Moers (Nordrhein-Westfalen): 34-Jähriger biss Polizeibeamtin

Am Dienstag gegen 23.00 Uhr randalierte ein 34-jähriger Mann aus Moers und beschädigte die Rolllade eines Wohnhauses an der Essenberger Straße.
Als die alarmierten Polizeibeamten den offenbar betrunkenen Moerser zur Wache mitnehmen wollten, reagierte der Mann aggressiv und biss im Streifenwagen plötzlich eine 23-jährige Beamtin in die Hand. Diese erlitt dabei leichte Verletzungen.
Dem Moerser entnahm ein Arzt auf der Wache eine Blutprobe. Ihn erwartet jetzt unter anderem auch ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Wesel vom 29.01.2020

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landet im Polizeigewahrsam

Die Nacht im Polizeigewahrsam muss ein 19-Jähriger verbringen, der Mittwoch, 29. Januar auf der Viktoriastraße randalierte. Gegen
2.30 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge einen jungen Mann, der bereits mehrere Mülltonnen auf der Viktoriastraße umgestoßen hatte. Die eingesetzten Beamten konnten den Unruhestifter am Vorsterhauser Weg aufgreifen. Während der Maßnahmen erschienen Freunde des alkoholisierten Mannes und gaben an, den Mann nach Hause zu bringen. Anstatt jedoch nach Hause zu gehen, reagierte der junge Mann weiter aggressiv. Bei seiner Festnahme beleidigte er die Beamten und sperrte sich gegen seine Festnahme. Den Rest der Nacht verbrachte er dann im Polizeigewahrsam.

PM des PP Hamm vom 29.01.2020

 

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Junger Mann rastet völlig aus

Am 28.01.2020 gegen 18:30 Uhr wurde der Polizeiinspektion Zweibrücken ein weinender junger Mann gemeldet, der zunächst auf dem Gehweg in der Molitorstraße an der Ecke zur Johann-Schwebel-Straße gelegen habe und sich nun zu Fuß – ein Fahrrad schiebend – in der Johann-Schwebel-Straße in Richtung Berufsschule bewegen würde. Die zur Überprüfung des Mannes entsandte Funkstreifenbesatzung entdeckte zunächst in der Johann-Schwebel-Straße in einer Hecke ein offenbar weggeworfenes hochwertiges weißes Mountainbike der Marke CUBE und wenige Meter weiter, am Ende der Hecke, den jungen Mann, der wimmernd und heulend auf dem Boden lag und angab, Schmerzen in der Hüfte zu haben. Seine Stimmung schlug immer mehr von weinerlich in aggressiv um und er versuchte mehrfach aufzustehen, um nach Hause zu gehen, was jedoch aufgrund seiner starken koordinativen Einschränkung misslang. Nachdem wenig später der Notarzt eingetroffen war, steigerte sich die Aggressivität des 23-Jährigen noch weiter und er ballte die Fäuste, um nach einem Polizeibeamten zu schlagen. Der Angriff misslang jedoch völlig, da der junge Mann größte Koordinationsprobleme hatte.
Als er zur Eigensicherung gefesselt und in den Rettungswagen verbracht werden sollte, ballte er erneut die Fäuste und wurde hochaggressiv, so dass die Beamten Pfefferspray einsetzen mussten. Schließlich wurde er mit Polizeibegleitung zur Behandlung ins Nardiniklinikum Zweibrücken verbracht. Auf dem Weg dorthin und im Krankenhaus spuckte der Mann um sich und beleidigte alle eingesetzten Kräfte mit übelsten Worten. Da nicht bekannt war, welche Substanzen er eingenommen hatte, sollte er – an Händen und Füßen gefesselt – zur Untersuchung und Behandlung in die Fachabteilung (Psychiatrie) des Krankenhauses Pirmasens verbracht werden.
Dabei biss er einem Sanitäter in den Finger und spuckte weiterhin wild um sich.
Fortwährend stieß er Beleidigungen übelster Art aus. Im Klinikum in Pirmasens musste er aufgrund seiner Aggressivität ans Bett gefesselt werden. Ihm wurde zur Feststellung seiner strafrechtlichen Verantwortlichkeit und zur Feststellung, welche verbotenen Substanzen er eingenommen hatte, eine Blutprobe entnommen.
Ob das sichergestellte Mountainbike dem Beschuldigten gehört oder gestohlen wurde, konnte noch nicht festgestellt werden.

PM der PI Zweibrücken vom 29.01.2020

 

Haus (Steiermark): Polizist verletzt

Während des Verkehrsregelungsdienstes anlässlich des „Nightrace“ in Schladming wurde ein Polizeibeamter Dienstagnachmittag, 28. Jänner 2020, von einem Pkw-Lenker verletzt.
Der 57-jährige Beamte der Landesverkehrsabteilung war gegen 15:00 Uhr als Verkehrsregelungsposten im Bereich Ennstalstraße B320 in Haus eingeteilt. Dabei war der gesamte Pkw-Verkehr in Richtung Schladming von der B320 abzuleiten. Die betreffende Stelle war gemäß behördlicher Verordnung mit einer Geschwindigkeitsreduzierung, mit Hinweiszeichen und mit Lichtsignalen abgesichert.
Ein 62-Jähriger aus dem Bezirk Liezen fuhr zur betreffenden Zeit mit seinem Pkw aus Richtung Liezen kommend in Richtung Schladming. In der Meinung, dass die Verkehrsableitung nur für Besucher des Schirennens Gültigkeit habe, lenkte er seinen Pkw geradeaus weiter in Richtung des 57-jährigen Beamten. Der 62-Jährige näherte sich dem Beamten, öffnete die Seitenscheibe und wollte mit dem Polizisten Kontakt aufnehmen. Dabei fuhr er so knapp an den Polizeibeamten heran, dass er mit dem linken Vorderrad auf dem linken Fuß des Polizeibeamten zu stehen kam. Als der Lenker dies bemerkte, setzte er sofort zurück und so konnte der Polizeibeamte seinen Fuß unter dem Pkw herausziehen. Der Beamte wurde vom Rettungsdienst mit einer Fußverletzung unbestimmten Grades in das DKH Schladming eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 29.01.2020

 

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Zwei leichtverletzte Polizeibeamte bei Festnahme aufgrund eines Haftbefehls

Polizeibeamte klopften am Dienstag um die Mittagszeit bei einem per Haftbefehl gesuchten 26jährigen Pirmasenser an die Wohnungstür. Dieser öffnete und trat ins Treppenhaus, wo ihm die Festnahme erklärt wurde. Er zeigte sich uneinsichtig und aggressiv. Der Mann leistete erheblichen Widerstand, so dass zwei Beamte leicht verletzt wurden, einer unter anderem durch einen
Biss in den Finger. Der 26jährige wurde leicht verletzt und gefesselt in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Den meisten sind die weiteren Folgen nicht
bewusst: Werden bei einer Amtshandlung eingesetzte Beamte oder Rettungskräfte verletzt, kommt es zumindest zu einer Strafanzeige wegen „Widerstandes“. Es kann auch der Tatbestand des „tätlichen Angriffs“ erfüllt sein. Beschädigte Kleidungsstücke oder Gegenstände werden in Rechnung gestellt. Der Beamte selbst kann als Nebenkläger Schmerzensgeld einklagen und das Land fordert in der Regel Schadensersatz wegen angefallener Behandlungskosten und wegen des Verdienstausfalles für die Zeit der Arbeitsunfähigkeit. So kommt schließlich eine Summe zustande, die je nach Einzelfall schnell im fünfstelligen Bereich liegt.

PM der PD Pirmasens vom 29.01.2020

 

Graz (Steiermark): Raufhandel

Bei einem Raufhandel Dienstagnacht, 28. Jänner 2020, wurde ein 33-jähriger alkoholisierter Grazer leicht verletzt.
Gegen 21:50 Uhr wurden mehrere Polizeistreifen zu einem Rauhandel am Europaplatz beordert. Bei deren Eintreffen fanden sie zwei Tatverdächtige, einen 33-jährigen alkoholisierten Grazer und einen 39-Jährigen aus dem Bezirk Graz-Umgebung, sowie ein auf der Fahrbahn liegendes Fahrrad vor.
Wie die Ermittlungen ergaben, dürften die beiden Männer zuerst in Streit geraten sein, der in der Folge in einen Raufhandel ausartete. Zudem steht der 33-Jährige im Verdacht, ein Fahrrad vom dortigen Fahrradständer entnommen und nach dem 39-Jährigen geworfen zu haben. Dabei wurde der 33-Jährige leicht verletzt, der 39-Jährige blieb unverletzt.
Nachdem der 33-Jährige immer aggressiver wurde und sich nicht beruhigen ließ, wurde er vorläufig festgenommen und in die Polizeiinspektion Hauptbahnhof überstellt.
Beide Männer werden angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 29.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung eskaliert: Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und Bedrohung

Gestern Abend in Dortmund-Löttringhausen:
Ein 53-jähriger Dortmunder hörte gestern Abend (29. Januar) in seiner Wohnung in Löttringhausen Musik. Diese allerdings, so gab er auch zu, sehr, sehr laut. Das wiederum veranlasste einen 39-jährigen Nachbarn um kurz nach 22 Uhr dazu, sich bei dem 53-Jährigen zu beschweren und ihn um Ruhe zu bitten.
Ab da gehen die Schilderungen der Beteiligten und Zeugen auseinander: Der 53-Jährige gab an, unmittelbar von dem Nachbarn geschlagen und getreten worden zu sein. Entsprechende Verletzungen zeigte er der Polizei. Der 39-Jährige gab an, dass er vom Ruhestörer mit einer Schusswaffe bedroht worden sein soll. Ein Zeuge bestätigte diese Angaben, auch er sei von dem Ruhestörer mit der Waffe bedroht worden. Allerdings soll es zuvor auch zu einer verbalen Auseinandersetzung der beiden Männer gekommen sein, dies wiederum gab ein zweiter Zeuge den Polizeibeamten gegenüber an.
Die Polizei nahm den alkoholisierten Ruhestörer vorläufig fest und stellte in dessen Wohnung eine PTB-Waffe sicher. Eine ebenfalls alkoholisierte Besucherin des Mannes nahm die Polizei in Gewahrsam. Die 47-jährige Herdeckerin hatte die polizeilichen Maßnahmen durchgehend lauthals gestört.
Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und Bedrohung dauern an.

PM der POL Dortmund vom 29.01.2020

 

Waldkraiburg (Bayern): Schlägerei zwischen Männern– Drei Polizeibeamte verletzt

Am Dienstag, 28. Februar 2020 gegen 18.15 Uhr kam es am Martin-Luther-Platz zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern. Als die zwischenzeitlich von Zeugen verständigten Beamten der Polizeiinspektion Waldkraiburg eintrafen und erste Maßnahmen trafen, solidarisierten sich die beiden Männer. Schließlich gingen diese gegen die Polizeistreifen vor und verletzten eine Beamtin und zwei Beamte.
Aus bisher unbekannten Gründen gerieten zwei Männer im Bereich des Martin-Luther-Platzes in Streit, der in eine handgreifliche Auseinandersetzung mündete. Zeugen dieser Schlägerei verständigten die Polizei. Beim Eintreffen der Streifen lag der 30-Jährige aus dem Landkreis Deggendorf auf dem Boden, während der 24-Jährige aus dem Landkreis Mühldorf äußerst aggressiv den Beamten entgegen trat. Als diesem die Handschellen angelegt werden sollten, schlug er mehrmals mit den Fäusten gegen den Kopf einer Polizeibeamtin. Zu diesem Zeitpunkt entschloss sich der 30-Jährige, plötzlich und unerwartet in das Geschehen einzugreifen. Er lief los und zog die Beamtin an den Haaren, um seinen Kontrahenten zu befreien. Gemeinsam gelang es den Polizeibeamten, die Aggressoren zu überwältigen und festzunehmen.
Die Polizeibeamtin wurde insbesondere am Kopf, ihre Streifenpartner an den Beinen und im Gesicht verletzt. Zur Abklärung des Verletzungsbildes wurden sie im Krankenhaus untersucht. Gegen die leicht verletzten Männer wird wegen Körperverletzung, Gefangenenbefreiung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt. Auf richterliche Anordnung erfolgten Blutentnahmen bei den Aggressoren.

PM der PI Waldkraiburg vom 29.01.2020

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Alkoholisiert Widerstand geleistet

Das Verhalten einer alkoholisierten Besucherin einer Gaststätte in der Bleichstraße führte am Dienstagabend zu einem Polizeieinsatz und in der Folge zu einem Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Gegen 22:15 Uhr wurde die Polizei in die Ludwigvorstadt gerufen, nach dem der mit über einem Promille alkoholisierte weibliche Gast unter anderem die Räumlichkeiten nicht verlassen wollte. Weil die Frau aufgrund ihres Zustandes nicht mehr zu Fuß auf die Straße entlassen werden konnte und keine andere betreute Unterkunft für sie bereit stand, sollte sie in Gewahrsam genommen werden. In den Räumlichkeiten des Polizeireviers setzte sie sich dann gegen die Maßnahmen zur Wehr, in dem sie versuchte die Einsatzkräfte zu schlagen und sie fortlaufend vulgär beleidigte. In der Gewahrsamseinrichtung versuchte sie vergeblich diese zu fluten, indem sie ihre Hose in die Toilette stopfte und die Spülung betätigte. Neben den Reinigungskosten und Gebühren für den Gewahrsam, erwartet die Frau nun eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM des PP Offenburg vom 29.01.2020

 

Cottbus (Brandenburg): Nach Ruhestörung in Gewahrsam

In einem Mehrfamilienhaus in der Elisabeth-Wolf-Straße kam es in den ersten Morgenstunden des Mittwochs zu nächtlichen Ruhestörungen. Nachdem ein 49 Jahre alter Bewohner von einem Nachbarn zur Ruhe ermahnt wurde, warf dieser einen Klappstuhl auf dessen Balkon, störte jedoch unvermindert. Da er sich auch gegenüber den Polizeibeamten uneinsichtig zeigte, wurde der mit 1,73 Promille Alkoholisierte in Gewahrsam genommen. Dort beleidigte er zudem eine Polizeibeamtin. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Süd vom 29.01.2020

 

Celle (Niedersachsen): 34- Jähriger greift Polizeibeamte am Bahnsteig an

Die Polizei wurde gestern Abend, gegen 20:20 Uhr, zum Gleis 2 im Bahnhof Celle gerufen, weil ein 34- Jähriger zuvor in der S-Bahn Fahrgäste und das Zugpersonal angepöbelt und außerdem Alkohol getrunken und geraucht hatte. Zudem hatte er keinen gültigen Fahrschein.
Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme am Bahnsteig griff der alkoholisierte Mann die eingesetzten Beamten an, indem er u.a. einen 30-jährigen Beamten so stark schubste, dass dieser gegen die Zugwand gestoßen wurde.
Gegen die folgende Ingewahrsamnahme wehrte er sich massiv. Außerdem bedrohte und beleidigte er die eingesetzten Beamten. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Celle vom 29.01.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Duo stößt 27-Jährigen von Treppe – Faustschlag ins Gesicht – Beleidigung von Bundespolizisten

Am frühen Mittwochmorgen, den 29. Januar 2020, kam es am Magdeburger Hauptbahnhof zu einem zunächst verbalen Streit zwischen drei Männern, die mit einer körperlichen Auseinandersetzung und leichten Verletzungen endete: Gegen 01:30 Uhr stießen zwei der Personen im Alter von 20 und 23 Jahren den dritten Mann unvermittelt von der Treppe des Bahnsteiges eins und zwei herunter. Anschließend schlug der 23-Jährige dem 27-jährigen Opfer mit der Faust ins Gesicht. Hinzugeeilte Bundespolizisten griffen ein und nahmen alle drei Personen für die sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen mit zur Dienststelle. Währenddessen beleidigte der 23-Jährige die Beamten mit ehrverletzenden Worten. Die durchgeführten Atemalkoholtests brachten bei den beiden deutschen Tatverdächtigen einen Wert von 1,34 beziehungsweise 1,54 Promille. Das gewalttätige Duo erhält jeweils eine Strafanzeige wegen der begangenen Körperverletzung. Zudem erwartet den 23-Jährigen eine weitere Anzeige wegen der Beleidigungen. Der ebenfalls deutsche Geschädigte wurde glücklicherweise nur leicht verletzt.

PM der BPOLI Magdeburg vom 29.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Grundlos Personen angegriffen und geschlagen – Richterliche Vorführung

Gestern Nachmittag kam es in der Rathausstraße in Wiesbaden seitens eines 26-jährigen Wohnsitzlosen innerhalb weniger Minuten zu zwei grundlosen Angriffen auf Passanten, bei denen die Angegriffenen glücklicherweise nur leicht verletzt wurden. Gegen 16:25 Uhr tauchte der spätere Täter in der Rathausstraße an der Haltestelle „Robert-Krekel-Anlage“ auf und schlug hier einer auf der Wartebank sitzenden 29-jährigen Wiesbadenerin grundlos mit der Faust in das Gesicht. Von dort flüchtete er nun in die Rathausstraße und trat dort aus heiterem Himmel einem 4-jährigen Mädchen mit dem Fuß gegen den Kopf. Die anwesende Mutter ging sofort dazwischen und wurde nun ebenfalls mit Fäusten angegriffen. Mutter und Kind flüchteten sich in eine nahegelegene Tanzschule und verständigten die Polizei. Diese konnte den, sich auch gegenüber den Polizeibeamten, aggressiv verhaltenden Mann festnehmen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurde der alkoholisierte Mann in das Polizeigewahrsam eingeliefert und wird heute im Laufe des Tages einer Haftrichterin vorgeführt. Diese wird dann über die mögliche Fortdauer der Haft entscheiden. Die Hintergründe für die Angriffe des 26-Jährigen sind unbekannt.

PM des PP Westhessen vom 29.01.2020

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Widerstand bei Festnahme: Mutmaßlicher Kontoeröffnungsbetrüger geschnappt

Am Mittwochmittag ist der Pforzheimer Polizei ein mutmaßlicher Kontoeröffnungsbetrüger ins Netz gegangen.
Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte ein etwa 30-Jähriger, dessen Identität bisher noch nicht geklärt werden konnte, gegen 12:30 Uhr in einer Bank in der Pforzheimer Innenstadt ein Konto eröffnen wollen. Dabei erweckte er das Misstrauen der Mitarbeiter. Die deshalb hinzugerufene Streife des Polizeireviers Pforzheim-Nord wollte den Verdächtigen daraufhin zur Klärung seiner Identität auf die Dienststelle mitnehmen. Als die Beamten mit ihm die Bank bereits verlassen hatten, ergriff der Verdächtige jedoch die Flucht und rannte weg. Nach kurzer Verfolgung zu Fuß gelang es den Einsatzkräften jedoch, den Flüchtigen in einer Apotheke zu stellen. Dieser wehrte sich allerdings massiv gegen seine Festnahme und musste durch die Beamten überwältigt werden. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte mehrere Tausend Euro Bargeld, dessen Herkunft noch geklärt werden muss, sowie zweierlei Ausweise auf. Durch die Widerstandshandlungen des Verdächtigen wurden zwei Beamte leicht verletzt. Der Tatverdächtige befindet sich aktuell auf dem Polizeirevier Pforzheim-Nord. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Pforzheim vom 29.01.2020

 

Augsburg-Innenstadt (Bayern): Polizeibeamter mit kochendem Wasser übergossen

Eine 53-jährige Frau teilte am Dienstagnachmittag beim polizeilichen Notruf mit, dass sie gerade von ihrem 57-jährigen Partner geschlagen wurde. Eine Streifenbesatzung konnte daraufhin in der Wohnung in der Von-Hoesslin-Straße das streitende Paar antreffen. Die Frau war augenscheinlich unverletzt.
Als der Mann anschließend der Wohnung verwiesen werden sollte, wurde er aggressiv und weigerte sich, die Wohnung zu verlassen. Im weiteren Verlauf ergriff der 57-Jährige einen Topf mit kochendem Nudelwasser von der Herdplatte. Der Mann stellte den Topf nach mehrfacher Aufforderung durch die Beamten wieder am Herd ab. Plötzlich nahm er eine Tasse, schöpfte mit dieser kochendes Wasser aus dem Topf und schüttete etwas davon in Richtung eines 25-jährigen Beamten. Als weitere Angriffe durch den 57-Jährigen unterbunden werden sollten, schüttete dieser das kochende Wasser – die Tasse war größtenteils noch gefüllt – gezielt über den 25-jährigen Polizeibeamten und traf ihn dabei im Gesicht, am Hals und am Oberkörper.
Daraufhin wurde der Angreifer gefesselt, wobei er Widerstand leistete und die Polizisten beleidigte.
Der verletzte Polizeibeamte wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Bei ihm wurden Verbrühungen ersten und zweiten Grades festgestellt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Augsburg wurde durch den zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Augsburg Haftbefehl gegen den 57-Jährigen wegen des dringenden Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung erlassen und in Vollzug gesetzt.

PM (0206) des PP Schwaben Nord vom 29.01.2020

Schwandorf (Bayern): Polizeibeamten in die Hand gebissen

Zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte der PI Nabburg kam es am 27.01.2020 gegen 09:00 Uhr im Krankenhaus Lindenlohe. Vorausgegangen gegen 05:15 Uhr, kam es in Wernberg / Neunaigen zu einem Verkehrsunfall, bei welchem der 41-jährige Fahrzeugführer erkennbar unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Zur Feststellung der Fahrtauglichkeit wurde der Beschuldigte zur Blutentnahme in das Krankenhaus nach Lindenlohe verbracht. Nachdem der Mann erneut versuchte zu flüchten, wurde er durch unmittelbaren Zwang zu Boden gebracht und Armen und Beinen gefesselt. Während der Widerstandshandlung biss er einem Beamten in die Hand, sodass dieser sofort ärztlich versorgt werden musste. Dem Mann erwartet nun zusätzlich eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte.

PM der PI Nabburg vom 28.01.2020

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Mann schlägt seinen Nachbarn und leistet Widerstand gegen Polizeibeamte …

Nach Beschwerden über einen angeblichen Randalierer in einem Mehrfamilienhaus sahen sich die hinzu gerufenen Polizeibeamten am Montag um 17.17 Uhr an einer Wohnungstür plötzlich einem Mann mit einer Art Knüppel gegenüber. Die Beamten kamen gerade die Treppe hoch, als sich die Wohnungstür öffnete. Den „Knüppel“, einer Schreibtisch-Stuhl-Feder samt Rohrmantel, ließ er nach der Aufforderung der Polizeibeamten zwar fallen. Doch in der Wohnung zeigte sich der Randalierer alles andere als kooperativ. Der 25-jährige wurde immer aggressiver. Als ihm die Beamten zur Sicherheit Handfesseln anlegen wollten, setzte er sich massiv zur Wehr. Er trat nach einer Polizisten und biss ihren Kollegen in den Handschuh. Zusammen überwältigten die Beamten den Mann. Wie sich herausstellte, hatte der junge Mann nicht nur Lärm veranstaltet, sondern seinem Nachbarn den Feder-Mantel des Schreibtischstuhls über den Kopf geschlagen. Der 54-jährige wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen zur Verhinderung weiterer Straftaten und zu seinem eigenen Schutz mit zur Polizeiwache. Ordnungsamt und ein Arzt veranlassten eine Einweisung nach PsychKG. Er kam noch am Abend im Krankenwagen in eine entsprechende Klinik. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung und wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 28.01.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Nach Diebstahl Widerstand geleistet

Ein 23-Jähriger wurde bei einem Diebstahlsversuch erwischt. In der Folge leistete er Widerstand gegen einen Bundespolizisten.
Am Montagmittag entwendete ein 23-Jähriger Tabak sowie Zigarettenpapier in einem Geschäft am Hauptbahnhof Freiburg. Durch einen Mitarbeiter wurde der Diebstahl bemerkt. Als der Mitarbeiter den 23-Jährigen darauf ansprach versuchte dieser aus dem Geschäft zu flüchten. Ein Kunde versperrte dem gambischen Staatsangehörigen jedoch den Ausgang, so dass der Mann bis zum Eintreffen der Bundespolizei festgehalten werden konnte. Bei der Sachverhaltsaufklärung wurde der 23-Jährige aggressiv und schlug nach einem der Beamten. Daraufhin musste der Mann zu Boden gebracht und mit Handschellen gefesselt werden. Durch die Widerstandshandlung wurde kein Beteiligter verletzt. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren gegen den 23-Jährigen eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 28.01.2020

 

Modautal/Brandau (Hessen): 53-Jähriger flüchtet vor Verkehrskontrolle / Kurze Verfolgungsfahrt endet im Feld

Nach einer Verfolgungsfahrt durch den Ortsteil Brandau am Montagnachmittag (27.1.) haben Polizeibeamte einen 53 Jahre alten Mann festgenommen und Strafanzeige erstattet.
Weil der Auspuff des Autos augenscheinlich drohte abzufallen war den Beamten der Mazda, kurz nach 13 Uhr, aufgefallen. Als die Polizeistreife das Auto stoppen wollten, ignorierte der Beschuldigte die Anhaltezeichen, gab Gas und versuchte sich der Kontrolle entziehen. Doch die Flucht währte nur kurz und endete schlussendlich in einem Feld südlich der Hechlergasse. Hierbei wurde sowohl das Fluchtfahrzeug als auch der Streifenwagen beschädigt. Der Schaden wird derzeit auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Beide Autos mussten abgeschleppt werden.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 53-Jährige keinen Führerschein hatte, was die Ursache für sein Verhalten gewesen sein dürfte.

PM des PP Südhessen vom 28.01.2020

 

Heilbronn-Böckingen (Baden-Württemberg): Streifenwagen beschädigt

Eine Ruhestörung, die aus dem Böckinger Ziegeleipark gemeldet wurde, rief am Montagabend eine Streife des Polizeireviers Böckingen auf den Plan. Gegen 20 Uhr trafen die Beamten im Bereich der Fritz-Ulrich-Straße ein und parkten ihr Fahrzeug am Zugang zum Ziegeleipark. Fußläufig begaben sich die Ordnungshüter in Richtung Park. Währendessen kamen ihnen zwei jeweils vierköpfige Jugendgruppen entgegen. Die Streife suchte im Park vergeblich nach den Verursachern der Ruhestörung und kam kurze Zeit später zurück zum abgestellten Wagen. Am Dienstauto hing der rechte Außenspiegel herunter der offensichtlich zuvor abgetreten wurde. Eine sofortige Fahndung verlief ohne Erfolg. Der entstandene Sachschaden wird auf 500 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 28.01.2020

 

Umkirch, Breisach am Rhein (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff, Beleidigung und Körperverletzung

In der Nacht von Sonntag auf Montag meldete der Sicherheitsdienst eine randalierende Person in einer Gaststätte in Umkirch. Vor Ort stellte die Polizei einen betrunkenen 25-jährigen Mann fest. Da sich dieser nicht beruhigen ließ, wurde er in die Ausnüchterungszelle des Polizeireviers Breisach verbracht. Dort erschienen am Morgen vier Freunde des jungen Mannes, um ihn abzuholen. Da das zu der Zeit noch nicht möglich war, beleidigte einer der Männer die Polizeibeamten. Aufgrund dessen wurden die Männer des Polizeireviers verwiesen. Vor dem Eingang der Dienststelle entwickelte sich zwischen ihnen ein Streit. Bei der Auseinandersetzung schlug einer dem anderen ins Gesicht. Dieser stürzte rückwärts in die Glasscheibe der Eingangstür. Dabei zog sich dieser Schnittwunden am Kopf zu. Das DRK wurde umgehend hinzugezogen und versorgte den Verletzten.

PM des PP Freiburg vom 28.01.2020

 

Sprockhövel (Nordrhein-Westfalen): Autodiebe festgenommen

Am Montag, gegen 21:30 Uhr, wurde die Polizei durch einen Passanten auf zwei verdächtige Personen aufmerksam gemacht, die sich in der Straße Im Eickelskamp zwischen Pkw auffällig verhalten haben sollen. Als die Beamten auf zwei Personen trafen, die sich an einem VW Touran aufhielten, flüchteten diese in Richtung Rosendahler Straße und Elberfelder Straße. Die Polizisten nahmen die Verfolgung auf. Einer der Täter schmiss bei der Flucht mit CD Hüllen auf den ihm folgenden Polizeibeamten und traf ihn ins Gesicht, wodurch er leicht verletzt wurde. Der Flüchtige konnte letztlich auf der Hammerstraße zu Boden gebracht und festgenommen werden. Bei der Festnahme verhielt sich der 30-Jährige sehr aggressiv und beleidigte die Beamten. Der Verdacht bestand, dass der Mann unter Drogeneinfluss stand, ihm wurde daher eine Blutprobe entnommen.
Der Ermittlungen gegen ihn und dem noch unbekannten flüchtigen Täter laufen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 28.01.2020

 

Schwelm (Nordrhein-Westfalen): Bürger zeigen Zivilcourage bei Parfümbetrüger

Am Montag informierten Bürger die Polizei darüber, dass sich in der Hauptstraße ein Mann aufhielt, der versuchte neuverpackte Parfümflaschen an Passanten zu verkaufen. Ein Bezirksdienstbeamter stellten den verdächtigen Mann in Höhe der Postfiliale fest und wollte diesen kontrollieren. Der Mann versuchte zunächst zu fliehen, als er jedoch durch den Polizeibeamten daran gehindert wurde, wurde der vermeintliche Verkäufer zunehmend aggressiver und griff den Polizeibeamten an. Dieser setzte Pfefferspray ein und brachte den Angreifer zu Boden. Zwei Zeugen liefen zu dem Beamten und halfen dabei, den Mann unter Kontrolle zu halten, bis kurze Zeit später Unterstützungskräfte eintrafen. In der mitgeführten Tasche des Mannes (ein 29-jähriger Hamburger) konnten mehrere verpackte Parfümkartons gefunden werden. Auch in einem Pkw, der dem Mann zugeordnet werden konnte, wurden weitere Parfümpackungen gefunden. Der 29-Jährige wurde zur Polizeiwache gebracht, wo er nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen wurde. Gegen ihn wird nun ermittelt.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 28.01.2020

 

Nordhausen (Thüringen): Unbelehrbarer nächtigt bei der Polizei

Erst in der Gewahrsamszelle der Polizei gab ein 42-jähriger Mann in Nordhausen in der Nacht zum Dienstag Ruhe. Der Nordhäuser hielt sich bereits den ganzen Abend in der Gegend um die Bochumer Straße auf. Vor einem Lebensmittelmarkt beleidigte und belästigte er Kunden. Einem Platzverweis folgte er nur kurz, denn unmittelbar danach brüllte der Angetrunkene auf der Straße herum und wollte im Vorraum einer Bank nächtigen. Nach zahlreichen Notrufen bei der Landeseinsatzzentrale in Erfurt entschlossen sich die Beamten, am späten Abend, den Mann in der Zelle nächtigen zu lassen. Hierbei beleidigte er die Polizisten massiv und beschädigte einen Streifenwagen. In der Zelle beruhigte sich der Mann dann wieder. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und versuchte Körperverletzung.

PM der LPI Nordhausen vom 28.01.2020

 

Linnich (Nordrhein-Westfalen): Vier Polizisten bei Widerstand verletzt

In der Nacht von Montag auf Dienstag randalierte ein 41-Jähriger unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehender Mann aus Linnich und verletzte vier Polizisten.
Gegen 02:00 Uhr rief eine verängstigte Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in der Rurdorfer Straße die Polizei. Sie gab an, ihr Mitbewohner randaliere im Hausflur und schmeiße mit Gegenständen um sich. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurden sie unvermittelt durch den randalierenden 41-Jährigen angegriffen. Er schlug mit Stöcken nach den Einsatzkräften und verbarrikadierte sich im Hausflur mit diversem Mobiliar. Der Einsatz von Reizgas zeigte bei dem offensichtlich unter Betäubungsmittel stehenden Mann keine Wirkung. Erst mit etlichen Verstärkungskräften und unter zur Hilfenahme von Schutzschilden gelang es den Einsatzkräften durch das Treppenhaus zum Randalierer vorzudringen. Dieser warf weiterhin mit Haushaltsgegenständen um sich und versuchte sich mit aller Gewalt den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Nachdem er schließlich zu Boden gebracht und fixiert werden konnte, beruhigte er sich erst, nachdem ihm ein hinzugerufener Notarzt Beruhigungsmittel verabreichte. Der Randalierer wurde daraufhin in ein Krankenhaus und später in die Psychiatrie eingewiesen. Bei dem Einsatz wurden vier Polizeibeamte verletzt, eine Beamtin war nicht mehr dienstfähig und wurde ebenfalls im Krankenhaus behandelt. Ermittlungen ergaben, dass der Mann bereits in der Wohnung Betäubungsmittel konsumiert hatte und anschließend Einrichtungsgegenstände anzündete. Ein Wohnungsbrand konnte durch schnelles Eingreifen der Mitbewohnerin jedoch verhindert werden.

PM der POL Düren vom 28.01.2020

 

Freiburg-Altstadt (Baden-Württemberg): Widerstand nach Körperverletzung

Am Sonntag, den 26.01.2020, um 4:50 Uhr, wurde die Polizei darüber informiert, dass in einer Bar, in der Bertholdstraße, ein 19-Jähriger von einer anderen Person aus unbekannten Gründen zunächst geschlagen und, nachdem er zu Boden ging, getreten wurde. Der zunächst unbekannte Täter flüchtete daraufhin. Der Täter konnte durch die eingesetzte Streife des Polizeireviers xxx kurz darauf in der Niemensstraße gestellt werden. Der 26-Jährige widersetzte sich der vorläufigen Festnahme. Bei dem Versuch, die Handschellen anzubringen, versuchte er einen Polizisten zu beißen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnte zudem eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Er wird sich nun wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten müssen.

PM des PP Freiburg vom 28.01.2020

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Flasche nach Polizisten geworfen

In der Nacht von Montag auf Dienstag flüchtete ein Tatverdächtiger vor der Polizei und warf bei der Flucht mit einer Flasche nach den Beamten.
Polizeibeamte wollten einen 32-Jährigen, Tatverdächtiger einer Unterschlagung, kontrollieren und dessen Identität feststellen. Als der Mann auf der Neuen Jülicher Straße durch die Beamten angesprochen wurde sprintete er unvermittelt in Richtung Veldener Straße los. Die Polizisten nahmen fußläufig die Verfolgung auf. Als sie den Mann einholten, warf dieser mit einer Bierflasche nach seinen Verfolgern, verfehlte sie jedoch. Der Flüchtige, der zurzeit ohne festen Wohnsitz ist, konnte durch die Polizisten überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Er verhielt verbal aggressiv und beleidigte die Einsatzkräfte. Durch den Flaschenwurf wurde niemand verletzt.

