiburg vom 24.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Ruhestörung

Wiesbaden, Blücherstraße, 23.01.2020, 23.15 Uhr bis 23.40 Uhr / Nachdem Beamte der Wiesbadener Polizei am Donnerstagabend zu einer Ruhestörung in die Blücherstraße gerufen wurden, kam es zu einem Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten. Der Polizei wurde gegen 23.15 Uhr ein lautstarker Streit zwischen mehreren Personen im Innenhof eines Wohnhauses gemeldet. Vor Ort trafen die Polizisten drei Männer und eine Frau an. Bei der anschließenden Kontrolle verhielten sich zwei der zu kontrollierenden Männer äußerst aggressiv, sprachen Beleidigungen aus und leisteten im weiteren Verlauf Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, wobei zwei eingesetzte Beamte verletzt wurden und ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten. Die beiden 22 und 23 Jahre alten, alkoholisierten Männer wurden festgenommen und zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen auf die Dienststelle gebracht. Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Westhessen vom 24.01.2020

 

Waiblingen (Baden-Württemberg): Zwei Polizisten bei Einsatz in Einkaufszentrum verletzt

Mehrere Streifen mussten am Donnerstagabend aufgrund zweier aggressiver Männer in den Remspark ausrücken. Kurz nach 18 Uhr wurde die Polizei zunächst aufgrund eines renitenten Ladendiebes verständigt. Als die erste Streife kurz darauf im Einkaufszentrum eintraf, wurde der 34-jährige Tatverdächtige von mehreren Männern an der Flucht gehindert. Da der Mann weiterhin äußerst aggressiv war, wurden ihm Handschließen angelegt. Hiergegen wehrte er sich heftig und beleidigte die Beamten mit diversen Schimpfworten. Durch die Widerstandshandlungen des Mannes wurde einer der eingesetzten Beamten verletzt.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gegen 18:30 Uhr stellte einer der eingesetzten Beamten im Einkaufszentrum einen stark betrunkenen Mann fest, der zu Boden stürzte. Als dessen Personalien erhoben werden sollten, griff er die vor Ort befindlichen Beamten an, weshalb auch ihm letztlich Handschließend angelegt werden mussten. Auch der 62 Jahre alte Mann wehrte sich hiergegen heftig und verletzte letztlich einen der Polizeibeamten. Er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Aalen vom 24.01.2020

 

Neunkirchen (Saarland): Nach Schuss auf Polizeibeamten in Neunkirchen / 38-Jähriger aus Neunkirchen in U-Haft

Bei einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt in Neunkirchen schoss der Mann mit einer Pistole auf eingesetzte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, verfehlte diese jedoch und konnte zunächst flüchten. Im Laufe der anschließenden Fahndung nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei den Neunkircher fest.
Heute Nacht (24.01.2020) wurde die Polizei in Neukirchen gegen 01:00 Uhr zu einem Streit zwischen dem späteren Schützen und dessen Lebensgefährtin gerufen.
Als Polizeibeamte an der genannten Örtlichkeit in der Wellesweiler Straße eintrafen, war der in Nordrhein-Westfalen geborene Mann jedoch nicht mehr anwesend.
Gegen 02:00 Uhr ging eine erneute Meldung bei der Polizei ein, weil der Mann wieder vor der Wohnungstüre stand und gewaltsam einzudringen versuchte. Als die Polizeikräfte kurze Zeit später dort eintrafen, hatte sich dieser jedoch wieder entfernt.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnhauses traf ein 28-jähriger Polizeibeamter, als er über eine Leiter den Dachboden des Hauses betreten wollte, dort auf den 38-Jährigen. Dieser zog unvermittelt eine Waffe, weshalb sich der Polizeikommissar mit einem Sprung von der Leiter in Sicherheit brachte.
Danach schoss der polizeibekannte Mann in Richtung der am Fuße der Leiter stehenden Einsatzkräfte. Diese zogen sich deshalb zur Eigensicherung kurzzeitig zurück, was der Schütze zur Flucht nutzen konnte.
Der wegen Gewaltdelikten bekannte Neunkircher konnte kurze Zeit später im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung, an der auch Einsatzkräfte aus Sankt Ingbert, Homburg und der Bundespolizei beteiligt waren, trotz heftiger Gegenwehr festgenommen werden.
Bei seiner Festnahme trug der offensichtlich alkoholisierte und unter dem Einfluss von Drogen stehende Mann die zuvor verwendete, geladene scharfe Schusswaffe bei sich. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Einsatzkräfte neben einer Machete auch geringe Mengen an Betäubungsmitteln.
Keiner der am Einsatz beteiligten Kräfte wurde verletzt, jedoch mussten fünf Beamtinnen und Beamte im Alter zwischen 43 und 23 Jahren anschließend psychologisch betreut werden. Wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags sitzt der 38-Jährige jetzt in Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken.

PM des Landespolizeipräsidiums Saarland vom 24.01.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Auf dem Gelände eines Krankenhauses belästigte eine 26-jährige polizeibekannte Deutsche gestern Nachmittag Patienten. Die Frau war alkoholisiert und erhielt von den hinzugerufenen Polizeibeam-ten einen Platzverweis. Da sie diesem nicht nachkam, wurde unmittelbarer Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt angewendet. Dabei biss die 26-Jährige eine Polizeibeamtin und trat nach ihr. Daraufhin wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Einen Atemalkoholtest lehnte sie ab. Die Polizistin blieb weiter dienstfähig. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen. Am Abend wurde die 26-Jährige wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM (2020/174) der PD Brandenburg Nord vom 24.01.2020

 

Perleberg (Brandenburg): Randalierer in Gewahrsam genommen

Ein 37-jähriger Prignitzer belästigte gestern gegen 20.30 Uhr in der Hamburger Straße auf einem Parkplatz einen Passanten und schlug ihm ins Gesicht. Im Anschluss beschädigte der 37-Jährige das Fahrzeug des Passanten und trat dagegen, Schaden ca. 500 Euro. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetaminen. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung wurde aufgenommen.
Gegen 23.00 Uhr wurden die Beamten dann in die Dobberziner Straße zu einer Ruhestörung gerufen. In der Wohnung hielt sich auch der 37-Jährige auf. Der Mann schrie laut herum und erhielt einen Platzverweis. Zudem hatte er ein szenetypisches Tütchen und Gebrauchsutensilien mit Anhaftungen von Betäubungsmitteln dabei, die von den Beamten sichergestellt wurden. Dem Platzverweis kam der 37-Jährige nicht nach, so dass er in Gewahrsam genommen wurde. Er stand noch immer untern Einfluss von Amphetamine und pustete 2,14 Promille. Erneut wurden Strafanzeigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.01.2020

 

Graz (Steiermark): Zwei Jugendliche festgenommen

Freitagnachmittag, 24. Jänner 2020, nahmen Beamte der Polizeiinspektion Lend zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren fest. Sie stehen im Verdacht, Kennzeichentafeln eines Pkws gestohlen zu haben.
Gegen 14.20 Uhr erstattete eine Anrainerin bei der Polizei die Anzeige, dass sich zwei Personen im Inneren eines Pkws befänden, der am Parkplatz der Wohnhausanlage polizeilich abgestellt worden sei. Dieses Fahrzeug war am 18. Jänner 2020 am dortigen Parkplatz mit gestohlenen Kennzeichen aufgefunden und mit einer Radklammer gesichert worden. Beim Eintreffen der Streife konnten die beiden in Graz wohnhaften Jugendlichen in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug angetroffen und die Fahrzeugschlüssel bei einem der beiden Jugendlichen vorgefunden werden. Um die beiden Personen zur Vernehmung in die Polizeiinspektion Lend zu bringen, forderten die Polizisten eine zweite Streife an, die auch nach kurzer Zeit an der Tatörtlichkeit eintraf. Beide Verdächtigen wurden zusehends aggressiver, schlugen mit ihren Fäusten um sich und widersetzten sich dem Versuch, sie in das Polizeifahrzeug zu bringen. Dabei wurde ein Polizist leicht im Gesichtsbereich verletzt. Durch die Anwendung von Körperkraft gelang es den Beamten die beiden Verdächtigen festzunehmen. Sie wurden in das Polizeianhaltezentrum Graz eingeliefert. Beide Verdächtigen wurden ebenfalls leicht verletzt.

PA der LPD Steiermark vom 24.01.2020

 

Buxheim (Bayern): Pkw-Fahrer ohne Kennzeichen wird bei Kontrolle ausfallend

Gestern zur Mittagszeit bemerkte die Streife der Autobahnpolizei einen Pkw ohne Kennzeichen. Bei der anschließenden Kontrolle gab der 55-jährige Fahrer an, auf dem Weg zum TÜV zu sein und lediglich vergaß, die roten Kennzeichen anzubringen. Ausgerechnet, als ihm die Streife entgegen kam, sei ihm dies wieder eingefallen. Bei der Anzeigenaufnahme wurde er plötzlich aggressiv und jähzornig, beleidigte und bedrohte die Beamten. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.01.2020

 

Dürrlauingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Donnerstagnachmittag gegen 16:00 Uhr wurden zwei Beamte der Polizeiinspektion Burgau bei einer Widerstandshandlung einer 19-Jährigen leicht verletzt. Die junge Frau befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation und sollte deshalb von den Beamten in ein Klinikum verbracht werden. Sie kratzte die beiden Beamten hierbei und versuchte sie zu beißen, weshalb die Frau gefesselt werden musste. Beide Beamte blieben trotz leichter Verletzungen dienstfähig.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.01.2020

Aalen (Baden-Württemberg): Polizisten bespuckt mit Widerstand

Die Polizei wurde am Mittwochabend gegen 20 Uhr in den Kiefernweg gerufen, wild dort ein 36-Jähriger sich unberechtigt in einer Wohnung aufhielt und selbige nicht verlassen wollte. Im Zuge der Maßnahmen bedrohte und beleidigte er die Polizisten und wollte die Örtlichkeit partout nicht verlassen. Er musste des halb zur Störungsbeseitigung in Gewahrsam genommen werden wogegen er sich wehrte und einen der Ordnungshüter bespuckte. Er konnte schließlich überwältigt werden, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Der mit rund zwei Promille alkoholisierte Mann musste die Nacht über in der Gewahrsamszelle verbringen.
Zudem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 23.01.2020

 

Bad Staffelstein (Bayern): Ladendieb beleidigt Beamte

Während einer Streifenfahrt am Mittwochnachmittag fiel den Beamten der Polizeistation vor einem Verbrauchermarkt in der Bamberger Straße ein geparktes Krad mit Verkehrsmängeln auf. Als der Fahrer aus einem Verbrauchermarkt herauskam und die Beamten erblickte, versuchte er sich hinter dem Gebäude zu verstecken. Auf Grund dieses Verhaltens und der Tatsache, dass der 17-Jährige erst vor Kurzem bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde, unterzogen ihn die Beamten einer Kontrolle. Hierbei stellte sich heraus, dass er unbezahlte Ware im Wert von 12,00 Euro aus dem Verbrauchermarkt bei sich hatte. Zudem führte er ein Messer mit sich. Da er während der Festnahme Widerstand leistete und zudem die Beamten beleidigte wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl mit Waffen, Widerstand und Beleidung gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet.

PM der PSt Bad Staffelstein vom 23.01.2020

 

Gräfenberg (Bayern): Alkoholisierter Mann wehrt sich – Ein Beamter und eine Beamtin verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde der PI Ebermannstadt ein 29-jähriger Mann mitgeteilt, der unter Alkoholeinfluss in einem Supermarkt und anschließend in einer Bäckerei am Marktplatz Kunden und Mitarbeiter anpöbelte. Nachdem ihm von den eingesetzten Beamten ein Platzverweis erteilt wurde, kam er dieser Aufforderung jedoch nicht nach, sondern setzte sich an einen Tisch in der Bäckerei. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Beamten, die renitente Person außerhalb der Reichweite von Kunden und Mitarbeiter zu bringen. Nachdem er erneut einem angedrohten Platzverweis nicht Folge leistete und sich widersetzte, wendeten die Beamten körperliche Gewalt an und fesselten ihn. Hierbei wurden die beiden eingesetzten Beamten leicht verletzt. Im Anschluss wurde der uneinsichtige Mann in der Haftzelle der PI Ebermannstadt untergebracht und ausgenüchtert. Er hatte über 1,6 Promille intus. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
In diesem Zusammenhang möchte sich ein Kunde einer Metzgerei mit der Polizei in Verbindung setzen. Dieser betrat im Vorfeld so gegen 16 Uhr den Laden und wurde unvermittelt von dem Querulanten handgreiflich angegangen, so dass dieser unverzüglich das Geschäft wieder verließ.

PM der PI Ebermannstadt vom 23.01.2020

 

Flughafen München (Bayern): Keine Spur von Altersmilde -Betrunkener 73-Jähriger beleidigt Bundespolizisten

Weise und altersmilde? Von wegen. Das Bild vom harmlosen Senior hat ein 73-Jähriger gestern (22. Januar) Abend in ein anderes Licht gerückt. Angekommen mit dem letzten Flug aus Moskau, war der Russe offenbar mit der Arbeit der Bundespolizisten in der Grenzkontrolle nicht ganz so zufrieden. Nachdem er die Beamten schließlich auch noch als Nazis beschimpft hatte, musste er sie zur Wache begleiten. Dort sollte ein Atemalkoholtest eine eventuelle Erklärung für das Verhalten des älteren Herren liefern: 1,8 Promille.
Suff hin oder her, der Russe wird sich nun wegen Beamtenbeleidigung verantworten müssen.
Bundespolizisten im Terminal 1 waren gerade bei der grenzpolizeilichen Kontrolle des letzten Fluges aus Moskau, als sie eine Diskussion zwischen einem älteren Herren und einer jungen Frau vor der Kontrollstelle beobachteten. Nachdem die Frau mit ihren Kindern schließlich an die Kontrollstelle herantrat und sich der Grenzkontrolle unterzog, störte der Senior die Kontrolle vehement, indem er den Diskretionsabstand partout nicht einhalten wollte. Also musste ein Bundespolizist den 73-Jährigen an die Diskretionslinie begleiten. Dies kommentierte der Russe mit Beschimpfungen in seiner Muttersprache. Andere Reisende waren dann so freundlich und übersetzten den Bundesbeamten die Worte. Danach hatte der Aggressor die Polizisten unter anderem als Nazis beschimpft. Nachdem mit dem Mann vor Ort nicht zu reden und eine normale grenzpolizeiliche Kontrolle seiner Person aufgrund seines aggressiven Verhaltens nicht möglich war, musste der 73-Jährige die Grenzpolizisten zur Wache begleiten.
Dort sollte sich ein potentieller Grund für das Verhalten des Mannes offenbaren. Ein Atemalkoholtest brachte zu Tage, dass der ältere Herr wohl im Flugzeug zu tief ins Glas geschaut hatte. Der Alko-Test zeigte knapp 1,8 Promille an. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses Wertes sollte es munter weitergehen. Der Hitzkopf verhielt sich unkooperativ, war aggressiv und erhob den Polizisten gegenüber immer wieder die Stimme. Auch den zuständigen Staatsanwalt ließ er am Telefon kaum zu Wort kommen und wurde dem Strafverfolger gegenüber immer lauter, bevor er einfach das Gespräch beendete. Dieses Verhalten sollte sich die ganze Zeit über nicht ändern, der Senior trotz vorgerückter Stunde nicht müde werden, die Beamten zu provozieren. Weiterhin drohte er den Polizisten mit Konsequenzen, da er schließlich gute Kontakte in höhere Kreise habe.
Die Bundespolizisten ihrerseits nahmen diese Drohung gelassen zur Kenntnis und quittierten den Nazivorwurf mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung. Der Staatsanwalt seinerseits ließ sich ebenfalls nicht vom Verhalten des Russen beirren und verlangte dem Beschuldigten 5.000 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens ab. Bei einem angeblichen Monatsverdienst von umgerechnet gut 43.000 Euro sollte der Reisende dies verkraften können.
Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren und der 73-Jährige einigermaßen ausgenüchtert war, durfte er die Wache der Bundespolizei wieder verlassen.

PM der BPOLI Flughafen München vom 23.01.2020

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz nach Ruhestörung – Schreckschusswaffe sichergestellt

Am 22.01.2020 gegen 20:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ruhestörenden Lärm und Schussgeräusche aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße in Neubrandenburg.
Vor Ort konnten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aus der betroffenen Wohnung lautes Poltern und aggressive Schreie einer Person hören. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, gingen die Beamten von einem Unglücksfall aus. Demzufolge wurde die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert. Nachdem die Beamten die Wohnung betreten haben, fanden sie den 23-jährigen Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett vor. Da der alkoholisierte 23-Jährige den Beamten sofort aggressiv gegenübertrat, wurde er zur Gefahrenabwehr fixiert und gefesselt. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.
In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser Munition abgegeben wurde. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt.
Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BI Neubrandenburg vom 23.01.2020

 

Ratingen (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger vor der Polizei geflohen – Gründe gab es genug

Am gestrigen Tag (Mittwoch, 22.01.2020) floh ein 26-Jähriger Ratinger bei einer Verkehrskontrolle zu Fuß vor den Polizeibeamten. Er konnte nach kurzer Verfolgung gestoppt und von den Beamten festgenommen werden.
Gegen 18:25 Uhr hatten die Polizeibeamten die Absicht gehabt, einen Audi A6 wegen auffallend unsicherer Fahrweise und deutlich überhöhter Geschwindigkeit zu kontrollieren. Der Fahrzeugführer missachtete jedoch die deutlichen Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt auf der Lise-Meitner-Straße fort. Im Einmündungsbereich zur Westtangente wollten die Beamten das Fahrzeug überholen und an der Weiterfahrt hindern. In diesem Moment stieg der Fahrzeugführer aus seinem Fahrzeug und flüchtete in Richtung Robert-Koch-Straße. Nach kurzer Verfolgung konnte der Flüchtige unter dem Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Ein Rettungswagen versorgte den Festgenommenen erstmedizinisch.
Anschließend konnte er zur Polizeiwache Ratingen gebracht werden.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige gleich eine Vielzahl von Gründen hatte, vor der Polizei zu fliehen:
Der Ratinger gab zu, vor Fahrtantritt Drogen konsumiert zu haben und bestätigte auch, dass die bei ihm aufgefundenen Drogen sein Eigentum seien. Zur weiteren Beweissicherung bezüglich des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel wurde die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben auf der Polizeiwache Ratingen angeordnet. Zu seinem Fahrzeug befragt gab er zu, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Audi angemeldet seien. Tatsächlich war der A6 nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Da die Eigentumsverhältnisse nicht abschließend geklärt werden konnten, wurde das Fahrzeug abgeschleppt und – gemeinsam mit den Kennzeichen – sichergestellt. Auch eine Überprüfung der Person ergab überraschende Erkenntnisse: Der 26-Jährige war mit zwei Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Fahndungssystem ausgeschrieben.
Der Ratinger wurde direkt festgenommen. Die Konsequenzen aus den neuen Strafanzeigen wird der Mann zusätzlich tragen müssen.

PM der KPB Mettmann vom 23.01.2020

 

Neumarkt (Bayern): Sachbeschädigung, Gewahrsamnahme

Am 22.01.2020, gg. 20.05 Uhr befuhr eine 30-jährige Frau mit dem Pkw in Woffenbach die Woffenbacher Straße in Richtung Ortsmitte. Ein 34-jähriger Mann ging auf dem Fußweg in entgegengesetzter Richtung. Auf Höhe der Bahnbrücke stellte er sich vor das Fahrzeug der Frau und versuchte die Beifahrertüre zu öffnen, um einzusteigen. Da dies misslang, schlug er mit dem Fuß gegen die Beifahrertüre und beschädigte diese. Schaden ca. 800 Euro. Anzeige wurde erstattet.
Der 34-Jährige wurde gegen 20.17 Uhr von der Polizeistreife torkelnd angetroffen. Es wurde festgestellt, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Als er mit zur Dienststelle fahren sollte, wurde er aggressiv, sodass er daraufhin gefesselt wurde. Zur Ausnüchterung wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 23.01.2020

 

Hof (Bayern): Vor Kontrolle geflüchtet und Polizisten mit Pfefferspray angegriffen

Ein mit Haftbefehl Gesuchter flüchtete am Mittwochvormittag zusammen mit seiner Begleiterin beim Anblick einer Polizeistreife. Um seine Festnahme zu verhindern, griff er die Beamten mit Pfefferspray an.
Gegen 10 Uhr wollten die Polizisten einen 28-Jährigen und seine 36-jährige Begleiterin in der Pfarr kontrollieren. Beim Erblicken des Streifenwagens nahmen beide die Füße in die Hand und flüchteten. Während ein Polizist zu Fuß die Verfolgung aufnahm, folgte sein Streifenpartner mit dem Dienstwagen. Bei seiner Flucht drehte sich der Mann um und sprühte dem ihm nacheilenden Beamten Pfefferspray entgegen. In der Königstraße überwältigte die Streifenbesatzung den Mann, brachte ihn zu Boden und legte ihm Handschellen an. Zuvor hatte er erneut mit seinem Gas-Spray in Richtung der Einsatzkräfte gesprüht.
Seine Begleiterin schubste einen Beamten bei der Durchführung der Festnahme des 28-Jährigen zur Seite. Inzwischen eingetroffene Unterstützungskräfte legten ihr daraufhin auch Handschellen und nahmen sie vorläufig fest. Durch den Einsatz des Reizgases verletzten sich vier Polizisten leicht.
Der Grund der Flucht offenbarte sich beim Blick in die Fahndungsdatei. Gegen den Mann bestanden gleich zwei Haftbefehle zur Verbüßung mehrjähriger Haftstrafen. Dazu kommt jetzt noch ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten ihn die Polizisten direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Auch die Begleiterin zeigten sie an.

