Burglengenfeld (Bayern): Nach Ehestreit Polizisten angegriffen

Am Samstag gegen 18.30 Uhr wurden zwei Streifen der PI Burglengenfeld zu einem Ehestreit gerufen, der sich in einem Anwesen im Lärchenweg abspielte. In dessen Verlauf verwüstete der Ehmann die Wohnung, warf Gegenständen auf seine Frau und bedrohte diese. Bei dem Versuch der eingesetzten Beamten, den Streit zu schlichten und dem rabiaten Ehemann die weiteren Folgen aufzuzeigen, wurde dieser immer aggressiver und griff schließlich einen Polizeibeamten tätlich an, weshalb er mit Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Eine Alkoholüberprüfung ergab einen Wert von 1,0 Promille, weshalb bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt und er anschließend in der Arrestzelle ausgenüchtert wurde. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen den Mann wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Burglengenfeld vom 30.03.2020

 

Griffen (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 29.03.2020 um ca. 19.40 Uhr kam es in der Gemeinde Griffen, Bezirk Völkermarkt in einem Garten zu einer lautstarken Feier, an der ca. 15 Personen beteiligt waren.
Die Stimmung, der zum Teil alkoholisierten Gäste, war von Beginn an unkooperativ gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten.
Nach erfolgter Identitätsfeststellung wurden zwei anwesende Männer, 34 und 41 Jahre alt, aggressiv und attackierten einen Beamten.
Nach Androhung der Festnahme beruhigte sich die Lage und die anwesenden Personen wurden über die Anzeigenerstattung wegen zahlreicher Verwaltungsübertretungen in Kenntnis gesetzt
Nachdem die beiden vor Ort befindlichen Streifen die Örtlichkeit mit dem Dienstfahrzeug verlassen wollten, stellten sich ca. 8 Personen auf die Fahrbahn und blockierten die Weiterfahrt der Polizei. Dabei beschimpften die Personen die im Streifenwagen befindlichen Beamten und bedrohten diese mit diversen Handzeichen.
Nachdem ein Beamter auf die Gruppe zuging, um mit den Personen das Gespräch zu suchen, wurde dieser von einem 41-jährigen Mann, massiv attackiert, und zu Boden gestoßen.
Da sich der Mann nicht beruhigte, und den am Boden liegenden Beamten weiter attackierte, wurde von einem weiteren Polizeibeamten das Pfefferspray gezielt gegen den tobenden Mann eingesetzt.
Da sich die Lage nicht beruhigte, und zu eskalieren drohte, wurde auch gegen die zwei Brüder des 41-jährigen Mannes Pfefferspray eingesetzt.
Mit Unterstützung weiterer Streifen konnten die vier Haupttäter festgenommen werden.
Die Vernehmungen der Beschuldigten und weitere Ermittlungen folgen.

PA der LPD Kärnten vom 30.03.2020

 

Crailsheim (Baden-Württemberg): Ladendieb leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntag kurz vor 13:00 Uhr wurde ein polizeibekannter 32-Jähriger dabei beobachtet, wie er im Kiosk am Bahnhof zwei Flaschen mit alkoholischen Getränken entwendete. Bei der anschließenden Fahndung wurde der Mann entdeckt und einer Kontrolle unterzogen. Dagegen wehrte sich der 32-Jährigeund versetzte einem Beamten einen Fußtritt. Der Mann verbrachte den Rest des Tages bis Sonntagabend in Polizeigewahrsam.

PM des PP Aalen vom 30.03.2020

 

Bremerhaven (Bremen): Nach Unfall Widerstand geleistet

Ein 23 Jahre alter Autofahrer hat am späten Sonntagabend in der Nelly-Sachs-Straße einen Verkehrsunfall verursacht und ist dann vom Unfallort geflüchtet. Er konnte wenig später von der Polizei festgenommen werden. Als er zum Revier gebracht werden sollte, leistete er Widerstand. Gegen 22.15 Uhr befuhr nach Zeugenaussagen ein Pkw Chrysler die Nelly-Sachs-Straße.
Kurz vor der Kreuzung zur Fritz-Reuter-Straße verlor der Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und rammte einen am Fahrbahnrad abgestellten Hyundai. Anstatt sich um die Unfallfolgen zu kümmern, setzte der Autofahrer seine Fahrt fort und fuhr davon. Der Zeuge informierte unterdessen die Polizei.
Als die Beamten den Unfall aufnahmen, kam plötzlich der Chrysler wieder vorbeigefahren. Die Polizisten konnten den Wagen anhalten, der von dem 23-Jährigen gefahren wurde. Der stand sichtlich unter Alkoholeinfluss und wurde zum Polizeirevier gebracht, um eine Blutentnahme durchzuführen. Bis es dazu kam, leistete der junge Mann erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Gegen ihn wurden jetzt mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Sachschäden wurden auf etwa 3.000 Euro geschätzt.

PM der POL Bremerhaven vom 30.03.2020

 

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Verkehrsunfallflucht

Am vergangenen Sonntag in den frühen Morgenstunden wurde ein roter Kleinwagen im Ortsbereich von Garmisch-Partenkirchen durch Beamte der hiesigen Polizeiinspektion einer Kontrolle unterzogen. Am Steuer des Fahrzeuges saß ein 31jähriger Grainauer. Beifahrer war ein 22jähriger Mann aus dem Raum Bad Tölz.
Durch die kontrollierenden Polizeibeamten wurde festgestellt, dass das Fahrzeug an beiden Seiten erhebliche Beschädigungen aufwies, die vermutlich von einem Verkehrsunfall stammten. Zudem ergaben sich Anhaltspunkte, dass der Fahrzeugführer und auch der Beifahrer unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmitteln standen. Eine Alkotest wurde durch die Insassen verweigert.
Der Beifahrer verhielt sich bei der Kontrolle sehr aggressiv und ging mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten los. Er musste schließlich gefesselt werden. Alle Beteiligten blieben bei dem Vorfall unverletzt.
Durch die Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme bei beiden Insassen des Fahrzeuges angeordnet.
Der 22jährige Beifahrer aus Bad Tölz wurde schließlich in Polizeigewahrsam genommen.
Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Fahrzeug nicht einem der Täter gehörte, sondern zuvor in Eschenlohe entwendet wurde.
Auf Grund der Beschädigungen des Fahrzeuges wird derzeit davon ausgegangen, dass der 31jährige Fahrer auf der Strecke von Eschenlohe nach Garmisch-Partenkirchen mit einer Leitplanke oder einer Mauer kollidierte und danach die Fahrt fortsetzte, ohne sich um einen möglichen Schaden zu kümmern.
Die genaue Unfallörtlichkeit konnte im Rahmen der Ermittlungen bisher nicht festgestellt werden.
Mögliche Zeugen des Vorfalles, die einen Verkehrsunfall beobachtet haben oder denen der rote Kleinwagen der Marke Chevrolet in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 04:30 Uhr in sonstiger Weise aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen unter der Rufnummer 08821/917-0 in Verbindung zu setzen.
Die beiden Täter erhielten u.a. Strafanzeigen auf Grund Unbefugtem Gebrauch eines Kraftfahrzeuges, Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Gefährdung des Straßenverkehrs und Widerstand und Angriff gegen Polizeivollzugsbeamte.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 30.03.2020

 

Marburg (Hessen): Völlig abgedreht

Am Sonntag, 29. März, gegen 11.30 Uhr, waren mehrere Streifen für die Festnahme eines 42 Jahre alten Mannes notwendig. Der hinlänglich polizeibekannte Mann stand unter Alkohol – und sehr wahrscheinlich auch unter Drogeneinfluss. Ein Zeuge meldete den Mann bei der Polizei, weil er in der Kantstraße im Flur eines Wohnhauses seine Notdurft erledigte und zudem ständig nach jemandem rief. Der 42-Jährige beleidigte und provozierte dann sofort die Polizei. Die einzige Reaktion auf mehrere Ansprachen waren Beleidigungen und dann auch Schläge und Tritte gegen die Polizisten. Letztlich setzte die Polizei Pfefferspray ein, konnte aber nicht verhindern, dass er sich selbst verletzte, in dem er mit dem Kopf gegen den Boden schlug. Trotz der dabei erlittenen leicht blutenden Wunde spuckte er die Beamten weiterhin an. Letztendlich gelang die Festnahme. Die Polizei brachte den offenbar völlig neben sich stehenden Mann nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen in ein psychiatrisches Krankenhaus und übergab in dort in ärztliche Obhut. Insgesamt hatten acht Polizeibeamte Kontakt mit dem 42-Jährigen, der sich demnächst u.a. wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand verantworten muss. Dank der getragenen Schutzausrüstung blieben die eingesetzten Beamten unverletzt.

PM des PP Mittelhessen vom 30.03.2020

 

Lustenau (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verstoß gegen das Covid19-Maßnahmengesetz

Beamte der Polizeiinspektion Lustenau kontrollierten am 29.03.2020 um 21.05 Uhr das Areal einer Tankstelle in Lustenau. Dabei wurden sie von einer Frau (42) angehalten und um Hilfe ersucht, da sie Angst vor ihrem aggressiven Freund (36) hatte. Noch während des Gesprächs mit der Frau kam dieser zur Amtshandlung hinzu und verhielt sich derart aggressiv, dass die Polizisten die Festnahme aussprechen. Zur Durchsetzung der Festnahme musste aufgrund der Gewaltbereitschaft des 36-Jährigen Pfefferspray eingesetzt werden. Der 36-Jährige wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Sachbeschädigung und Nötigung bei der Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt. Zudem werden beide Personen, welche nicht in einem gemeinsamen Haushalt wohnen, nach dem Covid19-Maßnahmengesetz bei der Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

PA der LPD Vorarlberg vom 30.03.2020

 

Albersdorf (Schleswig-Holstein): Trunkenheit und Widerstand

Am Freitagabend haben Beamte nach dem Hinweis einer Zeugin in Albersdorf einen alkoholisierten Motorrollerfahrer aufgegriffen. Der war äußerst uneinsichtig und widersetzte sich der Mitnahme auf das Heider Revier. Letztlich musste er sich aber doch einer Blutprobenentnahme unterziehen.
Gegen 19.30 Uhr meldete eine Frau einen offensichtlich Betrunkenen, der auf der Friedrichstraße neben seinem noch laufenden Kleinkraftrad sitzen sollte. Eine Streife traf den Mann am beschriebenen Ort an – er räumte ein, soeben von seiner Bekannten gekommen zu sein. Ein Atemalkoholtest bei dem Beschuldigten war aufgrund seines aufgebrachten Zustandes nicht möglich. Daher eröffneten die Einsatzkräfte ihrem Gegenüber, dass eine Fahrt zum Revier zwecks der Blutprobenentnahme unerlässlich sei. Darauf entgegnete der 46-Jährige, dass sein Weg ausschließlich nach Hause führe und marschierte los. Die Polizisten stoppten ihn und er widersetzte sich der polizeilichen Mitnahme, die schließlich aber doch unter Einsatz von Handfesseln erfolgte. Auf dem Revier entnahm ein Arzt dem Albersdorfer später eine Blutprobe, einen Führerschein konnte der Mann nicht vorlegen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen des Widerstandes und wegen der Trunkenheit im Verkehr.

PM der PD Itzehoe vom 30.03.2020

 

Heiden/Borken (Nordrhein-Westfalen): Nach Unfall alkoholisiert noch daneben benommen

Folgen dürfte ein Unfallgeschehen für einen Heidener in mehrfacher Hinsicht nach sich ziehen. Zeugen waren am Sonntag gegen 19.20 Uhr in Heiden auf einen Wagen aufmerksam geworden, der von der Velener Straße abgekommen war. Im Zuge der Unfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Die Beamten brachten den unverletzt gebliebenen Fahrer zur Polizeiwache in Borken. Ein Atemalkoholtest deutete bei dem 54-Jährigen auf einen Blutalkoholwert von circa 2,0 Promille hin. Ein Arzt entnahm daraufhin zwei Blutproben, um Nachtrunk auszuschließen. Die Beamten stellten den Führerschein sicher, fertigten eine Strafanzeige und untersagten die Weiterfahrt. Doch dabei blieb es nicht: Obwohl ein Beamter es ihm untersagt hatte, urinierte der Betrunkene in einem Gebüsch. Zudem beleidigte er eine Polizeibeamtin. Damit handelte er sich weitere Anzeigen ein. Der bei dem vorangegangenen Unfall entstandene Sachschaden liegt circa bei 1.000 Euro.

PM der KPB Borken vom 30.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizeibeamte beleidigt und angegriffen

Aufgrund einer Streitigkeit innerhalb einer Wohnung in der Karlsruher Zähringerstraße wurde am Sonntag gegen 01:30 Uhr die Polizei verständigt. Eine 17-jährige übte im Anschluss einen tätlichen Angriff auf die im Einsatz befindlichen Beamten aus.
Beim Eintreffen der Polizei vor Ort, wurde zunächst vor allem die im Einsatz befindliche Beamtin von der 17-Jährigen massiv beleidigt. Die Jugendliche stürmte auf die 28-jährige Polizistin zu, so dass ihr Streifenpartner eingreifen musste, um die Jugendliche von seiner Kollegin fernzuhalten. Daraufhin stieß die Jugendliche den 29-jährigen Polzisten weg.
Um weitere Angriffe zu vermeiden sollte die 17-Jährige festgenommen werden. Sie sträubte sich massiv gegen die Festnahme und schlug mit Händen und Füßen in Richtung der handelnden Polizeibeamten. Im Anschluss wurde die Jugendliche mittels Handschellen und unter Hilfe zwei weiterer Polizisten festgenommen.
Auch beim Abtransport in den Streifenwagen wehrte sich die Jugendliche mehrfach.
Sie zog sich hierbei eine Verletzung im Bereich der Augenbraue zu und wurde zur Versorgung der Wunde in ein Krankenhaus gebracht. Hier wehrte sich die 17-Jährige gegen eine medizinische Versorgung.
Bei einem im Anschluss durchgeführten Alkoholtest hatte die Jugendliche etwa 1 Promille Alkohol intus. Polizeibeamte wurden keine verletzt.

PM des PP Karlsruhe vom 30.03.2020

 

Remseck am Neckar (Baden-Württemberg): Trunkenheitsfahrt, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Anzeichen von Alkoholeinwirkung stellten Polizeibeamte am frühen Montagmorgen gegen 01:40 Uhr bei einem 28-jährigen Autofahrer fest, den sie in der Fellbacher Straße in Neckarrems kontrollierten. Als er registrierte, dass er zur Blutentnahme muss, beleidigte er die Polizisten, wurde zunehmend aggressiv und musste schließlich mit einer Handschließe gefesselt werden. Bei der anschließenden Blutentnahme in einem Krankenhaus setzte er sich vehement zur Wehr und musste von mehreren Polizeibeamten fixiert werden. Aufgrund von starken Stimmungsschwankungen wurde der 28-Jährige nach Abschluss der Maßnahmen in ärztliche Obhut übergeben.

PM des PP Ludwigsburg vom 30.03.2020

 

Schneverdingen (Niedersachsen): Jugendlicher verletzt Polizeibeamten

Ein Polizeibeamter wurde am Freitagabend durch Faustschläge und Tritte verletzt, als er gemeinsam mit seiner Kollegin einen Jugendlichen in Obhut nehmen wollte, der von einer Jugendeinrichtung als vermisst gemeldet wurde. Der Übergriff ereignete sich gegen 22.45 Uhr auf einem Grundstück an der Eichendorfstraße, wo der 15-Jährige sich Bewohnern gegenüber bereits aggressiv verhalten hatte. Er wehrte sich erheblich gegen die Maßnahmen – trat, schlug und stieß wüste Beleidigungen aus. Nachdem es gelang ihn zu überwältigen, wurde der offensichtlich unter Alkoholeinfluss stehende Jugendliche zum Streifenwagen getragen. Auf dem Weg in den Gewahrsam nach Soltau versuchte er weiterhin die Beamten durch Tritte zu verletzen und spuckte er mehrmals nach ihnen. Im Laufe der Nacht konnte er an eine Jugendeinrichtung übergeben werden. Der 22jährige Polizeibeamte war aufgrund seiner Verletzungen nicht mehr dienstfähig.

PM der PI Heidekreis vom 30.03.2020

 

Reichelsheim (Hessen): Alkoholisierter Mann hustet Polizisten an

Weil ein 42 Jahre alter Mann am Samstagnachmittag (28.3.) Polizisten bewusst angehustet hat, wurde wegen des Angriffs Anzeige erstattet.
Auch musste der offensichtlich alkoholisierte Mann eine Blutentnahme für das Strafverfahren über sich ergehen lassen.
Anwohner der Darmstädter Straße riefen gegen 16.15 Uhr die Polizei und meldeten den später Festgenommenen. Der 42-Jährige warf sich immer wieder vor herannahende Fahrzeuge auf die Straße. Ein Unfall konnte durch das Eingreifen von Passanten verhindert werden. Auch der Versuch, seinen Arm an eine eingeschaltete Kreissäge zu legen.
Der Mann wurde letztendlich von den Ordnungshütern zur Überprüfung festgehalten.
Dabei hustete er bewusst einem Polizeibeamten ins Gesicht. Zudem wehrte er sich gegen die Festnahme und versuchte später auf dem Weg zur Polizeidienststelle die angelegte Spuckschutzhaube zu durchbeißen.
Wegen des schlechten psychischen Gesamteindrucks ist der Mann nach den polizeilichen Maßnahmen zur medizinischen Begutachtung in eine Fachklinik gebracht worden.

PM des PP Südhessen vom 30.03.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte – Bundespolizei ermittelt

Ein stark alkoholisierter Mann griff Samstagmittag am Kölner Hauptbahnhof Einsatzkräfte der Bundespolizei an. Zuvor fiel er bereits als Gleisläufer auf, der auch Reisende belästigte und provozierte.
Am 28.03.2020 gegen 13:30 Uhr wurden Bundespolizisten durch Reisende auf einen ghanaischen Staatsangehörigen aufmerksam gemacht, der über die Gleise lief.
Nachdem er sich bei der Kontrolle durch eine Streife bereits aggressiv verhielt, wurde er mit einem Platzverweis für den restlichen Tag des Bahnhofes verwiesen.
Kurz darauf trafen die Bundespolizisten erneut den 34-Jährigen auf dem Breslauer Platz, wo er Reisende belästigte und lautstark herumbrüllte. Die Beamten nahmen den Aggressor in Gewahrsam. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und biss einem Polizisten in einen Finger. Durch einen Atemalkoholtest wurde ein Alkoholwert von 3,2 Promille festgestellt. Der verletzte Bundespolizist begab sich in ärztliche Behandlung und konnte im Anschluß seinen Dienst fortsetzen.
Nachdem der Tatverdächtige Gelegenheit hatte, seinen Alkoholpegel etwas abzubauen und sich zu beruhigen, wurde er 3,5 Stunden später aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Die Bundespolizeiinspektion Köln leitet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 30.03.2020

 

Biberach/Baden (Baden-Württemberg): Mann in psychischem Ausnahmezustand belästigt Reisende

Ein 44-Jähriger soll gestern Abend gegen 21:00 Uhr in einem Nahverkehrszug zwischen Biberach(Baden)und Offenburg mehrere Reisende verbal belästigt und auch körperlich angegangen haben. Als ihn eine Streife der Bundespolizei nach seiner Ankunft im Bahnhof Offenburg in Empfang nahm, richtete sich seine Aggressivität auch gegen die Beamten. Er widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen und beleidigte die Beamten fortlaufend. Der labil wirkende deutsche Staatsangehörige wurde aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine Fachklinik gebracht.

PM des PP Offenburg vom 30.03.2020

 

Ratzeburg (Schleswig-Holstein): Verkehrsunfall mit Trunkenheit

Am 28.03.2020, gegen 23.55 Uhr, kam es auf der BAB 25, auf der Zufahrt zur Bundesstraße 404 zu einem Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 33-jähriger Mann aus Hamburg mit einem Audi A 3 die BAB 25 in Fahrtrichtung Geesthacht. Im Zufahrtsbereich zur Bundesstraße
404 in Fahrtrichtung Niedersachsen folgte der Hamburger aus noch ungeklärter Ursache nicht dem Straßenverlauf, sondern fuhr geradeaus über eine Verkehrsinsel. Er beschädigt dabei ein Verkehrsschild, touchiert einen Baum und kam wenig später im Grünen zum Stehen.
Durch die Beamten wurde während der Unfallaufnahme Atemalkoholgeruch bei dem Fahrer wahrgenommen, auch die Einnahme von Betäubungsmittel konnte nicht ausgeschlossen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von 1,16 Promille, woraufhin die Beamten eine Blutprobenentnahme anordneten.
Der 33-jährige versuchte sich daraufhin mit Flucht den weiteren polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Die Beamten stoppten ihn. Da er sich aber vehement gegen eine polizeiliche Mitnahme widersetzte, erfolgte die Mitnahme zur Dienststelle Geesthacht unter Einsatz von Handfesseln.
Der Hamburger muss sich nun wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Zudem ist der 33-jährige Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Auch dafür muss er sich nun verantworten.

PM der PD Ratzeburg vom 30.03.2020

 

Osnabrück (Niedersachsen): Bilanz im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus: Polizei stellt zahlreiche Verstöße fest

OsnabrückNordhorn/Lingen/Aurich/Leer/Emden/Wittmund (ots) – Die Polizeidirektion Osnabrück geht gemeinsam mit den Kommunen konsequent gegen diejenigen vor, die sich immer noch nicht an die Vorschriften zur Kontaktreduzierung halten. Seit dem von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Kontaktreduzierung am 16.03.20 hat die Direktion bis heute 711 polizeiliche Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln, getroffen. Zu den Maßnahmen gehörten 124 Straftaten, 141 Ordnungswidrigkeiten, 94 Platzverweise, 125 Identitätsfeststellungen, acht Gefährderansprachen, vier Widerstandshandlungen, wie auch zahlreiche Amtshilfeersuchen seitens der Kommunen.
„Es ist wichtig, die geltenden Regelungen konsequent durchzusetzen und genau das tun wir. Die Menschen, die gegen die Regeln verstoßen, gefährden nicht nur sich selbst, sondern auch viele andere“, so Marco Ellermann, Sprecher der Polizeidirektion Osnabrück. Ziel der Maßnahme: Die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes können auch Bußgelder verhängt und Straftaten konsequent verfolgt werden. Die Polizei setzt dennoch zuvorderst auf die Vernunft der Menschen. „Wir haben großes Verständnis dafür, dass die Regelungen für die Bevölkerung tiefe Einschnitte bedeuten, es gibt jedoch keine Alternative“, so Ellermann. Die Kontrollen werden flächendeckend weitergehen.
Im Gebiet der Polizeidirektion Osnabrück leben vom Teutoburger Wald bis zu den Ostfriesischen Inseln rund 1,5 Millionen Menschen. Zur Polizeidirektion gehören die Polizeiinspektionen Osnabrück, Emsland/Grafschaft Bentheim, Leer/Emden und Aurich/Wittmund und die Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück.

PM der PD Osnabrück vom 30.03.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Bad Mergentheim: Kein Einsicht zur Corona-Verordnung – Polizeibeamte beleidigt

Am Skaterplatz im Stadtpark von Bad Mergentheim hielten sich am Freitagabend, gegen 18.00 Uhr, drei Personen auf. Eine Streife der Bereitschaftspolizei, die in der aktuellen Corona-Lage das Polizeirevier Bad Mergentheim bei Präsenzmaßnahmen unterstützte, sprach die Personen, zunächst mittels Lautsprecher an, und bat darum den Auflagen der Corona-Verordnung nachzukommen.
Die 29, 33 und 34-jahre alten Männer kamen der Aufforderung jedoch nicht nach.
Vor diesem Hintergrund wurde durch die Beamten eine Personenkontrolle durchgeführt. Hierbei beleidigte einer der Männer einen Polizisten. Neben der Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz kommt auf den 33-Jährigen nun auch eine Strafanzeige wegen Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten zu.

PM des PP Heilbronn vom 30.03.2020

 

Passau (Bayern): Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen

Am vergangenen Sonntag führten Beamte der Polizeiinspektion Passau mit Unterstützung von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei eine Vielzahl von Kontrollen im Zusammenhang mit der Einhaltung der Ausgangsbeschränkung durch. Hierbei wurden mehrere Personen aufgrund eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt, da diese keinen triftigen Grund zum Verlassen der eigenen Wohnung vorbringen konnten oder den Mindestabstand von1,5 Meter nicht einhielten.
Gegen 20:15 Uhr kam es in der Neuburger Straße zu einem Polizeieinsatz. Ein 36-jähriger Anwohner veranstaltete in seiner Wohnung eine Party und hatte hierbei mehrere Personen zu Gast. Die unerlaubte Feierlichkeit wurde durch die Polizei beendet, die anwesenden, nicht im Hausstand wohnenden Personen wurden ebenso wie der Gastgeber aufgrund eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt. Gegen 05:30 Uhr mussten erneut Beamte zu dieser Einsatzörtlichkeit ausrücken, da der 36-jährige diverse Gegenstände von seinem Balkon auf die Straße warf. Aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung sowie seines aggressiven Verhaltens gegenüber den Beamten wurde er in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Passau verbracht.

PM der PI Passau vom 30.03.2020

 

Cottbus (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand

Polizeibeamte wurden am Sonntag gegen 17:00 Uhr zu einer häuslichen Körperverletzung nach Sandow gerufen. Ein bereits polizeilich bekannter 31-Jähriger kam den polizeilichen Anweisungen nicht nach und leistete aktiven Widerstand. Der Mann wurde fixiert und in die Inspektion gebracht. Er trat und spuckte fortgesetzt gegen die Beamten und beleidigte sie mehrfach. Er war mit 0,64 Promille alkoholisiert, stand zudem unter Drogeneinfluss. Ein Vortest reagierte positiv auf Amphetamine. Nach richterlicher Anordnung wurde eine beweissichernde Blutprobe entnommen. Weitere Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 30.03.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Mit Roller auf Polizist zugesteuert

Zwei 14 und 15 Jahre alte Jungs haben sich nach einer riskanten und gefährlichen Aktion am späten Samstagnachmittag ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingehandelt. Die Jugendlichen waren kurz nach 17 Uhr mit einem Roller in der Richard-Wagner-Straße unterwegs und sollten dort einer Polizeikontrolle unterzogen werden. Der 15-jährige Fahrer ignorierte allerdings die Haltezeichen eines Polizisten und steuerte stattdessen direkt auf ihn zu. Der Beamte konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten. Nach bisherigen Feststellungen soll der 1 Jahr jüngere Sozius den Lenker zu seinem halsbrecherischen Fahrverhalten ermutigt und angestiftet haben. Kurz darauf verlor das Duo die Kontrolle über das Gefährt und kollidierte mit einer Wand. Durch den anschließenden Sturz zogen sich die beiden Jugendlichen jeweils leichte Verletzungen zu, die aber keiner ärztlichen Versorgung an Ort und Stelle bedurften. Bei den weiteren Überprüfungen stellte sich heraus, dass an dem Zweirad ein falsches Versicherungskennzeichen angebracht war. Ferner besteht der Verdacht, dass am Roller möglicherweise technische Veränderungen vorgenommen wurden. Zur genaueren Untersuchung wurde der ausgewiesene Mofa-Roller sichergestellt. Sollte sich bestätigen, dass daran ‚herumgebastelt‘ wurde, stehen weitere Straftaten, unter anderem Fahren ohne Fahrerlaubnis im Raum.

PM des PP Offenburg vom 30.03.2020

 

Pampow (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Quad- Fahrer wurde aggressiv

Bei einer Verkehrskontrolle am Samstag an der B 321 zwischen Pampow und Warsow hat die Polizei einem alkoholisierten und aggressiven Quad- Fahrer Handfesseln anlegen müssen. Der 37-jährige Fahrer, der später einen Atemalkoholwert von 1,59 Promille aufwies, hatte sich an der Kontrollstelle gegen polizeiliche Maßnahmen gewehrt und dabei auch Polizisten angegriffen.
Verletzt wurde niemand. So hatte der polizeibekannte Fahrer mehrfach versucht, wieder auf sein Quad zu steigen und davonzufahren. Als Polizisten ihn davon abhalten wollen, schlug er um sich. Gegen den 37-jährigen Deutschen wurde daraufhin Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM der PI Ludwigslust vom 30.03.2020

 

Sundern (Nordrhein-Westfalen): Polizei überwältigt Mann mit Messer

Mit Pfefferspray und der Androhung der Schusswaffen überwältigten Beamte der Polizeiwache Sundern einen 33-jährigen Mann. Dieser drohte seine Verwandten umzubringen. Der Mann wurde in eine Klinik eingewiesen.
Gegen 14 Uhr rief der Sunderner den Polizeiruf 110. Er gab an unterwegs zur Christine-Koch-Straße zu sein um dort seine Verwandten zu töten. Umgehend wurde ein Streifenwagen zur Anschrift entsandt. Kurz nach dem Eintreffen erschien der 33-Jährige auf der Straße. In seinen Händen hielt er einen Hammer und ein Messer. Hiermit bedrohte er die Polizisten. Die Beamten forderten den Mann mehrfach laut und deutlich dazu auf, die Gegenstände abzulegen. Hierzu drohten sie auch den Einsatz der Schusswaffen an. Den Aufforderungen kam der Sunderner nicht nach. Er forderte die Polizisten sogar dazu auf, auf ihn zu schießen.
Nachdem die Beamten Pfefferspray einsetzten, warf der Mann den Hammer gegen ein geparktes Auto. Erst nach erneutem und deutlichem Auffordern legte der Täter auch das Messer ab. Anschließend ging er jedoch mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Diese konnten ihn mittels körperlicher Gewalt und dem Einsatz des Schlagstocks zu Boden bringen. Nach seiner Fesselung wurde er ins Gewahrsam der Polizeiwache Arnsberg gebracht. Von hier wurde der leicht verletzte Mann in eine Fachklinik eingewiesen. Bei der Auseinandersetzung erlitt ein 23-jähriger Polizeibeamter leichte Verletzungen. Er konnte seinen Dienst weiter versehen.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 30.03.2020

 

Heidelberg (Baden-Württemberg): Hinweis auf betrunkener Autofahrer; Polizei sucht Zeugen!

Am Sonntag gegen 09.20 Uhr meldete ein Jogger der Polizei einen offensichtlich betrunkenen Autofahrer am Königstuhl.
Beim Eintreffen einer Funkwagenbesatzung wurde ein 37-jähriger Mann neben seinem VW, UP! angetroffen. Die Beamten nahmen starken Alkoholgeruch wahr, außerdem torkelte der Mann. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,4 Promille.
Weiter stellten die Polizeibeamten fest, dass das Fahrzeug wohl gegen einen ca. 1 m hohen Stein gefahren war, entsprechend korrespondierende Spuren/ Beschädigungen wurden festgestellt.
Da der Verdacht der Straßenverkehrsgefährdung im Raum stand, wurde ein Transportfahrzeug verständigt, was den 37-Jährigen zwecks Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen zum Polizeirevier Heidelberg-Mitte fahren sollte.
Unmittelbar nach Fahrtantritt trat der 37-Jährige gegen die Seitenscheibe des Dienstfahrzeugs, die Scheibe ging hierbei zu Bruch. Außerdem beleidigte der 37-Jährige die im Fahrzeug befindlichen Polizeibeamten fortlaufend. Da sich die Aggressionen des Mannes steigerten, wurde der Mann u.a. mit Handschließen fixiert und im Polizeirevier in einer Gewahrsamszelle untergebracht.
Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen.
Im Zuge der polizeilichen Maßnahmen ergaben sich Hinweise auf eine psychische Erkrankung des 37-Jährigen, weshalb er nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen einem Facharzt zugeführt und stationär in einer Fachklinik aufgenommen wurde.
Die Ermittler suchen nun nach Zeugen des Unfalls, bzw. nach Personen, Aussagen über das Fahrverhalten des Mannes geben können. Diese werden gebeten, sich unter 06221 991700 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 30.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet

Bei einer zunächst routinemäßigen Verkehrskontrolle setzte sich ein 39-jähriger Autofahrer am Sonntagmorgen in der Karlsruher-Waldstadt massiv gegen die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Wehr.
Aufgrund seiner Fahrweise geriet am Sonntagmorgen in der Theodor-Heuss-Allee der Fahrer eines Chevrolet gegen 10:00 Uhr ins Visier einer Streife des Polizeireviers Waldstadt. Bei der anschließenden Kontrolle konnte zudem Alkoholgeruch wahrgenommen werden. Als der 39-Jährige daraufhin die Polizisten zum Revier begleiten sollte, versuchte er zu flüchten und setzte sich massiv gegen die Maßnahmen der Beamten zur Wehr. Unter enormen Kraftaufwand, sowie mithilfe einer weiteren kurz darauf eingetroffenen Streife gelang es schließlich, den 39-Jährigen zu überwältigen und zum Revier zu transportieren.
Auch hier versuchte er aktive die weiteren polizeilichen Maßnahmen zu verhindern, indem er gegen die eingesetzten Beamten spuckte und trat.
Weiterhin stellte sich heraus, dass er unter Alkoholbeeinflussung stand und nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis war. Der Mann muss nun gleich mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 30.03.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Schwarzfahrer weist bei Kontrolle durch Bundespolizei Corona- Infektionssymptome auf

Am 29. März 2020, gegen 21:30 Uhr wurde die Bundespolizei in Magdeburg zu einem Regionalexpress gebeten, der aus Frankfurt/Oder kam. In der Bahn befanden sich zwei männliche Personen, die ohne Fahrschein und Ausweispapiere waren und sich verbal aggressiv gegenüber dem Zugpersonal äußerten. Bei der Identitätsfeststellung durch die Beamten am Hauptbahnhof Magdeburg klagte einer der Männer, ein 35-jähriger polnischer Staatsangehöriger, über Herzschmerzen und Atemnot. Auch wegen seines Atemalkoholgehaltes von 2,55 Promille wurde umgehend ein Rettungswagen angefordert. Die Rettungssanitäter stellten bei dem Mann zudem eine erhöhte Temperatur fest und stuften den 35-Jährigen als Corona-Verdachtsfall ein. Er wurde in ein Krankenhaus mitgenommen, indem dieses überprüft werden soll. Das Ergebnis steht noch aus.
Bei dem zweiten Mann, einem 50-jährigen Letten, wurden keine Symptome festgestellt und er konnte nach allen notwendigen polizeilichen Maßnahmen und dem Ausfüllen einer Aussteigerkarte seinen Weg fortsetzen. Beide Männer erhalten Strafanzeigen wegen des Erschleichens von Leistungen. Von den handelnden drei Beamten wurden zwei in häusliche Quarantäne bis zum Ergebnis des Tests gesetzt.
Die übrigen Reisenden hatten keinen Kontakt zu den beiden Männern und auch das Zugpersonal hielt sich an den notwendigen Sicherheitsabstand.

PM der BPOLI Magdeburg vom 30.03.2020

 

Jülich (Nordrhein-Westfalen): Randalierer in Gewahrsam genommen

Mehrere Anwohner in Daubenrath meldeten am späten Samstagabend einen Randalierer, der schreiend durch die Straßen zog und dabei fremdes Eigentum zerstörte.
Tatsächlich trafen die eingesetzten Beamten bei ihrer Suche gegen 23:30 Uhr auf eine männliche Person, die augenscheinlich alkoholisiert in einem Busch vor einem Wohnhaus am Christine-Reuter-Weg lag. Der Mann reagierte zunächst nicht auf die polizeiliche Ansprache, wurde dann allerdings schnell aggressiv, als die Beamten ihm aus dem Gebüsch helfen wollten. Er schlug und trat um sich und verletzte dabei eine Beamtin leicht.
Die Besatzung eines Rettungswagens, der zu Beginn des Einsatzes angefordert worden war, untersuchte den aggressiven Mann. Eine medizinische Versorgung war nicht notwendig, zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde allerdings eine Ingewahrsamnahme ausgesprochen. Ein Notarzt stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest, so dass der Transport zur Polizeiwache nach Jülich erfolgte.
Währenddessen beleidigte der Beschuldigte die eingesetzte Beamtin. Bei dem Mann handelte es sich um einen 28-Jährigen aus Jülich, der ersten Ermittlungen zufolge aufgrund seines aggressiven Verhaltens am Abend von einer privaten Familienveranstaltung ausgeschlossen worden war und anschließend durch die Gärten und Vorgärten der Nachbargrundstücke gezogen war, wobei er Gartenmöbel um sich warf und unter anderem auch eine Scheibe zerstörte.
Nach seiner Ausnüchterung konnte der 28-Jährige von der Wache entlassen werden.
Gegen ihn wurde eine Strafanzeige mit dem Vorwurf der Sachbeschädigung, des Widerstands, der Beleidigung und des Hausfriedensbruchs gefertigt.

PM der POL Düren vom 30.03.2020

 

Gießen (Hessen): Mann tritt bei Kontrolle nach Bundespolizisten

Bei einer Identitätsfeststellung versuchte gestern Abend (29.3.) ein 19-Jähriger aus Gießen einen Bundespolizisten durch Tritte zu verletzen. Der Grund für die Kontrolle war das Verhalten des Mannes. Bundespolizisten beobachteten den 19-Jährigen dabei, wie er am Gleis 1 des Gießener Bahnhofes einen anderen Reisenden offensichtlich belästigte.
Bei der Überprüfung seiner Personalien zeigte sich der 19-Jährige, ein afghanischer Asylbewerber aus Gießen, wenig kooperativ. Er wedelte vor den Augen eines Bundespolizisten mit seiner Geldbörse herum und versuchte den Beamten mit einem Fußtritt zu verletzen, der zum Glück unverletzt blieb.
Der Mann konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und gefesselt werden. Der deutlich angetrunkene 19-Jährige musste die Bundespolizisten zur anschließend zur Wache begleiten. Zu einem Alkoholtest war der Unruhestifter allerdings nicht fähig.
Zum Abschied ausgestreckten Mittelfinger gezeigt.
Nach den polizeilichen Maßnahmen kam der junge Afghane wieder frei. Als er von den Beamten einige Meter entfernt war, drehte er sich herum und zeigte den Ordnungshütern, mit deutlicher Geste, den ausgestreckten Mittelfinger.
Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 19-Jährigen ein Strafverfahren wegen eines „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 30.03.2020

 

Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen): „Corona-Einsätze“ am Wochenende

Von Freitag bis Sonntag gingen bei der Leitstelle mehrere Anrufe mit Hinweisen auf Ansammlungen von Menschen ein. Der allergrößte Teil der Menschen im Kreis Düren beachtete allerdings die Einschränkungen im Zusammenhang mit der Schutzverordnung.
Teilweise wurden die Hinweise an die zuständigen Ordnungsbehörden weitergeleitet, die diesen in eigener Zuständigkeit nachgingen. In einem Fall erstattete die Polizei Anzeige, unter anderem nach dem Infektionsschutzgesetz.
So wurde im Rahmen einer Meldung über eine Ruhestörung in der Nacht zu Samstag ein Mann an seiner Wohnanschrift in Aldenhoven angetroffen, der behauptete, positiv auf den Virus getestet worden zu sein. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, vor dem Haus zu sitzen und im Verlauf des Gespräches nach den eingesetzten Beamten zu spucken und diese übel zu beleidigen. Der Mann wurde schließlich in Gewahrsam genommen, nachdem die Beamten sich die entsprechende Schutzausstattung angelegt hatten. Hierbei verletzte er durch Tritte eine Beamtin leicht. Bis zu seiner Ausnüchterung verblieb er in einer Gewahrsamszelle. Im Laufe des Morgens ergaben sich keine Hinweise auf eine Infizierung.
Eine Bitte der Polizei: Halten Sie sich an die Regeln und helfen Sie mit, die Verbreitung des Virus zu verlangsamen.

