Ein 39-Jähriger nutzte einen leerstehenden Gebäudekomplex in Steinbühl als Unterschlupf und baute hier Marihuana an. Am Mittwochabend  (12.08.2020) stellte die Polizei die Pflanzen sicher.

Der Stein kam ins Rollen, als sich die Hausverwaltung gegen 17:30 Uhr Zutritt zu dem Gebäudekomplex verschaffen wollte und dazu die Polizei mit hinzuzog. Der 39-Jährige hatte unerlaubt bereits seit Monaten mehrere Zimmer in dem Areal zu einer Art Wohnung umfunktioniert und ein Schild mit „Vorsicht Gefahr“

angebracht. Nachdem sich die Beamten Zutritt zu der Wohnung verschafft hatten, mussten sie feststellen, dass Türklinken mittels Drähten unter Strom gesetzt worden waren. Verletzt wurde glücklicherweise bei dem Einsatz niemand. Des Weiteren war für mehrere Elektrogeräte unberechtigt Strom abgezweigt worden. In einem der Zimmer stellten die Beamten neun Marihuana-Pflanzen sicher, die in einer Aufzuchtanlage mit Beleuchtung standen.

Der Wohnsitzlose wurde des Areals verwiesen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth benannte der 39-Jährige für das zu erwartende Strafverfahren einen Zustellungsbevollmächtigten. Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Entziehung elektrischer Energie und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2020

Am 12.08.2020, gegen 20:45 Uhr, meldete ein aufmerksamer Zeuge einen augenscheinlich stark alkoholisierten Mann, welcher gerade in der Weinstraße in seinen Pkw gestiegen und losgefahren sei. Die Beamten konnten den 76-Jährigen Fahrzeugführer aus dem Bereich Zweibrücken noch vor Ort antreffen.

Da bei dem Herrn Atemalkoholgeruch festgestellt wurde, wurde ihm ein Atemalkoholtest angeboten. Dieser ergab einen Wert von 1,23 Promille. Dem Herrn wurde erklärt, dass er zwecks Blutentnahme zu hiesiger Dienststelle verbracht werden muss. Hiergegen verweigerte sich der Mann, sodass er zwangsweise aus dem Auto geholt und in den Streifenwagen verbracht werden musste. Gegen den Mann wurden diverse Strafverfahren eingeleitet und der Führerschein beschlagnahmt.

PM der PI Edenkoben vom 13.08.2020

Bereits am Samstag, 08.08.2020, hat sich folgender Vorfall im Schwimmbad in Wöllstein ereignet. Aufgrund bestehender Coronaregeln muss der Bademeister einen Gast mehrfach zum Verlassen des Schwimmbeckens auffordern, da die Badezeit begrenzt ist, und dadurch auch den übrigen Gästen das Baden ermöglicht werden soll. Die Aufforderung wird ignoriert und später wird der Bademeister durch den Gast auch noch tätlich angegriffen. Weitere Maßnahmen erfolgen durch die Polizei, wobei die Beamtin und der Beamte beleidigt werden. Im Ergebnis erhält der Gast nun zumindest für diese Saison ein Hausverbot und Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung. Alle Kommunen, die Schwimmbäder in diesen schwierigen Zeit öffnen und betreiben, machen dies mit viel personellem, organisatorischen und finanziellem Aufwand zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger. Dass der Betrieb und der Besuch mit gewissen Einschränkungen verbunden ist, kann aufgrund der rechtlichen Vorgaben leider nicht vermieden werden. Die Betreiber des Schwimmbades und auch die Polizei bitten hier um Verständnis und um die Einhaltung der bestehenden Corona-Regelungen, damit auch weiterhin ein Besuch im Schwimmbad möglich ist.

Beleidigungen und tätliche Angriffe gegen das Sicherheitspersonal werden konsequent verfolgt.

PM der PD Worms vom 12.08.2020

Am Dienstag, dem 11. August, gegen 19.15 Uhr bemerkten Zivilkräfte in der Trier-Galerie einen Ladendiebstahl.

