Bad Marienberg. angetrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Am frühen Mittwoch Abend wurde die Polizei in Hachenburg durch mehrere Zeugenhinweise auf die auffällige und unsichere Fahrweise eines Autofahrers in Bad Marienberg hingewiesen.
Nach Aufsuchen der Halteranschrift konnte der erheblich alkoholisierte 44 jährige Fahrer angetroffen werden. Im Rahmen der Durchsetzung der angeordneten Blutentnahme versuchte er sich den Maßnahmen zu widersetzen und beleidigte die eingesetzten Beamten, so dass entsprechende Strafanzeigen vorgelegt werden.

PM der PD Montabaur vom 18.04.2019

 

Nordhausen (Thüringen): Polizist bei Angriff verletzt

Wegen eines verwirrten Mannes kamen Polizisten am Mittwochabend in Nordhausen zum Einsatz. In der Friedrichstraße konnten sie den Mann ausfindig machen. Der 30-Jährige schlug einem der Beamten eine mit Flaschen gefüllte Tasche ins Gesicht und verletzte ihn dadurch. Aufgrund seines erheblichen Widerstandes mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Der renitente Mann kam anschließend ins Krankenhaus.

PM der LPI Nordhausen vom 18.04.2019

 

Zell am Harmersbach (Baden-Württemberg): Anzeige wegen Beleidigung

Vermutlich dürfte die starke Alkoholisierung eines 34 Jahre alten Mannes diesen am Mittwochabend dazu verleitet haben, gleich mehrere Polizeibeamte mit diversen Beschimpfungen zu beleidigen. Die Ordnungshüter wurden alarmiert, da sich der Mann stark alkoholisiert zu Fuß über die Fahrbahn der L94 bewegt, weshalb die Beamten um Hilfe bemüht waren. In diesem Zusammenhang beschimpfte der mit über zwei Promille Alkoholisierte die Ermittler fortwährend. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 18.04.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall – Fußgänger von PKW erfasst – Vier verletzte Personen – Eine Festnahme

Ein nicht ganz gewöhnlicher Verkehrsunfall ereignete sich gestern in den späten Abendstunden (17. April 2019, 23.36 Uhr) in Düsseldorf-Pempelfort auf der Pempelforter Straße / Am Wehrhahn.
Laut erster Zeugenaussagen war der Fahrer eines Skoda Superb mit belgischen Kennzeichen, ein 30-Jähriger aus Russland, mit erhöhter Geschwindigkeit auf der Pempelforter Straße in Richtung Kölner Straße unterwegs. Im Kreuzungsbereich sei dann eine ruckartige Lenkbewegung zu beobachten gewesen. Der 30-Jährige verlor die Kontrolle über das Auto, schleuderte über die Kreuzung und prallte gegen die Hausecke einer dortigen Gaststube. Hierbei erfasste der Skoda einen 59-Jährigen aus Peru, der zu diesem Zeitpunkt zu Fuß auf dem Gehweg unterwegs war. Das Auto prallte dann noch mit einem abgestellten Fahrrad zusammen und quetschte dieses gegen die Hauswand. Der 59-jährige Fußgänger kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Ein 29-jähriger Beifahrer in dem Pkw wurde ebenfalls schwer und ein weiterer Fahrzeuginsasse, ein 36-Jähriger, leicht verletzt. Während der Unfallaufnahme ergaben sich konkrete Anhaltspunkte auf einen Drogenkonsum des unverletzten Fahrzeugführers. Er wurde vorläufig festgenommen. Folglich wurde eine Blutprobe des 30-Jährigen angeordnet. Hierbei kam es zum erfolglosen Widerstand des Mannes. Bei der Durchsuchung des Skodas stießen die Einsatzkräfte auf diverse Werkzeuge und Motorradkleidung. In Kombination mit den polizeilichen Vorerkenntnissen einzelner Insassen, ergaben sich neben dem Unfallgeschehen dann noch Verdachtsmomente auf Eigentumsdelikte. Die Ermittlungen dauern an. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf circa 5100 Euro.

PM der POL Düsseldorf vom 18.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamte mit Heroinspritze bedroht

Am Mittwochabend (17.04.2019) wurde eine Nürnberger Polizeistreife im Bereich des Hauptbahnhofs von einer 19-jährigen Frau mit einer Heroinspritze bedroht. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.
Gegen 19:45 Uhr bemerkte eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte eine abgesperrte Toilette in der Nürnberger Königstorpassage. Die Beamten öffneten die Tür, da sie feststellten, dass sich am Boden ein zurechtgelegtes Spritzbesteck befand. In der Toilette war eine 19-jährige Frau zugegen, welche sich gerade eine Spritze mit Heroin verabreichen wollte. Die Frau bedrohte die Beamten zunächst mit der Spritze und drohte den Beamten sie damit zu attackieren.
Nachdem die Polizeibeamten unter Vorhalt der Dienstwaffe das Ablegen der Spritze forderten, entleerte die 19-Jährige den Inhalt der Spritze (Heroin-Blutgemisch) in das Gesicht eines Beamten. Danach warf sie zudem die Spritze auf dessen Streifenpartnerin.
Die Frau konnte überwältigt und festgenommen werden. Gegen die 19-Jährige, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen kann, wurden unter anderem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, der gefährlichen Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Der Beamte wurde zur Abklärung einer möglichen Infektion durch den Inhalt der Spritze vorsorglich medizinisch versorgt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird die 19-Jährige dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 18.04.2019

 

Camburg/Döbritzschen (Thüringen): Mann bedroht Kinder und greift Polizist an

Der Kontaktbereichsbeamte von Camburg kam gestern Nachmittag in Döbritzschen zum Einsatz, weil ein 65-Jähriger mehrere Kinder bedroht hatte. Als der Beamte an der Wohnung des Beschuldigten eintraf, kam der ihm mit einem Messer in der Hand entgegen. Er stürmte auf den Polizisten zu und stach mehrfach in Richtung seines Kopfes. Allerdings gelang es dem KoBB auszuweichen. Erst als er mit Hilfe anderer Dorfbewohner zu Boden gebracht worden war, gelang es, dem Angreifer das Messer zu entreißen. Dabei setzte der Beamte Pfefferspray ein. Am Ende wurde der 65-Jährige in die Psychiatrie eingewiesen. Der Beamte wurde bei der Auseinandersetzung verletzt.

PM der LPI Jena vom 18.04.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Widerstand führte zu Klinik-Einweisung

Am Mittwoch, den 17.04.2019, nachmittags, wurde die Polizei gerufen, weil eine männliche Person versuchte, in eine Wohnung in der Herzog-Julius-Straße gewaltsam einzudringen. Auf der Fahrt zum Einsatzort konnten die Beamten den polizeilich bereits bekannten Mann in der Nähe der Wohnung auf der Straße antreffen. Dieser verlor keine Zeit, sondern schlug noch vor dem Aussteigen der Beamten auf das Dach des Streifenwagens ein und riss die Fahrertür auf. Dieses aggressive Verhalten setzte er auch nach dem Aussteigen der Beamten fort und ließ sich nicht beruhigen. Einer Fixierung durch die Beamten widersetzte er sich ebenfalls erheblich und trat um sich. Hierdurch verletzte er einen 42- jährigen Polizeibeamten im Gesicht. Im folgendem wurde der Delinquent der Polizeiinspektion Goslar zur Entnahme einer Blutprobe zugeführt. Anschließend wurde er nach einer ersten Untersuchung in eine psychiatrische Klinik gebracht. Im Verlauf der Sachbearbeitung stellte sich heraus, dass der 30- jährige Mann zuvor ebenfalls einen weiteren Pkw beschädigt hatte und eine Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug angehalten hatte, weil er in ihr Fahrzeug einsteigen wollte, was ihm nicht gelang.

PM der PI Goslar vom 18.04.2019

 

Steinen (Baden-Württemberg): Betrunkener kommt in Gewahrsam

Nach einem Schlag ins Gesicht einer Nachbarin wurde am Mittwoch in Steinen ein Betrunkener in Gewahrsam genommen.
Die Polizei war gegen 14:30 Uhr zum Streit in das Mehrfamilienhaus gerufen worden. Der mutmaßliche Aggressor, der zuvor eine Nachbarin geschlagen haben soll, musste letztlich in Gewahrsam genommen werden, da er nicht in seiner Wohnung blieb, sondern herumschrie und einen neuerlichen Streit suchte. Zur Durchsetzung des Gewahrsams musste er überwältigt werden. Dabei beleidigte er die Beamten mehrfach. Der 36-jährige war deutlich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 18.04.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Randalierer

Ein 44 Jahre alter Randalierer rief am Mittwochmorgen Beamte des Polizeireviers Offenburg auf den Plan. Der Mann soll gegen 7.30 Uhr oberkörperfrei mehrere Glasflaschen umhergeworfen haben. Im Zuge des polizeilichen Einschreitens richtete er seine Aggressionen dann in Richtung der Beamten. Er beleidigte die Ordnungshüter und warf Gegenstände nach ihnen, sodass der Einsatz von Pfefferspray nicht ausblieb. Der 44-Jährige sieht nun einem entsprechenden Strafverfahren entgegen.

PM des PP Offenburg vom 18.04.2019

 

Emden (Niedersachsen): Widerstandshandlung nach Sachbeschädigung

Zu einer Widerstandshandlung eines 28-jährigen Emders gegenüber der Polizei kam es in der heutigen Nacht gegen 03:00 Uhr in einem Mehrparteienhaus in der Wolthuser Straße. Die Polizei wurde aufgrund einer vorangegangenen Sachbeschädigung eines Mobiltelefons und mehrerer Türen alarmiert. Bei der Sachverhaltsaufnahme zeigte sich der 28-jährige bereits verbal aggressiv. Die Beamten sprachen gegenüber dem Emder ein Platzverweis aus und begleiteten ihn zum Ausgang des Hauses. Unvermittelt schlug der 28-jährige plötzlich mehrfach mit der Faust auf den Oberkörper eines Beamten. Nach dem Einsatz von Reizgas konnte der Emder schließlich fixiert werden.
Hierbei wehrte sich der Mann vehement und trat mehrfach gezielt nach zwei Beamten. Die Beamten blieben unverletzt. Es stellte sich heraus, dass der Emder alkoholisiert und nach eigenen Angaben auch unter dem Einfluss von Betäubungsmittel stand. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 18.04.2019

 

Frankfurt/Oder (Brandenburg): Mann leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Donnerstagmittag nahmen Bundespolizisten einen Mann am Frankfurter Bahnhof vorläufig fest, nachdem er ohne gültigen Fahrausweis reiste und sich anschließend weigerte den Zug zu verlassen.
Gegen 11 Uhr kontrollierte eine Streife der Bundespolizei einen Mann, der ohne gültigen Fahrausweis mit dem Zug von Berlin nach Frankfurt (Oder) fuhr. Als der 40-jährige Pole sich weigerte aus dem Zug auszusteigen, geleiteten ihn die Beamten in einem Festhaltegriff auf den Bahnsteig. Hierbei leistete der alkoholisierte 40-Jährige erheblichen Widerstand und trat nach den Beamten. Die Polizisten legten ihm daraufhin Handschellen an und brauchten ihn zur Dienststelle. Verletzt wurde dabei niemand.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,35 Promille.
Die Bundespolizisten leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Erschleichens von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD Berlin vom 18.04.2019

 

Berlin-Spandau: Auf frischer Tat ertappt

In der vergangenen Nacht nahmen Zivilbeamte des Polizeiabschnitts 21 und der Bundespolizei zwei Männer in Spandau fest. Die Beamten hatten gegen 22.10 Uhr im Askanierring beobachten können, wie ein Fahrzeug an einem ehemaligen Vereinsheim hielt und zwei Männer sich in das Gebäude begaben. Anschließend nahmen die Polizisten klirrende und knackende Geräusche wahr und sahen, dass die Männer Möbel aus dem Vereinsheim in ihr Auto luden und ihren Weg fortsetzen wollten. Daraufhin traten die Zivilbeamten an das Fahrzeug der beiden Männer heran, gaben sich als Polizisten zu erkennen und konnten den 39-jährigen Beifahrer festnehmen. Der Fahrer hingegen widersetzte sich der Festnahme und flüchtete mit seinem Auto. Bei der Flucht verletzte er einen der Polizisten leicht am Bein und beschädigte ein Fahrzeug der Bundespolizei. Nachdem der 29-jährige Fahrer bei der Flucht mehrere riskante Überholmanöver durchführte und dabei auch rote Ampeln überfuhr, konnte auch er gestellt und festgenommen werden.
Beide Männer wurden in ein Polizeigewahrsam verbracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 18.04.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt grundlos auf mehrere Personen ein – Festnahme

Die Polizei Dortmund hat am Mittwochnachmittag (17. April) in Dortmund-Hörde einen Mann festgenommen, der im Verdacht steht, mehrere Personen grundlos angegriffen zu haben.
Festgenommen wurde der 30-jährige Dortmunder gegen 16.45 Uhr im Bereich der Haltestelle „Hörde Bahnhof“. Dort war er in einem Linienbus unvermittelt und ohne Grund auf einen 18-jährigen Dortmunder losgegangen, hatte ihn geschlagen und gewürgt. Als die eintreffenden Polizeibeamten ihn festnehmen wollten, griff er auch diese an und sperrte sich gegen seine Fixierung. Den Einsatzkräften gelang es schließlich, dem Mann Handschellen anzulegen und ihn ins Polizeigewahrsam zu bringen.
Die Ermittlungen ergaben anschließend, dass der Mann zuvor zwei weitere Male offenbar grundlos weitere Personen angegriffen hatte.
Kurz zuvor hatte er Zeugenangaben zufolge zwei Männer (18 und 19, aus Dortmund) in einer U-Bahn ebenfalls im Bereich des Hörder Bahnhofs geschlagen. Gegen 15.50 Uhr hatte ein Mann in Dortmund-Aplerbeck an der Ostkirchstraße zudem ein zehnjähriges Mädchen angegriffen. Ihren ersten eigenen Angaben zufolge kam ihr der Mann auf dem Gehweg entgegen und verstellte ihr plötzlich den Weg. Anschließend schlug und tritt er sie völlig unvermittelt. Als ein Zeuge hinzukam, flüchtete er. Das Mädchen wurde schwer verletzt.
Die Ermittlungen in allen Fällen dauern an. Der Tatverdächtige 30-Jährige wird noch heute einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Dortmund vom 18.04.2019

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Mann zertrümmert Front eines Polizeiautos vor Wache – Beamte stellen den Randalierer

Was einen 29-Jährigen dazu trieb, am Donnerstagnachmittag (18.4.) mit einer Eisenstange vor der Polizeiwache Neuss aufzutauchen und mehrfach auf einen Streifenwagen (VW-Bully) einzuschlagen, weiß bislang nur der aggressive Neusser selbst. Dass seine Tat jedoch nicht folgenlos bleiben würde, stellte er auch schnell fest, als zwei Beamte und eine Beamtin der betroffenen Wache an der Jülicher Landstraße ihn nach wenigen hundert Metern fußläufiger Verfolgung stellten und in Gewahrsam nahmen. Der Mann, der bereits wenige Tage zuvor durch äußerst aggressives Verhalten polizeilich in Erscheinung getreten war, muss nun mit einem Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und einer nicht unerheblichen Schadensforderung rechnen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 18.04.2019

 

Leipzig (Sachsen): Lärmender Nachbar

Wiederholter Lärm aus einer Mietwohnung führte den Stadtordnungsdienst der Stadt Leipzig in die Paul-Ernst-Straße. Anwohner beklagten die laute Musik, die immer wieder aus einem bestimmten Mietbereich durch Wohnhaus und Straße dringt. Der Verursacher wäre allerdings gerade weg gefahren. Noch während des Gesprächs mit den Hinweisgebern, zu denen sich weitere Anwohner als Beschwerdeführer gesellten, fuhr ein VW Polo vor und parkte vor dem Haus. Der Fahrer wirkte stark alkoholisiert und wurde gegenüber den Ordnungskräften schnell aggressiv. Die riefen die Polizei zu Hilfe. Auch den Beamten gegenüber verhielt er sich aggressiv, schlug und trat um sich und musste mit körperlicher Gewalt gebändigt werden. Im Fahrzeug und in der Wohnung des Ruhestörenden fanden die Beamten ca. 145 Gramm Marihuana. Die Musik wurde abgestellt. Nun muss sich der 32–Jährige wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, der Trunkenheitsfahrt und wegen Ruhestörung verantworten.

PM der PD Leipzig vom 18.04.2019

 

Völklingen (Saarland): Gefährdung

Eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei lieferte sich am Donnerstagmorgen gegen 01:30 Uhr ein 32-jähriger Mann aus Völklingen. Er war mit einem Kleinkraftrad unterwegs, als die Polizei ihn in der Innenstadt von Völklingen kontrollieren wollte. Der Mann flüchtete über den Saarleinpfad in Richtung Burbach, überquerte die Saarstaustufe und fuhr schließlich wieder in Richtung Völklingen. Er missachtete mehrfach die Anhaltezeichen der Polizei, hierbei wurden mehrere Polizeibeamte gefährdet. Höhe Völklingen Ost kam der Fahrer des Kleinkraftrades schließlich auf dem Saarleinpfad zu Fall, als er erneut eine Polizeisperre umfahren wollte. Bei dem Mann wurde eine geringe Menge an Betäubungsmittel sichergestellt. Außerdem bestand gegen den 32-jährigen ein rechtskräftiger Haftbefehl des Amtsgerichtes Saarbrücken wegen Betruges. Er hat eine Gesamtfreiheitsstrafe von 10 Monaten zu verbüßen und wurde in die JVA Ottweiler eingeliefert.

PM der PI Völklingen vom 18.04.2019

Erfurt (Thüringen): Schwarzgefahren, beleidigt und Widerstand geleistet

Ein 38-jähriger Deutscher wurde gestern gegen 19:00 Uhr von der Zugbegleiterin einer Regionalbahn kontrolliert. Statt einen Fahrschein vorzuzeigen, beleidigte der Mann die Bahnmitarbeiterin massiv. Der Zug befand sich auf der Fahrt von Eisenach in Richtung Leipzig. Weil er sich auch in der Folge uneinsichtig zeigte, schloss die Zugbegleiterin den 38-Jährigen von der Weiterfahrt aus. Dem kam der Mann nicht nach, so dass bei Ankunft des Zuges in Erfurt eine Streife der Bundespolizei vor Ort kommen musste. Auch deren Weisung zum Verlassen des Zuges widersetzte sich der 38-Jährige. Die Beamten fesselten den Mann und brachten ihn mit Zwang aus dem Zug. Gegen den in Schkeuditz Wohnenden hat die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLI Erfurt vom 17.04.2019

 

Penzberg (Bayern): Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen und Heranwachsenden

Am Montag, 15.04.2019, kam es gegen 21:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Jugendlichen. Die Polizei wurde zum Jugendcafe „Chillout“ gerufen. Vor dem Treff hielt sich eine Gruppe von etwa 20 Personen im Alter von 16 bis 24 Jahren auf. Es entstand ein Streit, in dessen Verlauf ein 15jähriger Penzberger einem 21 Jahre alten Mann aus Penzberg mit der Faust ins Gesicht schlug. Als ein 20jähriger aus Bad Heilbrunn den Täter wegzog, bog dieser ihm einen Finger um.
Infolge der entstandenen Rangelei erhielt ein 16jähriger Penzberger einen Faustschlag von dem jungen Mann aus Bad Heilbrunn ist Gesicht.
Eine Streifenbesatzung der Polizei Penzberg und der Polizeiinspektion Weilheim beruhigten die Situation vor Ort. Gegen den alkoholisierten 15jährigen Penzberger und einen weiteren 18jährigen aus Penzberg –ebenfalls alkoholisiert – wurden Platzverweise ausgesprochen. Da die beiden aggressiv auftretenden jungen Männer diesen keinen Folge leisteten, wurde unmittelbarer Zwang angewendet. Der 18jährige aus Penzberg leistete den Maßnahmen der Polizeibeamten Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Er musste gefesselt werden und wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen die Beteiligten wurden mehrere Strafverfahren wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Penzberg vom 17.04.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Zwei 22-Jährige leisten Widerstand

Mit zwei äußerst uneinsichtigen und aggressiven 22-Jährigen bekamen es Polizeibeamte am Dienstag gegen 19:20 Uhr in der Calwer Straße in Böblingen zu tun. Die zwei jungen Männer haben sich zuvor in einem Nachtclub aufgehalten, wo es wohl zu Streitigkeiten kam. Anscheinend wollten sie den Club nicht verlassen und einer von ihnen hat mutmaßlich einen Mitarbeiter bespuckt sowie verbal beleidigt. Aufgrund dieses Vorfalls wurde die Polizei alarmiert. Hinzugezogene Beamte konnten die beiden stark alkoholisierten Männer schließlich vor dem Nachtclub antreffen. Nachdem die Identität der beiden geklärt war, wurde ihnen ein Platzverweis erteilt. Einer von den beiden 22-Jährigen kam dieser Aufforderung nicht nach und folgte den Anweisungen nicht. Er schrie die Beamten lautstark an und hielt keinen Abstand zu ihnen. In der Folge sollte der Querulant in Gewahrsam genommen werden. Als sein gleichaltriger Bekannter erkannte, dass sein Begleiter durch Polizeibeamte festgehalten wurde, ging er auf die Einsatzkräfte zu und versuchte den Griff des Polizisten zu lösen. Dieses Vorhaben konnte abgewendet werden. Beide Störenfriede wurden fixiert und mit Streifenfahrzeugen auf das Polizeirevier Böblingen gebracht. Seitens der Betrunkenen kam es während des Einsatzes sowie auf der Dienststelle gegenüber den eingesetzten Beamten zu Widerstandshandlungen, diversen Beleidigungen und Spuckattacken. Auch ein hinzugerufener Arzt, der die Haftfähigkeit prüfte, blieb von Beleidigungen nicht verschont. Auf richterliche Anordnung hin mussten die beiden 22-Jährigen die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Reviers verbringen. Sie müssen nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 17.04.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Jugendliche Schläger kamen nicht weit

In Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung haben sich drei Jugendliche (15, 16, 17) nach einem rabiaten Auftritt an der Venloer Straße in Köln-Neustadt-Nord zu verantworten. Kurz nach dem von ihnen provozierten Tumult am frühen Dienstagabend (16. April) schnappten Polizeibeamte die in Richtung Subbelrather Straße flüchtenden Aggressoren im Inneren Grüngürtel.
Gegen 17.50 Uhr war die alkoholisierte Gruppe an einem Fahrradladen an der Venloer Straße vorbeigegangen. Der 16-Jährige hob ein davor ausgestelltes Fahrrad hoch und warf es auf die Straße. Laut lachend zogen die Jugendlichen weiter. Als der Ladeninhaber (50) ihnen nacheilte und den Rädelsführer zur Rede stellte, gingen die Jugendlichen äußerst aggressiv auf ihn los. Der 17-Jährige schlug den Geschädigten laut Angaben weiterer Zeugen mehrfach mit der Faust ins Gesicht. Auch die einschreitenden Kölner (29, 30, 28w) und weitere unbeteiligte Passanten wurden von den Jugendlichen geschlagen und getreten.
Als die Angreifer hörten, dass die Polizei bereits verständigt sei, zogen sie sich laut lachend in das angrenzende Grüngelände zurück. Dort klickten unmittelbar danach die Handschellen. Da der 17-Jährige infolge der Schlägerei auch selbst Blessuren erlitten hatte, ließen die Polizisten ihn zunächst im Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik fahren. Insbesondere der 15- und der 16-Jährige titulierten die eingesetzten Beamten fortwährend als „dreckige Hurensöhne“ und „dreckige Pisser“.
In diesem Moment glaubte ein laut Zeugenangaben bis dahin ruhig gebliebenes Gruppenmitglied (15), sich jetzt gegenüber den Uniformierten auch noch produzieren zu müssen. Dem ihm gegenüber ausgesprochenen Platzverweis folgte er nicht. Mit den Worten „Scheiß Polizei – Du kannst mir gar nichts sagen! Was willst Du denn jetzt machen?“, baute sich der Junge drohend vor einem der Beamten auf. Die Einsatzkräfte brachten auch den 15-Jährigen zu Boden und fixierten ihn. Als er zum Streifenwagen geführt wurde, sperrte er sich massiv und versuchte mehrfach, sich loszureißen. Die Beamten legten dahingehend Strafantrag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte vor. Alle vier bereits hinreichend Polizeibekannten wurden anschließend in Streifenwagen zu ihren jeweiligen Erziehungsberechtigten gefahren.
PM des PP Köln vom 17.04.2019
Rastatt (Baden-Württemberg): Nach Streit und Widerstand in Gewahrsam genommen
Mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und der Kostenrechnung für eine Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung der Polizei, muss sich eine 24-Jährige in Rastatt seit Mittwochfrüh auseinandersetzen. Kurz nach 1:00 Uhr meldete ein Zeuge die lautstark mit ihrem Begleiter streitende junge Frau in der Niederwaldstraße. Weder dem Begleiter, noch den zwischenzeitlich eingetroffen Polizeibeamten gelang es, die mit rund 2,3 Promille alkoholisierte Frau zu beruhigen. Diese beleidigte unterdessen die Beamten und zog dabei ihren Fäkalwortschatz zu Hilfe. Da die Frau nicht anderweitig untergebracht werden konnte, wurde sie in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier gebracht. Dabei trat sie einer Beamtin gegen das Bein. Die junge Frau erwartet nun ein Strafverfahren, aber auch eine Kostenrechnung für die behördliche Unterbringung.

PM des PP Offenburg vom 17.04.2019

 

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen ): Randalierer auf dem Viehplätzchen in Gewahrsam genommen

Dienstagnachmittag (15.45 Uhr) hielten sich auf diesem Platz mehrere Personen aus dem Trinker-und Drogenmilieu auf. Einer aus dieser Gruppe randalierte lautstark und bewarf Passanten mit leeren Glasflaschen. Dies nahm so starke Dimensionen an, dass Personen aus diesem Milieu die Polizei informierten. Dem polizeibekannten Verursacher wurde ein Platzverweis erteilt. Diesem kam er jedoch nicht nach und beleidigte die einschreitenden Beamten fortwährend. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Danach wurde er entlassen.

PM der KPB Euskirchen vom 17.04.2019

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Der Versuch trotz Hausverbotes ein Hotelzimmer in der Lange Straße zu bekommen, endete für einen Mann am Montagabend mit Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und einer Übernachtung beim Polizeirevier.
Bereits gegen 20:20 Uhr war der 27-jährige Mann in dem Hotel vorstellig geworden, wo er wegen vergangenen Vorfällen bereits Hausverbot hatte. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizei entfernte er sich jedoch. Gegen 22:30 Uhr kehrte der Mann in das Hotel zurück, worauf sich eine Rangelei mit einem Angestellten entwickelte. Hierbei soll es auch zu einer Körperverletzung durch den 27-Jährigen gekommen sein. Bei dem anschließenden Polizeieinsatz leistete der Endzwanziger Widerstand, wodurch die Einsatzkräfte gezwungen waren, Pfefferspray einzusetzen. Im Verlauf dessen wurde eine Beamtin leicht verletzt. Da der offenbar Unbelehrbare ankündigte, nach den polizeilichen Maßnahmen das Hotel wieder auf zu suchen, musste er schließlich für den Rest der Nacht in Gewahrsam genommen werden. Neben den Strafanzeigen erwartet ihn hierfür auch noch eine Kostenrechnung.

PM des PP Offenburg vom 17.04.2019

 

Hameln (Niedersachsen): Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte

Am Dienstagabend (16.04.2019) kam es am Hamelner Bahnhof zu einem Widerstand, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Gegen 21.20 Uhr wollten zwei Beamte die Personalien einer jungen Frau feststellen, die ohne gültigen Fahrschein in einer S-Bahn fuhr. Die Deutsche Bahn hatte die Polizei um Hilfe gebeten, nachdem die Frau sich nicht ausweisen wollte.
Durch die Beamten wurde die Frau mehrfach aufgefordert, sich auszuweisen. Dieser Aufforderung kam sie nicht nach, vielmehr gab sie an, keinen Ausweis bei sich zu haben.
Nachdem diverse mündliche Aufforderungen scheiterten, sollte die Frau nach Ausweispapieren durchsucht werden. Dieses wurde ihr angekündigt. Als eine Beamtin einen Schritt auf die uneinsichtige Frau zumachte, fing diese an, um sich zu schlagen.
Auch die Androhung der Anwendung unmittelbaren Zwanges, sofern sie sich nicht beruhige, nutzte nichts. Die Frau schlug weiter um sich und begann dann auch noch laut zu schreien. Um die Situation unter Kontrolle zu bringen, ergriff ein Polizist die Arme der Frau und legte ihr Handfesseln an. Bevor diese jedoch arretiert werden konnten, konnte die Frau einen Arm aus der Handfessel herausziehen und schlug damit weiter in Richtung des Beamten. Um weitere Schläge abzuwehren, wurde die Frau zu Boden gebracht. Dabei biss sie dem 28 Jahre alten Polizeikommissar kräftig in die Hand, wodurch dieser leicht verletzt wurde.
Am Boden liegend konnten der Angreiferin die Handfesseln angelegt und arretiert werden.
Bei der anschließenden Durchsuchung konnte der Ausweis der 33-Jährigen aufgefunden werden. Die Hannoveranerin wurde zwecks Durchführung eines Alkohol- und Drogentests zur Polizeidienststelle in Hameln transportiert. Beide Tests verliefen negativ.
Nach Beendigung aller Maßnahmen durfte die Frau gehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich wieder beruhigt und sich sogar für ihr Verhalten entschuldigt. Trotzdem wird sich die 33-Jährige nun wegen Erschleichens von Leistungen und Körperverletzung / Tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der PI Hameln-Pyrmont/Holzminden vom 17.04.2019

 

Dannstadt-Schauernheim (Rheinland-Pfalz): Polizei nimmt verwirrten und aggressiven Mann in Gewahrsam

Am Dienstagabend gegen 22:20 Uhr rief eine Anwohnerin der Hauptstraße bei der Polizeiinspektion Schifferstadt an und meldete eine männliche Person, die auf der Straße umherliefe, aggressiv sei und eventuell eine Waffe bei sich hätte. Diese Person hätte auch bereits versucht, sich Zutritt zur Wohnung der Anruferin zu verschaffen. Vor Ort konnten die Beamten den Mann (32 Jahre) auf der Straße antreffen und in Gewahrsam nehmen. Waffen haben die Polizisten bei ihm nicht gefunden, dafür aber kleine Mengen Betäubungsmittel. Außerdem roch er stark nach Alkohol. Der 32-jährige ist zuerst zur Dienststelle gebracht worden, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab zuvor einen Wert von 2,08 Promille. Während der Anzeigenaufnahme stellte sich heraus, dass der Mann bereits gegen 22:00 Uhr in einem Bistro in der Kurpfalzstraße aufgefallen war, weil er die dort anwesenden Gäste bedroht habe. Da der Mann zudem einen sehr verwirrten Eindruck machte und auch gegenüber den Polizeibeamten weitere Drohungen aussprach, ist er letztlich in eine psychiatrische Einrichtung gebracht worden. Während des gesamten Vorgangs beleidigte er mehrfach die eingesetzten Polizeibeamten. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren, u.a. wegen Bedrohung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Schifferstadt / des PD Ludwigshafen m 17.04.2019

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Nach Körperverletzung in Ausnüchterungsgewahrsam genommen

Am Böblinger Bahnhof kam es am Dienstag gegen 19:45 Uhr zu Beleidigungen und einer Körperverletzung in deren Verlauf eine Person leicht verletzt wurde. Ein deutlich alkoholisierter 21-Jähriger war mit zwei Frauen und zwei Männern in Streit geraten, beleidigte dabei die Frauen und schlug einem 35-Jährigen ins Gesicht. Eine Polizeistreife nahm den Angreifer vorläufig fest und brachte ihn in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers, wo er nach richterlicher Anordnung bis zu seiner Ausnüchterung bleiben musste. Dabei versuchte der 21-Jährige nach einer Beamtin zu treten, was aber durch das schnelle Eingreifen ihrer Kollegen verhindert werden konnte. Er wird sich neben Körperverletzung und Beleidigung wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 17.04.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Dunkelhäutiger angepöbelt und beleidigt – Polizei nimmt zwei Tatverdächtige fest

Am gestrigen Tag haben zwei Männer in Dortmund-Hörde einen dunkelhäutigen Mann beleidigt und angepöbelt.
Die beiden stark alkoholisierten aus Polen stammenden Tatverdächtigen trafen im Bereich der Hörder Semerteichstraße auf den dunkelhäutigen Dortmunder. Dort fingen sie an den 54-jährigen mit fremdenfeindlichem Inhalt zu beleidigen. Der 54-Jährige flüchtete in Richtung Hörder Innenstadt. Die beiden Männer folgten ihm bis zum Friedrich-Ebert-Platz. Dort konnten Polizeibeamten sie festnehmen. Zuvor hatten Zeugen die Beamten alarmiert.
Bei der Durchsuchung griff einer der Tatverdächtigen die Beamten an. Mit Hilfe von Pfefferspray konnte der Angriff abgewehrt werden.
Die Beamten brachten das alkoholisierte Duo (28 und 31 Jahre, wohnhaft in Dortmund) in das Polizeigewahrsam.
Es folgten Anzeigen unter anderem auf Grund von Volksverhetzung und tätlichem Angriff auf Polizeibeamte.