PM der PI Hof vom 23.01.2020

 

Mömbris (Bayern): Polizeieinsatz mit Spezialeinsatzkommando – 44-Jähriger in Gewahrsam

Am frühen Donnerstagmorgen hat ein psychisch Belasteter einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 44-Jährige hatte mit einer Eisenstange Nachbarn bedroht, Polizeibeamte angegriffen und sich dann in sein Wohnhaus zurückgezogen. Mit Unterstützung eines SEK konnte er am späten Vormittag in Gewahrsam genommen und in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.
Am Donnerstagmorgen gegen 05:00 Uhr meldete sich über den Polizeinotruf eine besorgte Nachbarin des 44-jährigen Mannes und teilte mit, dass dieser vor ihrem Wohnhaus mit einer Eisenstange randaliert und aggressiv herumschreit. Der Mann zeigte sich gegenüber der ersten rasch eintreffenden Streife der Polizei fortgesetzt aggressiv, bewarf die Ordnungshüter aus seinem Haus heraus mit diversen Gegenständen, stieß verbale Drohungen aus und weigerte sich das Haus zu verlassen.
Alle Versuche mit ihm Kontakt aufzunehmen und ihn zu beruhigen, schlugen fehl. Zur Sicherheit der eingesetzten Beamten, der Anwohner und des 44-Jährigen wurde ein Spezialeinsatzkommando und Beamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen. Der Bereich um das Wohnhaus war bereits frühzeitig mit Unterstützung mehrerer Streifen der angrenzenden Dienststellen aus Aschaffenburg abgesperrt.
Gegen 10:45 Uhr konnte der psychisch belastete Mann schließlich vom SEK in Gewahrsam genommen und im Anschluss in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden. Der Mann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Vorsorglich war die örtliche Feuerwehr vor Ort.
Gegen den bereits polizeibekannten 44-Jährigen wird nun unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 23.01.2020

 

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Renitenter Ladendieb leistet Widerstand

Mit einem renitenten und aggressiven Ladendieb bekamen es am Dienstag, 21.01.2020, das Personal eines Drogeriemarktes in WT-Tiengen und eine Polizeistreife zu tun. Gegen 16:40 Uhr wurde der 20 Jahre alte Mann dort beim Diebstahl ertappt. Er hatte mehrere Artikel in seinem Rucksack verstaut und wollte den Markt verlassen. Am Ausgang wurde er vom Personal angehalten. Dabei schlug er einem Angestellten auf die Lippe, konnte jedoch bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Da sich der Tatverdächtige nach wie vor hochgradig aggressiv zeigte, mussten ihm die Handschließen angelegt werden. Hiergegen wehrte er sich und versuchte, einen Polizeibeamten zu treten. Üble Beleidigungen folgten zudem. Ein Polizist verletzte sich leicht am Arm. Gegen den Mann wurde Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls, Körperverletzung und Widerstandes eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 23.01.2020

 

Falkensee, Finkenkrug (Brandenburg): Nach mehrfachem Platzverweis in Gewahrsam

Mittwoch, 22.01.2020, 16:04 Uhr: Am Mittwochvormittag wurden die Beamten der Polizeiinspektion Havelland von einer Anruferin informiert, dass sich ein Verwandter der Frau abermals unberechtigt auf einem Grundstück aufhält. Der Mann hatte bereits mehrfach Platzverweise erhalten. Die Beamten verwiesen auch diesmal den Mann des Grundstücks und sprachen auch für zwei weitere Adressen erneut Platzverweise aus. Da der 43-Jährige anschließend dennoch an einer der Adressen erschien und trotz Aufforderung das Haus nicht verlies, wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs von Amts wegen gefertigt. Der Mann wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen Dienst wurde der Havelländer aus dem Gewahrsam wieder entlassen. Noch am selben Nachmittag tauchte er wieder bei der Geschädigten auf und bedrohte diese massiv. Die erneut herbeigerufenen Polizisten konnten den Mann im Umfeld antreffen. Da der 43-Jährige sehr aggressiv wirkte und auch die Beamten bedrohte, musste er an Händen und Füßen gefesselt werden. Dabei trat und schlug er um sich und verletzte einen Polizisten leicht. Der Beschuldigte kam daraufhin erneut in Gewahrsam und wurde heute nach einer weiteren Vorstellung beim sozialpsychiatrischen Dienst entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 23.01.2020

 

Hannover (Niedersachsen): Ohne Fahrschein und kiffend im ICE

Dreister geht es kaum. Ein Mann (29) aus Leipzig war gestern Nachmittag ohne Fahrschein im Intercity Express von Berlin nach Braunschweig unterwegs – ohne Fahrschein. Er schloss sich in der Toilette ein und zündete sich noch einen Joint an.
In Braunschweig wollten Bundespolizisten den Mann aus dem Zug holen. Der weigerte sich dann auch noch auszusteigen, leistete Widerstand und beleidigte die Beamten permanent. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten zwei Gramm Marihuana bei dem einschlägig polizeibekannten Leipziger.
Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Erschleichens von Leistungen wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Hannover vom 23.01.2020

 

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): 22-Jähriger befolgt Platzverweis nicht und leistet Widerstand

Grünstadt, Goethestraße – 23.01.2020, 11:15 Uhr (ots) – Ein 22-Jähriger war zu Besuch bei einer Familie, in der sein 1-jähriges Kind untergebracht war. Die Familie wollte, dass er das Haus verlässt, nachdem sich der 22-Jährige aggressiv verhielt. Die Stimmung kochte hoch, als es zu einem Wortgefecht zwischen dem 22-Jährigen und der Familie kam. Einem polizeilichen Platzverweis kam der junge Mann nicht nach. Als ihn ein Polizeibeamter am Arm nach draußen führen wollte, stieß er den Polizeibeamten von sich. Einer Fesselung widersetzte sich der 22-Jährige durch massive Gegenwehr. Der Widerstand musste sodann gebrochen werden. Angaben zufolge soll der 22-Jährige auch Amphetamin genommen haben, weshalb ihm eine Blutprobe genommen wurde.

PM der PD Neustadt/W. vom 23.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Bissig bei der Festnahme

Nachdem eine Frau bei einem Ladendiebstahl vorläufig festgenommen werden sollte, versuchte sie sich am Mittwochnachmittag dagegen durch Bisse zu wehren. Gegen 16:40 Uhr war die 56-Jährige dabei ertappt worden, als sie offenbar Kosmetikartikel in einem Drogeriemarkt in der Straßburger Straße entwendete und unter Zahlung anderer Artikel das Geschäft verlassen wollte. Da sie keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte, sollte sie die Beamten zu deren Dienststelle begleiten. Dabei ergriff sie den Arm eines Beamten und versuchte diesen zu beißen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und blieb unverletzt. Neben einer Anzeige wegen des ursprünglichen Diebstahls, muss sich die Frau aus dem benachbarten Ausland nun auch einem Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Offenburg vom 23.01.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt

Gestern Mittag wurden zwei Polizisten im Rahmen einer Personenkontrolle in Kreuzberg verletzt. Ersten Erkenntnissen nach sollen die Zivilbeamte des Verkehrsdienstes gegen 13.30 Uhr von Vater und Sohn im Alter von 41 und 17 Jahren in der Wrangelstraße angepöbelt worden sein, nachdem diese ihr Fahrzeug verließen und in ein Restaurant gingen. Die Verkehrsbeamten schauten sich das Auto der beiden daraufhin genauer an und sollen Manipulationen am Siegel der Kennzeichen festgestellt haben. Die Polizisten betraten daraufhin das Lokal und gaben sich gegenüber Vater und Sohn als Polizeibeamte zu erkennen und erkundigten sich nach den Fahrzeugpapieren des VW. Mit der Angabe, diese seien im Fahrzeug, begaben sich alle Beteiligten zum Auto und die zu Kontrollierenden setzten sich ins Fahrzeug, um vermeintlich nach den Dokumenten zu suchen. Der auf dem Fahrersitz sitzende 41-Jährige steckte plötzlich den Fahrzeugschlüssel in Zündschloss und startete den Motor. Der Polizeimeister habe sich daraufhin durch die offene Fahrertür in das Auto gelehnt, um den Autoschlüssel abzuziehen und so den Fahrer am Wegfahren zu hindern. Der 41-Jährige habe den 28-jährige Beamten daraufhin mit Faustschlägen ins Gesicht und auf den Brustkorb traktiert, um diesen von seinem Vorhaben abzubringen. Als dies keine Wirkung zeigte, habe der Tatverdächtige den Rückwärtsgang eingelegt und den Polizisten einige Meter mitgeschleift. Der Beamte, dessen Brille bei dem Angriff beschädigt wurde, zog sich eine blutende Lippe sowie Schürfwunden zu. Es gelang ihm jedoch trotzdem, die Handbremse an- und schließlich auch den Fahrzeugschlüssel abzuziehen Der an der Beifahrerseite des Autos stehende Polizeiobermeister bemerkte zuvor das Wegfahren des Fahrzeuges und soll mit seiner Dienstwaffe die Beifahrerscheibe eingeschlagen haben. Der 17-jährige Beifahrer fing nun ebenfalls an, sich gegen die Kontrolle zur Wehr zu setzen. Hierbei soll sich der 32-jährige Beamte Schnittverletzungen an der eingeschlagenen Scheibe zugezogen haben. Vater und Sohn wurden aus dem Fahrzeug gezogen und festgenommen. Durch hinzualarmierte Unterstützungskräfte wurden die Tatverdächtigen und das Fahrzeug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, der Wagen nicht zugelassen sowie versichert ist und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Auto gehören. Eine Durchsuchung des Wagens führte zudem zum Auffinden von mutmaßlichem Einbruchswerkzeug und Bekleidungsstücken, die der Begehung von Diebstählen dienen könnten. Die beiden Festgenommenen wurden nach der Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt und erwarten nun unter anderem Strafermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Urkundenfälschung. Die verletzten Polizisten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

PM (0214) des PP Berlin vom 23.01.2020

 

Sauldorf (Baden-Württemberg): Autofahrer wird renitent

Strafrechtliche Konsequenzen hat das Verhalten eines Autofahrers, der am Dienstagnachmittag nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 313 eine Polizeiabsperrung ignorierte. Als eine Streifenwagenbesatzung während der Unfallaufnahme den Verkehr an der Abzweigung nach Boll ableitete, beachtete gegen 15.40 Uhr ein 23-jähriger Autofahrer nicht das mit blinkendem Blaulicht quer auf der Bundesstraße stehende Polizeifahrzeug und fuhr an diesem vorbei.
Erst auf entsprechende Anhaltesignale einer Beamtin hielt der junge Mann mit einer Vollbremsung an. Nachdem ihm erklärt worden war, warum die Straße gesperrt ist, gab der Pkw-Lenker wieder Gas und fuhr mit quietschenden Reifen in Richtung Unfallstelle weiter. Dabei musste einer der Polizisten zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. Die Streifenwagenbesatzung fuhr dem Autofahrer hinterher und konnte diesen zur Rede stellen, als er an der Unfallstelle bei den Rettungsfahrzeugen anhielt und ausstieg. Der 23-Jährige reagierte jedoch sofort sehr aufgebracht, erhob die Fäuste und baute sich angriffslustig vor einem der Polizisten auf. Erst nach einem Gerangel und dem Einsatz von Pfefferspray konnte die Situation beruhigt werden. Der junge Mann hat sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu verantworten.

PM des PP Ravensburg vom 23.01.2020

 

Illertissen (Bayern): Mann geht auf Lebensgefährtin los und beleidigt Polizisten

Am Mittwochabend ging bei der Polizei Illertissen die Mitteilung ein, dass ein 33-jähriger seine Lebensgefährtin tätlich angegriffen hatte. Als die Beamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt. Die Polizisten klärten zunächst den Sachverhalt mit der Geschädigten ab und nahmen anschließend Kontakt zu dem 33-jährigen auf. Dieser reagierte den Beamten gegenüber sofort aggressiv. Er beleidigte die eingesetzten Beamten fortwährend mit diversen Ausdrücken und musste im weiteren Verlauf wegen seines aggressiven Verhaltens gefesselt werden. Auch bei der Dienststelle in Illertissen änderte sich sein Verhalten zunächst nicht. Da der Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatte sich der Mann schließlich wieder beruhigt. Er konnte deshalb entlassen werden. Allerdings erhielt er ein Kontaktverbot zu seiner Lebensgefährtin. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

 

Durach (Bayern): Randalierer in Durach | Zwei Polizeibeamte verletzt

In der Nacht auf Donnerstag meldeten sich mehrere Anwohner in der Weidacher Straße in Durach, dass eine Person auf der Straße herumschreit. Die Polizeibeamten stellten vor Ort einen 39-jährigen Duracher fest. Der Mann konnte zunächst beruhigt und in seine Wohnung zurückgebracht werden. Da der Mann gegen 06:00 Uhr wieder auffiel rückte die Streife erneut an. Hierbei stellte sich heraus, dass er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Der Mann sollte deshalb einer Klinik zugeführt werden. Darüber geriet er so in Rage, dass er bedrohlich auf die eingesetzten Beamten zuging und sie mit Fäusten bedrohte. Schlussendlich konnte der Mann nur unter Einsatz von unmittelbarem Zwang und Pfefferspray unter Kontrolle gebracht und in ein Fachkrankenhaus eingeliefert werden. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte vor Einkaufsmarkt

Gestern, kurz nach 19:00 Uhr, informierte ein Mitarbeiter eines großen Einkaufsmarktes in der Wiesenstraße die Polizei über ein aggressives Pärchen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die beiden amtsbekannten „Aggressoren“, ein 25jähriger Mann und eine 42jährige Frau, so betrunken waren, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten. Den beiden wurde ein Platzverweis erteilt. Ohne Einwirkung der Polizei stürzte die Frau und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Ein Rettungswagen wurde vorsorglich alarmiert. In der Zwischenzeit begannen die beiden, die Beamten zu beleidigen und auch nach den Beamten zu treten. Beide mussten gefesselt werden. Da sie nicht gewahrsamsfähig waren, wurden beide in das Krankenhaus verbracht, wo jeweils eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der PD Pirmasens vom 22.01.2020

 

Berlin/Treptow-Köpenick: Polizist angegriffen und ausländerfeindlich beleidigt

Ein 21-Jähriger hat gestern Abend einen Polizisten bei einem Einsatz in Altglienicke erst angegriffen und dann ausländerfeindlich beleidigt. Die Kräfte des Polizeiabschnittes 65 waren zur Unterstützung von Ordnungsamtsmitarbeitern gegen 20.35 Uhr in der Lehmusstraße bei einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms, bei dem die Musikanlage des 21-jährigen Verursachers sichergestellt werden sollte. Wild gestikulierend verwies der aggressive junge Mann die Einsatzkräfte aus der Wohnung. Ein Polizeimeister wurde dabei zunächst am Kopf getroffen. Nachdem der Lärmverursacher mit Zwang auf ein Bett gesetzt worden war, fing er an, den Polizeimeister ausländerfeindlich zu beleidigen. Die Einsatzkräfte stellten die Musikanlage sicher, die Personalien fest und verließen anschließend die Wohnung. Der 21-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs gegen den Polizisten und wegen ausländerfeindlichen Beleidigungen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

 

Berlin/Reinickendorf: Polizisten volksverhetzend beleidigt

Während einer Streife auf dem U-Bahnhof Franz-Naumann-Platz in Reinickendorf wurden gestern Mittag zwei Polizisten unter anderem mit volksverhetzenden Worten beleidigt. Gegen 12.40 Uhr stießen die Beamten des Polizeiabschnitts 36 auf dem Bahnsteig auf zwei rauchende Männer und kontrollierten diese wegen des Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Eine 30-jährige Begleiterin der Raucher soll in der Folge zwei Einsatzkräfte fortlaufend, auch mit volksverhetzenden Äußerungen, beleidigt haben. Bei der Festnahme leistete die Frau Widerstand und versuchte, die Einsatzkräfte zu treten. Währenddessen setzte sie ihre Beleidigungen fort. Die Festgenommene wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Anschließend wurde die 30-Jährige entlassen. Sie muss sich nun wegen Widerstandes und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, Beleidigung sowie Volksverhetzung verantworten.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

 

Hof (Bayern): Nach Joint ins Krankenhaus

Nachdem eine 17-Jährige zweimal an einem Joint gezogen hat, musste sie sich am Dienstagnachmittag in ärztliche Behandlung begeben. Gegen den Besitzer des Rauchmittels wird nun ermittelt.
Ein Lehrer der Berufsschule am Pestalozziplatz verständigte gegen 14.50 Uhr die Einsatzkräfte, da eine Schülerin gesundheitliche Probleme hatte. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten schnell fest, dass die 17-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nach ihren Angaben zog sie zweimal an einem Joint, welcher ihr von einem ebenfalls 17-jährigen Mitschüler angeboten wurde. Nachdem der Besitzer des Rauschmittels die Polizisten erblickte, versuchte er zu flüchten. Er konnte jedoch festgehalten werden. Das Mädchen musste sich dennoch in ärztliche Behandlung ins Sana-Klinikum Hof begeben. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung beleidigte er zudem noch einen Polizisten.
Der junge Mann muss sich nun wegen mehreren Straftaten verantworten.

PM der PI Hof vom 22.01.2020

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Im Rahmen eines Einsatzes an der Mülheimer Straße, am 22.01.2020 gegen 01:00 Uhr, ist es zu Beleidigungen und einem Widerstand gegen Polizeibeamte gekommen.
Ein Anwohner (43) hatte anscheinend Ruhe von einer Gruppe mit mehreren Personen eingefordert. Daraufhin kam zu gegenseitigen Beleidigungen und Bedrohungen. Die Gruppe verhielt sich der eintreffenden Polizei gegenüber äußerst aggressiv und unkooperativ. Um die polizeilichen Maßnahmen durchzusetzen, musste ein Mann (49) fixiert werden. Ein Junge (15) griff einen Polizeibeamten an und musste ebenfalls fixiert werden. Eine junge Frau (18) beleidigte die eingesetzten Beamten durchgängig schwer und spuckte nach diesen. Nach Beendigung der Maßnahmen wurden die Personen frei gelassen und entsprechend Anzeigen gegen die beteiligten Personen erstattet.

PM des PP Oberhausen vom 22.01.2020

 

Lingen (Niedersachsen): Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Heute gegen 07:00 Uhr kam es in der Sternstraße in Lingen zu einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt. Dabei sollte ein unter Drogeneinfluss stehende Beschuldigter aus der Wohnung verwiesen und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er erheblich Wiederstand und griff die eingesetzten Polizeibeamten an. In Folge dessen stürzte einer der Beamten und verletzte sich leicht am Kopf. Bereits im Vorfeld hatte der Beschuldigte ein Ofer leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 22.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Nach Alkoholfahrt Polizisten angegriffen

Eine 34-jährige Autofahrerin und ihre Beifahrerin sehen seit Dienstagabend gleich mehreren Anzeigen entgegen, nachdem die Fahrerin auf der Straßburger Straße mit Alkohol am Steuer ertappt wurde. Gegen 23:30 Uhr war die Mittdreißigerin mit ihrem Citroen an einer Kontrollstelle von den Kehler Beamten angehalten worden. Dabei stellte sich heraus, dass sie mit rund 0,6 Promille am Steuer ihres Kleinwagens saß. Mit der Ordnungswidrigkeit konfrontiert, wurde die Frau immer ungehaltener und warf zunächst ihren Führerschein aus dem Fenster. Im weiteren Verlauf zeigte sie sich weiter unkooperativ, leistete dabei auch Widerstand gegen die einschreitenden Polizisten und beleidigte diese sowie eine Ärztin, die mit der Erhebung eine Blutprobe beauftragt worden war. Auch ihre 28 Jahre alte Beifahrerin zeigte sich renitent und versuchte zunächst die Amtshandlungen zu stören. Im weiteren Verlauf ihres Tuns, trat sie nach einem Beamten und traf ihn dabei am Bein. Auch sie offenbarte dabei ihr Repertoire an Beleidigungen gegenüber den Anwesenden. Wegen Fahrens unter Alkohol, Beleidigung, Widerstands und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sieht das Duo nun gesonderten Anzeigen entgegen. Weitere Ermittlungen im Nachbarland sind derzeit noch im Gange, da sich der Verdacht ergab, dass der Citroen weder ordnungsgemäß zugelassen noch versichert sein könnte.

PM des PP Offenburg vom 22.01.2020

 

Schöppingen (Nordrhein-Westfalen): Ein Schwerverletzter nach Auseinandersetzung

Der Dienstagabend endete für einen alkoholisierten Randalierer auf der Intensivstation. Gegen 19.00 Uhr hatte der 24-jährige Mann auf der Hauptstraße in Schöppingen gestanden und offensichtlich mit seiner Freundin gestritten. Im Zuge dessen nötigte er mehrere Fahrzeugführer anzuhalten und zeigte sich äußerst aggressiv. Mit einem 42-jährigen Motorrollerfahrer geriet er daraufhin in einen eskalierenden Streit: Der Randalierer schlug dem Motorroller mit einer Bierflasche auf den Kopf. Dieser reagierte darauf mit einer Kopfnuss. Auch bei Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigte sich der Aggressor nicht. Die Beamten legten ihm Handfesseln an. Auf dem Boden liegend schlug der Gefesselte beabsichtigt mehrfach mit dem Kopf auf dem Boden.
Die Beamten griffen ein und stoppten das selbstverletzende Verhalten.
Rettungskräfte brachten den verletzen 24-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er intensivstationär verblieb. Ein Arzt entnahm ihm Blut, um den Konsum von Alkohol und möglicherweise von Drogen exakt nachzuweisen. Die leichten Verletzungen des 42-Jährigen wurden ärztlich vor Ort versorgt.

PM der KPB Borken vom 22.01.2020

 

Rheine (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Die Polizei hat gegen einen 37-jährigen Mann aus Rheine eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte vorgelegt. Am späten Dienstagabend (21.01.2020), gegen 23.15 Uhr, war den Beamten an der Breite Straße eine verdächtige Person gemeldet worden. Als die Polizisten dort eintrafen, hantierte die offenbar angetrunkene Person gerade an dem Schloss eines abgestellten Fahrrades. Um den Vorfall zu klären, sprachen sie den Rheinenser an. Dieser reagierte äußerst aggressiv, verweigerte die Angabe seiner Personalien, pöbelte die Beamten unmittelbar an und beleidigte sie. Im Weiteren wurde der 37-Jährige immer lauter, schließlich ging er mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Erst als diese Pfefferspray eingesetzt hatten, konnte der Mann ergriffen und zur Polizeidienststelle gebracht werden. Der Mann sperrte sich auch währenddessen, schlug um sich und versuchte, sich wegzudrehen. Dem Rheinenser wurde eine Blutprobe entnommen, wobei er sich weiterhin sperrte.

PM der POL Steinfurt vom 22.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Zeugen stoppen wild gewordenen 37-Jährigen

Aus noch ungeklärten Gründen ist ein 37-jähriger Mann am späten Dienstagabend in der Innenstadt ausgetickt. Er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Kurz vor halb 12 war die Polizei darüber informiert worden, dass ein Mann in der Fackelstraße einen Passanten attackiert habe. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte das Opfer schlafend auf einer Bank gelegen, als der 37-Jährige ihn unvermittelt angriff und ihm gegen Oberkörper und Kopf schlug und trat. Zeugen gelang es schließlich, den Täter zu stoppen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Während das 53-jährige Opfer vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde, wollten Polizeibeamte mit dem Tatverdächtigen sprechen. Er zeigte sich jedoch zunehmend aggressiver, wollte sich nicht kontrollieren lassen und ging schließlich mit erhobenen Fäusten auf die Einsatzkräfte zu. Der Mann musste deshalb zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen, wobei er allerdings massiven Widerstand leistete, nach den Beamten schlug, trat und spuckte. Auch nachdem er zur Dienststelle transportiert und in einer Zelle untergebracht wurde, hörte er nicht auf zu randalieren. Die eingesetzten Beamten blieben zum Glück unverletzt.

PM des PP Westpfalz vom 22.01.2020

 

Stolberg, Aachen (Nordrhein-Westfalen): Fazit zweier Polizeieinsätze: zwei Männer zwangseingewiesen – zwei Zeugen und drei Beamte verletzt – ein Auto beschädigt

Gestern (21.01.2020) schritten Polizei und Rettungsdienst gleich zweimal zusammen ein, nachdem Zeugen in Stolberg und später auch in Aachen jeweils einen randalierenden und psychisch auffälligen Mann meldeten. In Stolberg, in der Salmstraße, randalierte gegen 17 Uhr ein 31- Jähriger Mann in einem Mehrfamilienhaus. Er warf mehrere Glasflaschen im Hausflur umher, bedrohte einen Zeugen und warf diverse Gegenstände aus seiner Wohnung durch das Fenster auf die Straße. Ein Auto wurde dabei von hinunterfallenden Teilen beschädigt; verletzt wurde niemand. Der Randalierer konnte von den Polizisten nur mit erheblicher Kraft und mit dem Einsatz von Pfefferspray gestoppt und fixiert werden, nachdem verbale Ansprachen komplett ins Leere gelaufen waren. Ein herbeigerufener Notarzt stellte bei dem Mann eine akute Fremd- und Eigengefährdung fest; das Ordnungsamt veranlasste daraufhin eine Zwangseinweisung. Noch im Rettungswagen war der 31- Jährige nicht zur Ruhe zu bringen; in Begleitung der Polizei brachte man ihn ins Krankenhaus. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes und versuchter gefährlicher Körperverletzung fertigten die Beamten.
In Aachen, auf dem Adalbertsteinweg, kam es gegen 21 Uhr zu einer weiteren Zwangseinweisung. Ein 47- jähriger Mann, der im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses zunächst zwei Zeugen geschlagen hatte, griff anschließend die herbeigerufenen Polizisten an. Auch hier konnten die Beamten die Person nur mit großer Mühe überwältigen. Da er sich nicht beruhigen ließ und weiter Widerstand leistete, musste eine Notärztin ihn medizinisch versorgen und ruhigstellen; erst danach war ein Transport des nun ebenfalls Zwangseingewiesenen in ein Krankenhaus möglich. Durch den Widerstand wurden zwei Beamte leicht verletzt, eine Beamtin konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Den 47- Jährigen erwartet ebenfalls eine Strafanzeige wegen Widerstandes und Körperverletzung.

PM der POL Aachen vom 22.01.2020

 

Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Vollstreckung eines Haftbefehls

Am Dienstagmittag nahmen Polizeibeamte in Landstuhl einen per Haftbefehl gesuchten Mann fest. Der 27-Jährige konnte unmittelbar vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden. Als er durchsucht werden sollte, riss er sich los und schlug zwei Beamten ins Gesicht, einem dritten in den Genitalbereich.
Letztendlich konnte er überwältigt und in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert werden, wo er seine mehrjährige Haftstrafe wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verbüßen muss.

