– Am frühen Sonntagmorgen (05.12.2021) gerieten in Nürnberg zwei Männer in Streit. Beide verletzten sich wohl gegenseitig mit Messern.

Aus noch nicht geklärter Ursache gerieten gegen 04:15 Uhr zwei Männer im Alter von 18 und 35 Jahren in der Rothenburger Straße / Ecke Schreyerstraße in Streit.

Die zunächst verbale Streitigkeit mündete in eine handfeste körperliche Auseinandersetzung.

Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West konnte zunächst nur der 18-Jährige vor Ort angetroffen werden.

Dieser wies eine leichte Stichverletzung im Oberkörper auf, welche noch vor Ort medizinisch versorgt werden konnte. Im Verlauf der medizinischen Versorgung trat der 18-Jährige einem Arzt gegen das Schienbein und beleidigte zudem die anwesenden Polizeibeamten. Zudem bedrohte er die Beamten, sodass er letztendlich unter Gegenwehr gefesselt werden musste.

Im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen gelang es kurze Zeit darauf den 35-jährigen Kontrahenten anzutreffen und vorläufig festzunehmen. Auch bei dem 35-Jährigen konnte eine oberflächliche Stichverletzung im Bereich des Oberkörpers festgestellt werden.

Die Polizeiinspektion Nürnberg-West ermittelt nun gegen beide Männer unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Zudem muss sich der 18-Jährige unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 05.12.2021

Am Samstagabend (04.12.2021) kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung eines Pärchens im Nürnberger Norden. Ein 36-jähriger Mann musste in Gewahrsam genommen werden, nachdem er Polizeibeamte angriff.

Gegen 20:45 Uhr teilten Passanten der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Mittelfranken mit, dass sich im Bereich der Erlanger Straße ein Pärchen lautstark streiten solle. Zudem soll es auch schon zu körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Pärchen gekommen sein.

Beim Eintreffen der alarmierten Streifenbesatzung der Grenzpolizeiinspektion Nürnberg-Flughafen waren eine 29-jährige Frau und ihr 36-jähriger Freund zugegen, welche heftig miteinander stritten. Als die Beamten das Paar ansprach, reagierten beide sofort höchst aggressiv gegenüber den Polizeibeamten und beleidigten diese mit allerhand Kraftausdrücken.

Als der 36-Jährige auf die Beamten losging, mussten diese ihn zu Boden bringen.

Aufgrund der Gegenwehr gelang es dem Mann sich aus den griffen zu lösen.

Anschließend rannte er über die Erlanger Straße. Hierbei konnte ein unbekannter Fahrer eines Pkw nur mit einer Vollbremsung eine Kollission mit dem 36-Jährigen verhindern.

Die Beamten holten den Mann kurz daraufhin auf den Gleisen der Straßenbahn ein und nahmen ihn unter heftigen Gegenwehr vorläufig fest. Da der 36-Jährige mehrfach Drohungen gegen die eingesetzten Beamten äußerte, wurde er nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft bis zum Sonntagmorgen in Gewahrsam genommen.

Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Der 36-Jährige erlitt im Verlauf der Festnahme leichte Verletzungen.

PM des PP Mittelfranken vom 05.12.2021

In der Nacht von Freitag auf Samstag mussten die Beamten von der Polizei Bingen zu einer gemeldeten Ruhestörung ausrücken. Anwohner hatten sich über laute Musik aus einer Erdgeschoßwohnung beschwert. Als die Polizisten mit dem Verantwortlichen Kontakt aufnehmen wollten, zeigte dieser sofort aggressive Verhaltensweisen. Er brüllte die Beamten an, beleidigte sie und schlug einem Polizisten ins Gesicht. Im weiteren Verlauf versuchte der Vater des Beschuldigten noch beruhigend auf seinen Sohn einzuwirken. Dies gelang jedoch nicht. Als der 35-jährige schließlich mit beschwerten Handschuhen wiederum die Polizeibeamten angreifen will, wird er von den Einsatzkräften zu Boden gebracht, gefesselt und dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt. Der Polizeibeamte erlitt infolge des Angriff Prellungen im Gesicht.