PM der POL Dortmund vom 17.04.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Diebstahl mit Waffen: Tatverdächtiger in Gewahrsam genommen

Ein mutmaßlicher Ladendieb musste gestern Abend in Gewahrsam genommen werden. Ein Ladendetektiv hatte ihn in einem Supermarkt im Stern-Center beobachtet. Er soll versucht haben, Lebensmittel zu entwenden. Die Polizei kam hinzu und sah sich massiven Beleidigungen durch den alkoholisierten Mann ausgesetzt. Eine Durchsuchung des 32-jährigen Lüdenscheiders förderte ein Messer zu Tage. Er muss sich nun wegen Diebstahls mit Waffen und Beleidigung verantworten.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 17.04.2019

 

Gießen (Hessen): 20-Jähriger nach Verfolgungsfahrt und Unfall festgenommen

Die Polizei nahm nach einer Verfolgungsfahrt von Mittwochfrüh einen 20-jährigen Mann aus Heuchelheim fest. Gegen 03.30 Uhr fiel einer Streife der Wachpolizei ein BMW auf der Grünberger Straße mit überhöhter Geschwindigkeit auf. Um den Raser zu kontrollieren, nahmen die Wachpolizisten die Verfolgung auf. Trotz Anhaltezeichen reagierte der Fahrer nicht und fuhr mit unveränderter Geschwindigkeit weiter. An der Ecke Ringallee/Waldbrunnenweg verlor er die Kontrolle über seinen BMW und prallte gegen einen geparkten PKW. Durch die Wucht des Aufpralls schleuderte der geparkte PKW über die Straße. Die Wachpolizisten keilten den BMW ein. Dabei wurde der Streifenwagen beschädigt. Der Fahrer flüchtete zu Fuß. Sein Beifahrer konnte sofort festgenommen werden. Wenige Minuten später nahmen hinzugerufene Beamte den Flüchtigen im Starenweg fest. Dabei beleidigte und bespuckte der offenbar stark alkoholisierte Heuchelheimer die Ordnungshüter. Auf der Polizeiwache musste er eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Die Polizisten ermitteln wegen Straßenverkehrsgefährdung und Beleidigung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden der Fahrer sowie sein Beifahrer wieder entlassen. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter 0641/7006-3755.

PM des PP Mittelhessen vom 17.04.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Festnahme durch Spezialkräfte nach Bedrohung in Goslar.

Die Polizei erhielt am Dienstagabend, 19.35 Uhr, telefonisch vom Bewohner eines Mehrparteienwohnhauses in Goslar-Oker, Siedlerstraße, Kenntnis darüber, dass ein Nachbar soeben versucht hatte, seine Wohnungstür einzutreten.
Grund dafür waren offenbar vorangegangene Streitigkeiten.
Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort aus der Wohnung des Verursachers unvermittelt von dem 51-jährigen Mieter, der sich verbarrikadiert hatte, mit Flaschen beworfen und bedroht.
Nach dessen Angaben sollten diese Flaschen mit brennbaren Flüssigkeiten gefüllt sein, zudem habe er weitere in der Wohnung, um notfalls eine Sprengung herbeizuführen.
Darüber hinaus erklärte er, im Besitz einer Schusswaffe und entsprechender Munition zu sein und bei einem Zugriff notfalls einen Polizisten mit in den Tod nehmen zu wollen.
Bei den umgehend durchgeführten Recherchen ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters.
Nach erfolglosen mehrstündigen Verhandlungen drangen hinzugezogene Spezialkräfte schließlich in die Wohnung ein, dort wurden sie vom Täter zunächst ebenfalls mittels Bombenattrappe bedroht, bis dieser in einem günstigen Moment überwältigt werden konnte.

PM der PI Goslar vom 17.04.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): „YouTube“- Aufnahmen führten zu Großeinsatz der Polizei- „Bewaffnete und maskierte Räuber“ folgten glücklicherweise sofort den polizeilichen Befehlen

„Maskierte und bewaffnete Männer überfallen gerade den Kiosk an der Frohnhauser Straße 359! Die Räuber sind noch im Laden!“ So oder ähnlich lauteten die Alarmierungen aufgeregter Bürger an den Notrufleitungen der Polizei am gestrigen Dienstagnachmittag (16. April, gegen 16:20 Uhr). Zwei Beamtinnen der Polizeiinspektion Rüttenscheid waren unmittelbar zur Stelle, zahlreiche andere Einsatzfahrzeuge brachen auf Weisung der Leitstelle sofort ihre Einsätze ab und fuhren mit Blaulicht und Martinshorn zum Überfallort. Knapp ein Dutzend Polizeifahrzeuge standen kurz darauf im Umfeld des Kiosk und sicherten den Bereich. Etliche Straßenbahnen, Autos und Fußgänger konnten aus Sicherheitsgründen den Bereich nicht mehr passieren.
Mit dem Eintreffen der beiden Polizistinnen stürmten zwei maskierte Personen aus dem Kiosk, in den Händen eine Schusswaffe. Rückblickend darf man es als sehr glücklich bezeichnen, dass die beiden mutmaßlichen Räuber sofort den Befehlen der Beamtinnen folgten, die ihnen plötzlich gegenüberstanden und ihre Dienstwaffen auf sie gerichtet hatten. Weitere Polizisten sicherten mit gezogenen Waffen das Vorgehen ihrer Kolleginnen. Die beiden Räuber (16 und 17 Jahre) und somit noch Jugendliche, ließen sofort die Waffe los und mussten sich mit dem Gesicht auf den Boden legen. Zeitgleich riefen sie aufgeregt: „Das ist nur ein Videodreh! Das ist nur Spaß!“
Gar nicht spaßig reagierten die Einsatzkräfte, die unter Waffenandrohung die weiteren Personen aufforderten, den Kiosk zu verlassen. Die Männer (36, 15, 21, 29 und 48) wurden ebenfalls festgesetzt. Zwei der Beteiligten (29,36) zeigten keinerlei Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen und verhielten sich verbal aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Noch vor Ort konnte polizeilich ermittelt werden, dass der 29-Jährige sich als sogenannter „Youtuber“ bezeichnet, der seinen „Followern“ Filme andient.
Professionelle Filmemacher, die Videosequenzen oder andere öffentliche Aufführungen planen, ersuchten die Behörden bislang regelmäßig um Erlaubnisse und wiesen auf mögliche problematische Situationen hin, die in der Öffentlichkeit falsch verstanden werden könnten.
Nachdem die Polizisten sichergestellt hatten, dass es sich nicht um einen bewaffneten Überfall handelt, sondern nur um „Youtube“- Aufnahmen, konnten die übrigen Polizisten wieder ihre ursprünglichen Einsätze wahrnehmen. Die mutmaßliche Softairwaffe, die Maskierungen und die Kamera stellten die Beamtinnen sicher und fertigten später eine Anzeige gegen die Schauspieler, die Helfer, den Kioskbetreiber und den „Youtuber“. Bis zum Ende der Maßnahmen schienen einige der Erwachsenen nicht verstanden zu haben, in welch große Gefahr sie die beiden jugendlichen Protagonisten gebracht haben.

PM der POL Essen/ Mülheim an der Ruhr vom 17.04.2019

 

Friesoythe (Niedersachsen): Rollerfahrer und Polizeibeamter bei versuchter Kontrolle verletzt

Am Dienstag, 16. April 2019, fielen um 19.05 Uhr einer Zivilstreife der Polizei zwei Rollerfahrer im Stadtgebiet Friesoythe auf. Als die Beamten den beiden Personen die Verkehrskontrolle signalisierten, ergriffen diese, teils verkehrsgefährdend, mit überhöhter Geschwindigkeit über den Gehweg der Neuscharreler Allee in Richtung Neuscharrel die Flucht. Einer der beiden Rollerfahrer konnte unerkannt entkommen. Der Zweite, ein 15-jähriger Jugendlicher, sollte im Bereich der Neuscharreler Straße kontrolliert werden. Hierzu stellten die Polizisten den Streifenwagen auf dem Gehweg ab. Als sie aussteigen wollten, fuhr der Jugendliche in den bereits stehenden Zivilwagen hinein. Hierdurch verletzte der Rollerfahrer sich schwer. Ein 35-jähriger Polizist wurde leicht verletzt und ist bis auf Weiteres nicht dienstfähig. Am Streifenwagen entstand ein Schaden in Höhe von 10000 Euro. Am Roller beträgt der Schaden 500 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der Roller wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg beschlagnahmt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Friesoythe (Tel. 04491-93160) entgegen.

PM der PI Cloppenburg / Vechta vom 17.04.2019

 

Dorsten (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamter stürzt bei Verfolgung eines Fahrraddiebs und wird leicht verletzt

Heute, gegen 10.30 Uhr, wurden Polizeibeamte zu einer Gefahrenstelle an den Merkaden gerufen. Hier sollen Materialien bei Arbeiten auf einem Dach gefährlich gelagert worden sein. Während der Einsatzwahrnehmung sprach ein Zeuge die Beamten an und gab an, soeben zwei Männer beobachtet zu haben, die in der Nähe ein E-Bike gestohlen hätten. Die Beamten sahen einen Täter, wie dieser auf dem E-Bike in Richtung Holsterhausen und Kanalbrücke flüchtete. Ein 59-jähriger Beamte nahm mit dem Fahrrad des Zeugen die Verfolgung über auf. Etwa mittig der Kanalbrücke stürzte er und wurde dabei leicht verletzt. Er wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Täter flüchteten weiter in unbekannte Richtung. Die beiden Täter waren 18 bis 25 Jahre alt, waren 1,70 bis 1,85 Meter groß. Beide hatten schwarze Haare und waren schwarz gekleidet. Ein Täter trug einen schwarzen Pullover mit weißem Schriftzug „Fila“. Bei dem gestohlenen E-Bike handelt es sich um ein weißes Rad der Marke Zündapp mit lindgrünem Einkaufskorb hinten. Hinweise zu den Tätern erbittet das Regionalkommissariat in Marl unter Tel. 0800/2361 111.

PM des PP Recklinghausen vom 17.04.2019

 

Schwanebeck – Lütte – Dippmannsdorf (Brandenburg): Kennzeichendieb flüchtet alkoholisiert und ohne Führerschein

Tatzeit: Mittwoch, 17.04.2019, 02:30 Uhr: In der vergangenen Nacht fiel Beamten der Polizeiinspektion Brandenburg in der Ortslage Schwanebeck ein Mitsubishi auf, den sie stoppen und kontrollieren wollten. Dessen 37-jähriger Fahrer erhöhte jedoch seine Fahrgeschwindigkeit und versuchte sich einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Nachdem der Brandenburger dann in der Ortslage Lütte, von einem weiteren Einsatzmittel gestoppt werden sollte, überfuhr der Mann mit dem Fahrzeug eine Blumenrabatte, was in weiterer Folge zwar zu einem Reifenschaden am Mitsubishi führte, den Flüchtenden jedoch auch nicht veranlasste anzuhalten. Erst in Dippmannsdorf kam das Fahrzeug dann zum Stehen. Der Fahrer stieg aus und ergriff zu Fuß die Flucht. Die nacheilenden Beamten konnten den Mann jedoch kurz darauf stellen. Dabei wurden ein Polizeibeamter und der 37-Jährige selbst leicht verletzt.
Eine Überprüfung des Mitsubishis ergab dann, dass dieser bereits seit dem Jahr 2018 außer Betrieb gesetzt war. Die angebrachten Kennzeichen stammten aus einem Diebstahl und waren eigentlich einem Renault zugeteilt. Im Fahrzeug befanden sich neben weiteren entwendeten Kennzeichentafeln auch diverse Einbruchswerkzeuge, die durch die Beamten sichergestellt wurden.
Weiterhin stellte sich heraus, dass der Brandenburger nicht nur nicht im Besitz der gültigen Fahrerlaubnis war, sondern offenbar auch unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken und Betäubungsmitteln unterwegs war. Dahingehende Testungen bestätigten dies. So ergab der Atemalkoholtest einen Wert von 0,78 Promille, der Drogenschnelltest ein positives Ergebnis auf die Einnahme von Amphetaminen.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen und ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg gebracht. Dort erfolgte dann auch eine zuvor angeordnete Blutprobenentnahme, durch einen alarmierten Arzt, der sich dann ebenfalls auch die leichten Verletzungen anschaute, die sich der Mann auf seiner Flucht zugezogen hatte. Der leicht verletzte Polizeibeamte blieb weiter dienstfähig. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an.

PM der PD Brandenburg West vom 17.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): „Schwarzfahrer“ verletzt Polizeibeamten

Am Dienstagmorgen (16.04.2019) griff ein Fahrgast einen Polizeibeamten im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Bauernfeind an. Der Beamte wurde leicht verletzt.
Gegen 06:50 Uhr beobachtete ein Polizeibeamter, welcher in der U-Bahn auf dem Weg zum Dienst war, eine Fahrausweiskontrolle durch Mitarbeiter der Nürnberger Verkehrsaktiengesellschaft (VAG). Im Verlauf der Kontrolle konnte ein 21-jähriger Fahrgast keinen gültigen Fahrausweis vorweisen. Da sich der 21-Jährige sehr aggressiv verhielt, wies sich der Beamte als Polizeibeamter aus und unterstützte die VAG-Mitarbeiter bei der Identitätsfeststellung.
Im Bereich der U-Bahn-Haltestelle Bauernfeind versuchte der 21-jährige Mann zu flüchten, konnte jedoch von dem Beamten nach kurzer Verfolgung festgehalten werden. Hierbei schlug ihn der 21-Jährige mit der Faust in das Gesicht. Dem Beamten gelang es dennoch den „Schwarzfahrer“ bis zum Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd festzuhalten. Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Der 21-Jährige muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Körperverletzung verantworten. Da der Wohnsitz des 21-Jährigen nicht geklärt werden konnte, wird der Tatverdächtige auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM der PP Mittelfranken vom 17.04.2019

 

Winsen/L. (Niedersachsen): Polizeibeamte bespuckt und getreten

Am frühen Mittwochmorgen gegen 01.30 Uhr wurde der Polizei eine hilflose Person im Stadtgebiet gemeldet. Die eingesetzten Beamten stellten bei ihrer Kontrolle fest, dass sich ein 18 – jähriger Steller Bürger aufgrund seiner Alkoholisierung in einer hilflosen Lage befand. Bei den anschließenden polizeilichen Maßnahmen verhielt er sich den Beamten gegenüber sehr aggressiv, trat nach den Beamten und bespuckt diese sogar. Es folgte eine Ingewahrsamnahme und eine Blutentnahme. Ein Strafverfahren wegen Widerstandes wird die Folge seines Handelns sein.

PM der PI Harburg vom 17.04.2019

 

Weissenhorn (Bayern): Beamtenbeleidigung

Gestern Vormittag (16.04.2019) fuhren zwei uniformierte Beamte der Polizeiinspektion Weißenhorn zu Ermittlungen in einer anderen Sache zu einer Firma im Industriegebiet Eschach. Dort angekommen, sagte ein 51-jähriger Arbeiter zu seinem Kollegen auf Türkisch eine Beleidigung, die sich eindeutig auf die beiden Polizisten bezog. Was der 51-Jährige aber hierbei nicht wusste, war die Tatsache, dass einer der Beamten türkisch verstand. Gegen den 51-Jährigen wird jetzt wegen Beamtenbeleidigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 17.04.2019

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): Polizisten mit Messer bedroht – 21-Jähriger festgenommen

Die Polizei hat am Mittwochnachmittag, 17. April, in Bochum-Bergen einen 21-jährigen Bochumer festgenommen. Er hatte sich in seiner Wohnung verschanzt und die Beamten mit einer Waffe bedroht.
Der offensichtlich psychisch kranke Mann sollte von der Stadt Bochum in einem Krankenhaus untergebracht werden. Die Polizei leistete hierbei Amtshilfe. Doch als die Beamten gegen 12 Uhr an der Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Hiltroper Straße ankamen, verschanzte sich der 21-Jährige und bedrohte die Einsatzkräfte mit einem Messer. Zudem warf er zahlreiche Gegenstände aus seiner Wohnung auf die Straße.
Mit starken Kräften umstellte die Polizei den Bereich und sperrte die Straße. Der Fahrzeugverkehr wurde abgeleitet. Nach längeren Gesprächen gelang es Spezialkräften, den 21-Jährigen um 15.35 Uhr in einem günstigen Moment zu überwältigen. Er wurde dabei nicht verletzt.
Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bochum vom 17.04.2019

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz im Hambacher Forst – Diebstahl von Metallrohren – Strafanzeige wurde erstattet

Heute Morgen (17.04.19) wurde bei der Polizei eine Strafanzeige wegen des Diebstahls von vier Metallrohren und einer Kabeltrommel erstattet. Diese wurden von einer Baustelle in der Nähe der Forsthausstraße gestohlen. Die Rohre, etwa zehn Meter lang und 150 kg schwer, konnten bei einer Absuche des Geländes durch die Polizei in unmittelbarer Nähe zur Baumhaussiedlung „Krähennest“ gefunden und anschließend dem rechtmäßigen Eigentümer wieder übergeben werden.
Bei der Tatortaufnahme wurden die Polizisten und Mitarbeiter des RWE Werkschutzes von vermummten Personen mit Pyrotechnik beworfen, mehrere Beamte auch mit Steinen. Verletzt wurde jedoch niemand. Strafanzeigen wurden aufgenommen.

PM der POL Aachen vom 17.04.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt
Offensichtlich sturzbetrunken war ein 21-jähriger Mann am frühen Mittwochmorgen mit seinem Fahrrad im Bereich des Flughafens unterwegs. Der Mann wurde von einer Polizeistreife neben seinem Drahtesel auf dem Radweg liegend festgestellt. Ein Alkomattest erbrachte einen Atemalkoholwert von annähernd 2,5 Promille. Nachdem sich der 21-Jährige den Beamten gegenüber zunehmend aggressiv zeigte, mussten ihm Handschließen angelegt werden. In einem Krankenhaus wurde die Entnahme einer Blutprobe veranlasst, der Mann gelangt entsprechend zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 17.04.2019

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Waffen zum Verkauf angeboten, Eigentümer der Waffen gesucht!

Am Dienstag gegen 23.15 Uhr versuchte offensichtlich ein 25-Jähriger mehrere Waffen in einer Gastwirtschaft in der Angelstraße zu verkaufen. Ein weiterer Anrufer meldete einen mit Speer und Machete bewaffneten Mann in der Angelstraße.
Aufgrund der unklaren Lage wurde die Örtlichkeit von sieben Funkwagenbesatzungen angefahren. Vor Ort konnte der 25-Jährige nicht angetroffen werden. Bei den anschließenden Fahndungsmaßnahmen konnte der 25-Jährige auf dem Spielplatz Waldhornstraße/ Maxstraße festgestellt werden. Unter der Bank, auf der der Mann saß, befand sich eine Tasche, in der konnten in der Folge eine Kleinmenge an Amphetamin gefunden werden. Im Gebüsch hinter der Bank fanden die Beamten eine Machete, ein Barkomesser, zwei Speere und ein Schwert.
Da der Mann auf Ansprache aggressiv war und offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde er vorläufig festgenommen, gefesselt und zum Polizeirevier Mannheim-Neckarau verbracht.
Ersten Ermittlungen zufolge stammen die Waffen, die der 25-Jährige zum Verkauf anbot, aus einem Diebstahl, bzw. Einbruch in eine Gartenhütte im Bereich Neckarau. Ein entsprechender Einbruch bzw.
Diebstahl der Waffen wurde jedoch bis zum Berichtzeitpunkt nicht polizeilich bekannt.
Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittler des Polizeireviers Mannheim-Neckarau suchen nun nach dem Besitzer der Waffen und vermeintlichen Geschädigten. Dieser möge sich bitte unter der Telefonnummer 0621 833970 melden.

PM des PP Mannheim vom 17.04.2019

Gießen (Hessen): Mutmaßlicher Auto-Räuber nach Verfolgungsfahrt in Gießen
Festgenommen

Ein 27-jähriger Mann aus Baden-Württemberg steht im dringenden Tatverdacht, in der Nacht von Samstag auf Sonntag (13./14. April), unter Vorhalt einer Schusswaffe versucht zu haben, zwei Autos in seinen Besitz zu bringen. Es gelang ihm einen Hyundai zu erbeuten. Die Polizei nahm den polizeibekannten Mann im Zuge der Fahndung nach einer riskanten Verfolgungsfahrt schließlich auf dem Gießener Ring fest.
Unter einem Vorwand sprach der Tatverdächtige am Samstagabend gegen 23.15 Uhr in der Roonstraße einen Autofahrer und seine Mitfahrerin an. Den 20-jährigen Fahrer und seine Begleiterin soll er dabei mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert haben, das Auto zu verlassen. Der Autofahrer zog den Schlüssel ab und flüchtete damit, woraufhin der Verdächtige von seinem Vorhaben absah und sich entfernte.
Keine zwei Stunden später schlug der 27-Jährige im Altenfeldsweg offenbar noch einmal zu. Diesmal zog er die Schusswaffe, als zwei Frauen gerade in ein Auto eingestiegen waren. Gegen 01:00 Uhr forderte er mit der Waffe in der Hand eine 54-jährige Gießenerin und ihre 38-jährige Mitfahrerin auf, aus dem Auto auszusteigen. Den Pkw-Schlüssel ließ er sich diesmal aushändigen. Mit dem weißen Hyundai i40 flüchtete er zunächst in unbekannte Richtung. Die beiden Frauen erlitten einen Schock.
Im Rahmen der Fahndung stellte eine Streife den stadtauswärts fahrenden Hyundai gegen 02:20 Uhr im Schiffenberger Weg fest und folgte dem geraubten Pkw. Der 27-Jährige am Steuer versuchte mit riskanter Fahrweise und hoher Geschwindigkeit die Ordnungshüter abzuschütteln. Auf der feuchten Straße verlor er an der Auffahrt vom Schiffenberger Weg zur A485 nach Marburg die Kontrolle über den weißen Kombi, schleuderte über eine Verkehrsinsel, setzte die Fahrt mit beschädigten Reifen fort.
Zwei Streifen stoppten den Wagen nach einer Verfolgungsfahrt schließlich auf dem Gießener Ring und nahmen dem Flüchtigen widerstandslos fest. Der Mann und die Polizisten blieben dabei unverletzt. Bei der Festnahme wurde ein Streifenwagen beschädigt. Die verwendete Schreckschusswaffe fanden die Ordnungshüter im Hyundai.
Der aus dem Landkreis Biberach (Baden-Württemberg)stammende Verdächtige war nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis und augenscheinlich von Drogen berauscht. Er musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Gießen wurde der einschlägig vorbelastete Mann am Montag (15. April) dem zuständigen Haftrichter am Amtsgericht Gießen vorgeführt. Dort erging Haftbefehl wegen des Verdachtes des schweren Raubes. Der Baden-Württemberger kam in eine Justizvollzugsanstalt

PM des PP Mittelhessen vom 16.04.2019

 

Wolfenbüttel (Niedersachsen): Autofahrerin stößt gegen parkenden Funkstreifenwagen und fährt davon

Ein ungewöhnlicher Fall eines Verkehrsunfalles beschäftigte am Montagnachmittag die Polizei in Wolfenbüttel. Polizeibeamten war aufgefallen, dass sich an einem auf dem Dienststellengelände geparkt abgestellten Funkstreifenwagen frische Unfallspuren befanden.
Ermittlungen ergaben, dass vermutlich eine 80-jährige Autofahrerin aus Wolfenbüttel, die zuvor beim Kommissariat war, beim Ausparken mit ihrem PKW gegen den parkenden Funkstreifenwagen gestoßen war.
Anschließend war die mutmaßliche Verursacherin mit ihrem PKW davongefahren, ohne sich um den am Funkstreifenwagen entstandenen Sachschaden in Höhe von zirka 1000,– Euro zu kümmern. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen, zudem wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht eingeleitet.

PM der POL Salzgitter vom 16.04.2019

 

Berlin-Mitte: Exhibitionist vorläufig festgenommen

Die Bundespolizei nahm am Montag einen Mann vorläufig fest, der sich im Berliner Hauptbahnhof gegenüber einer Reisenden entblößt hatte.
Gegen 06:10 Uhr stellte sich der Mann in einem Geschäft im Bahnhof vor eine 36-jährige Reisende aus Hessen und entblößte sein Geschlechtsteil. Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Mann vorläufig fest. Während der polizeilichen Maßnahmen entblößte sich der 19-jährige Guineer erneut.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen exhibitionistischen Handlungen ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß gesetzt.

PM der BPOLD Berlin vom 16.04.2019

 

Bayreuth (Bayern): Rabiater Ladendieb entblößt sich bei der Polizei

Nachdem er in einem Verbrauchermarkt klaute, attackierte ein 39-jähriger zunächst die Polizisten, beleidigte sie und entblößte sich schließlich in der Dienststelle.
Am Montagabend, gegen 17.15 Uhr entwendete ein 39-jähriger Mann in einem Verbrauchermarkt in der Maximilianstraße Kosmetikartikel im Wert von ca. 65,– EUR. Bei der Anzeigenaufnahme schlug der in Bayreuth wohnhafte Mann dem Polizisten gegen das Funkgerät, so dass dieses zu Boden fiel. Außerdem betitelte er den Beamten auf das Übelste. Zur Unterbindung weiterer Straftaten nahmen die Polizisten den merklich alkoholisierten Mann mit zur Dienststelle. Hier entblößte er sich vor einer Polizistin und manipulierte an seinem Glied.
Gegen den 39-jährigen wird nun wegen verschiedenster Delikte ermittelt.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 16.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Einsatz wegen Ruhestörung endete in Polizeigewahrsam

Am Montagabend (15.04.2019) kam es aufgrund überlauter Musik zu einem Polizeieinsatz in einer Wohnung im Nürnberger Stadtteil St. Leonhard. Die Polizeibeamten wurden in der Wohnung bespuckt und mit einem Messer bedroht.
Gegen 23:40 Uhr teilte ein Anwohner eines Mehrfamilienhauses mit, dass er sich aufgrund überlauter Musik in seiner Ruhe gestört fühlte.
Der eintreffenden Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West wurde auf mehrmaliges Klingeln und Klopfen nicht geöffnet. Da nicht auszuschließen war, dass ein Unglücksfall vorliegen könnte, wurde die Feuerwehr zur Öffnung der Wohnungstür hinzugezogen. Als die Beamten die Wohnung betraten, kam der 50-jährige Bewohner mit einem Messer in der Hand in den Flur.
Der Mann kam der mehrmaligen Aufforderung das Messer wegzulegen nicht nach, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste.
Hierbei zog er sich eine Verletzung im Gesicht zu, welche in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden musste.
Im Verlauf des Einsatzes bespuckte der 50-Jährige die Einsatzkräfte. Nach der medizinischen Versorgung wurde der, offensichtlich unter der Wirkung berauschender Mittel stehende, Mann nach Prüfung der Haftfähigkeit vorläufig in Gewahrsam genommen.
Er muss sich nun unter anderem wegen des Verdachts der Beleidigung und des Tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 16.04.2019

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Fahrer torkelt aus Fahrzeug

Am 15.04.2019 kurz vor 5:00 Uhr erhielt die Polizei Oberhausen einen Hinweis, an der Ostrampe in Oberhausen Sterkrade stehe ein dunkler Mini mitten auf der Straße.
Ein Streifenwagen entdeckte das Fahrzeug kurze Zeit später wieder fahrend auf der Brandenburger Straße in Richtung Bahnhof. Der Mini wurde kurz darauf angehalten.
Der Fahrzeugführer torkelte nach dem Anhalten sofort aus dem Fahrzeug in Richtung Heck. Er fiel gegen den Mini und stützte sich ab, um nicht zu Boden zu gehen. Er roch deutlich nach Alkohol. Einen Alkoholtest konnte der 28jährige Mann nicht durchführen. Auf der Wache wurde daher eine Blutprobe entnommen, dabei leistete er auch noch Widerstand. Anzeige wegen Trunkenheit am Steuer und Widerstand wurden erstattet.