PM der PD Kaiserslautern vom 22.01.2020

 

Balingen (Baden-Württemberg): Parfum gestohlen und geflüchtet

Wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Balingen gegen einen 21-Jährigen, der den derzeitigen Ermittlungen zufolge am Mittwochvormittag in einer Parfümerie in der Friedrichstraße mehrere Parfumflakons gestohlen hat. Der Tatverdächtige hielt sich demnach gegen 9.45 Uhr im Verkaufsraum des Geschäfts auf, nahm die Waren aus der Auslage und rannte in Richtung Eyach davon. Der 62 Jahre alte Geschäftsinhaber verfolgte den Flüchtenden und konnte ihn nach mehreren hundert Metern einholen. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung soll der junge Mann außerdem wiederholt auf den 62-Jährigen eingeschlagen haben. Dieser erlitt nach bisherigem Kenntnisstand leichte Verletzungen. Ein Zeuge, der auf die Situation aufmerksam geworden war, eilte zu Hilfe und unterstützte den Inhaber beim Festhalten des Tatverdächtigen, der in der Folge von den zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vorläufig festgenommen wurde. Dabei betitelte der offensichtlich alkoholisierte 21-Jährige die Beamten mit nicht zitierfähigen Beleidigungen und bespuckte sie. Er musste im Anschluss im Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Außerdem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft. Bis sich der Mann gegebenenfalls vor Gericht verantworten muss, befindet er sich auf freiem Fuß.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

 

Reichenbach (Baden-Württemberg): Frontalkollision mit Streifenwagen – Polizeibeamtin schwer verletzt

Reutlingen (ots) – Reichenbach (ES) / Uhingen (GP): Vor Polizei geflüchtet und mit Streifenwagen kollidiert (Zeugenaufruf).
Bei der Flucht eines 36-jährigen Autofahrers vor der Polizei ist es am Mittwochnachmittag in Reichenbach zu einer Frontalkollision zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Streifenwagen gekommen. Eine Polizeibeamtin wurde dabei schwer verletzt. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, sollte das Fahrzeug gegen 16.10 Uhr bei Uhingen im Landkreis Göppingen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Daraufhin flüchtete es mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 297 nach Kirchheim und weiter über Wernau bis nach Reichenbach. Dabei verursachte der Fahrer mehrere Verkehrsunfälle. An der Verfolgung des Tatverdächtigen waren mehrere Streifenwagenbesatzungen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt. In der Karlstraße in Reichenbach stieß der Passat gegen 16.35 Uhr frontal mit einem entgegenkommenden Streifenwagen zusammen. Dabei wurde eine 35 Jahre alte Polizeibeamtin auf dem Fahrersitz im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr befreit und vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Der 24-jährige Beifahrer des Streifenwagens blieb weitgehend unverletzt. Er wurde dennoch vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. Der Tatverdächtige, der ebenfalls ins Krankenhaus gebracht wurde und nach aktuellem Erkenntnisstand keine Fahrerlaubnis besitzt, wurde an der Unfallstelle vorläufig festgenommen. Der Gesamtschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf zirka 70.000 Euro belaufen. Die Unfallaufnahme und die Sperrung der Karlstraße dauern aktuell noch an. Die total beschädigten Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden. Zeugen, die durch die Fahrweise des Passat gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 bei der Verkehrspolizei Esslingen zu melden.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

Nonnweiler (Saarland): Schwangere 25jährige aus Nonnweiler wurde aufgrund Haftbefehl festgenommen

Nonnweiler-Sitzerath (ots) – Am 18.01., gg. 11:35 Uhr, vollstreckten Einsatzkräfte der PI Nordsaarland und der Operativen Einheit Saarland einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankenthal bei einer 25jährigen Frau aus Nonnweiler-Sitzerath. Die gesuchte Frau hat noch versucht sich auf dem Dachboden ihres Wohnhauses zu verstecken, um so der Festnahme entgehen zu können. Nach der Festnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass die per Haftbefehl Gesuchte schwanger und bereits Mutter einer 18 Monate alten Tochter ist. Die Frau wohnte mit ihrem 22jährigen Freund zusammen. Dieser verhielt sich insbesondere den Polizeibeamten gegenüber äußerst aggressiv und nicht kooperativ. Im weiteren Verlauf wurde die Festgenommene zur Polizeidienststelle nach Wadern verbracht.
Hier wurde die Verbleib des Kleinkindes der Frau, in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt, in die Wege geleitet. Zum Wohle des Kindes übernahm dessen 31jährige Patentante die Betreuung und Unterbringung. Während des Aufenthaltes auf der Wache der Polizeidienststelle in Wadern, erschien nochmal der 22jährige Lebensgefährte am Einfahrtstor zum Polizeigelände und verhielt sich sehr aggressiv und renitent. Erst als er nochmals Kontakt zu seiner schwangeren Lebensgefährtin aufnehmen durfte, bevor man sie zur Justizvollzugsanstalt nach Zweibrücken verbrachte, beruhigte er sich und verließ das Polizeiareal.
Die 25jährige aus Sitzerath verbüßt nun in der JVA Zweibrücken voraussichtlich noch eine Restfreiheitsstrafe von 80 Tagen.

PM der PI Nordsaarland vom 21.01.2020

 

Erding (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagabend gegen 23:30 Uhr kam es in Altenerding zum Streit zwischen einem 32jährigen Erdinger und einem 53 jährigen Erdinger. Nachdem der polizeibekannte 32jährige stark angetrunken war und sich nicht von der Wohnung seines Kontrahenten entfernen wollte, erteilte ihm die hinzugerufene Polizeistreife einen Platzverweis. Dieser Aufforderung wollte er nicht nachkommen, weshalb er unter Anwendung von unmittelbarem Zwang in Gewahrsam genommen wurde. Bei der Blutentnahme im Klinikum Erding und der Unterbringung in der Arrestzelle setzte er sich zur Wehr und versuchte im Transporter einen Polizeibeamten mit dem Fuß gegen den Kopf zu treten. Zu dem beleidigte und bedrohte er die Beamten. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der PI Erding vom 21.01.2020

 

Gaildorf (Baden-Württemberg): Polizeibeamten in Oberschenkel gebissen

Am vergangenen Freitag begaben sich Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Hall nach Gaildorf in die Hölderlinstraße, nachdem dort eine Frau Anzeige gegen ihren Ehemann wegen Körperverletzung erstatten wollte. Während dem Aufenthalt in der Wohnung kehrte der erheblich betrunkene Ehemann heim und verlangte Zutritt in die Wohnung. Dies wurde ihm durch die vor Ort befindlichen Polizeibeamten verweigert. Der 45-jährige Mann, welcher sich von Anfang an sehr aggressiv verhielt, versuchte auf die Polizeibeamten einzuschlagen und nach ihnen zu treten. Er konnte zu Boden gebracht und mit einer Handschließe geschlossen werden. Hierbei biss er einem der Beamten in den Oberschenkel, so dass dieser leicht verletzt wurde. Letztendlich konnte der Mann, der etwa 2,7 Promille im Blut hatte, in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Schwäbisch Hall verbracht werden, wo er die Nacht verbringen durfte.

PM des PP Aalen vom 21.01.2020

 

Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei überwältigt aggressiven Mann

Im Zuge der Klärung eines Sachverhaltes wegen Körperverletzung hat die Polizei am späten Montagnachmittag in Hagenow einen mit einem Messer bewaffneten Mann überwältigt. Zuvor soll der 57-jährige Tatverdächtige während eines Trinkgelages auf einen 50-Jährigen eingeschlagen und diesen dabei im Gesicht verletzt haben. Als die Beamten die betreffende Wohnung im Plantagenweg aufsuchten und den Tatverdächtigen durchsuchen wollten, griff dieser nach einem Messer in seinem Hosenbund. Die Polizisten nahmen dem 57-Jährigen das Messer ab und legten ihm Handfesseln an. Ein zweites Messer entdeckten die Beamten dann in der Hosentasche des Tatverdächtigen. Der Mann, der einen Atemalkoholwert von drei Promille aufwies, wurde wenig später zur Behandlung einer kleineren Verletzung ins Krankenhaus gebracht. Allerdings kam er kurz darauf ins Polizeigewahrsam, da er im Krankenhaus versucht hatte, das medizinische Personal anzugreifen. Gegen den aus der Region stammenden 57-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Ludwigslust vom 21.01.2020

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Angriff auf einen Polizeibeamten

Am gestrigen Abend (20.01.20, gegen 19:45 Uhr) kam es im Neubrandenburger Polizeihauptrevier zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Sachverhalt wie folgt: Der 34-jährige Polizeikommissar befand sich im Vorraum des Reviers in einem Gespräch mit einem Bürger, als es an der Eingangstür klingelte. Der Beamte öffnete von innen die Tür, als der Tatverdächtige plötzlich ein Messer zog und in Richtung des Polizisten stach. Der Beamte konnte dem Stich ausweichen und die Tür wieder schließen. Er konnte den Tatverdächtigen durch die Tür in ein Gespräch verwickeln. Währenddessen begaben sich zwei weitere Beamte über den Hof des Reviers zum Haupteingang und konnten hier den Tatverdächtigen überwältigen und vorläufig festnehmen
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23-jährigen Syrer. Er war aus einer psychiatrischen Einrichtung, in welcher er gerichtlich untergebracht war, abgängig.
Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete die Festnahme des 23-Jährigen an und beantragt die Erlangung eines Unterbringungsbefehls beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg. Bei neuen Erkenntnissen wird unaufgefordert nachberichtet.

PM des PP Neubrandenburg vom 21.01.2020

 

Marburg (Hessen): Fehlender Respekt – Polizei ermittelt wegen Beleidigung

Der fehlende Respekt gegenüber Einsatzkräften wird derzeit in der Öffentlichkeit und den Medien stark thematisiert. Wie es nicht laufen sollte, zeigt ein Vorfall am Sonntagmorgen, 12. Januar, in der Weintrautstraße. Die Beamten der Marburger Polizei sicherten um 4.45 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht eine Unfallstelle, als ein Taxi in langsamer Fahrt an dem Streifenwagen vorbeifuhr. Der Fahrgast auf der Beifahrerseite lehnte sich weit aus dem Fenster, zeigte unvermittelt beide Mittelfinger und beleidigte die Ordnungshüter. Kurze Zeit später wurde das Taxi gestoppt und der alkoholisierte Beifahrer kontrolliert. Der rabiate Zeitgenosse kam den Weisungen der Beamten zunächst nicht nach. Erst die Androhung einer vorläufigen Festnahme ließ ihn mehr oder weniger zur Vernunft kommen. Jetzt schaltete sich die Begleiterin des Mannes ein, die zunächst beruhigend auf das Verhalten ihres Freundes einwirken wollte. Die Ankündigung der Polizei, eine Strafanzeige gegen den 37-Jährigen vorzulegen, quittierte letztendlich auch die 25 Jahre alte Frau mit einer Beleidigung. Die Beamten ermitteln nun gegen beide Fahrgäste.

PM des PP Mittelhessen vom 21.01.2020

 

Losheim am See (Saarland): 25jähriger Opfer einer Raubstraftat

Gestern gg. 21:00 Uhr, alarmierte in 25jähriger luxemburgischer Staatsangehörige, dass er in der Bachstraße in Losheim am See von einem arabisch aussehenden Mann überfallen worden sei. Hierbei wollte der Täter zuerst Geld haben. Nachdem der Mitteiler erklärte, dass er kein Geld habe, habe ihn der Täter zu Boden gestoßen und die Taschen seiner Jacke durchsucht.
Hier fand er lediglich ein Feuerzeug, das er an sich nahm. Danach wurde der Täter aggressiver und drückte das 25jährige Opfer gegen eine Hauswand. Hier bedrohte er den 25jährigen mit den Worten: „Gib mir Handy sonst Messer“. Ob der Täter wirklich ein Messer mitführte, konnte das Opfer nicht mehr definitiv sagen. Jedenfalls fühlte sich der Angegriffene derart bedroht und fürchtete um sein Leben, dass er sein Handy herausgab. Erst jetzt realisierte der 25jährige aus Luxemburg, dass noch eine junge Frau neben beiden stand, die weinte und den Täter aufforderte, von seinem Tun abzulassen. Nach der Tat verließen der Mann und die Frau die Tatörtlichkeit. Ein mittlerweile an der Fahndung beteiligtes Einsatzfahrzeug der Polizei in Wadern sichtete das Pärchen in der Trierer Straße in Losheim. Der arabisch aussehende Mann wollte sofort weglaufen und warf ein Handy weg. Er konnte jedoch ergriffen werden, wobei er sich heftig wehrte.
Hierbei verletzte er einen Polizeibeamten durch Fußtritte. Erst nach dem Eintreffen von Verstärkungskräften, u.a. auch von der benachbarten Polizeiinspektion Merzig, konnte der Tatverdächtige überwältigt und mit Handschellen fixiert werden. Bei der Durchsuchung des Mannes fand die Polizei auch noch das dem Opfer weggenommene Feuerzeug. Desweiteren konnten bei der Durchsuchung noch Drogen in Form von Kokain und Marihuana festgestellt und sichergestellt werden. Der Tatverdächtige stand offenbar unter Drogeneinfluss.
Ihm wurde auf der Wache der PI Nordsaarland eine Blutprobe entnommen. Bei ihm handelt es sich um einen 23jährigen Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit, der aktuell seinen Wohnsitz in Saarbrücken hat. Er ist in jüngster Vergangenheit mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Personalien der jungen Frau, die den 23jährigen begleitet hat, sind bis dato noch nicht bekannt.
Den 23jährigen erwarten nun Strafanzeigen wegen des Verdachts einer Raubstraftat, einer Körperverletzung, eines Widerstand gg. Polizeivollzugsbeamte sowie von Verstößen gg. das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Nordsaarland vom 21.01.2020

 

Schwenningen (Baden-Württemberg): Lärmbeschwerde endet in einer tätlichen Auseinandersetzung

Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen einen 31-jährigen Mann, der mit seinen zwei Freunden am Montag gegen 21.30 Uhr in der Hans-Sachs-Straße zwei Männer im Alter von 21 und 26 Jahren geschlagen und eine Treppe heruntergestoßen haben soll. Vermutlich weil sich der 26-Jährige bei dem 31-Jährigen wegen Lärmbelästigung beschwerte, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Folge der 31-Jährige mit Fäusten auf den 26-Jährigen einschlug. Laut Angaben des Geschädigten sollen dessen Begleiter ihn mit einem Schlagring und einer Metallstange attackiert haben. Leicht verletzt wurde der Geschädigte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sein 21-jähriger Freund gab gegenüber den Beamten an, dass er vom 31-Jährigen die Treppe heruntergestoßen worden sei und sich hierbei leicht verletzt habe. Ein beim 31-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab rund 1,5 Promille. Da sich der Tatverdächtige an dem Abend noch einmal aggressiv im Hausflur des Gebäudes verhielt, wurde er von den Beamten vorläufig festgenommen und in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeirevier Schwenningen gebracht.

PM des PP Konstanz vom 21.01.2020

 

Eberbach (Baden-Württemberg): Widerstand in Polizeirevier geleistet

Am Montagabend leistete ein 20-Jähriger Widerstand gegen die Beamten des Polizeireviers Eberbach, nachdem er einen Platzverweis nicht befolgte – Auslöser war eine Verkehrskontrolle am Vortag.
Am Montagabend um 19:55 Uhr kam der junge Mann in das Polizeirevier und forderte seinen Führerschein, den er im Gewahrsam der Beamten glaubte. Als ihm mitgeteilt wurde, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits am Vortag ausgehändigt wurde, beleidigte er die Beamten bevor er das Dienstgebäude verließ. Offensichtlich genügte das dem 20-Jährige nicht, der eine halbe Stunde später erneut in das Revier kam. Neben weiteren Beleidigungen gebärde sich der Mann derart aggressiv, dass ihm ein Platzverweis ausgesprochen werden musste, um den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten. Als er diesem nicht nachkam und der Wache verwiesen werden sollte, leistete er Widerstand und verletzte dabei einen Beamten leicht. Nachdem der Mann sich beruhigt hatte, wurde er auf freien Fuß entlassen. Neben einer Strafanzeige wegen Beleidigung muss er sich nun auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Auslöser war eine Verkehrskontrolle am Sonntagabend. Dabei stellten die Uniformierten fest, dass der junge Mann als Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Seinen Führerschein durfte der 20-Jährige allerdings vorerst behalten, weshalb dieser nicht sichergestellt und bei ihm belassen wurden. Ein möglicher Entzug oder Einschränkungen der Fahrerlaubnis werden geprüft.

PM des PP Mannheim vom 21.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Sohn außer Rand und Band

Eine Kaiserslauterer Familie verständigte am Montagvormittag die Polizei. Grund dafür war der 19-Jährige Sohn, der völlig außer sich war und mehrere Gegenstände in der elterlichen Wohnung herumwarf. Er weigerte sich trotz Aufforderungen das Haus zu verlassen. Als die Beamten vor Ort waren, zeigte sich der junge Mann äußerst aggressiv und stürmte auf die Polizisten zu. Die Einsatzkräfte konnten den Angriff abwehren und ihn zu Boden bringen. Hiergegen leistete er jedoch erheblichen Widerstand. Letztlich gelang es den Polizisten, den 19-Jährigen zu fixieren und mit zur Dienststelle zu nehmen. Zwecks Verhinderung weiterer Straftaten wurde er bis zum nächsten Tag in Gewahrsam genommen.

PM des PP Westpfalz vom 21.01.2020

 

Bergen auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz nach mutmaßlicher Bedrohung mit einem Messer

Die Polizei in Bergen auf Rügen ermittelt seit gestern Nachmittag, dem 20.01.2020, gegen einen 33-jährigen Mann wegen des Verdachtes der Bedrohung und Beleidigung. Der aus Bergen stammende Mann soll gegen 13:50 Uhr eine Fußgängerin, die mit ihrem Hund in der Ruschwitzstraße unterwegs war sowie weitere Passanten mit einem Messer bedroht haben. Anschließend sei der Mann zu Fuß geflohen. Die Nachricht über den Mann wurde umgehend durch Bürger*innen in den sozialen Netzwerken in Umlauf gebracht und dort zur Vorsicht aufgerufen.
Die sofort eingesetzten Polizeibeamten aus dem Polizeihauptrevier Bergen konnten den 33-Jährigen nur wenige Minuten nach dem eingegangenen Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in der Kurt-Barthel-Straße stellen und mit auf das Polizeirevier nehmen. Die Suche nach dem Messer verlief allerdings negativ.
Im Rahmen der polizeilichen Gewahrsamnahme beleidigte und bedrohte der Mann auch die eingesetzten Polizisten. Der Bergener wurde daraufhin einem Arzt vorgestellt. Nach der Untersuchung wurde seitens des Arztes entschieden, den 33-Jährigen nicht in eine längerfristige medizinische Betreuung zu nehmen. So wurde der Mann schließlich wieder nach Hause entlassen, da die Gründe zur Aufrechterhaltung des polizeilichen Gewahrsams, weggefallen waren.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben kann, z.B. weil er das Geschehen beobachten konnte, wird gebeten, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen und sich bei der Polizei in Bergen auf Rügen (03838/8100) zu melden.

PM der PI Stralsund vom 21.01.2020

 

Saarlouis (Saarland): Untersuchungshaft nach Angriff auf Angestellte in Tankstelle

Nach einem räuberischen Diebstahl in der Saarlouiser Schanzenstraße konnte ein 23-jähriger Täter am vergangenen Sonntag, 19.01.2020, im Zuge einer Fahndung durch Einsatzkräfte der Polizei festgenommen werden.
Der Beschuldigte betrat gegen 19:15 Uhr den Verkaufsraum einer Tankstelle und entwendete dort zunächst mehrere alkoholische Getränke. Beim Verlassen der Tankstelle stieß er die anwesende Angestellte, die ihm die Beute wieder abnehmen wollte, gewaltsam zur Seite und setzte anschließend seine Flucht zu Fuß fort.
Nachdem der Täter im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung von der Polizei aufgespürt werden konnte, beleidigte er während seiner Festnahme die eingesetzten Beamten mehrfach.
Der Festgenommene ist für die Beamtinnen und Beamten des Kriminaldienstes Saarlouis, der die weiteren Ermittlungen übernahm, kein Unbekannter. In den vergangenen Wochen fiel der junge Mann bereits mehrfach wegen gleichgelagerter Fälle, aber auch wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen auf. Er wurde daher am Montag dem Haftrichter in Saarbrücken vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungs- und Fluchtgefahr. Anschließend wurde der Beschuldigte der Justizvollzugsanstalt in Saarbrücken zugeführt.
Die Tankstellenangestellte wurde glücklicherweise bei der Tat nicht verletzt.
Der 23-jährige Räuber stand bei seiner Festnahme unter alkoholischer Beeinflussung.

PM der PI Saarlouis vom 21.01.2020

 

Heidelberg-Kirchheim (Baden-Württemberg): 25-jähriger Mann wird tätlich gegenüber Polizeibeamten

Ein 25-jähriger Mann aus Nigeria wurde am Montagabend im Stadtteil Kirchheim handgreiflich gegenüber Polizeibeamten. Der 25-Jährige fiel Sicherheitskräften des Ankunftszentrums Baden-Württemberg am Eingang im Grasweg auf, da er deutlich alkoholisiert war. Aufgrund des im Gelände herrschenden Alkoholverbots wurde er aufgefordert, eine mitgeführte Flasche Alkohol auszuhändigen. Hiermit war der Mann nicht einverstanden und wurde renitent gegenüber den Sicherheitskräften. Auch den daraufhin verständigten Polizeibeamten gegenüber verhielt er sich widersetzlich und versuchte zunächst, sich durch Drehen, Winden und Fallenlassen einer Kontrolle zu entziehen. In der weiteren Folge schlug und trat er schließlich nach den Beamten und begann, diese zu beleidigen. Mit vereinten Kräften mehrerer Polizeibeamter konnte der 25-Jährige schließlich überwältigt und zum Polizeirevier Heidelberg-Süd gebracht werden. Während des Transports dorthin trat er gegen die Fahrzeugtür. Schließlich übergab er sich während der Fahrt, vermutlich aufgrund seines übermäßigen Alkoholkonsums, im Fahrzeuginneren. In der Dienststelle untersuchte ein Arzt den renitenten Mann und entnahm ihm eine Blutprobe. Da der Mann nach Ansicht des Arztes nicht gewahrsamsfähig war, wurde er vorsorglich in eine Klinik eingeliefert.
Gegen den 25-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie versuchter Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 21.01.2020

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Aggressiver Mann geht erst gegen Triebfahrzeugführer und dann gegen Bundespolizisten vor

56-Jähriger sollte nach aggressiven Verhalten von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden, Bundespolizei musste mit -2- Streifen anrücken.
Gestern Abend im Kieler Bahnhof wurde eine Streife der Bundespolizei alarmiert, um ein Beförderungsausschluss durchzusetzen. Ein 56-jähriger Deutscher hatte mehrfach den Triebfahrzeugführer des RE 21222 beleidigt und bepöbelt. Der Triebfahrzeugführer hatte den Mann von der Fahrt ausgeschlossen und ihm das auch mitgeteilt. Aber den Zug verlassen wollte dieser trotzdem nicht, also rief er eine Streife der Bundespolizei.
Der Mann war höchst aggressiv und drohte der Streife mit Schlägen durch seine Gehhilfe. Als das aber nicht fruchtete, drohte er damit die Beamten durch Messerstiche zu verletzen und zu guter letzt, wollte er die Beamten beißen und mit Hepatitis infizieren. Nun hatte die Streife die Nase voll von seinen wüsten Drohungen und orderte eine 2 Streife hinzu. Gemeinsam mit dieser wurde er kurzerhand aus dem Zug entfernt und mit zur Wache genommen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wüterichs, wurden -1-Einhandmesser, -4- Taschenmesser und ein Bastelschere gefunden. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien kam zusätzlich noch eine Aufenthaltsermittlung zu Tage. Der Mann muss sich nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten.

PM der BPOLI Kiel vom 21.01.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Betrunkener beleidigt und bespuckt Polizisten

Am Montagabend, gegen 19:30 Uhr, griff eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof einen betrunkenen Mann auf. Er stürzte aufgrund seiner Alkoholisierung mehrmals zu Boden. Daher nahmen die Beamten der Polizeiinspektion Aschaffenburg den 31-Jährigen zu seinem Schutz in Gewahrsam. Während er in die Gewahrsamszelle verbracht wurde, beleidigte er die anwesenden Polizisten. Als der 31-jährige Mann während eines Kontrollganges einen medizinischen Notfall mimte, eilten die Beamten zu Hilfe. Der Betrunkene stand jedoch sofort auf und rannte gegen das Zellengitter. Im Anschluss wiederholte er seine Beleidigungen und bespuckte einen Polizisten. Es wurde keiner verletzt. Erst, als der 31-Jährige seinen Rausch ausgeschlafen hatte, konnte er am Morgen des nächsten Tages entlassen werden.

