Binzen (Baden-Württemberg): Ertappter alkoholisierter Autofahrer wird ausfällig

Ein ertappter alkoholisierter Autofahrer wurde in der Nacht zum Donnerstag, 14.11.2019, in Binzen gegenüber den Polizeibeamten ausfällig. Der 58-jährige war kurz nach Mitternacht auf dem Gelände einer Tankstelle kontrolliert worden. Er war einer Streife aufgefallen, die dort tankte. Der Mann hatte seinen Wagen abgestellt und hatte sich im Tankstellenshop mit Bier eingedeckt. Da bei ihm Alkoholgeruch und andere Unsicherheiten wahrnehmbar waren, wurde ein Alcomatentest gemacht, der über 1,2 Promille ergab. Als der Mann dann mit zur Blutprobe sollte, wurde er ungehalten und beleidigend. Um eine Blutentnahme kam er aber nicht herum. Sein Führerschein wurde einbehalten.

PM des PP Freiburg vom 14.11.2019

 

Quirnbach (Rheinland-Pfalz): erfolgreicher Pferdemarkt

Erfreulich fällt die Bilanz der Polizei Kusel für den diesjährigen Pferdemarkt aus. Es wurde lediglich eine Körperverletzung bekannt, bei der ein Unbekannter kurz vor 22.00 Uhr zwei jungen Erwachsenen ins Gesicht schlug, nachdem einer ihn zuvor beim Tanzen unabsichtlich angerempelt hatte. Der Täter konnte unerkannt das Festzelt verlassen. Wer kann Hinweise auf den jungen Mann mit schwarzer Strickmütze, ca. 1,90 cm groß, hagere Figur, deutschsprachig, dunkle Oberbekleidung und Jeans geben?
Bei der Kontrolle des Abreiseverkehrs wurden zwei Polizeibeamte durch den Beifahrer eines kontrollierten Pkw beleidigt. Ansonsten verlief die Kontrolle des Abreiseverkehrs, die mit zusätz-lichen Kräften der Bereitschaftspolizei durchgeführt wurde, ohne Beanstandungen.

PM der PD Kaiserslautern vom 14.11.2019

 

Ursensollen (Bayern): Anhaltezeichen missachtet und auf Polizeibeamten losgefahren

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberg half in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in den benachbarten Dienstbereichen aus und begleitete einen Schwertransport von Wernberg-Köblitz kommend in Richtung Autobahn A 6 zur Anschlussstelle Amberg-West.
Im dortigen Bereich mussten sie die linke Fahrbahn des Autobahnzubringers sperren, um dem Konvoi, der aus drei Fahrzeugen bestand, das Einfahren in die Autobahn zu ermöglichen. Kurz vor Mitternacht näherte sich aus Amberg ein blauer Mercedes Benz, dem schon von weitem, deutliche Anhaltesignale gezeigt wurden. Der Fahrer verringerte auch seine Geschwindigkeit deutlich, wodurch klar war, dass er die Polizei und die Gefahrenstelle erkannt hatte.
Als er am uniformierten Dienst-Fahrzeug vorbei war, beschleunigte er sein Fahrzeug wieder und wollte offensichtlich auch auf die Autobahn einfahren. Dies war aber auf Grund des Schwertransportes, der mit dem Abbiegevorgang bereits begonnen hatte, nicht möglich. Der zweite Beamte der Polizeiinspektion Sulzbach-Rosenberger war zuvor ausgestiegen und sicherte die Gegenfahrbahn aus Richtung Neumarkt ab. Er stand dort an der Abbiegespur und forderte den Pkw-Fahrer auf, stehenzubleiben.
Die deutlichen Zeichen ignorierte er, genauso, wie er sich weigerte, die Scheibe der Fahrertür herunterzulassen, um besser mit ihm kommunizieren zu können.
Unvermittelt schlug er sein Lenkrad stark nach links ein und trat das Gaspedal durch. Dadurch fuhr er direkt auf den Beamten zu, der sich durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen konnte. Der blaue Mercedes fuhr mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Ursensollen davon. Auf Grund des Umstandes, dass die Beamten beim Schwertransport gebunden waren, war ihnen eine Verfolgung unmöglich. Glücklicherweise wurde durch das grob verkehrswidrige Verhalten des Pkw-Fahrers niemand verletzt.
Eine sofortige Fahndung im Nahbereich brachte nicht den gewünschten Erfolg. Die Beamten konnten bei nachfolgenden Recherchen den vermeintlichen Fahrer bereits identifizieren. Es handelt sich offenbar um einen 39-jährigen Mann mit Wohnsitz in Amberg. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige mit einer ganzen Reihe von Tatvorwürfen.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 14.11.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Alkoholisierter Mann schlägt um sich

Am Mittwochnachmittag, gegen 16.45 Uhr, erhielt die Polizeiinspektion Bad Kissingen die Mitteilung über einen um sich schlagenden, alkoholisierten Mann vor einem Verbrauchermarkt in der Steubenstraße. Bei Eintreffen der Streifenbesatzung hatten eine Rettungswagen-Besatzung sowie in Freizeit befindlicher Polizeibeamter den Mann bereits unter Kontrolle gebracht. Zuvor hatte der Betrunkene einem Mitarbeiter des Lebensmittelgeschäftes, der einen Platzverweis erteilt hatte, ins Gesicht gespuckt und in den Bauch geschlagen. Zudem bespuckte er auch den Polizisten und beleidigte die Streifenbeamten mehrfach verbal. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht, wo er dann in einer Haftzelle ausgenüchtert wurde. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab eine Atemalkoholkonzentration von 2,7 Promille. Es werden nun Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte geführt.

PM der PI Bad Kissingen vom 14.11.2019

 

Passau (Bayern): Polizeibeamter verletzt

Am Mittwochnachmittag wurde im Rahmen einer allgemeinen Personenkontrolle am ZOB ein 24-Jähriger aggressiv gegenüber einem Polizeibeamten. Der 24-Jährige war mit der Kontrolle nicht einverstanden und wehrte sich vehement. Ein Polizeibeamter wurde dadurch leicht verletzt.

PM der PI Passau vom 14.11.2019

 

Mosbach (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Ein Polizeibeamter wurde am Donnerstagmorgen, gegen halb vier Uhr in der Pforte des Polizeireviers Mosbach mit der Faust ins Gesicht geschlagen, als er mit seinem Kollegen einen Streit zwischen einem Taxifahrer und einem Fahrgast schlichten wollte. Die beiden konnten sich über die Zahlungsweise nicht einigen.
Als der Polizeibeamte dem Fahrgast mitteilte, dass er wegen Erschleichen von Leistungen angezeigt werden könnte, schlug dieser unvermittelt zu. Dem 28-Jährigen wurden daraufhin die Handschließen angelegt. Dabei unterließ es der Festgenommene nicht, die Polizeibeamten zu beleidigen. Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen wurde der Täter wieder freigelassen. Der Polizeibeamte wurde leicht im Gesicht verletzt.

PM des PP Heilbronn vom 14.11.2019

 

Bremen: Jugendliche leisten Widerstand bei Festnahme

Am Mittwochabend wehrte sich ein 16-Jähriger in der Bremer Neustadt massiv gegen seine Festnahme. Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort, weil Umstehende die Arbeit der Einsatzkräfte behinderten und versuchten, den Jugendlichen zu befreien.
Gegen 16:15 meldeten Zeugen eine Schlägerei zwischen bis zu 15 Jugendlichen an der Kreuzung Kirchweg/Thedinghauser Straße. Als die Einsatzkräfte kurz darauf eintrafen, war die Auseinandersetzung schon beendet. Die Zeugen konnten aber einige der Beteiligten identifizieren. Als die Polizisten die Identität eines 16-Jährigen feststellen wollten, weigerte sich dieser und sperrte sich auch gegen eine Durchsuchung nach Ausweisdokumenten. Daraufhin nahmen ihn die Einsatzkräfte vorläufig fest, dabei leistete er massiv Widerstand. Umstehende Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren solidarisierten sich und versuchten die Festnahme zu verhindern. Hinzugerufene Einsatzkräfte beendeten die Auseinandersetzung schließlich. Die beteiligten Jugendlichen wurden vorläufig festgenommen und die Eltern informiert. Sie müssen jetzt mit Strafanzeigen unter anderem wegen Landfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.
Zeugen der Auseinandersetzung und auch der vorherigen Schlägerei werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Polizei Bremen unter 0421 362-3888 zu melden.

PM der POL Bremen vom 14.11.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung mit einem Messer

Am Dienstagnachmittag, 12. November 2019, gegen 16:30 Uhr, wurde die Polizei über Notruf durch Anwohner darüber informiert, dass eine Frau lautstark in ihrer Wohnung herumschreien würde.
Die eingesetzten Beamte der Operativen Einheit der PI Saarbrücken-Stadt eilten zu dem Wohnhaus im Hangweg in Saarbrücken-Brebach.
Dort öffnete ihnen die 12-jährige Tochter. Sie war unverletzt, jedoch verängstigt. Das Mädchen schilderte, dass die Mutter sehr aufgebracht sei und ein Messer habe. Sie verließ die Wohnung, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Mutter kam nun mit einem 18 cm langen Messer, welches sie hinter ihrem Rücken in den Händen hielt, auf die eingesetzten Beamten zu. Die 42-jährige Frau war offensichtlich apathisch und reagierte nicht auf ein Ansprechen. Es gelang den Beamten die Frau trotz engster Platzverhältnisse im Eingangsbereich der Wohnung zu überwältigen. Dabei ließ sie das Messer fallen.
Bei der Ingewahrsamnahme leistete die Frau körperlichen Widerstand. Verletzt wurde niemand.
Die 42-Jährige musste zur Behandlung in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht werden. Das Mädchen wurde kurzfristig durch das Jugendamt in Obhut genommen.
Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 14.11.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Mann schlägt sich Flaschen auf den Kopf und bespuckt Polizisten

Am Mittwochmorgen, gegen 10 Uhr, wurde der Polizeiinspektion Aschaffenburg ein Randalieren in einem Wohnhaus in der Aschaffenburg Innenstadt gemeldet. Der eintreffenden Streife öffnete ein blutüberströmter Mann die Türe. Der 38-Jährige war stark alkoholisiert und hatte zuvor versucht, sich zwei Glasflaschen auf dem Kopf zu zerschlagen. Da dies misslang, warf er die Flaschen in einen Spiegelschrank. Mit den so entstandenen Scherben verletzte sich der Mann selbst an Bauch und Hals. Die Polizisten fixierten den 38-Jährigen mittels ihrer Handfesseln und verbrachten ihn in einen Rettungswagen. Hier trat der Mann um sich und bespuckte einen Polizisten im Gesicht. Während der Sachverhaltsklärung fand man bei dem 38-Jährigen eine geringe Menge Marihuana auf. Letztendlich wurde er zur Erstversorgung und weiteren Behandlung einem Krankenhaus zugeführt. Der Mann hat nun mit einer Anzeige wegen Beleidigung und nach dem Betäubungsmittelgesetz zu rechnen.

PM der PI Aschaffenburg vom 14.11.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Mann lehnte Hilfe gewaltsam ab – Festnahme durch Bundespolizei

Am heutigen Morgen fiel den Bundespolizisten im Rahmen einer Streife ein Mann im Ankunftsbereich des Flughafen Düsseldorf auf, der augenscheinlich Hilfe benötigte. Der 32-Jährige trug keine Schuhe und war nur auf Strümpfen unterwegs. Da er jegliche Hilfe ablehnte und auf Nachfrage angab, keinen Personalausweis mit sich zu führen, weckte er weiteres Interesse bei den Beamten.

Die Bundespolizisten stellten fest, dass der eritreische Staatsangehörige eine Verletzung am rechten Fuß aufwies. Zu dem klagte der Mann über Schmerzen im Fuß.
Die Beamten forderten einen RTW an, um ihn ärztlich behandeln zu lassen. Anstatt sich in den bereitgestellten Transportstuhl des Rettungswagens zu setzen, flüchtete der Mann. Jedoch konnte die Person in Höhe eines Schnellrestaurants gestellt werden. Hierbei versuchte er nach einem Bundespolizisten zu schlagen, welcher den Angriff abwehren und den Angreifer zu Boden bringen konnte. Mit Unterstützung der eingesetzten Landespolizei NRW wurden dem Eritreer die Handfesseln angelegt, um weitere Tätlichkeiten zu verhindern. Die mündlichen Angaben zu seiner Person konnten nicht zur Identifizierung beitragen, so dass die Bundes- und Landespolizei den Mann in einen Dienstraum verbrachten. Auf dem Weg dorthin, leistete er im Aufzug heftigen Widerstand durch Treten und Schlagen, so dass er erneut zu Boden gebracht wurde. Nach kurzer Zeit beruhigte sich der 32-jährige Mann wieder und folgte den Anweisungen der Polizisten. Eine Identitätsfeststellung zeigte an, dass die Staatsanwaltschaft Karlsruhe den Mann zur Festnahme ausgeschrieben hatte. Er wurde bereits wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe in Höhe von 513,50 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 55 Tagen verurteilt. Da er diese bisher nicht bezahlen hatte, musste der 32-Jährige seine Haftstrafe antreten. Vorher wurde er einem Krankenhaus zur medizinischen Behandlung zugeführt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.11.2019

 

Hamm-Herringen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter Randalierer nach Beleidigung und Widerstand eingesperrt

Am heutigen Vormittag(14. November) nahmen Polizeibeamte einen erheblich alkoholisierten Mann in Gewahrsam, nachdem dieser an einem Kiosk in der Herringer Heide randaliert und die Einsatzkräfte mehrfach beleidigt hatte. Gegen 10.15 Uhr nahmen Kunden des Verkaufshäuschens Anstoß an dem provokanten und herabwürdigen Verhalten des 50-Jährigen. Sodann eingesetzte Polizeibeamte wurden ebenfalls unvermittelt mit Worten und obszönen Gesten brüskiert. Als er zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden sollte, steigerte sich das aggressive Verhalten des Krawallmachers, so dass er gefesselt werden musste. Es wartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte auf den Randalierer.

PM des PP Hamm vom 14.11.2019

 

Hamburg: aggressiver Bettler im Hamburger Hauptbahnhof per Haftbefehl gesucht

Ein Mann fiel im Hamburger Hauptbahnhof durch aggressives Betteln auf. Beamte der Hamburger Bundespolizei überprüften ihn, worüber der Mann sehr erbost schien. Er wurde per Haftbefehl gesucht.
Ein 27-jähriger deutscher Staatsangehöriger bettelte in der Wandelhalle des Hamburger Hauptbahnhofs aggressiv um Geld. Dies fiel auch einer Streife der Bundespolizei auf, welche den Mann einer Kontrolle unterzog. Hierüber schien er sehr erbost und trat auch den Bundespolizisten gegenüber sehr aggressiv auf.
Eine Überprüfung des Mannes ergab, dass er mittels Haftbefehl wegen mehrerer Diebstahlsdelikte, dies auch in zwei besonders schweren Fällen und Beleidigungen gesucht wurde. Der Haftbefehl war erst zwei Tage zuvor erlassen worden.
Nach Zuführung zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof wurde bei der Durchsuchung der Person ein Messer sowie ein Schraubendreher aufgefunden. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.
In der Zelle schlug der 27-Jährige so heftig gegen die Türe, dass ihm Handfesseln angelegt werden mussten.
Nach Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit durch einen Amtsarzt wurde er in eine Hamburger Haftanstalt überstellt.
Hier erwartet ihn eine Gesamtrestfreiheitstrafe von 457 Tagen.

PM der BPOLI Hamburg vom 14.11.2019

 

Bretten (Baden-Württemberg): Couragierte Zeugen greifen ein – Aggressor festgenommen

Drei couragierte Zeugen kamen am Mittwochabend einem 17-Jährigen zu Hilfe, der beim Brettener Bahnhof von einem 19-jährigen Afghanen unvermittelt angegriffen und verletzt wurde. Auch eine der Helferinnen wurde von dem Heranwachsenden verletzt. Er flüchtete zwar nach der Tat, konnte aber von der Polizei aufgrund einer guten Personenbeschreibung der Zeugen festgenommen werden.
Nach den bisherigen Erkenntnissen befand sich das 17-Jährige Opfer gegen 19:15 Uhr zusammen mit zwei Freunden auf dem Weg zum Busbahnhof. Auf dem Bahnhofsvorplatz kam den Dreien der 19-Jährige entgegen, der dem 17-Jährigen völlig unvermittelt zwei Mal mit der Faust ins Gesicht schlug. Der 17-Jährige erlitt hierbei leichte Verletzungen.
Ein 24-jähriger Zeuge griff als Erster in das Geschehen ein und hielt den Täter davon ab, weiter auf den 17-Jährigen einzuschlagen. Zwei weitere Zeuginnen verständigten währenddessen die Polizei und kümmerten sich um den Verletzten.
Der Aggressor ging schließlich noch auf eine der beiden Zeuginnen los, nachdem der Geschädigte von der Örtlichkeit flüchtete. Dabei trat der 19-Jährige gegen die junge Frau und riss sie zu Boden. Anschließend flüchtete er vom Tatort, konnte aber kurz darauf im Rahmen der unmittelbar eingeleiteten Fahndung festgenommen werden.
Nach dem Ergreifen des Täters stellte die Polizei fest, dass dieser erheblich alkoholisiert war. Er zeigte sich auch gegenüber der Polizei aggressiv, weshalb er den Rest der Nacht in einer Gewahrsamszelle untergebracht werden musste. Ihn erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren.

PM des PP Karlsruhe vom 14.11.2019

 

Hochheim a.M. (Hessen): 33-jährige Frau geht auf Polizistin los

Am Samstagabend ist eine 33-jährige Frau auf dem Hochheimer Markt auf eine Polizistin losgegangen. Diese blieb dabei unverletzt. Marktbesucher machten die Polizistin zunächst mit zwei weiteren Polizeibeamten auf eine 33-jährige Frau aufmerksam. Diese machte einen hilfsbedürftigen Eindruck. Während der Befragung der Polizeibeamten verhielt sich die Frau zusehends aggressiver und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Weiterhin lehnte sie den herbeigerufenen Rettungsdienst ab. Schließlich trat sie der Polizeibeamtin mehrmals gegen den Unterkörper. Zur Beruhigung der Lage mussten der Frau Handschellen angelegt werden. Auf der Polizeistation ergaben sich Hinweise auf eine vorangegangene
Alkohol- und Drogeneinnahme, sodass auf der Polizeistation Flörsheim eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Danach wurde die Frau entlassen.

PM des PP Westhessen vom 14.11.2019

 

Hohenstein-Ernstthal (Sachsen): 31-Jähriger randaliert im Haus und bedroht Polizeibeamte mit Messer

In der Nacht zum Donnerstag wurde die Polizei informiert, da eine Person in einem Treppenaufgang eines Mehrfamilienhauses an der Dresdner Straße randaliert haben soll. Die vor Ort geeilten Beamten stellten einen 31-Jährigen fest. Dieser bedrohte die Polizisten mit einem Messer, anschließend begab er sich in seine Wohnung. Da unklar war, ob von dem Mann eine Eigen- oder Fremdgefährdung ausgeht, wurde versucht, ihn im Rahmen eines Gesprächs zum Verlassen seiner Wohnung zu animieren. Um 06:40 Uhr konnten Einsatzbeamte den 31-jährigen Deutschen dann in seiner Wohnung stellen.
Anschließend durchsuchten sie dessen Wohnung und stellten das Messer sicher, mit dem er zuvor die Polizeibeamten bedroht hatte. Darüber hinaus wurden keine gefährlichen Gegenstände festgestellt.
Der eingesetzte Notarzt wies den 31-Jährigen in ein Krankenhaus ein, um zu prüfen, ob bei ihm eine psychische Erkrankung vorliegt.

PM der PD Zwickau vom 14.11.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Polizei nimmt mutmaßlichen Dealer fest / Eine Schreckschusswaffe hatte ein Mann am Donnerstag in Ulm dabei

Polizeibeamte hatten den Mann kurz nach 16 Uhr in der Deutschhausgasse bemerkt. Er ist den Polizisten als Drogenkonsument und mutmaßlicher Dealer bekannt. Als sie den 29-Jährigen kontrollieren wollten, griff er nach einer Pistole, die er im Holster mitführte. Sofort griffen die Polizisten zu und verhinderten, dass er die Pistole aus dem Holster nehmen konnte. Dennoch löste sich im folgenden Gerangel ein Schuss aus der Schreckschusspistole. Verletzt wurde dadurch niemand. Die Polizisten nahmen den 29-Jährigen fest. In seinem Besitz fanden die Beamten auch etwas Rauschgift und Medikamente. Die Polizei ermittelt nun weiter und prüft, ob der 29-Jährige auf freiem Fuß bleiben kann.

PM des PP Ulm vom 14.11.2019

 

Anklam (Mecklenburg-Vorpommern): 23-Jähriger schlägt Baumarktmitarbeiter nach Diebstahl Glasflasche an den Kopf und verletzt Polizisten bei Festnahme

Ereignisort: Toom-Baumarkt, Friedländer Landstraße 17 in 17389 Anklam Ereigniszeit: 14.11.2019 14:45 Uhr Am 14.11.2019 kam es zu einem räuberischen Diebstahl im Anklamer Toom-Baumarkt. Ein 23-jähriger Beschuldigter entwendete mehrere Farbspraydosen aus dem Laden und wurde dabei durch einen Mitarbeiter beobachtet. Der 60-jährige Mitarbeiter beabsichtigte den Ladendieb im Eingangsbereich zu stellen, als der Täter dem Mitarbeiter plötzlich eine Glasflasche an den Kopf schlug. Der Geschädigte wurde dadurch schwer am Kopf verletzt und musste stationär im Anklamer Krankenhaus aufgenommen werden. Der bereits polizeibekannte Ladendieb flüchtete und wurde durch Zeugen verfolgt.
Durch das couragierte und sofortige Handeln der Zeugen konnte der 23-jährige Beschuldigte in der Nähe des Baumarktes festgestellt und durch die hinzueilenden Einsatzkräfte festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete der Beschuldigte Widerstand und verletzte einen Beamten leicht. Der 23-jährige Beamte konnte nach kurzer Behandlung in der Notaufnahme Anklam seinen Dienst wieder aufnehmen.
Weiterhin steht der festgenommene 23-Jährige im Verdacht für diverse Graffiti- Sachbeschädigungen und den Diebstahl eines Fahrrades im Anklamer Stadtgebiet verantwortlich zu sein. Dies ist zum gegenwertigen Zeitpunkt noch Gegenstand der Ermittlungen. Durch die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg wurde eine vorläufige Festnahme des Beschuldigten angeordnet.

PM des PP Neubrandenburg vom 14.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Hausfriedensbruch und Beleidigung

Im Warteraum der Arbeitsagentur in der Reuttier Straße kam es am Mittwochvormittag zu einem Hausfriedensbruch und Beleidigung gegenüber einem Polizeibeamten. Ein 62-jähriger Mann hatte einen Termin bei der Arbeitsagentur. Er wurde von seiner 64-jährigen Ehefrau und seinem 33-jährigen Sohn begleitet. Als die Angestellte der Arbeitsagentur der Ehefrau und dem Sohn den Zutritt zum Gesprächstermin verwehrte, wurden beide verbal aggressiv. Der Sicherheitsdienst forderte Ehefrau und Sohn auf, dass Gebäude zu verlassen. Da die beiden der Aufforderung nicht nachkamen, wurde die Polizei verständigt. Nach mehrmaliger Aufforderung seitens der Polizeibeamten verließen die Ehefrau und Sohn eigenständig das Gebäude. Hierbei beleidigte der 33-Jährige einen Polizeibeamten. Die 64-Jährige und ihr 33-jähriger Sohn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch. Der 33-Jährige muss sich zudem wegen Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.11.2019

Gaildorf (Baden-Württemberg): Polizeibeamter wurde gebissen

Am Dienstagabend um kurz vor 19 Uhr betraten mehrere Polizeibeamte mit einem Durchsuchungsbeschluss eine Wohnung in der Christoph-Wagner-Straße. In diesem Zusammenhang leistete der 43-jährige Wohnungsinhaber erheblichen Widerstand und biss einen Polizeibeamten, so dass dieser verletzt wurde. Der 43-Jährige konnte anschließend festgenommen und zum Polizeirevier Schwäbisch Hall verbracht werden.

PM des PP Aalen vom 13.11.2019

 

Kirchdorf i.W. (Bayern): Beleidigung eines Polizeibeamten

Mann reagierte aufbrausend am Telefon und beleidigte Polizeibeamten.
Am Dienstag, 12.11.2019, gegen 20.30 Uhr, telefonierte ein Einsatzbeamter der Polizeiinspektion Regen im Rahmen von polizeilichen Ermittlungen mit einem 32-jährigen Mann aus Kirchdorf im Wald. Im Laufe des Gespräches wurde dieser aufbrausend und beleidigte schlussendlich den Beamten. Aufgrund dessen wird durch die Polizei eine entsprechende Strafanzeige vorgelegt werden.

PM der PI Regen vom 13.11.2019

 

Garmisch-Partenkirchen (Bayern): Mann beleidigt nach Lokalbesuch Polizeibeamte

In der vergangenen Nacht, gegen 01:00 Uhr, wurde die Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen verständigt, da sich ein Gast, nachdem er aus einem Lokal in der Klammstraße verwiesen wurde, ungebührlich verhielt.
Vor dem Nachtlokal kam der 28jährige Garmisch-Partenkirchner einem Platzverweis, der ihm durch die Polizeibeamten erteilt wurde, nicht nach und wurde aus diesem Grund in Gewahrsam genommen und in die Zelle verbracht.
Bei dieser polizeilichen Maßnahme leistete der Mann Widerstand, indem er sich gegen die Gewahrsamnahme sträubte, und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten.
Die nachträglichen Ermittlungen ergaben, dass dem Vorfall eine wechselseitige Körperverletzung des Täters mit einem 43jährigem Garmisch-Partenkirchner in dem Lokal vorausgegangen ist.
Beide Beteiligte waren alkoholisiert.
Gegen den 28jährigen Mann wird nun auf Grund von Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Garmisch-Partenkirchen vom 13.11.2019

 

Calw (Baden-Württemberg): Nach Bedrohung Widerstand geleistet

Der 42-jährige Mitarbeiter eines Imbisses in der Ostlandstraße hat am Dienstagabend den Inhaber mit einem Küchenmesser bedroht. Die beiden Männer hatten zuvor gestritten, was offensichtlich die Bedrohungslage ausgelöst hatte.
Dem Geschädigten und einem Zeugen gelang es, den Angreifer zu Boden zu bringen und festzuhalten. Gegenüber den hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Calw verhielt sich der 42-Jährige ebenfalls aggressiv und leistete Widerstand gegen seine Gewahrsamnahme. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Rheda-Wiedenbrück (Nordrhein-Westfalen): Widerstand in Rheda-Wiedenbrück – Couragierte Zeugen greifen ein

Die Kia-Fahrerin soll auf der Haupstraße bereits eine Warnbarke umgefahren haben und im weiteren Verlauf auf der Herzebrocker Straße in den Gegenverkehr geraten sein. Richtigerweise informierten die Zeugen die Polizei. Als der Pkw aufgrund der polizeilichen Anhaltezeichen am Wösteweg anhielt, war schon in einem ersten Gespräch sowohl bei der Fahrerin als auch in der Atemluft des Beifahrers Alkoholgeruch wahrnehmbar.
Als der 38-jährigen Autofahrerin eröffnet wurde, dass ihr die Weiterfahrt untersagt wird und eine Blutprobe in einem nahegelegenen Krankenhaus entnommen werden soll, reagierte sie ungehalten und aggressiv. Sie sperrte sich und musste letztendlich durch einfache körperliche Gewalt gefesselt und in den Streifenwagen gebracht werden. Der 30-jährige Beifahrer ging während der Maßnahme auf eine Polizeibeamtin zu und versuchte seine Bekannte loszureißen. Er schubste anschließend die Polizeibeamtin, hielt sie an den Armen und drückte sie gegen einen Zaun.
Bemerkenswert couragierte Zeugen griffen ein und halfen der Polizeibeamtin, den Mann zu fixieren. Während des kompletten Einsatzes beleidigte der 30-jährige Mann aus Herzebrock-Clarholz die eingesetzten Polizeibeamten. Auch während der Fahrt in einem unterdessen hinzugerufenen Streifenwagen beleidigte er fortwährend.
Beiden alkoholisierten Personen wurden im Anschluss Blutproben entnommen.
Entsprechende Strafverfahren, u.a. wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss, den Beleidigungen und der Widerstandshandlung wurden eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 13.11.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizisten angegriffen und verletzt

Am Dienstagnachmittag hat ein 35-jähriger Rollstuhlfahrer so massiv Widerstand geleistet, dass ein Polizeibeamter schwere Verletzungen erlitt. Beamte des Polizeireviers Karlsruhe-Südweststadt mussten gegen 13.30 Uhr auf den Werderplatz ausrücken, weil dort eine mutmaßliche Schlägerei gemeldet wurde. Bei einer Überprüfung der anwesenden Personen, weigerte sich ein 35-jähriger Rollstuhlfahrer seine Personalien anzugeben und verhielt sich sofort sehr aggressiv gegenüber den Polizisten. Er schlug einem eingesetzten Polizeibeamten zunächst auf den Unterarm. Als der Beamte dann die Herausgabe des Personalausweises forderte, schlug ihm der 35-Jährige unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Als die Polizisten den Mann zu Boden brachten, fiel ein aufgeklapptes Einhandmesser aus einer Tasche des Mannes. Gegen seine Festnahme leistete er weiterhin massiven Widerstand. Der Angreifer stand vermutlich unter Alkohol- und Drogeneinwirkung. Bei seiner Durchsuchung förderten die Polizisten Betäubungsmittel zutage. Die Verletzungen des Polizeibeamten mussten in einem Krankenhaus behandelt werden. Der 35-Jährige wird nun wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Verstoß gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz angezeigt.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Rosbach (Hessen): Randaliert und Widerstand geleistet

Eine Anwohnerin verständigte am späten Dienstagabend, gegen 23.30 Uhr die Polizei. Lautstark schreiend und gegen jegliche Gegenstände schlagend lief ein Mann durch Rodheim. Aufgrund der Mitteilung konnte die Polizei diesen kurz darauf in der Amtsgasse festnehmen. Es handelte sich um einen 29-jährigen Frankfurter, der bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Der aggressive 29-Jährige wehrte sich gegen die Festnahme, schlug nach den Polizisten und beleidigte sie. Bei seiner Durchsuchung fanden die Beamten neben einem Schlagring in der Hosentasche auch kleine Mengen Marihuana und Amphetamin.
Der 29-Jährige musste eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Bislang wurden keine Schäden bekannt, die er in Rodheim anrichtete. Sollten heute noch Beschädigungen festgestellt werden, wird um Mitteilung an die Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, gebeten.