PM des PP Oberhausen vom 16.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Sachbeschädiger festgenommen – Haftantrag

Am Montagabend (15.04.2019) trat ein zunächst Unbekannter gegen mehrere geparkte Autos im Nürnberger Stadtteil Hummelstein. Ein Anwohner verständigte die Polizei.
Gegen 23:50 Uhr teilte ein Anwohner der Einsatzzentrale Mittelfranken mit, dass ein Mann in der Ingostraße gegen mehrere Zäune und geparkte Autos treten würde. Die alarmierte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd traf den 44-jährigen Tatverdächtigen kurze Zeit später noch vor Ort an. Der 44-Jährige verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv und versuchte sich der Festnahme zu entziehen, sodass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Hierbei trat er mit den Füßen nach den Beamten, welche hierdurch leicht verletzt wurden. Der 44-Jährige erlitt bei der Festnahme Gesichtsverletzungen und musste in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.
Gegen 44-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Da der 44-Jährige keinen festen Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland nachweisen kann, wird er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 16.04.2019

 

Bürstadt (Hessen): Strafanzeige gegen 16-Jährigen nach Diebstahl und Widerstand

Wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, bei dem eine Polizistin leicht verletzt wurde, muss sich demnächst ein 16 Jahre alter Jugendlicher aus Lampertheim strafrechtlich verantworten.
Der Jugendliche ist am frühen Dienstagmorgen (16.4.) lautstark mit Bekannten durch Bürstadt gelaufen. Darüber hinaus führte er einen Leitpfosten mit sich, der offensichtlich vorher gestohlen war. Eine Streife der Polizeistation Lampertheim-Viernheim kontrollierte die Gruppe gegen 3.30 Uhr in der Mainstraße.
Für die Personalienfeststellung und zur Verhinderung von weiteren Straftaten sollte der 16-Jährige die Beamten zur Wache begleiten, wogegen sich der unter Alkoholeinfluss stehende Jugendliche wehrte und durch zwei Bekannte unterstützt wurde. Die Gruppe versuchte den 16-Jährigen aus dem Streifenwagen zu holen und trat unter anderem gegen das Auto.
Nachdem die Beamten Pfefferspray eingesetzt haben und weitere Polizisten zur Unterstützung vor Ort kamen, konnte der 16-Jährige schlussendlich mitgenommen werden. Auf der Polizeidienststelle in Lampertheim wurde für das eingeleitete Strafverfahren eine Blutentnahme durchgeführt. Zuvor wurde bei dem 16-Jährigen ein Alkoholwert von 1,8 Promille festgestellt. Die Erziehungsberechtigten des Lampertheimers sind von den Beamten über den Vorfall informiert worden, die nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen gemeinsam mit ihrem Sohn die Polizeiwache wieder verließen. Im Zuge des Verfahrens wird die Polizei jetzt prüfen, inwieweit die zwei 18 Jahre alten Begleiter des Jugendlichen für ihr Verhalten strafrechtlich zu belangen sind. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Südhessen vom 16.04.2019

 

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Schlägerei vor Diskothek

Am vergangenen Wochenende ist es vor einer Diskothek im Bereich der Kurt-Wagner-Straße zu Streitigkeiten zwischen zwei Personengruppen gekommen, die sich im weiteren Verlauf zu einer Schlägerei mit etwa 15 Beteiligten entwickelt haben. Eine Person ist im Rahmen der Auseinandersetzungen schwer verletzt worden.
Die Polizei sucht weitere Zeugen.
Am Samstag, den 13. April 2019, gegen 1:40 Uhr gerieten mehrere Personen vor dem Funhouse Elmshorn aneinander. Es entwickelte sich eine handfeste Schlägerei. Beim Eintreffen der Polizei trennten sich die rivalisierenden Gruppen und verließen den Bereich vor der Partylocation.
Zwei Diensthundeführer stellten kurz darauf im unmittelbaren Nahbereich eine Gruppe mit vier an der Schlägerei beteiligten Personen. Die vier Syrer im Alter von 17 bis 18 Jahren zeigten sich aggressiv und versuchten im Beisein der Beamten zwei gesichtete Kontrahenten anzugehen. Als zwei Personen aus der Gruppe heraus die Polizisten mitsamt den mitgeführten Diensthunden angriffen, nahmen die Beamten alle vier Personen der Gruppe fest.
Im Folgenden stellten die Beamten bei einer der festgenommenen Personen Stichverletzungen fest. Ersten Ermittlungsansätzen zufolge stammen die Verletzungen aus der vorangegangenen Schlägerei.
Rettungskräfte transportierten den schwer verletzten jungen Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.
Die Polizei setzte mehrere Streifenwagen ein und blieb zur Verhinderung weiterer Straftaten vorsorglich mit einem entsprechenden Aufgebot an Polizeikräften vor der Diskothek präsent.
Nach ersten Ermittlungen seitens der Kriminalpolizei besteht indes ein Tatverdacht gegen einen 27-Jährigen türkischen Staatsbürger. Die Ermittlungen hierzu dauern derweil an.
Die Hintergründe zu den Streitigkeiten sind bislang unklar. Die Kriminalpolizei Elmshorn hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter 04121-8030 um weitere Zeugenhinweise.

PM der PD Bad Segeberg vom 16.04.2019

 

Düsseldorf-Gerresheim (Nordrhein-Westfalen): Sprayer auf frischer Tat ertappt – Zwei junge Männer festgenommen – Beamte verletzt

In der Nacht zu Dienstag wurden zwei junge Männer beim illegalen Graffiti-Sprayen ertappt und durch Zivilkräfte festgenommen. Bei der Festnahme verletzten sich zwei Beamte.

Gegen 23.00 Uhr beobachteten Zivilkräfte des Einsatztrupps der Inspektion Nord zwei junge Männer, welche sich in verdächtiger Weise verhielten. In der anschließenden kurzen Observation im Bereich Benderstraße/Gräulinger Straße mit weiteren Beamten konnten die Verdächtigen beim Sprühen von Farbschmierereien beobachtet werden.

Daraufhin wollten die Zivilfahnder die Täter am Forster Weg anhalten und kontrollieren. Dieser Kontrolle versuchten sich beide zu entziehen und flüchteten zu Fuß. In unmittelbarer Nähe konnten sie jedoch gestellt und festgenommen werden. Durch den geleisteten Widerstand bei der Festnahme verletzten sich zwei Beamte. Ein Kollege verbleibt dienstunfähig. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden Spraydosen und Betäubungsmittel bei den beiden polizeilich bekannten 18-Jährigen aufgefunden. Sie wurden nach Identitätsfeststellung und Fertigung der Strafanzeigen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Düsseldorf vom 16.04.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Widerstand

Ein mit 2,46 Promille alkoholisierter Radfahrer war am Montagnachmittag in der Straße der Jugend/Lutherstraße unterwegs. Während seiner Fahrt beschädigte er zwei Fahrzeuge. Wenig später lag er auf einer Rasenfläche im Bereich der Bahnhofsbrücke. Der 27-Jährige leistete erheblichen Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, schlug wild um sich und spuckte herum. Er wurde beruhigt, fixiert und in Gewahrsam genommen. Eine beweissichernde Blutprobe erfolgte. Der Mann musste in eine Spezialabteilung des CTK eingeliefert werden.

PM der PD Brandenburg Süd vom 16.04.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Bespuckt und Widerstand

In einem Wohnhaus in der Spremberger Vorstadt trafen Polizeibeamte am frühen Dienstagmorgen gegen 01:15 Uhr auf einen volltrunkenen 44-Jährigen. Vorausgegangen waren fortwährende Ruhestörungen des Mannes. Der polizeilich Bekannte wurde in Gewahrsam genommen. Er leistete aktiven Widerstand und spuckte um sich. Weitere Ermittlungen wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte führt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 16.04.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten nach Ladendiebstahl

Am Montag, 15.04.2019, betrat eine 39-Jährige einen Supermarkt in der Eilper Straße. Dort fiel sie einer 54-jährigen Kassiererin auf, als sie sich eine Packung Tabak in die Handtasche steckte. Wenig später bezahlte sie an der Kasse nur wenige Artikel, den Tabak jedoch nicht. Hier sprachen die Mitarbeiterinnen sie auf den Diebstahl an und erteilten ein ein lebenslanges Hausverbot. Da die 39-Jährige der Polizei bereits wegen ähnlicher Delikte bekannt war und keinen festen Wohnsitz besaß, nahmen die Beamten die Diebin vorläufig fest. Bei einer Durchsuchung fanden die Ermittler Betäubungsmittel auf, welches sie sicherstellten. Bei der Festnahme setzte sich die Frau zur Wehr, indem sie sich immer wieder auf den Boden fallen ließ und nach den Polizisten trat. Dies gelang ihr nicht, sodass niemand verletzt wurde. Die Diebin muss jetzt mit einer weiteren Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 16.04.2019

 

Dillenburg (Hessen): Mit Sprung gerettet / 34-Jähriger fährt in Wetzlar auf Polizisten zu – Richter ordnet Untersuchungshaft an

Ohne jegliche Rücksicht und schwerste Verletzungen in Kauf nehmend, flüchtete am Sonntagmorgen (14.04.2019) ein 34-Jähriger vor der Polizei. Die beiden Polizisten und eine Begleiterin mussten zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Ein Wetzlarer Richter ordnete Untersuchungshaft, unter anderem wegen versuchten Mordes, gegen den in Dietzhölztal lebenden Mann an.
Gegen 05.35 Uhr fiel der Polizeistreife ein grüner Audi A4 auf dem Gelände der Tankstelle in der Bergstraße auf. Mit im Funkwagen saß eine Rechtsreferendarin der Staatsanwaltschaft Gießen, die ein Praktikum absolvierte. Die Polizisten entschlossen sich den Fahrer zu kontrollieren und fuhren auf das Gelände. Der Fahrer kehrte nach dem Bezahlen zu seinem Wagen zurück und bemerkte die Polizisten. Er stieg schnell ein und fuhr in Richtung Waschstraße davon, um der Kontrolle zu entgehen. Dort musste er jedoch drehen, da ihm der Weg versperrt war. In der Zwischenzeit stellten die Polizisten ihren Streifenwagen in den Weg, stiegen gemeinsam mit ihrer Begleiterin aus, gingen auf den Audi zu und forderten den Fahrer deutlich auf stehen zu bleiben.
Jetzt beschleunigte der 34-Jährige mit quietschenden Reifen seinen Audi und fuhr auf die beiden Kollegen zu. Die Polizisten und ihre Begleiterin mussten sich mit einem Sprung zur Seite vor einem Zusammenstoß retten, einen der Polizisten erwischte der Audi leicht am Bein. Alle drei blieben unverletzt. Der Flüchtende fuhr ohne zu bremsen durch eine ca. ein bis anderthalb Meter breite Lücke zwischen dem Funkwagen und einem weiteren Pkw, der im Tankstellenbereich stand, hindurch und drückte die Fahrzeuge auseinander. Anschließend fuhr er mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Innenstadt davon. Mit dem demolierten Streifenwagen nahmen die Polizisten die Verfolgung auf. Letztlich verlor der Dietzhölztaler am Kreisverkehr zwischen Dalheim und Aßlar die Kontrolle über seinen Audi und krachte in eine Leitplanke. Dort nahmen ihn die Verfolger fest.
Da der 34-Jährige unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, musste er sich auf der Wetzlarer Wache einer Blutentnahme unterziehen. Den Sonntag sowie die Nacht auf Montag verbrachte er im Polizeigewahrsam. Der Audi ist nicht zugelassen, die an ihm angebrachten Kennzeichen sind gestohlen. Der Dietzhölztaler ist zudem nicht im Besitz eines Führerscheins. Die Polizei ermittelte in der Vergangenheit bereits mehrere dutzend Male, unter anderem wegen
Eigentums- und Gewaltdelikten sowie wegen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen den 34-Jährigen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Wetzlar wurde er am Montagnachmittag (15.04.2019) einem Richter am Amtsgericht Wetzlar vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Mordes. Die Staatsanwaltschaft geht momentan davon aus, dass der 34-Jährige durch das gezielte Zufahren auf die Polzisten und ihre Begleiterin billigend in Kauf nahm, dass diese hätten schwer verletzt bzw. getötet werden können. Zudem ermitteln Staatsanwaltschaft und Polizei wegen Diebstahls, Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinflusses, Verkehrsunfallflucht sowie Gefährdung des Straßenverkehrs. Er sitzt nun in einer hessischen Untersuchungshaftanstalt ein.
Die Ermittlungsbehörden bitten Zeugen des Vorfalls auf der Tankstelle und der sich anschließenden Verfolgungsfahrt durch Wetzlar bis zum Kreisverkehr zwischen Dalheim und Aßlar, sich unter Tel.:
(06441) 9180 bei der Polizeistation Wetzlar zu melden.

PM des PP Mittelhessen-Pressestelle Lahn-Dill vom 16.04.2019

 

Bockum (Nordrhein-Westfalen): Unfallflucht – Polizei stellt alkoholisierten Autofahrer

Gestern Mittag (15. April 2019) hat die Polizei einen Mann gestellt, der unter Einfluss von Alkohol einen Unfall verursacht hatte. Der Autofahrer entfernte sich von der Unfallstelle, ohne den Schaden zu melden. Bei dem Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt.
Gegen 12:45 Uhr bemerkte eine 51-jährige Anwohnerin der Sollbrüggenstraße, dass die rechte Fahrzeugseite ihres geparkten Autos beschädigt und der rechte Vorderreifen platt war. Sie informierte die Polizei. Ein Zeuge erzählte ihr, kurz vorher einen lauten Knall gehört zu haben. Die 51-Jährige sprach daraufhin einen Autofahrer an, der nur wenige Meter entfernt vom Unfallort parkte. Er reagierte zunächst nicht und händigte ihr dann einen Zettel mit seinen angeblichen Personalien aus. Als sie ihn aufforderte, mit ihr auf die Polizei zu warten, entfernte er sich zu Fuß in Richtung Uerdinger Straße.
Polizeibeamte konnten den Flüchtigen kurze Zeit später im Bereich der Uerdinger Straße / Sollbrüggenstraße stellen. Als die Polizisten den 66-Jährigen zum Streifenwagen brachten, beleidigte er sie. Dabei bemerkten die Polizeibeamten Alkoholgeruch bei dem Krefelder. Ein Atemalkoholtest verlief positiv, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Krefeld vom 16.04.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer ohne Führerschein und Zulassung flüchtet vor Streifenwagen – eine Festnahme

Im Rahmen der Streife bemerkten Polizeibeamte am Montag, 15.04.2019, zwei Personen auf der Kurt-Schumacher-Straße, die auf einem Kleinkraftrad ohne amtliches Kennzeichen unterwegs waren. Als sie den Roller in Höhe der Uferstraße gegen 22:40 Uhr kontrollieren wollten, missachtete der 19-jährige Fahrer die Anhaltezeichen des Funkstreifenwagens, beschleunigte und flüchtete in Richtung Innenstadt. Er ignorierte den Streifenwagen, der ihm nun mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn folgte. Bei der Flucht über unterschiedliche, innerstädtische Straßen, fuhr der Rollerfahrer mehrfach über den Gehweg und über Rotlicht zeigende Ampeln. Auf der Zeppelinallee kollidierte er mit einem neben ihm fahrenden Streifenwagen und stürzte. Dabei zog sich seine 18-jährige Sozia leichte Verletzungen zu, die die Essenerin ambulant in einem örtlichen Krankenhaus behandeln lassen musste. Der 19-Jährige setzte nach dem Sturz seine Flucht zu Fuß fort, er konnte kurze Zeit später auf der Wittekindstraße durch Polizeibeamte eingeholt werden, die ihn vorläufig festnahmen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass das Kleinkraftrad des 19-Jährigen nicht ordnungsgemäß zugelassen war.
Außerdem war der Essener nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis. Gegenüber den kontrollierenden Beamten gab er zudem an, dass er im Laufe des Tages Betäubungsmittel konsumiert habe. Ein Arzt entnahm ihm im Gewahrsam eine Blutprobe. Zudem stellte sich bei der Überprüfung des Esseners heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl besteht, weil er nach einem Hafturlaub nicht in die Justizvollzugsanstalt zurückgekehrt war. Ihn erwartet ein Strafverfahren. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 16.04.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Festnahme nach versuchtem Einbruch mit anschließender Untersuchungshaft

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Kiel und der Polizeidirektion Kiel:
Freitagmorgen nahmen Beamte des 2. PR Kiel und des Kriminaldauerdienstes zwei Männer fest, die im Verdacht stehen, versucht zu haben, in ein Geschäft in der Holstenstraße eingebrochen zu sein. Bei der Festnahme leisteten die Tatverdächtigen Widerstand; dabei verletzten sich zwei Polizisten. Die Täterverdächtigen befinden sich in Untersuchungshaft. Eine dritte Person konnte flüchten.
Am 12.04.2019 um 03:28 Uhr wurde die Einsatzleitstelle der Polizei durch einen Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma über einen Einbruchalarm in ein Mobilfunkgeschäft in der Kieler Fußgängerzone informiert. Per Videoüberwachung seien verdächtige Personen vor dem Geschäft zu sehen gewesen.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, befand sich jedoch niemand vor dem Objekt. Es war aber ersichtlich, dass versucht wurde, die Eingangstür aufzubrechen. Nach kurzer Zeit traten drei Männer aus einem danebenliegenden Hausflur auf die Straße. Als diese von den Polizisten angesprochen wurde, traten sie sofort die Flucht an und rannten in verschiedene Richtungen.
Bei der Verfolgung der Männer verletzte sich ein 22-jähriger Beamter. Ein Flüchtiger konnte einige Meter weiter gestellt werden.
Bei der folgenden vorläufigen Festnahme leistete der 32-jährige Tatverdächtige erheblichen körperlichen Widerstand.
Seinem 34-jährigen Mittäter folgte ein anderer Polizist, welcher den Tatverdächtigen einholen konnte. Als der 29-jährige Beamte die Beine des Verdächtigen umfasste, stürzten beide Männer zu Boden.
Dabei verletzte sich der Beamte. Der Verdächtige riss sich folgend unter großem Kraftaufwand los und setzte die Flucht fort. Der Polizist konnte den Mann erneut einholen und durch den Einsatz von Pfefferspray an einer weiteren Flucht hindern.
Der dritte Tatverdächtige konnte fliehen.
Die beiden vorläufig Festgenommenen wurden in das Polizeizentralgewahrsam verbracht. Die Polizisten suchten ein Krankenhaus zur Erstversorgung der Verletzungen auf.
Bei der anschließenden Inaugenscheinnahme des Tatortes fanden die Beamten diverses Aufbruchwerkzeug in dem Treppenhaus auf, aus welchem die Tatverdächtigen gekommen waren. Ausgehend von dem Flur wurden mehrere Türen aufgehebelt, die in das angrenzende Geschäft führen.
Diese waren erheblich beschädigt. Gestohlen wurde nichts.
Im weiteren Verlauf des Tages wurden die zwei Männer auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Richter am Amtsgericht Kiel vorgeführt. Dieser erließ Untersuchungshaftbefehle. Die Tatverdächtigen wurden im Anschluss an die Vorführung an eine Justizvollzugsanstalt überstellt.
Das K12 der Bezirkskriminalinspektion hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der PD Kiel vom 16.04.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte beleidigt

Möglicherweise in einer psychischen Ausnahmesituation befand sich eine 37-jährige Frau, welche am Montagabend in der Ehlersstraße einen Polizeieinsatz auslöste. Die Mutter der Frau hatte sich telefonisch an die Polizei gewandt und mitgeteilt, dass ihre alkoholisierte Tochter sie zuvor massiv beleidigt und auch geschlagen habe. Bereits beim Eintreffen einer Streifenwagenbesatzung schrie die 37-Jährige aus einem Fenster in Richtung der Beamten und beleidigte sie ebenfalls unmittelbar. Auch nach Betreten der Wohnung setzte die Frau ihre wüsten Beschimpfungen fort und ging nach einer Weile unvermittelt mit erhobenen Händen und in drohender Haltung auf die Polizeibeamten zu. Sie musste daraufhin überwältigt werden, unter heftiger Gegenwehr wurden ihr Handschließen angelegt. Die 37-Jährige spuckte zwei Mal in Richtung der Beamten, verfehlte diese aber. Unter Fortsetzung der Beleidigungen wurde die Frau schließlich in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Sie gelangt entsprechend zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 16.04.2019

 

Neuss-Weckhoven (Nordrhein-Westfalen): Tatverdächtiger Drogendealer leistet Widerstand

Auf der Grevenbroicher Straße fiel einer Streifenbesatzung der Polizeiwache Neuss am Montagnachmittag (15.04.), gegen 16:15 Uhr, ein Radfahrer auf, der verbotenerweise mit seinem Smartphone telefonierte. In Höhe der Straße „Am Palmstrauch“
wurde der Mann angehalten und überprüft. Dabei fiel den Beamten auf, dass der Neusser offensichtlich unter Drogeneinfluss stand und darüber hinaus auch noch Rauschgift mit sich führte. Als er mit zur Polizeiwache sollte, ergriff er plötzlich die Flucht. Nach kurzer fußläufiger Verfolgung konnte der 33-Jährige erneut dingfest gemacht werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Auf ihn warten Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 16.04.2019

 

Leonberg, Eltingen (Baden-Württemberg): Alkoholisierte 31-Jährige randaliert

Außer Rand und Band geraten war eine 31-Jährige am frühen Dienstagmorgen in der Tuttlinger Straße. Vermutlich weil sie alkoholisiert war, beleidigte die Frau die einschreitenden Polizeibeamten in einem fort. Sie wurde schließlich in Gewahrsam genommen und verbrachte den Rest der Nacht beim Polizeirevier.
Anrufer hatten kurz nach 04:00 Uhr die Polizei alarmiert, weil ihnen ein VW aufgefallen war, an dessen Steuer die 31-Jährige saß. Sie hatte wohl Schwierigkeiten beim Ausparken gehabt und eine Garagenwand touchiert. Die Beamten stellten Alkoholgeruch bei ihr fest und machten einen Atemalkoholtest, der den Verdacht erhärtete. Da sie sich einer Blutentnahme unterziehen musste, ernteten die Polizisten fortan Beleidigungen, die sich über den gesamten Verlauf der polizeilichen Maßnahmen erstreckten. Außerdem versuchte die 31-Jährige sich vehement gegen ihre Mitnahme zu wehren und zu sperren. Sie schrie lautstark herum und musste unter Zwang ins Klinikum und anschließend in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht werden. Gegen sie wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand und Beleidigung ermittelt.

PM des PP Ludwigsburg vom 16.04.2019

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Couragierte Bürger, Polizei und städtisches Ordnungsamt bändigen aggressiven Ladendieb

Dem couragierten Auftreten von Bürgern, dem beherzten Eingreifen von Mitarbeitern des Ordnungsamts der Stadt Siegen und Polizeibeamten ist es zu verdanken, dass ein aggressiver Ladendieb dingfest gemacht werden konnte. Am frühen Montagabend
(15.04.2019) rechnete ein 32-jähriger auf Diebestour befindlicher Mann nicht damit von einem aufmerksamen Ladendetektiv erwischt zu werden. Dieser hatte den Langfinger in einem Kaufhaus an der Bahnhofstraße beobachtet, wie er eine Jacke an sich nahm und das Kaufhaus verließ, ohne die Ware zu bezahlen. Durch den Ladendetektiv angesprochen, schlug der Dieb mehrmals auf diesen ein und flüchtete.
Aufgrund des aggressiven Vorgehens des Diebs, verständigte eine Angestellte des Kaufhauses Mitarbeiter des Ordnungsamts und der Polizei im Treffpunkt Sicherheit. Zwischenzeitlich eilten Passanten dem Ladendetektiv bis zum Eintreffen der Ordnungsamtsmitarbeiter zur Hilfe und unterbanden das Fluchtgebaren des Verdächtigen. Der 32-Jährige wehrte sich heftig gegen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes und schlug um sich, weshalb sie dem Wüterich Handfesseln anlegten und so die polizeiliche Strafverfolgung wesentlich erleichterten. Das hielt den Hitzkopf nicht davon ab auch im Beisein der alarmierten Polizeibeamten weiterhin Widerstand zu leisten. Die Beamten vollzogen in der Kette einer beispielhaften Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Ordnungskräften und Polizei die letzten Schritte, fertigten eine Strafanzeige und sperrten den Wüterich in eine Gewahrsamszelle. Ein 37-jähriger Mitarbeiter des Ordnungsamts der Stadt Siegen erlitt leicht Verletzungen.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 16.04.2019

 

Otterberg (Rheinland-Pfalz): Alkohol am Steuer, Widerstand und ohne Führerschein

Äußerst rücksichtslos handelte am Montagabend eine 34-Jährige aus Otterberg. Die Frau befuhr mit ihren beiden Kindern die K35 in Richtung Otterberg und kam vermutlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Sie verlor die Kontrolle über das Auto und krachte in eine Leitplanke. Verletzt wurde hierbei glücklicherweise niemand. Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten jedoch fest, dass die Frau unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Der Alkoholtest zeigte einen Wert von 2,37 Promille! Während der Unfallaufnahme wollte sich die 34-Jährige vom Geschehen entfernen, wurde aber von den Polizist/innen festgehalten.
Mit Händen und Füßen wehrte sie sich gegen die Beamten, verletzte durch einen Tritt sogar eine Polizistin am Bein. Außerdem trat sie gegen den Streifenwagen, wodurch eine Delle am hinteren Kotflügel entstand. Doch nicht genug: Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der 34-Jährigen bereits im Februar die Fahrerlaubnis entzogen wurde. Der Grund war auch in diesem Fall „Alkohol am Steuer“. Die beiden Kinder wurden dem Vater übergeben. Weitere Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 16.04.2019

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung in der Mittelstraße, Zeugen gesucht!

Am Dienstag gegen 14.10 Uhr kam es in der Mittelstraße Ecke Draisstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen.
Nach derzeitigem Ermittlungstand bedrohte ein 30-Jähriger Mann einen anderen 30-Jährigen und einen 44-Jährigen mit einem Messer, offensichtlich wegen bereits im Vorfeld bestehender Differenzen.
Der 44-Jährige bekam daraufhin eine 2 m lange Eisenstange gereicht und schlug dem Bedroher diese zunächst auf den Kopf und in einem zweiten Schlag gegen den Arm des Mannes, der den weiteren Schlag augenscheinlich abwehren wollte.
Der 30-Jährige Bedroher zog sich hierbei eine blutende Wunde am Kopf zu. Bei seiner Kontrolle durch Polizeibeamte wollte er von einer Auseinandersetzung nichts wissen, gab lediglich an gestürzt zu sein, zeigte sich gegenüber den Polizeibeamten äußerst aggressiv und wollte auf Zurufen nicht stehen bleiben. Er wurde von den Beamten zu Boden gebracht, in Gewahrsam genommen, anschließend ärztlich vor Ort und in einem Krankenhaus versorgt.
Auch seine beiden Kontrahenten wurden angetroffen und zum Sachverhalt befragt.
Während der Auseinandersetzung und den anschließenden polizeilichen Maßnahmen kam es in der Mittelstraße zu einer größeren Ansammlung von Schaulustigen.
Insgesamt waren sieben Funkwagenbesatzungen eingesetzt.
Die genauen Hintergründe und der Tatablauf sind nun Gegenstand der Ermittlungen der Polizeibeamten des Polizeireviers Mannheim-Neckarstadt.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter 0621 33010 zu melden und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

PM des PP Mannheim vom 16.04.2019

 

Füssen (Bayern): Nach Ladendiebstahl Polizeibeamte beleidigt

in amtsbekannter 20-Jähriger entwendete mit einem unbekannten Komplizen ein Parfum in einem Füssener Drogeriemarkt. Dabei wurde er jedoch von einer Verkäuferin beobachtet. Der 20-Jährige konnte noch im Geschäft gestellt werden, während sein Komplize unerkannt flüchten konnte. Gegenüber der hinzugerufenen Streife der Polizei Füssen verhielt sich der Dieb renitent und beleidigte mehrfach die Polizeibeamten. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Die Ermittlungen gegen seinen Begleiter wurden aufgenommen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91230 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.04.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte

Gegen Mitternacht ging bei der Polizeiinspektion Neu-Ulm die Mitteilung über randalierende Personen an einer Bushaltestelle in der Wiblinger Straße ein. Diese würden Radfahrer verbal belästigen und hätten auch versucht einen Radfahrer vom Rad zu ziehen, was allerdings misslang. Weiterhin sei eine Glasscheibe an der Bushaltestelle beschädigt. Bei Eintreffen der ersten Streifenbesatzung wurde diese umgehend verbal aggressiv angegangen.
Ein 20-Jähriger baute sich drohend vor einem Polizeibeamten auf und wurde zur Unterbindung eines Angriffs zu Boden gebracht. Hiergegen leistete er körperlichen Widerstand. Sein 17-jähriger Begleiter versuchte ihn aus dem Gewahrsam zu befreien, weswegen auch er zu Boden gebracht wurde. Hierbei schlug er einem Polizeibeamten mehrmals mit der Faust in das Gesicht. Erst nach Eintreffen weiterer Polizeistreifen konnte die beiden Personen endgültig fixiert und gefesselt werden.

Auf der Dienststelle bespuckte der 17-Jährige mehrere Polizisten. Nachdem beide Personen erheblich alkoholisiert waren, wurden auf staatsanwaltschaftliche Weisung Blutentnahmen durchgeführt, wogegen sich die beiden auch wehrten. Während des gesamten Vorfalls wurden alle eingesetzten Kräfte fortlaufend beleidigt. Ein Polizeibeamter wurde bei dem Vorfall so schwer verletzt, dass er nicht mehr dienstfähig war. Zwei weitere Beamte wurden leicht verletzt; ob die beiden Männer verletzt wurden, konnte aufgrund des Verhaltens bislang nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen. Beide wurden in Gewahrsam genommen und in den frühen Morgenstunden wieder entlassen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.04.2019

 

Linz (Oberösterreich): Mann fuhr unter Drogeneinfluss mit Fahrzeug

Ein 36-jähriger Mann aus Linz wurde am 16. April 2019 gegen 11:53 Uhr in Stadtgebiet von Linz einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen. Dabei nahmen die Polizisten deutliche Symptome einer Suchtmittelbeeinträchtigung wahr. Während der Kontrolle überreichte der Mann den Beamten ein Ausweisetui, in dem sich ein Papierbriefchen mit geringer Menge Heroin befand. In der Folge verhielt sich der Mann zunehmende aggressiv gegenüber den Beamten, schrie laut herum und gestikulierte wild mit den Händen. Der 36-Jährige wurde zur Polizeiinspektion Nietzschestraße verbracht, wo er schließlich den Konsum von Kokain eingestand. Ein Drogenschnelltest verlief auf Kokain, Heroin und THC positiv. Eine amtsärztliche Untersuchung ergab die Fahruntauglichkeit. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen.

