Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin in Gewahrsam genommen

Bereits zweimal mussten Beamte zu einer Wohnanschrift in Lohmar, Am Bungartsberg kommen, da eine 36jährige Frau in der Wohnung randalierte. Ihr 57jähriger Lebensgefährte konnte die Situation nicht selbst klären und forderte die Polizei an.
Zweimal wurde sie aufgefordert, sich in ihre Wohnung zurück zu ziehen. Beim dritten Einsatz wurde sie in Gewahrsam genommen, da sie sich auch hier wenig einsichtig zeigte. Sie leistete Widerstand, bespuckte und beleidigte die einschreitenden Beamten. Letztlich wurde sie unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt ins Polizeigewahrsam verbracht. Gegen die alkoholisierte Frau wird ein Strafverfahren wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 18.08.2019

 

Niederkassel (Nordrhein-Westfalen): Randalierer wurde in eine Polizeizelle verbracht

Am Samstagabend kam es auf dem Willy-Brandt-Platz in Ranzel im Rahmen einer Festveranstaltung zu Auseinandersetzungen mit einem Randalierer, er wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen 21.30 Uhr wurde die Polizei nach Ranzel angefordert, da es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem unbekannten Geschädigten und einem 53jährigen Niederkasseler gekommen war. Der Niederkasseler hatte den Unbekannten geschlagen und entfernte sich dann. Dabei schubste er noch eine unbeteiligte Frau und beschädigte einen PKW.
Danach kam er wieder zurück und suchte wieder Streit. Auch bei Eintreffen der Polizei zeigte er sich weiter aggressiv. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Er leistete Widerstand,trat nach den Beamten und beleidigte diese. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab 1,3 Promille. Nach ein paar Stunden wurde er einem Nachbar übergeben, der ihn abholte. Es wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand, Körperverletzung und Sachbeschädigung an PKW eingeleitet.
Der entstandene Sachschaden, eine Delle in der Tür, wird auf 500 Euro

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 18.08.2019

 

Passau (Bayern): Ladendieb beleidigt Polizeibeamte

Am 17.08.2019 gegen 17:40 Uhr wurde ein 34-jähriger Passauer in einem Verbrauchermarkt am Nibelungenplatz in Passau bei einem Ladendiebstahl ertappt. Der erheblich alkoholisierte Mann versuchte Alkohol und Zigaretten aus dem Markt zu entwenden. Die hinzugerufenen Polizeibeamten nahmen vor Ort die Anzeige wegen Diebstahls auf. Im Laufe der Anzeigenaufnahme beleidigte der Mann die Polizisten mit unflätigen Gesten und Worten. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Diebstahls und Beleidigung.

PM der PI Passau vom 18.08.2019

 

Niederfischbach (Rheinland-Pfalz): mehrere Einsätze im Rahmen des Kirmesgeschehens

In der Nacht von Samstag, 17.08.19, auf Sonntag, 18.08.19, kam es zu mehreren polizeilichen Einsätzen im Rahmen der Kirmesveranstaltung in Niederfischbach. Zunächst verhielt sich ein 15-Jähriger aggressiv auf dem Festgelände und versuchte einen Security-Mitarbeiter anzugreifen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten wurden bei Eintreffen von ihm beleidigt. Der Jugendliche wurde auf die Polizeiwache in Betzdorf verbracht und dort in die Obhut seiner Mutter übergeben. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen versuchter Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung. Weiter beschädigte ein alkoholisierter Mann einen Vorgarten, die Person konnte noch im Garten liegend angetroffen werden, er musste ins Krankenhaus transportiert werden. Eine Fundsache resultierte in Strafanzeigen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beleidigung: in einer gefundenen Geldbörse wurde eine größere Menge an Betäubungsmittel festgestellt, die Eigentümerin konnte ermittelt werden und beleidigte die Einsatzkräfte während der Ermittlungen. Bei einer Durchsuchung der Person konnten weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden. Im Verlauf der Nacht kam es noch zu weiteren drei Körperverletzungen, zuletzt gegen 04:24 Uhr.
Fünf Personen wurden dabei insgesamt verletzt, vier davon mussten zur Untersuchung ins Krankenhaus verbracht werden.

PM der PF Neuwied/R. vom 18.08.2019

 

Schwandorf (Bayern): Polizeibeamten beleidigt

Wegen mehrerer Ruhestörungen musste eine Asylunterkunft in Schwandorf am 18.08.2019, zwischen 00.00 Uhr und 00.40 Uhr, zweimal von Streifen angefahren werden. Beim zweiten Erscheinen der Polizeibeamten wurden Zwangsmaßnahmen angedroht. Das passte dem 20jährigen irakischen Beschuldigten nicht und er wurde beleidigend. Die Identitätsfeststellung versuchte er durch ein Zuschlagen der Wohnungstür vergeblich zu verhindern. Eine Strafanzeige ist die Folge.

PM der PI Schwandorf vom 18.08.2019

 

Rosenheim (Bayern): Rosenheimerin rastet völlig aus

Am Sonntag, 18.08.2019, schrie gegen 01:10 Uhr eine 32-jährige Rosenheimerin aus unerklärlichen Gründen am Graspoint 24 in Rosenheim um Hilfe und pöbelte Passanten an. Die erheblich alkoholisierte Frau wurde von einer Streife der Polizeiinspektion Rosenheim zur Ruhe ermahnt. Als die Beamten die Rosenheimerin festhalten wollten, ließ sie sich zu Boden fallen und trat nach den eingesetzten Beamten. Sie beleidigte währenddessen die anwesenden Polizisten und spuckte in deren Richtung. Die Frau musste gefesselt und zur Polizeiinspektion Rosenheim verbracht werden. Während dem Transport versuchte sie eine Polizeibeamtin zu beißen. Auf der Polizeidienststelle hatte sich die 32-jährige immer noch nicht beruhigt und schlug in Richtung einer weiteren Beamtin. Gegen die Rosenheimerin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 18.08.2019

 

Rosenheim (Bayern): Polizisten werden von Nachtschwärmern attackiert

Am 18.08.2019 wurde eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim gegen 03:20 Uhr auf eine Schlägerei in der Ruedorfferstraße in Rosenheim aufmerksam. Als die Beamten die Situation schlichten und die Beteiligten trennen wollten, schlug ein junger Mann, einer Polizeibeamtin ins Gesicht. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Auch ein 20-jähriger ließ sich nicht beruhigen und musste vor Ort gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Beide Männer leisteten massiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Bei dem Einsatz wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt. Gegen die jungen Männer wird wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

PM der PI Rosenheim vom 18.08.2019

 

Würzburg (Bayern): Widerstand bei Festnahme

Im Anschluss an eine körperliche Auseinandersetzung, bei der ein 29-Jähriger in der Nacht zu Sonntag durch ein Messer leicht verletzt wurde, versuchten Beamte der Bundespolizei die Identität des Messerangreifers festzustellen. Dieser setzte sich allerdings heftig gegen die Maßnahmen zu Wehr und muss sich nun wegen verschiedener Delikte in einem Strafverfahren verantworten.
Kurz nach 01:00 Uhr geriet ein 29-Jähriger mit einem Jugendlichen auf dem Bahnhofsvorplatz in Streit. Aus dem Streit entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung, in deren Verlauf der 17-Jährige plötzlich ein Taschenmesser zog und damit auf den 29-Jährigen einwirkte. Beamte der Bundespolizei konnten die beiden Personen daraufhin trennen.
Beim Versuch, die Personalien des Jugendlichen festzustellen begann der 17-Jährige sich zu wehren. Er griff die Polizisten tätlich an und biss einem 48-jährigen Beamten in die Hand. Zudem beleidigte und bedrohte der Angreifer die eingesetzten Streifenbesatzungen, bis er zu Boden gebracht und gefesselt werden konnte. Hierbei schlug er seinen Kopf mehrfach auf den Asphalt und äußerte suizidale Gedanken.
Die Verletzungen, die sich der 17-Jährige im Verlauf der Maßnahmen zufügte, mussten ebenso wie die Schnittverletzungen des 29-Jährigen durch den Rettungsdienst versorgt werden.
Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt übernahm die Ermittlungen. Der 17-jährige muss sich nun wegen verschiedener Delikte, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, in einem Strafverfahren verantworten. Neben den Bundespolizisten waren Streifenbesatzungen der Polizeiinspektionen Würzburg-Stadt, Würzburg-Land und der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried eingesetzt.

PM des PP Unterfranken vom 18.08.2019

 

Waldbreitbach (Rheinland-Pfalz): Polizei sucht nach Geschädigten und Zeugen bei Vorfällen auf der Kirmes in Waldbreitbach

Am frühen Sonntagmorgen erhielt die Polizei Straßenhaus um 00:28 Uhr Kenntnis von einer Schlägerei am Autoscooter auf dem Kirmesplatz in Waldbreitbach. Der Beschuldigte habe eine Person, die bereits auf dem Boden lag, mehrfach geschlagen und getreten. Bei Eintreffen der Polizei liefen 2 männliche Personen weg, die nach kurzer Flucht durch die Polizeibeamten ergriffen wurden.
Durch Zeugen konnte einer der Beiden als Beschuldigter ermittelt werden. Das Verhalten des 18 – jährigen Heranwachsenden war gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten sehr aggressiv. Nachdem er einen Polizisten beleidigte, versuchte er während der Sachverhaltsaufnahme die Örtlichkeit zu verlassen. Nach entsprechenden Androhungen wurde ihm zur Verhinderung weiterer Straftaten die Ingewahrsamnahme erklärt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,58 Promille.
Nach seiner Ausnüchterung wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Gegen ihn sind Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet worden. Der bisher namentlich nicht bekannte Geschädigte, sowie weitere Zeugen der Schlägerei werden gebeten, mögliche Hinweise bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 oder per Email:
pistrassenhaus@polizei.rlp.de, zu melden.
Zudem haben bisher namentlich unbekannte Täter am frühen Sonntagmorgen gegen 01:45 Uhr auf dem Kirmesplatz in Waldbreitbach die Lampenfassungen der Schießbude hinaus gedreht und auf den Boden geschmissen. Es entstand Sachschaden in einer Höhe von ca. 150 EUR.
Zeugen werden auch hier gebeten, mögliche Hinweise bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 oder per Email: pistrassenhaus@polizei.rlp.de, zu melden.

PM der PD Neuwied/R. vom 18.08.2019

 

Bremen-Burglesum: Kneipenschlägereien mit Gläsern und einem Blumentopf

Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei hatten an diesem Wochenende wieder alle Hände voll zu tun. In Burglesum und in der Innenstadt eskalierten zwei Gaststättenauseinandersetzungen, die Kontrahenten bewarfen sich mit Gläsern und einem Betonblumentopf.
In der Nacht von Freitag auf Sonnabend stritten sich zwei 20 und 31 Jahre alte Männer in einer Kneipe in der Helsingborger Straße. Aus einer verbalen Auseinandersetzung wurde eine handfeste. Bei der Prügelei warf der 20-Jährige einen Betonblumentopf gegen den Kopf des älteren Kontrahenten. Dieser erlitt dabei schwere Kopfverletzungen, flüchtete aus der Gaststätte und wurde anschließend von einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Einsatzkräfte ermittelten schnell den mutmaßlichen Angreifer und nahmen ihn fest. Gegen den Bremer wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt, eine Haftprüfung dauert an.
Ein Großaufgebot der Bremer Polizei musste in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag in einem Pub am Rembertiring einschreiten. Hier schlugen sich etwa zehn Männer, bewarfen sich mit Gläsern und sollen dabei auch Gürtel eingesetzt haben. Die Einsatzkräfte der Bremer Polizei beendeten das Spektakel und sorgten für Ruhe. Drei Männer wurden mit Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. Die Polizisten stellten vor Ort die Personalien von diversen Verdächtigen und Zeugen fest und ermitteln nun u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Zeugenhinweise zu beiden Ereignissen nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen.