PM des PP Mittelhessen vom 13.11.2019

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung durch Ingewahrsamnahme beendet

Am Dienstagabend wurde die Polizei über eine Ruhestörung in einem Rheder Wohngebiet (zwischen Schlossstraße und Burloer Straße) informiert. Eine 50-jährige Frau randalierte (zum wiederholten Male) lautstark auf ihrem Balkon und schrie Beleidigungen in den Innenhof der Nachbarhäuser.
Die Polizeibeamten ermahnten die Frau zur Ruhe, was aber keinen nachhaltigen Erfolg hatte, sodass die Beamten erneut um Hilfe gebeten wurden. Diese beendeten die erneute Ruhestörung und Belästigung und nahmen die Frau für die nächsten Stunden in Gewahrsam.

PM der KPB Borken vom 13.11.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Mann prellt mehrfach die Zeche, randaliert und beleidigt

Gegen 18.00 Uhr wurde am Dienstag die Polizeiinspektion Bad Kissingen zu einem Döner-Imbiss in die Münchener Straße gerufen, da dort ein Mann Streit mit zwei Personen hatte und er trotz Aufforderung des Inhabers den Imbiss nicht verlassen wollte. Bei Eintreffen der Streife teilte der Mann mit, dass er die Kosten von 8,50 Euro für sein Bier und seinen Döner nicht zahlen werde. Gutes Zureden seitens der Streifenbeamten nützte nichts. Der Mann wurde zunehmend aggressiv, schmiss seine persönlichen Sachen durch den Imbiss, schrie herum und ging auf einen Streifenbeamten zu. Daraufhin wurde er mit auf die Dienststelle genommen und ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,04 Promille. Nach Aufnahme des Sachverhalts wurde der Mann dann kurz vor 21.00 Uhr wieder entlassen. Es wurden Ermittlungen wegen Hausfriedensbruchs und Zechbetruges aufgenommen.
Beim Verlassen der Dienststelle zeigte er dem diensthabenden Beamten den ausgestreckten Mittelfinger und warf im Vorraum der Polizeiwache einen Abfalleimer so vehement zu Boden, dass dieser zu Bruch ging. Weitere Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und Beleidigung wurden aufgenommen.
Zwei Stunden später trat der Mann erneut in Erscheinung. In einem Bistro in der Spargasse weigerte er sich, den Betrag von 14,- Euro für seine verzehrten Getränke zu bezahlen. Daraufhin wurde durch den Besitzer des Bistros die Polizei verständigt. Die Streifenbesatzung nahm dem Mann dann erneut mit auf die Dienststelle, wo er aufgrund seines Verhaltens in den vorangegangenen Stunden in einer dortigen Zelle ausnüchtern „durfte“.

PM der PI Bad Kissingen vom 13.11.2019

 

Darmstadt (Hessen): Betrunkener leistet Widerstand / Polizist weicht Schlag aus

Ein 34-jähriger Darmstädter wird sich in einem Verfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.
Der stark alkoholisierte Mann randalierte am Dienstagabend (12.11.) gegen 19.40 Uhr in einer Straßenbahn und wurde daraufhin von einer Streife des zweiten Polizeireviers im Bereich des Böllenfalltors festgenommen.
Während der Personenkontrolle versuchte der Darmstädter einen Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Dem Schlag konnte glücklicherweise ausgewichen werden, sodass es keine Verletzte gab.
Der 43 Jahre alte Mann musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Südhessen vom 13.11.2019

 

Hofgeismar (Hessen): 38-Jähriger greift Vater und Sohn im Streit an und verletzt Polizist durch Tritte

Ein außer Kontrolle geratener Streit zwischen zwei Männern rief am gestrigen Dienstagabend im Hofgeismarer Stadtteil Hombressen die Polizei auf den Plan. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein 38-Jähriger einen 31-Jährigen, bei dem er zu Besuch war, ein Messer vorgehalten, ihn gewürgt und gegen eine Wand gedrückt haben. Anschließend soll er auch den 60-jährigen Vater des Opfers, der zu Hilfe eilte, angegriffen haben. Gegen die Festnahme durch die hinzugerufenen Polizisten wehrte sich der aggressive 38-Jährige erheblich. Ein Polizist erlitt hierbei leichte Verletzungen und konnten seinen Dienst nicht mehr fortsetzen.
Der Tatverdächtige muss sich nun neben den Körperverletzungen auch wegen des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Wie die aufnehmenden Beamten des Polizeireviers Hofgeismar berichten, waren sie gegen 20:10 Uhr wegen einer körperlichen Auseinandersetzung nach Hofgeismar-Hombressen gerufen worden. Dort trafen sie neben den beiden dort wohnenden Männern, die leicht verletzt waren, auch den Tatverdächtigen sowie eine Rettungswagenbesatzung an. Nach ersten Ermittlungen hatte das 31-jährige Opfer an dem Abend Besuch von dem 38-Jährigen aus Hofgeismar, bei dem beide Alkohol tranken und es schließlich zu der handfesten Auseinandersetzung kam. Bei der Festnahme durch die Polizeibeamten setzte sich der 38-Jährige erheblich zu Wehr. Der um sich tretende und vollkommen aggressive Mann konnte schließlich mithilfe weiterer hinzugerufener Polizisten festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von rund 2,5 Promille, weshalb ihn die Polizisten zur Ausnüchterung in das Gewahrsam brachten. Auch einer Blutprobe musste sich der 38-Jährige unterziehen. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 13.11.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Pärchen randaliert auf Bundespolizeiwache

Gleich eine ganze Serie von Straftaten haben sich Dienstagnachmittag ein 33-jähriger Syrer und eine 25-jährige Deutsche zu Schulden kommen lassen. Sie machten sich ohne gültiges Zugticket von Stuttgart aus auf den Weg nach Karlsruhe. Bereits bei dem planmäßigen Halt in Vaihingen/Enz wurden Landes- und Bundespolizei vom Zugpersonal gerufen, um die beiden aus dem Zug zu verbringen und die Identität festzustellen. Das dreiste Pärchen versteckte sich, außerhalb des Zuges solange die Polizei vor Ort war und schlüpfte ungesehen kurz vor der Weiterfahrt wieder in den Zug. Als sie dann erneut auf das Zugpersonal trafen, wurde dieses von den beiden beleidigt. Der 33-jährige Mann nötigte dazu noch den Zugbegleiter durch verbale Äußerungen. Die erneut alarmierte Bundespolizei nahm das Pärchen nun im Karlsruher Hauptbahnhof in Empfang und verbrachte es auf die Dienststelle. Dort überschlugen sich dann die Ereignisse. Aus der Wachenschleuse heraus erschwerten sie durch lautes Schreien und trommeln gegen die Scheibe den Dienstbetrieb. Das Geschrei schwoll immer weiter an, mündete dann in Beleidigungen, zeigen des Hitlergrußes und lautes „Sieg Heil“ rufen. Nach einer weiteren verbalen Attacke gegen die Beamten, nahm der Mann unvermittelt seinen Pullover, warf diesen über die in etwa 2,30 m Höhe angebrachte Spiegelhalterung in der Schleuse, knotete die Ärmel zusammen, schlang sie um seinen Hals. Durch ruckartiges fallenlassen versuchte er sich zu strangulieren. Das schnelle eingreifen der Beamten beendete den ohnehin untauglichen Versuch. Der Mann wurde in den Wachraum verbracht und musste gefesselt werden. Die Frau blieb in der Schleuse. Aber auch das war noch nicht genug Aufregung. Während der Mann nun versuchte sich selbst zu verletzen, indem er immer wieder ruckartig an den Handfesseln zog und seinen Kopf gegen die Wand schlug, randalierte die Frau in der Schleuse. Sie nahm sich einen Mülleimer und zerstörte durch werfen den dort befindlichen Spiegel. Verletzt wurde sie hierbei nicht. Der Mann feuerte die Frau neben seinen Selbstverletzungsversuchen lautstark an. Die Beamten brachten beide Personen unter Kontrolle. Der verständigte Polizeiarzt veranlasste letztendlich die Einlieferung des Mannes in die Psychiatrie. Bei der Frau bestand nach Beurteilung des Arztes kein Anlass dazu. Als der 33-Jährige auf dem Weg in die Psychiatrie war und die 25-jährige von der Dienststelle entlassen wurde, konnten die Beamten endlich aufatmen.
Hatten diese beiden sie doch den ganzen Tag auf Trab gehalten. Was der Grund für das Verhalten der beiden Personen war, ist nicht bekannt. Ein Zusammenhang mit der bestehenden Alkoholisierung und einer polizeibekannten Betäubungsmittelabhängigkeit ist nicht auszuschließen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Pforzheim – Eutingen (Baden-Württemberg): Drei Polizeibeamte nach Widerstand leicht verletzt

Bei Widerstandshandlungen durch einen 16-Jährigen am Dienstagabend in Pforzheim-Eutingen, wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen 18.20 Uhr sollte das Zimmer des 16-Jährigen sowie der Jugendliche selbst nach Betäubungsmittel durchsucht werden. Bei der Durchsuchung seiner Person leistete er jedoch erheblichen Widerstand und schlug und trat gegen die eingesetzten Beamten. Ein Beamter wurde durch einen gezielten Tritt gegen den Kopf dienstunfähig verletzt. Der 16-Jährige stand deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln, weshalb er eine Blutprobe abgeben musste. Bei den im Zimmer aufgefundenen Gegenständen muss noch geklärt werden, woher sie stammen.

PM des PP Karlsruhe vom 13.11.2019

 

Sonneberg (Thüringen): Alkoholisierter Mann belästigt Mädchen und leistet Widerstand gegen die Polizeibeamten

Am Dienstagmittag ging in der Lenaustraße in Sonneberg ein 39 jähriger Mann auf ein 15 jähriges Mädchen los. Der alkoholisierte Mann berührte zunächst das Mädchen unsittlich und trat dieser im Anschluss in den Gesäßbereich. Weiterhin warf der Mann eine geleerte Wodkaflasche nach ihr. Durch ein weiteres Mädchen wurde hiernach die Polizei zu Hilfe gerufen. Als der Mann erneut auf das Mädchen losgehen wollte, verhinderten die zwischenzeitlich eingetroffenen Beamten dies. Der 39 jährige leistete Widerstand und musste schließlich zu Boden gebracht werden. Hierbei erlitt er leichte Verletzungen. Aufgrund aller Vorkommnisse und einem Atemalkoholwert des Mannes von 2,14 Promille, wurde er in Unterbindungsgewahrsam genommen. Gegen den 39 jährigen wird nun neben Körperverletzungsdelikten und sexueller Belästigung, auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der LPI Saalfeld vom 13.11.2019

 

Freudenstadt (Baden-Württemberg): 60-Jährige beleidigt und bedroht Gastwirt und Polizeibeamte

Eine der Polizei bereits bekannte 60-Jährige hat am Dienstagabend, gegen 22 Uhr, einen 32-jährigen Gastwirt, als auch die eingetroffenen Polizisten beleidigt und bedroht. Nachdem der Gastwirt der alkoholisierten 60-Jährigen den Zutritt zu seinem Lokal in der Lauterbadstraße verwehrte, beleidigte sie den 32-Jährigen und kam der Aufforderung zu Gehen nicht nach. Die daraufhin verständigten Polizisten hatten bereits am Vorabend der 60-Jährigen einen Platzverweis erteilt. Als sie der Frau erklärten, dass sie die Örtlichkeit zu verlassen hat, warf sie wieder mit Beleidigungen um sich, und sprach Drohungen gegen den Gastwirt aus. Aufgrund ihres aggressiven Verhaltens gegenüber den anderen Gästen, dem Gastwirt und den Polizisten, musste die Frau in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Tuttlingen vom 13.11.2019

 

Versmold (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger in Versmold in Gewahrsam genommen

Am Mittwochmittag (12.11., 13.30 Uhr) wurde die Polizei über einen Vorfall in einer Kommunalen Unterkunft am Brüggenkamp informiert. Ein 26-jähriger Bewohner sollte in eine andere Unterkunft umziehen.
Er zeigte sich den städtischen Mitarbeitern und dem Sicherheitspersonal gegenüber aggressiv. Er griff zunächst zu einem Messer, welches ihm durch einen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals abgenommen wurde. Nachdem der 26-Jährige weiterhin zu einer Flasche griff, wurde die Polizei informiert.
Der Bewohner konnte in seinem Zimmer angetroffen werden. Er befolgte keine Anweisung der eingesetzten Polizeibeamten. Zur Fixierung des Mannes musste Pfefferspray eingesetzt werden, da er drohte abermals ein Messer zu nehmen.
Anschließend konnte er in den Streifenwagen geführt werden. Vor dem Haus kam ein weiterer Bewohner hinzu. Dieser versuchte die Maßnahmen zu stören. Auch der 21-jährige Mann musste in Gewahrsam genommen werden, nachdem er mehrfach den Polizeieinsatz störte.
Nach erfolgter Gemütsberuhigung wurden beide Männer wieder entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der POL Gütersloh vom 13.11.2019

 

Rathenow (Brandenburg): Angetrunkener beleidigt Polizisten und leistet Widerstand

Am Dienstagabend meldeten Zeugen eine Gruppe von vier bis fünf Personen, die im Umfeld der Rathenower Bahnhofes laut Musik hören würden und in dem Bereich der Wartehalle ihre Notdurft verrichteten. Als die Polizei eintraf, stellte sie die Gruppe fest und erteilte den fünf Männern einen Platzverweis. Vier von ihnen kamen der polizeilichen Weisung nach und verließen das Bahnhofgebäude, nachdem sie ihren Unrat entsorgt hatten. Ein 45-jähriger Somalier weigerte sich aber den Bereich zu verlassen. Trotz mehrmaliger Aufforderung reagierte der Mann nicht, wurde aggressiv und musste dann von der Polizei aus dem Gebäude gebracht werden. Dabei leistete er heftigen Widerstand gegen die polizeiliche Maßnahme und beleidigte die Beamten fortwährend. Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Einsatz leicht an der Hand verletzt, blieb aber dienstfähig. Nachdem der Mann aus dem Gebäude gebracht war, wurde mit ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 1,45 Promille ergab. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Aufnahme einer Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte entlassen. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg West vom 13.11.2019

 

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Betrunkener wird renitent

Zunächst nicht ansprechbar war ein 29-Jähriger, der in der Nacht zum Dienstag gegen 00.45 Uhr auf dem Boden eines Zuges liegend im Bahnhof angetroffen wurde.
Der erheblich alkoholisierte Mann, der sich allein nicht auf den Beinen halten konnte, reagierte anschließend auf die Hilfe von Polizisten und des Rettungsdienstes aggressiv, schlug und spuckte um sich. Die Beamten waren deshalb gezwungen, dem 29-Jährigen Handschließen und einen Spuckschutz anzulegen. Der Betrunkene, der auch im Krankenhaus laut herumschrie, wurde dort für den Rest der Nacht untergebracht.

PM des PP Konstanz vom 13.11.2019

 

Herbertingen (Baden-Württemberg): Klingelstreich endet im Gewahrsam

Ein 33-jähriger Mann wurde am Dienstagabend gegen 21.00 Uhr von Polizeibeamten in Gewahrsam genommen, nachdem er betrunken in der Hindenburgstraße bei mehreren Bewohnern geklingelt und diese angepöbelt hatte. Außerdem schrie der Mann in der Straße laut herum, so dass Anrainer schließlich per Notruf die Polizei alarmierten. Eine Streifenwagenbesatzung brachte den Mann daraufhin nach Hause.
Hiervon unbeeindruckt begab sich der Betrunkene erneut auf Tour, um an den Häusern in der Hindenburgstraße zu klingeln. Da der 33-Jährige weiterhin unbelehrbar war, wurde er in Gewahrsam genommen und nach anschließender Haftfähigkeitsuntersuchung im Krankenhaus in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers ausgenüchtert.

PM des PP Konstanz vom 13.11.2019

 

Augsburg (Bayern): Ausschreitungen bei Eishockeyspiel

Am Dienstagabend, 12.11.19, fand die Eishockeybegegnung zwischen den Augsburger Panthern und dem EHC Biel/Bienne (Schweiz) im Curt-Frenzel-Stadion statt.
Im Laufe der Partie kam es zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen Ordnern des AEV und Anhängern des EHC Biel/Bienne. Letztere sollten deshalb einer Kontrolle unterzogen werden. Nachdem die beiden Männer jedoch unvermittelt auf die kontrollierenden Beamten losgingen, mussten sie mittels körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dies ereignete sich im Bereich der Toilettenanlagen des Stadions.
Etwa 25 Gästefans wurden auf die polizeilichen Maßnahmen aufmerksam und begaben sich in Richtung der Herrentoiletten. Dort griffen die Anhänger des EHC Biel/Bienne die eingesetzten Beamten körperlich an. Vier Beamte wurden durch Faustschläge bzw. Fußstritte leicht verletzt, konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen.
Drei aus der Schweiz stammende Männer im Alter von 25, 28 und 36 Jahren, wurden vorläufig festgenommen. Nach telefonischer Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg erfolgte bei den Beschuldigten eine Blutentnahme. Im Anschluss an die Maßnahmen wurden sie entlassen und konnten die Heimreise mit ihrem Fanbus antreten.
Gegen die drei Männer wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen Landfriedensbruch und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM (2469) des PP Schwaben Nord vom 13.11.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Polizeikontrolle gestört und Widerstand geleistet

In der zurückliegenden Nacht störte ein 38-Jähriger aus dem Rhein-Erft-Kreis wiederholt eine in der Bertramstraße stattfindende Personenkontrolle der Polizei. Schlussendlich kam es zu wüsten Beleidigungen und einer Blutentnahme bei dem Probanden. Dieser hatte gegen 01:00 Uhr unablässig eine polizeiliche Kontrolle gestört und dies, trotz mehrfacher Aufforderung, nicht unterlassen. Im weiteren Verlauf folgten Beleidigungen durch Gesten und Worte. Auf dem 1. Polizeirevier gingen die Beleidigungen weiter, welche schließlich sogar in Drohungen gegenüber den eingesetzten Einsatzkräften mündeten. Während einer Blutentnahme leistete der stark alkoholisierte 38-Jährige körperlichen Widerstand. Nach Abschluss sämtlicher Maßnahmen konnte der Mann die Dienststelle wieder verlassen.

PM des PP Westhessen vom 13.11.2019

 

Senden/Weißenhorn (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Gestern Abend (12.11.2019) gingen bei der Polizeiinspektion Weißenhorn mehrere Meldungen über einen lautstarken Streit zwischen zwei Männern auf einer Straße in Senden ein. Dort konnten dann ein 28- und ein 29-jähriger Mann angetroffen werden, die den Beamten erklärten, gute Bekannte zu sein und es bei der vorausgegangenen Meinungsverschiedenheit zu keinerlei Straftaten kam.
Wenig später traf dann am Einsatzort ein 49-jähriger alkoholisierter Geschädigter ein, der den Beamten erklärte, dass ihm zuvor aus einem nahe gelegenem Café sein Handy entwendet wurde und verdächtige hierbei die beiden anderen jüngeren Männer. Anschließend wurde den beiden die Festnahme erklärt und sie wurden zur Dienststelle gebracht, wo ein Alkoholtest beim Jüngeren einen Wert von über 1,7 Promille ergab. Der Ältere verweigerte diesen. Bei der weiteren Abklärung des Sachverhaltes leistete er dann massiv Widerstand gegen die beteiligten Beamten, wobei ein Beamter leicht an der Hand verletzt wurde.
Der 29-jährige Beschuldigte musste anschließend in den Gewahrsam genommen werden. Am Einsatzort der vorangegangenen Meinungsverschiedenheit konnte dann das Handy des 49-jährigen Geschädigten, sowie seine Kredit- und EC-Karten aufgefunden und sichergestellt werden.
Gegen die beiden Beschuldigten wird jetzt wegen Diebstahls und gegen den 29-Jährigen zusätzlich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte strafrechtlich ermittelt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.11.2019

Auen (Kärnten): Widerstand gegen die Staatsgewalt, Körperverletzung, HAFT

Am 11.11., gegen 18.44 Uhr, wurde die PI Auen von Anrainern informiert, dass ein 50 jähriger Villacher seinen PKW, der vor seinem Wohnhaus in Villach abgestellt war, in alkoholisierten Zustand in Betrieb nehmen wolle. Nachdem er von eingetroffenen Polizeibeamten der PI Auen einer Lenker- und Fahrzeugkontrolle unterzogen wurde, begann er die einschreitenden Polizeibeamten zu beschimpfen und aggressiv vorzugehen. Nach Androhung des Einsatzes mit dem Pfefferspray wollte der 50 jährige zu Fuß weggehen. Nachdem er der Aufforderung stehen zu bleiben nicht nachkam und wiederum aggressiv gegen die Polizeibeamten vorging, wurde die Festnahme ausgesprochen. Im Zuge der Festnahme schlug der 50 jährige mit der Faust mehrfach gegen den Kopf eines 29 jährigen Polizeibeamten und verletzte diesen leicht. Einen weiteren 31 jährigen Polizeibeamten bespuckte er und verletzte diesen ebenfalls leicht, durch Kratzwunden. Die Polizisten wollten den 50 jährigen in den mittlerweile am Einsatzort eingetroffenen Arrestantenwagen verbringen, wobei sich dieser heftig zur Wehr setzte und auf den Boden fallen ließ. Dadurch zog er sich eine Verletzung am Kopf zu und verlor kurzfristig das Bewusstsein, woraufhin der Rettungsdienst verständigt wurde. Der 50 jährige erlangte wiederum das Bewusstsein und verhielt sich gegenüber der Notärztin und den Rettungssanitätern ebenfalls überaus aggressiv, woraufhin die Notärztin dem tobenden 50 jährigen ein Beruhigungsmittel intravenös verabreichte. Der 50 jährige wurde in das LKH Villach eingeliefert, dort ambulant versorgt und anschließen in das Polizeianhaltezentrum Villach eingeliefert. Er wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung zur Anzeige gebracht.

PA (PI Nr. 8) der LPD Kärnten/PI Auen vom 12.11.2019

 

Landskron (Kärnten): Körperverletzung, Betretungsverbot

Am 12.11., um 01.45 Uhr, kam ein 33 jähriger Mann aus Villach alkoholisiert nach Hause und zerrte nach einem Streit seine Lebensgefährtin samt dem 1- jährigen gemeinsamen Kind aus der Wohnung und sperrte diese aus. Im Zuge dessen wurde sie an den Armen verletzt. Da der Mann die Wohnungstüre nicht mehr öffnete, wurde von einschreitenden Beamten der PI Landskron der Schlüsseldienst angefordert, der die Türe öffnen konnte. Im Zuge der Nachschau in der Wohnung konnte der Mann im Schlafzimmer angetroffen werden. Er ging sofort aggressiv gegen die einschreitenden Beamten vor, weshalb nach Abmahnung die Festnahme unter Anwendung von Körperkraft vollzogen werden musste. Dies gelang auf Grund der Enge des Raumes nur mit Mühe. Ihm wurden die Handfesseln am Rücken angelegt.
Nach Überstellung in das Polizeianhaltezentrum mit dem Arrestantenwagen wurde er in den Arrest abgegeben. Ein durchgeführter Alkotest ergab eine starke Alkoholisierung.
Das Opfer wurde durch den körperlichen Übergriff an den Armen verletzt bzw. klagte über Schmerzen. Eine entsprechende Anzeige ergeht nach Abschluss der Erhebungen. Es wurde ein Betretungsverbot ausgesprochen.

PA (PI Nr. 10) der LPD Kärnten/PI Landskron vom 12.11.2019

 

Bitburg (Rheinland-Pfalz): Ereignisreiche 10 Minuten an Kontrollstelle in E´brück

Am späten Montagabend richteten mehrere Beamte der Polizeiinspektion Bitburg kurzzeitig eine Kontrollstelle in der Ortslage von Echternacherbrück ein. Um 23.00 Uhr wurde zunächst ein Fahrzeuggespann aus PKW und Anhänger kontrolliert.
Hierbei wurde festgestellt, dass der 42 Jahre alte Fahrer nicht im Besitz einer ausreichenden Fahrerlaubnisklasse war. Die Weiterfahrt wurde untersagt und es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Während dieser Kontrolle wurde um 23.05 Uhr ein zweiter Wagen angehalten. Bei dieser Kontrolle ergab sich sofort der Verdacht, dass die drei Insassen, inklusive des 26 Jahre alten Fahrers, unter Betäubungsmitteleinfluss standen. Im Laufe der Kontrolle wurde der Fahrzeugführer derart renitent, dass er gefesselt werden musste. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer keine Fahrberechtigung mehr für das Bundesgebiet hatte. In dem PKW wurden zudem eine geringe Menge Betäubungsmittel, sowie eine Co2 Pistole des Fahrzeugführers, samt einer Vielzahl von Gaskartuschen und Munition, gefunden und sichergestellt. Der Mann war nicht im Besitz eines dafür erforderlichen Waffenscheines. Bei dem Fahrer erfolgte eine Blutprobenentnahme und die Einleitung diverser Strafverfahren. Nur 3 Minuten später kam ein Motorrad in unsicherer Fahrweise auf die Beamten zugefahren und wurde daher ebenfalls gestoppt. Der 28 Jahre alte Fahrer war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und hatte eine Atemalkoholkonzentration von mehr als 1.6 Promille. Zudem war sein Motorrad nicht zugelassen. Auch hier erfolgte eine Blutentnahme bei dem Fahrzeugführer und es wurden mehrere Strafverfahren gegen diesen eingeleitet. Eine zufällig am Kontrollort vorbeikommende Streife der Bundespolizei unterstützte die Bitburger Polizisten bei der Durchführung der Maßnahmen.

PM der PD Wittlich vom 12.11.2019

 

Winnenden (Baden-Württemberg): Mann rastet aus

Vermutlich infolge Drogen- und Alkoholeinflusses ist am Montagabend ein 30 Jahre alter Mann ausgerastet. Zunächst war er gegen 21:45 Uhr mit seiner Ehefrau in Streit geraten und hatte ihr mit einem Schlag eine blutende Wunde im Gesicht zugefügt. Durch die alarmierte Streifenbesatzungen wurde er in Gewahrsam genommen, wogegen er sich wehrte. Hierbei schlug er mit seinem Kopf mehrfach gegen die Seitenscheibe des Streifenwagens, wodurch er sich selbst verletzte.
Die Beamten mussten den Mann überwältigen und verbrachten ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu.

PM des PP Aalen vom 12.11.2019

 

Osterburken (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein Polizeibeamter in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Auseinandersetzung am Bahnhof in Osterburken. Vorausgegangen war dem Vorfall ein schlafender Fahrgast, der einen Zug am Bahnhof nicht verlassen wollte. Ein Lokführer der Deutschen Bahn fand einen Mann schlafend am Endbahnhof Osterburken im hinteren Abteil des Zuges auf. Er wurde gebeten, den Zug zu verlassen worauf er aggressiv und ausfallend reagierte. Erst nachdem das Reinigungspersonal dem Lokführer zu Hilfe kam, verließ der Angetroffene den Zug.
Unmittelbar danach sprang er ins Gleisbett und schmiss mehrere Steine gegen den Zug. Der Zugverkehr musste für kurze Zeit gesperrt werden. Die Polizei wurde verständigt. Als die eingetroffenen Beamten den Steinewerfer nach Ausweisdokumenten durchsuchen wollten, widersetzte sich dieser der Durchsuchung so vehement, dass er zu Boden gebracht werden musste. Hierbei versetzte er einem der Beamten einen gezielten Kopfstoß, wodurch dieser leicht verletzt wurde. Im Anschluss wurde er in Gewahrsam genommen. Derzeit wird geprüft, ob durch das Steinewerfen ein Schaden am Zug entstand. Die Bundespolizei Heilbronn hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Heilbronn vom 12.11.2019

 

Erding (Bayern): Frau greift Polizeibeamte mit Hammer an

Am Montagnachmittag wurde eine Streife der PI Erding zur Unterstützung eines Gerichtsvollziehers angefordert. Dieser musste bei einer 33jährigen Frau die Zwangsräumung ihrer Wohnung durchsetzen. Im Laufe des Einsatzes wurden die Beamten durch die Betroffene mehrfach beleidigt. Als sie ihre persönlichen Sachen packen sollte, versuchte sie sich im Schlafzimmer einzusperren. Diese konnte durch blockieren der Türe verhindert werden. Unmittelbar danach griff die 33jährige nach einem Hammer und versuchte auf die Beamten einzuschlagen. Durch konsequentes Einschreiten konnte der Angriff abgewehrt und die Täterin überwältigt werden. Keiner der eingesetzten Beamten wurde durch den Angriff verletzt. Letztendlich wurde die Wohnung geräumt und die 33jährige wegen einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte und versuchter gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

PM der PI Erding vom 12.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizei mit Stuhlbein bedroht

Mit einem Stuhlbein bedrohte am Montagnachmittag ein 22-Jähriger in einem Heilbronner Obdachlosenheim zwei Polizisten. Die Beamten waren alarmiert worden, weil der junge Mann mehrere Betreuer in der Unterkunft bedroht hatte. Dies tat er, weil ihm aufgrund ungebührlichen Verhaltens sein Zimmer gekündigt und der Aufenthalt im Heim untersagt worden war. Anschließend verwüstete er sein Zimmer.
Als er die Polizeistreife mit einem Stuhlbein bedrohte, drohten die Beamten mit dem Einsatz ihres Schlagstocks zurück. Da gab er seine „Waffe“ lieber ab. Als ihm die Festnahme erklärt wurde, schwenkte er wieder um und meinte: „Versucht es doch“. Obwohl er mehrfach nach den Beamten mit der Faust schlug, konnte er von diesen überwältigt werden ohne dass jemand verletzt wurde. Der Tag endete für den 22-Jährigen in einer Zelle.