PM der POL Düren vom 30.03.2020

 

Erzingen (Baden-Württemberg): Grenzbehörden verhindern Kindesentziehung

Eidgenössische Zollverwaltung, Zoll und Bundespolizei konnten Kindesentziehung verhindern.
Am Samstagnachmittag kontrollierten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) am Grenzübergang Trasadingen zwei kroatische Staatsangehörige und deren vier, minderjährige Kinder, bei der Einreise in die Schweiz. Bei der Überprüfung stellten die Mitarbeitenden der EZV fest, dass gegen die beiden 25-Jährigen und deren 9-jährigen Sohn im Schengener Informationssystem (SIS) Ausschreibungen von Deutschland bestehen. Die Personen wurden daraufhin an Beamte des Hauptzollamtes Singen, am Grenzübergang Erzingen übergeben. Die Zöllner stellten fest, dass ein Beschluss eines Amtsgerichtes vorliegt, der es den Kindseltern nicht gestattet ihren Sohn außer Landes zu bringen. Der 9-Jährige war zudem zur Ingewahrsamnahme ausgeschrieben. Unter Hinzuziehung der Bundespolizei wurden die Eltern über den Sachverhalt und das weitere Vorgehen informiert. Die Mutter flüchtete daraufhin mit ihrem Sohn aus dem Dienstgebäude. Um den Jungen nicht zu gefährden versuchten die Kräfte von Zoll und Bundespolizei zunächst verbal die Frau zu beruhigen, was allerdings ohne Erfolg blieb. Als die Frau wiederholt auf die befahrene Straße ging und ihren Sohn hinterher zog, griffen die Beamten ein, wobei sich ein Bundespolizist einen Finger brach. Es gelang Mutter und Sohn zu trennen. Beide blieben dabei unverletzt. Da die Frau in der Folge nach den Beamten schlug und trat mussten ihr Handschellen angelegt werden. Aufgrund des vorliegenden Beschlusses wurde der 9-Jährige in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Gegen die 25-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Nach Abschluss der Maßnahmen reisten die Personen zurück nach Nordrhein-Westfalen.

PM der BPOLI Weil am Rhein vom 30.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Radfahrer beleidigt Polizisten und leistet Widerstand

45326 E.-Altenessen-Süd: Eine Polizeistreife hat am Samstag, 28. März, kurz nach Mitternacht, auf der Altenessener Straße einen Radfahrer entdeckt, der offenbar gestürzt war und auf dem Gehweg lag. Als der 20-Jährige die Beamten sah, versuchte er aufzustehen und seine Fahrt fortzusetzen. Die Polizisten sprachen den Mann an und wollten ihn kontrollieren. Dabei stellte sich heraus, dass der 20-Jährige augenscheinlich alkoholisiert und mit der Kontrolle nicht einverstanden war. Er wurde zunehmend aggressiv, beleidigte die Beamten, trat nach ihnen und musste schließlich mit Handfesseln gefesselt werden. Ein Alkoholtest verlief positiv. Um eine Blutprobe entnehmen zu können, wurde der 20-Jährige mit zur Polizeiwache genommen. Auch dort war er aggressiv, beleidigte die Polizisten und trat nach ihnen. Als er sich wieder etwas beruhigt hatte, konnte er von der Wache entlassen werden. Sein Fahrrad durfte er erst am Mittag abholen, nachdem er wieder nüchtern war. Die Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte dauern an.

PM der POL Essen vom 30.03.2020

 

Seeben (Sachsen-Anhalt): Private Feier trotz Kontaktverbots

Am Abend des 28.03.2020 wurde der Polizei bekannt, dass eine Personengruppe auf einem Grundstück in Seeben eine private Feier veranstaltet. Alle Personen wurden durch die Polizeibeamten zum gültigen Kontaktverbot gemäß der SARS-CoV-Eindämmungsverordnung belehrt und es wurde angewiesen, die Feierlichkeit aufzulösen. Nur einzelne Gäste kamen der Aufforderung nach. Die anderen Personen zeigten sich uneinsichtig und weigerten sich auch nach mehrfacher Ermahnung und Belehrung. Erst nach Androhung von Folgemaßnahmen und Zwangsanwendung verließen die Betroffenen widerwillig den Einsatzort. Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz wurden eingeleitet. Während einer der Beschuldigten (34) die Veranstaltung verließ, trat er vor Wut die Hauseingangstür eines Nachbarhauses ein. Gegen den Mann wurde zusätzlich eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung gefertigt.

PM der PI Stendal vom 30.03.2020

 

Mechernich (Nordrhein-Westfalen): Trotz Pandemie – Polizisten ins Gesicht gespuckt

Freitagnachmittag (14.29 Uhr) wurde eine Polizeistreife zum Knappenweg entsandt. Hier soll ein unbekannter Mann eine Familie mit dem Tode bedroht haben. Als die Polizeistreife eintraf, hatte sich die Person bereits entfernt. Aufgrund der Personenbeschreibung konnte der vermeintliche Tatverdächtige in einem angrenzenden Waldstück festgestellt werden. Eine Durchsuchung nach dem Messer verlief negativ. Aufgrund des erheblichen Alkoholkonsums wurde der 23-Jährige zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Polizeiwache spuckte der 23-Jährige im Streifenwagen den einschreitenden Polizeibeamten/Innen ins Gesicht. Auch auf der Wache und im Zellenbereich spuckte der Mechernicher weiter um sich.

PM der KPB Euskirchen vom 30.03.2020

 

Dresden (Sachsen): 25-jähriger ohne Fahrschein attackiert Beamte und hat Haftbefehl

Am 29.03.2020, gegen 18:15 Uhr wurde die Bundespolizei im Bahnhof Dresden Neustadt zu einem IC gerufen, der aus Richtung Leipzig ankam.
Im Zug befand sich ein Deutscher ohne gültigen Fahrschein. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung wurde bekannt, dass gegen den gebürtigen Wilhelmshavener ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Mannheim wegen Erschleichens von Leistungen bestand. Die zu vollstreckende Strafe waren 100 Tage Haft bzw. 1.000,- Euro Geldstrafe. Bezahlen konnte er nicht.
Während der polizeilichen Maßnahmen gegen den als Drogenkonsument bekannten 25-jährigen, hustete der Mann die Beamten wiederholt provokativ an. Der Aufforderung dies zu unterlassen kam er nicht nach, sondern versuchte die Beamten zu schlagen. Der Angriff wurde abgewehrt und der junge Mann gefesselt.
Das Ermittlungsverfahren gegen den Deutschen wurde um den Tatbestand des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erweitert. Im Anschluss erfolgte die Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt Dresden.

PM der BPOLI Dresden vom 30.03.2020

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): „Ich hab Corona!“: 20-Jähriger spuckt Polizisten an und landet im Gewahrsam

Trotz der Infektionsgefahr und der geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung waren am vergangenen Freitag, 27. März, gegen 18.30 Uhr viele Personen, die Alkohol konsumierten, auf dem Platz der Republik in Gruppen versammelt.
Im Rahmen eines Präsenzstreife trafen Polizeibeamte auf dem Platz in einer dreiköpfigen Gruppe unter anderen auf einen 20-Jährigen aus Geilenkirchen (Kreis Heinsberg), der bereits zwei Tage zuvor in gleicher Weise zusammen mit anderen Personen angetroffen worden war. Bereits zu diesem Zeitpunkt war ihm die Rechtslage erklärt worden, schon da war ein Bußgeldverfahren gegen ihn eingeleitet worden.
Als die Gruppe am Freitag angesprochen wurde, schrie der 20-Jährige die Polizeibeamten an. Dabei spuckte er während des Sprechens. Als er unter Hinweis auf eine mögliche Ansteckungsgefahr aufgefordert wurde, nicht in Richtung der Polizeibeamten zu spucken, machte er weiter, „rotzte“ in Richtung der Beamten und schrie spuckend: „Corona! Ich hab Corona!“ Ein Polizeibeamter wurde dabei mehrfach am Oberkörper und an dem schützend vor das Gesicht gehaltenen rechten Ellbogen getroffen. Auch wenn der Polizeibeamte eine Schutzmaske trug, könnte er trotzdem von Speichel getroffen worden sein.
Der aggressiv auftretende 20-Jährige gab zu verstehen, er werde einem Platzverweis nicht nachkommen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten wurde er vorübergehend in Gewahrsam genommen. Auch dabei spuckte er weiter, traf allerdings nur den Funkstreifenwagen.
Später gab der Mann aus Geilenkirchen auf Befragen und nach Belehrung an, zumindest nicht wissentlich an Corona erkrankt zu sein. Ihn erwartet aber jetzt nicht nur die Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung, sondern auch eine Anzeige wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen eine 16-Jährige aus Viersen wurde zudem Strafantrag wegen Beleidigung gestellt.

PM der POL Mönchengladbach vom 30.03.2020

 

Kreis Warendorf (Nordrhein-Westfalen): Über 30 Einsätze am Freitag und Samstag mit Corona Bezug

Scheinbar sorgte das gute Wetter für viele Einsätze, denen die Polizei am Freitag und Samstag nachkam. Über 30 Mal wurde die Leitstelle über mögliche Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung informiert. Im Gegenzug waren es „nur“ fünf Einsätze am Sonntag und Montag (30.3.2020, 6.00 Uhr).

Am frühen Abend verhielten sich Jugendliche auf dem Parkplatz eines Oelder Supermarkts an der Warendorfer Straße unkooperativ und konnten sich nicht ausweisen. Während die Polizisten die Identität der Personen feststellten, leitete das Ordnungsamt Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Jugendlichen ein.

Darüber hinaus kam es am Samstagvormittag (28.3.2020) zu einer Widerstandshandlung durch eine 57-Jährige. Die Patientin randalierte auf der Convid-Isolierstation im Ahlener Krankenhaus und attackierte die Einsatzkräfte unvermittelt, als diese ihr Zimmer betraten. Den Beamten gelang es, die Ahlenerin zu beruhigen. Als sie von einem Arzt behandelt werden sollte, schlug und trat die Frau um sich. Sie riss einem Beamten seinen Mundschutz ab, einem anderen seine Schutzbrille und versuchte nach den Dienstwaffen der Polizisten zu greifen. Des Weiteren spuckte sie die Einsatzkräfte an. Mit weiteren Unterstützungskräften gelang es die 57-Jährige ruhig zu stellen und zu fixieren.
Sie wurde später in eine Fachklinik gebracht. Die Polizisten, denen die Ahlenerin ihre Schutzmittel vom Gesicht gerissen hatte, wurden aus dem Dienst genommen.

PM (auszugsweise) der POL Warendorf vom 30.03.2020

 

Werdohl/Neuenrade (Nordrhein-Westfalen): Nackt über die Straße/Einbruch in Sporthalle

Ein „Flitzer“ sorgte am Freitagmittag an der Fichtenstraße für Aufsehen. Komplett nackt rannte er immer wieder und wieder aus einem Hausflur auf die Straße, sprach Leute an oder winkte ihnen zu. Als die Polizei an seiner Wohnungstür klopfte, stand er im Adamskostüm im Türrahmen und kündigte an, so jetzt zum Bahnhof laufen zu wollen. Als ihm die Polizei das untersagte, wurde der Mann schlagartig handgreiflich und verpasste einem Beamten einen Schlag ins Gesicht. Die Polizeibeamten überwältigten den 35-Jährigen, der sich massiv körperlich, spuckend und mit einem Schwall von Beleidigungen widersetzte. Er wurde auf Veranlassung des Ordnungsamtes nach PsychKG eingewiesen. Eine Streife begleitete den Krankentransport. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses, einem tätlichen Angriff auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung auf sexueller Grundlage.
Unbekannte sind am Wochenende in die Sporthalle in der Niederheide eingebrochen.
Sie hebelten eine Fluchttür auf und entwendeten Feuerlöscher, Spiegel und Rettungswegleuchte. Hinweise bitte an die Polizei in Werdohl.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 30.03.2020

 

Donauwörth (Bayern): Gruppe missachtet Ausgangsbeschränkung und polizeiliche Anordnung

Vier junge Erwachsene – zwei Frauen und zwei Männer – hielten sich am Freitagabend, um 20.02 Uhr, neben einem Pkw mit Ansbacher Kennzeichen auf der Fahrbahn des Neurieder Wegs auf. Die Gruppe konsumierte dort dicht beieinander und lautstark alkoholische Getränke im Freien. Als ein Zivilpolizist der Donauwörther Inspektion auf die momentan geltende Ausgangsbeschränkung sowie das Kontaktverbot hinwies, ging eine 21-jährige aus der Gruppe unvermittelt auf diesen zu und hustete ihm mit den Worten „Corona, Corona!“ mehrfach aus kurzer Entfernung in Richtung Gesicht. Weitere beleidigende Gesten sowie Worte der jungen Donauwörtherin folgten. Ein polizeilicher Platzverweis durch eine Unterstützungsstreife sowie Anzeigen gegen alle vier Beteiligten waren die Folge.

PM der PI Donauwörth vom 30.03.2020

 

Tapfheim (Bayern): Mann beleidigt Polizisten bei Kontrolle der Allgemeinverfügung

Während einer Kontrolle nach dem Infektionsschutzgesetz am Ufer des Rieder Sees, am 28.03.2020, um 18.35 Uhr, zeigte sich ein 22-jähriger Bopfinger absolut uneinsichtig. Der Mann war Teil einer insgesamt neunköpfigen Gruppe aus dem angrenzenden Ostalbkreis, die sich entgegen der Allgemeinverfügung auf dem Areal traf. Er zeigte sich auffallend aggressiv, beleidigte den eingesetzten Beamten als „Bullen“, von dem man sich nichts gefallen lassen muss und äußerte sich ausgesprochen abwertend über dessen weibliche Kollegin. Der 22-Jährige wurde wegen Beleidigung und einem Verstoß gegen die CoVID-Allgemeinverfügung angezeigt. Alle weiteren Anwesenden erhielten ebenfalle eine Anzeige, da sie unter anderem gegen das Kontaktverbot verstießen.

PM der PI Donauwörth vom 30.03.2020

 

Klagenfurt (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Alkoholisierung

Am 29. März 2020 gegen 16.00 Uhr wurde in Klagenfurt/WS ein 35-jähriger Mann aus Villach mit seinem PKW zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Als der einschreitende Beamte das Fahrzeug anhielt und sich neben die Fahrertüre stellte, legte der Villacher den Rückwärtsgang ein und setzte ruckartig zurück, sodass der Beamte zur Seite springen musste, um nicht angefahren zu werden.
Anschließend versuchte der PKW-Lenker sein Fahrzeug nach vorne zu lenken. Bevor er jedoch Gas geben konnte, gelang es den einschreitenden Beamten die Türe zu öffnen, ihn an der Weiterfahrt zu hindern und ihn vorläufig festzunehmen.
Der in der Folge durchgeführte Alko-Vortest ergab eine schwere Alkoholisierung des Villachers. Nach der Verweigerung des Alkomatentests wurde dem Villacher der Führerschein vorläufig abgenommen.
Da eine Einvernahme auf Grund der Alkoholisierung nicht möglich war, wurde er in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt/WS eingeliefert.

PA der LPD Kärnten vom 30.03.2020

 

Augsburg (Bayern): Betrunken unterwegs und Widerstand geleistet

Am gestrigen Sonntag (29.03.2020) kurz nach 19.00 Uhr fiel einer Polizeistreife in der Jakoberstraße ein Autofahrer auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit und in unkonventionellen Pendelbewegungen unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle wurde der 38-jährige Fahrer aufgefordert auszusteigen und seine Papiere vorzuzeigen. Dieser Aufforderung kam er schwankend nach, ließ dabei seine Dokumente fallen und hatte sichtliche Gleichgewichtsstörungen beim anschließenden Einsammeln. Nachdem er auch noch deutlich nach Alkohol roch, wurde er zur Dienststelle mitgenommen. Hier zeigte ein Alkoholtest dann einen Wert von knapp zwei Promille an. Bis zum Eintreffen des Arztes wegen der angeordneten Blutentnahme wurde der 38-Jährige zunehmend unkooperativer und musste gefesselt werden. Bei den durchgeführten Zwangsmaßnahmen verletzte sich ein Beamter leicht an der Hand. Der Autofahrer wird nun wegen aller in Frage kommender Delikte (u.a. Trunkenheit und Widerstand) angezeigt.

PM des PP Schwaben Nord vom 30.03.2020

 

St. Wendel (Saarland): Unfallflucht mit schnellem Ermitteln des Unfallflüchtigen

Bereits am Donnerstag, 26.03.2020, gg. 20.50 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht an der Einmündung Wendalinusstraße/Beethovenstraße. Dort befuhr ein PKW-Fahrer aus St. Wendel mit seinem PKW die Wendalinusstrasse und wollte nach links in die Beethovenstaße abbiegen. Infolge überhöhter Geschwindigkeit gelang das dem Mann allerdings nicht. Er fuhr über eine Verkehrsinsel, beschädigte ein Verkehrsschild und zog sich hierbei auch einen nicht unerheblichen Schaden an seinem Fahrzeug zu. Der PKW-Fahrer flüchtete anschließend von der Unfallstelle. Da sein Reifen beschädigt war und sein Fahrzeug auch zudem Öl verlor, musste er seine Flucht nach kurzer Zeit unterbrechen, außerdem war sein Fluchtweg durch die Ölspur gut nachzuverfolgen. So konnte er von der Polizei noch in St. Wende nach kurzer Zeit angetroffen werden. Hierbei wurde festgestellt, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Als er deswegen zu weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle verbracht werden sollte, begann er sich körperlich gegen diese Maßnahme zu wehren und musste letztendlich von mehreren Polizeikräften mit Zwang zur Dienststelle verbracht werden. Jetzt wird gegen den Mann nicht nur wegen Unfallflucht, sondern auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI St. Wendel vom 30.03.2020

 

Überlingen (Baden-Württemberg): Renitenter Besucher

Ein 35-jähriger Tatverdächtiger hat in der Nacht von Sonntag auf Montag, trotz eines bestehenden Kontakt- und Wohnungsbetretungsverbotes, das Appartement einer 35-Jährigen aufgesucht und diese mit zahlreichen Kraftausdrücken beleidigt und geschlagen. Nachdem er trotz mehrerer Aufforderungen die Wohnung nicht verlassen wollte, wurde die Polizei alarmiert. Der Tatverdächtige zeigte sich weiterhin uneinsichtig, beleidigte die einschreitenden Polizisten und versuchte sie anzuspucken. Aufgrund seines Verhaltens wurde der 35-Jährige in Gewahrsam genommen. Er wird unter anderem wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 30.03.2020

 

Buchloe (Bayern): Betrunkener rastet aus

Sonntagnachmittag warf ein 32-jähriger Mann am Rathausplatz mutwillig die Scheibe eines Fahrradgeschäftes mit einem Stein ein. Die herbeigerufenen Polizeibeamten nahmen den Täter in Gewahrsam, da er stark betrunken und uneinsichtig war. Auf der Polizeidienststelle leistete der Randalierer bei der körperlichen Durchsuchung Widerstand. Dabei wurde eine Beamtin am Handgelenk verletzt. Sie konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Der Sachschaden an der Scheibe betrug 700 Euro. Gegen den Randalierer wird nun u. a. wegen Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 30.03.2020

 

Gießen (Hessen): Zwei Festnahmen nach Platzverweis

Mehrere Meldungen in Sachen des bestehenden Kontaktverbotes erreichten die Polizeibeamten im Landkreis Gießen am letzten Wochenende. Zwei uneinsichtige Personen mussten sogar in die Gewahrsamszellen. Die meisten Meldungen gingen am Freitag und Samstag ein. Etwa 40 Mal sprachen die Beamten Personen, die sich zu zweit oder mehr in zu geringem Abstand zueinander befanden. Betroffen davon waren aber auch Besucher von gesperrten Freizeiteinrichtungen. Fast 30 Platzverweise mussten die Beamten gegen Personen, die sich nicht an die Anweisungen hielten, aussprechen. Nur in einem Fall wurden die erlassenen Platzverweise nicht befolgt. Vier Musiker aus Estland hatten vor einem Lebensmittelmarkt in der Ferniestraße am Samstagabend Kunden aggressiv angesprochen und CD´s zum Verkauf angeboten. Zwei aus dem Quartett befolgten nicht den Platzverweis, so dass sie festgenommen wurden.

PM des PP Mittelhessen vom 30.03.2020

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener Radfahrer greift Polizeibeamte an Amtsgericht ordnet Untersuchungshaft an

Am 27.03.2020 gegen 18:30 Uhr wurde der Schweriner Polizei ein Radfahrer in der Körnerstraße gemeldet, welcher offensichtlich nicht in der Lage war, sein Rad sicher zu führen. Der 44-Jährige Deutsche stürzte mit dem Rad und entfernte sich anschließend fußläufig mit seinem Fahrrad. In der Folge schob der 44-Jährige sein Fahrrad mutwillig in zwei parkende PKW, wobei jeweils Sachschaden an den Fahrzeugen entstand. Umgehend eingesetzte Beamte des PHR Schwerin konnten den Radfahrer im Nahbereich feststellen. Der Mann reagierte gegenüber den Beamten sofort aggressiv, zerschlug eine mitgeführte Glasflasche und bedrohte die Beamten mit dem abgebrochenen Flaschenhals. Der Beschuldigte konnte mit einfacher körperlicher Gewalt überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Während der Verbringung zur Dienststelle beleidigte der Mann die Beamten vehement und leistete weiterhin Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Der Beschuldigte stand augenscheinlich unter Alkohol- und Betäubungsmitteleinfluss, weshalb ihm zu Beweiszwecken eine Blutprobe entnommen worden ist. Die Kriminalpolizei Schwerin ermittelt gegen den polizeibekannten Mann wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung, Trunkenheit im Verkehr sowie Sachbeschädigung. Der Beschuldigte wurde am 28.03.2020 dem Amtsgericht Schwerin zugeführt, welches antragsgemäß Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten anordnete.

PM des PP Rostock vom 29.03.2020

 

Edesheim (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamte beleidigt

Am Samstagmorgen, 28.03.2020 gegen 07:07 Uhr meldete sich eine Edesheimer Bürgerin bei der Polizei Edenkoben und teilt mit, dass eine, ihr unbekannte Frau in ihrer Hofeinfahrt sitzen würde. Auf Ansprache hätte diese sehr aggressiv reagiert. Als die Polizei vor Ort erschien, hatte sich die unbekannte Frau bereits entfernt. Anhand einer Personenbeschreibung konnte die Frau kurze Zeit später in der Nähe des Edesheimer Bahnhofs festgestellt und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Während der Personalienfeststellung beleidigte die Frau die eingesetzten Polizeibeamten mehrfach in Fäkalsprache.
Nach Abschluss der Kontrolle wurde der 37-jährigen Mannheimerin ein Platzverweis ausgesprochen. Die Polizei Edenkoben ist auf der Suche nach zwei Passanten, welche die unangebrachten Äußerungen der Mannheimerin wahrgenommen haben könnten. Sie könnten wichtige Zeugen im eingeleiteten Strafverfahren wegen Beleidigung sein.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Edenkoben unter Telefonnummer: 06323-9550 oder piedenkoben@polizei.rlp.de entgegen.

PM der PI Edenkoben vom 29.03.2020

 

Mellrichstadt (Bayern): Volltrunken auf offener Straße geschlafen und Beamte beleidigt

Am Freitagmittag meldeten sich besorgte Bürger bei der Polizeiinspektion Mellrichstadt, in einer Wiese in Mellrichstadt würde eine Person liegen und schlafen, wecken ließe sie sich nicht. Daraufhin nahmen sich die Ordnungshüter der Sache an und konnten die Dame, eine 39-jährige aus dem Landkreis Rhön-Grabfeld schlussendlich wecken. Die Frau, welche offensichtlich viel zu viel Alkohol getrunken hatte, war allerdings davon überhaupt nicht begeistert, betitelte die eingesetzten Beamten mit unflätigen Ausdrücken und bedrohte sie. So war eine Einlieferung in die Gewahrsamszelle der Polizei unumgänglich. Dort konnte auch ein Alkoholtest durchgeführt werden, welcher einen Wert von über 2,8 Promille ergab. Die Frau erwartet wegen ihrer Ausdruckswiese gegen über den Polizeibeamten nun ein Strafverfahren.

PM der PI Mellrichstadt vom 29.03.2020

 

Burglengenfeld (Bayern): Randalierer greift Polizisten an

Am Samstag um 18.30 Uhr wurden eine Polizeistreife zu einem Familienstreit in den Lärchenweg gerufen. Zwischen zwei Eheleuten kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Der Grund ist bislang nicht bekannt. Im Streit warf der betrunkene Mann mit Gegenständen in der Wohnung um sich. Unter anderem warf er einen Teller nach seiner Ehefrau und traf sie am Rücken. An einem Finger wies die Frau eine Schnittverletzung auf, die offensichtlich durch ein vom Mann gehaltenem Messer verursacht wurde. Die Umstände diesbezüglich müssen noch ermittelt werden. Auf Grund des aggressiven Verhaltens wurde der Mann von seiner Frau getrennt. Zudem wurde eine zweite Streife hinzugezogen. Im Gespräch griff der Mann plötzlich einen Polizeibeamten an und schlug auf ihn ein. Der Beamte konnte gerade noch zurückweichen, wurde aber am abwehrenden Arm getroffen. Der 55-jährige Mann wurde daraufhin mit unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt. Bei der Widerstandshandlung verletzten sich zwei weitere Beamte leicht. Durch die Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Ein Alkotest ergab vorab 1,00 Promille. Den Mann erwartet nun neben einer Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung gegenüber seiner Frau auch eine Anzeige wegen Tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte.

PM der PI Burglengenfeld vom 29.03.2020

 

Lichtenfels (Bayern): Person angehustet

Aufgrund einer Reifenpanne musste ein Autofahrer auf einem Parkplatz eines Supermarktes in der Lichtenfelser Straße in Bad Staffelstein anhalten. Während er den Reifen wechselte kam ein 38-Jähriger aus Bad Staffelstein hinzu und belästigte den Autofahrer mehrfach grundlos, wobei er auch provokant in seine Richtung hustete. Der Abstand zwischen den Beiden betrug lediglich einen halben Meter. Auch auf mehrmaliges Bitten ihn in Ruhe zu lassen, steigerte der 38-Jährige sein aggressives Verhalten und hustete den Autofahrer weiterhin an. Da sich dieser nicht mehr zu helfen wusste, verständigte er die Polizei. Auch gegenüber den Beamten zeigte sich der Aggressor völlig uneinsichtig und musste sogar kurzzeitig gefesselt werden. Erst danach beruhigte sich die Situation und die besagte Person kam einem Platzverweis nach. Aufgrund seines völlig inakzeptablen Verhaltens wird er gemäß den Bestimmungen der Ausgangsbeschränkung angezeigt.
Bezüglich der Ausgangsbeschränkung kam es von Freitag auf Samstag in Lichtenfels zu mehreren Vorfällen, welche durch die Polizei konsequent angezeigt wurden. Es wird nochmals eindringlich darauf hingewiesen, sich bitte an die Beschränkungen zu halten.

PM der PI Lichtenfels vom 29.03.2020

 

Krefeld- Stadtmitte (Nordrheinwestfalen): Widerstand nach Auseinandersetzung am Stadtgarten

Gestern, am Samstag (28. März 2020) gegen 22:45 Uhr wurde ein 17-jähriger Schüler unvermittelt von einer Person angegriffen. Der Tatverdächtige drohte dann den eintreffenden Polizeibeamten mit einer Glasflasche. Er wurde überwältigt und in Polizeigewahrsam genommen. Der Schüler war auf seinem Heimweg, als er an der Haltestelle Am Stadtgarten plötzlich von einer ihm unbekannten Person angegriffen wurde. Der 19-jährige Tatverdächtige war in Begleitung von einer weiteren 21-jährigen Person gewesen. Der Schüler wurde leichtverletzt. Der Tatverdächtige bedrohte die eintreffenden Polizeibeamten mit einer Gasflasche. Sein Begleiter randalierte auch lautstark.
Beide waren alkoholisiert und dem 19-jährige wurden Blutproben entnommen. Als der 19-jährige danach aus einer Klinik entlassen wurde, weigerte er sich zu gehen und drohte den Beamten erneut, diesmal mit einer Sicherheitsnadel. Der 19-jährige wurden zum zweiten mal überwältigt und, wie sein Begleiter zuvor, dann ins Polizeigewahrsam zur Ausnüchterung gebracht. Die Beamten blieben unverletzt. Zeugen werden gebeten sich zu melden.

PM des PP Krefeld vom 29.03.2020

 

Weiden (Bayern): Betrunkener Rumäne greift Rettungsdienst an

Am frühen Samstagabend wollte ein Linienbusfahrer am ZOB einen vom Schlaf übermannten Fahrgast wecken. Nachdem der Busfahrer den offensichtlich betrunkenen Mann im Bus nicht wach brachte, wurde der Rettungsdienst informiert. Der betrunkene 28-jährige Rumäne, mit Wohnsitz in Weiden, ging daraufhin gleich auf den Rettungsdienst los und trat einem Sanitäter u.a. auch mit dem Knie in die Rippen.
Der 28-Jährige wurde daraufhin zunächst von den Sanitätern festgehalten und im weiteren Verlauf von den hinzugerufenen Polizeibeamten gefesselt. Aufgrund eines Alkoholwertes von zwei Promille ging es danach in die Polizeizelle zur Ausnüchterung über Nacht.
Der Rumäne muß sich jetzt wegen tätlichen Angriffs auf die Rettungssanitäter, wegen Körperverletzung und natürlich auch wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 29.03.2020

 

Überlingen (Baden-Württemberg): Betrunkener greift Polizisten an

Ein Streit mit der Ex-Freundin war der Auslöser für einen Polizeieinsatz am Sonntag kurz nach Mitternacht in Überlingen. Zunächst zerschlug der 23jährige, stark alkoholisierte Mann Mobiliar in der Wohnung der Ex-Freundin. Die Beamten des Polizeireviers Überlingen sprachen dem Mann einen Platzverweis aus, dem dieser aber trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkam. Gegen seinen Hinauswurf, bei dem die Beamten einfache, körperliche Gewalt einsetzten, wehrte sich der Mann massiv. Er trat und spuckte in Richtung der Beamten. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, wobei er noch die Beamten aufs Massivste beleidigte. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Wegen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung wird der Mann nun angezeigt.

PM des PP Ravensburg vom 29.03.2020

 

Obernburg a.M. (Bayern): Überprüfung von Ausgangsbeschränkungen – Polizeibeamtin beleidigt

Am Samstag erreichten die Polizei Obernburg zahlreiche Mitteilungen über Personen, die sich trotz der Ausgangsbeschränkungen in Gruppen zusammengefunden hatten. Es wurden insgesamt 20 Anzeigen erstattet. Für das Verlassen der Wohnung ohne triftigen Grund erwartet die Betroffenen ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro, sofern es sich um den ersten Verstoß handelt. Im Rahmen einer Kontrolle von 5 Personen an der ehemaligen Fähranlegestelle in Sulzbach a. Main wurde eine Polizeibeamtin von einem Betroffenen als „Fotze“ beleidigt. Der 22jährige hat sich dadurch eine Strafanzeige wegen Beleidigung eingehandelt.

PM der PI Obernburg vom 29.03.2020

 

Kapfenberg (Steiermark): Mann drehte durch

Ein alkoholisierter 41-Jähriger drehte Samstagabend, 28. März 2020, durch und musste festgenommen werden.
Zwei Polizeistreifen der Polizeiinspektion Kapfenberg wurden gegen 22:00 Uhr wegen einer Lärmerregung zu einem Mehrparteienhaus in die Hochschwabsiedlung in den Ortsteil Hafendorf gerufen und klopften bzw. läuteten an der betreffenden Wohnungstüre. Da niemand öffnete, betraten die Polizeikräfte die unversperrte Wohnung und nahmen in der Küche eine abgestellte Langwaffe wahr. Plötzlich stürmte der 41-jährige Mieter mit einem, rund 80 cm langen, Schwert auf die Einsatzkräfte zu. Dabei hielt der Mann die Waffe mit beiden Händen am Griff umklammert und zog nach hinten über beide Schultern auf. Die Polizeikräfte verständigten das Einsatzkommando Cobra, welches den Mann bei einem Zugriff festnahm.
Bei der Durchsuchung der Wohnung konnten neben dem Schwert noch drei täuschend echt aussehende Airsoftgewehre und eine Schreckschusspistole sichergestellt werden. Der 41-Jährige wird wegen des Verdachtes des versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt sowie nach dem Waffengesetz an die Staatsanwaltschaft Leoben angezeigt. Ebenso wurde ein Waffenverbot gegen den Tatverdächtigen ausgesprochen. Der Mann wird nach dem Abschluss der Ersterhebungen in die Justizanstalt Leoben eingeliefert. Ein Alkotest ergab eine mittlere Alkoholisierung.

PA der LPD Steiermark vom 29.03.2020

 

Sögel (Niedersachsen): Radfahrer gefährdet Straßenverkehr

Ein stark alkoholisierter 19-jähriger Radfahrer war am Samstagabend gegen 18.00 auf der Berßener Straße in Richtung Klein-Berßen unterwegs. Dabei fuhr er in starken Schlangenlinien und gefährdete eine entgegenkommende Autofahrerin. Als diese ihn ansprach, flüchtete der Mann in einen angrenzenden Wald. Hinzugerufene Polizeibeamte aus Sögel stellten den Betrunkenen. Hierbei leistete er Widerstand. Er wurde anschließend auf die Polizeidienststelle nach Papenburg gebracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 29.03.2020

 

Fürth (Bayern): Mann leistet massiven Widerstand – Beamter schwer verletzt

Am Freitagmorgen (27.03.2020) rastete ein Mann in der Fürther Nordstadt aus und drohte mehreren Personen Schläge an. Gegenüber den Beamten leistete er Widerstand und verletzte einen Beamten schwer.
Gegen 09:00 Uhr wurde durch einen Zeugen ein aggressiver Mann mitgeteilt, der damit drohte, andere Personen zu schlagen. Die Person konnte durch die Polizei vor seiner Wohnadresse im Laubenweg angetroffen werden.
Der 29-Jährige verhielt sich von Anfang an verbal aggressiv und unkooperativ.
Die Angabe seiner Personalien verweigerte er. Als er daraufhin nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, wehrte er sich, indem er nach den Beamten trat. Ein Beamter wurde im Unterleib getroffen.
Der Beschuldigte wurde mittels unmittelbaren Zwangs zu Boden gebracht und gefesselt. Dies konnte nur durch erheblichen Kraftaufwand und Hinzuziehung weiterer Beamter erfolgen.
Durch die Widerstandshandlungen zog sich ein Beamter eine schwere Schulterverletzung zu und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Er ist dienstunfähig. Drei weitere Polizisten trugen u.a. Schürfwunden davon, konnten ihren Dienst jedoch weiter fortsetzen.
Der Beschuldigte wurde bei der Festnahme leicht verletzt, eine ärztliche Versorgung musste nicht erfolgten. Ein Atemalkoholtest ergab eine Alkoholisierung von über einem Promille. Er wurde auf Grund seiner psychischen Auffälligkeit in einer Fachklinik untergebracht.
Durch die Polizeiinspektion Fürth wurde ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen Körperverletzung, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM (426) des PP Mittelfranken vom 29.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): Widerstand nach Platzverweis

Am Freitagnachmittag (27.03.2020) wurde einem 37-jährigen Mann am Nürnberger Hauptbahnhof ein Platzverweis erteilt. Diesem kam er nicht nach und leistete Widerstand.
Gegen 13:15 Uhr erteilten Beamten der PI Nürnberg-Mitte einem 37-Jährigen am Bahnhofspatz einen Platzverweis, da er gegen die Alkoholverbotsverordnung (Konsum von Alkohol im Bereich des Bahnhofes) sowie gegen das Infektionsschutzgesetz (vorläufige Ausgangsbeschränkung) verstoßen hatte.
Der Mann weigerte sich, dem Platzverweis nachzukommen und wurde daher in Gewahrsam genommen. Er wehrte sich gegen das Verbringen in das Streifenfahrzeug und zeigte sich verbal aggressiv. In der Dienststelle versuchte er die Beamten zu schlagen.
Die Polizisten blieben unverletzt.
Den Beschuldigten erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 29.03.2020

 

Hildesheim (Niedersachsen): Mann will von Polizisten erschossen werden

Am Freitagabend beobachteten Bundespolizisten im Bahnhof Hildesheim einen hochaggressiven Mann (37), der schreiend aus einer S-Bahn stieg und eine Plastikflasche nach Reisenden warf.
Auch gegenüber der Streife verhielt der Mann aus Göttingen sich sehr streitsüchtig und beleidigend. Er warf persönliche Gegenstände auf die Beamten und schrie mehrfach, dass er Türke sei, und die Beamten ihn erschießen sollen.
Nur mit Zwangsanwendung konnte der Mann zur Wache mitgenommen werden. Auch dort beruhigte er sich nicht. Da auch eine Untersuchung durch den Amtsarzt nicht möglich war, wurde er in eine psychiatrische Abteilung eingewiesen.

PM der BPOLI Hannover vom 29.03.2020

 

Hagen, Möhnesee (Nordrhein-Westfalen): 22-Jähriger greift Bundespolizisten am Hagener Hauptbahnhof an

Gestern Abend (28. März) wurde der Bundespolizei am Hagener Hauptbahnhof ein Randalierer gemeldet. Als Einsatzkräfte einen 22-Jährigen überprüfen wollten, versuchte dieser zu flüchten. Später griff er einen Bundespolizisten an.
Gegen 23 Uhr wurde der Bundespolizei eine randalierende Person im Hagener Hauptbahnhof gemeldet. Als Einsatzkräfte den Bahnhof betreten wollten, stießen sie am Haupteingang auf einen 22-jährigen guineischen Staatsangehörigen, der laut schreiend zu einer Person am ZOB laufen wollte. Daran wurde er durch die Bundespolizisten gehindert. Zur Überprüfung sollt er zur nahe gelegenen Wache gebracht werden.
In der Wache konnte die Identität des 22-Jährigen, der in einer Gemeinschaftsunterkunft in Möhnesee gemeldet ist, festgestellt werden. Als er kurz darauf versucht aus der Wache zu flüchten, griff er einen Bundespolizisten an und versuchte diesem in das Gesicht zu schlagen.
Der Bundespolizist konnte den Angriff abwehren. Der 22-Jährige blieb vorerst im Gewahrsam der Bundespolizei.
Gegen den bereits polizeibekannten Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet. Da seine Duldung abgelaufen war, ein weiteres wegen unerlaubten Aufenthaltes.

