Am 14. April gegen 18.30 Uhr stellte eine Streife der Polizeiwache Gerolstein in der Brunnenstraße in Gerolstein einen PKW fest, bei dem der Verdacht bestand, dass der Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis sein könnte und beabsichtigten das Fahrzeug zu kontrollieren.

Der Wagen fuhr bei Erkennen des Streifenwagens auf einen Parkplatz und hielt dort an. Der Fahrer kletterte über seine Mitfahrerin hinweg aus der Beifahrertür ließ sich auf dem Boden fallen. Der augenscheinlich alkoholisierte 41-Jährige Fahrzeugführer versuchte nach dem Anhalten noch ein Bier zu trinken und verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und renitent. Bei der folgenden Fesselung leistete er Widerstand und beleidigte die Beamten.

Im Fahrzeug befanden sich neben der Mitfahrerin noch 4 Kinder im Alter zwischen 6 Monaten und 14 Jahren.

Gegen den 41-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet und ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Zeugen des Vorfalls sollen sich bitte bei der Polizeiwache Gerolstein unter der Telefonnummer 06591-95260 melden.

PM der PD Wittlich vom 15.04.2021

Am frühem Dienstagmorgen, den 13. April 2021 informierte eine Passantin Bundespolizisten am Magdeburger Hauptbahnhof gegen 01:30 Uhr über eine körperliche Auseinandersetzung von mehreren Personen am Zentralen Omnibusplatz.

Ein 17-jähriger Deutscher wurde daraufhin als Tatverdächtiger in der Haupthalle des Bahnhofes angetroffen und von den Beamten kontrolliert. Er trug keinen erforderlichen Mund-Nasen-Schutz. Bei der sich anschließenden Feststellung seiner Identität leistete der stark alkoholisierte Jugendliche erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten mit ehrverletzenden Worten wie „Bullenschweine“ und „Fuck Cops“. Während der laufenden polizeilichen Kontrolle des Jugendlichen wurden die eingesetzten Beamten zusätzlich von zwei weiteren Männern im Alter von 25 und 26 Jahren verbal attackiert und mit ehrverletzenden Worten beleidigt. Die Deutschen hielten hierbei weder den Mindestabstand ein, noch trugen sie den nach dem Infektionsschutzgesetz vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz. Der 25-Jährige warf zudem mit einer Glasflasche gezielt in Richtung der Bundespolizisten und verfehlte diese nur knapp. Gegen den Flaschenwerfer wurden Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung gefertigt, sein pöbelnder Mitstreiter wird sich ebenfalls wegen Beleidigung verantworten müssen. Da eine Identitätsfeststellung des 17-Jährigen vor Ort nicht möglich war, wurde er zur Dienststelle der Bundespolizei auf Bahnsteig 1 mitgenommen. Dort konnte seine Identität zweifelsfrei festgestellt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,89 Promille. Ihn erwarten nun auch gleich mehrere Verfahren, unter anderem wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Des Weiteren erhalten alle drei Tatverdächtigen Ordnungswidrigkeitsanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz. Nach Abschluss aller erforderlicher Maßnahmen wurde der alkoholisierte Jugendliche nach Hause gebracht und um 03:05 Uhr an seine Erziehungsberechtigten übergeben

PM der BPOLI Magdeburg vom 13.04.2021

Am Samstagvormittag, den 10. April 2021 informierten Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle über eine Frau, die sich trotz mehrmaliger Aufforderung nicht an die Hausordnung hielt, indem sie das Tragen des vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutzes verweigerte. Die Bahnmitarbeiter benötigten die Personalien der Frau für die Ausstellung eines Hausverbotes für den Hauptbahnhof. Dieser Identitätsfeststellung durch die eingesetzten Beamten widersetzte sich die 41-Jährige, indem sie weder ihren Personalausweis aushändigte, noch Angaben zu ihrer Person machte und die Bundespolizisten schlichtweg ignorierte. Die darauffolgende notwendige Mitnahme zur Dienststelle für die Personalienfeststellung der Frau musste mit Zwang durchgesetzt werden. Dabei wehrte sich die Deutsche und versuchte sich aus dem Griff der Beamten zu lösen.