PM des PP Heilbronn vom 12.11.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Zwei Verletzte mit Stichverletzungen

Polizisten wurden gestern Abend zu einer Auseinandersetzung in Kreuzberg alarmiert. In der Lobeckstraße teilten Zeugen den eingetroffenen Einsatzkräften gegen 18 Uhr mit, dass es auf dem Gehweg zu einer Auseinandersetzung zwischen Männern gekommen sein soll. Dabei soll ein Mann durch einen Messerstich verletzt worden sein. Dieser habe sich jedoch zwischenzeitlich selbst, ebenso wie die möglichen Kontrahenten, auf den Weg zu einem Krankenhaus gemacht haben. Die Polizisten sicherten den Tatort und informierten weitere Einsatzkräfte, die das Krankenhaus aufsuchten. Dort stellten sie sowohl einen 23-Jährigen, als auch einen 33-Jährigen mit Stichverletzungen fest. Beide Verletzten machten keine Angaben zur Tat und verblieben zu stationären Behandlungen. Lebensgefahr bestand nicht. In der Rettungsstelle der Klinik erschienen nach und nach Angehörige und Bekannte der Verletzten, die versuchten zu ihnen zu gelangen. Nur unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnten die Personen abgedrängt und die Arbeitsfähigkeit der Rettungsstelle gewährleistet werden. Hierbei wurden die Personalien von sechs Männern im Alter von 18 bis 37 Jahren festgestellt. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion 5 ermittelt.

PM des PP Berlin vom 12.11.2019

 

Castrop-Rauxel (Nordrhein-Westfalen): Motorrollerfahrer flüchtet vor Polizeikontrolle

Montag, gegen 15 Uhr, wollten Polizeibeamte auf der Waldenburger Straße einen 19-jährigen Motorrollerfahrer aus Castrop- Rauxel kontrollieren, da dieser mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Der 19-Jährige ignorierte die Anhaltezeichen der Beamten und fuhr weiter. Die Beamten verfolgten den Rollerfahrer. Dieser fuhr teilweise über den Fußweg und dann wieder auf die Straße zurück. Als er kurzfristig abbremste, um in die Danziger Straße abzubiegen, kollidierten der Streifenwagen und der Rollerfahrer.
Der 19-Jährige stürzte und wurde dabei leicht verletzt. Er wurde im Rettungswagen ambulant behandelt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Der Motorroller wurde sichergestellt. Bei dem Zusammenstoß entstand 1.800 Euro Sachschaden Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 12.11.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 20-Jähriger greift Bundespolizisten an

Bereits am Samstag, den 09. November, gegen 09:00 Uhr wurden Bundespolizisten in Halle von einem 20-jährigen Afghanen angegriffen. Kurz zuvor wurde die Bundespolizei von einer Zugbegleiterin eines Intercityexpresses aus Berlin um Hilfe gebeten, da diese von dem jungen Mann keine Fahrkarte bekam und auf sexueller Basis mit Worten und Gestiken beleidigt wurde. Eines Zugverweises in Wittenberg durch sie kam der Mann ebenfalls nicht nach. In Halle kam er auch der Aufforderung der Bundespolizisten den Zug zu verlassen nicht nach und musste deshalb aus dem Zug gebracht werden. Auf dem Bahnsteig wurde er aggressiv und versuchte zu fliehen. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Dabei wehrte er sich weiterhin massiv und drei Beamte verletzten sich leicht. Zur Feststellung seiner Identität wurde er mit auf die Wache genommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sollte er aus dem Gewahrsam entlassen werden. Dabei griff er einen Beamten mit Faustschlägen Richtung Gesicht und Oberkörper an. Nur mit Hilfe eines weiteren Beamten konnten der 20-Jährige zur Räson gebracht werden.
Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Ein weiteres Belassen im Gewahrsamsbereich wurde abgelehnt und der Mann wurde wieder auf freien Fuß gesetzt. Er wird sich nun wegen des Erschleichens von Leistungen, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 12.11.2019

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Trunkenheitsfahrt endet mit Widerstand und Blutprobe

Am gestrigen Abend, gegen 21:35 Uhr, meldete ein Zeuge die auffällige Fahrweise eines Fahrzeugführers mit einem Siegener Caddy. Der Fahrzeugführer parkte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz eines Supermarktes am der Märkischen Straße und kam aus dem Markt, als die Polizei ebenfalls am Parkplatz ankam. Als die Polizisten den Fahrzeugführer ansprachen, reagierte dieser bereits sehr aggressiv und wollte den Parkplatz fußläufig verlassen. Als er aufgefordert wurde, sich auszuweisen, beleidigte er die anwesenden Beamten. Als der 35 jährige Hagener nach Ausweispapieren durchsucht werden sollte, versuchte er, die Polizistin zu treten. Mit vereinten Kräften überwältigten die Polizisten den Aggressor und brachten ihn nach seiner Widerstandshandlung und weiteren Beleidigungen zum Polizeigewahrsam nach Iserlohn. Hier wurde ein Alkotest bei dem Widerständler durchgeführt, der einen Wert von über 1,1 % anzeigte.
Daraufhin wurde dem Hagner eine Blutprobe entnommen. Ob die Trunkenheitsfahrt der Grund für die aggressive Haltung war, die dazu führte, dass die Polizistin leicht verletzt wurde, wird im Rahmen der anstehenden Ermittlungen wohl geklärt werden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 12.11.2019

 

Bad Zwischenahn (Niedersachsen): Hotelgast belästigt zwei Mitarbeiterinnen eines Hotelbetriebes und greift kurze Zeit später Polizeibeamte an

Am Dienstag, dem 12.11.2019, kurz nach 8 Uhr morgens wurden in einem Hotelbetrieb im Zentrum von Bad Zwischenahn zwei weibliche Angestellte von einem dortigen 20jährigen männlichen Hotelgast aus Rinteln sexuell belästigt und beleidigt. Nachdem der Gast das Hotel verlassen hatte und sich im Nahbereich des Kurparks aufhielt, wurden auch hier unbeteiligte Personen verbal angegangen und provoziert. Außerdem soll die Personen dort randaliert haben. Als die erste Funkstreifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, wurden auch die beiden Polizeibeamten unvermittelt beleidigt, bespuckt und versucht zu schlagen. Durch den Einsatz von Pfefferspray und mit Unterstützung einer zweiten Funkstreifenwagenbesatzung konnte der Randalierer überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Da der Verdacht der Beeinflussung durch Alkohol und Betäubungsmittel bestand, wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 12.11.2019

 

Freudenstadt (Baden-Württemberg): Polizisten nach Platzverweis beleidigt

Gleich zwei Polizeibeamte hat eine renitente Gaststättenbesucherin am Montagabend, gegen 21 Uhr, in einem Lokal in der Stuttgarter Straße beleidigt. Bereits am Nachmittag sprachen die Polizisten der Besucherin auf Wunsch des Gaststättenbesitzers einen Platzverweis aus, nachdem diese sich im Lokal ungebührlich verhalten hatte. Am Abend kam die 60-jährige Frau trotzdem wieder in die Gaststätte. Nachdem ihr nochmals klargemacht wurde, dass sie die Gaststätte verlassen muss, fuchtelte sie mit einem Gegenstand vor den Polizisten herum, sodass die Beamten die Frau höflich aber bestimmt nach draußen geleiten mussten. Die 60-Jährige zeigte sich draußen noch immer uneinsichtig und verweigerte den Beamten ihre Personalien. Stattdessen warf sie mit Beleidigungen gegen die Beamten um sich. Schlussendlich konnte die Frau davon überzeugt werden, nach Hause zu gehen.

PM des PP Tuttlingen vom 12.11.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Maßnahmen nach ruhestörendem Lärm

Mehrfach mussten Polizeibeamte des Polizeireviers Ravensburg am Montagabend im Zeitraum von 20.45 bis 22.30 Uhr in einer Wohnung in der Südstadt wegen Ruhestörungen tätig werden. Bei der ersten Überprüfung der Wohnung verließen gerade vier Personen die dort veranstaltete Party, eine fünfte Person wurde durch die Beamten aufgrund eines aktuell bestehenden Haftbefehls festgenommen.
Die verbliebenen Personen wurden zur Ruhe ermahnt. Dass diese Mahnung nicht fruchtete, stellte sich bereits etwa eine halbe Stunde nach dem ersten Einsatz heraus, erneut waren die Polizeibeamten wegen lautstarker Musik aus der betreffenden Wohnung gefordert. Letztlich half gegen die Uneinsichtigkeit der 28-jährigen Wohnungsinhaberin nur die Sicherstellung der Netzstecker der betriebenen Musikgeräte, um weitere Störung der öffentlichen Ordnung durch die unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stehenden Personen zu unterbinden. Der 26-jährige Mann, gegen den im Zusammenhang mit diesen beiden Einsätzen ein Haftbefehl vollstreckt werden konnte, ließ sich dazu hinreißen, die Polizeibeamten mehrfach übel zu beleidigen. Da er unter dem Einfluss von Drogen stand und eine Haftfähigkeit durch einen zugezogenen Arzt ausgeschlossen wurde, musste der 26-Jährige zunächst im Zentrum für Psychiatrie untergebracht werden.

PM des PP Konstanz vom 12.11.2019

 

Hoyerswerda (Sachsen): Parkverstoß eskaliert

Weil ein 33-jähriger deutscher Pkw-Fahrer vor der Einfahrt zu einem Betriebsgelände anhielt, um sein Kind aus der Schule abzuholen, rastete der 53-jährige Firmenbesitzer zunächst verbal, später jedoch auch in bedrohlicher Art und Weise aus.
Der junge Mann, der die Einfahrt offenbar nicht als solche erkannte, stieg nach dem aggressiven Auftreten des Älteren aus seinem Fahrzeug aus, um zu erfahren, welches Problem bestand. Dabei kam es zu einem Gerangel, bei welchem dem Geschädigten offenbar sein Schlüssel aus der Tasche fiel. Als der Firmeninhaber ihn aufforderte, seine Einfahrt nicht weiter zu blockieren, fuhr der Mann weg.
Später stellte er den Verlust seines Schlüsselbundes fest und begab sich deshalb zurück zum Gelände, um diesen zu holen. Dabei rastete der Eigentümer nun vollends aus, bedrohte den Mann mit einer Eisenstange und verweigerte die Herausgabe des Schlüssels. Da die Situation unübersichtlich erschien, informierte der Angegriffene die Polizei. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich der 53-Jährige aggressiv und distanzlos, widersetzte sich den Anweisungen und musste sogar mit einfacher körperlicher Gewalt zur Raison gebracht werden.
Erst nach längerer Zeit ließ er sich beruhigen. Offensichtlich resultierte sein Verhalten auch aus seinem im Vorfeld erfolgten Alkoholkonsum. Ein Alkoholtest ergab den Wert von umgerechnet 1,78 Promille. Nachdem ein Angehöriger des Mannes auf ihn einredete, gab der aggressionsgeladene Mann die Schlüssel heraus. Der Deutsche wird sich nun wegen Unterschlagung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben.

PM der PD Görlitz vom 12.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Angetrunkener auf der Straße

Am Montagmittag fiel einer Streife in der Zweinaundorfer Straße ein augenscheinlich stark angetrunkener Mann mit einer Flasche Wodka in der Hand auf. Er lief torkelnd mitten auf der Straße – fahrende Autos mussten ausweichen. Als die Polizisten ihn anhielten und von der Straße holten, erschien seine Ex-Freundin am Ort. Das war offenbar zu viel für ihn. Er verlor völlig die Fassung und setzte sich gegen die Feststellung seiner Personalien aktiv zur Wehr. Er schlug und trat nach den Beamten und warf volle Getränkedosen nach ihnen. Dennoch wurde er überwältigt. Wegen psychischer Probleme wurde er letztlich in ein Krankenhaus eingeliefert und dort behandelt. Nun muss sich der 19-Jährige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 12.11.2019

 

Borna (Sachsen): Verkehrskontrolle „mit Biss“

Polizeibeamte des Polizeireviers Borna hatten am Montagvormittag die Absicht, die Fahrerin eines Opel Corsa einer routinemäßigen Verkehrskontrolle zu unterziehen. Dies gestaltete sich für die Beamten jedoch schwieriger als gedacht. Zunächst schalteten die Beamten, wie üblich, das Anhaltesignal ein. Die Fahrerin achtete jedoch nicht darauf und reagierte erst beim dritten Setzen des Anhaltesignal. Und das, obwohl die Beamten eindeutig an ihrer Uniform und ihrem Funkstreifenwagen erkennbar waren. Als die Beamten gerade im Begriff waren auszusteigen, versuchte die Pkw-Fahrerin auch noch wegzufahren. Den Beamten gelang es jedoch, dies zu verhindern. Nachdem sie sich zu dem Fahrzeug hinbegeben und die Fahrerin auf ihre polizeiliche Maßnahme hingewiesen hatten, griff einer der Beamten in den Fahrzeuginnenraum, um den Fahrzeugschlüssel des Pkw abzuziehen. Das wollte die Frau jedoch verhindern und versuchte plötzlich, den Beamten in dessen rechte Hand zu beißen. Dies konnte jedoch durch eine rasche Reaktion des Polizisten unterbunden werden. Nachdem die Beamten die Identität der 46-jährigen Frau festgestellt hatten, eröffneten sie ihr den Tatvorwurf. Während der Maßnahme duzte die Frau die Beamten fortwährend. Die 46-Jährige, die weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss stand, hat sich nun wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung zu verantworten.

PM der PD Leipzig vom 12.11.2019

 

Plattling (Bayern): Asylbewerber randaliert – 3 Pol.-Beamte verletzt und 5 Fahrzeuge beschädigt

Am Dienstag (12.11.2019) gegen 12.20 Uhr wurde der PI Plattling mitgeteilt, dass ein 23-jähriger afghanischer Asylbewerber aus Plattling aufgrund eines Bescheides des Ausländeramtes Suizid angekündigt hat. Ebenso hatte er bereits gegenüber einer Sozialpädagogin geäußert, dass er im Ausländeramt Straftaten begehen werde.
Der junge Mann verließ seinen Arbeitsplatz in Deggendorf / Mainkofen und begab sich in Richtung Plattling. In der Asylunterkunft in der Plattlinger Innenstadt, konnte der Asylbewerber durch mehrere Polizeistreifen gestellt werden. Dort flüchtete er zunächst unter Anwendung von Gewalt gegenüber den Polizeibeamten in seine Wohnung und verschanzte sich darin. Im weiteren Verlauf flüchtete der Täter über ein Fenster aus dem zweiten Stock. Hierbei widersetzte er sich wiederum der Festnahme der Polizeibeamten und demolierte ein Dienstfahrzeug und zwei dort geparkte weitere PKWs mit einer Holzstange. Einen Polizeibeamten bedrohte er mit dem Holzstock. Den Stock ersetzte er dann durch eine zwei Meter lange Eisenstange, die er aus der naheliegenden Baustelle entnahm.
Im weiteren Verlauf rannte der Asylbewerber in Richtung Innenstadt. Dort konnte er durch einen Streifenwagen an seiner Flucht gehindert werden. Zuvor schlug er jedoch mit der Eisenstange auf das Dienstfahrzeug ein. Unter Anwendung von Pfefferspray und körperlicher Gewalt durch mehrere Polizeibeamte konnte der Asylbewerber überwältigt und gefesselt werden.
Insgesamt wurden durch die Tathandlungen drei Dienstfahrzeuge und zwei Privat-Pkws beschädigt, insgesamt entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 20.000.-€.
Drei Polizeibeamte wurden durch die Widerstandshandlungen des Täters verletzt, zwei von ihnen waren nicht mehr dienstfähig. Der Asylbewerber wurde nach seiner Festnahme zu seiner eigenen Sicherheit im Bezirksklinikum Mainkofen untergebracht. Er muss sich nun wegen verschiedener Straftaten verantworten.

PM des PP Niederbayern vom 12.11.2019

 

Sonthofen (Bayern): Im Gerichtssaal randaliert

Auf Antrag des Gerichts während einer Verhandlung wurde die Polizei Sonthofen gestern Nachmittag gebeten, bei einem Tatverdächtigen einen Atemalkoholtest durchzuführen. Dieser ergab einen Wert von knapp 3,0 Promille bei dem 33-jährigen Angeklagten. Als daraufhin der Verhandlung vertagt wurde, fing der Mann an aggressiv und beleidigend zu werden. Bei der Durchsuchung der Jacke des Mannes erhärtete sich zusätzlich der Verdacht eines vorausgegangenen Ladendiebstahles. Gegen eine vorläufige Festnahme leistete er heftigen Widerstand, weshalb die Polizeikräfte ihn fesseln mussten und zur weiteren Gewahrsamnahme in eine Arrestzelle der Polizei brachten. Dort wurde die Verweildauer durch die persönlich anwesende Richterin am Amtsgericht festgelegt und später beendet. Neben den Anzeigen wegen Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung dauern die Ermittlungen zu möglich weiteren Diebstahlsdelikten noch an.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.11.2019

 

Wien: Widerstand

11.11.2019, 23.50 Uhr / 15., Märzstraße
Beamte der Abteilung Fremdenpolizei und Anhaltevollzug führten in einem Lokal in der Märzstraße Kontrollen durch. Im Zuge dieser kontrollierten die Beamten auch einen 37-Jährigen (serbischer Staatsangehöriger). Da sich der Mann bereits während der gesamten Lokalkontrolle äußerst renitent verhielt, forderten die Beamten Verstärkung an. Im Laufe der Personenkontrolle des 37-Jährigen stellte sich heraus, dass dieser festzunehmen war. Der Mann reagierte äußerst aggressiv auf diesen Umstand und versuchte sich durch Faustschläge und Tritte der Festnahme zu widersetzen. Bei dem Einsatz wurden zwei Beamte verletzt. Sie erlitten Prellungen sowie Abschürfungen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 12.11.2019, 10:32 Uhr

 

Wien: Widerstand

11.11.2019, 18.20 Uhr / 23., Bezirk
Ein 42-Jähriger missachtete ein Betretungsverbot weswegen die Polizei gerufen wurde. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der 42-Jährige (österreichischer Staatsbürger) bereits von der Örtlichkeit entfernt. Er konnte jedoch in einer Haltestelle einer angrenzenden Straße angetroffen werden. Als die Beamten den 42-Jährigen auf die begangene Verwaltungsübertretung ansprachen und einen Ausweis forderten, wurde der Mann plötzlich aggressiv. Mehrmalige Aufforderungen sein Verhalten einzustellen wurden von dem 42-Jährigen ignoriert. Aus diesem Grund sprachen die Beamten die Festnahme aus. Im Zuge dieser begann der Mann auf die Beamten einzuschlagen und sich der Festnahme zu widersetzten. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und die Unterstützung weiterer Beamten konnte der 42-Jährige festgenommen werden. Ein Polizist wurde durch die Schläge im Gesichtsbereich verletzt und musste vom Dienst abtreten.

Presseaussendung der LPD Wien vom 12.11.2019, 10:31 Uhr

 

Wien: Straßensperre durchbrochen – drei Beamte verletzt

10.11.2019, 23:25 Uhr / 10., Neilreichgasse
Die Polizei wurde alarmiert, da ein alkoholisierter Lenker auf der Troststraße unterwegs sei. Die Anruferin gab an, ihr Ex-Freund, ein 25-jähriger serbischer Staatsangehöriger, habe sich nach einer Geburtstagsfeier stark alkoholisiert in den PKW gesetzt und sei los gefahren.
Rasch konnte eine Funkstreife den PKW auf der Troststraße wahrnehmen. Bei dem Versuch das Fahrzeug anzuhalten beschleunigte der Lenker jedoch. Die Beamten konnte bei der Verfolgung eine auffallend unsichere Spurhaltung wahrnehmen. In der Neilreichgasse fuhr der 25-Jährige auf das Gelände einer Tankstelle und hielt an. Als die Beamten aussteigen wollten beschleunigte der Mann jedoch erneut. Im Zuge der Verfolgung fuhr der Mann mit stark überhöhter Geschwindigkeit und missachtete zahlreiche rote Ampeln. Eine weitere Funkstreife stellte ihren PKW in der Neilrechgasse quer, um eine Straßensperre zu errichten.
Der Flüchtende reduzierte seine Geschwindigkeit jedoch nicht und kollidierte schlussendlich mit dem quergestellten Polizei-PKW. Durch den wuchtigen Aufprall wurden drei Polizisten verletzt und zwei geparkte PKW beschädigt.
Der Beschuldigte musste mit Körperkraft aus seinem PKW verbracht werden. Bei der Festnahme wehrte er sich heftig, sodass erneut Körperkraft angewendet werden musste. Eine Alkoholuntersuchung verweigerte der 25-Jährige.
Die drei verletzten Polizisten mussten mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden. Sie konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 11.11.2019, 11:29 Uhr

Jägersfreude (Saarland): Passanten halten Randalierer nach Schlägerei bis zum Eintreffen der Polizei fest, zwei Personen werden verletzt

Am 10.11.19 gegen 22:50 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei in Jägersfreude gemeldet.
Die Örtlichkeit wurde von 2 Streifenwagen der Polizei Sulzbach und einem Streifenwagen der Polizei Saarbrücken-Stadt aufgesucht.
Beim Eintreffen der Polizei wurde eine Personengruppe festgestellt, welche einen 27- jährigen Beschuldigten auf dem Boden liegend festhielt.
Der Täter versuchte sich durch Tritte gegen das Festhalten zu wehren. Er wurde daraufhin von den Polizeibeamten mit Handfesseln fixiert und später in eine Zelle verbracht.
Der Mann stand sichtlich unter Drogeneinfluss.
Befragungen vor Ort ergaben, dass der Beschuldigte zuvor von zwei Frauen, die ihn von der Schulzeit her kannten, vom Hbf Saarbrücken abgeholt und nach Jägersfreude gefahren worden war. Dort angekommen weigerte er sich aus dem Fahrzeug auszusteigen. Als die Frauen ihn zum Aussteigen aufforderten, wurde er aggressiv und beleidigte diese. Passanten wurden darauf aufmerksam und eilten den Frauen zu Hilfe. Der Täter griff einen der Passanten unvermittelt an und trat nach dessen Hund.
Eine der Bekannten des Täters, eine 31jährige Frau aus Jägersfreude, ging dazwischen und wurde dabei vom Beschuldigten mehrmals mit der Faust ins Gesicht und gegen den Kehlkopf geschlagen sowie in die Hand gebissen. Weiterhin zerrte er sie an den Haaren zu Boden und trat auf sie ein, wobei er sie auch im Gesicht traf.
Ein weiterer Passant wurde auf die Situation aufmerksam und unterstützte. Gemeinsam gelang es ihnen, den Mann bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren.
Die verletzte Frau und der Passant mussten mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus verbracht werden.
Der Beschuldigte wurde von der Polizei in Gewahrsam genommen und in eine Zelle der Polizei Sulzbach verbracht.
Beim Transport zur Dienststelle leistete er weiterhin Widerstand, indem er nach den Beamten trat und biss. Die Beamten konnten die Angriffe unterbinden und blieben unverletzt.
Dem Täter wurde eine Blutprobe entnommen. Weiterhin wurden Anzeigen wegen Gefährlicher Köperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung, Widerstand und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte gefertigt.

PM der PI Sulzbach vom 11.11.2019

 

Gundelsheim (Bayern): Nacht in der Zelle verbracht

In Gewahrsam genommen werden musste am Samstagabend ein stark alkoholisierter Mann in der Rothenbühlstraße. Vorausgegangen waren verbale Streitigkeiten mit seinem Mitbewohner. Da sich der 36-Jährige auch gegenüber den Streifenbeamten äußerst aggressiv verhielt und sich nicht beruhigen ließ, musste er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.

PM der PI Bamberg-Land vom 11.11.2019

 

Bad Vilbel (Hessen): Erheblichen Widerstand geleistet

In einer Bar Am Spitzacker geriet ein 19-jähriger Rosbacher in der Nacht zum Sonntag, gegen 02.40 Uhr in eine Auseinandersetzung mit einem Türsteher. Die Hintergründe hierzu sind noch nicht weiter bekannt. Um eine Eskalation der Auseinandersetzung zu verhindern, erhielt der sich äußerst aggressiv verhaltende 19-Jährige einen Platzverweis von der Polizei. Diesem kam er jedoch nicht nach. Mit körperlicher Gewalt musste er zurückgehalten werden, um die Auseinandersetzung nicht fortzuführen. Diese suchte er daraufhin mit den Polizisten. Er trat nach diesen, beleidigte und bedrohte sie. Vier Beamte verletzte er dabei leicht. Schließlich konnte der Rosbacher soweit beruhigt werden, dass er in die Obhut seines Vaters übergeben werden konnte und die Örtlichkeit verließ.

PM des PP Mittelhessen/Pressestelle Wetterau vom 11.11.2019

 

Duisburg-Duissern (Nordrhein-Westfalen): 27-Jähriger leistet Widerstand – Zwei Polizisten verletzt

Weil ein 27-Jähriger am Samstagmorgen (9. November, 4:10 Uhr) nicht die Wohnung seiner Ex-Freundin (30) auf der Brauerstraße verlassen wollte, verständigte die Duisburgerin die Polizei. Als die Beamten mit dem Mülheimer sprachen, stand er mutmaßlich unter Drogeneinfluss und behauptete, dass er zu Fuß zur Wohnung der 30-Jährigen gegangen sein, obwohl sein schwarzer Opel Astra auf der Brauerstraße geparkt war. Weil er einem Platzverweis der Beamten nicht nachkam und sich aggressiv verhielt, forderten die Polizisten Verstärkung an.
Als die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen aus der Wohnung bringen wollten, packte er einen Polizisten am Hals und drückte zu. Der Beamte konnte sich befreiten und verletzte sich hierbei an seiner Schulter. Während die weiteren Beamten den 27-Jährigen zu Boden brachten und festnahmen, trat er nach den Ordnungshütern und schlug einer Beamtin gegen die Wange. Während die Polizistin den Dienst fortsetzen konnte, war der verletzte Polizist nicht mehr dienstfähig.
Den Randalierer brachten die Ordnungshüter ins Gewahrsam, wo ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Bei seiner Durchsuchung fanden sie neben einem in Mülheim ausgestellten Führerschein auch einen belgischen Führerschein, der sich als Totalfälschung entpuppte. Der Tatverdächtige wird sich unter anderem wegen Widerstandes und Urkundenfälschung vor Gericht verantworten müssen.

PM der POL Duisburg vom 11.11.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Seniorin beraubt / Mann mit Haftbefehl leistet Widerstand


Kontrolle endet in Widerstand: Am gestrigen Sonntagmorgen, gegen 1 Uhr, wurde im Rahmen einer Streifenfahrt ein Mann im Bereich der Straße In der Läger angetroffen und sollte kontrolliert werden. Der Angetroffene verhielt sich sofort verbal aggressiv und wollte seine Personalien nicht angeben. Als er mit zur Wache sollte leistete der 32-jährige Iserlohner erheblichen Widerstand. Es musste Pfefferspray eingesetzt werden. Auf der Polizeiwache wurde der Grund des Widerstandes schnell herausgefunden: Gegen den 32-jährigen Mann lag ein Haftbefehl vor. Zur Festnahme kommt nun noch eine Anzeige wegen Widerstands.
Hinweise zu allen Taten nimmt die Wache Iserlohn unter 02371/9199-0 entgegen.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 11.11.2019

 

Oerlenbach (Bayern): 22-Jähriger verhält sich aggressiv gegenüber seiner Ex-Frau – Polizei setzt Pfefferspray ein

Das aggressive Verhalten eines 22-Jährigen gegenüber seiner getrennt lebenden Ehefrau führte am Samstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz. Da sich der junge Mann auch gegenüber den alarmierten Polizeibeamten aggressiv verhielt und drohend auf die Polizisten zuging, setzten diese Pfefferspray ein. Zum Schutz der Frau sprach die Polizei einen Platzverweis und ein Kontaktverbot aus.
Der im Landkreis Aschaffenburg wohnende Mann wollte gegen 16:00 Uhr den bei seiner getrennt lebenden Frau wohnenden Sohn besuchen und versuchte seine Frau in immer aggressiver werdender Art davon zu überzeugen ihn in die Wohnung zu lassen. Da er sich in keinster Weise davon abringen ließ, die Wohnung betreten zu wollen, rief seine 21-jährige Ex-Frau die Polizei.
Bereits beim Eintreffen der alarmierten Streife der Polizei Bad Kissingen zeigte er sich auch gegenüber der Polizei hoch aggressiv und beleidigte die Beamten. Als er drohend auf die Polizisten zuging, setzten diese Pfefferspray ein. Anschließend flüchtete der Angreifer, konnte kurze Zeit später jedoch vorläufig festgenommen werden.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, in Verbindung mit einem Kontaktverbot, setzte die Polizei Bad Kissingen den Mann wieder auf freien Fuß.

PM des PP Unterfranken vom 11.11.2019

 

Steinbach-Hallenberg (Thüringen): Widerstand geleistet

Beamte der Suhler Polizei haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der Bereitschaftspolizei in Erfurt bei einem 62-jährigen Mann, der der Reichsbürgerbewegung angehört, am Freitagabend einen Haftbefehl verwirklichen wollen. Der Mann musste eine Ersatzfreiheitsstraße ableisten, weil er eine Geldstrafe nicht zahlte. Den eingesetzten Beamten war aus zurückliegenden Einsätzen bekannt, dass der 62-Jährige mit der Polizei nicht zusammenarbeitet und auch in der Vergangenheit Widerstand geleistet hat, so auch am Freitagabend. Er öffnete auf mehrfache Aufforderung die Tür seines Hauses in der Hallenburgstraße in Steinbach-Hallenberg nicht. Die Polizisten verschafften sich daraufhin gewaltsam Zutritt und konnten den 62-Jährigen mit Maßnahmen des unmittelbaren Zwanges überwältigen. Dabei wurde der Mann verletzt und musste zur Behandlung ins Krankenhaus.