PM der BPOLD St. Augustin / BPOLI Dortmund vom 29.03.2020

 

Bremen: Partygäste verstoßen gegen das Infektionsschutzgesetz

Am Sonntagmorgen feierten mehrere Personen in Vegesack eine Party. Einsatzkräfte lösten diese nach der Allgemeinverfügung zur Eindämmung des Coronavirus auf.
Dabei leistete ein 31-Jähriger erheblichen Widerstand, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste.
Gegen 05:50 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Geschäft in der Friedrich-Humbert-Straße gerufen. Laut Zeugenaussagen sollte hier eine private Feier stattfinden. Vor Ort trafen die Polizisten auf sieben zum Teil alkoholisierte Personen. Sie beendeten die Party, nachdem sie den Anwesenden erklärt hatten, dass solche Feiern derzeit nach der Allgemeinverfügung verboten seien, fertigten Strafanzeigen und erteilten Platzverweise. Alle Personen kamen den Aufforderungen zunächst nach. Kurze Zeit später stellten Einsatzkräfte fest, dass in den gleichen Räumen offensichtlich wieder mehrere Personen feierten.
Erneut beendeten sie die Party. Da der 31-jährige Gastgeber uneinsichtig war und dem zuvor ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, nahmen ihn die Einsatzkräfte in Gewahrsam. Dabei leistete er Widerstand, spuckte die Polizisten an und beleidigte sie. Ihn und weitere seiner Gäste erwarten jetzt mehrere Strafanzeigen.
Die Polizei wird weiterhin konsequent die Einhaltung dieser wichtigen Beschränkungen überprüfen und appelliert: Bitte halten Sie sich an die Maßnahmen im Sinne der Allgemeinverfügung. Auch private Feiern in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage unzulässig. Es kommt auf jeden einzelnen an. Schützen sie Ihre Gesundheit und die der Menschen in ihrer Umgebung.

PM der POL Bremen vom 29.03.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Ex-Lebensgefährten geschlagen, Polizeibeamten gebissen

Als ein 40-jähriger Gelsenkirchener aus der vormals gemeinsamen Wohnung noch persönliche Gegenstände abholen wollte, wurde er von seiner 31-jährigen Ex-Partnerin mit einer Flasche geschlagen und am Kopf verletzt. Auf der Straße konnte dann die sich immer noch sehr aggressiv verhaltende Frau von Polizeibeamten angetroffen werden. Sie versuchte einen Beamten zu schlagen und nach von ihr mitgeführtem Pfefferspray zu greifen. Als sie dann gefesselt werden sollte, gelang es ihr einen Polizeibeamten in einen Finger zu beißen. Die Frau wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, sie erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Gelsenkirchen vom 29.03.2020

 

Peine (Niedersachsen): Sachbeschädigung, Beleidigung

Nachdem ein alkoholisierter 24jähriger am 28.03.2020 gegen 18:55 Uhr im Klinikum Peine randaliert hatte und dort eine Tür beschädigt hatte beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten. Da er weiterhin aggressiv war wurde er zur Verhinderung weiterer Straftaten über Nacht in Gewahrsam genommen. Mehrere Strafanzeigen wurden gefertigt.

PM der PI Salzgitter vom 29.03.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Alkoholisierter Mann muss in die Zelle

Am Freitagabend bespuckte und bepöbelte ein stark alkoholisierter Mann in Neuruppin in einem Supermarkt in der Innenstadt mehrere Kunden. Als die Polizei gerufen wurde, reagierte der 38-Jährige zusehends aggressiver. Den Anweisungen der Beamten folgte er nicht, so dass er mittels einfacher körperlicher Gewalt fixiert und zum Ausnüchtern ins Gewahrsam der Polizeidienststelle in Neuruppin verbracht werden musste. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Außerdem beleidigte er die einschreitenden Polizeibeamten. Durch die Polizei wurden Ermittlungsverfahren von Amts wegen aufgenommen. Geschädigte zu den Beleidigungen und Spuckattacken haben sich bisher nicht bei der Polizei gemeldet. Diese können sich jederzeit telefonisch unter 03391/3540 bei der Polizei oder persönlich in der PI OPR, 16816 Neuruppin, Fehrbelliner Str. 4c melden.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 29.03.2020

 

Frankfurt/O. (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 27.03.2020 um 14:40 Uhr wurde eine Polizeistreife in die Friedrich-Loeffler-Straße gerufen. In dem angrenzenden Park feierten 4 männliche Personen eine „Corona Party“. Alle angetroffenen Personen wurden vom Platz verwiesen. Eine Person widersetzte sich den Maßnahmen und „spukte“ die Polizeibeamten an. Er wurde in Gewahrsam genommen. Alle vier Personen wurden entsprechend des Infektionsschutzgesetzes angezeigt. Eine Anzeige wegen Widerstand und Körperverletzung ist die Folge für das Handeln der einen männlichen Person.

PM der PD Brandenburg Ost vom 29.03.2020

 

Nördlingen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und bedroht

Ein 51-Jähriger wurde in einem Verbrauchermarkt gegenüber einer Kassiererin massiv ausfällig und beleidigte diese. Als die Polizei versuchte, die Situation zu beruhigen, beleidigte der Mann auch die eingesetzten Beamten. Weil er dann noch die Beamten bedrohte und auf diese zustürmte, wurde er mit unmittelbarem Zwang gestoppt und fixiert. Erst als seine Ehefrau hinzugekommen war, beruhigte er sich wieder.

PM der PI Nördlingen vom 29.03.2020

 

Memmingen (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Besondere Folgen hatte ein Einsatz bei einem 36 Jahre alten Mann in Memmingen. Nach Erkenntnissen der Polizei hielt sich bei ihm eine 40 Jahre alte Memmingerin auf, die nicht in seinem Hausstand oder mit ihm in einer Partnerschaft lebte. Bei der Kontrolle griff die Dame unvermittelt einen Beamten mit einem Faustschlag ins Gesicht an. Bei der folgenden Festnahme biss sie einem weiteren Beamten in den Unterarm, was eine blutende Fleischwunde zur Folge hatte. Aufgrund einer zugrunde liegenden Suchterkrankung wurde die Frau im Anschluss an den Einsatz in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. Neben einer Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz erwartet sie nun ebenfalls Anzeigen wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 29.03.2020

 

Klagenfurt (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt und schwere Alkoholisierung

Am 29. März 2020 gegen 16.00 Uhr wurde in Klagenfurt/WS ein 35-jähriger Mann aus Villach mit seinem PKW zu einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle angehalten. Als der einschreitende Beamte das Fahrzeug anhielt und sich neben die Fahrertüre stellte, legte der Villacher den Rückwärtsgang ein und setzte ruckartig zurück, sodass der Beamte zur Seite springen musste, um nicht angefahren zu werden.
Anschließend versuchte der PKW-Lenker sein Fahrzeug nach vorne zu lenken. Bevor er jedoch Gas geben konnte, gelang es den einschreitenden Beamten die Türe zu öffnen, ihn an der Weiterfahrt zu hindern und ihn vorläufig festzunehmen.
Der in der Folge durchgeführte Alko-Vortest ergab eine schwere Alkoholisierung des Villachers. Nach der Verweigerung des Alkomatentests wurde dem Villacher der Führerschein vorläufig abgenommen.
Da eine Einvernahme auf Grund der Alkoholisierung nicht möglich war, wurde er in das Polizeianhaltezentrum Klagenfurt/WS eingeliefert.

PA der LPD Kärnten vom 29.03.2020

PASSAU/SALZWEG (Bayern): Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkungen und Beleidigung

Im Verlauf des Freitags wurden im Dienstbereich der Polizei Passau mehrere Verstöße gegen die Allgemeinverfügungen festgestellt. Die zahlreichen Kontrollen wurden mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei und des OED Passau durchgeführt. Insgesamt wurden 6 Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz erstattet.
Die Personen hatten sich zum Teil ohne familiären Zusammenhang in Passau getroffen. Außerdem wurde auf einem gesperrten Sportplatz in Salzweg trainiert. Der Mann hatte die zusätzlich angebrachten Verbotsschilder am Sportplatz ignoriert und ging dort zum Laufen. 2250-000144-20/7; 0482-000140-20/2; -004570-; -004568-; -004560-
Ein 67-jähriger Mann aus dem nördlichen Landkreis hatte während einer Anzeigenaufnahme am Karolinenplatz die Beamten der Bereitschaftspolizei beleidigt. Zudem hatte er trotz mehrmaliger Aufforderung auch den Mindestabstand zu den eingesetzten Kräften unterschritten, woraufhin er durch Schieben bzw. Drücken zurückgewiesen werden musste. Den Mann erwartet auch eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung. 0482-000141-20/1

PM (auszugsweise) der PI Passau vom 28.03.2020

 

MARKTHEIDENFELD, LKR. MAIN-SPESSART (Bayern): Betrunken und mit gestohlenem Fahrzeug unterwegs – Verkehrspolizei stoppt 28-Jährigen mit drei Promille

Am Donnerstagnachmittag hat ein 28-Jähriger, stark alkoholisierter Fiesta-Fahrer auf der Flucht vor der Polizei nicht nur seine 16 Jahre alte Beifahrerin, sondern auch andere Pkw-Fahrer gefährdet. Die Würzburger Verkehrspolizei konnte den Beschuldigten unter Einsatz ihres Streifenwagens stoppen, bevor Personen verletzt wurden. Der junge Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.
Gegen 14.00 Uhr hatte eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried sich entschlossen, einen Ford Fiesta, der auf der A3 von Aschaffenburg in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs war, zu kontrollieren. Der Fahrer des Fahrzeuges versuchte sich der Anhaltung durch Flucht zu entziehen und legte dabei halsbrecherische Fahrmanöver an den Tag. So schnitt er mehrfach der Streife den Weg ab, versuchte den Streifenwagen und ein ziviles Polizeifahrzeug mit hoher Geschwindigkeit zu rammen und brachte die Beamten damit in Gefahr. An der Anschlussstelle Wertheim verließ er die Autobahn und passierte mit weit über 100 Stundenkilometer Wertheim, wo er mehrere Lichtzeichenanlagen missachtete. Auf der Fahrt über die Staatsstraße 2315 in Richtung Marktheidenfeld gefährdete er bei riskanten Überholmanövern andere Verkehrsteilnehmer, so auch eine 23-jährige Pkw-Fahrerin aus Marktheidenfeld.
An der Anschlussstelle Marktheidenfeld wollte der Beschuldigte wieder auf die A3 in Richtung Frankfurt auffahren. Zuvor gelang es den Polizisten mit Unterstützung weiterer Streifen benachbarter Dienststellen dann, den Fiesta auf dem Zubringer auszubremsen und unter Einsatz des Streifenwagens auch zu stoppen. Dabei wurden der Fiesta und ein Streifenwagen beschädigt, verletzt wurde niemand.
Schnell stellte sich anschließend heraus, warum der 28-Jahre alte Fahrer vor der Polizei die Flucht ergriffen hatte. Er selbst ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und das Fahrzeug wurde vor 21 Tagen in Augsburg als gestohlen gemeldet. Für den Mann liegt zudem bereits ein offener Untersuchungshaftbefehl wegen des Diebstahls des besagten Ford Fiestas, der zur Eigentumssicherung sichergestellt wurde, vor. Ein Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen brachte das Ergebnis von über 3 Promille an den Tag.
Er musste die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo zwei Blutentnahmen bei dem Beschuldigten durchgeführt wurden. Er muss mit einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Delikte rechnen. Genau wie seine 16 Jahre alte Beifahrerin konnte der Wohnsitzlose keinen triftigen Grund vorweisen, warum er gemeinsam mit der Jugendlichen unterwegs war. Beide erwartet deshalb nun auch eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Verordnung zur vorläufigen Ausgangsbeschränkung. Die 16-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen am Donnerstagabend ihren Erziehungsberechtigten übergeben.
Der 28-Jährige wurde am Freitag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Augsburg dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht vorgeführt. Der Richter bestätigte den Erlass des Haftbefehls wegen Diebstahls eines Kraftfahrzeugs und der Beschuldigte wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Zeugen, die die Flucht des Fiesta-Fahrers beobachtet haben oder durch die Fahrmanöver des Beschuldigten gefährdet wurden, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 bei der Polizei zu melden.

PM des PP Unterfranken vom 28.03.2020 – Bereich Mainfranken

 

Markt-Hartmannsdorf, Bezirk Weiz (Steiermark, Österreich): Geburtstag gefeiert

Freitagabend, 27. März 2020, kam es zu einem Polizeieinsatz, nachdem mehrere Personen eine Geburtstagsparty feierten. Sie werden angezeigt.
Gegen 19.30 Uhr kam es zu einer Anzeige bei der Polizei, wonach mehrere Personen eine Party feiern würden. Vor Ort stellten Polizisten im Nebengebäude eines Hauses eine Gruppe von Personen fest. Dabei handelte es sich um einen 40-jährigen Oststeirer sowie zumindest acht weitere Familienangehörige, Freunde und Bekannte. Die nicht im selben Haushalt lebenden Personen feierten den runden Geburtstag des Hausbesitzers, wobei offensichtlich auch der zweckmäßige Mindestabstand nicht eingehalten und Alkohol konsumiert wurde.
In der Folge beschimpften die Partygäste die einschreitenden Polizisten. Diese konnten durch ruhiges Einschreiten eine Eskalation vermeiden, wodurch die Versammlung letztlich auch ohne weitere Zwischenfälle beendet wurde. Als Begründung für die Feier gaben die Personen an, ohne Bedenken feiern zu können, da sie ohnehin nicht mit dem Coronavirus infiziert seien. Die Personen werden hinsichtlich des Verdachts der Verwaltungsübertretung an die Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt.

PM der LPD Steiermark vom 28.03.2020

 

Wolfenbüttel (Niedersachsen): Körperverletzung, Beleidigung, Wolfenbüttel, Cranachstraße, 27.03.2020/22:40 Uhr

Ein 51jähriger Wolfenbütteler wurde durch drei zunächst unbekannte männliche Personen grundlos angegriffen, als er sich vor dem Haus von seinen Eltern (69 u. 74J) verabschiedete. Die Männer traten und schlugen auf ihn ein. U.a. schlug man ihm mit einer Wodka Flasche auf den Kopf. Aufgrund der erlittenen Verletzungen musste das Opfer ins Krankenhaus. Die Täter flüchteten. Einer der Täter konnte im Rahmen der Fahndung versteckt in einem Gebüsch gefunden werden. Er verweigerte seine Personalien Angabe; zudem wurde er den Polizeibeamten gegenüber zunehmend aggressiver. Daher wurde er sistiert. In der Wache beleidigte er die Beamten massiv. Der Grad der Alkoholisierung des 27jährigen Braunschweigers wird die Auswertung der ihm entnommenen Blutprobe erhellen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen und eine Ordnungswidrigkeiten Anzeige.

PM des PK Wolfenbüttel vom Samstag, 28. März 2020

 

Blaustein (Baden-Württemberg): Betrunkener Zweiradfahrer leistet Widerstand / Gleich mehrfach unangenehm fiel ein 34jähriger Mann am Freitagabend in Blaustein auf.

Gegen 19.00 Uhr fiel einer Streife des Polizeireviers Ulm-West in der Klingensteiner Schulstraße ein Kleinkraftrad mit zwei Personen auf. Der Sozius trug keinen Helm. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle bemerkten die Beamten beim Fahrer des Kleinkraftrades Alkoholgeruch. Ein Test ergab einen Wert von knapp einem Promille. Zur Durchführung einer Blutentnahme sollte der 34jährige Mann zum Polizeirevier Ulm-West gebracht werden. Dagegen leistete er bereits auf dem Weg dorthin und auch später bei der Blutentnahme erheblichen Widerstand. Da er sich nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht mehr beruhigen lies, musste er die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. Gegen ihn wird jetzt wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Sein 37jähriger Sozius kam mit einem Bußgeld wegen Fahrens ohne Helm davon.

PM des PP Ulm vom 28.03.2020

 

Giengen / Herbrechtingen (Baden-Württemberberg): Vermeintlicher Einbrecher festgenommen – Polizist verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag meldete ein Anwohner der Anhauser Strasse der Polizei eine verdächtige männliche Person. Die saß auf dem Garagendach. Nachdem der Anrufer den Verdächtigen angesprochen hatte, ergriff dieser die Flucht. Dabei brach der Mann mit einem Fuß in das Garagendach ein.
Nachdem dieser sich befreit hatte, setzte er seine Flucht fort. Die anfahrenden Streifenbesatzungen des Polizeireviers Giengen und Heidenheim stellten den Flüchtigen fest und nahmen die Verfolgung auf. Der Mann konnte sodann in der Brühlstraße durch die eingesetzten Beamten festgenommen werden. Bei der Verfolgungsjagd kam einer der Beamten zu Fall und verletzte sich hierbei am Bein. Zunächst gingen die Beamten von einem versuchten Einbruch aus. Diese Vermutung konnte jedoch nicht bestätigt werden. Sicher ist, dass der 24jährige „Dachsitzer“ einen Alkoholpegel deutlich über einem Promille hatte. Was er auf dem Garagendach im Schilde führte, konnte bislang nicht abschließend geklärt werden. Bislang muss der Mann mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch rechnen und für den verursachten Schaden am Garagendach aufkommen.

PM des PP Ulm vom 28.03.2020

 

Berlinweit (Berlin): Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz – Tägliche Bilanz der polizeilichen Kontrollmaßnahmen

Zur Überwachung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus hat die Polizei Berlin gestern und in der vergangenen Nacht wieder stadtweit Kontrollen durchgeführt.
Rund 250 Polizeikräfte kontrollierten gestern zwischen 6 und 18 Uhr. Aufgrund des milden Wetters wurden hierbei vor allem auch Parks und Grünanlagen überprüft und dort die Einhaltung der Vorgaben der Eindämmungsverordnung kontrolliert. Die Beamtinnen und Beamten schrieben zehn Strafanzeigen und drei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Verordnung zur Verhinderung der Ausbreitung des Coronavirus.
Bei der Kontrolle einer Gruppe von drei alkoholisierten Männern in der Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg, hustete ein 18-Jähriger zwei Polizeibeamte absichtlich an. Der junge Mann hatte sich, nachdem er gegen 12.45 Uhr von den Polizeikräften angesprochen worden war, sofort aggressiv verhalten, sich versucht gegen die polizeilichen Maßnahmen zu wehren und schließlich unter der Behauptung an Corona erkrankt zu sein, zwei Polizisten angehustet. Diese Aussage hatte er wenig später zurückgenommen. In einem Polizeigewahrsam war ihm aufgrund seiner Alkoholisierung Blut abgenommen worden. Die Ermittlungen dauern an.
Zwischen 18 und 6 Uhr überprüften rund 400 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in 647 Fällen die Einhaltung der Verordnung über erforderliche Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus. Sie schrieben 43 Strafanzeigen und 129 Ordnungswidrigkeitenanzeigen.

PM Nr. 0739 der POL Berlin vom 28.03.2020

 

Reichenau (Baden-Württemberg): Beleidigung

Das Landratsamt Konstanz führte am 25.03.2020 auf der Reichenau, in der Pirminstraße eine Geschwindigkeitsmessung durch. Ein 22-jähriger Mercedes Lenker hatte dies wohl erkannt. Während der Vorbeifahrt zeigte er den ausgestreckten Mittelfinger in Richtung des Messpersonals. Nun muss der junge Mann mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen.

PM (auszugsweise) des PP Konstanz vom 28.03.2020

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Gegen Automat getreten und Polizisten angegriffen

Am frühen Samstagmorgen gegen 02 Uhr beobachteten Zeugen, wie zwei männliche Personen beim Bahnhof in Schwäbisch Gmünd mit den Füßen gegen einen Getränkeautomaten traten.
Offensichtlich versprachen sie sich mit ihrem Handeln so an den Inhalt zu kommen. Nachdem die Scheibe jedoch standhielt, entfernten sich die Beiden in Richtung Innenstadt. Durch Fahndungsmaßnahmen der Polizei konnten die zwei Männer angetroffen werden. Einer der Beiden versuchte sofort zu flüchten, konnte jedoch wenig später eingeholt und gestellt werden. Er versuchte sich, durch Schläge in Richtung der Beamten, der Festnahme zu entziehen. Dies gelang ihm aber nicht. Bei seiner Durchsuchung konnte bei ihm ein Butterfly-Messer aufgefunden und abgenommen wurde. Sowohl der Widerständler als auch ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt. Der zweite Täter leistete keinen Widerstand. Der Widerständler muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichem Angriffs auf Polizeibeamte rechnen.

PM (auszugsweise) des PP Aalen vom 28.03.2020

 

Rottenburg (Baden-Württemberg): Gemeindevollzugsbediensteter verletzt

Im Zusammenhang mit einer Kontrolle wegen eines Verstoßes gegen die Corona-Verordnung ist ein Gemeindevollzugsbediensteter am Freitagabend im Freizeitpark Schänzle von drei Heranwachsenden tätlich angegriffen worden. Der 57-Jährige war gegen 19.40 Uhr mit seiner Kollegin zu Fuß in der Freizeitanlage unterwegs als sie auf eine Gruppe von vier Personen aufmerksam wurden und diese kontrollieren wollten. Alle Vier ergriffen hierauf die Flucht, wobei eine 15-Jährige von den Gemeindevollzugsbediensteten festgehalten werden konnte.
Nachdem die Jugendliche ihre Personalien nicht angeben wollte, wurde die Polizei zur Unterstützung angefordert. Allerdings kehrten die drei männlichen Begleiter der 15-Jährigen noch vor Eintreffen der Polizei zurück und schlugen gemeinsam auf den 57-Jährigen ein, außerdem wurde dieser mit einer PET-Flasche beworfen.
Bei Eintreffen der Polizeistreife flüchteten die drei Angreifer erneut, zwei von ihnen im Alter von 18 Jahren konnten aber von den Polizeibeamten nach kurzer Verfolgung zu Fuß vorläufig festgenommen werden. Im Verlauf der folgenden polizeilichen Maßnahmen wurden die eingesetzten Beamten von einem der Beiden beleidigt, außerdem konnte bei ihm eine geringe Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden werden. Die Personalien des dritten Angreifers sind der Polizei bekannt. Gegen alle vier wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Der 57-Jährige wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst zur Versorgung in ein Krankenhaus verbracht.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 28.03.2020

 

Stadt München und Landkreis (Bayern): 417. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum von Freitag, 27.03.2020, 06.00 Uhr bis Samstag, 28.03.2020, 06:00 Uhr gab es eine Vielzahl von Kontrollen und Einsätzen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München (sowohl Stadt München als auch der dazugehörige Landkreis), um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügungen bzw. Verordnung zu überprüfen. Über 6.000 Kontrollen wurden in diesem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden 251 Verstöße angezeigt, von denen allein 228 die Ausgangsbeschränkung betrafen.
Am Freitag, 27.03.2020 kam es gegen 18.35 Uhr zu einem Polizeieinsatz in Englschalking. Der Einsatzgrund war, dass sich nicht berechtigte Personen in einer Wohnung aufhalten sollen. Eine Überprüfung der Örtlichkeit ergab schließlich, dass sich neben dem 31-jährigen Wohnungsinhaber noch dessen 27-jährige Freundin und ein 27-Jähriger aufhielten, der allerdings kein berechtigtes Interesse für seine Anwesenheit nachweisen konnte. Im Rahmen dieses Einsatzes ging der 31-Jährige die beiden eingesetzten Polizeibeamten unvermittelt körperlich an, da er mit der Maßnahme nicht
einverstanden war. Durch diesen Widerstand wurde ein Polizeibeamter im Handbereich so verletzt, dass er im Anschluss nicht mehr dienstfähig war. Den 31-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Der 27-Jährige wurde wegen eines Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund der aktuell schönen Witterung weist die Münchner Polizei hier noch einmal explizit auf die aktuell gültige Ausgangsbeschränkung hin. Man sollte also in der Regel zu Hause bleiben und die Wohnung nur mit einem triftigen Grund verlassen. Ein triftiger Grund ist dabei auch fürs Spaziergehen oder auch Sport im Freien zu treiben, gegeben.
Aber alles in einem gebotenen Maße und unter Einhaltung der Vorgabe hier ausschließlich allein oder nur mit Angehörigen des eigenen Hausstandes. Ein Ausflug von München zu den beliebten Zielen im weiteren oberbayerischen Bereich wie den dortigen Bergen oder auch Seen ist definitiv nicht als triftiger Grund zu sehen!!! Die Münchner Polizei appelliert darum, dass man sich vielmehr auf das engere Umfeld um den eigenen Wohnbereich herum beschränken sollte, um so an bestimmten Orten keine unnötige Mehrbelastung zu verursachen.

PM des PP München vom 28.03.2020

Siegen (Nordrhein-Westfalen): Personengruppe sorgt für Polizeieinsatz

Gestern (Donnerstag, 26.03.), gegen 21:00 Uhr, sorgte eine 7-köpfige Gruppe junger „Erwachsener“ in Weidenau für einen Polizeieinsatz.
Die Gruppe im Alter von 16 bis 24 Jahren hatte sich in der Straße „Auf den Hütten“ bei einem Lebensmittelmarkt getroffen. Dort standen sie zusammen und pöbelten Passanten an.
Die Beamten der Wache Weidenau versuchten zunächst mit den jungen Leuten zu reden. Dies gelang nicht wirklich. Die Gruppe sah es überhaupt nicht ein, sich zu trennen. Sie hielten die Maßnahmen im Zusammenhang mit der Coranapandemie für Quatsch. Das würde sie alles nicht interessieren.
Am Ende mussten 5 Streifenwagen eingesetzt werden, um die Gruppe zu trennen.
Dabei wurden die Beamten der Wache Weidenau mit den übelsten Ausdrücken beleidigt. Besonders dabei hervor taten sich eine 16-Jährige und ein 17-Jähriger. Sie mussten in Gewahrsam genommen werden.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 27.03.2020

 

Mainz Oberstadt (Rheinland-Pfalz): Mit Hartnäckigkeit ins Gewahrsam

Am Donnerstagmittag fällt eine Person negativ auf, da sie hiesige Führungsleitstelle zum wiederholten Male durch zweifelhafte Notrufe belastet. Am späteren Nachmittag, geht über hiesige Führungsleitstelle sodann der Notruf einer Supermarkt-Kassiererin ein, die von einem aggressiven Mann verbal bedrängt werde. Vor Ort stellt sich heraus, dass es sich erneut um den Verantwortlichen handelt. Ihm wird ein Platzverweis ausgesprochen. Da sich der 42-jährige weiterhin uneinsichtig zeigt und fortlaufend aggressiv verhält, wird er in polizeiliches, richterlich angeordnetes Gewahrsam genommen.

PM des PP Mainz vom 27.03.2020

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Gaststättenkontrolle

Am frühen Donnerstagabend (26.03., 17.15 Uhr) führte die Polizei Gütersloh, gemeinsam mit dem Ordnungsamt der Stadt Gütersloh, Kontrollen in einer Gaststätte an der Straße Westerfeld durch. Hier ergaben sich Hinweise auf eine Bewirtung, trotz des Verbotes nach der aktuellen Coronaschutzverordnung.
Im Rahmen dieser Kontrolle sollte ein 26-jähriger Mann aus Gütersloh kontrolliert werden, der als Gast in der Kneipe war. Um sich der Kontrolle zu entziehen, flüchtete der 26-Jährige in den Keller der Gaststätte und schloss sich in einer Toilette ein. Da der Mann sich nach mehrmaliger Aufforderung weiterhin weigerte die Tür zu öffnen, wurde diese durch die eingesetzten Polizeikräfte gewaltsam geöffnet. Auch im Anschluss leistete der Gütersloher erheblichen Widerstand, konnte aber durch die Beamten unter Kontrolle gebracht werden.
Wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung wurde gegen den Betreiber der Gaststätte ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Der 26-Jährige Gast muss sich im Rahmen eines Strafverfahrens wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten.

PM der POL Gütersloh vom 27.03.2020

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Disziplinierte Bevölkerung vs Ewig Uneinsichtige

Die Freude und der große Respekt der Oberhausener Polizei vor der Disziplin der überwältigenden Mehrheit unserer Bürgerinnen und Bürger, die mit ihrem Verhalten maßgeblich zur Eindämmung der gegenwärtigen Pandemie beitragen, wurde leider gestern Nacht (26.3.) erneut durch das Verhalten mehrerer Uneinsichtiger überschattet.
Gegen 22:00 Uhr kontrollierten Streifenwagenbesatzungen auf einem Parkplatz an der Helmholtzstraße sechs augenscheinlich alkoholisierte Personen (17 / 18 / 20 / 22 / 23). Eine 23-jährige Oberhausenerin ergriff sofort die Flucht und rannte dabei blindlings vor einen Streifenwagen, so dass der Fahrer einen Zusammenstoß nur durch eine schnelle Vollbremsung verhindern konnte.
Die Polizisten holten die Flüchtige schnell ein und kontrollierten sie. In ihrer Tasche fanden sie Betäubungsmittel und szenetypische Konsumgegenstände.
Die Geflüchtete und ihre fünf Begleiterinnen und Begleiter machten sich über die Maßnahme lustig und widersetzten sich den Anordnungen der Polizisten, die Gruppe sofort aufzulösen und die Örtlichkeit zu verlassen.
Erst nachdem die Polizisten gegen alle Beteiligten Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstatteten, löste sich die Gruppe auf.
Gegen die 23-jährige Oberhausenerin, die in der Vergangenheit bereits zahlreiche Male im Zusammenhang mit der Begehung von Roheits-, Eigentums- und Drogendelikten polizeilich in Erscheinung getreten war, wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eröffnet.
Nur kurz nach dem Vorfall erschienen die Oberhausenerin, eine 18-jährige Begleiterin und eine weitere Person auf der Polizeiwache, wo die 23-Jährige Anzeige gegen die Polizisten erstatten wollte.
Im Foyer der Polizeiwache äußerte sie sich fortwährend und lautstark zu dem vorangegangenen Polizeieinsatz und verhielt sich bei Kontaktversuchen der Polizisten verbal aggressiv. Da eine angemessene Kommunikation trotz mehrmaliger Versuche von der Frau nicht zugelassen wurde, forderten die Polizisten sie auf, die Polizeiwache sofort zu verlassen.
Als sie im weiteren Verlauf einen Polizisten angreifen wollte, wurde sie überwältigt, gefesselt und in das Polizeigewahrsam gebracht. Die Randaliererin wehrte sich während der gesamten Zeit nach Leibeskräften, trat und schlug nach den Polizisten.
Während Polizisten die Randaliererin überwältigten, mischte sich die 18-jährige Begleiterin ein. Nach einer anfänglichen verbalen Aggressivität schlug und trat sie schon bald nach den Polizisten, die nun auch sie überwältigten, fesselten und ins Polizeigewahrsam brachten.
Beiden Angreiferinnen wurden Blutproben entnommen, gegen beide wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM des PP Oberhausen vom 27.03.2020

 

Lustenau – Au (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt am Grenzübergang

Am 26.03.2020 versuchte ein 71-jähriger in Heerbrugg wohnhafter türkischer Staatsbürger gegen 13.45 Uhr mit seinem PKW beim Grenzübergang Lustenau – Au nach Österreich einzureisen, um in Lustenau einkaufen zu gehen. Im Rahmen der derzeit stattfindenden Grenzkontrollen aus Anlass der Coronabestimmungen wurde von einem Vertreter der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn festgestellt, dass die Einreise für den Mann nicht zulässig war. Somit wurde ihm die Einreise untersagt. Der 71-jährige zeigte sich darüber sehr erzürnt. Der Mann wurde von einem bei der Kontrolle mitwirkenden Beamten der Polizeiinspektion Lustenau angewiesen, sein Fahrzeug zu wenden und wieder zurück in die Schweiz zu fahren. Dabei begann der 71-jährige über das offene Fenster den Beamten lautstark mit Schimpfwörtern zu titulieren. Aufgrund dieser Beleidigung wurde der Autolenker vom Beamten angewiesen anzuhalten, um eine Identitätsfeststellung durchführen zu können. Diese Anhalteanordnung wurden aber vom Autolenker missachtet. Er fuhr auf den Beamten zu, der sich nur durch einen Sprung zur Seite, in Sicherheit bringen konnte. Als der Autolenker in weiterer Folge sein Fahrzeug auf Höhe des Beamten erneut anhielt, forderte ihn der Beamte durch Handzeichen auf, sein Fahrzeug abzustellen. Nachdem der Lenker aber plötzlich wieder losfuhr, wurde der Beamte durch das anfahrenden Fahrzeuges an seiner Hand verletzt. Der 71-jähriger wird an die Staatsanwaltschaft Feldkirch angezeigt werden.

PA der LPD Vorarlberg vom 27.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Radfahrer tritt auf Hund ein

Mit einem renitenten 30-Jährigen hatten es Einsatzkräfte der Polizei am frühen Donnerstagabend in der Innenstadt zu tun.
Ein Zeuge wählte den Notruf, weil in der Eisenbahnstraße ein Radfahrer eine ältere Frau angriff und auf einen ihrer Mischlingshunde eintrat. Als die Beamten dort eintrafen und den Tatverdächtigen kontrollierten wollten, verweigerte er die Angabe seiner Personalien. Die Polizisten erklärten dem mutmaßlichen Angreifer, dass sie ihn durchsuchen werden, um Ausweispapiere aufzufinden.
Der 30-Jährige ballte die Fäuste, nahm eine Angriffshaltung ein und ging auf die Beamten zu. Da der Beschuldigte trotz mehrfacher Aufforderung sein Verhalten nicht änderte, drohten die Einsatzkräfte die Anwendung von Zwangsmitteln an.
Doch auch davon zeigte sich der Mann unbeeindruckt.
Die Streife forderte Verstärkung an. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray und einem Distanz-Elektro-Impulsgerät konnte der 30-Jährige überwältigt werden.
Nachdem er von herbeigerufenen Rettungskräften versorgt wurde, nahmen ihn die Beamten nahmen mit zur Dienstelle. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen und seine Identität festgestellt.
Auf den renitenten Zeitgenossen kommen mehrere Anzeigen zu. Die Polizei ermittelt wegen Trunkenheit im Verkehr, Körperverletzung, Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und erstattete eine Anzeige, weil der Mann seine Personalien nicht angab.
Die 76-jährige Frau blieb unverletzt. Ob der Hund verletzt wurde ist noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 27.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Renitente Jugendliche widersetzen sich Polizeibeamten

Polizeibeamte mussten in der Nacht auf Freitag gegen einen 17-Jährigen und eine 14-Jährige vorgehen, da diese sich nach einer gefährlichen Körperverletzung den polizeilichen Maßnahmen widersetzten.
Der 17-Jährige hatte sich nach Zeugenaussagen zunächst gegen 23.15 Uhr mit seiner gleichaltrigen Ex-Freundin vor dem Eingang zum KSC-Stadion getroffen.
Nach einem Streitgespräch griff der 17-Jährige die Jugendliche an, warf sie zu Boden und hielt ihr Mund und Nase zu. Außerdem drohte er damit, sie umzubringen.
Als die 14-Jährige und ein weiterer 17-Jähriger dazwischen gehen wollten, wurden sie durch einen Tritt und einen Faustschlag von dem Tatverdächtigen jeweils im Gesicht verletzt. Auch gegenüber der inzwischen verständigten Polizeistreife verhielt sich der junge Mann aggressiv. Als er zurückgedrängt werden musste, drohte er einem Polizisten und stellte sich in Boxerhaltung vor ihm auf.
Daraufhin wurde er vorläufig festgenommen. Beim Weg zum Einsatzwagen versuchte er noch, einen Polizeibeamten treten, weshalb er aufgrund seines aggressiven Verhaltens vorübergehend an Händen und Beinen mit Einsatzmitteln fixiert werden musste. Ein später auf dem Polizeirevier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,84 Promille.
Die 14-Jährige wurde ebenfalls zum Revier verbracht, wo sie im Anschluss an einen Elternteil übergeben wurde. Noch am Stadiongelände versuchte sie jedoch, davon zu laufen, weshalb sie mehrfach festgehalten werden musste. Dagegen wehrte sie sich wild und versuchte sich wiederholt, loszureißen. Da sie sich weiterhin kräftig widersetzte, musste auch sie kurzzeitig mit eine Handschließe gefesselt werden.
Ergänzend zu den Straftaten wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte werden alle vier Jugendlichen noch wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung belangt.

PM des PP Karlsruhe vom 27.03.2020

 

Eitorf (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Ladendieb leistet Widerstand

Am Donnerstag, 26.03.2020 gegen 09:10 Uhr beobachtete eine Mitarbeiterin eines Eitorfer Drogeriemarktes in der Bahnhofsstraße einen verdächtigen Mann. Er stopfte seine Taschen mit Kosmetikartikeln voll und wollte das Geschäft mit den Waren offenbar, ohne zu zahlen verlassen. Die Mitarbeiterin alarmierte die Polizei. Die Beamten stellten den Verdächtigen zur Rede. Als sie ihn nach den versteckten Waren durchsuchen wollten, leistete er Widerstand und versuchte auf die Polizisten einzuschlagen. Sie mussten ihn überwältigen und ihm Handfesseln anlegen. Verletzte gab es dabei nicht. Es stellte sich heraus, dass der 57-Jährige Algerier illegal nach Deutschland eingereist war und keinen festen Wohnsitz hat. Bei ihm wurden Kosmetika im Wert von rund 80,- Euro gefunden und an den Markt zurückgegeben. Der Verdächtige wurde vorläufig festgenommen. Gegen ihn sind Strafverfahren wegen versuchten Diebstahls und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Weitere Maßnahmen gegen den 57-Jährigen werden aktuell mit der Staatsanwaltschaft und der Ausländerbehörde abgestimmt.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 27.03.2020

 

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten geschlagen und bedroht

Am Donnerstagabend (26.03.2020) sträubte sich eine Frau gegen eine Kontrolle durch die Bundespolizei, griff die Beamten tätlich an und bedrohte sie.
Die Einsatzkräfte standen vor dem Bonner Hauptbahnhof als sie auf eine augenscheinlich stark betrunkene Frau aufmerksam wurden. Nachdem die Beamten sie ansprachen, reagierte die Russin unkooperativ und schlug einem Polizisten unvermittelt ins Gesicht. Sie drohte, ihn mit HIV zu infizieren. Die Beamten fesselten die 40-Jährige und nahmen sie vorläufig fest. Es wurde ein Atemalkoholwert von 1,7 Promille festgestellt. Der angegriffene Bundespolizist blieb weiter dienstfähig.
Nachdem die Frau sich auf der Wache wieder beruhigte, wurde sie mit einem Platzverweis für den restlichen Abend aus der Dienststelle entlassen. Die Bundespolizeiinspektion Köln leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 27.03.2020

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau geht mit Messer auf Beamten zu

Im Rahmen eines Einsatzes am Donnerstagabend in Itzehoe ist eine Frau mit einem Küchenmesser auf einen Polizisten zugegangen. Zuvor hatte die Beschuldigte Angehörige attackiert. Sie kam letztlich auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Gegen 21.30 Uhr waren Einsatzkräfte in einer Wohnung in der Hermannstraße eingesetzt, um dort einen Streit zwischen einer 59-Jährigen und ihrer Tochter und der Enkelin zu schlichten. Die Beamten stellten den Frieden erst einmal wieder her, mussten gegen 22.00 Uhr aber erneut dieselbe Adresse anlaufen, weil die 59-Jährige ihre Familie nun mit einem Messer angreifen sollte. Die verängstigten Geschädigten empfingen die Beamten außerhalb des Hauses, weil sie vor der Beschuldigten geflüchtet waren. Die Streife suchte daraufhin die Wohnung auf und traf dort die Aggressorin an. Die Frau ging mit einem Messer auf einen der Beamten zu, woraufhin Pfefferspray zum Einsatz kam. Die Itzehoerin ließ die Waffe los und konnte überwältigt werden. Eine Staatsanwältin ordnete die Entnahme einer Blutprobe bei der Alkoholisierten an. Sie kam im Anschluss an die Maßnahme zwangsweise auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige, unter anderem wegen der versuchten gefährlichen Körperverletzung.