PM der POL Bremen vom 18.08.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Einsatzkräfte beleidigt

Am Samstag, gegen 00.10 Uhr, wurde eine Streife der Polizei im Vorbeilaufen auf dem Festplatz, durch einen 22-Jährigen Marktheidenfelder, ohne besondere Veranlassung beleidigt. Diesen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Marktheidenfeld vom 18.08.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Betrunkener Autofahrer greift Polizisten an

Unwiderlegbar negativ wirkt sich der Alkohol auf einen 58-jährigen aus dem Landkreis Tirschenreuth aus. Nachdem er in den vergangenen 10 Tagen bereits zwei Mal betrunken am Steuer seines Autos erwischt wurde, legte er am heutigen Sonntag, gegen 00:35 Uhr, noch einmal gehörig nach. Mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,5 Promille im Gepäck fuhr er zunächst aus dem Kreisverkehr in die Leimbergerstraße in Weiden ein. Just in dem Moment begaben sich zwei Beamte der PI Weiden zu ihrem Streifenfahrzeug, das auf dem polizeieigenen Stellplatz vor der Dienststelle stand. Der 58-jährige hielt an und „erkundigte“ sich recht lautstark durch das offene Fenster, ob er sein Auto auf den frei werdenden Platz stellen dürfe. Die freundliche Verneinung und den Hinweis auf die in ausreichender Zahl vorhandenen freien Plätze quittierte der Mann mit aggressivem und lautem Geschrei. Nachdem ihn die Beamten wegen seines unangemessenen Verhaltens ansprachen, ging der Fahrer erst recht durch die Decke, respektive den Dachhimmel. Er stieg aus dem Auto, schrie herum und fing an, auf seinem Fahrzeug herumzuschlagen. Schließlich machte er Anstalten, nach einem der beiden Beamten zu schlagen. Um dem zuvorzukommen wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Danach ging es nicht über Los, sondern direkt in den Haftraum der Polizeiinspektion, wo sich der Wüterich in Ruhe ausnüchtern konnte.
Da es für den 58-jährigen offenbar kein Hindernis darstellt, dass sein Führerschein bereits bei der ersten Trunkenheitsfahrt sichergestellt worden war, gingen die Beamten diesmal einen Schritt weiter. Sie holten sich bei der Staatsanwaltschaft Weiden die Genehmigung ein, den Pkw des Mannes sicherzustellen. Das Auto bleibt somit bis zu einer endgültigen Entscheidung durch das Gericht im Gewahrsam der Polizei.
Es bleibt zu hoffen, dass dies ein wirksames Mittel ist, um den Mann von weiteren Fahrten unter Alkohol abzuhalten.
Was nun folgt sind weitere Anzeigen wegen der dritten Trunkenheitsfahrt, eines weiteren Falles des Fahrens ohne Fahrerlaubnis, sowie einer versuchten Körperverletzung wegen des tätlichen Angriffes auf die Polizeibeamten.

PM der PI Weiden vom 18.08.2019

 

Stade (Niedersachsen): Junger Mann in Stade nach Angriff auf Polizeibeamte niedergeschossen und tödlich verletzt

Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Stade:
Am gestrigen Samstagabend wurde gegen kurz vor 19:45 h über Notruf eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personen in einem Mehrparteienhaus in Stade-Bützfleth gemeldet.
Da es sich bei dem Verursacher um einen, der Polizei bereits aus anderen Vorfällen bekannten, Anfang 20-jährigen jungen Asylbewerber aus Afghanistan handelte, wurden vorsorglich zwei Streifenwagen zum Tatort entsandt.
Beim Eintreffen der ersten Polizisten an der Erdgeschosswohnung des Mannes, reagierte dieser zunächst nicht auf deren Ansprache von außen durch ein offenstehendes Fenster.
Als kurze Zeit später die zweite Streifenwagenbesatzung die Wohnung betrat, ergriff der Mann eine Hantelstange aus Eisen und ging damit auf die Beamten los.
Der Einsatz von Pfefferspray durch mehrere Polizisten zeigte keine Wirkung, so dass einer der Beamten seine Dienstwaffe einsetze und zur Unterbindung des Angriffs auf den Angreifer schoss.
Dieser wurde dabei getroffen und lebensgefährlich verletzt.
Die sofort eingesetzte Notärztin und die Rettungswagenbesatzung konnten ihm nicht mehr helfen, er erlag kurze Zeit später den Verletzungen.
Das 1. Fachkommissariat der Polizeiinspektion Cuxhaven (Polizeidirektion Oldenburg) hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen.
Die anderen fünf Bewohner des Hauses wurden durch die Stadt Stade in anderen Unterkünften untergebracht.

PM der PI Stade vom 18.08.2019

 

München, Dachau (Bayern): Gewaltdelikte nach Volksfestbesuchen

… Nr. 192:
Am Dachauer Bahnhof kam es gegen 00:25 Uhr zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 24-Jährigen und einem 20-Jährigen, beide Deutsche. Dabei würgte der 24-jährige aus Feldmoching sein Gegenüber am Treppenaufgang zu Gleis 2/3 und drückte den Sendlinger gegen die Wand des Treppenaufgangs.
Der Vorgang konnte durch Beamte der Bundespolizei (im Rahmen des Präsenzdienstes am Bahnhof Dachau) beobachtet und kurz darauf beide Männer voneinander getrennt werden. Vorausgegangen sein soll eine Beleidigung des Sendlingers gegen einen 29-jährigen Begleiter des Angreifers.
Umstehende (vermutlich Begleiter des Feldmochingers) behinderten die Sachverhaltsaufnahme. Während der polizeilichen Maßnahme wurde der 24-Jährige zusehends aggressiver; mehrfach beleidigte er den 20-Jährigen. Zudem fühlte er sich durch Reisende am Bahnsteig beleidigt und versuchte diese zu attackieren. Den Beamten gelang es, u.a. durch Androhung des Schlagstockeinsatzes, dies zu unterbinden. Als ein mehrfach ausgesprochener Platzverweis gegen den 24-Jährigen mittels Zwang durchgesetzt werden sollte, versuchte ein Begleiter des Feldmochingers dies durch Festhalten des Mannes am Arm zu verhindern. Erst als angeforderte Kräfte der Landespolizei eintrafen beruhigte sich die aufgeheizte Lage.
Aufgrund des Dachauer Volksfestes war der Bahnhof Dachau stark frequentiert. Dadurch war der Vorfall stark öffentlichkeitswirksam.

PM der BPOLI München vom 18.08.2019

 

Rudolstadt, Schwarza (Thüringen): Alkoholisierte Mutter vernachlässigt Kinder und verletzt Polizeibeamten

In der Nacht von Samstag zu Sonntag erhielt die Polizei den Hinweis, dass sich zwei Kinder im Alter von 14 und 4 Jahren in einem Treppenhaus in Rudolstadt/Schwarza aufhalten sollen. Eine besorgte Nachbarin teilte mit, dass die beiden aufgelösten Mädchen nach einem Streit mit ihrer Mutter auf dem Vogelschießen ohne Wohnungsschlüssel alleine nach Hause geschickt wurden. Die bereits polizeilich bekannte Kindesmutter konnte fernmündlich kontaktiert werden und wurde angewiesen, sich bei der Polizei auf dem Veranstaltungsgelände zu melden. Fälschlicherweise suchte die stark Alkoholisierte das Gebäude der Kriminalpolizei auf und verlangte aufgebracht die Herausgabe ihrer Kinder. Unvermittelt griff sie im Folgenden einen Polizeibeamten an, welcher durch die zugezogenen Verletzungen mehrere Tage dienstunfähig wurde. Aufgrund einer Suizidankündigung wurde die 31-Jährige dem Krankenhaus in Saalfeld zugeführt, die Kinder wurden durch das Jugendamt in einer Pflegefamilie untergebracht. In der Wohnung der Beschuldigten wurden zudem Betäubungsmittel aufgefunden.

PM der LPI Saalfeld vom 18.08.2019

 

Vechta (Niedersachsen): Stoppelmarkt

In der Nacht vom Sa./So kam es auf dem Stoppelmarkt zu einer Vielzahl polizeilicher Einsätze, die u.a. in Körperverletzungsdelikten unter den teils stark angetrunkenen Marktbesuchern/ Widerständen gegen Polizeibeamte gipfelten.
Um 23:47 Uhr kam es zu einer wechselseitigen Körperverletzung zwischen einem 17-jährigen Quakenbrücker und einem 16-jährigen aus Vechta. Bei der Sachverhaltsaufnahme leistete der 17-jährige gegen die einschreitenden Polizeibeamten erheblichen Widerstand. Es folgte die Entnahme einer Blutprobe und ein Platzverweis für das Marktgelände.
Um 23:20 Uhr schlug und beleidigte ein 25-jähriger aus Vechta einen 34-jährigen aus Vechta. Die Streitenden wurden getrennt und ein Platzverweis für den Aggressor erteilt.
Um 02:40 Uhr wird ein 21-jähriger aus Emstek von zwei unbekannten Männer verletzt, so dass das Opfer kurzzeitig das Bewusstsein verliert und dem Krankenhaus Vechta zugeführt wird. Zeugen des Vorfalles werden gebeten, sich mit der Polizei in Vechta (04441-943-0) in Verbindung zu setzen.
Um 22:40 Uhr beleidigt ein 26-jähriger aus Bremen einen 34-jährigen aus Vechta, in Folge dessen es zu einer Körperverletzung durch den Bremer kommt.
Um 01:24 kommt es zu einer Widerstandshandlung eines Ehepaares aus Vechta gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten. Bei einer Sachverhaltsaufnahme beleidigte das Ehepaar die Polizeibeamte und trat nach ihnen. Nach Durchführung von Blutproben und Erteilung eines Platzverweises wurde das Ehepaar aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Gegen 01.40 Uhr leistete ein 20-jähriger aus Wildeshausen Widerstand. Nachdem der Wildeshauser Polizeibeamte beleidigte, sollte dessen Identität festgestellt werden. Er suchte sein Heil in der Flucht, konnte aber sofort von den Einsatzkräften gestellt werden. Hierbei leistete er erheblichen Widerstand. Auch in diesem Fall erfolgte die Entnahme einer Blutprobe und die Erteilung eines Platzverweises.
Um 01:23 Uhr schlägt ein 29-jähriger aus Goldenstedt einen 25-jährigen aus Diepholz, als diese auf dem Nachhauseweg zufällig aufeinander trafen. Der Hintergrund der Auseinandersetzung konnte vor Ort nicht geklärt werden.
Neben den genannten Taten kam es noch zu weiteren Beleidigungen gg. Polizeibeamte/ Diebstählen/ Betrügereien sowie Betäubungsmittelverstößen.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 18.08.2019

 

Ruhstorf a.d.R., A 3 (Bayern): Bundespolizist bei Anhaltung an der Hand verletzt

Pkw fuhr mit zu hoher Geschwindigkeit an den Kontrollposten.
Gestern gegen 08:00 Uhr näherte sich ein Pkw KIA mit brit. Zulassung der Einreisekontrollstelle auf der A 3. Da der Pkw nach Einschätzung des Bundespolizisten ziemlich schnell war, gab der Beamte Handzeichen zum Reduzieren der Geschwindigkeit.
Der Fahrer, ein in Großbritannien lebender Albaner, erkannte dies nicht oder hatte es mißverstanden. Das Fahrzeug passierte die Kontrollstelle und verletzte den Beamten leicht am linken Handballen. Die Berührung erfolgte mit dem Außenspiegel, der dadurch eingeklappt wurde. Der Vorgang wurde an die Verkehrspolizei Passau übergeben. Gegen den Fahrer wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet und eine Sicherheitsleistung einbehalten.

