Mehrfach hatten es Polizeibeamte am Mittwochabend mit einem Mann aus dem Stadtgebiet zu tun. Gegen den 40-Jährigen wird jetzt wegen Beleidigung, Bedrohung und Sachbeschädigung strafrechtlich ermittelt.

Das erste Mal fiel der Mann an diesem Abend gegen 22 Uhr als (vermeintlich) hilflose Person in der Friedenstraße auf. Gegenüber dem alarmierten Rettungsdienst verhielt er sich jedoch aggressiv und bedrohte die Sanitäter.

Noch bevor die verständigten Polizeibeamten seine Personalien aufnehmen konnten, lief er davon.

Gut eine Stunde später wurde eine Sachbeschädigung aus einer benachbarten Straße gemeldet. Ein Mann hatte hier an einem Balkon ein Tierschutznetz abgerissen. Als die Bewohner darauf aufmerksam wurden und den Täter ansprachen, wurde dieser ausfallend und bedrohte das Paar.

Die Beschreibung des Mannes passte zweifelsfrei auf den 40-Jährigen. Er wurde dann auch kurz darauf von einer Streife in der Nähe aufgegriffen. Weil er sich sofort wieder aggressiv verhielt, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Als dem Mann aus Eigensicherungsgründen Handfesseln angelegt wurden, fing er an, seinen Kopf gegen einen Baum zu schlagen. Er wurde daraufhin auf den Boden gebracht, was ihm aber auch nicht passte und er die Beamten wüst beschimpfte.

Nachdem er auch hier versuchte, sich selbst zu verletzen, wurde der 40-Jährige schließlich wegen akuter Eigengefährdung in eine Fachklinik gebracht. Sowohl auf der Fahrt als auch im Krankenhaus nahm die Aggressivität des Mannes weiter zu, und auch seine Beleidigungen wurden immer unflätiger. Die zuständige Ordnungsbehörde übernahm die weiteren Maßnahmen.

PM des PP Westpfalz vom 17.06.2021

Am späten Mittwochabend (16.06.2021) kam es nach einem Fußballspiel der UEFA EURO 2020 zu einem Autokorso am Nürnberger Plärrer. Ein Polizeibeamter wurde durch die Zündung eines Böllers leicht verletzt.

Gegen 23:00 Uhr fanden sich nach einem Gruppenspiel der UEFA EURO 2020 circa 120 Anhänger der Siegermannschaft am Nürnberger Plärrer ein, um den Sieg lautstark zu bejubeln.

Zeitgleich bildete sich ein Autokorso rund um den Plärrer, an welchem circa 30 Fahrzeuge teilnahmen. Die Fahrzeuge befuhren den Plärrer unter Beachtung der Verkehrsregeln im Kreis. Da immer wieder Personen unkontrolliert die Straße betraten, sperrte die Polizei die Zufahrt von der Südlichen Fürther Straße zum Plärrer, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Eine größere Behinderung des Fahrzeugverkehrs war zu dieser Uhrzeit nicht gegeben.

Gegen Mitternacht wurden die Teilnehmer des Autokorsos, als auch die Personen, welche sich im Bereich des Plärrers befanden, aufgefordert die Jubelfeier zu beenden. Alle Personen verhielten sich hierbei kooperativ und kamen der Aufforderung friedlich nach, sodass sich kurze Zeit später keine feiernden Personen mehr im Bereich des Plärrers aufhielten.

Insgesamt verlief die spontane Jubelfeier ohne größere Sicherheitsstörungen. Ein 32-jähriger Mann musste jedoch unter Anwendung von unmittelbarem Zwang vorläufig festgenommen werden. Der Mann wird verdächtigt einen Böller gezündet zu haben.

Durch die Zündung des Böllers wurde ein Polizeibeamter von herumgeschleuderten Kleinteilen leicht verletzt.

Bei der anschließenden Festnahme beleidigte der 32-Jährige die Beamten und versuchte sich gewaltsam der polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Gegen den Mann wird nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 17.06.2021

Am Mittwochnachmittag (16.06.2021), gegen 16:00 Uhr, wird der Polizei Ludwigshafen ein Randalierer in einem Krankenhaus gemeldet. Ein 66-jähriger Mann wurde zuvor mit dem Krankenwagen in das Krankenhaus gebracht und hatte zwei Mitarbeitende des Rettungsdienstes während der Fahrt bedroht und beleidigt. Der Mann war stark alkoholisiert. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 2,39 Promille. Ihm wurde zur Feststellung der Schuldfähigkeit eine Blutprobe auf der Polizeidienststelle entnommen. Da er sich weiter aggressiv zeigte, musste er im Polizeigewahrsam bleiben.