PM der PD Itzehoe vom 27.03.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz

In der Zeit von Donnerstagmorgen, 26. März 2020, bis Freitagmorgen, 27. März 2020, hat die Polizei wieder diverse Verstöße nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Coronaschutzverordnung festgestellt. Fünf Mal mussten Polizisten Personengruppen von mehr als zwei Personen auflösen. Ansammlungen von mehr als zehn Personen wurden nicht angetroffen. Zu allen festgestellten Verstößen leiteten die Ordnungshüter entsprechende Verfahren ein. Insgesamt 17 Uneinsichtige dürfen jetzt mit einem Bußgeldbescheid rechnen. Ein 19-jähriger Störer kam den Weisungen der Beamten nicht nach und verhielt sich aggressiv. Der junge Mann landete im Polizeigewahrsam. Da er bei der Kontrolle ein verbotenes Messer bei sich hatte, erwartet ihn jetzt noch ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz. Zudem bestand gegen den Gelsenkirchener ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Essen wegen Erschleichens von Leistungen. Er beglich die Geldstrafe in der Polizeiwache.

PM der POL Gelsenkirchen vom 27.03.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Rauchender 29-Jähriger uriniert im Hauptbahnhof Halle und versucht Bundespolizist anzugreifen

Am frühen Freitagmorgen, den 27. März 2020 wurde die Bundespolizei in Halle gegen 03:25 Uhr von Sicherheitsmitarbeitern der Bahn um Unterstützung gebeten. Zuvor bemerkten diese einen Mann im Bereich der Gepäckschließanlagen des Hauptbahnhofes Halle. Dieser rauchte eine Zigarette und urinierte ungeniert in den Bereich. Für die Ausstellung eines Hausverbotes benötigten sie die Personalien des Deutschen. Eine Streife der Bundespolizei begab sich daraufhin zum Ereignisort und traf neben den Sicherheitsmitarbeitern auf zwei Personen, die stark angetrunken und aggressiv waren. Während der Identitätsfeststellung des ersten Mannes störte der Zweite, der zuvor durch das Urinieren und Rauchen aufgefallen war, die Kontrolle und weigerte sich anschließend, seine Personalien preiszugeben. Die Situation spitze sich zu. Der Mann gestikulierte wild umher, kam den Bundespolizisten gefährlich nahe und führte mehrere Schlagbewegungen in Richtung des Gesichts des Beamten aus. Daraufhin musste er zu Boden gebracht und durchsucht werden. Nachdem die Identität feststand, wurde ihm der Tatvorwurf des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte unterbreitet. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen verließ der Mann den Hauptbahnhof. Dabei beleidigte er noch einen Sicherheitsmitarbeiter der Bahn und einen Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten. Daher erhält der Tatverdächtige neben dem Hausverbot der Deutschen Bahn für den Hauptbahnhof Halle noch eine zusätzliche Strafanzeige wegen mehrerer Beleidigungen. Hinzu kommen weitere Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen Verunreinigung einer Bahnanlage und eines Verstoßes gegen das Bundesnichtraucherschutzgesetz. Für die Reinigung der Räumlichkeiten kann die Bahn auch noch zivilrechtliche Ansprüche geltend machen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.03.2020

 

Osthofen (Rheinland-Pfalz): Betrunkene Unfallverursacherin spukt und beleidigt

Am gestrigen Abend, gegen 19:30 Uhr verursachte eine betrunkene Autofahrerin in der Ludwig-Schwamb-Straße einen Verkehrsunfall und gab sich gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten renitent. Zunächst kam es in der Friedrich-Ebert-Straße durch das Fahrverhalten der 36-jährigen Osthofenerin fast zu einem Unfall, nachdem sie beim Linksabbiegen in die Ludwig-Schwamb-Straße dem Gegenverkehr den Vorrang nahm und dieser abbremsen musste. Dann stoppte sie ihr Fahrzeug plötzlich, fuhr rückwärts und prallte dabei auf den folgenden PKW und verursachte Sachschaden. Wie zeitgleich mitgeteilt worden war, habe der PKW auf der Fahrt zwischen Westhofen und Osthofen auch mehrere Fahrbahnbegrenzungspfosten beschädigt. Der Atemalkoholtest bestätigte den alkoholisierten Eindruck der Frau: 2,5 Promille. Während der Blutprobe wurde sie dann renitent, trat um sich und versuchte die Polizeikräfte anzuspucken und beleidigte diese.

PM der PD Worms vom 27.03.2020

 

Innsbruck (Tirol): Schwerer Diebstahl und Widerstand gegen die Staatsgewalt

In der Zeit vom 16.03.200 bis 23.03.2020 stahl eine 51-jährige Österreicherin in Innsbruck aus der Wohnung einer Bekannten mehrere hochwertige Schmuckstücke angeblich im Wert eines mittleren 5-stelligen Euro-Betrages.
Im Zuge der durchgeführten Erhebungen am 27.03.2020, gegen 08:45 Uhr in ihrer Wohnung in Innsbruck ging sie auf einen Beamten los, um eines der aufgefunden Schmuckstücke über das WC zu entsorgen. Die Frau widersetzte sich vehement gegen ihre Festnahme und dem Anlegen der Handfessel, wobei sie leichte Verletzungen erlitt.
Über Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgt die Anzeige auf freiem Fuß.

PA der LPD Tirol vom 27.03.2020

 

Eisenach (Thüringen): Randalierer in Gewahrsam

Beamte der PI Eisenach wurden vergangene Nacht in die Kasseler Straße gerufen. Ein 23-Jähriger trat wiederholt gegen die Eingangstür eines Mehrfamilienhauses. Der Mann war nicht zu beruhigen und versuchte die Beamten anzugreifen, was unterbunden werden konnte. Der mit 1,75 Promille alkoholisierte Täter wurde in Gewahrsam genommen und nach Ausnüchterung in den Vormittagsstunden entlassen. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.

PM der LPI Gotha vom 27.03.2020

 

Sollenau (Niederösterreich): Betrunkener attackiert Polizisten

Am 27. März 2020, um 07.20 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Sollenau via Funk von der Landesleitzentrale zu einer Ordnungsstörung bei einer Tankstelle in Sollenau, Bezirk Wiener Neustadt, entsandt.
Die Beamten konnten am Einsatzort einen 26-jährigen Mann aus dem Bezirk Wiener Neustadt wahrnehmen, der offensichtlich stark alkoholisiert war. Der 26-Jährige gab an, dass er sich von der Tankstelle nur ein Bier geholt habe. Auf die Notwendigkeit des Verlassens der Wohnung hinsichtlich der Verbreitung des COVID-19 angesprochen, konnte der 26-Jährige keine Gründe nennen, war uneinsichtig und bezeichnete die Maßnahmen der Bundesregierung als lächerlich.
Er wurde im Zuge der Amtshandlung immer aggressiver und bäumte sich vor den Beamten mit geschwellter Brust, wobei er die Arme angespannt in Richtung Rücken zeigend hielt, auf. Er wurde mehrmals aufgefordert sein Verhalten einzustellen.
Um eine weitere Eskalation zu vermeiden, begaben sich die Beamten in den Streifewagen und wollten weiterfahren. Im Zuge des Einsteigens beschimpfte der 26-Jährige die Polizisten, schlug mit voller Wucht mit der Faust gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens und schoss mit aller Kraft eine Bierdose auf den Streifenwagen, wodurch dieser beschädigt wurde.
Aufgrund dessen wurde die Festnahme ausgesprochen. Trotzdem versetzte der 26-Jährige einem Beamten einen Stoß mit beiden Händen gegen dessen Brustkorb. Bei der Durchführung der Festnahme riss der Beschuldigte einen Beamten durch die heftige Gegenwehr zu Boden.
Im Zuge der Amtshandlung wurden drei Polizisten leicht verletzt und im Landesklinikum Wiener Neustadt ambulant behandelt. Bei einem Beamten trat eine Arbeitsunfähigkeit ein.
Der 26-Jährige wird wegen Störung der öffentlichen Ordnung, aggressivem Verhalten, nach der COVID-19-Verordnung und Verletzung des öffentlichen Anstands der Bezirkshauptmannschaft Wiener Neustadt zur Anzeige gebracht.
Außerdem wird gegen ihm Anzeige wegen Sachbeschädigung, schwerer Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsanwaltschaft an die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt erstattet.

Presseaussendung der LPD Niederösterreich vom 27.03.2020, 15:36 Uhr

 

Delitzsch (Sachsen): Fahrt unter Alkoholeinfluss

Zeit: 27.03.2020, gegen 02:45 Uhr
Während ihrer Streifentätigkeit bemerkten Polizeibeamte einen Skoda Superb und unterzogen ihn einer allgemeinen Verkehrskontrolle. Während der polizeilichen Maßnahmen nahmen die Beamten bei dem Fahrer (30, deutsch) einen starken Alkoholgeruch wahr. Der Verdacht der Beamten bestätigte sich schließlich bei einem durchgeführten Atemalkoholtest. Dieser ergab einen Wert von 1,22 Promille. Der Mann war demnach unter dem Einfluss von Alkohol gefahren. Daraufhin verbrachten die Beamten den 30-Jährigen zur Durchführung einer Blutentnahme in ein Krankenhaus. Außerdem stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel sicher und beschlagnahmten den Führerschein des Mannes. Im Laufe der polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der Mann äußerst unkooperativ und beleidigte die Beamten mehrfach. Daher muss er sich nun neben einer Trunkenheit im Verkehr auch wegen Beleidigung verantworten.

PM der LPD Leipzig vom 27.03.2020

Schwandorf (Bayern): Haftentlassener randaliert

Ein 31-Jähriger gebürtiger Tscheche wurde am Mittwoch aus einer vorausgegangenen Haft entlassen und strandete am Bahnhof in Schwandorf. Von dort wollte der Wohnsitzlose mit einem Taxi in seine Heimat weiter fahren. Da er jedoch nur 25.- Euro bei sich hatte, verweigerte der Taxifahrer die Fahrt an die Grenze. Aus Wut über die Ablehnung schlug der 31-Jährige mit der Hand gegen den Außenspiegel des Taxis und beschädigte ihn. Zudem beleidigte er den Taxifahrer. Die hinzugerufene Streife musste den weiterhin erregten und angetrunkenen 31-Jährigen vor Ort fesseln. Anschließend wurde er zur Dienststelle gebracht, um die Anzeige wegen Sachbeschädigung und Beleidung aufzunehmen. Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der 31-Jährige entlassen. Nach kurzer Zeit kam er jedoch wieder zur Dienststelle zurück und begann mit Händen und Füßen gegen die Eingangstüre und die Klingelanlage zu hämmern. Aufgrund seiner Alkoholisierung und um weitere Straftaten zu verhindern wurde der 31-Jährige schließlich über Nacht in Gewahrsam genommen.

PM der PI Schwandorf vom 26.03.2020

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Weil ein Mann raucht, muss die Bundespolizei einschreiten

Ein Mann rauchte am gestrigen Abend (25. März) trotz Verbotes im Gelsenkirchener Hauptbahnhof, beleidigte einen Mitarbeiter der DB und löste somit einen Einsatz der Bundespolizei aus.
Die Bundespolizei wurde am gestrigen Abend zu einem Einsatz in den Gelsenkirchener Hauptbahnhof gerufen. Nach Angaben eines Mitarbeiters der DB beobachtete dieser einen 49-jährigen Mann, der in der Halle rauchen würde. Als er den Gelsenkirchener auf das Verbot ansprach, wäre dieser ihm gegenüber ausfallend und aggressiv geworden. Im weiteren Verlaufe der verbalen Auseinandersetzung, habe er das Rauchverbot weiterhin missachtet und den DB-Mitarbeiter übelst beleidigt. Bundespolizisten nahmen den Sachverhalt auf.
Auch ihnen gegenüber zeigte sich der 49-Jährige aggressiv und unkooperativ.
Gegen den deutschen Staatsangehörigen wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet und eine Ordnungswidrigkeit aufgrund des Rauchverbotes erhoben.

PM der BPOLD St. Augustin vom 26.03.2020

 

Neustadt b.C. (Bayern): Fahrt unter Alkohol

Am Donnerstagfrüh, kurz nach Mitternacht, konnte eine Streifenbesatzung der PI Neustadt einen alkoholisierten 39-Jährigen aus dem Verkehr ziehen. Der Mann wurde im Stadtgebiet einer Verkehrskontrolle unterzogen und war den Beamten bereits wegen eines anderen Vorfalles am Mittwochabend bekannt. Daher wussten die Polizisten auch, dass er erheblichst alkoholisiert war. Der Volvo-Fahrer verweigerte bei der Kontrolle jedoch jegliche Kooperation. Um die erforderlichen Folgemaßnahmen durchzuführen, fesselten die Beamten den Volvo-Fahrer und brachten ihn zur Dienststelle. Dort beruhigte er sich zunächst. Bei der anschließenden Blutentnahme mussten die Polizisten allerdings erneut zugreifen, da der Mann diese verweigerte. Die Beschlagnahme des Führerscheines und Ermittlungen wegen Trunkenheit im Verkehr sind die Folge der nächtlichen Fahrt.

PM der PI Neustadt bei Coburg vom 26.03.2020

 

Kassel (Hessen): Polizeieinsätze wegen alkoholisiertem Randalierer und „Sturmklingeln“: Zwei Männer in Gewahrsam genommen

Für zwei aggressive Männer endete der gestrigen Mittwoch mit einer Unterbringung im Polizeigewahrsam und Strafanzeigen. Während ein 34-Jähriger aus Kassel in der Germaniastraße randalierte und eine Haustür beschädigte, belästigte ein 28 Jahre alter Mann an einem Haus in der Wilhelmshöher Allee die Bewohner durch „Sturmklingeln“ und kam anschließend einem Platzverweis der eingesetzten Polizisten nicht nach.
Mehrere Anrufe von Anwohnern der Germaniastraße waren gegen 16:45 Uhr bei der Polizei eingegangen, weil der laute Randalierer an die Wände eines Mehrfamilienhauses getreten und die Haustür beschädigt hatte. Die hinzugeeilten Streifen des Polizeireviers Mitte konnten den aggressiven und schreienden 34-Jährigen in der Herkulesstraße ausmachen und festnehmen. Den unter Alkoholeinfluss stehenden Kasseler, der bereits polizeibekannt ist, brachten sie zur Verhinderung weiterer Straftaten in eine Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt.
In der Wilhelmshöher Allee, nahe der Pettenkoferstraße, riefen Bewohner eines Mehrfamilienhauses gegen 23:30 Uhr die Polizei wegen des fremden Manns, der Sturm klingelte. Auch die Polizisten des Reviers Süd-West konnten den aggressiven Mann nicht beruhigen. Einem Platzverweis kam er nicht nach, weshalb er von den Beamten in Gewahrsam genommen wurde. Dagegen setzte sich der 28-Jährige massiv zu Wehr und versuchte sogar, die Polizisten zu schlagen. Die Beamten blieben glücklicherweise unverletzt. Warum der amtsbekannte Mann aus dem Wetteraukreis, der nicht unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, derart ausgerastet war, ist bislang nicht bekannt. Neben einer Kostenrechnung für die Übernachtung im Gewahrsam erwartet ihn nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Nordhessen vom 26.03.2020

 

Bonn-Hochkreuz (Nordrhein-Westfalen): 51-Jähriger Randalierer in Klinik eingewiesen

Am Mittwochmorgen (25.03.2020) wurde der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei ein Randalierer an der Haltestelle Olof-Palme-Allee in Bonn-Hochkreuz gemeldet.
Nach Zeugenangaben habe der Mann dort gegen 07:45 Uhr Passanten angepöbelt, soll auf den Schienen der Stadtbahn umhergelaufen sein und habe gegen eine Fahrplaninformationstafel uriniert. Einen 46-jährigen Mann soll er versucht haben anzuspucken, nachdem er zuvor geäußert habe an dem Corona-Virus erkrankt zu sein.
Eine Streifenwagenbesatzung der Wache Godesberg stellte den Verdächtigen an einem Tankstellengelände auf der Godesberger Allee. Der 51-Jährige zeigte sich aggressiv und beleidigte die Polizisten. Als er sich schließlich vor den Beamten mit erhobenen Fäusten aufbaute, wurde er zu Boden gebracht und fixiert. Dabei leistete er Widerstand. Der Verdächtige wurde zunächst zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in das Polizeigewahrsam gebracht. Ein hinzugerufener Notarzt verfügte schließlich die Einweisung in eine Klinik.

PM der POL Bonn vom 26.03.2020

 

Lahr (Baden-Württemberg): Im Supermarkt randaliert

Die Beamten des Polizeireviers Lahr wurden am Mittwochabend in einen Supermarkt in der Tiergartenstraße zu Hilfe gerufen. Dort hatte ein offensichtlich alkoholisierter Mann randaliert und sich auch mit dem anwesendem Sicherheitspersonal angelegt. Gegenüber den Polizisten verweigerte er die Angabe seiner Personalien und wurde Ihnen gegenüber zunehmend aggressiv. Darüber hinaus beleidigte der 34-Jährige die Beamten. Eine Atemalkoholüberprüfung ergab, dass er mutmaßlich über zwei Promille intus hatte. Ihn erwartet nun ein entsprechendes Strafverfahren.

PM des PP Offenburg vom 26.03.2020

 

Rüsselsheim-Königstädten (Hessen): 32-Jährige greift Polizeibeamtin an

In der Nacht zum Donnerstag (26.03.), gegen 01.30 Uhr, wurde eine Polizeibeamtin von einer 32-Jährigen in der Waldgartenstraße angegriffen.
Zeugen meldeten der Polizei, dass sich auf einem dortigen Parkplatz Frauen befänden und Autos beschädigen würden. Umgehend begaben sich die Ordnungshüter zum Parkplatz. Dort trafen sie zwei Frauen an. Während der Ausübung der polizeilichen Maßnahmen, griff die 32-Jährige eine Ordnungshüterin an. Nach derzeitigem Kenntnisstand schlug die Angreiferin der Polizistin ins Gesicht. Bei ihrer Festnahme leistete die Frau erheblichen Widerstand. Hierbei hatte sie es erneut auf die Beamtin abgesehen und biss ihr in die Hand. Die Polizistin wurde leicht verletzt, konnte ihren Dienst aber weiter fortsetzen. An den Fahrzeugen konnten, ersten Ermittlungen zufolge, keine Beschädigungen festgestellt werden.
Die 32-jährige Angreiferin wurde festgenommen und musste aufgrund ihrer Alkoholisierung eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Sie erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Südhessen vom 26.03.2020

 

Büsum (Schleswig-Holstein): Widerständler bespuckt Polizeibeamten

Nachdem ein Mann in Büsum wiederholt Streit mit seinem Nachbarn gesucht hatte, nahm eine Streife den 37-Jährigen in der Nacht zu gestern in Gewahrsam. Hiergegen wehrte sich der Beschuldigte erheblich und bespuckte einen Beamten.
Gegen 02.00 Uhr war eine Streife in der Theodor-Storm-Straße eingesetzt, um einen Streit zwischen zwei Nachbarn zu schlichten. Die Einsatzkräfte verwiesen die beiden Kontrahenten in ihre Wohnungen, woraufhin Ruhe einkehrte. Dieser Zustand dauerte nicht lange an, denn der bereits während des ersten Einsatzes Uneinsichtige suchte gegen 03.00 Uhr erneut die Auseinandersetzung mit seinem Hausgenossen. Da er dieses Mal nicht in sein Zuhause zurückkehren wollte, sprachen die Einsatzkräfte die Gewahrsamnahme aus. Gegen die Mitnahme sperrte sich der Beschuldigte erheblich, so dass die Polizisten ihm Handfesseln anlegen mussten. Mit diesen setzten sie den Büsumer in das Dienstfahrzeug, wo der 37-Jährige den sich neben ihm befindenden Ordnungshüter beleidigte, bespuckte und mit dem Kopf nach ihm schlug. Mittels einfacher Gewalt ließ sich das Verhalten unterbinden, das Aussteigen am Heider Revier gestaltete sich erneut schwierig und war nur gewaltsam umsetzbar. Ein Atemalkoholtest bei dem Büsumer ergab einen Promillewert von 2,46, woraufhin ein Richter die Entnahme einer Blutprobe anordnete. Der Betrunkene musste einige Stunden in einer Gewahrsamszelle verbringen und wird sich strafrechtlich wegen seines Verhaltens verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 26.03.2020

 

Großbettlingen (Baden-Württemberg): Unfall verursacht, geflüchtet und Widerstand geleistet

Mit einem VW Touran, dessen Schlüssel er zuvor einem Familienmitglied entwendet hatte, hat ein 23-Jähriger am Mittwochvormittag an der Kreuzung Breiter Weg / Sudetenstraße einen schadensträchtigen Verkehrsunfall verursacht. Der junge Mann war gegen 10.30 Uhr mit dem VW auf der Straße Breiter Weg unterwegs. Weil er jedoch viel zu schnell fuhr, kam er an der Kreuzung zur Sudetenstraße nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr ein Verkehrszeichen und knallte nachfolgend gegen eine dortige Steinmauer. Der unverletzte Fahrer flüchtete anschließend zu Fuß von der Unfallstelle, konnte aber im Verlauf einer sofort eingeleiteten Fahndung wenig später angetroffen werden. Dabei griff er die Polizeibeamten sofort mit Schlägen und Tritten an, wobei einer der Beamten leicht verletzt wurde. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindende Mann wurde vorläufig festgenommen. Weil der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss berauschender Mittel stand, wurde er einem Arzt vorgeführt, der eine von der Staatsanwaltschaft angeordnete Blutentnahme durchführte. Der Führerschein des 23-Jährigen wurde einbehalten. Er wurde im Anschluss in eine Fachklinik eingeliefert und dort stationär aufgenommen. Der Touran war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppdienst geborgen werden. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 6.000 Euro geschätzt.

PM des PP Reutlingen vom 26.03.2020

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Unerlaubte Filmaufnahme während einer Kontrolle

Zwei Polizeibeamte einer Zivilstreife erstatteten am Mittwoch, den 25.03.2020, Anzeige gegen einen Bielefelder, weil er sie filmte, als sie einen Drogenkonsumenten an der Stresemannstraße kontrollierten. Die Beamten führten im Rahmen eines Einsatzes zur Bekämpfung von Rauschgiftkriminalität Kontrollen am Kesselbrink durch. Gegen 16:00 Uhr fielen ihnen drei Personen auf, die eng beieinander saßen und augenscheinlich etwas austauschten. Bei der Durchsuchung der Männer, fanden die Beamten bei einem 24-jährigen Bielefelder eine Tüte, die offensichtlich mit Marihuana gefüllt war.
Er erhielt eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Alle drei erhielten einen Platzverweis, auch mit dem Hinweis auf das bestehende Infektionsschutzgesetz. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten in Zivil, dass sie von einer Bankfiliale aus gefilmt wurden. Ein Mann hielt die Handykamera auf sie gerichtet, während das Blitzlicht auf der Rückseite des Gerätes permanent leuchtete. Sie stellten den Mann zur Rede. Zunächst stritt der 28-jährige Bielefelder die Tat ab. Dann zeigte er den Beamten das Video in einer Messenger Anwendung. Darüber hatte er den Film bereits veröffentlicht. Während des Gesprächs gelang es dem Bielefelder, das Video aus dem Messengerdienst zu löschen. Die Beamten beschlagnahmten daraufhin das Smartphone. Bei einer Personenüberprüfung stellten die Polizisten fest, dass gegen den Bielefelder zwei Haftbefehle ausstanden, weil er sich wegen Drogendelikten verantworten muss. Darüber hinaus hatte er eine hohe Summe Bargeld bei sich. Weil er nach eigenen Angaben jedoch Sozialleistungen bezieht, besteht der Verdacht des Sozialleistungsbetrugs. Die Beamten stellten das Geld sicher. Da der 28-jährige Bielefelder sie zuvor gefilmt hatte, erstatteten die Beamten außerdem Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Kunsturheberrechtsgesetz.

PM des PP Bielefeld vom 26.03.2020

 

Schönau (Baden-Württemberg): Nach Unfallflucht Polizeibeamte beleidigt

Gestern Abend, gegen 21.45 Uhr, wurde das Polizeirevier Neckargemünd von einem Zeugen verständigt, der beobachtet hatte, wie in Schönau-Altneudorf an der Gemarkungsgrenze ein Pkw-Fahrer einen Holzzaun beschädigt hatte. Anschließend war der Unfallverursacher weitergefahren ohne sich um den Schaden am Zaun in Höhe von mehreren hundert Euro zu kümmern.
Nach der Unfallaufnahme konnte im Rahmen der anschließenden Fahndung nach dem Unfallverursacher ein abgestellter Toyota mit korrespondierenden Beschädigungen festgestellt werden.
Ein 37-jährige Mann wurde als Fahrer des PKWs ermittelt und konnte angetroffen werden. Hierbei stellten die Polizeibeamten bei dem 37-Jährigen deutlichen Alkoholgeruch sowie Ausfallerscheinungen fest. Da der Unfallverursacher einen angebotenen Alkoholtest ablehnte, sollte ihm im Polizeirevier eine Blutprobe entnommen werden. Da er immer aggressiver wurde, mussten dem Mann Handschließen angelegt werden. Während der Fahrt und im Polizeirevier beleidigte er hierbei die Polizeibeamten massiv. Der Beschuldigte muss sich nun neben Unerlaubtem Entfernen vom Unfallort, Trunkenheit im Straßenverkehr, Straßenverkehrsgefährdung auch noch wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Mannheim vom 26.03.2020

 

Osterburken (Baden-Württemberg): Polizei zum Boxen aufgefordert

Ein Betrunkener hielt am Mittwochabend in Osterburken zwei Polizeistreifen auf Trab. Die Polizei war gerufen worden, weil ein 34-Jähriger in der Wemmershöfer Straße Personen angepöbelt hatte und aggressiv geworden war. Der Mann ignorierte die Anweisung der Polizei sich auszuweisen und stellte sich stattdessen mit erhobenen Fäusten vor einen Streifenbeamten und forderte ihn zum Boxen auf.
Nachdem alle beruhigenden Worte nicht mehr weiterhalfen und der Mann auch einer Aufforderung sich auf den Boden zu legen nicht Folge leistete, mussten die Polizisten Pfefferspray gegen den 34-Jährigen einsetzten. Ein Rettungswagen kam an den Ort des Geschehens und behandelte den Mann außerdem wurde er im Krankenhaus untersucht. Danach musste er mit den Beamten aufs Polizeirevier Buchen kommen und die Nacht in einer Zelle verbringen. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von über 2,8 Promille.

PM des PP Heilbronn vom 26.03.2020

 

Geilenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Täter zersticht an mehrerer Pkw die Reifen

Am Mittwoch, 25. März, gegen 21.15 Uhr, wurde ein 29-jähriger, männlicher Täter in einem Parkhaus an der Straße An der Friedensburg dabei beobachtet wie er den Reifen eines parkenden Fahrzeugs zerstach. Als der Zeuge ihn ansprach, flüchtete der Mann auf den Bahnsteig, wo er durch dazu gerufene Polizisten festgenommen werden konnte. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Als der Tatort in Augenschein genommen wurde, stellten die Beamten fest, dass insgesamt an drei Fahrzeugen Reifen zerstochen worden waren. Der 29-Jährige wurde vorläufig festgenommen und die Beamten erstatteten Anzeige gegen ihn. Die Ermittlungen zu diesem Fall dauern weiter an.

PM der KPB Heinsberg vom 26.03.2020

 

Nürnberg (Bayern): Streit unter Hotelgästen führt zu größerem Feuerwehr- und Polizeieinsatz – Die Polizei ermittelt

In den frühen Morgenstunden (26.03.2020) führte ein Streit unter zwei Hotelgästen zu einem größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte ermittelt.
Gegen 01:20 Uhr ging bei der Nürnberger Feuerwehr ein Feueralarm eines Hotels am Königstorgraben ein, zu dem drei Löschzüge und Kräfte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte anfuhren. Es stellte sich schnell heraus, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Eine 27-jährige Frau war mit ihrem 52-jährigen Begleiter in Streit geraten und hatte das Hotelzimmer verlassen. Auf dem Weg zur Lobby schlug sie dann aus Zorn die Glasscheibe eines Feuermelders ein und löste so den Feueralarm aus.
In der Lobby konnten die beiden Gäste dann angetroffen werden. Nachdem die 27-Jährige unvermittelt auf den 52-Jährigen losgehen wollte, griffen die Polizeibeamten ein und hielten die Frau von ihrem Vorhaben ab. Hierbei trat und schlug sie gegen die eingesetzten Beamten, die sie schließlich mit zur Wache nahmen.
Nachdem die 27-Jährige wieder nüchtern war, wurde sie entlassen.
Bei dem Einsatz wurde keiner der eingesetzten Polizeibeamten verletzt.
Sie wird sich nun wegen des Missbrauchs von Notrufen, Widerstandes und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten müssen.

PM des PP Mittelfranken vom 26.03.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Mann beleidigt Polizisten

Am Mittwoch, den 25.03.2020, 11:40 Uhr, nahm die Polizei einen Einsatz auf dem Berliner Platz wahr. Ein 35-jähriger Mann, der gar nicht Anlass für den Einsatz war, störte die Polizisten und erhielt Platzverweis. Kurz darauf fiel der Mann erneut – diesmal in der Bahnhofshalle – negativ auf, als er Passanten beleidigte und auch die eingesetzten Polizisten übel beschimpfte. Die Beamten legten ihm Handfesseln an und brachten ihn in das Polizeigewahrsam. Ein Strafverfahren wegen Beleidigung wurde eingeleitet.

PM der POL Hagen vom 26.03.2020

 

Alfter-Witterschlick (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Autofahrer nach Zeugenhinweis von Polizeistreife gestoppt – 36-Jähriger widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen und behauptet „Corona-Erkrankung“

In den Vormittagsstunden des 25.03.2020 meldete eine Zeugin über Notruf einen verdächtigen Kastenwagen, dessen Fahrer augenscheinlich mit einer Bierflasche in der Hand und in Schlangenlinien auf der Hauptstraße in Alfter Witterschlick unterwegs war: Gegen 11:15 Uhr hatte die Zeugin zu der beschriebenen Fahrweise auch beobachtet, wie das Fahrzeug auch auf die Fahrspur des Gegenverkehrs geriet – andere Verkehrsteilnehmer mussten hierdurch ausweichen. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand touchierte der Fahrer des beschriebenen Wagens auf der Hauptstraße auch ein anderes Auto – hierbei entstand ein geschätzter Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Die von der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei daraufhin zur Fahndung koordinierten Funkstreifenwagenbesatzungen stellten den Kastenwagen kurze Zeit später im Bereich des Ahrweges fest. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrers bestätigte sich der Verdacht einer augenscheinlich nicht unerheblichen Alkoholisierung. Die Polizisten stellten deutlich wahrnehmbaren Alkoholgeruch in der Atemluft des 36-Jährigen fest. Der Mann verhielt sich gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ, beleidigte sie fortwährend und hustete und spuckte sie unter dem Hinweis, dass er aus „Heinsberg“ komme und „Corona positiv“ sei, an. Der Beschuldigte wurde schließlich fixiert und in das Polizeigewahrsam verbracht. Hier wurde ihm zunächst eine Blutprobe zur Beweissicherung wegen des Verdachts der Trunkenheitsfahrt entnommen. Darüber hinaus ordnete das zuständige Amtsgericht aufgrund seiner Alkoholisierung für den 36-Jährigen den weiteren Gewahrsam an. Die vier betroffenen Einsatzkräfte leiteten wegen des Anspuckens und Anhustens ein zusätzliches Strafverfahren gegen den 36-Jährigen ein.
Die Nachfrage bei den umliegenden Gesundheitsämtern und auch in Heinsberg führte zu keiner Fallbestätigung. Dem Beschuldigten wurde auf freiwilliger Basis zur weiteren Abklärung ein entsprechender Probeabstrich entnommen. Gegen 21:00 Uhr fügte sich der 36-Jährige in seiner überwachten Zelle eine oberflächliche Verletzung an einem Arm zu – diese wurde ärztlich versorgt. Nach Abschluss der ersten polizeilichen Maßnahmen, zu denen auch eine erkennungsdienstliche Behandlung gehörte, wurde der Mann in den Mittagsstunden des 26.03.2020 aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren:
Das zuständige Verkehrskommissariat 2 hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Führens eines Fahrzeugs unter Alkoholeinwirkung und des unerlaubten Entfernens vom Unfallort übernommen. Die Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs und Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten führt das Kriminalkommissariat in Bad Godesberg

PM der POL Bonn vom 26.03.2020

 

Kraichtal (Baden-Württemberg): Mann in Ritterrüstung und mit Schwert bewaffnet löst Polizeieinsatz aus

Ein 35-Jähriger kam zunächst am Mittwoch gegen 21.00 Uhr, aufgrund schwelender Streitigkeiten zu einem Anwesen in der Burgstraße in Menzingen und trat dort die Haustüre ein. Er ging dann davon, um kurz darauf wiederzukommen und lautstark vor dem Haus zu randalieren. Er entfernte sich danach erneut und kehrte in einer mittelalterlichen Ritterrüstung und mit einem Schwert bewaffnet zu dem Anwesen zurück. Hier stieß er das Schwert durch den Glaseinsatz der Haustüre. Dabei fügte er einem hinter der Türe stehenden 29-Jährigen eine Schnittverletzung an der Hand zu. Beim Erkennen der verständigten Polizei flüchtete er auf ein benachbartes Grundstück, konnte dort aber von der Streifenwagenbesatzung gestellt werden. Das Schwert, das er den Beamten auf Brusthöhe entgegenhielt, legte er erst nach mehrmaliger Aufforderung und der Androhung des Schusswaffengebrauchs beiseite. Zur Festnahme des 35-Jährigen musste dann unmittelbarer Zwang angewendet werden. Von einer weiteren Streife wurde der Beschuldigte dann zum Polizeirevier gefahren. Bei der Fahrt teilte er dann den Beamten mit, dass er am Coronavirus erkrankt sei.
Daraufhin wurden alle notwendigen polizeilichen Maßnahmen im Hof des Polizeireviers durchgeführt und ein Arzt hinzugezogen. Anschließend wurde der 35-Jährige in ein Krankenhaus gebracht. Die vier Beamten, die Kontakt zu dem Beschuldigten hatten, wurden umgehend vom Dienst freigestellt. Die Gesundheitsbehörden wurden sofort eingeschaltet. Am Donnerstagvormittag wurde den Ermittlern mitgeteilt, dass nach eingehender ärztlicher Untersuchung, eine Erkrankung des 35-Jährigen am Coronavirus, aufgrund fehlender Symptome eher auszuschließen sei. Er wurde inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Der Mann muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Karlsruhe vom 26.03.2020

 

Ludwigsfelde (Brandenburg): Aggressiver Mann nach Bürgerhinweis in Gewahrsam genommen

Ein aufmerksamer Zeuge bemerkte heute am frühen Morgen gegen 06:44 Uhr einen sich sehr aggressiv verhaltenden Mann, der in der Potsdamer Straße in Ludwigsfelde unterwegs war und mit einem Gegenstand gegen ein Fahrzeug schlug. Der Tatverdächtige wurde kurz darauf von Polizeibeamten angetroffen und angesprochen. Der stark alkoholisierte 24-Jährige (1,8 Promille) war nicht einsichtig. Im Gegenteil, er kündigte gegenüber den Polizisten weitere Straftaten an und beruhigte sich nicht, sodass der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen wurde. An dem Fahrzeug konnte kein Schaden festgestellt werden.