Aufgrund ihres renitenten, unkooperativen Verhaltens im weiteren Verlauf mussten ihr sogar die Handfesseln angelegt werden. Nachdem bei der Durchsuchung der Sachen die Personalien der Frau auf der Dienststelle zweifelsfrei festgestellt werden konnten, ergab die fahndungsmäßige Überprüfung, dass sie bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war. Nach Abschluss aller erforderlicher Maßnahmen konnte sie die Dienststelle wieder verlassen. Sie muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten und erhält außerdem eine Ordnungswidrigkeitsanzeige nach dem Infektionsschutzgesetz. Des Weiteren wurde ihr durch die Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn AG das Hausverbot für den Hauptbahnhof Halle ausgesprochen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.04.2021

Bei einer Verkehrskontrolle am Plärrer verlor ein 45-jähriger Mann am Samstagnachmittag (10.04.2021) die Kontrolle und ging auf die Beamten los. Diese nahmen den Mann daraufhin fest.

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte kontrollierten gegen 14:00 Uhr den Mercedes des Mannes am Plärrer. Weil die Polizisten den Verdacht hatten, dass der 45-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln gefahren sein könnte, eröffneten sie ihm, einen Drogentest durchführen zu müssen. Hierauf reagierte er aggressiv, schubste einen 31-jährigen Beamten und versuchte, diesem seine Fahrzeugpapiere aus der Hand zu reißen. Die Polizisten nahmen den Mann daraufhin unmittelbar fest.

Bei der weiteren Sachbearbeitung auf der Dienststelle stellten die Beamten fest, dass die Fahrerlaubnis des 45-Jährigen erloschen war und stellten daraufhin seinen Führerschein sicher. Er muss sich nun neben des Verdachts des Widerstands gegen und Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte unter anderem wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Auch der Blutentnahme zum möglichen Nachweis von Betäubungsmitteln konnte sich der Mann durch sein Verhalten nicht entziehen. In dem Zusammenhang leiteten die Beamten ein Verfahren wegen des Verdachts des Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss ein.

PM des PP Mittelfranken vom 11.04.2021

Am gestrigen Nachmittag griff ein 40-jähriger Mann in Germersheim eine Polizeibeamtin an und musste aufgrund dieses Angriffs mit dem Distanzelektroimpulsgerätes (Taser) zu Boden gebracht werden. Um 17:20 Uhr wurde bei der Polizei Germersheim eine pöbelnde Person in der Bahnhofstraße in Germersheim gemeldet. Während des Einsatzes wurde der 40-jährige Beschuldigte deutlich aggressiver gegenüber den Polizisten. Nachdem sich der Beschuldigte vor Ort auszog und die Polizisten durch mehrfaches Zeigen des Mittelfingers beleidigte, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Bei der anschließenden Durchführung der Ingewahrsamnahme ging der 40-jährige auf eine Polizeibeamtin los, sodass das Distanzelektroimpulsgerät (Taser) eingesetzt werden musste, um den Angriff abzuwehren. Da der Beschuldigte einen Atemalkoholwert von 3,31 Promille vorweisen konnte, wurde ihm im Anschluss eine Blutprobe entnommen. Des Weiteren wurde der 40-Jährige über Nacht in polizeiliches Gewahrsam genommen.

PM der PD Landau vom 10.04.2021

Am 09.04.2021 gegen 20:07 Uhr geht die Meldung über eine aggressive, herumrandalierende männliche Person in einer Wohnung im Stadtteil Bingerbrück ein. Aufgrund mehrfacher im Vorfeld getätigter suizidaler Äußerungen gegenüber der Ehefrau wird die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. Im Wohnzimmer kann der 37-jährige Aggressor mit einem Metallstab in der Hand angetroffen werden. Der mehrfachen Aufforderung den Metallstab zur Seite zu legen, kommt er nicht nach, weshalb der Taser (Distanzelektroimpulsgerät) eingesetzt werden muss. Nachdem der 37-Jährige gefesselt und von einem Notarzt untersucht wird, wird er in die Rheinhessenfachklinik nach Alzey gefahren. In der Wohnung selbst kann eine Übungspanzerfaustgranate und ein Teil eines Maschinengewehres aufgefunden und sichergestellt werden. Ein vorangegangener Drogenkonsum dürfte für den psychischen Ausnahmezustand des Mannes mitursächlich gewesen sein. Die eingesetzten Beamten bleiben unverletzt.

PM der PI Bingen vom 10.04.2021

Ein 34-jähriger Mann wurde am Donnerstagabend (08.04.2021) in der Fürther Südstadt bei einem mutmaßlichen Ladendiebstahl beobachtet. Bei seiner Festnahme durch die Polizei leistete er Widerstand.