PM (003243198) der VPI Passau vom 18.08.2019

 

Frankfurt-Innenstadt (Hessen): Widerstand gegen Polizei nach handfesten Streit mit Freundin

Mitten in der Nacht von Freitag auf Samstag sind Beamte des 1. Polizeireviers zu einer handfesten Auseinandersetzung auf der Straße zwischen einem Pärchen gerufen worden. Der 22-Jährige Widersacher leistete bei der vorläufigen Festnahme erheblichen Widerstand.
Eine Zeugin teilte der Polizei mit, dass sich ein Pärchen lautstark in der Langen Straße streitet, wobei der 22-jährige Mann auf seiner 25-jährigen Freundin kniet, sie anschreit und ihr an den Haaren zieht. Die alarmierten Streifen konnten beide Personen vor Ort antreffen, die Handgreiflichkeiten waren bereits beendet. Die Beamten nahmen den immer noch sehr aufgebrachten 22-Jährigen vorübergehend fest. Dieser versuchte sich dagegen mit Händen und Füßen zu wehren.
Dabei biss er einen Beamten in die Hand, was Dank des Handschuhs keine größeren Verletzungen nach sich zog. Nachdem sich der 22-Jährige dann auf dem Revier zunächst wieder beruhigt hatte, rastete er erneut aus, indem er mit Tritten und Schlägen gegen die Beamten vorging. Schließlich gelang es den stark alkoholisierten Mann in eine Zelle zu bringen, wo er sich allmählich wieder beruhigte.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seinem Vater, seiner Schwester und auch seiner 25-jährigen Freundin, die allesamt auf dem Revier erschienen waren, in „Obhut“ gegeben werden. Zwar hatte die die 25-Jährige offensichtliche Verletzungen u. a. im Gesicht, Angaben dazu wollte sie allerdings nicht machen.
Die Polizei ermittelt nun wegen Verdacht der Körperverletzung und wegen des Widerstandes gegen Polizeibeamte.

PM (190818 – 883) des PP Frankfurt a.M. vom 18.08.2019

 

Aurich (Niedersachsen): Stadtfest

Die Polizei blickt abschließend auf einen insgesamt friedlichen Verlauf des diesjährigen Auricher Stadtfestes zurück. Mehrere Streifenteams waren über den gesamten Zeitraum fußläufig in der Innenstadt unterwegs und konnten so frühzeitig auf mögliche polizeiliche Lagen reagieren. So wurden einige aggressiv auftretende Personen frühzeitig angesprochen und diesen Platzverweise für das Festgelände ausgesprochen. Darüber hinaus war ein Sicherheitsdienst durch die Stadt Aurich eingesetzt. Vornehmlich waren jedoch fröhlich feiernde Gäste wahrzunehmen, die vor allem am Samstagabend bei doch noch gutem Wetter die Atmosphäre genossen. Es kam jedoch zu einer Körperverletzungshandlung, bei der ein 40-jähriger Auricher niedergeschlagen wurde und eine Kopfverletzung erlitt; diese musste kurzzeitig behandelt werden. Die beiden Täter, ein 27-jähriger und ein 23-jähriger Mann aus Aurich, konnten von eingesetzten Beamten auf dem Festgelände festgestellt werden. Am frühen Sonntagmorgen gegen 02:00 Uhr trat ein 19-jähriger Mann aus Aurich gegen die Eingangstür eines Restaurants in der Norderstraße. Polizeibeamte schritten ein und erteilten nach Personalienfeststellung einen Platzverweis. Da der junge Mann sich aggressiv zeigte und dem Platzverweis nicht nachkam, wurde er für die weitere Nacht in Gewahrsam genommen. Zudem wurde eine Fußstreife in der Nacht zu Sonntag auf einen per Haftbefehl gesuchten jungen Mann aus Aurich aufmerksam, welcher daraufhin vollstreckt wurde.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 18.08.2019

 

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagmorgen wurden Beamte der hiesigen Polizeiinspektion zur Unterstützung ins Krankenhaus Bad Neuenahr-Ahrweiler gerufen, da dort ein Patient randalierte. Der 27-jährige Mann aus dem Kreis Ahrweiler war den Beamten bereits zuvor auf dem Weinfest in Heimersheim aufgefallen, da er alkoholbedingt in eine Scheibe gefallen war und dem Geschädigten seine Personalien verweigerte. Im Krankenhaus sollte nun seine Verletzung behandelt werden. Aber auch nach der ärztlichen Versorgung ließ sich der junge Mann nicht mehr beruhigen und leistete Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten, so dass er letztendlich dem Polizeigewahrsam zugeführt werden musste.

PM der PD Mayen vom 18.08.2019

 

Engstingen (Baden-Württemberg): Discobesuch endet in Gewahrsamszelle

Heftig zur Wehr gesetzt hat sich eine 25-jährige Frau am Sonntagfrüh gegen 2.00 Uhr, nachdem sie von Türstehern eines Nachtclubs wegen ihrem aggressiven und renitenten Verhalten vor die Tür gesetzt worden ist. Bei der folgenden Ingewahrsamnahme schlug sie nach den eingesetzten Polizeibeamten, belegte sie mit nicht zitierfähigen Worten und beschädigte den Streifenwagen. Zudem wurden bei ihr bei der Durchsuchung Betäubungsmittel aufgefunden. Nach erfolgter ärztlicher Haftfähigkeitsuntersuchung musste sie den Rest der Nacht in der Zelle verbringen. Auf sie kommen nun mehreren Strafanzeigen zu.

PM des PP Reutlingen vom 18.08.2019

 

Ahaus (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung und Widerstand

In der Nacht zum Samstag wurde der Polizei gegen 02.00 Uhr eine Ruhestörung durch überlaute Musik gemeldet. Die ruhestörende Familie (Vater, Mutter, Sohn) war uneinsichtig und verhielt sich gegenüber den Beamten aggressiv wie beleidigend.
Letztlich musste der 25-Jährige in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, so dass ein Strafverfahren eingeleitet wurde. Da er erheblich unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutprobe angeordnet und durch einen Arzt entnommen.

PM der KPB Borken vom 18.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Unbeteiligter mischte sich in polizeiliche Sachbearbeitung ein und verletzte Beamte

Am Freitagnachmittag (16.08.2019) war ein 21-jähriger Mann augenscheinlich mit einer Maßnahme der Polizei, an der er unbeteiligt war, nicht einverstanden Es kam zu Widerstandshandlungen, durch die mehrere Polizeibeamte verletzt wurden.
Gegen 15:30 Uhr sollte eine Beschuldigte (17) aus einer vorangegangen Sachbehandlung vom Bahnhofsplatz zur Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte transportiert werden.
Völlig unvermittelt riss ein zunächst unbekannter Mann die rechte hintere Tür des Streifenwagens auf und begann sofort, die Beamten zu beleidigen.
Bei der anschließenden Personenkontrolle zeigte sich der 21-Jährige aggressiv und drohte der Beamtin, auf diese zu urinieren.
Zur Untermauerung seiner Worte zeigte er sein entblößtes Geschlechtsteil.
Auf Grund seiner aggressiven Stimmung wurde der Mann zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Da er sich hiergegen heftig wehrte, wurde er zu Boden gebracht.
Währenddessen schlug und trat er um sich und verletzte so mehrere Beamte.
Ein 27-jähriger Beamter erlitt durch die Schläge Nasenbluten und Schürfwunden, zwei weitere Kollegen (41, 24) trugen Schmerzen am Arm bzw. eine Verletzung des Handgelenks davon. Alle eingesetzten Beamten sind aber weiterhin dienstfähig. Der Beschuldigten muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung verantworten. Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige derzeit ohne festen Wohnsitz ist Die zuständige Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.

PM des PP Mittelfranken vom 18.08.2019

 

Fürth (Bayern): Exhibitionist belästigt Frau – Festnahme

Am Samstagabend (17.08.2019) zeigte sich ein Exhibitionist an der Stadtgrenze Fürth gegenüber einer Frau in schamverletzender Weise. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.
Die Frau stand um 21:35 Uhr am Bahnsteig der U-Bahn-Haltestelle „Stadtgrenze“, als ihr ein Mann in schamverletzender Weise gegenüber trat und dabei Blickkontakt zu ihr suchte. Die Geschädigte verständigte die Polizei, während der Tatverdächtige in die einfahrende U-Bahn stieg und davon fuhr.
Wenige Minuten später wurde die Polizei durch die Frau noch einmal verständigt. Sie hatte den Mann einige Stationen weiter entdeckt und wieder erkannt.
Beamte der PI Fürth nahmen den 46-jährigen Tatverdächtigen fest.
Er war erheblich alkoholisiert und zeigte sich verbal aggressiv. Auf Grund seines psychischen Zustandes wurde er nach Abschluss der Sachbehandlung ins BZKH Erlangen gebracht.
Gegen den Beschuldigten wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die abschließende Sachbearbeitung übernimmt das Fachkommissariat der Fürther Kriminalpolizei.

ÜM des PP Mittelfranken vom 18.08.2019

 

Osnabrück (Niedersachsen): 20-Jähriger beleidigt Polizeibeamte und leistet Widerstand

Ein Streifenwagen befuhr am Samstagabend gegen kurz vor 22 Uhr die Straße Neuer Graben in Richtung Martinistraße.
Als sich die Beamten einer Bushaltestelle an der Martinistraße näherten, beleidigte ein zunächst Unbekannter die Polizisten, indem er ihnen den ausgestreckten Mittelfinger zeigte. Daraufhin wollten die Beamten den Mann kontrollieren. Dieser war jedoch zwischenzeitlich in einen Bus eingestiegen. Um die Personalien des Unbekannten feststellen zu können, begleiteten die Polizisten ihn aus dem Bus. Dabei beleidigte er die Beamten unentwegt und zeigte sich ausgesprochen aggressiv. Er weigerte sich seine Personalien anzugeben und sollte daraufhin zur Wache gebracht werden. Stattdessen schlug er einem 56 Jahre alten Polizisten unvermittelt ins Gesicht und flüchtete. Schließlich konnte er wenige Minuten später mit Hilfe weiterer Kollegen gefasst und zur Wache gebracht werden, wo er seine Beleidigungen fortsetzte. Bei dem Mann handelte es sich um einen 20-jährigen Osnabrücker, der unter Alkoholeinfluss stand. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde ihm eine Blutprobe entnommen und er verbrachte die restliche Nacht in Gewahrsam. Der 56-jährige Polizeibeamte wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst jedoch fortsetzen.