Die beiden Ladendiebe betraten ein Geschäft im Einkaufszentrum und verließen es nach kurzer Zeit mit einer gefüllten Tasche, ohne an der Kasse zu Zahlen. Noch bevor die Beamten einschreiten konnten, bemerkt auch ein Angestellter des Marktes die Tat und versucht die Diebe zu stoppen. Sie flüchten anschließend über das Cityparkhaus in die angrenzenden Straßen und können letztendlich durch Beamt*innen der Polizeiinspektion Trier an verschiedenen Örtlichkeiten gestellt und vorläufig festgenommen werden. Ein Polizeibeamter wurde bei der Verfolgung der Männer verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Bei den anschließenden Ermittlungen wurde bei den 19 und 21-jährigen Beschuldigten weiteres Diebesgut aufgefunden und sichergestellt. Die Tatverdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM des PP Trier vom 12.08.2020

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch fiel den Polizeibeamten im Rahmen der Streife eine männliche Person auf einem Tankstellengelände in Oberhonnefeld auf, die beim Anblick des Funkstreifenwagens flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte die Person gestellt und kontrolliert werden. In diesem Verlauf zeigte der Beschuldigte ein äußerst aggressives Verhalten gegenüber den Polizeibeamten. Aufgrund des aggressiven Auftretens und des zuvor gezeigten Fluchtverhaltens sollte der Beschuldigte durchsucht und hierzu fixiert werden. Hierbei leistete der 22 – jährige Widerstand, bis ihm unter Einsatz körperlicher Gewalt die Handfesseln angelegt werden konnten. Unter Mithilfe von zwischenzeitlich eingetroffenen Unterstützungskräften wurde der Beschuldigte in den Funkstreifenwagen und anschließend bis zu seiner Entlassung um 00:40 Uhr zur Dienststelle verbracht. Der Grund seines gezeigten Fluchtverhaltens ist bisher unklar. Bei dem Einsatz ist keiner der Beteiligten verletzt worden.

Seine 20-jährige Freundin filmte den Einsatz aus ihrem PKW heraus. Ihr Mobiltelefon wurde als Beweismittel sichergestellt. Hierauf dürfte sich eine Videoaufzeichnung der Widerstandshandlung befinden. Weiterhin wird geprüft, ob das gesprochene Wort der eingesetzten Beamten und des Beschuldigten aufgezeichnet wurde und ein strafrechtlicher Verstoß vorliegt.

PM der PI Straßenhaus vom 12.08.2020

Am Sonntagabend (09.08.2020) kam es zu einem Zwischenfall am Hans-Sachs-Platz, bei dem ein 27-Jähriger Polizeibeamte beleidigte, drohte sie umzubringen und auf die Beamten eintrat.

Kurz nach 22:00 Uhr hatten Polizeibeamte am Hans-Sachs-Platz ein unversperrtes Fahrzeug nach Dokumenten eines Halters abgesucht, als ein zunächst Unbekannter die Beamten dabei beobachtete. Auf die Frage, ob dies sein Fahrzeug sei, schüttelte der Mann nur den Kopf. Auch nach mehreren Nachfragen, ob der Mann die Fragen verstanden habe, ernteten die Beamten nur Kopfschütteln.

Plötzlich reagierte er auf weitere Nachfragen verbal aggressiv und beleidigte die Kollegen mit etlichen Schimpfwörtern. Als ihn die Beamten nach Ausweispapieren fragten, händigte er einen abgelaufenen Pass aus und gab an, dass er ein Beil und mehrere Spritzen in der Hose habe. Als er nun zur Eigensicherung der Beamten gefesselt werden sollte, wehrte er sich vehement, schrie herum, sperrte sich, drohte den Kollegen, sie umzubringen und trat nach den Beamten, welche durch die Tritte leicht verletzt wurden.

Der 27-Jährige wurde unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht, dabei jedoch nicht verletzt. Allerdings trat er weiter um sich und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Beamten. Nun erwarten ihn mehrere Anzeigen unter anderem wegen tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Bedrohung und vorsätzlicher Körperverletzung.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2020

Über die Führungszentrale der Polizei Koblenz wurde nach einem PKW gefahndet, dessen Fahrer unter dem Verdacht der Trunkenheit stand.