PM der POL Düren vom 28.01.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Kontrolle im Essener Hauptbahnhof eskaliert – Bundespolizisten bespuckt und angegriffen

Gestern Abend (27. Januar) eskalierte eine Personalienfeststellung nach einer „Schwarzfahrt“ im Essener Hauptbahnhof. Dabei versuchte ein 33-Jähriger erst zu flüchten und spuckte später nach Einsatzkräften der Bundespolizei und griff einen Beamten mit Schlägen an.
Gegen 22:30 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Zug im Essener Hauptbahnhof gerufen. Bahnmitarbeiter hatten dort eine Person ohne Fahrausweis angetroffen, deren Personalien durch die Einsatzkräfte festgestellt werden sollten. Vor Ort versuchte ein 33-jähriger iranischer Staatsangehöriger zu flüchten.
Bundespolizisten hielten ihn fest. Daraufhin schlug der „Schwarzfahrer“ mit der Faust gegen die Brust eines Bundespolizisten. Deshalb wurde er gefesselt. Dabei spuckte er mehrmals in Richtung der Einsatzkräfte.
Durch den Vorfall wurde ein Bundespolizist verletzt, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Gegen den Iraner wurde ein Strafverfahren wegen Beförderungserschleichung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten blieb er im Polizeigewahrsam.

PM der BPOLD St. Augustin vom 28.01.2020

 

Frankfurt-Seckbach (Hessen): 17-Jähriger findet Festnahme „zum Kotzen“

Gestern Morgen beschädigte ein betrunkener 17-Jähriger vier Autos in der Atzelbergstraße. Die Polizei nahm ihn fest. Auf dem Weg zum Revier übergab sich der Jugendliche im Streifenwagen gezielt auf einen Beamten.
Gegen 05:40 Uhr verständigte ein Anwohner die Polizei. Er hatte einen jungen Mann dabei beobachtet, wie er geparkte Autos beschädigte. Die Polizei traf vor Ort einen 17-Jährigen Frankfurter an. Dieser war gerade dabei, mit einem Werkzeug auf die Motorhaube und die Frontscheibe eines Pkw einzuschlagen. Die Beamten stellten noch Schäden an drei weiteren Fahrzeugen fest. Die Durchsuchung des jungen Mannes förderte noch eine geringe Menge Marihuana zu Tage. Daraufhin nahmen die Beamten den Jugendlichen mit auf das Revier. Während der Fahrt deutete der Minderjährige an, sich übergeben zu müssen. Deshalb reichte ihm der neben ihm sitzende Beamte eine Plastiktüte. Der Jugendliche zog es jedoch vor, seinen Kopf in Richtung des Polizisten zu drehen und sich auch teilweise auf diesen zu erbrechen. Sowohl der Streifenwagen, als auch die Uniform des Beamten wurden hierdurch stark verschmutzt.
Der 17-Jährige wurde anschließend von seinen Eltern auf dem Revier abgeholt.
Neben der Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Drogenbesitz kommt nun noch eine Rechnung für die Reinigung der Uniform und des Streifenwagens auf ihn zu.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 28.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Verstoß gegen Hausverbot bedeutet: Strafanzeige

Nicht zum ersten Mal hat sich ein Mann aus dem Stadtgebiet am Montag mit der Polizei angelegt. Der Sicherheitsdienst eines Finanzinstituts verständigte am frühen Abend die Polizei, weil sich der 37-Jährige trotz eines bestehenden Hausverbots und erneut erteiltem Platzverweis wieder im Vorraum der Bankfiliale in der Fackelstraße aufhielt, um dort zu übernachten. Auch nach mehrfacher Aufforderung weigerte er sich, das Gebäude zu verlassen.
Nachdem er sich bereits den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes gegenüber aggressiv verhalten und sie bespuckt hatte, änderte sich das Verhalten des Mannes auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten nicht – er wurde immer aggressiver, bedrohte und beleidigte die Beamten und spuckte um sich. Der 37-Jährige wurde schließlich in Gewahrsam genommen und musste die Nacht in einer Zelle verbringen. Zuvor hatte er bei der Überprüfung seiner Gewahrsamsfähigkeit auch die Ärztin bespuckt. Auf den Mann kommt ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollzugsbeamte zu.
Sozusagen in der „Nachbarzelle“ landete am selben Abend ein 53-jähriger Mann.
Auch er war vom Sicherheitsdienst als ungebetener Übernachtungsgast im Vorraum der Bankfiliale entdeckt worden. Der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, konnte der Mann nicht folgen – aufgrund seiner Alkoholisierung scheiterte schon der Versuch aufzustehen. Der 53-Jährige wurde von der Polizeistreife zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Weil gegen ihn bereits wegen zurückliegender Ereignisse ein Hausverbot bestand, kommt auf den Mann nun eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs zu.

PM des PP Westpfalz vom 28.01.2020

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Einbrecher nach Festnahme in Haft

Beamten des Kriminaldauerdienstes und des Polizeireviers Offenburg ist es am Sonntagabend gelungen, einen mutmaßlichen Einbrecher dingfest zu machen und ihn vorläufig festzunehmen. Dem 38 Jahre alten und einschlägig vorbestraften Mann wird vorgeworfen, durch eine eingeschlagene Terrassentür in eine Wohnung in der Lise-Meitner-Straße eingestiegen und daraus mehrere Fahrzeugschlüssel und Kleidungsstücke gestohlen zu haben. Ferner soll sich der Verdächtige an einem weiteren Anwesen in der gleichen Straße zu schaffen gemacht haben. Er wurde hierbei gegen 18:45 Uhr von einem Bewohner beobachtet, dem das ständige Ein- und Ausschalten eines Bewegungsmelders hinter seinem Haus auffiel. Als der Bewohner nach draußen ging, um nach dem Rechten zu sehen, traf er auf den 38-Jährigen, der daraufhin die Flucht ergriff, auf welcher er zumindest zeitweise eine Axt mit sich führte. Im Zuge einer umgehend eingeleiteten Fahndung, konnte der 38-Jährige gegen 19:30 Uhr in einem Schnellrestaurant in der Okenstraße gesichtet und festgenommen werden. Der mitgeführten Axt hatte er sich zwischenzeitlich entledigt. Diese konnte durch Beamte des Polizeireviers Offenburg bei den Fahndungsmaßnahmen unweit des Tatortes aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Festnahme trug der Verdächtige mehrere, zuvor aus der Wohnung in der Lise-Meitner-Straße gestohlene Jacken. Weiteres mutmaßliches Diebesgut konnte auf der Suche nach dem 38-Jährigen, verstreut an verschiedenen Orten aufgefunden und ebenso sichergestellt werden. Beim Anlegen der Handschließen sowie bei der späteren Verbringung in die Gewahrsamseinrichtungen des Polizeireviers Offenburg leistete der mutmaßlich alkoholisierte Mann erheblichen Widerstand. Unter anderem spuckte er einem Beamten ins Gesicht und beschimpfte sämtliche Einsatzkräfte mit üblen Beleidigungen. Nach aktuellem Stand der Ermittlungen soll der Festgenommene überdies am späten Sonntagnachmittag die Wohnung einer ihm fremden Familie in der Asylbewerberunterkunft in der Lise-Meitner-Straße betreten und dort gegen 17 Uhr einen 13-jährigen Jungen geschlagen haben. Der 38-Jährige wurde am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Offenburg einem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn wurde Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts des Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen. Er wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.

PM des PP Offenburg vom 28.01.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Ladendieb nach tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte dem Haftrichter vorgeführt

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe und des Polizeipräsidiums Karlsruhe:
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wird ein 23-jähriger Tunesier im Laufe des Dienstags dem Haftrichter vorgeführt. Dem Beschuldigten wird Diebstahl und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte vorgeworfen.
Der Beschuldigte soll am Montagabend in einem Supermarkt in der Karlsruher Innenstadt diverse Gegenstände entwendet haben. Der anschließenden Durchsuchung und vorläufigen Festnahme durch herbeigerufene Polizeibeamte versuchte sich der Beschuldigte durch Anwendung körperlicher Gewalt zu entziehen. Obwohl dem Beschuldigten bereits Handschließen angelegt worden waren, gelang es ihm, einem Beamten den Einsatzschlagstock zu entreißen. Mit diesem stieß er in Richtung des Kopfes eines weiteren Polizeibeamten, der den Angriff jedoch abwehren konnte. In der Folge konnte der Beschuldigte durch die Polizeibeamten trotz weiterer Gegenwehr zu Boden gebracht und festgenommen werden. Durch das Abwehren des Angriffs mit dem Einsatzschlagstock erlitt ein Polizeibeamter leichte Verletzungen.

PM des PP Karlsruhe vom 28.01.2020

 

Feuchtwangen (Bayern): Polizeilicher Schusswaffengebrauch bei Festnahme eines psychisch auffälligen Mannes in Untermosbach

Heute Vormittag (28.01.2020) kam es im Wiesether Ortsteil Untermosbach (Lkrs. Ansbach) zum polizeilichen Schusswaffengebrauch bei der Festnahme eines psychisch auffälligen Mannes. Nach einem Familienstreit war der 24-Jährige zunächst mit einem Traktor geflüchtet, hatte mehrere Fahrzeuge, darunter einen Rettungswagen und mehrere Streifenwagen, gerammt.
Angehörige hatten gegen 10:45 Uhr über Notruf die Polizei verständigt. Der 24-jährige Tatverdächtige war im Rahmen eines Familienstreites auf mehrere Familienmitglieder losgegangen. Gegenüber den eintreffenden Einsatzkräften von Rettungsdienst und Polizei zeigte sich der 24-Jährige von Beginn an unzugänglich. Er weigerte sich zunächst, aus dem Haus zu kommen. Kurz darauf fuhr er allerdings unvermittelt mit einem Traktor aus dem Anwesen. Mit dem Gabelaufbau des Traktors rammte er einen Streifenwagen und einen Rettungswagen, die zu diesem Zeitpunkt unbesetzt waren. Ein Polizeibeamter verletzte sich, als er dem herannahenden Traktor mit einem Sprung zur Seite auswich.
In der Folge fuhr der 24-Jährige mit dem Traktor durch die Ortschaft Untermosbach und entzog sich auf diese Weise wiederholt der Festnahme durch die Polizei. Wiederholt rammte der Tatverdächtige hierbei Einsatzfahrzeuge. Es kam zu einer akut lebensgefährlichen Einsatzsituation für die Polizeibeamten, als der Tatverdächtige unter anderem die Windschutzscheibe von Polizeifahrzeugen mit der Frontgabel durchstieß. Die Kollisionen mit den Einsatzfahrzeugen waren so heftig, dass die Frontgabel des Traktors schließlich abbrach.
Um die unmittelbare Lebensgefahr für die Einsatzkräfte und weitere Personen zu beenden, wurde von der Schusswaffe Gebrauch gemacht. Der hierdurch verletzte 24-Jährige wurde notärztlich versorgt und in ein Krankenhaus gebracht. Für die anwesenden Personen und Einsatzkräfte stand vor Ort eine psychologische Betreuung zur Verfügung.
Die weiteren Ermittlungsmaßnahmen am Einsatzort wurden von Beamten der Kriminalpolizeiinspektion Ansbach übernommen. Die Rechtmäßigkeit des Schusswaffengebrauchs überprüft routinemäßig das Bayerische Landeskriminalamt.
Die zuständige Staatsanwaltschaft ist eingeschaltet. Sie prüft derzeit, ob gegen den 24-jährigen Tatverdächtigen ein Ermittlungsverfahren wegen eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet wird.

PM des PP Mittelfranken vom 28.01.2020

 

Schwedt/Oder (Brandenburg): Erst auf Partnerin losgegangen, dann Polizisten verletzt

Zu einer Streitigkeit wurden Polizisten aus Schwedt/Oder am 26.01.2020, gegen 00:30 Uhr, gerufen. Wie Zeugen berichteten, hatte 22-Jähriger im Treppenhaus auf seine 23-jährige Freundin eingeschlagen und sie an den Haaren gezogen. Als die Polizisten eintrafen, waren beide Personen jedoch nicht mehr vor Ort. Der 22-Jährige hatte in der Zwischenzeit die Wohnung eines Bekannten in der Nähe aufgesucht und dort die Tür eingetreten, trat jedoch nach der Gegenwehr der Bewohner den Rückzug an. Währenddessen war die junge Frau in der Nähe auf die Polizeibeamten getroffen und hatte den Sachverhalt geschildert. Die Polizisten fanden den 22-Jährigen und verwiesen ihn der Wohnung. Da er den Weisungen der Polizisten nicht nachkam, mussten die Uniformierten Zwang anwenden. Dabei leistete der Beschuldigte derart heftigen Widerstand, dass dieser nur durch drei Polizeibeamte gemeinschaftlich beherrscht werden konnte. Hierbei verletzte sich neben dem Täter auch ein Polizist. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Körperverletzung Sachbeschädigung und Widerstand.

PM der PD Brandenburg Ost vom 28.01.2020

 

Lychen (Brandenburg): Vor der Polizei geflüchtet

Polizisten versuchten am 26.01.2020, gegen 16:20 Uhr, einen VW Golf in der Berliner Straße kontrollieren. Als der Fahrer die Absicht der Polizisten erkannte, versuchte er sich jedoch der Kontrolle zu entziehen. Hierbei ging der flüchtige Fahrer zum Teil grob verkehrswidrig vor. Es kam mehrfach zu Beinaheunfällen mit dem Funkstreifenwagen. Das flüchtige Fahrzeug fanden die Polizisten dann verlassen in der Corhsstraße auf. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zum flüchtigen Fahrer aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 28.01.2020

 

Neuhardenberg (Brandenburg): Nachtruhe gestört

Mitten in der Nacht zum 26. Januar wollte der Fahrer eines Opel Corsa in der Hermann-Matern-Straße sein Fahrzeug einparken. Dabei stieß er gegen das vordere und hintere abgestellte Fahrzeug. Dann stieg er aus, holte aus dem Kofferraum eine Schreckschusspistole und schoss mehrfach in die Luft. Er legte die Pistole wieder in den Kofferraum und drehte dann die Musik im PKW laut auf. Inzwischen riefen Anwohner die Polizei. Die Bematen stellten den Mann am PKW fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Der Wert lag bei 2,2 Promille. Zu einer Blutprobe wurde der 60- Jährige in das Krankenhaus Strausberg begleitet. Die im Kofferraum abgelegte Schreckschusspistole stellten die Polizisten sicher. Dabei fanden sie noch einen Gegenstand, der selbst gebaut war und vermutlich zum Aufladen des Handys genutzt wurde. Diesen Gegenstand untersuchten Spezialisten des LKA und trennten zur Sicherheit die Kabel. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand. Er konnte die Polizeiinspektion verlassen, nachdem er seinen Rausch ausgeschlafen hatte. Mehrere Anzeigen waren die Folge seiner nächtlichen Aktionen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 28.01.2020

 

Kaufbeuren (Bayern): Flucht vor Polizei bei Verkehrskontrolle

Am Montagabend führte die Polizei Kaufbeuren Verkehrskontrollen in der Füssener Straße durch. Ein Polizeibeamter, der am Rand der Fahrbahn stand, gab einem 39-jährigen Pkw-Lenker unmissverständliche Anhaltezeichen. Dieser gab daraufhin unvermittelt Gas und flüchtete in Richtung Biessenhofen. Nach kurzer Verfolgung mit mehreren Streifenwagen bog der Flüchtende auf eine Parkfläche am Ortsausgang Kaufbeuren ab und verließ das Auto, um zu Fuß weiter zu flüchten. Kurze Zeit später konnte der Mann festgenommen werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand, wodurch er und zwei Beamte leicht verletzt wurden. Grund für die Flucht des 39-Jährigen aus Kaufbeuren war, dass er zum einen ohne Führerschein unterwegs war und zum anderen unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Zudem benutzte er das Fahrzeug ohne Einwilligung des Besitzers, was den Tatbestand des Unbefugten Gebrauchs eines Kraftfahrzeuges erfüllt. Nach einer Blutentnahme auf der Dienststelle hatte sich der Mann soweit wieder beruhigt und konnte entlassen werden. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 28.01.2020

Leoben (Steiermark): 27-Jähriger festgenommen

Sonntagnachmittag, 26. Jänner 2020, attackierte ein 27-Jähriger aus dem Bezirk Leoben zwei Polizisten und wurde festgenommen. Zuvor hatte er einen 36-jährigen Iraker leicht verletzt.
Gegen 13.00 Uhr erstattete eine in Leoben wohnhafte 55-Jährige aus den USA bei der Polizei die Anzeige, dass sich ein Mann auf ihrem Grundstück aufhalte und sie Hilfe benötige. Beim Eintreffen der Polizeistreife konnten die Beamten Hilferufe einer Frau wahrnehmen. Am Grundstück im Bereich der Eingangstüre zum Objekt befanden sich der 36-Jährige und der 27-jährige Verdächtige. Wie sich später herausstellte, war der 36-Jährige vor dem Eintreffen der Polizisten der 55-Jährigen zu Hilfe geeilt und vom Verdächtigen mit einer Holzlatte und einem Kopfstoß leicht verletzt worden. Gegenüber den Polizisten verweigerte der Verdächtige jede Kooperation, wollte sich nicht ausweisen und wurde zusehends aggressiver. Nach der Androhung der Festnahme attackierte der 27-Jährige die Polizisten und versuchte sie durch Faustschläge zu verletzen. Durch die Anwendung von Körperkraft gelang es den Beamten den Verdächtigen zu überwältigen, zur Sicherheit wurden ihm die Handfesseln angelegt. Anschließend brachten die Polizisten den Verdächtigen in die Polizeiinspektion Erzherzog-Johann-Straße. Die Staatsanwaltschaft Leoben verfügte die Einlieferung des 27-Jährigen in die Justizanstalt Leoben. Die Polizisten wurden bei dem Einsatz nicht, der Verdächtige leicht verletzt.

PA der LPD Steiermark vom 27.01.2020

 

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): 31-Jähriger randalierte

Am Samstag, in der Zeit zwischen 00.25 Uhr und 00.45 Uhr, randalierte ein 31-jähriger Rheinberger an der Borther Straße im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses und beschädigte zwei Türen.
Die alarmierten Polizeibeamten beleidigte der Mann aufs Übelste. Schließlich versuchte er erfolglos, die Beamten anzugreifen. Er musste zur Wache transportiert werden, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Den Rheinberger erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 27.01.2020

 

Wesel (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizeibeamte verletzt / Weseler leistete Widerstand

Am Sonntag gegen 01.45 Uhr versuchte ein 28-jähriger Weseler Autofahrer bei einer Verkehrskontrolle auf der Pastor-van-der-Giet-Straße, einen Polizeibeamten zu schlagen. Bei dem anschließenden Transport zur Wache, erlitten zwei Beamte (27 und 25 Jahre alt) leichte Verletzungen.
Da der 28-Jährige offensichtlich Alkohol getrunken hatte, entnahm ein Arzt eine Blutprobe.
Den Weseler erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Fahren unter Alkoholeinfluß.

PM der KPB Wesel vom 27.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer verletzt zwei Polizeibeamte

Bereits am Freitagabend wurde die Polizei gegen 20:00 Uhr zu einem Randalierer in die Rembergstraße gerufen. Ein 29-jähriger Mann schrie herum und blutete an den Händen. Später stellte sich heraus, dass er sich die Verletzungen selbst zugezogen hat. Als seine Identität festgestellt werden sollte, schlug er unvermittelt einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht und verletzte im darauf folgenden Handgemenge einen weiteren Beamten am Kinn. Der Mann, der mit 1,7 Promille erheblich alkoholisiert war, kam in das Polizeigewahrsam. Beide Polizisten wurden leicht verletzt. Der Randalierer muss mit einer Anzeige rechnen.

PM der POL Hagen vom 27.01.2020

 

Waiblingen (Baden-Württemberg): Betrunkener verletzt mehrere Polizisten

In der Nacht zum Montag kurz vor 2 Uhr wurde dem Polizeirevier Waiblingen mitgeteilt, dass ein Mann mehrere Fahrzeuge beschädigt hat und anschließend mit einem Auto davongefahren ist. Eine Streife stellte den Pkw des Mannes kurz darauf in der Heerstraße fest. Als er einer Verkehrskontrolle unterzogen werden sollte, flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit, wurde aber schließlich im Innenstadtbereich gestellt. Bei seiner Festnahme beleidigte der 40-Jährige die Beamten aufs Übelste und drohte ihnen damit, sie umzubringen. Da der Mann offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sowohl gegen die Blutentnahme, als auch gegen die Einlieferung in die Gewahrsamszelle, wehrte sich der Mann heftig und verletzte vier Polizisten.
Zudem spuckte er während der Blutentnahme einem Polizisten und dem Arzt ins Gesicht. Er musste die restliche Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen und nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Aalen vom 27.01.2020

 

Darmstadt (Hessen): 40-Jähriger randaliert auf Ernst-Ludwigs-Platz / Platzverweis endet mit Widerstand und Festnahme

Ein 40 Jahre alter Mann wird sich nach seiner Festnahme auf dem Ernst-Ludwigs-Platz am Samstagnachmittag (25.1) wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte strafrechtlich verantworten müssen.
Nachdem der Beschuldigte kurz vor 17 Uhr auf dem öffentlichen Platz randaliert hatte, alarmierten Zeugen die Polizei. Die Ordnungshüter erteilten dem Wütenden einen Platzverweis. Weil der Beschuldigte der Anordnung nicht folgte, nahmen die Polizisten ihn fest. Dabei wehrte sich der Mann sich so heftig, dass ein Beamter leicht verletzt wurde, seinen Dienst aber glücklicherweise weiter fortsetzten konnte. Die restlichen Stunden des Abends endeten für den 40-Jährigen im Polizeigewahrsam und mit der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens.

PM des PP Südhessen vom 27.01.2020

 

Herford (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – 20-Jähriger alkoholisierter Mann verletzt Polizeibeamten

Eine Gruppe junger Männer widersetzte sich aggressiv und beleidigend am frühen Sonntagmorgen (26.1.) der Ingewahrsamnahme durch Polizeibeamte. Die Polizeibeamten waren zu einem Einsatz auf den Parkplatz einer Herforder Diskothek an der Bünder Straße gerufen worden. Dort kam es zu Streit zwischen einem aggressiven und offensichtlich alkoholisierten 20 Jahre alten Mann aus Bückeburg und dem Einlasspersonal. Zusammen mit seinen beiden Freunden beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und zeigte stark aggressives Verhalten. Die Gruppe wurde aufgrund des anhaltenden Widerstands gegen die Polizeibeamten dem Gewahrsam der Polizeiwache zugeführt. Dabei ging der Mann die Beamten so an, dass ein Polizist leicht verletzt wurde. Der junge Mann muss nun mit einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der KPB Herford vom 27.01.2020

 

Burglengenfeld (Bayern): Junge Frau rastet vollkommen aus

Am Sonntagmorgen, gegen 02.30 Uhr, wurden die Beamten der Polizeiinspektion Burglengenfeld zu einer Diskothek in die Kirchenstraße gerufen, da dort eine 21jährige Frau aus dem Stadtgebiet randalierte. Da die junge Frau fortlaufend mit Händen und Füßen um sich schlug und die eingesetzten Beamten beleidigte und bedrohte, wurde sie gefesselt und festgenommen. Hierbei trat sie mit ihren Füßen gegen den Kopf und die Beine der Beamten, diese blieben jedoch unverletzt. Da sich die Frau nicht beruhigte, wurde sie ins Bezirksklinikum eingewiesen.

PM der PI Burglengenfeld vom 27.01.2020

 

Burglengenfeld (Bayern): Zwei Jugendliche leisten Widerstand

Am Freitag, gegen 20.15 Uhr, entwendete ein amtsbekannter 15jähriger Schüler aus dem Stadtgebiet mehrere Flaschen Schnaps und Bier aus dem Verkaufsregal einer Tankstelle in der Regensburger Straße. Als er von der Angestellten angesprochen wurde, reagierte er aggressiv und randalierte, weshalb die Polizei verständigt wurde. Sowohl der Dieb als auch sein ebenfalls bereits polizeibekannter gleichaltriger Begleiter aus Burglengenfeld flüchteten daraufhin aus der Tankstelle und wurden durch einen Zeugen verfolgt. Der Dieb wurde bis zum Eintreffen der Polizeibeamten festgehalten. Der andere Junge ging zunächst stiften, konnte jedoch aufgrund der Personenbeschreibung in der Nähe seiner Wohnung festgenommen werden. Der Dieb selbst schlug um sich, trat nach den eingesetzten Beamten und beleidigt diese massiv. Hierbei wurde eine Beamtin leicht verletzt. Da sich der junge Mann überhaupt nicht beruhigen wollten, musste er an Händen und Füßen gefesselt und so zur Polizeiinspektion Burglengenfeld verbracht werden. Sein Begleiter verhielt sich zunächst einigermaßen gesittet, griff aber dann auf der Inspektion die eingesetzten Beamten an und beleidigte sie aufs Übelste. Auch er wurde bis zum Eintreffen seiner Mutter in die Zelle verbracht, wobei er hier die Matratze beschädigte. Beide Jugendlichen standen unter dem Einfluss von Alkohol und Betäubungsmittel. Nach Begutachtung durch einen Arzt konnte einer der Jugendlichen seiner Mutter übergeben werden, der zweite Junge wurde in ein Regensburger Klinikum verbracht.

PM der PI Burglengenfeld vom 27.01.2020

 

Kehl, Kork (Baden-Württemberg): Angriffe aus Personengruppe, drei Polizisten verletzt

Einsatzkräfte der Polizeireviere Kehl, Achern/Oberkirch, der Polizeihundeführerstaffel und der Bundespolizei haben sich in der Nacht auf Sonntag heftigen Angriffen aus einer circa 30-köpfigen Personengruppe heraus erwehren müssen. Drei Polizisten wurden während des Einsatzes verletzt, wobei einer davon seinen Dienst nicht mehr fortführen konnte. Vorausgegangen war dem Ganzen eine private Feier in einer Sportgaststätte in der Landstraße. Dort wurden kurz vor 3 Uhr zunächst die Feiernden auf dem Parkplatz des Lokals von derselben Personengruppe erst verbal und dann körperlich angegangen. Die Hintergründe der Attacke sind noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen, ebenso die genaue Anzahl der hierdurch Verletzten. Die Angegriffenen flüchteten sich in ihre Fahrzeuge und verständigten die Polizei. Hierbei wurde auch gegen ein Auto geschlagen und getreten, sodass der Wagen beschädigt wurde. Beim Eintreffen der Beamten sollten die Personalien der gewaltbereiten Menschenmenge festgestellt werden. Als ein 20-Jähriger aus der Gruppe separiert werden sollte, beleidigte er einen Polizisten und versetzte ihm einen Faustschlag in dessen Gesicht. Bei der anschließenden Fixierung schlug er gegen das mitgeführte Pfefferspray eines weiteren Beamten, sodass die Sprühvorrichtung daran brach und sich der Inhalt schlagartig entleerte. Der das Pfefferspray führende sowie der bereits durch den Faustschlag verletzte Polizist erlitten durch das austretende Pfefferspray Atem- und Augenreizungen. Währenddessen versuchte ein 16-Jähriger einen anderen Beamten anzugreifen und am Hals zu packen. Der Jugendliche wurde zu Boden gebracht und in Handschellen gelegt. Er hatte knapp zwei Promille intus, wie ein späterer Atemalkoholtest zeigte. Der 20-Jährige stand mit über 1,5 Promille ebenfalls erheblich unter Alkoholeinfluss. Beide wurden in Gewahrsam genommen und mussten die restliche Nacht in einer Gewahrsamseinrichtung verbringen. Die Beamten des Polizeireviers Kehl ermitteln wegen Landfriedensbruch, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

PM des PP Offenburg vom 27.01.2020

 

Rheinfelden/Schwörstadt (Baden-Württemberg): Betrunkene Autofahrer beschäftigen die Polizei

Am Sonntag, 26.01.2020, kam es sowohl in Rheinfelden, als auch Schwörstadt zu einer Trunkenheitsfahrt im Straßenverkehr. In Schwörstadt fuhr ein 55-jähriger Autofahrer gegen 00.40 Uhr mit mehr als 3 Promille Alkohol. In Rheinfelden wurde gegen 20:15 Uhr ein Autofahrer gemeldet, der in Schlangenlinien unterwegs gewesen sein soll. Der 80-jährige Fahrer konnte angehalten und kontrolliert werden. Da sich der Verdacht der Trunkenheitsfahrt ergab, wurde ihm auf dem Polizeirevier Rheinfelden Blut entnommen. Gegen die Blutentnahme wehrte sich der Mann und beleidigte die Polizisten. Beide Autofahrer wurden angezeigt und mussten ihre Führerscheine abgeben.

PM des PP Freiburg vom 27.01.2020

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Widerstand gegen Beamte, zwei Messer und Rauschgift sichergestellt

Am Wochenende gab es für die Bundespolizisten am Bahnhof erneut viele Einsätze. Sonntagmorgen gegen 04.30 Uhr wurden Bundespolizisten auf eine Auseinandersetzung aufmerksam. Die Beamten versuchten zu schlichten und forderten die Männer auf, mit einem Taxi nach Hause zu fahren. Plötzlich wurden die Beamten jedoch beleidigt und ein Beamte sogar körperlich angegangen.
Ein 45-Jähriger musste gefesselt werden. Auf der Dienststelle beruhigte sich der Mann und konnte nach einem Atemalkoholtest (2,26 Prom.) entlassen werden. Ihm droht ein Strafverfahren wegen tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte.
Sonntagnachmittag fuhr ein junger Mann mit dem Fahrrad auf dem Bahnsteig. Dies wurde ihm von einer Streife der Bundespolizei untersagt. Nach Personalienfeststellung entdeckten die Beamten in der Jackentasche ein Einhandmesser. Dieses wurde sichergestellt. Der 18-Jährige muss mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.
Heute Morgen gegen 01.15 Uhr wurde ebenfalls bei einem 18-Jährigen im Eingangsbereich des Bahnhofs ein Karambitmesser sichergestellt. Auch ihn erwartet ein Strafverfahren.
Samstagabend wurde bei einem 20-jährigen Afghanen ein Tütchen mit Marihuana sichergestellt.

PM der BPOLI Flensburg vom 27.01.2020

 

Calw (Baden-Württemberg): Betrunkene 31-Jährige leistet Widerstand

Eine unter dem Einfluss von Alkohol stehende 31-Jährige forderte in der Nacht zum Sonntag gleich längere Zeit zwei Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Calw.
Die Frau sollte gegen 01.00 Uhr in der Calwer Innenstadt einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Trotz der Anhaltesignale der Beamten, fuhr sie weiter, konnte aber kurz darauf kontrolliert werden. Nach der Feststellung von Atemalkohol in ihrer Atemluft lehnte sie die Durchführung eines Atemalkoholtests ab. Da sie sich in der Folge laut schreiend weigerte, den Dienstwagen für eine Blutentnahme zu verlassen, musste sie mit unmittelbarem Zwang ins Krankenhaus gebracht werden. Dabei versuchte sie die Polizisten zu beißen und zu treten und traf dabei auch einen Polizeibeamten am Kopf. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.
Erst nach Hinzuziehung der Mutter war es erst nach rund zwei Stunden später möglich, die Frau zu beruhigen und eine ärztliche Blutentnahme durchzuführen.

PM des PP Pforzheim vom 27.01.2020

 

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): 29-Jähriger leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 29jähriger Mann aus Bad Fallingbostel leistete am späten Samstagabend gegenüber Polizeibeamten Widerstand, als diese ihn in einem Garten am Edith-Stein-Weg aufhalten wollten. Vorher soll es im häuslichen Bereich zu Gewaltanwendungen gekommen sein. Der Mann kam den Aufforderungen nicht nach und schubste einen Polizeibeamten zu Boden. Als er seinerseits zu Boden gebracht und mit Handfesseln fixiert wurde, setzte er sich – begleitet von lautem Schreien – erheblich zur Wehr. Nachdem er sich etwas beruhigt hatte, führte er einen Atemalkoholtest durch. Das Ergebnis lautete 1,87 Promille. Der Mann wurde dem Gewahrsam in Soltau zugeführt, wo er die Nacht verbrachte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und er wurde für 14 Tage der Wohnung verwiesen. Außerdem leiteten die Polizisten mehrere Strafverfahren ein. Darüber hinaus stellten die Beamten eine Schreckschusswaffe sicher, die der Mann unmittelbar vor Eintreffen der Ordnungshüter versteckt hatte.

PM der PI Heidekreis vom 27.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Mann schlägt Jugendlichen und leistet Widerstand

In der Burgstraße kam es am Samstagmittag zu einem Polizeieinsatz, weil ein 37-Jähriger außer Rand und Band war. Zunächst randalierte der Beschuldigte im Innenstadtbereich und schlug mehrfach gegen Linienbusse. Doch nicht genug, im weiteren Verlauf pöbelte er Passanten an und schlug einem Jugendlichen ohne ersichtlichen Grund ins Gesicht. Der augenscheinlich alkoholisierte 37-Jährige konnte im Nahbereich angetroffen werden. Kooperativ zeigte sich der Herr jedoch keineswegs. Seinen Ausweis wollte er den Polizisten nicht zeigen, stattdessen beleidigte er die Beamten und ging in Kampfhaltung. Die Einsatzkräfte packten ihn am Arm und brachten ihn zu Boden.
Hiergegen leistete er massiven Widerstand, ein Polizeibeamter wurde dabei leicht am Knie verletzt. Der Mann konnte letztlich fixiert und mit zur Dienststelle genommen werden. Die Ingewahrsamnahme wurde bis zum Abend angeordnet. Gegen den 37-Jährigen wird ermittelt.

PM des PP Westpfalz vom 27.01.2020

 

Osnabrück / Wallenhorst (Niedersachsen): Festnahme eines Exhibitionisten und Wohnungseinbrechers – ein Polizeibeamter schwer verletzt

Am Samstag wurde die Polizei gegen 19 Uhr in den Brunnenweg nach Wallenhorst, Ortsteil Rulle, gerufen. In einem Einfamilienhaus hatte die Alarmanlage ausgelöst. Die Beamten stellten Einbruchspuren fest. Noch bevor das Haus umstellt werden konnte, flüchtete ein männlicher Täter durch angrenzende Gärten in unbekannte Richtung. Später gab es Hinweise darauf, dass der Täter mit einem E-Bike floh. In diesem Fall sucht die Polizei nach Zeuge, die verdächtige Gegenstände auf ihrem Grundstück gefunden haben. Dabei könnte es sich um Einbruchswerkzeug handeln. Ebenso werden Zeugen gebeten, die ein fremdes E-Bike im Bereich des Brunnenweges sahen, sich bei der Polizei Bramsche unter der Rufnummer 05461 / 915300 zu melden.
Gegen 22:10 Uhr meldete sich bei der Osnabrücker Polizei eine Frau, die Opfer eines Exhibitionisten im Bereich des Theaters in Osnabrück geworden war. Sie konnte den Täter gut beschreiben und eine Streifenwagenbesatzung stellte die beschriebene Person nur Minuten später im Bereich des Erich-Maria-Remarque-Rings auf einem E-Bike fest. Der Verdächtige floh, sobald er die Beamten sah.
Auf einem Verbindungsweg für Radfahrer, zwischen der Lohstraße und der Jakobstraße, stellte sich ein Polizeibeamter dem flüchtenden Mann in den Weg.
Dieser fuhr mit vollem Tempo auf den Beamten zu und schlug ihm beim Vorbeifahren mit der Faust ins Gesicht. Dem Beamten gelang es trotzdem den Täter zu stoppen.
Er konnte durch andere Beamte festgenommen werden. Durch den Faustschlag wurde der 34-jährige Polizeibeamte im Gesicht und am Auge so schwer verletzt, dass eine augenärztliche Notversorgung in einem Krankenhaus erfolgen musste. Der Beamte ist bis auf Weiteres nicht dienstfähig.
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei dem Festgenommenen um den gesuchten Exhibitionisten, der seit Wochen sein Unwesen im Bereich Osnabrück trieb.
Bei einer Durchsuchung des Mannes, seiner Sachen und seiner Wohnräume, wurden zahlreiche Beweismittel gefunden. Unter anderem das Diebesgut aus dem Einbruch von 19 Uhr in Rulle. Weitere Beweismittel lassen vermuten, dass der Mann auch für mehrere andere Einbrüche im Bereich Wallenhorst / Rulle und Osnabrück infrage kommt.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 25-jährigen Mann, der für die Behörden kein Unbekannter ist. Er verfügt über einschlägige Vorstrafen und konsumiert Betäubungsmittel. Noch am Sonntag wurde der Verdächtige einem Haftrichter vorgeführt, dieser erließ einen Haftbefehl.