PM der PI Osnabrück vom 18.08.2019

 

Leutkirch i.A. (Baden-Württemberg): Randalierende Personen nach Veranstaltung

Am Samstagabend fand im Bereich der Festhalle eine Musikveranstaltung statt, nach deren Ende eine zunächst etwa 10-köpfige Gruppe gegen 00:50 Uhr auffällig wurde. Innerhalb der Gruppierung befand sich ein 17-jähriger Jugendlicher, welchem auf Grund seines Verhaltens durch die vor Ort befindliche Polizei ein Platzverweis erteilt wurde. Nachdem er diesem zunächst nachkam, kehrte er wenig später wieder zurück, um im Anschluss mit der Gruppierung das Festgelände in Richtung Wangener Straße zu verlassen.
Hierbei zogen die Personen laut grölend durch die Straße und wurden zur Verhinderung von Straftaten durch die Polizei begleitet. An der Einmündung der Wangener Straße zur Herlazhofer Straße kam es trotz polizeilichem Einsatz zu einer Rangelei mit weiteren Personen, welche sich auf dem Heimweg von der Veranstaltung befanden. Da auch hier der 17-Jährige wieder in Erscheinung trat, wurde dieser durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Während dem Transport zum Streifenwagen kam es aus der Gruppe heraus zu einem tätlichen Angriff auf die Polizeibeamten. Der Angriff konnte nur durch Einsatz von Pfefferspray abgewehrt werden. Nachdem von umliegenden Polizeirevieren sowie dem benachbarten Bayern weitere Polizeistreifen hinzugezogen wurden, konnte die Gruppe letztlich störungsfrei bis zum Bahnhof begleitet werden. Die Personen traten im Anschluss die Heimreise an. Durch die Auseinandersetzungen wurde nach bisherigen Erkenntnissen niemand verletzt. Die beteiligten Tatverdächtigen müssen sich nun wegen tätlichem Angriff gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Zeugen des Vorfalls oder Personen, die sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Leutkirch, Tel. 07561 8488-0, zu melden.

PM des PP Konstanz vom 18.08.2019

 

München (Bayern): Polizeibeamte bei Personenkontrolle angegriffen – Ludwigsvorstadt

Am Freitag, 16.08.2019, gegen 00:05 Uhr, sahen zwei zivil gekleidete Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 Hauptbahnhof in der Goethestraße einen 41-jährigen Eritreer mit Wohnsitz in München, welchem sie einige Zeit zuvor einen Platzverweis ausgesprochen hatten. Aufgrund dessen sollte der 41-Jährige einer Personenkontrolle unterzogen werden.
Hierbei verhielt er sich äußerst aggressiv und weigerte sich, sein Ausweisdokument auszuhändigen. Unmittelbar danach kamen drei weitere Personen hinzu und solidarisierten sich mit dem 41-Jährigen. Bei den drei Personen handelte es sich ebenfalls um Eritreer (17, 21 und 23 Jahre alt). Sie versuchten, die Polizeibeamten zu schlagen und zu treten, wobei diese leicht verletzt wurden. Außerdem griff eine der Personen in Richtung der Waffe eines Polizeibeamten. Eine Wegnahme der Waffe konnte verhindert werden.
Ein unbeteiligter Zeuge wurde auf die Situation aufmerksam und rief den Notruf der Polizei. Mithilfe weiterer Streifen gelang es, die Situation unter Kontrolle zu bringen. Die vier Personen wurden vorläufig festgenommen.
Der 41-Jährige und der 23-Jährige wurden nach Abschluss der Maßnahmen wieder entlassen. Der 17-Jährige und der 21-Jährige werden einem Ermittlungsrichter zur Klärung der Haftfrage vorgeführt. Durch das Kommissariat 24 werden nun Ermittlungen u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung geführt.

PM (1200) des PP München vom 18.08.2019

 

München (Bayern): Drei Polizeibeamte bei Personenkontrolle verletzt – Hauptbahnhof

Am Freitag, 16.08.2019, gegen 20.50 Uhr, wollten vier Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 einen 24-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim einer Personenkontrolle unterziehen. Als der 24-Jährige angesprochen wurde, flüchtete er sofort. Er konnte kurz darauf eingeholt und an den Armen festgehalten werden.
Dabei wehrte er sich massiv, indem er um sich schlug und nach den Polizeibeamten trat. Nach kurzer Zeit konnte der 24-Jährige festgenommen werden. Drei der Polizisten wurden verletzt, zwei von ihnen waren nicht mehr dienstfähig. Im Anschluss wurde der 24-Jährige zur Klärung der Haftfrage einem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Das Kommissariat 24 führt nun Ermittlungen gegen ihn u.a wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM (1201) des PP München vom 18.08.2019

 

Bamberg (Bayern): Alkoholisierter Rentner greift Polizisten an

Am Samstag, kurz vor Mitternacht, wurde der PI Bamberg-Stadt eine hilflose betrunkene Person mitgeteilt. Vor Ort verhielt sich der 84jährige Rentner den eingesetzten Beamten gegenüber sofort unkooperativ und aggressiv. Aufgrund der Gesamtumstände sollte die Person in Gewahrsam genommen werden. Im Zuge der Sachbehandlung versuchte die Person, einem der eingesetzten Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Weiterhin trat er gegen die eingesetzten Beamten.
Die Person wurde zur Inspektion verbracht und dort in einem Haftraum untergebracht.
Seitens der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet.
Verletzt wurde niemand. Sämtliche Angriffe konnten abgewehrt werden.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 18.08.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Widerstand

Gestern Abend gegen 20:05 Uhr wurde die Polizei zum Marktplatz gerufen. Hier lag auf dem Boden ein offensichtlich hilfloser Mann. Als die Beamten den Mann ansprachen und ihm aufhelfen wollten, beleidigte dieser sie und schlug nach ihnen. Schließlich musste man ihm eine Handfessel anlegen. In der weiteren Folge brachte man den 20-Jährigen in eine psychiatrische Einrichtung. Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstattet.

PM der PI halle vom 18.08.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach versuchtem Verkauf von Betäubungsmitteln

Am 17.08.2019 gegen meldet ein 34 jähriger Magdeburger, dass ihm von einer männlichen Person arabischen Phänotyps Drogen zum Kauf angeboten wurden. Durch die eingesetzten konnte der Tatverdächtige im Bereich Hasselbachplatz/Liebigstr. angetroffen werden. Bei der nun folgenden Identitätsfeststellung und der Durchsuchung leistete der 37 jährige Iraker erheblichen Widerstand mittels Schlagen, welcher nur durch körperlicher Gewalt und Anlegen der Stahlhandfessel gebrochen werden konnte. Bei der Widerstandshandlung wurden zwei Beamte leicht verletzt (Jochbeinprellung, Knieprellung) waren jedoch weiter dienstfähig. Nach Ablauf sämtlicher polizeilicher Maßnahmen wurde der Beschuldigte mit einem Platzverweis entlassen.

PM (Nr. 488) der PI Magdeburg vom 18.08.2019

 

Gralla (Steiermark): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Sonntagmorgen, 18. August 2019, widersetzte sich ein 18-Jähriger mehreren Beamten. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.
Da es in einer Diskothek zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen einem 18-Jährigen aus dem Bezirk Deutschlandsberg und mehreren Besuchern kam, wurde gegen 05:20 Uhr eine Streife zur Diskothek beordert. Beim Eintreffen der Beamten wollte der 18-Jährige einen Besucher mit der Faust schlagen. Einer der Beamten konnte die Hand des 18-Jährigen erfassen und somit eine Verletzung verhindern. Der 18-Jährige versuchte daraufhin den Beamten mit der Faust zu schlagen. Dies misslang ihm. Der 18-Jährige beschimpfte und bedrohte die Beamten in weiterer Folge. Ein Alkoholtest des 18-Jährigen verlief positiv. Er wurde auf freiem Fuß angezeigt.

PA der LPD Steiermark vom 18.08.2019

 

Rieseby (Schleswig-Holstein): Polizeibeamte nach Widerstand verletzt

Bei einem Einsatz in Rieseby sind heute (18.08.2019, gegen 17 Uhr) zwei Beamte der Eckernförder Polizei verletzt worden.

Eine junge Frau hatte über Notruf mitgeteilt, dass sie von einem Bekannten belästigt werde und dieser das Haus nicht verlassen wolle.
Nachdem die Polizeibeamten vor Ort eingetroffen waren, erhielt der Jugendliche, ein 17-jähriger aus Eckernförde, einen Platzverweis, dem er nicht nachkam.
Schließlich versuchte der Jugendliche die Polizeibeamten zu schlagen. Nachdem die Beamten den Mann nun ergriffen, wehrte sich dieser massiv. Nach dem Einsatz von Pfefferspray konnte der Aggressor schließlich zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Mit Unterstützung einer weiteren Funkstreifenbesatzung wurde der Jugendliche ins Polizeigewahrsam nach Rendsburg gebracht. Da er unter dem Einfluss von Alkohol und vermutlich Drogen stand, wurden dort Blutproben entnommen.
Die 24-jährige Polizeibeamtin und der 44-jähriger Polizeibeamte, die zuerst eingesetzt waren wurden durch den Jugendlichen jeweils an den Händen verletzt. Beide sind nicht mehr dienstfähig.

PM der PD Neumünster vom 18.08.2019

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Drogendealer festgenommen

Am Freitagnachmittag, dem 16.08.2019 gegen 14:15 Uhr, sollte eine Personengruppe um drei junge Erwachsenen in der Saarlandstraße einer Personenkontrolle unterzogen werden. Einer der jungen Männer ergriff bei Erblicken der Polizei sofort die Flucht. Nach kurzer Verfolgung konnten die Polizeibeamten den 18-Jährigen jedoch einige Meter weiter einholen und kontrollieren. Um einen weiteren Fluchtversuch zu unterbinden, wurde der 18-Jährige gefesselt. Währenddessen schlug er seinen Kopf so fest auf die Motorhaube des Streifenwagens, dass dort eine Delle entstand. Wie sich herausstellte, hatte der junge Mann auf der Flucht nicht nur sein T-Shirt ausgezogen und weggeworfen, sondern auch mehrere Tütchen mit Marihuana hinter den Reifen eines parkenden Autos deponiert. Die Drogen wurden beschlagnahmt und der 18-jährige auf die Dienststelle verbracht. Da er sich dort erneut aggressiv verhielt, wurde er in Gewahrsam genommen.
Nun muss sich der junge Mann wegen unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln und Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel verantworten.