PM des PP Rheinpfalz vom 17.06.2021

Äußerst aggressiv reagierte gestern Abend um 22:26 Uhr am Busbahnhof ein 46-Jähriger aus Römerberg. Der scheinbar alkoholisierte Mann war mit einem Busfahrer in Streit geraten, da er sein Fahrrad nicht im Bus transportieren durfte. Als der Fahrgast sich weigerte, den Bus zu verlassen, wurde die Polizei verständigt. Auch von der Polizeistreife ließ sich der 46-Jährige nicht beeindrucken und widersetzte sich den polizeilichen Aufforderungen. Im weiteren Verlauf wehrte er sich auch körperlich gegen die Maßnahme und griff einen Beamten an, wodurch sich dieser leicht verletzte. Zwei Personen eilten zu Hilfe, wodurch es gelang, den renitenten Fahrgast zu fesseln.

Da er während der weiteren polizeilichen Maßnahmen die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten beleidigte sich nicht beruhigen ließ, musste er auf die Dienststelle verbracht werden. Er muss sich nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Einer der beiden Helfer verließ den Busbahnhof, ohne dass seine Personalien erhoben werden konnten. Der Mann, der ein rotes T-Shirt trug, wird gebeten, sich unter der Tel. 06232/137-0 bei der Polizei Speyer zu melden.

PM der PD Ludwigshafen vom 17.06.2021

Der Aufenthaltsort (Bingen) eines polizeilich Gesuchten wurde durch seinen Bruder telefonisch gemeldet. Der 18-jährige Beschuldigte, der keinen Führerschein besitzt, hatte das BMW-Fahrzeug seiner Schwester entwendet und war damit unterwegs. Die Beamten konnten ihn ausfindig machen und brachten ihn auf die Dienststelle. Während der Festnahme leistete er Widerstand, woraufhin ihm der Einsatz des sogenannten `Tasers` angedroht wurde. Dabei verletzte der junge Mann einen Beamten leicht durch Kratzen. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und an die Familie ausgehändigt. Insgesamt kamen 4 Streifenwagen zum Einsatz.

PM der PI Bingen vom 16.06.2021

In der Nacht zum Donnerstag kontrollierten zwei Beamte der Linzer Polizeiinspektion einen Pkw auf der B 42 in Linz. Im Rahmen der Kontrolle stellten sie Hinweise auf Betäubungsmittelkonsum bei dem 37-jährigen Fahrer aus Linz fest. Als sie dem Mann eröffneten, dass er zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeidienststelle mitgenommen werde, sprang er aus dem Pkw und flüchtete. Im Rahmen der Nacheile konnte der Mann in einem Hinterhof gestellt werden. Bei der Fixierung zogen sich der Beschuldigte und ein Polizeibeamter leichte Verletzungen zu. Zu einer Widerstandshandlung von Seiten des Beschuldigten kam es nicht.

PM der PI Linz/Rhein vom 16.06.2021

Am Dienstagmorgen erhielt die Polizeiinspektion in Linz die Meldung über einen randalierenden Mann in der Hohe Hausstraße in Bad Hönningen. Nach Angaben der Anrufer schreie der Mann vor einem Haus und sei sehr verhaltensauffällig. Nachdem zwei Polizisten vor Ort erschienen waren, versuchte der Mann sich zu verstecken um anschließend zu flüchten. Im Rahmen der Nacheile konnten die Beamten den Mann stellen, wobei diese unmittelbar angegriffen wurden. Der deutlich unter Betäubungsmitteleinfluss stehende Beschuldigte versuchte sich unter erheblicher Kraftanstrengung den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen, was ihm jedoch misslang. Die Polizisten konnten den Mann fixieren, wobei sich ein Polizist und eine Polizistin durch die körperliche Auseinandersetzung Schürfwunden zuzogen. Eine weitere hinzukommende Beamtin zog sich im Rahmen der Auseinandersetzung eine Fraktur am Knöchel zu und musste ärztlich behandelt werden, sie ist dienstunfähig. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 32-jährigen Bewohner aus Linz. Gegen den Mann wird nun wegen Widerstand, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Körperverletzung, sowie nach dem Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, im Anschluss wurde er in eine Fachklinik eingeliefert.