PM der PI Aschaffenburg vom 21.01.2020

 

Saarbrücken-Burbach (Saarland): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei Verkehrskontrolle

Am Dienstag, den 21.01.2020 wurde in der Zeit von 10:30 bis 12:25 Uhr in Saarbrücken-Gersweiler, Hauptstraße, durch die bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach angegliederte Operative Einheit eine stationäre Kontrollstelle durchgeführt. Neben mehreren Ordnungswidrigkeiten nach der Straßenverkehrsordnung wurden drei Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis festgestellt. Es wurden Strafverfahren eingeleitet. Bemerkenswert war die Kontrolle eines Fahrzeugführers nach einem Verstoß gegen das sog. ‚Handyverbot‘.
Der Fahrer, sein Beifahrer und ein Passant waren mit der polizeilichen Kontrolle nicht einverstanden und leisteten Widerstand gegen die Maßnahmen. Auch in diesem Fall wurden Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Durch die strafbaren Handlungen wurde glücklicherweise niemand verletzt.

PM der PI Saarbrücken-Burbach vom 21.01.2020

 

Kempten (Bayern): 28-jähriger beleidigt Polizeibeamte

In den frühen Morgenstunden wurde die Polizei zu einem streitenden Pärchen gerufen. Da sich junge Mann auch in Anwesenheit der eingesetzten Beamten weiterhin aggressiv verhielt, musste er in Gewahrsam genommen werden. Während der Verbringung in Hafträume der Polizeiinspektion Kempten, beleidigte er die Polizeibeamten aufs Übelste. Der Vorfall wurde von den mitgeführten Bodycams der Beamten aufgezeichnet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.01.2020

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am vergangenen Freitagvormittag wurden zwei Polizeibeamte von einer 23-Jährigen Frau in den Diensträumen der Polizeiinspektion Neu-Ulm tätlich angegriffen und verletzt. Grund hierfür war, dass die Polizeibeamten zuvor deren 25-jährigen Lebensgefährten aufgrund eines Haftbefehles festgenommen und zur Dienststelle gebracht hatten. Die Frau wollte den Haftbefehl ihres Lebensgefährten mit einer Zahlung abwenden. Da sie die Geldstrafe jedoch nicht aufbringen konnte, beleidigte sie die aufnehmenden Polizeibeamten. Als ein Polizeibeamter daraufhin die Identität der aggressiven Dame feststellen wollte, warf sie ihr Handy auf ihn. Anschließend sprang sie ihn an, trat ihm mit dem Fuß gegen das Handgelenk und versetzte ihm einen Faustschlag an die Stirn. Sein Kollege kam hinzu und gemeinsam wurde die aggressive 23-Jährige mittels körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, um weitere Angriffe ihrerseits zu verhindern. Ein Polizeibeamter erlitt bei dem tätlichen Angriff eine Schwellung an der Stirn und leichte Verletzungen an Händen und Schulter. Sein Kollege zog sich eine Knieverletzung zu, da die 23-jährige sein Knie umklammerte und es dadurch verdreht wurde. Die 23-jährige ließ sich auch in Polizeigewahrsam nicht beruhigen. Da sie weiterhin aggressiv war und hierbei sich und andere gefährdete, wurde sie in eine Klinik verbracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.01.2020

Bergkamen/Unna (Nordrhein-Westfalen): Zwei tätliche Angriffe auf Polizeibeamte am Wochenende

Am Wochenende ist es im Kreis Unna zu zwei tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte gekommen.
Die erste Attacke ereignete sich am Freitagabend (17.01.2020) in Bergkamen.
Wegen einer Schlägerei mit zehn beteiligten Personen rückte die Polizei um 19.50 Uhr zu einer Fast-Food-Filiale an der Werner Straße aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die Auseinandersetzung noch in vollem Gange. Während die Parteien voneinander getrennt wurden, kam ein 19-jähriger Bergkamener auf die Einsatzkräfte zu und rempelte eine Polizeibeamtin an. Auf Nachfrage wollte er seine Personalien nicht herausgeben, stattdessen rempelte er die Polizeibeamtin erneut an und wurde immer aggressiver. Er wurde deshalb am Boden fixiert und leistete erheblichen Widerstand. Während die Polizeibeamten versuchten, den Mann zu beruhigen, griff ein 21-jähriger Bergkamener die Einsatzkräfte aus dem Hinterhalt an und trat auf sie ein. Zur Unterstützung trafen weitere Einsatzkräfte vor Ort ein und trennten alle Beteiligten voneinander. Bei den Durchsuchungen der Beteiligten stellte die Polizei u. a. einen Schlagstock und eine geladene PTB-Waffe sicher. Die beiden angegriffenen Beamten wurden leicht verletzt, waren nicht mehr dienstfähig und mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Anlass der Schlägerei soll eine Beziehungsstreitigkeit gewesen sein.
Zu einer zweiten Attacke ist es am frühen Sonntagmorgen (19.01.2020) um 03.45 Uhr in Unna gekommen. Nach einer Verkehrskontrolle auf der Höingstraße beabsichtigte eine Streifenwagenbesatzung, eine 18-jährige Fahranfängerin nach einem Alkoholverstoß zur Wache Unna zu bringen. Dies versuchten ein 20-jähriger Kamener und ein 28-jähriger Unnaer zu verhindern, indem sie sich den Einsatzkräften in den Weg stellten und einen Polizeibeamten schubsten und schlugen. Hinzugezogene Verstärkungskräfte nahmen die beiden Männer zur Identitätsfeststellung mit zur Wache Unna. Auch bei der Durchsuchung leisteten sie erheblichen Widerstand. Nach Einleitung von Strafverfahren wurden sie entlassen. Der angegriffene Polizeibeamte wurde leicht verletzt, eine ärztliche Versorgung war jedoch nicht notwendig. Gegen die 18-jährige Fahranfängerin wurde wegen des Alkoholverstoßes ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

PM der KPB Unna vom 20.01.2020

 

Goch (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand

Samstagnacht (18.01.2020) gegen 01:00 Uhr informierten Zeugen die Polizei darüber, dass ein 38-jähriger Gocher Gäste einer Kneipe auf der Herzogenstraße anpöbelte und bedrohte. Kurz vor Eintreffen der Beamten kam es zu einem Handgemenge in das die Polizisten eingriffen. Der 38-Jährige wendete sich daraufhin gegen die Polizeibeamten und versuchte, diese zu schlagen und zu treten. Für den alkoholisierten Gocher endete die Nacht mit einer Blutprobe, einer Strafanzeige wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand, sowie einer Übernachtung im Polizeigewahrsam.

PM der KPB Kleve vom 20.01.2020

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizist bei Widerstand verletzt

Ein Polizeibeamter des 4. Reviers hat sich Sonntagmorgen bei einem Einsatz die Hand gebrochen. Zuvor waren die eingesetzten Polizisten von zwei Personen beleidigt und körperlich bedrängt worden.
Sonntagmorgen kam es zwischen 08:15 Uhr und 08:45 Uhr zu zwei Einsätzen an einem Veranstaltungsgebäude in der Iltisstraße. Beim ersten Einsatz teilte ein Anrufer über Notruf mit, dass dort etwa zehn Personen in eine Auseinandersetzung verwickelt sein sollen. Bei Eintreffen der Beamten des 4. Reviers konnten keine Personen angetroffen werden.
Kurz darauf teilte ein weiterer Anrufer mit, dass sich erneut Personen schlagen und mit Flaschen werfen würden. Die Polizisten trafen auf zwei 40 und 39 Jahre alte Personen, die sie beleidigten und körperlich angingen.
Bei der Festnahme des 40-Jährigen brach sich ein 33-jähriger Polizist die Hand und ist vorerst nicht mehr dienstfähig. Der Angreifer erlitt eine Platzwunde am Kopf und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Hier entnahm ein Polizeiarzt dem nach wie vor aggressiven Mann nach richterlicher Anordnung eine Blutprobe. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm zuvor einen Wert von 1,90 Promille.
Nach erfolgter ärztlicher Behandlung kam er wieder auf freien Fuß.
Der 39-Jährige, bei dem ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von 1,09 Promille ergab, versuchte in die Festnahme seines Bekannten einzugreifen und leistete bei seiner eigenen Widerstand. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sollte er vom 4. Revier entlassen werden. Er weigerte sich zunächst und schrie herum. Erst nach Androhung von Folgemaßnahmen verließ er das Gebäude.
Auf beide kommen Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu. Der 39-Jährige wird sich zusätzlich wegen eines versuchten tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und versuchter Körperverletzung verantworten müssen.

PM der PD Kiel vom 20.01.2020

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Beleidigung von Polizeibeamten

Zwei Polizeibeamte der PI Neumarkt führten am 19.01.2020, um 04:28 Uhr, in der Ingolstädter Straße eine Laserkontrolle durch. Als sie die Fahrerin eines Pkw daraufhin einer Kontrolle unterzogen, kam ein 46-jähriger Mann hinzu und pöbelte die Beamten an. Der Mann wurde daraufhin gebeten, die Kontrollörtlichkeit zu verlassen. Kurze Zeit später kam er jedoch erneut auf die Beamten zu und beleidigte diese. Da er keinen Ausweis mit sich führte wurde er zur Dienststelle verbracht. Anzeige wurde erstattet.

PM der PI Neumarkt vom 20.01.2020

 

Lemgo (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Festnahme

Am Sonntagnachmittag entdeckten Einsatzkräfte auf Streife einen mit Haftbefehl gesuchten 45-Jährigen auf einem Fußweg an der B 66. Als die Polizeibeamtin und der Polizeibeamte ihm eröffneten, dass er aufgrund des Haftbefehls festgenommen werde, wurde der Mann aggressiv und wehrte sich heftig.
Zwei tatkräftige Passanten kamen den Einsatzkräften zur Hilfe. Gemeinsam fixierten sie den 45-Jährigen am Boden. Mit hinzugerufener polizeilicher Unterstützung konnte der Mann schließlich in einen Streifenwagen gesetzt und zur Justizvollzugsanstalt gebracht werden. Ein Polizeibeamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt.

PM der POL Lippe vom 20.01.2020

 

Würzburg (Bayern): Renitenter Reisender mit Handschellen abgeführt

Bereits am Samstagmorgen (18. Januar) musste ein aggressiver Reisender am Würzburger Hauptbahnhof mit Handschellen abgeführt werden, nachdem er Polizeibeamte angegriffen hatte. Zuvor war er mit einem ICE ohne erforderlichen Fahrschein von München aus Richtung Würzburg gefahren.
Ein gambischer Staatsangehöriger fuhr am Samstagmorgen mit einem ICE von München aus Richtung Würzburg. Da der Reisende ohne Ticket und Barmittel unterwegs war, musste er den Zug beim Halt am Würzburger Hauptbahnhof verlassen. Dieser Aufforderung kam er nur sehr zögerlich und uneinsichtig nach. Der 22-Jährige wehrte sich vehement gegen die polizeiliche Maßnahme und schlug schließlich auf dem Bahnsteig nach einem der Beamten. Die Polizisten mussten den Angreifer schließlich zu Boden bringen und Handschellen anlegen. Auf dem Weg zur Dienststelle versuchte der Reisende erneut einen Beamten mit einem Kopfstoß anzugreifen, was jedoch nicht gelang.
Auf der Dienststelle angekommen, beruhigte sich der Mann zusehends. Bei der Durchsuchung konnte eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige auf freien Fuß belassen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Widerstand, Körperverletzung, Drogenbesitz und Erschleichen von Leistungen aufgenommen.

PM der BPOLI Würzburg vom 20.01.2020

 

Baden-Baden, Oos (Baden-Württemberg): Zugeschlagen und Widerstand geleistet

Die Hintergründe eines tätlichen Angriffs in der Nacht auf Samstag vor der Festhalle in der Sinzheimer Straße sind bisweilen unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 29 Jahre alter Mann kurz vor 3 Uhr einen 58-Jährigen mit mehreren Faustschlägen niedergestreckt haben. Erst durch das Eingreifen vor Ort befindlicher Einsatzkräfte des Rettungsdienstes hat der 29-Jährige von seinem Opfer abgelassen. Der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehende Verletzte lehnte eine medizinische Behandlung ab.
Bei der Personalienfeststellung des mutmaßlichen Schlägers durch hinzugerufene Beamte des Polizeireviers Baden-Baden, des Polizeireviers Rastatt und der Polizeihundeführerstaffel, leistete der Endzwanziger Widerstand. Beim Verbringen zum Dienstwagen spuckte er in Richtung der Polizisten, sodass ihm eine Spuckmaske übergezogen wurde. Ferner trat der Delinquent gegen den Tankdeckel des Polizeifahrzeugs, wodurch dieser beschädigt wurde. Nach der Durchführung einer Blutentnahme musste der 29-Jährige die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. Am Morgen wurde der in Frankreich wohnhafte Mann nach Erhebung einer vierstelligen Kaution wieder entlassen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 20.01.2020

 

Borken (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten verletzt

Mit Verletzungen endete für zwei Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen ein Einsatz in Borken. Dazu war es bei einem Einsatz gekommen, in dem es um eine häusliche Auseinandersetzung ging. Noch im Beisein der Beamten bedrohte ein 20 Jahre alter Borkener einen 40 Jahre alten Mann. Als die Polizisten dies unterbinden wollten, kam es zu einem Gerangel. Eine dabei verletzte Beamtin kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte; ihr leicht verletzter Kollege blieb dienstfähig. Hinzugekommene weitere Polizisten brachten den alkoholisierten 20-Jährigen zur Polizeiwache, wo er in Gewahrsam genommen wurde.

PM der KPB Borken vom 20.01.2020

 

Neuenkirchen/Dithm. (Schleswig-Holstein): Männer leisten Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend war es zu einem Polizeieinsatz in der Diskothek in Neuenkirchen gekommen. Da der Beschuldigte die Platzverweise ignorierte und Widerstand gegen die Heider Polizeibeamten leistete, landete er am Ende in der Gewahrsamszelle. Genauso erging es seinem Freund, der dem Beschuldigten zur Hilfe eilte und die Streifenpolizisten angriff.
Gegen 23.50 Uhr suchten die alarmierten Polizisten das Tanzlokal in der Wesselburener Straße auf. Vier Polizeibeamte befanden sich zwecks Anzeigenaufnahme vor der Lokalität. Der alkoholisierte 19-jährige Beschuldigte störte fortlaufend die polizeilichen Maßnahmen. Er ignorierte die mehrfachen Aufforderungen, die Örtlichkeit zu verlassen. Als der Beschuldigte dem Gewahrsam zugeführt werden sollte, griff er einen Ordnungshüter an und leistete anschließend erheblichen Widerstand. Währenddessen versuchte der alkoholisierte 16-jährige Freund dem Beschuldigten zu helfen, indem er die Einsatzkräfte angriff. Eine Polizeibeamtin zog den Angreifer von den Kollegen weg. Der 16-Jährige griff danach die Schutzfrau an, indem er ihr mit der Faust ins Gesicht schlug. Die Ordnungshüter überwältigten den Kontrahenten, der vehement Widerstand gegen sie leistete. Die Einsatzkräfte brachten die beiden Personen zur Dienststelle. – Die Atemalkoholteste bei den beiden Beschuldigten ergaben Werte von 2,31 Promille und 2,36 Promille, beide mussten sich einer Blutprobe unterziehen. Die Nacht verbrachten sie in den Gewahrsamszellen.
Die Polizeibeamtin erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen, sie blieb aber dienstfähig.
Die Beschuldigten werden sich nun unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 20.01.2020

 

Altenburg (Thüringen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Sachbeschädigung

Am 19.01.2020, gegen 02:10 Uhr beobachteten mehrere Zeugen, wie zwei männliche Personen die Schaufensterscheibe eines ehemaligen Geschäftes in der Dostojewskistraße/ Pauritzer Platz einschlugen und informierten die Polizei. Diese stellten die beiden Tatverdächtigen (24, 31 Jahre), welche in Begleitung einer Frau (28) waren, in der Folge Auf den Röhren fest. Im Rahmen der Identitätsfeststellung leistete der mit über 1,6 Promille alkoholisierte 24-Jährige Widerstand gegen die vor Ort befindlichen Polizeibeamten. Gegen die beiden Sachbeschädiger (24, 31) wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 20.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Mann wirft sich mit Polizisten durch Glasscheibe

Am Sonntag, um 17:45 Uhr, kam es zu einem Widerstand eines 34-Jährigen gegen eine Polizeimaßnahme. Als die Polizei einen Sachverhalt zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr aufnahm, kam der Tatverdächtige der Aufforderung sich auszuweisen, nicht nach. Da der alkoholisierte Mann den Polizisten bedrohlich nahe kam, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Der Mann sperrte sich und versuchte zu verhindern, dass ihn die Polizisten in den Streifenwagen brachten. Sein Widerstand fiel so heftig aus, dass er gemeinsam mit einem Polizeibeamten durch die Glasscheibe eines Imbisses fiel. Der Polizist und der Verdächtige verletzten sich dabei leicht. Ins Polizeigewahrsam kam der Mann nach richterlicher Anordnung bis zum nächsten Morgen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL hagen vom 20.01.2020

 

Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg): Ruhestörungen haben Polizeieinsätze zur Folge

Am Samstagabend gingen beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen mehrere Anrufe ein, da sich Anwohner der Parkanlagen über Lärm beklagten. Ein erster polizeilicher Einsatz gegen 22.30 Uhr im Zuge dessen verschiedene Gruppen in den Anlagen angetroffen, kontrolliert und zur Ruhe ermahnt wurden, führte jedoch nur kurzzeitig zur Verbesserung der Situation. Bereits etwa eine Stunde später mussten erneut mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen sowie umliegender Polizeireviere und der Polizeihundestaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg anrücken. Vom Bürgergarten her nahmen die Beamten lautes Gegröle wahr. Ein etwa 15-köpfige Gruppe stellte sich schnell als Urheber heraus. Ein 23-jähriger Mann aus dieser Gruppe reagierte sofort aggressiv den Polizisten gegenüber und schrie diese an. Er ließ sich im weiteren Verlauf auch nicht beruhigen und kam den Aufforderungen der Beamten nicht nach, sondern forderte einen Polizisten zum Kampf auf. Als er mehrfach nach der Hand des Polizisten, der den 23-Jährige auf Abstand halten wollte, schlug, wurde er schließlich zu Boden gebracht. Er schrie jedoch weiter herum und schlug seinen Kopf mehrfach gegen den Boden. Ein 20 Jahre alter Mann wollte sich nun mit dem 23-Jährigen solidarisieren und diesem zur Hilfe zu kommen. Zunächst wurde der 20-Jährige von Beamten festgehalten. Eine Polizeihündin kam ebenfalls zum Einsatz. Doch auch ihr Bellen hielt den 20-Jährigen nicht davon ab, den 23-Jährigen unterstützen zu wollen, so dass auch dieser zu Boden gebracht werden musste. Die beiden mutmaßlich alkoholisierten Männer sollten anschließend in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht werden. Der 23-Jährige musste jedoch aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 20-Jährige musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen. Gegen einen dritten 19-Jährigen, der während des Polizeieinsatzes ebenfalls aufgrund seiner Aggressivität auffiel, wurde zunächst ein Platzverweis ausgesprochen. Gegen 03.50 Uhr alarmierte schließlich dessen Bruder die Polizei, da es zwischen ihm und dem 19-Jährigen an der Wohnanschrift zu einem Streit gekommen war. Hintergrund sei der Lärm gewesen, den der ebenfalls mutmaßlich alkoholisierte 19-Jährige zuhause gemacht hatte. Im Zuge der Streitigkeit bedrohte dieser seinen ein Jahr älteren Bruder.
Schlussendlich wurde auch der 19-Jährige in Gewahrsam genommen und musste in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissigen bleiben.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.01.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Zwei verletzte Einsatzkräfte nach Angriff mit Feuerlöscher

Eine 31-jährige Polizeimeisterin und ein 32-jähriger Polizeiobermeister wurden in der vergangenen Nacht bei einem Einsatz in Friedrichshain leicht verletzt. Gegen 23 Uhr alarmierten Zeugen die Berliner Feuerwehr und Polizei in die Rigaer Straße Ecke Liebigstraße, nachdem Unbekannte auf der Fahrbahn Weihnachtsbäume und Unrat angezündet hatten. Etwa 15 schwarz gekleidet Personen standen zu dem Zeitpunkt in unmittelbarer Nähe zum Feuer. Einsatzkräfte löschten den Brand, durch den keine Personen verletzt wurden. Knapp eine halbe Stunde später brannte erneut Müll sowie ein E-Scooter auf der Fahrbahn. Etwa zehn Personen standen erneut in der Nähe des Feuers, zogen sich jedoch in ein Haus in der Liebigstraße zurück. Als sich Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft der Eingangstür näherten, sprühte mindestens eine unbekannte Person Feuerlöschpulver einer Polizistin und einem Polizisten ins Gesicht. Beide Dienstkräfte erlitten Atemwegsreizungen, mussten zunächst jedoch nicht behandelt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz der Polizei Berlin führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Brandstiftung.