PA der LPD Oberösterreich vom 16.04.2019

 

Altenburg (Thüringen): Ermittlungen gegen 44-Jährigen

Am 15.04.2019, gegen 16:15 Uhr kamen Polizeibeamte in der Wenzelstraße zum Einsatz. Ein 44-Jähriger griff vor Ort befindlichen Sanitätern tätlich an, als diese dem am Boden in hilfloser Lage befindlichen Mann medizinische Hilfe leisten wollten. Als der stark Alkoholisierte die eingetroffenen Polizeibeamten erblickte, wurde er zunehmend aggressiver und versuchte diese zu schlagen. In der Folge konnte er unter Kontrolle gebracht und in ein Fachklinikum verbracht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Im Umfeld der Wenzelstraße wurden mehrere beschädigte Fahrzeuge sowie eine beschädigte Hauseingangstür festgestellt. Inwiefern der 44-Jährige hierfür als Täter in Frage kommt, ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen. Die Altenburger Polizei (Tel. 03447 / 4710) bittet daher Zeugen, welche sachdienliche Angaben zu den genannten Sachbeschädigungen machen können.

PM der LPI Gera vom 16.04.2019

 

Olbernhaus (Sachsen): 48-Jähriger nach Verfolgungsfahrt gestellt

Nach einer Verfolgungsfahrt in Olbernhau, bei der ein flüchtender Ford einen Funkstreifenwagen gerammt hat und mit einer Kehrmaschine kollidiert war, konnte ein 48-jähriger Insasse gestellt werden.
In der Goethestraße wollten Polizeibeamte zuvor den Pkw Ford kontrollieren. Doch anstatt anzuhalten, gab der Fahrer Gas. Einen quergestellten Funkstreifenwagen umfuhr der unbekannte Autofahrer und streifte dabei das Polizeifahrzeug. Offenbar ohne Rücksicht auf den vorfahrtsberechtigten Verkehr fuhr der Ford unter anderem über die Albertstraße und den Steinbruchweg bis schließlich in die Straße Finkenaue. Dort kollidierte der Ford mit einer Kehrmaschine. Der Schaden am Ford und dem Funkwagen wurde jeweils auf ca. 1 000 Euro geschätzt. Zum möglichen Schaden an der Kehrmaschine liegen noch keine Angaben vor. Der Fahrer des Ford flüchtete schließlich zu Fuß. Den 48-jährigen Beifahrer konnten die Beamten dingfest machen. Dabei leistete er Widerstand. Gegen ihn wird nunmehr wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Die Ermittlungen zum unbekannten Autofahrer und den Beweggründen der Flucht dauern an.

PM der PD Chemnitz vom 16.04.2019

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): 19-Jähriger greift Bundespolizisten in Siegburg an

Samstagabend versuchte sich ein Mann in eine Kinovorstellung zu schleichen, ohne zu bezahlen. Als die Bundespolizisten seine Identität feststellen wollten, weigerte er sich und leistete Widerstand gegen die Polizisten.
Um kurz nach 21:00 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei beim Streifengang am Siegburger Bahnhof von einem Mitarbeiter des Kinos angesprochen. Ein 19-Jähriger habe mehrfach versucht ohne zu bezahlen in die Filmvorstellung zu gelangen bis ihm ein Hausverbot erteilt wurde.
Die Beamten trafen den Mann aus Königswinter an und kontrollierten ihn, um die Personalien für das Hausverbot festzustellen. Mit dieser Kontrolle war er nicht einverstanden und griff die Bundespolizisten schließlich mit Faustschlägen an, die abgewehrt wurden. Die Streife stellte die Identität auf der Dienststelle fest.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ und „Körperverletzung“ ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 15.04.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten – Mann mit Haftbefehl versteckt sich unter Bett

Am Freitag, 12.04.2019, suchten Polizisten gegen 21:30 Uhr einen zu Festnahme ausgeschriebenen Mann (44) in Altenhagen auf. Als eine Frau die Wohnungstür öffnete, sahen die Beamten noch, wie der Gesuchte sich unter einem Bett zu versteckten versuchte.
Nachdem die Polizisten das Versteckspiel für beendet erklärten, wurde der Gesuchte unverschämt. Er beleidigte die Beamten und drohte mit Kopfstößen. Im Polizeigewahrsam holte er dann zu einem solchen aus.
In einer Beobachtungszelle konnte der Alkoholisierte anschließend ausnüchtern, bevor er der Justizvollzugsanstalt übergeben wurde. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

PM der POL Hagen vom 15.04.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Streifenbesatzung musste Pfefferspray einsetzen

Ein psychisch auffälliger Mann ist am Sonntagnachmittag in der Buchstraße aufgefallen. Ein Zeuge hatte um 15:36 Uhr der Polizei gemeldet, dass dort ein Mann mit einer Messer unterwegs sei. Eine Streifenbesatzung traf kurze Zeit später den Mann an, der auf Ansprache nicht reagierte. Er legte trotz mehrmaliger Aufforderung das Messer nicht ab und bewegte sich auf die Beamten zu. Daraufhin setzten die Polizisten Pfefferspray ein und überwältigten den 61-Jährigen. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt und einem Arzt vorgestellt.

PM des PP Aalen vom 15.04.2019

 

Marburg (Hessen): Festnahme nach Sachbeschädigung

Die nach einer Sachbeschädigung an einem Auto eingeleitete Fahndung der Polizei endete mit der Festnahme eines Tatverdächtigen.
Der 20 Jahre junge Mann stand mit knapp über 2 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss. Er steht unter dem Verdacht, am Samstag, 13.
April, gegen 20 Uhr in der Anneliese-Pohl-Allee den rechten Außenspiegel eines schwarzen Opel Insignia durch einen Tritt beschädigt zu haben. Aufgrund des Alkoholpegels, seiner Aggressivität gegenüber der Polizei und des Verdachts der vorangegangenen Sachbeschädigung nahm die Polizei den jungen Mann in Gewahrsam. Der junge Mann muss sich demnächst zudem wegen seiner dauerhaften Beleidigungen und wegen Widerstands verantworten

PM des PP Mittelhessen vom 15.04.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Tritte gegen Telefonzelle ziehen mehrere Strafverfahren nach sich

Weil er versucht hatte, eine Telefonzelle am Bahnhof durch Tritte zu beschädigen, erwarten einen 22-Jährigen seit Sonntagabend mehrere Anzeigen. Gegen 22:15 Uhr teilten Zeugen mit, dass sie beobachteten, wie der Tatverdächtige in der Telefonzelle stehend gegen die selbige trat. Als die Identität des jungen Mannes durch die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Rastatt festgestellt werden sollte, verweigerte dieser die Personalienangabe und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes stießen die Ordnungshüter noch auf eine kleinere Menge Haschisch. Wegen seiner Aggressivität musste der Mann im Anschluss in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, versuchter Sachbeschädigung und eine Kostenrechnung für den Gewahrsam.

PM des PP Offenburg vom 15.04.2019

 

Herten (Nordrhein-Westfalen): Mann greift Polizisten an – Festnahme

Am Sonntag um 17.40 h kam es bei einem Einsatz an der Ewaldstraße zu einem Angriff auf Polizeibeamte. Ein 31-Jähriger hatte vorher bei einer häuslichen Gewalt eine 30-jährige Hertenerin leicht verletzt. Eine Zeugin hatte die Polizei gerufen, weil sie die Prügelei in der Wohnung mitbekommen hatte. In der Wohnung war auch noch ein Kleinkind. Als die Beamten eintrafen, mussten sie die Tür eintreten. Der 31-Jährige kam hinter einer Tür hervor und hatte ein Messer in der Hand. Er versuchte, damit die Beamten anzugreifen. Den Polizisten gelang es, mit dem Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt, den Mann festzunehmen. Er musste mit zur Wache. Drei Polizisten und zwei Polizistinnen wurden durch das eingesetzte Pfefferspray leicht verletzt.

PM des PP Recklinghausen vom 15.04.2019

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Randalierer löst Polizeieinsatz aus

In der Nacht zu Samstag (13.04.2019) kam es an der Rosenhügeler Straße gegen 00:30 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 32-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses randalierte im Hausflur und versuchte gewaltsam in die Wohnung anderer Mieter einzudringen. Die Bewohner verschanzten sich in ihren Wohnräumen und alarmierten die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung im Treppenhaus. Die Polizisten nahmen den 32-Jährigen vorläufig fest. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Der Remscheider musste anschließend in eine psychologische Einrichtung gebracht werden.

PM der POL Wuppertal vom 15.04.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Randalierer in der Altstadt

Am Freitag, gg. 22.00 Uhr, stellte eine Polizeistreife in der Altstadt einen 29-jährigen Syrer aus dem Landkreis fest. Der Mann lag am Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Erst nach einiger Zeit gelang es den Beamten den offensichtlich erheblich unter Alkohol stehenden Mann aufzuwecken. Da er versuchte, mit den Händen um sich zu schlagen, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Als er bereits auf dem Rücksitz im Dienstfahrzeug saß, trat er mit den Beinen in Richtung eines Beamten zu versuchte in seine Richtung zu spucken. Der 29-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und konnte seinen Rausch bei der Polizeiinspektion ausschlafen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Die Polizisten leiten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung ein.

PM der PI Landshut vom 15.04.2019

 

Nittendorf (Bayern): Palmator-Bilanz 2019

Trotz sehr kühler Witterung „pilgerten“ wieder ca. 8.000 bis 10.000 Personen, überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene zum „Palmator“ auf den Adlersberg. Bis ca. 15.00 Uhr blieb die Lage weitgehend ruhig. Mit zunehmender Alkoholisierung der Festbesucher ereigneten sich dann die üblichen alkoholspezifischen Delikte wie Hausfriedensbruch, Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Handgreiflichkeiten, bei deren Aufnahme es dann zu leichteren Widerstandshandlungen kam. Größere Schlägereien auf dem und außerhalb des Festgelände(s) waren nicht zu verzeichnen bzw. wurden von den Kräften des eingesetzten Sicherheitsdienstes im „Keim“ erstickt.

Drei deutlich alkoholisierte Personen werden wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt, weil sie sich den polizeilichen Maßnahmen wegen vorausgegangener Delikte mit Fußtritten sowie versuchten Knie- und Kopfstößen zur Wehr gesetzt hatten.

Ab 16.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr drängten jeweils mehrere hunderte Personen an der Haltestelle „Fuchskurve“ in die Busse der Linie 12 Richtung Regensburg. Um Gefahrensituationen vorzubeugen, musste der Zustieg durch starke Polizeikräfte geregelt werden.
Erfreulicherweise wurden trotz verstärkter Kontrollen keine Trunkenheitsfahrten und Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss festgestellt.
Gut beschäftigt war auch der eingesetzte Rettungsdienst, der 30 Personen überwiegend wegen Schnittverletzungen ambulant zu versorgen hatte. 15 Personen mussten wegen diverser Verletzungen meist nach Stürzen oder aufgrund Alkoholintoxikation zur stationären Behandlung in Regensburger Krankenhäuser eingeliefert werden.

PM (auszugsweise) der PI Nittendorf vom 15.04.2019

 

Naila (Bayern): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Samstagabend wurde ein 26jähriger Mann kontrolliert. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv, weshalb eine Blutentnahme die Konsequenz war. Bei der Maßnahme weigerte sich der junge Mann und die Gesetzeshüter mussten Zwangsmaßnahmen anwenden, wobei sich ein Beamter verletzte und vom Dienst abtreten musste. Neben dem Betäubungsmittelverstoß wird gegen den Mann zusätzlich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Naila vom 15.04.2019

 

Sonneberg (Thüringen): Aggressiv gegen Polizisten vorgegangen

Seine Aggressionen richtete am Montagmorgen ein 21-Jähriger gegen Polizeibeamte der PI Sonneberg und auch gegen das Dienstgebäude. Der Mann war am Morgen in die Dienststelle in der Bismarckstraße gekommen und verlangte nach einer Tasche. Die Polizisten hatten seine Tasche aber nicht. Vermutlich da ihm nicht weitergeholfen werden konnte, verlor der Mann die Geduld und wurde aggressiv. Deswegen forderten die Polizisten ihn auf, die Dienststelle zu verlassen. Vor dem Gebäude hatte der 21-Jährige zwei Hände voll Schotter gesammelt und die Steine gegen das Fenster der Polizei geworfen. Dadurch wurden Fenster und Fassade beschädigt. Als die Polizisten den Mann daraufhin in Gewahrsam nehmen wollten, griff er in seine Jacke. Es stellte sich heraus, dass er ein Messer in seiner Jackentasche hatte. Ohne dass er jemanden damit verletzen konnte, hatten die Polizisten den Mann jedoch überwältigt. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen erstattet. Der Schaden an der Dienststelle beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf 2500 EUR.

PM der LPI Saalfeld vom 15.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Mit dem falschen Finger „gegrüßt“

In den frühen Sonntagmorgenstunden (14.04.2019) beleidigte ein 33-Jähriger eine Streifenbesatzung in der Nürnberger Innenstadt mit eindeutiger Gestik. Nun muss er sich wegen zwei Delikten strafrechtlich verantworten.
Gegen 06:30 Uhr bog ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte im Rahmen der Streifenfahrt in die Engelhardsgasse ein. Ein 33-jähriger Mann trat aus einer Personengruppe heraus, nahm Blickkontakt zu den Beamten auf und „begrüßte“ diese provokativ mit dem ausgestreckten Mittelfinger.
Die Beamten sprachen den Mann an und unterzogen ihn einer Personenkontrolle. Hierbei fanden die Polizeibeamten eine Tüte mit Betäubungsmittel (vermutlich Amfetamin) auf.
Gegen den 33-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 15.04.2019

 

Schwandorf (Bayern): Randale, jede Menge Drogen und Messer

Zunächst fiel am Sonntag gegen 14.10 Uhr in Schwandorf am Bahnhof ein in Frankreich lebender, jedoch aus Rheinland-Pfalz stammender, langjähriger Drogenkonsument negativ auf. Er verlangte in der Buchhandlung einen „Jägermeister“. Mit der Auskunft, daß dieser nicht im Sortiment sei, war der 33-jährige nicht zufrieden. Er wurde extrem aggressiv. Die Verkäuferinnen im Laden bezeichnete er mit einem äußerst vulgären Ausdruck und drohte ihnen, daß er sie zusammenschlage, wenn er keinen Jägermeister bekäme. Der Aufforderung, den Laden zu verlassen, verweigerte er sowieso. Die beiden Damen riefen die Polizei um Hilfe, die mit zwei Streifen anrückte. Der Aggressor konnte nur mit Androhung körperlicher Gewalt unter Kontrolle gebracht werden. Er hatte es offenbar darauf abgesehen, Widerstand zu leisten. Bei seiner anschließenden Durchsuchung konnte ein ganzer „Bauchladen“ an Betäubungsmittel aufgefunden werden. Crystal Meth, Marihuana, Ecstasy, Amphetamin und ein dem Betäubungsmittelgesetz unterliegendes Substitutionsmittel, jeweils im geringfügigen Grammbereich. Der in Deutschland wohnsitzlose Mann wurde vorläufig festgenommen und zur PI Schwandorf verbracht. Während der Sachbearbeitung flippte er dann völlig aus, so daß er unter abermaliger Androhung körperlicher Gewalt gefesselt und vorübergehend in die Arrestzelle gebracht werden musste. Die Staatsanwaltschaft entschied später, daß der Mann bei Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen auf freien Fuß gesetzt werden kann. Im Zuge dieser Ermittlungen wurde bekannt, daß sich der 33-jährige und sein Begleiter in einem bekannten Schwandorfer Drogentreff aufgehalten und dort entsprechend im Besitz von Drogen waren. Der Ermittlungsrichter ordnete aufgrund dieses Sachverhalts eine Durchsuchung der Schwandorfer Wohnung an. Da bekannt war, daß sich dort zahlreiche Rauchgiftabhängige treffen, wurden mehrere Streifen hinzugezogen. Insgesamt hielten sich in der extrem vermüllten und verwahrlosten Wohnung sieben Personen auf. Bei der Durchsuchung wurde dann eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden, das einem 16-jährigen zuzuordnen war. Darüber hinaus jede Menge Fixerbesteck mit Heroin. Gegen ihn und die 41-jährige Wohnungsinhaberin wurden jeweils Ermittlungsverfahren wegen Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zu guter Letzt ist noch zu erwähnen, daß der 50-jährige Begleiter des 33-jährigen ein verbotenes Messer dabei hatte. Hier wurde ebenfalls Anzeige erstattet und das Messer beschlagnahmt.

PM der PI Schwandorf vom 15.04.2019

 

Duisburg-Bergheim (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer versucht zu flüchten

Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung auf der Moerser Straße Ecke Schauenstraße am Freitag (12. April, 15:30 Uhr) fiel den Polizisten ein Roller mit Versicherungskennzeichen (max. 45 km/h erlaubt) auf, der mit 57 km/h unterwegs war. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, bremste er zunächst ab und versuchte dann an den Ordnungshütern vorbeizufahren. Ein Uniformierter griff den Oberarm des 30-Jährigen, woraufhin dieser Gas gab. Der Polizist zog ihn vom Zweirad und beide stürzten zu Boden. Dabei verletzte sich der Beamte leicht. Er konnte trotzdem weiter arbeiten. Der Rollerfahrer blieb unverletzt. Er äußerte, dass das Vorbeifahren eine Schutzreaktion gewesen sei. In der Vergangenheit sei er schon mal beim Fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt worden.
Bei seiner Überprüfung kam dann tatsächlich heraus, dass er keine entsprechende Fahrerlaubnisklasse hat und zudem noch unter Drogeneinfluss fuhr. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen des Widerstands, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss und beschlagnahmten den Roller.

PM der POL Duisburg vom 15.04.2019

 

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Aus dem nichts heraus vorbeifahrende Streife beleidigt

Den ausgestreckten Mittelfinger hat ein Mann einer vorbeifahrenden Polizeistreife am Samstagmittag in WT-Tiengen gezeigt. Kurz vor 17:30 Uhr hatte die Streife in der Ortsdurchfahrt den 29-jährigen und einen Begleiter passiert, als dieser die beiden Polizeibeamten durch die beleidigende Geste absichtlich herabwürdigte. Bei der folgenden Kontrolle belegte er die beiden Beamten noch mit üblen verbalen Beleidigungen und weigerte sich, seine Namen preis zu geben. Er wehrte gegen die Personalienfeststellung, weshalb der überwältigt und geschlossen wurde. Zudem versuchte er, einem Polizisten einen Kopfstoß zu verpassen, was dieser mit einer Abwehrbewegung verhindern konnte. Ein Beamter verletzte sich leicht bei der Auseinandersetzung. Der Mann war deutlich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 15.04.2019

 

Jüchen (Nordrhein-Westfalen): Erfolgloser Fluchtversuch – Polizei ermittelt gegen Autofahrer

Weil er nicht angeschnallt war, sollte ein Autofahrer am Sonntagmorgen (14.04.), gegen 07:40 Uhr, von einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Grevenbroich, auf der Römerstraße kontrolliert werden. Der junge Mann dachte aber nicht daran, den Anhaltezeichen der Ordnungshüter Folge zu leisten und versuchte, mit seinem Auto zu entkommen. Seine Flucht endete auf der Straße „Am Rathaus“. Dort fuhr er gegen ein Verkehrszeichen und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Überprüft werden wollte er jedoch immer noch nicht. Er verließ sein Gefährt und lief fort. Ein Polizeibeamter nahm ebenfalls zu Fuß die Verfolgung auf und konnte den 23-Jährigen auf der Birkenstraße stellen. Dort leistete der Jüchener Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei, allerdings ohne Erfolg. Grund für die Flucht war vermutlich ein vorheriger Drogenkonsum des Autofahrers. Er musste sich deshalb einer Blutprobe unterziehen. Da er auch Betäubungsmittel mit sich führte, wartet auf ihn zudem ein Straferfahren.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 15.04.2019

 

Weida (Thüringen): Einsatz in Weida

Ein erheblich unter Alkohol stehender Mann (31) sollte am Samstag (13.04.2019, gegen 22:00 Uhr) in ein Klinikum verbracht werden. Hierzu kamen Polizeibeamte in der Bahnhofstraße zum Einsatz. Der 31-Jährige leistete in der Folge durch Treten und Schlagen in Richtung der Polizeibeamten massiv Widerstand. Dieser konnte schließlich gebrochen und der 31-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 15.04.2019

 

Kassel (Hessen): Randalierer in Tabakwarengeschäft verletzt bei Festnahme zwei Polizistinnen

Kassel-Mitte: Ein 22-Jähriger hat am Samstagvormittag in der Kasseler Innendstadt bei seiner Festnahme zwei Polizistinnen durch Tritte und einen Kopfstoß verletzt. Der offenbar geistig verwirrte Mann hatte zuvor in einem Tabakwarenladen randaliert und dort versucht, Lottoscheine in Brand zu setzen. Bei seiner Festnahme durch zwei Streifen der Kasseler Polizeireviere Mitte und Nord verhielt er sich weiterhin äußerst aggressiv und griff die Polizisten an. Eine von einem heftigen Kopfstoß des Mannes getroffene 32-jährige Beamtin musste ihren Dienst anschließend abbrechen. Sie hatte eine Gehirnerschütterung und ein Hämatom erlitten. Die durch Tritte am Knie ebenfalls verletzte 27-jährige Polizistin der anderen Streife konnte ihren Dienst fortsetzen. Der in Kassel wohnende 22-jährige Somalier muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Er wurde nach seiner Festnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte die Kasseler Polizei am Samstagmorgen, gegen 9:10 Uhr, zu dem Tabakwarenladen im Einkaufscenter am Königsplatz gerufen. Wie er gegenüber den Streifen der beiden Reviere angab, hatte der offenbar verwirrte 22-Jährige zuvor in dem Laden randaliert, mit Gegenständen geworfen und versucht, Lottoscheine in Brand zu setzen, woran er den Mann letztlich jedoch noch hindern konnte. Bei der Festnahme des 22-Jährigen durch die Polizei war es dann zu den Angriffen auf die Beamten gekommen, wobei die zwei Polizistinnen durch ihn verletzt wurden.

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 15.04.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Tumultdelikt auf dem Europaplatz

Einer großen feindseligen Menschenmenge sahen sich in der Nacht zum Sonntag Polizeibeamte gegenüber.
Vorausgegangen war gegen 03.00 Uhr eine Schlägerei in einer Gaststätte am Europaplatz, an der ca. 20 bis 30 Personen beteiligt waren. Die hinzugerufenen Polizeibeamten betraten sofort die Gaststätte und griffen konsequent ein. Dabei war auch der Einsatz von Pfeffersprays und Schlagstock notwendig, da die Beamten tätlich angegriffen wurden. Bei den Beteiligten an der Schlägerei handelt es sich nach dem derzeitigen Stand überwiegend um Personen mit libanesischem Migrationshintergrund. Einige konnten bereits in der Gaststätte festgenommen werden.
Das Geschehen verlagerte sich zunehmend in den Außenbereich und im Bereich „Europaplatz/An der Synagoge“ rottete sich eine große Menschenmenge (ca. 200 bis 300 Personen, überwiegend mit
Migrationshintergrund) zusammen. Aus dieser sehr aggressiven Gruppe (Zitat der Beamten „wütender, tobender Mob“) heraus wurden die Beamten massiv beleidigt und bedroht. Zudem wurde die Menschenmenge durch einzelne Personen lautstark und mehrfach aufgefordert, die Polizeibeamten anzugreifen. Den Einsatzkräften, es waren auch Verstärkungskräfte anderer Dienststellen eingetroffen, gelang es schließlich durch konsequentes Vorgehen, den Platz zu räumen. Der Einsatz vor Ort konnte gegen 04.30 Uhr beendet werden.
Neun Personen wurden vorläufig festgenommen bzw. in Gewahrsam genommen. Darunter auch ein 24-jähriger und dessen 33-Jährige Begleiterin (beide Deutsche). Der 24-Jährige hatte die Einsatzmaßnahmen gestört und die Beamten tätlich angegriffen. Die 33-Jährige versuchte die Festnahme zu verhindern und warf einem Polizeibeamten einen Bierkrug in den Nacken. Der Beamte setzte seinen Dienst leicht verletzt fort. Die übrigen Festgenommen waren Beteiligte an der Ausgangsschlägerei.
Die Ermittlungen dauern an.
Am Sonntagnachmittag wurde eine Sachbeschädigung angezeigt, die mit dem nächtlichen Geschehen in Zusammenhang stehen könnte. Ein auf dem Europaplatz abgestellter grüner 3er BMW wurde durch tiefe Krater massiv beschädigt (ca. 6.000 Euro Schaden).
In der Nacht zum Montag gab es einen weiteren Vorfall, der mit dem Geschehen in Zusammenhang stehen könnte: Zwei maskierte Personen hatten ein Grundstück eines Mannes betreten und waren geflüchtet, als sie von dem Geschädigten bemerkt wurden. Die Täter flüchteten in einem Pkw, der später vor einer Gaststätte angetroffen wurde. Bei zwei der mutmaßlichen Insassen des Pkws handelt es sich um Personen, die auch bei dem Vorfall aus der Nacht zum Sonntag aufgefallen waren.

PM der KPB Borken vom 15.04.2019

 

Voßberg (Brandenburg): Ruhestörung und Widerstand

Am 13. April kam es an der Hauptstraße zu Beschwerden wegen Ruhestörung. Noch nach 23 Uhr wurde auf einem Grundstück zum Lagerfeuer laute Musik abgespielt. Die Polizisten forderten einen 32-Jährigen auf, die Musik leiser zu stellen und das Feuer zu löschen. Doch den Aufforderungen kam der junge Mann nicht nach. Als die Polizisten die Musikanlage sicherstellten, versuchte der 32- Jährige sie zu schlagen. Es wurde niemand verletzt. Nun wird sich der 32- Jährige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 15.04.2019

 

Igersheim (Baden-Württemberg): Zwei aggressive 17-Jährige in Gewahrsam genommen

Nachdem die Polizei am Samstagabend zu einer Feier von Jugendlichen in Igersheim gerufen wurde, geriet diese aus den Fugen.
Gegen 19 Uhr hatte eine Streifenwagenbesatzung die private Zusammenkunft an einem Wohnhaus überprüft. Als die Polizeibeamten die Personalien der Personen aufnehmen wollte, weigerte sich ein 17-Jähriger, zeigte sich äußerst aggressiv und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Daraufhin forderten die Polizeibeamten eine weitere Streifenwagenbesatzung zur Unterstützung an und mussten dem 17-Jährigen Handschellen anlegen. Währenddessen kam es durch den Jugendlichen zu Widerstandshandlungen in Form von Schlägen und Tritten sowie Beleidigungen, wobei ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Als ein anderer 17-Jähriger versuchte den bereits festgenommenen Jugendlichen zu befreien, drohten die Einsatzkräfte dem jungen Mann mehrfach mit dem Einsatz eines Pfeffersprays. Davon ließ sich der 17-Jährige nicht abschrecken, weshalb die Polizeibeamten ihre Androhung wahr machen mussten. Danach nahmen die Streifenwagenbesatzungen beide 17-Jährige in Gewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 15.04.2019

 

Frankfurt/BAB A3 (Hessen): Flüchtiger verursacht weiteren Unfall

Gestern (14.04.2019) verursachte ein 27-jähriger Mann gleich zwei Unfälle. Der zweite sorgte für eine fast zweistündige Komplettsperrung der Autobahn. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt.
Gegen 14.40 Uhr soll der 27-Jährige mit seinem Opel Meriva auf der A3 in Fahrtrichtung Köln zwischen Würzburg und Aschaffenburg einen Unfall verursacht haben und anschließend unbekümmert seine Fahrt fortgesetzt haben. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, welche sich an die Fersen des Flüchtigen heftete. Daran anzuhalten, dachte der Opel-Fahrer jedoch mitnichten. Schließlich überholte eine Streife der Frankfurter Autobahnpolizei den 27-Jährigen. Der Opel-Fahrer versuchte sich mit verschiedenen Fahrmanöver weiterhin davonzustehlen. Dies führte schlussendlich dazu, dass der Meriva mehrfach den Streifenwagen sowie die Betonleitwand touchierte.
Dadurch kam der Opel ins Schleudern und wurde derart beschädigt, so dass eine Weiterfahrt nicht möglich war. Während weitere Streifenwagen die Unfallstelle auf der A3, kurz nach dem Frankfurter Kreuz, komplett absperrten, begaben sich die Beamten an das Fahrzeug des Flüchtigen. Der mehrfachen Aufforderung aus dem Auto auszusteigen, kam er nicht nach. Die Beamten mussten den Tatverdächtigen schließlich aus dem Fahrzeug herausholen. Er wehrte sich derart, dass der Einsatz von Pfefferspray unumgänglich war.
Der 27-Jährige wurde aufgrund des Pfeffersprays sofort ärztlich behandelt. Der Tatverdächtige wurde leicht verletzt. Eine Polizistin und ein Polizist wurden durch die verschiedenen Kollisionen mit dem fliehenden Fahrzeug ebenfalls leicht verletzt. Der finanzielle Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt.
Der Opel wurde sichergestellt sowie bei dem 27-jährigen Tatverdächtigen eine Blutentnahme durchgeführt.
Die A3 in Fahrtrichtung Köln musste kurz nach dem Frankfurter Kreuz von 15.30 Uhr bis 17.20 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam lediglich zu geringen Einschränkungen im Straßenverkehr.
Der Hintergrund der Flucht ist bislang nicht bekannt. Derweil dauern die Ermittlungen, auch dahingehend, ob der Tatverdächtige über eine Fahrerlaubnis verfügt, an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.04.2019

 

Königsbach-Stein (Baden-Württemberg): Polizei sucht Ehepaar nach Streit mit einem 20-Jährigen

Am Freitagabend kam es in der Nähe des Bildungszentrums Königsbach zu einem Streit zwischen einem älteren Ehepaar und einem 20-Jährigen, der sich im weiteren Verlauf einen Widerstand mit den eingesetzten Polizeibeamten leistete.
Nach bisherigem Ermittlungsstand des Polizeipostens Königsbach, hatten sich gegen 18 Uhr auf dem Fußweg beim Bouleplatz mehrere Personen aufgehalten, zu denen ein älteres Ehepaar hinzukam. Der ältere Mann sprach die jungen Leute auf den dort vorzufindenden Unrat an, wobei diese entgegneten, dass dieser nicht von ihnen sei.
Zeitgleich kam mit dem 20-Jährigen eine weitere Gruppe dazu, welche gerade Müll auf die Straße warf. Der ältere Herr äußerte hierzu erneut seinen Unmut, woraufhin er beleidigt wurde. Der 20-Jährige Rädelsführer soll wohl auch versucht haben das Ehepaar zu schlagen.
Die Gruppe konnte schließlich die Gemüter trennen, wobei noch vor Erscheinen der hinzugerufenen Polizei das bislang unbekannte Ehepaar weitergelaufen war. Bei der Skateranlage Plötzer wurden durch die Beamten noch rund 20 Jugendliche und Heranwachsende angetroffen. Der vorgenannte 20-Jährige zeigte sich weiterhin sehr aggressiv und uneinsichtig auch den Polizisten gegenüber. Beim Versuch ihn von der Gruppe zu separieren leistete er Widerstand. Da er nicht zu beruhigen war, wurde ihm letztlich der Gewahrsam erklärt und in die Gewahrsamseinrichtung gebracht. Zur Klärung der genauen Umstände wird das Ehepaar gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter 07231/186-3211 oder dem bearbeitenden Polizeiposten Königsbach unter 07232/311700 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Karlsruhe vom 15.04.2019

 

Remshalden (Baden-Württemberg): Betrunkener beleidigt Polizisten

Da ein betrunkener Fahrgast eines Busses nicht mehr aufzuwecken war, informierte ein Busfahrer am Samstagabend, gegen 20:00 Uhr die Polizei. Der Bus samt betrunkenem Mitfahrer stand zu dem Zeitpunkt an der Bushaltestelle am Bahnhof. Als der 25-jährige Mann von den inzwischen eingetroffenen Beamten geweckt werden konnte, wurde dieser den Polizisten gegenüber mehrfach äußerst beleidigend. Weiterhin stellten die Beamten bei der Kontrolle des Mannes fest, dass dieser ein Hakenkreuz und andere verbotene Symbole auf seinen Personalausweis geritzt hatte. Der stark betrunkene Mann wurde zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus gebracht. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 15.04.2019

 

Freilassing (Bayern): Ohne Führerschein betrunken Auto gefahren und nach Polizisten getreten

Am Samstag Morgen, gegen 02:00 Uhr fuhr eine 51-jährige Frau mit dem Pkw eines Bekannten von Salzburg Richtung Freilassing. Auf der Grenzbrücke wurden zu dieser Zeit gerade für jeden deutlich erkennbar Kontrollen durch die Bundespolizei durchgeführt. Die 51-jährige fuhr in die Kontrolle und konnte keinen Führerschein vorweisen. Zudem wurde bei ihr starker Alkoholgeruch festgestellt. Die zuständigkeitshalber hinzugezogene Streife der Landespolizei stellte bei einem freiwilligen Alkotest eine Atemalkoholkonzentration weit über dem erlaubten Wert fest. Es musste eine Blutentnahme angeordnet werden. Während der Blutentnahme im Krankenhaus Freilassing geriet die Dame dermaßen in Rage, dass sie gegen die Polizeibeamten trat und alle Anwesenden fortlaufend beleidigte. Die Blutentnahme musste dann unter Anwendung unmittelbaren Zwanges durchgeführt werden.
Nach der durchgeführten Maßnahme wurde die Frau unter Einbehaltung ihrer Fahrzeugschlüssel wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Verbindung mit versuchter Körperverletzung.