PM der PI Linz/Rhein vom 15.06.2021

Am Montagmittag meldeten Zeugen der Polizei in Linz eine randalierende männliche Person in einer Bäckerei in Bad Hönningen, Bischof-Stradmann-Straße. Nach Angaben der Anrufer, sollte der Mann Kunden belästigen. Von den eintreffenden Polizisten konnte der Mann auf dem Parkplatz des Aldi-Marktes in Bad Hönningen angetroffen werden, hier hatte er zwischenzeitlich seinen Standort verlagert und war dabei, auf aggressive Art zu betteln. Zuvor hatte er auf dem Weg dorthin mehrere Personen belästigt und auch angegangen. Nachdem eine Polizistin und ein Polizist den Mann angesprochen hatten, richtete der Mann seine Aggressionen gegen die Beamten und beleidigte sie mit den Worten „Fotze und Hurensohn“. Erst nach Androhung des Elektroschockers beruhigte sich der Mann und konnte von den Polizisten fixiert werden. Aufgrund seines Zustandes wurde er in eine Fachklinik eingeliefert. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 33-jährigen Mann ohne festen Wohnsitz

PM der PI Linz/Rhein vom 15.06.2021

Am 14.06.2021, gegen 23:00 Uhr wurde der hiesigen Inspektion eine randalierende, betrunkene Person im Bereich Austraße in Kirchen gemeldet.

Weiterhin hatte er Glasflaschen auf einem Parkplatz zertrümmert und parkende Fahrzeuge beschädigt. Der 30-Jährige konnte von den eingesetzten Beamten angetroffen werden. Da er sich weiterhin renitent zeigte, sollte die Ingewahrsamnahme durchgeführt werden. Bei der Fesselung der Person, dem Verbringen in den Streifenwagen sowie in die Gewahrsamsräumlichkeit leistete er erheblichen Widerstand durch Schläge und Tritte. Bei den Widerstandshandlungen wurde ein Beamter leicht verletzt. Auch im Gewahrsamsraum tobte der Beschuldigte weiter schlug und trat gegen Wände und Tür. Gegen den 30-jährigen Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Koblenz vom 15.06.2021

Am vergangenen Wochenende waren im Mainzer Stadtgebiet mehrere tausend Menschen unterwegs. Aufgrund der ansteigenden Temperaturen hielten sich viele Mainzerinnen und Mainzer auch bis in die Nacht hinein im Freien auf.

Im Mainzer Volkspark, insbesondere am dortigen Wasserspielplatz, kommt es zur Mittagszeit zu einem erhöhten Personenaufkommen. Alle Personen wurden durch Lautsprecherdurchsagen an die geltenden Abstandsregelungen erinnert.

Auch im gesamten Rheinuferbereich kann durch die eingesetzten Kräfte der Polizei noch bis in die Nacht hinein ein hohes Personenaufkommen festgestellt werden. Im Bereich der Rheinwiesen und Winterhafens befinden sich noch gegen 23:00 Uhr sehr viele Menschen im Freien. Viele halten sich in Kleingruppen auf, führen Getränke und Musikboxen mit sich. Auch hier erfolgen Lautsprecherdurchsagen durch Polizei und Ordnungsamt.

Die unschöne Seite der zurückerlangten Freiheit: Müll, insbesondere zerbrochene Flaschen und Glasscherben. Diese bergen ein hohes Verletzungsrisiko und können zu Beschädigungen von beispielsweise Reifen führen.

Nach Mitternacht kommt es vermehrt zu Einsatzanlässen mit merklich aggressiverem Verhalten. Es gehen Meldungen über Sachbeschädigungen und Körperverletzungsdelikte bei der Mainzer Polizei ein. Im Bereich der Malakoff-Terrasse kommt es zu Streitigkeiten mehrerer Personen, in deren Verlauf ein 19-Jähriger Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte leistet. Ebenfalls auf der Malakoff-Terrasse kommt es zum Flaschenwurf eines 25-Jährigen auf eine Personengruppe. In der Rheinstraße wird die Scheibe einer Bushaltestelle durch einen 27-Jährigen eingeschlagen. Er zieht sich hierbei Verletzungen an beiden Händen zu.

PM des PP Mainz vom 15.06.2021