PM (0181) des PP Berlin vom 20.01.2020

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Einbrüche, Schlägereien, Randale


Ein Randalierer beschäftigte am späten Sonntagnachmittag die Polizei. Der alkoholisierte Mann belästigte in dem Geschäft an der Paulmannshöher Straße Kunden und Angestellte. Wie sich später herausstellte, hatte er eine Wodka-Flasche aus der Tankstelle mitgehen lassen. Während der Kontrolle versuchte der 22-Jährige plötzlich, wegzulaufen. Die Polizisten holten ihn ein und setzten ihn fest. Hiergegen wehrte sich der Verdächtige mit Tritten.
Beleidigungen weit unter der Gürtellinie folgten. Die Beamten nahmen ihn zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Alle Polizisten blieben unverletzt.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 20.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Beziehungsstreitigkeit am Nordausgang – Bundespolizei ermittelt nach Unterschlagung und Widerstand

Gestern Nachmittag (19. Januar) eskalierte ein Beziehungsstreit am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs. Ein mittlerweile getrenntes Pärchen geriet dabei in Streit. Ein 19-Jährige wehrte sich später gegen Bundespolizisten. In seiner Jackentasche wurde ein zugriffsbereites Messer gefunden.
Gegen 15 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei auf eine lautstarke Streitigkeit zwischen einer 18-Jährigen und einem 19-Jährigen aufmerksam. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei den beiden Dortmundern um ein getrenntes Pärchen. In dem lautstarken Streit ging es um den Koffer, den der 19-Jährige mit sich führte und welcher der 18-Jährigen gehörte.
Diese wollte ihr Eigentum zurück. Der Dortmunder wollte diesen jedoch behalten.
Da er trotz Anwesenheit der Bundespolizisten nicht bereit war, den Koffer zurückzugeben, wurde er mit zur Wache genommen. Dagegen wehrte er sich und musste gegen seinen Widerstand zur Wache „geschoben“ werden.
Dort stellten Einsatzkräfte ein Einhandmesser in seiner Jackentasche sicher. Der Koffer wurde der 18-Jährigen ausgehändigt und gegen den Dortmunder wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung, Widerstands und Verstoßes gegen das Waffengesetzt eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 20.01.2020

 

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Berauschter Radfahrer

Am 18. Januar, kurz nach Mitternacht, fiel einer Streifenwagenbesatzung des Polizeihauptreviers Wismar ein Radfahrer im Philosophenweg auf, der sich in Schlangenlinien fortbewegte. Die Beamten hielten den Mann an und unterzogen ihn einer Verkehrskontrolle. Der Aufforderung sich auszuweisen kam der 29-Jährige nicht nach und machte stattdessen offensichtlich falsche Angaben und verhielt sich aggressiv. Der ihm in der Folge angebotene Atemalkoholtest ergab 1,66 Promille. Darüber hinaus ergaben sich Anhaltspunkte auf einen ebenfalls vorangegangenen Cannabiskonsum. Die Polizisten ordneten eine Blutprobeentnahme an und baten den Radler zu diesem Zweck, in den Streifenwagen einzusteigen. Daraufhin warf der Mann sein Smartphone in Richtung des Kopfes eines Polizisten und stieg derartig aggressiv in den Streifenwagen ein, dass die Tür des Fahrzeuges leicht beschädigt wurde. In der weiteren Folge des Geschehens beleidigte und bedrohte er die Polizisten verbal. Dazu stieß er auf und blies den Beamten seinen Atem aus kurzer Distanz ins Gesicht. In der Dienststelle angekommen, führte ein Arzt die Blutprobenentnahme durch und die Polizeibeamten stellten die Personalien des Mannes fest. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der PI Wismar vom 20.01.2020

 

Preußisch Oldendorf (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schlagen auf Lkw-Fahrer ein

Am Freitagmorgen (17.01.2020) griffen zwei augenscheinlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehende Männer scheinbar grundlos einem in seinem Lkw sitzenden 29-Jährigen an und traktierten ihn mit Schlägen und Tritten. Bei der späteren Ingewahrsamnahme durch die Polizei leistete einer der Angreifer Widerstand.
Die 18- und 20-Jahre alten Personen aus Preußisch Oldendorf fielen zunächst auf, als sie auf einem Firmengelände an der Schillerstraße randalierten. Sie begaben sich dann zu einem vor dem Firmengebäude abgestellten Lkw. Offenbar ohne ersichtlichen Grund riss der 20-Jährge die Tür der Fahrerkabine auf und schlug auf den im Lkw sitzenden 29-jährigen Fahrzeugführer ein. Anschließend wurde der Fahrer aus der Kabine auf die Straße gezogen und dort weiter mit Schlägen traktiert. Zwei in der Nähe befindliche Zeugen kamen dem Opfer zur Hilfe und wurden ebenfalls von den jungen Männern angegriffen und getreten.
Nach kurzer fußläufiger Flucht, bei der sie auch eine Scheibe einer Firma einschlugen, konnten sie von hinzugerufenen Polizeibeamten und einem Zeugen an den dortigen Bahngleisen gestellt werden. Während sich der 18-Jährige ruhig verhielt, leistete der 20-Jährige Widerstand, indem er nach den Beamten trat und diese beleidigte. Die Randalierer erwarten nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Minden-Lübbecke vom 20.01.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Wochenende der fliegenden Fäuste

Irgendetwas lag am Wochenende wohl in der Heilbronner Luft, was einige Zeitgenossen aggressiv werden ließ. Es begann schon am Freitagabend, als gegen 20.30 Uhr zeitgleich in der Innenstadt und in Böckingen je eine größere Schlägerei gemeldet wurde. In der Lammgasse schlugen rund zehn Männer aufeinander ein. Nachdem sich die Auseinandersetzung bis in die Sülmerstraße verlagerte, traf die Polizei dort ein. Die Kontrahenten flüchteten, nur zwei konnten noch angetroffen werden. Während der Befragung kamen andere Beteiligte zurück und es ging wieder los, weshalb weitere Polizeikräfte hinzugezogen wurden, bis Ruhe eintrat. Um was es ging, ist immer noch unklar. In Böckingen schlugen zwei Unbekannte in der Ludwigsburger Straße auf einen Mann ein, der dadurch Verletzungen erlitt. Auch hier konnte die Ursache nicht ermittelt werden. Am frühen Samstagmorgen wurde eine randalierende Person im Heilbronner Klinikum gemeldet. Die 16-Jährige, die unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, zertrümmerte ein Fenster und wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. Am Abend sahen fünf Obdachlose im Wertwiesenpark, wie ein 28-Jähriger seine Freundin im Laufe eines Streits in ein Gebüsch stieß, und gingen deshalb auf den Mann los. Sie schlugen ihn zu Boden, eine 28-Jährige trat ihm dann noch ins Gesicht. Am Sonntag ging es schon morgens um 3.30 Uhr los, als zwei Gruppen vor einer Diskothek in der Gottlieb-Daimler-Straße aufeinander einprügelten und es mehrere leicht Verletzte gab. Ein 20-Jähriger gab auch keine Ruhe, als die Polizei eintraf. Er bedrohte und beleidigte die Beamten, weshalb er seine Freiheit mit einer Zelle tauschen musste. Um was es in einer zeitgleich stattfindenden Auseinandersetzung im Eingangsbereich des Shoppinghauses ging, bei der ein 32-Jähriger im Gesicht verletzt wurde, ist völlig unklar. Ebenfalls fast zeitgleich verwüsteten zwei Männer den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Böckingen. Die Täter sind namentlich bekannt. Gegen wen sich der Zorn des Duos richtete, weiß derzeit noch niemand. Ein Höhepunkt war dann sicherlich eine Auseinandersetzung zwischen Eishockeyfans am späten Sonntagnachmittag. Eine größere Gruppe von durch Heilbronn ziehenden Ultra-Fans der Gäste aus Bietigheim sahen Heilbronner Falken-Fans in einer Gaststätte. Die Bietigheimer nahmen Stühle der Außenbewirtschaftung, um mit diesen auf ihre Kontrahenten los zu gehen. Dabei ging ein Fenster des Lokals zu Bruch. Die alarmierte Polizei, die mit starken Kräften anrückte, konnte 47 Bietigheimer Fans festsetzen, zum Bahnhof bringen und mit Hilfe der Bundespolizei in einen Zug nach Hause setzen, so dass Ruhe einkehrte. Nach dem Spiel musste noch ein Fan der Falken in Gewahrsam genommen werden. Der alkoholisierte Mann fing auf dem Bahnhofsvorplatz Streit mit Gästefans an. Dann trat er gegen die eintreffenden Polizeibeamten. Betroffene Bietigheimer Fans griffen den 28-Jährigen dann trotz der anwesenden Polizei noch an, weshalb die Ordnungshüter Pfefferspray einsetzen mussten.

PM des PP Heilbronn vom 20.01.2020

 

Altena (Nordrhein-Westfalen): Einbruch, Fehlalarme, Angriff auf Polizeibeamte

Aus einer Wohnung Am Tiergarten wurden zwei Fernseher samt Soundbars gestohlen. Auf unbekannte Weise haben sich ungebetene Besucher zwischen Donnerstagmittag und Freitagabend Zugang zu der Wohnung verschafft.
Zweimal löste eine Bewohnerin des Kohlberghauses am Sonntag den Feueralarm der Einrichtung aus. Beim zweiten Male hatte sie die Glasscheibe eines Brandmelders eingedrückt. Die Polizei schrieb eine Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufen und Sachbeschädigung.
Die Polizei wurde am Samstag kurz nach 0 Uhr zu Hilfe gerufen in ein Haus an der Drescheider Straße. Eine Frau begrüßte die Polizeibeamten mit der Information, dass ihr Lebensgefährte die Wohnung zerlege. Als die Polizei eintraf, ging der sofort auf die Beamten los. Die Polizisten überwältigten den Mann, der erhebliche Gegenwehr leistete. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der alkoholisierte 53-Jährige in den Polizeigewahrsam gebracht, wo er den Rest der Nacht verbrachte. Die Polizei leitete ein Verfahren ein wegen eines tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 20.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Frau leistet Widerstand – Beamtin dienstunfähig

Weil ihr Anliegen nicht erfüllt werden konnte, rastete eine Frau am Freitagnachmittag (17.01.2020) völlig aus und verletzte eine Beamtin. Sie wurde festgenommen.
Gegen 15:00 Uhr erschien eine 18-jährige Frau in der Wache der PI Nürnberg-Mitte und bat um Hilfe in einer ausländerrechtlichen Angelegenheit. Die Beamten teilten der Frau mit, dass ihr Anliegen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Polizei fällt, sie sich bitte an die zuständige Ausländerbehörde wenden solle.
Hiermit war die 18-Jährige augenscheinlich nicht zufrieden. Sie wurde verbal aggressiv, woraufhin ihr durch die Beamtin ein Platzverweis erteilt wurde.
Daraufhin griff die Frau die Polizistin körperlich an. Sie versuchte sie zu beißen und schlug mit ihrem Handy, welches sie in der Hand hielt, mehrfach auf den Kopf der Kollegin ein.
Erst durch das Eingreifen weiterer Beamter konnte die Beschuldigte zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Die Polizistin erlitt durch die Schläge eine Platzwunde im Gesicht und ist derzeit nicht dienstfähig.
Die junge Frau räumte ein, vor der Tat Drogen konsumiert zu haben. Daher wurde in der Dienststelle eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss an die Sachbearbeitung wurde sie entlassen.
Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde weiterhin festgestellt, dass die Frau eine Jacke trug, an der sich eine Diebstahlssicherung befand. Die Jacke konnte einem Ladendiebstahl in einem Geschäft am Ludwigsplatz zugeordnet werden und wurde sichergestellt.
Die 18-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Ladendiebstahls verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 20.01.2020

 

Leer (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Zu einer Widerstandshandlung, begangen durch zwei Männer aus Leer, kam es am gestrigen, frühen Morgen gegen 04:30 Uhr in der Straße „An den Gärten“ in Höhe eines dortigen Tennisvereines. Durch den Vorfall wurde ein Beamter leicht verletzt. Unmittelbar zuvor waren die eingesetzten Beamten zu einer Körperverletzung in einer Diskothek im Windelkampsweg gerufen worden. Ein Mitarbeiter der Diskothek wies die Beamten bei deren Eintreffen darauf hin, dass der mutmaßliche Täter der Körperverletzung fußläufig zusammen mit zwei männlichen Personen in Richtung der Straße „An den Gärten“ geflüchtet sei. Die Beamten konnten die Personengruppe noch in der Straße antreffen. Die beiden Männer aus Leer versperrten dem Funkstreifenwagen den Weg und ermöglichten einer weiteren männlichen Person somit die Flucht vor den Beamten. Nachdem Unterstützungskräfte zum Einsatzort hinzugezogen wurden, wurden die beiden Männer angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung weigerten sich die beiden Männer gegen die polizeilichen Maßnahmen. Sie hakten sich ineinander und äußerten gegenüber den Beamten, dass sie keine Maßnahmen dulden werden. Die Beamten trennten die Männer daraufhin. Dabei setzten sie sich vehement zur Wehr und schlugen in Richtung der eingesetzten Beamten. Hierdurch wurde einer der Beamten leicht im Gesicht verletzt. Nachdem die Männer zu Boden gebracht worden waren und fixiert wurden, wurden sie zur Dienststelle verbracht. Die beiden Männer, im Alter von 37 und 19 Jahren, wurden nach den durchgeführten Maßnahmen auf der Dienststelle wieder entlassen. Gegen beide Personen wird nun ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 20.01.2020

 

Münster (Nordrhein-Westfalen): Uneinsichtiger E-Scooter-Fahrer von Fahrradpolizisten gestoppt

Einen ausgesprochen uneinsichtigen E-Scooter-Fahrer hat ein Fahrradpolizist heute (20.01., 11.30 Uhr) im Bereich Sonnenstraße gestoppt. Der 18-jährige Fahrer war bei „Rot“ über die Ampel im Kreuzungsbereich Promenade/ Hörster Straße gefahren. Dabei hatte er den, auf der Hörster Straße befindenden, Fahrradpolizisten zu einer Vollbremsung gezwungen.
Der E-Scooter-Fahrer fuhr dann weiter, obwohl der Beamte ihn lauthals aufforderte, anzuhalten. Später stellte sich heraus, dass er auch akustisch nichts wahrnehmen konnte, weil er über beide Kopfhörer laut Musik hörte. Im Anschluss fuhr der 18-Jährige dann noch verkehrt herum in die Sonnenstraße ein.
Der sportliche Beamte schaffte es dann doch noch, den jungen Mann einzuholen und anzuhalten.
Der erste Kommentar des jungen Scooter-Fahrers nach Entfernen der Ohrstöpsel:
„Ey Alter, chill mal! Du kannst mir sowieso nichts!“ In der Tat wollte der Beamte ihm nichts, außer seine Personalien aufnehmen, um ihm eine umfangreiche Anzeige zu schreiben, die einen dreistelligen Eurobetrag und zwei Punkte in Flensburg nach sich ziehen können.

PM der POL Münster vom 20.01.2020

 

Haßfurt (Bayern): Bedrohung mit Schere – Polizeibeamte überwältigen 26-Jährigen – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Polizeibeamten der Haßfurter Inspektion ist es bei einem Einsatz am vergangenen Mittwoch gelungen, einen offensichtlich psychisch belasteten 26-Jährigen in Gewahrsam zu nehmen. Der Tatverdächtige hatte in seiner Wohnung eine Frau mit einer Schere bedroht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg befindet sich der 26-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt.
Gegen 10.30 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf, dass ein 26-Jähriger Familienmitglieder in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedrohe. Unverzüglich machten sich Streifen der Haßfurter Polizei und umliegender Dienststellen auf den Weg zum Einsatzort. In der Wohnung selbst brachte der 26-Jährige eine Frau, die als Gast bei der Familie war, in seine Gewalt und drohte, sie mit einer Schere zu verletzen und sie umzubringen. Noch vor Eintreffen des Spezialeinsatzkommandos gelang es den Ordnungshütern in einem günstigen Moment den 26-Jährigen zu überwältigen, so dass sein Opfer zumindest körperlich unverletzt blieb.
Der offensichtlich psychisch belastete Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in einer Haftzelle. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Schweinfurt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg erfolgte am Donnerstag die Vorführung des Mannes beim Ermittlungsrichter. Dieser ordnete u.a. wegen des dringenden Tatverdachts der Geiselnahme die Untersuchungshaft gegen den 26-Jährigen an.

PM des PP Unterfranken vom 20.01.2020

 

Leichlingen/Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte beleidigt und bedroht

Junge Männer haben am Samstagabend (18.01.) und am frühen Sonntagmorgen Polizeibeamte beleidigt und bedroht.
In der Nacht zu Sonntag wurde die Polizei zu einer Ruhestörung auf der Opladener Straße in Leichlingen gerufen. Als die Beamten kurz nach 01:00 Uhr an dem Haus eintrafen, war bereits im Treppenhaus laute Musik zu hören. Nach Klingeln öffnete der Wohnungsinhaber und ließ auf Ansprache sofort die Musik ausmachen.
Während der Personalienfeststellung kam ein 18-jähriger Leverkusener das Treppenhaus hinauf und begann, die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Nach einem Platzverweis ging er in Richtung der Wohnung der ursprünglichen Ruhestörung.
Dabei beleidigte er die Beamten als „Spastis“. Der 25-jährige Wohnungsinhaber forderte ihn „als Gast im Hause“ sofort auf, sich zu benehmen. Dem kam der 18-Jährige dann auch nach. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.
Bereits am Samstagabend eskalierte ein Einsatz auf der Burger Straße in Wermelskirchen. Kurz vor 20:00 Uhr bat ein Familienvater die Polizei um Hilfe.
Ein 27-jähriger Mann aus Mosbach (PLZ 74821), der Ex-Freund der Tochter, randalierte im Treppenhaus und wollte das Mehrfamilienhaus nicht wieder verlassen.
Die eingesetzten Beamten*innen begleiteten den Störer vor das Haus. Dabei fielen Worte wie „ich ficke dein Leben“ oder mit Fingerzeig auf die Dienstwaffe „ich bringe dich um“. Einen Platzverweis für den Bereich Burger Straße missachtete der 27-Jährige. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme des stark Alkoholisierten fielen weitere Beleidigungen, u.a. „Schlampe, Hurensohn und Bastard“.
Der Mosbacher konnte sich über Nacht in einer Zelle abkühlen. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Bedrohung ermittelt. Zusätzlich wurde noch eine Strafanzeige wegen Körperverletzung vorgelegt, da er in der jüngeren Vergangenheit seine damalige Freundin wiederholt verprügelt haben soll.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 20.01.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Widerstand bei Kontrolle – Mann mit U-Haftbefehl gesucht

Ein 22-Jähriger versuchte sich eine Kontrolle der Bundespolizei zu entziehen und leistete Widerstand. Gegen Ihn lag unter anderem ein Untersuchungshaftbefehl vor. Am Sonntagnachmittag kontrollierten Kräfte der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Freiburg. Ein 22-Jähriger verweigerte hierbei die Herausgabe eines Ausweisdokumentes und wollte sich von der Kontrollörtlichkeit entfernen. In der Folge versuchte er sich loszureißen und sperrte sich wiederholt gegen die Maßnahmen, so dass er mit Handschellen gefesselt werden musste. Die Überprüfung des deutschen Staatsangehörigen ergab einen Untersuchungshaftbefehl wegen Betrug, zwei Vollstreckungshaftbefehle wegen Diebstahl und eine Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahl. Der 22-Jährige wurde durch die Bundespolizei festgenommen. Bei der Haftprüfung am heutigen Montag wurde die Einlieferung des Mannes in eine Justizvollzugsanstalt angeordnet.
Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hat die Bundespolizei ein Strafverfahren gegen den 22-Jährigen eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 20.01.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Streit mit Freundin endet auf dem Polizeirevier

Am Sonntag gegen 5:25 Uhr führte ein Streit mit seiner Freundin in Böblingen in der Pestalozzistraße dazu, dass ein 28-Jähriger auf das Polizeirevier gebracht wurde. Zunächst meldeten Anrufer, dass sich ein Pärchen gerade heftig streiten würde und der Mann die Frau geschlagen habe. Diese sei dadurch hingefallen. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes konnte das Pärchen in einem Hof einer Schule in der Nähe festgestellt werden. Als die Beamten die 32-Jährige und den 28-Jährigen ansprachen und in der Folge kontrollieren wollten, folgte der Mann den Anweisungen der Beamten nicht und gebärdete sich immer aggressiver. Als er letztlich die Hand gegen die Beamten erheben wollte, wurde er überwältigt und auf das Polizeirevier nach Böblingen gebracht. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.01.2020

 

A10 Richtung Frankfurt/O., Raststätte Michendorf-Süd (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen

Mehrere Personen meldeten der Autobahnpolizei eine verbale Auseinandersetzung, die sie offenbar auf dem Parkplatz der Raststätte mit Insassen eines anderen Fahrzeuges hätten. Dabei soll es zu wechselseitigen Beleidigungen gekommen sein. Als Polizisten die Tatverdächtigen befragen wollten, waren diese sehr aufgebracht und weigerten den Anweisungen der Polizisten (u.a. sich auszuweisen) nachkommen. Einer der Tatverdächtigen (24) wurde aggressiv, schrie die Beamten an und fuchtelte so mit seinen Armen vor ihnen herum, sodass diese sich bedroht fühlten. Daraufhin wurde der 24-jährige Mann zu Boden gebracht und ihm wurden Handfesseln angelegt. Danach beruhigte sich die Situation. Es wurden Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wechselseitige Anzeigen wegen Beleidigung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 20.01.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Junger Dürener beißt und bespuckt Polizisten

Ein stark alkoholisierter Dürener ist am Sonntag (19. Januar) zweimal im Abstand weniger Stunden nach Attacken gegen Polizisten in einer Gewahrsamszelle gelandet. Nachdem er in der Nacht nach einer Auseinandersetzung mit Sicherheitspersonal eines Clubs auf dem Hohenzollernring einem Polizisten in die Hand gebissen hatte, spuckte er bei seiner späteren Entlassung einem anderen Polizisten ins Gesicht. Ein Richter ordnete daraufhin die Verlängerung der Ausnüchterungszeit an. Ob der 20-Jährige zudem unter Drogeneinfluss stand, wird die Blutprobe zeigen. In seinen Taschen fanden die Beamten Substanzen, bei denen es sich um Drogen handeln dürfte.
Der Ausflug des jungen Mannes nach Köln wurde mit dem ersten Einsatz um 1.20 Uhr aktenkundig. Sicherheitskräfte des Clubs riefen die Polizei der Innenstadtwache wegen eines Zahlstreits mit dem jungen Gast. Polizisten fanden bei der Suche nach der fehlenden Verzehrkarte verdächtige Substanzen in seinem Portmonee, nahmen eine Anzeige auf und erteilten dem 20-Jährigen einen Platzverweis.
Die Ruhe hielt aber nicht lange an. Er kehrte um 1.50 Uhr zurück, randalierte und biss dem gleichen Polizisten, der ihn zuvor weggeschickt hatte, beim erneuten Einsatz in die Hand. Dank des Handschuhs blieb der Beamte unverletzt.
Für den jungen Mann endete die anschließende Auseinandersetzung mit den Polizisten mit der ambulanten Versorgung einer Platzwunde im Krankenhaus. Von dort ging es weiter ins Polizeipräsidium, von wo aus er nach einer Spuck-Attacke, später als ursprünglich geplant, wieder die Heimreise antrat.

PM des PP Köln vom 20.01.2020

 

Kapfenberg (Steiermark): Familienstreit eskaliert: Mann festgenommen

Polizisten nahmen Freitagabend, 17. Jänner 2020, einen 57-Jährigen fest. Er steht im Verdacht, Familienangehörige mehrfach attackiert und mit dem Umbringen bedroht zu haben. Zudem widersetzte er sich der Amtshandlung und beschimpfte die einschreitenden Polizisten.
Kurz vor 19.00 Uhr wurden Polzisten zu einem Zweifamilienhaus gerufen, nachdem der 57-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag seine Frau und die Stieftochter attackiert und bedroht hatte. Die Frau hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit gebracht. Der 57-Jährige befand sich, gemeinsam mit drei Enkelkindern, im Haus. Noch während der Erstbefragung der Frau kam die Stieftochter aus dem Haus. Auch sie wurde vom 57-Jährigen attackiert, als sie ihrer Mutter zu Hilfe kam und konnte in der Folge die Flucht ergreifen. Beide Frauen wurde umgehend in Sicherheit gebracht und vom Roten Kreuz medizinisch erstversorgt bzw. zum Teil im LKH Hochsteiermark behandelt.
Der alkoholisierte 57-Jährige schrie in der Folge lautstark aus einem Fenster des ersten Stockes und beschimpfte die Polizisten. Nachdem sich drei minderjährige Kinder im Haus des 57-Jährigen befanden und der Verdacht auf vorhandene Waffen bestand, betraten Polizisten in der Folge das Haus. Dabei brachten sie die Kinder der Stieftochter in Sicherheit und nahmen den 57-Jährigen schließlich fest.
Bei der Tatortarbeit stellten Beamten schließlich mehrere Schuss- und Stichwaffen (darunter auch Gewehre, Pistolen, verschiedene Messer sowie Munition) im Haus sicher. Diese werden in der Folge kriminaltechnisch untersucht. Gegen den 57-Jährigen, er besitzt kein waffenrechtliches Dokument, wurde ein vorläufiges Waffenverbot sowie Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen. Er zeigte sich bislang lediglich zum Teil geständig und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 20.01.2020

 

Egg an der Günz (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte | 23-jährige Frau in Gewahrsam genommen

In den Mittagsstunden des vergangenen Sonntags ging bei der PI Memmingen die Mitteilung ein, dass in Egg an der Günz eine Person auf der Straße herumschreien würde. Weiterhin würde sie auch immer wieder auf vorbeifahrende Pkws zuspringen. Die Person konnte dann durch eine Streifenbesatzung an der vorher genannten Örtlichkeit angetroffen werden. Als die Beamten die Frau ansprachen, rannte diese davon, konnte aber kurze Zeit später wieder eingefangen werden. Weil die Frau sehr aggressiv reagierte und auch mit den Füßen nach dem Beamten schlug, musste sie zu Boden gebracht und gefesselt werden. Wegen ihres offensichtlichen psychischen Ausnahmezustands wurde die Frau dann in ein Klinikum verbracht. Im Fahrzeug wurde sie erneut aggressiv und trat mit den Füßen in Richtung der neben ihr sitzenden Polizeibeamtin. Bei der Fesselung wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt, waren aber weiterhin dienstfähig. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen eines Vergehens des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PP Schwaben Süd/West vom 20.01.2020

 

Wien: Verletzter Polizist nach Widerstand

Vorfallszeit: 19.01.2020, 16.25 Uhr / Vorfallsort: 1., Babenbergerstraße
Sachverhalt: In einem Geschäft in der Babenbergerstraße wurde am 19. Jänner 2020 ein 29-jähriger Ladendieb (rumänischer Staatsangehöriger) angehalten. Im Zuge der Überstellung zur polizeilichen Vernehmung versuchte der Mann zu flüchten, trat und schlug mehrfach gegen die amtshandelnden Kräfte und verletzte dabei einen Polizisten im Kniebereich. Der Beamte musste nach einer amtsärztlichen Untersuchung vom Dienst abtreten, der Beschuldigte wurde festgenommen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 20.01.2020, 09:21 Uhr