PM der PD Brandenburg West vom 26.03.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Messerangriff auf Lokführer

Am 25. März 2020, gegen 22: 40 Uhr kam es auf dem Hauptbahnhof Magdeburg zu einem Messerangriff auf einen Triebfahrzeugführer einer Abellio-Bahn. Der 54-Jährige befand sich vor seinem Zug auf Bahnsteig 5, als er von einem Mann angesprochen wurde, der ihn aufforderte, ihn sofort mit der Bahn nach Oschersleben zu fahren. Der Triebfahrzeugführer lehnte dies mit der Begründung ab, dass er gemäß Fahrplan jetzt nach Haldensleben fahren werde. Nun wurde der 29-jährige Mann, der ihn angesprochen hatte, zunächst verbal aggressiv und beleidigte den Triebfahrzeugführer. Seine Aggression schaukelte sich so weit hoch, dass er aus seiner Tasche ein 7,5 Zentimeter langes Küchenmesser zog und damit den Lokführer angriff. Dieser konnte die Attacke zunächst abwehren und den Angreifer auf dem Boden fixieren. Im weiteren Verlauf befreite sich der 29-Jährige wieder aus dieser Fixierung und griff erneut an. Nur das beherzte Eingreifen von zwei Mitarbeitern der Bahnreinigung, die den Angreifer stellten und bis zum Eintreffen der Bundespolizei festhielten, verhinderte Schlimmeres.
Die alarmierten Beamten legten dem Tatverdächtigen Handfesseln an und brachten ihn auf die Dienststelle. Gegen diese polizeiliche Maßnahme wehrte er sich. Dort angekommen, wurde neben der Identitätsfeststellung bei dem klar agierenden Mann auch ein Atemalkoholwert von 1,9 Promille gemessen. Der angegriffene Triebfahrzeugführer trug glücklicherweise, außer Kratzern, keine sichtbaren ernsthaften Verletzungen bei dieser Attacke davon und lehnte auch eine ärztliche Behandlung ab. Jedoch brach er seinen Dienst ab und begleitet die Bundespolizisten zur Aussageaufnahme auf die Dienststelle.
Der 29-jährige Deutsche wird sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte Beleidigung und Bedrohung verantworten müssen.
Mit den beiden Bahnmitarbeitern, die eingriffen und den mutmaßlichen Täter bis zum Eintreffen der Beamten festhielten, wird sich die Bundespolizei in Verbindung setzen, um ihnen für ihre gezeigte Zivilcourage zu danken.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Erst geflüchtet, dann angehustet

Heute Morgen kam Beamten in einer Einbahnstraße in Erfurt ein Fahrzeug entgegen. Als sie das Auto kontrollieren wollten, flüchtete es mit hoher Geschwindigkeit. Durch Erfurt, bis nach Udestedt verfolgten die Polizisten den Pkw. Dort fuhr er in eine Hecke und der Fahrer flüchtete zu Fuß. Im Auto zurück blieb der Beifahrer, der Vater des 22-Jährigen. Umfangreiche Suchmaßnahmen, in die der Polizeihubschrauber und der Fährtenhund eingebunden waren, führten schließlich zu dem Mann. Er konnte gestellt und festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und die Kennzeichen an dem Auto entstempelt waren. Bei dem Einsatz hustete er einem Beamten ins Gesicht und gab an, Kontakt mit Corona-Verdachtsfällen gehabt zu haben. Der Mann wurde im Krankenhaus vorgestellt und danach auf freien Fuß gesetzt. Gegen ihn wird nun wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

PM der LPI Erfurt vom 26.03.2020

 

Einbeck (Niedersachsen): Verstoß gegen die Allgemeinverfügung/Infektionsschutzgesetz
im Zusammenhang mit Corona

Am Mittwoch, 25.03.2020, erhielt eine Funkstreifenwagenbesatzung des Polizeikommissariats Einbeck gegen 18.50 Uhr einen Einsatz in den Neuen Markt in Einbeck. Dort sollte ein Hausbewohner Besuch von mehreren männlichen Personen bekommen haben, die nicht in dessen Wohung wohnen. Tatsächlich konnten neben dem 32 Jahre alten Wohnungsinhaber noch weitere drei Männer (20, 21 und 30 Jahre alt) festgestellt werden. Allen vier Personen wurde die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens wegen Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung des Landkreises mitgeteilt, was auch einen Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz darstellt. Nachdemm sie belehrt wurden, sollte von allen die Identität festgestellt werden. Hierbei verhielten sich die Männer unkooperativ und teilweise aggressiv. Letztendlich gaben der 20 jährige, der in einem Einbecker Ortsteil wohnhaft ist und der 21 jährige aus Einbeck zunächst falsche Personalien an, sodass gegen beide ein weiteres Verfahren wegen der falschen Personalienangabe eingeleitet wurde. Die drei Männer, die nicht in die Wohnung am Neuen Markt gehörten, verließen dann die Örtlichkeit.

PM der PI Northeim vom 26.03.2020

 

Waldkirch (Baden-Württemberg): Platzverweis nicht befolgt

Am frühen Mittwochabend informierte eine Waldkircher Bürgerin die Polizei, dass sich auf dem Spielplatz einer Schule mehrere Jugendliche aufhielten. Die Polizei geht solchen Hinweisen derzeit zur Minimierung von Infektionen im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach und gibt sich viel Mühe, Personen zu erklären, weshalb der Aufenthalt in Gruppen derzeit gefährlich und verboten ist. Nahezu ausnahmslos zeigen Bürger Einsicht in dieser Ausnahmesituation. Als sich die Polizei allerdings dem benannten Spielplatz näherte, versuchten sich einige der Jugendlichen in der Dämmerung zu verstecken. Einer der Jugendlichen, der der Polizei gut bekannt ist, zeigte überhaupt keine Einsicht. Nicht nur, dass er sofort aggressiv wurde und den Beamten falsche Personalien angab. Er sah es partout nicht ein, die Örtlichkeit auf Anordnung der Polizei zu verlassen.
Diese musste ihn dann mit viel Mühe und unnötiger Nähe vom Spielplatz schieben.
Hierbei wurde er beleidigend und so aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen gleich mehrerer Verstöße. Bereits für das Betreten des öffentlichen Spielplatzes ist derzeit ein sehr hohes Bußgeld und für die Missachtung des von den Polizeibeamten erteilten Platzverweises eine Gebührenrechnung vorgesehen. Die Ermittlungen, auch gegen seine Begleiter, dauern an.

PM des PP Freiburg vom 26.03.2020

 

Harzgerode (Sachsen-Anhalt): Feierende zeigten sich uneinsichtig

Am 25.03.2020 gegen 19:00 Uhr wurde die Polizei vom Ordnungsamt der Stadt Harzgerode um Unterstützung gebeten. Auf der Laderampe des Bahnhofs der Harzer-Schmalspurbahn befanden sich mehrere Personen, die dort feierten. Insgesamt konnten sieben Personen festgestellt werden, die zum Teil alkoholisiert waren. Aufgrund der Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie wurden die Personen darauf hingewiesen, dass Zusammenkünfte in dieser Größenordnung nicht erlaubt sind und erteilten den Feierenden einen Platzverweis. Die zwei Frauen und fünf Männer im Alter von 27 und 35 Jahren zeigten sich nicht einsichtig und reagierten verbal aggressiv. Nur mit Nachdruck konnten sie des Platzes verwiesen werden. Sie wurden wiederholt darüber belehrt, dass derartige Zusammenkünfte laut Verordnung über die Maßnahme zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Sachsen-Anhalt nicht erlaubt sind. Da die Personen gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben, wurden Anzeigen gefertigt.

PM des PRev Harz vom 26.03.2020

 

Memmingen (Bayern): Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte in Memmingen

In den Nachmittagsstunden des Mittwochs (25.03.20) fiel einer Streifenbesatzung in der Haydnstraße in Memmingen ein E-Scooter-Fahrer auf, der ohne Versicherungskennzeichen unterwegs war. Bei der anschließenden Kontrolle versuchte der 25-jährige Fahrer zunächst zu flüchten, konnte aber einige hundert Meter weiter vorläufig festgenommen werden, nachdem er sich zuvor seines E-Scooters entledigte. Bei der anschließenden Durchsuchung versuchte er die Polizeibeamten wegzustoßen und musste letztendlich zu Boden gebracht und gefesselt werden. Durch die Widerstandshandlung wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
In den frühen Nachmittagsstunden ging von Passanten die Mitteilung ein, dass ein Mann deutlich alkoholisiert an einer Tankstelle in der Dr.-Karl-Lenz-Straße liegen würde. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung zeigte er sich sehr aggressiv und wollte sich nicht ausweisen. Um die Personalien festzustellen, sollte er gefesselt und anschließend durchsucht werden. Wie auch in vorherigen Fall leistete er dabei Widerstand und beleidigte und bespuckte die Beamten. Der wohnsitzlose 33 Jahre alte Mann wurde im Anschluss in Polizeigewahrsam genommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 26.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Betrunkener 30-Jähriger in Gewahrsam genommen

Am späten Mittwochabend hat ein offensichtlich betrunkener 30-Jähriger erfolglos versucht Gebäude- und Autotüren zu öffnen. Er musste die Nacht daraufhin im Polizeigewahrsam verbringen.
Ein Passant hatte den 30-Jährigen zunächst dabei beobachtet, wie er an der Eingangstür eines Gebäudes in der Schauenburgstraße rüttelte. Da die Tür sich nicht öffnen ließ, versuchte er es bei den Türen eines vor dem Gebäude geparkten Fahrzeug. Bei der anschließenden Kontrolle durch die verständigte Polizei verweigerte der wohnsitzlose 30-Jährige sämtliche Angaben zu seiner Person und verhielt sich äußerst unkooperativ. Auch einen Alkoholtest lehnte der offensichtlich stark alkoholisierte Mann ab. Aufgrund seines Zustandes und seines aggressiven Verhaltens musste der 30-Jährige schließlich die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Ein Schaden an den Türen war augenscheinlich nicht entstanden.

PM des PP Karlsruhe vom 26.03.2020

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): 31-Jähriger widersetzt sich polizeilichen Maßnahmen und behauptet „Corona-Infektion“ – Festnahme

Der beschuldigte Tunesier steht im Verdacht am 25.03.2020 gegen 10:45 Uhr im Stadtteil Lankow in einem Supermarkt einen räuberischen Diebstahl begangen zu haben. Im Zuge der Nahbereichsfahndung konnte der Beschuldigte sowie ein weiterer Tatverdächtiger (32-jähriger Tunesier) von den Beamten des Polizeihauptreviers Schwerin festgestellt werden. Die beiden Beschuldigten wurden durch die Beamten in Gewahrsam genommen. Dabei leistete der 31-Jährige Widerstand gegenüber den Polizeivollzugsbeamten. Er hat sie augenscheinlich absichtlich angehustet und dabei geäußert, dass er die Infektionskrankheit Corona habe.
Nach ärztlicher Untersuchung und aufgrund fehlender Symptomatik wurden die beiden Tatverdächtigen aus dem Gewahrsam an ihre Meldeadresse, der Erstaufnahmeeinrichtung Stern Buchholz, entlassen.
Gegen die beiden Tatverdächtigen wurde Anzeige wegen räuberischen Diebstahls aufgenommen.
In der Einrichtung widersetzte sich der 31-Jährige im Laufe des Abends mehrfach den Anweisungen des dortigen Sicherheitspersonals sowie der eingesetzten Polizeibeamten. Abermals versuchte der Beschuldigte in Richtung der Beamten zu niesen und zu spucken und teilte wiederholt mit, dass er sich mit dem Coronavirus infiziert habe.
Es folgte eine Ingewahrsamnahme und weitere Anzeigen wegen Hausfriedensbruch und Körperverletzung.
Auf Grund der Aussage, dass er mit dem Coronavirus infiziert sei sowie seines renitenten Verhaltens erlies das Amtsgericht Schwerin einen Beschluss zur Freiheitsentziehung (polizeilicher Gewahrsam nach SOG M-V) bis zum 28.03.2020.
Dem Beschuldigten wurde ein Abstrich zur Überprüfung des Wahrheitsgehaltes seiner Aussage abgenommen. Nach Eingang des Ergebnisses der Untersuchung wird es weitere entsprechende Entscheidungen geben.

PM des PP Rostock vom 26.03.2020

 

Meiningen (Thüringen): Körperverletzung führt in den Gewahrsam

Ein 30-Jähriger randalierte Mittwochabend in seiner Wohnung in der Eleonorenstraße in Meiningen und schlug einem anderen Mann, der sich in seiner Wohnung aufhielt, ins Gesicht. Die Beamten versuchten den 30-Jährigen zu beruhigen, aber dieser ließ sich auf keinerlei Gespräche ein. Er widersetzte sich allen polizeilichen Maßnahmen und so legten ihm die Polizisten Handfesseln an und nahmen ihn zur Unterbindung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle. In der Wohnung waren zudem weitere, nicht zur Familie gehörende Personen anwesend. Diese wurden belehrt und des Ortes verwiesen.

PM der LPI Suhl vom 26.03.2020

 

A6 / Rubigen (Bern): Lenker nach Fluchtfahrt angehalten

Am Mittwoch versuchte sich ein Autolenker auf der Autobahn bei Rubigen einer Polizeikontrolle zu entziehen. Dabei verunfallte er. Der Jugendliche wurde angehalten und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Am Mittwoch, 25. März 2020, kurz vor 13.00 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Bern auf der Autobahn A6, zwischen Bern-Ostring und Muri ein Auto mit unsicherer Fahrweise auf. Die Patrouille beabsichtigte das Fahrzeug bei der Ausfahrt Muri von der Autobahn zu führen und zu kontrollieren. Der Lenker des Fahrzeugs folgte dem Polizeiauto zunächst, schwenkte dann aber von der Ausfahrt zurück auf die Autobahn und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit in allgemeine Richtung Thun. Die Patrouille nahm mit eingeschalteten Warnvorrichtungen die Nachfahrt auf. In Rubigen verliess der Lenker die Autobahn und fuhr dort an einer stehenden Fahrzeugkolonne vorbei, wobei er mit seinem Auto ein Fahrzeug aus der Kolonne streifte.
Eine weitere Patrouille der Kantonspolizei Bern, welche sich zu diesem Zeitpunkt beim Kreisel an der Belpstrasse befand, versuchte, das nun in Richtung Rubigen fahrende Auto zu stoppen. Beim Versuch, das Polizeiauto zu umfahren, kam es zur Streifkollision, worauf das flüchtende Auto erst mit einem Kandelaber und dann einem parkierten Auto kollidierte und zum Stillstand kam.
Der minderjährige Lenker und seine Beifahrerin konnten angehalten werden. Die Beifahrerin wurde durch eine Ambulanz zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Der jugendliche Lenker wird sich vor der Justiz verantworten müssen.

PM der KAPO Bern vom 26.03.2020

 

Regis-Breitingen (Sachsen): Zwei Insassen der Jugendstrafvollzugsanstalt legen in der Zelle Feuer

Am Mittwochnachmittag wurden Polizeibeamte des Polizeirevier Borna in die Jugendstrafvollzugsanstalt Regis-Breitingen gerufen. Ein 20–Jähriger (tunesisch) und ein 21-Jähriger (marokkanisch) hatten in einer Zelle auf bisher unbekannte Art eine Matratze angezündet. Mitarbeiter bemerkten, wie sich Rauch entwickelte und löschten das Feuer. Die Insassen wurden in andere Zellen verlegt. Verletzt wurden sie nicht. Sie müssen sich nun wegen Brandstiftung verantworten.

PM der PD Leipzig vom 26.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Corona: aktuelles Einsatzgeschehen am 26. März 2020

Ein Supermarkt in Borna hatte aufgrund der bestehenden Situation Schutzmaßnahmen für die Kunden getroffen. Eine dieser Schutzmaßnahmen beinhaltete, dass Kunden den Markt nur noch mit einem frisch desinfizierten Einkaufkorb, bzw. Wagen betreten durften. Eine männliche Person, die schon ein Hausverbot für diesen Einkaufsmarkt hatte, hielt sich nicht an diese Maßnahme. Er betrat den Markt ohne Einkaufswagen und schubste am Eingang einen Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einfach zur Seite. Dabei wurde der Mitarbeiter leicht verletzt. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten den Mann im Markt. Dieser erwies sich als äußert renitent und leistete Widerstand. Neben seinem erfolglosen Einkauf erhielt er eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz, wegen Hausfriedensbruch und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PD Leipzig vom 26.03.2020

 

Görlitz (Sachsen): Offenbar in Rage und uneinsichtig

Kamenz, Macherstraße / 25.03.2020, 09:00 Uhr
Leppersdorf / 25.03.2020, 12:05 Uhr
Offenbar sichtlich in Rage und uneinsichtig ist am Mittwoch ein 32-Jähriger in Kamenz gewesen. Resultat waren am Ende des Tages insgesamt sieben Anzeigen für den Deutschen.
Der Mann war am Morgen mit einem VW auf einem Parkplatz an der Macherstraße angekommen. Dort beschädigte er augenscheinlich beim Öffner der Tür seines Transporters einen parkenden Streifenwagen und hinterließ damit etwa 300 Euro Sachschaden. Zeugen informierten den Polizisten, der mit dem Pkw unterwegs war. Als der Ordnungshüter den 32-Jährigen darauf ansprach, antwortete dieser mit Beleidigungen und einem Faustschlag in dessen Richtung. Der Beamte konnte den Angriff abwehren und den Wütenden fixieren. Auch Pfefferspray kam zum Einsatz. Unterstützung eilte hinzu.
Der Uniformierte bemerkte Alkoholgeruch in der Atemluft des Angreifers. Ein Test wies umgerechnet 1,3 Promille aus. Offenkundig war der Tatverdächtige betrunken mit seinem Transporter gefahren. Die Polizisten untersagten ihm die Weiterfahrt und zogen seinen den Führerschein ein. Eine Blutentnahme folgte. Die Beamten stellten zudem eine manipulierte HU-Plakette am VW fest. Anzeigen wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollzugbeamte, Sachbeschädigung, Trunkenheit im Verkehr, Beleidigung und Urkundenfälschung folgten. Außerdem behandelte ein Kriminalist den Beschuldigten auf dem Revier erkennungsdienstlich. Dazu nahm er Fingerabdrücke und fertigte Fotos.
Als der 32-Jährige das Polizeirevier wieder verlassen hatte, lief er offenbar geradewegs zurück zu seinem Transporter und setzte sich erneut ans Steuer. Eine Polizeistreife stoppte ihn in Leppersdorf. Um eine weitere Alkoholfahrt zu verhindern, stellten die Beamten den Fahrzeugschlüssel des Volkswagen sicher. Im Atem des Mannes war noch umgerechnet ein Promille Alkohol. Damit summierten sich eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und eine Ordnungswidrigkeitenanzeige hinzu.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 26.03.2020

 

Hoyerswerda (Sachsen): 60 Straftaten im Zusammenhang mit der Allgemeinverfügung festgestellt

Hoyerswerda, Lausitzer Platz / 25.03.2020, 18:30 Uhr
Einsatzkräfte haben am Abend einen 19-Jährigen in einem Einkaufscenter am Lausitzer Platz in Hoyerswerda kontrolliert. Dieser war damit jedoch nicht einverstanden. Er weigerte sich nach Hause zu gehen und begann stattdessen die Beamten zu bespucken und in deren Richtung zu husten. Die Polizisten konnten seinen „Auswürfen“ jedoch ausweichen. Es folgten entsprechende Anzeigen.

PM (auszugsweise) der PD Görlitz vom 26.03.2020

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Alkoholisierter Unfall-Fahrer versuchte Polizisten zu schlagen

Am Dienstag, den 24.03.20, gegen 20:30 Uhr befuhr ein 34-jähriger Pkw- Fahrer die St.-Pius-Straße in Richtung Bad Neuenahr. In Höhe der St.-Pius-Brücke wollte er nach links auf diese abbiegen. Beim Abbiegevorgang kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und landete im angrenzenden Gebüsch. Bereits bei Eintreffen an der Unfallstelle konnten die unfallaufnehmenden Polizeibeamten feststellen, dass der Unfallfahrer erheblich unter Alkoholeinwirkung stand. Während der Unfallaufnahme attackierte er einen Polizeibeamten und versuchte diesen zu schlagen. Er konnte durch die eingesetzten Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab eine Wert von 2,08 Promille. Es folgten die obligatorische Blutentnahme und der Führerschein wurde einbehalten. Gegen den 34- jährigen aus der Kreisstadt wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Verursachung eines Verkehrsunfalls unter Alkoholeinwirkung eingeleitet.

PM der PI Bad Neuenahr-Ahrweiler vom 25.03.2020

 

Oldenburg (Niedersachsen): 29-Jähriger verletzt mehrere Menschen – Ein Polizeibeamter vorerst nicht mehr dienstfähig

Ein 29-jähriger Oldenburger hat am Dienstagabend drei Menschen verletzt und mehrere Polizeibeamte auf Trab gehalten. Der aggressive Mann musste die Nacht in der Zelle verbringen.
Anwohner der Fröbelstraße hatten gegen 21.30 Uhr die Polizei alarmiert und eine Schlägerei zwischen zwei Männern gemeldet. Den Angaben zufolge war zunächst ein 46-jähriger Mann mit seinen beiden Hunden in der Fröbelstraße unterwegs. In einigen Metern Entfernung habe der Fußgänger einen anderen Mann gesehen, der mit dem Fuß gegen Mülltonnen trat und diese umstieß. Als der 46-Jährige den Mann zur Rede stellen wollte, stürmte dieser auf ihn zu und schlug ihn zu Boden. Als der 46-Jährige auf dem Boden lag, habe der Unbekannte noch mindestens zweimal zugetreten. Kurz darauf sei das Opfer in eine Wohnung geflüchtet, während der aggressive Mann von Zeugen zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten wurde. Die Beamten konnten den Beschuldigten kurz darauf als 29-jährigen Oldenburger identifizieren. Der Mann beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten und sperrte sich vehement gegen die Maßnahmen der Polizei. Bei dem Versuch, dem 29-Jährigen Handfesseln anzulegen, wurde ein 35-jähriger Beamter am Handgelenk verletzt und konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen.
Ein weiterer Beamter erlitt Kratzer im Gesicht. Der Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 25.03.2020

 

Gößweinstein (Bayern): Sonstiges

Am Dienstagnachmittag teilten besorgte Angehörige der Polizei mit, dass ein 36-jähriger Mann sich in einer psychischen Ausnahmesituation befindet und in der Wohnung randaliert. Beim Eintreffen der Streife blieb trotz guten Zuredens der unter Alkoholeinfluss stehende Mann uneinsichtig und reagierte äußerst gereizt. Den polizeilichen Maßnahmen leistete er nicht Folge, so dass mehrere Streifen angefordert wurden. Auch dadurch zeigte sich der Renitente unbeeindruckt und beleidigte die eingesetzten Beamten massiv. Bei der Gewahrsamnahme fing der Uneinsichtige zu schlagen an, bespuckte und bedrohte die Beamten. Letztendlich konnte der Mann mit vereinten Kräften gefesselt und in ein Krankenhaus verbracht werden.
Ein Ermittlungsverfahren wegen diverser Straftaten unter anderem auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PI Ebermannstadt vom 25.03.2020

 

Eschwege (Hessen): Ruhestörung in Privatwohnung endet mit Widerstandshandlungen gegen Polizisten

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde die Polizei in Hessisch Lichtenau kurz nach Mitternacht zu einer Ruhestörung in die Straße im Tal in Hessisch Lichtenau gerufen. Anwohner hatten sich zuvor über überlaute Musik aus einer dortigen Privatwohnung beschwert.
Die Beamten suchten die betreffende Wohnung auf und stellten bei einer 23-jährigen Frau aus Hessisch Lichtenau schließlich einen Tablet-PC sicher, der über eine Musikanlage gekoppelt war und über den die Frau zusammen mit dem 24-jährigen Wohnungsinhaber laute Musik gehört hatte. Bei der Sicherstellung des Tablet-PC kam es dann zu Widerstandshandlungen seitens der Frau gegenüber den Beamten, die Frau versuchte die Beamten zu schlagen und verhielt sich äußerst aggressiv. Die Beamten konnten den Angriff aber schnell mittels einfacher körperlicher Gewalt abwehren.
Die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Nachdem die Beamten abrückten, kam es gegen 01.15 Uhr erneut zu einer Ruhestörung aus der gleichen Wohnung, so dass die Beamten nochmals vorstellig werden mussten und neben dem zuvor sichergestellten Tablet auch noch die Musikanlage in Verwahrung nehmen mussten.

PM des PP Nordhessen vom 25.03.2020

 

Rheinfelden (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet und Polizisten beleidigt – Gewahrsam

Unbelehrbar zeigten sich am Dienstagabend drei Männer in Rheinfelden. Zunächst vielen die Drei auf einem Tankstellengelände auf, wo sie gemeinsam Alkohol konsumierten und den Betrieb störten. Einem polizeilichen Platzverweis kamen sie hierbei noch widerwillig nach und verzogen sich. Gegen
22.30 Uhr meldete ein Zeuge dann eine Dreier-Gruppe auf einem Schulhof in der Karl-Fürstenberg-Straße. Wiederum handelte es sich um die drei Männer. Einem weiteren Platzverweis leisten sie jedoch keine Folge und begannen die Polizeibeamten zu beleidigen. Schließlich mussten zwei Männer, im Alter von 20 und 23 Jahren, in Gewahrsam genommen werden, wogegen sich 23-Jährige heftig zur Wehr setzte. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Neben den Kosten für den Aufenthalt bei der Polizei kommen auf die Männer nun entsprechende Strafverfahren unter anderem wegen Widerstandes, Beleidigung und Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz zu.

PM des PP Freiburg vom 25.03.2020

 

Oberwolfach (Baden-Württemberg): Beamte bedroht

Nach einer zunächst verbalen Streitigkeit zwischen einem 23-Jährigen und dessen Vermieter am Dienstagabend sieht der junge Mann nun strafrechtlichen Unannehmlichkeiten entgegen. Die Beamten des Polizeireviers Haslach wurden gegen 21.30 Uhr zu dem betroffenen Anwesen gerufen und um Hilfe gebeten. Im Zuge der Kontaktaufnahme mit dem 23-Jährigen zeigte sich dieser unmittelbar aggressiv und bedrohte die Ermittler mit einem Messer. Letzteren gelang es, unter massivem Einsatz von unmittelbarem Zwang und unter Verwendung des Pfeffersprays den Mann zu Boden zu bringen. Er wurde unter weiterem Widerstand in Gewahrsam genommen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte er unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden haben.

PM des PP Offenburg vom 25.03.2020

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand und beißt Polizisten

Ein Bielefelder widersetzte sich am Dienstagabend, den 24.03.2020, an der Oelmühlenstraße Polizisten, versuchte sie mit Eisenstangen zu schlagen und biss einen Beamten in die Hand.
Gegen 18:30 Uhr meldete der Hausmeister eines Mehrfamilienhauses an der Oelmühlenstraße der Polizei telefonisch einen randalierenden Hausbewohner, der andere Bewohner mit einem Messer bedrohe.
Als die Streifenwagenbesatzung eintraf, kam ihnen der 42-jährige Randalierer in der Grundstückseinfahrt mit einer angezündeten Zigarette in der Hand entgegen.
Die Beamten sprachen den Mann an, der aggressiv reagierte und mit Fäusten nach den Einsatzkräften schlug. Ein Polizist setzte Pfefferspray ein. Der 42-Jährige lief daraufhin zu einem nahegelegenen Sperrmüllhaufen und griff sich dort zwei Eisenstangen.
Mit den Stangen in den Händen lief er laut schreiend auf die Polizisten zu und versuchte sie mit den Metall-Stangen zu schlagen. Die Beamten wichen den Schlägen aus, traten beiseite und sprühten Pfefferspray, so dass der Angreifer sich zurückzog und die Eisenstangen fallen ließ.
Diesem Moment nutzten die Streifenbeamten, ergriffen ihn und versuchten den sich weiter wehrenden Mann festzuhalten. Zwei 55- und 51-jährige Zeugen kamen den Polizisten zur Hilfe und gemeinsam gelang es, den Randalierer zu Boden zu bringen. Während ein Polizist den Oberkörper des Liegenden fixierte, leistete dieser weiterhin Widerstand und schaffte es, dem Polizisten durch die Handschuhe in die Hand zu beißen. Mit Hilfe weiterer eintreffender Streifenwagenbesatzungen fesselten sie den polizeibekannten Bielefelder. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten kein Messer.
Der leicht verletzte Polizist wurde ärztlich versorgt. Ein Arzt entnahm den vorläufig Festgenommenen eine Blutprobe. Gegen den 42-Jährigen ist ein Strafverfahren wegen Wiederstands sowie versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Bielefeld vom 25.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): 23-Jähriger randaliert an zwei Orten

Sein aggressives Verhalten hat einem jungen Mann aus dem Stadtgebiet am Dienstag eine Strafanzeige eingebracht. Dem 23-Jährigen wird vorgeworfen, in der Mittagszeit sowohl in der Karl-Marx-Straße als auch in der Fackelstraße eine Sachbeschädigung begangen zu haben.
Gegen halb 1 wurde der Polizei zunächst ein Randalierer in der Fußgängerzone gemeldet. Der Mann habe an einem Imbiss – ohne erkennbaren Grund – die Ladentheke abgeräumt und sei dann weiter in Richtung Mall gelaufen.
Während die Streife nach dem Täter suchte, ging eine weitere Meldung aus der Karl-Marx-Straße ein. Hier hatte ein Mann (vermutlich schon vor dem Vorfall in der Fußgängerzone) in einer öffentlichen Einrichtung eine Tür eingetreten. Die Beschreibung des Täters passte auch auf den Randalierer aus der Fackelstraße.
Der Tatverdächtige konnte wenig später in der Pariser Straße gesichtet werden.
Von den Polizeibeamten angesprochen, reagierte der Mann sofort aggressiv. Die Vorwürfe bestritt er.
Wegen seines sprunghaften Verhaltens wurde der 23-Jährige vorsorglich aus Eigenschutzgründen gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle genommen. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Mann in diesem Jahr schon mehrfach wegen Gewaltdelikten und Hausfriedensbruch aufgefallen ist.
Auf ihn kommt nun ein weiteres Strafverfahren zu.

PM des PP Westpfalz vom 25.03.2020

 

Berlin/Pankow: Polizeikräfte mit Holzlatte attackiert

Kräfte des Polizeiabschnitts 14 und der 24. Eisatzhundertschaft nahmen gestern Mittag in Karow einen Mann fest, der sich mit einer Holzlatte in einer Kirche befand. Gegen 13 Uhr soll sich der 43-Jährige in die Kirche in Straße Alt-Karow begeben haben, in der er den Innenraum zunächst stark verwüstet haben soll. Danach zog er sich auf den Orgelbalkon zurück und schrie unverständliche Worte. Beim Versuch der Beamten, auf den Mann zuzugehen, nahm er eine Holzlatte zur Hand und wehrte so die Kräfte ab. Danach schlug er weiter auf das Mobiliar der Kirche ein. Nach dem Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte beruhigte sich der Mann immer noch nicht. Er schlug dann mit der Holzlatte auf einen Beamten ein, welcher sich mit einem Schutzschild dem aufgebrachten Mann näherte. Letztendlich wurde der 43-Jährige von Kräften der 24. Einsatzhundertschaft festgenommen, wobei er weiterhin mit der Holzlatte um sich schlug. Die getroffenen Polizeikräfte wurden nicht verletzt. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der Mann in einem Krankenhaus einem Arzt vorgestellt.

PM des PP Berlin vom 25.03.2020

 

Sachsenheim-Großsachsenheim (Baden-Württemberg): junge Männer nehmen Kontrolle zum Anlass sich mit der Polizei anzulegen

Mit drei äußerst aggressiv auftretenden jungen Männern bekam es eine Streifenwagenbesatzung des Polizeipostens Sachsenheim am Dienstag gegen 18.40 Uhr auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarkts in der Karl-Heinz-Lüth-Straße in Großsachsenheim zu tun. Die beiden Beamten führten Kontrollen die Corona-Verordnung betreffend durch und stellten fest, dass drei junge Männer gemeinsam in einem VW auf den Parkplatz gefahren waren. Hierauf sollten sie kontrolliert werden. Doch bereits beim Aussteigen reagierten die drei polizeibekannten Personen provokant und aggressiv auf die Polizistin und ihren Kollegen. Die Kontrollmaßnahme wurde sogleich angezweifelt. Zunächst verweigerten der 19- und die beiden 20-Jährigen die Herausgabe ihrer Ausweise und gaben auf Fragen Unwahrheiten an. Einer der beiden 20 Jahre alten Männer begab sich während der Kontrollmaßnahme zurück zu seinem VW, angeblich wollte er etwas trinken. Tatsächlich versuchte er wohl einen kleinen Beutel mit Marihuana verschwinden zu lassen, den er in seiner Kleidung mitführte und fallen ließ.
Dies blieb jedoch von den Beamten nicht unbemerkt. In der Folge wurde dem 20-Jährigen ein Tatvorhalt wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gemacht. Hierüber regte sich der zweite 20-Jährige auf und beleidigte der Beamten schließlich auch. Um die weiteren Maßnahmen durchführen zu können und da die drei jungen Männer den einzuhaltenden Mindestabstand ständig unterschritten, forderten die beiden Polizisten Unterstützung durch zwei weitere Streifenwagenbesatzungen an. Im weiteren Verlauf wurden alle drei Personen sowie der PKW durchsucht. Bei dem 19-Jährigen fanden die Polizisten eine Kräutermühle, die zum Zerkleinern von Cannabis benutzt werden kann. Die Durchsuchung des VW förderte mehrere Tabletten eines rezeptpflichtigen Schmerzmittels zu Tage, das als Rauschmittel missbraucht werden kann. Das Betäubungsmittel, die Mühle sowie die Tabletten wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie wegen Beleidigung dauern an. Darüber hinaus müssen alle drei Männer mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen Verstoßes gegen die Corona-Verordnung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 25.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Randalierer eingewiesen

Auf dem Bismarckplatz wurde gestern um 18.20 Uhr ein Randalierer gemeldet, der bereits einen dort abgestellten Audi beschädigt hatte; Schadenshöhe ca. 1.500 Euro. Vor Ort wurde ein polizeilich bekannter 29-jähriger Deutscher angetroffen. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. In einem Krankenhaus sollte seine Gewahrsamsfähigkeit festgestellt werden. Während der Maßnahmen versuchte der 29-Jährige die Polizeibeamten zu treten und traf einen Beamten am Arm. Weiterhin beleidigte er einen Arzt sowie die Polizisten. Eine Spuckschutzhaube wurde dem Mann angelegt. Die Gewahrsamstauglichkeit wurde durch den Arzt verneint und der Mann wurde auf eine psychiatrische Station eingewiesen. Zusätzlich wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Als dort die Spuckhaube abgenommen wurde, spuckte der 29-Jährige sofort in Richtung des Arztes, sodass die Haube wieder aufgesetzt wurde. Insgesamt wurden gegen den Mann fünf Ermittlungsverfahren, darunter Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Nord vom 25.03.2020

 

Berlin/Lichtenberg: Polizeikräfte nach Hitlergruß mit Messer bedroht

Bei einem Einsatz bedrohte ein Mann in Lichtenberg gestern Abend Polizeikräfte mit einem Messer. Nach bisherigen Ermittlungen beobachtete ein nicht im Dienst befindlicher Polizist gegen 21.40 Uhr in der Siegfriedstraße den 36-jährigen Mann dabei, wie er mehrmals den Hitlergruß gezeigt haben soll. Er alarmierte Unterstützungskräfte und zeigte diesen eine Wohnung, in die der Mann zwischenzeitlich gegangen war. Als der 36-Jährige die Wohnungstür öffnete, hielt er ein Messer in der Hand und bedrohte damit die uniformierten Kräfte. Ein Polizist zog daraufhin seine Dienstwaffe und forderte den Angreifer auf, das Messer fallen zu lassen. Der Aufforderung kam er nach und flüchtete ins Badezimmer, in dem er festgenommen werden konnte. Bei seiner Durchsuchung fanden die Kräfte ein zweites Messer griffbereit in seiner Jacke. Anschließend wurde der Festgenommene in ein Gewahrsam gebracht, in dem er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung und einer Blutentnahme unterziehen musste.

PM des PP Berlin vom 25.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): „Corona“- Uneinsichtige Parkbesucher beleidigen eingesetzte Beamte- Polizei schreitet konsequent ein

45128 E.-Südviertel: Im Rahmen ihrer Streifenfahrt durch das Südviertel gestern Mittag (24. März, 13 Uhr) bemerkten Polizeibeamte der Wache Mitte im Stadtgarten eine vierköpfige Gruppe (zw. 34 und 50 Jahre alt) von Männern, die am dort befindlichen Teich saßen und, mit einem Getränk in der Hand, ein Gespräch führten. Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus sind zum Schutz vor Neuinfizierungen grundsätzlich Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen untersagt. Daher begaben sich die Beamten zu der Gruppe und erläuterten die aktuelle Rechtslage.
Insbesondere zwei Essener (49/35) zeigten sich uneinsichtig, unterschritten mehrfach den Mindestabstand von 1,5 Meter und zogen die Maßnahmen ins Lächerliche. Die Polizeibeamten nahmen die Personalien der Männer auf und fertigten gegen alle vier Männer Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Sie müssen mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 200 Euro rechnen. Die beiden 49 und 35 Jahre alten Essener beleidigten die Polizisten im Gespräch, sodass diese noch mit einer Strafanzeige rechnen müssen. Den ausgesprochenen Platzverweisen folgten die Männer. Die Polizei unterstützt die Ordnungsbehörde bei der Durchsetzung der neuen Bestimmungen im Kampf gegen das Coronavirus. Unser gemeinsames Ziel, die Bevölkerung bestmöglich zu schützen, hat höchste Priorität.

PM der POL Essen vom 25.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Streit unter Brüdern – Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte – Hanfplantage aufgefunden

Regensburg. Nach einem Streit untereinander kommen auf zwei Brüder mehrere Strafanzeigen zu.
Am Dienstag, den 24.03.2020 gegen 22:00 Uhr kam es zwischen zwei volljährigen Brüdern in deren Regensburger Wohnung zu einem lauten Streit, der in einer körperlichen Auseinandersetzung mündete. Kurz darauf trafen mehrere von den Nachbarn telefonisch verständigte Polizeibeamte ein. Noch im Treppenhaus trafen sie auf die beiden sichtlich alkoholisierten und aggressiven Brüder. Zumal die Beamten Marihuanageruch aus der Wohnung der beiden wahrnahmen, sollten sie in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrten sich die beiden heftig mit Schlägen und Tritten. Trotzdem konnten sie in festgenommen und bei der PI Regensburg Süd ausgenüchtert werden. In der Wohnung wurde eine kleinere selbst angelegte Hanfplantage aufgefunden und sichergestellt werden.
Bei dem Vorfall wurden insgesamt drei Polizeibeamte, davon einer im Gesicht, verletzt.
Die PI Regensburg Süd leitete jeweils Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz, wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und der Körperverletzung untereinander gegen die Brüder ein.

PM der PI Regensburg Süd vom 25.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen stoppte die Fahrt einer mutmaßlich angetrunkenen und aggressiven Mülheimer Autofahrerin

45359 E.- Schönebeck: In der vergangenen Nacht (Mittwoch, 25. März gegen 00:50 Uhr) fiel Polizeibeamten auf der Frintroper Straße ein langsam fahrender grauer Mercedes auf, dessen Fahrerin augenscheinlich in „Schlangenlinien“ fuhr. Nachdem die Fahrerin nicht auf die Haltesignale des verfolgenden Streifenwagens reagierte, überholten die Beamten und stoppten die B-Klasse mit dem abbremsenden Dienstwagen. Da die 32-jährige Mülheimerin nicht die erforderlichen Ausweispapiere vorlegen konnte und deutliche Ausfallerscheinungen zeigte, setzten die Polizisten sie zum Transport in den Streifenwagen. Schon dem Weg zur Polizeiinspektion Nord, wo ihre Identität festgestellt und eine Blutprobe entnommen werden sollte, sperrte sich die Fahrerin gegen die polizeilichen Maßnahmen und biss schließlich einen der Beamten. Erst mit angelegten Handfesseln beruhigte sich die Frau. Gegen sie wird jetzt strafrechtlich ermittelt.