Einem Polizeifahrzeug der PI Lahnstein kam dieses Fahrzeug auf der L 335 aus Richtung Braubach entgegen. Nachdem der Streifenwagen gewendet hatte, wurde die Verfolgung des verdächtigen Fahrzeuges aufgenommen. Dieses konnte schließlich in Winterwerb angehalten und der Fahrer kontrolliert werden. Während der Kontrolle wollte der Fahrer eine Zigarette rauchen. Dies wird von dem Polizeibeamten abgelehnt. Es folgt ein Streitgespräch. Plötzlich und unvermittelt holt der Fahrer aus und schlägt dem Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Dieser kann gerade noch dem Schlag ausweichen, aber es folgten weitere körperliche Angriffe des Fahrers, bis schließlich der Polizeibeamte stolpert und zu Boden geht. Diese Situation nutzte die Streifenpartnerin, um gezielt das Pfefferspray einsetzen zu können. Gleichzeitig zog der auf dem Boden liegende Polizeibeamte dem Fahrer die Beine weg. So konnte der renitente Fahrer schließlich auf dem Boden gebracht und gefesselt werden, noch bevor die Unterstützungskräfte aus St. Goarshausen eintrafen.

Wegen den zugefügten Schmerzen konnte der Kollege seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Vor dem Angriff gegen den Polizeibeamten konnte bei dem Fahrer eine Atemalkoholkonzentration von 2,57 Promille festgesellt werden. Es folgte die vorläufige Festnahme und eine Blutprobe. Entsprechende Strafanzeigen werden vorgelegt.

PM der PD Koblenz vom 10.08.2020

Am Samstagnachmittag, 08.08.2020, gegen 16:30 Uhr, wurde ein 25-jähriger Mannheimer in der Wittelsbachstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei konnte festgestellt werden, dass der Mann erheblich betrunken war. Aufgrund der Entnahme einer Blutprobe und weiterer Folgemaßnahmen wurde er auf die nahe gelegene Polizeidienststelle mitgenommen. Nach der Durchführung der Maßnahmen wollte der 25-jährige die Dienststelle trotz mehrmaliger Aufforderung nicht verlassen, weshalb ihm ein Platzverweis für die Dienststelle ausgesprochen wurde. Bei dem Versuch, ihn hinauszubegleiten, leistete er dann Widerstand. Glücklicherweise wurde hierbei niemand verletzt.

Den Mann erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.08.2020

Gegen 23:30 Uhr wurden erneut eine Person angetroffen, gegen welche bereits zuvor ein Platzverweis erteilt wurde. Da der Mann sich vehement weigerte dem Platzverweis nachzukommen wurde er in Gewahrsam genommen und gegen 00:30 Uhr wieder entlassen. Personen kamen nach bisherigem Erkenntnisstand nicht zu Schaden.

PM (auszugsweise) des PP Mittelfranken vom 09.08.2020

Am 08.08.2020 um 18:35h wird der Polizeiinspektion Boppard durch die Integrierte Leitstelle Koblenz eine renitente Frau gemeldet, die wahllos Campingplatzbesucher auf einem Campingplatz im Bereich Spay angreift. Dabei hatte diese unter anderem einen Besucher mit einem Schlappen ins Gesicht geschlagen. Aber auch der Besitzer des Campingplatzes sowie andere Gäste wurden getreten und geschlagen. Teilweise versuchte die Dame wohl auch zu beißen.

Gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten zeigte sich die Frau hoch aggressiv und versucht im Beisein der Polizei den Besitzer des Campingplatzes erneut anzugreifen. Als die Beamten diesen Angriff unterbinden wollen, wehrte sich die Frau, sodass diese mittels Handschellen gefesselt werden muss. Auch dies hielt die Frau nicht davon ab, nach den Beamten zu treten. Dieser Vorgehensweise bediente sich die Dame auch bei der anschließenden ärztlichen Untersuchung.

Letztlich wurde die Frau in eine Fachklinik für Psychiatrie eingewiesen.

PM der PD Koblenz vom 09.08.2020