PM der PI Osnabrück vom 27.01.2020

 

Marne (Schleswig-Holstein): Alkoholisiert und äußerst unkooperativ

Uneinsichtig und unkooperativ hat sich in der Nacht zum Samstag eine Frau verhalten, die unter erheblichem Alkoholeinfluss in Marne mit einem Auto unterwegs gewesen ist. Letztlich nützte aller Widerstand nichts und die Dame musste sich der Entnahme einer Blutprobe unterziehen.
Gegen 01.00 Uhr begegnete eine Streife in der Deichstraße einem Fahrzeug, dessen Insassin die Hupe betätigte und scheinbar mit den Beamten in Kontakt treten wollte, dann jedoch plötzlich ihre Fahrt fortsetzte. Wenig später entdeckten die Polizisten den Wagen nahe der Schillerstraße erneut, mittlerweile hatte die Fahrerin das Auto verlassen. Die Einsatzkräfte entschlossen sich zu einer Kontrolle, was die 66-Jährige nicht zu erfreuen schien. Letztlich ließ sich die merklich Alkoholisierte auf einen Atemalkoholtest ein. Der lieferte ein Ergebnis von 1,68 Promille, worauf die Ordnungshüter die Entnahme einer Blutprobe anordneten. Die Beschuldigte sperrte sich leicht gegen die Mitnahme, beschimpfte die Einsatzkräfte ausdauernd und brachte wiederholt ihre Zweifel an der Rechtmäßigkeit der polizeilichen Maßnahme hervor. Bei den Polizisten stieß sie mit ihrem Verhalten allerdings nur auf sehr viel Ruhe und Geduld, so dass sämtliche Maßnahmen ohne größere Gegenwehr der 66-Jährigen erfolgen konnten.
Den Führerschein der Marnerin beschlagnahmten die Beamten und fertigten eine Strafanzeige wegen der Trunkenheit im Verkehr und wegen der Beleidigung.

PM der PD Itzehoe vom 27.01.2020

 

Staßfurt (Sachsen-Anhalt): Widerstand nach Fahrradkontrolle

Die Polizei kontrollierte am Sonntagabend einen Radfahrer, welcher ohne die erforderlichen Beleuchtungseinrichtungen in der Gollnowstraße unterwegs war. Als der Radfahrer die Polizei bemerkte, versuchte er sich einer Kontrolle zu entziehen, konnte aber auf Höhe des Bahnhofes gestellt werden. Er schien für die Kontrolle offenbar nichts übrig zu haben und war sehr unkooperativ. Während der Maßnahme versuchte er die Beamten mittels eines Kopfstoßes anzugreifen. Auf Grund des aggressiven Verhaltens wurde er unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt besänftigt und zur Identitätsfeststellung in die Dienststelle verbracht. Da er keinerlei Ausweisdokumente bei sich führte, wurden die Eltern des wie sich dabei herausstellte 27-Jährigen, informiert und identifizierten diesen auf der Dienststelle. Ein Ermittlungsverfahren und ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet, der Mann konnte seinen Weg anschließend fortsetzen.

PM des PRev Salzlandkreis vom 27.01.2020

 

Zittau (Sachsen): Polizei mit dem Mittelfinger gestoppt

Eine Streife der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz (GEGO) befuhr am 26. Januar 2020 gegen 04:00 Uhr die Frauenstraße in Zittau als ihnen ein 50-jähriger Deutscher, welcher am Straßenrand stand, unvermittelt den Mittelfinger entgegenstreckte. Die Beamten stoppten sofort und kontrollierten den Mann, welcher sich sehr aggressiv und unkooperativ verhielt und außerdem alkoholisiert war. Der Mann war bis zu diesem Zeitpunkt ein unbeschriebenes Blatt, jetzt wurde gegen ihn eine Strafanzeige wegen Beleidigung gefertigt.

PM der BPOLI Ebersbach vom 27.01.2020

 

Leonberg (Baden-Württemberg): Mann beleidigt Polizeibeamte wegen feststeckender EC-Karte

Ein 62-Jähriger verlor am Sonntag zwischen 20:30 Uhr und 21:15 Uhr völlig seine Fassung, weil die EC-Karte eines 25-Jährigen im Bezahlautomat einer Tiefgarage in Leonberg in der Straße „Hinterer Zwinger“ feststeckte. Der 62-Jährige und seine 25-jährige Begleiterin wollten dem Eigentümer der EC-Karte zu Hilfe kommen und wählten den Polizeinotruf, um mitzuteilen, dass die Karte feststecken würden.
Als der 62-Jährige an die auf dem Automaten befindliche Telefonnummer des Betreibers verwiesen wurde, verhielt er sich aggressiv und beleidigend gegenüber dem Notrufbeamten. Man verwies den Mann an das Polizeirevier Leonberg, was ihn jedoch auch nicht zufrieden stellte. So drohte er dann damit den Automaten zu zerstören, wenn die Polizei nicht zu ihm käme. Es folgten weitere Anrufe auf der Notrufleitung, in denen er den Beamten drohte und sie mit Kraftausdrücken betitelte. Als die Polizeibeamten vor Ort eintrafen, wurde er über die Strafbarkeit seines Verhaltens aufgeklärt und verweigerte in der Folge die Aushändigung seiner Ausweispapiere. Erst nachdem er weitere Drohungen gegenüber den Beamten ausgesprochen hatte, kam der 62-Jährige der Aufforderung der Beamten nach. Während der Identitätsfeststellung solidarisierte sich seine 25-jährige Begleiterin und es kam erneut zu lautstarken Diskussionen, weil die Beiden den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisteten. Als dem 62-Jährigen schließlich ein Platzverweis erteilt wurde, fing er an herum zu schreien und riss mehrmals an den Türen eines Streifenwagens. Hierbei betitelte er mehrere Beamte erneut mit Kraftausdrücken. Nachdem die Situation irgendwann verbal gelöst werden konnte, kam es trotzdem zu weiteren Anrufen des Mannes beim Notruf. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 27.01.2020

 

Viersen (Nordrhein-Westfalen): Nach Notrufmissbrauch – Tatverdächtiger leistet Widerstand

Am Samstag gab es bei der Feuerwehr einen Notruf, mit dem ein Küchenbrand auf der Brandenburger Straße gemeldet worden war. Ein Feuer gab es nicht. Es konnte festgestellt werden, von welcher Telefonnummer und von welchem Standort aus der falschen Notruf abgesetzt worden war. Ebenfalls wurde bekannt, dass von derselben Rufnummer bereits am Vortag der Notruf missbraucht worden war. Bei der Fahndung trafen die Einsatzkräfte der Polizei auf zwei junge Männer, wovon der eine bereitwillig sein Mobiltelefon zeigte, von dem aus der Notruf nicht abgesetzt worden war. Dafür schob sein 19-jähriger deutscher Begleiter aus Viersen zunächst Probleme beim Starten seines Mobiltelefons vor.
Mit etwas polizeilicher Hilfestellung gelang es dann aber doch, bis zur Anzeige der Anrufliste vorzudringen und festzustellen, dass von genau diesem Telefon der missbräuchliche Notruf ausgegangen war. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten das Mobiltelefon als Beweismittel. Dagegen legte der 19-jährige Widerspruch ein, das Telefon blieb aber in polizeilicher Verwahrung. Eine gute Stunde nach der Überprüfung erschien das Duo dann auf der Polizeiwache, wo der 19-jährige vergeblich, dafür aber sehr lautstark und aggressiv die Aushändigung des Telefons verlangte. Als er damit keinen Erfolg hatte, verließ er die Wache und drohte damit, die davor geparkten Einsatzfahrzeuge mit Glasflaschen zu bewerfen.
Die herauseilenden Einsatzkräfte konnten nicht verhindern, dass der Beschuldigte offenbar zwar eine Glasflasche gegen die Wand der Wache geworfen, die Streifenwagen aber noch nicht erreicht hatte. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen die Einsatzkräfte den Mann in Gewahrsam. Gegen diese Maßnahme widersetzte er sich und versuchte, die Beamten zu treten. Diese quittierten das aggressive Verhalten mit einer Strafanzeige wegen Verdachts des Widerstands. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Viersen vom 27.01.2020

 

Schwedt/Oder (Brandenburg): Erst auf Partnerin losgegangen, dann Polizisten verletzt

Zu einer Streitigkeit wurden Polizisten aus Schwedt/Oder am 26.01.2020, gegen 00:30 Uhr, gerufen. Wie Zeugen berichteten, hatte 22-Jähriger im Treppenhaus auf seine 23-jährige Freundin eingeschlagen und sie an den Haaren gezogen. Als die Polizisten eintrafen, waren beide Personen jedoch nicht mehr vor Ort. Der 22-Jährige hatte in der Zwischenzeit die Wohnung eines Bekannten in der Nähe aufgesucht und dort die Tür eingetreten, trat jedoch nach der Gegenwehr der Bewohner den Rückzug an. Währenddessen war die junge Frau in der Nähe auf die Polizeibeamten getroffen und hatte den Sachverhalt geschildert. Die Polizisten fanden den 22-Jährigen und verwiesen ihn der Wohnung. Da er den Weisungen der Polizisten nicht nachkam, mussten die Uniformierten Zwang anwenden. Dabei leistete der Beschuldigte derart heftigen Widerstand, dass dieser nur durch drei Polizeibeamte gemeinschaftlich beherrscht werden konnte. Hierbei verletzte sich neben dem Täter auch ein Polizist. Beide mussten anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Körperverletzung Sachbeschädigung und Widerstand.

PM der PD Brandenburg Ost vom 27.01.2020

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Zivilstreife hat gutes Gespür

Ein gutes Gespür hatte eine Zivilstreife der Polizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 2.45 Uhr, im Bereich des Ardeyweg. Sie bemerkten einen 19-jährigen Soester, der mit gesenkten Kopf und Rucksack auf dem Ardeyweg fußläufig unterwegs war. Nachdem die Beamten den 19-Jährigen ansprachen nahmen sie den Geruch von Marihuana wahr. Als die Streifenbeamten den jungen Mann nach Ausweispapieren durchsuchen wollten, ergriff er kurzerhand die Flucht. Er konnte letztendlich am Barfüßerweg gestellt werden. Es folgte das Anlegen der Handfesseln. Im Rahmen der folgenden Durchsuchung fanden die Beamten unter anderem Marihuana und Klemmverschlusstüten. Weiteres Marihuana konnte noch bei der folgenden Wohnungsdurchsuchung sichergestellt werden. Für den Besitz der circa 70 Gramm der Droge wird er sich nun in einem Verfahren wegen Besitz von Betäubungsmitteln verantworten müssen. Da er sich bei der vorläufigen Festnahme gegen die Beamten zur Wehr gesetzt hatte, erhielt er auch noch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Einer der beiden Polizeibeamten wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der KPB Soest vom 27.01.2020

 

Mosbach (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Der Aufforderung, ein Bistro in Mosbach zu verlassen, ignorierte eine 38-Jährige in der Nacht von Freitag auf Samstag, weshalb die Polizei alarmiert wurde. Den Anweisungen der Polizeibeamten, die Örtlichkeit zu verlassen, kam die Frau nur zögerlich nach. Sie verhielt sich zunehmend aggressiv gegenüber den Polizisten, weshalb sie zum Polizeirevier gebracht wurde, um dort über Nacht ihren Rausch auszuschlafen. Die Frau versuchte in der Zelle einen der beiden Beamten zu beißen, was ihr jedoch nicht gelang. Deshalb wird die Frau nun wegen den Widerstandshandlungen gegen die Polizeibeamten zur Anzeige gebracht.

PM des PP Heilbronn vom 27.01.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt), Bochum: Flaschenwurf gegen Polizeibeamten – Öffentlichkeitsfahndung der Bundespolizei

Wegen einer Straftat von erheblicher Bedeutung, nämlich des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sucht die Bundespolizei nach einem bisher unbekannten Täter.
Am 04. Mai 2019 kam es vor der Ligaspielbegegnung VFL Bochum gegen den 1. FC Magdeburg am Hauptbahnhof in Bochum zu einem Flaschenwurf gegen einen Polizeibeamten. Hierbei hat der bisher unbekannte Tatverdächtige um 11:24 Uhr eine Plastikflasche auf einen Bundespolizisten geworfen und diesen am behelmten Kopf getroffen. Der Beamte wurde nicht verletzt. Nun hat das Amtsgericht Bochum mit Beschluss die Öffentlichkeitsfahndung angeordnet. Wer kennt die männliche Person auf den Lichtbildern, gegen die wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt wird. Die Bilder der gesuchten Person können unter dem beigefügten Link abgerufen werden.
https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/04Fahndungen/2020/oefa_02_2020.html
Sachdienliche Hinweise werden in der Bundespolizeiinspektion Magdeburg (Tel.:
0391 / 56549-555), unter der kostenfreien Bundespolizei – Hotline (Tel.: 0800 /
6888 000) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle entgegengenommen. Hinweise können auch über das Hinweisformular auf der Bundespolizei-Homepage gegeben werden.

PM der BPOLI Magdeburg vom 27.01.2020

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Platzverweis nicht nachgekommen

Ein 22-Jähriger hat am Freitagnachmittag (24.01.2020) gegen 16:00 Uhr Widerstand gegen die Maßnahmen einer Streife der Bundespolizei geleistet und dabei versucht einen Beamten anzugreifen. Die eingesetzten Bundespolizisten hatten dem 22-jährigen Deutschen zuvor einen Platzverweis erteilt. Hintergrund der Maßnahme war ein vorausgegangener Bürgerhinweis, dass der Tatverdächtige zuvor Frauen am Bahnsteig belästigt haben soll. Da der aggressive 22-Jährige den Aufforderungen der eingesetzten Beamten allerdings nicht nachkam, diese beleidigte und zudem versuchte abgestellte Fahrzeuge zu beschädigen, sollte in der Folge das Aufenthaltsverbot zwangsweise durchgesetzt werden. Hierbei stemmte sich der Mann gegen die Laufrichtung der Streife und versuchte einen Polizisten mit einem Faustschlag anzugreifen. Er konnte letztlich mit Unterstützung einer hinzugerufenen Streife der Landespolizei fixiert und gefesselt werden und wurde im Anschluss auf ein Polizeirevier verbracht. Der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehende Mann wurde anschließend in einer Gewahrsamszelle ausgenüchtert und durfte die Dienststelle erst am Folgetag wieder verlassen. Der im Ostalbkreis wohnhafte Tatverdächtige muss nun u.a. mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Beleidigung und des tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte rechnen. Zeugen, sowie insbesondere eventuelle Geschädigte, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 bei der Bundespolizei zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 27.01.2020

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Störenfried muss mit auf die Polizeiwache

Bei einer Personenkontrolle vor einer Lokalität in der Pontstraße störte am 26.1.2020 gegen 5 Uhr ein bis dahin unbeteiligter 21-Jähriger Mann aus Aachen permanent die Polizeimaßnahme. Grundlos mischte dieser sich mehrfach in die Kontrolle ein. Die Polizisten wiesen ihn darauf hin, dass er die Maßnahme stören würde und dies unterlassen soll. Trotz dieser Ansage ließ sich der Störenfried nicht davon abbringen und verhielt sich gegenüber den Polizisten aggressiv und wurde sogar handgreiflich. Die Beamten legten dem polizeibekannten Mann unter massiver Gegenwehr die Handfesseln an und transportierten diesen mit dem Streifenwagen zur Wache. Da der 21-Jährige offensichtlich stark alkoholisiert war, entnahm ihm ein Arzt dort eine Blutprobe. Anschließend leiteten die Polizisten ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen entlassen.

PM der POL Aachen vom 27.01.2020

 

Niedernberg (Bayern): 57-Jähriger widersetzt sich Verkehrskontrolle

Am Sonntagmorgen, gegen 10:10 Uhr, befuhr ein Opel Astra die Großostheimer Straße in Aschaffenburg aus Richtung der Innenstadt kommend. Da der Fahrer hier Auffälligkeiten aufwies, sollte er einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens konnte eine Anhaltung zunächst nicht erfolgen und die Streife folgte dem Opel auf die Bundesstraße 469 in Richtung Miltenberg. An der Ausfahrt in Richtung Großostheim wurde schließlich die Aufnahme des Pkw eingeleitet. Allerdings leistete der Opel-Fahrer dem Anhaltesignalgeber der Polizeibeamten nicht folge und bog in Richtung Niedernberg ab. Bis er auf einem Tankstellengelände am Niedernberger Ortseingang einer Kontrolle unterzogen werden konnte, geriet der Fahrer zwei Mal auf die Gegenfahrbahn. Bereits zu Beginn der Verkehrskontrolle beleidigte der 57-Jährige die Beamten. Da sich der Opel-Fahrer aggressiv gab und sich nicht beruhigen lies, wurden ihm die Handfesseln angelegt. Im Anschluss wurde er in Gewahrsam genommen. Während seiner Verbringung ins Dienstfahrzeug wehrte er sich mit voller Kraft und trat in Richtung eines Polizisten. Letztendlich erfolgte der Transport zur Polizeiinspektion Aschaffenburg. Alle Beteiligten blieben unverletzt. Gegen den 57-Jährigen wurde ein Verfahren wegen Widerstand, Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Aschaffenburg vom 27.01.2020

 

Delmenhorst (Niedersachsen): Nach Trunkenheitsfahrt Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagabend, den 26. Januar 2020, meldete gegen 22 Uhr ein Zeuge aus Wardenburg einen scheinbar alkoholisierten Mann, der in der Straße An der Waldschänke in sein Auto stieg und losfuhr.
Der 32-jährige Autofahrer aus Großenkneten wurde durch die Beamten an seiner Wohnanschrift angetroffen. Nachdem der Atemalkoholtest einen Wert von 1,18 Promille ergab, sollte ihm eine Blutprobe entnommen werden.
Bei dem Transport zur Dienststelle musste der Streifenwagen in Ahlhorn gestoppt werden, da der Mann plötzlich Widerstand durch Tritte gegen die Polizisten leistete. Erst durch Hinzuziehung einer weiteren Streifenwagenbesatzung konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden.
Vier Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Ein Beamter ist aufgrund der zugezogenen Verletzung aktuell nicht dienstfähig.
Die Blutprobe wurde anschließend auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg entnommen.
Gegen den Großenknetener wurde ein Strafverfahren wegen unter anderem des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

PM der PI Delmenhorst … vom 27.01.2020

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Geburtstagsparty in Oberbarmen wird aufgelöst

Am Sonntag, den 26.01.2020 kam es kurz nach 2:00 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung innerhalb einer Gruppe auf der Berliner Straße. Polizeibeamte beendeten diese und kontrollierten circa 20 Anwesende, die mutmaßlich zu Gast bei einer Geburtstagsparty eines 18-jährigen Wuppertalers waren.
Anschließend kam es wiederholt zu Ruhestörungen und vereinzelten Streitigkeiten, was eine Auflösung der Feierlichkeit zur Folge hatte.
Im Zuge der Räumung weigerte sich eine große Zahl der Partygäste (circa 80 bis 100) den Nahbereich der Lokalität zu verlassen.
Daraufhin wurden die Personalien von 50 Gästen aufgenommen und Platzverweise erteilt.
Im Laufe des Einsatzes kam es zu acht Ingewahrsamnahmen. Ursächlich hierfür waren ein Widerstand, eine Beleidigung – für die Strafanzeigen geschrieben wurden – und sechs Platzverweise, denen nicht nachgekommen wurde. Alle Personen wurden im Laufe der Nacht wieder entlassen.

PM der POL Wuppertal vom 27.01.2020

 

Leipzig (Sachsen): Schwarzfahrer nach Widerstand und Pfeffersprayeinsatz in Haft

Eine Schwarzfahrt von Berlin nach Leipzig endete für einen 30-jährigen Mauretanier hinter Gittern.
Der Mann wurde am 24.01.2020 ohne gültigen Fahrschein im ICE von Berlin nach Leipzig erwischt. Eine Identitätsfeststellung der Bundespolizei ergab, dass sich der Mauretanier unerlaubt im Bundesgebiet aufhält. Außerdem ordnete die Staatsanwaltschaft Leipzig die Vernehmung des 30-jährigen zu anderen, bereits in der Vergangenheit eingeleiteten Strafverfahren, an.
Als der Mauretanier schließlich zur Haftprüfung zum Amtsgericht Leipzig gebracht werden sollte, wiedersetzte er sich der Maßnahme vehement und versuchte, die Bundespolizisten zu schlagen. Die Beamten mussten Pfefferspray gegen den Angreifer einsetzen und ihn fesseln.
Das Amtsgericht Leipzig ordnete Sitzungshaft an. Bis zu seiner Hauptverhandlung sitzt der 30-jährige in der Justizvollzugsanstalt Leipzig ein.

PM der BPOLI Leipzig vom 27.01.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Tatverdächtiger widersetzt sich Personenkontrolle – ein Polizeibeamter verletzt

Einen Polizeibeamten verletzt hat ein 25-Jähriger am Sonntagmorgen, 26.01.2020, in der Freiburger Innenstadt. Der Polizei war um circa 4.30 Uhr mitgeteilt worden, dass es in einer Bar in der Bertoldstraße zu einem tätlichen Angriff durch eine unbekannte männliche Person auf einen 18-Jährigen gekommen sei. Der mutmaßliche Angreifer verließ die Örtlichkeit vor Eintreffen der Polizeistreife.
Aufgrund einer Zeugenbeschreibung stellten Polizeibeamte kurze Zeit später in der Niemensstraße einen Tatverdächtigen fest, woraufhin dieser einer Kontrolle unterzogen werden sollte. Dabei leistete der 25-Jährige jedoch Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Ein Polizeibeamter wurde dabei verletzt, sodass er den Dienst nicht fortsetzen konnte. In einer mitgeführten Zigarettenschachtel des Beschuldigten konnte bei der Kontrolle zudem eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Freiburg vom 27.01.2020

 

Kassel (Hessen): Polizei schnappt zwischen Müllsäcken schlafende Taxi-Zechpreller: Ausnüchterung im Gewahrsam

Die Nacht zum vergangenen Samstag endete für zwei stark alkoholisierte junge Männer, die zuvor eine Taxi-Rechnung nicht bezahlen wollten und deshalb geflüchtet waren, mit der Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Im Zuge der Fahndung durch die eingesetzten Polizeistreifen und einen Diensthund konnten die 21 und 24 Jahre alten Männer schließlich im Bereich der „Drei Brücken“, wo sie sich zwischen Müllsäcken schlafen gelegt hatten, aufspüren und festnehmen. Da beide offenbar nicht vorhatten die Taxifahrt zu bezahlen, müssen sie sich nun wegen Leistungskreditbetrugs verantworten.
Wie die eingesetzten Streifen der Reviere Mitte und Nord berichten, hatte sich der Taxifahrer gegen 01:20 Uhr aus der Angersbachstraße gemeldet. Die beiden in Bettenhausen eingestiegenen Fahrgäste, die zuvor offenbar deutlich dem Alkohol zugesprochen hatten, waren bei der Ankunft in Rothenditmold schnell aus dem Taxi gesprungen und hatten Fersengeld gegeben, ohne den Fahrpreis von rund 30 Euro zu bezahlen. Wenige Minuten später gelang es den hinzugeeilten Polizisten zunächst den alkoholisierten, zwischen einigen Müllsäcken schlafenden 21-Jährigen ausfindig zu machen, der äußerst aggressiv reagierte. Während der Fahrt ins Polizeigewahrsam beschimpfte er fortwährend die Beamten, weshalb sie auch noch eine Anzeige wegen Beleidung gegen den jungen Mann aus Fulda fertigten. Später konnte ein Diensthund mit einer Streife des Innenstadtreviers auch noch den 24 Jahre alten Mann aus Bad Hersfeld aufspüren, der nicht weit entfernt zwischen anderen Müllsäcken zunächst geschlafen und dann vergeblich versucht hatte, vor den Polizisten zu flüchten. Ein Atemalkoholtest bei dem jungen Mann, der sich nicht mehr auf den Beinen halten konnte, hatte 2,3 Promille zum Ergebnis. Auch ihn brachten die Beamten angesichts der kalten Außentemperaturen zur kostenpflichtigen Übernachtung in das warme Gewahrsam. Die Ermittlungen gegen beide dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 27.01.2020

 

Husum (Schleswig-Holstein): Zwei Festnahmen nach Polizeieinsätzen in der Neustadt

Wegen des versuchten Diebstahls eines Mofas wurde die Polizei am Samstagabend (25.01.2020), gegen 21:40 Uhr, in die Neustadt gerufen.
Beim Eintreffen am Einsatzort schilderte der Anrufer, dass zwei junge Männer versucht hätten, ein Mofa aus dem Eingangsbereich eines Restaurants in der Neustadt zu entwenden. Als er darauf aufmerksam wurde, hätte er sich zunächst zu den Personen begeben und diese aufgefordert, das Mofa stehen zu lassen. Die beiden traten ihm dann jedoch aggressiv gegenüber und es entwickelte sich eine Rangelei. Auch eine Mitarbeiterin des Restaurants bemerkte nun die Auseinandersetzung und begab sich ebenfalls nach draußen. Im Zuge dessen wurde die Frau gestoßen und verletzte sich leicht. Schließlich flüchteten die beiden Täter in Richtung der Marktstraße.
Der Zeuge konnte beide Personen gut beschreiben, sodass die Beamten in die Fahndung übergingen.
Kurze Zeit später wurde die Polizei wegen eines gegenwärtigen Einbruchs in die Nordbahnhofstraße gerufen. Dort konnten zwei junge Männer festgenommen werden, auf welche die Beschreibungen von der Vortat in der Neustadt passten. Nach Aufklärung des Sachverhalts stellte sich heraus, dass es zu keinem Einbruch gekommen war, sondern dass der Wohnungsnehmer und einer der beiden Männer bekannt waren. In der Wohnung sei es dann jedoch zu Sachbeschädigungen gekommen, weshalb die Polizei gerufen wurde.
Einer der beiden 23-Jährigen sperrte sich gegen die Festnahme und verhielt sich derart aggressiv, dass er die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen musste.
Gegen beide Männer wurden Anzeigen wegen des versuchten räuberischen Diebstahls, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch gefertigt.

PM der PD Flensburg vom 27.01.2020

 

Roggenburg, Biberach (Bayern): Faschingseinsatz in Biberach


Um 15:27 Uhr entsorgte ein Faschingsteilnehmer einen leeren Plastikbecher indem er diesen einfach auf den Boden warf und weiterlief. Der 23-jährige wurde von Zivilbeamten auf sein Fehlverhalten angesprochen und gebeten seinen Müll in den dafür vorgesehenen Eimern zu entsorgen. Anstatt sein Fehlverhalten einzugestehen zeigte der junge Mann den Polizeibeamten den Mittelfinger. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

Um 17:55 Uhr kam es unter anderem zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Am Faschingsumzug nahm eine Faschingsgruppe teil, deren Faschingswagen unter dem Motto „Hubert und Staller“ (einer Polizeiserie im TV) stand. Die Faschingsteilnehmer trugen teilweise echte Polizeiuniformen mit Hoheitsabzeichen der Polizei Nordrhein-Westfalen. Gegen diese Personen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Missbrauchs von Abzeichen eingeleitet. Eine davon betroffene Person widersetzte sich der Identitätsfeststellung und schlug bei der Kontrolle wild um sich. Dabei traf er mit den Händen drei Polizeibeamte, die den renitenten 25-Jährigen daraufhin festhielten und fesselten. Erst als sich der Mann beruhigt hatte, konnte er einem seiner Begleiter übergeben werden. Ein Polizeibeamter erlitt eine Schürfwunde, alle anderen Beteiligten blieben unverletzt. Gegen den Mann wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PP Schwaben Süd/West vom 27.01.2020

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Exhibitionist nach Zeugenhinweisen festgenommen

Am 25. Januar 2020 gegen 14:15 Uhr wurde der Polizei ein Exhibitionist in einer Kleingartenanlage an der Plutostraße im Ortsteil Bulmke-Hüllen gemeldet. Dieser wurde von einem Zeugen verfolgt, nachdem sich der Täter zuvor einer Frau in Scham verletzender Weise gezeigt hatte. Der 33-jährige Gelsenkirchener konnte im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen durch einen Diensthundführer der Polizei kurz vor dem Verlassen der Kleingartenanlage angetroffen werden, wo er vom Zeugen festgehalten wurde. Da sich der Täter aggressiv verhielt wurde der Einsatz des Diensthundes angedroht. Danach konnte er zu Boden gebracht und fixiert werden. Anschließend wurde der Beschuldigte zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam gebracht. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Gelsenkirchen vom 26.01.2020

 

Rheinfelden, Stadtgebiet (Baden-Württemberg): Verletzte Polizeibeamte

In der Nacht zum Sonntag wurden Polizeibeamte zu einem Hausstreit in Rheinfelden gerufen. Da sich einer der Beteiligten weigerte die Wohnung zu verlassen und zudem deutlich unter Alkoholeinfluss stand sollte dieser in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen widersetzte sich der Mann, so dass es einer weiteren Streifenwagenbesatzung bedurfte um diesen zum Polizeirevier zu verbringen. Während des Einsatzes wurden zwei der Beamten leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber weiter versehen.

PM des PP Freiburg vom 26.01.2020

 

Horhausen (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Vor einem Lokal in Horhausen ist es am frühen Morgen des
26.01.20 gegen 02:30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten gekommen. Hierbei hatte sich ein 27-jähriger Mann besonders hervorgetan, der sich beim Eintreffen der Polizei zügig entfernte. Hieran konnte er durch die eingesetzten Beamten gehindert werden. Im Rahmen der weiteren polizeilichen Maßnahmen leistete der Mann Widerstand gegen die Amtshandlungen.
Hierdurch wurde jedoch niemand verletzt.

PM der PI Straßenhaus vom 26.01.2020

 

Hildburghausen (Thüringen): Erst Nachbarin, dann die Beamten beleidigt

Am frühen Abend des 24.01.2020 wurden Beamten der Polizeiinspektion Hildburghausen in den Erlenweg nach Hildburghausen gerufen. Eine dort wohnhafte, 20-jährige, Frau hatte Streitigkeiten mit ihrem 50-jährigen Nachbarn und wurde mehrfach unter der Gürtellinie von diesem beleidigt.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, um den Streit zu schlichten, hatte der 50-Jährige nichts Besseres zu tun, als die Beamten auch noch zu Beleidigen. Somit hat er sich nun gleich zwei Anzeigen wegen Beleidigung an einem Abend eingefangen.