PM der POL Essen vom 25.03.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Beziehungsstreit endet in Arrestzelle

Am Dienstag, um 23:15 Uhr, wurde die Polizei alarmiert, dass im Bereich Herstallturm zwei Personen einen heftigen verbalen Streit austragen würden. Mehreren Anrufen zu Folge verlagerte sich die Auseinandersetzung, nun auch körperlich, bis zur Kolpingstraße, bis die alarmierten Streifen eintrafen. Hier konnte ein 33-Jähriger angetroffen werden, der erheblich alkoholisiert war und von der Täterin mehrfach mit Hand und Faust ins Gesicht geschlagen worden war. Seine gleichaltrige Kontrahentin verhielt sich gegenüber der Streife sofort äußerst aggressiv und drohte, so dass ihr Handfesseln angelegt werden sollten. Ihr wurde der Gewahrsam erklärt, worauf sie sich massiv gegen das Verbringen zum Dienstauto sträubte und die Beamten attackierte. Beim Einliefern in die Haftzelle beleidigte sie außerdem die Ordnungshüter und musste mit unmittelbarem Zwang „hinter Gitter“ gebracht werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet, die durch einen Arzt auf der Dienststelle durchgeführt wurde. Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte wird vorgelegt.

PM der PI Aschaffenburg vom 25.03.2020

 

St. Veit (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt.

Am 24. 03. gegen 19:15 Uhr kam es in einer Wohnung in St. Veit/Glan zwischen einer 39-jährigen und einer im gemeinsamen Haushalt lebenden 40-jährigen Frau zu einem lautstarken Streit mit tätlicher Auseinandersetzung worauf hin Wohnungsnachbarn und die 39-jährige selbst Anzeige erstatteten. Im Zuge der Sachverhalts-ermittlung wurde gegen die 40-jährige alkoholisierte Frau ein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen, wobei sie sich gegenüber den Beamten renitent verhielt und mit Händen und Füßen um sich schlug und trat und einen Beamten dabei im Brustbereich traf. Die 40-Jährige wurde in der Folge vorläufig festgenommen. Sie wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 25.03.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): 28-Jähriger verletzt Polizeibeamten

So stark verletzt, dass er danach seinen Dienst beenden musste, wurde am Dienstagabend ein Polizeibeamter in Pforzheim bei der Gewahrsamnahme eines 28-Jährigen.
Kurz nach 19 Uhr eilten Polizeibeamte zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Brüdern in der Bahnhofstraße. Nach Eintreffen der Ordnungshüter zeigte sich der 28-jährige Beteiligte sofort verbal aggressiv. Nachdem alle Versuche der Beamten, den tobenden Mann zu beruhigen, scheiterten, wurde ihm daraufhin der Gewahrsam erklärt. Als er dann von der Örtlichkeit wegbegleitet werden sollte, wehrte sich der 28-Jährige dagegen massiv und wurde handgreiflich. Erst mit Verstärkung und dem Einsatz von Pfefferspray, gelang es den Einsatzkräften, den 28-jährigen Mann zu überwältigen. Hierbei verletzte sich einer der Beamten so stark am Handgelenk und im Nackenbereich, dass er bis auf weiteres dienstunfähig wurde. Der 36-Jährige schien die vorherige Auseinandersetzung mit seinem Bruder zu diesem Zeitpunkt wohl vergessen zu haben und griff nun seinerseits die Polizeibeamten an, sodass die Einsatzkräfte auch gegen ihn Pfefferspray einsetzen mussten. Beide erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.

PM des PP Pforzheim vom 25.03.2020

 

Dietzhölztal (Hessen): 25-Jähriger randaliert, beleidigt und hustet absichtlich

Mit einer Ausnüchterung im Polizeigewahrsam sowie Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und versuchter Körperverletzung endete für einen 25-Jährigen heute in den frühen Morgenstunden (25.03.2020) ein Polizeieinsatz.
Gegen 02.50 Uhr steuerten zwei Streifenwagen ein Wohnhaus in Ewersbach an. Ein 25-jähriger Bewohner war ausgerastet und hatte mehrere Türen zerschlagen.
Offensichtlich war es unter Alkoholeinfluss zu Streitigkeiten zwischen den Bewohner gekommen. Der Aggressor sperrte sich gegen seine Festnahme und trat vergeblich nach den Ordnungshütern. Anschließend hustete er mit dem Hinweis auf eine Corona-Erkrankung absichtlich in Richtung der Kollegen. Daraufhin setzten sie ihm eine sogenannte „Spuckmaske“ auf – eine Haube, die verhindert, dass die Spucke die Kollegen trifft. Der 25-Jährige reagierte mit wüsten Beschimpfungen.
Unter anderem beleidigte er einen der Kollegen als „Scheiß-Türken“. Auf der Fahrt zur Dienststelle versuchte er mit angelegten Handschellen den neben ihm sitzenden Polizisten mit Kopfnüssen zu treffen und beschimpfte ihn als „Scheiß-Bullen“ und „Hurensohn“. Die Schimpftiraden gegen die Kolleginnen und Kollegen setzten sich solange fort, bis er in der Zelle saß.

PM des PP Mittelhessen vom 25.03.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Aggressiver Schwarzfahrer durch die Bundespolizei festgenommen

Ein aggressiver Schwarzfahrer musste durch die Bundespolizei im Hauptbahnhof Freiburg vorläufig festgenommen und gefesselt werden. Der 31-jährige deutsche Staatsangehörige reiste am Dienstagmittag mit dem Intercity von Basel nach Freiburg im Breisgau als er von einem Kontrolleur nach dem Fahrschein gefragt wurde. Der Mann reagierte so aggressiv und uneinsichtig, dass er im Freiburger Hauptbahnhof durch die Bundespolizei einer Identitätsüberprüfung unterzogen wurde. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 31-Jährige so aggressiv, dass er gefesselt werden musste. Auch die Durchsuchung des Mannes war nur unter Zwang möglich. Letztendlich konnte die Identität des Mannes festgestellt werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte durch die Bundespolizei eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 25.03.2020

 

Donauwörth (Bayern): Beleidigung nach Festnahme

Ein 29-jähriger Ulmer wurde gestern, um 16.45 Uhr, im Rahmen einer Fahndung wegen gefährlicher Körperverletzung mittels Teleskopschlagstock im angrenzenden Mittelfranken von Kontrollkräften der Polizeiinspektion Donauwörth auf der B2, Höhe Itzing, in seinem Pkw angehalten und vorläufig festgenommen. Der Aufgegriffene beleidigte die Beamten dabei massiv. Er wurde in die Arrestzelle der Inspektion verbracht. Hierbei konnte bei der Durchsicht seiner persönlichen Gegenstände ein zweiter Führerschein aufgefunden werden, den der Mann zuvor bei der Stadt Ulm schriftlich als verloren gemeldet hatte. Bei der Abfrage des Dokuments im polizeilichen Datenbestand ergab sich daher ein Fahndungstreffer. Der Führerschein wurde sichergestellt und der Inhaber unter anderem wegen Beleidigung der Beamten sowie eines Verstoßes gegen die CoVID-Allgemeinverfügung – die Begehung von Straftaten und die Flucht vor der Polizei sind keine dort genannten Gründe, die eigene Wohnung zu verlassen – angezeigt. Zusätzlich stellte die zuständige PI Treuchtlingen Haftantrag gegen den 29-Jährigen bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wegen der vorausgegangenen Gewaltdelikte in deren Dienstbereich.

PM der PI Donauwörth vom 25.03.2020

 

Bodenkirchen (Bayern): Brand eines Einfamilienhauses – ein Kind und ein Mann verstorben, mehrere Personen verletzt – Update

Nach dem Brand eines Einfamilienhauses erlagen ein vierjähriger Junge und sein Vater den schweren Brandverletzungen. Weitere Familienmitglieder werden notversorgt.
Wie bereits berichtet kam es heute (25.03.2020), gegen 10.30 Uhr, aus bisher unbekannter Ursache zu einem Brand in einem Einfamilienhaus. Zum Brandzeitpunkt befand sich die gesamte siebenköpfige Familie in dem Wohnhaus. Die Familie besteht aus zwei Erwachsenen, dem 46-jährigen Familienvater und seiner 35-jährigen Ehefrau, sowie fünf Kindern im Alter von 1-12 Jahren. Nachdem die Brandmeldeanlage anschlug, konnten die Mutter und ein 8-jähriger Junge das Haus noch rechtzeitig verlassen. Der Vater und die vier weiteren Kinder mussten von den Feuerwehrkräften aus dem brennenden Haus gerettet werden.
Trotz intensiver Reanimationsmaßnahmen vor Ort ist ein vierjähriger Junge noch am Unglücksort an den Folgen des Brandes verstorben. Der 46-jährige Vater erlag wenig später seinen schweren Verletzungen in einem Landshuter Krankenhaus. Die übrigen drei Kinder befinden sich in verschiedenen Krankenhäusern und werden dort notversorgt. Der Gesundheitszustand der weiteren Kinder ist kritisch. Die Polizei wird bei relevanten Änderungen nachberichten.
Durch die Rauchentwicklung wurden auch zwei Polizeibeamte leicht verletzt, sie konnten vor Ort ambulant behandelt werden.
Das Einfamilienhaus wurde durch den Brand erheblich beschädigt und kann wohl nicht mehr restauriert werden. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten Schätzungen ca. 300.000 Euro betragen.
Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, die kriminalpolizeilichen Ermittlungen hierzu dauern an.

PM des PP Niederbayern vom 25.03.2020

 

Solingen (Nordrhein-Westfalen): Polizei-Kradfahrer rettete sich durch Sprung

Auf einem Parkplatz an der Grünewalderstraße sprach am heutigen frühen Nachmittag (25.03.2020) ein 49-jähriger Leverkusener eine in ihrem Pkw sitzende 41-jährige Solingerin an. Als die Frau nicht reagierte, griff der Unbekannte zunächst durch das offene Fenster, öffnete die Fahrertür, zog sie aus ihrem Pkw und flüchtete in dem Fahrzeug. Im Rahmen der sofortigen Fahndungsmaßnahmen konnte der Täter durch einen Polizeikradfahrer entdeckt werden. Auf einem Feldweg im Bereich Nöhrenhauser Kotten blockierte der Kradfahrer den Weg mit seinem Krad und ging auf den Pkw zu. Der Beschuldigte wendete, beschleunigte stark und fuhr auf den Beamten zu, der nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenstoß vermied. Durch alarmierte Verstärkungskräfte konnte der Beschuldigte wenige Meter später angehalten und widerstandslos festgenommen werden. Wegen Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt nun eine Mordkommission gegen den polizeilich bereits bekannten Mann.

PM der POL Wuppertal vom 25.03.2020

 

Erfurt (Thüringen): Gestellt

Gestern Nachmittag versuchte ein Diebespärchen in Erfurt in eine Wohnung einzubrechen. Anwohner bemerkten das Treiben und informierten die Polizei. Die Beamten stellten das Duo, beide wehrten sich mit Händen und Füssen gegen die Festnahme. Vor allem die Frau war kaum zu bändigen, sie verletzte eine Beamtin, zerriss ein Uniformteil und beschädigte den Funkstreifenwagen. Beide waren stark alkoholisiert und verbrachten die Nacht in Gewahrsam. Heute Vormittag wurde durch die Staatsanwaltschaft Erfurt entschieden, dass das Gaunerpärchen wieder auf freien Fuß zu setzen ist.

PM der LPI Erfurt vom 25.03.2020

Aalen (Baden-Württemberg): Streitigkeiten vor Baumarkt

Am Montag um kurz vor 16:45 Uhr kam es aufgrund der Corona-Verordnung zu Streitigkeiten vor einem Baumarkt im Hasennest. Der Zugang zum Baumarkt wird derzeit durch Sicherheitskräfte überwacht, welche die Anordnung haben, nur einer bestimmten Personenzahl Zutritt zum Markt zu gewähren. Zudem dürfen die Personen nur einzeln den Markt betreten. Zum genannten Zeitpunkt wollten drei Männer gemeinsam in den Markt, was aufgrund der Verordnung nicht gestattet wurde.
Daraufhin betraten die drei Männer nacheinander den Markt und trafen sich im Markt wieder. Nachdem sie hierauf angesprochen wurden, beleidigten sie das Personal. Vor dem Markt steigerte sich die Situation, so dass die Polizei gerufen werden musste. Nachdem zwei der Männer gegenüber der Polizei die Angaben ihrer Personalien verweigerten und daraufhin einzeln nach Ausweisdokumenten durchsucht wurden, verhielt sich ein 30-Jähriger aus der Gruppe aggressiv und stieß einen Beamten zur Seite. Nach der Feststellung der Personalien wurde gegen die drei Männer ein Platzverweis ausgesprochen. Die drei Männer müssen nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Aalen vom 24.03.2020

 

Rastatt, Niederbühl (Baden-Württemberg): Geflüchtet und Widerstand geleistet

Weil er sich einer Kontrolle entzogen, Widerstand geleistet und Beamte beleidigt hat, erwarten einen Jugendlichen seit Montagabend Strafanzeigen. Nachdem eine Zeugin Beamte des Polizeireviers Rastatt gegen 19:40 Uhr über eine betrunkene Person, welche einen Roller mit sich führte, informierte und die Beamten den das Zweirad schiebenden Jugendlichen in der Baulandstraße kontrollieren wollten, ließ dieser sein Zweirad zurück und ergriff die Flucht. Kurz darauf folgte dennoch die vorläufige Festnahme durch die Ordnungshüter. Hierbei und beim Transport zur Dienststelle leistete der 16-Jährige erheblichen Widerstand und beleidigte die Polizisten. Nachdem sich keine Hinweise auf weitere Straftaten ergaben wurde der offenbar alkoholisierte junge Mann an Erziehungsberechtigte übergeben.

PM des PP Offenburg vom 24.03.2020

 

Coburg (Bayern): Coburger Polizisten bei Durchsetzung der Ausgangsbeschränkung beleidigt

Eine Zusammenkunft von drei Coburgern auf dem Schlossplatz unterband eine Streife des Einsatzzuges der Coburger Polizei am Montag um 17:00 Uhr. Die drei Personen erhielten eine Anzeige nach dem Infektionsschutzgesetz sowie einen Platzverweis, da sie sich nicht an die Ausgangsbeschränkungen hielten. Die Coburger Polizisten blieben zunächst im Umfeld des Schlossplatzes, um zu sehen, ob sich die drei Personen an den Platzverweis hielten. Eine 40-jährige Coburgerin war allerdings mit den Maßnahmen der Coburger Polizisten nicht so ganz einverstanden. Sie wollte zurück, um sich wieder mit einem der Bekannten zu treffen. Als die Polizeibeamten deshalb einschritten, beleidigte die Coburgerin die Beamten aufs Übelste und zeigte ihnen den Mittelfinger. Gegen die 40-Jährige wird nun auch wegen Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten ermittelt. Letztendlich ging die Frau dann doch alleine ihres Weges und entging so einer polizeilichen Gewahrsamnahme.

PM der PI Coburg vom 24.03.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): In Gewahrsam genommen

Das renitente Verhalten eines 35-Jährigen brachte diesem am Montagabend unter anderem Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ein. Ein Passant alarmierte die Beamten gegen 18:15 Uhr, weil eine offenbar betrunkene Person in der Hauptstraße umgefallen sei. Während der, mit stark schwankendem Gang, über die Hauptstraße laufende Mann nach seinen Ausweispapieren gefragt wurde, zeigte er sich äußerst uneinsichtig und beleidigte die Ordnungshüter. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen leistete der Mittdreißiger Widerstand. Verletzt wurde niemand. Da keine Angehörigen zu erreichen waren, musste der offenbar stark Alkoholisierte die Nacht in Obhut der Beamten verbringen. Nun erwartet ihn hierfür eine Rechnung.

PM des PP Offenburg vom 24.03.2020

 

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Radfahrer im Straßenverkehr unterwegs

Am frühen Abend des gestrigen Tages wurde die Polizei in Wismar über einen augenscheinlich stark betrunkenen Radfahrer auf der Bgm.-Haupt-Str. informiert. Eine Streife des örtlichen Polizeihauptrevieres suchte den Ort des Geschehens unmittelbar auf und hielt den 47-jährigen Wismarer an. Bei dem Versuch sein Zweirad zu stoppen, fiel der Radler nahezu von seinem Gefährt.
Neben typischen Anzeichen für einen vorangegangenen Alkoholkonsum wies der Mann einen Atemalkohol von 1,86 Promille auf. Aufgrund dessen ordneten die Polizisten eine Blutprobenentnahme an und erklärten ihm das weitere Vorgehen. Der Mann zeigte sich jedoch äußerst unkooperativ. Weil er die Beamten folgend beleidigte und anspuckte wurden ihm Handfesseln angelegt und er der Dienststelle zugeführt, wo eine Blutprobenentnahme durchgeführt wurde. Den polizeibekannten 47-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr.

PM der PI Wismar vom 24.03.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): 25-Jähriger nach Widerstand und Körperverletzung festgenommen

Beamte der Polizei Dortmund haben am Montagnachmittag (23. März) einen Mann festgenommen, nachdem dieser im Bereich der S-Bahn-Haltestelle Dorstfeld-Süd auf eine Frau eingeschlagen und -getreten hatte. Bei der Festnahme leistete der Mann Widerstand.
Zeugen alarmierten gegen 16.10 Uhr die Polizei. Am Zugang zum Bahngleis der Haltestelle hatte ein junger Mann nach einer verbalen Streitigkeit einer jungen Frau zunächst die Handtasche entrissen und damit auf sie eingeschlagen.
Anschließend trat er sie auch noch. Als die Frau um Hilfe rief, flüchtete der Täter.
Während der sofort eingeleiteten Fahndung, trafen Beamte am Vogelpothsweg auf einen Mann, dessen Aussehen zur Täterbeschreibung passte. Als sie diesen kontrollieren wollten, rannte er – von einem Polizisten verfolgt – davon. Bei dieser Verfolgung zwang der Mann beim mehrmaligen Überqueren der Straße mehrere Fahrzeuge zum Abbremsen. Auf der Wittener Straße gelang es dem Polizeibeamten schließlich, den Flüchtigen zu Boden zu bringen. Bei seiner anschließenden Fixierung leistete er Widerstand, schlug und trat mehrfach in Richtung des Beamten. Mit Unterstützungskräften wurde der 25-jährige Dortmunder schließlich festgenommen und ins Polizeigewahrsam gebracht.
Der Beamte wurde leicht verletzt, verblieb aber dienstfähig. Die junge Frau, eine 23-jährige Dortmunderin und offenbar die Ex-Freundin des 25-Jährigen, lehnte eine ärztliche Behandlung ab.
Den 25-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der POL Dortmund vom 24.03.2020

 

Frankfurt/Oder (Brandenburg): Beamte beleidigt

Weil ein 22-Jähriger am 23.03.2020, gegen 21:45 Uhr, in der Nuhnenstraße vorbeifahrende Polizeibeamte durch Gesten beleidigte, stoppten diese, um den Mann zu kontrollieren. Als er die Polizisten auf sich zu kommen sah, lief er auf die Fahrbahn und beleidigte sie verbal. Trotz mehrmaliger Aufforderungen die Fahrbahn zu verlassen kam er diesen nicht nach. Als die Beamten ihn dann auf den Gehweg führten, schlug er einen der beiden Beamten. Daraufhin haben sie ihn zum Polizeirevier gebracht und eine Anzeige wegen Widerstandes aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 24.03.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aggressives Trio

Mit einem diebischen und aggressiven Trio hatte es die Polizei am späten Montagnachmittag im Gersweilerweg zu tun. Zunächst war einer der drei Männer in einem Supermarkt beim Stehlen aufgefallen – er hatte eine Flasche Rum eingesteckt und dann den Kassenbereich passiert, ohne dafür zu bezahlen.
Als ihm ein Markt-Angestellter nach draußen folgte, warf der Dieb die Flasche in einen angrenzenden Vorgarten. Dann erhielt er „Verstärkung“ durch zwei seiner Kumpels, die draußen gewartet hatten und sich dem Mitarbeiter entgegenstellten.
Auch gegenüber der alarmierten Polizeistreife verhielten sich die Männer aggressiv und gingen immer wieder in drohender Haltung auf die Beamten zu. Es gelang den Einsatzkräften aber, die Situation zu beruhigen.
Alle drei Männer sind bereits polizeibekannt. Sie standen unter Alkoholeinfluss.
Der 34-jährige Ladendieb hatte laut Schnelltest einen Pegel von 2,11 Promille.
Auf ihn kommt ein Strafverfahren zu. Alle drei Männer erhielten einen Platzverweis. Das weggeworfene Diebesgut wurde gefunden und dem Markt zurückgegeben.

PM des PP Westpfalz vom 24.03.2020

 

Wiesbaden (Hessen): In Zeiten von Corona Polizeibeamten absichtlich ins Gesicht „geniest“

Wiesbaden, Platter Straße, 20.03.2020, 15:20 Uhr
(He)Am Freitagmittag hustete und nieste ein 33-jähriger Wiesbadener einem Polizeibeamten während einer Personalienfeststellung absichtlich ins Gesicht.
Augenscheinlich wollte er damit völlig grundlos sein grundsätzliches Missfallen gegenüber den Beamten ausdrücken. Der Mann hatte gegen 15:20 Uhr, auf dem Gehweg laufend, der vorbeifahrenden Streife den Mittelfinger gezeigt. Dies geschah aus dem Nichts, ohne dass es zuvor zu einem Kontakt gekommen war. Die betroffenen Beamten entschlossen sich daraufhin eine Personalienfeststellung durchzuführen.
Auf eine entsprechende Ansprache habe der Mann sofort aggressiv und ablehnend reagiert. Als der polizeibekannte 33-Jährige aus der Kontrolle wieder entlassen wurde, täuschte er plötzlich einen augenscheinlich völlig übertriebenen „Niesanfall“ vor. Während diesem hustete und „nieste“ er einem der Beamten absichtlich ins Gesicht. Wenn dieses Verhalten schon in „normalen“ Zeiten als ekelhaft und widerwärtig zu bezeichnen ist, bekommt es in der aktuellen Situation nochmals eine ganz andere Note. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 24.03.2020

 

Oranienburg (Brandenburg): 13-Jähriger rastet aus

Ein 13-jähriger Deutscher befand sich gestern in der Augustin-Sandtner-Straße offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand. Er randalierte in der Wohnung schrie laut umher. Als Polizeibeamte vor der Tür standen, öffnete der 13-jährige die Tür und ging auf die Beamten los. Diese fixierten im anschließend am Boden. Unter Polizeibegleitung wurde er im Anschluss in ein Krankenhaus auf eine psychiatrische Einrichtung gebracht, wo er medikamentös beruhigt wurde. Für den Transport wurde ihm eine Spuckschutzhaube angelegt. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.03.2020

 

Wittenberge (Brandenburg): Polizisten beleidigt

Im Rahmen der Überprüfung der öffentlichen Plätze wurde gestern Abend um 19.40 Uhr im Clara-Zetkin-Park ein 29-jähriger polizeibekannter Deutscher auf einem Klettergerüst festgestellt. Bereits bei der Kontaktaufnahme durch die Polizisten wurden diese durch den Mann beleidigt. Der 29-Jährige verließ daraufhin das Klettergerüst. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige wegen Beleidigung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.03.2020

 

Perleberg (Brandenburg): Widerstand geleistet

Um 10.00 Uhr wurden Polizeibeamte gestern in die Bäckerstraße gerufen, weil dort ein 58-jähriger Deutscher in eine psychiatrische Eirichtung eingewiesen werden sollte. Dagegen wehrte sich der Mann derart, dass die Polizei zur Unterstützung hinzugerufen wurde. Der Mann schlug und trat in Richtung der Polizisten. Mit einfacher körperlicher Gewalt wurden die Angriffe unterbunden. Unter Polizeibegleitung wurde er anschließend in ein Krankenhaus auf eine psychiatrische Station eingeliefert

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Körperverletzung

Wegen einer sich aggressiv verhaltenden Person wurde die Polizei am Montagabend nach Bornstedt, zur Haltestelle „Rote Kaserne“ gerufen. Diese stellten vor Ort einen auf dem Boden liegenden 40-Jährigen fest, vor welchem ein 46-Jähriger stand und der sofort die Beamten bat, ihm Handfesseln anzulegen. Das taten die Polizisten auch und riefen zudem einen Retttungswagen, für den am Boden Liegenden. Der Geschädigte wirkte sehr benommen und war nicht in der Lage eine Sachverhaltsschilderung abzugeben. Der alkoholisierte Tatverdächtige, der den Geschädigten nach seinen Angaben „umgeboxt“ habe, äußerte, dass er mit seinem Handeln der Polizei helfen wolle. Hierbei allerdings wurde er mehrfach sehr aufbrausend gegenüber den Beamten. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen. Der Geschädigte wurde indes durch Rettungskräfte in eine Fachklinik gebracht.

PM der PD Brandenburg West vom 24.03.2020

 

Rochlitz (Sachsen): Musikanlage nach Ruhestörung sichergestellt

Wegen einer Ruhestörung wurden Polizeibeamte in der vergangenen Nacht mehrfach in die Obere Lindenbergstraße gerufen. Eine Zeugin hatte die Polizei verständigt, nachdem aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses mehrfach laute Musik abgespielt worden war. Vor Ort angekommen, bestätigte sich den eingesetzten Polizeibeamten der Sachverhalt. Nach einem belehrenden Gespräch regulierte der Mieter (22) die Musik. Kurz darauf wurden die Beamten erneut zur Wohnung des 22-Jährigen gerufen, da die Musik erneut laut lief. Der junge Mann verhielt sich aggressiv und widersetzte sich den Anweisungen der Polizisten. Zudem stand er augenscheinlich unter Alkoholeinfluss.
Bei der anschließenden Sicherstellung der Musikanlage versuchte der junge Mann, dies zu verhindern, indem er sich den Polizisten in den Weg stellte. Im Anschluss folgte er den Beamten bis zu ihrem Fahrzeug, wo er noch gegen die Scheibe des Streifenwagens schlug.
Die Polizei hat die Ermittlungen unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Nötigung und Beleidigung aufgenommen.

PM der PD Chemnitz vom 24.03.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Bei Festnahme eines 26-Jährigen: Polizeibeamter im Einsatz verletzt

Nachdem er unter Drogeneinfluss mit einem fremden Auto unterwegs war, hat am Montagmorgen ein 26-Jähriger versucht, zu Fuß vor Polizeibeamten zu fliehen und dabei mit einem Aufsteller nach ihnen geworfen.
Kurz vor 7 Uhr waren zwei Polizeistreifen zu einer Tankstelle in der Breslauer Straße gerufen worden. Ein 41 Jahre alter Mann hatte seinen Pkw mit laufendem Motor vor der Tankstelle abgestellt, um sich eine Zeitung zu kaufen. Während der Abwesenheit des Fahrers, nutzte der 26-Jährige die Gelegenheit und machte ohne Erlaubnis des Besitzers mit dem Auto eine Spritztour. Nach kurzer Zeit kehrte er mitsamt Fahrzeug wieder zurück. Bei einer anschließenden Personenkontrolle bemerkten die vom Autobesitzer alarmierten Polizeibeamten sofort, dass der 26-Jährige Anzeichen einer Drogenbeeinflussung zeigt. Ein durchgeführter Drogenvortest reagierte dann auch positiv auf Amphetamin, Metamphetamin und Haschisch. In der Folge versuchte der 26-Jährige zu Fuß die Flucht zu ergreifen und sich den anstehenden weiteren Maßnahmen zu entziehen. Die Polizeibeamten nahmen sofort die Verfolgung auf. Wohl um seinen Vorsprung zu vergrößern, nahm der 26-jährige Mann einen größeren Pappaufsteller der Tankstelle und warf diesen nach den hinterhereilenden Polizeibeamten, sodass einer der Ordnungshüter stürzte und sich dadurch leichte Verletzungen zuzog. Es gelang den Einsatzkräften dennoch, den Flüchtenden zu stellen und festzunehmen. Der 26-Jährige musste daraufhin eine Blutprobe abgeben und es erwarten ihn nun gleich mehrere Anzeigen.

PM des PP Pforzheim vom 24.03.2020

Kiel (Schleswig-Holstein): Festnahme nach räuberischem Diebstahl und Widerstand

Sonntagabend ist es in einer Gaardener Tankstelle zu einem Diebstahl von Getränkedosen gekommen. Als der Angestellte auf den Diebstahl aufmerksam wurde, griffen ihn die beiden Tatverdächtigen an. Ein 31-Jähriger konnte wenig später festgenommen werden.
Nach Angaben des 19 Jahre alten Angestellten und einer 44 Jahre alten Kundin der Tankstelle in der Ratzeburger Straße habe eine Frau diese gegen 19:45 Uhr betreten und umgehend verschiedene Getränkedosen in eine Tasche gesteckt. Darauf angesprochen, sei sie aggressiv geworden und habe die Tankstelle verlassen, nachdem sie sich losgerissen habe. Ihr Begleiter sei dazugekommen und habe den Angestellten ebenfalls körperlich bedrängt. Schließlich seien beide mitsamt dem Diebesgut zu Fuß geflüchtet.
Alarmierte Beamte des 3. Reviers konnten aufgrund der guten Personenbeschreibung rund zehn Minuten später den 31 Jahre alten Tatverdächtigen in der Straße Zum Brook antreffen und vorläufig festnehmen. Hierbei leistete er Widerstand. Keiner der eingesetzten Polizisten wurde verletzt. Die Getränkedosen führte er noch mit sich. Er kam ins Polizeigewahrsam. Seine Begleiterin konnte bislang nicht angetroffen werden, nach ihr wird noch gefahndet.

PM der PD Kiel vom 23.03.2020

 

Osnabrück (Niedersachsen): Schwerverletzter nach Verkehrsunfall

In der Oststraße, unweit des VFL-Stadions, ereignete sich am Sonntagnachmittag ein Verkehrsunfall, bei dem ein 16-jähriger Osnabrücker verletzt wurde. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen gab es ein Streitgespräch mit den Insassen eines älteren Ford Transits. Als sich der 16-Jährige in das geöffnete Seitenfenster lehnte oder sich daran festhielt, fuhr der Transit unvermittelt los und schleifte den Jugendlichen mit. Dieser stürzte anschließend auf die Fahrbahn und erlitt dabei schwere Verletzungen. Augenzeugen konnten das Kennzeichen des Transits ablesen, welcher sich mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Buersche Straße entfernte. Der Verletzte wurde in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht. Das flüchtige Fahrzeug wurde später in Melle angetroffen und insgesamt fünf Männer, im Alter zwischen 15 und 30 Jahren, vorläufig festgenommen. Eine Person leistete Widerstand gegen die Beamten. Allen Männern wurden die Mobiltelefone und Oberbekleidung abgenommen, sie dienen als Spurenträger. Die Polizei hat mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Verkehrsunfallflucht, gefährlicher Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand der Ermittlungen. Wer Zeuge des Vorfalls geworden ist und vor Ort noch nicht mit der Polizei gesprochen hat, möge sich bitte bei den Beamten unter der Rufnummer 0541/327-2315 oder -2115 melden.

PM der PI Osnabrück vom 23.03.2020

 

Regensburg (Bayern): Polizeibeamten am Telefon beleidigt

Am frühen Montagmorgen meldete sich ein 45-Jähriger telefonisch bei der Polizeiinspektion Regensburg Nord bzgl. einer Familienstreitigkeit. Während des Gesprächs mit dem Beamten, schrie ein Begleiter des Anrufers aus dem Hintergrund ins Telefon. Hierbei forderte er den Polizeibeamten in beleidigender Weise auf, eine Streife zu entsenden. Dies geschah auch. Die Beamten konnten vor Ort ermitteln, dass die unsägliche Bemerkung von einem 21-Jährigen Regensburger ausging. Diesen erwartet eine Anzeige wegen Beleidigung. Einen Einsatzgrund für die Polizei gab es an der Örtlichkeit nicht.

PM der PI Regensburg Nord vom 23.03.2020

 

Dillenburg (Hessen): Verfolgungsfahrt von Wetzlar nach Limeshain / 43-Jähriger wird im Polizeigewahrsam ausgenüchtert

Wetzlar und Limeshain: Am Sonntagabend (22.03.2020) lieferte sich ein 43-Jähriger eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei. Er hatte sich nach einer Trunkenheitsfahrt am Nachmittag den Ersatzschlüssel seines Opels gegriffen, war zurück zur Polizeistation in Wetzlar gefahren und von dort in Richtung Wetterau geflohen.
Gegen 15.00 Uhr stoppte eine Streife der Wetzlarer Polizei den 43-Jährigen mit seinem Opel Astra auf dem Karl-Kellner-Ring. Sein Alkoholtest brachte es auf
1,59 Promille. Zudem stellten die Ordnungshüter fest, dass der Wagen nicht zugelassen und die Kennzeichen entstempelt waren. Sie verriegelten den Wagen, stellten die Fahrzeugschlüssel sicher und ordneten eine Blutentnahme an. Nachdem ihm ein Arzt eine Blutprobe abgenommen hatte, durfte er die Polizeistation wieder verlassen. Um 19.40 Uhr erschien der in Hüttenberg lebende Promillefahrer auf der Wache und forderte seine Fahrzeugschlüssel zurück. Die Polizisten verweigerten die Herausgabe, was er mit der Drohung „Ich komme morgen wieder und jage euch eine Kugel in den Kopf“ quittierte und die Wache verließ.
Offensichtlich organisierte er sich den Zweitschlüssel, startete seinen Opel im Karl-Kellner-Ring und fuhr um 20.45 Uhr auf den Hof der Wetzlarer Polizeistation. Dort hupte er mehrfach und fuhr dann auf der Frankfurter Straße in Richtung A45 davon. Mehrere Funkwagenbesatzungen nahmen die Verfolgung auf.
Die Fahrt ging auf der A45 in Richtung Hanau, wo er die Anhaltezeichen der Polizisten ignorierte. An der Anschlussstelle Altenstadt (Wettteraukreis) verließ er die Autobahn, fuhr in Richtung Büdingen weiter und bog von der Bundesstraße nach Limeshain-Hainchen ab. Auf der die A45 überführenden Brücke stellten Mitarbeiter der Polizeiautobahnstation Langenselbold ihren Funkstreifenwagen quer, um den Hüttenberger in seinem Opel zu stoppen. Da dieser jedoch mit unverminderter Geschwindigkeit auf die Sperre zufuhr, entschieden sich die beiden Polizisten den Weg freizumachen. Trotzdem kam es zu einem Zusammenstoß zwischen dem BMW und dem Opel des 43-Jährigen.
Die Airbags in beiden Fahrzeuge lösten aus. Die 28 und 37 Jahre alten Autobahnpolizisten zogen sich Prellungen und HWS zu, die in einer Klinik ambulant behandelt wurden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Der Hüttenberger erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. Nach Untersuchungen im Bad Nauheimer Krankenhaus, wurde er ins Gewahrsam der Polizeistation Büdingen eingesetzt. Um 22.10 Uhr zeigte das Display des Alkoholtestes einen Wert von 1,8 Promille. Der Hüttenberger wird derzeit ausgenüchtert. Vor seiner Entlassung aus dem Polizeigewahrsam, werden ihn die Büdinger Kollegen vernehmen und erkennungsdienstlich behandeln.
Auf ihn kommen Strafverfahren wegen Trunkenheitsfahrt, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen zulassungsrechtlichen Verstößen zu.

PM des PP Mittelhessen vom 23.03.2020

 

Innsbruck (Tirol): Versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt

Polizeibeamten der PI Innsbruck-Reichenau führten am 22. März 2020 gegen 13:40 Uhr Überwachungsmaßnahmen der sichtbar abgesperrten und kundgemachten Zone im Bereich des Radweges nächst der Generl-Eccher-Straße/Tiflisbrücke durch. Im Zuge dessen hielten die Beamten einen vorerst unbekannten Radfahrer an, welcher von Osten kommend in Richtung Westen fuhr. Die Person, wie sich später herausstellte handelt es sich dabei um einen 34-jährigen Mann aus Großbritannien, wurde auf seine Übertretung nach dem COVID-19-Maßnahmengesetz aufmerksam gemacht und auf die entsprechende Lage und Gefahr im Land hingewiesen. Da seitens des Mannes jedoch offensichtlich keine Einsicht für die begangene Übertretung und den Ernst der Lage vorhanden war, wurde er zur Ausweisleistung aufgefordert. Der 34-Jährige zeigte sich nach wie vor unkooperativ und verweigerte konsequent die Bekanntgabe seiner Identität, weshalb er in weiterer Folge festgenommen werden musste. Da sich der Mann im weiteren Verlauf aktiv (herumschlagen) gegen die Verbringung in die Polizeiinspektion wehrte und sich der Festnahme widersetzte, musste er schließlich fixiert und ihm die Handfesseln angelegt werden. In der Polizeiinspektion konnte die Identität des Mannes geklärt werden. Im Zuge einer Durchsuchung konnten bei dem Festgenommenen eine Bankomatkarte sowie Geldtasche mit einem geringen Bargeldbetrag, Sozialversicherungskarte und einer Bankomatkarte lautend auf zwei andere Personen vorgefunden und sichergestellt werden. Der Mann wird nach Abschluss der Erhebungen auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Tirol vom 23.03.2020

 

Ronshausen (Hessen): Alkoholisierte Person geht auf Polizeibeamte los

Am frühen Sonntagmorgen (22.03.), wurde eine Streife der Polizei Rotenburg zu einer verwirrten vermutlich alkoholisierten Person nach Ronshausen in die Gartenstraße gerufen. Dort trafen die Beamten auf eine leicht bekleidete, stark alkoholisierte und orientierungslose Person. Im Zuge der Feststellung seiner Personalien wurde die Person aggressiver und ging mit erhobenen Fäusten auf die Polizisten los. Diese konnten den Angriff abwehren und die Person festnehmen. Der bereits polizeilich in Erscheinung getretene 21-jährige junge Mann aus Kassel wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an seine Eltern übergeben. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Osthessen vom 23.03.2020

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Randalierer kamen in das Polizeigewahrsam

Mit zwei äußerst renitenten Männern hatten es Polizeibeamte am frühen Samstagmorgen (21.03.), gegen 07:00 Uhr, zu tun.
Die beiden 19- und 20-Jährigen aus Neuss pöbelten in der Parkanlage Rosengarten „Am Obertor“ wahllos Passanten an. Als Polizisten das aggressive Duo zur Rede stellte, ging es auf die Ordnungshüter los. Beide attackierten, beleidigten und bespuckten die Polizisten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nahmen die Ordnungshüter die offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss stehenden Randalierer in Gewahrsam. Mit dieser Maßnahme waren sie offenbar überhaupt nicht einverstanden und leistete erheblichen Widerstand.
Ein Bereitschaftsarzt entnahm den jungen Männern die erforderlich gewordenen Blutproben.
Sie werden sich demnächst wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 23.03.2020

 

Leipzig (Sachsen): Vor Polizeibeamten geflüchtet

Vor Polizeibeamten geflüchtet war Sonntagnacht der Fahrer (21, deutsch) eines weißen BMW, als er im Bereich Bayrischer Platz von Beamten der Bereitschaftspolizei kontrolliert werden sollte. Der Autofahrer flüchtete durch das Stadtgebiet. Auf der Rosa-Luxemburg-Straße stellte sich ein Funkstreifenwagen als Sperre quer. Doch der BMW-Fahrer ignorierte dies und wollte rechts vorbeifahren. Dabei streifte er das Dienstfahrzeug. Der 21-Jährige konnte gestellt werden. Er war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und stand zudem unter dem Einfluss von Alkohol – Vortest: 0,48 Promille. Die Blutentnahme wurde angeordnet und in einem Krankenhaus durchgeführt. Verletzt wurde niemand. Während die Höhe des Sachschadens am Dienstfahrzeug mit etwa 1.000 Euro angegeben wurde, beträgt der Gesamtsachschaden ungefähr 2.000 Euro. Der BMW als Tatfahrzeug wurde zur Eigentumssicherung abgeschleppt. Gegen den 21-Jährigen wird wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 23.03.2020

 

Berlin/Mitte: Verkehrsunfall mit anschließender Reanimation

Gestern Abend kam ein Autofahrer in Mitte aus mutmaßlich gesundheitlichen Gründen von der Fahrbahn ab. Kurz vor 19.30 Uhr beobachteten Zeugen wie der 56-jährige Fahrer eines Mercedes an der Kreuzung Torstraße/Rosa-Luxemburg-Straße trotz grüner Ampel nicht weiter in Richtung Karl-Liebknecht-Straße gefahren sein soll. Nachdem die Fahrerin hinter ihm ihn durch das Betätigen der Hupe zur Weiterfahrt bewegen wollte, soll der Mercedes langsam angerollt und mit geringer Geschwindigkeit rechts gegen ein Gehweggeländer gefahren sein. Der 56-Jährige war nicht ansprechbar, sodass eintreffende Polizeibeamte die Seitenscheibe des Fahrzeuges einschlugen, um die Zentralverriegelung zu lösen und den Fahrer aus dem Fahrzeug zu holen. Hierbei verletzte sich ein Polizeioberkommissar leicht an der Hand. Da bei dem 56-Jährigen nur ein schwacher Puls festgestellt werden konnte, leiteten die eingesetzten Polizeikräfte, unter Beisein eines zufällig anwesenden Arztes, Reanimationsmaßnahmen ein. Diese setzten hinzualarmierte Kräfte der Feuerwehr fort, bis der 56-Jährige so kreislaufstabil war, dass er in ein Krankenhaus zu stationären Behandlung gebracht wurde. Für den Zeitraum der Rettungsmaßnahmen und der Verkehrsunfallaufnahme war die Torstraße in Richtung Karl-Liebknechtstraße gesperrt. Hiervon betroffen war auch der Busverkehr der Linie 142. Die weitere Verkehrsunfallbearbeitung übernahm der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 5.