Schongau (Bayern): Widerstand und Beleidigungen gg. Polizisten

Am Freitagabend gegen 21.00h wurde ein 19-jähriger Altenstädter von Passanten ohnmächtig an den Holl-Treppen aufgefunden und riefen die Polizei. Durch die Streife konnte der Altenstädter aufgeweckt werden. Er war sichtlich alkoholisiert und versuchte daraufhin wegzulaufen, was ihm aber aufgrund seiner Alkoholisierung nicht gelang, da er nach wenigen Metern wieder stürzte. Bei der Personalienfeststellung wurde er zunehmend aggressiver und beleidigte die Polizeibeamte. Er griff diese dann an und versuchte auf sie einzuschlagen. Der Altenstädter wurde gefesselt und auf die Dienststelle zur Ausnüchterung gebracht. Während der Fahrt zur und in der Dienststelle beleidigte er weiterhin die Polizisten. Ein Alko-Test war aufgrund seiner Aggressivität nicht möglich. Verletzt wurde bei dem Einsatz keiner der Polizeibeamten. Gegen den Altenstädter wurde ein Strafverfahren u.a. wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Schongau vom 19.01.2020

 

München (Bayern): Bahn-Security und Bundespolizisten attackiert

In drei Fällen, einer am Donnerstag (16. Januar) und zwei am Freitag (17. Januar) wurden Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit und zweimal bei Folgemaßnahmen zudem Bundespolizisten am Ost- bzw. Hauptbahnhof körperlich attackiert bzw. tätlich angegriffen.
Nr. 15: Kurz nach Mitternacht zu Donnerstag weckte eine Streife der Deutsche Bahn Sicherheit einen 22-jährigen Kirgisen, der schlafend in einer S2 am Ostbahnhof in München angetroffen wurde. Da die S-Bahn zur Abstellung fuhr, wurde der Kirgise aufgefordert die S-Bahn zu verlassen. Er sollte zudem einen gültigen Fahrschein für seine Fahrt zum Ostbahnhof vorzeigen. Beides verweigerte der 22-Jährige, griff stattdessen die Sicherheitsmitarbeiter mittels Faustschlägen und versuchten Kopfstößen unvermittelt tätlich an. Zwischenzeitlich alarmierte Bundespolizisten griffen ein und überwältigten den Aggressor. Bei dessen Verbringung zur Dienststelle trat der Kirgise nach einem 26-jährigen Bundespolizisten und traf ihn im Bereich des Oberschenkels; der Beamte wurde hierdurch jedoch nicht verletzt.
Während der gesamten Maßnahmen kam es immer wieder zu Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Bundespolizisten. Nach einem Schutzgewahrsam wurde der 26-Jährige, der auf einen Betäubungsmitteltest positiv reagierte, am Morgen vom Revier am Ostbahnhof entlassen. Er befindet sich seit 2005 im Bundesgebiet, besitzt eine unbefristete Niederlassungserlaubnis und fiel bereits wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz polizeilich auf. Die Münchner Bundespolizei ermittelt gegen den 26-Jährigen nun wegen Tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie versuchter Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Erschleichen von Leistungen.
Nr. 16: Gegen 20:45 Uhr beobachteten zwei Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG am Freitag, wie ein 53-jähriger Deutscher am Ostbahnhof in München Reisende anrempelte und beschimpfte. Auf sein Fehlverhalten angesprochen, beleidigte er eine Mitarbeiterin der Deutsche Bahn Sicherheit. Als die drei sich im Revier der Bundespolizei befanden, um Anzeige zu erstatten, war der 53-Jährige auch gegenüber den Beamten uneinsichtig und aggressiv. Im Zuge der Anzeigenaufnahme ballte der Beschuldigte seine Fäuste, stellte sich in Kampfstellung einem Bundespolizisten gegenüber und äußerte, dass er ihn fertigmachen werde. Dann versuchte er nach dem Beamten zu schlagen. Der Beamte wich aus und überwältigte den Mann aus Markt Schwaben. Durch den Vorfall wurde keiner der Beteiligten verletzt.
Beim Unterschreiben notwendiger Dokumente machte der mit 3,42 Promille Alkoholisierte rechtsradikale Äußerungen hob den rechten Arm zum „Hitlergruß“. Gegen ihn ermittelt die Bundespolizei wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verwendung verfassungswidriger Organisationen.

PM (auszugsweise) der BPOLI München vom 19.01.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Vater unter Alkoholeinfluss am Steuer; sechsjährige Tochter auf dem Rücksitz

Bei einer Verkehrskontrolle eines 44-jährigen Pirmasensers am 18.01.2020 um 19.55 Uhr in der Kronenstraße in Pirmasens konnten die eingesetzten Beamten feststellen, dass der Fahrer merklich nach Alkohol roch.
Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Atemalkoholtest ergab 0,88 Promille.
Bei der Polizei in Pirmasens wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Über die komplette Zeit der Maßnahmen zeigte sich der Mann unkooperativ und beleidigte einen der eingesetzten Polizeibeamten, weshalb er während der Kontrolle kurzzeitig gefesselt werden musste.
Die sechsjährige Tochter des Mannes saß auf dem Rücksitz in einem Kindersitz, war allerdings nicht ordnungsgemäß gesichert. Das Kind wurde aufgrund des gezeigten Verhaltens des Fahrers durch eine Streife zur Polizei verbracht und dort durch die Mutter abgeholt.

PM der PD Pirmasens vom 19.01.2020

 

Bremen: 15-Jährige bespuckt und beleidigt Bundespolizisten

Während der Personalienfeststellung wegen eines nicht ausreichenden Fahrscheins und falscher Namensangabe hat eine Jugendliche am Bahnhof Cuxhaven erheblichen Widerstand gegen Bundespolizisten geleistet. Zudem schien sie stark alkoholisiert zu sein – so war eine Gewahrsamnahme erforderlich.
Als sie zu ihren Eltern gefahren werden sollte, bespuckte und beleidigte sie die Bundespolizisten. Dabei trat sie um sich und versuchte zu fliehen. Schließlich mussten dem sich heftig wehrenden Mädchen zur Mitfahrt im Streifenwagen Handschellen angelegt werden. Die 15-Jährige wurde zur weiteren Betreuung an Polizistinnen übergeben und schließlich nach Hause gefahren. Der eigentliche Grund für Ihr Verhalten ist unklar.

PM der BPOLI Bremen vom 19.01.2020

 

Memmelsdorf (Bayern): Frau geschlagen

Am Samstagnachmittag rief in der Dr.-Ritz-Straße eine 68-jährige Frau die Polizei zur Hilfe, da sie von ihrem 74-jährigen Mann während eines heftigen Familienstreites angegriffen und geschlagen wurde. Durch die Angriffe erlitt sie blutende Verletzungen im Gesicht. Während der polizeilichen Aufnahme bedrohte der Mann schließlich die Polizeibeamten mit einem Küchenmesser. Er musste überwältigt und gefesselt werden. Da der Rentner deutliche psychische Auffälligkeiten zeigte, wurde er in eine psychiatrische Einrichtung untergebracht. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Die Geschädigte begab sich in ärztliche Behandlung. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PI Bamberg-Land vom 19.01.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte in zwei Fällen

Am Samstag, 18.01.20 gegen 23:00 Uhr begaben sich Polizeibeamte des PP Gelsenkirchen nach Meldung einer RTW-Besatzung zum Consolpark in Gelsenkirchen-Bismarck. Dort hatte ein Randalierer die Jacke eines im Vorfeld besorgten Passanten zerrissen. Dieser hatte über die Feuerwehr für den alkoholisierten Mann einen Krankenwagen erbeten. Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der alkoholisierte 48jährige Gelsenkirchener so aggressiv, dass er letztlich in Gewahrsam genommen werden musste. Gegen diese Maßnahmen leistete der Mann jedoch Widerstand und beleidigte die Beamten auf dem Weg zum Polizeigewahrsam erheblich. Aufgrund der beschädigten Jacke wurde eine separate Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gefertigt, so dass nun zwei Strafverfahren auf den Mann warten.
Des Weiteren trafen Polizeibeamte im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes am
Sonntag,19.01.20 gegen 00:45 Uhr auf der Fürstinnenstraße in Gelsenkirchen-Feldmark auf eine erheblich alkoholisierte 53jährige Gelsenkirchenerin. Während der notwendigen Sachverhaltsklärung drohte die Frau einem ebenfalls anwesenden Zeugen so aggressiv, dass die Polizeibeamten eingreifen mussten. Im Zuge dessen griff die Frau einen Beamten körperlich an, was dazu führte, dass sie dem Polizeigewahrsam Gelsenkirchen zur Verhinderung weiterer Übergriffe zugeführt werden musste. Auf dem Weg dorthin wurden die Beamten durch die 53Jährige außerdem beleidigt. Auf der Wache wurde eine Blutprobe entnommen und eine Strafanzeige vorgelegt. Es wurde niemand verletzt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 19.01.2020

 

Vechta (Niedersachsen): Gefährliche Körperverletzung/ Widerstand

Am Sonntag, den 19.01.2020 gegen 01:20 Uhr, wurde eine 21-jährige aus Vechta wegen einer Alkohol/Drogenintoxikation mit dem RTW Vechta dem Krankenhaus zugeführt. Während des Transportes trat und schlug die 21-jährige nach den Rettungskräften, so dass diese eine Unterstützung der Polizei anforderte. Im Krankenhaus leistete diese weiterhin Widerstand und trat nach den eingesetzten Polizeibeamten. Eine Verletzung trugen weder die Rettungskräfte noch die Polizeibeamten davon.

PM des PK Vechta vom 19.01.2020

 

Amberg (Bayern): Betrunkener Randalierer wird handgreiflich und beschädigt mehrere Gegenstände

Am Samstagabend, gegen 21 Uhr, randalierte ein betrunkener 23-jähriger Poppenrichter auf einer Geburtstagsfeier in einer Gaststätte im Ortsteil Neumühle. Scheinbar aus verschmähter Liebe warf der zunächst einen Biergartenschirm um und beschädigte diesen. Nach kurzer Beruhigung rastete er erneut aus, trat zunächst gegen sein eigenes Auto, schlug danach zwei Scheiben der Gaststätte ein und beschädigte eine kleine private Schranke. Nachdem er kurz danach die herbeigerufene Polizeistreife erkannte versuchte er zu flüchten, konnte jedoch eingeholt und gefesselt werden. Die Abklärung des Sachverhalts vor Ort ergab zudem, dass der Betrunkene zuvor versuchte die Gastwirtin zu schlagen. Nachdem der Mann blutende Wunden aufwies wurde ein Rettungswagen herbeigerufen. Trotz Fixierung verbiss sich der Poppenrichter in das Kopfpolster der Krankentrage und riss dabei den Bezug auf. Nach erfolgter Behandlung erfolgte die Ausnüchterung des Mannes in Hafträumen der PI Amberg. Er muss sich nun wegen mehrerer Sachbeschädigungen sowie einer versuchten Körperverletzung strafrechtlich verantworten. Zudem kommt ein Ordnungswidrigkeitenverfahren auf den 23-jährigen zu, nachdem er nach seiner Entlassung am frühen Sonntagmorgen die ihm im Klinikum mitgegebenen Tüten sowie seinen Abfall in einem Grünstreifen in der Kümmersbrucker Straße entsorgte.

PM der PI Amberg vom 19.01.2020

 

Bremen: Schwarzfahrer leistet Widerstand

IC Hannover – Bremen, Hauptbahnhof Bremen, 18.01.2020 / 18:41 Uhr
Nachdem ein 19-jähriger Mann in einem Intercity von Hannover nach Bremen ohne Fahrschein unterwegs war und sich lautstark mit dem Zugbegleiter angelegt hatte, wollte er den Zug nicht verlassen. Auf dem Bahnsteig lieferte er sich eine Rangelei mit Bundespolizisten und verletzte einen Beamten.
Der Zugbegleiter des IC 2036 hatte am Sonnabend die Bundespolizeiinspektion Bremen informiert und um eine Personalienfeststellung gebeten. Der junge Mann verweigerte seinen Ausweis und sollte zur Wache geführt werden. Auf dem Bahnsteig sperrte sich der 19-jährige Iraker und wurde zu Boden gebracht. Beim Versuch seine Arme zu fixieren, wurde ein 31-jähriger Bundespolizist am Kopf getroffen – er erlitt eine Prellung und klagte über Kopfschmerzen und Übelkeit.
Vorsorglich wurde der Beamte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert, konnte es aber nach der Untersuchung wieder verlassen und kam mit einer Prellung davon. Er brach den Dienst ab.
Ermittlungen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Erschleichens von Leistungen dauern an. Der 19-Jährige wurde anschließend entlassen

PM der BPOLI Bremen vom 19.01.2020

 

Feldkirchen (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 18. 01. gegen 17:40 Uhr riss ein 47-jähriger Mann aus Feldkirchen in alkoholisiertem Zustand in Feldkirchen mehrere Schneestangen aus und beschädigte diese. Ein Passant der dies beobachtete erstattete Anzeige. Beim Eintreffen der Beamten verhielt sich der 47-jährige äußerst aggressiv, verweigerte die Ausweisleistung und wurde gegen die Beamten tätlich. Im Zuge der Festnahmehandlungen erlitt ein Beamter Schürfwunden, Prellungen und Blutergüsse am Bein. Der Renitente wurde vorläufig in Verwahrung genommen und wird in weiterer Folge auf freiem Fuße angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 19.01.2020

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Pressebericht


Eine aus dem Ruder gelaufene Party in Saffig sorgte in der Nacht auf Sonntag für einen Polizeieinsatz, in dessen Rahmen der 24-jährige Beschuldigte aus der Verbandsgemeinde Pellenz erheblich Widerstand leistete und zwei Beamte der Polizei Andernach verletzt wurden. Auf der Party kam es im Vorfeld zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beschuldigten und einem weiteren Gast. Dem ausgesprochenen Platzverweis zur Verhinderung weiterer Straftaten kam er nicht nach und er gab an, dass er polizeilichen Anweisungen keinerlei Folge leisten werde. Bei dem Versuch, ihn von der Örtlichkeit wegzuführen, griff der Beschuldigte einen 37-jährigen Beamten aktiv an und verletzte ihn im Gesicht und am Auge. Der Angriff des Beschuldigten konnte nur noch durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden werden. Die hinzueilende 29-jährige Freundin des Beschuldigten konnte ebenfalls nur durch den Einsatz von Pfefferspray von ihrem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte abgehalten werden. In diesem Zuge wurde auch eine 29-jährige Beamtin leicht verletzt. Dem deutlich alkoholisierten Beschuldigten wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz eine Blutprobe entnommen; er und seine Freundin werden sich nun den entsprechenden Strafverfahren stellen müssen.

PM der PI Andernach vom 19.01.2020

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Bei einer Verkehrskontrolle im Stadtgebiet und der sich daran anschließenden Blutentnahme hat ein angetrunkener 29jähriger Mann erbitterten Widerstand geleistet. Beamte des Polizeireviers Friedrichshafen wollten am späten Samstagabend im Stadtgebiet einen Daimler-Benz einer Verkehrskontrolle unterziehen. Der Fahrer flüchtete zunächst, hielt aber kurz darauf an. Ein Mann stieg aus und rannte weg. Er konnte von den Beamten eingeholt und festgehalten werden. Der 29jährige stand unter Alkoholeinwirkung.
Er wehrte sich derart heftig, so dass er geschlossen werden musste. Bei der sich anschließenden Blutentnahme kam es wieder zu Widerstandshandlungen. Erst nach Anwendung eines Haltegriffs durch die eingesetzten Polizisten war es dem Arzt möglich, die Blutprobe zu nehmen. Im weiteren Verlauf versuchte der hochgradig aggressive Mann einem Beamten die Waffe zu entreißen. Dies wurde durch die Anwendung von unmittelbarem Zwang verhindert. Erst nach dem Eintreffen einer weiteren Streife beruhigte sich der Mann soweit, dass er im Anschluss an die Maßnahme gehen konnte. Eine Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte wird folgen.

PM des PP Ravensburg vom 19.01.2020

 

Giebelstadt (Bayern): Streitigkeit artet aus

Am Samstagabend kam es zu einer Streitigkeit vor einem Lokal in der Würzburger Straße. Ein augenscheinlich betrunkener 34-Jähriger wollte sich Zutritt zu einer geschlossenen Gesellschaft verschaffen. Als ihm dies verwehrt wurde, fing er an Essen umherzuwerfen, weshalb die Polizei verständigt wurde.
Gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt sich der Mann nicht kooperativ und reagierte zunächst nicht auf Ansprache. Während die Beamten die Personalien feststellten, holte der Mann unvermittelt aus und setzte zum Schlag gegen einen der Beamten an. Daraufhin wurde er festgenommen und in den Streifenwagen verbracht. Hierbei trat er einem weiteren Beamten der Polizeiinspektion Würzburg-Land, welcher zur Unterstützung am Einsatzort war, mit dem Knie an den Kopf. Der Beamte erlitt hierbei eine Prellung und Schwellung und musste nach kurzer Behandlung in einer Klinik seinen Nachtdienst abbrechen. Im weiteren Verlauf wurden die Beamten noch beleidigt und bedroht.
Aufgrund seiner hohen Alkoholisierung von 2,32 Promille und seines Verhaltens wurde der Mann in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert. Im Zuge des gegen ihn eingeleiteten Strafverfahrens u.a. wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung wurde zudem noch eine Blutentnahme durchgeführt.

PM der PI Ochsenfurt vom 19.01.2020

 

Rotenburg (Niedersachsen): Randalierer löst Polizeieinsatz aus

In der Angerburger Straße musste ein 52-jähriger Mann am Freitagnachmittag von der Polizei Rotenburg überwältigt werden, nachdem er beim Randalieren einen Mercedes beschädigt hatte und sich anschließend nicht vom Tatort entfernen wollte. Als der Mann zur Wache der Polizei Rotenburg gebracht werden sollte, leistete er Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten und beleidigte sie während des Einsatzes. Gegen ihn wurden nun mehrere Strafverfahren eingeleitet. Bei der Sachbeschädigung des Mercedes entstand ein Sachschaden von mehreren hundert Euro.

PM der PI Rotenburg vom 19.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter, führerscheinloser Unfallfahrer fährt mit gestohlenem Fahrzeug gegen einen Hydranten – Polizei muss flüchtenden Fahrer gewaltsam zu Boden bringen

45127 E-Innenstadt: Viel Arbeit hatten Polizeibeamte der Wache Mitte gestern Mittag (18. Januar) mit einem 36-jährigen polizeibekannten Mann, der alkoholisiert und ohne Führerschein mehrere Unfälle mit einem kurz zuvor gestohlenen Fahrzeug verursachte. Der 36-jährige war erst am selbigen Tag aus einer Haftanstalt für einen Hafturlaub entlassen worden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand entwendete er dem Bruder (32) einer Freundin (31) dessen Fahrzeugschlüssel sowie dessen Renault und begab sich anschließend von Dortmund nach Essen. Dort verursachte er gegen 19:42 Uhr zunächst einen Unfall auf der Akazienallee, Ecke Am Handelshof, als er entgegengesetzt der Einbahnstraße gegen einen geparkten BMW fuhr und daraufhin flüchtete. Zwei Zeugen beobachteten den Unfall und meldeten der Polizei einen Teil des abgelesenen Kennzeichens. Die auf der Anfahrt befindlichen Beamten entdeckten auf der Friedrich-Ebert-Straße das gesuchte Fahrzeug, das entgegengesetzt der vorgeschriebenen Fahrtrichtung gegen einen Hydranten gefahren ist. Eine unmittelbar hinter dem Hydranten befindliche Zeugin (34) hatte großes Glück, da der Hydranten einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug verhinderte. Als die Beamten den Fahrzeugführer ansprachen, flüchtete dieser über den Beifahrersitz fußläufig davon, konnte aber nach kurzer Nacheile mittels Eingriffstechniken zu Boden gebracht werden. Er sperrte sich vehement, beleidigte und bedrohte die Beamten und versuchte sie, trotz Handfesseln, anzugreifen. Ihm wurde auf der Polizeiwache eine Blutprobe entnommen. Die zuständige Staatsanwaltschaft ordnete die vorläufige Festnahme an. Der 36-Jährige wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Essen vom 19.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Aggressiver Mann biss Polizeibeamten

Am Samstag (18.01.2020) bekamen es Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West mit einem hochgradig aggressiven Mann zu tun. Nachdem sich der 23-jährige bereits gegenüber Passanten aggressiv und bedrohlich gebärdet hatte, biss er bei seiner Festnahme einem Polizeibeamten in den Arm.
Der Polizei war gegen 02:30 Uhr mitgeteilt worden, dass sich im Park & Ride Parkhaus Röthenbach ein aggressiver Mann aufhalten sollte. Dieser habe sich gegenüber mehreren Passanten weiderholt bedrohlich verhalten und mit einer zerbrochenen Glasflasche hantiert. Als Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-West in dem Parkhaus eintrafen, zeigte sich der 23-Jährige weiterhin hochgradig aggressiv und begann sofort die Beamten zu beleidigen und anzugehen.
Als der renitente Mann überwältigt und festgenommen wurde, biss er einem 42-jährigen Polizeibeamten in den Unterarm.
Der 23-Jährige setzte sein aggressives Verhalten bis in die Verwahrzelle der Polizei fort. Er beleidigte die beteiligten Einsatzkräfte und stieß zudem wiederholt auch verfassungsfeindliche Parolen aus. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von annähernd 2,5 Promille. Der 23-Jährige wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam gehalten. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 19.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Renitente Frau im Südklinikum griff Polizeibeamten an

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd wurden am Samstag (18.01.2020) wegen einer renitenten Frau in die Notaufnahme des Südklinikums gerufen. Als sie die Frau in Gewahrsam nahmen, versetzte diese einem Polizeibeamten einen Faustschlag ins Gesicht.
Der Sicherheitsdienst des Krankenhauses verständigte gegen 13:00 Uhr die Polizei. Eine 50-jährige Frau war am gleichen Tag in der Notaufnahme des Südklinikums vorstellig geworden, um ihren 54-jährigen Begleiter ärztlich behandeln zu lassen. Ärzte hatten daraufhin festgestellt, dass dieser keineswegs behandlungsbedürftig war. Da die 50-Jährige diese Diagnose nicht akzeptierte, weigerte sie sich in der Folge, die Notaufnahme wieder zu verlassen.
Auch beim Eintreffen der Polizei verhielt sich die sichtlich alkoholisierte Frau aggressiv. Die Beamten nahmen die 50-Jährige daher in Gewahrsam. Als sie in den Streifenwagen gebracht wurde, schlug sei einem 30-jährigen Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht und beleidigte diesen mit diversen Ausdrücken.
Ein Atemalkoholtest bei der renitenten Frau erbrachte einen Wert von über 1,5 Promille. Sie wurde in eine Haftzelle eingeliefert. Gegen die 50-Jährige wird nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 19.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Polizei stoppt Falschfahrer auf der A 45 bei Hagen

Die Polizei hat in der Nacht auf Samstag (18. Januar) einen 80-jährigen Autofahrer auf der A 45 bei Hagen gestoppt. Zuvor fuhr der Mann etwa 20 Kilometer auf der Autobahn in die falsche Richtung.
Die Irrfahrt des Senioren startete gegen 2.30 Uhr am Rastplatz Sauerland-West.
Aus bislang ungeklärten Gründen fuhr der Mann aus Dillenburg mit seinem Pkw auf die Richtungsfahrbahn Frankfurt auf – allerdings in die entgegengesetzte Richtung. Sofort verfolgte ihn ein Streifenwagen der Autobahnpolizei. Davon zeigte sich der Mann am Steuer jedoch unbeeindruckt. Währenddessen stoppte ein weiterer Streifenwagen den entgegenkommenden Verkehr in Höhe der Anschlussstelle Schwerte-Ergste. Anschließend fuhren die Beamten vorsichtig weiter und errichteten in Höhe einer Baustelle eine deutlich sichtbare Sperre. Doch auch diese schien den Senior nicht zu interessieren. Unbeeindruckt von den in allen Farben leuchtenden Streifenwagen quetschte er sich an der Engstelle vorbei und rollte langsam weiter bis zur Reihe der wartenden Fahrzeuge. Längst von Streifenwagen umzingelt, weigerte sich hier der Mann aus seinem Wagen auszusteigen. Als die Polizisten bereits an seiner Fahrertür standen, rollte dessen Auto erneut an. Durch zügiges Eingreifen konnten die Beamten die Tür öffnen und ein Weiterfahren unterbinden.
Der 80-Jährige wurde anschließend zur nächsten Polizeiwache gefahren. Das Auto des Mannes wurde sichergestellt – ebenso wie der Fahrzeugschlüssel. Die Polizei ermittelt jetzt gegen ihn wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs.
Während seiner Geisterfahrt passierte der Mann etwa 50 entgegenkommende Fahrzeuge. Wie durch ein Wunder ereignete sich dabei kein Verkehrsunfall.