PM der LPI Suhl vom 26.01.2020

 

Bamberg (Bayern): Student muss wegen ungebührlichen Verhaltens in Gewahrsam

Die Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt mussten um 04.45 Uhr zu einem Einsatz in einer Studentenunterkunft im Bamberger Norden ausrücken. Die Anwohner hatten sich in ihrer Ruhe gestört gefühlt, weil zwei Männer lautstark im Haus stritten. Beim Eintreffen zeigte sich ein 23-jähriger Student aus völlig uneinsichtig und kam dem Platzverweis der Polizeibeamten nicht nach. Deshalb wurde der betrunkene junge Mann in Gewahrsam genommen. In der Zelle gebärdete er sich derart ungebührlich, dass der Gewahrsam richterlich bis zum Nachmittag verhängt werden musste.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 26.01.2020

 

Erfurt (Thüringen): Unbelehrbarer Bekannter

Ein der Polizei aus den letzten Wochen bereits bestens bekannter Mann trieb auch am Freitag wieder sein Unwesen in Erfurt. Der 31-Jährige fiel zunächst durch aggressives Verhalten auf und weigerte sich folgend, die Räumlichkeiten eines Blutspendezentrums zu verlassen. Als Zeugen die Polizei riefen, entfernte sich der Mann, jedoch nicht ohne erneut Aufmerksamkeit zu erregen: Er löste im Gebäude Feueralarm aus. Durch dieses unüberlegte Verhalten kamen daraufhin beide Löschzüge der Erfurter Berufsfeuerwehr zum Einsatz. Die unverzüglich eingeleitete Fahndung brachte Erfolg, der Mann konnte kurz darauf im Nahbereich gefasst werden. Auch in der polizeilichen Kontrolle stach der 31-Jährige mit aggressivem Auftreten negativ hervor. Er bedrohte die Polizeibeamten und versuchte, seine Durchsuchung zu verhindern. Diese wurde schließlich unter Zwang umgesetzt und führte dazu, dass mehrere Gegenstände aufgefunden wurden, die ihm nicht gehörten und folglich sichergestellt wurden. Zur Unterbindung weiterer Straftaten nahmen die Beamten den Erfurter zunächst in Gewahrsam, letztendlich wurde der Delinquent jedoch auf Grund seines auffälligen Verhaltens in psychiatrische Behandlung gegeben. Ihn erwarten Anzeigen wegen des Missbrauchs von Notrufen, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruchs, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Erfurt vom 26.01.2020

 

Weiden (Bayern): Teil vom Finger abgebissen

Am Sonntag-Morgen, gegen 2:00 Uhr, kam es vor einer Bar in der Weidener Innenstadt zu einer Auseinandersetzung zwischen drei jungen Erwachsenen aus dem Stadtgebiet:
Ein 22Jähriger Mechaniker geriet zunächst mit einem 32Jährigen Selbständigen in Streit, was nach kurzer Zeit zu einer Schlägerei führte. In diese Auseinandersetzung mischte sich schließlich noch eine 24jähre Kauffrau ein.
Während dieser Handgreiflichkeiten biss der 22Jährige seinen älteren Gegner derart in den Ringfinger, dass etwa ein Zentimeter des Fingers abgetrennt wurde.
Der 32jährige wurde durch den Rettungsdienst ins Klinikum Weiden gebracht, die Fingerkuppe konnte jedoch nicht mehr gerettet werden.
Dem noch nicht genug: Kurz nach der Einlieferung des verletzten 32Jährigen erschienen nun auch sein jüngerer Gegner und die beteiligte Dame in der Notaufnahme des Klinikums, um ihrerseits ihre Verletzungen behandeln zu lassen. Dabei kam es erneut zum Streit, so dass wiederum die Polizei eingreifen musste.
Hier konnte es sich der 22Jährige dann nicht verkneifen, noch einen der eingesetzten Polizeibeamten zu beleidigen.
Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Weiden i.d.OPf. unter 0961/401-321 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 26.01.2020

 

Bayreuth (Bayern): Sachbeschädiger festgenommen

Am frühen Sonntagmorgen konnte eine Streife der PI Bayreuth-Stadt einen jungen Mann stellen,
welcher gerade zwei geparkte Fahrzeuge beschädigte.
Der 22-jährige Bayreuther trat bei zwei Pkw´s, welche im Stadtteil Kreuz geparkt waren, gegen die
Außenspiegel und beschädigte diese. Er versuchte anschließend zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch
nach kurzer Zeit eingeholt und festgehalten werden.
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von knapp zwei Promille, trotz bestehender gerichtlicher Weisung
keinen Alkohol zu konsumieren.
Während der Sachbearbeitung wurde einer der aufnehmenden Beamten zudem noch beleidigt,
weshalb der Mann wegen diverser Straftaten angezeigt wird.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 26.01.2020

 

Neunkirchen (Saarland): Randalierer in Neunkirchen

Am Freitag, 24.01.2020 kam es im Zeitraum 19:00 Uhr – 20:15 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in 66540 Neunkirchen-Wiebelskirchen. Ein 37jähriger Mann aus Bexbach befand sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand und randalierte in einem Anwesen in der Kuchenbergstraße.
Hierbei gingen Fensterscheiben und sonstiges Inventar zu Bruch. Zeitweise hielt der Mann ein Jagdmesser in der Hand und drohte den eingesetzten Polizeikräften damit, sie zu erstechen. Er konnte letztlich dazu bewegt werden, vor das Anwesen zu treten. Hier gelang es schließlich den Beamten, den Mann unter Androhung des Einsatzes eines Tasers widerstandslos festzunehmen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

PM der PI Neunkirchen vom 26.01.2020

 

Neunkirchen (Saarland): 2 Fälle von tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte

Am Samstag, 25.01.2020 kam es gegen 16:57 Uhr zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte am Mantes-La-Ville-Platz in Neunkirchen.
Ein stark alkoholisierter, polizeibekannter 40jähriger Mann aus Schiffweiler wurde dort Opfer einer Körperverletzung. Bei der anschließenden polizeilichen Sachverhaltsaufnahme zeigte sich das vermeintliche Opfer jedoch hochaggressiv gegenüber der Polizei, den hinzugerufenen Rettungssanitätern und der Notärztin.
Eine medizinische Versorgung seiner Verletzungen lehnte er strikt ab und pöbelte stattdessen durchgehend umher. Als ihm letztlich ein Platzverweis ausgesprochen und er von der Örtlichkeit wegbegleitet wurde, schlug er unvermittelt die Hand eines Polizisten weg, holte aus und schlug in Richtung des Kopfes eines anderen Beamten. Nur mit einer schnellen Reaktion konnte dem Schlag ausgewichen werden.
Der Störer wurde anschließend bis zu seiner Ausnüchterung in polizeilichen Gewahrsam genommen. Zur Feststellung seiner Schuldfähigkeit wurde durch einen Richter die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Am Sonntag, 26.01.2020 um 04:42 Uhr bat das Personal des Diakonie Klinikums Neunkirchen die Polizei Neunkirchen um Hilfe, da man Probleme mit einem randalierenden, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehenden Patienten habe. Vor Ort wurde ein polizeibekannter 19jähriger Mann aus Neunkirchen-Hangard angetroffen. Beim Erblicken der Polizei begann dieser direkt, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen und zu bedrohen. Unvermittelt und bevor jegliche Gesprächsführung möglich war holte der Mann aus und schlug mit der Faust in Richtung des Kopfes eines Beamten. Nur die schnelle Reaktion des Beamten führte dazu, dass der Schlag sein Ziel verfehlte. Dem Mann wurde die Ingewahrsamnahme erklärt und er wurde zur Ausnüchterung zur PI Neunkirchen verbracht. Zur Feststellung seiner Schuldfähigkeit wurde durch einen Staatsanwalt die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.

PM der PI Neunkirchen vom 26.01.2020

 

Leimen/Wiesloch (Baden-Württemberg): Zechprellerin wurde renitent

Weil am Samstagabend eine 43-jährige in einer Leimener Pizzeria speiste und anschließend die Rechnung nicht bezahlen konnnte, verständigte eine Mitarbeiterin des Restaurants die Polizei. Das missfiel der 43-jährigen, weshalb sie die Mitarbeiterin ohrfeigte und leicht verletzte. Die Beamten mussten die aus Thailand stammende Dame schließlich zur Personalienfeststellung mit auf die Wache nehmen. Auch hier zeigte sie sich uneinsichtig und trat eine Beamtin, die ebenfalls leicht verletzt wurde. Nachdem schließlich die Personalien der leicht alkoholisierten Frau feststanden, konnte sie entlassen werden. Sie sieht sich nun Anzeigen wegen Betrug, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte entgegen.

PM des PP Mannheim vom 26.01.2020

 

Wolfratshausen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am Samstag Abend gegen 21:00 Uhr wurde eine Streife der Polizeiinspektion Geretsried vor der Discothek „Turm“ in Wolfrtshausen beleidigt. Zwei junge Wolfratshauser im Alter von 20 und 21 Jahren zeigten der vorbeifahrenden Polizeistreife den Mittelfinger. Die zwei jungen Männer zeigten die abwertende Geste aus dem Auto heraus. Nach einer Kontrolle wurden die Beamten auch noch mit Schimpfwörtern betitelt.
Die Beiden erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Wolfratshausen vom 26.01.2020

 

Schwandorf (Bayern): Mit Messer bedroht

In einem Drogeriemarkt in der Breite Straße wurde Freitagabend, kurz nach 18:00 Uhr, ein 12-jähriger Schüler von einem 15-jährigen Tatverdächtigen mit einem Messer bedroht. Der Täter flüchtete zunächst, konnte im Zuge der Fahndungsmaßnahmen jedoch im Bereich Adolf-Kolping-Platz festgenommen werden. Der alkoholisierte Täter trug die Tatwaffe noch bei sich und wurde zur Dienststelle verbracht. Dort leistete er den Einsatzkräften Widerstand und musste gefesselt werden. Der Jugendliche wurde anschließend nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg in die Obhut seiner Familie ergeben. Ihn erwarten nunmehr Anzeigen wegen Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zur Aufhellung des Tatkomplexes Bedrohung im Drogeriemarkt ist die Polizei auf Zeugenhinweise angewiesen. Kunden, die auf den Vorfall bemerkt haben, werden gebeten, sich mit der Polizei Schwandorf in Verbindung zu setzten.

PM der PI Schwandorf vom 26.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Randalierer schlägt Passant und greift Polizeibeamte an

Am Nachmittag des 25.01.2020 randalierte ein 37-jähriger Mann etwa gegen 12:45 Uhr im Innenstadtbereich von Kaiserslautern. Dabei pöbelte dieser Passanten an und schlug auch mehrfach grundlos gegen die Seitenscheiben von Bussen. Nachdem der Randalierer einem unbeteiligten Jugendlichen ohne ersichtlichen Grund ins Gesicht geschlagen hatte, konnte der sichtlich alkoholisierte Mann im Rahmen der Fahndung durch die Polizeistreife angetroffen werden. Während der Kontrollmaßnahmen beleidigte der Mann zunächst die eingesetzten Beamten und ging anschließend mit geballten Fäusten auf die Polizeibeamten zu, sodass dieser unter erheblicher Kraftaufwendung zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Bei den Widerstandshandlungen erlitt sowohl der Randalierer als auch ein eingesetzter Beamter leichte Verletzungen.
Da eine Beruhigung des weiterhin aggressiv auftretenden Mannes nicht möglich war, musste dieser bis zu seiner Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Der Randalierer muss nun mit mehreren Strafverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand rechnen.

PM des PP Westpfalz vom 26.01.2020

 

Frankenthal (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht zum Sonntag wird der Polizei in Frankenthal eine Sachbeschädigung und eine Schlägerei zwischen mehreren Personen an einer Bushaltestelle in der Benderstraße in Frankenthal gemeldet.
Durch die Polizeibeamten vor Ort soll die Identität von zwei mutmaßlich Beteiligten festgestellt werden. Dabei handelt es sich um einen 14-Jährigen und einen 16-Jährigen aus Ludwigshafen. Der 14-Jährige ist aggressiv und alkoholisiert und soll deshalb gefesselt werden. Dabei kommt es durch den 14-Jährigen und seinen 16-Jährigen Bruder zu Widerstandshandlungen gegen die polizeilichen Maßnahmen. Beide werden vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Gegen die beide Jugendliche werden Strafverfahren, u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

PM der PI Frankenthal vom 26.01.2020

 

Lambsheim (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Radfahrer randaliert gegenüber der Polizei

Am 25.01.2020, gegen 16:50 Uhr, befuhr ein stark alkoholisierter 16- Jähriger aus dem Rhein-Pfalz-Kreis mit dem Fahrrad den Eppsteiner Weg in Lambsheim. Trotz mehrfacher Stürze versuchte er seine Fahrt fortzusetzen. Als er hierbei von den hinzugerufenen Polizeibeamten aufgehalten wurde, spuckte er ihnen direkt ins Gesicht. Zudem beleidigte er sie auf übelste Weise. Auch im Funkstreifenwagen trat er massiv um sich und beschädigte diesen.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Da er sich nicht beruhigen ließ und er weiterhin randalierte, wurde er im Anschluss an die durchzuführenden Maßnahmen auf richterliche Anordnung in einem Krankenhaus untergebracht.
Wer sachdienliche Hinweise zu dem genannten Fall geben kann, wird gebeten sich mit der Polizeiwache Maxdorf unter der Rufnummer 06237/934-1100 in Verbindung zu setzen. Hinweise können auch per E-Mail unter pwmaxdorf@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM der PD Ludwigshafen vom 26.01.2020

 

Lenzkirch (Baden-Württemberg): Randalierer leistet Widerstand bei Festnahme / Sachbeschädigung / Beleidigung

Durch Zeugen wurde am Freitag, 24.01.2020, kurz nach 22 Uhr in Lenzkirch, beim Kirchplatz, beobachtet, wie ein 17-Jähriger mit einem größeren Holzstück auf einen Pkw schlug. Die Frontscheibe des Fahrzeugs wurde hierbei beschädigt. Couragierte Passanten hielten den jungen Mann zur Verhinderung weiteren Schadens bis zum Eintreffen der Polizei fest. Dabei sei es auch zu einem Gerangel mit zwei Begleitern gekommen, die damit wohl nicht einverstanden waren. Gegenüber der Streife des Polizeireviers Titisee-Neustadt widersetzte sich der Jugendliche den Maßnahmen zur Feststellung seiner Person und versuchte auch, die Beamten zu bespucken. Der 17-Jährige wurde durch Anwendung unmittelbaren Zwangs gebändigt und zum Polizeirevier gebracht. Er wurde dort in die Obhut des Vaters übergeben.
Die Beamten wurden zudem bei ihrem Einschreiten von einem 19 Jahre alten Begleiter beleidigt.
Neben der Wiedergutmachung des Schadens am Pkw von ca. 700,- EUR, kommen auf die Beschuldigten Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung zu.

PM des PP Freiburg vom 26.01.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Provoziert

Ein junger Mann machte Polizisten im Bereich Markt am 25.01.2019 gegen 22:40 Uhr auf sich aufmerksam, als die Beamten sich ihm genähert hatten, zeigte er ihnen den Mittelfinger. Seine Personalien wollte er jedoch nicht nennen und widersetzte sich auch der Durchsuchung nach einem Ausweisdokument. Fortwährend beleidigte er die Polizisten mit derben Worten, trat um sich und war aggressiv. Der 21-jährige aus Afghanistan stammende Mann wurde die Nacht über in Gewahrsam genommen und Ermittlungen wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Halle vom 26.01.2020

 

München (Bayern): Polizeibeamter wird bei Widerstandshandlungen im Rahmen einer Personenkontrolle verletzt – Untersendling

Am Samstag, 25.01.2020, gegen 12.30 Uhr, erhielt eine Streifenbesatzung von der Einsatzzentrale den Auftrag, in die Hansastraße zu fahren, um dort nach einer auffälligen betrunkenen männlichen Person zu sehen. Vor Ort konnte ein Mann angetroffen werden, bei dem es sich offensichtlich um den Betrunkenen handelte. Als dieser den Streifenwagen erblickte, versuchte er zu flüchten. Nach kurzer Zeit konnte er angehalten und kontrolliert werden. Hierbei trat er unvermittelt nach den Polizeibeamten und wurde daraufhin am Boden fixiert und gefesselt.
Beim Transport in einem Streifenwagen spuckte der Mann einem 20-jährigen Polizeibeamten ins Gesicht, woraufhin dieser mit der rechten Hand den Kopf des Mannes zur Seite drückte. Hierbei biss der Mann den Polizeibeamten in den kleinen Finger der rechten Hand. Der 20-Jährige trug zu diesem Zeitpunkt Handschuhe. Trotzdem erlitt er durch den Biss eine tiefe Fleischwunde. Aufgrund der Verletzung war er nicht mehr dienstfähig und wurde stationär in einem Klinikum behandelt.
Der Mann trug keine gültigen Ausweispapiere mit sich. Zum derzeitigen Ermittlungsstand handelt es sich um einen 44-jährigen Wohnsitzlosen, die Personalien stehen zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht eindeutig fest. Er wurde festgenommen und der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt, wo er dem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt wird.
Neben gefährlicher Körperverletzung wird nun auch u. a. wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den Mann ermittelt.

PM (106) des PP München vom 26.01.2020

 

B17/Königsbrunn (Bayern): Unfallstelle übersehen – Verletzter Polizeibeamte – Zeugenaufruf

Am Sonntag, 26.01.2020, gegen 04:45 Uhr übersah ein unbekannter Fahrer eines schwarzen Kleintransporters einen Auffahrunfall auf der B 17 in Fahrtrichtung Süden. Durch eine Vollbremsung kam der schwarze Kleintransporter in Schleudern. Ein Polizeibeamter, welcher die Unfallstelle mit Warntafeln und Blinkleuchten am Standstreifen absicherte, bemerkte dies noch rechtzeitig und konnte sich durch einen Sprung retten.
Der Fahrer des schwarzen Kleintransporters mit Aufschriften am Heck kam zurück und sprach den Polizeibeamten an. Als dieser die Personalien und Fahrzeugpapiere überprüfen wollte, ging der unbekannte Mann wieder zu seinem Auto und kam nicht mehr zurück.
Der Polizeibeamte verletzte sich durch den Sprung und war nicht mehr dienstfähig.
Zeugenhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bobingen unter Tel. 08234-96060 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

PM (0181) des PP Schwaben Nord vom 26.01.2020

 

Leipzig (Sachsen): Versammlungsgeschehen am 25. Januar 2020

Mit Blick auf die am 29. Januar 2020 bevorstehende Verhandlung am Bundesverwaltungsgericht im Zusammenhang mit dem Vereinsverbot gegen „linksunten.indymedia“ nahmen am heutigen Tag zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ihr Recht zur Meinungskundgabe in Leipzig wahr.
An der Kundgebung am Bundesverwaltungsgericht nahmen unter dem Thema: „Wir sind alle linksunten: Pressefreiheit verteidigen, den autoritären Staat angreifen!“ 1.300 Menschen teil. Nach der friedlichen Auftaktkundgebung setzte sich die Versammlung in Richtung Südvorstadt in Bewegung. Diese wuchs dann auf ca. 1.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an.
Als der Aufzug sich in Bewegung gesetzt hatte, kam es zunächst zu einzelnen Störungen. So wurde unter anderem Pyrotechnik gezündet. Im fortschreitenden Verlauf nahmen die Störungen zu. Es kam zu Stein- und Flaschenwürfen auf Polizeikräfte, zu Beschädigungen an Fahrzeugen sowie einer Straßenbahnhaltestelle entlang der Karl-Liebknecht-Straße. Die genaue Anzahl von Sachbeschädigungen wird gegenwärtig noch eruiert. In diesem Zusammenhang wurden 13 Polizeibeamte leicht verletzt (elf durch Bewurf von Gegenständen und zwei durch Einwirkung von Pyrotechnik). Ob es verletzte Demonstrationsteilnehmende gibt, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht bekannt. Durch die Polizei wurden vorläufig sechs Tatverdächtige festgenommen, unter anderem aufgrund von Landfriedensbruch, Körperverletzung und Sachbeschädigung.
Die Versammlung wurde durch die Anmelderin an der Kreuzung der Karl-Liebknecht-Straße/Richard-Lehmann-Straße gegen 19:15 Uhr selbständig beendet. In der Folge wurde bei der Versammlungsbehörde der Stadt Leipzig eine neue Demonstration angezeigt und beschieden. Diese setzte sich mit 300 Teilnehmenden gegen 20:00 Uhr in Richtung Connewitzer Kreuz in Bewegung, mit Ziel Herderpark. Nach der Schlusskundgebung gegen 20:45 Uhr endete auch diese Versammlung.
Die Kundgebung in der Brandstraße unter dem Thema „Abschaltung indymedia.org jetzt!“ mit 15 Teilnehmenden sowie die Kundgebung in der Brandstraße unter dem Thema „Poggenschutzimpfung jetzt!“ mit über 200 Teilnehmenden und die Kundgebung in der Selnecker Straße vor dem Gemeindehaus mit dem Thema „Herz statt Hetze“ mit 22 Teilnehmenden verliefen ohne polizeilich relevante Vorkommnisse.

PM der PD Leipzig vom 26.01.2020

 

Wien: Verletzte Polizisten bei Amtshandlungen

Vorfallszeit: 25.01.2020, 22.00 Uhr bis 26.01.2020, 01.15 Uhr / Vorfallsort: Wien 2., 11.
Sachverhalt: Im Zuge von Amtshandlungen am 25. und am 26. Jänner 2020 wurden drei Polizisten verletzt.
Zwei Beamte der Bereitschaftseinheit wurden bei einer Suchtmittel-Amtshandlung mit einem nigerianischen Staatsangehörigen in der Floßgasse (2.) durch mehrere Schläge und Tritte des aggressiven Mannes verletzt und konnten ihren Dienst nicht weiter versehen. Der 40-jährige Beschuldigte versuchte im Zuge der Festnahme auch mehrfach die Waffe eines Polizisten aus dem Holster zu ziehen. Er befindet sich in Haft.
Ein wegen aggressiven Verhaltens angezeigter Mann (30 Jahre alt, slowakischer Staatsangehöriger) attackierte einen Beamten in der Lorystraße in Wien-Simmering. Der Polizist erlitt eine leichte Knieverletzung, konnte seinen Dienst aber weiter versehen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 26.01.2020, 10:10 Uhr

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfallflucht eines alkoholisierten Fahrzeugführers nach Unfall auf der K 30 zwischen Wendorf und Möllenhagen (LK MSE)

Am 24.01.2020 gegen 20:20 Uhr geriet ein 39-jährige Fahrer eines Transporters zwischen den Ortschaften Wendorf und Möllenhagen, in einer Rechtskurve, nach links von der Fahrbahn ab. Dabei wurden zwei Leitpfosten, ein Baum und ein erheblicher Teil der Bankette beschädigt. Anschließend entfernte sich der Fahrzeugführer mit seinem Transporter unerlaubt vom Unfallort. Das von Zeugen beobachtete Unfallgeschehen wurde unverzüglich der Polizei mitgeteilt. Die eingesetzten Beamten fuhren darauf die Wohnanschrift des Unfallverursachers an und konnten diesen auch dort antreffen. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten eine erhebliche Alkoholisierung an dem Fahrzeugführer fest. Gegen die folgende Anordnung der Blutprobenentnahme setzte sich der Beschuldigte zur Wehr. Dabei wurde ein Beamter leicht verletzt. Infolgedessen werden gegen den Fahrzeugführer neben den Anzeigen zu den verkehrsrechtlichen Delikten, der Verkehrsunfallflucht sowie einer Trunkenheitsfahrt mit Unfallfolge, zudem der Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht.
An dem Transporter entstand ein Gesamtschaden von ca. 2500 Euro.

PM des PP Neubrandenburg vom 25.01.2020

 

Stadt Aschaffenburg (Bayern): Polizeibeamte wurden angegriffen

Unverletzt blieben zwei Polizeibeamte, nachdem sie von einem 37-Jährigen in der Heinsestraße angegriffen wurden. Der Mann lag gegen 18.30 Uhr regungslos in einem Hinterhof und wurde deswegen durch besorgte Anwohner der Polizei gemeldet. Der Rettungdienst und eine Notärztin waren ebenfalls im Einsatz. Bei dem Mann konnten diverse Spritzen, Tabletten und Betäubungsmittel aufgefunden werden. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Damit zeigte sich der zunehmend munterer werdende Mann nicht einverstanden und versuchte einen Polizeibeamten ins Gesicht zu schlagen. Durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der nun tobsüchtige Mann von den Beamten abgehalten und anschließend zwangsweise gefesselt werden. Danach wurde er zur Polizei Aschaffenburg verbracht.
Durch einen Richter wurden die Blutentnahme und die Ingewahrsamnahme des Mannes angeordnet.
Im Rahmen der Ermittlungen muss nun geklärt werden, ob es sich bei den aufgefundenen Stoffen um Heroin handelt.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 25.01.2020

 

Graz, Bezirk Lend. (Steiermark, Österreich): Frau attackierte Polizisten

Freitagnachmittag, 24. Jänner 2020, ging eine randalierende 45-Jährige auch auf Polizisten los und verletzte eine Beamtin.
Gegen 16.20 Uhr wurde eine Polizeistreife gerufen, weil eine Frau in einer Wohnung randalieren und Nachbarn bedrohen würde.
Während der Amtshandlung randalierte die 45-Jährige aus Graz weiter und beschimpfte und bedrohte auch die Polizisten. In weiterer Folge wurde sie tätlich, schlug und trat massiv gegen die Beamten und verbiss sich in den Finger einer Polizistin. Die Rasende konnte nur durch Anwendung von Körperkraft überwältigt und ihr die Handfesseln angelegt werden.
Die Polizistin wurde rechtlich gesehen schwer verletzt, musste sich in ärztliche Behandlung begeben und ihren Dienst abbrechen. Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Die 45-Jährige wurde bei der Amtshandlung ebenfalls nicht verletzt, musste aber aufgrund ihres Zustandes in ein Krankenhaus eingeliefert werden.
Sie wird wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt und weiterer Delikte angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 25.01.2020

 

Hammelburg, Lkr. Bad Kissingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Samstag, gegen 03:30 Uhr wurde der Polizeiinspektion Hammelburg eine Ruhestörung in der Von-der-Tann-Straße gemeldet.
Als die Streifenbesatzung eintraf, erkannte diese eine per Haftbefehl gesuchte Person in der Wohnung. Bei der Verhaftung der Person leistete dieser Widerstand und würgte einen Polizeibeamten derart, dass dieser dadurch verletzt wurde, seinen Dienst nicht weiter verrichten konnte und eine weitere Streife zur Unterstützung kommen musste.
Des Weiteren wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch die verhaftete Person mehrfach beleidigt.
Bei der Verhaftung waren noch weitere Personen in der Wohnung anwesend, welche die Verhaftung der Person verhindern wollten.
Die wegen Haftbefehl gesuchte Person erwartet nun zusätzlich eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.
Gegen die Personen, welche die Verhaftung verhindern wollten, wird nun wegen versuchter Gefangenenbefreiung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Hammelburg vom 25.01.2020

 

Mitte (Berlin): Polizist bei tätlichem Angriff und Widerstand verletzt

In der vergangenen Nacht biss ein Mann einen Polizisten bei einem Einsatz in Mitte ins Bein. Der 38-jährige Tatverdächtige griff gegen Mitternacht einen Mitarbeiter der 13. Einsatzhundertschaft bei einer Sachverhaltsklärung nach Streitigkeiten in der Rathausstraße zunächst an. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften sollte der Angreifer erstmal zu Boden gebracht werden, um ihn zu fesseln. Dieser wehrte sich dann jedoch mit allen Kräften und verletzte einen der Beamten leicht, indem er ihm in den Oberschenkel biss. Der 38-Jährige kam zunächst zur Blutentnahme und verbrachte dann die Nacht in einem Polizeigewahrsam. Das Kommissariat des Polizeiabschnittes 32 ermittelt nun wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen Polizeivollzugskräfte.

PM Nr. 0229 der POL Berlin vom 25.01.2020

 

Krauchenwies (Baden-Württemberg): Betrunkener in Gewahrsam genommen

Ein 19-Jähriger aus dem Kreis Sigmaringen musste bei einer Fasnachtveranstaltung in der Turnhalle am frühen Samstagmorgen in Gewahrsam genommen werden. Da sich der 19-Jährige aggressiv auf der Veranstaltung verhielt, wurde er von den Mitarbeitern des eingesetzten Sicherheitsdienstes vom Gelände verwiesen. Er kehrte jedoch mehrfach zurück. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten verhielt er sich ebenfalls aggressiv und uneinsichtig. Seine Alkoholbeeinflussung lag etwas unter 2,0 Promille. Er musste in Gewahrsam genommen werden. Aufgrund seines Verhaltens wurde er mittels Handschellen geschlossen. Im Streifenwagen spuckte er um sich. Die Beamten setzten ihm eine Spuckmaske auf. Der 19-Jährige wurde von der Örtlichkeit verbracht und seinem Vater überstellt.

PM (auszugsweise) des PP Ravensburg vom 25.1.2020

 

Heidenheim/Brenz (Baden-Württemberg): Unbekannter beschädigt Streifenwagen / Einen Außenspiegel an einem geparkten Polizeiauto trat ein bislang unbekannter Mann ab.

Beamte des Polizeireviers Heidenheim parkten am Samstagnachmittag gegen 15.15 Uhr ihren Streifenwagen auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Ludwig-Lang-Straße. Als sie ca. 15 Minuten später wieder zurückkamen, stellten sie fest, dass ein unbekannter Täter den Außenspiegel auf der Fahrerseite abgetreten hatte. Eine Zeugin gab gegenüber den Beamten an, dass sie den Täter beobachtete. Sie beschrieb den Unbekannten als Mitte 20 und ca. 165 cm groß. Er trug eine schwarze Kapuzenjacke und eine dunkle Hose.

PM des PP Ulm vom 25.01.2020

 

Murrhardt (Baden-Württemberg): Streitigkeiten in Asylunterkunft

In einer Asylunterkunft in Murrhardt kam es zwischen Freitag und Samstag zu fortlaufenden Streitigkeiten zwischen zwei 21 und 35 Jahre alten Männern.
Zunächst gerieten die beiden Männer bereits am Freitagmorgen aufgrund eines angeblich verliehenen Rucksacks miteinander in Streit. Da sich die Streitigkeiten bis in die späten Abendstunden hinzogen und es letztlich zu einer mehrfachen körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern kam, wurde die Polizei hinzugezogen. Der 35-jährige Mann verhielt sich auch im Beisein der Polizisten durchweg aggressiv und war deutlich betrunken. Da die Situation anders nicht zu beruhigen war, wurde der Mann in Gewahrsam genommen.
Bei ihm wurde zudem noch eine kleine Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Kurz nachdem der Mann am Morgen wieder aus der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers entlassen wurde, meldete sich der 21-Jährige erneut bei der Polizei und äußerte, dass er von seinem 35-jährigen Kontrahenten nun mit einem Messer bedroht worden sei. Die Polizei rückte daher mit mehreren Streifen zur Asylunterkunft aus und nahm den Mann schließlich erneut in Gewahrsam. In seinem Zimmer wurde ein entsprechendes Messer aufgefunden. Er wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Um weiteren Streitigkeiten mit dem 21-Jährigen vorzubeugen, wurde er in eine andere Unterkunft verlegt. Beide Männer erlitten bei der körperlichen Auseinandersetzung leichte Verletzungen, sie müssen beide mit entsprechenden Strafanzeigen rechnen.

PM (auszugsweise) des PP Aalen vom 25.01.2020

 

Marzahn-Hellersdorf (Berlin): Polizeieinsatz anlässlich einer Kranzniederlegung und Kundgebung

Anlässlich einer Kranzniederlegung auf einem Friedhof in Marzahn und einer davor angemeldeten Kundgebung befanden sich Polizistinnen und Polizisten heute Nachmittag im Einsatz.
Die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Marzahn-Hellersdorf plante in Gedenken an die Opfer des Holocausts für den heutigen Vormittag eine Kranzniederlegung auf einem Friedhof. Vor dessen Haupteingang im Wiesenburger Weg begann um kurz nach 10 Uhr eine Versammlung, die ebenfalls dem Gedenken galt, sich aber auch gegen einzelne Mitglieder der BVV richtete. Unter dem Motto „Den Opfern des Faschismus gedenken, heißt auch Rechtsruck bekämpfen“ versammelten sich anfänglich etwa 50 Personen.
Gegen 10.30 Uhr stieg die Zahl der Versammlungsteilnehmerinnen und Versammlungsteilnehmer auf etwa 150 an. Während der Kundgebung verschafften sich Teilnehmende Zugang zu dem Friedhofsgelände und umstellten das Denkmal an dem die Kranzniederlegung der BVV geplant war. Um das Stille Gedenken der Mitglieder der BVV zu ermöglichen, wurden die auf das Gelände gelangten Personen gebeten und letztlich angewiesen, den Bereich zu verlassen. Die Teilnahme an der Versammlung vor dem Haupteingang des Friedhofs blieb jedoch möglich. Da die Personen den polizeilichen Weisungen nicht folgten, drängten die Polizistinnen und Polizisten sie von der Gedenkstätte weg.
Zwischenzeitlich wuchs die Versammlung vor dem Friedhof auf mehr als 200 Personen an. Eine Vielzahl davon drängte auf das Gelände des Friedhofs. Um ein Betreten zu ermöglichen und dennoch ein Aufeinandertreffen mit einzelnen Teilnehmenden des stillen Gedenkens am Gedenkort zu verhindern sowie damit potenzielle körperliche Konfrontationen zu verhindern, musste der Zugang kurzfristig reglementiert werden.
Kurz nach 11 Uhr beendete der Versammlungsleiter die Kundgebung. Mit Begleitung von Einsatzkräften konnten kurz darauf die ehemaligen Teilnehmenden den Friedhof betreten und den Bereich der Gedenkstätte erreichen. Um auch dort das Gedenken sämtlicher zu gewährleisten und weiterhin ein unmittelbares Aufeinandertreffen zu verhindern, stellten sich Einsatzkräfte – vereinzelt mit Diensthunden – zwischen die Personengruppen. Hierbei kam es teilweise zu Durchbruchsversuchen, die durch die Beamtinnen und Beamten unterbunden werden mussten, und Unmutsbekundungen.
Nach der Kranzniederlegung warf ein Mann einen abgelegten Kranz weg, wodurch dieser beschädigt wurde. Nachdem die Mitglieder der BVV den Friedhof verlassen hatten, wurde den ehemaligen Demonstrierenden ebenfalls die Möglichkeit eines stillen Gedenkens unmittelbar an dem Denkmal gegeben. Gegen 12.20 Uhr verließen die letzten Teilnehmenden den Friedhof. Die Polizei Berlin war mit bis zu 120 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

PM Nr. 0232 der POL Berlin vom 25.01.2020

Moers (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger leistete Widerstand und verletzte Beamten

Am Donnerstagabend kam es an der Franz-Haniel-Straße in einer Asylunterkunft zu einem Polizeieinsatz, weil ein 21-Jähriger aus Guinea dort zwei Mitbewohner bedrohte und versuchte, sie zu schlagen.
Gegen 23.30 Uhr transportierten Polizeibeamte den aggressiven, alkoholisierten Mann zur Wache.
Im Streifenwagen und auf der Wache bedrohte und beleidigte er die Beamten und leistete Widerstand.
Ein 24-jähriger Beamter erlitt dabei leichte Verletzungen.
Ein Arzt entnahm dem renitenten Mann eine Blutprobe. Ihn erwartet ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 24.01.2020

 

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Im Supermarkt ins Regal uriniert und danach ins Gefängnis eingerückt

Eine selten ungeschickte Art, nachhaltig auf sich aufmerksam zu machen, demonstrierte am 22.01.2020 gegen 17:30 Uhr ein 31-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben, indem er in einem Supermarkt in der Hauptstraße in ein Regal urinierte und dadurch diverse Waren beschädigte.
Laut Auskunft des Marktpersonals habe der Mann nach der Tat den Markt verlassen, halte sich aber noch vor dem Gebäude auf. Dort konnte er kurze Zeit später von einer sofort verständigten Funkstreifenbesatzung der Polizeiinspektion Zweibrücken angetroffen und kontrolliert werden. Da der Mann aufgrund eines Haftbefehls wegen Erschleichens von Leistungen noch eine Freiheitsstrafe von fünf Monaten abzusitzen hatte, wurde er an Ort und Stelle festgenommen und zunächst zur Polizeiinspektion Zweibrücken verbracht. Dort ließ er seinem Ärger auf die Einsatzkräfte freien Lauf und griff in die unterste Schublade der Beleidigungen, was zusätzlich zur Anzeige wegen Sachbeschädigung von Waren im Supermarkt eine weitere Strafanzeige wegen Beleidigung der Polizisten nach sich zog. Ob er dabei mit einem der verwendeten Kraftausdrücke, nämlich „Pisser“, nicht vielleicht sogar sich selbst gemeint hatte, blieb die einzig ungeklärte Frage bei diesem wundersamen Auftritt des Beschuldigten. Er wurde schließlich in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert.

PM der PI Zweibrücken vom 24.01.2020

 

Burglengenfeld (Bayern): Betrunkener Jugendlicher verletzt Polizeibeamten

Ein alkoholisierter Jugendlicher verständigte in den Abendstunden des Donnerstag, 23.01.2020, den Rettungsdienst. Nachdem die Rettungskräfte zusammen mit einer Streifenbesatzung der Polizei im Bereich des Naabtalparks eintrafen und den jungen Mann behandeln wollten, vergaß sich der Jugendliche und beleidigte die anwesenden Einsatzkräfte. Darüber hinaus sprach er mehrere Bedrohungen gegenüber diesen aus. Nachdem der Jugendliche eine zielführende Kommunikation verweigerte und seine Gewahrsamnahme unumgänglich wurde, sollte er zur Polizeiinspektion Burglengenfeld verbracht werden. Gegen diese Maßnahme leistete er erheblichen Widerstand und ging gewaltsam gegen die Einsatzkräfte vor. Im Laufe des Geschehens wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.
Der Jugendliche muss sich nun wegen mehrerer Straftatbestände verantworten.