PM des PP Rheinpfalz vom 17.08.2019

 

Oftersheim (Baden-Württemberg): Nach Ruhestörung Polizeibeamten in die Wade gebissen

Am Samstag gegen 01.30 Uhr wurden Beamte des Polizeireviers Schwetzingen wegen Streitigkeiten und Ruhestörung in die Gartenstraße gerufen.
In der Wohnung des 20-Jährigen und seiner Freundin konnten die Beamten auf dem Wohnzimmertisch Betäubungsmittelutensilien feststellen.
Als dies der 20-Jährige realisierte, verhielt er sich sehr aggressiv gegenüber den Polizisten und sollte, um einen möglichen Angriff vorzubeugen, fixiert werden. Der 20-Jährige versuchte hierbei einem 34-jährigen Polizisten einen Kopfstoß zu verpassen und wurde so dann von den Beamten zu Boden gebracht. Gegen die Gewahrsamnahme wehrte sich der Mann.
Da er nicht zum Streifenwagen laufen wollte, sollte er dorthin getragen werden. Hierbei biss der 20-Jährige den 34-jährigen Polizeibeamten in die Wade, so dass dieser blutete, jedoch seinen Dienst fortsetzen konnte. Außerdem beleidigte der 20-Jährige alle eingesetzten Polizeibeamte fortlaufend.
Bei der anschließend durchgeführten Wohnungsdurchsuchung konnte zehn Ecstasy-Pillen, ein Schlagring, vermutliche eine Softairwaffe und diverse Betäubungsmittelutensilien aufgefunden und teilweise beschlagnahmt werden.
Dem 20-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt.
Gegen ihn wird nun u.a. wegen Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 17.08.2019

 

Kalkar (Nordrhein-Westfalen): Randalierer beleidigt und bespuckt Polizeibeamte / Eine Nacht im Polizeigewahrsam und ein Strafverfahren sind die Folge

Nachdem am Samstag, 17.08.2019 gegen 01:00 Uhr ein 26-Jähriger aus Lennestadt in einem Freizeitpark in Kalkar-Hönnepel im alkoholisierten Zustand randaliert hatte, wurde gegen ihn ein Hausverbot ausgesprochen. Da er sich nicht freiwillig entfernte, wurde die Polizei hinzugerufen. Die einschreitenden Beamten wurden sogleich von ihm beleidigt und bespuckt. Bei der anschließenden Fixierung mittels Handfesseln leistete er erheblichen Widerstand. Er wurde zwecks Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam gebracht, die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet und ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der KPB Kleve vom 17.08.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Angriff auf Bundespolizisten; Uneinsichtige Reisende am Bahnsteig

Freitagabend wurden Bundespolizisten bei einer Kontrolle eines Reisenden im Kölner Hauptbahnhof tätlich angegriffen. Dabei wurde ein Polizist verletzt und zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Gegen 18:00 Uhr wurde die Bundespolizei zur Personalienfeststellung an einen einfahrenden IC im Kölner Hauptbahnhof gerufen. Eine Zugbegleiterin hatten einen Mann ohne Fahrkarte angetroffen und die Polizei zur Hilfe gerufen. Nach dem Ausstieg im Kölner Hauptbahnhof ging er schnellen Schrittes davon, wurde jedoch durch die Streife der Bundespolizei angehalten. Auf dem sehr vollen Bahnsteig schlug der 26-Jährige einem Beamten ohne Vorwarnung mit der Faust ins Gesicht, kratzte und biss die Polizisten. Der Mann wurde zu Boden gebracht und gefesselt. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte musste der nicht zu beruhigende Iraker zur Dienststelle getragen werden
Einige Reisende zeigten Unverständnis und wollten zunächst trotz Aufforderung nicht zur Seite treten. Die Arbeit der Bundespolizisten wurde durch das Verhalten einiger Reisenden erheblich erschwert. Die Beamten ließen eine Polizeiärztin eine Blutentnahme bei dem Tatverdächtigen durchführen.
Ein Bundespolizist erlitt tiefe Kratzwunden im Gesicht und am Hals, so dass er sich in einem Krankenhaus ambulant behandeln ließ.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichem Angriff gegen Polizeibeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Verdacht des unerlaubten Aufenthaltes ein. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.

PM der BPOLD St. Augustin vom 17.08.2019

 

Hardegsen (Niedersachsen): Verkehrsunfall mit Trunkenheit, Widerstand und Beleidigung

Ein 42-Jähriger aus Bovenden will mit einem VW Golf von der Ascher Straße in die Springstraße abbiegen. Dabei kommt er nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidiert mit einer Mauer / Zaun (Gesamtschaden ca. 4000 Euro). Der Pkw verliert daraufhin Öl, was den Einsatz der Feuerwehr und der unteren Naturschutzbehörde erfordert. Bei der Unfallaufnahme wird Alkoholkonsum festgestellt.
Ein Alkotest ergibt einen Wert von 1,76 Promille. Daraufhin soll der Fzg-Führer zur Polizeidienststelle verbracht werden (zwecks Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins etc.). Gegen diese Maßnahme wehrt sich der 42-Jährige massiv. Auch als schon Handfesseln angelegt waren, versucht er immer wieder nach den Polizeibeamtenn zu treten. Weiterhin werden diese als Schweine, Arschlöcher usw. bezeichnet. Strafverfahren wegen der Trunkenheitsfahrt und dem tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte / Beleidigung werden eingeleitet. Der 42-Jährige kann erst nach Ausnüchterung in der Gewahrsamszelle nach Hause entlassen werden.

PM der PI Northeim vom 17.08.2019

 

Vechta (Niedersachsen): Pressemeldung zum Stoppelmarkt


Am Samstag, 17.08.2019, gegen 04.10 Uhr beleidigte ein 18-Jähriger aus Dinklage grundlos eingesetzte Polizeibeamte mit den Worten „Ihr scheiß Bullen“. Gegen den 18-Jährigen wird ein Strafverfahren eingeleitet.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 02.15 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zu einem Diebstahl einer Geldbörse. Nachdem dieses wieder aufgefunden wurde, gab der Geschädigte, ein 21-Jähriger aus Lohne, an, dass aus der Geldbörse insgesamt 49 Euro Bargeld entwendet wurden.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 04.20 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zwischen Besuchern zu Streitigkeiten. Als die eingesetzten Beamten den Streit schlichteten, wurden diese durch einen 20-jährigen aus Osnabrück mit den Worten „Scheiß Polizei und Scheiß Polizisten“ beleidigt. Gegen den 20-Jährigen wird ein entsprechendes Strafverfahren eingeleitet.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 04.35 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zu einer gefährlichen Körperverletzung. Dabei schlug ein 31-Jähriger aus Vechta einem 17-Jährigen aus Cappeln unvermittelt eine Glasflasche in sein Gesicht. Dadurch erlitt der 17-Jährige eine Platzwunde über dem linken Auge.
Am Samstag, 17.08.2019, gegen 03.00 Uhr kam es vor dem Dienstgebäude des Polizeikommissariates Vechta zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte. Ein 18-Jähriger aus Werlte sollte in Gewahrsam genommen werden, nachdem er bei insgesamt 3 Körperverletzungen/ Streitigkeiten auf dem Stoppelmarkt aufgefallen und einem Platzverweis nicht nachgekommen war. Beim Verlassen des Funkstreifenwagens war er äußerst aggressiv. Er sperrte sich vehement gegen das Verbringen in das Dienstgebäude durch den Einsatz seiner Körperkraft. Letztendlich konnte er fixiert werden. Dabei biss er einem 22-Jährigen Beamten durch einen getragenen Lederhandschuh in die Hand. Dadurch wurde der Beamte verletzt und musste ärztlich versorgt werden. Auf Antrag der Staatsanswaltschaft Oldenburg wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet.
Am Samstag, 17.08.2019, zwischen 03.22 Uhr und 03.35 Uhr kam es auf dem Stoppelmarkt zu einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.
Dabei hatten ein 20-jähriger und ein 22-jähriger aus Vechta Streit/ eine körperliche Auseinandersetzung mit einer weiteren Person. Als eingesetzte Beamte den Streit schlichten wollten, griffen beide Personen die eingesetzten Beamten an. Dabei werden die Beamten unter anderem geschubst. Der 22-jährige verweigerte die Angaben zu seiner Person, so dass die Identität vor Ort zunächst nicht geklärt werden konnte. Im Zuge der Durchsuchung des 22-Jährigen nach möglichen Ausweispapieren versuchte der 22-jährige erneut Beamte bei Seite zu schubsen und schlug in Richtung der Beamten. Daraufhin wurde er am Boden fixiert. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Oldenburg wurde eine Blutprobe entnommen, da der Mann unter erheblichem Alkoholeinfluss stand. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,49 Promille. Im Anschluss wurde der 22-Jährige in Gewahrsam genommen. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen eines Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg/Vechta vom 17.08.2019

 

Norden (Niedersachsen): Beleidigung eines Polizeibeamten

Im Rahmen einer Sachverhaltsaufnahme in einem Mehrparteienhaus in der Großen Lohne in Norden wurde ein 53-jähriger Polizeibeamter in der Nacht von Freitag auf Samstag von einem 33-jährigen Mann aus Norden beschimpft und beleidigt. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 17.08.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Verkehrsunfall nach Flucht

Heute früh fuhr ein Jugendlicher mit einem Leihwagen in Friedrichshain in mehrere geparkte Pkw und verletzte sich dabei am Kopf. Gegen 4.20 Uhr beobachtete die Besatzung eines Streifenwagens des Abschnitts 51 in Kreuzberg an der Revaler Ecke Warschauer Straße einen VW Polo bei der Überfahrt an einer roten Ampel. Als die Einsatzkräfte dem Wagen folgten, beschleunigte der Fahrer den VW und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit über die Marchlewskistraße in Richtung Hildegard-Jadamowitz-Straße. Dort prallte der Kleinwagen in der Sackgasse Marchlewskistraße Ecke Karl-Marx-Allee in vier parkende Autos und setzte sein Flucht zu Fuß fort. Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Fahrer, einen 15 Jahre alten Jungen, auf einem Hinterhof eines Hauses in der Straße der Pariser Kommune fest, der dabei Widerstand leistete. Der Jugendliche wurde mit Kopfverletzungen, die er vermutlich durch den Aufprall gegen die parkenden Autos erlitten hatte, in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Da der Verdacht bestand, dass der 15-Jährige berauschende Mittel zu sich genommen haben könnte, wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus veranlasst. Seine Erziehungsberechtigten wurden informiert.