PM (auszugsweise der POL Dortmund vom 19.01.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Junge Männer attackieren Polizisten

Am Samstagnachmittag gegen 16.15 Uhr kam es in der Torstraße zu einer Sachbeschädigung mittels eines Edding-Stifts an einer Hauswand. Zeugen sahen zwei Täter flüchten. Polizeibeamte konnten einen 21-jährigen und einen 24-jährigen Hallenser feststellen. Der Ältere von beiden schlug eine Beamtin, um sich dieser Maßnahme zu entziehen. In der weiteren Folge beleidigte der Mann die handelnden Polizisten und drohte erneut mit Schlägen. Der Einsatz eines Reizstoffsprühgerätes wurde angedroht und musste dann auch nach dem anhaltenden rüden und sehr aggressiven Verhalten des Tatverdächtigen gegenüber der Beamtin eingesetzt werden. Der junge Mann versuchte zu flüchten und musste kurzzeitig gefesselt werden. Ärztliche Hilfe verweigerte der 24-Jährige. Bei dem Jüngeren ist der Eddingstift aufgefunden worden. Ein Atemalkoholtest beim Älteren ergab einen Wert von mehr als 1,1 Promille. Nach dem Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen sind die beiden Männer wieder entlassen worden. Der Sachschaden an der Hauswand beläuft sich auf 100,- €.

PM der PI Halle vom 19.01.2020

 

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Samstagmittag gegen 13.00 Uhr kam es auf einer Polizeidienststelle in Sangerhausen zu Handgreiflichkeiten zwischen zwei jungen männlichen Personen im Alter von jeweils 18 Jahren. Die Heranwachsenden gerieten auf der Dienststelle in Streit, weswegen sie getrennt werden sollten. Einer der Streithähne versuchte zwei Polizisten zu schlagen, was ihm nicht gelungen ist. Der junge Angreifer versuchte sich zu wehren und musste kurzzeitig gefesselt werden, bis die Situation beruhigt werden konnte. Grund des Erscheinens auf der Dienststelle waren wechselseitige Körperverletzungen, die sich beide jungen Männer gegenseitig zufügten. Die beiden Heranwachsenden erschienen freiwillig. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und zu den Körperverletzungen laufen bereits. Beide Männer waren nüchtern.

PM der PI Halle vom 19.01.2020

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Hausfriedensbruch, Widerstand, Verstoß Waffengesetz, Verstoß Betäubungsmittelgesetzes

Eine Geschädigte meldete der Polizei, das sich auf ihrem Gartengrundstück eine unbekannte männliche Person befindet und sie jetzt Angst habe. Beamte konnte eine Person, auf welche die Beschreibung passte in der Nähe des Grundstücks feststellen. Beim Anblick der Beamten flüchtete die Person, konnte jedoch bei der Nacheile gestellt werden. Es handelte sich um einen 39-jährigen aus Brandenburg a.d.H.. Beim Verbringen zum Streifenwagen versuchte die Person unauffällig eine Schreckschusswaffe aus seinem Hosenbund fallen zu lassen. Für die Waffe hatte er keinen Waffenschein. Bei der anschließenden Durchsuchung leistete der Beschuldigte Widerstand. Es wurde eine nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel gefunden. Er bekam mehrere Anzeigen, die Betäubungsmittel sowie die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Eine Bereitschaftsrichterin ordnete zudem die Durchsuchung seiner Wohnung an. In dieser wurden weitere Betäubungsmittel sowie eine größere Menge an sogenannten „Polenböllern“ fest- und sichergestellt. Dies führte zu einer weiteren Anzeige, da diese in der BRD verboten sind und unter das Sprengstoffgesetz fallen. Die weitere Bearbeitung übernimmt die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 19.01.2020

 

Marktoberdorf (Bayern): Angetrunkener Randalierer geht auf Polizeibeamte los

Am frühen Samstagabend wurde eine Streife der Polizei Marktoberdorf zum Hallenbad gerufen da eine Person sich weigerte das Bad zu verlassen. Bei Eintreffen der Streife erwartete diese einen äußerst aggressiven 21-Jährigen Mann, der sich auch von den Polizisten durch gutes Zureden nicht dazu bewegen ließ seine Personalien anzugeben bzw. eben das Bad zu verlassen. Als er schließlich nach einem Polizeibeamten schlug kam es zum Einsatz von Pfefferspray, er konnte überwältigt und festgenommen werden. Da er sich aber auch in der Arrestzelle der Polizei Marktoberdorf nicht beruhigte wurde er schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Ihn erwarten nun neben dem Hausfriedensbruch im Hallenbad noch mehrere andere Strafanzeigen, nämlich Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie Körperverletzung. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 19.01.2020

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Versammlungsgeschehen in der Landeshauptstadt ohne größere Zwischenfälle verlaufen

Aus Anlass des 75. Jahrestages der Zerstörung Magdeburgs im II. Weltkrieg kam es am Freitag, dem 17. Januar zu über 20 versammlungsrechtlichen Veranstaltungen, darunter drei Aufzüge sowie kurzfristige Spontanversammlungen. In Anbetracht der Vielzahl der Veranstaltungen verlief der Einsatz ohne große Zwischenfälle. Nach bislang vorliegenden Informationen wurde eine Person zwischenzeitlich festgenommen.
An dem sogenannten Trauermarsch der rechten Szene hatten bis zu 150 Personen teilgenommen. Rund 750 Personen waren an den Aufzügen des linken und bürgerlichen Klientels beteiligt. Teilweise war es auf der Marschroute des rechten Klientels zu Sitzblockaden durch kleinere Personengruppen gekommen. Mehrfache Versuche von Personengruppen der linken Szene an die Aufzugstrecke „rechts“ zu gelangen oder Polizeiabsperrungen zu durchbrechen, mussten mittels einfacher körperlicher Gewalt und in Einzelfällen durch Anwendung des Einsatzmehrzweckstockes zum Zwecke des Abdrängens durch Einsatzkräfte unterbunden werden. Neben 33 Identitätsfeststellungen und 42 Platzverweisen hat die Polizei eine Strafanzeige wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie fünf Anzeigen wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen. Durch die Vielzahl der versammlungsrechtlichen Aktionen und die Aufzüge kam es insbesondere im Innenstadtbereich zu zeitweiligen Verkehrsbehinderungen. Die Polizei war mit rund 850 Beamten aus insgesamt fünf Bundesländern im Einsatz.

PM der PI Magdeburg vom 18.11.2020

 

Gelsenkirchen/Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizei zieht positive Bilanz nach Start in die Rückrunde

Nach dem gestrigen Start in die Rückrunde der Bundesliga, zieht die zuständige Dortmunder Bundespolizei nach der Spielbegegnung FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach eine positive Bilanz.
Die Bundespolizei war am gestrigen Abend (17. Januar) mit zahlreichen Einsatzkräften am Hauptbahnhof in Gelsenkirchen anlässlich der Spielbegegnung Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach präsent. Während der An- und Abreise zum/vom Spielort nach Gelsenkirchen, nutzten etwa 4.200 Fans beider Vereine Züge über den dortigen Bahnhof. Eine Vielzahl reiste dabei mit einem Entlastungszug aus Mönchengladbach an. Während es im Rahmen der Anreise zu keinerlei Vorkommnissen kam, verzeichnete die Bundespolizei während der Rückreise der Fans lediglich eine Straftat. Hierbei beleidigte ein 28-jähriger deutscher Staatsangehöriger Bundespolizisten. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme konnte der Mann aus Wesel seine Heimreise fortsetzen.
Die Bundespolizei resümiert am Ende einen insgesamt ruhigen und störungsfreien Einsatzverlauf.

PM der BPOLD Sankt Augustin vom 18.01.2020

 

Holdorf (Niedersachsen): Trunkenheit im Verkehr

Am Freitag, 17.01.2020, 20.40 Uhr, wurde in einer Gaststätte an der Große Straße in Holdorf ein betrunkener und randalier Gast gemeldet. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei diesem um einen 25-jährigen aus Holdorf. Der stark alkoholisierte junge Mann zeigte sich wegen seines Fehlverhaltens uneinsichtig.
Ihm gegenüber wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er auch nachkam. Nur kurze Zeit später kehrte er mit einem Fahrrad fahrend an den Ereignisort zurück.
Er fuhr in einer starken Schlangenlinie und behinderte hierdurch den fließenden Verkehr. Eine Überprüfung seiner Atemalkoholkonzentration ergab einen Wert von
2,74 Promille. Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet, die Weiterfahrt untersagt. Während der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen war der Holdofer äußerst aggressiv. Er musste dem Gewahrsam zugeführt werden.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg / Vechta vom 18.01.2020

 

Ulm (Baden-Württemberg): Schlägerei mit Türstehern / Ein unangenehmes Nachspiel hatte die alkoholbedingte Uneinsichtigkeit dreier Brüder in einer Ulmer Gaststätte am Samstag.

Weil er kurz nach zwei Uhr im Thekenbereich immer wieder volltrunken stürzte, gab ein Türsteher einem 20jährigen Mann zu verstehen, dass es Zeit wird die Heimreise anzutreten. Dies bekamen seine zwei Brüder im Alter von 22 und 23jahren mit. Statt der Anweisung des Sicherheitspersonals Folge zu leisten und das Lokal zu verlassen, entschieden sich die Drei lieber mit den Türstehern ein Gerangel einzugehen. Aus dem Gerangel entwickelte sich vor der Gaststätte eine Schlägerei. Auf diese wurde eine Streife des Polizeireviers Ulm-Mitte aufmerksam. Beim Versuch die Beteiligten zu trennen schlug der 20jährige nach einem der Beamten. Erst nach Anwendung von unmittelbarem Zwang gelang es die Auseinandersetzung zu beenden. Alle drei Schläger mussten im Anschluss zum Polizeirevier Ulm-Mitte verbracht werden. Da sich auch dort das Mütchen der Männer nicht kühlen lies, mussten der 20 und auch der 22jährige seinen Rausch in der Zelle ausschlafen. Der 23jährige konnte seinen Heimweg antreten. Gegen alle drei wird jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Ulm vom 18.01.2020

 

Stadt Aschaffenburg (Bayern): Sicherheitsgewahrsam nach Widerstand und Sachbeschädigungen

Am Freitagabend, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Streit in einem Mehrfamilienhaus in der Würzburger Straße gerufen. Ein 23-jähriger Mann geriet in einer Wohnung mit zwei Frauen in Streit, während dem es auch zu Sachbeschädigungen kam.
Als die eintreffenden Beamten den Mann kontrollieren wollten, beleidigte er diese und gebärdete sich zunehmend aggressiv.
Gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete den Mann anschließend Widerstand.
Der Beschuldigte wurde in Sicherheitsgewahrsam genommen und eine Blutentnahme durchgeführt. Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Beamten. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 18.01.2020

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Kempener Feld/Baakeshof: betrunkener Randalierer leistet Widerstand

Heute am Samstagmorgen (18. Januar 2020) randalierte ein Mann nach Platzverweis und leistete anschließend Widerstand gegen die Polizeibeamten.
Um 02:30 Uhr waren zwei Polizeibeamte auf der Gutenbergstraße, wo ein 30-jähriger Mann Hausverbot erteilt bekommen hatte und dem nicht nachkam. Der wohnsitzlose Österreicher wollte auch einen Platzverweis durch die Polizei nicht befolgen. Als die Polizeibeamten den Platzverweis durchsetzten, leistete er zunächst passiv Widerstand. Während des Transportes im Hausflur, leistete er dann aktiv Widerstand indem er sich am Treppengeländer festhielt. Zudem versuchte er die Beamten zu schlagen, was diese aber verhindern konnten. Der alkoholisierte Mann wurde ins Polizeigewahrsam gebracht, wo er die Beamten dann noch beleidigte und mit seiner Unterwäsche bewarf.
Dort verblieb er bis zur Ausnüchterung. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ihn erwartet ein Strafverfahren. Die Beamten wurden nicht verletzt.

PM des PP Krefeld vom 18.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Vandalismus

Am späten Freitagabend beschädigte ein alkoholisierter Mann in der Daniel-Häberle-Straße drei Personenkraftwagen.
Der 24-Jährige aus dem Stadtgebiet trat gegen die Außenspiegel der geparkten Fahrzeuge. Nach den Hinweisen von Anwohnern konnte eine Polizeistreife den Randalierer in Tatortnähe feststellen. Er war aggressiv und beleidigte während der Kontrolle die Polizeibeamten. Ein Alkoholtest ergab mehr als ein Promille Atemalkohol.
Der Tatverdächtige musste den Rest der Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von mehreren hundert Euro. Ein Strafverfahren wird eingeleitet.

PM des PP Westpfalz vom 18.01.2020

 

Wiesmoor (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

In der Nacht zum Sonnabend, 18.01.2020 gegen 00:50 Uhr, wurden Beamte der Polizei Wiesmoor zu einem randalierenden Jugendlichen in Wiesmoor gerufen. Im Zuge der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme wurden die eingesetzten Beamten durch den 16-jährigen Verursacher massiv beleidigt. Gegen den 16-jährigen Wiesmoorer wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 18.01.2020

 

Memmingen (Bayern): Trunkenheitsfahrt endet mit Widerstand, Beleidigung und Einweisung in die Psychiatrie

Am frühen Freitagabend meldeten Pkw-Fahrer auf der Autobahn, BAB A 7, ein schlangenlinienfahrendes Fahrzeug in nördlicher Fahrtrichtung. Eine Streife konnte den Pkw von der Autobahn lotsen und einer Kontrolle unterziehen. Die 31-jährige Dame aus Füssen verhielt sich zunächst ruhig und stimmte einem Alkoholtest zu. Als sie das Ergebnis von weit über 1,1 Promille erfuhr, ging sie auf die Streifenbesatzung los, schubste eine Kollegin und schlug nach den Einsatzkräften. Bereits bei Eintreffen der Unterstützungsstreife war die Dame gefesselt und hatte sich soweit beruhigt. Bei der nun folgenden Blutentnahme auf der Dienststelle beleidigte die Beschuldigte die anwesenden Beamten. Da die Probandin sich nicht mehr beruhigen und vehement ihrem Leben ein Ende setzen wollte, musste sie zur psychiatrischen Begutachtung in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Die eingesetzten Beamten wurden nicht verletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen. Die Dame erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt, Widerstand und Beleidigung. Der Führerschein wurde noch vor Ort sichergestellt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.01.2020

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): 15-Jähriger leistet massiven Widerstand gegen Polizisten

Zwei pöbelnden Jugendlichen ist am Donnerstagabend, 16. Januar 2020, gegen 19.30 Uhr, auf der Bahnhofstraße in Gelsenkirchen-Altstadt von Polizisten ein Platzverweis erteilt worden. Diesem kam ein 15-Jähriger nicht nach und wurde im Innenstadtbereich erneut von den Polizisten angesprochen. Der Gelsenkirchener verhielt sich erneut verbal aggressiv und beleidigte die Beamten. Als er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden sollte, leistete er enormen Widerstand. Mit Tritten und Schlägen ging er gegen die Polizisten vor. Dabei wurde eine Polizistin leicht verletzt. Auch während des Transportes zur Wache gab der Jugendliche keine Ruhe. Er bedrohte und beleidigte die Polizisten weiterhin. Bei der Durchsuchung des Randalierers stellte die Polizei einen Schlagring sicher. Der Jugendliche wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von seiner Mutter abgeholt. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

PM der POL Gelsenkirchen vom 17.01.2020

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrolle überprüften Polizeibeamte am Donnerstagabend gegen 19 Uhr zwei Personen in der Postgasse. Ein 20-Jähriger ging an der Gruppe vorbei, grüßte die beiden Personen und zündete sich beim Vorbeigehen einen Joint an. Als einer der zivilen Beamten sich als Polizist zu erkennen gab, warf der junge Mann den Joint auf den Boden und versuchte, diesen zu zertreten. Auf die Aufforderung dies zu unterlassen, reagierte der 20-Jährige nicht, weshalb er von dem Beamten am Arm gepackt wurde. Der 20-Jährige versuchte daraufhin, den Polizeibeamten wegzustoßen und leistete gegen seine vorläufige Festnahme erheblichen Widerstand, wodurch der Beamte verletzt wurde.

PM des PP Aalen vom 17.01.2020

 

Berlin-Neukölln: Polizist schwer verletzt

Bei einem Einsatz gestern Abend in Neukölln erlitt ein Polizeibeamter einen Bruch des Unterschenkels und musste mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zivilfahnder sahen gegen 20.30 Uhr vor dem U-Bahnhof Boddinstraße ein Gerangel zwischen drei Mitarbeitenden eines Sicherheitsdienstes und drei Männern. Als die Zivilkräfte die Personen voneinander trennten, stürzte der 45-jährige Polizeioberkommissar mit einem in der Gruppe stehenden Heranwachsenden im Alter von 18 Jahren. Bei dem Sturz zog sich der Polizist neben dem Unterschenkelbruch eine Bänderverletzung zu. Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der 18-Jährige nicht unmittelbar an der Auseinandersetzung beteiligt war, sondern schlichten wollte. Zuvor kam es auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofes zu Handgreiflichkeiten zwischen den Mitarbeitenden und zwei Männern im Alter von 33 und 52 Jahren. Grund hierfür war das aggressive Verhalten der beiden Männer, die laut herumschrien und den Bahnhof nicht verlassen wollten. Bei dem Gerangel wurde eine 33-jährige Mitarbeiterin am Arm leicht verletzt. Wegen des Verdachts der Körperverletzung müssen sich die Männer nun verantworten.

PM (0161) des PP Berlin vom 17.01.2020

 

Trier, Gerolstein (Rheinland-Pfalz): Zwei Straftaten in drei Stunden – 34-Jähriger in Gewahrsam genommen

Drei Stunden, eine Person, zwei Vorfälle. Ein 34-jähriger Deutscher hielt die Bundespolizei am gestrigen Abend gleich zwei Mal auf Trab. Gegen 20:00 Uhr wurde er beobachtet, wie er im Zug von Köln nach Gerolstein aus einer Damenhandtasche diverse Gegenstände gestohlen hat. Durch das Eingreifen des Lokführers konnte der leicht alkoholisierte Mann festgehalten und samt Stehlgut einer Streife der Bundespolizei übergeben werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freiem Fuß belassen.
Nur drei Stunden später kam es zur zweiten Begegnung. Der 34-Jährige wurde nach Ankunft eines Zuges aus Gerolstein am Hbf Trier auf dem Boden eines Reisezugwagens regungslos vorgefunden. Er wirkte stark alkoholisiert und desorientiert. Während der Überprüfung verhielt er sich zunehmend unkooperativ und aggressiv; er wurde gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,56 Promille. Nach Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit durch den Amtsarzt wurde er zur vorübergehenden Ausnüchterung in einer Zelle untergebracht. Am heutigen Morgen, 09:30 Uhr wurde er aus dem Gewahrsam entlassen. Die Bundespolizei Trier hat Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls und, da er in beiden Fällen nicht im Besitz eines Zugtickets war, Erschleichen von Leistungen eingeleitet.

PM der BPOLI Trier vom 17.01.2020

 

Titisee-Neustadt (Baden-Württemberg): Mann belästigt Spaziergänger und leistet anschließend Widerstand gegen Polizeibeamte – Geschädigte gesucht

Einen Polizeibeamten unvermittelt angegriffen und verletzt hat ein 34-Jähriger am Donnerstag, 16.01.2020, in Titisee-Neustadt. Ein Zeuge teilte der Polizei gegen 16 Uhr mit, dass ein Mann auf einem Waldweg nahe des Skisprungstadions Hochfirstschanze Radfahrer und Fußgänger auf aggressive Weise verbal belästige, zudem legte der Mann mehrere Holzstämme quer über einen Waldweg.
Der Mann, der barfuß und in kurzer Hose unterwegs war, konnte wenig später durch eine Streife des Polizeireviers Titisee-Neustadt angetroffen werden. Bei der Kontrolle leistete der 34-Jährige Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten, sodass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Der Angreifer, der sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde zur weiteren Abklärung in das Zentrum für Psychiatrie nach Emmendingen gebracht.
Das Polizeirevier Titisee-Neustadt hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen und Geschädigte – insbesondere einen Radfahrer sowie eine junge Frau mit Kinderwagen und Hund, die von dem Mann belästigt worden sein sollen – sich unter der Telefonnummer 07651 9336-0 zu melden.

PM des PP Freiburg vom 17.01.2020

 

Taunusstein (Hessen): Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen – Polizisten beleidigt

Taunusstein, Bleidenstadt, Rudolf-Dietz-Straße, 16.01.2020, 16.00 Uhr,
Am Donnerstagnachmittag kam es in Taunusstein-Bleidenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen einer 14-jährigen Jugendlichen und einer Gruppe von vier Mädchen und einem Jungen im Alter zwischen 12 und 15 Jahren. Die Fünfergruppe und die 14-Jährige waren gegen 16.00 Uhr in der Rudolf-Dietz-Straße in einen Streit geraten, der schließlich in eine handfeste Auseinandersetzung mündete, bei der neben Fäusten auch ein Gürtel als Schlagmittel eingesetzt wurde. Darüber hinaus sei es auch zu einer Bedrohung mit einem Messer gekommen.
Als die von Zeugen verständigten Polizisten vor Ort eintrafen, verhielten sich die vier Mädchen aus der Gruppe den Beamten gegenüber aggressiv und unkooperativ, indem sie in deren Richtung spuckten und Beleidigungen aussprachen. Nachdem die Anzeigenaufnahme bezüglich der zuvor ergangenen Schlägerei unter den widrigen Umständen beendet war, wurden den Jugendlichen Platzverweise erteilt. Statt diesen nachzukommen, führte ein Teil der Mädchen die Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten weiter aus, sodass sie zwecks Übergabe an die Erziehungsberechtigten auf die Polizeistation in Bad Schwalbach verbracht wurden. Gegen sämtliche Beteiligte wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Darüber hinaus müssen sich die Mädchen wegen ihres Verhaltes gegenüber den Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Westhessen vom 17.01.2020

 

Northeim (Niedersachsen): Aufregung an Northeimer Schule

Am Freitag gegen 10.00 Uhr kam es an der Northeimer BBS II zu einem polizeilichen Einsatz. Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
Ein 23 Jahre alter Schüler hatte eine jüngere Mitschülerin wiederholt gegen deren Willen angesprochen und belästigt. Die 16-Jährige wendete sich an ihren Vertrauenslehrer, der daraufhin mit dem 23-Jährigen das Gespräch suchte.
Die wirren Äußerungen des 23-Jährigen veranlassten die Schulleitung wenig später, den sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises Northeim zu verständigen. Nach einem eingehenden Gespräch mit dem 23 Jahre alten Northeimer veranlassten die Ärztin und der Anordnungsbevollmächtigte des Landkreises eine Einweisung des jungen Mannes in eine psychiatrische Klinik. Ein RTW wurde bestellt.
Der 23-Jährige ließ sich trotz aller Bemühungen durch die Anwesenden nicht zum freiwilligen Mitfahren überreden. Letztendlich musste die Northeimer Polizei gerufen werden. Vier Polizeibeamte legten dem sich sperrenden Schüler gegen dessen Willen Handfesseln an. Anschließend fand gegen 11.40 Uhr der Transport mit dem RTW in die Göttinger Fachklinik statt.