PM der PI Freilassing vom 15.04.2019

 

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): 24-jähriger Autofahrer flüchtet nicht ohne Grund

Nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die in der Hedderichstraße endete, stellte sich heraus, dass der Autofahrer gestern Abend gleich mehrere Verstöße begangen hatte.
Die Polizeibeamten wollten den Audi-Fahrer in der Darmstädter Landstraße kontrollieren. Statt anzuhalten flüchtete der junge Mann jedoch, fuhr viel zu schnell über mehrere rote Ampeln und bremste auf der Ignatz-Bubis-Brück unvermittelt so stark ab, dass es fast zu einem Unfall mit dem hinter ihn fahrenden Streifenwagen kam. Danach ging die riskante Flucht weiter und der 24-Jährige fuhr seitlich gegen einen Streifenwagen. Auch das hielt ihn nicht davon ab, weiterzufahren. Letztendlich gelang es den Polizisten den Wagen in der Hedderichstraße zu stoppen. Da der Fahrer sich weigerte aus dem Fahrzeug auszusteigen, mussten die Beamten ihn hinausziehen. Er sperrte sich so massiv gegen seine Festnahme, dass ein Polizeibeamter Schürfwunden am Knie erlitt.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 24-Jährige keine Fahrerlaubnis hat, die Kennzeichen nicht zu dem Audi gehörten, das Auto als gestohlen gemeldet war und keinen Versicherungsschutz hat. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen den Autofahrer vor, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde.
Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.04.2019

 

Neuravensburg (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer verursacht Unfall

Mit rund 1, 8 Promille verursachte am Freitag gegen 23.30 Uhr ein 52-jähriger Autofahrer auf der A 96 einen Verkehrsunfall und verletzte sich hierbei schwer. Alleinbeteiligt verunfallte er zwischen der Behelfsausfahrt Neuravensburg und der Anschlussstelle Wangen-West. Ein sich nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter kam dem Verletzten sofort zur Hilfe und nahm hierbei deutlich Atemalkoholgeruch wahr. Der Beamten verständigte seine Kollegen und den Rettungsdienst. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte verhielt sich der 52-Jährige sehr aggressiv, versuchte den Beamten mehrfach körperlich anzugehen, sodass ihn dieser festhalten musste. Mit dem Rettungswagen wurde der betrunkene Autofahrer in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde die Entnahme einer Blutprobe veranlasst. Der zur Hilfe gekommene Polizeibeamte wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt und seine Kleidung beschädigt.

PM des PP Konstanz vom 15.04.2019

 

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Mit Jaguar durch die Westernstraße gerast – Die Polizei sucht Zeugen

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle gefährdete ein Autofahrer am frühen Samstagmorgen gleich mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Unter anderem fuhr er mit einem Jaguar durch die Westernstraße in Paderborn.
Nach einem Polizeieinsatz in einer Diskothek in der Leostraße meldeten Zeugen einen mutmaßlich alkoholisierten Autofahrer, der zusammen mit einem weiteren Mann in einen Sportwagen eingestiegen war und in Richtung Borchener Straße wegfuhr. Eine Polizeistreife stoppte das Fahrzeug noch auf der Leostraße. Als die Polizeibeamten die beiden Insassen kontrollieren wollten, gab der Fahrer wieder Gas und setzte seine Fahrt über den Bürgersteig zur Borchener Straße fort.
Von dort aus fuhr er mit hoher Geschwindigkeit in den Bürgerpark und flüchtete weiter über die Straße Zur Schmiede, Mälzerstraße und Wollmarktstraße. Im Anschluss bog das Auto auf den Frankfurter Weg ein und raste unter Missachtung roter Ampeln weiter in die Bahnhofstraße.
Aufgrund der hohen Geschwindigkeit kam der Wagen im dortigen Kurvenbereich ins Schlingern. Entgegenkommende Fahrzeuge erkannten die Situation rechtzeitig und verhinderten Verkehrsunfälle durch starkes Abbremsen. Auf Höhe der Florianstraße wechselte der Jaguar nach links auf die bauliche getrennte Gegenfahrbahn in den Gegenverkehr. Auch hier kam es zur Gefährdung entgegenkommender Autos. Der Geisterfahrer fuhr geradeaus über das Westerntor in die Westernstraße. Um andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Passanten in der Fußgängerzone, nicht zusätzlich zu gefährden, brach die Polizei die weitere Verfolgung des Fahrzeugs ab.
Mehrere Streifenwagen wurden zur Fahndung eingesetzt. Laut Zeugenaussagen fuhr das Fahrzeug durch die Westernstraße und bog am Marienplatz in die Marienstraße ab. Im Zuge der Fahndung fiel der geparkte Jaguar in der Friedrichstraße auf. Ein Mann versuchte zu Fuß zu fliehen. Er konnte gestellt werden. Dabei handelt es sich um den 25-jährigen Fahrzeughalter. Der mutmaßliche Fahrer wurde im Fahrzeug angetroffen. Der 22-Jährige leistete bei seiner vorläufigen Festnahme Widerstand. Wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenkonsum wurden ihm auf der Polizeiwache Paderborn Blutproben entnommen. Ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren sowie Widerstands gegen Polizeibeamte wurde eingeleitet. Auch gegen den Fahrzeughalter laufen Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die selbst gefährdet worden sind, sowie Personen, welche die Verfolgungsfahrt besonders durch die Westernstraße und Marienstraße beobachtet haben, sich über die Telefonnummer 05251/3060 zu melden.

PM der POL Paderborn vom 15.04.2019

Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei verhindert Rechtsrockkonzert

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes zur Gefahrenabwehr im Landkreis Rostock wurde im Gemeindehaus Zernin eine größere Veranstaltung erkannt, bei der sich gegen 21:00 Uhr bis zu 90 Personen versammelt hatten. Der überwiegende Teil davon kann der rechten Szene zugeordnet werden. Einige der Teilnehmer sind in der Vergangenheit auch strafrechtlich bereits in Erscheinung getreten. Im Rahmen dieser Veranstaltung war auch der Auftritt von Szenebands geplant. Dies wurde durch den am Ort erschienen Bürgermeister und der Polizei unterbunden.
Nach Ende der Veranstaltung, gegen 01:30 Uhr, kam es zu Widerstandshandlungen aus dem Kreis von etwa 25 noch verbliebenden, überwiegend erheblich alkoholisierten, Personen. Dabei wurden zwei Beamte und zwei Störer verletzt.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen u.a. wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Güstrow vom 14.04.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Renitente Person in polizeilichen Gewahrsam genommen

Kurz nach Mitternacht stürzte ein männliche Person in der Kolpingstraße und verletzte sich dabei. Der Betroffene sollte lediglich ärztlich behandelt werden. Da dieser jedoch aufgrund einer Mischintoxikation starke Stimmungsschwankungen hatte und sehr aggressiv gegenüber den eingesetzten Kräften (Rettungssanitäter und Polizei) war, wurde dieser nach einer medizinischen Versorgung im Krankenhaus Lohr in polizeilichen Gewahrsam genommen. Dort verbrachte der Betroffene die restliche Nacht.

PM der PI Marktheidenfeld vom 14.04.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Betrunkener Radfahrer bedroht Sanitäter und Polizeibeamte

Am Samstag, 13.04.2019 gegen 9:45 Uhr wird ein Rettungswagen zu einem Einkaufsmarkt an der Cloppenburger Straße in Kreyenbrück gerufen, an dem eine betrunkene Person angeblich hilflos bei einem Fahrrad liegen soll. Als die Sanitäter eintreffen flüchtet der 20-jährige Oldenburger mit diesem Fahrrad, stürzt dabei alkoholbedingt jedoch nach wenigen Metern ohne Fremdeinwirkung und fällt in ein Beet. Später wird bei ihm ein Alkoholwert von 2,12 Promille festgestellt. Während einer zweiten Ansprache durch die Sanitäter beleidigt er diese und holt einen Hammer aus seiner Jacke.
Er droht die Sanitäter mit dem Hammer zu schlagen, woraufhin die Polizei gerufen wird. Im Rahmen der Personalienfeststellung reagiert er zusehends aggressiver, beleidigt auch die eingesetzten Polizeibeamten und bedroht auch sie mit dem Hammer, so dass er fixiert werden muss, um Angriffe zu vermeiden. Zur Verhinderung einer Weiterfahrt mit dem Fahrrad sowie weiterer Straftaten wird er einer Gewahrsamszelle zugeführt, wo ihm aufgrund der Trunkenheitsfahrt eine Blutprobe entnommen wird.

PM der PI Oldenburg-Stadt / Ammerland vom 14.04.2019

 

Bayreuth (Bayern): Polizeibeamte mehrmals beleidigt

2 Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt wurden mehrmals während eines laufenden Einsatzes beleidigt. Grund dafür waren Mitteilungen, dass aus einer Personengruppe heraus unbeteiligte Passanten angepöbelt werden, und diese Gruppe dabei teilweise sehr aggressiv auftritt. Die Beamten versuchten die Personengruppe ausfindig zu machen, um ein Gespräch zu führen bzw. die Pöbeleien zu unterbinden. Nach einem längeren Gespräch mit der Personengruppe verließ ein großer Teil den dortigen Bereich und ging nach Hause. Lediglich 2 Personen waren uneinsichtig und diskutierten weiterhin mit den Beamten und waren sehr aufgebracht. Zudem pöbelten die beiden Personen weiterhin gegen die dortigen Passanten. Daher musste diesen Personen ein Platzverweis für den dortigen Bereich ausgesprochen werden. Dieser mehrmaligen Aufforderung kamen die beiden alkoholisierten Personen nicht nach, weshalb ein polizeilicher Gewahrsam unumgänglich war. Während des gesamten Einsatzes vor Ort und beim späteren Transport der beiden alkoholisierten Personen zur Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt, wurden die Beamten dauerhaft beschimpft und mehrfach beleidigt.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 14.04.2019

 

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten enden in Körperverletzung

Im Zuge von zunächst verbalen Streitigkeiten schlug ein 32-jähriger einem 45-jährigem mit einer Bierflasche mehrfach ins Gesicht. Der alkoholisierte Beschuldigte konnte im näheren Umfeld noch durch die Polizei angetroffen werden.
Da der Beschuldigte im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen immer aggressiver wurde verbrachte er die Nacht bei der Polizei.

PM der PD Neustadt/W. vom 14.04.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkene Randaliererin beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, den 13.04.2019, gegen 19:00 Uhr, randalierte eine 51-jährige Landshuterin in der gemeinsamen Wohnung ihres Lebensgefährten und versuchte eine Türe zu beschädigen. Da sich die erheblich alkoholisierte Frau nicht beruhigte, verständigte der Lebensgefährte die Polizei. Gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten verhielt sich die Frau aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten auch. Schließlich musste die Frau die Nacht in der Ausnüchterungszelle bei der Polizeiinspektion Landshut verbringen.

PM der PI Landshut vom 14.04.2019

 

Hamburg: Drei vorläufige Festnahmen nach Handeln mit Betäubungsmitteln und gewerbsmäßiger Hehlerei in Hamburg-Rahlstedt

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 nahmen am Freitagabend eine 40-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 35 und 39 Jahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen sowie der gewerbsmäßigen Hehlerei und Verstoßes gegen das Waffengesetz vorläufig fest. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen.
Die Zivilfahnder wurden am Freitagabend auf den ihnen bereits mit bekannten 35-Jährigen aufmerksam, als er mit einem neuwertigen Mountainbike zu einem Mehrfamilienhaus in der Boltenhagener Straße fuhr und das Fahrrad ungesichert dort abstellte, bevor er das Haus betrat.
Als er kurze Zeit später das Haus wieder verließ, wurde er angehalten und überprüft. Hierbei fanden die Beamten zwei Portionseinheiten mit Marihuana auf und stellten diese ebenso wie das Fahrrad sicher.
Da den Zivilfahndern Hinweise vorlagen, dass aus einer Wohnung des besagten Mehrfamilienhauses heraus Betäubungsmittel verkauft werden, erwirkte die Staatsanwaltschaft hierauf einen Durchsuchungsbeschluss.
Der später festgestellte 39-Jährige versuchte, die Polizeibeamten am Betreten der Wohnung zu hindern, indem er die Tür mit Körperkraft blockierte.
Zeitgleich versuchte die 40-jährige Wohnungsinhaberin über den Balkon zu flüchten, was allerdings durch die Polizeibeamten, die sich inzwischen Zutritt zur Wohnung verschafft hatten unterbunden werden konnte. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen.
Im Wohnungsflur fanden die Beamten einen Baseballschläger auf, der offenbar zur Absicherung bereitgestellt worden war.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten ca.
200g Kokain, ca. 10g Marihuana, Anabolika, Verpackungsmaterial, eine Feinwaage sowie 509 Euro mutmaßliches Dealgeld auf und stellten die Beweismittel sicher.
Darüber hinaus wurden hochwertiger Schmuck, vier hochwertige Uhren, 13 Designer-Handtaschen und vier Geldbörsen sowie drei hochwertige Fahrräder aufgefunden und sichergestellt.
Außerdem fanden die Beamten einen illegalen Feuerwerkskörper und ein als Taschenlampe getarntes Elektroimpulsgerät auf und stellten diese ebenfalls sicher.
Der 35-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen wieder entlassen.
Der 39-jährige Mann und die 40-jährige Frau wurden einem Haftrichter zugeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere die Zuordnung des mutmaßlichen Diebesguts, dauern an.
Das Drogendezernat des Landeskriminalamts führt die Ermittlungen fort.

PM der POL Hamburg vom 14.04.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Erster Tag des Mainzer Rheinfrühlings – polizeiliche Bilanz

Bereits am ersten Tag des Frühlingsfestes konnte ein hohes Besucheraufkommen verzeichnet werden. Probleme bereiteten vermehrt erlebnisorientierte Jugendliche / Heranwachsende trotz der durchgeführten Jugendschutzkontrollen. Mehrere Körperverletzungsdelikte wurden verzeichnet. Ein 16-Jähriger wurde durch ein Tierabwehrspray am Auge leicht verletzt. Ein 15-Jähriger aus Oppenheim verlor derart die Kontrolle über sich, dass er nach diversen Beleidigungen in ein Krankenhaus verbracht werden musste.
Darüber hinaus fiel ein 42-Jähriger aus Frankfurt auf, als er im alkoholisiertem Zustand diverse Besucher anpöbelte. Er hatte ein Einhandmesser einstecken. Da er den Anweisungen nicht Folge leistete, musste er in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Mainz vom 14.04.2019

 

Oberneisen (Rheinland-Pfalz): Randalierende Person

Am Sonntag, den
14.04.19 um 05.45 Uhr wurde durch Anwohner eine alkoholisierte, randalierende männliche Person gemeldet. Dieser war zunächst durch seine Schreierei aufgefallen, hob an der Bushaltestelle dann aber einen Gullydeckel aus und warf diesen auf die Fahrbahn. Durch einen Anwohner wurde der Deckel wieder eingesetzt. Der 31jährige aus dem Rheingau-Taunus-Kreis konnte am Ortsausgang angetroffen werden. Da er sich auch gegen die Beamten aggressiv zeigte und diese aufs Übelste beleidigte, wurde er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt und ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Montabaur vom 14.04.2019

 

Rödental (Bayern): Folgenreicher Unfall unter Alkoholeinfluss

Am späten Samstagabend kam es im Rödentaler Ortsteil Mönchröden zu einem Verkehrsunfall, der den verantwortlichen Fahrzeugführer eine ganze Litanei an Straftatbeständen erfüllen lies. Der junge Mann fuhr mit einem Kleinwagen zunächst schwungvoll von einem Parkplatz in die Gnaileser Straße ein und prallte dort, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit frontal gegen einen Baum. Ein aufmerksamer Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Der augenscheinlich deutlich betrunkene Fahrzeugführer versuchte nicht nur den Zeugen gewaltsam von der Mitteilung an die Polizei abzuhalten. Bei der späteren Unfallaufnahme durch Beamte der PI Neustadt bei Coburg, beleidigte er auch die eingesetzten Beamten mit nicht zitierfähigen Kraftausdrücken und wollte sich den weiteren Maßnahmen entziehen. Nachdem der Mann durch die Beamten überwältigt werden konnte, war eine Blutentnahme im Krankenhaus die Folge der Alkoholfahrt. Die Sicherstellung seines Führerscheines erübrigte sich, da er nicht im Besitz eines solchen war. Der junge Mann darf sich zeitnah u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge Alkoholgenusses, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Nötigung, versuchter Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Am benutzten Kleinwagen hingegen entstand Totalschaden.

PM der PI Neustadt b.C. vom 14.04.2019

 

Rain (Bayern): Beamte werden beleidigt

Am Samstag, 13.04.19, gegen 01.30 Uhr, wird eine Streife der Polizei Rain nach Oberndorf in den Johannesfeldring gerufen.
Anwohner bemerken wie eine männliche Person durch den Garten schleicht. Die Person wird bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Als die Polizei vor Ort war, wird dann festgestellt, dass eine Gartenbox beschädigt wurde und der 58-jährige Anwohner beleidigt wurde. Sachschaden ca. 100.- Euro.
Der 24-jährige Täter ist erheblich betrunken, so betrunken, dass kein Alkoholtest möglich war. Während der Anzeigenaufnahme wurden die eingesetzten Beamten ständig mit Kraftausdrücken beleidigt.
Es blieb den Beamten nur die Möglichkeit den jungen Mann in den Arrest in Augsburg einzuliefern. Auch während der gesamten Fahrt nach Augsburg mussten die Beamten die Beleidigungen über sich ergehen lassen. Was der junge Mann in dem Garten wollte ist noch nicht geklärt.

PM der PI Rain vom 14.04.2019

 

Saarlouis (Saarland): Dienstgebäude beworfen

Am frühen Samstagmorgen, gegen 05:15 Uhr, warf ein 33jähriger Mann eine Bierflasche in Richtung eines Fensters der Polizeidienststelle in Saarlouis. Der Mann wurde vor einer Gaststätte durch Polizeibeamte angetroffen. Der stark alkoholisierte Mann musste aufgrund seines Zustandes letztendlich in Gewahrsam genommen werden.
Das Dienstgebäude wurde durch den Flaschenwurf nicht beschädigt.

PM der PI Saarlouis vom 14.04.2019

 

Bern: Mehrere Einsatzkräfte in der Berner Innenstadt verletzt

Bei einem Einsatz in der Nacht auf Sonntag in der Berner Innenstadt sind die ausgerückten Polizeikräfte massiv angegriffen worden. Insgesamt sechs Polizisten und eine Polizistin wurden dabei verletzt. Zwei Personen wurden angehalten. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstag, 13. April 2019, hatten sich in und rund um die Aarbergergasse in Bern zahlreiche Personen versammelt, um den Meistertitel des BSC Young Boys zu feiern. Dabei wurden auch wiederholt verbotene Pyrotechnika und Feuerwerk abgefeuert. Nach einer Vorsprache durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern wurde mit Blick auf die Verhältnismässigkeit und die zahlreichen Unbeteiligten entschieden, nicht einzuschreiten und Ermittlungen einzuleiten.
Kurz vor Mitternacht erhielt die Kantonspolizei Bern vom Sicherheitsdienst eines Lokals an der Aarbergergasse eine Meldung, wonach es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei. Zudem ging ein vor Ort manuell ausgelöster Überfall-Alarm ein, welcher sich erst zu einem späteren Zeitpunkt als Fehlalarm herausstellte. Umgehend rückte eine Patrouille zur Unterstützung und Abklärung der Ereignisse aus. Die beiden Einsatzkräfte wurden zunächst von einem Unbekannten und danach beim Versuch, diesen anzuhalten, von mehreren vermummten Personen massiv angegriffen. Auch eine zweite eingetroffene Patrouille wurde umgehend mit Flaschen, Stühlen, Stangen und Körpergewalt angegriffen. Nach dem Überfall-Alarm und zur Unterstützung der bei den Angriffen verletzten Mitarbeitenden wurden weitere Einsatzkräfte aufgeboten. Um die Verletzten in Sicherheit zu bringen und die Angreifer zurück zu drängen, mussten Pfefferspray und der Einsatzstock eingesetzt werden.
Insgesamt wurden sechs Polizisten und eine Polizistin verletzt, sechs davon mussten ins Spital gebracht werden. Weitere Verletzte sind derzeit nicht bekannt. Im Zuge des Einsatzes wurden ein Mann und ein Jugendlicher angehalten. Sie wurden in Polizeiräumlichkeiten gebracht und werden verzeigt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen, welche Angaben zum Abrennen der verbotenen Pyrotechnika sowie den Angriffen auf die Polizeikräfte machen können. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sind gebeten, sich unter der Telefonnummer +41 31 634 41 11 zu melden.

PM der KaPo Bern vom 14.04.2019

 

Memmingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Eine Polizeistreife kontrollierte am 14.04.19, gegen 02.00 Uhr, eine 26-jährige Pkw-Fahrerin und stellte bei ihr drogentypische Auffälligkeiten fest. Da sie einen Urintest verweigerte, wurde sie zur Blutentnahme ins Klinikum verbracht. Dort verweigerte sie auch die Blutentnahme, so dass diese zwangsweise durchgeführt werden musste. Hierbei leistete sie massiven Widerstand, schlug mit ihren Füßen nach den Beamten und biss einen Beamten in die Hand. Nach erfolgter Fesselung konnte die Blutentnahme schließlich durch den diensthabenden Arzt durchgeführt werden. Die Polizisten blieben weiter dienstfähig.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Vorfälle im Diskothekenumfeld Lessingstraße


Zu einem weiteren Vorfall kam es ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Neu-Ulmer Diskothek in der Lessingstraße. Dort fielen zwei Gäste gegen 03:15 Uhr auf, weil sie andere Besucher der Diskothek „anpöbelten“. Hierbei handelt es sich um einen 23-jährigen und einen 26-jährigen Blausteiner. Die beiden „Pöbler“ wurden durch einen 36-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus dem Lokal verwiesen und zur Ausgangstüre begleitet. Am Ausgang schlug der 23-Jährige dann unvermittelt dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit der Faust ins Gesicht. Nach seinem Faustschlag versuchte der 23-Jährige sofort zu flüchten, kam aber aufgrund seiner starken Alkoholisierung am Treppenabgang zu Sturz und verletzte sich dabei so, dass er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Neu-Ulmer Krankenhaus gebracht werden musste. Der 36-Jährige wurde vom Faustschlag nicht weiter verletzt. Während der Sachverhalt durch die gerufene Polizeistreife aufgenommen wurde, beleidigte der 26-Jährige die 21- und 26-jährigen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Neu-Ulm durch zeigen des Mittelfingers und mit diversen Ausdrücken. Da sich der Mann uneinsichtig sowie aggressiv verhielt und zudem alkoholisiert wirkte, wurde dieser zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungsstörungen in Gewahrsam genommen und im Haftraum der Polizeiinspektion untergebracht. Die beiden 23- und 26-jährigen Blausteiner erwartet nun jeweils eine Strafanzeige. Den 23-jährigen wegen Körperverletzung zum Nachteil des Mitarbeiters vom Sicherheitsdienst und den 26-jährigen wegen Beleidigung zum Nachteil der Polizeibeamten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

 

Meiningen (Thüringen): Einsatz vor der Dienststelle

Am Samstag, den 13.04.2019 gegen 19:15 Uhr wurden Beamte der Meininger Polizei auf eine junge Frau aufmerksam, welche unmittelbar vor der Dienststelle auf der stark frequentierten Leipziger Straße lief und sich auf die Straße legte, sodass Fahrzeuge anhalten mussten. Sie hatte eine zum Cannabiskonsum übliche Wasserpfeife mit entsprechenden Verbrennungsrückständen dabei, welche sie aufgrund der Ausmaße des Exemplars ganz offensichtlich mitführte. Die 23-Jährige wurde durch die Beamten angesprochen und zur Dienststelle verbracht. Dabei zeigte sich die junge Frau aggressiv, entkleidete sich teilweise und schlug nach den Beamten, welche Zwang anwenden mussten, um der Situation Herr zu werden. Auf der Dienststelle wurde sie einem Arzt vorgestellt, welcher die Einweisung in eine Fachklinik anwies. Die Behandlung musste aufgrund des renitenten Verhaltens ebenfalls durch die Polizei begleitet werden. Hierbei verletzte die Frau einen Beamten, sodass dieser vorerst nicht mehr dienstfähig war. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf mehrere verbotene Substanzen.

PM der LPI Suhl vom 14.04.2019

 

Gotha (Thüringen): Betrunkener Fahrradfahrer kollidiert mit zivilem Dienstfahrzeug der Polizei

Am Samstag gegen 14.05 Uhr kam es in der Schönen Aussicht in Gotha zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 31-Jährigen Fahrradfahrer und einem zivilen Fahrzeug der Polizei Gotha. Die Beamten waren mit ihrem Dienstfahrzeug gerade auf dem Weg zu einem Einsatz und wollten aus Richtung Polizeidienststelle in die Schöne Aussicht einfahren. Der 31-Jährige befuhr mit seinem E-Bike den Rad-/Gehweg in der Schönen Aussicht aus Richtung Waltershäuser Straße kommend. Hierbei übersah er scheinbar den Pkw und fuhr in der Folge in die Beifahrerseite des Dienstwagens. Am E-Bike und dem Pkw der Polizei entstand leichter Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Der Fahrradfahrer stand erheblich unter Alkoholeinfluss, eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,1 Promille. Nach der Blutentnahme wurde Anzeige wegen Trunkenheitsfahrt gegen den 31-Jährigen erstattet.

PM der LPI Gotha vom 14.04.2019

 

Linz (Oberösterreich): Asylwerber ging auf Polizisten los

Am 14. April 2019 gegen 11:40 Uhr kam es vor einem Lokal in der Dauphinestraße in Linz zu einem Vorfall, bei dem ein 23-jähriger afghanischer Asylwerber laut Anzeige bei der Polizei mit einem Messer auf Passanten und Fahrzeuge losgegangen sein soll. Der Beschuldigte wurde nach einem Hinweis durch einen Zeugen bei der Kreuzung Dauphinestraße-Schörgenhubstraße angehalten, wobei er sofort auf eine Polizistin losging und versuchte dieser mit der Faust ins Gesicht bzw. gegen den Oberkörper zu schlagen. Der Beschuldigte wurde durch Anwendung massiver Körperkraft und Unterstützung weiterer Kräfte zu Boden gebracht und festgenommen. Bei der Personsdurchsuchung fanden die Beamten ein aufklappbares Springmesser.
Der Beschuldigte wurde ins Polizeianhaltezentrum Linz eingeliefert, vorweg wurden durch die erhebenden Beamten drei Sachbeschädigungen unter Verwendung eines Messers festgestellt. Weitere Ermittlungen sind erforderlich, bei der Festnahme wurden ein Polizist und eine Polizistin verletzt.

PA der LPD Oberösterreich vom 14.04.2019

Lappersdorf (Bayern): Aufmerksamer Zeuge stellt Ladendiebe – Angriff auf hinzugerufene Polizeibeamte

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete am Vormittag des 12.04.2019 zwei 16-jährigen Schüler, die zur Tatzeit in einem Lappersdorfer Discount-Markt diverse alkoholische Getränke in ihre Rucksäcke packten und ohne zu bezahlen den Kassenbereich passierten. Nachdem der Zeuge die beiden Jugendlichen ansprach, flüchtete einer der Beiden aus dem Laden und riss hierbei mehrere namentlich nicht bekannte Kunden um. Der zweite Jugendliche konnte vom Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.
Kurze Zeit später kehrte der zuvor flüchtige Jugendliche zum Tatort zurück. Bei der Erhebung seiner Personalien griff der aggressive und alkoholisierte Schüler die Beamten mittels Kopfstößen und Fußtritten an, die aber allesamt abgewehrt werden konnten. Die Beamten blieben unverletzt. Der Jugendliche wurde im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung den Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Polizeiinspektion Regenstauf bittet die bislang unbekannten Kunden, sich unter der Tel.-Nr. 09402/9311-0 zu melden, sofern sie bei der Flucht des Täters Verletzungen erlitten haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können.