PM der PI Burglengenfeld vom 24.01.2020

 

Finnentrop (Nordrhein-Westfalen): Nur mit Unterhose bekleideter Mann leistet Widerstand

Am Donnerstag gegen 15.00 Uhr meldeten mehrere Zeugen eine nur mit Unterhose bekleidete Person, die auf der Fahrbahn der K 7 zwischen Heggen und Dünschede lief. Nach weiteren Informationen wurde schließlich durch die verständigten Polizeibeamten ein 31-jähriger Mann im Bereich der Wiesenstraße/ Am Hörsten festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt trug der Mann zusätzlich eine Decke, mit der er sich gegen die Kälte schützte. Auf die Beamten wirkte der 31-Jährige desorientiert und psychisch auffällig, so dass das Ordnungsamt verständigt und ein Krankenwagen angefordert wurde. Als die Beamten ihm mitteilten, dass er zu seinem Schutz in ein Krankenhaus gebracht würde, wehrte er sich massiv. Er schlug in Richtung der Polizisten und verletzte dabei eine Beamtin leicht. Ein Rettungssanitäter, der bei der Fixierung helfen wollte, trug ebenfalls leichte Verletzungen davon, sodass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Schließlich gelang es, den 31-Jährigen in ein Krankenhaus zu bringen. Er war bereits gegen 13 Uhr in Heggen aufgefallen, weil er barfuß an Haustüren schellte. Über die Hintergründe seines Handelns liegen keine Erkenntnisse vor. Die Polizeibeamten fertigten eine Anzeige.

PM der KPB Olpe vom 24.01.2020

 

Wallenhorst (Niedersachsen): Falscher Polizist verletzte echten Polizisten

Erheblicher Ärger steht einem jungen Mann ins Haus, der sich am Donnerstagnachmittag als Polizeibeamter ausgab und im Bereich des Verkehrskreisels Osnabrücker Straße/Wessel Straße Autos anhielt. Eine Zeugin hatte sich gegen 15.40 Uhr bei der Polizei gemeldet, nachdem sie kurz zuvor von einem Unbekannten durch Handzeichen aufgefordert wurde, mit ihrem Auto anzuhalten. Der Frau erschien die Situation zwar komisch vor, jedoch kam sie den Anhaltezeichen schließlich aber doch nach. Der junge Mann gab sich als Zivilbeamter der Polizei aus und forderte den Ausweis der 37-Jährigen, da diese angeblich zu schnell gefahren sei. Als die Frau ihrerseits den Dienstausweis des Mannes sehen wollte, brach der Mann schnell die „Kontrolle“ ab und ging weg. Mit einer entsprechenden Beschreibung ausgestattet, machte sich die richtige Polizei auf die Suche nach dem „Kollegen“ und fand diesen schließlich im Bereich der Wessels Straße. Es handelte sich bei dem Mann um einen amtsbekannten 23-jährigen Wallenhorster, der sich bei der sich anschließenden Überprüfung alles andere als kooperativ verhielt. Einem Beamten warf er seine Jacke ins Gesicht und versuchte wegzulaufen, konnte aber erfolgreich daran gehindert werden. Bei seiner Festnahme widersetzte sich der junge Mann derart vehement, dass ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Letztendlich wurden bei dem angetrunkenen Wallenhorster auch noch Drogen aufgefunden. In der Polizeiwache wurde ihm auf Anordnung eines Richters Blutproben entnommen. Auf den Mann kommen nun Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Amtsanmaßung und des Verstosses gegen das Betäubungsmittelgesetz zu.

PM der PI Osnabrück vom 24.01.2020

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Außer Rand und Band, Polizisten angegriffen und beleidigt

Mit vereinten Kräften ist es Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz und des Polizeireviers Rastatt am Donnertagnachmittag gelungen, einen 16-Jährigen zu bändigen und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Ein Polizeibeamter trug hierbei leichte Verletzungen davon, konnte seinen Dienst allerdings fortführen.
Ausgangspunkt war eine Personenkontrolle am Schloßplatz kurz vor 16:30 Uhr. Dort sollten die Personalien einer lautstark grölenden, rauchenden und Alkohol trinkenden Jugendgruppe erhoben und hierdurch die Ordnungsstörungen, auch durch hinterlassenen Unrat, behoben werden. Ein 16-Jähriger ergriff hierbei sofort die Flucht, konnte aber nach kurzer Verfolgung gestellt und festgehalten werden. Der unbeherrschte Jugendliche leistete hierbei allerdings mit versuchten Kopfstößen und Tritten in Richtung der Einsatzkräfte erbitterten Widerstand, sodass er in Handschellen gelegt und fixiert werden musste. Während des Transports zum Polizeirevier Rastatt beleidigte er die Polizisten aufs Übelste. Selbst gegenüber verständigten Angehörigen zeigte sich der 16-Jährige weiterhin aggressiv und gewaltbereit. Die Mutter sah sich außer Stande, ihren Sprössling in Obhut zu nehmen. So musste der Randalierer schon in jungen Jahren die unschöne Erfahrung machen, eine Nacht in einer Zelle zu verbringen. Bleibt zu hoffen, dass die anstehenden Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung den Jugendlichen zukünftig zur Raison bringen.

PM des PP Offenburg vom 24.01.2020

 

Singen (Baden-Württemberg): Autofahrer leistet Widerstand 23.01.2020

Beamte des Polizeireviers Singen kontrollierten am Donnerstagmorgen gegen 10.15 Uhr in der Straße „Am Posthalterswäldle“ einen 45-jährigen Autofahrer. Während der Überprüfung verhielt sich der Mann unangemessen und unhöflich gegenüber den Beamten. Noch vor Beendigung der Kontrolle wollte der 45-jährige wegfahren und griff an den im Zündschloss steckenden Schlüssel. Um dies zu unterbinden, öffnete der kontrollierende Polizist die Fahrertür, die der Mann mehrfach versuchte wieder zuzuziehen. Wegen des aggressiver werdenden Verhaltens des 45-Jährigen zogen die Beamten eine zweite Streife hinzu. Im weiteren Verlauf der Überprüfung stieg der Fahrer aus dem Auto aus, brüllte herum und drohte mehrfach lautstark dem kontrollierenden Beamten, ihn zu schlagen. Nach Abschluss der Kontrolle fuhr der renitente Pkw-Lenker von dannen. Wegen Beleidigung und Widerstand muss sich der 45-jährige nun verantworten.

PM des PP Konstanz vom 24.01.2020

 

Schopfheim (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert und beleidigt Passant und Polizisten

Ein Randalierer wurde der Polizei am Freitag, 24.01.2020, gegen 03.20 Uhr in der Hebelstraße gemeldet. Gegen Straßenlaternen, Schilder und Schaufenster trat dort ein 34 Jahre alter Mann und beleidigte dabei einen Zeugen mit Kraftausdrücken. Er wurde von den Polizeibeamten angetroffen, wobei er auch diese beleidigte. Ein durchgeführter Alkoholtest zeigte einen Wert von über zwei Promille an. Ob Sachschaden entstanden ist, ist noch unklar. Er musste die restliche Nacht bei der Polizei verbringen.

PM des PP Freiburg vom 24.01.2020

 

Celle (Niedersachsen): 21- Jähriger randaliert in der Ausländerstelle und muss in Gewahrsam genommen werden

Gestern Vormittag, gegen 10:30 Uhr, hat ein 21- jähriger Mann in der Ausländerstelle am Französischen Garten randaliert und eine Mitarbeiterin beleidigt. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme der Polizei kam der Beschuldigte dem Platzverweis nicht nach, wodurch der Mann in Gewahrsam genommen worden ist.
Während der Ingewahrsamnahme leistete der junge Mann zudem noch Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Celle vom 24.01.2020

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung – Ermittlungen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung

Am Donnerstag, 23.01.20, gegen 15.20 Uhr, kam es in der Wiesentalstraße zu einem heftigen Streit zwischen einem Pärchen. Hierbei soll die Frau durch den Mann angeschrien und auch heftig angefasst worden sein. Dies beobachteten zwei Zeugen, die sofort in die Situation eingriffen. Nachdem ein Zeuge angab, dass er die Polizei verständigen würde und sein Handy zückte, soll der Mann dieses ergriffen und zu Boden geschleudert haben. Anschließend soll er die Zeugen beleidigt und einem einen Fußtritt gegen den Oberschenkel gegeben haben. Der aggressive und alkoholisierte 23-jährige Mann zeigte sich auch über das Erscheinen der Polizei nicht erfreut und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Er musste durch die Polizisten festgehalten und überwältigt werden.
Ein Alkoholtest ergab etwa 1,6 Promille. Er wird sich nun wegen diverser Strafanzeigen verantworten müssen.

PM des PP Freiburg vom 24.01.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Ruhestörung

Wiesbaden, Blücherstraße, 23.01.2020, 23.15 Uhr bis 23.40 Uhr / Nachdem Beamte der Wiesbadener Polizei am Donnerstagabend zu einer Ruhestörung in die Blücherstraße gerufen wurden, kam es zu einem Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten. Der Polizei wurde gegen 23.15 Uhr ein lautstarker Streit zwischen mehreren Personen im Innenhof eines Wohnhauses gemeldet. Vor Ort trafen die Polizisten drei Männer und eine Frau an. Bei der anschließenden Kontrolle verhielten sich zwei der zu kontrollierenden Männer äußerst aggressiv, sprachen Beleidigungen aus und leisteten im weiteren Verlauf Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, wobei zwei eingesetzte Beamte verletzt wurden und ihren Dienst nicht mehr fortsetzen konnten. Die beiden 22 und 23 Jahre alten, alkoholisierten Männer wurden festgenommen und zwecks weiterer polizeilicher Maßnahmen auf die Dienststelle gebracht. Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Westhessen vom 24.01.2020

 

Waiblingen (Baden-Württemberg): Zwei Polizisten bei Einsatz in Einkaufszentrum verletzt

Mehrere Streifen mussten am Donnerstagabend aufgrund zweier aggressiver Männer in den Remspark ausrücken. Kurz nach 18 Uhr wurde die Polizei zunächst aufgrund eines renitenten Ladendiebes verständigt. Als die erste Streife kurz darauf im Einkaufszentrum eintraf, wurde der 34-jährige Tatverdächtige von mehreren Männern an der Flucht gehindert. Da der Mann weiterhin äußerst aggressiv war, wurden ihm Handschließen angelegt. Hiergegen wehrte er sich heftig und beleidigte die Beamten mit diversen Schimpfworten. Durch die Widerstandshandlungen des Mannes wurde einer der eingesetzten Beamten verletzt.
Der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und am Freitag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen räuberischen Diebstahls. Der Mann wurde anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Gegen 18:30 Uhr stellte einer der eingesetzten Beamten im Einkaufszentrum einen stark betrunkenen Mann fest, der zu Boden stürzte. Als dessen Personalien erhoben werden sollten, griff er die vor Ort befindlichen Beamten an, weshalb auch ihm letztlich Handschließend angelegt werden mussten. Auch der 62 Jahre alte Mann wehrte sich hiergegen heftig und verletzte letztlich einen der Polizeibeamten. Er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Aalen vom 24.01.2020

 

Neunkirchen (Saarland): Nach Schuss auf Polizeibeamten in Neunkirchen / 38-Jähriger aus Neunkirchen in U-Haft

Bei einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt in Neunkirchen schoss der Mann mit einer Pistole auf eingesetzte Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte, verfehlte diese jedoch und konnte zunächst flüchten. Im Laufe der anschließenden Fahndung nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizei den Neunkircher fest.
Heute Nacht (24.01.2020) wurde die Polizei in Neukirchen gegen 01:00 Uhr zu einem Streit zwischen dem späteren Schützen und dessen Lebensgefährtin gerufen.
Als Polizeibeamte an der genannten Örtlichkeit in der Wellesweiler Straße eintrafen, war der in Nordrhein-Westfalen geborene Mann jedoch nicht mehr anwesend.
Gegen 02:00 Uhr ging eine erneute Meldung bei der Polizei ein, weil der Mann wieder vor der Wohnungstüre stand und gewaltsam einzudringen versuchte. Als die Polizeikräfte kurze Zeit später dort eintrafen, hatte sich dieser jedoch wieder entfernt.
Bei der anschließenden Durchsuchung des Wohnhauses traf ein 28-jähriger Polizeibeamter, als er über eine Leiter den Dachboden des Hauses betreten wollte, dort auf den 38-Jährigen. Dieser zog unvermittelt eine Waffe, weshalb sich der Polizeikommissar mit einem Sprung von der Leiter in Sicherheit brachte.
Danach schoss der polizeibekannte Mann in Richtung der am Fuße der Leiter stehenden Einsatzkräfte. Diese zogen sich deshalb zur Eigensicherung kurzzeitig zurück, was der Schütze zur Flucht nutzen konnte.
Der wegen Gewaltdelikten bekannte Neunkircher konnte kurze Zeit später im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung, an der auch Einsatzkräfte aus Sankt Ingbert, Homburg und der Bundespolizei beteiligt waren, trotz heftiger Gegenwehr festgenommen werden.
Bei seiner Festnahme trug der offensichtlich alkoholisierte und unter dem Einfluss von Drogen stehende Mann die zuvor verwendete, geladene scharfe Schusswaffe bei sich. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung fanden Einsatzkräfte neben einer Machete auch geringe Mengen an Betäubungsmitteln.
Keiner der am Einsatz beteiligten Kräfte wurde verletzt, jedoch mussten fünf Beamtinnen und Beamte im Alter zwischen 43 und 23 Jahren anschließend psychologisch betreut werden. Wegen des Vorwurfs des versuchten Totschlags sitzt der 38-Jährige jetzt in Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken.

PM des Landespolizeipräsidiums Saarland vom 24.01.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Auf dem Gelände eines Krankenhauses belästigte eine 26-jährige polizeibekannte Deutsche gestern Nachmittag Patienten. Die Frau war alkoholisiert und erhielt von den hinzugerufenen Polizeibeam-ten einen Platzverweis. Da sie diesem nicht nachkam, wurde unmittelbarer Zwang in Form von einfacher körperlicher Gewalt angewendet. Dabei biss die 26-Jährige eine Polizeibeamtin und trat nach ihr. Daraufhin wurde die Frau in Gewahrsam genommen. Einen Atemalkoholtest lehnte sie ab. Die Polizistin blieb weiter dienstfähig. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen. Am Abend wurde die 26-Jährige wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM (2020/174) der PD Brandenburg Nord vom 24.01.2020

 

Perleberg (Brandenburg): Randalierer in Gewahrsam genommen

Ein 37-jähriger Prignitzer belästigte gestern gegen 20.30 Uhr in der Hamburger Straße auf einem Parkplatz einen Passanten und schlug ihm ins Gesicht. Im Anschluss beschädigte der 37-Jährige das Fahrzeug des Passanten und trat dagegen, Schaden ca. 500 Euro. Die hinzugerufenen Polizeibeamten stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein Drogenschnelltest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetaminen. Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung wurde aufgenommen.
Gegen 23.00 Uhr wurden die Beamten dann in die Dobberziner Straße zu einer Ruhestörung gerufen. In der Wohnung hielt sich auch der 37-Jährige auf. Der Mann schrie laut herum und erhielt einen Platzverweis. Zudem hatte er ein szenetypisches Tütchen und Gebrauchsutensilien mit Anhaftungen von Betäubungsmitteln dabei, die von den Beamten sichergestellt wurden. Dem Platzverweis kam der 37-Jährige nicht nach, so dass er in Gewahrsam genommen wurde. Er stand noch immer untern Einfluss von Amphetamine und pustete 2,14 Promille. Erneut wurden Strafanzeigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.01.2020

 

Graz (Steiermark): Zwei Jugendliche festgenommen

Freitagnachmittag, 24. Jänner 2020, nahmen Beamte der Polizeiinspektion Lend zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren fest. Sie stehen im Verdacht, Kennzeichentafeln eines Pkws gestohlen zu haben.
Gegen 14.20 Uhr erstattete eine Anrainerin bei der Polizei die Anzeige, dass sich zwei Personen im Inneren eines Pkws befänden, der am Parkplatz der Wohnhausanlage polizeilich abgestellt worden sei. Dieses Fahrzeug war am 18. Jänner 2020 am dortigen Parkplatz mit gestohlenen Kennzeichen aufgefunden und mit einer Radklammer gesichert worden. Beim Eintreffen der Streife konnten die beiden in Graz wohnhaften Jugendlichen in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug angetroffen und die Fahrzeugschlüssel bei einem der beiden Jugendlichen vorgefunden werden. Um die beiden Personen zur Vernehmung in die Polizeiinspektion Lend zu bringen, forderten die Polizisten eine zweite Streife an, die auch nach kurzer Zeit an der Tatörtlichkeit eintraf. Beide Verdächtigen wurden zusehends aggressiver, schlugen mit ihren Fäusten um sich und widersetzten sich dem Versuch, sie in das Polizeifahrzeug zu bringen. Dabei wurde ein Polizist leicht im Gesichtsbereich verletzt. Durch die Anwendung von Körperkraft gelang es den Beamten die beiden Verdächtigen festzunehmen. Sie wurden in das Polizeianhaltezentrum Graz eingeliefert. Beide Verdächtigen wurden ebenfalls leicht verletzt.

PA der LPD Steiermark vom 24.01.2020

 

Buxheim (Bayern): Pkw-Fahrer ohne Kennzeichen wird bei Kontrolle ausfallend

Gestern zur Mittagszeit bemerkte die Streife der Autobahnpolizei einen Pkw ohne Kennzeichen. Bei der anschließenden Kontrolle gab der 55-jährige Fahrer an, auf dem Weg zum TÜV zu sein und lediglich vergaß, die roten Kennzeichen anzubringen. Ausgerechnet, als ihm die Streife entgegen kam, sei ihm dies wieder eingefallen. Bei der Anzeigenaufnahme wurde er plötzlich aggressiv und jähzornig, beleidigte und bedrohte die Beamten. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.01.2020

 

Dürrlauingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Donnerstagnachmittag gegen 16:00 Uhr wurden zwei Beamte der Polizeiinspektion Burgau bei einer Widerstandshandlung einer 19-Jährigen leicht verletzt. Die junge Frau befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation und sollte deshalb von den Beamten in ein Klinikum verbracht werden. Sie kratzte die beiden Beamten hierbei und versuchte sie zu beißen, weshalb die Frau gefesselt werden musste. Beide Beamte blieben trotz leichter Verletzungen dienstfähig.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.01.2020

 

Bezirk Lilienfeld (Niederösterreich): Widerstand gegen die Staatsgewalt – 2 verletzte Polizisten

Eine Polizeistreife des Bezirkes Lilienfeld wurde am 24. Jänner 2020, gegen 01.10 Uhr, von der Landesleitzentrale zu einem Einsatz nach Rotheau beordert, da dort ein Fahrzeuglenker mit aufheulendem Motor stehe und immer wieder die Hupe betätige.
Bei der Zufahrt zum Einsatzort konnten die Polizisten das Fahrzeug auf der Bundesstraße 18 im Ortsteil Maierhöfen wahrnehmen und anhalten. Bei der Lenker- und Fahrzeugkontrolle bemerkten die Beamten beim Lenker deutliche Symptome einer Alkoholisierung, worauf ein Alkotest mit dem 47-Jährigen aus dem Bezirk Lilienfeld durchgeführt wurde. Dieser war positiv, die Lenkberechtigung wurde vorläufig abgenommen. Plötzlich und völlig unerwartet versetzte der 47-Jährige während der Amtshandlung einem Polizisten einen Faustschlag ins Gesicht, wodurch dieser zu Sturz kam. Gleichzeitig wollte er mit den Füßen auf dem am Boden liegenden Beamten eintreten und stürzte sich in der Folge auf den Polizisten. Gemeinsam mit dem zweiten Polizisten konnte der 47-Jährige fixiert und festgenommen werden. Gleichzeitig bedrohte er die Polizeibediensteten verbal mit dem Umbringen und setzte seine massiven und aggressiven Widerstandshandlungen fort, indem er mit den Füßen und seinem Kopf gegen die Polizisten tätlich wurde. Während des Transportes des Beschuldigten zur Polizeiinspektion Lilienfeld versetzte der 47-Jährige im Streifenwagen mit seinem Kopf einen massiven Stoß gegen das Gesicht eines weiteren Polizisten, der danach zwecks ambulanter Behandlung in das Landesklinikum Lilienfeld verbracht werden musste. Außerdem beschimpfte und bespuckte er die Beamten bzw. verunreinigte das Polizeiauto durch mehrmaliges Spuckens.
Die beiden verletzten Polizisten sind bis auf weiteres nicht dienstfähig, die Staatsanwaltschaft St. Pölten ordnete die Einlieferung des Beschuldigten in die Justizanstalt St. Pölten an.

PA der LPD Niederösterreich vom 24.01.2020

 

Bad Salzungen (Thüringen): Bei Verfolgungsfahrt Streifenwagen gerammt

Am Dienstag, 21.01.2020 wurde in Bad Salzungen ein Pkw VW für eine Verkehrskontrolle angehalten. Als ein Beamter den Fahrer ansprach, flüchtete er sofort in Richtung der B 19. Auf der Flucht in Richtung Eisenach kollidierte er seitlich mit einem Streifenwagen, der einen Anhalteversuch unternahm. Dabei streifte der Täter noch ein weiteres Fahrzeug eines unbeteiligten Verkehrsteilnehmers. Der VW wurde kurz darauf in Ruhla geparkt festgestellt werden. Die Überprüfung ergab, dass der VW am Monatsanfang in Schmalkalden gestohlen wurde. Die angebrachten Kennzeichen wurden im Dezember 2019 in Breitungen von einem Pkw Ford entwendet. Durch polizeiliche Ermittlungen und den Einsatz eines Fährtenhundes konnte der Fahrer ermittelt und in einer Spielothek festgenommen werden. Der Drogentest des 32-Jährigen verlief positiv. Zu Beweiszwecken wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wurden beim Täter eine geringe Menge Drogen und ein Einhandmesser festgestellt. Im Beisitz einer gültigen Fahrerlaubnis war der Fahrer nicht. Nach Einleitung mehrerer Ermittlungsverfahren wurde der Täter nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft entlassen.

PM der LPI Gotha vom 24.01.2020

Aalen (Baden-Württemberg): Polizisten bespuckt mit Widerstand

Die Polizei wurde am Mittwochabend gegen 20 Uhr in den Kiefernweg gerufen, wild dort ein 36-Jähriger sich unberechtigt in einer Wohnung aufhielt und selbige nicht verlassen wollte. Im Zuge der Maßnahmen bedrohte und beleidigte er die Polizisten und wollte die Örtlichkeit partout nicht verlassen. Er musste des halb zur Störungsbeseitigung in Gewahrsam genommen werden wogegen er sich wehrte und einen der Ordnungshüter bespuckte. Er konnte schließlich überwältigt werden, wobei er sich leichte Verletzungen zuzog. Der mit rund zwei Promille alkoholisierte Mann musste die Nacht über in der Gewahrsamszelle verbringen.
Zudem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 23.01.2020

 

Bad Staffelstein (Bayern): Ladendieb beleidigt Beamte

Während einer Streifenfahrt am Mittwochnachmittag fiel den Beamten der Polizeistation vor einem Verbrauchermarkt in der Bamberger Straße ein geparktes Krad mit Verkehrsmängeln auf. Als der Fahrer aus einem Verbrauchermarkt herauskam und die Beamten erblickte, versuchte er sich hinter dem Gebäude zu verstecken. Auf Grund dieses Verhaltens und der Tatsache, dass der 17-Jährige erst vor Kurzem bei einem Ladendiebstahl erwischt wurde, unterzogen ihn die Beamten einer Kontrolle. Hierbei stellte sich heraus, dass er unbezahlte Ware im Wert von 12,00 Euro aus dem Verbrauchermarkt bei sich hatte. Zudem führte er ein Messer mit sich. Da er während der Festnahme Widerstand leistete und zudem die Beamten beleidigte wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl mit Waffen, Widerstand und Beleidung gegen Vollstreckungsbeamte eröffnet.

PM der PSt Bad Staffelstein vom 23.01.2020

 

Gräfenberg (Bayern): Alkoholisierter Mann wehrt sich – Ein Beamter und eine Beamtin verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde der PI Ebermannstadt ein 29-jähriger Mann mitgeteilt, der unter Alkoholeinfluss in einem Supermarkt und anschließend in einer Bäckerei am Marktplatz Kunden und Mitarbeiter anpöbelte. Nachdem ihm von den eingesetzten Beamten ein Platzverweis erteilt wurde, kam er dieser Aufforderung jedoch nicht nach, sondern setzte sich an einen Tisch in der Bäckerei. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es den Beamten, die renitente Person außerhalb der Reichweite von Kunden und Mitarbeiter zu bringen. Nachdem er erneut einem angedrohten Platzverweis nicht Folge leistete und sich widersetzte, wendeten die Beamten körperliche Gewalt an und fesselten ihn. Hierbei wurden die beiden eingesetzten Beamten leicht verletzt. Im Anschluss wurde der uneinsichtige Mann in der Haftzelle der PI Ebermannstadt untergebracht und ausgenüchtert. Er hatte über 1,6 Promille intus. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren unter anderem auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
In diesem Zusammenhang möchte sich ein Kunde einer Metzgerei mit der Polizei in Verbindung setzen. Dieser betrat im Vorfeld so gegen 16 Uhr den Laden und wurde unvermittelt von dem Querulanten handgreiflich angegangen, so dass dieser unverzüglich das Geschäft wieder verließ.

PM der PI Ebermannstadt vom 23.01.2020

 

Flughafen München (Bayern): Keine Spur von Altersmilde -Betrunkener 73-Jähriger beleidigt Bundespolizisten

Weise und altersmilde? Von wegen. Das Bild vom harmlosen Senior hat ein 73-Jähriger gestern (22. Januar) Abend in ein anderes Licht gerückt. Angekommen mit dem letzten Flug aus Moskau, war der Russe offenbar mit der Arbeit der Bundespolizisten in der Grenzkontrolle nicht ganz so zufrieden. Nachdem er die Beamten schließlich auch noch als Nazis beschimpft hatte, musste er sie zur Wache begleiten. Dort sollte ein Atemalkoholtest eine eventuelle Erklärung für das Verhalten des älteren Herren liefern: 1,8 Promille.
Suff hin oder her, der Russe wird sich nun wegen Beamtenbeleidigung verantworten müssen.
Bundespolizisten im Terminal 1 waren gerade bei der grenzpolizeilichen Kontrolle des letzten Fluges aus Moskau, als sie eine Diskussion zwischen einem älteren Herren und einer jungen Frau vor der Kontrollstelle beobachteten. Nachdem die Frau mit ihren Kindern schließlich an die Kontrollstelle herantrat und sich der Grenzkontrolle unterzog, störte der Senior die Kontrolle vehement, indem er den Diskretionsabstand partout nicht einhalten wollte. Also musste ein Bundespolizist den 73-Jährigen an die Diskretionslinie begleiten. Dies kommentierte der Russe mit Beschimpfungen in seiner Muttersprache. Andere Reisende waren dann so freundlich und übersetzten den Bundesbeamten die Worte. Danach hatte der Aggressor die Polizisten unter anderem als Nazis beschimpft. Nachdem mit dem Mann vor Ort nicht zu reden und eine normale grenzpolizeiliche Kontrolle seiner Person aufgrund seines aggressiven Verhaltens nicht möglich war, musste der 73-Jährige die Grenzpolizisten zur Wache begleiten.
Dort sollte sich ein potentieller Grund für das Verhalten des Mannes offenbaren. Ein Atemalkoholtest brachte zu Tage, dass der ältere Herr wohl im Flugzeug zu tief ins Glas geschaut hatte. Der Alko-Test zeigte knapp 1,8 Promille an. Trotz oder vielleicht auch gerade wegen dieses Wertes sollte es munter weitergehen. Der Hitzkopf verhielt sich unkooperativ, war aggressiv und erhob den Polizisten gegenüber immer wieder die Stimme. Auch den zuständigen Staatsanwalt ließ er am Telefon kaum zu Wort kommen und wurde dem Strafverfolger gegenüber immer lauter, bevor er einfach das Gespräch beendete. Dieses Verhalten sollte sich die ganze Zeit über nicht ändern, der Senior trotz vorgerückter Stunde nicht müde werden, die Beamten zu provozieren. Weiterhin drohte er den Polizisten mit Konsequenzen, da er schließlich gute Kontakte in höhere Kreise habe.
Die Bundespolizisten ihrerseits nahmen diese Drohung gelassen zur Kenntnis und quittierten den Nazivorwurf mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung. Der Staatsanwalt seinerseits ließ sich ebenfalls nicht vom Verhalten des Russen beirren und verlangte dem Beschuldigten 5.000 Euro zur Sicherung des Strafverfahrens ab. Bei einem angeblichen Monatsverdienst von umgerechnet gut 43.000 Euro sollte der Reisende dies verkraften können.
Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren und der 73-Jährige einigermaßen ausgenüchtert war, durfte er die Wache der Bundespolizei wieder verlassen.

PM der BPOLI Flughafen München vom 23.01.2020

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz nach Ruhestörung – Schreckschusswaffe sichergestellt

Am 22.01.2020 gegen 20:00 Uhr meldete ein Hinweisgeber der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg ruhestörenden Lärm und Schussgeräusche aus einer Wohnung in der Mudder-Schulten-Straße in Neubrandenburg.
Vor Ort konnten die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg aus der betroffenen Wohnung lautes Poltern und aggressive Schreie einer Person hören. Da auf das Klingeln und Klopfen der Beamten nicht reagiert wurde und plötzliche keine Geräusche mehr zu hören waren, gingen die Beamten von einem Unglücksfall aus. Demzufolge wurde die Feuerwehr zur Türöffnung sowie ein Rettungswagen alarmiert. Nachdem die Beamten die Wohnung betreten haben, fanden sie den 23-jährigen Wohnungsmieter unverletzt in seinem Bett vor. Da der alkoholisierte 23-Jährige den Beamten sofort aggressiv gegenübertrat, wurde er zur Gefahrenabwehr fixiert und gefesselt. Er wurde anschließend in Gewahrsam genommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg verbracht. Ein anschließend durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille.
In der Wohnung fanden die Beamten eine Schreckschusswaffe und Hinweise darauf, dass aus dieser Munition abgegeben wurde. Des Weiteren wurden ein Schlagring, ein waffenähnlicher Gegenstand sowie Utensilien, die auf den Anbau von Betäubungsmitteln hindeuten, aufgefunden und sichergestellt.
Die Beamten des Kriminalkommissariats Neubrandenburg ermitteln gegen den Beschuldigten wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz und gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BI Neubrandenburg vom 23.01.2020

 

Ratingen (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger vor der Polizei geflohen – Gründe gab es genug

Am gestrigen Tag (Mittwoch, 22.01.2020) floh ein 26-Jähriger Ratinger bei einer Verkehrskontrolle zu Fuß vor den Polizeibeamten. Er konnte nach kurzer Verfolgung gestoppt und von den Beamten festgenommen werden.
Gegen 18:25 Uhr hatten die Polizeibeamten die Absicht gehabt, einen Audi A6 wegen auffallend unsicherer Fahrweise und deutlich überhöhter Geschwindigkeit zu kontrollieren. Der Fahrzeugführer missachtete jedoch die deutlichen Anhaltezeichen und setzte seine Fahrt auf der Lise-Meitner-Straße fort. Im Einmündungsbereich zur Westtangente wollten die Beamten das Fahrzeug überholen und an der Weiterfahrt hindern. In diesem Moment stieg der Fahrzeugführer aus seinem Fahrzeug und flüchtete in Richtung Robert-Koch-Straße. Nach kurzer Verfolgung konnte der Flüchtige unter dem Einsatz von Pfefferspray gestellt werden. Ein Rettungswagen versorgte den Festgenommenen erstmedizinisch.
Anschließend konnte er zur Polizeiwache Ratingen gebracht werden.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige gleich eine Vielzahl von Gründen hatte, vor der Polizei zu fliehen:
Der Ratinger gab zu, vor Fahrtantritt Drogen konsumiert zu haben und bestätigte auch, dass die bei ihm aufgefundenen Drogen sein Eigentum seien. Zur weiteren Beweissicherung bezüglich des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel wurde die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben auf der Polizeiwache Ratingen angeordnet. Zu seinem Fahrzeug befragt gab er zu, dass die angebrachten Kennzeichen nicht zu dem Audi angemeldet seien. Tatsächlich war der A6 nicht für den Straßenverkehr zugelassen. Da die Eigentumsverhältnisse nicht abschließend geklärt werden konnten, wurde das Fahrzeug abgeschleppt und – gemeinsam mit den Kennzeichen – sichergestellt. Auch eine Überprüfung der Person ergab überraschende Erkenntnisse: Der 26-Jährige war mit zwei Haftbefehlen der Staatsanwaltschaft Düsseldorf im Fahndungssystem ausgeschrieben.
Der Ratinger wurde direkt festgenommen. Die Konsequenzen aus den neuen Strafanzeigen wird der Mann zusätzlich tragen müssen.

PM der KPB Mettmann vom 23.01.2020

 

Neumarkt (Bayern): Sachbeschädigung, Gewahrsamnahme

Am 22.01.2020, gg. 20.05 Uhr befuhr eine 30-jährige Frau mit dem Pkw in Woffenbach die Woffenbacher Straße in Richtung Ortsmitte. Ein 34-jähriger Mann ging auf dem Fußweg in entgegengesetzter Richtung. Auf Höhe der Bahnbrücke stellte er sich vor das Fahrzeug der Frau und versuchte die Beifahrertüre zu öffnen, um einzusteigen. Da dies misslang, schlug er mit dem Fuß gegen die Beifahrertüre und beschädigte diese. Schaden ca. 800 Euro. Anzeige wurde erstattet.
Der 34-Jährige wurde gegen 20.17 Uhr von der Polizeistreife torkelnd angetroffen. Es wurde festgestellt, dass er deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Als er mit zur Dienststelle fahren sollte, wurde er aggressiv, sodass er daraufhin gefesselt wurde. Zur Ausnüchterung wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 23.01.2020

 

Hof (Bayern): Vor Kontrolle geflüchtet und Polizisten mit Pfefferspray angegriffen

Ein mit Haftbefehl Gesuchter flüchtete am Mittwochvormittag zusammen mit seiner Begleiterin beim Anblick einer Polizeistreife. Um seine Festnahme zu verhindern, griff er die Beamten mit Pfefferspray an.
Gegen 10 Uhr wollten die Polizisten einen 28-Jährigen und seine 36-jährige Begleiterin in der Pfarr kontrollieren. Beim Erblicken des Streifenwagens nahmen beide die Füße in die Hand und flüchteten. Während ein Polizist zu Fuß die Verfolgung aufnahm, folgte sein Streifenpartner mit dem Dienstwagen. Bei seiner Flucht drehte sich der Mann um und sprühte dem ihm nacheilenden Beamten Pfefferspray entgegen. In der Königstraße überwältigte die Streifenbesatzung den Mann, brachte ihn zu Boden und legte ihm Handschellen an. Zuvor hatte er erneut mit seinem Gas-Spray in Richtung der Einsatzkräfte gesprüht.
Seine Begleiterin schubste einen Beamten bei der Durchführung der Festnahme des 28-Jährigen zur Seite. Inzwischen eingetroffene Unterstützungskräfte legten ihr daraufhin auch Handschellen und nahmen sie vorläufig fest. Durch den Einsatz des Reizgases verletzten sich vier Polizisten leicht.
Der Grund der Flucht offenbarte sich beim Blick in die Fahndungsdatei. Gegen den Mann bestanden gleich zwei Haftbefehle zur Verbüßung mehrjähriger Haftstrafen. Dazu kommt jetzt noch ein Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen brachten ihn die Polizisten direkt in eine Justizvollzugsanstalt. Auch die Begleiterin zeigten sie an.