In der Fronmüllerstraße konnte am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr der Ladendetektiv eines Einkaufsmarktes einen 34-Jährigen dabei beobachten, wie dieser mehrere Waren in seine mitgeführten Taschen packte und ohne zu bezahlen das Geschäft verließ.

Die verständigten Beamten der Polizeiinspektion Fürth trafen den Mann noch am Kundenparkplatz an und wollten ihn festnehmen. Hierbei leistete er Widerstand.

Ein Polizeibeamter verletzte sich bei der Festnahme leicht.

Bei der anschließenden Durchsuchung des Tatverdächtigen wurde mutmaßliches Diebesgut und ein Messer aufgefunden.

Im Zuge der Ermittlungen stellten die Beamten darüber hinaus fest, dass gegen den 34-jährigen Mann ein Haftbefehl besteht. Aus diesem Grund wird er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt.

Weiterhin erwartet den Tatverdächtigen nun eine Anzeige wegen Ladendiebstahls mit Waffen und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte

PM des PP Mittelfranken vom 09.04.2021

Am späten Donnerstagabend erhielt die Polizeiinspektion Straßenhaus mehrere Mitteilungen über eine betrunkene, aggressive Person in der Hauptstraße in Asbach. Der Beschuldigte trat gegen Zäune und pöbelte Umstehende an. Bei Eintreffen des Streifenwagens ging der 46-jährige Mann unmittelbar und aggressiv auf die Beamten zu. Die Aufforderung zum Stehenbleiben wurde missachtet. Daher wurde er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und dort fixiert. Hierbei leistete er keinen Widerstand. Im Rahmen der weiteren Einsatzbewältigung beleidigte der Beschuldigte massiv die eingesetzten Beamten.

Der stark alkoholisierte Beschuldigte wurde anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten bis zu seiner Ausnüchterung ins polizeiliche Gewahrsam verbracht.

PM der PI Straßenhaus vom 09.04.2021

Am Mittwoch (07.04.2021) gegen Mittag wollte ein unter Quarantäne stehender 28-Jähriger seine Wohnunterkunft in Weisenheim verlassen. Beamte der Polizei Bad Dürkheim waren auf Ersuchen der Kreisverwaltung Bad Dürkheim dort eingesetzt, um die vom Gesundheitsamt erlassene Quarantäneverfügung zu überwachen. Der 28-Jährige leistete bei der Feststellung seiner Personalien Widerstand und griff die Polizeibeamten an.

Nachdem der Mann aggressiv auf die Polizeibeamten zuging, mussten die Beamten den Taser zunächst androhen und dann auch einsetzen. Der 28-Jährige konnte dann fixiert werden. Da der Mann sich scheinbar in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er in eine Klinik verbracht. Ein 29-jähriger Polizeibeamter und der 28-jährige Tatverdächtige wurden leicht verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 08.04.2021

In der Nacht von Mittwoch (07.04.2021) auf Donnerstag (08.04.2021) ergriff ein 23-jähriger Mann bei einer Personenkontrolle in der Nürnberger Innenstadt die Flucht. Bei seiner Festnahme setzte er sich zur Wehr.

Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte trafen den Mann gegen 03:30 Uhr am Frauentorgraben an. Auf Grund der derzeit geltenden nächtlichen Ausgangssperre unterzogen sie den 23-Jährigen einer Personenkontrolle. Dieser reagierte zunächst kooperativ, ergriff während der Maßnahme aber kurzerhand die Flucht.

Den Beamten gelang es dennoch, den Mann festzuhalten. Als die Polizisten den 23-Jährigen daraufhin fesseln wollten, um eine weitere Flucht zu verhindern, rastete dieser aus und widersetzte sich massiv der Maßnahme. Hierbei erlitten ein 31-jähriger Beamter und sein 23-jähriger Kollege Verletzungen an der Hand.

Den mutmaßlichen Grund für seine Flucht trug der 23-jährige Mann indes bei sich: Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten eine geringe Menge Betäubungsmittel bei ihm auf. Gegen den Mann leiteten die Polizisten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstands sowie Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Zudem wird wegen des Verdachts des illegalen Besitzes von Betäubungsmitteln ermittelt. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag. Der 23-Jährige wird im Laufe des Tages einem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.04.2021