PM der PI Regenstauf vom 13.04.2019

 

Emden (Niedersachsen): Körperverletzung

Am Samstag, gegen 00:15 Uhr, schlug ein 42-jähriger Emder einer 26-jährigen Emderin mit dem Handballen ins Gesicht und verletzte sie dadurch.
Beide Personen standen nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung. Der Beschuldigte musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Zusätzlich wurden die eingesetzten Beamten erheblich beleidigt. Bei der Durchsuchung der Person wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefun-den. Gegen den Täter wurden diverse Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 13.04.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Streit mit Taxifahrer eskaliert

Zu einem heftigen Streit kam es am Samstag gegen 4.30 Uhr in der Ulmer Schwörhausgasse. Auf diesen war eine Streife des Polizeireviers Ulm-Mitte aufmerksam geworden. Dabei beleidigten zwei deutlich alkoholisierte Männer einen 52jährigen Taxifahrer. Kurz vor Beginn einer sich anbahnenden Schlägerei versuchten die Beamten die Streithähne zu trennen. Um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern erhielten die 20 und 21jährigen Männer aus dem südlichen Alb-Donau-Kreis einen Platzverweis. Statt sich zu entfernen musste der 21jährige in Gewahrsam genommen werden. Sein 20jähriger Begleiter war erst nach Einsatz von Pfefferspray zu stoppen. Der Gewahrsam des 21jährigen konnte erst beim Polizeirevier Ulm-Mitte wieder aufgehoben werden. Dort hatte er sich schließlich beruhigt. Gegen beide Beteiligten wird jetzt ermittelt.

PM des PP Ulm vom 13.04.2019

 

Altenriet (Baden-Württemberg): Fahrzeuge beschädigt und Widerstand geleistet

Mit einem unangenehmen Zeitgenossen hatten es Beamte des Polizeireviers Nürtingen am Freitagabend am Rande des Brezelmarktes zu tun. Zunächst gefiel es dem alkoholisierten 18-Jährigen offenbar nicht, dass ein 35-Jähriger gegen 21.30 Uhr mit seinem Mercedes im Bereich des Festgeländes die Straße „Schleife“ in Richtung Kelterstraße befuhr. Der junge Mann machte sich laut schreiend auf der Fahrbahn breit, lief auf den Mercedes zu und schlug mit den Fäusten auf das Fahrzeug ein, so dass ein Schaden von circa 1.000 Euro entstand. Die vom Mercedesfahrer alarmierten Beamten des Polizeireviers Nürtingen konnten den 18-Jährigen kurz darauf im Bereich des Festzeltes feststellen und fuhren mit ihrem Streifenwagen neben ihn, worauf dieser unvermittelt gegen das Dienstfahrzeug trat.
Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 18-Jährige zudem Widerstand.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut eines Angehörigen übergeben.

PM des PP Reutlingen vom 13.04.2019

 

Halle/Saale (Sachsen-Anhalt): Widerstand und Beleidigung

In der Jacobstraße kam es gestern Nachmittag gegen 17:30 Uhr zu einem Vorfall. Ein 35-jähriger Mann beleidigte zunächst zwei syrische Männer (39 und 43 Jahre) fremdenfeindlich. Außerdem spuckte der Tatverdächtige dem Älteren ins Gesicht. Die beiden Geschädigten entfernten sich in die Wohnung eines Bekannten. Ein Zeuge wollte den Tatverdächtigen beruhigen und wurde von ihm mit der Hand gegen den Kopf geschlagen. Die herbeigerufenen Polizeibeamten wurden von dem Tatverdächtigen, welcher erheblichen Widerstand leistete, beleidigt. Schließlich musste man ihm eine Handfessel anlegen. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige, welcher unter Alkoholeinfluss stand, Atemalkoholwert 1 Promille, wieder entlassen. Gegen den Mann werden Ermittlungen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand geführt.

PM der PI Halle/S. vom 13.04.2019

 

Bad Wörishofen (Bayern): Auseinandersetzung mit betrunkenen Gästen

Am Abend des 12.04.2019 kam es in der Therme Bad Wörishofen zu einer Auseinandersetzung zwischen einem betrunkenen Besucherpärchen, im Alter von 45 und 54 Jahren und Angestellten der Therme, nachdem das Pärchen trotz Aufforderung des Personals das Gelände nicht verlassen wollte. Auch die Aufforderung der hinzugerufenen Polizeibeamten interessierte das Pärchen nicht, weshalb der Mann und die Frau durch die Polizisten aus der Therme gebracht werden mussten. Im weiteren Verlauf kam es noch zu einer Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten. Bei der Auseinandersetzung zwischen dem Pärchen und dem Personal der Therme wurden der 54-jährige Badegast und ein 21-jähriger Angestellter der Therme leicht verletzt. Die beiden Betrunkenen müssen nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.04.2019

 

Gotha (Thüringen): Polizeieinsatz in Gotha

Am heutigen Tag fanden in Gotha mehrere überwiegend zeitgleiche Versammlungslagen statt. Ein Aufzug unter dem Motto „Überfremdung stoppen, unseren Kindern eine Zukunft sichern“ startete gegen 14:30 Uhr und wurde gegen 16:45 Uhr beendet. Anmelder und Versammlungsleiter war Herr Marco Zint. Etwa 100 Personen nahmen an dieser Versammlung teil. Aufgrund einer Sitzblockade in der Jüdenstraße wurde die Aufzugstrecke der Versammlung des Herrn Zint kurz vor Erreichen des Hauptmarktes geändert.
Unter dem Motto „Bunte Vielfalt statt braune Einfalt“, angemeldet durch das „Bündnis gegen Rechts. Gotha ist bunt e. V.“ unter Versammlungsleiterin Frau Dr. Johanna Scheringer-Wright (Mitglied des Thüringer Landtags „Die Linke“), wurden sieben Standkundgebungen an unterschiedlichen Orten im Stadtbereich Gotha durchgeführt. Die erste dieser Kundgebungen startete bereits 11:30 Uhr, die letzte wurde gegen 17:30 Uhr beendet. Insgesamt nahmen etwa 400 Personen an den Kundgebungen teil. Dabei kam es zu drei Ordnungswidrigkeiten sowie neun Straftaten wegen Vermummung, einer Sachbeschädigung nach Einsatz von Pyrotechnik, einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einer Beleidigung.
Der Einsatz wurde mit einer Vielzahl an Polizeikräften aus Thüringen bewältigt. Ein friedlicher Verlauf beider Versammlungen wurde gewährleistet. Mit dem Einsatz waren zeitweise Einschränkungen für Passanten sowie Verkehrsteilnehmer verbunden. Die Polizei bedankt sich bei der Gothaer Bevölkerung für die Geduld und das Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

PM der LPI Gotha vom 13.04.2019

Wien: Drei Festnahmen nach dem Verdacht des Suchtmittelhandels

Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelang es, drei mutmaßliche Suchtgifthändler (18, 19 ,27) in Wien (Leopoldstadt, Josefstadt, Ottakring) festzunehmen.
Im Bereich des Pratersterns, der Strozzigasse und des Lerchenfelder Gürtels konnten die Polizisten zwei afghanischen Staatsangehörige (18, 19) und einen somalischen Staatsangehörigen beim Verkauf von Marihuana beobachten und schließlich auch festnehmen. Die Beamten konnten Bargeld und eine geringe Menge Suchtgift sicherstellen.
Der 27-Jährige leistete bei der Festnahme Widerstand und verletzte zwei Polizisten leicht. Er wurde zusätzlich wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.

PA der LPD Wien vom 13.04.2019

Muttenz / Bahnhof Pratteln (Basel): Polizei-Einsatz nach Notbremse

Am Samstag, 13. April 2019, in der Zeit von 21.30 Uhr bis ca. 23.00 Uhr, zogen GCZ-Fans bei der Rückfahrt des Extrazuges mehrmals die Notbremse. Mehrere Fans verliessen den Zug. Dank dem raschen Einschreiten der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft zogen GCZ-Fans nach dem Fussballspiel in Basel auf der Heimfahrt des Extrazuges nach Zürich kurz nach der Abfahrt das erste Mal die Notbremse. Mehrere GCZ-Fans verliessen den Zug und warfen Steine auf die Hagnaustrasse und beschädigten ein Polizeifahrzeug. Die Polizei war rechtzeitig vor Ort und konnte mit entsprechendem Mitteleinsatz die Lage unter Kontrolle bringen. Kurze Zeit später wurde auf Höhe Schweizerhalle erneut die Notbremse gezogen. Auch im Bahnhof Pratteln zogen die GCZ-Fans die Notbremse und verliessen den Zug. Dank der rechtzeitigen Präsenz der Polizei wurden die Personen unter Mitteleinsatz wieder zurück in den Zug begleitet.
Neben dem bis jetzt bekannten beschädigten Polizeifahrzeug kam es auch am Extrazug zu Sachbeschädigungen in unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand.
Der Bahnverkehr war für rund 40 Minuten unterbrochen.

PM der POL Basel-Landschaft vom 13.04.2019

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Mit Glasflasche auf Polizeibeamte losgegangen

Eine 46-jährige Iserlohnerin ist am Donnerstag mit einer Glasflasche auf Polizeibeamte losgegangen. Die stark betrunkene Frau hatte gegen 21 Uhr auf der Straße randaliert und mehrere Passanten bedroht, die deshalb die Polizei riefen. Auch auf die Polizeibeamten ging sie mit hoch gehobener Flasche los. Die Polizeibeamten überwältigten die 46-Jährige und brachten sie in Hand- und Fußfesseln zur Ausnüchterung ins Gewahrsam der Iserlohner Polizeiwache. Ein Polizeibeamter erlitt durch Fußtritte eine leichte Verletzung an der Hand. Ein Atemalkoholtest war nicht möglich. Die Frau war am Abend bereits betrunken bei ihrem Ex-Lebensgefährten aufgetaucht und soll dort noch einmal eine halbe Flasche Whiskey allein getrunken haben. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 12.04.2019

 

Bingen-Stadt (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte bei Vollstreckung eines Haftbefehls verletzt

Gegen einen 54 jährigen Mann aus Bingen sollte ein Haftbefehl vollstreckt werden, da dieser zu einer Gesamtfreiheitsstraße von 2 Jahren und 3 Monaten verurteilt worden war. Der 54 jährige konnte an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Nach Eröffnung des Haftbefehls zeigte er sich äußerst aggressiv. Diesem Verhalten mussten die Beamten mit einfacher körperlicher Gewalt begegnen. Um weitere Angriffe abzuwehren, mussten der Person Handfesseln angelegt werden. Dabei sperrte sie sich, wodurch zwei Beamte leichte Verletzungen davontrugen. Zudem wurden sie auf das Übelste beleidigt. Der 54 jährige wurde der Justizvollzugsanstalt Rohrbach zugeführt.

PM der PI Bingen vom 12.04.2019

 

Minden (Nordrhein-Westfalen): Zwei verletzte Polizeibeamte bei Festnahme

Bei der Festnahme bei eines mutmaßlichen Einbrechers wurden zwei Polizeibeamte der Polizeiwache Minden verletzt. Aufgrund eines Zeugenhinweises erhielt die Polizei Minden am Donnerstag gegen 10.15 Uhr einen Hinweis auf eine männliche Person, die offenbar versuchte sich gewaltsam Zugang zu einem Mehrfamilienhaus in der Mindener Innenstadt zu verschaffen. Am Einsatzort stellten die Beamten am Tatort einen 36-jährigen Mindener fest. Dieser versuchte sich zunächst durch Flucht einer Festnahme zu entziehen. Im weiteren Verlauf schlug er einem 52-jährigen Hauptkommissar mit einer Metalltaschenlampe auf den Kopf. Letzt endlich konnte der 36-jährige Einbrecher nach weiteren Widerstandshandlungen dingfest gemacht werden und in das Polizeigewahrsam gebracht werden. Hierbei erlitt ein weiterer Beamter leichte Verletzungen. Die beiden Polizisten mussten im Johannes-Weßling-Klinikum ambulant behandelt werden. Bei dem festgenommenen Mann wurden zudem mitgeführte Rauschgifte festgestellt. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Einbrecher offensichtlich bereits mit einer Eisenstange ein Loch in ein Türglas geschlagen hatte und sich dadurch Zugang zu dem Haus verschafft hatte. Inwieweit ein am Tatort anwesender 35-jähriger Mindener bei der Festnahme den Polizeieinsatz behindert hat oder möglicherweise aktiv versucht hat den Zugriff zu verhindern ist Gegenstand weiterer Ermittlungen. Der Einbrecher wurde nach ärztlicher Begutachtung durch das Ordnungsamt Minden zwangseingewiesen und ins Klinikum Lübbecke verbracht.

PM der PI Monden-Lübbecke vom 12.04.2019

 

Ihringen (Baden-Württemberg): Unfall, Betrunken und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstag, 11.04.2019, wurde gegen 17 Uhr durch Verkehrsteilnehmer gemeldet, dass ein Fahrzeug am Winklerberg von der Fahrbahn abgekommen sei. Während der Unfallaufnahme konnte die Polizeistreife eine Alkoholbeeinflussung bei dem 50-jährigen Mann von über 1,6 Promille feststellen. Im weiteren Verlauf der durchzuführenden Maßnahmen widersetzte sich der Autofahrer den Anweisungen, versuchte zu flüchten und beleidigte die Polizeibeamten auf das Übelste, außerdem wurde ein Beamter leicht verletzt. Neben der Einziehung seines Führerscheines wird der Fahrer des Pkws nun bei der Staatsanwaltschaft Freiburg angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 12.04.2019

 

Osterholz-Scharmbeck (Niedersachsen): 26-jähriger Hilfsarbeiter bedroht Kollegen und greift Polizisten an

Im Zuge eines Trinkgelages ist ein 26-jähriger Hilfsarbeiter auf einem Reiterhof in Osterholz-Scharmbeck am Donnerstagabend ausgerastet. Zunächst warf er einem zwei Jahre jüngeren Kollegen eine leere Glasflasche an den Kopf und bedrohte ihn mit einem Messer, dann schnappte er sich dessen Autoschlüssel und fuhr mit dem Auto infolge seiner erheblichen Alkoholbeeinflussung gegen einen Baum. Der 26-Jährige blieb er bis auf kleinere Blessuren unverletzt, an dem Auto des Kollegen entstand jedoch erheblicher Schaden. Als die von Kollegen alarmierte Polizei am Ort erschien, richteten sich die Aggressionen des 26-Jährigen gegen die Beamten.
Auf der Fahrt ins Krankenhaus, wo der 26-Jährige vorsorglich noch einmal untersucht werden sollte, griff er einen 25-jährigen Polizeibeamten, der den Transport begleitete, unvermittelt an und trat ihm mehrfach gegen die Beine. Der Polizeikommissar erlitt dadurch Prellungen, ist aber weiterhin dienstfähig. Auch bei der Behandlung bzw. Blutentnahme im Krankenhaus setzte sich der 26-Jährige massiv zur Wehr, so dass er zeitweilig von bis zu sechs Personen festgehalten und fixiert werden musste. Im Anschluss an die medizinische Versorgung und die angeordnete Blutentnahme wurde er aufgrund seines alkoholisierten Zustandes und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Gegen den 26-Jährigen wurden umfangreiche Ermittlungen eingeleitet – u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

PM der PI Verden-Osterholz vom 12.04.2019

 

Netphen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer endet im Polizeigewahrsam

Am Donnerstag (11.04.2019) hat ein 41-jähriger Anwohner eines Mehrfamilienhauses Am Kirchrain in Netphen lautstark an der Wohnungstür seiner Nachbarn randaliert. Durch das aggressive Auftreten des Mannes aufgeschreckt, alarmierte eine im Haus anwesende 33-jährige Frau die Polizei. Von den Beamten unbeeindruckt schlug der alkoholisierte 41-jährige erneut gegen die Wohnungstür und beschädigte sie. Die Einsatzkräfte fesselten den aufgebrachten Mann, brachten ihn mit Widerstand in eine Gewahrsamzelle und leiteten ein Strafverfahren ein.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 12.04.2019

 

Rhode (Nordrhein-Westfalen): Großeinsatz – Sondereinsatzkräfte nehmen jungen Mann fest

Am späten Donnerstagabend gegen 22 Uhr kam es in Rhode zu einer häuslichen Gewalt. Ein 19-Jähriger randalierte in seinem Elternhaus und bedrohte seine Eltern. Polizeibeamte trafen den Tatverdächtigen außerhalb des Hauses an. Er verhielt sich unkooperativ und widersetzte sich den polizeilichen Anweisungen. Da er zudem angab, wieder in das Haus zurückzukehren, beabsichtigten die Beamten ihn festzunehmen. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen, bei denen ein Beamter leicht verletzt wurde. Letztlich entzog er sich der Festnahme und flüchtete in ein Waldstück. Suchmaßnahmen verliefen erfolglos. Bei der polizeilichen Kontaktaufnahme am Freitag gegen
07.35 Uhr gaben die Eltern an, dass der Sohn wieder zu Hause sei. Er habe damit gedroht sich und andere mit einem Messer zu töten, wenn sie die Polizei verständigen würden. Daraufhin stufte die Polizei die Situation als Bedrohungslage ein. Die Beamten evakuierten das Haus und umliegende Gebäude. Zudem wurden Sondereinsatzkräfte angefordert, die den jungen Mann gegen 10.30 Uhr ohne Widerstand und unverletzt aus dem Haus führen konnten und ihn festnahmen. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

PM der KPB Olpe vom 12.04.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Widerstand

Die Polizei wurde am Donnerstagnachmittag in das Sport- und Freizeitbad in der Sielower Landstraße gerufen. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein 54 Jahre alter Badegast im Schwimmbecken zuvor einen anderen Schwimmer geschlagen und einen weiteren getreten. Den Aufforderungen des Personals, das Becken zu verlassen, kam er nicht nach. Der Mann schlug wild um sich und musste durch die Beamten fixiert werden. Erst im Umkleidebereich beruhigte er sich wieder. Die 39 und 76 Jahre alten Schwimmer wurden offensichtlich nicht verletzt. Neben einem Hausverbot erwarten den Mann nun Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen der Körperverletzungen in Verbindung mit dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Süd vom 12.04.2019

 

Kassel (Hessen): Drogenkäufer greift Ordnungspolizisten an- zwei Verletzte

Am Donnerstagnachmittag beobachteten vier Ordnungspolizeibeamte der Stadt Kassel in der Innenstadt ein Drogengeschäft. Bei der anschließenden Kontrolle griff ein 27-Jähriger die Ordnungspolizisten körperlich an. Zwei Mitarbeiter des Ordnungsamtes wurden verletzt. Mit Unterstützung von hinzugeeilten Polizeibeamten der Reviere Mitte und Nord konnte der Mann festgenommen werden. Der Tatverdächtige muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.
Wie die Beamten des Polizeireviers Mitte berichten, beobachteten die uniformierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Kassel in der „Unteren Königsstraße“ gegen 14:00 Uhr, wie der in Kassel wohnende 27-Jährige in der Fußgängerzone Drogen bei einer unbekannten Person kaufte. Der Verkäufer konnte unerkannt flüchten. Den Drogenankäufer kontrollierten die Ordnungsamtsmitarbeiter. Dabei wurde der Mann sofort aggressiv und griff die Ordnungspolizisten an.
Er bespuckte sie und verteilte Kopfnüsse in ihre Richtung. Weiterhin biss er einem Mitarbeiter des Ordnungsamtes ins Handgelenk. Zwei 27- und 51-jährige Ordnungspolizisten erlitten Verletzungen und mussten sich in einem Krankenhaus ambulant behandeln lassen. Den festgenommenen Mann brachte eine Streife des Polizeireviers Mitte auf die Dienststelle. Sie fertigten Anzeigen wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen sowie Körperverletzung. Nach den erforderlichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige entlassen. Die weiteren Ermittlungen gegen ihn werden bei der Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte geführt.

PM des PP Nordhessen – Kassel vom 12.04.2019

 

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter bei Festnahme leicht verletzt

Eine 63-jährige Mutter aus Neustadt rief die Polizei gestern Mittag um Hilfe, da ihr Sohn ihr am Telefon Gewalt androhte und sie aufsuchen wollte. Beim Eintreffen des Sohnes waren die Beamten bereits vor Ort, weshalb dieser aufgebracht und sehr schnell aggressiv wurde. Als der Mann seine Mutter angreifen wollte, schritten die Beamten ein und konnten ihn nur durch die Unterstützung weiterer alarmierter Kräfte am Boden dingfest machen. Da sich der 28-Jährige massiv wehrte, wurde ein Beamter am Handgelenk leicht verletzt. Da der Verdacht bestand, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmittel war, wurde ihm eine Blutprobe entnommen.

PM der PD Neustadt/W. vom 12.04.2019

 

Leingarten (Baden-Württemberg): Randalierer verletzt Polizeibeamte

Zwei Polizeibeamte des Polizeireviers Lauffen wurden am Donnerstagnachmittag in Leingarten von einem Randalierer verletzt.
Die Mutter des 32-Jährigen rief die Polizei, da er wegfahren wollte, obwohl er keinen Führerschein hat. Als die Beamten an der Wohnanschrift des Mannes eintrafen, wurde dieser schlagartig hoch aggressiv und griff die Beamten an. Diesen gelang es schnell den Randalierenden unter Kontrolle zu bringen und zu fixieren. Dennoch wurden die Beamtin und der Beamte von dem 32-Jährigen verletzt. Auf der Fahrt zum Polizeirevier räumte der Mann ein unter dem Einfluss von Drogen zu stehen. Deshalb und weil er sich nicht beruhigen ließ, wurde der Mann in eine Fachklinik gebracht. Auf den Randalierer kommen nun Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf die Polizisten und Körperverletzung zu.

PM des PP Heilbronn vom 12.04.2019

 

Bad Segeberg (Schleswig-Holstein): 56-Jähriger nach Widerstandshandlung während einer Verkehrskontrolle im Krankenhaus verstorben

Kurz vor 02:00 Uhr verstarb ein 56-Jähriger im Krankenhaus, nachdem er nach jetzigem Ermittlungsstand bei einer Verkehrskontrolle in der Kirchstraße in Bad Segeberg erheblichen Widerstand geleistet und sich dabei eine Kopfplatzwunde zugezogen hatte. Der Mann wurde noch am Einsatzort reanimationspflichtig. Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen aufgenommen.
Nach jetzigem Ermittlungsstand sollte der 56-Jährige im Rahmen einer Verkehrskontrolle gegen 00:30 Uhr in der Kirchstraße von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeibezirksreviers Bad Segeberg überprüft werden. Im Verlauf dieser Kontrolle leistete der Mann, der von der Staatsanwaltschaft Kiel zur Aufenthaltsermittlung wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgeschrieben war, erheblichen Widerstand. Der Widerstand des Mannes veranlasste die 29 und 32 Jahre alten Beamten über die Einsatzleitstelle weitere Streifenwagen zur Unterstützung anzufordern.
Nachdem der Mann überwältigt werden konnte, stellten die Beamten bei ihm eine Kopfplatzwunde fest. Sie forderten umgehend einen Rettungswagen an, der nur wenige Minuten später am Einsatzort eintraf.
Der Rettungswagen brachte den 56-Jährigen, der zwischenzeitlich kollabiert und reanimationspflichtig geworden war, mit der Unterstützung eines Notarztes in ein nahgelegenes Krankenhaus. Dort verstarb der Mann kurze Zeit später.
Die Staatsanwaltschaft Kiel und das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Kiel haben die Ermittlungen mit Unterstützung von Kollegen aus Pinneberg und Elmshorn aufgenommen und prüfen, ob und gegebenenfalls welcher strafrechtliche Vorwurf den vor Ort eingesetzten Polizeibeamten zu machen ist.
Der Verstorbene wird noch heute in der Kieler Rechtsmedizin obduziert.
Zeugen des Vorfalls, soweit sie schon bekannt sind, werden zurzeit vernommen.
Ergänzende Angaben zu dem Vorfall können zurzeit nicht gemacht werden. Die Staatsanwaltschaft Kiel und die Polizeidirektion Kiel werden bei neuen Erkenntnissen nachberichten.

PM der PD Kiel vom 12.04.2019

 

Kassel (Hessen): Amtsbekannter Mann zerstört Spiegel an Streifenwagen vor Polizeirevier

Ein amtsbekannter 40-Jähriger beschädigte am Donnerstagabend einen abgestellten Streifenwagen vor dem Polizeirevier Mitte im Grünen Weg in Kassel. Der in Kassel wohnende Mann war gegen 19:00 Uhr auf der Wache des Innenstadtreviers erschienen. Er ist bei den Beamten wegen verschiedener Straftaten bereits bestens bekannt und stellte Fragen zu einem gegen ihn vorliegenden Sachverhalt. Nachdem die Polizisten ihm eine Auskunft erteilten, verließ der Mann die Wache. Offensichtlich unzufrieden mit seinem Besuch bei der Polizei, schlug er gegen den Außenspiegel eines Streifenwagens, der vor dem Eingang des Reviers parkte und rannte davon. Schlecht für ihn, dass seine sinnlose Aktion von einer Kamera erfasst wurde und somit vor den Augen der Polizei stattfand. Der Schaden am Streifenwagen beläuft sich auf etwa 150 Euro.

Gegen den Randalierer fertigten die Polizeibeamten Anzeigen wegen Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel und Sachbeschädigung. Die weiteren Ermittlungen führt die zuständige Ermittlungsgruppe des Polizeireviers Mitte.

PM des PP Nordhessen – Kassel vom 12.04.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizeibeamter auf dem Weg zum Dienst erwischt Einbrecher

Ein 18-Jähriger ist am Freitagmorgen um 4.50 Uhr von einem Polizeibeamten, der sich gerade auf Weg zum Dienst befand, auf frischer Tat bei einem Einbruch in ein Schmuckgeschäft ertappt worden. Der junge Mann war gerade dabei, den Tatort auf der Kaiserstraße durch das zuvor eingeschlagene Schaufenster zu verlassen, als er den Polizisten erkannte, diesen mit einer Spitzhacke bedrohte und zu Fuß flüchtete. Nach kurzer Fahndung konnte der mutmaßliche Einbrecher von einer Streife des Polizeireviers Markplatz gestellt und festgenommen werden. Das Diebesgut im Wert von über 10.000 Euro hatte der 18-Jährige noch bei sich. Die Kriminalpolizei prüft, ob der Mann für weitere Straftaten infrage kommt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird der Beschuldigte noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt

PM des PP Karlsruhe vom 12.04.2019

 

Inningen (Bayern): Alkoholisierter Mann randaliert und verletzt Polizeibeamten

Am Donnerstag, den 11.04.2019 erschien gegen 21:30 Uhr ein alkoholisierter 33- jähriger Asylbewerber in der Unterkunft. Er geriet mit dem Sicherheitsdienst in Streit und beleidigte diesen. Im weiteren Verlauf ging er den Mitarbeiter an, weshalb die Polizei hinzugezogen wurde. Auch im Beisein der Beamten zeigte sich der türkische Staatsangehörige aggressiv, weshalb er in Gewahrsam genommen werden musste. Dabei beleidigte er noch die Beamten und leistete Widerstand. Dadurch wurden zwei Polizisten verletzt, waren aber noch dienstfähig. Nach erfolgter Ausnüchterung wurde er wieder entlassen. Er muss sich jedoch wegen mehrerer Straftaten, unter anderem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 12.04.2019

 

München-Freimann (Bayern): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt

Am Donnerstag, 11.04.2019, gegen 18:00 Uhr, befanden sich zwei Polizeibeamte aufgrund eines Einsatzes in einer Obdachlosenunterkunft. Dort wurden die beiden von einem unbeteiligten 35-jährigen Bewohner beleidigt.
Als dessen Personalien festgestellt werden sollten, versuchte der 35-Jährige einen der Polizeibeamten zu schlagen. Bei der anschließenden Festnahme wurde ein Beamter schwer verletzt und erlitt einen Knöchelbruch.
Der 35-Jährige wurde festgenommen, wegen Körperverletzung angezeigt und wird zur weiteren Entscheidung dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP München vom 12.04.2019

 

Rehburg-Loccum (Niedersachsen): Alkoholisierter Pkw-Fahrer versucht zu flüchten

Ein 61 jähriger Pkw-Fahrer sollte in Rehburg auf der Jägerstraße von einer Streifenbesatzung der Polizei Stolzenau kontrolliert werden. Der Fahrzeugführer beschleunigte seinen Pkw VW Golf und versuchte mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Loccum zu flüchten. Die Beamten folgten dem Fahrzeug unter Einsatz von Sondersignalen. In Loccum konnte das Fahrzeug gestellt werden. Gegen die polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann erheblichen Widerstand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt.