PM des PP Berlin vom 17.08.2019

 

Ingelheim (Rheinland-Pfalz): Versammlungen in Ingelheim verlaufen weitestgehend störungsfrei

Zwei angemeldete Versammlungen sind am Samstagnachmittag in Ingelheim weitestgehend friedlich und störungsfrei verlaufen. Die Anmeldung einer Versammlung der Partei „Die Rechte“ hat zu einer Gegenversammlung mit drei Kundgebungsorten geführt. Die insgesamt ca.
600 Gegendemonstranten haben mit einem lautstarken, flexiblen und nach eigenen Aussagen, bunten Protest ihre Meinung zu dem Motto der Partei „Die Rechte“ kundgetan. An deren Versammlung haben insgesamt
34 Personen teilgenommen. Während des Aufzugs ist ein Opel Corsa mit Lautsprechern mitgeführt worden. Um die Auflage einer Maximallautstärke einzuhalten, ist die Anlage durch die Versammlungsbehörde zuvor eingepegelt und versiegelt worden.
Die Polizeidirektion Mainz hat mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik und insgesamt 380 Einsatzkräften die Versammlungsfreiheit für alle Versammlungen gewährleistet, darüber hinaus aber auch mit Verkehrskräften die Verkehrsbehinderungen in Ingelheim auf ein Minimum reduziert.
Während der Versammlungen ist es durch Gegendemonstranten zu Blockaden der Aufzugsstrecke gekommen.
Der kurzzeitige Verdacht, dass sich mehr als 100 Gegendemonstranten vor einer Blockade vermummen, bestätigte sich glücklicherweise nicht.
Insgesamt sind sechs Straftaten registriert worden. Ein 60-jähriger Teilnehmer des Aufzugs der Partei „Die Rechte“ fiel mit einem verbotenen Schriftzug als Tattoo auf. Dies erfüllt den Straftatbestand „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“. Der Anmelder des Aufzugs skandierte volksverhetzende und ausländerfeindliche Parolen. Gegen beide Personen werden Ermittlungsverfahren eingeleitet. In zwei Fällen wurden Strafanzeigen wegen Beleidigung erstattet und zwei weitere Personen leisteten Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, weil sie polizeilichen Verfügungen nicht Folge leisteten.

PM des PP Mainz vom 17.08.2019

Zittau (Sachsen): Beamtenbeleidigung mit Folgen

Ein junger Mann wird sich strafrechtlich verantworten müssen, da er am Donnerstagabend, dem 15.08.2019 gegen 21:30 Uhr, seinen Mittelfinger gegenüber zwei Polizisten erhob.
Die Beamten der Gemeinsamen Einsatzgruppe Oberlausitz waren im Stadtgebiet Zittau unterwegs und bestreiften gerade den Kauflandparkplatz. Als die Polizisten in Schrittgeschwindigkeit am Haupteingang vorbeifuhren, hob ein 36-Jähriger seinen rechten Arm und zeigte demonstrativ seinen Mittelfinger in Richtung der Beamten. Im Eingangsbereich standen etwa zehn weitere Personen, die die Situation beobachten konnten. Der in Zittau lebende Mann wurde auf sein Fehlverhalten angesprochen und belehrt, dass er sich wegen Beleidigung strafbar gemacht hat. Eine Einsicht war nicht erkennbar, im Gegenteil, der Mann war weiterhin wortstark aktiv. Ein anschließender freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 2 Promille.

PM der BPOLI Ebersbach vom 16.08.2019

 

Rappweiler (Saarland). Widerstand

Am Donnerstag, 15.8.2019 gg. 21.00 Uhr wurde der Polizei eine Schlägerei mit mehreren Personen auf dem Dorffest in Rappweiler gemeldet. Vor Ort stellten die Beamten der Inspektionen Nordsaarland und Merzig fest, dass zuvor zwei Personen am Bierstand randaliert hatten und dabei Sachbeschädigungen und Körperverletzungen zum Nachteil anderer Besucher begangen hatten. Im Rahmen der Ermittlungen konnten die Täter, zwei Brüder im Alter von 26 und 32 Jahren aus Weiskirchen festgestellt werden. Die beiden offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stehenden Männer waren gegenüber den Beamten sofort aggressiv und griffen diese auch tätlich an. Dabei wurden 3 Beamte verletzt. Die beiden Täter wurden festgenommen und nach Entnahme von Blutproben in polizeilichen Gewahrsam genommen. Sie erwarten Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und versuchter Gefangenenbefreiung.

PM der PI Nordsaarland vom 16.08.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Polizisten mit Messer bedroht

In den frühen Freitagmorgenstunden zog ein Mann, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, ein Küchenmesser und bedrohte damit zwei Polizeibeamte. Der Mann wurde überwältigt und im Anschluss in ein Bezirksklinikum eingewiesen. Ein Polizist wurde leicht verletzt.
Gegen 01:30 Uhr kehrte eine Streifenbesatzung nach einem Einsatz zur Polizeiinspektion Marktheidenfeld in der Würzburger Straße zurück. Vor dem Dienstgebäude trafen die Beamten auf einen bereits bekannten Mann. Beim Aussteigen aus dem Streifenwagen trat dieser an die Polizisten heran und zog völlig unvermittelt ein ca. 20cm langes Küchenmesser. Unter der Forderung, die Polizisten sollen ihn erschießen, schritt der 26-Jährige mit dem Messer in drohender Vorhalte auf die beiden zu, die ihrerseits die Dienstwaffen zogen und diese auf den Ortsansässigen richteten.
Die Polizeibeamten konnten den jungen Mann, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, dazu bewegen, seinen Angriff abzubrechen. Der Marktheidenfelder steckte das Messer zurück in seine Jackentasche. Umgehend griff die Streifenbesatzung zu und brachte den Aggressor, der sich heftig gegen die Maßnahmen der Polizisten wehrte, zu Boden. Bei der Rangelei gelang es dem Mann erneut, das Küchenmesser aus der Tasche zu ziehen. Er konnte allerdings rechtzeitig fixiert werden, bevor er die Beamten damit verletzen konnte. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden neben dem Küchenmesser noch zwei weitere Messer bei dem Angreifer aufgefunden werden.
Der 26-Jährige wurde letztlich nach einer ersten ärztlichen Begutachtung von der Polizei in ein Bezirksklinikum eingewiesen. Im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung mit dem jungen Mann zog sich ein 33-jähriger Polizeibeamter leichtere Verletzungen am Ellenbogen zu.

PM des PP Unterfranken vom 16.08.2019

 

Bremervörde (Niedersachsen): Bei einer Verkehrskontrolle – Junger Mann attackiert Polizisten

Bei einer Verkehrskontrolle im Anschluss an einen groben Verkehrsverstoß hat ein 22-jähriger Mann einen Polizeibeamten angegriffen und dabei seine Uniform beschädigt. Kurz nach 23 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Bremervörder Polizei an der Kreuzung Zevener Straße/Neue Straße Zeuge eines gefährlichen Verkehrsverstoßes. Der Fahrer eines Opel Omega aus dem Landkreis Cuxhaven hatte an der Ampel übermäßig stark beschleunigt und beim Abbiegen in die Neue Straße die Kontrolle über seinen Wagen verloren.
Der Opel schleuderte auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen einen Kantstein der Ostebrücke. Den Fahrer schien das aber nicht zu stören.
Er setzte seine Fahrt in Richtung Innenstadt unvermindert fort.
Andere Verkehrsteilnehmer sind zum Glück nicht zu Schaden gekommen.
Bei der Kontrolle des mit vier jungen Menschen im Alter von 20 bis 25 Jahren besetzten Fahrzeugs tat sich ein 22-jähriger Gnarrenburger besonders hervor. Er schlug einem Polizisten die Hand weg und riss an seinem Diensthemd. Gegen den 25-jährigen Fahrer aus dem Landkreis Cuxhaven leitete die Polizei ein Verfahren wegen des Verkehrsverstoßes ein. Der 22-jährige Fahrzeuginsasse muss sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten.

PM der PI Rotenburg vom 16.08.2019

 

Laboe (Schleswig-Holstein): Gewahrsam nach Widerstand

Wäre kein Alkohol im Spiel gewesen, hätte es eine lauschige Nacht auf einem im Laboer Yachthafen liegenden Boot werden können. Stattdessen endete das Ganze mit einem Polizeieinsatz, einer Strafanzeige wegen Widerstands und Beleidigung und einem Aufenthalt in der Gewahrsamszelle.
Gegen 02 Uhr riefen Anwohner die Polizei, nachdem von einem Boot überlaute Musik zu hören war. Bei Eintreffen der beiden 21 und 25 Jahre alten Beamtinnen der Polizeistation Heikendorf bemerkten diese vier sichtlich alkoholisierte Personen im Alter zwischen 40 und 59 Jahren auf dem Boot. Während sich drei der Anwesenden kooperativ verhielten, beleidigte ein 56-Jähriger die Polizistinnen fortwährend und weigerte sich konsequent die Musik leiser zu stellen. Im Gegenteil: Die Musik stellte er lauter. Darüber hinaus gab er falsche Personalien von sich an.
Als ein 59 Jahre alter Bekannter des Mannes schlichtend und beruhigend eingreifen wollte, kam es zum Gerangel zwischen den Beiden, wobei der 59-Jährige ins Wasser fiel. Er konnte das Hafenbecken unverletzt verlassen. Der 56-Jährige wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten festgenommen. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand, den die beiden Polizistinnen jedoch überwinden konnten, ohne dass jemand verletzt wurde. Er kam anschließend ins Kieler Polizeigewahrsam.

PM der PD Kiel vom 16.08.2019

 

Nettetal-Leuth (Nordrhein-Westfalen): Betrunkene Straßentänzer leisten Widerstand

Zwei Beamte verletzt – Tatverdächtige vorläufig festgenommen Nach Abschluss der ersten Ermittlungen berichten wir heute zu einem Vorfall, der sich bereits am vergangenen Freitagabend ereignete: Eine Zivilstreife der Polizei fuhr gegen 23.50 Uhr auf der B 221 von Kaldenkirchen in Richtung Leuth. An der Kreuzung Hampoel sahen die Beamten vier Personen, die plötzlich auf die üblicherweise vielbefahrene Kreuzung traten, in der Fahrbahnmitte tanzten und augenscheinlich alkoholisiert waren. Der Fahrer des zivilen Streifenwagens musste stark bremsen und ausweichen, um einen Unfall zu verhindern. Die Beamten stiegen aus, wiesen sich ordnungsgemäß aus und forderten die Tänzer freundlich auf, doch bitte die Straße zu verlassen. Statt einsichtig der Aufforderung Folge zu leisten, gingen die drei Männer aus der Gruppe die Beamten zunächst verbal an und weigerten sich, ihre Personalien anzugeben. Im weiteren Verlauf der Kontrolle griffen die drei Männer die Polizeibeamten an. Dabei versuchte einer der Tatverdächtigen, einen am Boden liegenden Beamten zu treten. Die Beamten setzten Pfefferspray ein. Nachdem weitere Streifenwagen eingetroffen waren, konnten zwei Tatverdächtige, beide 27-Jahre alt mit Wohnsitz in Nettetal, vorläufig festgenommen werden. Der dritte flüchtete.
Mittlerweile konnte der dritte Tatverdächtige ermittelt werden.
Dieser ist 28 Jahre alt und wohnt ebenfalls in Nettetal. Die beiden Beamten wurden bei dem Angriff verletzt und wurden in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Alle drei Tatverdächtige müssen sich nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Die Ermittlungen dauern an.

PM der KPB Viersen vom 16.08.2019

 

Bad Staffelstein (Bayern): Schlag mit Bierkrug – zwei Männer verletzt

Weil ein Mann am Donnerstagnachmittag auf dem Bierbrauerfest zwei Besucher körperlich verletzte, ermittelt nun die Kriminalpolizei Coburg unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung.
Gegen 15.45 Uhr schlug der 30-Jährige im Verlauf eines zunächst verbal geführten Streites einem 26-jährigen Lichtenfelser mit einem Bierkrug gegen den Kopf. Anschließend schlug der Täter einem weiteren, 24-jährigen Besucher des Festes mit der Faust in das Gesicht.
Der verständigte Rettungsdienst brachte die beiden verletzten Männer zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus.
Als die verständigten Beamten der Polizeistation Bad Staffelstein den Tatverdächtigen festnahmen, leistete dieser körperlichen Widerstand und bedrohte die Ordnungshüter.
Die Kriminalpolizei Coburg hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung und verschiedener, weiterer Delikte aufgenommen.