PM der PI Bingen vom 04.12.2021

Am Donnerstag, den 2. Dezember 2021 teilte die Mitarbeiterin eines Geschäftes im Hallenser Hauptbahnhof einer Streife der Bundespolizei gegen 18:00 Uhr mit, dass sich in ihrem Geschäft schon seit Längerem eine Kundin aufhält, die sich sehr auffällig benimmt. Bei Erkennen der Bundespolizisten begab diese sich rasch zur Kasse und bezahlte ihre Waren. Die eingesetzten Beamten stellten die Personalien der Frau nach Verlassen des Geschäftes fest. Der Abgleich der personenbezogenen Daten mit dem polizeilichen Informationssystem ergab, dass die Deutsche bereits wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz bekannt ist. Auf die Frage, ob sie unerlaubte Substanzen mit sich führte, reagierte die 38-Jährige sofort aggressiv, schlug um sich und versuchte mehrfach die Beamten, darunter eine 20-jährige Auszubildende, mit Fußtritten zu treffen. Die Frau musste zur Verbringung in die Dienststelle der Bundespolizei gefesselt und durch die Beamten unter heftiger Gegenwehr in die Diensträume getragen werden. Bei der sich anschließenden Durchsuchung der Frau und ihrer mitgeführten Sachen wurden in der Geldbörse circa 1,6 Gramm vermutlich Crystal Meth fest- und sichergestellt. Nachdem sich die 38-Jährige beruhigt hatte, konnte sie die Dienststelle wieder verlassen. Allerdings muss sie mit Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln, Körperverletzung, tätlichem Angriff auf – und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 03.12.2021

Gestern Nachmittag (02.12.2021) leistete ein 26-Jähriger in der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte heftigen Widerstand. Zwei Beamte wurden leicht verletzt.

Gegen 15:30 Uhr war der 26-Jährige zu einer Sachbehandlung in der Dienststelle.

Dort störte er dann ständig die Arbeit der anwesenden Beamten und widersetzte sich allen Anweisungen sitzen zu bleiben und sich ruhig zu verhalten. Als ihm nach allen erfolglosen Versuchen schließlich angedroht wurde ihm Handfesseln anzulegen, begann er heftigen Widerstand zu leisten und die Beamten massiv zu beleidigen.

Er versuchte sich ständig gewaltsam zu befreien und trat mit den Füßen um sich.

Bei der Verbringung in einen Haftraum wehrte er sich weiter massiv, wobei sich zwei Beamte leicht verletzten, aber weiter dienstfähig blieben.

Der renitente 26-Jährige blieb weiterhin für alles Zureden unzugänglich, verweigerte alle Maßnahmen und wird nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung, Beleidigung, tätlichen Angriffs auf und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Mittelfranken vom 03.12.2021

Mit drastischen Äußerungen die sein Aussehen und seine vermeintliche Herkunft zum Ziel hatten, wurde ein 61-jähriger Mainzer gestern Nachmittag erheblich beleidigt. Der Vorfall ereignete sich gegen 16:40 Uhr auf dem Wintermarkt am Schillerplatz und wurde von vielen Menschen beobachtet.

Eine Fußstreife der Polizei, welche sich gerade dort befand, schritt sofort ein und unterband weitere Äußerungen des 55-jährigen Täters. Dieser verhielt sich auch gegenüber der Polizei aggressiv und unkooperativ. Nach der Feststellung seiner Identität erhielt er einen Platzverweis.

Gegen ihn wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet.