PM der LPI Suhl vom 11.11.2019

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Sachbeschädigung/Widerstand gegen und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am 08.11.2019, gegen 19:30 Uhr erhielt die Polizei eine Mitteilung, dass im Schwimmbadweg in Berching ein Mann in seinem Zimmer einer Arbeiterunterkunft randaliert und alle Möbelstücke zerschlägt. Auch bei Eintreffen der Beamten ließ sich der 31-Jährige, der unter Alkohol- und Drogeneinfluss stand, nicht beruhigen. Nachdem er einem ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkam, wurde er in Sicherheitsgewahrsam genommen. In der Zelle schlug der Mann mit seinem Kopf gegen die Gitterstäbe und die Zellenwand, so dass die Beamten ihn fesseln mussten, um eine weitere Selbstverletzung zu unterbinden. Hierbei wehrte sich der Mann heftig, schlug und trat nach einem Polizisten, biss und bespuckte ihn. Der 31-Jährige wurde ins schließlich ins Bezirkskrankenhaus nach Regensburg verbracht. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 11.11.2019

 

Marschacht/Winsen (Niedersachsen): Erst Opfer, dann Täter

Ein 27-jähriger Mann ist bei einer Tanzveranstaltung in Oldershausen am frühen Sonntagmorgen verletzt worden. Gegen 03 Uhr hatte ein 51-Jähriger Mann dem 27-Jährigen ein Glas ins Gesicht geschlagen. Beide Beteiligte standen unter deutlichem Alkoholeinfluss. Gegen den 51-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Der 27-Jährige kam anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus nach Winsen. Schon während der Fahrt wurde der Verletzte zunehmend aggressiv, weil er nicht einsah, dass seine Verletzungen behandelt werden mussten. Er beleidigte die Rettungskräfte und beschädigte ein Lüftungsgitter im Rettungswagen. Auch im Krankenhaus hatte er sich noch nicht beruhigt. Er beleidigte und bedrohte mehrere Polizeibeamte. Gegen den 27-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidung und Bedrohung eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 11.11.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Leichte Verletzungen erlitt ein Polizeibeamter am Sonntagnachmittag bei einer Auseinandersetzung in Heilbronn. Vorausgegangen war dem Vorfall die Beobachtung eines Passanten. Der Mann sah, wie ein zunächst Unbekannter versuchte, im Bereich der Gutenberg- und der Lerchenstraße einen PKW zu öffnen. Als ihm dies nicht gelang, kletterte er über eine Mauer und legte sich in einen Vorgarten zum Schlafen. Als ihn die alarmierte Polizei weckte und kontrollierte, fanden die Beamten eine kleine Menge Haschisch in seiner Hosentasche. Da der 21-Jährige sichtlich verwirrt und orientierungslos war, sollte er zu seinem eigenen Schutz mit zur Dienststelle genommen werden. Dafür zeigte er überhaupt kein Verständnis und wurde plötzlich so rabiat, dass er zu Boden gebracht und mit Handschließen versehen werden musste. Bei der heftigen Gegenwehr verletzte er einen Beamten.
In eine Zelle musste er trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 11.11.2019

 

Nürnberg (Bayern): Betrunkenes Pärchen prügelt im Nürnberger Hauptbahnhof einen Mann krankenhausreif und geht auf Polizisten los – Dritter Schläger flieht unerkannt

Bundespolizei Nürnberg bittet um Hinweise zum geflohenen Täter

Am frühen Samstagmorgen (9. November) hat ein betrunkenes Pärchen zusammen mit einem Unbekannten einen 42-Jährigen krankenhausreif geschlagen. Nach Discobesuch stritt eine 23-Jährige zunächst mit dem späteren Geschädigten und schlug dann auf ihn ein. Der 24-jährige Freund der rabiaten Frau prügelte ebenfalls auf den Mann ein. Als dieser schließlich zu Boden ging, traktierte das Pärchen den Liegenden weiter mit einer Vielzahl von Schlägen und Tritten. Ein bisher unbekannter dritter Täter packte den Kopf des Opfers und stieß diesen wiederholt gegen den Handlauf des Treppengeländers. Passanten verständigten über den Notruf die Polizei. Daraufhin floh der Unbekannte.
Als die herbeigerufenen Beamten der Bundespolizeiinspektion Nürnberg einschritten, griff der 24-Jährige auch sie mit Faustschlägen und Kopfstößen an. Erst mithilfe von Pfefferspray konnten die Bundespolizisten den Schläger überwältigen und anschließend fesseln.
Der Rettungsdienst brachte das 42-jährige Opfer in ein Nürnberger Klinikum. Der Mann erlitt multiple Verletzungen am Kopf, laut Ärzten schwebt er jedoch nicht in Lebensgefahr.
Gegen das Schlägerpärchen leitete die Bundespolizei Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Gegen den 24-jährigen wohnsitzlosen Beschuldigten ordnete der Ermittlungsrichter Untersuchungshaft an. Alle bekannten Beteiligten der Auseinandersetzung sind deutsche Staatsbürger.
Die Bundespolizei bittet Personen, die Hinweise zu dem unbekannten Schläger geben können, sich mit der Bundespolizeiinspektion Nürnberg unter der Telefonnummer 0911 205551-0 in Verbindung zu setzen.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.11.2019

 

Zetel, Wilhelmshaven (Niedersachsen): Einsatzgeschehen auf dem Zeteler Markt – neben den veranstaltungstypischen Straftaten führten Jugendamt und Polizei Jugendschutzkontrollen durch – Fahrzeuge aufgebrochen und Werkzeug entwendet

Anlässlich des Zeteler Marktes kam es in den ersten beiden Markttagen zu insgesamt acht angezeigten einfachen Körperverletzungsdelikten unter überwiegend alkoholisierten Marktbesuchern.
Zu einem tätlichen Angriff auf einen Polizeivollzugsbeamten kam es bei einer Sachverhaltsaufnahme zu einer Körperverletzung. Der 28-jährige Beschuldigter schlug dem aufnehmenden Polizeibeamten ins Gesicht, der dadurch eine Gesichtsprellung erlitt. Die Polizei leitete gegen den 28-Jährigen ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.
In der unmittelbaren Umgebung des Festplatzes kam es außerdem zu einigen Sachbeschädigungen. U.a. wurden auf einem Grundstück ein Pkw, eine Fensterscheibe sowie ein Zaun beschädigt.
Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten in Tatortnähe einen erheblich alkoholisierten 21-jährigen Verdächtigen feststellen, der zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Außerdem führten das Jugendamt gemeinsam mit der Polizei von 19 bis 3 Uhr Jugendschutzkontrollen durch. Dabei wurden insgesamt 100 Jugendliche kontrolliert und 14 von ihnen, teils erheblich alkoholisiert, in die Obhut ihrer Erziehungsberechtigten übergeben.
Im Tatzeitraum vom späten Freitagabend und Montagmorgen kam es in Zetel im Nahbereich des Zeteler Marktes zu insgesamt drei Einbruchdiebstählen. Es wurden auf zwei verschiedenen Firmenarealen insgesamt drei Transporter aufgebrochen und aus diesen Fahrzeugen hochwertige Werkzeuge entwendet.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Zetel unter der Rufnummer 04453/4799 entgegen.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 11.11.2019

 

Duisburg-Alt-Hamborn (Nordrhein-Westfalen): Nach Streit im Bus ging es zum Gewahrsam

Weil sich zwei Frauen (29, 31) am Sonntag (10. November, 22:50 Uhr) in einem Gelenkbus des Schienenersatzverkehrs auf der Duisburger Straße gestritten haben, alarmierte der Busfahrer die Polizei. Obwohl der Busfahrer die Parteien aus dem Bus verwies, wollte die 29-Jährige nicht aussteigen. Auch den Aufforderungen der Streifenwagenbesatzung leistete sie nicht Folge und weigerte sich vehement auszusteigen. Die Polizisten griffen ihre Arme und versuchten die alkoholisierte Frau in Richtung Tür zu schieben. Sie sperrte sich und schlug mit ihrem Kopf in Richtung der Beamten. Die Uniformierten brachten sie zu Boden. Mit Hilfe des Einsatzmehrzweckstockes hebelten sie ihre Arme auf den Rücken und konnten die Handschellen anlegen. So konnten die Beamten sie zum Streifenwagen bringen und zur Gemütsberuhigung ins Gewahrsam bringen. Zur Feststellung des Alkoholisierungsgrades entnahm ihr ein Arzt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe. Die Duisburgerin muss sich mit einer Strafanzeige unter anderem wegen des Widerstands auseinandersetzen.

PM der POL Duisburg vom 11.11.2019

 

Karlsruhe und Umgebung (Baden-Württemberg): Polizei hat in acht Fällen betrunkene Autofahrer erwischt

Beamte verschiedenster Polizeireviere im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe hatten es am Wochenende mit acht offensichtlich durstigen Verkehrsteilnehmern zu tun. Die Damen und Herren waren bei ihrer Teilnahme am Verkehrsgeschehen nicht unerheblich alkoholisiert.

In Walzbachtal fiel am Freitag gegen 18.45 Uhr ein 32-jähriger Opel-Fahrer auf, der offensichtlich in Schlangenlinien unterwegs war. Ein Zeuge verfolgte den Mann bis in die Jöhlinger Straße und wartete dort auf die Polizei. Die Beamten des Polizeireviers Bretten konnten den mutmaßlichen Fahrer, der sich gegenüber den Polizisten äußerst aggressiv zeigte, dann auch in einer Wohnung antreffen.
Da der Wert des Alkoholtests 1,4 Promille anzeigte, musste der 32-Jährige außer einer Blutprobe auch seinen Führerschein abgeben.

PM (auszugsweise) des PP Karlsruhe vom 11.11.2019

 

Altenburg (Thüringen): Polizei und Rettungskräfte tätlich angegriffen

Am 08.11.2019, gegen 22:15 Uhr beschädigte ein 29-jähriger Mann einen Pkw in der Otto-Dix-Straße, so dass Polizeibeamte zum Einsatz kamen. Während der Identitätsfeststellung versuchte der 29-Jährige zunächst einen Polizeibeamten und anschließend die hinzugezogenen Rettungskräfte tätlich anzugreifen. Dies konnte durch die eingesetzten Beamten verhindert und der Angreifer schließlich in Gewahrsam genommen werden. In der Folge wurde er in die Obhut medizinischen Fachpersonals übergeben und ein Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 11.11.2019

 

Bonn-Zentrum (Nordrhein-Westfalen): Haltezeichen missachtet – Autofahrer hielt auf Polizisten zu

Ein bislang unbekannter Autofahrer soll am späten Freitagabend (08.11.2019) auf der Rabinstraße mit seinem Audi gezielt auf einen Polizisten (29) zugefahren sein. Dieser konnte sich in letzter Sekunde durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen. Nun wird wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes ermittelt.
Zur Tatzeit gegen 22:00 Uhr wollte die gemischte Fußstreife der Wache GABI (Polizei/Ordnungsamt) den dunkelblauen Audi A6 kontrollieren, der in der Thomas-Mann-Straße an der roten Ampel hielt und in die Rabinstraße einbiegen wollte. Die Beamten traten auf die Rabinstraße und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen, die jedoch missachtet wurden. Stattdessen steuerte der Mann direkt auf den Polizisten zu. Nur durch den Sprung gegen einen Bauzaun konnte sich der Beamte in Sicherheit bringen. Hierbei verletzte er sich leicht am Knie.
Der Audi fuhr in Richtung Norden davon.
Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen wurde der Wagen später unverschlossen in der Eifelstraße gefunden. Ersten Ermittlungen zur Folge war das Fahrzeug seit März 2019 stillgelegt und wurde zur Tatzeit mit entwendeten Kennzeichen geführt.
Aufgrund der Gesamtumstände übernahm eine Mordkommission der Bonner Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Norbert Lindhorst in enger Abstimmung mit Staatsanwältin Claudia Heitmann die Ermittlungen. Wer das Geschehen beobachtet hat, Hinweise zum flüchtigen Fahrzeug oder der Identität des Fahrers geben kann, wird gebeten sich unter 0228 15-0 bei den Ermittlern zu melden.

PM der POL Bonn vom 11.11.2019

 

Hamburg: Mit Haftbefehl gesuchter Mann rempelt vorsätzlich Bundespolizistin an-Verhaftung

Eine Streife der Bundespolizei befand sich im Hamburger Hauptbahnhof. Plötzlich wurde die Bundespolizistin durch einen entgegenkommenden Mann vorsätzlich angerempelt. Er wurde verhaftet, da er mittels Haftbefehl gesucht wurde.
Am 10.11.2019 gegen 19:30 Uhr befand sich eine uniformierte Streife der Bundespolizei im Hamburger Hauptbahnhof auf dem Weg zu einem Einsatz. Plötzlich rempelte ein entgegenkommender 24-jähriger deutscher Staatsangehöriger provokativ die eingesetzte Beamtin an. Die Bundespolizisten übergaben die Wahrnehmung des ursprünglichen Einsatzes einer weiteren Bundespolizeistreife und nahmen sich stattdessen des Mannes an.
Hierbei stellte sich heraus, dass er mittels Haftbefehl nach Diebstahl gesucht wurde. Er wurde verhaftet und dem Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof zugeführt.
Auf der Dienststelle wurde dem 24-Jährigen die Möglichkeit eingeräumt, dessen Lebensgefährtin zu benachrichtigen.
Diese erschien ca. eine Stunde später im Bundespolizeirevier und legte den haftbefreienden Betrag von 390.- Euro vor.
Dadurch wurde ihr Freund vor einer 39-tägigen Restersatzfreiheitsstrafe bewahrt.
Im Anschluss verließen beide gemeinsam die Dienststelle.

PM der BPOLI Hamburg vom 11.11.2019

 

Erfurt (Thüringen): Nach Streit Widerstand geleistet

Polizeibeamte wurden am frühen Sonntagmorgen in eine Wohnung im Erfurter Ortsteil Ilversgehofen gerufen. Dort war es zwischen einem 26-jähriger Mann und dessen Freundin zum Streit gekommen. Die Wohnung hatte der Mann bereits vor dem Eintreffen der Beamten verlassen. Als die Polizisten den leicht verletzten Mann im Hausflur antrafen, wurde dieser aggressiv und beleidigend. Er musste gefesselt werden und leistete dabei heftig Widerstand. Aufgrund seines gesundheitlichen Zustandes wurde der Mann in die Klinik gebracht.

PM der LPI Erfurt vom 11.11.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): 27-Jährige randaliert in Hotel – Polizei muss Hausverbot durchsetzen – Polizist leicht verletzt

Unterstützung von der Polizei benötigten am Sonntagmittag Angestellte eines Hotels in der Frühlingstraße bei der Durchsetzung eines Hausverbotes. Eine 27-Jährige hatte wenige Stunden nach dem Einchecken in das Hotel begonnen zu randalieren. Da sie dem ausgesprochenen Hausverbot nicht Folge leistete, zogen die Hotelangestellten die Polizei Bad Kissingen hinzu.
Die junge Frau hatte erst am Sonntagmorgen ihr Zimmer in der Frühlingstraße bezogen, als sie bereits wenige Stunden später anfing erheblich alkoholisiert zu randalieren. Nachdem die 27-Jährige nicht bereit war das Hotel zu verlassen, zogen die Mitarbeiter eine Streife der Polizei Bad Kissingen hinzu.
Auch gegenüber den Polizeibeamten zeigte sie sich ausgesprochen uneinsichtig und weigerte sich das Hotel zu verlassen. Bei dem Versuch, sie mit leichtem unmittelbarem Zwang zum Gehen zu veranlassen, leistete die junge Frau erheblichen Widerstand. Bei der anschließenden Fahrt zur Polizeiinspektion Bad Kissingen fügte sie einem Polizisten leichtere Kratzwunden zu.
Da die psychische Verfassung auf eine Fremd- und Eigengefährdung schließen ließ, brachte die Polizei Bad Kissingen die 27-Jährige in einem Bezirkskrankenhaus unter. Nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung für das zu erwartende Strafverfahren konnte die junge Frau am Montagmittag wieder auf freien Fuß gesetzt werden.

PM des PP Unterfranken vom 11.11.2019

 

Bad Camberg (Hessen): Auf der Flucht Streifenwagen beschädigt

Ein mutmaßlicher Verstoß gegen ein Annäherungs- und Kontaktverbot hatte gestern Mittag in Bad Camberg für einen 63-Jährigen schwerwiegende Folgen. Der Mann hielt sich gegen 14.05 Uhr in seinem Wagen in unmittelbarer Nähe der betroffenen Frau auf und sollte daher von der Polizei kontrolliert werden. Beim Anblick des Streifenwagens gab der Mann in seinem Wagen Gas, mutmaßlich um sich der Kontrolle durch die Beamten zu entziehen. Nachdem der Fahrer sämtliche Anhaltesignale missachtet hatte, fuhr er mehrere gefährliche Fahrmanöver, unter anderem als die Polizisten versuchten, den Flüchtigen zu überholen. Als es aufgrund einer blockierten Fahrbahn für den 63-Jährigen in seinem Skoda nicht weiterging, setzte er zurück und krachte zunächst gegen den nachfolgenden Streifenwagen. Nachdem weitere Beamte zur Verstärkung eingetroffen waren, kam es zu einem erneuten Zusammenstoß mit dem verfolgenden Streifenwagen, bevor der Flüchtige schließlich gestoppt werden konnte. Gegen seine anschließende Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand. Im Nachgang musste der 63-Jährige schließlich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden.

PM der PI Limburg-Weilburg vom 11.11.2019

 

Werneck (Bayern): Patient mit Messer löst Polizeieinsatz in Bezirkskrankenhaus aus – Spezialeinsatzkommando macht von Schusswaffe Gebrauch

Ein mit einem Messer bewaffneter Patient hat am frühen Montagmorgen einen Polizeieinsatz im Bezirkskrankenhaus ausgelöst. Während des Einsatzes kam es zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch, wodurch der Mann am Bein verletzt wurde. Er kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus.
Gegen 02.20 Uhr informierte das Pflegepersonal des Bezirkskrankenhauses die Schweinfurter Polizei über einen 35-jährigen Patienten, der mit einem Messer bewaffnet in den Gängen umher laufe. Als die ersten Streifenbesatzungen eintrafen, zog sich der offenbar psychisch belastete Mann in einen Raum zurück. Er hielt sich dort alleine auf und es befanden sich keine Personen in seinem unmittelbaren Umfeld. Die Polizeibeamten sicherten daher den Bereich und forderten neben der Verhandlungsgruppe des Polizeipräsidiums Unterfranken auch ein Spezialeinsatzkommando an.
Sämtliche Versuche der Verhandlungsgruppe, die Situation kommunikativ zu lösen und den 35-Jährigen zum Aufgeben zu bewegen, schlugen fehl. Stattdessen begann der Patient, Gegenstände in dem Raum zu demolieren und sich mit dem Messer selbst zu verletzten. Zu dem polizeilichen Schusswaffengebrauch kam es, als der Mann die Glasscheibe der Zimmertür einschlug und mit dem Messer in der Hand drohend auf die Beamten des Spezialeinsatzkommandos losging. Er wurde am Bein getroffen und verletzt. Die Verletzungen des Mannes sind nicht lebensbedrohlich.
Die Ermittlungen in Zusammenhang mit dem polizeilichen Schusswaffengebrauch werden – wie in solchen Fällen üblich – vom Bayerischen Landeskriminalamt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführt. Darüber hinaus wurde gegen den 35-jährigen Patienten ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM des PP Unterfranken vom 11.11.2019

 

Idar-Oberstein (Rheinland-Pfalz): Einsatz am Klinikum

Am heutigen Montagnachmittag wurde die Polizei Idar-Oberstein wegen einer vermissten Person ins Klinikum Idar-Oberstein gerufen. Im Bereich des Hubschrauberlandeplatzes konnte der Vermisste zeitnah festgestellt werden. Da die Person sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und sich einen nicht näher definierbaren, messerähnlichen Gegenstand an den Hals hielt und sich auf die Polizisten zubewegte, mussten die Beamten zum eigenen Schutz und zum Schutz anderer Personen ihre Dienstwaffen ziehen.
Glücklicherweise konnte der 34-jährige Mann schließlich dazu bewegt werden sich widerstandslos festnehmen zu lassen und so wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

PM der PD Trier vom 11.11.2019

 

Friedberg (Bayern): Polizeiarrest

Am Sonntag, den 10.11.19, kurz vor Mitternacht, wurde eine Polizeistreife in die Münchner Straße im Bereich der Gaststätten/Tiefgarage gerufen. Anlass war eine stark betrunkene männliche Person die am Boden lag. Der 44jährige hatte laut Atemalkoholtest einen Wert von 2,18 Promille. Offensichtlich war der „Durst noch nicht gestillt“ da der Herr immer wieder in die vor Ort befindlichen Gaststätten wollte. Trotz ausgesprochenen Platzverweises ließ der Mann sich nicht von seinem Vorhaben abhalten. Er wurde gegenüber der eingesetzten Polizeistreife aggressiv und beleidigte diese mehrfach.
Daraufhin wurde der 44jährige in Gewahrsam genommen und in den Polizeiarrest verbracht.

PM der PI Friedberg vom 11.11.2019

 

Schaffhausen: Schussabgabe bei Schaffhauser Polizei

Am Montagabend (11.11.2019) hat sich bei der Schaffhauser Polizei bei der Manipulation an einer Dienstwaffe ein Schuss gelöst.
Am Montagabend (11.11.2019) um 17.20 Uhr löste sich aus einer Dienstwaffe eines Polizisten der Schaffhauser Polizei während einer Manipulationsvornahme ein Schuss. Zwei Personen wurden in Spitalpflege verbracht. Der hantierende Polizist hat sich dabei an der Hand verletzt, bei einem ebenfalls anwesenden Polizisten besteht der Verdacht einer Gehörverletzung. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Schaffhausen.

PM der Schaffhauser Polizei vom 11.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Ein 53-jähriger verursachte am Sonntagnachmittag in einem Wohnheim in der Leibnizstraße mehrere Polizeieinsätze. Zunächst teilte eine 50-jährige Bewohnerin mit, dass der stark alkoholisierte Mann mit einem Beil und einem Hammer bewaffnet durch die Unterkunft laufen und Streit suchen würde. Die Polizeistreife vor Ort stellte Beil und Hammer sicher und drohte dem Randalierer den Gewahrsam an, falls er wieder auffällig werden würde. Daraufhin beruhigte sich der 53-jährige zunächst. Noch bei der Aufnahme des Sachverhaltes in der benachbarten Wohnung stellten die Polizeibeamten jedoch fest, dass der Störer wiederum in aggressiver Weise herumschrie und von weiteren Sicherheitsstörungen ausgegangen werden musste. Ihm wurde die Gewahrsamnahme angekündigt. Als die Polizeibeamten den Mann fesseln wollten, zog er seine Arme weg, stieß die eingesetzte Polizeibeamtin von sich weg und beleidigte die Einsatzkräfte aufs Übelste. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. Der zuständige Bereitschaftsrichter bestätigte die Ingewahrsamnahme. Den Täter erwartet nun eine Strafanzeige wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand, versuchter Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.11.2019

Coesfeld (Nordrhein-Westfalen): Mann verletzt Sanitäterin und Polizeibeamten

Am 09.11.2019, 22.15 Uhr, wurde der Polizei und dem Rettungsdienst ein verletzter Mann auf dem Wiederauer Weg in Coesfeld gemeldet.
Im Rahmen der Erstversorgung durch die Rettungssanitäter wurde der 27jährige Mann aus Coesfeld renitent. Auch die zur Hilfe erschienen Polizeibeamten konnten den alkoholisierten Mann nicht beruhigen. Er leistete weiterhin Widerstand, schlug und trat um sich und verletzte dabei eine Rettungssanitäterin und einen Polizeibeamten leicht. Er wurde schließlich überwältigt und in das Polizeigewahrsam gebracht. Hier wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand.

PM der POL Coesfeld vom 10.11.2019

 

Schwandorf (Bayern): Hilfe unerwünscht

Ein Rettungswagen wollte am frühen Sonntagmorgen einem 23 jährigen Schwandorfer helfen, der wegen einer Kopfplatzwunde versorgt werden musste. Diese war vermutlich aufgrund der Alkoholisierung bzw. wegen des Einflusses von Betäubungsmitteln entstanden. Auf jeden Fall verweigerte der Mann die Behandlung und wurde renitent, weshalb wiederum Beamte der Polizei und Autobahnpolizei Schwandorf gerufen wurden. Da die Wunde ärztlich versorgt werden musste, wurde der Mann ins Krankenhaus Schwandorf verbracht. Auch hier war der 23 jährige nicht mit der notwendigen Behandlung einverstanden, weshalb diese durch Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgeführt werden musste. Da der Mann nun chancenlos war, suchte er sein Heil in Beleidigungen. Die Behandlung konnte er zwar dadurch nicht verhindern, aber dafür wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet und zusätzlich das Verhalten mittels der mitgeführten Body-Cam aufgezeichnet. Nach Beendigung der Versorgung wurde der junge Mann an seine Eltern übergeben.

PM der PI Schwandorf vom 10.11.2019

 

Heidesheim a.R. (Rheinland-Pfalz): Widerstand unter Einsatz von Pfefferspray nach Diskothekbesuch „London“

Am 10.11.2019 gegen 04:00Uhr wird die Polizeiinspektion Ingelheim zu einem renitenten Gast vor der Diskothek „London“ in Heidesheim am Rhein gerufen. Vor Ort kann ein 36-jähriger Mann aus Eppelsheim angetroffen werden. Dieser ist augenscheinlich stark alkoholisiert und ist bereits der Aufforderung durch die Türsteher, das Gelände der Diskothek aufgrund seines aggressiven Verhaltens zu verlassen, nicht nachgekommen. Er zeigte sich gegenüber den eingesetzten Beamten respektlos und stellte die Echtheit dieser in Frage. Dem Mann wird ein Platzverweis erteilt, dem er zunächst nicht nachkommt. Nach Androhung der Ingewahrsamnahme entfernt sich der 36-Jährige zunächst von der Örtlichkeit, erscheint jedoch kurze Zeit später wieder vor der Diskothek. Daraufhin wird ihm die Ingewahrsamnahme erklärt, was ihn veranlasst, sich gegen die Fesselung mit vollem Körpereinsatz zu wehren. Da der 36-Jährige mehrfach versucht mit seinem Kopf in Richtung der Beamten zu stoßen und diese zu beißen, wird Pfefferspray eingesetzt, was die Widerstandshandlungen auf ein Mindestmaß reduzierte. Nach anschließender Versorgung durch den Rettungsdienst wird der Beschuldigte zur Dienststelle verbracht. Während den polizeilichen Maßnahmen beleidigt er die eingesetzten Beamten durchgehend.

PM der PI Ingelheim vom 10.11.2019

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Festnahme und Widerstand

Am Samstagabend gegen 18:40 Uhr konnte ein mit Haftbefehl gesuchter 23-jähriger Weißenthurmer an seiner Wohnanschrift festgenommen werden. In den letzten Tagen hatte er sich immer wieder bei seiner ehemaligen Lebensgefährtin gemeldet und diese belästigt. Vor Eintreffen der Polizei konnte er sich jedoch immer wieder entfernen. Samstagabend konnte er an seiner Wohnung angetroffen und festgenommen werden. Dabei beleidigte er die eingesetzten Beamten und versuchte zu flüchten. Letztendlich wurde er in die JVA Koblenz eingeliefert. Er wird noch 241 Tage Restfreiheitsstrafe verbüßen müssen. Es wurde niemand verletzt.

PM der PD Koblenz vom 10.11.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Polizisten im Einsatz gefilmt, Handy sichergestellt

Ein 22-jähriger Weidener wurde am Samstag, um 00:40 Uhr, durch eine Streife der Polizeiinspektion Weiden in der Braunmühlstraße in Weiden angehalten. Grund hierfür war, dass der junge Mann ohne Beleuchtung mit dem Fahrrad unterwegs war.
Der 22-jährige zeigte sich mit der Maßnahme insgesamt nicht einverstanden, war unkooperativ und völlig uneinsichtig. Schließlich nahm er die beiden Beamten während der Durchführung ihrer Maßnahme anscheinend mit dem Handy auf. Da wiederum die Beamten ihrerseits damit nicht einverstanden waren und dies zudem eine Straftat darstellt, wurde das Handy des unvernünftigen Radfahrers sichergestellt. Eine Durchsicht brachte tatsächlich zutage, dass ein entsprechendes Video auf dem Handy vorhanden war.
Es geht für den jungen Mann nun nicht mehr mit einer Verwarnung wegen der fehlenden Beleuchtung aus, vielmehr ist er nun Beschuldigter in einem Strafverfahren. Für ihn vermutlich besonders schmerzlich: Das Handy bleibt als Beweismittel sichergestellt und wird entsprechend ausgewertet. Der Unbelehrbare muss damit rechnen, wegen der Auswertung und bis zur anschließenden Entscheidung durch die Staatsanwaltschaft unter Umständen für einige Monate auf sein Gerät verzichten zu müssen.

PM der PI Weiden vom 10.11.2019

 

Passau (Bayern): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstag gegen 23:00 Uhr kam es nach dem gemeinsamen Besuch einer Gaststätte in Passau zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen mehreren Freunden. Im weiteren Verlauf eskalierte der Streit, worauf zwei der Freunde aufeinander einschlugen. Kurze Zeit später mischte sich eine weitere Person ein und es wurde massiv auf den späteren Geschädigten eingeschlagen. Dieser erlitt erhebliche Gesichtsverletzungen und musste ins Klinikum Passau verbracht werden. Gegenüber den eintreffenden Beamten verhielt sich einer der Täter äußerst aggressiv und beleidigte diese mehrmals. Aufgrund dieses Verhaltens wurde er in Gewahrsam genommen, was er mit einem tätlichen Angriff zu verhindern versuchte. Die durchgeführten Alkoholtests ergaben eine erhebliche Alkoholisierung bei allen Beteiligten.

PM der PI Passau vom 10.11.2019

 

Mayen (Rheinland-Pfalz): Streifenwagen beschädigt – 21jähriger leistet bei Personalienfeststellung Widerstand und landet im Polizeigewahrsam

Am späten Samstagabend wurde in Mayen vor der Polizeidienststelle ein dort abgestellter Streifenwagen gleich zweimal kurz hintereinander erheblich beschädigt. Im Rahmen der durchgeführten Fahndung nach dem bzw. den Täter/n wurde in Mayen im Bereich Entenpfuhl ein 21jähriger einer Personenkontrolle unterzogen. Dieser leistete bei der Personalienfeststellung den Beamten gegenüber Widerstand und beleidigte diese mehrfach. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, weiterhin wurde er vorläufig in Gewahrsam genommen.