PM des PP Oberfranken vom 16.08.2019

 

Elmshorn (Schleswig-Holstein): Betrunkener randaliert auf dem Bahnsteig und leistet erheblichen Widerstand

Am gestrigen Abend gegen 21:00 Uhr bemerkte eine Streife der Bundespolizei auf einem Bahnsteig im Bahnhof Elmshorn einen jungen Mann, der dort herumschrie und bereits durch Tritte einen Mülleimer sowie eine Plakatwand beschädigt hatte.
Bereits der Versuch der Beamten den Mann anzusprechen scheiterte, da dieser sofort verbal äußerst aggressiv reagierte. Auch gegen das Anhalten sperrte er sich; versuchte sogar die Beamten zu treten und zu schlagen. Das darauffolgende Anlegen der Handschellen gestaltete sich durch den massiven Widerstand des 26-Jährigen ebenfalls schwierig und musste mit erheblicher körperlicher Gewalt seitens der Beamten erfolgen. Da er aber selbst mit gefesselten Armen immer noch versuchte nach den Beamten zu treten und sie mit dem Kopf zu stoßen, wurde er letztlich zu Boden gebracht und dort fixiert.
Mit Unterstützung einer weiteren Streife der Landespolizei wurde der junge Mann zum Polizeirevier Elmshorn transportiert. Auch im Streifenwagen randalierte er weiter. In der Gewahrsamszelle kam anschließend sogar eine sogenannte „Spuckhaube“ zu Einsatz. Während der weiteren polizeilichen Maßnahmen wurden die Beamten durchgehend beleidigt. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,88 Promille. Da vermutlich auch noch andere berauschende Substanzen im Spiel waren, wurde durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachte der Mann dann die restliche Nacht im Polizeigewahrsam. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Glücklicherweise verletzte sich keiner der eingesetzten Beamten.

PM der BPOLI Flensburg vom 16.08.2019

 

Bernburg (Sachsen-Anhalt): Einbrecher auf frischer Tat gestellt!

In einem Einfamilienhaus in Bernburg konnte am Donnerstagnachmittag ein Einbrecher gestellt werden. Eine Zeugin hatte bemerkt, dass ein bis dahin unbekannter Mann eine Fensterscheibe eingeschlagen hatte und sich ins Haus begab. Die informierte Polizei konnte drei Minuten später den Täter im Keller des Hauses stellen, als er sich gerade ein Bier geöffnet hatte. Er wurde überwältigt und vorläufig festgenommen. Die Absuche nach weiteren Tätern erfolgte, es wurde niemand angetroffen. Weitere Diebstahlshandlungen konnten bei der gemeinsamen Absuche mit dem Eigentümer nicht festgestellt werden. Der 33-Jährige wurde zur weiteren Bearbeitung ins Polizeirevier verbracht und leistete dabei erheblichen Widerstand. Der Widerstand wurde durch einfache körperliche Gewalt gebrochen. Diesmal wurde der Täter, welcher der Polizei des Salzlandkreises bereits aus einem vereitelten Fahrraddiebstahl bekannt war, nur leicht verletzt. Der Arzt musste trotzdem angefordert werden, da er sich bei den Widerstandshandlungen total verausgabt hatte und unter Atemnot litt. In Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft wurde die Festnahme aufrechterhalten. Der Mann aus Mecklenburg-Vorpommern wurde nach Feststellung der Hafttauglichkeit in den zentralen Polizeigewahrsam nach Magdeburg verbracht und die Ermittlungen am Freitagvormittag fortgeführt.

PM des PRev Salzlandkreis vom 16.08.2019

 

Sulzfeld (Bayern): Diverse Vorkommnisse während der Beachparty

Im Rahmen der Sulzfelder Beachparty hatten die Beamten der PSt. Bad Königshofen, unterstützt von den Kollegen aus Bad Neustadt, Schweinfurt und Mellrichstadt, allerhand zu tun.
Gegen 00:30 Uhr zog sich ein 19-Jähriger durch einen Sturz von einer Bierbank eine stark blutende Kopfverletzung zu, die behandelt werden musste. Der deutlich alkoholisierte junge Mann wehrte sich jedoch gegen die Rettungssanitäter und riss sich mehrfach los. Mit Unterstützung der Polizei wurde er ins Rettungszelt verbracht und anschließend in den Campus zur weiteren Behandlung eingeliefert.
Um 02:45 Uhr wurde den Beamten ein Verkehrsunfall in Saal mitgeteilt. Ein 18 Jähriger Besucher der Beachparty wollte trotz erheblichen Alkoholkonsums mit dem PKW seines Freundes die Heimreise antreten. Am Ortsschild in Saal, von Kleineibstadt kommend, touchierte er die Leitplanke und wurde dabei von einem Zeugen beobachtet. Als er schließlich an einer Baustellenampel anhalten musste sprach ihn der Zeuge an und informierte die Polizei. Die Beamten stellten den Führerschein sicher und nahmen den jungen Mann mit zur Blutentnahme.

Als zwei junge Männer gegen 04:45 Uhr das Veranstaltungsgelände verlassen wollten wurden Sie nach Ihren Angaben grundlos von hinten umgestoßen. Einer der beiden erhielt zusätzlich noch einen Faustschlag. Anschließend kam es zu einem Gerangel, welches durch hinzugezogene Beamte aufgelöst werden musste. Der Beschuldigte wehrte sich jedoch so massiv, dass er festgenommen werden musste. Im Rahmen der Festnahme kam es zur Körperverletzung eines Beamten sowie diversen Beleidigungen gegenüber der Polizei. Der 21-Jährige Täter durfte die Nacht in der Haftzelle in Bad Neustadt verbringen und muss nun mit diversen Anzeigen rechnen.
Beim Verlassen wollte ein 21-Jähriger eine Blechtonne mit der Aufschrift „Sternla“ mit nach Hause nehmen – konnte aber im Außenbereich gestoppt werden und muss nun mit einer Anzeige wegen Diebstahl rechnen. Ein weiterer Langfinger wollte einen Pylon aus einer Absperrung mitnehmen, wurde dabei jedoch von den Beamten beobachtet. Nach Aufforderung diesen zurückzubringen wurde er von 2 Beamten festgehalten – einer davon wurde dabei leicht an der Hand verletzt.
Zahlreiche verbale und körperliche Auseinandersetzungen konnten durch Einschreiten der Beamten und des Sicherheitsdienstes bereits in der Anfangsphase geschlichtet werden.
Auch zwei Platzverweise mussten ausgesprochen werden, um schlimmere Auseinandersetzungen zu vermeiden.
Im Rahmen der Veranstaltungen wurden eine Vielzahl an Fundgegenständen wie Handy‘s, Schlüssel oder Ausweise bei der Festleitung abgegeben.
Während und nach der Party wurden verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt – Bei 8 Personen wurde ein Atemalkoholwert von über 0,5 Promille gemessen. Eine Trunkenheitsfahrt konnte im Vorfeld verhindert werden.

PM (auszugsweise) der PSt Bad Königshofen vom 16.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Vermisstensuche endet in Widerstand

Die Suche nach einer vermissten Jugendlichen aus Weimar führte am Donnerstagabend Erfurter Polizisten in die Mainzer Straße. Dort trafen sie auf einen 18-jährigen Mann. Der zeigte sich wenig erfreut über den Besuch der Ordnungshüter. Er verhielt sich aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte nach ihnen zu schlagen. Als ihm Handfesseln angelegt wurden, leistete er Widerstand. Ein Drogenvortest verlief bei dem jungen Mann positiv. Gegen ihn wurde Anzeige wegen Beleidigung, versuchter Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.

PM der LPI Erfurt vom 16.08.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach Verkehrsunfall

Am 15.08.2019, gegen 16:15 Uhr, fuhren eine 26-Jährige und ein 35-Jähriger mit ihren Autos hintereinander auf der Bismarckstraße in Richtung Dammstraße. Als die 26-Jährige verkehrsbedingt anhielt und rückwärtsfuhr, um den Gegenverkehr vorbeizulassen, fuhr sie auf das Auto des hinter ihr fahrenden 35-Jährigen auf. An beiden Autos entstand Sachschaden. Im Verlauf des Gesprächs zwischen den Verkehrsunfallbeteiligten kam es zu verbalen Streitigkeiten, die letztendlich darin ausarteten, dass der 35-Jährige die 26-Jährige am Arm packte und leicht verletzte. Dann fuhr der 35-Jährige und seine 42-jährige Beifahrerin weg. Als die Polizeibeamten eintrafen, um den Unfall aufzunehmen, kamen beide wieder zurück zur Unfallstelle. Als der 35-Jährige mit dem Vorwurf der Verkehrsunfallflucht konfrontiert wurde, schrie die 42-Jährige die Polizeibeamten an und schlug einer Polizeibeamtin auf den Arm.
Nachdem die 42-Jährige deshalb zurückgedrängt wurde, um weitere Übergriffe zu verhindern, wurde sie immer aggressiver. Daraufhin wurde sie aus Eigensicherungsgründen gefesselt. Da sie sich der Fesselung entziehen wollte, wurde sie zu Boden gebracht. Dabei versuchte sie, die Polizeibeamten zu kratzen. Nachdem die Fesselung durchgeführt werden konnte, wurde sie mit zur Dienststelle genommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde sie wieder entlassen.

PM des PP Rheinpfalz vom 16.08.2019

 

Durmersheim (Baden-Württemberg): Bei Erhebung einer Blutprobe „ausgetickt“

Eine 52 Jahre alte Frau ist am Donnerstagabend beim Überfahren einer Bordsteinkante in der Hauptstraße mit ihrem Pedelec gestürzt und hat sich hierbei verletzt. Möglicherweise hat zuvor konsumierter Alkohol zu dem Malheur kurz nach 20:30 Uhr beigetragen. Ein Verschulden Dritter ist für die ermittelnden Beamten derzeit nicht erkennbar. Zur medizinischen Behandlung wurde die Radlerin mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Weil sie dort einen Atemalkoholtest beharrlich verweigerte, musste die 52-Jährige eine Blutprobe über sich ergehen lassen. Mit dieser Maßnahme zeigte sie sich überhaupt nicht einverstanden und setzte sich vehement zur Wehr. Hierbei trat sie einen der Polizisten gegen die Wade, ein weiterer Trittversuch ging ins Leere. Als sie zur Erhebung der Blutentnahme fixiert werden musste, schlug die Frau gegen den Arm eines Beamten und versetzte ihm hierdurch einen leichten Kratzer. Das Prozedere wurde von etlichen Beleidigungen der Delinquentin begleitet. Als juristisches Nachspiel sieht sich 52-Jährige nun mit Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung konfrontiert.