Verstöße gegen diesen Paragrafen können mit Freiheitsstrafe zwischen 3 Monaten und fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

PM des PP Mainz vom 03.12.2021

Am Mittwoch, den 1. Dezember 2021 wies ein Bürger eine Streife der Bundespolizei im Hauptbahnhof Halle gegen 12:00 Uhr auf einen aggressiven Mann in einem ortsansässigen Geschäft hin, der zuvor gestohlen hatte und sich weigerte einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Die eingesetzten Beamten trafen den Deutschen noch im besagten Geschäft an und kontrollierten ihn. Auf die Frage nach seinen Personalien machte er falsche Angaben zu seinem Alter, die augenscheinlich nicht zu seinem Erscheinungsbild passten. Daraufhin wurde er zur Feststellung der Identität zur Dienststelle der Bundespolizei mitgenommen. Gegen die Mitnahme widersetzte und sperrte sich der Mann massiv, verhielt sich unkooperativ und beleidigte die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten. Bei der sich anschließenden Durchsuchung konnte seine Identität und sein wahres Alter mittels eines aufgefundenen Ausweispapiers zweifelsfrei festgestellt werden. Außerdem stellten die Beamten das vermeintliche Diebesgut, diverse Kosmetikartikel, fest und sicher. Eine Abfrage der Personaldaten im polizeilichen Fahndungssystem ergab, dass der 49-Jährige schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten war. Auch auf der Dienststelle zeigte er sich aggressiv und trat mehrfach gegen eine Tür. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen Diebstahls, Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem erhielt er Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen der falschen Angaben zu seiner Person sowie eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nachdem sich der 49-Jährige beruhigt hatte, sprachen die Bundespolizisten den Mann einen Platzverweis für den Hauptbahnhof Halle aus. Diesen kam er nach.

PM der BPOLI Magdeburg vom 02.12.2021

Am Vormittag des gestrigen Tages wurde die Polizei Linz um Hilfe ersucht. Ein 61 jähriger Mann weigerte sich in einem Einkaufsmarkt in Unkel, eine Maske zu tragen. Er zeigte sich sehr aggressiv und uneinsichtig. Eine Bescheinigung zur Maskenbefreiung konnte er nicht vorzeigen. Erst der eintreffenden Polizei gelang es, den Mann zum Verlassen des Gebäudes zu bringen.

Neben einem erteilten Hausverbot erwartet ihn nun ein Ermittlungsverfahren.

PM der PD Linz/R. vom 02.12.2021

Eine Streife hat am Mittwochvormittag (1. Dezember, gegen 11:30 Uhr) einen betrunkenen Randalierer festgenommen. Der Mann hatte an der Bronkhorststraße offenbar den Fahrer eines Linienbusses bespuckt und sei dann über die Laaker- in Richtung Schwarzwaldstraße geflüchtet, berichtete die Leitstelle dem Streifenwagenteam. An der Spessartstraße trafen die Polizisten auf den Verdächtigen. Der 25-Jährige schrie herum und weigerte sich, einen Ausweis vorzuzeigen. Außerdem verhielt er sich extrem aggressiv, sodass die Beamten die Bodycam einschalteten und den Mann zur Gemütsberuhigung ins Gewahrsam brachten. Dagegen wehrte er sich heftig: Unter anderem trat er nach den Polizisten, verletzte sie aber nicht. Weil es Hinweise darauf gab, dass der 25-Jährige unter Alkoholeinfluss stand, ging es aus dem Gewahrsam kurzzeitig noch für eine Blutprobe ins Krankenhaus. Jetzt muss sich der Mann – unter anderem wegen des Widerstandes – mit einer Anzeige auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 02.12.2021

Am Dienstagnachmittag um 15:40 Uhr kam es in einem Einkaufsmarkt in Herxheim zunächst zu einem verbalen Disput zwischen zwei Angestellten und einem 53-jähigen Kunden, der sich weigerte einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Da der 53-Jährige sich nicht einsichtig zeigte wurde die Polizei hinzugerufen. Die Polizeibeamten wollten den alkoholisierten Mann aus dem Markt begleiten, als dieser unvermittelt einen Beamten angriff und ihm eine volle Weinflasche zweimal auf den Kopf schlug. Der 53-Jährige wurde anschließend in Gewahrsam genommen und aufgrund seiner psychischen Verfassung in eine Fachklinik gebracht. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille.

Der Polizeibeamte wurde durch den Angriff verletzt. Gegen den 53-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Landau vom 01.12.2021