PM der PD Mayen vom 10.11.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Beleidigungen und „Hitlergruß“ – 42-jähriger wird in Gewahrsam genommen

Am Samstag, gegen 16:15 Uhr, wurde die Polizei Wilhelmshaven zu einem Einsatz zum Theaterplatz gerufen. Vor Ort wurde ein alkoholisierter 42-jähriger Wilhelmshavener angetroffen, welcher lautstark seine rechtsradikale Gesinnung zum Ausdruck brachte. Zwei 15-jährige Wilhelmshavener, welche einen Migrationshintergrund aufweisen, wurden durch den 42-jährigen massiv beleidigt. Zudem zeigte dieser den sogenannten „Hitlergruß“. Während der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der 42-jährige die beiden Personen im Beisein der eingesetzten Beamten fortführend, so dass ein Platzverweis ausgesprochen wurde.
Anstatt dem Platzverweis Folge zu leisten, beleidigte dieser die eingesetzten Beamten. Der 42-jährige wurde in Gewahrsam genommen.
Dieser wird sich neben diversen Anzeigen wegen Beleidigung auch einem Ermittlungsverfahren wegen „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidrigen Organisationen“ verantworten müssen.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 10.11.2019

 

St. Wendel (Saarland): Aggressiver Jugendlicher

Ein 16-jähriger Bewohner einer Wohngruppe in Scheuern meldete der Polizeiinspektion St. Wendel am Samstagnachmittag, er werde von einem anderen 16-jährigen bedroht. Es gehe um Betäubungsmittel, die weggekommen seien.
Als der Täter von den Beamten angesprochen wurde, reagierte er sofort übermäßig provokativ und aggressiv.
Auf die Frage, wie er die Situation schildert, rief er gleich „Das geht euch ein Scheißdreck an!“
Nach seinen Personalien befragt, sagte er, dass es die Polizei nicht zu interessieren hat.
Als er immer aggressiver wurde, wurde ihm eröffnet, dass er zu weiteren Untersuchungen in Hinsicht auf BTM-Konsum zur Dienststelle verbracht werden müsse. Nun baute er sich gegenüber den Beamten auf und trat einen kleinen Couchtisch in ihre Richtung.
Der Tisch traf einen Beamten am Schienbein, er wurde jedoch nicht verletzt.
Daraufhin wurde er von den Beamten mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden verbracht.
Ihm wurden Handfesseln angelegt, da sich sein Verhalten auch am Boden nicht verbesserte.
Er war „außer Rand und Band.“ Er konnte gar nicht beruhigt werden und beleidigte die Beamten mit „Scheiß Bullen“, „Krüppel“, „Arschlöscher“ usw.
Auf der Dienststelle beruhigte er sich zusehends. Durch einen Test konnte ermittelt werden, dass er unter dem Einfluss von Drogen stand.
Anschließend nahm ihn sein Betreuer in seine Obhut und verbrachte ihn in eine andere Einrichtung.
Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet

PM der PI St. Wendel vom 10.11.2019

 

Schongau (Bayern): Betrunkener geht nach vorausgegangener Sachbeschädigung Polizeibeamten tätlich an

Am Samstag, gegen 00:15 Uhr, gerieten zwei 33-jährige Schongauer an der Abzweigung Dießener Straße und Peitinger Straße in Schongau in Streit, in dessen Verlauf einer der beiden die Heckscheibe vom Pkw des anderen mit der Faust einschlug. Gegenüber den herbeigerufenen Polizeibeamten zeigte sich der sichtlich angetrunkene Tatverdächtige äußerst unkooperativ, aggressiv und provokant. Im Verlauf der Anzeigenaufnahme ging er unvermittelt einen der eingesetzten Polizeibeamten an, woraufhin der Schongauer fixiert werden musste. Der Beamte blieb bei diesem Angriff unverletzt. Auf Grund der Handverletzung, die sich der Tatverdächtige beim Beschädigen der Heckscheibe zugezogen hatte, wurde er in Polizeibegleitung ins Krankenhaus Schongau verbracht. Dort wurde er ambulant behandelt und außerdem wurde eine Blutentnahme durchgeführt, die nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II angeordnet worden war. Da sich der Schongauer im Laufe der Behandlung beruhigt hatte, konnte er entlassen werden. Nichts desto trotz erwartet ihn neben der Sachbeschädigung ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Schongau vom 10.11.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Beziehungsstreit eskaliert

Am Sonntag, 10. November 2019, früh um 03.00 Uhr, teilte die Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses in Lichtenfels, Seubelsdorf, mit, dass ein heftiger Streit bei den Nachbarn im Gange sei. Die Streife traf in der Wohnung einen 42jährigen Mann, seine 40jährige Lebensgefährtin und deren 12jährige Tochter an. Ein Streit war eskaliert und der erheblich betrunkene Mann hatte seine Lebensgefährtin am Hals gepackt und deren Tochter geohrfeigt. Dem Mann wurde durch die Beamten ein Platzverweis erteilt. Er verließ zunächst auch die Wohnung. Als die Beamten ihn im Hof des Anwesens erneut antrafen, machte er Anstalten, in die Wohnung zurückzukehren. Da er einem erneuten Platzverweis nicht nachkam und sich laut brüllend den Beamten in den Weg stellte, musste er mit Gewalt zu Boden gebracht und in Gewahrsam genommen werden. In der Zelle wurde ihm Gelegenheit gegeben, seinen Rausch und seine Aggressivität abzubauen. Ein Alkotest erbrachte bei ihm einen Wert von 2,72 Promille. Der Gewahrsam wurde richterlich bestätigt. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen zweifacher Körperverletzung. Zudem wurde ihm ein polizeiliches Kontaktverbot erteilt.

PM der PI Lichtenfels vom 10.11.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Randalierer im Lokal

Am Sonntag, gegen 04.00 Uhr, kam es zu einem heftigen Streit zwischen einem 29jährigen Lichtenfelser und einer 22jährigen Lichtenfelserin in einem Lokal in der Coburger Straße in Lichtenfels. Der Streit führte schließlich dazu, dass der Mann seiner Partnerin mehrfach ins Gesicht schlug. Der anwesende Sicherheitsdienstler warf darauf den Störenfried aus dem Lokal. Die Sache verlagerte sich dann auf einen gegenüberliegenden Parkplatz in der Nähe des Bahnhofs. Dort schlug der Mann wieder auf seine Freundin und eine 25jährige Frau ein, die der Freundin zu Hilfe gekommen war. Die beiden Frauen lagen dabei am Boden. Daraufhin begab sich der Security dorthin und zog den Schläger von den beiden Frauen weg. Bei dem Versuch ihn bis zum Eintreffen der Polizei zu fixieren, indem dem Mann Handfesseln angelegt werden, konnte sich der Mann losreißen und schlug nun mit der Handfessel auf den Security ein. Als er dann wegrannte, konnte ihn der Security nach kurzer Verfolgung zu Boden bringen und bis zum Eintreffen der Polizeistreife festhalten. Der Randalierer hatte zu diesem Zeitpunkt eine Atemalkoholkonzentration von 2,24 Promille, die Geschädigte von 2,14 Promille. Alle Beteiligten wurden zum Glück nur leicht verletzt.

PM der PI Lichtenfels vom 10.11.2019

 

Karlsruhe/Offenburg (Baden-Württemberg): Aggressiver Reisender kassiert gleich mehrere Anzeigen

Ein aggressiver Reisender ohne Fahrschein in einem ICE von Karlsruhe nach Offenburg hat heute Morgen die Bundespolizei in Offenburg auf den Plan gerufen. Ein 23-jähriger Somalier konnte bei der Fahrkartenkontrolle kein Ticket vorweisen, reagierte aggressiv und ging den Zugbegleiter an. Als ein Kollege ihm zu Hilfe kam, wurde auch dieser vom 23-Jährigen angegangen und hierbei ging seine Brille zu Bruch. Als der renitente Fahrgast beim Halt des Zuges im Bahnhof Offenburg auf die Beamten der Bundespolizei traf, richtete sich seine Aggressivität auch gegen diese. Da er nicht aussteigen wollte, sich den polizeilichen Maßnahmen widersetzte und die Beamten fortlaufend beleidigte, mussten ihm Handschellen angelegt werden. Erst danach gelang es, ihn zur Dienststelle zu verbringen, wo man seine Personalien feststellen konnte. Ihn erwarten nun gleich mehrere Anzeigen.

PM der BPOLI Offenburg vom 10.11.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): 27-Jähriger will Wohnung der Eltern nicht verlassen – vier Polizeibeamte verletzt

45144 E.-Frohnhausen: Am Samstag, 9. November, wurden bei einem Polizeieinsatz in der Kerckhoffstraße vier Polizeibeamte verletzt. Gegen 17.55 Uhr alarmierte ein Ehepaar (51 und 60 Jahre alt) die Polizei, weil der 27-jährige Sohn aggressiv sei und sich weigere, deren Wohnung zu verlassen. Auch als die Polizisten den Mann aufforderten die Wohnung zu verlassen, weigerte er sich und wehrte sich gegen den Versuch, ihn am Arm zu fassen und aus der Wohnung zu führen. Durch den Widerstand des 27-Jährigen wurde ein Beamter verletzt, sodass die Polizisten zunächst Verstärkung anforderten. Als ein weiterer Streifenwagen eingetroffen war, wurde der Mann erneut aufgefordert, die Wohnung zu verlassen. Er weigerte sich jedoch weiterhin und griff die Polizisten an, als diese ihn fassen wollten. Der 27-Jährige leistete erheblichen Widerstand und verletzte insgesamt vier Polizeibeamte, bis er schließlich fixiert werden konnte. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und anschließend in eine Fachklinik eingewiesen. Auch drei der verletzten Beamten wurden in Krankenhäuser gebracht, zwei waren nicht mehr dienstfähig.

PM der POL Essen vom 10.11.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Junge Kölner schlagen Männer zu Boden – Jugendlicher leistet Widerstand

Zwei junge Kölner (17, 18) haben in der Nacht auf Samstag (9. November) zwei Männer (21, 25) im Stadtteil Ehrenfeld zusammengeschlagen und zum Teil schwer verletzt. Nach ersten Ermittlungen schlugen und traten die Heranwachsenden den 25-Jährigen in der Zwischenebene der Stadtbahnhaltestelle „Venloer Str. / Gürtel“. Als der 21-Jährige eingreifen wollte, gingen die zwei Angreifer auch auf den Helfer los. Dabei erlitt der Zeuge schwere Verletzungen.
Gegen 1.30 Uhr sprachen die Täter den 25 Jahre alten Kölner unter einem Vorwand an. Unvermittelt schlugen sie Ihr Opfer zu Boden. Aufgrund der Schläge und Tritte stürzte der Verletzte eine Rolltreppe hinunter. Der 21-Jährige versuchte das Opfer zu schützen und stellte sich vor den auf dem Boden liegenden Mann. Die zwei Täter ließen von dem 25-Jährigen ab und griffen den Helfer an.
Alarmierte Polizisten stellten die zwei alkoholisierten Schläger noch an der Bahnhaltestelle und nahmen sie zur Identitätsfeststellung mit auf die Polizeiwache. Dort versuchte der 17-Jährige einen Polizisten zu schlagen. Die Beamten nahmen ihn in fest und ordneten eine Blutprobe an.

PM der POL Köln vom 10.11.2019

 

Hamburg: Kräfteintensiver Polizeieinsatz bei einem Konzert in Hamburg-Winterhude

Zeit: 10.11.2019, 02:10 Uhr Ort: Hamburg-Winterhude, Überseering
Im Zusammenhang mit der Auflösung eines Konzertes durch den Veranstalter kam es in der vergangenen Nacht zu einem kräfteintensiven Polizeieinsatz, bei welchem drei Personen vorläufig festgenommen und sieben Polizeibeamte leicht verletzt wurden.
Nach den derzeitigen Erkenntnissen erklärte der Veranstalter das Konzert in einem Veranstaltungsraum aufgrund eines zu hohen Besucherzulaufs für beendet.
Insgesamt hielten sich im und am Veranstaltungsort mehr als 450 Personen mit zum Teil aggressiver Stimmungslage auf, sodass die Polizei mit zahlreichen Kräften hinzugezogen wurde.
Einzelne Personengruppen versuchten immer wieder, den Veranstaltungssaal zu betreten, was durch Polizeibeamte unterbunden werden musste.
Im weiteren Verlauf kam es insgesamt zu drei vorläufigen Festnahmen wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen.
Zwei dieser Personen hatten im Veranstaltungssaal diverses Mobiliar beschädigt.
Ein Strafverfahren gegen diese wegen des Verdachts der Sachbeschädigung wurde eingeleitet.
Bei den vorläufig festgenommenen und in Gewahrsam genommenen Personen handelt es sich um männliche Besucher im Alter zwischen 22 und 32 Jahren.
Gegen 03:00 Uhr hatten sich alle Personen von der Örtlichkeit entfernt.
Insgesamt sieben Polizeibeamte wurden bei diesem Einsatz leicht verletzt. Ein Polizeibeamter erlitt eine Bisswunde, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste.
Über 20 Funkstreifenwagen sowie Kräfte der Landesbereitschaftspolizei waren eingesetzt.

PM der POL Hamburg vom 10.11.2019

 

Dortmund, Hagen (Nordrhein-Westfalen): 23-Jähriger spuckt zwei Bundespolizisten in das Gesicht und tritt einem in die Genitalien

Eine Identitätsfeststellung eskalierte am Freitagabend (8. November) dermaßen, dass dabei mindestens ein Bundespolizist verletzt wurde.
Der Tatverdächtige, gegen den wegen Brandstiftung ein Hausverbot in Süddeutschland besteht und der sich mit 5 verschiedenen Identitäten unerlaubt in Deutschland aufhält, wurde in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Dieses durfte er später wieder verlassen.
Gegen 21 Uhr wurden Bundespolizisten zu einem Zug im Dortmunder Hauptbahnhof gerufen. Dort hatte ein Mann einen Intercity von Hagen nach Dortmund ohne Fahrausweis genutzt. Da er sich weigerte Identitätspapiere vorzuzeigen, wurde er zur Wache gebracht. Dort sollten seine Fingerabdrücke überprüft werden.
Dabei versuchte der 23-Jährige erst den Fingerscanner durch Fußtritte zu beschädigen und spuckte anschließend einem 43-jährigen Bundespolizisten in das Gesicht und auf die Uniform. Dieser musste sich, auf Grund des empfundenen Ekels, mehrmals übergeben.
Daraufhin wurde dem somalischen Staatsangehörigen eine Spuckschutzhaube übergestülpt. Da er sich gegenüber allen anwesenden Bundespolizisten erheblich aggressiv zeigt, diese fortwährend beleidigte und in der Gewahrsamszelle randalierte, sollte er in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden.
Auf dem Weg zum Streifenwagen gelang es dem 23-Jährigen sich die Spuckschutzhaube vom Kopf zu schieben, so dass er den ihn begleitenden 25-jährigen Bundespolizisten erst in die Augen spuckte und anschließend in die Genitalien trat. Zwei weitere Bundespolizisten überwältigten ihn und lieferten den Somalier in das Dortmunder Polizeigewahrsam ein.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der Mann mit gleich fünf Identitäten im Bundesgebiet aufhält. Einen Aufenthaltstitel für die BRD besitzt er nicht. Zudem wurde gegen den Mann ein Hausverbot ausgesprochen, weil er im Verdacht steht in einer Flüchtlingsunterkunft in Süddeutschland eine Brandstiftung begangen zu haben.
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, unerlaubten Aufenthalts und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.
Nach Rücksprache mit der Justiz wurde er später, mit der Aufforderung sich bei der Ausländerbehörde zu melden, aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.11.2019

 

Essen, Duisburg (Nordrhein-Westfalen): Erst Randale im Bahnhof, anschließend Faust- und Ellenbogenstöße gegen Bundespolizisten

Am Freitagmorgen (08. November) sollen drei Männer im Essener Hauptbahnhof randaliert haben. Nach Zeugenaussagen wurde dabei auch eine Mülltonne aus der Verankerung getreten und beschädigt. Als Einsatzkräfte der Bundespolizei auf dem Bahnsteig eintrafen, wurden diese erst verbal und später durch Faust- und Ellenbogenstöße angegangen.
Gegen 1 Uhr wurde die Bundespolizei durch Bahnmitarbeiter gerufen, weil auf einem Bahnsteig mehrere Personen randalieren würden. Als Einsatzkräfte dort eintrafen stellten sie fest, dass eine Mülltonne aus der Verankerung getreten wurde. Zeugen erklärten, dass drei Personen für die Sachbeschädigung verantwortlich seien.
Als die Bundespolizisten die drei Tatverdächtigen befragen wollten, verhielten diese sich unkooperativ und aggressiv gegenüber den Einsatzkräften. Zudem entgegnete eine Person aus der Gruppe:“ Ich ficke euer System, ihr seid gar nix. Eure Regeln sind mir scheißegal. Ihr seid Hunde und Sklaven eures Systems. Fickt euch mit euren Regeln“.
Da eine Sachverhaltsklärung vor Ort nicht möglich war wurde das Trio, bei denen es sich um deutsche Staatsangehörige (19/20/20) aus Duisburg handelt, zur Wache gebracht. Im Zugangsbereich der Wache griff der 19-Jährige einen Bundespolizisten erst mit Faust- und anschließend mit Ellenbogenstößen an.
Dieser konnte den Angriff abwehren und seinen Angreifer überwältigen.
Auf Grund der hohen Aggressivität die von den drei alkoholisierten Männern (0,2 – 1,4 – 2,2 Promille) ausging, wurden sie später in das Polizeigewahrsam in Gelsenkirchen eingeliefert.
Die Bundespolizei leitete Strafverfahren wegen Beleidigung, Sachbeschädigung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 10.11.2019

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Verlauf Allerheiligenkirmes

Der Kirmesverlauf war am Samstagabend aus Sicht der Polizei sehr unruhig. Die Beamten mussten bis in die späten Morgenstunden insgesamt 22 Platzverweise aussprechen und 16 Kirmesbesucher in Gewahrsam nehmen. In den meisten Fällen wollten sie dem ausgesprochenen Platzverweis keine Folge leisten.
Immer wieder kam es zu alkoholbedingten Ausschreitungen, so dass 17 Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten gefertigt werden mussten. 13 Mal schritten die Beamten wegen Betäubungsmittelverstößen, zweimal wegen Diebstahl und zweimal wegen Sachbeschädigungen ein. Ein 17-jähriger Werler schlug einen der Polizeibeamten bei einer Betäubungsmittelkontrolle unvermittelt ins Gesicht. Der Beamte wurde hierbei leicht verletzt.

PM der KPB Soest vom 10.11.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Zwei Männer in Gewahrsam genommen

Eine Auseinandersetzung mit Polizeibeamten endete am Freitag in Bocholt für zwei Männer im Gewahrsam. Seinen Ausgang hatte das Geschehen gegen
17.10 Uhr auf dem Burloer Weg genommen. Die Polizei war dort wegen eines Falls von Unfallflucht eingetroffen. Vor Ort erschien eine wachsende Zahl an Personen, die sich in die Klärung des Sachverhalts einmischten. Daraus entwickelte sich eine Auseinandersetzung mit den beiden Beschuldigten, die sich den Polizeibeamten gegenüber besonders aggressiv verhielten. Mit weiteren eintreffenden Kräften fixierten die Beamten schließlich die beiden Männer und brachten sie zur Polizeiwache, wo sie in Gewahrsam genommen wurden.

PM der KPB Borken vom 10.11.2019

 

Trostberg (Bayern): Widerstand und anschließende Einweisung

In den frühen Morgenstunden des 10.11.2019 informierte ein 21-jähriger Traunreuter über Notruf die Polizei, dass er Probleme mit der Bezahlung in einem Lokal habe. Beim Eintreffen der Polizeistreife wurde der junge Mann immer aggressiver, leistet Widerstand und beleidigte die Beamten. Bei der anschließend vom Staatsanwalt angeordneten Blutentnahme im Krankenhaus Trostberg kam es erneut zu massiven Widerstandshandlungen, welche sich in der Arrestzelle der PI Trostberg fortsetzten. Es waren teilweise bis zu 5 Beamte und Beamtinnen der Polizeistation Traunreut und Polizeiinspektion Trostberg zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen notwendig. Da sich der Mann nicht beruhigen und eine Selbst- und Fremdgefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde er in eine Spezialklinik eingewiesen. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte verletzt. Den Täter erwarten nun mehrere Anzeigen wegen Widerstand und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung.

PM der PI Trostberg vom 10.11.2019

 

Oberhausen (Bayern): Jugendlicher greift Beamten mit Flasche an

Am Samstag gegen 23.45 Uhr fiel einer Polizeistreife ein 16-Jähriger auf, der im Bereich eines Kinderspielplatzes in der Dieselstraße an einen Baum urinierte. Die Beamten wiesen den jungen Mann auf dessen Fehlverhalten hin und stellten seine Personalien fest. Dies missfiel offenbar einem ebenfalls 16-Jährigen, der aus rund 20 Metern die Beamten vehement lautstark beleidigte. Anschließend lief er mit Glasflaschen in der Hand auf einen Polizeibeamten zu. Der offensichtliche Angriff konnte abgewehrt und der junge Mann zu Boden gebracht werden. Dabei leistete er so massiv Widerstand, dass mehrere Polizeistreifen nötig waren, um den Jugendlichen zu fesseln. Den Polizeieinsatz erschwerten die sieben jugendlichen Begleiter des 16-Jährigen. Einer von ihnen – dessen Zwillingsbruder – folgte dem Platzverweis nicht und störte stetig die Arbeit der Beamten. Er musste kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Der 16jährige renitente Mann verbrachte die Nacht im Polizeiarrest. Er muss sich wegen tätlichem Angriff auf Polizeibeamte, Widerstand, Beleidigung und versuchter gefährliche Körperverletzung verantworten. Ob eine der Flaschen zum Zeitpunkt des vermeintlichen Angriffs bereits abgebrochen war, bedarf noch den Ermittlungen. Verletzt wurde niemand.

PM des PP Schwaben Nord vom 10.11.2019

 

Augsburg (Bayern): Fahrradfahrer stürzt und droht Polizisten

Am Samstag gegen 17.00 Uhr stürzte ein 52jähriger Fahrradfahrer alleinbeteiligt in
der Barfüßerstraße. Eine Polizeistreife stellte fest, dass der Mann zuvor offenbar berauschende
Substanzen konsumiert hatte. Er konnte sich schwer auf den Beinen halten, schlief ständig ein
und war nicht orientiert. Aus diesem Grund wurde wegen sog. Trunkenheit im Verkehr eine
Blutentnahme durchgeführt. Die Beamten stellten fest, dass das benutzte Fahrrad scheinbar
gestohlen war und stellten es sicher. Die dritte Anzeige handelte sich der 52-Jährige ein, indem er
einen Beamten mit dem Tod bedrohte. Der Mann wurde vorrübergehend in Gewahrsam
genommen.

PM des PP Schwaben Nord vom 10.11.2019

 

Baiersbronn (Baden-Württemberg): Betrunkene 43-Jährige verletzt Rettungssanitäter und tritt gegen Polizei

Mit einer renitenten Betrunkenen hatten es Rettungsdienst und Polizei in der Nacht zum Sonntag zu tun.
Gegen 00.20 Uhr bat der Rettungsdienst um polizeiliche Unterstützung, weil eine alkoholisierte Patientin aggressiv war und einen Rettungssanaitäter bereits tätlich angegriffen hatte. Der Mann wurde bei dem Angriff leicht verletzt. Nach dem Eintreffen der Polizei am Ereignisort, der zwischen dem Seniorenheim Oettinger und der Einmündung der L350 lag, ging die renitente Frau mit unkontrollierten Faustschlägen und Fußtritten auch auf die Beamten los. Die beiden Gesetzeshüter konnten die außer Rand und Band geratene Frau überwältigen.
Sie wurde dann mit polizeilicher Begleitung ins Krankenhaus gebracht. Hier kam es zu einem weiteren Angriff gegen die Polizisten, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Die Frau stand sichtlich unter Alkoholeinwirklung, was das Ergebnis eines Atemalkoholtests bestätigte (1,88 Promille). Gegen die Frau wird jetzt wegen der tätlichen Angriffe gegen Vollstreckungsbeamte und Hilfeleistende sowie wegen Körperverletzung ermittelt.

PM des PP Tuttlingen vom 10.11.2019

 

Mindelheim (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, gegen 00.45 Uhr, meldete eine Bedienung einer Bar in Mindelheim der Polizei, dass bei ihnen soeben ein stark alkoholisierter junger Asylant des Lokals verwiesen wurde, weil er andere Barbesucher belästigt hatte. In der Mitteilung hieß es weiter, der Mann sei äußerst aggressiv. Er konnte kurz darauf durch die Polizeistreife in der Innenstadt in Mindelheim angetroffen werden. Der Mann lag zunächst bewegungslos auf der Straße. Als die Polizeibeamten ihm zu Hilfe eilen wollten, sprang er unvermittelt auf und attackierte den Streifenwagen durch Schläge, Abreißen eines Scheibenwischers und Spucken. Lauthals schreiend beschimpfte er die Beamten ohne Unterlass in englischer Sprache mit Worten wie „Motherfucker“, „I fuck you“ und „I kill you“. Erst im weiteren Verlauf konnte er durch mehrere Beamte unter Kontrolle gebracht werden. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen durch Tritte gegen die Beamten. Ein Polizist wurde dabei getroffen. An dem Streifenwagen entstand ein Sachschaden. Der Mann wurde bei der Polizeiinspektion zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und am darauffolgenden Morgen wieder entlassen. Den Mindelheimer aus Eritrea erwarten nun mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung sowie Bedrohung und Beleidigung. Das Einsatzgeschehen wurde erstmals bei der Polizeiinspektion Mindelheim durch eine sogenannte „Body-Cam“ der eingesetzten Beamten festgehalten. Dadurch sind das überaus aggressive Verhalten des Eritreers und die fruchtlosen Versuche zur Deeskalation durch die Polizeibeamten sehr anschaulich in Wort und Bild dokumentiert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.11.2019

 

Kamsdorf (Thüringen): Mopedfahrer flüchtet vor Polizei

Am Samstagabend fiel einer Streifenbesatzung bei der Bestreifung der Ortslage Kamsdorf ein Mopedfahrer auf, welcher mit stark überhöhter Geschwindigkeit und ohne Versicherungskennzeichen am Fahrzeug unterwegs war. Beim Versuch, das Fahrzeug einer Kontrolle zu unterziehen, flüchtete der 19-jährige zunächst, und stürzte nach einer kurzen Verfolgungsfahrt mit seinem Moped, welches hierbei auch den verfolgenden Streifenwagen beschädigte. Der Fahrer versuchte im Anschluss zu Fuß zu flüchten, konnte jedoch nach kurzer Zeit durch die nacheilenden Beamten gestellt werden. Die Aktion des Betroffenen führt insgesamt 6 Anzeigen nach sich, u.a. wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der LPI Saalfeld vom 10.11.2019

 

Apolda (Thüringen): Medieninformation der PI Apolda …


Am Freitag gegen 18:30 Uhr meldeten mehrere Anrufer einen betrunkenen Radfahrer, der in Schlangenlinien und ohne Licht die B 87 aus Richtung Mattstedt kommend in Richtung Apolda befuhr. In Höhe der Motocross-Strecke kam er sogar zu Fall und ließ daraufhin sein Fahrrad mitten auf der Fahrbahn zurück. Seinen Weg setzte er dann zu Fuß bis zur nächstgelegenen Tankstelle in Apolda fort, um Bier zu kaufen. Dort konnte der 36-jährige polizeibekannte Apoldaer durch die Beamten aufgegriffen werden. Der Atemalkoholwert betrug 2,19 Promille. Ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet. Hierzu war die Blutentnahme im Krankenhaus erforderlich. Während der Maßnahmen beleidigte der Mann mehrfach die Beamten, was separat zur Anzeige gebracht worden ist.

PM der LPI Jena vom 10.11.2019

 

Suhl (Thüringen): Schlagkräftige Argumente zur Meininger Kneipennacht

Am Samstag, dem 10.09.2019 fand in den Gaststätten und Lokalen Meiningens erneut die Meininger Kneipennacht statt. Im Zuge dieser Veranstaltung kam es in unterschiedlichen Lokalitäten zu mehrfachen Körperverletzungen und Beleidigungen. Hierbei wurden mehrere Personen verletzt, einige von Ihnen mussten im Klinikum stationär behandelt werden. Die Streitigkeiten konnten durch die eintreffenden Polizeibeamte schnell beendet werden, ein Unruhestifter zeigte sich jedoch wenig einsichtig, er wurde nach der Begehung von mehreren Straftaten, welche auch gegen Polizeibeamte stattfanden, über Nacht in Gewahrsam genommen. Der junge Mann konnte am nächsten Morgen nüchtern und einsichtig aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden.

PM der LPI Suhl vom 10.11.2019

Sankt Martin (Rheinland-Pfalz): Betrunkener beleidigt Polizeibeamten

– Querverweis: Bildmaterial ist abrufbar unter
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117686/4435223 –
Am 08.11.2019, gegen 23:30 Uhr, bat der Security-Dienst des Martinus-Weinfestes hiesige Dienststelle um Unterstützung, da es zu Problemen mit einem aggressiven Betrunkenen gekommen sei. Die Beamten fuhren vor Ort und konnten dort einen 52jährigen Mann aus Baden-Württemberg antreffen. Dieser hatte zuvor von der Security ein Hausverbot ausgesprochen bekommen, weigerte sich nun jedoch die Örtlichkeit zu verlassen. Auch den Polizeibeamten gegenüber verhielt sich der Mann aggressiv und unkooperativ, weshalb ihm ein Platzverweis ausgesprochen wurde. Diesem kam er jedoch erst nach Androhung der Ingewahrsamnahme nach. Im Gehen drehte sich der Mann nochmals zu einem Beamten um und beleidigte diesen in Fäkalsprache. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Einen Atemalkoholtest verweigerte der Mann.

PM der PD Landau vom 09.11.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer landet im Polizeigewahrsam.