PM der PI Hof vom 23.01.2020

 

Mömbris (Bayern): Polizeieinsatz mit Spezialeinsatzkommando – 44-Jähriger in Gewahrsam

Am frühen Donnerstagmorgen hat ein psychisch Belasteter einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 44-Jährige hatte mit einer Eisenstange Nachbarn bedroht, Polizeibeamte angegriffen und sich dann in sein Wohnhaus zurückgezogen. Mit Unterstützung eines SEK konnte er am späten Vormittag in Gewahrsam genommen und in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.
Am Donnerstagmorgen gegen 05:00 Uhr meldete sich über den Polizeinotruf eine besorgte Nachbarin des 44-jährigen Mannes und teilte mit, dass dieser vor ihrem Wohnhaus mit einer Eisenstange randaliert und aggressiv herumschreit. Der Mann zeigte sich gegenüber der ersten rasch eintreffenden Streife der Polizei fortgesetzt aggressiv, bewarf die Ordnungshüter aus seinem Haus heraus mit diversen Gegenständen, stieß verbale Drohungen aus und weigerte sich das Haus zu verlassen.
Alle Versuche mit ihm Kontakt aufzunehmen und ihn zu beruhigen, schlugen fehl. Zur Sicherheit der eingesetzten Beamten, der Anwohner und des 44-Jährigen wurde ein Spezialeinsatzkommando und Beamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen. Der Bereich um das Wohnhaus war bereits frühzeitig mit Unterstützung mehrerer Streifen der angrenzenden Dienststellen aus Aschaffenburg abgesperrt.
Gegen 10:45 Uhr konnte der psychisch belastete Mann schließlich vom SEK in Gewahrsam genommen und im Anschluss in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden. Der Mann wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Vorsorglich war die örtliche Feuerwehr vor Ort.
Gegen den bereits polizeibekannten 44-Jährigen wird nun unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Sachbeschädigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Unterfranken vom 23.01.2020

 

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Renitenter Ladendieb leistet Widerstand

Mit einem renitenten und aggressiven Ladendieb bekamen es am Dienstag, 21.01.2020, das Personal eines Drogeriemarktes in WT-Tiengen und eine Polizeistreife zu tun. Gegen 16:40 Uhr wurde der 20 Jahre alte Mann dort beim Diebstahl ertappt. Er hatte mehrere Artikel in seinem Rucksack verstaut und wollte den Markt verlassen. Am Ausgang wurde er vom Personal angehalten. Dabei schlug er einem Angestellten auf die Lippe, konnte jedoch bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden. Da sich der Tatverdächtige nach wie vor hochgradig aggressiv zeigte, mussten ihm die Handschließen angelegt werden. Hiergegen wehrte er sich und versuchte, einen Polizeibeamten zu treten. Üble Beleidigungen folgten zudem. Ein Polizist verletzte sich leicht am Arm. Gegen den Mann wurde Ermittlungen wegen räuberischen Diebstahls, Körperverletzung und Widerstandes eingeleitet.

PM des PP Freiburg vom 23.01.2020

 

Falkensee, Finkenkrug (Brandenburg): Nach mehrfachem Platzverweis in Gewahrsam

Mittwoch, 22.01.2020, 16:04 Uhr: Am Mittwochvormittag wurden die Beamten der Polizeiinspektion Havelland von einer Anruferin informiert, dass sich ein Verwandter der Frau abermals unberechtigt auf einem Grundstück aufhält. Der Mann hatte bereits mehrfach Platzverweise erhalten. Die Beamten verwiesen auch diesmal den Mann des Grundstücks und sprachen auch für zwei weitere Adressen erneut Platzverweise aus. Da der 43-Jährige anschließend dennoch an einer der Adressen erschien und trotz Aufforderung das Haus nicht verlies, wurde eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs von Amts wegen gefertigt. Der Mann wurde vorübergehend in Gewahrsam genommen. Nach Begutachtung durch den sozialpsychiatrischen Dienst wurde der Havelländer aus dem Gewahrsam wieder entlassen. Noch am selben Nachmittag tauchte er wieder bei der Geschädigten auf und bedrohte diese massiv. Die erneut herbeigerufenen Polizisten konnten den Mann im Umfeld antreffen. Da der 43-Jährige sehr aggressiv wirkte und auch die Beamten bedrohte, musste er an Händen und Füßen gefesselt werden. Dabei trat und schlug er um sich und verletzte einen Polizisten leicht. Der Beschuldigte kam daraufhin erneut in Gewahrsam und wurde heute nach einer weiteren Vorstellung beim sozialpsychiatrischen Dienst entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 23.01.2020

 

Hannover (Niedersachsen): Ohne Fahrschein und kiffend im ICE

Dreister geht es kaum. Ein Mann (29) aus Leipzig war gestern Nachmittag ohne Fahrschein im Intercity Express von Berlin nach Braunschweig unterwegs – ohne Fahrschein. Er schloss sich in der Toilette ein und zündete sich noch einen Joint an.
In Braunschweig wollten Bundespolizisten den Mann aus dem Zug holen. Der weigerte sich dann auch noch auszusteigen, leistete Widerstand und beleidigte die Beamten permanent. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten zwei Gramm Marihuana bei dem einschlägig polizeibekannten Leipziger.
Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und Erschleichens von Leistungen wurde eingeleitet.

PM der BPOLI Hannover vom 23.01.2020

 

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): 22-Jähriger befolgt Platzverweis nicht und leistet Widerstand

Grünstadt, Goethestraße – 23.01.2020, 11:15 Uhr (ots) – Ein 22-Jähriger war zu Besuch bei einer Familie, in der sein 1-jähriges Kind untergebracht war. Die Familie wollte, dass er das Haus verlässt, nachdem sich der 22-Jährige aggressiv verhielt. Die Stimmung kochte hoch, als es zu einem Wortgefecht zwischen dem 22-Jährigen und der Familie kam. Einem polizeilichen Platzverweis kam der junge Mann nicht nach. Als ihn ein Polizeibeamter am Arm nach draußen führen wollte, stieß er den Polizeibeamten von sich. Einer Fesselung widersetzte sich der 22-Jährige durch massive Gegenwehr. Der Widerstand musste sodann gebrochen werden. Angaben zufolge soll der 22-Jährige auch Amphetamin genommen haben, weshalb ihm eine Blutprobe genommen wurde.

PM der PD Neustadt/W. vom 23.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Bissig bei der Festnahme

Nachdem eine Frau bei einem Ladendiebstahl vorläufig festgenommen werden sollte, versuchte sie sich am Mittwochnachmittag dagegen durch Bisse zu wehren. Gegen 16:40 Uhr war die 56-Jährige dabei ertappt worden, als sie offenbar Kosmetikartikel in einem Drogeriemarkt in der Straßburger Straße entwendete und unter Zahlung anderer Artikel das Geschäft verlassen wollte. Da sie keinerlei Ausweisdokumente mit sich führte, sollte sie die Beamten zu deren Dienststelle begleiten. Dabei ergriff sie den Arm eines Beamten und versuchte diesen zu beißen. Dieser konnte den Angriff jedoch abwehren und blieb unverletzt. Neben einer Anzeige wegen des ursprünglichen Diebstahls, muss sich die Frau aus dem benachbarten Ausland nun auch einem Strafverfahren wegen eines tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Offenburg vom 23.01.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt

Gestern Mittag wurden zwei Polizisten im Rahmen einer Personenkontrolle in Kreuzberg verletzt. Ersten Erkenntnissen nach sollen die Zivilbeamte des Verkehrsdienstes gegen 13.30 Uhr von Vater und Sohn im Alter von 41 und 17 Jahren in der Wrangelstraße angepöbelt worden sein, nachdem diese ihr Fahrzeug verließen und in ein Restaurant gingen. Die Verkehrsbeamten schauten sich das Auto der beiden daraufhin genauer an und sollen Manipulationen am Siegel der Kennzeichen festgestellt haben. Die Polizisten betraten daraufhin das Lokal und gaben sich gegenüber Vater und Sohn als Polizeibeamte zu erkennen und erkundigten sich nach den Fahrzeugpapieren des VW. Mit der Angabe, diese seien im Fahrzeug, begaben sich alle Beteiligten zum Auto und die zu Kontrollierenden setzten sich ins Fahrzeug, um vermeintlich nach den Dokumenten zu suchen. Der auf dem Fahrersitz sitzende 41-Jährige steckte plötzlich den Fahrzeugschlüssel in Zündschloss und startete den Motor. Der Polizeimeister habe sich daraufhin durch die offene Fahrertür in das Auto gelehnt, um den Autoschlüssel abzuziehen und so den Fahrer am Wegfahren zu hindern. Der 41-Jährige habe den 28-jährige Beamten daraufhin mit Faustschlägen ins Gesicht und auf den Brustkorb traktiert, um diesen von seinem Vorhaben abzubringen. Als dies keine Wirkung zeigte, habe der Tatverdächtige den Rückwärtsgang eingelegt und den Polizisten einige Meter mitgeschleift. Der Beamte, dessen Brille bei dem Angriff beschädigt wurde, zog sich eine blutende Lippe sowie Schürfwunden zu. Es gelang ihm jedoch trotzdem, die Handbremse an- und schließlich auch den Fahrzeugschlüssel abzuziehen Der an der Beifahrerseite des Autos stehende Polizeiobermeister bemerkte zuvor das Wegfahren des Fahrzeuges und soll mit seiner Dienstwaffe die Beifahrerscheibe eingeschlagen haben. Der 17-jährige Beifahrer fing nun ebenfalls an, sich gegen die Kontrolle zur Wehr zu setzen. Hierbei soll sich der 32-jährige Beamte Schnittverletzungen an der eingeschlagenen Scheibe zugezogen haben. Vater und Sohn wurden aus dem Fahrzeug gezogen und festgenommen. Durch hinzualarmierte Unterstützungskräfte wurden die Tatverdächtigen und das Fahrzeug überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer keine Fahrerlaubnis besitzt, der Wagen nicht zugelassen sowie versichert ist und die angebrachten Kennzeichen nicht zum Auto gehören. Eine Durchsuchung des Wagens führte zudem zum Auffinden von mutmaßlichem Einbruchswerkzeug und Bekleidungsstücken, die der Begehung von Diebstählen dienen könnten. Die beiden Festgenommenen wurden nach der Durchführung erkennungsdienstlicher Behandlungen in einem Polizeigewahrsam wieder auf freien Fuß gesetzt und erwarten nun unter anderem Strafermittlungsverfahren wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Urkundenfälschung. Die verletzten Polizisten wurden zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.

PM (0214) des PP Berlin vom 23.01.2020

 

Sauldorf (Baden-Württemberg): Autofahrer wird renitent

Strafrechtliche Konsequenzen hat das Verhalten eines Autofahrers, der am Dienstagnachmittag nach dem tödlichen Verkehrsunfall auf der B 313 eine Polizeiabsperrung ignorierte. Als eine Streifenwagenbesatzung während der Unfallaufnahme den Verkehr an der Abzweigung nach Boll ableitete, beachtete gegen 15.40 Uhr ein 23-jähriger Autofahrer nicht das mit blinkendem Blaulicht quer auf der Bundesstraße stehende Polizeifahrzeug und fuhr an diesem vorbei.
Erst auf entsprechende Anhaltesignale einer Beamtin hielt der junge Mann mit einer Vollbremsung an. Nachdem ihm erklärt worden war, warum die Straße gesperrt ist, gab der Pkw-Lenker wieder Gas und fuhr mit quietschenden Reifen in Richtung Unfallstelle weiter. Dabei musste einer der Polizisten zur Seite springen, um nicht erfasst zu werden. Die Streifenwagenbesatzung fuhr dem Autofahrer hinterher und konnte diesen zur Rede stellen, als er an der Unfallstelle bei den Rettungsfahrzeugen anhielt und ausstieg. Der 23-Jährige reagierte jedoch sofort sehr aufgebracht, erhob die Fäuste und baute sich angriffslustig vor einem der Polizisten auf. Erst nach einem Gerangel und dem Einsatz von Pfefferspray konnte die Situation beruhigt werden. Der junge Mann hat sich nun wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr zu verantworten.

PM des PP Ravensburg vom 23.01.2020

 

Illertissen (Bayern): Mann geht auf Lebensgefährtin los und beleidigt Polizisten

Am Mittwochabend ging bei der Polizei Illertissen die Mitteilung ein, dass ein 33-jähriger seine Lebensgefährtin tätlich angegriffen hatte. Als die Beamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt. Die Polizisten klärten zunächst den Sachverhalt mit der Geschädigten ab und nahmen anschließend Kontakt zu dem 33-jährigen auf. Dieser reagierte den Beamten gegenüber sofort aggressiv. Er beleidigte die eingesetzten Beamten fortwährend mit diversen Ausdrücken und musste im weiteren Verlauf wegen seines aggressiven Verhaltens gefesselt werden. Auch bei der Dienststelle in Illertissen änderte sich sein Verhalten zunächst nicht. Da der Mann unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen hatte sich der Mann schließlich wieder beruhigt. Er konnte deshalb entlassen werden. Allerdings erhielt er ein Kontaktverbot zu seiner Lebensgefährtin. Gegen den Mann wird nun wegen Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

 

Durach (Bayern): Randalierer in Durach | Zwei Polizeibeamte verletzt

In der Nacht auf Donnerstag meldeten sich mehrere Anwohner in der Weidacher Straße in Durach, dass eine Person auf der Straße herumschreit. Die Polizeibeamten stellten vor Ort einen 39-jährigen Duracher fest. Der Mann konnte zunächst beruhigt und in seine Wohnung zurückgebracht werden. Da der Mann gegen 06:00 Uhr wieder auffiel rückte die Streife erneut an. Hierbei stellte sich heraus, dass er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand. Der Mann sollte deshalb einer Klinik zugeführt werden. Darüber geriet er so in Rage, dass er bedrohlich auf die eingesetzten Beamten zuging und sie mit Fäusten bedrohte. Schlussendlich konnte der Mann nur unter Einsatz von unmittelbarem Zwang und Pfefferspray unter Kontrolle gebracht und in ein Fachkrankenhaus eingeliefert werden. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizisten leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.01.2020

 

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz

… Im Bereich der Katharinenstraße stoppten Einsatzkräfte den Aufzug. Dabei kam es auch zum Einsatz von Pfefferspray. Anschließend verließen die Versammlungsteilnehmer den Ort. …

PM (auszugsweise) der PD Dresden vom 23.01.2020

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte vor Einkaufsmarkt

Gestern, kurz nach 19:00 Uhr, informierte ein Mitarbeiter eines großen Einkaufsmarktes in der Wiesenstraße die Polizei über ein aggressives Pärchen. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass die beiden amtsbekannten „Aggressoren“, ein 25jähriger Mann und eine 42jährige Frau, so betrunken waren, dass sie sich kaum auf den Beinen halten konnten. Den beiden wurde ein Platzverweis erteilt. Ohne Einwirkung der Polizei stürzte die Frau und schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf. Ein Rettungswagen wurde vorsorglich alarmiert. In der Zwischenzeit begannen die beiden, die Beamten zu beleidigen und auch nach den Beamten zu treten. Beide mussten gefesselt werden. Da sie nicht gewahrsamsfähig waren, wurden beide in das Krankenhaus verbracht, wo jeweils eine Blutprobe entnommen wurde. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt.

PM der PD Pirmasens vom 22.01.2020

 

Berlin/Treptow-Köpenick: Polizist angegriffen und ausländerfeindlich beleidigt

Ein 21-Jähriger hat gestern Abend einen Polizisten bei einem Einsatz in Altglienicke erst angegriffen und dann ausländerfeindlich beleidigt. Die Kräfte des Polizeiabschnittes 65 waren zur Unterstützung von Ordnungsamtsmitarbeitern gegen 20.35 Uhr in der Lehmusstraße bei einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms, bei dem die Musikanlage des 21-jährigen Verursachers sichergestellt werden sollte. Wild gestikulierend verwies der aggressive junge Mann die Einsatzkräfte aus der Wohnung. Ein Polizeimeister wurde dabei zunächst am Kopf getroffen. Nachdem der Lärmverursacher mit Zwang auf ein Bett gesetzt worden war, fing er an, den Polizeimeister ausländerfeindlich zu beleidigen. Die Einsatzkräfte stellten die Musikanlage sicher, die Personalien fest und verließen anschließend die Wohnung. Der 21-Jährige muss sich nun wegen tätlichen Angriffs gegen den Polizisten und wegen ausländerfeindlichen Beleidigungen verantworten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

 

Berlin/Reinickendorf: Polizisten volksverhetzend beleidigt

Während einer Streife auf dem U-Bahnhof Franz-Naumann-Platz in Reinickendorf wurden gestern Mittag zwei Polizisten unter anderem mit volksverhetzenden Worten beleidigt. Gegen 12.40 Uhr stießen die Beamten des Polizeiabschnitts 36 auf dem Bahnsteig auf zwei rauchende Männer und kontrollierten diese wegen des Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz. Eine 30-jährige Begleiterin der Raucher soll in der Folge zwei Einsatzkräfte fortlaufend, auch mit volksverhetzenden Äußerungen, beleidigt haben. Bei der Festnahme leistete die Frau Widerstand und versuchte, die Einsatzkräfte zu treten. Währenddessen setzte sie ihre Beleidigungen fort. Die Festgenommene wurde in einen Polizeigewahrsam gebracht. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Anschließend wurde die 30-Jährige entlassen. Sie muss sich nun wegen Widerstandes und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte, Beleidigung sowie Volksverhetzung verantworten.

PM des PP Berlin vom 22.01.2020

 

Hof (Bayern): Nach Joint ins Krankenhaus

Nachdem eine 17-Jährige zweimal an einem Joint gezogen hat, musste sie sich am Dienstagnachmittag in ärztliche Behandlung begeben. Gegen den Besitzer des Rauchmittels wird nun ermittelt.
Ein Lehrer der Berufsschule am Pestalozziplatz verständigte gegen 14.50 Uhr die Einsatzkräfte, da eine Schülerin gesundheitliche Probleme hatte. Die eintreffenden Polizeibeamten stellten schnell fest, dass die 17-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Nach ihren Angaben zog sie zweimal an einem Joint, welcher ihr von einem ebenfalls 17-jährigen Mitschüler angeboten wurde. Nachdem der Besitzer des Rauschmittels die Polizisten erblickte, versuchte er zu flüchten. Er konnte jedoch festgehalten werden. Das Mädchen musste sich dennoch in ärztliche Behandlung ins Sana-Klinikum Hof begeben. Im Rahmen der weiteren Sachbearbeitung beleidigte er zudem noch einen Polizisten.
Der junge Mann muss sich nun wegen mehreren Straftaten verantworten.

PM der PI Hof vom 22.01.2020

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Im Rahmen eines Einsatzes an der Mülheimer Straße, am 22.01.2020 gegen 01:00 Uhr, ist es zu Beleidigungen und einem Widerstand gegen Polizeibeamte gekommen.
Ein Anwohner (43) hatte anscheinend Ruhe von einer Gruppe mit mehreren Personen eingefordert. Daraufhin kam zu gegenseitigen Beleidigungen und Bedrohungen. Die Gruppe verhielt sich der eintreffenden Polizei gegenüber äußerst aggressiv und unkooperativ. Um die polizeilichen Maßnahmen durchzusetzen, musste ein Mann (49) fixiert werden. Ein Junge (15) griff einen Polizeibeamten an und musste ebenfalls fixiert werden. Eine junge Frau (18) beleidigte die eingesetzten Beamten durchgängig schwer und spuckte nach diesen. Nach Beendigung der Maßnahmen wurden die Personen frei gelassen und entsprechend Anzeigen gegen die beteiligten Personen erstattet.

PM des PP Oberhausen vom 22.01.2020

 

Lingen (Niedersachsen): Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Heute gegen 07:00 Uhr kam es in der Sternstraße in Lingen zu einem Polizeieinsatz wegen häuslicher Gewalt. Dabei sollte ein unter Drogeneinfluss stehende Beschuldigter aus der Wohnung verwiesen und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete er erheblich Wiederstand und griff die eingesetzten Polizeibeamten an. In Folge dessen stürzte einer der Beamten und verletzte sich leicht am Kopf. Bereits im Vorfeld hatte der Beschuldigte ein Ofer leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 22.01.2020

 

Kehl (Baden-Württemberg): Nach Alkoholfahrt Polizisten angegriffen

Eine 34-jährige Autofahrerin und ihre Beifahrerin sehen seit Dienstagabend gleich mehreren Anzeigen entgegen, nachdem die Fahrerin auf der Straßburger Straße mit Alkohol am Steuer ertappt wurde. Gegen 23:30 Uhr war die Mittdreißigerin mit ihrem Citroen an einer Kontrollstelle von den Kehler Beamten angehalten worden. Dabei stellte sich heraus, dass sie mit rund 0,6 Promille am Steuer ihres Kleinwagens saß. Mit der Ordnungswidrigkeit konfrontiert, wurde die Frau immer ungehaltener und warf zunächst ihren Führerschein aus dem Fenster. Im weiteren Verlauf zeigte sie sich weiter unkooperativ, leistete dabei auch Widerstand gegen die einschreitenden Polizisten und beleidigte diese sowie eine Ärztin, die mit der Erhebung eine Blutprobe beauftragt worden war. Auch ihre 28 Jahre alte Beifahrerin zeigte sich renitent und versuchte zunächst die Amtshandlungen zu stören. Im weiteren Verlauf ihres Tuns, trat sie nach einem Beamten und traf ihn dabei am Bein. Auch sie offenbarte dabei ihr Repertoire an Beleidigungen gegenüber den Anwesenden. Wegen Fahrens unter Alkohol, Beleidigung, Widerstands und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte sieht das Duo nun gesonderten Anzeigen entgegen. Weitere Ermittlungen im Nachbarland sind derzeit noch im Gange, da sich der Verdacht ergab, dass der Citroen weder ordnungsgemäß zugelassen noch versichert sein könnte.

PM des PP Offenburg vom 22.01.2020

 

Schöppingen (Nordrhein-Westfalen): Ein Schwerverletzter nach Auseinandersetzung

Der Dienstagabend endete für einen alkoholisierten Randalierer auf der Intensivstation. Gegen 19.00 Uhr hatte der 24-jährige Mann auf der Hauptstraße in Schöppingen gestanden und offensichtlich mit seiner Freundin gestritten. Im Zuge dessen nötigte er mehrere Fahrzeugführer anzuhalten und zeigte sich äußerst aggressiv. Mit einem 42-jährigen Motorrollerfahrer geriet er daraufhin in einen eskalierenden Streit: Der Randalierer schlug dem Motorroller mit einer Bierflasche auf den Kopf. Dieser reagierte darauf mit einer Kopfnuss. Auch bei Eintreffen der hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigte sich der Aggressor nicht. Die Beamten legten ihm Handfesseln an. Auf dem Boden liegend schlug der Gefesselte beabsichtigt mehrfach mit dem Kopf auf dem Boden.
Die Beamten griffen ein und stoppten das selbstverletzende Verhalten.
Rettungskräfte brachten den verletzen 24-Jährigen in ein Krankenhaus, wo er intensivstationär verblieb. Ein Arzt entnahm ihm Blut, um den Konsum von Alkohol und möglicherweise von Drogen exakt nachzuweisen. Die leichten Verletzungen des 42-Jährigen wurden ärztlich vor Ort versorgt.

PM der KPB Borken vom 22.01.2020

 

Rheine (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Die Polizei hat gegen einen 37-jährigen Mann aus Rheine eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte vorgelegt. Am späten Dienstagabend (21.01.2020), gegen 23.15 Uhr, war den Beamten an der Breite Straße eine verdächtige Person gemeldet worden. Als die Polizisten dort eintrafen, hantierte die offenbar angetrunkene Person gerade an dem Schloss eines abgestellten Fahrrades. Um den Vorfall zu klären, sprachen sie den Rheinenser an. Dieser reagierte äußerst aggressiv, verweigerte die Angabe seiner Personalien, pöbelte die Beamten unmittelbar an und beleidigte sie. Im Weiteren wurde der 37-Jährige immer lauter, schließlich ging er mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Erst als diese Pfefferspray eingesetzt hatten, konnte der Mann ergriffen und zur Polizeidienststelle gebracht werden. Der Mann sperrte sich auch währenddessen, schlug um sich und versuchte, sich wegzudrehen. Dem Rheinenser wurde eine Blutprobe entnommen, wobei er sich weiterhin sperrte.

PM der POL Steinfurt vom 22.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Zeugen stoppen wild gewordenen 37-Jährigen

Aus noch ungeklärten Gründen ist ein 37-jähriger Mann am späten Dienstagabend in der Innenstadt ausgetickt. Er wurde in Gewahrsam genommen und muss nun mit einem Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Kurz vor halb 12 war die Polizei darüber informiert worden, dass ein Mann in der Fackelstraße einen Passanten attackiert habe. Wie sich vor Ort herausstellte, hatte das Opfer schlafend auf einer Bank gelegen, als der 37-Jährige ihn unvermittelt angriff und ihm gegen Oberkörper und Kopf schlug und trat. Zeugen gelang es schließlich, den Täter zu stoppen und bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.
Während das 53-jährige Opfer vorsorglich zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht wurde, wollten Polizeibeamte mit dem Tatverdächtigen sprechen. Er zeigte sich jedoch zunehmend aggressiver, wollte sich nicht kontrollieren lassen und ging schließlich mit erhobenen Fäusten auf die Einsatzkräfte zu. Der Mann musste deshalb zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen, wobei er allerdings massiven Widerstand leistete, nach den Beamten schlug, trat und spuckte. Auch nachdem er zur Dienststelle transportiert und in einer Zelle untergebracht wurde, hörte er nicht auf zu randalieren. Die eingesetzten Beamten blieben zum Glück unverletzt.

PM des PP Westpfalz vom 22.01.2020

 

Stolberg, Aachen (Nordrhein-Westfalen): Fazit zweier Polizeieinsätze: zwei Männer zwangseingewiesen – zwei Zeugen und drei Beamte verletzt – ein Auto beschädigt

Gestern (21.01.2020) schritten Polizei und Rettungsdienst gleich zweimal zusammen ein, nachdem Zeugen in Stolberg und später auch in Aachen jeweils einen randalierenden und psychisch auffälligen Mann meldeten. In Stolberg, in der Salmstraße, randalierte gegen 17 Uhr ein 31- Jähriger Mann in einem Mehrfamilienhaus. Er warf mehrere Glasflaschen im Hausflur umher, bedrohte einen Zeugen und warf diverse Gegenstände aus seiner Wohnung durch das Fenster auf die Straße. Ein Auto wurde dabei von hinunterfallenden Teilen beschädigt; verletzt wurde niemand. Der Randalierer konnte von den Polizisten nur mit erheblicher Kraft und mit dem Einsatz von Pfefferspray gestoppt und fixiert werden, nachdem verbale Ansprachen komplett ins Leere gelaufen waren. Ein herbeigerufener Notarzt stellte bei dem Mann eine akute Fremd- und Eigengefährdung fest; das Ordnungsamt veranlasste daraufhin eine Zwangseinweisung. Noch im Rettungswagen war der 31- Jährige nicht zur Ruhe zu bringen; in Begleitung der Polizei brachte man ihn ins Krankenhaus. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes und versuchter gefährlicher Körperverletzung fertigten die Beamten.
In Aachen, auf dem Adalbertsteinweg, kam es gegen 21 Uhr zu einer weiteren Zwangseinweisung. Ein 47- jähriger Mann, der im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses zunächst zwei Zeugen geschlagen hatte, griff anschließend die herbeigerufenen Polizisten an. Auch hier konnten die Beamten die Person nur mit großer Mühe überwältigen. Da er sich nicht beruhigen ließ und weiter Widerstand leistete, musste eine Notärztin ihn medizinisch versorgen und ruhigstellen; erst danach war ein Transport des nun ebenfalls Zwangseingewiesenen in ein Krankenhaus möglich. Durch den Widerstand wurden zwei Beamte leicht verletzt, eine Beamtin konnte ihren Dienst nicht mehr fortsetzen. Den 47- Jährigen erwartet ebenfalls eine Strafanzeige wegen Widerstandes und Körperverletzung.

PM der POL Aachen vom 22.01.2020

 

Landstuhl (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Vollstreckung eines Haftbefehls

Am Dienstagmittag nahmen Polizeibeamte in Landstuhl einen per Haftbefehl gesuchten Mann fest. Der 27-Jährige konnte unmittelbar vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden. Als er durchsucht werden sollte, riss er sich los und schlug zwei Beamten ins Gesicht, einem dritten in den Genitalbereich.
Letztendlich konnte er überwältigt und in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert werden, wo er seine mehrjährige Haftstrafe wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz verbüßen muss.

PM der PD Kaiserslautern vom 22.01.2020

 

Balingen (Baden-Württemberg): Parfum gestohlen und geflüchtet

Wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls ermittelt das Polizeirevier Balingen gegen einen 21-Jährigen, der den derzeitigen Ermittlungen zufolge am Mittwochvormittag in einer Parfümerie in der Friedrichstraße mehrere Parfumflakons gestohlen hat. Der Tatverdächtige hielt sich demnach gegen 9.45 Uhr im Verkaufsraum des Geschäfts auf, nahm die Waren aus der Auslage und rannte in Richtung Eyach davon. Der 62 Jahre alte Geschäftsinhaber verfolgte den Flüchtenden und konnte ihn nach mehreren hundert Metern einholen. Bei der darauffolgenden Auseinandersetzung soll der junge Mann außerdem wiederholt auf den 62-Jährigen eingeschlagen haben. Dieser erlitt nach bisherigem Kenntnisstand leichte Verletzungen. Ein Zeuge, der auf die Situation aufmerksam geworden war, eilte zu Hilfe und unterstützte den Inhaber beim Festhalten des Tatverdächtigen, der in der Folge von den zwischenzeitlich alarmierten Polizeibeamten vorläufig festgenommen wurde. Dabei betitelte der offensichtlich alkoholisierte 21-Jährige die Beamten mit nicht zitierfähigen Beleidigungen und bespuckte sie. Er musste im Anschluss im Krankenhaus eine Blutentnahme über sich ergehen lassen. Außerdem erwarten ihn entsprechende Strafanzeigen bei der Staatsanwaltschaft. Bis sich der Mann gegebenenfalls vor Gericht verantworten muss, befindet er sich auf freiem Fuß.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

 

Reichenbach (Baden-Württemberg): Frontalkollision mit Streifenwagen – Polizeibeamtin schwer verletzt

Reutlingen (ots) – Reichenbach (ES) / Uhingen (GP): Vor Polizei geflüchtet und mit Streifenwagen kollidiert (Zeugenaufruf).
Bei der Flucht eines 36-jährigen Autofahrers vor der Polizei ist es am Mittwochnachmittag in Reichenbach zu einer Frontalkollision zwischen dem flüchtenden VW Passat und einem Streifenwagen gekommen. Eine Polizeibeamtin wurde dabei schwer verletzt. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, sollte das Fahrzeug gegen 16.10 Uhr bei Uhingen im Landkreis Göppingen einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Daraufhin flüchtete es mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit über die B 297 nach Kirchheim und weiter über Wernau bis nach Reichenbach. Dabei verursachte der Fahrer mehrere Verkehrsunfälle. An der Verfolgung des Tatverdächtigen waren mehrere Streifenwagenbesatzungen sowie ein Polizeihubschrauber beteiligt. In der Karlstraße in Reichenbach stieß der Passat gegen 16.35 Uhr frontal mit einem entgegenkommenden Streifenwagen zusammen. Dabei wurde eine 35 Jahre alte Polizeibeamtin auf dem Fahrersitz im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt. Sie musste von der Feuerwehr befreit und vom Rettungsdienst in eine Klinik eingeliefert werden. Der 24-jährige Beifahrer des Streifenwagens blieb weitgehend unverletzt. Er wurde dennoch vorsorglich in einem Krankenhaus untersucht. Der Tatverdächtige, der ebenfalls ins Krankenhaus gebracht wurde und nach aktuellem Erkenntnisstand keine Fahrerlaubnis besitzt, wurde an der Unfallstelle vorläufig festgenommen. Der Gesamtschaden dürfte sich ersten Schätzungen zufolge auf zirka 70.000 Euro belaufen. Die Unfallaufnahme und die Sperrung der Karlstraße dauern aktuell noch an. Die total beschädigten Fahrzeuge müssen abgeschleppt werden. Zeugen, die durch die Fahrweise des Passat gefährdet oder geschädigt wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0711/3990-420 bei der Verkehrspolizei Esslingen zu melden.

PM des PP Reutlingen vom 22.01.2020

Nonnweiler (Saarland): Schwangere 25jährige aus Nonnweiler wurde aufgrund Haftbefehl festgenommen

Nonnweiler-Sitzerath (ots) – Am 18.01., gg. 11:35 Uhr, vollstreckten Einsatzkräfte der PI Nordsaarland und der Operativen Einheit Saarland einen Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Frankenthal bei einer 25jährigen Frau aus Nonnweiler-Sitzerath. Die gesuchte Frau hat noch versucht sich auf dem Dachboden ihres Wohnhauses zu verstecken, um so der Festnahme entgehen zu können. Nach der Festnahme stellten die Polizeibeamten fest, dass die per Haftbefehl Gesuchte schwanger und bereits Mutter einer 18 Monate alten Tochter ist. Die Frau wohnte mit ihrem 22jährigen Freund zusammen. Dieser verhielt sich insbesondere den Polizeibeamten gegenüber äußerst aggressiv und nicht kooperativ. Im weiteren Verlauf wurde die Festgenommene zur Polizeidienststelle nach Wadern verbracht.
Hier wurde die Verbleib des Kleinkindes der Frau, in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt, in die Wege geleitet. Zum Wohle des Kindes übernahm dessen 31jährige Patentante die Betreuung und Unterbringung. Während des Aufenthaltes auf der Wache der Polizeidienststelle in Wadern, erschien nochmal der 22jährige Lebensgefährte am Einfahrtstor zum Polizeigelände und verhielt sich sehr aggressiv und renitent. Erst als er nochmals Kontakt zu seiner schwangeren Lebensgefährtin aufnehmen durfte, bevor man sie zur Justizvollzugsanstalt nach Zweibrücken verbrachte, beruhigte er sich und verließ das Polizeiareal.
Die 25jährige aus Sitzerath verbüßt nun in der JVA Zweibrücken voraussichtlich noch eine Restfreiheitsstrafe von 80 Tagen.