PM der PI Nienburg-Schaumburg vom 12.04.2019

 

Attnang-Puchheim/Vöcklabruck (Oberösterreich): Obdachloser attackierte Polizisten

Ein 43-jähriger Obdachloser bedrohte am 11. April 2019 um 8:59 Uhr im schwer alkoholisierten Zustand in einem Supermarkt in Attnang-Puchheim einen Geldtransportmitarbeiter mit dem Umbringen. Als die verständigte Polizeistreife der PI Attnang-Puchheim den Sachverhalt aufnehmen wollte, ging er während der Amtshandlung tätlich gegen einen Beamten vor und fügte ihm leichte Verletzungen zu. Der 43-Jährige wurde wegen Gefahr im Verzuge festgenommen und über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 12.04.2019

Die Polizei erhielt in den Nachmittagsstunden des 11.04.2019 über Notruf den Hinweis auf eine Person mit Schussverletzung in einer Wohnung in Salzgitter-Lebenstedt, Hans-Böckler-Ring. Die daraufhin entsandten Einsatzkräfte wurden nach Eintreffen am Einsatzort in der betroffenen Wohnung unvermittelt von einer männlichen Person, die sich verbarrikadiert hatte, bedroht.
Hierbei ergaben sich konkrete Hinweise auf eine Bewaffnung des Täters. Hinzugezogene Spezialkräfte wurden beim Eindringen in die Wohnung von dem Täter ebenfalls konkret mit einer Waffe bedroht. In Folge dessen kam es zur Schussabgabe auf den Täter, der trotz umgehender medizinischer Versorgung kurze Zeit später verstarb.
Derzeit wird die Wohnung des Täters in der Einsteinstraße durch Einsatzkräfte gesichert und durchsucht. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Salzgitter vom 11.04.2019

Nachtrag vom 12.04.2019:

Die in Salzgitter am 11.04.2019 bei einem SEK-Einsatz angeschossene und später verstorbene männliche Person wurde am heutigen Tag auf Antrag der Staatsanwaltschaft obduziert und rechtsmedizinisch untersucht. Nach dem Obduktionsergebnis ist der 28-jährige Angeschossene an einem spinalen Schock infolge einer Rückenmarksdurchtrennung verstorben. Im Körper des Angeschossenen wurde ein Projektil einer 9mm-Kurzwaffe aufgefunden. Es ist davon auszugehen, dass das Projektil zur Durchtrennung des Rückenmarks geführt hat.
Bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig wurde am heutigen Tag ein sog. Todesermittlungsvorgang angelegt. Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen sollen die Beamte des SEK damit beauftragt worden sein, Beamte der örtlichen Polizei aus einer Wohnung mit ungeklärter Situation herauszulösen. Die örtlichen Polizeibeamten seien aufgrund eines Notrufes zu einer Wohnung im Stadtteil Fredenberg gefahren. Vor der Wohnung hätte sich der Wohnungsinhaber, welcher den Notruf abgesetzt habe, aufgehalten und mitgeteilt, dass sich in der Wohnung ein Bekannter von ihm befinde, der ärztliche Hilfe benötige. Da die Beamten nach dem Betreten der Wohnung aufgrund des Verhaltens des Verwundeten befürchtet hätten, die Wohnung nicht ohne eine drohende Eigengefährdung wieder verlassen zu können, habe man Verstärkung durch das SEK angefordert.
Die Beamten des SEK und eine alarmierte Fahndungsgruppe der Polizeidirektion hätten daraufhin über einen längeren Zeitraum versucht, verbalen Kontakt zu dem später Angeschossenen aufzunehmen und ihn zur Kooperation zu überreden. Die Gespräche seien jedoch gescheitert und schließlich darin gegipfelt, dass die Beamten durch den später Angeschossenen in einem abgedunkelten Raum mit einem waffenähnlichen Gegenstand bedroht worden seien. Trotz eines massiven verbalen Einwirkens und der Abgabe von Warnschüssen habe der später Angeschossene die Beamten weiterhin bedroht, weshalb letztlich ein Schuss durch einen Beamten abgegeben worden sei.
Die unmittelbar nach der Schussabgabe von einem dem SEK-Einsatzteam zugehörigen Rettungssanitäter eingeleiteten Erste-Hilfe-Maßnahmen konnten den Tod des Angeschossenen nicht mehr verhindern.
Der Angeschossene steht im Verdacht, Tage zuvor in seiner eigenen Wohnung eine männliche Person getötet zu haben. In seiner Wohnung wurde ein männlicher Leichnam aufgefunden. Die Obduktion zur Klärung der Todesursache ist noch nicht abgeschlossen.
Bei der Polizeiinspektion Salzgitter wurde eine Mordkommission eingerichtet. Zu der Frage, in welchem persönlichen Verhältnis beide Personen zueinander standen und woher die Verletzungen des Angeschossenen stammen, die zum Ursprungseinsatz der örtlichen Polizei geführt haben, sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen.

Presseinformation der Staatsanwaltschaft Braunschweig vom 12.04.2019

Heilbronn (Baden-Württemberg): Ein alter Bekannter in der Zelle

Einen alten Bekannten steckte die Heilbronner Polizei am Mittwochabend in eine Gewahrsamszelle. Der 54-Jährige hatte in einem Fast-Food-Lokal in der Heilbronner Innenstadt Essen bestellt und konnte dann aber nicht bezahlen. Da er deshalb nichts bekam, begann er zu randalieren. Obwohl er aus der Gaststätte gewiesen wurde, weigerte er sich zu gehen. Die deshalb verständigte Polizei schaffte es auch nicht, den Mann zu beruhigen. Er beleidigte die Polizeisten übel und weigerte sich weiterhin, aus dem Lokal zu gehen. Er musste deswegen seine Freiheit mit einer Zelle tauschen. Der Obdachlose ist mit Straftaten quer durch das Strafgesetzbuch polizeibekannt und gilt als gewalttätig.

PM des PP Heilbronn vom 11.04.2019

 

Dannenberg (Niedersachsen): „ausgerastet nach Verkehrsordnungswidrigkeit“ – Ordnungsbeamten und Polizei angegangen/beleidigt

Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung erwarten einen 44 Jahre alten Mann aus Hitzacker. Der äußerst uneinsichtige Mann war in den Mittagsstunden des 10.04.19 in der Marschtorstraße mit der Amtshandlung eines Mitarbeiters der Samtgemeinde nicht einverstanden.
Dieser wollte eine Verkehrsordnungswidrigkeit gegen die Schwester des 44-Jährigen ahnden. Der Mann aus Hitzacker bedrohte und beleidigte erst den Ordnungsbeamten u.a. mit dem Tode und beleidigte und schubste auch später die alarmierten Polizeibeamten, die versuchten den 44-Jährigen von dem Samtgemeindemitarbeiter fernzuhalten.

PM der PI Lüneburg vom 11.04.2019

 

Berlin/Treptow-Köpenick: Polizeibeamter angegriffen

Während eines Einsatzes gestern Abend in Rahnsdorf griff ein Mann einen Polizisten an. Nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten rief eine 50-jährige Frau die Polizei zu einem Grundstück am Müggelspreeweg. Die Frau wollte die gemeinsame Wohnung verlassen. Damit es dabei nicht zu einer Eskalation kommen sollte, rief sie die Polizei zur Hilfe. Gerade als sie das Grundstück mit ihrem Hund verlassen wollte, stellte sich ihr 20-jähriger Sohn in den Weg und wollte sie daran hindern. Ein Polizeibeamter forderte ihn mehrfach auf den Weg wieder freizumachen. Da dieser darauf nicht reagierte, ergriff er den 20-Jährigen am Oberarm, um ihn von dem Gartentor wegzuziehen. Der junge Mann soll sich daraufhin aus dem Griff herausgewunden und den Polizeikommissar geschlagen haben. Anschließend soll er den Beamten festgehalten haben. Der Polizist brachte den Angreifer nun zu Boden und fixierte ihn dort. Dabei soll der 20-Jährige den Polizisten wiederholt beleidigt haben. Beim Sturz zu Boden verletzten sich der 20-Jährige und der Polizeikommissar leicht. Nach Feststellung seiner Personalien wurde der Sohn am Ort entlassen. Er will sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der Polizeikommissar konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Berlin vom 11.04.2019

 

Lambrecht (Rheinland-Pfalz): Tierhalterin beleidigt Amtsärztin und sträubt sich gegen Festhalten

Durch einen Beschluß des Amtsgerichts Bad Dürkheim wurde gestern in der Verbandsgemeinde Lambrecht einer Tierhalterin das Halten von ca. 60 Tieren untersagt, darunter Pferde, Schafe und Geflügel. Die Tiere wurden wegen nicht artgerechter Haltung in Obhut genommen. Die zuständige Veterinärärztin wurde zunächst von der Halterin beleidigt und dann mit einem ca. 80cm langen Aluminiumrohr angegriffen. Die anwesenden Polizeibeamten konnten den Angriff unterbrechen und die Frau festhalten. Hierbei trat sie einem Beamten ans Bein und beleidigte den zweiten Beamten. Sie wurde anschließend ärztlich versorgt.

PM der PD Neustadt/W. vom 11.04.2019

 

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Heranwachsende in Gewahrsam genommen

In der Nacht zu Donnerstag, 11.4.2019 kam es zu mehreren Sachbeschädigungen in der Ahlener Innenstadt. An der Nordstrße stellten Polizisten ein kaputtes Werbeschild fest. Im Bereich Holzweg/Oststraße entdeckten sie ein beschädigtes Fahrrad und im Bereich der Zufahrt zu einem Parkhaus am Gebrüder-Kermann-Platz ein zerstörtes Stromkabel. An der Moltkestraße trafen die Beamten auf eine Gruppe junger Leute. Bei der Kontrolle der Personen ergab sich der Verdacht, dass zwei von ihnen für die Taten verantwortlich sein könnten. Diese verhielten sich bei der Überprüfung gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ sowie aggressiv. Der 19-jährige Tatverdächtige beleidigte die Polizisten und sollte zur Verhinderung von weiteren Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin flüchtete der Heranwachsende, wurde aber von den Beamten gestellt.
Bei seiner Ingewahrsamnahme bespuckte er einen Beamten und beleidigte die Kräfte während des Transports zur Polizeiwache massiv. Seinen 20-jährigen Mittäter nahmen die Einsatzkräfte ebenfalls zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Die Beamten leiteten gegen die alkoholisierten Ahlener Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 11.04.2019

 

Attendorn (Nordrhein-Westfalen): 49-Jähriger widersetzt sich Platzverweis und leistet Widerstand gegenüber der Polizei

Am Mittwochnachmittag (10. April) ist es gegen
14.30 Uhr zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im Jobcenter in der Hansastraße gekommen. Nachdem der 49-Jährige einen Ablehnungsbescheid erhalten hatte, weigerte er sich, zu gehen. Trotz eines erteilten Platzverweises durch den Geschäftsführer sowie im Anschluss durch die Polizei, kam er der mehrmaligen Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, nicht nach. Als die Beamten ihn am Arm griffen, um ihn zur Tür zu bewegen, sperrte und widersetze er sich. Um den Platzverweis durchzusetzen, brachten sie ihn schließlich in das Gewahrsam. Da das Jobcenter ab Mittag geschlossen war, durfte der Beschuldigte das Gewahrsam, nach Rücksprache mit dem Amtsgericht, zeitnah wieder verlassen. Die Beamten schrieben eine entsprechende Anzeige. Obwohl er bereits am Mittwoch ein mündliches Hausverbot erhalten hatte, saß der Beschuldigte heute Morgen (11. April) gegen 9.50 Uhr wieder im Jobcenter. Zwar verhielt er sich diesmal friedlich und kooperativ als die Beamten auf ein Hilfeersuchen des Jobcenter erneut eintrafen, allerdings erhielt er jetzt ein schriftliches Hausverbot mit dem Hinweis, dass ihm beim nächsten Mal eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch drohen würde.

PM der KPB Olpe vom 11.04.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Streit in Wohnung

Nach einem Streit in einer Wohnung an der Lüdenscheider Straße ist ein 20-jähriger Mann am Mittwochabend auf die hinzu gerufenen Polizeibeamten losgegangen. Um 20.37 Uhr traf die erste Streifenwagenbesatzung an der Wohnung ein, aus der laute Schreie nach draußen hallten. In der Wohnung hielten sich drei junge Männer und eine Jugendliche auf. Die Polizeibeamten versuchten im Gespräch mit einem der Männer vor der Wohnungstür, die Sachlage zu klären. Ein 20-Jähriger griff die Beamten zunächst erst verbal laut schreiend, später körperlich an. Die Polizeibeamten brachten den stark alkoholisierten Angreifer zu Boden und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam der Polizeiwache Iserlohn. Sie schrieben eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, vorsätzlicher einfacher Körperverletzung und Beleidigung.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 11.04.2019

 

Eisenach (Thüringen): Polizisten bedroht und beleidigt

Gestern Abend wurde die Polizei in eine Wohnanlage im Palmental gerufen. Ein Mann randalierte im Foyer des Gebäudes, schrie und trat gegen Einrichtungsgegenstände und Wände. An der Wohnung des Mannes eingetroffen, bedrohte und beleidigte der 36-jährige Eisenacher die Beamten massiv. Nach Betreten der Wohnung wurde der Mann in Gewahrsam genommen, dabei fanden die Polizisten geringe Mengen verschiedener Betäubungsmittel auf. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Der 36-Jährige wurde einem Arzt vorgestellt und anschließend in eine Spezialklinik verbracht. Personen oder Gegenstände kamen nicht zu Schaden.

PM der LPI Gotha vom 11.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Betrunkener 36-Jähriger attackiert Helfer

Ein stark betrunkener 36-Jähriger hat am Mittwochmittag (10. April) am Bahnhof Nürnberg Nordost einen Sanitäter mit dem Fuß getreten. Ein Bundespolizist konnte dem Fußtritt gerade noch ausweichen.

Die Notfallleitstelle der Bahn informierte gegen Mittag die Bundespolizei über einen schlafenden, vermutlich alkoholisierten Mann am Bahnhof Nürnberg Nordost. Am Bahnhof traf die Streife auf den beschriebenen nicht ansprechbaren Mann. Nur mit Mühe konnten ihn die ebenfalls alarmierten Sanitäter zusammen mit den Bundespolizisten zum Rettungswagen tragen. Beim Umbetten auf die Liege erwachte der 36-Jährige und schlug sofort mit dem Fuß nach den Helfern. Ein Bundespolizist konnte gerade noch ausweichen, einen Sanitäter traf der Tritt des Syrers am Bauch. Beim Transport in die Klinik versuchte der anhaltend renitente Mann wiederholt nach seinen Helfern zu schlagen. Die Liege des Rettungswagens wurde dabei beschädigt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind weder die Schwere der Verletzungen des Sanitäters, noch die Schadenshöhe an der Rettungsliege bekannt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,8 Promille bei dem Beschuldigten.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gemeinschädlicher Sachbeschädigung und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Hilfeleistende ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.04.2019

 

Heuchelheim (Hessen): Polizeibeamter verletzt

In ein Krankenhaus musste ein Polizeibeamter nach einer Attacke eines 42 – Jährigen am Mittwochabend eingeliefert werden. Eine Streife war in der Brandgasse in Heuchelheim unterwegs, als ein Autofahrer den Beamten den „Stinkefinger“ zeigte. Bei der dann durchgeführten Verkehrskontrolle stellte es sich heraus, dass der Autofahrer aus Wetzlar offenbar zu tief ins Glas geschaut hatte. Als er einen Alkoholtest ablehnte, mussten die Beamten ihn festnehmen, um auf der Polizeistation eine Blutentnahme durchführen zu lassen. Dabei leistete er Widerstand und verletzten einen Polizeibeamten. Gegend den Autofahrer wurden mehrere Verfahren eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen-Pressestelle Gießen vom 11.04.2019

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Mann mit Messer unterwegs

Am Mittwochabend meldeten Zeugen einen offenbar verwirrten Mann, der mit einem langen Messer sowie einem Wetzstahl in der Hand durch die Straßen des Brandenburger Stadtteils Hohenstücken lief. Beamte des Polizeireviers Brandenburg vernahmen den Mann dann zwischen den Wohnblöcken der Max-Herm-Straße, erkannten die gefährlichen Gegenstände in dessen Hand und forderten ihn auf diese sofort aus der Hand zu legen.
Als er dann jedoch, trotz der Aufforderung, Messer und Wetzstahl bedrohlich in Richtung der Beamten hielt, setzten die Polizisten sofort Reizgas gegen den Mann ein und brachten ihn mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden. Dort wurde er mit Handschellen fixiert und damit jede weitere Gefahr abgewendet. Die Beamten wurden dabei nicht verletzt. Der Tatverdächtige, ein 44-jähriger aus der Havelstadt, musste durch Rettungskräfte wegen der erlittenen Augenreizungen behandelt werden. Während dessen wurde bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,12 Promille festgestellt. Später erklärte ein Arzt die zwangsweise Einweisung in eine Fachklinik. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Verstoß gegen das Waffengesetz, sowie einer Bedrohung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 11.04.2019

 

Schwäbisch Gmünd-Großdeinbach (Baden-Württemberg): Mann bedroht Freundin mit Schreckschusswaffe und löst Polizeieinsatz aus

Eine 29-jährige Frau meldete am Donnerstag kurz nach Mitternacht, dass sie soeben von ihrem Lebensgefährten mit einer Waffe bedroht worden sei. Offenbar hatte der 36-jährige Tatverdächtige die Frau nach einer Feier mit einer Waffe bedroht und seine 66 Jahre alte Mutter körperlich angegangen. Ein sofort anlaufender Polizeieinsatz mit mehreren Streifen war die Folge. Beim Eintreffen der Streifenbeamten gaben sich die Frauen in einem Auto sitzen zu erkennen. Auch konnte eine männliche Person beobachtet werden, die in Richtung des Wagens ging. Als die Beamten den Mann ansprachen, reagierte dieser nicht, sondern ging auf die Beamten zu. Nach mehrfacher Ansprache, setzten die Beamten Pfefferspray ein und fixierten den Mann trotz Gegenwehr am Boden. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Polizisten eine mitgeführte Schreckschusswaffe fest, welche nicht geladen war. Ein erster Alkoholtest ergab, dass der Mann 1,6 Promille hatte. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Aalen vom 11.04.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand von sogenannten Reichsbürgern bei einer Zwangsräumung

Am heutigen Tage (11.04.19) gegen 09:30 Uhr bat eine Gerichtsvollzieherin in Neubrandenburg um Amtshilfe bei der Zwangsräumung eines Grundstückes am Kuhdamm (Reitbahnviertel). Schon zuvor war bekannt, dass der Mann, bei welchem die Maßnahmen vollstreckt werden sollten, der Reichsbürgerszene angehört.
Daher begaben sich die Gerichtsvollzieherin, drei Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und ein Team des Staatsschutzes der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg zum Einsatzort.
Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Bereits vor dem Grundstück befanden sich fünf Personen, von denen zwei den Beamten gegenüber sofort aggressiv auftraten. Auf dem betreffenden umzäunten Grundstück, welches es zu räumen galt, befanden sich acht Personen und verweigerten den Beamten den Zutritt.
Gegen die beiden aggressiv auftretenden Männer wurde mehrfach ein Platzverweis ausgesprochen. Als dieser bei Nichtbefolgung durchgesetzt werden sollte, leisteten die 50 und 54 Jahre alten Männer Widerstand. Dieser konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden. Dabei klagte der 54-Jährige plötzlich über Schmerzen. Für ihn wurde ein Rettungswagen gerufen. Der Mann hatte sich jedoch nach kurzer Zeit selbst aus der Behandlung entlassen und erschien wieder am Kuhdamm. Der 50-Jährige, welcher zudem Phantasiedokumente (Führerschein des 2. Deutschen Reiches) bei sich führte, wurde im Polizeihauptrevier Neubrandenburg kurzzeitig in Gewahrsam genommen.
Die acht Personen auf dem Gelände zeigten sich weiterhin unkooperativ und verweigerten den Zutritt, daher wurden über die Einsatzleitstelle Unterstützungskräfte angefordert. Aus den benachbarten Revieren trafen nach und nach weitere Funkstreifenwagen ein. Auch Kräfte der Bundespolizei begaben sich zum Einsatzort.
Schließlich befanden sich über 30 Beamte unter Führung des Neubrandenburger Revierleiters im Einsatz.
Angesichts der Beamten zeigten sich nun auch die Personen auf dem Gelände kooperativ und das Grundstück konnte durch die Beamten betreten werden. Die Zwangsräumung wurde durch die Gerichtsvollzieherin vollstreckt. Von allen 13 Störern wurden die Identitäten festgestellt und ihnen wurden Platzverweise ausgesprochen, an welche sie sich hielten. Es handelt sich um vier Frauen und neun Männer im Alter von 30 bis 69 Jahren aus den Landkreisen MSE, VR und VG. Sie sind der sogenannten Reichsbürgerszene zuzuordnen bzw. stehen dieser nahe.
Um 11:15 Uhr wurde der Einsatz beendet. Beamte wurden nicht verletzt. Gegen die zwei Männer (50 und 54) wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gefertigt.

PM des PP Neubrandenburg vom 11.04.2019

 

Augsburg (Bayern): Ladendieb leert eine Flasche Kräuterlikör in einem Zug und schlägt Polizeibeamten

Am Mittwoch, den 10.04.2019, gegen 18:30 Uhr entnahm ein 53- Jähriger zwei Flaschen Kräuterlikör aus dem Regal eines Supermarktes in der Maximilianstraße im Bereich der 70er Hausnummern. Eine steckte er in seine Jacke, während er die andere in der Hand behielt und den Kassenbereich damit passierte, ohne die Ware zu bezahlen. Als er angesprochen wurde, ging zurück in den Laden, entnahm dort eine weitere Flasche Kräuterlikör und leerte diese in einem Zug. Bei der Anzeigenaufnahme saß er auf einem Stuhl im Büro und schlug völlig unvermittelt einem Polizeibeamten in den Genitalbereich. Anschließend wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und vorläufig festgenommen. Der Beamte wurde dabei verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Der Mann wurde ausgenüchtert und muss sich unter anderem wegen Ladendiebstahls und tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.04.2019

 

München (Bayern): Frau droht Haus anzuzünden und wird festgenommen – Neuhausen

Am Mittwoch, 10.04.2019, gegen 13:00 Uhr, wurde die Polizei vom Leiter einer Jugendeinrichtung in Neuhausen angerufen und er teilte mit, dass mehrere telefonische und schriftliche Drohungen bei ihnen eingegangen wären. In diesen Drohungen wurde eine Brandstiftung an dem Haus angedroht.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Einsatzmaßnahmen der Polizei, wurde eine 41-jährige Münchnerin in der näheren Umgebung des Hauses angetroffen und kontrolliert. Sie äußerte ihre Drohungen auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.
Die Frau führte mehrere Feuerzeuge und zwei Flaschen Brennspiritus mit sich. Sie wurde vorläufig festgenommen und wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen und der Motivation einer möglichen Tat wurden vom Kommissariat 13 übernommen.

PM des PP München vom 11.04.2019

 

Völklingen (Saarland): Widerstandshandlungen

Am Mittwochnachmittag kam es in der Bismarckstraße zu einer Widerstandshandlung gegenüber der Polizei. Nachdem ein 48-jähriger Mann sich erneut gegen den Willen seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau in deren Wohnung aufhielt, gab er Anlass für ein polizeiliches Einschreiten. Nachdem der alkoholisierte Mann die Wohnung nach Aufforderung nicht freiwillig verlassen wollte wurde er von den Beamten in Richtung Hausflur geführt. Plötzlich drehte dieser sich um und versuchte, die Beamten mit der Faust zu schlagen. Nachdem der Angreifer überwältigt werden konnte wurde er in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht, wo neben der von einem Richter angeordneten Blutprobe auch die Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro festgelegt worden war, die der Aggressor auch zahlen musste. Nachdem der Mann die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbracht hatte, wurde er am Morgen wieder entlassen. Diesen erwarten nun mehrere Strafverfahren

PM der PI Völklingen vom 11.04.2019

 

Kirchdorf a.d.Krems (Oberösterreich): Alkoholisierter attackierte Personen

Ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems drohte am 9. April 2019 um 15:30 Uhr in einem Einkaufsmarkt in Micheldorf einem ihm völlig unbekannten 35-Jährigen ohne ersichtlichem Grund Faustschläge an. In weiterer Folge begab er sich zur Kassa des Geschäftes und versetzte einem dort anwesenden und ihm auch völlig unbekannten 54-Jährigen mehrere Faustschläge gegen den Kopf. Dann nahm er eine Flasche Bier an sich und verließ das Geschäft ohne diese zu bezahlen.
Anschließend fuhr der Beschuldigte zu einem Parkplatz eines weiteren Einkaufsmarktes in Micheldorf, riss dort bei einem ausparkenden PKW die Fahrertür auf, versetzte dem 24-jährigen Lenker mehrere Faustschläge gegen den Kopf und nahm dessen Geldbörse an sich. Er betrat den Supermarkt, nahm eine Flasche Edelbrand an sich und verließ ohne zu bezahlen das Geschäft.
Die in der Zwischenzeit alarmierten Streifen der Polizei Kirchdorf an der Krems und Kremsmünster konnten den mit einem Fahrrad Flüchtenden wahrnehmen. Im Zuge seiner Anhaltung nahm er plötzlich einen faustgroßen Stein in die Hand und versuchte diesen auf die Beamten zu werfen. Er wurde daran gehindert und festgenommen.
Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,56 Promille Blutalkoholgehalt, der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 11.04.2019

Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 09.04.2019 gegen Mittag wurde die Polizei zu einem Fall häuslicher Gewalt nach Lohmar in die Straße Weidchensweg gerufen. Ein 41-Jähriger hatte seine Frau im Verlauf eines Streits massiv bedroht und geschlagen. Die Frau war daraufhin aus dem Haus geflüchtet. Gegen die Beamten, die ihn der Wohnung verweisen wollten, wurde der Mann sofort aggressiv und weigerte sich, der Anordnung Folge zu leisten. Als er aus der Wohnung gebracht werden sollte, wehrte er sich heftig. Es kam zum Gerangel, bis die Polizisten gegen den 41-Jährigen schließlich Pfefferspray einsetzten, um die Angriffe zu beenden. Der Beschuldigte wurde mit leichten Verletzungen zur Wache gebracht. Eine medizinische Behandlung verweigerte der Lohmarer. Er darf die gemeinsame Wohnung nun für 10 Tage nicht betreten und erhielt eine Anzeige nach dem Gewaltschutzgesetz wegen der Angriffe auf seine Ehefrau. Darüber hinaus muss er sich in einem Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 10.04.2019

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen) 28-jähriger Mann endet nach Imbiss-Randale in Gewahrsamszelle

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag (09.04.2019) einen Randalierer in der Siegener Innenstadt in Gewahrsam genommen. Gegen 15 Uhr betrat ein 28-jähriger Mann einen am Bahnhofsvorplatz befindlichen Döner-Imbiss und schlug mit einer Eisenstange auf eine gläserne Theke und eine Tür ein. Der Wüterich, verfolgt von Mitarbeitern des Imbisses, flüchtete nach der Tat in Richtung des Berufskollegs, wo ihn Polizeibeamte in einer Nebenstraße fassten und mit Widerstand in eine Gewahrsamszelle brachten. Die Frage weshalb der 28-Jährige randalierte ist nun Gegenstand des gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahrens.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 10.04.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkene Frau greift Polizeibeamte an

Sie lagen auf dem am Boden und prügelten sich. Eine Streifenwagenbesatzung trennte in der vergangenen Nacht eine junge Frau und einen jungen Mann auf dem Marienplatz.
Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, handelt es sich eigentlich um Freunde. Aufgrund ihres starken Alkoholisierungsgrades waren sie aneinandergeraten. Der junge Mann hatte sich dabei Verletzungen zugezogen, ein RWT wurde angefordert.
Die 19-jährige tatbeteiligte Frau beleidigte bei der Personalienüberprüfung die Beamten aufs Übelste. Schließlich griff sie eine Beamtin an. Dies misslang, sie wurde überwältigt und in das Polizeihauptrevier gebracht, dabei biss sie einen Polizisten in die Hand.
Beruhigen ließ sich die junge Frau zu keiner Zeit. Im Gewahrsam leistete sie erneut Widerstand, griff dabei eine Beamtin an und verletzte sie leicht.
Sie verblieb den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle. Die Kosten für den Einsatz und für den Aufenthalt im Gewahrsamsbereich wird die renitente Schwerinerin selber tragen müssen.
Zu Beweissicherung wurden die aufgezeichneten Daten der Bildüberwachung auf dem Marienplatz gesichert.
Die Kripo ermittelt gegen die 19-Jährige wegen des Verdachts der Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Schwerin vom 10.04.2019

 

Bingen (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter nach Widerstand dienstunfähig

Eine Zeugin bemerkte in Bingen-Büdesheim eine männliche Person, die torkelnd aus einer Gaststätte kam, in ein Fahrzeug stieg und losfuhr. Das Fahrzeug konnte an der Wohnanschrift in Münster-Sarmsheim angetroffen werden. Auf Klingeln zeigte sich eine männliche Person am Fenster, auf die die Fahrerbeschreibung zutraf. Ein Zutritt wurde den Beamten nicht gestattet. Nach Anordnung der Durchsuchung durch einen Richter wurde das Anwesen betreten. Dem 52 jährigen wurde der Sachverhalt erläutert und die polizeilichen Maßnahmen, Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins, aufgezeigt. Er zeigte sich wenig kooperativ, so dass die Beamten einfache körperliche Gewalt anwenden mussten. Der 52 jährige versuchte sich ständig aus den Griffen der Beamten zu befreien. Kurz vor dem Streifenwagen machte er eine ruckartige Rückwärtsbewegung. Aufgrund der Fixierung erlitt dadurch ein Beamter eine Schulterluxation. Sowohl der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende Fahrzeugführer als auch der verletzte Beamte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Dem 52 jährigen wurde ein Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Dem verletzten Beamten wurde die Schulter unter Narkose eingerenkt. Er wird in den nächsten Wochen keinen Dienst verrichten können.

PM der PI Bingen vom 10.04.2019

 

Bingen (Rheinland-Pfalz): Widerstand, Beamter wurde ins Bein gebissen

10.04.2019, 00.34 Uhr: Auf einer Studentenparty fiel ein stark alkoholisierter Gast auf, der mit Anderen zunächst in verbale Streitigkeiten geriet. Der 20 jährige wurde vom Veranstalter der Party verwiesen, kam dieser Aufforderung aber nicht nach. Auch nach Eintreffen der Beamten änderte der Verantwortliche sein Verhalten nicht. Da er dem polizeilichen Platzverweis keine Folge leistete, musste einfache körperliche Gewalt angewandt werden. Immer wieder klammerte sich der 20 jährige am Geländer fest. In dem entstandenen Gerangel biss er einem Polizeibeamten ins Bein. Der 20 jährige wurde zur Dienststelle verbracht und später von einem Erziehungsberechtigten abgeholt. Er stand deutlich unter Alkoholeinwirkung, ein Test wies einen Wert von 1,39 Promille aus.

PM der PI Bingen vom 10.04.2019

 

Haiger (Hessen): Spezialeinsatzkommando nimmt 32-Jährigen nach Bedrohungen in Haiger fest

Heute Nacht (10.04.2019) nahmen Mitarbeiter eines Spezialeinsatzkommandos der Hessischen Polizei einen 32-Jährigen in seiner Wohnung fest. Der offensichtlich psychisch kranke Haigerer hatte zuvor Familienangehörige und Polizeibeamte angegriffen.
Gegen 00.45 Uhr wandte sich die Familie über den Notruf an die Polizei. Sie waren aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt geflüchtet, nachdem der 32-Jährige seinen Bruder mit einem Messer bedroht und Teile des Mobiliars zertrümmert hatte. Eine Streifenbesatzung bewarf er mit einem Messer und einem Stuhl. Die Polizisten wichen aus und sprühten Pfeffer, das jedoch keinerlei Wirkung zeigte. Daraufhin zog sich der Mann in seine Wohnung zurück. Die in den restlichen Wohnungen verblieben Anwohner wurden von der Polizei aus dem Haus begleitet.
Ein Team eines Spezialeinsatzkommandos der Hessischen Polizei nahm den 32-Jährigen später schlafend in seinem Bett fest. Gegen dem Mann wird wegen Bedrohung, Nötigung, Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt. Die Polizei führte den Haigerer einem Arzt einer psychiatrischen Einrichtung vor, der einer zwangsweisen Aufnahme zustimmte.