Am Freitagmorgen randalierte ein 37-jähriger Mann in der Hagener Innenstadt. Gegen 08.50 Uhr war der Mann Passanten in der Elberfelder Straße aufgefallen, als er mit Steinen und Bierflaschen um sich warf. Dabei traf er einen Linienbus der Hagener Verkehrsbetriebe. An dem Bus wurde eine Seitenscheibe getroffen, die zu Bruch ging. Die herbeigerufenen Polizeibeamten stellten den aggressiven Mann und brachten ihn ins Polizeigewahrsam, wo er ausreichend Zeit fand, um sich zu beruhigen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 09.11.2019

 

Kehl (Baden-Württemberg): Mehrere Beamte verletzt

Bei einem Einsatz am heutigen frühen Morgen wurden vier Beamte des Polizeireviers Kehl verletzt. Die Ermittler wurden gegen 5.20 Uhr aufgrund eines Streits zwischen einer Frau und einem Mann in eine Wohnung in der Innenstadt gerufen. Da sich der dort befindliche 23-Jährige hierbei nicht nur äußerst aggressiv gegenüber der jungen Frau, sondern auch den um Schlichtung bemühten Beamten zeigte, sollte er der Wohnung verwiesen werden. Hierbei leistete er massiven Widerstand. Vier der eingesetzten Ordnungshüter trugen durch Tritte und Bisse des Randalierers Blessuren davon. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 09.11.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Auseinandersetzung endet im Polizeigewahrsam

In den frühen Samstagmorgenstunden griff ein weiblicher Gast in einer Gaststätte in der Maudacherstraße die Wirtin an. Die hinzugerufene Funkstreifenwagenbesatzung musste die aggressive Störerin vor der Lokalität fixieren. Ein unbeteiligter männlicher und zugleich alkoholisierter Gast solidarisierte sich mit der Störerin und schlug unvermittelt einem hinzukommenden Polizeibeamten ins Gesicht. Der Angreifer wurde durch weitere Polizeibeamte ebenfalls fixiert und gefesselt. Dies missfiel der sich ebenfalls in der Lokalität befindlichen und zugleich ebenfalls alkoholisierten Schwester des Angreifers, so dass diese einen weiteren Polizeibeamten von hinten angriff.
Auch die Schwester wurde gefesselt und auf die Dienststelle verbracht, wo den Geschwistern jeweils eine Blutprobe entnommen wurde. Der männliche Angreifer verblieb den Rest der Nacht im polizeilichen Gewahrsam. Durch die Angriffe wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen alle Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.11.2019

 

Hochheim am Main (Hessen): Veranstaltung „Hochheimer Markt“, 65239 Hochheim am Main, Am Weiher, 08.11.2019, 18:00 Uhr – 09.11.2019, 05:00 Uhr

Am 08.11.2019 eröffnete der 535. Hochheimer Markt, welcher noch bis zum 12.11.2019 andauert. Am ersten Veranstaltungsabend war ein mäßiges Besucheraufkommen durch die Polizei zu verzeichnen. Die Polizei war im Rahmen der Veranstaltung präsent und an der eingerichteten Marktwache für Besucher ansprechbar. Im Einsatzverlauf kam es zwischen 21:00 Uhr – 01:00 Uhr zu mehreren Körperverletzungsdelikten zwischen weiblichen Jugendlichen, einer Sachbeschädigung sowie einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Durch die Polizei mussten mehrere Platzverweise ausgesprochen und durchgesetzt werden.

PM (auszugsweise) der PD Main-Taunus vom 09.11.2019

 

Mitte (Berlin): Frau läuft auf Fahrbahn und greift Polizeikräfte an

Eine Frau, die in der vergangenen Nacht in Moabit immer wieder auf die Straße lief, löste einen Polizeieinsatz aus. Gegen 0.30 Uhr wurden Polizistinnen und Polizisten in die Turmstraße alarmiert, nachdem die Frau mehrmals auf die Straße lief und Fahrzeugführer abbremsen mussten, um ein Zusammenstoß zu verhindern. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte lief die 40-Jährige von der Straße auf dem Gehweg, griff eine am Fahrbahnrand stehende Glasflasche und schlug diese gegen eine Hauswand. Mit der abgebrochenen Flasche in der Hand bedrohte die Frau dann die Polizeibeamtinnen und -beamten und ging mehrmals auf diese zu. Zur Eigensicherung nahm ein Polizist seine Dienstwaffe in die Hand und richtete sie auf die 40-Jährige. Die Einsatzkräfte forderten die Frau anschließend mehrfach auf, die Flasche fallenzulassen. Diese Aufforderungen ignorierte sie und stach sich mit der abgebrochenen Flasche in eine Hand, sodass diese stark blutete. Der Polizeibeamte stecke daraufhin seine Dienstwaffe weg und versuchte, ihr die abgebrochene Flasche mit einem Mehrzweckstock aus der Hand zu schlagen. Daraufhin ging die Frau auf einen Polizisten zu, der zurückweichen musste. Anschließend setzten Polizeikräfte ein Reizstoffsprühgerät ein. Als die 40-Jährige den Kopf senkte, ergriffen sie die Polizistinnen und Polizisten. Die Frau hielt die abgebrochene Flasche weiter in der Hand, steckte ihren Daumen in den Flaschenhals und verletzte sich dabei an der anderen Hand. Kurz darauf gelang es den Kräften, die Finger der Frau zu lösen, ihr die Flasche wegzunehmen und ihr dann trotz Gegenwehr die Handfessel anzulegen. Im Anschluss wurde die 40-Jährige von Rettungskräften zunächst am Ort versorgt und dann zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, in dem ihr auch Blut abgenommen wurde. Bei dem Einsatz des Reizstoffsprühgeräts erlitt ein Polizeibeamter Augenreizungen und beendete nach ambulanter Behandlung seinen Dienst. Gegen die Frau leiteten die Polizeikräfte Strafermittlungsverfahren unter anderem wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ein.

PM Nr. 2681 der POL Berlin vom 09.11.2019

 

Bielefeld-Mitte (Nordrhein-Westfalen): Zwischenbilanz der Polizei zu den Demonstrationen in Bielefeld

Der Aufzug der Partei „Die Rechte“ sowie die Gegendemonstrationen haben gegen 15 Uhr die Kundgebungsorte am Landgericht erreicht.
Während etwa 230 Teilnehmer der Partei „Die Rechte“ vor dem Landgericht mit ihrer Zwischenkundgebung begonnen haben, sammelten sich in Sichtweite auf dem Niederwall ungefähr 14.000 Gegendemonstranten.
Vor Beginn der Demonstrationen kam eine Person einem Platzverweis der Einsatzkräfte nicht nach. Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde sie in Gewahrsam genommen. Dabei wehrte sich die Person, wodurch ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde.
Eine weitere Person wurde festgenommen, nachdem die Polizeibeamten im Rahmen der Kontrolle feststellten, dass gegen diese Person ein Haftbefehl bestand.
Nachdem sich der Aufzug der Partei „Die Rechte“ an der Bahnhofsrückseite in Bewegung setzte, kam es zu folgenden kleineren Zwischenfällen auf dem Aufzugsweg:
In der Kurfürstenstraße, nahe der Mindener Straße, versuchten gegen 14 Uhr etwa 50 Personen eine Sperrstelle der Polizei zu durchbrechen. Die Polizeikräfte setzten Pfefferspray ein und konnten den Durchbruch verhindern. Sechs Personen wurden in Gewahrsam genommen.
In der Elsa-Brändström-Straße setzten sich gegen 14:10 Uhr etwa 100 Personen auf den Aufzugsweg und versuchten, diesen zu blockieren. Die Blockade wurde von der Polizei als gesonderte Versammlung qualifiziert. Der Aufzug der Partei „Die Rechte“ konnte ohne Störung vorbeigeführt werden.
Im späteren Verlauf durchbrach eine männliche Person in Höhe der Kunsthalle die Absperrung und versuchte, dort erfolglos eine Fahne der Partei „Die Rechte“ zu ergreifen. Dabei kam sie eigenständig zu Fall. Der Mann wurde vor Ort nach Personalienfeststellung entlassen. Das Einsatzkonzept der Polizei ist bislang aufgegangen. Größere Störungen sind bis zu diesem Zeitpunkt unterblieben.

PM der POL Bielefeld vom 09.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Widerstand, Körperverletzungsdelikte und Sachbeschädigungen in Neu-Ulm

Am Samstag, 09.11.2019, kam es gegen 04:00 Uhr zunächst zu zwei Sachbeschädigungen an Pkw bei einem Tanzlokal in der Lessingstraße im Neu-Ulmer Stadtteil Offenhausen. Hierbei wurde bei einem Pkw die hintere, linke Türe eingedellt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe v. ca. 1000 EUR. Bei dem zweiten Pkw wurde das linke Rücklicht beschädigt. In der Folge entwickelte sich, auf Grund der vorangegangenen Sachbeschädigungen, eine körperliche Auseinandersetzung zwischen drei gambischen Staatsbürgern. Hierbei schlugen zwei 40-jährige Männer auf einen 21-jährigen ein. Der junge Mann wurde dadurch leicht im Gesicht verletzt. Nachdem zwei Türsteher die Rangelei mitbekamen, wollten sie die Beteiligten trennen und wurden bei diesem Unterfangen von mehreren unbekannten Tätern angegangen. Hierbei erlitten die Türsteher jedoch keine Verletzungen. Schließlich waren mehrere Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Neu-Ulm sowie Kräfte aus Weißenhorn und dem benachbarten Baden-Württemberg an der Einsatzörtlichkeit eingetroffen. Einer der beiden 40-jährigen Gambier verweigerte zunächst seine Personalien anzugeben und zeigte sich äußerst aggressiv und unkooperativ, was zur Folge hatte, dass er fixiert werden musste. Da er fortwährend versuchte, sich aus dieser Fixierung zu befreien, erfolgte eine Fesselung, welche der Mann durch erblichen Widerstand zu verhindern versuchte. Des Weiteren wurden die eingesetzten Polizeibeamten durch den 40-jährigen beleidigt. Ein Beamter wurde während der Widerstandshandlung in die Hand gebissen und erlitt hierdurch leichte Verletzungen. Die beiden 40-Jährigen wurden auf Grund ihres aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Neu-Ulm verbracht. Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben und weitere Angaben – insbesondere zu den unbekannten Tätern, welche die Türsteher angegangen haben – machen können, sich unter der Tel. 0731/8013-0 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.11.2019

 

Soest (Nordrhein-Westfalen): Kirmesdonnerstag unruhig

Während es tagsüber beim Pferdemarkt relativ ruhig zuging, gab es für die Polizisten am Abend jede Menge zu tun. Insgesamt wurden 12 Männer zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Alkoholisiert widersetzten sie sich den polizeilichen Anordnungen, kamen Platzverweisen nicht nach und mussten dann zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam gebracht werden. Ein 19-jähriger Soester schlug nach den Polizisten und verletzte einen Beamten der Einsatzhundertschaft aus Bochum. Die Beamten mussten mehrfach einschreiten, um Streitende zu trennen. Ein 16-jähriger Soester kam mehreren Platzverweisen nicht nach. Er wurde zur Wache gebracht und dort von seiner Mutter wieder abgeholt. In einem Zug von Soest nach Werl kam es um 21:25 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Ein 24-jähriger Mann aus Werl randalierte und musste in Werl-Westönnen aus dem Zug geholt werden. Auch er verbrachte die Nacht im Gewahrsam. Ein 27-jähriger Mann aus Ense zeigte stark alkoholisiert den Hitlergruß und randalierte. Bei der Ingewahrsamnahme wurde bei ihm Cannabis gefunden. Eine 23-jährige Soesterin beleidigte Polizisten auf sexueller Grundlage. Insgesamt wurden 10 Anzeigen wegen Körperverletzungen geschrieben.
Acht Anzeigen gab es aufgrund von Diebstahlsdelikten. Nachdem bereits am Mittwoch ein Mann auf der Kirmes Falschgeld in Umlauf gebracht hatte, wurde er am Donnerstag um 15:20 Uhr festgenommen. Die Beamten der mobilen Wache erkannten ihn aufgrund von Bildern einer Überwachungskamera. Bei der Durchsuchung des 21-Jährigen aus Neuenrade wurde weiteres Falschgeld gefunden. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Wache gebracht. Am späten Nachmittag vermisste eine Frau aus Soest ihren 6-jährigen Sohn. Der Junge fand allein den Weg nach Hause und konnte dort wohlbehalten angetroffen werden. Um 15:20 Uhr meldete sich ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes bei der Polizei. Er hatte einen Mann beobachtet, der an der Nöttenstraße das hintere Nummernschild eines dort geparkten Streifenwagens abriss. Der Zeuge konnte den 52-jährigen Mann bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der Kommentar des alkoholisierten
Tatverdächtigen: „Darum wird sich mein Anwalt kümmern.“

PM der KPB Soest vom 08.11.2019

 

Neumarkt i.d.OPf. (Bayern): Trunkenheit im Verkehr – infolge Alkohol/Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/Straßenverkehrsordnung/Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte (Polizeivollzugsbeamte)

Am 07.11.2019, in der Zeit zwischen 18:45 Uhr und 21:00 Uhr fuhr ein zunächst unbekannter Täter mit seinem Pkw aus dem Pöllinger Kreisverkehr in Richtung Ortsteil Pölling. Dabei überfuhr er die Verkehrsinsel, kam auf die Gegenfahrbahn und ins Bankett. Das dortige Verkehrszeichen wurde beschädigt und Steine von der Verkehrsinsel auf die Fahrbahn geschleudert. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro. Anschließend entfernte er sich, ohne seinen Pflichten nachzukommen. Aufgrund von Hinweisen konnte ein 48-jähriger Mann mit seinem Chevrolet als Unfallverursacher ermittelt werden. Der Mann war beim Antreffen durch die Beamten sichtlich alkoholisiert. Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte der 48-Jährige. Außerdem widersetzte er sich der Mitnahme. Er wurde mit unmittelbarem Zwang zur Dienststelle verbracht. Dort wurde eine Blutentnahme veranlasst. Anschließend wurde er in der Haftzelle ausgenüchtert.

PM der PI Neumarkt i.d.OPf. vom 08.11.2019

 

Kufstein (Tirol): Polizeieinsatz in Kufstein zu angezeigter Bombendrohung und Entführung – Nachtrag

Den bisherigen Ermittlungsergebnissen zufolge wurde ein 20-jähriger österreichischer Staatsbürger in einem, von einer 18-jährigen österreichischen Staatsbürgerin gelenkten Fahrzeug, in welchem sich auch ein 24-jähriger und ein weiterer bisher flüchtiger Österreicher befand, festgehalten und zur Autobahnunterführung nach Ebbs-Eichelwang verbracht, wo der 20-Jährige vom 24-Jährigen mit Kabelbindern an einen Maschendrahtzaun gebunden, mehrfach geschlagen und anschließend wieder in das Auto gezerrt worden sein soll. Das 20-jährige Opfer erlitt durch diese Misshandlungen einen Knöchelbruch und mehrere Prellungen. Es wurde im BKH Kufstein ambulant behandelt.
Unmittelbar nach den Misshandlungen stieg ein weiterer 21-jähriger Österreich ebenfalls ins Fahrzeug.
Im Zuge der polizeilichen Fahndung konnte das von der 18-Jährigen gelenkte Fahrzeug letztlich angehalten werden. Noch vor Anhaltung verließ der derzeit Flüchtige das Fahrzeug und konnte bisher nicht aufgegriffen werden.
Bei dieser Anhaltung und den darauffolgenden Festnahmen sprach der 24-Jährige von einer Bombe, was letztlich zu umfangreichen Absperr- und Sicherungsmaßnahmen führte.
Die Durchsuchung des Fahrzeuges verlief negativ.
Zum Zeitpunkt der Anhaltung befanden sich also vier Personen im Fahrzeug, welche alle festgenommen wurden. Nach Klärung der ersten näheren Tatumstände wurden zwei der vier Festgenommen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Im Zuge der Anhaltung ging der 24-Jährige in der Polizeiinspektion Kufstein tätlich gegen mehrere Beamte vor. Er wurde auf Grund seines renitenten Verhaltens unter Begleitung von Cobra-Kräften in das Polizeianhaltezentrum Innsbruck überstellt. Eine polizeiliche Einvernahme war auf Grund seines Verhaltens bisher nicht möglich.
Die 18-jährige Lenkerin des Fahrzeuges befindet sich derzeit im Bezirkskrankenhaus Kufstein und wird bewacht.
Zum Motiv der Tat liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in misslungenen Drogengeschäften das Motiv begründet sein könnte.
Das gesamte Tatgeschehen konnte bisher nicht genau rekonstruiert werden. Seitens des LKA werden noch zahlreiche weitere Ermittlungen geführt.

PM der LPD Tirol vom 08.11.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Mann musste in Gewahrsam genommen werden…

Am frühen Morgen des 07.11. beobachteten die Beamten im Rahmen einer Streife einen jungen Mann, der in der Burgstraße an die Eingangstür eines Nachtclubs urinierte. Daher wurde eine Personenkontrolle durchgeführt, bei der sich der Mann aggressiv und ablehnend gegen die Beamten zeigte. Da der 23-Jährige augenscheinlich erheblich alkoholisiert war und unter Drogeneinfluss stand, wurde er in Gewahrsam genommen um weitere Ordnungswidrigkeiten oder mögliche Straftaten zu verhindern

PM des PP Koblenz vom 08.11.2019

 

Leer (Niedersachsen): Ladendiebstahl und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstagabend kam es in einem Geschäft in der Mühlenstraße zu einem Ladendiebstahl. Eine Mitarbeiterin beobachtete zwei Männer, von denen einer eine Jacke in seinen mitgeführten Rucksack steckte und den Laden, ohne zu zahlen verlassen wollte. Die eingesetzten Beamten trafen auf den 18-jährigen Mann aus Polen und seinen 44-jährigen Begleiter aus Leer. Bei dem 44-jährigen wurden bei einer Durchsuchung Gegenstände aufgefunden, die dieser aus dem betroffenen Geschäft entwendet hatte. Der 18-jährige führte in seinem Rucksack ebenfalls Waren mit sich, die er nicht bezahlte. Da sich der junge Mann vor Ort nicht ausweisen konnte, wurde er der Dienststelle zur zweifelsfreien Feststellung seiner Identität zugeführt. Hier sollte auch eine nähergehende Durchsuchung seiner Person nach weiterem Diebesgut stattfinden. Gegen diese Durchsuchung wehrte er sich zunächst verbal und beleidigte die eingesetzten Beamten. Später versuchte er zudem die Beamten zu schlagen. Der Mann musste schließlich durch die Anwendung von unmittelbarem Zwang fixiert und der Gewahrsamszelle zugeführt werden. Gegen die Männer wurden die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 08.11.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte angegriffen und beleidigt

Wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und weiteren Straftaten ermittelt das Polizeirevier Reutlingen gegen einen 38-Jährigen nach einem Vorfall, der sich am Donnerstagabend im Hohbuch ereignet hat. Gegen 23.50 Uhr wurde die Polizei von Anwohnern alarmiert, nachdem es in der Wohnung eines Paares zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen war. Der unter Alkoholeinfluss stehende und aggressive Mann öffnete die Tür, sprach Drohungen aus und war nicht zu beruhigen, sodass er in Gewahrsam genommen werden musste.
Hiergegen wehrte sich der 38-Jährige heftig, indem er unter anderem nach den Beamten trat und schlug, bevor er überwältigt werden konnte. Die Lebensgefährtin des Mannes, die in der Wohnung leicht verletzt angetroffen werden konnte, wurde vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht, das sie nach erfolgter Behandlung noch in der Nacht wieder verlassen konnte. Ein Polizeibeamter trug bei dem Einsatz Verletzungen davon, die in einem Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Beamte konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der Beschuldigte wurde leicht verletzt und ebenfalls ambulant behandelt. Selbst in der Zelle, in der er danach die Nacht verbringen musste, randalierte er weiter. Außerdem beleidigte und bespuckte er die Beamten. Ihn erwartet nun mehrere Strafverfahren.

PM des PP Reutlingen vom 08.11.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Heranwachsender beleidigt Polizeibeamte, die auf einer Einsatzfahrt in Wilhelmshaven unterwegs waren – Zeugen gesucht

Am Donnerstagmittag, 07.11.2019, mussten Polizeibeamte gegen 13:00 Uhr zu einem Einsatz fahren und hatten Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet.
In Höhe der Kreuzung Mitscherlichstraße/Marktstraße kam es durch eine amtsbekannte Person zu einer Beleidigung. Beim Vorbeifahren des Funkstreifenwagens richtete der Heranwachsende eine unrühmliche Geste an die eigentlich zu einem Einsatz eilenden Beamten.
Zu diesem Zeitpunkt war der Bereich in Höhe Fußgängerüberweges sehr gut frequentiert, so dass die Polizei um Zeugenhinweise bittet.
Personen, die zu der Zeit anwesend waren und sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 04421/942-0 in Verbindung zu setzen.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 08.11.2019

 

Neckarsulm (Baden-Württemberg): Polizeibeamter verletzt

Mehrere, aber zum Glück nur leichte Verletzungen zog sich ein Polizeibeamter am Donnerstagabend in Neckarsulm bei einer Festnahme zu. Der Polizist und seine Streifenpartnerin kontrollierten die Insassen eines PKW, wobei ihnen der Geruch von Marihuana in die Nase kam. Deshalb durchsuchten sie den Rucksack des Beifahrers. Der 22-Jährige riss den Rucksack plötzlich an sich und versuchte zu flüchten. Dies konnte der kontrollierende Beamte verhindern, woraufhin der junge Mann wild um sich schlug. Am Ende musste er doch aufgeben und wurde, mit Handschließen versehen, festgenommen. Warum er nicht wollte, dass die Polizei den Rucksack durchsucht, wurde rasch klar. In diesem befanden sich 25 Gramm Marihuanablüten.

PM des PP Heilbronn vom 08.11.2019

 

Rosenheim (Bayern): Erst regungslos, dann höchst aggressiv

Bundespolizei zeigt Minderjährigen an und stellt Polizeikosten in Rechnung.
Am Donnerstag (7. November) hat ein betrunkener 16-Jähriger die Bundespolizei in Rosenheim mehrere Stunden lang „beschäftigt“. Der jugendliche Deutsche wurde wegen Beleidigung sowie Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt. Außerdem wird er voraussichtlich einige Kosten zu tragen haben.
Gegen 22:00 Uhr fanden die verständigten Bundespolizisten im Rosenheimer Bahnhof eine regungslose Person. Diese lag an einem der Treppenaufgänge zu den Gleisen auf dem Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Der hinzugezogene Rettungsdienst konnte keine erheblichen Verletzungen feststellen. Offenkundig war der Jugendliche jedoch stark alkoholisiert. Als er wieder zu sich gekommen war, reagierte er sogleich aggressiv. Da er sich nicht auf den Beinen halten konnte, wurde er von der Bundespolizeistreife gestützt und vorerst zu einer Wartebank in der Bahnhofshalle gebracht. Dort beleidigte er einen der Beamten und ging lautstark unbeteiligte Bahnreisende an. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und zur Inspektion der Rosenheimer Bundespolizei gefahren. Beim Einsteigen in das Dienstfahrzeug spuckte er einem der Polizeibeamten ins Gesicht. Auch im Wagen spuckte er mehrfach um sich.
Im Wartebereich der Inspektion, wo der minderjährige Rosenheimer der Obhut der inzwischen benachrichtigten Mutter anvertraut werden sollte, zeigte er sich nicht minder aggressiv: Er drohte den Beamten, beleidigte sie und versuchte vergeblich, einem der Bundespolizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Nachdem er gefesselt worden war, wollte er auf die Beamten eintreten und spuckte in ihre Richtung. Schließlich musste er sich übergeben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest lässt auf einen Wert von über zwei Promille schließen. Erst nach Mitternacht hatte sich der 16-Jährige soweit beruhigt, dass er von seiner Erziehungsberechtigten mit nach Hause genommen werden konnte. Er wird sich wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs verantworten müssen. Darüber hinaus kommen auf den Jugendlichen beziehungsweise seine Eltern für den Polizeieinsatz sowie die Reinigung des Warteraums und des Dienstfahrzeugs Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro zu.

PM der BPOLI Rosenheim vom 08.11.2019

 

Rannungen (Bayern): Reh musste erlöst werden

Auf dem Ebenhäuserweg von Rannungen in Richtung Rottershausen erfasste am Freitagmorgen, gegen 06.45 Uhr, ein Pkw-Fahrer ein Reh, das von rechts die Fahrbahn querte. Das Tier wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass es von der Streifenbesatzung durch einen Schuss aus der Dienstwaffe von seinen Leiden erlöst werden musste. Am Fahrzeug entstand ein Schaden von circa 800,- Euro.

PM der PI Bad Kissingen vom 08.11.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Gespuckt und gepöbelt

In einem Geschäft in der Karl-Marx-Straße mussten gestern gegen 05.40 Uhr Polizeibeamte zum Einsatz kommen. Ein polizeibekannter 24-jähriger Somalier hatte den Laden trotz Hausverbotes betreten und darin das Personal und die Kundschaft beschimpft. Dabei spuckte er umher und reagierte nicht auf die Forderungen, das Geschäft zu verlassen. Die Polizeibeamten nahmen den alkoholisierten Mann in Gewahrsam. Dabei trat der 24-Jährige um sich und beschimpfte die Beamten. In der Gewahrsamszelle randalierte und spuckte er weiter und beschädigte die Einrichtung. Erst am späten Nachmittag, nachdem der Mann sich beruhigt hatte – wurde er wieder entlassen. Mehrere Strafanzeigen – u.a. wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte – wurden aufgenommen. Zudem wurde eine Kostenrechnung (Reinigung) erstellt.

PM der PD Brandenburg Nord vom 08.11.2019

 

Kastl (Bayern): Person mit vermutlicher psychischer Störung leistet innerhalb von 24 Stunden 2 Mal erheblichen Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Donnerstagmorgen ging bei der Polizeiinspektion Altötting telefonisch eine Meldung von einer Baustelle im Kastler Forst ein. Eine unbekannte männliche Person sei dort während der Morgenbesprechung der Bauarbeiter in den Baucontainer eingedrungen. Er hätte den Polier dort mit einer Eisenstange bedroht und auf die anderen Anwesenden eingeschlagen und sich entblößt. Beim Verlassen des Baucontainers nahm er zwei fremde Mobiltelefone an sich. Außerdem schlug er mit der Eisenstange die Scheibe eines Baustellenfahrzeugs ein.
Ca. 20 Minuten später wurde der Täter durch die herbeigerufene Streifenbesatzung im Ortsgebiet von Kastl festgestellt. Als die Beamten ihn ansprachen ging der Gerüstbauer sofort in Kampfstellung und mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten los. Erst mit Pfeffersprayeinsatz und körperlicher Gewalt konnte er zu Boden gebracht werden. Auch gegenüber den Rettungskräften verhielt sich der 39-jährige Burgkirchner unzugänglich und versuchte weiter auf die Einsatzkräfte einzuschlagen.
Er wurde anschließend nach ärztlicher Erstversorgung in das Inn-Salzach-Klinikum eingeliefert.
Bei der Überprüfung seiner Personalien erhärtete sich der Verdacht dass es sich um eine bekannte Person handelt. Der Burgkirchner wurde erst um 05:30 Uhr des gleichen Morgens nach Ausnüchterung aus der Haftzelle der PI Altötting entlassen. Vorausgegangen war ebenfalls ein tätlicher Angriff auf Polizeibeamte der PI Burghausen.
Ob seine Aggressionen auf den Konsum von Alkohol oder Drogen zurückzuführen sind oder er psychisch krank ist, werden die angeordneten Blutentnahmen bzw. die Untersuchung im Klinikum zeigen.
Insgesamt verletzte der Gerüstbauer innerhalb von 24 Stunden 4 Polizeibeamte. Zwei Beamte der PI Altötting waren dadurch nicht mehr dienstfähig.

PM der PI Altötting vom 08.11.2019

 

Dessau (Sachsen-Anhalt): Spuckhaube und Fußfesseln für 18-Jährigen

Am heutigen frühen Morgen, den 08. November 2019, gegen 05:15 Uhr wurde die Bundespolizei auf dem Hauptbahnhof Dessau um Hilfe gebeten, da ein 18-Jähriger hier Reisende belästigte und mit den Fäusten gegen die Scheiben des Bahn- Reisezentrums schlug. Die Beamten trafen auf einen offenbar angetrunkenen 18-jährigen Somalier, der der Aufforderung sich auszuweisen nicht nachkam. Er schlug um sich und traf hierbei einen 51-jährigen Polizeibeamten, der glücklicher Weise unverletzt blieb. Des Weiteren spuckte er stetig auf die Beamten und beschimpfte sie mit den ehrverletzenden Worten „Arschloch, Nazi, Rassist“. Er musste vor Ort gefesselt werden und wurde anschließend auf das Revier gebracht. Da er sich auch hier nicht beruhigte, um sich trat, spuckte und beleidigte, mussten ihm, zum Schutz der Beamten, neben Fußfesseln auch eine sogenannte Spuckhaube angelegt werden. Der 18-Jährige hatte einen Atemalkoholwert von 1,66 Promille und wurde gegen 08:00 Uhr, nachdem er sich beruhigt hatte, wieder aus dem Gewahrsam entlassen. Der asylsuchende Somalier wird sich nun wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Nötigung und Beleidigung verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 08.11.2019

 

Oschatz (Sachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Durch die Mitarbeiter eines Vereins, welcher u. a. ambulant betreutes Wohnen anbietet, wurde bekannt, dass ein alkoholisierter 19-Jähriger in der Einrichtung randaliert und das Personal angreift. Sowohl ein Rettungswagen, ein Notarzt als auch die Polizei fuhren zum Ort. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich die Lage zunächst beruhigt. Doch kurze Zeit später erregte sich der junge Mann erneut und griff das Personal und auch die Polizeibeamten an. Durch die Beamten mussten ihm im weiteren Verlauf, aus Gründen der Gefahrenabwehr, Handfesseln angelegt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei dem 19-Jährigen einen Wert von 1,7 Promille. Gegen den jungen Mann wird nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 08.11.2019

 

München (Bayern): Straßenraub; zwei Tatverdächtige festgenommen – Ludwigsvorstadt

Am Donnerstag, 07.11.2019, gegen 23:30 Uhr, fuhr ein 23-jähriger Münchner mit der Trambahn in Richtung Hauptbahnhof. Mit in dem Abteil befanden sich ein 33-Jähriger und ein 35-Jähriger (beide aus München). Diese gingen aggressiv auf den 23-Jährigen zu und forderten dessen Wertgegenstände. Als dieser sich weigerte etwas herauszugeben, stieß ihn der 33-Jährige mit den Händen vor die Brust und riss ihm die Brille von der Nase und steckte diese ein.
Die beiden Tatverdächtigen stiegen am Hauptbahnhof aus der Trambahn aus und wurden von dem 23-Jährigen verfolgt, der zeitgleich telefonisch die Polizei verständigte. Im Tal wurden die zwei Tatverdächtigen von Polizeibeamten angehalten. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 33-Jährige erheblichen Widerstand. Dabei wurden insgesamt vier Beamte leicht verletzt.
Der 33-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und wird dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Der 35-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Beide Tatverdächtige wurden wegen des Raubs angezeigt. Der 23-Jährige wurde nicht verletzt, die Brille jedoch beschädigt.