PM der PI Nordsaarland vom 21.01.2020

 

Erding (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagabend gegen 23:30 Uhr kam es in Altenerding zum Streit zwischen einem 32jährigen Erdinger und einem 53 jährigen Erdinger. Nachdem der polizeibekannte 32jährige stark angetrunken war und sich nicht von der Wohnung seines Kontrahenten entfernen wollte, erteilte ihm die hinzugerufene Polizeistreife einen Platzverweis. Dieser Aufforderung wollte er nicht nachkommen, weshalb er unter Anwendung von unmittelbarem Zwang in Gewahrsam genommen wurde. Bei der Blutentnahme im Klinikum Erding und der Unterbringung in der Arrestzelle setzte er sich zur Wehr und versuchte im Transporter einen Polizeibeamten mit dem Fuß gegen den Kopf zu treten. Zu dem beleidigte und bedrohte er die Beamten. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der PI Erding vom 21.01.2020

 

Gaildorf (Baden-Württemberg): Polizeibeamten in Oberschenkel gebissen

Am vergangenen Freitag begaben sich Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Hall nach Gaildorf in die Hölderlinstraße, nachdem dort eine Frau Anzeige gegen ihren Ehemann wegen Körperverletzung erstatten wollte. Während dem Aufenthalt in der Wohnung kehrte der erheblich betrunkene Ehemann heim und verlangte Zutritt in die Wohnung. Dies wurde ihm durch die vor Ort befindlichen Polizeibeamten verweigert. Der 45-jährige Mann, welcher sich von Anfang an sehr aggressiv verhielt, versuchte auf die Polizeibeamten einzuschlagen und nach ihnen zu treten. Er konnte zu Boden gebracht und mit einer Handschließe geschlossen werden. Hierbei biss er einem der Beamten in den Oberschenkel, so dass dieser leicht verletzt wurde. Letztendlich konnte der Mann, der etwa 2,7 Promille im Blut hatte, in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Schwäbisch Hall verbracht werden, wo er die Nacht verbringen durfte.

PM des PP Aalen vom 21.01.2020

 

Hagenow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei überwältigt aggressiven Mann

Im Zuge der Klärung eines Sachverhaltes wegen Körperverletzung hat die Polizei am späten Montagnachmittag in Hagenow einen mit einem Messer bewaffneten Mann überwältigt. Zuvor soll der 57-jährige Tatverdächtige während eines Trinkgelages auf einen 50-Jährigen eingeschlagen und diesen dabei im Gesicht verletzt haben. Als die Beamten die betreffende Wohnung im Plantagenweg aufsuchten und den Tatverdächtigen durchsuchen wollten, griff dieser nach einem Messer in seinem Hosenbund. Die Polizisten nahmen dem 57-Jährigen das Messer ab und legten ihm Handfesseln an. Ein zweites Messer entdeckten die Beamten dann in der Hosentasche des Tatverdächtigen. Der Mann, der einen Atemalkoholwert von drei Promille aufwies, wurde wenig später zur Behandlung einer kleineren Verletzung ins Krankenhaus gebracht. Allerdings kam er kurz darauf ins Polizeigewahrsam, da er im Krankenhaus versucht hatte, das medizinische Personal anzugreifen. Gegen den aus der Region stammenden 57-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Ludwigslust vom 21.01.2020

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Angriff auf einen Polizeibeamten

Am gestrigen Abend (20.01.20, gegen 19:45 Uhr) kam es im Neubrandenburger Polizeihauptrevier zu einem Angriff auf einen Polizeibeamten.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Sachverhalt wie folgt: Der 34-jährige Polizeikommissar befand sich im Vorraum des Reviers in einem Gespräch mit einem Bürger, als es an der Eingangstür klingelte. Der Beamte öffnete von innen die Tür, als der Tatverdächtige plötzlich ein Messer zog und in Richtung des Polizisten stach. Der Beamte konnte dem Stich ausweichen und die Tür wieder schließen. Er konnte den Tatverdächtigen durch die Tür in ein Gespräch verwickeln. Währenddessen begaben sich zwei weitere Beamte über den Hof des Reviers zum Haupteingang und konnten hier den Tatverdächtigen überwältigen und vorläufig festnehmen
Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 23-jährigen Syrer. Er war aus einer psychiatrischen Einrichtung, in welcher er gerichtlich untergebracht war, abgängig.
Die Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg ordnete die Festnahme des 23-Jährigen an und beantragt die Erlangung eines Unterbringungsbefehls beim zuständigen Amtsgericht Neubrandenburg. Bei neuen Erkenntnissen wird unaufgefordert nachberichtet.

PM des PP Neubrandenburg vom 21.01.2020

 

Marburg (Hessen): Fehlender Respekt – Polizei ermittelt wegen Beleidigung

Der fehlende Respekt gegenüber Einsatzkräften wird derzeit in der Öffentlichkeit und den Medien stark thematisiert. Wie es nicht laufen sollte, zeigt ein Vorfall am Sonntagmorgen, 12. Januar, in der Weintrautstraße. Die Beamten der Marburger Polizei sicherten um 4.45 Uhr mit eingeschaltetem Blaulicht eine Unfallstelle, als ein Taxi in langsamer Fahrt an dem Streifenwagen vorbeifuhr. Der Fahrgast auf der Beifahrerseite lehnte sich weit aus dem Fenster, zeigte unvermittelt beide Mittelfinger und beleidigte die Ordnungshüter. Kurze Zeit später wurde das Taxi gestoppt und der alkoholisierte Beifahrer kontrolliert. Der rabiate Zeitgenosse kam den Weisungen der Beamten zunächst nicht nach. Erst die Androhung einer vorläufigen Festnahme ließ ihn mehr oder weniger zur Vernunft kommen. Jetzt schaltete sich die Begleiterin des Mannes ein, die zunächst beruhigend auf das Verhalten ihres Freundes einwirken wollte. Die Ankündigung der Polizei, eine Strafanzeige gegen den 37-Jährigen vorzulegen, quittierte letztendlich auch die 25 Jahre alte Frau mit einer Beleidigung. Die Beamten ermitteln nun gegen beide Fahrgäste.

PM des PP Mittelhessen vom 21.01.2020

 

Losheim am See (Saarland): 25jähriger Opfer einer Raubstraftat

Gestern gg. 21:00 Uhr, alarmierte in 25jähriger luxemburgischer Staatsangehörige, dass er in der Bachstraße in Losheim am See von einem arabisch aussehenden Mann überfallen worden sei. Hierbei wollte der Täter zuerst Geld haben. Nachdem der Mitteiler erklärte, dass er kein Geld habe, habe ihn der Täter zu Boden gestoßen und die Taschen seiner Jacke durchsucht.
Hier fand er lediglich ein Feuerzeug, das er an sich nahm. Danach wurde der Täter aggressiver und drückte das 25jährige Opfer gegen eine Hauswand. Hier bedrohte er den 25jährigen mit den Worten: „Gib mir Handy sonst Messer“. Ob der Täter wirklich ein Messer mitführte, konnte das Opfer nicht mehr definitiv sagen. Jedenfalls fühlte sich der Angegriffene derart bedroht und fürchtete um sein Leben, dass er sein Handy herausgab. Erst jetzt realisierte der 25jährige aus Luxemburg, dass noch eine junge Frau neben beiden stand, die weinte und den Täter aufforderte, von seinem Tun abzulassen. Nach der Tat verließen der Mann und die Frau die Tatörtlichkeit. Ein mittlerweile an der Fahndung beteiligtes Einsatzfahrzeug der Polizei in Wadern sichtete das Pärchen in der Trierer Straße in Losheim. Der arabisch aussehende Mann wollte sofort weglaufen und warf ein Handy weg. Er konnte jedoch ergriffen werden, wobei er sich heftig wehrte.
Hierbei verletzte er einen Polizeibeamten durch Fußtritte. Erst nach dem Eintreffen von Verstärkungskräften, u.a. auch von der benachbarten Polizeiinspektion Merzig, konnte der Tatverdächtige überwältigt und mit Handschellen fixiert werden. Bei der Durchsuchung des Mannes fand die Polizei auch noch das dem Opfer weggenommene Feuerzeug. Desweiteren konnten bei der Durchsuchung noch Drogen in Form von Kokain und Marihuana festgestellt und sichergestellt werden. Der Tatverdächtige stand offenbar unter Drogeneinfluss.
Ihm wurde auf der Wache der PI Nordsaarland eine Blutprobe entnommen. Bei ihm handelt es sich um einen 23jährigen Mann mit syrischer Staatsangehörigkeit, der aktuell seinen Wohnsitz in Saarbrücken hat. Er ist in jüngster Vergangenheit mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten. Die Personalien der jungen Frau, die den 23jährigen begleitet hat, sind bis dato noch nicht bekannt.
Den 23jährigen erwarten nun Strafanzeigen wegen des Verdachts einer Raubstraftat, einer Körperverletzung, eines Widerstand gg. Polizeivollzugsbeamte sowie von Verstößen gg. das Betäubungsmittelgesetz.

PM der PI Nordsaarland vom 21.01.2020

 

Schwenningen (Baden-Württemberg): Lärmbeschwerde endet in einer tätlichen Auseinandersetzung

Wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt die Polizei gegen einen 31-jährigen Mann, der mit seinen zwei Freunden am Montag gegen 21.30 Uhr in der Hans-Sachs-Straße zwei Männer im Alter von 21 und 26 Jahren geschlagen und eine Treppe heruntergestoßen haben soll. Vermutlich weil sich der 26-Jährige bei dem 31-Jährigen wegen Lärmbelästigung beschwerte, kam es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Folge der 31-Jährige mit Fäusten auf den 26-Jährigen einschlug. Laut Angaben des Geschädigten sollen dessen Begleiter ihn mit einem Schlagring und einer Metallstange attackiert haben. Leicht verletzt wurde der Geschädigte mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Sein 21-jähriger Freund gab gegenüber den Beamten an, dass er vom 31-Jährigen die Treppe heruntergestoßen worden sei und sich hierbei leicht verletzt habe. Ein beim 31-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab rund 1,5 Promille. Da sich der Tatverdächtige an dem Abend noch einmal aggressiv im Hausflur des Gebäudes verhielt, wurde er von den Beamten vorläufig festgenommen und in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeirevier Schwenningen gebracht.

PM des PP Konstanz vom 21.01.2020

 

Eberbach (Baden-Württemberg): Widerstand in Polizeirevier geleistet

Am Montagabend leistete ein 20-Jähriger Widerstand gegen die Beamten des Polizeireviers Eberbach, nachdem er einen Platzverweis nicht befolgte – Auslöser war eine Verkehrskontrolle am Vortag.
Am Montagabend um 19:55 Uhr kam der junge Mann in das Polizeirevier und forderte seinen Führerschein, den er im Gewahrsam der Beamten glaubte. Als ihm mitgeteilt wurde, dass ihm die Fahrerlaubnis bereits am Vortag ausgehändigt wurde, beleidigte er die Beamten bevor er das Dienstgebäude verließ. Offensichtlich genügte das dem 20-Jährige nicht, der eine halbe Stunde später erneut in das Revier kam. Neben weiteren Beleidigungen gebärde sich der Mann derart aggressiv, dass ihm ein Platzverweis ausgesprochen werden musste, um den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten. Als er diesem nicht nachkam und der Wache verwiesen werden sollte, leistete er Widerstand und verletzte dabei einen Beamten leicht. Nachdem der Mann sich beruhigt hatte, wurde er auf freien Fuß entlassen. Neben einer Strafanzeige wegen Beleidigung muss er sich nun auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Auslöser war eine Verkehrskontrolle am Sonntagabend. Dabei stellten die Uniformierten fest, dass der junge Mann als Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. Seinen Führerschein durfte der 20-Jährige allerdings vorerst behalten, weshalb dieser nicht sichergestellt und bei ihm belassen wurden. Ein möglicher Entzug oder Einschränkungen der Fahrerlaubnis werden geprüft.

PM des PP Mannheim vom 21.01.2020

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Sohn außer Rand und Band

Eine Kaiserslauterer Familie verständigte am Montagvormittag die Polizei. Grund dafür war der 19-Jährige Sohn, der völlig außer sich war und mehrere Gegenstände in der elterlichen Wohnung herumwarf. Er weigerte sich trotz Aufforderungen das Haus zu verlassen. Als die Beamten vor Ort waren, zeigte sich der junge Mann äußerst aggressiv und stürmte auf die Polizisten zu. Die Einsatzkräfte konnten den Angriff abwehren und ihn zu Boden bringen. Hiergegen leistete er jedoch erheblichen Widerstand. Letztlich gelang es den Polizisten, den 19-Jährigen zu fixieren und mit zur Dienststelle zu nehmen. Zwecks Verhinderung weiterer Straftaten wurde er bis zum nächsten Tag in Gewahrsam genommen.

PM des PP Westpfalz vom 21.01.2020

 

Bergen auf Rügen (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeieinsatz nach mutmaßlicher Bedrohung mit einem Messer

Die Polizei in Bergen auf Rügen ermittelt seit gestern Nachmittag, dem 20.01.2020, gegen einen 33-jährigen Mann wegen des Verdachtes der Bedrohung und Beleidigung. Der aus Bergen stammende Mann soll gegen 13:50 Uhr eine Fußgängerin, die mit ihrem Hund in der Ruschwitzstraße unterwegs war sowie weitere Passanten mit einem Messer bedroht haben. Anschließend sei der Mann zu Fuß geflohen. Die Nachricht über den Mann wurde umgehend durch Bürger*innen in den sozialen Netzwerken in Umlauf gebracht und dort zur Vorsicht aufgerufen.
Die sofort eingesetzten Polizeibeamten aus dem Polizeihauptrevier Bergen konnten den 33-Jährigen nur wenige Minuten nach dem eingegangenen Notruf in der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in der Kurt-Barthel-Straße stellen und mit auf das Polizeirevier nehmen. Die Suche nach dem Messer verlief allerdings negativ.
Im Rahmen der polizeilichen Gewahrsamnahme beleidigte und bedrohte der Mann auch die eingesetzten Polizisten. Der Bergener wurde daraufhin einem Arzt vorgestellt. Nach der Untersuchung wurde seitens des Arztes entschieden, den 33-Jährigen nicht in eine längerfristige medizinische Betreuung zu nehmen. So wurde der Mann schließlich wieder nach Hause entlassen, da die Gründe zur Aufrechterhaltung des polizeilichen Gewahrsams, weggefallen waren.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Wer in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben kann, z.B. weil er das Geschehen beobachten konnte, wird gebeten, sich als Zeuge zur Verfügung zu stellen und sich bei der Polizei in Bergen auf Rügen (03838/8100) zu melden.

PM der PI Stralsund vom 21.01.2020

 

Saarlouis (Saarland): Untersuchungshaft nach Angriff auf Angestellte in Tankstelle

Nach einem räuberischen Diebstahl in der Saarlouiser Schanzenstraße konnte ein 23-jähriger Täter am vergangenen Sonntag, 19.01.2020, im Zuge einer Fahndung durch Einsatzkräfte der Polizei festgenommen werden.
Der Beschuldigte betrat gegen 19:15 Uhr den Verkaufsraum einer Tankstelle und entwendete dort zunächst mehrere alkoholische Getränke. Beim Verlassen der Tankstelle stieß er die anwesende Angestellte, die ihm die Beute wieder abnehmen wollte, gewaltsam zur Seite und setzte anschließend seine Flucht zu Fuß fort.
Nachdem der Täter im Verlauf der sofort eingeleiteten Fahndung von der Polizei aufgespürt werden konnte, beleidigte er während seiner Festnahme die eingesetzten Beamten mehrfach.
Der Festgenommene ist für die Beamtinnen und Beamten des Kriminaldienstes Saarlouis, der die weiteren Ermittlungen übernahm, kein Unbekannter. In den vergangenen Wochen fiel der junge Mann bereits mehrfach wegen gleichgelagerter Fälle, aber auch wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen auf. Er wurde daher am Montag dem Haftrichter in Saarbrücken vorgeführt. Dieser erließ einen Untersuchungshaftbefehl wegen Wiederholungs- und Fluchtgefahr. Anschließend wurde der Beschuldigte der Justizvollzugsanstalt in Saarbrücken zugeführt.
Die Tankstellenangestellte wurde glücklicherweise bei der Tat nicht verletzt.
Der 23-jährige Räuber stand bei seiner Festnahme unter alkoholischer Beeinflussung.

PM der PI Saarlouis vom 21.01.2020

 

Heidelberg-Kirchheim (Baden-Württemberg): 25-jähriger Mann wird tätlich gegenüber Polizeibeamten

Ein 25-jähriger Mann aus Nigeria wurde am Montagabend im Stadtteil Kirchheim handgreiflich gegenüber Polizeibeamten. Der 25-Jährige fiel Sicherheitskräften des Ankunftszentrums Baden-Württemberg am Eingang im Grasweg auf, da er deutlich alkoholisiert war. Aufgrund des im Gelände herrschenden Alkoholverbots wurde er aufgefordert, eine mitgeführte Flasche Alkohol auszuhändigen. Hiermit war der Mann nicht einverstanden und wurde renitent gegenüber den Sicherheitskräften. Auch den daraufhin verständigten Polizeibeamten gegenüber verhielt er sich widersetzlich und versuchte zunächst, sich durch Drehen, Winden und Fallenlassen einer Kontrolle zu entziehen. In der weiteren Folge schlug und trat er schließlich nach den Beamten und begann, diese zu beleidigen. Mit vereinten Kräften mehrerer Polizeibeamter konnte der 25-Jährige schließlich überwältigt und zum Polizeirevier Heidelberg-Süd gebracht werden. Während des Transports dorthin trat er gegen die Fahrzeugtür. Schließlich übergab er sich während der Fahrt, vermutlich aufgrund seines übermäßigen Alkoholkonsums, im Fahrzeuginneren. In der Dienststelle untersuchte ein Arzt den renitenten Mann und entnahm ihm eine Blutprobe. Da der Mann nach Ansicht des Arztes nicht gewahrsamsfähig war, wurde er vorsorglich in eine Klinik eingeliefert.
Gegen den 25-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie versuchter Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 21.01.2020

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Aggressiver Mann geht erst gegen Triebfahrzeugführer und dann gegen Bundespolizisten vor

56-Jähriger sollte nach aggressiven Verhalten von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden, Bundespolizei musste mit -2- Streifen anrücken.
Gestern Abend im Kieler Bahnhof wurde eine Streife der Bundespolizei alarmiert, um ein Beförderungsausschluss durchzusetzen. Ein 56-jähriger Deutscher hatte mehrfach den Triebfahrzeugführer des RE 21222 beleidigt und bepöbelt. Der Triebfahrzeugführer hatte den Mann von der Fahrt ausgeschlossen und ihm das auch mitgeteilt. Aber den Zug verlassen wollte dieser trotzdem nicht, also rief er eine Streife der Bundespolizei.
Der Mann war höchst aggressiv und drohte der Streife mit Schlägen durch seine Gehhilfe. Als das aber nicht fruchtete, drohte er damit die Beamten durch Messerstiche zu verletzen und zu guter letzt, wollte er die Beamten beißen und mit Hepatitis infizieren. Nun hatte die Streife die Nase voll von seinen wüsten Drohungen und orderte eine 2 Streife hinzu. Gemeinsam mit dieser wurde er kurzerhand aus dem Zug entfernt und mit zur Wache genommen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Wüterichs, wurden -1-Einhandmesser, -4- Taschenmesser und ein Bastelschere gefunden. Bei der anschließenden Überprüfung seiner Personalien kam zusätzlich noch eine Aufenthaltsermittlung zu Tage. Der Mann muss sich nun wegen Beleidigung, Bedrohung und Verstoß gegen das Waffengesetz verantworten.

PM der BPOLI Kiel vom 21.01.2020

 

Aschaffenburg (Bayern): Betrunkener beleidigt und bespuckt Polizisten

Am Montagabend, gegen 19:30 Uhr, griff eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof einen betrunkenen Mann auf. Er stürzte aufgrund seiner Alkoholisierung mehrmals zu Boden. Daher nahmen die Beamten der Polizeiinspektion Aschaffenburg den 31-Jährigen zu seinem Schutz in Gewahrsam. Während er in die Gewahrsamszelle verbracht wurde, beleidigte er die anwesenden Polizisten. Als der 31-jährige Mann während eines Kontrollganges einen medizinischen Notfall mimte, eilten die Beamten zu Hilfe. Der Betrunkene stand jedoch sofort auf und rannte gegen das Zellengitter. Im Anschluss wiederholte er seine Beleidigungen und bespuckte einen Polizisten. Es wurde keiner verletzt. Erst, als der 31-Jährige seinen Rausch ausgeschlafen hatte, konnte er am Morgen des nächsten Tages entlassen werden.

PM der PI Aschaffenburg vom 21.01.2020

 

Saarbrücken-Burbach (Saarland): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei Verkehrskontrolle

Am Dienstag, den 21.01.2020 wurde in der Zeit von 10:30 bis 12:25 Uhr in Saarbrücken-Gersweiler, Hauptstraße, durch die bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach angegliederte Operative Einheit eine stationäre Kontrollstelle durchgeführt. Neben mehreren Ordnungswidrigkeiten nach der Straßenverkehrsordnung wurden drei Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis festgestellt. Es wurden Strafverfahren eingeleitet. Bemerkenswert war die Kontrolle eines Fahrzeugführers nach einem Verstoß gegen das sog. ‚Handyverbot‘.
Der Fahrer, sein Beifahrer und ein Passant waren mit der polizeilichen Kontrolle nicht einverstanden und leisteten Widerstand gegen die Maßnahmen. Auch in diesem Fall wurden Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Durch die strafbaren Handlungen wurde glücklicherweise niemand verletzt.

PM der PI Saarbrücken-Burbach vom 21.01.2020

 

Kempten (Bayern): 28-jähriger beleidigt Polizeibeamte

In den frühen Morgenstunden wurde die Polizei zu einem streitenden Pärchen gerufen. Da sich junge Mann auch in Anwesenheit der eingesetzten Beamten weiterhin aggressiv verhielt, musste er in Gewahrsam genommen werden. Während der Verbringung in Hafträume der Polizeiinspektion Kempten, beleidigte er die Polizeibeamten aufs Übelste. Der Vorfall wurde von den mitgeführten Bodycams der Beamten aufgezeichnet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.01.2020

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am vergangenen Freitagvormittag wurden zwei Polizeibeamte von einer 23-Jährigen Frau in den Diensträumen der Polizeiinspektion Neu-Ulm tätlich angegriffen und verletzt. Grund hierfür war, dass die Polizeibeamten zuvor deren 25-jährigen Lebensgefährten aufgrund eines Haftbefehles festgenommen und zur Dienststelle gebracht hatten. Die Frau wollte den Haftbefehl ihres Lebensgefährten mit einer Zahlung abwenden. Da sie die Geldstrafe jedoch nicht aufbringen konnte, beleidigte sie die aufnehmenden Polizeibeamten. Als ein Polizeibeamter daraufhin die Identität der aggressiven Dame feststellen wollte, warf sie ihr Handy auf ihn. Anschließend sprang sie ihn an, trat ihm mit dem Fuß gegen das Handgelenk und versetzte ihm einen Faustschlag an die Stirn. Sein Kollege kam hinzu und gemeinsam wurde die aggressive 23-Jährige mittels körperlicher Gewalt zu Boden gebracht, um weitere Angriffe ihrerseits zu verhindern. Ein Polizeibeamter erlitt bei dem tätlichen Angriff eine Schwellung an der Stirn und leichte Verletzungen an Händen und Schulter. Sein Kollege zog sich eine Knieverletzung zu, da die 23-jährige sein Knie umklammerte und es dadurch verdreht wurde. Die 23-jährige ließ sich auch in Polizeigewahrsam nicht beruhigen. Da sie weiterhin aggressiv war und hierbei sich und andere gefährdete, wurde sie in eine Klinik verbracht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.01.2020

Bergkamen/Unna (Nordrhein-Westfalen): Zwei tätliche Angriffe auf Polizeibeamte am Wochenende

Am Wochenende ist es im Kreis Unna zu zwei tätlichen Angriffen auf Polizeibeamte gekommen.
Die erste Attacke ereignete sich am Freitagabend (17.01.2020) in Bergkamen.
Wegen einer Schlägerei mit zehn beteiligten Personen rückte die Polizei um 19.50 Uhr zu einer Fast-Food-Filiale an der Werner Straße aus. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte war die Auseinandersetzung noch in vollem Gange. Während die Parteien voneinander getrennt wurden, kam ein 19-jähriger Bergkamener auf die Einsatzkräfte zu und rempelte eine Polizeibeamtin an. Auf Nachfrage wollte er seine Personalien nicht herausgeben, stattdessen rempelte er die Polizeibeamtin erneut an und wurde immer aggressiver. Er wurde deshalb am Boden fixiert und leistete erheblichen Widerstand. Während die Polizeibeamten versuchten, den Mann zu beruhigen, griff ein 21-jähriger Bergkamener die Einsatzkräfte aus dem Hinterhalt an und trat auf sie ein. Zur Unterstützung trafen weitere Einsatzkräfte vor Ort ein und trennten alle Beteiligten voneinander. Bei den Durchsuchungen der Beteiligten stellte die Polizei u. a. einen Schlagstock und eine geladene PTB-Waffe sicher. Die beiden angegriffenen Beamten wurden leicht verletzt, waren nicht mehr dienstfähig und mussten ambulant im Krankenhaus behandelt werden. Anlass der Schlägerei soll eine Beziehungsstreitigkeit gewesen sein.
Zu einer zweiten Attacke ist es am frühen Sonntagmorgen (19.01.2020) um 03.45 Uhr in Unna gekommen. Nach einer Verkehrskontrolle auf der Höingstraße beabsichtigte eine Streifenwagenbesatzung, eine 18-jährige Fahranfängerin nach einem Alkoholverstoß zur Wache Unna zu bringen. Dies versuchten ein 20-jähriger Kamener und ein 28-jähriger Unnaer zu verhindern, indem sie sich den Einsatzkräften in den Weg stellten und einen Polizeibeamten schubsten und schlugen. Hinzugezogene Verstärkungskräfte nahmen die beiden Männer zur Identitätsfeststellung mit zur Wache Unna. Auch bei der Durchsuchung leisteten sie erheblichen Widerstand. Nach Einleitung von Strafverfahren wurden sie entlassen. Der angegriffene Polizeibeamte wurde leicht verletzt, eine ärztliche Versorgung war jedoch nicht notwendig. Gegen die 18-jährige Fahranfängerin wurde wegen des Alkoholverstoßes ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.

PM der KPB Unna vom 20.01.2020

 

Goch (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand

Samstagnacht (18.01.2020) gegen 01:00 Uhr informierten Zeugen die Polizei darüber, dass ein 38-jähriger Gocher Gäste einer Kneipe auf der Herzogenstraße anpöbelte und bedrohte. Kurz vor Eintreffen der Beamten kam es zu einem Handgemenge in das die Polizisten eingriffen. Der 38-Jährige wendete sich daraufhin gegen die Polizeibeamten und versuchte, diese zu schlagen und zu treten. Für den alkoholisierten Gocher endete die Nacht mit einer Blutprobe, einer Strafanzeige wegen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand, sowie einer Übernachtung im Polizeigewahrsam.

PM der KPB Kleve vom 20.01.2020

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizist bei Widerstand verletzt

Ein Polizeibeamter des 4. Reviers hat sich Sonntagmorgen bei einem Einsatz die Hand gebrochen. Zuvor waren die eingesetzten Polizisten von zwei Personen beleidigt und körperlich bedrängt worden.
Sonntagmorgen kam es zwischen 08:15 Uhr und 08:45 Uhr zu zwei Einsätzen an einem Veranstaltungsgebäude in der Iltisstraße. Beim ersten Einsatz teilte ein Anrufer über Notruf mit, dass dort etwa zehn Personen in eine Auseinandersetzung verwickelt sein sollen. Bei Eintreffen der Beamten des 4. Reviers konnten keine Personen angetroffen werden.
Kurz darauf teilte ein weiterer Anrufer mit, dass sich erneut Personen schlagen und mit Flaschen werfen würden. Die Polizisten trafen auf zwei 40 und 39 Jahre alte Personen, die sie beleidigten und körperlich angingen.
Bei der Festnahme des 40-Jährigen brach sich ein 33-jähriger Polizist die Hand und ist vorerst nicht mehr dienstfähig. Der Angreifer erlitt eine Platzwunde am Kopf und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Hier entnahm ein Polizeiarzt dem nach wie vor aggressiven Mann nach richterlicher Anordnung eine Blutprobe. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei ihm zuvor einen Wert von 1,90 Promille.
Nach erfolgter ärztlicher Behandlung kam er wieder auf freien Fuß.
Der 39-Jährige, bei dem ein freiwilliger Atemalkoholtest einen Wert von 1,09 Promille ergab, versuchte in die Festnahme seines Bekannten einzugreifen und leistete bei seiner eigenen Widerstand. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sollte er vom 4. Revier entlassen werden. Er weigerte sich zunächst und schrie herum. Erst nach Androhung von Folgemaßnahmen verließ er das Gebäude.
Auf beide kommen Verfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu. Der 39-Jährige wird sich zusätzlich wegen eines versuchten tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und versuchter Körperverletzung verantworten müssen.

PM der PD Kiel vom 20.01.2020

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Beleidigung von Polizeibeamten

Zwei Polizeibeamte der PI Neumarkt führten am 19.01.2020, um 04:28 Uhr, in der Ingolstädter Straße eine Laserkontrolle durch. Als sie die Fahrerin eines Pkw daraufhin einer Kontrolle unterzogen, kam ein 46-jähriger Mann hinzu und pöbelte die Beamten an. Der Mann wurde daraufhin gebeten, die Kontrollörtlichkeit zu verlassen. Kurze Zeit später kam er jedoch erneut auf die Beamten zu und beleidigte diese. Da er keinen Ausweis mit sich führte wurde er zur Dienststelle verbracht. Anzeige wurde erstattet.

PM der PI Neumarkt vom 20.01.2020

 

Lemgo (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Festnahme

Am Sonntagnachmittag entdeckten Einsatzkräfte auf Streife einen mit Haftbefehl gesuchten 45-Jährigen auf einem Fußweg an der B 66. Als die Polizeibeamtin und der Polizeibeamte ihm eröffneten, dass er aufgrund des Haftbefehls festgenommen werde, wurde der Mann aggressiv und wehrte sich heftig.
Zwei tatkräftige Passanten kamen den Einsatzkräften zur Hilfe. Gemeinsam fixierten sie den 45-Jährigen am Boden. Mit hinzugerufener polizeilicher Unterstützung konnte der Mann schließlich in einen Streifenwagen gesetzt und zur Justizvollzugsanstalt gebracht werden. Ein Polizeibeamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt.

PM der POL Lippe vom 20.01.2020

 

Würzburg (Bayern): Renitenter Reisender mit Handschellen abgeführt

Bereits am Samstagmorgen (18. Januar) musste ein aggressiver Reisender am Würzburger Hauptbahnhof mit Handschellen abgeführt werden, nachdem er Polizeibeamte angegriffen hatte. Zuvor war er mit einem ICE ohne erforderlichen Fahrschein von München aus Richtung Würzburg gefahren.
Ein gambischer Staatsangehöriger fuhr am Samstagmorgen mit einem ICE von München aus Richtung Würzburg. Da der Reisende ohne Ticket und Barmittel unterwegs war, musste er den Zug beim Halt am Würzburger Hauptbahnhof verlassen. Dieser Aufforderung kam er nur sehr zögerlich und uneinsichtig nach. Der 22-Jährige wehrte sich vehement gegen die polizeiliche Maßnahme und schlug schließlich auf dem Bahnsteig nach einem der Beamten. Die Polizisten mussten den Angreifer schließlich zu Boden bringen und Handschellen anlegen. Auf dem Weg zur Dienststelle versuchte der Reisende erneut einen Beamten mit einem Kopfstoß anzugreifen, was jedoch nicht gelang.
Auf der Dienststelle angekommen, beruhigte sich der Mann zusehends. Bei der Durchsuchung konnte eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt werden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 22-Jährige auf freien Fuß belassen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Widerstand, Körperverletzung, Drogenbesitz und Erschleichen von Leistungen aufgenommen.

PM der BPOLI Würzburg vom 20.01.2020

 

Baden-Baden, Oos (Baden-Württemberg): Zugeschlagen und Widerstand geleistet

Die Hintergründe eines tätlichen Angriffs in der Nacht auf Samstag vor der Festhalle in der Sinzheimer Straße sind bisweilen unklar. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 29 Jahre alter Mann kurz vor 3 Uhr einen 58-Jährigen mit mehreren Faustschlägen niedergestreckt haben. Erst durch das Eingreifen vor Ort befindlicher Einsatzkräfte des Rettungsdienstes hat der 29-Jährige von seinem Opfer abgelassen. Der mutmaßlich unter Alkoholeinfluss stehende Verletzte lehnte eine medizinische Behandlung ab.
Bei der Personalienfeststellung des mutmaßlichen Schlägers durch hinzugerufene Beamte des Polizeireviers Baden-Baden, des Polizeireviers Rastatt und der Polizeihundeführerstaffel, leistete der Endzwanziger Widerstand. Beim Verbringen zum Dienstwagen spuckte er in Richtung der Polizisten, sodass ihm eine Spuckmaske übergezogen wurde. Ferner trat der Delinquent gegen den Tankdeckel des Polizeifahrzeugs, wodurch dieser beschädigt wurde. Nach der Durchführung einer Blutentnahme musste der 29-Jährige die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. Am Morgen wurde der in Frankreich wohnhafte Mann nach Erhebung einer vierstelligen Kaution wieder entlassen. Gegen ihn wird wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 20.01.2020

 

Borken (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten verletzt

Mit Verletzungen endete für zwei Polizeibeamte am frühen Sonntagmorgen ein Einsatz in Borken. Dazu war es bei einem Einsatz gekommen, in dem es um eine häusliche Auseinandersetzung ging. Noch im Beisein der Beamten bedrohte ein 20 Jahre alter Borkener einen 40 Jahre alten Mann. Als die Polizisten dies unterbinden wollten, kam es zu einem Gerangel. Eine dabei verletzte Beamtin kam mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus, das sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnte; ihr leicht verletzter Kollege blieb dienstfähig. Hinzugekommene weitere Polizisten brachten den alkoholisierten 20-Jährigen zur Polizeiwache, wo er in Gewahrsam genommen wurde.