PM (0698) des PP Berlin vom 23.03.2020

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Besuchsverbot nicht eingesehen

Wenig Einsicht in aktuelle Bestimmungen zum Schutz gegen das Coronavirus gezeigt haben am Sonntag ein 31-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau in Rhede. Das Geschehen spielte sich am späten Abend in einer städtischen Unterkunft ab: Ein Bewohner hatte die Polizei verständigt, weil ein Mitbewohner eine Unbekannte mit in das gemeinsame Zimmer gebracht hatte. Die Stadt Rhede hatte dies untersagt und zum Schutz der dort lebenden Menschen ein Besuchsverbot ausgesprochen. Die Bocholterin zeigte sich zunächst nicht bereit, sich auszuweisen und beleidigte im weiteren Verlauf die eingesetzte Beamtin. Ihr Begleiter äußerte sich zunehmend aggressiv und drohte den Beamten Schläge an.
Die Polizisten erteilten der Frau einen Platzverweis und fertigten eine Strafanzeige gegen sie wegen einer Straftat nach dem Infektionsschutzgesetz und wegen Beleidigung. Den möglichen Folgen einer weiteren Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sieht sich der 31-Jährige gegenüber.

PM der KPB Borken vom 23.03.2020

 

Greven (Nordrhein-Westfalen): Aufruf zu einer Corona Party, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Freitag (20.03) ging durch einen Zeugen ein Hinweis bei der Polizei in Greven ein, dass zu einer Corona Party aufgerufen worden sei. Wie aus den sozialen Medien zu entnehmen sei, solle die Party am Freitag (20.03.) gegen 21.00 Uhr stattfinden. Der Aufruf zu dieser Party fand über eine private Rufnummer statt. Die Polizei konnte schnell die Adresse zu dieser Rufnummer ausfindig machen. Es handelte sich dabei um eine Wohnung in der Halstrastraße.
Die Polizeibeamten fuhren zu dieser Adresse und trafen dort auf eine 47jährige Frau mit ihrem 25jährigen Sohn. Der junge Mann verhielt sich von Anfang an sehr aggressiv. Er hustete in Richtung der Beamten und sagte dabei, dass er sich in Quarantäne befände. Er habe Kontakt zu einem positiv getesteten Corona Patienten gehabt. Diese Angaben wurden offiziell bestätigt. Da sich die 47jährige Frau ebenfalls sehr unkooperativ verhielt, untersagten die Beamten jegliche Veranstaltungen in der Wohnung mit mehreren Personen. Darüber hinaus wurden das Gesundheitsamt und das Ordnungsamt über diesen Sachverhalt informiert. Die Polizeibeamten eröffneten gegen die Frau und den jungen Mann ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und vorsätzliche Körperverletzung.

PM der POL Steinfurt vom 23.03.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Angriff auf Zugbegleiter endet verletzungsfrei

Am Freitagnachmittag ist es in einer S-Bahn auf dem Weg von Karlsruhe-Durlach Richtung Hauptbahnhof zu einem Angriff auf einen Zugbegleiter gekommen. Verletzt wurde hierbei niemand.
Der 26-jährige nigerianische Staatsangehörige befand sich gegen 15:50 Uhr in der S 38853. Hier schrie und pöbelte er scheinbar grundlos herum, bis ihn der Zugbegleiter auf sein Verhalten ansprach. Unvermittelt versetzte der 26-jährige Tatverdächtige dem Mann einen kräftigen Stoß, sodass dieser ins straucheln kam.
Der angegriffene Zugbegleiter konnte sich fangen und blieb unverletzt.
Unmittelbar verständigte er die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof. Die Beamten stellten den 26-Jährigen nach einem kurzen Fluchtversuch in der Bahnhofsunterführung fest. Auch hier verhielt sich der Mann äußerst aggressiv und schrie weiter herum. Zur weiteren Klärung wurde er auf der Dienststelle polizeilich kontrolliert. Einen Grund für sein Verhalten nannte der Mann nicht.
Er beruhigte sich jedoch wieder, sodass ihn die Bundespolizisten nach Abschluss aller Maßnahmen auf freien Fuß entlassen konnten. Auf den 26-Jährigen kommt nun eine Anzeige wegen Körperverletzung zu.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 23.03.2020

 

Würzburg, Kitzingen (Bayern): Mann bremst Regionalexpress aus

Am Samstagnachmittag (21. März) stellte sich ein Mann am Kitzinger Hauptbahnhof in die Gleise, um einen Regionalexpress aufzuhalten. Bei der Festnahme leistete er Widerstand.
Am Samstagnachmittag betrat ein 19-jähriger Mann gegen 17:30 Uhr die Gleise am Kitzinger Hauptbahnhof und stellte sich vor einen einfahrenden Regionalexpress. Da der Lokführer bereits die Geschwindigkeit wegen der Einfahrt reduziert hatte, konnte der Zug nach einer Schnellbremsung gerade noch rechtzeitig vor der Person halten. Die beiden Reisenden im Zug blieben dabei unverletzt.
Alarmierte Polizeibeamte der Landes- und Bundespolizei konnten den stark alkoholisierten somalischen Staatsangehörigen von den Gleisen holen und festnehmen. Dabei leistete er Widerstand, spuckte nach den Beamten und beleidigte diese aufs Übelste. Auf der Dienststelle der Bundespolizei in Würzburg folgte eine Blutentnahme und ein freiwilliger Atemalkoholtest, der einen Wert von rund 1,4 Promille erbrachte.
Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr.

PM der BPOLI Würzburg vom 23.03.2020

 

Goslar (Niedersachsen): Ruhestörung, Beleidigung

Am Samstag, gegen 21.15 Uhr, kam es in der Mühlenstraße zu einer Beleidigung gegen Polizeibeamte. Nach einer gemeldeten Ruhestörung musste der uneinsichtige und alkoholisierte 24-jährige Goslarer in Gewahrsam genommen werden. Hierbei trat der Mann mehrfach gegen den Streifenwagen und musste gefesselt werden. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 23.03.2020

 

Kirchardt-Berwangen (Baden-Württemberg): Nach Polizeibeamten getreten

Eine einfache Ruhestörung könnte für eine 33-Jährige teuer werden. Am Samstagabend wurde die Polizei wegen der Ruhestörung in Berwangen alarmiert. Als die Beamten vor Ort die Personalien der offensichtlich für den Krach verantwortlichen Frau aufnahm, wollte diese einfach weggehen, was natürlich unterbunden wurde. Zuerst wehrte sie sich gegen die Maßnahme, dann beleidigte sie die Polizisten und trat nach ihnen. Dass bei einem Atemalkoholtest ein Wert von fast zwei Promille herauskam, ließ die Polizei nicht als Entschuldigung gelten. Die 33-Jährige muss nun mit Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 23.03.2020

 

Untersteinbach (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizisten

Am Nachmittag des Freitags der vergangenen Woche, weigerte sich ein Bewohner eines Pflegeheimes, sich in eine Psychiatrie einliefern zu lassen. Der Mann verhielt sich gegenüber seinem Pflegepersonal aggressiv, weswegen die Polizei verständigt wurde. Der 60-Jährige weigerte sich mitzukommen und bedrohte die anwesenden Polizisten. Die Lage eskalierte aufgrund des aggressiven Verhaltens des Mannes und es kam zu einer Rangelei, in welcher dieser sich der Bewohner an seiner Hand verletzte. Er riss sich los und verbarrikadierte sich in seinem Zimmer. Weil sich die eingesetzten Polizisten nicht sicher sein konnten, dass der 60-Jährige keine Waffen im Zimmer hat, wurde das Spezialeinsatzkommando verständigt. Gegen 19 Uhr wurde er ohne Widerstand durch das SEK aus seinem Zimmer geholt und zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend konnte er in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert werden. Bei dem Einsatz erlitten drei Beamte leichte Verletzungen.

PM des PP Heilbronn vom 23.03.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Betrunkener droht im Wiesbadener Hauptbahnhof mit „Corona“

Im Hauptbahnhof Wiesbaden hat ein 29-jähriger wohnsitzloser Mann Beamten der Bundespolizei mit der Ansteckung mit dem Corona-Virus gedroht.
Die Beamten hatten den Mann kurz vor Mitternacht schlafend in einer abgestellten S-Bahn angetroffen. Als sie ihn weckten und aufforderten den Zug zu verlassen war dieser nicht sonderlich erfreut und fing sofort an die Beamten auf das Übelste zu beileidigen. Da die Beleidigungen wenig Wirkung zeigten, wechselte der Mann seine Strategie und drohte mit dem Corona-Virus. Er wiederholte mehrfach das er ansteckend sei und sie ihn besser in Ruhe lassen sollten. Als die Beamten auch hierauf nicht in gewünschter Art und Weise reagierten, fing er an nach ihnen zu schlagen und zu treten. Erst als ihm letztlich Handfesseln angelegt wurden, beruhigte sich die Situation. In der Wache wurde bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,4 Promille festgestellt. Nachdem seine Personalien festgestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet war, dufte er seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen.

PM der BPOLI Frankfurt vom 23.03.2020

 

Duisburg- Mittelmeiderich (Nordrhein-Westfalen): Frau randaliert und tritt gegen Autos

Aus Langeweile, wie sie sagt, hat am Sonntagabend (22. März, gegen 18 Uhr) eine 32-Jährige auf der Heinrich-Bongers-Straße randaliert. Sie trat und schlug schreiend gegen eine Hauseingangstür sowie mehrere geparkte Autos. Dabei verletzte sie sich an den Händen. Zeugen riefen die Polizei. Die alkoholisierte Frau beleidigte die eingesetzten Beamten, ging auf sie los und trat einem Polizisten vor das Schienbein. Die Polizisten brachten die Frau zu Boden und legten ihr Handschellen an. Dabei zog sie sich weitere Verletzungen zu und kam zur Behandlung und Blutprobenentnahme ins Krankenhaus. Von da aus ging es zur Gemütsberuhigung direkt ins Gewahrsam. Die Frau muss sich jetzt mit einer Anzeige wegen Widerstandes und der Sachbeschädigungen auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 23.03.2020

 

Flughafen München (Bayern): Wer ist Franzi? -Bundespolizisten am Münchner Flughafen nehmen 36-jährigen Randalierer fest

Die Vorfahrtszone im Terminal 2 am Samstagnachmittag (21. März). Ein 36-Jähriger drosch auf einen Audi A6 ein und schrie lauthals vor sich hin. Das einzig zu verstehende Wort war ein vermutlicher Frauenname: „Franzi“. Das rief Bundespolizisten auf den Plan. Von den Beamten angesprochen, entlud sich die Aggression des Schreihalses auf die Beamten. Nachdem der Rumäne sich nicht beruhigen ließ, bedurfte es schließlich mehrerer Polizisten und Handschellen, ihn zur Raison zu bringen. Abschließend musste er Beamte der bayerischen Landespolizei auf deren Dienststelle begleiten.
Ein 40-jähriger Bundespolizist traute seinen Augen kaum, als er aus dem Fenster der Wache im Terminal 2 sah. Der Beamte hatte zuvor vom davorliegenden Parkplatz lautes Geschrei gehört. Jetzt sah er einen Mitte dreißigjährigen Mann, wie dieser außer Rand und Band auf das Dach und die Windschutzscheibe eines schwarzen Audi A6 einschlug. Zusammen mit einem Kollegen am Parkplatz angekommen und den Mann angesprochen, musste der 40-jährige Polizist unmittelbar einen Faustschlag ins Gesicht einstecken. Erst unter Mithilfe von weiteren Beamten sowie Handschellen und Fußfesseln gelang es schließlich, den Aggressor auf den Boden und unter Kontrolle zu bringen. Während der ganzen Zeit schrie der 36-Jährige nur ein Wort, den Namen „Franzi“. Was seine Aktion mit dem Namen zu tun hat und warum ihn der oder die Trägerin dieses Namens dermaßen erzürnt beziehungsweise was das alles mit dem Auto zu tun hat, wollte der Rumäne den Polizisten gegenüber nicht preisgeben.
Nachdem die Bundespolizisten den Aggressor unter Kontrolle hatten, riefen sie ihre Kollegen der bayerischen Polizei. Diese sind für die strafrechtliche Bearbeitung der offensichtlich vorliegenden Straftaten wie Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung – zumindest die Frontscheibe des Ingolstädter Automodells war geborsten – zuständig und nahmen den Festgenommenen erst einmal mit zur Wache.

PM der BPOLI Flughafen München vom 23.03.2020

 

Norderstedt (Schleswig-Holstein): Polizeibeamter durch Hundebiss verletzt

Freitagnachmittag (20.03.2020) erlitt ein Polizeibeamter eine Handverletzung bei dem Versuch einen Hund einzufangen.
Ein Passant hatte kurz nach 16 Uhr einen freilaufenden Hund im Bereich Glashütter Damm, Ecke Jägerlauf, gemeldet.
Ein Beamter der Polizeistation Norderstedt-Ost nahm sich der Sache an. Beim Versuch den Vierbeiner anzulocken, biss dem 54-Jährigen der einem Fox-Terrier ähnelnde Hund in die Hand.
Anschließend lief das Tier davon.
Es handelte sich um ein überwiegend helles Tier mit brauner Einfärbung. Das Fell war kurz und leicht struppig. Der Hund trug ein Halsband mit Marke.
Der verletzte Polizeibeamte ist zunächst nicht dienstfähig.
Das Polizeirevier Norderstedt bittet den Hundehalter, sich zu melden und sucht zudem mögliche Zeugen.
Hinweise nehmen die Beamten unter 040 52806-0 entgegen.

PM der PD Bad Segeberg vom 23.03.2020

 

Furth i.W. (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte auf dem Festplatz

Am Freitagnachmittag stellte eine Polizeistreife auf dem Festplatz in Furth im Wald eine 10-köpfige Gruppe junger Leute fest. Aufgrund des städtischen Konsumverbotes von Alkohol in der Öffentlichkeit sollte diese Menschenansammlung aufgelöst werden. Ein polizeibekannter 22-jähriger Further, der der Drogenszene zuzurechnen ist, zeigte sich sofort äußerst provokant und befolgte den polizeilichen Platzverweis nicht. Außerdem spuckte und hustete er demonstrativ in Richtung der eingesetzten Polizeibeamten und machte sich über sie lustig. Bei der nun folgenden Gewahrsamnahme leistete er erheblichen Widerstand. Zudem griffen zwei weitere Beteiligte die Beamten an und versuchten, die Maßnahme zu verhindern. Nach Eintreffen von Unterstützungskräften konnten die Angreifer schließlich festgenommen und die Ansammlung aufgelöst werden. Dabei beleidigten die Aggressoren die Beamten mit nicht druckreifen Aussprüchen. Am Ende landeten sie in der Arrestzelle. Aufgrund der hohen sozialen Verwerflichkeit des Verhaltens der Beschuldigten bestimmte die Staatsanwaltschaft Regensburg, dass das Strafverfahren gemäß der Konzeption des Polizeipräsidiums Oberpfalz zur beschleunigten Bearbeitung von Angriffen auf Polizeibeamte geführt wird. Die Täter müssen deshalb zeitnah mit einer Antwort der Justiz auf ihr Tun rechnen. Gerade in der aktuellen Situation, die ein Höchstmaß an Kooperation und Verständnis für polizeiliche und staatliche Maßnahmen erfordert, sind solche Angriffe auf Polizeibeamte besonders zu verurteilen.

PM der PI Furth im Wald vom 23.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Auseinandersetzung

Am Samstagnachmittag wurde die Polizei zum Ernst-Busch-Platz gerufen, da dort ein unbekleideter Mann Leute angreifen soll. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der 30-jährige Tatverdächtige, der zu diesem Zeitpunkt keine Oberbekleidung trug, den 41-jährigen Geschädigten aus bislang unklarer Ursache geschubst, hierbei jedoch nicht verletzt, habe. Da der Tatverdächtige augenscheinlich unter gesundheitlichen Problemen litt, wurde er in eine Fachklinik gebracht. Da er sich jedoch gegen die polizeilichen Maßnahmen wehrte, musste er hierfür fixiert werden.
Dem alkoholisierten Geschädigten wurde indes wegen seines Verhaltens ein Platzverweis ausgesprochen, dem er jedoch zunächst nicht nachkam und sich den Beamten gegenüber aggressiv und laut verhielt. Er wurde daraufhin fixiert und zum Funkwagen gebracht. Hier jedoch beruhigte er sich und zeigte sich einsichtig, so dass er nun dem Platzverwies auch nachkam.

PM der PD Brandenburg West vom 23.03.2020

 

Niedergörsdorf (Brandenburg): Nach Platzverweis folgt Gewahrsam

Gestern Abend ist die Polizei zu einem häuslichen Streit in Niedergörsdorf gerufen worden. Dort kam es zu verbalen Aggressionen zwischen einer Mutter und ihrem 43-jährigen Sohn. Da sich der Sohn in der Wohnung der Mutter aufhielt, wurde ihm für diese ein Platzverweis erteilt. Zunächst zeigte sich der 43-Jährige einsichtig. Dieser Eindruck täuschte aber, da die Kollegen kurz darauf wieder zu diesem Einsatzort gerufen wurden, da sich der Sohn wiederum zu der Wohnung begeben hatte. Dem Tatverdächtigen wurden die polizeilichen Maßnahmen angekündigt, die eintreten, sollte er sich nicht an den Platzverweis halten. Da mit einer Entspannung der Situation nicht zu rechnen war, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der Tatverdächtige vehement im Streifenwagen und bespuckte die Polizisten. Gegen den Mann, der einen Alkoholwert von 3,2 Promille hatte, wird nun wegen des Vorwurfs des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 23.03.2020

 

Höxter (Nordrhein-Westfalen): Betrunken auf dem Fahrrad in den Gegenverkehr

Ein Fahrradfahrer, der offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, fiel am Freitag, 20. März, gegen 13.30 Uhr an der Weserbrücke bei Höxter und im Bereich Brückfeld auf. Mehrfach fuhr er mit seinem Fahrrad in den Gegenverkehr, so dass andere Verkehrsteilnehmer ausweichen mussten. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten den 47-jährigen Radfahrer kontrollieren wollten, reagierte er aggressiv, versuchte zunächst zu flüchten und setzte sich gegen die Polizeibeamten zur Wehr. Daher wurde er in das Polizeigewahrsam gebracht. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, unter anderem erwarten ihn Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Höxter weitere Zeugen, die den Mann auf dem Fahrrad beobachtet haben. Hinweise bitte an die Telefon-Nummer 05271/962-0.

PM der KPB Höxter vom 23.03.2020

 

Gießen (Hessen): Aggressiver Flaschensammler geht auf Bundespolizisten los

Ein 29-Jähriger aus Grünberg ging letzten Samstagnachmittag (21.3.) auf Streifenbeamte vom Bundespolizeirevier Gießen los. Der Polizeibekannte hielt sich, trotz eines bestehenden Hausverbotes, im Bahnhof Gießen auf, um Leergut zu sammeln.
Als er sich der Aufforderung der Beamten, den Bahnhof zu verlassen, widersetzte, wurde er plötzlich aggressiv und ging sofort auf einen Bundespolizisten los. Er versuchte den Uniformträger mit Faustschlägen zu attackieren.
Die Ordnungshüter konnten den Angriff allerdings abwehren. Der 29-Jährige wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Verletzt wurde niemand. Nach einem erneuten Platzverweis musste der Mann den Bahnhof dann schlussendlich verlassen. Ein Strafverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 23.03.2020

 

Cottbus (Brandenburg): Platzverweis nicht nachgekommen

Polizeibeamte mussten am Samstagnachmittag in der Gelsenkirchener Straße einen Platzverweis gegen einen 44-jährigen, bereits polizeilich bekannten Mann aus Sachsendorf aussprechen. Er weigerte sich, diesem nachzukommen und zeigte stattdessen den Hitlergruß. Der mit 2,97 Promille Alkoholisierte versuchte, Widerstand gegen die Beamten zu leisten. Er wurde in Gewahrsam genommen. Eine beweissichernde Blutprobe wurde veranlasst.

PM der PD Brandenburg Süd vom 23.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Nachbarschaftsstreit endet für 36-Jährigen im Polizeigewahrsam – Drei Beamte durch Widerstandshandlungen leicht verletzt

45128 E.- Südviertel: Am Freitag, 20. März, gegen 22.30 Uhr, wurde die Polizei wegen eines Streits unter Nachbarn in ein Mehrfamilienhaus an der Goethestraße gerufen. Ursache des Streits war laute Musik aus der Wohnung eines 32-Jährigen, über die sich die Nachbarn bei dem 32-Jährigen beschweren wollten.
Als die Nachbarn, zwei Männer im Alter von 32 und 62 Jahren, vor der Tür des 32-Jährigen standen, kam es zum Handgemenge zwischen ihnen und dem 32-jährigen Wohnungsinhaber und einem 36-jährigen Besucher des 32-Jährigen. Die alarmierte Polizei trennte die Streitenden voneinander und versuchte die Situation zu beruhigen. Schon dabei zeigte sich der 36-jährige Besucher unkooperativ und war verbal aggressiv gegenüber den Beamten. Als er zum Sachverhalt befragt werden sollte, schlug er einen Polizisten, leistete Widerstand und versuchte weiter die Polizisten zu schlagen. Auch der 32-jährige Mieter leistete Widerstand und versuchte die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Die Beamten setzten einfache körperliche Gewalt ein, um den Widerstand des 32-Jährigen zu brechen. Dieser beruhigte sich daraufhin auch und ließ von den Beamten ab. Der 36-Jährige griff die Polizisten dagegen weiterhin an. Auch hier setzen die Polizisten einfache körperliche Gewalt ein, um den Widerstand zu brechen und den 36-Jährigen fesseln zu können. Der 36-Jährige sowie drei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Der 36-Jährige musste außerdem mit zur Polizeiwache, wo ein Alkoholtest positiv ausfiel und er eine Blutprobe abgeben musste. Auch hier verhielt er sich weiterhin aggressiv, sodass er zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht wurde.

PM der POL Essen vom 23.03.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): 19-jähriger Mercedes-Fahrer in Schlangenlinien unterwegs

Nach dem Hinweis eines Zeugen, der am Montag gegen 02.30 Uhr einen Mercedes auf der Bundesstraße 464 von Holzgerlingen in Richtung Böblingen beobachtete, der in Schlangenlinien unterwegs war, konnte der Fahrer des BMW in der Wolfgang-Brumme-Allee in Böblingen kontrolliert werden. Der 19-jährige Fahrer, der gemeinsam mit zwei weiteren 19 und 25 Jahre alten Mitfahrern unterwegs war, musste zunächst einen Atemalkoholtest durchführen. Dieser erbrachte ein positives Ergebnis, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Im weiteren Verlauf stellte sich heraus, dass der junge Mann keine Fahrerlaubnis besitzt. Während der gesamten Maßnahme verhielt sich der 19-Jährige den Polizisten gegenüber provokant und uneinsichtig. Als er zum Streifenwagen gebracht werden sollte, versuchte er die Flucht zu ergreifen und riss sich mehrmals aus den Griffen der Beamten los. Schließlich konnte er am Streifenwagen fixiert werden, dem jungen Mann wurden Handschließen angelegt und die polizeilichen Maßnahmen konnten ohne weiter Zwischenfälle beendet werden. Er wird sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen. Der 25 Jahre alte Mitfahrer, bei dem es sich um den Halter des Mercedes handelt, muss außerdem mit einer Anzeige wegen Zulassens zum Fahren ohne Fahrerlaubnis rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 23.03.2020

 

Kassel, Baunatal (Hessen): Flucht von zwei mutmaßlichen Drogendealern mit gestohlenen Kennzeichen endet mit Unfall und zwei verletzten Polizisten

Zwei Männer im Alter von 34 und 35 Jahren versuchten am gestrigen Sonntagnachmittag in Baunatal mit einem Renault vor einer Kontrolle der Polizei zu flüchten. Bei ihrer rücksichtslosen Fahrt streifte der Peugeotfahrer zunächst einen Streifenwagen und krachte anschließend in die Fahrertür eines hinzugeeilten Zivilwagens. Die beiden Polizisten in dem Zivilfahrzeug erlitten dabei leichte Verletzungen. Nachdem die Flüchtigen gestoppt werden konnten, fanden die Polizeibeamten in ihrem Wagen eine Tasche mit rund 230 Gramm Marihuana. Darüber hinaus waren an dem Peugeot gestohlene Kennzeichen angebracht. Die beiden Tatverdächtigen mit albanischer Staatsangehörigkeit müssen sich nun neben Körperverletzung, Urkundenfälschung und Kennzeichendiebstahls auch wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln verantworten. Der 34-jährige wohnsitzlose Fahrer wird am heutigen Montag einem Haftrichter vorgeführt.
Wie die aufnehmenden Polizisten des Reviers Süd-West berichten, wollten sie den Peugeot gegen 16 Uhr in der Elgershäuser Straße anhalten. Bei Erblicken des Streifenwagens versuchte der Wagen zu flüchten und streifte den Funkwagen der Polizisten. Nachdem der Peugeot anschließend in den hinzugeeilten Zivilwagen gekracht war, konnten die Polizisten die beiden alkoholisierten Männer festnehmen. Ein Atemalkoholtest ergab, dass der Fahrer 1,8 Promille intus hatte, weshalb er sich auf der Dienststelle einer Blutprobe unterziehen musste. Die Polizeibeamten leiteten gegen ihn zusätzlich ein Verfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Auch der 35-jährige Beifahrer stand mit 2,4 Promille deutlich unter Alkoholeinfluss, so das Ergebnis eines Tests. Wie sich dann herausstellte, waren die an dem Peugeot angebrachten Kennzeichen erst am Sonntagnachmittag in Baunatal gestohlen worden, ohne dass der Besitzer den Diebstahl an seinem geparkten Seat bis dahin bemerkt hatte. Den Sachschaden an den beiden Polizeiwagen beziffern die Polizisten auf rund 6.000 Euro. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer dauern an und werden von den Kriminalbeamten des Kommissariats 34 der Kasseler Kripo geführt.

PM des PP Nordhessen vom 23.03.2020

 

Wien: Mehrere Festnahmen nach Widerständen gegen die Staatsgewalt

Vorfallszeit: 22.03.2020
Vorfallsort: Wien-Wieden, Meidling, Favoriten
Am 22.03.2020 kam es in Wien zu drei Amtshandlungen, bei denen Tatverdächtige gewaltsam gegen Polizisten vorgingen und aufgrund ihres Verhaltens festgenommen wurden:
• Um 18:35 Uhr bemerkte die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Taubstummengasse auf der Favoritenstraße einen Mann, der auf eine Frau (41) einschlug. Der 55-Jährige wurde festgenommen, attackierte dabei aber einen Beamten mit dem Ellbogen im Kopfbereich. Anschließend ließ er sich fallen, wodurch auch der Polizist zu Sturz kam und sich eine Knieverletzung zuzog. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Tatverdächtige befindet sich in Haft.
• Um 20:35 Uhr wurde ein 28-jähriger Pole in der Arndtstraße mit seinem Pkw angehalten, wobei sich der Verdacht einer Alkoholisierung ergab. Im Zuge der Überstellung auf die Polizeiinspektion Hufelandgasse verhielt sich der Mann zunehmend aggressiv, löste schließlich während seiner Mitfahrt im Streifenwagen den Sicherheitsgurt und ging auf die Beamten los. Schließlich konnte der Tatverdächtige überwältigt und festgenommen werden. Der anschließend durchgeführte Alkomattest ergab einen Messwert von 1,56 Promille, weshalb dem 28-Jährigen der Führerschein abgenommen wurde. Weiters wurde bei ihm eine geringe Menge Suchtgift vorgefunden und sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung, wegen Übertretung des Suchtmittelgesetztes sowie des „Covid-19“-Maßnahmengesetztes zur Anzeige gebracht und befindet sich in Haft.
• Beamte der Polizeiinspektion Van-der-Nüll-Gasse wurden um 21:50 Uhr wegen eines lautstarken Streits in eine Wohnung in der Triester Straße beordert. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme konnten 280 Gramm Cannabis und ein Karton mit Marihuana-Schnitt vorgefunden und sichergestellt werden. Die beiden anwesenden Tatverdächtigen, (35 bzw. 40 Jahre alt, beide türkische Staatsbürger), versuchten sich mit Schlägen und Tritten mehrmals der Amtshandlung zu entziehen. Beide mutmaßlichen Täter konnten schließlich festgenommen werden

Presseaussendung der LPD Wien vom 23.03.2020, 13:15 Uhr

Sternberg (Mecklenburg-Vorpommern): Trunkenheitsfahrt führt zum Auffinden diverser Waffen Polizei durchsucht Grundstück in Dobin am See

Am Abend des 21.03.2020 wurden die Beamten des Polizeireviers Sternberg nach Dobin am See, Ortsteil Liessow (LK Ludwigslust-Parchim) gerufen.
Einsatzanlass war der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Ein 38-jähriger deutscher Tatverdächtiger soll mit seinem Fahrzeug zwischenzeitlich auf sein Grundstück gefahren sein und sich nunmehr dort aufhalten. Die Streifenwagenbesatzung traf bei ihrem Eintreffen einen sichtlich alkoholisierten und unkooperativen Mann an, welcher einen Atemalkoholtest verweigerte und den Beamten gegenüber äußerst aggressiv auftrat. Diese forderten zur Durchsetzung der Maßnahmen Verstärkung an. Bevor diese eintraf, verschloss der Tatverdächtige sein Grundstück. Er wollte sein Hoftor darüber hinaus mittels eines Schweißgerätes verschweißen, welches er aus dem Haus holte. Die Beamten untersagten ihm dies und der Beschuldigte drohte nunmehr, aus dem Haus seine Schrotflinte zu holen und diese auf die Polizisten abzufeuern. Die Ehefrau des Beschuldigten und ein durch diese hinzugerufener Freund konnten den Mann so weit beschwichtigen, dass er mit den Beamten ins Krankenhaus und anschließend ins Polizeihauptrevier Schwerin gebracht wurde, wo eine Blutprobenentnahme durchgeführt werden sollte. Auch hierbei widersetzte sich der Beschuldigte der Maßnahme, so dass diese unter Zwang durchgeführt werden musste. Ein Ermittlungsverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt wurde eingeleitet und der Führerschein des polizeibekannten Mannes sichergestellt. Der mit den Ermittlungen beauftragte Kriminaldauerdienst Ludwigslust durchsuchte gemeinsam mit Kräften des Landesbereitschaftspolizeiamtes, sowie einem Diensthundführer mit Sprengstoffsuchhund das Haus nach den Waffen, deren Anwendung der Tatverdächtige angedroht hatte. Es konnten hierbei zahlreiche Waffen aufgefunden werden. Es handelt sich meist um Schreckschusswaffen, Luft- bzw.
Federdruckwaffen, sowie um mehrere Messer. Die Prüfung eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ist nunmehr Gegenstand eines gesonderten Verfahrens.

PM des PP Rostock vom 22.03.2020

 

Weiden (Bayern): Betrunkene Pkw-Fahrerin

Am 21.03.2020 gegen 0:45 Uhr wurde der PI Weiden i.d.OPf. ein Pkw im Stadtgebiet Weiden i.d.OPf. mitgeteilt, aus dessen Fenster Böller auf die Straße geworfen wurden und so ein geparkter Pkw beschädigt wurde. Die eingesetzte Streife konnte die stark alkoholisierte 35-jährige Pkw-Fahrerin antreffen. Diese wollte sich zunächst, durch wegfahren, der Kontrolle entziehen. Der freiwillige Alkoholtest ergab einen Wert von 1,03 mg/l. Die Fahrerin war nicht mit der angeordneten Blutentnahme einverstanden, was sie die eingesetzten Beamten auch lautstark mitteilte. Sie erwartet neben der Anzeige gegen das Sprengstoffgesetz und Trunkenheit im Verkehr, auch eine Anzeige wegen Beleidung gegen die eingesetzten Polizeibeamten.

PM der PI Weiden vom 22.03.2020

 

Goslar (Niedersachsen): Randalierende Person

Am Samstag, 21.03.20, gegen 17.00 Uhr, betrat ein alkoholisierter, 30-jähriger Mann aus Goslar, ein Geschäft in der Gutenbergstraße, 38640 Goslar. Hier ging er andere Kunden verbal und körperlich an, beleidigte die Mitarbeiter und bespuckte den Geschäftsinhaber. Der Mann erhielt zunächst einen Platzverweis durch die eingesetzten Beamten. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Gegen 21.00 Uhr kam es in der Mühlenstraße, 38642 Goslar zu einem erneuten polizeilichen Einsatz mit dem jungen Mann aus Goslar. Nachbarn beschwerten sich über ruhestörenden Lärm. Der Verursacher verhielt sich gegenüber den eingesetzten Beamten derart aggressiv und unkooperativ, dass er dem hiesigen Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.

PM der PI Goslar vom 22.03.2020

 

Ludwigshafen-Rheingönheim (Rheinland-Pfalöz): Erst beschädigte Fahrzeuge, dann Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am frühen Samstagnachmittag beschädigte ein 49 Jahre alter Mann aus Ludwigshafen in der Hauptstraße zwei Fahrzeuge, in dem er die Kennzeichen und einen Außenspiegel abriss und anschließend die Örtlichkeit verließ. Während zwei Polizeibeamte den Sachverhalt aufnahmen, kehrte der Beschuldigte in den Tatortbereich zurück und riss an dem in einiger Entfernung abgestellten Streifenwagen ebenfalls die Kennzeichen ab. Daraufhin wurde der aggressive und alkoholisierte Beschuldigte durch die eingesetzten Polizeikräfte gefesselt. Im Rahmen der weiteren Sachverhaltsaufnahme trat der Beschuldigte unvermittelt einem Beamten gegen das Bein. Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet und nach Entnahme einer Blutprobe wurde dieser dem Gewahrsam zugeführt.

PM des PP Rheinpfalz vom 22.03.2020

 

Schwandorf (Bayern): Einsatzkräfte beleidigt

Zu einem Unterstützungseinsatz wurde Freitagmittag eine Polizeistreife in die Klosterstraße gerufen. Eine volltrunkene 40-jährige Frau mit ukrainischen Wurzeln verweigerte laut Notarzt eine dringend erforderliche medizinische Behandlung. Nur unter gutem Zureden war die Frau schließlich dazu zu bewegen, in den Krankenwagen einzusteigen. Hierbei beleidigte sie dann noch die Einsatzkräfte.

PM der PI Schwandorf vom 22.03.2020

 

Göttingen (Niedersachsen): Reisenden Intensivtäter festgenommen

Ein volltrunkener (2,44 Promille) Intensivtäter rastete gestern Nachmittag in einem Intercity Express von Karlsruhe nach Kiel aus. Der 27-Jährige bepöbelte Reisende und schlug dem Zugbegleiter (61) ins Gesicht.
Reisende halfen dem Geschädigten und konnten den Schläger überwältigen und festhalten. In Göttingen holten Bundespolizisten den Randalierer zwangsweise aus dem Zug.
Da der 27-Jährige sich sehr aggressiv verhielt, kam er zunächst in Unterbindungsgewahrsam, um weitere Fremdgefährdung auszuschließen. Nachdem er sich wieder beruhigt hatte, konnte er gehen. Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung wurde eingeleitet.
Der wohnsitzlose Mann ist in Greiz geboren und gilt als reisender Intensivtäter.
Insgesamt stehen 97 Straftaten in seinem Strafregister. Er wurde bereits als Kind straffällig und saß mehrfach in Haft. Am Mittwoch ist er aus einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe entlassen worden.

PM der BPOLI Hannover vom 22.03.2020

 

Kufstein (Tirol): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 21.03.2020, gegen 23.10 Uhr verursachten mehrere Jugendliche in Kufstein eine Lärmerregung, wobei sich der 15-jährige amtsbekannte suchtmittelbeeinträchtigte Österreicher gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten sofort äußerst aggressiv und beleidigend verhielt, den Streifenwagen beschädigte und sich der ausgesprochenen Festnahme aktiv widersetzte, welche unter Verwendung des Pfeffersprays, Anwendung von Körperkraft und anlegen der Handschellen durchgesetzt wurde.
Der Jugendliche sowie ein Polizist wurde leicht verletzt.
Der Jugendliche wird auf Anordnung der StA nach Abschluss der Erhebungen auf freiem Fuß angezeigt werden.