PM (1680) des PP München vom 08.11.2019

 

Asbach-Bäumenheim (Bayern): Bedrohung von Einsatzkräften

Ein 72-Jähriger wurde am Donnerstagnachmittag um 15.00 Uhr von Zeugen stark alkoholisiert und in hilflosem Zustand in einem Bäumenheimer Ladengeschäft festgestellt. Da er der Mann sichtbar keine Kontrolle mehr über seine Körperfunktionen hatte, informierten die Zeugen den Rettungsdienst. Der 72-Jährige verweigerte jedoch zunächst jede Behandlung. In der Folge bedrohte er auch noch einen der inzwischen verständigten Polizeibeamten massiv und kündigte dessen Ermordung an. Der Mann wurde nach einiger Überzeugungsarbeit durch die eingesetzten Kräfte schließlich in ärztliche Behandlung übergeben.

PM der PI Donauwörth vom 08.11.2019

 

Weingarten/Landkreis Ravensburg (Baden-Württemberg): Mit Messer Polizisten angegriffen

Wegen des Verdachts des versuchten Totschlags, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt die Kriminalpolizei gegen einen 42-jährigen Mann, der am späten Mittwochabend gegen 22.40 Uhr von Beamten des Polizeireviers Weingarten in der Keplerstraße vorläufig festgenommen wurde.
Der 42-Jährige Tatverdächtige sollte bereits am Dienstag mit einem Krankenwagen in eine psychiatrische Einrichtung gebracht werden, flüchtete aber noch vor dessen Eintreffen. Nachdem der Tatverdächtige zunächst verschwunden blieb, konnte dieser am Mittwochabend von einer Streifenwagenbesatzung in seiner Wohnung festgestellt werden. Nach einer ersten Kontaktaufnahme durch die geschlossene Tür sicherte der Mann zu, diese zu öffnen, attackierte aber unmittelbar darauf einen der beiden anwesenden Polizeibeamten mit einem Messer.
Den beiden Polizisten gelang es jedoch, den Angreifer zu überwältigen und ihm das Messer abzunehmen. Allerdings stürzte einer der Polizeibeamten mit dem Tatverdächtigen mehrere Treppenstufen hinunter. Während sich der mutmaßliche Täter nur leicht verletzte, erlitt der Polizeibeamte schwerere Verletzungen, aufgrund derer er bis auf Weiteres dienstunfähig ist. Das zuständige Amtsgericht hat zwischenzeitlich die einstweilige Unterbringung des 42-Jährigen in einer psychiatrischen Klinik angeordnet.

PM des PP Konstanz vom 08.11.2019

 

Salzburg: Schwere Nötigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 08. November 2019, um 02.03 Uhr, bedrohte vor einem Lokal in Salzburg ein 32-jähriger Rumäne den Türsteher um somit den Einlass in das Lokal zu erzwingen. Der Rumäne wurde in weiterer Folge von der Polizei festgenommen und auf die Polizeiinspektion verbracht. Er verhielt sich während der gesamten Amtshandlung aggressiv und unkooperativ. Auf der Dienststelle verlangte er den Gang zur Toilette. Auf dem Weg zu dieser versetzte er einem Polizisten einen Stoß gegen den Oberkörper. Beim Anlegen der Hand – und Fußfesseln wehrte er sich vehement und bedrohte die Polizisten mit dem Umbringen. Er wurde in das Polizeigefangenenhaus Salzburg überstellt.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 08.11.2019, 06:46 Uhr

 

Salzburg: Gefährliche Drohung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am Abend des 07. November 2019 wurde in Salzburg ein 26-jähriger Taxilenker von einem alkoholisierten 50-jährigen Fahrgast plötzlich während der Fahrt gewürgt und mit dem Umbringen bedroht. Das Fahrzeug konnte vom Taxilenker angehalten und verlassen werden. Der 50-jährige Fahrgast, welcher im Taxi seine Geldbörse liegen ließ, stieg ebenfalls aus und entfernte sich zu Fuß vom Fahrzeug. Er konnte kurz darauf von einer Polizeistreife angetroffen werden.
Nach erfolgter Ersterhebung und Vernehmungen griff der 50 Jährige plötzlich einen der Polizisten an und versetzte ihm einen tritt mit dem Knie. Er wurde festgenommen und in das Polizeigefangenenhaus Salzburg verbracht. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,6 Promille.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 08.11.2019, 06:45 Uhr

 

Wien: Festnahme nach Diebstahl und Widerstandshandlungen

07.11.2019 / 04., Johann-Strauß-Gasse,
Im Zuge einer Streife bemerkten Beamte der Polizeiinspektion Taubstummengasse gestern zwei Männer mit auffälligem Verhalten. Bei einer in Folge durchgeführten Personenkontrolle stellten sie fest, dass beide Männer mutmaßliches Diebesgut (Lebensmittel) am Körper versteckt hielten. Es stellte sich heraus, dass die Gegenstände tatsächlich von einem nahegelegenen Supermarkt gestohlen worden waren. Bei einem Angehaltenen (36, Stbg: Deutschland) wurde eine verbotene Waffe, ein Schlagring, aufgefunden. Der Mann war beim Einschreiten der Beamten erheblich alkoholisiert, eine Alko-Vortest ergab 3,42 Promille. Der zweite Mann (39, Stbg: Ungarn) setzte während der Anhaltung ein aggressives Verhalten und versuchte, Polizisten zu verletzen. Er wurde festgenommen. Beide Personen wurden mehrfach angezeigt und befinden sich derzeit in fremdenpolizeilicher Anhaltung.

Presseaussendung der LPD Wien vom 08.11.2019, 10:20 Uhr

 

Wien: Zwei verletzte Beamte nach Widerstand

06.11.2019, 19.00 Uhr / 21. Bezirk
Eine 61-Jährige verständigte die Polizei da sie von ihrem Lebensgefährten mit dem Umbringen bedroht wurde. Im Zuge der Sachverhaltsklärung wurde gegenüber dem 37-jährigen Lebensgefährten ein Betretungsverbot ausgesprochen, weshalb der Mann gegenüber den Beamten äußerst aggressiv reagierte. Erst nachdem weitere Funkmittel an die Örtlichkeit entsandt wurden, konnte der 37-Jährige (polnischer Staatsangehöriger) festgenommen werden. In weiterer Folge wurde der Festgenommene in den Arrestbereich gebracht, wo er abermals zu randalieren begann. Der Mann musste schlussendlich in einer Sicherheitszelle untergebracht werden. Aufgrund ihrer Verletzungen (Prellungen, Zerrungen und Fraktur eines Fingers) mussten zwei Beamte vom Dienst abtreten.

Presseaussendung der LPD Wien vom 08.11.2019, 07:45 Uhr

 

Jena (Thüringen): Meldungen aus Jena

Zweimal hat es die Polizei am Donnerstagnachmittag mit einem 31-jährigen Jenaer zu tun. Er hatte von der Stadtrodaer Straße aus die Polizei informiert, weil es zu einem Streit mit einem 80-jährigen Mann gekommen war. Der 31-Jährige war mit seinem Rad auf dem Radweg in Höhe Burgau unterwegs. Er gab an, von dem älteren Mann mit dessen Gehstock geschlagen worden zu sein, weil jener sich wohl von ihm bedrängt fühlte. Noch während des Gesprächs mit den Beamten entfernte sich der Radfahrer. Eine halbe Stunde später erschien er an der Wache der Polizeidienststelle Am Anger und begann sofort bei der ersten Befragung im Vorraum zu randalieren. Dabei attackierte er auch Polizeibeamte körperlich und beleidigte sie. Er wurde zu Boden gebracht und fixiert. Aufgrund des auffälligen Verhaltens des Mannes wurde ein Arzt hinzugezogen. Dieser fand allerdings keine Gründe um den Jenaer in eine Klinik einzuweisen. Insofern wurde er später aus dem polizeilichen Gewahrsam entlassen. Dennoch laufen gegen ihn Anzeigen wegen Widerstandes und Beleidigung.

PM (auszugsweise) der LPD Jena vom 08.11.2019

Bundespolizei zeigt Minderjährigen an und stellt Polizeikosten in Rechnung.
Am Donnerstag (7. November) hat ein betrunkener 16-Jähriger die Bundespolizei in Rosenheim mehrere Stunden lang „beschäftigt“. Der jugendliche Deutsche wurde wegen Beleidigung sowie Widerstands gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte angezeigt. Außerdem wird er voraussichtlich einige Kosten zu tragen haben.
Gegen 22:00 Uhr fanden die verständigten Bundespolizisten im Rosenheimer Bahnhof eine regungslose Person. Diese lag an einem der Treppenaufgänge zu den Gleisen auf dem Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Der hinzugezogene Rettungsdienst konnte keine erheblichen Verletzungen feststellen. Offenkundig war der Jugendliche jedoch stark alkoholisiert. Als er wieder zu sich gekommen war, reagierte er sogleich aggressiv. Da er sich nicht auf den Beinen halten konnte, wurde er von der Bundespolizeistreife gestützt und vorerst zu einer Wartebank in der Bahnhofshalle gebracht. Dort beleidigte er einen der Beamten und ging lautstark unbeteiligte Bahnreisende an. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und zur Inspektion der Rosenheimer Bundespolizei gefahren. Beim Einsteigen in das Dienstfahrzeug spuckte er einem der Polizeibeamten ins Gesicht. Auch im Wagen spuckte er mehrfach um sich.
Im Wartebereich der Inspektion, wo der minderjährige Rosenheimer der Obhut der inzwischen benachrichtigten Mutter anvertraut werden sollte, zeigte er sich nicht minder aggressiv: Er drohte den Beamten, beleidigte sie und versuchte vergeblich, einem der Bundespolizisten die Dienstwaffe zu entreißen. Nachdem er gefesselt worden war, wollte er auf die Beamten eintreten und spuckte in ihre Richtung. Schließlich musste er sich übergeben. Ein durchgeführter Atemalkoholtest lässt auf einen Wert von über zwei Promille schließen. Erst nach Mitternacht hatte sich der 16-Jährige soweit beruhigt, dass er von seiner Erziehungsberechtigten mit nach Hause genommen werden konnte. Er wird sich wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und tätlichen Angriffs verantworten müssen. Darüber hinaus kommen auf den Jugendlichen beziehungsweise seine Eltern für den Polizeieinsatz sowie die Reinigung des Warteraums und des Dienstfahrzeugs Kosten in Höhe von mehreren hundert Euro zu.

PM der BPOLI Rosenheim vom 08.11.2019

Soest (Nordrhein-Westfalen): Erste Bilanz der Allerheiligenkirmes

Die erste Bilanz der Soester Polizei zur Allerheiligen Kirmes fiel recht positiv aus. Es mussten neun Anzeigen, wegen zwei Körperverletzungen, zwei Diebstahlsdelikten und einem Betäubungsmittelverstoß. In zwei Fällen wurde den Verkäufern auf dem Kirmesgelände Falschgeld, angedreht. Weiterhin stellte die Polizei ein Pfefferspray und ein Butterflymesser sicher. Auch hier wurden Anzeigen wegen Verstoß gegen das Waffengesetzt gefertigt. Zwei Soester fielen aufgrund von Pöbelleien beziehungsweise verbal aggressiven Verhaltens auf. Den Anweisungen der Beamten folgten sie nicht, so dass sie Bekanntschaft mit der Gewahrsamszelle machen durften.

PM der KPB Soest vom 07.11.2019

 

Kottenheim (Rheinland-Pfalz): Straßenverkehrsgefährdung/Beleidigung von Polizeibeamten/Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz

In Mayen sollte am 07.11.19, gg. 00.10 Uhr, zunächst ein Fahrzeugführer aufgrund auffälliger Fahrweise im Bereich der Stadt Mayen kontrolliert werden. Der PKW-Fahrer entzog sich der Kontrolle durch überhöhte Geschwindigkeit und Missachten der Anhaltezeichen, was zu einer Verfolgungsfahrt führte. Letztlich endete die Verfolgung in Kottenheim, im Garten eines Anwesens, da der 36-Fahrzeugführer aus Mayen aufgrund von Alkoholgenusses, mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,94 Promille, den Abbiegevorgang nicht richtig einschätzte. Bei der anschließenden Aufnahme des Sachverhaltes vor Ort konnten Betäubungsmittel aufgefunden werden. Des Weiteren zeigte sich der Fahrzeugführer verbal aggressiv und beleidigte die eingesetzten Beamten mehrfach. Die Fahrerlaubnis wurde sichergestellt und Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Verstoß nach dem Betäubungsmittelgesetz und Beleidigung eingeleitet.

PM der PD Mayen vom 07.11.2019

 

Hamm-Pelkum (Nordrhein-Westfalen): Gesuchter leistet Widerstand bei Festnahme

Der Fluchtversuch eines mit Haftbefehl wegen Körperverletzung, Betruges und Sachbeschädigung gesuchten Hammers scheiterte am Donnerstag, 7. November, in Pelkum. Polizeibeamte wollten den Mann, der gegen 7.10 Uhr zu Fuß auf der Kamener Straße unterwegs war, kontrollieren. Er flüchtete vor den Beamten, konnte aber nach kurzer Verfolgung gestoppt werden.
Bei seiner Festnahme leistete er zudem Widerstand. Der 25-Jährige ohne festen Wohnsitz wurde in die JVA gebracht, da er die haftbefreiende Geldstrafe nicht zahlen konnte.

PM des PP Hamm vom 07.11.2019

 

Ludwigsburg-Ost (Baden-Württemberg): 31-Jähriger in Gewahrsam genommen

Mit einem aggressiven Zeitgenossen hatten es am Mittwochnachmittag Passanten und Kinder in der Danziger Straße in Ludwigsburg-Ost zu tun. Der offensichtlich angetrunkene 31-Jährige hielt sich gegen 15.15 Uhr auf dem Vorplatz eines Supermarkts auf und hat lautstark Passanten angepöbelt sowie Kinder auf einem Spielplatz belästigt. Aufgrund dessen wurde die Polizei alarmiert. Hinzugezogene Polizeibeamte erteilten dem Querulanten einen Platzverweis. Nachdem der Betrunkene nach mehrmaliger Aufforderung dem Platzverweis nicht nachgekommen ist, die Einsatzkräfte fortwährend beleidigte und obendrein versuchte sie zu bespucken, sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dagegen widersetzte sich der Mann. Schlussendlich mussten die Beamten ihn zu Boden bringen und Handschließen anlegen. Vor dem bevorstehenden Transport zum Polizeirevier Ludwigsburg wurde dem Mann eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Gegen diese Maßnahme wehrte sich der 31-Jährige und trat mit Füßen um sich. Daraufhin musste ihm eine Klettfußfessel angelegt werden. Anschließend wurde er zum Polizeirevier gebracht. Auch dort verhielt er sich weiterhin renitent und beleidigte die Beamten. Letztendlich blieb er bis zum Folgetag in einer Gewahrsamseinrichtung. Der 31-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 07.11.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Aggressiver Betrunkener geht Zivilstreife an – Gewahrsam

Ein aggressiver betrunkener Mann hat am Mittwoch, 06.11.2019, eine Zivilstreife der Polizei beim Rheincenter in Weil am Rhein aus dem Nichts heraus angegangen. Der 24-jährige kam in Gewahrsam. Gegen 17:45 Uhr waren dort drei Polizeibeamte in zivil unterwegs, als der Aggressor plötzlich auf diese zukam und die Fäuste hob. Auch als die Drei den Dienstausweis zeigten, ließ der Mann nicht von seiner bedrohlichen Haltung ab und weigerte sich, seinen Ausweis vorzuzeigen. Letztlich musste er überwältigt werden. Zur Ausnüchterung kam er in eine Zelle. Ein Alcomatentest ergab knapp 1,5 Promille.

PM des PP Freiburg vom 07.11.2019

 

Herrenberg-Gültstein (Baden-Württemberg): Unfriedliche Gegendemonstration zu AfD-Veranstaltung

Unfriedlich verlaufen ist am Mittwochabend die angemeldete Gegenkundgebung zu einer AfD-Veranstaltung in einer Gaststätte in der Lutherstraße in Herrenberg-Gültstein.
Nachdem sich gegen 17:40 Uhr zunächst etwa 30 friedliche Teilnehmer der Kundgebung an dem ihnen durch die Versammlungsbehörde zugewiesenen Versammlungsort eingefunden hatten, machten sich kurz darauf weitere rund 40 mitunter gewaltbereite Personen vom Bahnhof Gültstein aus auf den Weg dorthin.
In der Folge versuchten sie eine von der Polizei eingerichtete Absperrung zum Veranstaltungsort zu durchbrechen und die Einsatzkräfte mussten Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzen, um dies zu verhindern. Im Bereich der Gisilostraße und der Altingerstraße blockierten die Teilnehmer den Zugang zur AfD-Veranstaltung.
Nach mehrmaligen Lautsprecherdurchsagen wurde die Gisilostraße gegen 18:30 Uhr von der Polizei geräumt. Gegen 18:50 Uhr löste der Versammlungsleiter die Kundgebung auf und die Teilnehmer wurden von der Polizei zurück zum Bahnhof begleitet. Im Verlauf des Einsatzes wurden zwei Polizeibeamte durch tätliche Angriffe leicht verletzt. Einsatzkräfte mussten sich auf dem Weg zum Bahnhof zudem Beleidigungen anhören. Die Polizei leitete drei Straf- und ein Bußgeldverfahren gegen Versammlungsteilnehmer ein.

PM des PP Ludwigsburg vom 07.11.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): 68-jähriger Mann verursacht zwei Polizeieinsätze wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Straßenverkehr

Ein 68-jähriger alkoholisierter Mann hat die Polizeibeamten aus Friedland und Neubrandenburg in den letzten Stunden beschäftigt.
Am gestrigen 06.11.2019 gegen 20:30 Uhr wurden die Beamten des Polizeireviers Friedland nach Burg Stargard gerufen, da dort eine männliche Person trotz starken Alkoholkonsums mit einem Fahrzeug fahren wollte. Durch Zeugen vor Ort konnte er bisher daran gehindert werden, da ihm der Fahrzeugschlüssel weggenommen wurde. Die Zeugen benötigen dafür aber Unterstützung und haben aus dem Grund die Polizei gerufen. Als die Beamten vor Ort eintrafen, konnten sie zunächst mit den Zeugen vor Ort sprechen. Während der Sachverhaltsklärung erschien der 68-Jährige in einem stark schwankenden Gang. Die Beamten versuchten, ihm die Sachlage zu erläutern, dass er in dem alkoholisierten Zustand kein Fahrzeug führen darf. Dies konnte bzw. wollte er so nicht verstehen und trat zunehmend beleidigend und körperlich aggressiver den Beamten gegenüber auf, so dass der 68-Jährige zu Boden gebracht werden musste. Dabei trat er mit beschuhtem Fuß gegen die linke Schulter eines Beamten. Zur Unterbindung weiterer Straftaten wurde der 68-Jährige gefesselt, wobei er weiterhin aktiven Widerstand leistete. Der Widerstand brach plötzlich ab, da beim Tatverdächtigen gesundheitliche Probleme durch ein bekanntes Herzleiden auftraten. Nach wenigen Minuten besserte sich der Zustand. Der 68-Jährige wurde trotzdem mit dem Rettungswagen in das Klinikum Neubrandenburg verbracht. Dabei hat er sich kooperativ und einsichtig verhalten. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,71 Promille ergeben. Die Beamten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Der 68-Jährige muss sich trotzdem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Am heutigen 07.11.2019 gegen 07:45 Uhr wurde der Einsatzleistelle des Polizeipräsidiums mitgeteilt, dass der 68-Jährige unter Einfluss von Alkohol von Burg Stargard nach Neubrandenburg fährt. Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten das Fahrzeug des 68-Jährigen an der Kreuzung Carlshöher Straße/Lindenhofer Straße in Neubrandenburg stoppen. Der durchgeführte Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,76 Promille ergeben. Dem 68-Jährigen wurde die Rechtslage und weitere Verfahrensweise erläutert. Es folgte die Erstattung der Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg und Beschlagnahme seines Führerscheines. Zu Verhinderung einer erneuten Fahrt unter Alkoholeinfluss stellten die Beamten auch den Fahrzeugschlüssel sicher. Nach der Belehrung, dass er nun kein Fahrzeug mehr im öffentlichen Straßenverkehr führen darf, wurde der 68-Jährige aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

PM der PI Neubrandenburg vom 07.11.2019

 

Tettnang (Baden-Württemberg): Ruhestörung endet in Gewahrsam

Am späten Mittwochabend gegen 23.30 Uhr wurde die Polizei in eine Asylbewerberunterkunft in der Narzissenstraße gerufen. Ein 19-jähriger Bewohner störte die Nachtruhe durch erheblichen Musiklärm. Nachdem der sichtlich alkoholisierte Mann sich zunächst einsichtig zeigte und die Musik bereits vor Eintreffen der Streife leiser gestellt hatte, rückten die Polizeibeamten zunächst wieder ab. Gegen Mitternacht teilten Anwohner erneut laute Musik aus dem Zimmer des 19-Jährigen mit, die beim Eintreffen der daraufhin abermals entsandten Streifenwagenbesatzung schon vor dem Gebäude deutlich wahrnehmbar war. Nachdem sich der Mann den Beamten gegenüber nun deutlich aggressiver zeigte und insgesamt einen psychisch auffälligen Eindruck machte, wurde der zuvor bereits angedrohte Gewahrsam vollstreckt und der 19-Jährige aufgrund seines gesundheitlichen Zustands in eine Fachklinik eingeliefert.

PM des PP Konstanz vom 07.11.2019

 

Gera (Thüringen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Als Polizeibeamte heute Nacht (07.11.2019, gegen 02:20 Uhr) einen 29-jährigen Mann in der Heinrichsstraße kontrollierten, leistete dieser aktiv Widerstand, so dass er zu Boden gebracht werden musste. Im Zuge der Widerstandshandlung verletzte sich der 29-Jährige selbst leicht. Er muss nunmehr mit der Einleitung eines entsprechenden Ermittlungsverfahrens rechnen.

PM der LPI Gera vom 07.11.2019

 

Lüdenscheid (Nordrhein-Westfalen): Räder-Diebe/Patient weigert sich, Notaufnahme zu verlassen/Junge Ladendiebinnen

Rad ab: Räder-Diebe waren in der vergangenen Nacht auf dem Gelände eines Autohauses an der Lennestraße unterwegs mit Wagenheber und Radschlüsseln. Sie setzten insgesamt drei Fahrzeuge auf Wagenheber oder Ziegelsteine und verschwanden mit den 19- bzw. 20-Zoll Sommer-Kompletträdern.
Die Polizei bittet um Hinweise unter Tel. 9099-0.
Ein 26-jähriger Patient der Kreisklinik weigerte sich heute Morgen nach seiner Behandlung, die Notaufnahme zu verlassen. Weder auf die Aufforderung der Pfleger, noch des Sicherheitsdienstes und auch nicht der hinzu gerufenen Polizei leistete der Schalksmühler Folge. Als ihn die Polizeibeamten abtransportieren wollten, leistete er aktiven Widerstand und beleidigte die Beamten. Er stand offenbar unter dem Einfluss berauschender Mittel. Später klammerte sich im Streifenwagen fest. Es half alles nichts: Den Rest der Nacht verbrachte er im Gewahrsam. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, Widerstands gegen Vollzugsbeamte und Beleidigung.
Zwei 14 und 15 Jahre Lüdenscheiderinnen haben am Mittwochnachmittag versucht, in einem Modegeschäft in der Schillerstraße Kleidungsstücke und Modeschmuck zu stehlen. Mitarbeiter beobachteten die Mädchen, wie sie mit vollen Händen in Umkleidekabinen gingen, aber mit leeren Händen herauskamen. Mitarbeiter hielten sie auf. In den Taschen steckten diverse T-Shirts, Uhren, Ohrringe und Ketten.
Die Polizei nahm die Jugendlichen mit zur Wache, wo sie von den Erziehungsberechtigten abgeholt wurden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 07.11.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen

Eine 29-jährige Frau aus Litauen wurde gestern Abend gegen 18:00 Uhr von Fahrkartenkontrolleuren in der Straßenbahn in Potsdam ohne gültigen Fahrschein festgestellt. Da sich die Frau nicht ausweisen konnte, wurde die Polizei verständigt, damit die Identität der Tatverdächtigen ermittelt werden konnte. Da auch die Polizei kein gültiges Ausweisdokument bei der 29-Jährigen auffinden konnte, wurde sie zur Klärung ihrer Identität mit in die Polizeiinspektion Potsdam genommen. Während der polizeilichen Maßnahmen dort leistete sie aktiv Widerstand gegen die Polizeibeamten, indem sie um sich schlug. Bei der Frau wurde außerdem eine EC-Karte aufgefunden, die ihr nicht gehörte, sodass hier neben der Strafanzeige wegen des Verdachts des Erschleichen von Leistungen, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auch noch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Fundunterschlagung gefertigt worden ist. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen die 29-Jährige.

PM der PD Brandenburg West vom 07.11.2019

 

Stendal (Sachsen-Anhalt): Auf dem Weg zum Dienst: Reisender ohne Zugticket greift unvermittelt Bundespolizisten an und verletzt ihn

Am heutigen Donnerstag, den 07. November 2019, gegen 10:00 Uhr bat ein Zugbegleiter am Stendaler Hauptbahnhof einen Beamten der Bundespolizeiinspektion Magdeburg um Hilfe. Dieser befand sich gerade auf dem Weg zum Dienst und wollte mit der Bahn nach Magdeburg fahren. Der Zugbegleiter hatte zuvor einen Reisenden auf der Strecke Goldbeck – Stendal an Bord, der keinen gültigen Fahrschein bei sich führte und nicht gewillt war, seine Identität preiszugeben. Daher ersuchte er den Bundespolizisten um die Feststellung der Personalien des Mannes. Dieser sprach den „Schwarzfahrer“ an und wurde von diesem sofort und unvermittelt angegriffen. Dabei riss er den Beamten um, sodass dieser hinfiel. Der Angreifer wurde mit Hilfe des Zugbegleiters, hinzueilenden Kollegen und weiteren Zeugen überwältigt und dabei leicht verletzt. Er musste gefesselt werden und wurde zur Dienststelle gebracht.
Auch dabei leistete der 32-jährige Deutsche permanent Widerstand und beleidigte die eingesetzten Bundesbeamten massiv mit ehrverletzenden Worten. Eine Untersuchung durch einen angeforderten Rettungswagen lehnte er vehement ab und verweigerte jegliche Kooperation. Der angegriffene 42-jährige Beamte klagte über starke Schmerzen im Schulterbereich und musste durch den Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und ärztlich versorgt werden. Der Tatverdächtige wird sich wegen des Erschleichens von Leistungen, eines tätlichen Angriffs auf einen Vollstreckungsbeamten, Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 07.11.2019

 

Goldbach (Bayern): Betrunkener Radfahrer stürzt und leistet Widerstand

Am Mittwoch, gegen 18 Uhr, kam ein stark alkoholisierter Fahrradfahrer alleinbeteiligt zu Fall. Ein Passant allarmierte daraufhin die Retter. Doch der 23-jährige Radler gab sich gegenüber diesen renitent und verweigerte eine ärztliche Behandlung. Die Retter wurden von einer Streife der Würzburger Bereitschaftspolizei unterstützt, die sich im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Aschaffenburg befand. Auch den Polizeibeamten gegenüber gab sich der Radfahrer sehr aggressiv. Die Beamten nahmen Alkohol in der Atemluft des Radlers wahr. Zur weiteren Unfallaufnahme wurde ihm eine Blutentnahme angekündigt, woraufhin der junge Mann die Beamten bespuckte und beleidigte. Zur Sicherheit der Polizisten wurden dem Fahrradfahrer Handfesseln angelegt, wobei er sich sperrte und Widerstand leistete. Er wurde einem Krankenhaus zugeführt, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Da gegen den 23-Jährigen ein Vollstreckungshaftbefehl bestand, wurde er im Anschluss sofort einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Der Radfahrer hat nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr und Beleidigung zu rechnen.