PM der KPB Borken vom 20.01.2020

 

Neuenkirchen/Dithm. (Schleswig-Holstein): Männer leisten Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend war es zu einem Polizeieinsatz in der Diskothek in Neuenkirchen gekommen. Da der Beschuldigte die Platzverweise ignorierte und Widerstand gegen die Heider Polizeibeamten leistete, landete er am Ende in der Gewahrsamszelle. Genauso erging es seinem Freund, der dem Beschuldigten zur Hilfe eilte und die Streifenpolizisten angriff.
Gegen 23.50 Uhr suchten die alarmierten Polizisten das Tanzlokal in der Wesselburener Straße auf. Vier Polizeibeamte befanden sich zwecks Anzeigenaufnahme vor der Lokalität. Der alkoholisierte 19-jährige Beschuldigte störte fortlaufend die polizeilichen Maßnahmen. Er ignorierte die mehrfachen Aufforderungen, die Örtlichkeit zu verlassen. Als der Beschuldigte dem Gewahrsam zugeführt werden sollte, griff er einen Ordnungshüter an und leistete anschließend erheblichen Widerstand. Währenddessen versuchte der alkoholisierte 16-jährige Freund dem Beschuldigten zu helfen, indem er die Einsatzkräfte angriff. Eine Polizeibeamtin zog den Angreifer von den Kollegen weg. Der 16-Jährige griff danach die Schutzfrau an, indem er ihr mit der Faust ins Gesicht schlug. Die Ordnungshüter überwältigten den Kontrahenten, der vehement Widerstand gegen sie leistete. Die Einsatzkräfte brachten die beiden Personen zur Dienststelle. – Die Atemalkoholteste bei den beiden Beschuldigten ergaben Werte von 2,31 Promille und 2,36 Promille, beide mussten sich einer Blutprobe unterziehen. Die Nacht verbrachten sie in den Gewahrsamszellen.
Die Polizeibeamtin erlitt durch den Angriff leichte Verletzungen, sie blieb aber dienstfähig.
Die Beschuldigten werden sich nun unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 20.01.2020

 

Altenburg (Thüringen): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Sachbeschädigung

Am 19.01.2020, gegen 02:10 Uhr beobachteten mehrere Zeugen, wie zwei männliche Personen die Schaufensterscheibe eines ehemaligen Geschäftes in der Dostojewskistraße/ Pauritzer Platz einschlugen und informierten die Polizei. Diese stellten die beiden Tatverdächtigen (24, 31 Jahre), welche in Begleitung einer Frau (28) waren, in der Folge Auf den Röhren fest. Im Rahmen der Identitätsfeststellung leistete der mit über 1,6 Promille alkoholisierte 24-Jährige Widerstand gegen die vor Ort befindlichen Polizeibeamten. Gegen die beiden Sachbeschädiger (24, 31) wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 20.01.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Mann wirft sich mit Polizisten durch Glasscheibe

Am Sonntag, um 17:45 Uhr, kam es zu einem Widerstand eines 34-Jährigen gegen eine Polizeimaßnahme. Als die Polizei einen Sachverhalt zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr aufnahm, kam der Tatverdächtige der Aufforderung sich auszuweisen, nicht nach. Da der alkoholisierte Mann den Polizisten bedrohlich nahe kam, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Der Mann sperrte sich und versuchte zu verhindern, dass ihn die Polizisten in den Streifenwagen brachten. Sein Widerstand fiel so heftig aus, dass er gemeinsam mit einem Polizeibeamten durch die Glasscheibe eines Imbisses fiel. Der Polizist und der Verdächtige verletzten sich dabei leicht. Ins Polizeigewahrsam kam der Mann nach richterlicher Anordnung bis zum nächsten Morgen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL hagen vom 20.01.2020

 

Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg): Ruhestörungen haben Polizeieinsätze zur Folge

Am Samstagabend gingen beim Polizeirevier Bietigheim-Bissingen mehrere Anrufe ein, da sich Anwohner der Parkanlagen über Lärm beklagten. Ein erster polizeilicher Einsatz gegen 22.30 Uhr im Zuge dessen verschiedene Gruppen in den Anlagen angetroffen, kontrolliert und zur Ruhe ermahnt wurden, führte jedoch nur kurzzeitig zur Verbesserung der Situation. Bereits etwa eine Stunde später mussten erneut mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Bietigheim-Bissingen sowie umliegender Polizeireviere und der Polizeihundestaffel des Polizeipräsidiums Ludwigsburg anrücken. Vom Bürgergarten her nahmen die Beamten lautes Gegröle wahr. Ein etwa 15-köpfige Gruppe stellte sich schnell als Urheber heraus. Ein 23-jähriger Mann aus dieser Gruppe reagierte sofort aggressiv den Polizisten gegenüber und schrie diese an. Er ließ sich im weiteren Verlauf auch nicht beruhigen und kam den Aufforderungen der Beamten nicht nach, sondern forderte einen Polizisten zum Kampf auf. Als er mehrfach nach der Hand des Polizisten, der den 23-Jährige auf Abstand halten wollte, schlug, wurde er schließlich zu Boden gebracht. Er schrie jedoch weiter herum und schlug seinen Kopf mehrfach gegen den Boden. Ein 20 Jahre alter Mann wollte sich nun mit dem 23-Jährigen solidarisieren und diesem zur Hilfe zu kommen. Zunächst wurde der 20-Jährige von Beamten festgehalten. Eine Polizeihündin kam ebenfalls zum Einsatz. Doch auch ihr Bellen hielt den 20-Jährigen nicht davon ab, den 23-Jährigen unterstützen zu wollen, so dass auch dieser zu Boden gebracht werden musste. Die beiden mutmaßlich alkoholisierten Männer sollten anschließend in die Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers gebracht werden. Der 23-Jährige musste jedoch aufgrund seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 20-Jährige musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung verbringen. Gegen einen dritten 19-Jährigen, der während des Polizeieinsatzes ebenfalls aufgrund seiner Aggressivität auffiel, wurde zunächst ein Platzverweis ausgesprochen. Gegen 03.50 Uhr alarmierte schließlich dessen Bruder die Polizei, da es zwischen ihm und dem 19-Jährigen an der Wohnanschrift zu einem Streit gekommen war. Hintergrund sei der Lärm gewesen, den der ebenfalls mutmaßlich alkoholisierte 19-Jährige zuhause gemacht hatte. Im Zuge der Streitigkeit bedrohte dieser seinen ein Jahr älteren Bruder.
Schlussendlich wurde auch der 19-Jährige in Gewahrsam genommen und musste in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Bietigheim-Bissigen bleiben.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.01.2020

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Zwei verletzte Einsatzkräfte nach Angriff mit Feuerlöscher

Eine 31-jährige Polizeimeisterin und ein 32-jähriger Polizeiobermeister wurden in der vergangenen Nacht bei einem Einsatz in Friedrichshain leicht verletzt. Gegen 23 Uhr alarmierten Zeugen die Berliner Feuerwehr und Polizei in die Rigaer Straße Ecke Liebigstraße, nachdem Unbekannte auf der Fahrbahn Weihnachtsbäume und Unrat angezündet hatten. Etwa 15 schwarz gekleidet Personen standen zu dem Zeitpunkt in unmittelbarer Nähe zum Feuer. Einsatzkräfte löschten den Brand, durch den keine Personen verletzt wurden. Knapp eine halbe Stunde später brannte erneut Müll sowie ein E-Scooter auf der Fahrbahn. Etwa zehn Personen standen erneut in der Nähe des Feuers, zogen sich jedoch in ein Haus in der Liebigstraße zurück. Als sich Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft der Eingangstür näherten, sprühte mindestens eine unbekannte Person Feuerlöschpulver einer Polizistin und einem Polizisten ins Gesicht. Beide Dienstkräfte erlitten Atemwegsreizungen, mussten zunächst jedoch nicht behandelt werden. Der Polizeiliche Staatsschutz der Polizei Berlin führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und Brandstiftung.

PM (0181) des PP Berlin vom 20.01.2020

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Einbrüche, Schlägereien, Randale


Ein Randalierer beschäftigte am späten Sonntagnachmittag die Polizei. Der alkoholisierte Mann belästigte in dem Geschäft an der Paulmannshöher Straße Kunden und Angestellte. Wie sich später herausstellte, hatte er eine Wodka-Flasche aus der Tankstelle mitgehen lassen. Während der Kontrolle versuchte der 22-Jährige plötzlich, wegzulaufen. Die Polizisten holten ihn ein und setzten ihn fest. Hiergegen wehrte sich der Verdächtige mit Tritten.
Beleidigungen weit unter der Gürtellinie folgten. Die Beamten nahmen ihn zur Ausnüchterung in Gewahrsam. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein. Alle Polizisten blieben unverletzt.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 20.01.2020

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Beziehungsstreitigkeit am Nordausgang – Bundespolizei ermittelt nach Unterschlagung und Widerstand

Gestern Nachmittag (19. Januar) eskalierte ein Beziehungsstreit am Nordausgang des Dortmunder Hauptbahnhofs. Ein mittlerweile getrenntes Pärchen geriet dabei in Streit. Ein 19-Jährige wehrte sich später gegen Bundespolizisten. In seiner Jackentasche wurde ein zugriffsbereites Messer gefunden.
Gegen 15 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei auf eine lautstarke Streitigkeit zwischen einer 18-Jährigen und einem 19-Jährigen aufmerksam. Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei den beiden Dortmundern um ein getrenntes Pärchen. In dem lautstarken Streit ging es um den Koffer, den der 19-Jährige mit sich führte und welcher der 18-Jährigen gehörte.
Diese wollte ihr Eigentum zurück. Der Dortmunder wollte diesen jedoch behalten.
Da er trotz Anwesenheit der Bundespolizisten nicht bereit war, den Koffer zurückzugeben, wurde er mit zur Wache genommen. Dagegen wehrte er sich und musste gegen seinen Widerstand zur Wache „geschoben“ werden.
Dort stellten Einsatzkräfte ein Einhandmesser in seiner Jackentasche sicher. Der Koffer wurde der 18-Jährigen ausgehändigt und gegen den Dortmunder wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung, Widerstands und Verstoßes gegen das Waffengesetzt eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 20.01.2020

 

Wismar (Mecklenburg-Vorpommern): Berauschter Radfahrer

Am 18. Januar, kurz nach Mitternacht, fiel einer Streifenwagenbesatzung des Polizeihauptreviers Wismar ein Radfahrer im Philosophenweg auf, der sich in Schlangenlinien fortbewegte. Die Beamten hielten den Mann an und unterzogen ihn einer Verkehrskontrolle. Der Aufforderung sich auszuweisen kam der 29-Jährige nicht nach und machte stattdessen offensichtlich falsche Angaben und verhielt sich aggressiv. Der ihm in der Folge angebotene Atemalkoholtest ergab 1,66 Promille. Darüber hinaus ergaben sich Anhaltspunkte auf einen ebenfalls vorangegangenen Cannabiskonsum. Die Polizisten ordneten eine Blutprobeentnahme an und baten den Radler zu diesem Zweck, in den Streifenwagen einzusteigen. Daraufhin warf der Mann sein Smartphone in Richtung des Kopfes eines Polizisten und stieg derartig aggressiv in den Streifenwagen ein, dass die Tür des Fahrzeuges leicht beschädigt wurde. In der weiteren Folge des Geschehens beleidigte und bedrohte er die Polizisten verbal. Dazu stieß er auf und blies den Beamten seinen Atem aus kurzer Distanz ins Gesicht. In der Dienststelle angekommen, führte ein Arzt die Blutprobenentnahme durch und die Polizeibeamten stellten die Personalien des Mannes fest. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung, Körperverletzung und Beleidigung.

PM der PI Wismar vom 20.01.2020

 

Preußisch Oldendorf (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schlagen auf Lkw-Fahrer ein

Am Freitagmorgen (17.01.2020) griffen zwei augenscheinlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss stehende Männer scheinbar grundlos einem in seinem Lkw sitzenden 29-Jährigen an und traktierten ihn mit Schlägen und Tritten. Bei der späteren Ingewahrsamnahme durch die Polizei leistete einer der Angreifer Widerstand.
Die 18- und 20-Jahre alten Personen aus Preußisch Oldendorf fielen zunächst auf, als sie auf einem Firmengelände an der Schillerstraße randalierten. Sie begaben sich dann zu einem vor dem Firmengebäude abgestellten Lkw. Offenbar ohne ersichtlichen Grund riss der 20-Jährge die Tür der Fahrerkabine auf und schlug auf den im Lkw sitzenden 29-jährigen Fahrzeugführer ein. Anschließend wurde der Fahrer aus der Kabine auf die Straße gezogen und dort weiter mit Schlägen traktiert. Zwei in der Nähe befindliche Zeugen kamen dem Opfer zur Hilfe und wurden ebenfalls von den jungen Männern angegriffen und getreten.
Nach kurzer fußläufiger Flucht, bei der sie auch eine Scheibe einer Firma einschlugen, konnten sie von hinzugerufenen Polizeibeamten und einem Zeugen an den dortigen Bahngleisen gestellt werden. Während sich der 18-Jährige ruhig verhielt, leistete der 20-Jährige Widerstand, indem er nach den Beamten trat und diese beleidigte. Die Randalierer erwarten nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Minden-Lübbecke vom 20.01.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Wochenende der fliegenden Fäuste

Irgendetwas lag am Wochenende wohl in der Heilbronner Luft, was einige Zeitgenossen aggressiv werden ließ. Es begann schon am Freitagabend, als gegen 20.30 Uhr zeitgleich in der Innenstadt und in Böckingen je eine größere Schlägerei gemeldet wurde. In der Lammgasse schlugen rund zehn Männer aufeinander ein. Nachdem sich die Auseinandersetzung bis in die Sülmerstraße verlagerte, traf die Polizei dort ein. Die Kontrahenten flüchteten, nur zwei konnten noch angetroffen werden. Während der Befragung kamen andere Beteiligte zurück und es ging wieder los, weshalb weitere Polizeikräfte hinzugezogen wurden, bis Ruhe eintrat. Um was es ging, ist immer noch unklar. In Böckingen schlugen zwei Unbekannte in der Ludwigsburger Straße auf einen Mann ein, der dadurch Verletzungen erlitt. Auch hier konnte die Ursache nicht ermittelt werden. Am frühen Samstagmorgen wurde eine randalierende Person im Heilbronner Klinikum gemeldet. Die 16-Jährige, die unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, zertrümmerte ein Fenster und wurde in eine psychiatrische Klinik gebracht. Am Abend sahen fünf Obdachlose im Wertwiesenpark, wie ein 28-Jähriger seine Freundin im Laufe eines Streits in ein Gebüsch stieß, und gingen deshalb auf den Mann los. Sie schlugen ihn zu Boden, eine 28-Jährige trat ihm dann noch ins Gesicht. Am Sonntag ging es schon morgens um 3.30 Uhr los, als zwei Gruppen vor einer Diskothek in der Gottlieb-Daimler-Straße aufeinander einprügelten und es mehrere leicht Verletzte gab. Ein 20-Jähriger gab auch keine Ruhe, als die Polizei eintraf. Er bedrohte und beleidigte die Beamten, weshalb er seine Freiheit mit einer Zelle tauschen musste. Um was es in einer zeitgleich stattfindenden Auseinandersetzung im Eingangsbereich des Shoppinghauses ging, bei der ein 32-Jähriger im Gesicht verletzt wurde, ist völlig unklar. Ebenfalls fast zeitgleich verwüsteten zwei Männer den Verkaufsraum einer Tankstelle in der Wilhelm-Leuschner-Straße in Böckingen. Die Täter sind namentlich bekannt. Gegen wen sich der Zorn des Duos richtete, weiß derzeit noch niemand. Ein Höhepunkt war dann sicherlich eine Auseinandersetzung zwischen Eishockeyfans am späten Sonntagnachmittag. Eine größere Gruppe von durch Heilbronn ziehenden Ultra-Fans der Gäste aus Bietigheim sahen Heilbronner Falken-Fans in einer Gaststätte. Die Bietigheimer nahmen Stühle der Außenbewirtschaftung, um mit diesen auf ihre Kontrahenten los zu gehen. Dabei ging ein Fenster des Lokals zu Bruch. Die alarmierte Polizei, die mit starken Kräften anrückte, konnte 47 Bietigheimer Fans festsetzen, zum Bahnhof bringen und mit Hilfe der Bundespolizei in einen Zug nach Hause setzen, so dass Ruhe einkehrte. Nach dem Spiel musste noch ein Fan der Falken in Gewahrsam genommen werden. Der alkoholisierte Mann fing auf dem Bahnhofsvorplatz Streit mit Gästefans an. Dann trat er gegen die eintreffenden Polizeibeamten. Betroffene Bietigheimer Fans griffen den 28-Jährigen dann trotz der anwesenden Polizei noch an, weshalb die Ordnungshüter Pfefferspray einsetzen mussten.

PM des PP Heilbronn vom 20.01.2020

 

Altena (Nordrhein-Westfalen): Einbruch, Fehlalarme, Angriff auf Polizeibeamte

Aus einer Wohnung Am Tiergarten wurden zwei Fernseher samt Soundbars gestohlen. Auf unbekannte Weise haben sich ungebetene Besucher zwischen Donnerstagmittag und Freitagabend Zugang zu der Wohnung verschafft.
Zweimal löste eine Bewohnerin des Kohlberghauses am Sonntag den Feueralarm der Einrichtung aus. Beim zweiten Male hatte sie die Glasscheibe eines Brandmelders eingedrückt. Die Polizei schrieb eine Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufen und Sachbeschädigung.
Die Polizei wurde am Samstag kurz nach 0 Uhr zu Hilfe gerufen in ein Haus an der Drescheider Straße. Eine Frau begrüßte die Polizeibeamten mit der Information, dass ihr Lebensgefährte die Wohnung zerlege. Als die Polizei eintraf, ging der sofort auf die Beamten los. Die Polizisten überwältigten den Mann, der erhebliche Gegenwehr leistete. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der alkoholisierte 53-Jährige in den Polizeigewahrsam gebracht, wo er den Rest der Nacht verbrachte. Die Polizei leitete ein Verfahren ein wegen eines tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 20.01.2020

 

Nürnberg (Bayern): Frau leistet Widerstand – Beamtin dienstunfähig

Weil ihr Anliegen nicht erfüllt werden konnte, rastete eine Frau am Freitagnachmittag (17.01.2020) völlig aus und verletzte eine Beamtin. Sie wurde festgenommen.
Gegen 15:00 Uhr erschien eine 18-jährige Frau in der Wache der PI Nürnberg-Mitte und bat um Hilfe in einer ausländerrechtlichen Angelegenheit. Die Beamten teilten der Frau mit, dass ihr Anliegen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Polizei fällt, sie sich bitte an die zuständige Ausländerbehörde wenden solle.
Hiermit war die 18-Jährige augenscheinlich nicht zufrieden. Sie wurde verbal aggressiv, woraufhin ihr durch die Beamtin ein Platzverweis erteilt wurde.
Daraufhin griff die Frau die Polizistin körperlich an. Sie versuchte sie zu beißen und schlug mit ihrem Handy, welches sie in der Hand hielt, mehrfach auf den Kopf der Kollegin ein.
Erst durch das Eingreifen weiterer Beamter konnte die Beschuldigte zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Die Polizistin erlitt durch die Schläge eine Platzwunde im Gesicht und ist derzeit nicht dienstfähig.
Die junge Frau räumte ein, vor der Tat Drogen konsumiert zu haben. Daher wurde in der Dienststelle eine Blutentnahme durchgeführt. Im Anschluss an die Sachbearbeitung wurde sie entlassen.
Im Rahmen der Sachbearbeitung wurde weiterhin festgestellt, dass die Frau eine Jacke trug, an der sich eine Diebstahlssicherung befand. Die Jacke konnte einem Ladendiebstahl in einem Geschäft am Ludwigsplatz zugeordnet werden und wurde sichergestellt.
Die 18-Jährige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Ladendiebstahls verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 20.01.2020

 

Leer (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Zu einer Widerstandshandlung, begangen durch zwei Männer aus Leer, kam es am gestrigen, frühen Morgen gegen 04:30 Uhr in der Straße „An den Gärten“ in Höhe eines dortigen Tennisvereines. Durch den Vorfall wurde ein Beamter leicht verletzt. Unmittelbar zuvor waren die eingesetzten Beamten zu einer Körperverletzung in einer Diskothek im Windelkampsweg gerufen worden. Ein Mitarbeiter der Diskothek wies die Beamten bei deren Eintreffen darauf hin, dass der mutmaßliche Täter der Körperverletzung fußläufig zusammen mit zwei männlichen Personen in Richtung der Straße „An den Gärten“ geflüchtet sei. Die Beamten konnten die Personengruppe noch in der Straße antreffen. Die beiden Männer aus Leer versperrten dem Funkstreifenwagen den Weg und ermöglichten einer weiteren männlichen Person somit die Flucht vor den Beamten. Nachdem Unterstützungskräfte zum Einsatzort hinzugezogen wurden, wurden die beiden Männer angehalten und kontrolliert. Bei der Überprüfung weigerten sich die beiden Männer gegen die polizeilichen Maßnahmen. Sie hakten sich ineinander und äußerten gegenüber den Beamten, dass sie keine Maßnahmen dulden werden. Die Beamten trennten die Männer daraufhin. Dabei setzten sie sich vehement zur Wehr und schlugen in Richtung der eingesetzten Beamten. Hierdurch wurde einer der Beamten leicht im Gesicht verletzt. Nachdem die Männer zu Boden gebracht worden waren und fixiert wurden, wurden sie zur Dienststelle verbracht. Die beiden Männer, im Alter von 37 und 19 Jahren, wurden nach den durchgeführten Maßnahmen auf der Dienststelle wieder entlassen. Gegen beide Personen wird nun ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 20.01.2020

 

Münster (Nordrhein-Westfalen): Uneinsichtiger E-Scooter-Fahrer von Fahrradpolizisten gestoppt

Einen ausgesprochen uneinsichtigen E-Scooter-Fahrer hat ein Fahrradpolizist heute (20.01., 11.30 Uhr) im Bereich Sonnenstraße gestoppt. Der 18-jährige Fahrer war bei „Rot“ über die Ampel im Kreuzungsbereich Promenade/ Hörster Straße gefahren. Dabei hatte er den, auf der Hörster Straße befindenden, Fahrradpolizisten zu einer Vollbremsung gezwungen.
Der E-Scooter-Fahrer fuhr dann weiter, obwohl der Beamte ihn lauthals aufforderte, anzuhalten. Später stellte sich heraus, dass er auch akustisch nichts wahrnehmen konnte, weil er über beide Kopfhörer laut Musik hörte. Im Anschluss fuhr der 18-Jährige dann noch verkehrt herum in die Sonnenstraße ein.
Der sportliche Beamte schaffte es dann doch noch, den jungen Mann einzuholen und anzuhalten.
Der erste Kommentar des jungen Scooter-Fahrers nach Entfernen der Ohrstöpsel:
„Ey Alter, chill mal! Du kannst mir sowieso nichts!“ In der Tat wollte der Beamte ihm nichts, außer seine Personalien aufnehmen, um ihm eine umfangreiche Anzeige zu schreiben, die einen dreistelligen Eurobetrag und zwei Punkte in Flensburg nach sich ziehen können.

PM der POL Münster vom 20.01.2020

 

Haßfurt (Bayern): Bedrohung mit Schere – Polizeibeamte überwältigen 26-Jährigen – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Polizeibeamten der Haßfurter Inspektion ist es bei einem Einsatz am vergangenen Mittwoch gelungen, einen offensichtlich psychisch belasteten 26-Jährigen in Gewahrsam zu nehmen. Der Tatverdächtige hatte in seiner Wohnung eine Frau mit einer Schere bedroht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg befindet sich der 26-Jährige in einer Justizvollzugsanstalt.
Gegen 10.30 Uhr erreichte die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken der Notruf, dass ein 26-Jähriger Familienmitglieder in der gemeinsamen Wohnung mit einem Messer bedrohe. Unverzüglich machten sich Streifen der Haßfurter Polizei und umliegender Dienststellen auf den Weg zum Einsatzort. In der Wohnung selbst brachte der 26-Jährige eine Frau, die als Gast bei der Familie war, in seine Gewalt und drohte, sie mit einer Schere zu verletzen und sie umzubringen. Noch vor Eintreffen des Spezialeinsatzkommandos gelang es den Ordnungshütern in einem günstigen Moment den 26-Jährigen zu überwältigen, so dass sein Opfer zumindest körperlich unverletzt blieb.
Der offensichtlich psychisch belastete Tatverdächtige wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in einer Haftzelle. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Schweinfurt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg erfolgte am Donnerstag die Vorführung des Mannes beim Ermittlungsrichter. Dieser ordnete u.a. wegen des dringenden Tatverdachts der Geiselnahme die Untersuchungshaft gegen den 26-Jährigen an.

PM des PP Unterfranken vom 20.01.2020

 

Leichlingen/Wermelskirchen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamte beleidigt und bedroht

Junge Männer haben am Samstagabend (18.01.) und am frühen Sonntagmorgen Polizeibeamte beleidigt und bedroht.
In der Nacht zu Sonntag wurde die Polizei zu einer Ruhestörung auf der Opladener Straße in Leichlingen gerufen. Als die Beamten kurz nach 01:00 Uhr an dem Haus eintrafen, war bereits im Treppenhaus laute Musik zu hören. Nach Klingeln öffnete der Wohnungsinhaber und ließ auf Ansprache sofort die Musik ausmachen.
Während der Personalienfeststellung kam ein 18-jähriger Leverkusener das Treppenhaus hinauf und begann, die polizeilichen Maßnahmen zu stören. Nach einem Platzverweis ging er in Richtung der Wohnung der ursprünglichen Ruhestörung.
Dabei beleidigte er die Beamten als „Spastis“. Der 25-jährige Wohnungsinhaber forderte ihn „als Gast im Hause“ sofort auf, sich zu benehmen. Dem kam der 18-Jährige dann auch nach. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.
Bereits am Samstagabend eskalierte ein Einsatz auf der Burger Straße in Wermelskirchen. Kurz vor 20:00 Uhr bat ein Familienvater die Polizei um Hilfe.
Ein 27-jähriger Mann aus Mosbach (PLZ 74821), der Ex-Freund der Tochter, randalierte im Treppenhaus und wollte das Mehrfamilienhaus nicht wieder verlassen.
Die eingesetzten Beamten*innen begleiteten den Störer vor das Haus. Dabei fielen Worte wie „ich ficke dein Leben“ oder mit Fingerzeig auf die Dienstwaffe „ich bringe dich um“. Einen Platzverweis für den Bereich Burger Straße missachtete der 27-Jährige. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme des stark Alkoholisierten fielen weitere Beleidigungen, u.a. „Schlampe, Hurensohn und Bastard“.
Der Mosbacher konnte sich über Nacht in einer Zelle abkühlen. Gegen ihn wird nun wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Bedrohung ermittelt. Zusätzlich wurde noch eine Strafanzeige wegen Körperverletzung vorgelegt, da er in der jüngeren Vergangenheit seine damalige Freundin wiederholt verprügelt haben soll.

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 20.01.2020

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Widerstand bei Kontrolle – Mann mit U-Haftbefehl gesucht

Ein 22-Jähriger versuchte sich eine Kontrolle der Bundespolizei zu entziehen und leistete Widerstand. Gegen Ihn lag unter anderem ein Untersuchungshaftbefehl vor. Am Sonntagnachmittag kontrollierten Kräfte der Bundespolizei am Hauptbahnhof in Freiburg. Ein 22-Jähriger verweigerte hierbei die Herausgabe eines Ausweisdokumentes und wollte sich von der Kontrollörtlichkeit entfernen. In der Folge versuchte er sich loszureißen und sperrte sich wiederholt gegen die Maßnahmen, so dass er mit Handschellen gefesselt werden musste. Die Überprüfung des deutschen Staatsangehörigen ergab einen Untersuchungshaftbefehl wegen Betrug, zwei Vollstreckungshaftbefehle wegen Diebstahl und eine Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahl. Der 22-Jährige wurde durch die Bundespolizei festgenommen. Bei der Haftprüfung am heutigen Montag wurde die Einlieferung des Mannes in eine Justizvollzugsanstalt angeordnet.
Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hat die Bundespolizei ein Strafverfahren gegen den 22-Jährigen eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 20.01.2020

 

Böblingen (Baden-Württemberg): Streit mit Freundin endet auf dem Polizeirevier

Am Sonntag gegen 5:25 Uhr führte ein Streit mit seiner Freundin in Böblingen in der Pestalozzistraße dazu, dass ein 28-Jähriger auf das Polizeirevier gebracht wurde. Zunächst meldeten Anrufer, dass sich ein Pärchen gerade heftig streiten würde und der Mann die Frau geschlagen habe. Diese sei dadurch hingefallen. Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes konnte das Pärchen in einem Hof einer Schule in der Nähe festgestellt werden. Als die Beamten die 32-Jährige und den 28-Jährigen ansprachen und in der Folge kontrollieren wollten, folgte der Mann den Anweisungen der Beamten nicht und gebärdete sich immer aggressiver. Als er letztlich die Hand gegen die Beamten erheben wollte, wurde er überwältigt und auf das Polizeirevier nach Böblingen gebracht. Er muss nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.01.2020

 

A10 Richtung Frankfurt/O., Raststätte Michendorf-Süd (Brandenburg): Polizeibeamte angegriffen

Mehrere Personen meldeten der Autobahnpolizei eine verbale Auseinandersetzung, die sie offenbar auf dem Parkplatz der Raststätte mit Insassen eines anderen Fahrzeuges hätten. Dabei soll es zu wechselseitigen Beleidigungen gekommen sein. Als Polizisten die Tatverdächtigen befragen wollten, waren diese sehr aufgebracht und weigerten den Anweisungen der Polizisten (u.a. sich auszuweisen) nachkommen. Einer der Tatverdächtigen (24) wurde aggressiv, schrie die Beamten an und fuchtelte so mit seinen Armen vor ihnen herum, sodass diese sich bedroht fühlten. Daraufhin wurde der 24-jährige Mann zu Boden gebracht und ihm wurden Handfesseln angelegt. Danach beruhigte sich die Situation. Es wurden Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wechselseitige Anzeigen wegen Beleidigung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 20.01.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Junger Dürener beißt und bespuckt Polizisten

Ein stark alkoholisierter Dürener ist am Sonntag (19. Januar) zweimal im Abstand weniger Stunden nach Attacken gegen Polizisten in einer Gewahrsamszelle gelandet. Nachdem er in der Nacht nach einer Auseinandersetzung mit Sicherheitspersonal eines Clubs auf dem Hohenzollernring einem Polizisten in die Hand gebissen hatte, spuckte er bei seiner späteren Entlassung einem anderen Polizisten ins Gesicht. Ein Richter ordnete daraufhin die Verlängerung der Ausnüchterungszeit an. Ob der 20-Jährige zudem unter Drogeneinfluss stand, wird die Blutprobe zeigen. In seinen Taschen fanden die Beamten Substanzen, bei denen es sich um Drogen handeln dürfte.
Der Ausflug des jungen Mannes nach Köln wurde mit dem ersten Einsatz um 1.20 Uhr aktenkundig. Sicherheitskräfte des Clubs riefen die Polizei der Innenstadtwache wegen eines Zahlstreits mit dem jungen Gast. Polizisten fanden bei der Suche nach der fehlenden Verzehrkarte verdächtige Substanzen in seinem Portmonee, nahmen eine Anzeige auf und erteilten dem 20-Jährigen einen Platzverweis.
Die Ruhe hielt aber nicht lange an. Er kehrte um 1.50 Uhr zurück, randalierte und biss dem gleichen Polizisten, der ihn zuvor weggeschickt hatte, beim erneuten Einsatz in die Hand. Dank des Handschuhs blieb der Beamte unverletzt.
Für den jungen Mann endete die anschließende Auseinandersetzung mit den Polizisten mit der ambulanten Versorgung einer Platzwunde im Krankenhaus. Von dort ging es weiter ins Polizeipräsidium, von wo aus er nach einer Spuck-Attacke, später als ursprünglich geplant, wieder die Heimreise antrat.

PM des PP Köln vom 20.01.2020

 

Kapfenberg (Steiermark): Familienstreit eskaliert: Mann festgenommen

Polizisten nahmen Freitagabend, 17. Jänner 2020, einen 57-Jährigen fest. Er steht im Verdacht, Familienangehörige mehrfach attackiert und mit dem Umbringen bedroht zu haben. Zudem widersetzte er sich der Amtshandlung und beschimpfte die einschreitenden Polizisten.
Kurz vor 19.00 Uhr wurden Polzisten zu einem Zweifamilienhaus gerufen, nachdem der 57-Jährige aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag seine Frau und die Stieftochter attackiert und bedroht hatte. Die Frau hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Sicherheit gebracht. Der 57-Jährige befand sich, gemeinsam mit drei Enkelkindern, im Haus. Noch während der Erstbefragung der Frau kam die Stieftochter aus dem Haus. Auch sie wurde vom 57-Jährigen attackiert, als sie ihrer Mutter zu Hilfe kam und konnte in der Folge die Flucht ergreifen. Beide Frauen wurde umgehend in Sicherheit gebracht und vom Roten Kreuz medizinisch erstversorgt bzw. zum Teil im LKH Hochsteiermark behandelt.
Der alkoholisierte 57-Jährige schrie in der Folge lautstark aus einem Fenster des ersten Stockes und beschimpfte die Polizisten. Nachdem sich drei minderjährige Kinder im Haus des 57-Jährigen befanden und der Verdacht auf vorhandene Waffen bestand, betraten Polizisten in der Folge das Haus. Dabei brachten sie die Kinder der Stieftochter in Sicherheit und nahmen den 57-Jährigen schließlich fest.
Bei der Tatortarbeit stellten Beamten schließlich mehrere Schuss- und Stichwaffen (darunter auch Gewehre, Pistolen, verschiedene Messer sowie Munition) im Haus sicher. Diese werden in der Folge kriminaltechnisch untersucht. Gegen den 57-Jährigen, er besitzt kein waffenrechtliches Dokument, wurde ein vorläufiges Waffenverbot sowie Betretungs- und Annäherungsverbote ausgesprochen. Er zeigte sich bislang lediglich zum Teil geständig und wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

PA der LPD Steiermark vom 20.01.2020

 

Egg an der Günz (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte | 23-jährige Frau in Gewahrsam genommen

In den Mittagsstunden des vergangenen Sonntags ging bei der PI Memmingen die Mitteilung ein, dass in Egg an der Günz eine Person auf der Straße herumschreien würde. Weiterhin würde sie auch immer wieder auf vorbeifahrende Pkws zuspringen. Die Person konnte dann durch eine Streifenbesatzung an der vorher genannten Örtlichkeit angetroffen werden. Als die Beamten die Frau ansprachen, rannte diese davon, konnte aber kurze Zeit später wieder eingefangen werden. Weil die Frau sehr aggressiv reagierte und auch mit den Füßen nach dem Beamten schlug, musste sie zu Boden gebracht und gefesselt werden. Wegen ihres offensichtlichen psychischen Ausnahmezustands wurde die Frau dann in ein Klinikum verbracht. Im Fahrzeug wurde sie erneut aggressiv und trat mit den Füßen in Richtung der neben ihr sitzenden Polizeibeamtin. Bei der Fesselung wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt, waren aber weiterhin dienstfähig. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen eines Vergehens des tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PP Schwaben Süd/West vom 20.01.2020

 

Wien: Verletzter Polizist nach Widerstand

Vorfallszeit: 19.01.2020, 16.25 Uhr / Vorfallsort: 1., Babenbergerstraße
Sachverhalt: In einem Geschäft in der Babenbergerstraße wurde am 19. Jänner 2020 ein 29-jähriger Ladendieb (rumänischer Staatsangehöriger) angehalten. Im Zuge der Überstellung zur polizeilichen Vernehmung versuchte der Mann zu flüchten, trat und schlug mehrfach gegen die amtshandelnden Kräfte und verletzte dabei einen Polizisten im Kniebereich. Der Beamte musste nach einer amtsärztlichen Untersuchung vom Dienst abtreten, der Beschuldigte wurde festgenommen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 20.01.2020, 09:21 Uhr