PA der PI Kufstein/LPD Tirol vom 22.03.2020

 

Berlin/Neukölln: Polizeibeamter bei Fahrzeugkontrolle verletzt

In der vergangenen Nacht zog sich ein Polizeibeamter in Neukölln, bei dem Versuch einen Fahrzeugführer zu überprüfen, leichte Verletzungen zu. Kurz vor 23 Uhr soll ein Polizeischüler außer Dienst an der Kreuzung Alarichstraße/Konradinstraße einen VW-Fahrer mit stark gerötete Augen beobachtet haben. Der angehende Polizist vermutete, dass der Fahrer möglicherweise unter Alkoholeinfluss steht, verständigte die Polizei und verfolgte bis zum Eintreffen der Kolleginnen und Kollegen den VW mit seinem Fahrzeug. An einer roten Ampel an der Silbersteinstraße/Karl-Marx-Straße/Lahnstraße habe sich ein Gruppenwagen der 35. Einsatzhundertschaft vor den VW gesetzt und zwei Beamte stiegen aus, um das Fahrzeug zu kontrollieren. In dem Moment, als die Beamten auf das Fahrzeug zugingen, soll der VW-Fahrer zurückgesetzt und dann vorwärts in Richtung der Polizisten beschleunigt haben. Der Einsatzbeamte soll noch versucht haben, mit einem Sprung zu Seite auszuweichen, konnte jedoch ein Überrollen seines Fußes nicht verhindern. In Folge sei der Beamte auf die Fahrbahn gestürzt und habe sich Schürfwunden sowie eine Prellung am Arm zugezogen. Der Fahrer des VW sei dann über die Naumburger Straße in Richtung Bundesautobahn 100 geflüchtet. Alarmierte Rettungskräfte brachten den verletzten Beamten zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Er konnte seinen Dienst nicht weiter fortsetzen. Die Ermittlungen zum Fahrer des VW-Passat dauern an.

PM (0687) des PP Berlin vom 22.03.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizei muss zu Corona-Einsätzen ausrücken – Unbelehrbare feiern und missachten Sicherheitsregeln

45134 E.-Rellinghausen: Die Polizei wurde am Samstag, 21.03.2020, gegen 10.46 Uhr zu einem Baumarkt auf der Frankenstraße in Rellinghausen gerufen. Der Baumarkt hatte die maximale Besucherzahl, die gleichzeitig in den Markt eingelassen wird, aus Sicherheitsgründen (Corona) beschränkt. Ein 63-jähriger Kunde geriet deshalb mit einer 26-jährigen Mitarbeiterin in Streit.
Der Mann wollte sich trotz der Sicherheitsmaßnahmen Zutritt verschaffen und verletzte die junge Frau, indem er sie zu Boden stieß. Die Mitarbeiterin erlitt leichte Verletzungen an der Hand und am Knie. Erst weitere Mitarbeiter des Baumarktes konnten den uneinsichtigen Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren. Ein weiterer gravierender Verstoß gegen die erlassene Allgemeinverfügung der Stadt Essen führte ebenfalls zu einer Strafanzeige. Am frühen Samstagmorgen (01.40 Uhr) wurde die Polizei darüber informiert, dass sich Personen in einer Gaststätte auf der Langenbeckstraße befinden und weitere Personen über einen Nebeneingang in die Gaststätte gelangen würden. Als die Polizeibeamten an der Gaststätte eintrafen, konnten sie mehrere Stimmen und lautes Gelächter aus dem Inneren der Gaststätte vernehmen. Die Fenster waren abgehangen. Licht war dennoch wahrzunehmen. Erst nach mehrmaliger Aufforderung der Polizeibeamten wurde die Türe einen Spalt geöffnet. Ein 54-Jähriger erklärte den Beamten, dass man hier eine private Geburtstagsparty feiere und die Polizei sich verziehen solle. Der Mann sagte, dass es ihm Scheiß egal sei, was die Beamten sagen würden. Das 48-jährige weibliche Geburtstagskind zeigte sich einsichtiger. Durch die Polizeibeamten wurde die Party beendet. Die beiden Verantwortlichen erwartet jetzt eine Strafanzeige.
Diese schlechten Beispiele zeigen, dass einige Dummköpfe den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt haben. Mit ihrem Egoismus und ihrer Uneinsichtigkeit gefährden sie nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern die Gesundheit aller Bürger dieser Stadt. Deshalb noch einmal der Appel der Polizei:
„Zeigen Sie Solidarität und Verantwortungsgefühl! Vermeiden Sie leichtfertige und nicht notwendige soziale Kontakte! Denn nur dadurch wird die Verbreitung des Virus verlangsamt“.

PM der POL Essen vom 22.03.2020

 

Rotenburg (Niedersachsen): Nach häuslicher Gewalt – Polizei nimmt streitendes Ehepaar in Gewahrsam

Bei einem Einsatz nach häuslicher Gewalt in einer Wohnung am Upaltenweg hat die Rotenburger Polizei am Samstagabend eine 41-jährige Frau und ihren 45-jährigen Ehemann in Gewahrsam genommen. Die Beamten waren gegen 23 Uhr von einer Angehörigen um Hilfe gerufen worden, weil der Streit zwischen den Eheleuten zu eskalieren drohte. Beim Eintreffen der Beamten hatten sich die beiden Streitenden im eigenen Badezimmer verschanzt. Hinter der verschlossenen Tür wurde jedoch laut weitergestritten. Trotz Aufforderung öffnete das Ehepaar nicht. Nachdem sich die Polizei Zutritt ins Bad verschafft hatte, griff die 41-Jährige eine Beamtin an und verletzte sie mit einem Tritt am Knie. Mehreren Beamten gelang es schließlich, die aggressive Frau unter Kontrolle zu bringen.
Dann stürmte ihr Ehemann aus dem Bad und griff die Polizisten an. Auch er konnte überwältigt werden. Sowohl die Ehefrau als auch ihr Ehemann standen deutlich unter Alkoholeinwirkung. Bei beiden wurde auf der Polizeiwache ein Atemalkoholwert von mehr als 2 Promille ermittelt. Sie blieben über Nacht im Polizeigewahrsam und müssen sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Rotenburg vom 22.03.2020

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Schlägerei

Am Samstag gegen 18:30 Uhr wurde in der Ravensburger Südstadt eine Auseinandersetzung mehrerer Personen gemeldet. Da die Angaben des Anrufers schwierig nachzuvollziehen waren, wurden mehrere Örtlichkeiten durch insgesamt sechs Streifenwagenbesatzungen überprüft. Die Beamten stellten letztlich fest, dass eine lautstarke Feier in einem Wohnheim in der Robert-Bosch-Straße in einer Streitigkeit endete. Die Situation war aufgeheizt und wurde durch die Polizei geschlichtet. Die Beamten kontrollierten die streitenden Parteien und sprachen Platzverweise gegen mehrere Besucher aus. Ein deutlich alkoholisierter 20-jähriger aus Ravensburg, der sich nicht an den Platzverweis hielt, musste letztlich in Gewahrsam genommen werden. Ein Alkoholtest ergab über 1,7 Promille, weshalb ein Arzt zur Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit hinzugezogen wurde.
Der Bereitschaftsrichter ordnete den Gewahrsam über die Nacht in der Ausnüchterungszelle an. Später kamen drei alkoholisierte Begleiter des 21-jährigen zum Polizeirevier und wollten ihren Kumpan abholen. Sie mussten von mehreren Beamten dazu gebracht werden, das Revier wieder zu verlassen.

PM des PP Ravensburg vom 22.03.2020

 

Ostrach (Baden-Württemberg): Ruhestörung endet mit Aufnahme in die Psychiatrie

Mehrere Beamte des Polizeireviers Bad Saulgau und eine Streife der Polizeihundeführerstaffel wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 22:30 Uhr nach Ostrach zu einer bereits einschlägig bekannten Person wegen einer Ruhestörung gerufen. Vor Ort sollte der 21-jährige Mann einer Kontrolle unterzogen werden. Sofort ging er mit aggressivem Tonfall und schreiend auf die Beamten zu. Auch spuckte er in deren Richtung und versuchte einen Polizeibeamten zu treten. Der Mann wurde überwältigt und mit Hilfe eines Rettungswagens in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er nach der Untersuchung in die psychiatrische Abteilung aufgenommen. Auch wurde eine kleine Menge Betäubungsmittel bei ihm aufgefunden. Der Angreifer gelangt nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz zur Anzeige.

PM des PP Ravensburg vom 22.03.2020

 

Saarlouis (Saarland): Ladendieb setzt sich gewaltsam zur Wehr

Am Samstag, den 21.03.20 gegen 09:20 Uhr, wurde der Polizeiinspektion in Saarlouis ein gewalttätiger Ladendieb gemeldet.
Der 32-jährige polizeibekannte und wohnsitzlose Tatverdächtige entwendete in einem Supermarkt im Saarlouiser Stadtteil Roden diverse Lebensmittel. Als er auf seiner Flucht vom Sicherheitsdienst an den Armen ergriffen wurde, setzte sich der nicht unerheblich alkoholisierte Dieb mit Gewalt gegen diesen zur Wehr. Der 36-jährige Sicherheitsbedienstete aus Saarlouis blieb unverletzt. Der Ladendieb zeigte sich weiterhin aggressiv und musste anschließend von den Polizeibeamten fixiert werden. Ihm wurde auf richterliche Anordnung eine Blutprobe entnommen und er verblieb anschließend bis zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Den Dieb erwartet eine Strafanzeige wegen räuberischem Diebstahl.

PM der PI Saarlouis vom 22.03.2020

 

Neu Wulmstorf (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte durch 14-Jährigen

Durch Beamte der Pst Neu Wulmstorf wurde am 21.03.2020, gegen 12:30 Uhr, ein 14-jähriger Hamburger alkoholisiert in der Bahnhofstraße angetroffen, für den zudem ein Betretungsverbot für die Gemeinde Neu Wulmstorf besteht. Nachdem er zur Polizeiwache verbracht worden war, um ihn dort seiner Mutter zu übergeben, griff er die Polizeibeamten an und verletzte einen von ihnen leicht. Da er im Anschluss nicht mehr zu bändigen war, ordnete eine Bereitschaftsrichterin nach Absprache mit dem Jugendamt des Landkreises Harburg die Ingewahrsamnahme des Jugendlichen für einige Stunden an. Nach einer gewissen Zeit hatte sich der junge Mann insoweit beruhigt, dass er an seiner Wohnanschrift in die Obhut seiner Mutter entlassen werden konnte.

PM der PI Harburg vom 22.03.2020

 

Gera (Thüringen): Widerstand nach Hausfriedensbruch

Ein barfüßiger 33-jähriger Mann betrat am Freitag um 07:20 Uhr die Gera-Arcaden. Als er daraufhin vom Sicherheitsdienst mehrfach auf einen Verstoß gegen die Hygienebestimmungen hingewiesen wurde, woraufhin er uneinsichtig reagierte, sollte er das Objekt verlassen. Da er dieser Aufforderung wiederholt nicht nachkam, erfolgte ein Hausverbot mit einem Verweis aus den Arcaden. Bei der Durchsetzung kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der letztlich die Polizei hinzugezogen wurde. Gegenüber der Polizei wies der betrunkene Mann, der 1,16 Promille hatte, aggressive Stimmungsschwankungen auf, sodass es schließlich auch zur Widerstandshandlung gegenüber der Polizei kam. Darauf folgte eine Gewahrsamnahme des Mannes, der im Nachgang, aufgrund eines in anderer Sache erlassenen Haftbefehls, in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt gebracht wurde.

PM der LPI Gera vom 22.03.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 20.03.2020 gegen 12:00 Uhr wurde durch die hiesige Polizeidienststelle das Ordnungsamt bei der Durchsetzung der Allgemeinverfügung unterstützt. Etwa zwei Stunden später konnte festgestellt werden, dass drei der Betrunkenen lediglich ihren Platz gewechselt hatten und dabei Passanten anpöbelten. Nach Erteilung eines Platzverweises spuckte die amtsbekannte Störerin zielgerichtet auf die eingesetzten Beamten. Eine Beamtin wurde davon getroffen. Ein weiterer Spuckversuch wurde durch den Einsatz von Pfefferspray unterbunden. Die Person musste in Gewahrsam genommen werden. Dabei wurde ein Kollege leicht verletzt.

PM der PI Pirmasens vom 22.03.2020

 

Vreden (Nordrhein-Westfalen): Spuckender Randalierer landet in Zelle

Ein polizeibekannter 36-jähriger Mann aus Vreden hatte am Freitagnachmittag auf dem Gelände eines Supermarktes an der Straße „Up de Hacke“
Passanten um Geld angebettelt. Die, die ihm kein Geld gaben, bespuckte er. Der alkoholisierte Mann kam einem Platzverweis der eingesetzten Beamten nicht nach, sondern beleidigte sie und versuchte, auch sie zu bespucken. Nach Auskunft von Zeugen war er in der letzten Woche bereits mehrfach mit gleichem Vorgehen vor Supermärkten aufgefallen. Die Beamten leiteten Strafverfahren ein, brachten den Mann zur Wache und sperrten ihn eine Zelle. Dabei kam es zu weiteren Beleidigungen, Spuckversuchen und Widerstandshandlungen.

PM der KPB Borken vom 22.03.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Samstag, 21.03.2020, 13:00 Uhr
Durch eine Zeugin wurde mitgeteilt, dass eine männliche Person unberechtigt Grundstücke betritt und an den Häusern klingelt. In der Folge konnte der 37-jährige Mann durch die eintreffenden Beamten festgestellt werden. Da sich dieser nicht ausweisen konnte, sollte er zur Identitätsprüfung in die Polizeiinspektion Potsdam verbracht werden. Hierbei leistete der lybische Staatsangehörige Widerstand gegen die Polizeibeamten, wobei sich ein 47-jähriger Polizist leicht verletzte und anschließend nicht mehr dienstfähig war. In der Folge wurde der Beschuldigte ohne festen Wohnsitz vorläufig festgenommen, ehe er nach Durchführung einer Beschuldigtenvernehmung durch die Staatsanwaltschaft entlassen wurde.

PM der PD Brandenburg West vom 22.03.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Trunkenheit im Verkehr/ Beleidigung / Widerstand

Im Bereich der Leipziger Chaussee, Höhe Europachaussee kontrollierten Polizeibeamte am 20.03.2020 gegen 22:48 Uhr einen PKW. Der 28-jährige Fahrzeugführer war alkoholisiert und hatte bei einem Atemalkoholtest fast 2 Promille. Er und der Beifahrer (26) beleidigten die Polizeibeamten und beide Männer versuchten sich den Maßnahmen zu widersetzen. Der Führerschein des 28-Jährigen wurde beschlagnahmt und eine Blutprobe abgenommen. Es wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PI Halle vom 22.03.2020

 

Kaufbeuren (Bayern): Frau schlägt Passantin und beleidigt anschließend Polizeibeamte

Samstagmittag wurde die Polizei zu einer Körperverletzung gerufen. Eine 35-jährige Frau schrie zunächst in einer Bankfiliale herum. Anschließend ging sie zu einer nahen Bushaltestelle und schlug grundlos auf eine 78-jährige Frau ein. Die mutmaßliche Täterin konnte anschließend in einem Linienbus festgestellt werden. Dort beleidigte sie die eingesetzten Polizeibeamten. Die Frau wurde zunächst zur Polizeiwache verbracht und anschließend in einem Krankenhaus untergebracht. Sie ist amtsbekannt und war erheblich alkoholisiert. Das Opfer wurde leicht verletzt. Eine ärztliche Behandlung war nicht erforderlich.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.03.2020

 

Wien: Aggressiver Mann bedroht und bespuckt Polizisten

Beamte der Polizeiinspektion Am Schöpfwerk wurden wegen eines Streits zu einer Wohnung in der Hetzendorfer Straße gerufen. Im Zuge der Amtshandlung wurde der 57-jährige Tatverdächtige (Stbg.: Österreich) aggressiv und versuchte mehrmals, auf die Beamten einzuschlagen. Weiters bespuckte er die Polizisten und versuchte einen Beamten zu beißen. Auch als er festgenommen wurde, mäßigte sich der Tatverdächtige nicht und bedrohte die Exekutivbediensteten mit dem Umbringen. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, versuchter schwerer Körperverletzung und gefährlicher Drohung angezeigt und befindet sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 22.03.2020

Weilheim (Bayern): Prügelei zweier Männer endet in Polizeigewahrsam

Am Abend des 20.03.2020 wurde der Polizeiinspektion Weilheim eine heftige Prügelei zweier Männer in der Geistbühelstraße mitgeteilt. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort, hatte sich einer der beiden Männer bereits entfernt. Die zweite Person, ein 18-jähriger Weilheimer, konnte vor Ort auf offener Straße mit leichten Verletzungen angetroffen werden. Bei der folgenden Identitätsfeststellung trat er mehrfach gegen die eingesetzten Beamten. Diese wurden glücklicherweise nicht verletzt. Der stark alkoholisierte Mann verbrachte anschließend seine Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion Weilheim. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Körperverletzung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Weilheim vom 21.03.2020

 

Biberach (Baden-Württemberg): Streit eskaliert völlig – Verletzungen zog sich ein 27-Jähriger am Freitagnachmittag zu, nachdem ein Streit im Trinkermilieu eskalierte.

Gegen 16:40 Uhr befand sich die sechsköpfige Gruppe im Bereich des Marktplatzes. Dort sprachen alle dem Alkohol zu. Aus unbekanntem Grund gerieten eine 40-jährige Frau und ihr 27-jähriger Kontrahent aneinander. Die Frau wurde von dem Mann zu Boden gestoßen. Daraufhin kam ein 29-Jähriger aus der Gruppe der Frau zu Hilfe. Dabei übertrieb er es aber. Er schlug den Hals einer Flasche ab und ging auf den 27-Jährigen los. Dieser wehrte sich. Er erlitt dabei Schnittverletzungen an Hand und Stirn. Verletzt flüchtete er in die Innenstadt.
Das Polizeirevier Biberach war schnell mit drei Streifenbesatzungen vor Ort. Die Beamten nahmen den Sachverhalt auf und fahndeten nach dem Verletzten. Sie trafen ihn in der Innenstadt an. Zur Versorgung seiner Wunden kam er in eine Klinik.
Der 29-jährige Angreifer dagegen landete in der Zelle. Er war auch den Polizisten gegenüber sehr aggressiv und störte den Einsatz massiv. Er brachte es auf über 2,8 Promille. Die Dame, welche wohl zur Eskalation des Streits maßgeblich beigetragen hatte, war ebenfalls nicht mehr nüchtern. Ein Atemalkoholtest bei ihr ergab über 1,7 Promille. Das Polizeirevier Biberach ermittelt nun wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung.

PM des PP Ulm vom 21.03.2020

 

Geislingen (Baden-Württemberg): Nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Ein betrunkener Mann erhielt am Freitag, gegen 18.30 Uhr, zunächst einen Platzverweis durch die Polizei. Diesem kam er auch widerwillig nach. Kurze Zeit darauf wurde in der Stuttgarter Straße eine Person gemeldet, die herumschreien und gegen Fensterscheiben schlagen soll. Bei der Personenkontrolle wurde der 37-jährige immer aggressiver. Er verweigerte die Personalien. Den Anweisungen leistete er nicht Folge. Auch die Androhung eines Gewahrsams erbrachte keine Einsicht. Der Mann musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei leistete er massiven Widerstand. Auf der Fahrt zum Polizeirevier urinierte er in den Streifenwagen. Anschließend hatte er in der Zelle Gelegenheit seinen Stresslevel herunterzufahren. Die Beamten wurden nicht verletzt.

PM des PP Ulm vom 21.03.2020

 

Salzgitter (Niedersachsen): Ruhestörung endet in Gewahrsamszelle

Zeit: Samstag, 21.03.2020, 01:10 Uhr.
Ort: 38228 Salzgitter, Holbeinweg. Hergang: Nachdem es an einer Wohnanschrift in Fredenberg mehrfach zu Beschwerden über eine Ruhestörung gekommen war und die wiederholten Appelle der eingesetzten Polizeibeamten, sich leiser zu verhalten, offenbar ungehört geblieben waren, sollte ein besonders uneinsichtiger Partygast, ein 25-jähriger Salzgitteraner, einen Platzverweis erhalten. Anstatt dem Platzverweis Folge zu leisten, bäumte sich der junge Mann gegenüber den Polizeibeamten auf und begann, diese verbal zu provozieren. Der Mann sollte daraufhin in Gewahrsam genommen werden. Ein 23-jähriger Bruder des Mannes versuchte nun, die Ingewahrsamnahme zu verhindern, indem er begann, eine agierende Polizeibeamtin von seinem Bruder wegzuzerren. Dies konnte durch unterstützend eingreifende Polizeibeamte unterbunden werden. Letztlich wurde der 25-jährige Mann dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Gegen seinen jüngeren Bruder wurde ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet. Im Rahmen des Gerangels wurde außerdem ein 30-jähriger Polizeibeamter leicht verletzt.

PM (auszugsweise) der POL Salzgitter vom 21.03.2020

 

Zürich (Schweiz): Coronavirus: Bevölkerung hält sich gut an die erlassenen Vorgaben

In der Nacht vom Freitag, 20. März 2020, zum Samstag, 21. März 2020, rückten die Patrouillen der Stadtpolizei Zürich mehrere Male im Zusammenhang mit Meldungen zu den neuen Massnahmen des Bundes- und des Stadtrates aus. Mehrheitlich konnte festgestellt werden, dass sich die Bevölkerung an die Regelungen gehalten hat. Vereinzelt mussten Personenkontrollen durchgeführt und Wegweisungen ausgesprochen werden.
Im Verlauf der ganzen Nacht gingen mehrere Dutzend Meldungen bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Zürich ein, dass sich verschiedene Personen in Gruppen nicht an die neuen Anordnungen des Bundes- oder des Stadtrates halten würden. Sämtlichen Hinweisen gingen Patrouillen der Stadtpolizei nach und konnten in fast allen Fällen feststellen, dass sich die Personen bereits von den Örtlichkeiten entfernt hatten oder aber die Anzahl von fünf Personen nicht überschritten und die Abstände einhielten.
Beim GZ Heuried im Kreis 3 jedoch trafen die Einsatzkräfte der Stadtpolizei auf eine Gruppierung von rund 20 Personen, welche die Polizistinnen und Polizisten beschimpften und dann flüchteten. Nachdem sich die Patrouille zurückzog, kamen die Personen wieder zurück und mussten schlussendlich durch mehrere Streifenwagenbesatzungen kontrolliert und von der Örtlichkeit weggewiesen werden.
Kurz vor 2 Uhr meldeten Anwohner, dass rund 15 Personen verbotenerweise in die gesperrte Bäckeranlage im Kreis 4 eindringen würden. Die ausgerückten Patrouillen trafen schlussendlich auf 20 Personen, führten Personenkontrollen durch und verfügten Wegweisungen.
Nicht immer ist es jedoch so, wie es auf den ersten Blick scheint. Kurz nach 8 Uhr am Samstagmorgen ging eine Meldung über maskierte Personen in einem Hörgerätegeschäft an der Tramstrasse im Kreis 11 ein. Es stellte sich dann aber heraus, dass es sich dabei um Arbeiter handelte, die unter Einhaltung des Abstandes und mit entsprechenden Schutzmasken ausgestattet mit dem Umbau des Geschäftes beschäftigt waren.

PM der Stapo Schweiz vom 21.03.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Polizeipräsidium Freiburg: Maßnahmen der Polizei in Zusammenhang mit Zusammenkünften von Personengruppen in der Öffentlichkeit (Stand 21.03.2020)

Ab Samstag, 21.03.2020, 0 Uhr, traten in Baden-Württemberg aktualisierte Regelungen in Kraft, die der Bekämpfung der Corona-Pandemie dienen sollen. Bereits in den Tagen zuvor waren die Polizeireviere in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach, Waldshut und in der Stadt Freiburg mit zahlreichen Einsätzen beschäftigt, bei denen es um mögliche Verstöße gegen die aktuelle Rechtslage ging.
Seit Freitagnachmittag, 20.03.2020, bis kurz nach Mitternacht, zählte das Führungs- und Lagezentrum der Polizei in Freiburg um die 50 Einsatzanlässe in diesem Bereich. Mehrheitlich ging es dabei um Personengruppen, die sich zum gemeinsamen Spiel oder zum Feiern getroffen hatten. Oft kamen die Hinweise an die Polizei von beunruhigten Bürgerinnen und Bürgern. Die eingesetzten Polizeibeamten haben die Menschen, die angetroffen wurden, auf die besonderen Gefahren ihres Verhaltens aufmerksam gemacht und sie über die Empfehlungen zur Minimierung des Infektionsrisikos informiert. Ab 0 Uhr trat die neue Rechtslage in Kraft, die von der Polizei vor Ort angewendet wurde. Während die allermeisten Personen, mit denen die Polizei Kontakt hatte, Einsicht und Verständnis zeigten, gab es nur sehr wenige konfliktbehaftete Situationen. In einem Fall, der sich gegen 1.30 Uhr in der Freiburger Auwaldstraße zutrug, mussten polizeiliche Maßnahmen mit Zwang durchgesetzt werden. Fünf Männer Anfang 20, die sich an einem Auto zum Feiern versammelt hatten, verhielten sich sehr aggressiv. Ein junger Mann, der sich nicht ausweisen wollte, setzte sich auch körperlich zur Wehr. Ein anderer brachte seinen Unmut zum Ausdruck, indem er eine Polizeibeamtin provokant anhustete. Gegen die beteiligten Personen werden entsprechende Verfahren wegen Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. In der Gesamtbetrachtung war dieses Vorkommnis jedoch eine absolute Ausnahme. In der Regel konnten die Einsätze kommunikativ bewältigt werden.
In der Nacht nahmen die Hinweise auf Ruhestörungen ab. Das Polizeipräsidium Freiburg hat die sichtbare Polizeipräsenz an diesem Samstag im gesamten Zuständigkeitsbereich deutlich verstärkt. Die Beamtinnen und Beamten sind zu Fuß, mit dem Fahrzeug und auch mit Polizeipferden unterwegs. Sie beobachten und bewerten, wie die Bevölkerung mit den neuen erlassenen Regeln umgeht und werden auf die Einhaltung der Rechtslage achten. Sie werden im Gespräch mit den Menschen die noch vorhandenen Unsicherheiten aufgreifen und sie informieren.
Offensichtliche Verstöße und das Nichtbefolgen von Anordnungen kann dabei, wenn eine andere Lösung nicht zum Erfolg führt, in Straf- und Bußgeldverfahren münden.
Die Kommunikationskanäle des Polizeipräsidiums Freiburg in den sozialen Medien (Facebook und Twitter) werden in dieser besonderen Situation auch am Wochenende aktiv betreut. Tagsüber wird das Social Media Team dort Nachrichten und Kommentare beantworten.

PM des PP Freiburg vom 21.3.2020

 

Horb (Baden-Württemberg): Polizeibeamter bei Widerstandshandlungen verletzt

Dienstunfähig verletzt wurde am Freitag ein Polizeibeamter in Horb bei der Kontrolle eines offenbar psychisch auffälligen 67-Jährigen. Über Notruf meldete kurz nach 16 Uhr ein Zeuge, dass er von einem Mann aus einem Auto heraus beleidigt und mit einem Holzknüppel bedroht wurde. Da sich der 39-Jährige davon aber nicht beeindrucken ließ und sein Handy hervorholte, flüchtete der VW-Fahrer. Das gesuchte Fahrzeug konnte etwa zwei Stunden später beim Schützenhaus Betra durch eine Streifenwagenbesatzung festgestellt werden. Der 67-Jährige wurde im Pkw sitzend angetroffen. Dieser zeigte sich sofort verbal aggressiv, beleidigte fortwährend die Beamten und drohte den griffbereit neben ihm liegenden Holzknüppel einzusetzen. Der Aufforderung sich auszuweisen kam er nicht nach, weshalb er nach mehrfacher Androhung gegen seinen Willen aus dem Auto verbracht wurde. Wegen seines aggressiven Verhaltens sollten ihm die Handschließen angelegt werden. Da er sich dagegen aber so massiv wehrte, fiel er auf einem Beamten liegend zu Boden. Ehe der Mann geschlossen werden konnte, zog sich der Polizist beim Gerangel eine stark blutende Ellbogenwunde, Prellungen und eine Schürfwunde zu. Seine Verletzungen mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Den Mann erwartet eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Pforzheim vom 21.03.2020

 

Erfurt-Drosselberg (Thüringen): Drogenfund und Widerstand

Nach einem Bürgerhinweis konnten Beamte des Inspektionsdienstes Süd am Freitagmorgen einen Jugendlichen auf dem Drosselberg stellen, der zwei Fahrräder mit sich führte, deren Herkunft er nicht glaubhaft erklären konnte. Außerdem war er den Beamten bereits als Straftäter bekannt. Gegen seine Durchsuchung, bei welcher Methamphetamin gefunden wurde, wehrte er sich massiv, so dass er überwältigt und gefesselt werden musste. Dabei wurde eine Kollegin leicht verletzt. Den 17-Jährigen erwarten nun zwei Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der LPI Erfurt vom 21.03.2020

 

Erlenbach a. Main, Lkr. Miltenberg (Bayern): Polizisten beleidigt und kurz darauf Schlägerei angezettelt

Am Freitagabend hatte ein Anwohner mitgeteilt, dass vor dem Jugendhaus in der Liebigstraße eine Gruppe Männer sitzt, die Musik dröhnt und Alkohol getrunken wird. Dies sei in Anbetracht der Coronakrise nicht angebracht. Bei der Überprüfung und Belehrung durch die Polizeistreife zeigten sich zwei der Anwesenden bereits von Beginn an aggressiv. Ein 30jähriger verweigerte die Angaben seiner Personalien und betitelte einen Polizeibeamten als „Arschloch“. Anschießend setzte er seine Beleidigungen noch derber auf Türkisch fort. Nach Aufnahme der Personalien und der Mitteilung über die Aufnahme einer Strafanzeige wurde den dreien ein Platzverweis erteilt. Kurze Zeit später wurde aus dem Siedlerweg eine handgreifliche Auseinandersetzung mitgeteilt. Die drei Männer vom Jugendhaus waren im Vorbeilaufen mit einem Ehepaar in Streit geraten. Dadurch entwickelte sich eine handgreifliche Auseinandersetzung, bei der sowohl der Ehemann als auch die Ehefrau verletzt wurden. Die drei Männer hatten sich vor Eintreffen der Polizei bereits aus dem Staub gemacht. Als Täter wurde eindeutig derjenige beschrieben, der sich kurz zuvor bereits eine Anzeige wegen Beleidigung eingehandelt hatte.

PM (auszugsweise) der PI Obernburg vom Samstag, 21.03.2020

 

Wittmund (Niedersachsen): Diebstahl und Beleidigung

Am 21.03.2020, gegen 00.24 h, meldete ein männlicher Anrufer, dass drei bis vier Personen mit einer ganzen Menge angeblich gestohlener Pfandflaschen an der Isumser Straße in Wittmund in Richtung Innenstadt unterwegs laufen würden. Von den eingesetzten Polizeibeamten konnte ein amtsbekannter 23 Jahre alter Wittmunder mit vier Müllsäcken gefüllt mit Pfanddosen angetroffen werden. Der Wittmunder konnte die Herkunft der Dosen nicht erklären. Ermittlungen ergaben noch vor Ort, dass diese Dosen aus dem Eigentum der Biogasanlage in Isums stammten. Während der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der Wittmunder die vier Beamten mehrfach mit der Abkürzung „ACAB“. Gegen den Beschuldigten wurde Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Aurich/Wittmund vom 21.03.2020

 

Achim/Bremen (Niedersachsen): Trunkenheitsfahrt mit anschließendem Widerstand gegen
Vollstreckungsbeamte

Am Freitag, dem 20.03.2020, teilte ein Bremer der Polizei gegen 17:00 Uhr mit, dass er am Bahnhof Mahndorf eine alkoholisierte Person beobachtet habe, die in ein Fahrzeug gestiegen, und dann weggefahren sei. Als Halter konnte ein 44-jähriger Achimer ermittelt werden. Beamte des PK Achim suchten daraufhin die Halteranschrift auf. Dort trafen sie auf den stark alkoholisierten Fahrzeughalter. Als er für eine Blutprobenentnahme zur Wache verbracht werden sollte, leistete er Widerstand, wodurch ein Beamter des PK Achim leicht verletzt wurde. Schließlich wurde der Mann zur Dienststelle verbracht, wo Blutproben entnommen und Strafverfahren eingeleitet wurden. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Ihn erwarten nun Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PI Verden / Osterholz vom 21.03.2020

 

Pankow (Berlin): Polizist bei Festnahme verletzt

Heute früh ist ein Polizist bei einer Festnahme in Französisch Buchholz verletzt worden. Gegen 4.25 Uhr wurden ein Polizeiobermeister und sein Kollege zu einem unzulässigen Lärm in die Pasewalker Straße alarmiert. Am Ort stellten die Beamten fünf laut grölende, junge Männer fest. Während vier Männer sofort ruhig waren, wollte sich der fünfte mit einem Fahrrad entfernen. Da die Kräfte jedoch starken Cannabisgeruch wahrgenommen hatten, wurde er aufgefordert, am Ort zu bleiben. Erst nach mehrmaligem Ansprechen stieg der junge Mann vom Rad. Daraufhin sollte er von den Polizisten durchsucht werden, woraufhin ihm die Maßnahmen auch erklärt wurden. Plötzlich drehte er sich in Richtung des Kollegen des Polizeiobermeisters und schlug mit einer Faust in seine Richtung. Dem Beamten gelang es, den Schlag abzuwehren, er brachte ihn gemeinsam mit dem Polizeiobermeister zu Boden und legte ihm die Handfesseln an. Dabei trat der junge Mann gegen Beine und Körper der Polizisten. Nachdem zwischenzeitlich hinzugerufene Unterstützungskräfte eingetroffen waren, beruhigte sich der Festgenommene. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Kräfte zwei Joints bei ihm und beschlagnahmten diese. Der 18-Jährige kam zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam, da der Eindruck bestand, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol gestanden haben könnte. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte der junge Mann gehen. Währenddessen begab sich der Polizeiobermeister zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus und beendete im Anschluss mit Handverletzungen seinen Dienst.

PM Nr. 0683 der POL Berlin vom 21.03.2020

 

München (Bayern): 389. Einsätze der Münchner Polizei im Kontext mit der Corona-Pandemie

Im Zeitraum vom 20.03., 06.00 Uhr bis 21.03.2020, 06.00 Uhr waren ca. 200 Polizeibeamte in der Stadt und im Landkreis München eingesetzt, um die Einhaltung der Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung zu überprüfen. Dazu riefen viele Mitteiler beim Polizeinotruf 110 an und teilten mit, dass sie auch Verstöße festgestellt hätten.
Schwerpunkte dieser Einsätze waren Überprüfungen von gastronomischen Betrieben,
Ladengeschäften sowie Veranstaltungen im Sinne der Allgemeinverfügung. Über 2.400
Überprüfungen wurden in dem Zeitraum durchgeführt. Dabei wurden über 200 Verstöße festgestellt. Davon betrafen 10 die neue ab 00.00 Uhr geltende Ausgangsbeschränkung.
In vielen Fällen hatten die angetroffenen Personen Verständnis für die aktuelle Problematik und befolgten die Anweisungen der Polizei. In 25 Fällen mussten Verantwortliche wegen Verstößen angezeigt werden.
In über 15 Fällen mussten Gruppenbildungen im Bereich des Flauchers angezeigt werden. So befanden sich z.B. sieben Personen (18 – 21 Jahre, alle mit Wohnsitzen in München) gegen 18.30h am dortigen Isarufer. Sie hielten den Mindestabstand von 1,5 Meter nicht ein, tranken alkoholische Getränke und hatten ein Lagerfeuer angezündet. Sie erhielten einen Platzverweis und wurden wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.
Am 20.03.2020, gegen 16.45 Uhr, befanden sich fünf Personen auf einer Freischankfläche einer Gastwirtschaft in Garching, wo sie alkoholische Getränke konsumierten. Ihnen wurde von Beamten der Polizeiinspektion 48 (Oberschleißheim) ein Platzverweis erteilt. Einer aus der Gruppe, ein 49-Jähriger aus dem Landkreis München, befolgte dies nicht. Er weigerte sich beharrlich die Örtlichkeit zu verlassen und die Maßnahme musste mit unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden. Dabei wehrte er sich körperlich gegen die Beamten. Er wurde wegen eines Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt.

PM des PP München vom 21.03.2020

 

Breitenthal (Bayern): Mann leistet Widerstand nach Sturz von Balkon

Am Freitagabend feierte ein 30-jähriger Mann aus Breitenthal im familiären Rahmen seinen runden Geburtstag. Der Mann war stark betrunken, daher wurde er von seiner Ehefrau ins Bett gebracht. Hiermit war er offenbar nicht einverstanden, weshalb er versuchte, über den Balkon aus dem Haus zu klettern, um erneut an Alkohol zu kommen.
Hierbei stürzte der Mann aus einer Höhe von mehr als zwei Metern auf den Boden, weshalb die Polizei und der Rettungsdienst verständigt wurden. Das „Geburtstagskind“ zeigte sich gegenüber den Einsatzkräften sofort aggressiv. Er drohte diesen, weshalb er mit unmittelbarem Zwang fixiert und in eine Klinik zur Abklärung der Verletzung, die durch den Sturz evtl. verursacht wurden, eingeliefert wurde. Hierbei sperrte er sich massiv gegen die Polizeibeamten und versuchte auch nach diesen zu treten. Außerdem beleidigte er die Beamten mehrfach. Durch einen Staatsanwalt wurde die Durchführung einer Blutentnahme angeordnet. Bei dem Einsatz wurden weder die eingesetzten Beamten noch der renitente Herr verletzt. Den Mann erwartet nun eine Strafanzeige, sein Verhalten wurde durch die von der Polizei mitgeführte BodyCam dokumentiert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.03.2020

 

Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt in der Stadt Salzburg

Am 20.03.2020, gegen 19:30 Uhr, schlug ein 43-jähriger griechischer Staatsangehöriger im Zuge einer Amtshandlung auf einen 38-jährigen Polizeibeamten ein und verletzte ihn dabei leicht im Gesicht. Der Aggressor wollte einen Diebstahl anzeigen. Als ihm erklärt wurde, dass es sich um eine privatrechtliche Angelegenheit handelt (Zimmerpreis) und die Polizei nicht zuständig sei, schlug der Mann plötzlich und unvermutet zu.
Der Mann wurde festgenommen und in das Polizeianhaltezentrum eingeliefert.

PA der LPD Salzburg vom 21.03.2020