PM der PI Aschaffenburg vom 07.11.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Polizisten beleidigt – 36-Jähriger in Gewahrsam genommen

Die Polizei wurde gestern Abend zu Streitigkeiten in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses gerufen. Ein Mann leistete Widerstand und bedrohte und beleidigte die eingesetzten Beamten. Er wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen 23:50 Uhr kamen die Beamten an dem Mehrfamilienhaus in der Stettiner Straße an. Nach Aufforderung öffnete ihnen an Mann die Tür zur betreffenden Wohnung. Die Polizisten erklärten ihm, dass sie gern die Bewohnerin, eine 32 Jahre alte Frau, sprechen wollten. Er selbst wurde aufgefordert, sich auszuweisen. Das war offenbar schon zu viel für den 36-Jährigen, der den Beamten direkt ein: „Verpisst euch!“, entgegen schleuderte. Dabei war er sehr aggressiv.
Da die Polizisten sich von der körperlichen Unversehrtheit der Bewohnerin überzeugen wollten, kündigten sie an, die Wohnung zu betreten, was sie kurz darauf auch taten. Der 36-Jährige beschimpfte sie nun wüst. Die 32-Jährige erblickten die Beamten nur flüchtig. Sie gab jedoch an, den 36-Jährigen nicht freiwillig hineingelassen zu haben. Dieser drängte die Beamten kurz darauf mit den Handflächen in Richtung Wohnungsausgang und drückte dann mit aller Kraft die Tür zu. Ein Polizist wurde dabei leicht verletzt.
Die Amtsträger forderten Verstärkung an, die kurz darauf mit einem Diensthund an der Wohnung ankam. Nach mehrmaliger Aufforderung wurde die Wohnungstür wieder geöffnet; dieses Mal durch die 32 Jahre alte Bewohnerin, die zu ihrem Schutz durch einen Beamten direkt aus der Wohnung begleitet wurde. Der Beschuldigte erwartete die Polizisten in der Wohnung mit zwei offenbar metallenen Gegenständen, die er in der Hand hielt, und bewegte sich auf die Polizisten zu.
Der eingesetzte Diensthund und die mehrmalige Aufforderung der Beamten, sich auf den Boden zu legen, zeigten schließlich Wirkung bei dem 36-Jährigen, sodass er in Gewahrsam genommen werden konnte. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Im weiteren Verlauf sperrte sich der Beschuldigte, beleidigte die Beamten aufs Übelste und drohte ihnen. Da der augenscheinlich alkoholisierte Mann zwischenzeitlich das Bewusstsein verlor, wurde ein RTW angefordert, der ihn schließlich zur Wache brachte. Als er wieder zu sich kam, setzte er seine Schimpftiraden fort. Einen Alkoholtest verweigerte er, eine Blutprobe wurde durchgeführt.

PM der POL Düren vom 07.11.2019

 

Pforzheim (Baden-Württemberg): Verletzte Polizeibeamte nach Widerstand mit versuchter Gefangenenbefreiung

Ein aufgrund eines polnischen Haftbefehls gesuchter 33-Jähriger konnte am Mittwochnachmittag in der Wohnung seines Bekannten in der Pforzheimer Nordstadt festgenommen werden.
Gegen 16:30 Uhr klingelten Beamte der Kriminalpolizei an der Wohnungstür, hinter der sie den Gesuchten vermuteten. Nachdem die Tür geöffnet worden war, gaben sich die Beamten als Polizisten zu erkennen und erkundigten sich nach dem Gesuchten.
Da der Mann an der Tür vorgab, der Gesuchte zu sein, sollte er festgenommen werden. Gegen die folgende Festnahme setzte er sich so zur Wehr, dass die zwei Beamten leicht verletzt wurden. Zudem kamen zwei weitere Männer aus der Wohnung hinzu und versuchten ebenfalls, die Festnahme zu verhindern. Letztlich gelang es diesen auch, den Festgenommenen wieder zurück in die Wohnung zu ziehen und die Wohnungstür zu schließen.
Als kurz darauf mit weiteren Polizisten erneut an der Wohnungstür geklopft wurde, öffnete abermals der vermeintlich Gesuchte und erweckte den Anschein, als wolle er freiwillig mitkommen, da er bereits beim Öffnen der Tür seine Jacke angezogen hatte. Es kam in der Folge zu keinen weiteren Widerstandhandlungen.
Aufgrund der vorausgegangenen Geschehnisse betraten die Beamten dennoch die Wohnung, um nach den zwei weiteren Beteiligten zu suchen. Dabei verbarg sich einer der zwei Beteiligten hinter einer verschlossenen Tür. Letztlich stellte sich heraus, dass es sich bei diesem um den eigentlich per Haftbefehl gesuchten 33-jährigen Polen handelte. Er konnte schließlich widerstandslos festgenommen werden.
Beim 29-jährigen Wohnungsinhaber, der sich zuvor fälschlicherweise als der Gesuchte ausgegeben hatte, fanden die Beamten in der Wohnung eine geringe Menge an unterschiedlichen Betäubungsmitteln.
Den Wohnungsinhaber sowie dessen 27-jähriger Bruder erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstands und Körperverletzung gegen Polizeivollzugsbeamte sowie wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Sie kamen nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wieder auf freien Fuß.
Der 33-Jährige befindet sich zwischenzeitlich in Auslieferungshaft.

PM des PP Karlsruhe vom 07.11.2019

 

Tuttlingen-Möhringen (Baden-Württemberg): 19-jähriger macht mit seinem Pkw Schleuderübungen auf Firmenvorplatz – versuchter Kopfstoß gegen Beamten
Eine Streife des Polizeireviers bemerkte am Dienstagabend, gegen 21.45 Uhr, wie ein 19-jähriger Mercedes-Fahrer auf dem Vorplatz einer Firma in der Donaueschinger Straße Schleuderübungen praktizierte. Als der junge Mann den Streifenwagen bemerkte, versuchte er zu Fuß zu flüchten. Er konnte jedoch schnell eingeholt und vorläufig festgenommen werden. Während seienr Festnahme versuchte der Beschuldigte einem der Beamten einen Kopfstoß zu versetzen. Der Beamte wurde bei dem Angriff glücklicherweise nicht verletzt.
Der Beschuldigte ist der Polizei in Tuttlingen nicht unbekannt. Er wurde bereits mehrmals wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt und hatte „selbstverständlich“ auch in diesem Fall keinen Führerschein vorzuweisen. Den 19-Jährigen erwarten nun empfindliche strafrechtliche Konsequenzen. So wird er bei der Staatsanwaltschaft wegen des tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch wegen seiner Schleuderübungen zeigen ihn die Beamten an. Der vom Beschuldigten benutzte Mercedes wurde zunächst beschlagnahmt. Mittlerweile konnte das Fahrzeug an den Halter, den Vater des Beschuldigten, ausgehändigt werden. Auch dieser erhält eine Anzeige, da er es wiederholt zuließ, dass sein Sohn mit seinem Auto am Straßenverkehr teilnahm.

PM des PP Tuttlingen vom 07.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Steinwurf gegen polizeiliches Einsatzfahrzeug

Im Rahmen ihrer Streifentätigkeit wurden Einsatzbeamte der Bereitschaftspolizei durch einen Zeugen darauf hingewiesen, dass eine Warnbake quer auf der Straße liegen soll. Für die Beamten bestätigte sich der Sachverhalt. Außerdem stellten die Beamten an der Bake frische Brandspuren fest. Eine Personengruppierung von vier Personen hielt sich ebenfalls in der Nähe auf. Daraufhin entschlossen sich die Beamten, diese als Zeugen zu befragen. In diesem Moment tauchte plötzlich eine männliche Person auf und warf einen Pflasterstein gegen die Schiebetür des Einsatzfahrzeugs, so dass dieses beschädigt wurde. Bei der Identitätsfeststellung kam es zu Widerstandshandlungen, so dass die Beamten gezwungen waren, dem Mann (38) Handfesseln anzulegen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,7 Promille. Auch ein Drogentest wurde durchgeführt. Hierbei reagierte der 38-Jährige positiv auf Methamphetamine. Zur Beweissicherung und zur Durchführung weiterer Maßnahmen wurde er vorläufig festgenommen und zu einer polizeilichen Dienststelle gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 07.11.2019

 

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer am Holzmarkt

Am Donnerstag, dem 07.11.2019, kam es gegen 16:40 Uhr in Rheinberg am Holzmarkt zu einem Widerstand zwischen einem betrunkenen Mann und der Polizei. Ein 54-jähriger Mann aus Kamp-Lintfort hatte zunächst in einer Bushaltestelle am Holzmarkt gesessen, als er plötzlich ein Glas und ein Mobiltelefon gegen den PKW einer 34-jährigen Frau aus Rheinberg warf. Ein Bezirksdienstbeamter der Polizeiwache Rheinberg, der dort vorbeikam, wurde von der 34-Jährigen angesprochen und um Hilfe gebeten. Der Polizeibeamte versuchte den 54-jährigen anzuhalten und zu überprüfen, dieser entfernte sich jedoch zunächst. Als er durch den Polizeibeamten eingeholt werden konnte, setzte sich der offenbar erheblich alkoholisierte 54-Jährige durch Schläge zur Wehr. Der Randalierer konnte überwältigt und durch weitere hinzugezogene Einatzkräfte in Gewahrsam genommen werden. Es wurde niemand verletzt. Ein Strafverfahren gegen den 54-Jährigen wurde eingeleitet.

PM der KPB Wesel vom 07.11.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am späten Mittwochvormittag wurde der Polizeiinspektion Neu-Ulm eine betrunkene Person gemeldet, die sich an der Grünanlage Im Brittle in Pfuhl aufhält und mit Flaschen umherwirft. Bei Eintreffen der Polizeistreifen verhielt sich der 28-jährige Randalierer verbal aggressiv und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Da der Mann offensichtlich unter Drogen und Alkoholeinfluss stand, war eine Gewahrsamnahme zum Schutze Anderer unumgänglich. Bei der anschließenden Fesselung leistete der 28-Jährige Widerstand, als er das Handgelenk eines 24-jährigen Polizeibeamten ergriff und gewaltsam zudrückte. Hierbei wurde der Polizeibeamte leicht verletzt. Vor dem Transport zur Polizeiinspektion Neu-Ulm wurde der wohnsitzlose Mann durchsucht. Hierbei wurde bei ihm ein Teleskopschlagstock aufgefunden. Am Nachmittag konnte der Mann nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft wieder entlassen werden, da er sich beruhigt hatte und keine Gefahr mehr von ihm ausging. Ihn erwartet unter anderem ein Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff bzw. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.11.2019

 

Leipzig (Sachsen): Raubüberfall

Gestern Abend waren zwei junge Männer (23, 26) im Müllerpark unterwegs und setzten dann ihren Weg in Richtung Schwanenteich fort. Dort wurde der 26-Jährige von Unbekannten von hinten angegriffen, zu Boden gebracht und seiner Geldbörse mit einer dreistelligen Summe sowie Ausweisen und seines Handys beraubt. Er wehrte sich, es kam zu einer Rangelei auf dem Boden. Es gelang ihm, sein Handy wieder zu erlangen. Als er wieder stand, sprang ihn plötzlich einer an. Danach flüchteten zwei Unbekannte in Richtung Georgiring. Nach seinen Angaben soll es sich bei einem der Männer um einen Tunesier handeln. Polizeibeamte erhielten Kenntnis von der Raubstraftat und trafen wenig später am Tatort ein. Sowohl der Geschädigte als auch dessen Begleiter verhielten sich gegenüber den Beamten sehr unkooperativ, beleidigten zudem die Polizisten und schrien sie an. Außerdem wählte der 26-Jährige mehrfach den Notruf ohne ersichtlichen Grund. Die Gesetzeshüter bemerkten sofort, dass beide unter Alkoholeinfluss standen. Nur der 26-Jährige war zu einem freiwilligen Atemalkoholtest bereit: Vortest – 1,58 Promille. Gegen ihn wird wegen Beleidigung und Notrufmissbrauch ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 07.11.2019

 

Wien: Zwei verletzte Beamte nach Widerstand

06.11.2019, 19.00 Uhr / 21. Bezirk
Eine 61-Jährige verständigte die Polizei da sie von ihrem Lebensgefährten mit dem Umbringen bedroht wurde. Im Zuge der Sachverhaltsklärung wurde gegenüber dem 37-jährigen Lebensgefährten ein Betretungsverbot ausgesprochen, weshalb der Mann gegenüber den Beamten äußerst aggressiv reagierte. Erst nachdem weitere Funkmittel an die Örtlichkeit entsandt wurden, konnte der 37-Jährige (polnischer Staatsangehöriger) festgenommen werden. In weiterer Folge wurde der Festgenommene in den Arrestbereich gebracht, wo er abermals zu randalieren begann. Der Mann musste schlussendlich in einer Sicherheitszelle untergebracht werden. Aufgrund ihrer Verletzungen (Prellungen, Zerrungen und Fraktur eines Fingers) mussten zwei Beamte vom Dienst abtreten.

Presseaussendung der LPD Wien vom 07.11.2019, 10:22 Uhr

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: 45-Jähriger verletzt Polizisten

Bei einem Polizeieinsatz verletzte gestern Abend in Kreuzberg ein 45-Jähriger drei Polizisten. Eine Zeugin hatte gegen 18 Uhr die Polizei in die Schwiebusser Straße alarmiert, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann eine Frau, die ein Kind auf dem Arm trug, gegen eine Hauswand schubste. Als die Beamten wenig später eintrafen, soll der 45-Jährige sofort aggressiv auf die Polizeikräfte reagiert und immer wieder versucht haben, zu seiner Ehefrau, die nach eigenen Angaben nicht verletzt war, zu gelangen. Als die Beamten sich daraufhin dazu entschieden hatten, ihm die Handfessel anzulegen, versuchte der Mann das zu verhindern, indem er sich versteifte und um sich schlug. Zwei Beamte wurden hierbei im Gesicht getroffen. Zu viert war es den Polizisten schließlich gelungen, den weiterhin um sich schlagenden 45-Jährigen zu Boden zu bringen und ihm die Handfessel anzulegen. In einem Polizeigewahrsam wurde er anschließend erkennungsdienstlich behandelt. Drei Polizeibeamte wurden bei dem Einsatz verletzt und traten im Anschluss vom Dienst ab. Die Ermittlungen dauern an.

PM (2649) des PP Berlin vom 06.11.2019

 

Worms-Innenstadt (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte / Polizeibeamter erleidet Handbruch

Am Dienstag, 05.11.2019, versuchen gegen 10:00 Uhr Beamte der Polizei Worms in der Flüchtlingsunterkunft im Speyerer Schlag einen 19-Jährigen zu durchsuchen, der verdächtigt wird, ein Smartphone von einem Mitbewohner entwendet zu haben. Der Mann flüchtet zunächst, kann jedoch durch die Beamten aufgehalten und zu Boden gebracht werden. Hierbei leistet der 19-Jährige massiven körperlichen Widerstand, wodurch ein Beamter einen Handbruch erleidet.
Der 19-Jährige weist deutliche Anzeichen auf, die auf einen Betäubungsmittelkonsum hindeuten. Bei ihm wird daher eine Blutprobe entnommen.
Bei der Durchsuchung des Beschuldigten kann ein Tütchen mit weißem Pulver aufgefunden und ebenfalls sichergestellt werden. Zudem kann das entwendete Smartphone in der Hose des Mannes aufgefunden und dem Eigentümer zurückgegeben werden.
Auch gegen die Durchsuchungsmaßnahmen wehrt sich der 19-Jährige mit körperlicher Gewalt, insbesondere unter Zuhilfenahme eines in der Nähe befindlichen Stuhls.
Einen Polizeibeamten versucht der Mann zudem mit einem Kopfstoß zu treffen, was jedoch nicht gelingt.
Der 19-Jährige wurde in einem Klinikum untergebracht. Er muss sich nun diversen Strafanzeigen, darunter auch Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, stellen.

PM der PD Worms vom 06.11.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Van rast durch Unfallstelle, rammt Fahrzeuge und flüchtet

Nach einem Wildunfall am Dienstagabend auf der B 236 ermittelt die Polizei gegen einen 21-jährigen Iserlohner wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss, Körperverletzung, Unfallflucht und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Ein Auto war gegen 20.15 Uhr in eine Wildschweinrotte gefahren, welche auf dem Autobahnzubringer zur A 46 in Oestrich die B 236 überquert hatte. Ein Frischling lag verletzt auf der Fahrbahn. Zwei Streifenwagen sperrten die Bundesstraße und sicherten die Unfallstelle mit zwei querstehenden Streifenwagen und eingeschalteten Blaulichtern und Leitkegeln ab. Die restliche Rotte streifte durch die Uferböschungen.
Fünf Minuten später kam ein Mercedes Vito mit hohem Tempo aus Richtung Autobahn-Abfahrt und ignorierte alle Sperren. Kurz vor der Einmündung zur Brinkhofstraße touchierte er einen der am Fahrbahnrand stehenden Wagen, schlingerte einen halben Meter an einem Polizeibeamten vorbei und streifte einen mit einer Familie besetzten Pkw. Eine Polizeibeamtin konnte sich durch einen beherzten Sprung an die Seite retten. Der Van fuhr mit einem eingeklemmten Leitkegel und funkensprühend davon in Richtung Altena. Die Fahrt endete in Höhe des Stenglingser Weges an einer Leitplanke. Der Fahrer flüchtete zu Fuß in einen Wald. Die Polizei durchkämmte bei Dunkelheit und Regen den Wald und zog einen 21-jährigen, alkoholisierten Iserlohner aus einem Gebüsch.
Er musste eine Blutprobe abgeben, behauptete aber, er sei nicht gefahren. Die Polizei stellte unter anderem das Mobiltelefon des Iserlohners und den Wagen sicher. Der Mann weigerte sich anschließend, die Wache ohne sein Telefon zu verlassen. Auch einem formellen Platzverweis kam er nicht nach. Als die Polizeibeamten ihn aus der Wache nach draußen schieben wollten, leistete er massiven Widerstand durch Festhalten, Tritte und Schläge. So blieb er doch – allerdings im Gewahrsam. Ein 33-jähriger Altenaer und seine hochschwangere Frau (32) wurden leicht verletzt. Sie kamen gemeinsam mit ihrem zweijährigen Sohn in Krankenhäuser. Der Sachschaden: Über 50.000 Euro. Die Feuerwehr war mit mehreren Rettungs- und Rüstwagen im Einsatz.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 06.11.2019

 

Berlin/Treptow-Köpenick/Friedrichshain-Kreuzberg: Mutmaßlichen Drogenhandel beobachtet – Festnahme

Zivilkräfte der 13. Einsatzhundertschaft nahmen in der vergangenen Nacht einen mutmaßlichen Drogenhändler fest. Kurz nach 2 Uhr bemerkten die Fahnder einen BMW einer Autovermietung, dessen Fahrer in der Puschkinallee Höhe Am Flutgraben hielt und ein Mann zustieg. Im Auto wurde vom Fahrer etwas übergeben, wonach der Unbekannte wieder ausstieg und sich entfernte. Die Zivilstreife folgte dem Mietwagen, der in Richtung Schlesisches Tor davon fuhr und über die Oberbaumbrücke Friedrichshain erreichte. In der Kopernikusstraße stoppten die Beamten den Wagen, um den Fahrer zu kontrollieren. Der 27-Jährige hielt zunächst auch an, fuhr dann unvermittelt wieder los, stieß gegen den zivilen Polizeiwagen und versuchte zu Fuß zu flüchten. Die Zivilfahnder nahmen den 27-Jährigen fest. Bei der Durchsuchung des Mannes und des Autos fanden die Einsatzkräfte mehrere kleine Gefäße mit drogensuspekten Substanzen, Verpackungsmaterial und mehrere Hundert Euro mutmaßlichen Handelserlös. Der Festgenommene, der keine gültige Fahrerlaubnis hatte, wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, wo er erkennungsdienstlich behandelt und eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Anschließend wurde er entlassen. Während der polizeilichen Maßnahme beleidigte der 27-Jährige zudem mehrere Einsatzkräfte. Strafermittlungsverfahren wegen Verdacht des Drogenhandels, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und unter dem Einfluss berauschender Mittel, Beleidigung und Verursachens eines Verkehrsunfalls wurden eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 06.11.2019

 

Mannheim-Neckarstadt (Baden-Württemberg): 25-Jähriger leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

Ein 25-jähriger Mann leistete am frühen Mittwochmorgen bei einer Polizeikontrolle Widerstand gegen Polizeibeamte. Der Mann fiel den Beamten auf, als er kurz vor ein Uhr ein Lokal in der Mittelstraße betreten wollte und beim Erblicken des Streifenwagens seinen Schritt beschleunigte und in die Hosentasche griff. Bei der anschließenden Kontrolle konnte er sich nicht ausweisen. Bei einer Durchsuchung bemerkten die Beamten harte Gegenstände in der Unterhose des 25-Jährigen. Als die Beamten ihn aufforderten, die Gegenstände herauszuholen, versuchte der Mann zu flüchten, konnte jedoch von den Beamten festgehalten werden. Hiergegen setze sich dieser zur Wehr und versuchte, sich loszureißen. Er wurde durch die Beamten zu Boden gebracht. Dabei gelang es ihm, einen Gegenstand in den Gully zu werfen. Er wurde anschließend zum Polizeirevier Mannheim-Innenstadt gebracht. Ein durchgeführter Alkoholtest verlief ohne Befund, ein Drogenvortest reagierte positiv auf Kokain und Cannabis. Bei den Widerstandshandlungen zogen sich die Beamten leichte Verletzungen an Knie, Ellenbogen und Hand zu. Der 25-Jährige erlitt ebenfalls leichte Verletzungen an Arm und Bein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der junge Mann wieder auf freien Fuß entlassen.
Bei einer späteren Nachsuche im Gully konnte eine Kanüle mit Kokain aufgefunden werden.
Gegen den 25-jährigen Mann wird nun wegen Drogenbesitzes und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 06.11.2019

 

Eberswalde (Brandenburg): Uniform beschädigt

In den Nachmittagsstunden des 05.11.2019 betrat ein 34-jähriger Mann die Diensträume der Polizei Am Markt und brüllte lautstark drauflos. Die Polizeibeamten haben anwesende Besucher in dortige Büroräume gebracht und versucht den Mann zu beruhigen. Das ließ dieser nicht zu und schubste die Beamten von sich. Es gelang den Polizisten ihn zu überwältigen, wobei der Mann Widerstand leistete. Dabei kam es zur Beschädigung der Uniform eines Beamten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten kam er in Gewahrsam bevor herbeigerufene Rettungskräfte ihn vorsorglich in ein Krankenhaus brachten. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Ost vom 06.11.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand mit 21-Jährigem nach mutmaßlichem Drogenhandel

Am Dienstag, 05.11.2019, hielten sich Zivilfahnder der Hagener Polizei im Bereich des Hagener Hauptbahnhofs auf. In der Martin-Luther-Straße beobachteten sie aus dem Zivilauto heraus einen Mann, der sich auffällig verhielt. Als einer der Polizisten die Beifahrertür öffnete, um den 21-Jährigen zu kontrollieren, erkannte dieser offenbar die Beamten. Er schlug die Tür des Wagens zu und rannte davon. Die Fahnder nahmen die Verfolgung auf. Während der Flucht warf der Mann mehrere Plastiktüten mit Marihuana auf den Gehweg. Die Beamten stellten den mutmaßlichen Dealer kurz darauf, als er sich auf einem Hinterhof unter einem Balkon zu verstecken versuchte. Gegen die Ingewahrsamnahme wehrte der 21-Jährige sich mit Schlägen und Tritten. Es gelang ihm, die Polizisten dabei leicht zu verletzen. Selbst auf der Fahrt zum Präsidium stieß er mit dem Kopf nach den Beamten. Nach Absprache mit der Hagener Staatsanwaltschaft durchsuchte die Kripo die Wohnung des 21-Jährigen. Die Ermittlungen zum Widerstand und zur Drogenstraftat dauern an.

PM der POL Hagen vom 06.11.2019

 

Königsbach-Stein (Baden-Württemberg): Unfallgeschädigter leistet betrunken Widerstand

Eine 40-jährige VW-Fahrerin hat am Dienstagabend gegen 20.15 Uhr einen Verkehrsunfall verursacht, indem sie von einer Grundstücksausfahrt in die Heinestraße einfuhr und dort mit einem 58-jährigen Peugeot-Fahrer zusammenprallte, der Vorfahrt hatte. Allerdings verlief die Unfallaufnahme eher für den 58-Jährigen unerfreulich, da die Verkehrspolizei bei ihm offensichtlich Alkoholgeruch wahrnahm und er daraufhin ins Röhrchen pusten musste. Der Atemalkoholtest zeigte über 2,5 Promille an, weshalb der Mann die Beamten zur Blutprobe begleiten sollte. Dies missfiel dem Delinquenten sehr, denn er verhielt äußerst renitent und gipfelte in einer massiven Gegenwehr bei der Blutprobe, die er mit Beißen und Treten zu verhindern versuchte. Zu guter Letzt musste der 58-Jährige seinen Führerschein abgeben und wird nun unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Karlsruhe vom 06.11.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Polizeibeamte bei Veranstaltung beleidigt

Am 05.11.2019 befanden sich zwei Polizeibeamte zum Schutz einer Veranstaltung in der Brandenburger Straße. Ein Redner zeigte während der Beantwortung einer Frage auf die beiden in Zivil gekleideten Beamten und gab dabei bekannt, dass es sich um Polizisten handelt. Gleich nach dem Ende der Veranstaltung begab sich ein 34-jähriger Magdeburger zu den Polizeibeamten, zog eine Stableuchte aus seiner Jack, leuchtete den beiden Zivilpolizisten damit mehrmals ins Gesicht und beleidigte sie. Danach verließ er umgehend den Saal. Kurze Zeit später kam der Magdeburger zurück, spuckte einen der beiden Polizisten auf die Jacke, gab erneut beleidigende Äußerungen von sich und flüchtete im Anschluss. Eine Absuche nach dem Mann verlief negativ, seine Identität konnte dennoch festgestellt werden.
Die Polizei leitete ein entsprechendes Ermittlungsverfahren ein.

PM des PRev Magdeburg vom 06.11.2019

 

Berlin/Tempelhof-Schöneberg: Schlägerei in Krankenhaus

Wegen einer Schlägerei unter Familienangehörigen in einem Krankenhaus in Tempelhof waren bis zu 60 Einsatzkräfte des Polizeiabschnitts 44 und der 35. Einsatzhundertschaft eingesetzt. In einem Krankenzimmer des Krankenhauses in der Wüsthoffstraße begann Ermittlungen zufolge gegen 15.50 Uhr aus bislang unbekannten Gründen der Streit zwischen mehreren Männern. Die Auseinandersetzungen verlagerten sich im weiteren Verlauf auf die Straße, wobei die Zahl der beteiligten Männer auf 30 anstieg. Der Älteste der Gruppe, ein 43-Jähriger, versuchte vergeblich auf seine Verwandten einzuwirken. Um die sich prügelnden Beteiligten zu trennen, mussten die Einsatzkräfte teilweise das Reizgas einsetzen. Ein 22-Jähriger erlitt Augenreizungen, die vor Ort behandelt wurden. Zwei Polizisten erlitten ebenfalls Augenreizungen. Nachdem die Personalien von einem Großteil der Beteiligten festgestellt wurden, entfernten sich die Männer. Einsatzkräfte leiteten ein Strafermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs ein.

PM (2654) des PP Berlin vom 06.11.2019

 

Nördlingen (Bayern): Autofahrer raucht einen Joint und verletzt zwei Polizisten

Nachdem ein Mann unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt wurde, schlägt er wild um sich und verletzt zwei Polizeibeamte an den Händen. Es war kurz vor 12:00 Uhr, als gestern die Beamten einen Pkw in der Bergerstraße stoppten. Extrem langsam war das vorausfahrende Auto unterwegs gewesen und geriet dabei immer wieder auf die Gegenfahrbahn. Während der Kontrolle zeigten sich dann deutliche, drogentypische Anzeichen, bei dem Fahrer. Der 19-Jährige wirkte völlig abwesend und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten. Er gab sogar zu, noch vor Fahrtantritt, einen Joint geraucht zu haben. Ein Drogentest bestätigte dies und reagierte positiv auf den Wirkstoff THC.
Auf der Dienststelle wurde eine Blutentnahme bei dem Heranwachsenden durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Mit der freiwilligen Herausgabe seines Fahrzeugschlüssels war der 19-Jährige dann plötzlich nicht mehr einverstanden. Bei dem Versuch die Hände des Beschuldigten deshalb zu fixieren, schlug dieser wild um sich. Hierbei verletzten sich die beiden eingesetzten Polizisten an den Händen. Es gelang, den 19-Jährigen wieder unter Kontrolle zu bringen und der Autoschlüssel wanderte auch in amtliche Verwahrung. Die Beamten konnten ihren Dienst fortsetzen, den Beschuldigten aus dem Ostalbkreis stammend, erwarten nun gleich mehrere Anzeigen.

PM der PI Nördlingen vom 06.11.2019

 

Passau (Bayern): Grenzpolizei stellt rund 4 kg Rauschgift sicher

Am Dienstag (05.11.2019) kontrollierten Beamte der Passauer Grenzpolizei auf der Bundesautobahn A3 einen Pkw mit niederländischer Zulassung. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges wurden rund 4 kg Amphetamin aufgefunden.
Am Dienstag gegen 23:00 Uhr kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Passau auf der Bundesautobahn A3 in Fahrtrichtung Österreich einen VW Golf mit niederländischer Zulassung. Da der 63-jährige Niederländer nicht die erforderlichen Ausweispapiere vorzeigen konnte und unglaubwürdige Angaben machte, wurde das Fahrzeug einer genaueren Kontrolle unterzogen. Hierbei wurden durch die Beamten rund 4 kg Amphetamin aufgefunden. Das Rauschgift wurde sichergestellt und der Niederländer vorläufig festgenommen. Bei der Festnahme beleidigte der Tatverdächtige einen Polizeibeamten, so wird gegen ihn jetzt auch noch wegen dem Vergehen der Beleidigung ermittelt.
Die Staatsanwaltschaft Passau führt in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Passau die weiteren Ermittlungen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Passau wird der Tatverdächtige im Laufe des heutigen Tages dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Passau vorgeführt.

PM des PP Niederbayern vom 06.11.2019

 

Gera (Thüringen): Betrunkener Radfahrer sorgt für Polizeieinsatz

Ein 38-jähriger Mann sorgte gestern (05.11.2019) für gleich zwei polizeiliche Einsätze. Gegen 10:25 Uhr meldeten mehrere Zeugen der Polizei, dass ein offensichtlich stark betrunkener Radfahrer die B92 in Richtung Weida fuhr. Die eingesetzten Beamten kontrollierten daraufhin den 38-jährigen Radler, bei welchem ein Atemalkoholwert von 2,5 Promille festgestellt und so in der Folge ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Anschließend durfte der Radfahrer wieder seines Weges gehen. Allerdings meldeten gegen 14:30 Uhr erneut Zeugen der Polizei, nunmehr einen stark betrunkenen Fußgänger entlang der B92 bemerkt zu haben, welcher immer wieder auf die Straße torkelte. Vor Ort trafen die Beamten erneut auf den 38-Jährigen, welcher nunmehr zu Fuß unterwegs war. Als der Mann angab, wieder betrunken mit einem Fahrrad fahren zu wollen und sich zudem aggressiv den Beamten gegenüber verhielt, wurde er schließlich in Gewahrsam genommen.

PM der LPI Gera vom 06.11.2019