PM des PP Mittelhessen / PR-Stelle Lahn vom 10.04.2019

 

Löhne (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte – Aggressiv gegen Retter und Polizei

Am Montagnachmittag erhielten die Feuerwehr und Polizei einen Notruf zu einem Hilfeersuchen an die Bergkirchener Straße in Mennighüffen. Ein 20-Jähriger Mann ging noch vor Betreten der Wohnung mit einem Aluminiumschläger auf die Rettungskräfte und Polizeibeamte los, nachdem die Helfer bei ihm geklingelt hatten. Die dann folgenden Angriffe wehrten die Polizeibeamten ab, indem sie den Mann zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegten. Durch den Angriff erlitt ein Polizeibeamter eine Verletzung an der Hand. Zudem kam ein Hund aus der Wohnung und biss den zweiten Beamten in den Unterschenkel. Nach der Sicherung durch die Beamten gelang es den Mann in ein Krankenhaus zu transportieren. Zusätzlich ordnete ein Richter die Entnahme einer Blutprobe zum Nachweis auf Drogen und Alkohol im Blut an. Die beiden Beamten sind durch die Verletzungen einstweilig nicht mehr dienstfähig.

PM der KPB Herford vom 10.04.2019

 

Merzenich (Nordrhein-Westfalen): Unfallaufnahme eskaliert

Das Verhalten eines Unfallverursachers am Dienstagnachmittag war an Respektlosigkeit und Aggressivität kaum zu überbieten. Er verbrachte die Nacht in polizeilichem Gewahrsam.
Gegen 16:40 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung zu einem Verkehrsunfall geschickt, der sich kurz zuvor im Steinweg ereignet hatte. Ein 58 Jahre alter Rollerfahrer aus Jülich hatte zwei verkehrsbedingt wartende Fahrzeuge vorschriftswidrig überholt und war in einer Fahrbahnverengung mit einem entgegen kommenden Pkw zusammengestoßen. Dessen 68-jähriger Fahrer blieb unverletzt, doch der Unfallverursacher selbst kam samt Zweirad zu Fall und verletzte sich leicht. Eine Behandlung durch hinzugerufene Rettungskräfte lehnte er allerdings ab. Auch gegen die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen hatte der Jülicher Einwände. Diese brachte er jedoch nicht nur verbal vor, sondern widersetzte sich den Polizeibeamten auch körperlich.
Er erklärte freimütig, nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Wegen seiner Angaben, er habe sowohl vor dem Unfall als auch danach Alkohol konsumiert, wurde zunächst ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 2,32 Promille ergab. Dieses Ergebnis zog einen Transport zur Polizeiwache und eine dort zu entnehmende Blutprobe nach sich. Doch hiermit war der zunehmend aggressive 58-Jährige nicht einverstanden. Er bedrohte die Beamten mit Gesten und deutete an, sie erschießen zu wollen. Weiterhin schlug er mit den Fäusten nach ihnen und versuchte, sie zu treten, woraufhin die Polizisten ihn zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen mussten. Wiederholt versuchte der völlig aufgebrachte Jülicher, die Beamten gezielt durch Tritte zu verletzen, was ihm jedoch nicht gelang. Stattdessen beleidigte er sie fortwährend mit zahlreichen Schimpfwörtern.
Auf der Polizeiwache konnte ihm ein Arzt zwei Blutproben entnehmen, deren spätere Auswertung den Grad seiner Alkoholisierung zum Unfallzeitpunkt und während der massiven Widerstandhandlungen angeben wird. Nach seiner Ausnüchterung konnte der Mann am frühen Mittwochmorgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Gegen ihn liegen nun diverse Strafanzeigen vor, die das Fahren unter Alkoholeinfluss, Verursachen eines Verkehrsunfalls, das Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis und den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung als Tatvorwurf beinhalten.

PM der POL Düren vom 10.04.2019

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Bilanz einer Kontrolle in der Innenstadt

Am Dienstag (09.04.), zwischen 12:30 Uhr und 20:30 Uhr, überprüften Polizeibeamte am Rosengarten und im Augustinusviertel in Neuss mehrere Verdächtige. Bei den Kontrollen stellten die Beamten bei einem 24- und einem 36-Jährigen jeweils ein Tütchen Marihuana sicher. Im Rosengarten wollte eine Streife einen verdächtigen jungen Mann im Alter von 20 Jahren überprüfen. Als er die Absicht der Polizisten erkannte, ließ er hinter einer Parkbank eine Haschischplatte fallen und „tat auf unschuldig“. Die Ermittler stellten das Rauschgift sicher, zudem erteilten sie dem 20-Jährigen einen Platzverweis.
Am Rennbahnpark geriet eine Gruppe von vier jungen, nervös agierenden Männern (im Alter von 15 bis 19 Jahren) ins Visier der Ordnungshüter. Der Grund für ihr Verhalten war schnell gefunden: Ein Rauschgiftspürhund der Neusser Polizei stöberte in ihrer unmittelbaren Nähe einen angerauchten Joint auf.
Bei der Kontrolle zweier Verdächtiger (17 und 22 Jahre alt) an der Rennbahn stellten die Polizisten zwei Konsumeinheiten Heroin, versteckt in einem Gebüsch, sicher.
Bei einem 47-jährigen Neusser wurde ein sogenanntes Einhandmesser entdeckt. Da dieser Gegenstand nach dem Waffengesetz als verboten eingestuft ist, stellten die Polizisten es sicher. Die Polizisten leiteten ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren (Verstoß gegen das Waffengesetz) ein.
Die weiteren Ermittlungen übernahmen Beamte des Fachkommissariats. Im Umfeld der Kontrollen -insgesamt 53 überprüfte Personen- erteilte die Polizei sechs Platzverweise. Da ein äußerst aggressiver 19-Jähriger diesem nicht nachkam, beabsichtigten die Beamten ihn in Gewahrsam zu nehmen. Mit dieser Maßnahme war er offenkundig nicht einverstanden. Er attackierte die Beamten und ging auf sie los. Der junge Mann wird sich demnächst wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 10.04.2019

 

Markdorf (Baden-Württemberg ): Betrunkener Störer

Über einen längeren Zeitraum beschäftigte ein 25-jähriger, deutlich alkoholisierter Mann die Polizei am Dienstagnachmittag in Markdorf. Gegen 15 Uhr war der Betrunkene zum ersten Mal aufgefallen, als er in einer Asylbewerberunterkunft zusammen mit einem offenbar befreundeten Bewohner aggressiv gegenüber einer Mitarbeiterin des Landratsamtes auftrat und sich nach Aufforderung zunächst weigerte, das Gebäude zu verlassen. Noch vor Eintreffen der verständigten Streife entfernte sich der Störer jedoch in unbekannte Richtung. Kurz nach 15.30 Uhr fiel derselbe Betrunkene in einem Lebensmitteldiscounter in der Rudolf-Diesel-Straße auf, wie er Besucher und Personal des Ladens anpöbelte. Auch hier war der 25-Jährige verschwunden, bevor die Polizei vor Ort eintraf. Nachdem der Mann aber in dem Lebensmittelmarkt bekannt war, wurde er hier entsprechend identifiziert. Gegen 16 Uhr erreichte die Polizei der nächste Notruf, nachdem es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Beleidigung seitens des 25-Jährigen gekommen war. Nachdem er zunächst Passanten anpöbelte und ihn der Wirt daraufhin zur Rede stellte, spuckte er diesem ins Gesicht und warf ihm eine leere Glasflasche vor die Füße. Hier verschwand er ebenfalls vor Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung, fiel jedoch kurz nach 16.30 Uhr in der Poststraße auf, wie er ein dort abgestelltes, unverschlossenes Fahrrad entwendete und damit davonfuhr. Im Rahmen der Fahndung konnte der Mann samt Fahrrad schließlich in der Brunnenstraße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Da der 25-Jährige nach Zeugenaussagen auch in betrunkenem Zustand mit dem Rad fuhr, wurde er zum Zwecke einer Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Transport sowie die Maßnahme selbst wehrte er sich massiv, weswegen er durch mehrere Beamte fixiert werden musste. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die Polizeibeamten unentwegt. Nachdem sich der 25-Jährige auch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht beruhigen ließ und sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er unter Polizeibegleitung in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Er gelangt nun wegen einer ganzen Reihe an Delikten zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 10.04.2019

 

Hagnau (Baden-Württemberg): Verkehrskontrollen

Beamte des Polizeipostens Meersburg führten mit Unterstützung von Kollegen der Bereitschaftspolizei am Dienstagnachmittag in Hagnau Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Hier mussten insgesamt 13 Kraftfahrzeugführer entsprechend beanstandet werden. Sie erwartet nun jeweils ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Ein 22-jähriger Pkw-Lenker wird angezeigt, da er einerseits eine unzulässige Veränderung am EU-Emblem auf seinen Kennzeichenschildern vorgenommen hatte und außerdem durch starkes Beschleunigen mit quietschenden Reifen im Bereich der Kontrollstelle negativ auffiel. Als Grund für sein Verhalten gab der 22-Jährige den in der gesamten Familie vorhandenen „Hass“ auf Polizeibeamte an. Da hier möglicherweise die charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen angezweifelt werden muss, wurde ein entsprechender Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde zur Überprüfung gefertigt.

PM des PP Konstanz vom 10.04.2019

 

Cuxhaven (Niedersachsen): 20-Jähriger nach Raub in Haft

Drei junge Männer beraubten am Dienstagabend gegen 18 Uhr auf offener Straße einen körperlich eingeschränkten Mann, der sich in der Straße „Marktplatz“, unweit der Südersteinstraße, aufhielt. Die Männer forderten von dem 35-jährigen Cuxhavener die Herausgabe von Zigaretten und Bargeld und entwendeten diese anschließend unter Schlägen aus dessen Bekleidung. Das Raubopfer erlitt leichte Verletzungen.
Unmittelbar nach der Tat randalierten offenkundig dieselben Täter im Jugendfreizeitzentrum in der Abendrothstraße und griffen einen dortigen Mitarbeiter tätlich an. Dieser erlitt ebenfalls leichte Verletzungen.
Polizeibeamte nahmen kurz darauf drei alkoholisierte, verdächtige, junge Männer im Alter von 17-21 Jahren in Gewahrsam, die sich weiterhin aggressiv verhielten. Einer der Tatverdächtigen leistete erheblichen Widerstand, infolge dessen ein Polizeibeamter so schwer verletzt wurde, dass er ambulant in einer Klinik behandelt werden muss.
Während der 17-jährige in Lamstedt wohnende Jugendliche und der 21-jährige in Cuxhaven lebende junge Erwachsende nach den polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen worden sind, erwirkte die Staatsanwaltschaft Stade am Mittwochnachmittag beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehl gegen den 20-Jährigen, der ebenfalls in Cuxhaven wohnt. Dieser ist bereits mehrfach wegen anderer Rohheitsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten.

PM der PI Cuxhaven vom 10.04.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt und Widerstand

Zwei Verletzte waren die Folge eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in der Nacht zum Mittwoch. Beamte des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen wollten am Saarlandkreisel einen PKW stoppen um die Insassen zu kontrollieren. Der Fahrer des Wagens dachte allerdings gar nicht daran anzuhalten sondern gab Gas. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch Frankenbach und Neckargartach. Danach raste der zunächst Unbekannte über die Neckartalstraße, dann auf die A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Da er nicht auf der ausgewiesenen Fahrbahn blieb, sondern in eine Baustelle einfuhr, endete die Fahrt kurz vor der Anschlussstelle Neckarsulm. Schon während der Verfolgung konnte festgestellt werden, dass das an dem Dodge angebrachte Kennzeichen gestohlen wurde. Im Auto fand die Polizei dann weitere Kennzeichenpaare. Eines war ebenfalls als gestohlen gemeldet, das andere war das eigentlich für dieses Auto ausgegebene Kennzeichen. Außerdem fanden die Beamten eine kleine Menge Rauschgift, eine geladene Schreckschusswaffe und ein Brecheisen. Während sich die Beifahrerin während der Festnahme friedlich verhielt, kam es zwischen dem 20 Jahre alten Fahrer und den Polizisten zu einer handfesten Auseinandersetzung, bei der sowohl der Festgenommene als auch ein Beamter Verletzungen erlitten. Beide wurden vom hinzugezogenen Rettungsdienst versorgt.

PM des PP Heilbronn vom 10.04.2019

 

Allmersbach im Tal (Baden-Württemberg): Unruhestifter in Polizeigewahrsam

In einer Obdachlosenunterkunft in der Industriestraße kam es am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr zu anhaltenden Streitigkeiten. Laut Zeugenaussagen sei ein 31-jähriger Mann gegen eine Frau handgreiflich geworden. Die hinzugerufene Polizei hat daraufhin den aggressiven Mann ermahnt. Zwei Stunden später kam es wegen des Unruhestifters erneut zu einem Polizeieinsatz, der gegen weitere Anwesende handgreiflich geworden ist. Er sollte nun zur Vermeidung weiterer Störungen in Polizeigewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte sich der 31-Jährige massiv und bespuckte bzw. beleidigte die Beamten. Bei dem Einsatz wurde auch ein Dienstwagen beschädigt. Personen kamen wohl nicht zu Schaden.

PM des PP Aalen vom 10.04.2019

 

Buchholz (Niedersachsen) :Schwarzfahrer wollte Polizisten angreifen

In einem Zug auf der Strecke Hamburg – Bremen ist am Dienstag ein Mann in Gewahrsam genommen worden, nachdem er versucht hat, einen Polizisten anzugreifen. Der 43-Jährige hatte keinen gültigen Fahrschein dabei und wollte sich gegenüber der Zugbegleiterin nicht ausweisen. Ein Polizeibeamter, der im Zug mitfuhr, wurde um Unterstützung gebeten. Auch ihm gegenüber verhielt sich der alkoholisierte Mann unkooperativ und beleidigte ihn fortwährend. Als der Beamte telefonisch die Kollegen in Buchholz informieren wollte, stand der 43-Jährige plötzlich auf und sprang auf ihn zu. Der Polizist brachte den Mann zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen im Bahnhof Buchholz fest. Dort wurde er von einer Streifenwagenbesatzung übernommen und zur Dienststelle gebracht. Gegen den 43-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von mehr als drei Promille. Zur Ausnüchterung wurde der Mann in Gewahrsam genommen.

PM der PI Harburg vom 10.04.2019

 

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Im Drogenrausch Retter angegriffen und beleidigt

Vermutlich unter dem Einfluss von illegalen Drogen und Medikamenten griff ein 23-jähriger Neustadter am gestrigen Tag gegen 21:25 Uhr zunächst Sanitäter an, indem er einen Schlüsselbund nach ihnen warf. Die daraufhin hinzu gekommenen Polizeibeamtinnen und -beamten wurden mit einem zielgerichteten Tritt empfangen. Dieser traf einen Beamten leicht im Genitalbereich. Im weiteren Verlauf wurden die Polizistinnen und Polizisten bespuckt und mit übelsten Schimpfworten, auch in Bezug auf ihr Amt, überzogen. In einem Krankenhaus konnte dem 23-Jährigen schließlich geholfen werden.

PM der PI Neustadt/Weinstraße vom 10.04.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verkehrskontrolle auf der Brackeler Straße: Vier Autofahrer offenbar unter Drogeneinfluss unterwegs

Beamtinnen und Beamte der Polizei Dortmund haben am Dienstag (9. April) eine Verkehrskontrolle an der Brackeler Straße durchgeführt. Insgesamt 51 Fahrzeuge mit 72 Insassen wurden dabei kontrolliert. Viermal mussten sie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel schreiben, fünfmal wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Auf einen 29-jährigen Dortmunder sowie einen 26-jährigen Spanier traf gleich beides zu. Nicht nur verlief ein Drogenvortest bei dem 29-Jährigen positiv auf Kokain, sondern es ergaben sich bei seinem vorgelegten Führerschein auch erhebliche Zweifel an der Echtheit. Nicht nur war der Mann also ohne Fahrerlaubnis unterwegs, sondern es besteht zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung. Der Drogenvortest bei dem 26-Jährigen zeigte ein positives Ergebnis in Bezug auf Cannabis (THC). Und auch bei ihm, der keinerlei Dokumente mit sich führte, besteht der Verdacht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Ebenfalls positiv verliefen die Drogenvortests bei einem 32-jährigen Dortmunder (THC) sowie einem 44-jährigen Dortmunder (THC und Kokain).
Eine Strafanzeige wegen einer Beleidigung zum Nachteil einer Polizeibeamtin musste gegen einen 55-jährigen Radfahrer geschrieben werden. Dieser fuhr an der Kontrollstelle vorbei. Als eine Beamtin ihn bat abzusteigen, um die eingesetzten Kräfte nicht zu gefährden, antwortete er prompt mit einer nicht jugendfreien Beleidigung.

PM der POL Dortmund vom 10.04.2019

 

Velen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamten attackiert

Seinen Autoschlüssel mochte ein 63-jähriger Velener am Dienstagnachmittag nicht der Polizei aushändigen. Stattdessen griff er einen Beamten tätlich an, bedrohte und beleidigte ihn. Dieser hatte das Fahrzeug des Mannes sicherstellen wollen: Er war wiederholt durch Fahren ohne Fahrerlaubnis polizeilich aufgefallen. Der Velener lehnte es ab, seinen Autoschlüssel abzugeben – stattdessen attackierte er den Beamten. Schließlich trafen weitere Polizeikräfte ein, die den Fahrzeugschlüssel und den Wagen des Mannes sicherstellen konnten.

PM der KPB Borken vom 10.04.2019

 

Dortmund – Essen (Nordrhein-Westfalen): Nach Hakenkreuz-Schmierereien – Tatverdächtiger greift Bundespolizisten mit Kopfstößen und Tritten an

Heute Morgen (10. April) beschmierte ein 22-Jähriger eine S-Bahn mit Hakenkreuzen und anderen Geschmacklosigkeiten. Bei seiner Festnahme griff er Bundespolizisten mit Kopfstößen und Tritten an.
Gegen 01:30 Uhr hatte im Dortmunder Hauptbahnhof der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn Einsatzkräfte der Bundespolizei auf den 22-jährigen Mann aufmerksam gemacht. Dieser hielt sich in einem Zug auf und hatte mittels eines Lackstifts ein Hakenkreuz, einen am Galgen hängenden Davidsstern und diverse andere Schriftzeichen an die Zugverkleidung geschmiert.
Als Bundespolizisten den Essener ansprachen, flüchtete dieser sofort. Im Rahmen seiner Festnahme leistete er erheblich Widerstand, indem er versuchte, einen Bundespolizisten mit Kopfstößen zu verletzen. Einen weiteren Beamten versuchter er mehrfach zu treten.
Gefesselt wurde er zur Wache gebracht. Auch dort beruhigte sich der 22-Jährigen nicht, so dass nur unter erheblicher Gegenwehr die Fingerabdrücke des Esseners genommen werden konnten.
Auf Grund seiner anhaltenden Aggressivität wurde er später in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen den Essener ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin / BPOLI Dortmund vom 10.04.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Festnahme eines zweiten Tatverdächtigen nach Raub von Paketfahrtzeug

Nach dem von einem 44-jährigen Paketzusteller angezeigten Raub seines Paketfahrzeuges am gestrigen Nachmittag (wir berichteten in einer ersten Meldung gestern Abend), ist es der Wiesbadener Polizei in der vergangenen Nacht gelungen, einen weiteren tatverdächtigen 24-jährigen Wiesbadener festzunehmen. Bereits gestern war ein mutmaßlicher 26-jähriger Tatbeteiligter von Zivilbeamten des Polizeipräsidiums Westhessen im Rahmen der Fahndung dingfest gemacht worden.
Die Tat ereignete sich gestern, gegen 15.20 Uhr in der Straße „Am Speiergarten“ in Wiesbaden-Bierstadt. Ein Täter flüchtete mit dem Paketfahrzeug in Begleitung eines weiteren Fluchtfahrzeuges vom Tatort. Nach der Mitteilung der Tat bei der Polizei wurden sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, bei denen auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam. Dabei wurde eine Zivilstreife auf einem Parkplatz im Wald, zwischen Medenbach und Kloppenheim, auf die beiden flüchtigen Fahrzeuge aufmerksam. Die Beamten beobachteten, wie zwei männliche Personen gerade dabei waren, Pakete aus dem Kleintransporter in einen Mercedes umzuladen. Als das Duo bemerkte, dass sie von der Polizei entdeckt worden waren, stiegen sie in den Mercedes und flüchteten von dem Parkplatz.
Der Fahrer des Mercedes fuhr dabei auf einen der Beamten zu, der angab, dass er ausweichen musste, um einen Zusammenprall mit dem Fluchtwagen zu verhindern. Der Polizist schoss daraufhin mit seiner Dienstwaffe auf den Mercedes und traf diesen, wie sich später herausstellen sollte, im Bereich der hinteren Stoßstange. Bei dem Schusswaffengebrauch wurde niemand verletzt.
Der Zivilwagen nahm die Verfolgung der beiden Flüchtigen auf, wobei der 26-Jährige plötzlich aus dem Wagen sprang und zu Fuß flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte er festgenommen und zum Polizeipräsidium gebracht werden. Bei den im Verlaufe der vergangenen Nacht durchgeführten Ermittlungen konkretisierte sich der Verdacht gegen einen 24-jährigen mutmaßlichen Mittäter des Festgenommenen, der schließlich vor der Wohnanschrift einer Familienangehörigen in Wiesbaden-Bierstadt ebenfalls festgenommen wurde. Die Pakete aus dem Zustellerfahrzeug wurden durch die Ermittler in einem weiteren Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt. Die beiden Männer haben mittlerweile in ihren Vernehmungen eine Beteiligung an der Tat eingeräumt.
Da die Ermittlungen in dem Fall noch andauern, bittet die Kriminalpolizei um Mitteilung von Zeugen der Tat unter der Telefonnummer (0611) 345-3333.

PM des PP Westhessen vom 10.04.2019

 

Marl (Nordrhein-Westfalen): Öffentlichkeitsfahndung nach Falschfahrer

Am Dienstag um 13:39 Uhr überfuhr ein Pkw-Fahrer die Kreuzung Rappaportstraße in Höhe A52 bei Rotlicht. Polizeibeamte wollten zu diesem Zeitpunkt gerade von Autobahn abfahren und beobachteten den Verstoß. Der Fahrer hielt zunächst, als die Beamten ihn kontrollieren wollten. Beim Aussteigen aus dem Streifenwagen rangierte der Fahrer und beschleunigte sein Fahrzeug. Einer der Beamten musste zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Anschließend überquerte der unbekannte Fahrer erneut eine Kreuzung bei Rotlicht und fuhr vermutlich in falscher Richtung auf die A52 in Richtung Gladbeck auf.
Das Fahrzeug wurde vermutlich im Kreis Recklinghausen zugelassen. Der Rest des amtlichen Kennzeichens ist unbekannt.
Bei dem Pkw handelt es sich um einen SUV Hyundai Tuscon ab Modelljahr 2015 in weiß.
Beschreibung Fahrer: Männlich, ca. 25 Jahre alt, rotes Cap, weißes T-Shirt, schwarze Jacke.
Beschreibung Beifahrer: Männlich, ca. 25 Jahre alt, blaues Cap.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat in Gladbeck unter 0800 2361 111 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Recklinghausen vom 10.04.2019

 

Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern): Flüchtender Kradfahrer gefährdet andere Verkehrsteilnehmer-Zeugenaufruf der Polizei Ueckermünde

Am 10.04.2019 gegen 15:45 Uhr führten die Polizeibeamten des PR Ueckermünde eine Verkehrskontrolle an der Ueckerbrücke in Ueckermünde durch. Schwerpunkt war die Kontrolle von Motorrädern. Als die Beamten zwei auf die Kontrollstelle zufahrende Motorräder kontrollieren wollten, fuhren diese mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf dem Neuen Bollwerk in Richtung Bahnhaltestelle im Stadthafen davon. Hier musste ein Passant bereits beiseite springen, um nicht angefahren zu werden. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und fuhren schließlich mit eingeschaltetem Sondersignal hinter einem der beiden Motorräder her, nachdem sich diese getrennt hatten. Auf dem Deich in Ueckermünde mussten auf Grund des äußerst rücksichtslosen Verhaltens des Motorradfahrers zwei weitere Passanten mit Hund beiseite springen. Am Klockenberg angekommen, nahm das Motorrad noch drei Kfz (zwei PKW und ein weißer Transporter) die Vorfahrt, sodass es auch hier beinahe zu Unfällen kam. Das Motorrad wurde schließlich in der Belliner Str. gestoppt und der 17-jährige Fahrer gestellt. Es wurden Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.
Die Polizei sucht jetzt nach den genannten Passanten und Kfz-Führern, welche als Zeugen in der Sache in Frage kommen, da diese vor Ort nicht mehr festgestellt werden konnten. Die Zeugen mögen sich im Polizeirevier Ueckermünde unter 039771/82-0 oder einer anderen Polizeidienststelle melden.

PM des PP Neubrandenburg vom 10.04.2019

 

Büren (Nordrhein-Westfalen ): Polizisten retten mit Tourniquets zwei Menschenleben

Ein Tourniquet (französisch: Drehkreuz) ist ein Abbindesystem und wird eingesetzt, um Blutungen zu stillen. Polizeibeamte aus der Südkreiswache in Büren haben durch den Einsatz der „Aderpresse“ in diesem Jahr bereits zwei Menschen das Leben gerettet.
Das Tourniquet ist Teil eines Medipacks, welches die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in den Streifenwagen mitführen. Darin sind neben der Aderpresse unter anderem Erste-Hilfe-Handschuhe, eine Rettungsdecke, eine Beatmungsmaske und eine Notfallbandage enthalten. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bilden sich zudem regelmäßig in der Ersten-Hilfe weiter, was Ende März auch für Polizeikommissar Jonathan Enge aus der Bürener Südkreiswache wichtig wurde.
Damals kam es in der Schumannstraße in Büren zu einem Streit zwischen zwei Männern, in dessen Verlauf ein 25-Jähriger schwer durch Messerstiche verletzt worden war. Eine Stichverletzung befand sich am Arm. Enge erkannte die lebensgefährliche Situation, legte das Tourniquet am verletzten Arm an und stoppte so den Blutfluss. Unmittelbar nach dem Einsatz bestätigten der Rettungsdienst und die operierende Ärztin, dass die Armverletzung eine lebensbedrohliche Verletzung gewesen sei. Der 25-Jährige wäre ohne die Erstversorgung durch den Polizeibeamten wohl auf dem Weg ins Krankenhaus verblutet. Darüber hinaus wurde auch die Art und Weise der Dokumentation als vorbildlich beschrieben.
Der korrekte Einsatz des Tourniquets durch einen Polizeibeamten hat in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal einer Person das Leben gerettet. Im Januar war eine 23-jährige Frau auf der L 549 bei Steinhausen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Auch hier handelte ein Polizeibeamter beim Anlegen des Tourniquets vorbildlich und rettete der Frau laut Rückmeldungen der behandelnden Ärzte somit das Leben.

PM der POL Paderborn vom 10.04.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein betagter Mann sollte gestern Abend aus gesundheitlichen Gründen in ein Klinikum eingewiesen werden. Hiergegen setzte er sich körperlich zur Wehr und versuchte eine Polizeibeamtin zu beißen und nach den Einsatzkräften zu treten. Schlussendlich musste er gefesselt werden um den Transport ins Krankenhaus durchführen zu können. Hierbei wurde er leicht verletzt. Die eingesetzten Polizisten blieben unverletzt.

PM des PP Schwaben Süd-West vom 10.04.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Tatverdächtiger wurde handgreiflich

Nach einem Zeugenhinweis stellten Polizeibeamte im Rahmen der Tatortbereichsfahndung am Dienstagabend einen 23-jährigen Tatverdächtigen, der auf einer Baustelle in der Lutherstraße offenbar einen Bagger mit Farbe besprüht hatte. Bei der Kontrolle des Mannes unweit des Tatortes verhielt dieser sich aggressiv, verweigerte Angaben zu seinen Personalien und wurde in der weiteren Folge gegenüber einem Polizeibeamten handgreiflich. Der 23-Jährige wurde schließlich für einige Stunden in Gewahrsam genommen.
Gemeinsam mit mindestens zwei weiteren jungen Leuten (w/22, m/27) war er durch einen Zeugen (27) auf der Baustelle gesehen worden. Konkrete Schadensangaben liegen noch nicht vor. Neben dem Verdacht der Sachbeschädigung wird nun auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 23-Jährigen ermittelt.

PM der PD Chemnitz vom 10.04.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Nichts gespürt

Gestern Abend wurde die Polizei zu einer Körperverletzung zwischen zwei ehemaligen Lebensgefährten (beide deutsche Staatsangehörige) gerufen. Dabei hatte der 36-jährige Mann die 38-Jährige unvermittelt geschlagen, am Hals gepackt und auch getreten. Die Frau musste im Rettungswagen behandelt werden.
Noch vor Eintreffen der Polizeibeamten hatte der 36-Jährige die Wohnung wieder verlassen, kehrte aber kurz darauf zurück. Hierbei wurde deutlich, dass er offensichtlich unter psychischen Problemen leidet, die durch die Einnahme von Betäubungsmitteln verstärkt werden. Ein Vortest hatte positiv auf Kokain reagiert. Betäubungsmittel konnten bei ihm nicht aufgefunden werden.
Der Mann stimmte einem freiwilligen Krankenhausaufenthalt zu. Im Laufe des Arztgespräches flüchte er jedoch aus der Notaufnahme. Die Polizeibeamten liefen ihm hinterher, konnten ihn aber nicht dauerhaft aufhalten. Weder der Einsatz einfacher körperlicher Gewalt, noch der Einsatz des Pfeffersprays oder des Schlagstock zeigten Wirkung. Erst nachdem zwei weitere Streifenwagen mit vier Beamten hinzukamen, konnte der Mann im Stadtgebiet gefesselt werden, so dass eine weitere Flucht nicht möglich war. Der Mann verletzte sich bei einem Sturz leicht, die Beamten blieben unverletzt. Er wurde daraufhin abermals mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 10.04.2019

 

Wien: Widerstand und Pfeffersprayeinsatz

Beamte der Polizeiinspektion Purkytgasse wurden am 9. April 2019 auf einen aggressiven Mann in der Pfarrgasse aufmerksam. Sofort versuchte der 59-Jährige die Beamten zu attackieren und sich der Amtshandlung zu entziehen. Es musste Pfefferspray eingesetzt werden. Der österreichische Staatsbürger konnte noch vor Ort festgenommen werden, es wurde niemand verletzt.

PA der LPD Wien vom 10.04.2019