PM der PI Northeim vom 17.01.2020

Beckingen (Saarland): 42jähriger alkoholisierter PKW-Fahrer zeigt nach Verkehrsunfall den polizeilichen Einsatzkräften den nackten Hintern

Gestern, gg. 17:30 Uhr, meldete eine 21jährige aus Losheim der Polizei in Wadern einen Verkehrsunfall auf der Landstraße L 156 zwischen Losheim-Wahlen und Beckingen-Oppen. Hierbei beobachtete sie, dass ein vor ihr fahrender PKW deutlich in Schlangenlinien fuhr und währenddessen auch mit der rechten Schutzplanke kollidierte. Von der alarmierten Polizei konnte der 42jährige aus Schmelz am Ortseingang Oppen angetroffen werden. Er hatte sein Fahrzeug auf dem rechten Gehweg geparkt und saß schlafend auf dem Fahrersitz.
Nachdem der Schlafende von den Einsatzkräften der PI Nordsaarland geweckt wurde, war eine erhebliche alkoholische Beeinflussung feststellbar. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,17 Promille. Während der Unfallaufnahme wurde der 42jährige immer aggressiver und streitsüchtiger. Dies gipfelte schließlich darin, dass er die Polizeibeamten unentwegt mit übelsten Schimpfwörtern beleidigte, seine Hose herunter zog und seinen nackten Hintern in Richtung der Polizeibeamten streckte. Währenddessen setzte er seine Tirade von beleidigenden Äußerungen immer weiter fort.
Dem Fahrzeugführer wurde auf der Dienststelle in Wadern zur Feststellung seiner Verkehrstüchtigkeit eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Beleidigung.

PM der PI Nordsaarland vom 16.01.2020

 

Bremervörde (Niedersachsen): Polizei nimmt Randalierer in Gewahrsam

Beamte der Bremervörder Polizei haben am Dienstagabend auf dem Gelände einer Tankstelle an der Gnarrenburger Straße einen 36-jährigen Mann in Gewahrsam genommen. Trotz eines bestehenden Hausverbots hatte er sich gegen 18.30 Uhr dort aufgehalten. Nach einer ersten Ansprache verließ der 36-Jährige zunächst das Gelände. Kurze Zeit später kehrte der Mann zurück. Jetzt zeigte er sich gegenüber den eingesetzten Beamten aggressiv und bedrohte sie mit zwei Flaschen, die er gegen sie richtete. Der Mann konnte überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Die Polizei leitete gegen ihn ein Strafverfahren ein.

PM der PI Rotenburg vom 16.01.2020

 

Hamburg: Task Force – Einsatz zur Drogenbekämpfung in mehreren Hamburger Stadtteilen

Zeit: 15.01.2020, 05:30 Uhr – 16.01.2020, 05:30 Uhr Ort: Hamburger Stadtgebiet
Bei einem weiteren Einsatz der Task Force zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität haben Rauschgiftfahnder in dem o.g. Zeitraum insgesamt 181 Personen überprüft.
Sie verhängten 27 Platzverweise und 40 Aufenthaltsverbote.
Darüber hinaus wurden zwei Strafanzeigen gegen mutmaßliche Dealer sowie 12 Strafanzeigen wegen des Verdachts des Erwerbs bzw. Besitzes von Betäubungsmitteln (Btm) gefertigt.
Zwei Guineer (24, 29) wurden von den Beamten beim Verkauf von Kokain im Bereich des Bahnhofes Reeperbahn beobachtet. Der 24-Jährige leistete bei der vorläufigen Festnahme Widerstand, durch den ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Die Tatverdächtigen wurden im Anschluss dem PK 11 zugeführt und nach Prüfung der Haftgründe anschließend entlassen.
Fahnder des Polizeikommissariats 17 (PK 17) beobachteten im Bereich der Fruchtallee zwei Personen, die sich konspirativ verhielten und vermeintliche Austauschhandlungen vornahmen. Der mutmaßliche Erwerber, ein 21-jähriger Deutscher, wurde kurze Zeit später angehalten und vorläufig festgenommen. Bei ihm wurde ein Gripbeutel Marihuana aufgefunden und sichergestellt. Der Mann wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Der mutmaßliche Dealer wurde schließlich im Bereich der Osterstraße angehalten und vorläufig festgenommen. Bei der Durchsuchung stellten die Ermittler 18 zum Verkauf vorportionierte Gripbeutel sowie 100 Euro mutmaßliches Dealgeld sicher.
Der Tatverdächtige, ein 28-jähriger Deutscher, wurde anschließend dem Haftrichter zugeführt.
Die Polizei wird auch zukünftig ihre intensivierten Maßnahmen zur Bekämpfung der öffentlich wahrnehmbaren Drogenkriminalität fortsetzen.

PM der POL Hamburg vom 16.01.2020

 

Sankt Augustin Nordrhein-Westfalen): Verkehrsdelikt: Betrunkener bedrängt Ehefrau mit dem Auto

Am Mittwochmorgen (15.01.2020) meldete sich telefonisch eine 47-jährige Frau aus ihrem Auto heraus bei der Leitstelle der Polizei. Sie gab an, dass sie soeben von ihrem getrennt lebenden Ehemann mit dem Auto bedrängt worden sei. Nach ihren Angaben hatte sie ihren Sohn zur Schule in Bonn gefahren. Dort tauchte dann der 48-jährige Noch-Ehemann auf und blockierte ihren Wagen mit seinem Auto. Sie umfuhr die Blockade und setzte ihren Weg fort. Der 48-Jährige überholte sie daraufhin, bremste sie aus und blockierte erneut die Weiterfahrt. Die Frau konnte wiederum an dem Audi des 48-Jährigen vorbeifahren und auf die Autobahn in Richtung Köln abbiegen. Von dort verständigte sie die Polizei, wobei sie von ihrem Ehemann verfolgt wurde. Die 47-Jährige erhielt die Weisung, sofort zur nächsten Polizeiwache, in diesem Fall die Polizeiwache in Troisdorf, zu fahren. Der Mann fuhr dann auf der Autobahn weiter. Während die verängstigte Frau auf der Wache den Sachverhalt schilderte, wurde eine Streife zur Wohnanschrift des Mannes in Sankt Augustin entsandt. Kurze Zeit später kam der 48-Jährige mit seinem Audi angefahren. Er wurde von den Beamten angehalten und kontrolliert. Ein Alkotest ergab einen Wert von rund zwei Promille. Auf dem Weg zur Polizeiwache und bei der folgenden Blutprobenentnahme zeigte er sich wenig kooperativ, aggressiv und beleidigend. Mit dem Einsatz von leichtem körperlichem Zwang konnten die polizeilichen Maßnahmen durchgesetzt werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 48-Jährige in Gewahrsam genommen und musste in der Zelle ausnüchtern. Am späten Nachmittag konnte er entlassen werden. Seinen Führerschein bekam er erstmal nicht zurück. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Trunkenheit im Straßenverkehr.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 16.01.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): alkoholisierte 48-Jährige legt sich mit der Polizei an

Mit einer aggressiven 48 Jahre alten Frau bekamen es am Mittwochabend erst Kundinnen eines Discounters in der Waldstraße in Schönaich und anschließend Beamte des Polizeireviers Böblingen in Böblingen zu tun. Die Frau hatte gegen 20.15 Uhr den Discounter betreten und dort eine aus Kamerun stammende 20 Jahre alte Kundin beleidigt und bedroht. Anschließend lud die Tatverdächtige, die laut den Anwesenden bereits dort alkoholisiert gewesen sein soll, ihre gekauften alkoholischen Getränke in ihren VW und fuhr davon. Die alarmierte Polizei fahndete nach der VW-Lenkerin und konnte sie schließlich an ihrer Wohnadresse in Böblingen feststellen. Während der ersten Kontaktaufnahme mit der 48-Jährigen konnten die Polizisten Atemalkoholgeruch wahrnehmen. Im weiteren Gespräch ging die Frau plötzlich in Richtung ihres Wohnzimmers, worauf die Polizisten nachsetzten. Da in der Küche mehrere Messer offen herumlagen, sollte der 48-Jährigen der Zugang in diesen Raum verwehrt werden. Trotzdem versuchte sie sich an dem Beamten vorbeizuschieben. Hierauf hielt der Polizist die Frau fest, die schließlich versuchte, ihn zu schlagen. Die Frau führte, nachdem sie sich etwas beruhigt hatte, einen Atemalkoholtest durch, der positiv verlief. Als ihr die weiteren Maßnahmen erklärt wurden, steigerte sich die Aggressivität der Frau erneut und sie beleidigte eine Polizistin. Der 48-Jährigen wurden nun Handschließend angelegt und sie wurde zum Polizeirevier Böblingen gebracht. Im Anschluss musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen, an der sie zunächst nicht mitwirken wollte. Als ihr erklärt wurde, dass eine Blutentnahme auch unter Zwang durchgeführt werden könne, ließ sie die Maßnahme zu. Die 48-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Beleidigung, Bedrohung, Trunkenheit im Verkehr und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.01.2020

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Zivilpolizist tätlich angegriffen, beleidigt und bespuckt / 21-Jähriger in Untersuchungshaft

Am 14. Januar (Dienstag), gegen 13 Uhr, kontrollierten Zivilpolizisten des Bochumer Einsatztrupps an der Grabenstraße einen jungen Mann.
Völlig unvermittelt versetzte der 21-Jährige, der keinen festen Wohnsitz hat, einem der Polizeibeamten einen gezielten Kopfstoß gegen dessen Nase. Wenig später spuckte der Mann dem Polizisten ins Gesicht und beleidigte ihn mit den Worten „Blutest du auch wenigstens schön“.
Nach der Festnahme setzte die Person während der Fahrt zum Polizeipräsidium ihr aggressives Verhalten fort und versuchte, auf die Beamten einzuschlagen.
Der verletzte Zivilpolizist begab sich nach dem Vorfall in ärztliche Behandlung.
Dabei wurde ein Nasenbeinbruch diagnostiziert.
Auf Antrag der für Straftaten zum Nachtteil von Amtsträgern zuständigen Abteilung der Bochumer Staatsanwaltschaft wurde der 21-Jährige gestern bei Gericht vorgeführt und ein Haftbefehl erlassen.

PM der POL Bochum vom 16.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Versuchte räuberische Erpressung zum Nachteil eines 14-Jährigen – Festnahme

Am Mittwochnachmittag (15.01.2020) bedrohte ein zunächst Unbekannter einen 14-Jährigen in Gostenhof und forderte die Herausgabe von Bargeld und persönlichen Gegenständen. Ein 40-jähriger Mann konnte festgenommen werden.
Der Junge befand sich gegen 17:15 Uhr am Jamnitzerplatz, als er von einem Unbekannten angesprochen wurde. Der Mann forderte Bargeld und bedrohte den 14-Jährigen. Als dieser entgegnete, kein Bargeld bei sich zu haben, verlangte der Täter dessen Handy.
Der Geschädigte wählte den Notruf, woraufhin der Mann von ihm abließ. Beim Weggehen warf er mit einem unbekannten Gegenstand nach dem Jungen und traf ihn im Gesicht.
Als eine Streife der PI Nürnberg-West eintraf, flüchtete der Täter, konnte aber eingeholt und unter Anwendung von unmittelbarem Zwang festgenommen werden. Zudem beleidigte der 40-Jährige die eingesetzten Beamten.
Der alkoholisierte Beschuldigte wurde durch die Beamten in Gewahrsam genommen.
Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen räuberischer Erpressung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 16.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer droht Mitbewohnern und Polizisten mit einem
Schraubendreher- Beamte überwältigen Angreifer und transportieren ihn zum Polizeigewahrsam

45327 E.- Katernberg: Anwohner der Bruchstraße in Katernberg alarmierten wegen eines aggressiven Randalierers in der vergangenen Nacht (Donnerstag, 16. Januar, gegen 3:45 Uhr) die Polizei. Im Hausflur schreiend, trafen die Beamten auf den 41-jährigen Essener, der die Polizisten durch die abgeschlossene Haustür beschimpfte und beleidigte. Als die Einsatzkräfte in den Flur gelangten, nahm der auch wegen Gewaltdelikte bekannte Mann eine drohende Haltung ein. In seiner Hand hielt er einsatzbereit einen Schraubendreher. Als der Randalierer Anstalten machte, aufwärts zu den Wohnungen zu gehen, griffen die Beamten zu. Mittels Festnahmetechniken und gezielter Schläge konnte der Mann überwältigt und gefesselt werden. Trotz seiner Fesselung versuchte der Angreifer auch beim Transport zur Wache, die Beamten mit Tritten und Kopfstößen zu verletzen. Dies unterbanden die Polizisten konsequent. Ein Arzt entnahm später auf der Wache die angeordnete Blutprobe und attestierte auch die Gesichtsverletzungen des Beschuldigten. Gegen ihn wird nun wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und andere Straftaten ermittelt. Zur Beruhigung und Ausnüchterung wird er einige Stunden im Polizeigewahrsam verbringen.

PM der POL Essen vom 16.01.2020

 

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Mercedes-Fahrer flieht vor Polizeikontrolle und verursacht Verkehrsunfall – 36-Jähriger vorläufig festgenommen

45473 Mh.-Winkhausen: Ein 36-Jähriger versuchte am Mittwoch, 15. Januar, auf der Mellinghofer Straße sich einer Geschwindigkeitskontrolle zu entziehen und vor der Polizei zu fliehen. Als die Beamten den Mercedes-Fahrer gegen 23.30 Uhr wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung anhalten wollten, ignorierte er die Anhaltezeichen und beschleunigte. Der Polizist, der den Wagen stoppen wollte, sprang zur Seite, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der Mercedes-Fahrer zeigte sich davon unbeirrt und setzte seine Fahrt in Richtung Eppinghofer Straße fort. Sofort nahmen die Beamten im Streifenwagen die Verfolgung des Fahrers auf. An der Ecke Mellinghofer Straße/Clevesche Straße stellten die Polizisten fest, dass der Mercedes gegen eine Wand gefahren war und der 36-jährige Fahrer seine Flucht zu Fuß in Richtung Aktienstraße fortgesetzte.
Während ein weiteres alarmiertes Streifenteam die Unfallstelle absicherte und den Unfall aufnahm, nahmen mehrere Einsatzkräfte die Fahndung nach dem Flüchtigen auf. Dabei wurde auch ein Diensthund eingesetzt. Nachdem die Einsatzkräfte den Flüchtigen aus den Augen verloren hatten, entdeckten sie ihn in der Engelbertusstraße wieder. Bei der Nacheile wurde irrtümlicherweise ein Polizeibeamter von dem eingesetzten Diensthund gebissen und leicht verletzt.
Anschließend gelang es dem Hund, die Spur des Flüchtigen aufzunehmen und die Beamten zu einem Gelände an der Zinkhüttenstraße zu führen. Dort konnte der 36-Jährige vorläufig festgenommen werden. Er hatte einen mutmaßlich gefälschten serbischen Führerschein und mehrere Hundert Euro Bargeld dabei. Ein Alkohol- sowie Drogentest fielen negativ aus. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung, Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und weiteren Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung.

PM der POL essen/Mülheim a.d.R. vom 16.01.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ein Verletzter nach Saufgelage

Mit einer Kopfwunde ging es am Mittwochabend für einen 52-Jährigen ins Krankenhaus. Der Mann hatte vor einer Kneipe am Wollhaus in Heilbronn mit Bekannten gezecht und war dabei mit einem 37-Jährigen in Streit geraten. Der Jüngere schnappte sich daraufhin einen Stuhl und zog diesen seinem Kontrahenten über den Kopf. Auch das Eintreffen der einer Polizeistreife konnte den Stuhlprügler nicht beruhigen. Er verhielt sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und uneinsichtig, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Die Nacht verbrachte der Mann dann in einer Zelle des Polizeireviers Heilbronn.

PM des PP Heilbronn vom 16.01.2020

 

Wolfsburg (Niedersachsen): Berauschter Fahrer leistet Widerstand bei Verkehrskontrolle

Wegen Fahren unter Drogeneinfluss, Drogenbesitz und wegen Widerstand gegen Polizeibeamte muss sich ein 25 Jahre alter Wolfsburger strafrechtlich verantworten. Der 25-Jährige wurde am Mittwochabend um 19.45 Uhr mit seinem VW Golf routinemäßig bei einer Verkehrskontrolle in der Straße Am Mühlengraben in der Innenstadt überprüft. Hierbei ergaben sich schnell Hinweise auf Drogenkonsum. Zudem entdeckten die Beamten sowohl auf dem Rücksitz des Fahrzeugs als auch in dem mitgeführten Rucksack des 25-Jährige eine pulvrige Substanz, die nach Geruch und Aussehen Marihuana zuzuordnen war. Als der Wolfsburger eine Blutprobe abgeben sollte, setzte sich der 25-Jährige derart zu Wehr, so dass die Einsatzkräfte dem Fahrer Handschellen anlegen mussten. Schon seit Beginn der Kontrolle unterlag der junge Wolfsburger deutlichen Stimmungsschwankungen, was auf Rauschgiftkonsum hindeutete. Zum Abschluss untersagten die Polizisten dem 25-Jährigen die Weiterfahrt.

PM der POL Wolfsburg vom 16.01.2020

 

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Bei Kontrolle – Tätlicher Angriff auf Bundespolizisten

Am 15. Januar 2020, gegen 15:00 Uhr wurden Bundespolizisten auf dem Bahnhof Halberstadt von einem Mitarbeiter des Verkehrsunternehmens Abellio um Unterstützung gebeten. Auf dem Bahnsteig 4 des Bahnhofs befand sich ein Mann, der lautstark herum schrie und Bier verschüttete. Beim Eintreffen der Bundespolizisten beruhigte sich der 26-jährige Deutsche nicht. Er schrie weiter, beleidigte und bedrohte die Beamten. Plötzlich ging er unvermittelt auf einen Bundespolizisten los und versuchte diesen zu schlagen. Glücklicherweise gelang ihm das nicht, da sein Kollege sofort einschritt, den 26-Jährigen fixierte und ihm Handschellen anlegte. Zur Kontrolle seines Blutalkoholgehaltes wurde der Mann nach richterlicher Anordnung in ein Klinikum gebracht. Er erhält Strafanzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 16.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand im Polizeigewahrsam

Am Donnerstagmorgen, 01:19 Uhr, waren mehrere Streifenwagen der Polizei an der Boeler Straße in Altenhagen im Einsatz. Ein 27-Jähriger hatte Pyrotechnik in einem Hausflur gezündet und Anwohner belästigt. Auch gegenüber der Polizei verhielt sich der Mann aggressiv und behinderte die Durchsuchung, die die Beamten durchführten, da er sich nicht ausweisen konnte. Nachdem ihn die Polizisten in das Polizeigewahrsam gebracht hatten, versuchte er dort, die Beamten mit Kniestößen zu verletzten und beleidigte sie darüber hinaus. Er konnte in die Zelle verbracht werden, ohne dass jemand verletzt wurde. Neben der Ordnungswidrigkeitenanzeige erwartet den Mann nun auch ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM der POL Hagen vom 16.01.2020

 

Bad Kötzting (Bayern): Beleidigung

Am Mittwoch, den 15.01.2020 um 18:00 Uhr wurde ein Pkw Ford Fiesta am Bgm.-Seidl-Platz aufgrund eines technischen Defekts zur Verkehrskontrolle angehalten. Die 43-jährige Fahrerin zeigte sich während der Kontrolle äußerst aufgebracht. Nachdem der Grund der Anhaltung der Frau eröffnet wurde beleidigte sie die Polizeibeamtin.

PM der PI Bad Kötzting vom 16.01.2020

 

Stuttgart-Bad Cannstatt (Baden-Württemberg): Diebstahl aus Zigarettenautomat – Tatverdächtige vorläufig festgenommen

Polizeibeamte haben am Mittwochabend (15.01.2020) drei Jugendliche vorläufig festgenommen, die im Verdacht stehen, an der Daimlerstraße gegen einen Zigarettenautomaten getreten zu haben in der Absicht, Zigaretten oder Bargeld stehlen zu können. Zeugen verständigten gegen
21.55 Uhr die Polizei und teilten mit, dass an der Daimlerstraße drei Jugendliche gegen einen Zigarettenautomaten treten und das herausspringende Münzgeld an sich nehmen würden. Danach liefen sie in Richtung Cannstatter Carré.
Hier nahmen alarmierte Polizeibeamte die drei Jugendlichen im Alter von 14, 15 und 16 Jahren fest. Der 14- und der 16-Jährige leisteten dabei und später auf dem Revier durch Schlagen und Treten erheblichen Widerstand, weiterhin beleidigten sie die Einsatzkräfte. Die Jugendlichen erbeuteten offenbar Münzgeld im Wert von mehr als 20 Euro, sie müssen nun mit mehreren Anzeigen rechnen. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden sie an ihre Eltern übergeben.

PM des PP Stuttgart vom 16.01.2020

 

Heringsdorf (Mecklenburg-Vorpommern): Diebe flüchten vor Polizei – Täter in Swinemünde gestellt

In der vergangenen Nacht wollten Beamte der Gemeinsamen Diensteinheit (GDE) in der Ortschaft Zirchow einen polnischen Transporter im Rahmen einer stationären Verkehrskontrolle überprüfen. Als sich dieser der Kontrollstelle näherte, begab sich ein Polizeibeamter rechtzeitig auf die Straße, um das Anhaltesignal zu geben. Statt sein Fahrzeug zu stoppen, beschleunigte der Fahrer des Transporters und steuerte auf den Beamten zu, welcher nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß mit dem Fahrzeug verhindern konnte. Unmittelbar danach nahmen weitere Einsatzkräfte die Verfolgung des flüchtenden Transporters auf. Diese verlief auf der B 110 und im Rahmen der Nacheile über die deutsch-polnische Grenze bis nach Swinemünde. Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit fuhr der Fahrer durch die Stadt, bis er in einem Kreisverkehr in der Straße Grunwaldzka gegen einen Bordstein fuhr und wenig später auf dem Parkplatz eines Supermarktes zum Stehen kam. Beide Insassen versuchten zu Fuß zu fliehen, jedoch konnte einer der beiden, der 37-jährige polnische Fahrer, durch Kräfte der GDE gestoppt und festgehalten werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand gegenüber den beiden Beamten, wobei einer leicht verletzt wurde. Über das Gemeinsame Zentrum der Deutsch-Polnischen Polizei- und Zollzusammenarbeit in Swiecko wurden die polnischen Behörden informiert, welche sofort zum Einsatzort fuhren und unterstützten.
Wie sich herausstellte, befanden sich im Transporter u. a. mehrere Autobatterien und Gasflaschen. Nach derzeitigen Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass es sich hierbei um Diebesgut aus einem Einbruch im Raum Demmin handelt. Woher diese Gegenstände stammen, bleibt Gegenstand der Ermittlungen. Des Weiteren war der bereits polizeibekannte Fahrer zur Fahndung ausgeschrieben, da gegen ihn ein Haftbefehl wegen Diebstahls erlassen wurde. Außerdem war er nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Gegen den Fahrer wurden demnach mehrere Strafanzeigen (Diebstahl, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und Verbotenes Kraftfahrzeugrennen) erstattet.
Die weiteren Maßnahmen erfolgen durch die polnische Polizei.

PM der PI Anklam vom 16.01.2020

 

Emden (Niedersachsen): Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 15.01.2020, gegen 21:35 Uhr, gingen bei der Polizei mehrere Meldungen bezüglich einer randalierenden Person im Espenweg ein. Als die eingesetzten Kräfte die genannte Örtlichkeit erreichten, bemerkten sie einen 28-jährigen Emder, welcher umgehend ein Fahrrad in Richtung des Funkstreifenwagens warf, diesen aber knapp verfehlte. Die Beamten sprachen den Mann an und stellten hierbei fest, dass er bereits Verletzungen im Gesicht aufwies. Der Verursacher zeigte sich zunehmend aggressiv und war für eine Ansprache in keiner Form zugänglich. Als die Beamten den Mann in Gewahrsam nehmen wollten, setzte sich der 28-jährige zur Gegenwehr und verletzte zwei der eingesetzten Beamten am Knie. Bei der weiteren Sachverhaltsaufnahme konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der Mann unmittelbar zuvor für mehrere Sachbeschädigungen verantwortlich war. Unter anderem wurden Beschädigungen an einem Fenster, an einem Gartenzaun und auch an einem Terrassendach festgestellt. Der Betroffene wurde zur Dienststelle in Emden verbracht. Ebenso wurden die Verletzungen, die sich der Mann bei den durchgeführten Beschädigungen zugezogen hatte, durch herbeigerufene Rettungskräfte versorgt. Der 28-jährige Mann räumte ein, dass er Betäubungsmittel und Alkohol konsumiert hatte. Aufgrund der gesamten Tatumstände wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM der PI leer/Emden vom 16.01.2020