PM des PP Offenburg vom 16.08.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Renitenter Ladendieb landete im Polizeigewahrsam

Nach einem räuberischen Diebstahl in einem Supermarkt an der Ückendorfer Straße brachte die Polizei am Freitagmittag, 16. August, einen 22-jährigen Mann aus Düsseldorf ins Polizeigewahrsam. Gegen 12.45 Uhr wurde der Dieb von einem Ladendetektiv dabei beobachtet, wie er Süßigkeiten stahl. Der 40-jährige Sicherheitsbedienstete sprach den Täter beim Verlassen des Geschäfts an. Der Ertappte reagierte aggressiv und lief weg. Der Ladendetektiv nahm die Verfolgung auf und holte den Düsseldorfer kurze Zeit später ein. Daraufhin drückte der Dieb seinen Verfolger zu Boden und setzte seine Flucht fort. Die alarmierte Polizei konnte ihn wenig später stellen. Der 22-Jährige wehrte sich erneut und verletzte einen Beamten leicht. Anschließend nahmen die Polizisten den Renitenten mit zur Wache. Ihn erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Räuberischen Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Der leichtverletzte Polizeibeamte konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 16.08.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): 60-jähriger „Schwarzfahrer“ beleidigt massiv mehrere Bundespolizisten

Am Donnerstag, den 15. August 2019 informierte ein Zugbegleiter die Bundespolizei gegen 22:40 Uhr über einen „Schwarzfahrer“ in seinem Zug. Der Mann nutzte den Nachtzug von Berlin in Richtung Magdeburg und konnte kein gültiges Zugticket vorweisen. Zudem verfügte er über keinerlei Bargeld. Daraufhin informierte der Zugbegleiter die Bundespolizei und schloss den 60-Jährigen von der Weiterfahrt aus. Gegen 22:58 Uhr erwartete eine Streife den Zug am Hauptbahnhof Magdeburg und führte eine Identitätsfeststellung durch. Der Mann reagierte bei Erkennen der Bundespolizisten sofort verbal aggressiv und beleidigte diese mit zahllosen, ehrverletzenden Beschimpfungen. Der Aufforderung, den Zug zu verlassen, kam der uneinsichtige Fahrgast erst nach der Androhung unmittelbaren Zwangs nach. Da er sich nicht ausweisen wollte, wurde er mit zur Dienstelle genommen. Auch auf dem Weg dorthin ließ er von seinen verbalen Entgleisungen keineswegs ab. Nach erfolgter Personalienfeststellung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der deutsche Staatsangehörige die Dienststelle wieder verlassen. Der 60-Jährige erhält Strafanzeigen wegen seiner begangenen Schwarzfahrt und den Beleidigungen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 16.08.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Polizisten verletzt

Im Rahmen der Suchmaßnahmen nach zwei als vermisst gemeldeten Minderjährigen trafen Polizeibeamte diese am Mittwochabend gegen 21.45 Uhr am Bahnhof West an. Am Streifenwagen angekommen, weigerte sich die 17-jährige Deutsche einzusteigen und rannte weg. Ein 21 Jahre alter Polizeibeamter rannte hinterher, genauso wie der 20-jährige Begleiter der 17-Jährigen. Nach etwa 50 Metern stoppte der Polizeibeamte das Mädchen. Im Moment des Ergreifens sprang ihr Begleiter dem Polizeibeamten in den Rücken und riss diesen zu Boden. Der Beamte wurde dabei verletzt. Der 20-Jährige wurde daraufhin zu Boden gebracht und fixiert. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen. Der 21-jährige Polizist ist vorerst nicht mehr dienstfähig.

PM (2019/2254) der PD Brandenburg Nord vom 16.08.2019

 

Augsburg (Bayern): Rettungsdienst angegangen und Widerstand geleistet

Im Rahmen einer Anzeigenaufnahme bei einer Diskothek in der Riedingerstraße fiel gestern (15.08.2019) ein 22-Jähriger besonders negativ auf, der sich gegen 03.00 Uhr Zutritt in einem Rettungswagen verschaffen wollte, wo gerade eine andere Person behandelt wurde. Hierzu ging er auf eine Sanitäterin los, wobei er von anwesenden Polizeibeamten überwältigt und zu Boden gebracht werden konnte. Bei dem anschließenden Gerangel leistete der 22-Jährige massiv Widerstand, versuchte die Beamten zu treten, führte Kopfstöße in deren Richtung aus und spuckte nach diesen. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der Tobende unter Kontrolle gebracht und anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert werden. Er wird nun wegen aller im Raum stehender Delikte (insbesondere der Widerstandshandlungen und des tätlichen Angriffs) angezeigt.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.08.2019

 

Kempten (Bayern): Beamte beleidigt

In der Nacht von Donnerstag, den 15.08.2019, auf Freitag, den 16.08.2019, wurden zwei Polizeibeamte ohne vorangegangenen Anlass auf dem Festwochengelände mit Kraftausdrücken und Gestik beleidigt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige sowie ein Hausverbot bis zum Ende der Festwoche.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

 

Kempten (Bayern): Beamter beleidigt

In der Nacht von Donnerstag, den 15.08.2019, auf Freitag, den 16.08.2019, wurde ein Polizeibeamter ohne vorangegangenen Anlass auf dem Festwochengelände mittels eindeutiger Geste beleidigt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige sowie ein Hausverbot bis zum Ende der Festwoche.

PM des PP Schwaben Süd/west vom 16.08.2019

 

Kempten (Bayern): Nach Streit in Gewahrsam

In der Nacht von Donnerstag, den 15.08.2019, auf Freitag, den 16.08.2019, kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung im Bereich des Festwochengeländes. Nachdem die Parteien durch Sicherheitsdienst und Polizei getrennt wurden, zeigte sich einer der Beteiligten weiter aggressiv, schlug in Richtung der eingesetzten Beamten und beleidigte diese. Ein Beamter verletzte sich dabei leicht. Der Mann verbrachte die Nacht im Gewahrsam und die Anzeige folgt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

 

Kempten (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Donnerstag, den 15.08.2019 kam es zur Mittagszeit zu einem Polizeieinsatz im Krankenhaus in Kempten. Eine 63-jährige Besucherin, wollte im Zuge eines Krankenbesuches trotz Aufforderung das Krankenhaus nicht verlassen. Schließlich griff sie auch die eingesetzten Polizeibeamten an, die die Frau fesseln mussten, da sie sich nicht beruhigen lies. Die Frau wurde aufgrund ihres psychischen Ausnahmezustandes ärztlicher Behandlung zugeführt. Bei dem Einsatz wurden zwei eingesetzte Beamte leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

 

Ichenhausen (Bayern): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Gestern Abend stellte ein Verantwortlicher der Grundschule in der Friedrich-Jahn-Straße fest, dass sich drei Personen unberechtigt auf dem Schulgelände aufhielten. Auf die Aufforderung des Mannes an die zwei Männer im Alter von 17 und 20 Jahren, sowie an die junge Frau im Alter von 18 Jahren das Schulgelände zu verlassen wurde der 17-Jährige aggressiv. Als der Mann schließlich mit einem Mobiltelefon die Polizei verständigen wollte, wurde er von dem 20-Jährigen von vorn bedrängt. Der 17-Jährige nahm dann den Mann in den sogenannten „Schwitzkasten“ und drückte ihn nach unten. Dem Geschädigten fiel dabei das Mobiltelefon aus der Hand. Als er sich aufrichtete und in Sicherheit bringen wollte, wurde er mehrfach vom 17- und 20-Jährigen attackiert. Schließlich gelang es dem Geschädigten mit seiner Begleiterin ins Schulgebäude zu flüchten. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde der 38-Jährige nicht verletzt. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten umfangreichen Fahndung konnten der 20-Jährige und die 18-Jährige im Stadtbereich durch die Polizei angetroffen und festgenommen werden. Im Laufe der weiteren polizeilichen Maßnahmen konnte auch der 17-Jährige festgenommen werden. Bei ihm wurde zudem das Mobiltelefon des 38-jährigen Geschädigten festgestellt. Dieses hatte er offensichtlich am Tatort widerrechtlich an sich genommen. Zur weiteren Sachverhaltsabklärung wurden alle drei mutmaßlichen Tatverdächtigen zur Polizeiinspektion Günzburg verbracht. Der 17-Jährige verhielt sich auf der Dienststelle weiter aggressiv und leistete gegen die Durchsetzung der notwendigen polizeilichen Maßnahmen Widerstand, der nur durch Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt durch die Polizeibeamten beendet werden konnte. Gegen den 20-Jährigen und den 17-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung und Hausfriedensbruchs eingeleitet. Gegen den 17-Jährigen besteht zudem unter anderem der Verdacht des Diebstahls und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Gegen die 18-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Hausfriedensbruches eingeleitet. Insgesamt mussten neun Streifenbesatzungen bei dem Vorfall eingesetzt werden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.08.2019

 

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz zum Versammlungsgeschehen
Gestern Abend fand eine Versammlung der AfD am Amalie-Dietrich-Platz statt. Nahezu gleichzeitig startete eine Gegendemonstration am Conertplatz und bewegte sich anschließend zum Amalie-Dietrich-Platz. Polizeibeamte sicherten dort den Protest in Sicht- und Hörweite ab.
Während des Einsatzes stellten die Beamten bei einem Versammlungsteilnehmer eine verbotene Schutzbewaffnung fest. Es wurde eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz aufgenommen.
Unabhängig vom Versammlungsgeschehen kam es an der Straßenbahnhaltestelle Amalie-Dietrich-Platz zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei 17-jährigen Deutschen. Einsatzbeamte trennten die beiden und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Dabei leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und schlug einen Polizeibeamten. Gegen den 17-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
PM der PD Dresden vom 16.08.2019

Die Polizei geht weiter entschlossen gegen Drogenhändler auf dem Stühlinger Kirchplatz vor. Bei umfangreichen Kontrollen am Mittwoch und Donnerstag (14. und 15. August) suchten Einsatzkräfte des Polizeipräsidiums Freiburg und des Polizeipräsidiums Einsatz mithilfe von Spürhunden nach versteckten Betäubungsmitteln. Es wurden zahlreiche Personenkontrollen durchgeführt. Dabei konnten auf dem Platz zwei Drogenverstecke gefunden werden, in denen sich geringe Mengen Marihuana befanden. Im Rucksack eines 25-jährigen gambischen Staatsbürgers wurden Marihuana sowie Ecstasy-Tabletten gefunden. Bei einem weiteren kontrollierten 24-jährigen gambischen Staatsbürger fanden die Beamten Marihuana.
Beide Männer wurden festgenommen und müssen sich wegen unerlaubtem Handel mit Betäubungsmitteln verantworten.

Bei den Kontrollmaßnahmen am Donnerstag kamen neben Drogenspürhunden erstmals auch eine Drohne und ein Videofahrzeug zum Einsatz. Die mobile Videoüberwachung ermöglicht das Erkennen und die Dokumentation von Straftaten.

Während der Kontrollmaßnahmen kam es aus einer auf dem Platz befindlichen Gruppe heraus zu Provokationen. Die Polizei überprüfte daraufhin die Personen und nahm deren Personalien auf. Einer Person wurde aufgrund ihres aggressiven Verhaltens ein Platzverweis für den Stühlinger Kirchplatz ausgesprochen.

Nach Beendigung des Einsatzes wurde die Polizei gegen 21.15 Uhr über eine Ruhestörung im Bereich des Stühlinger Kirchplatzes in Kenntnis gesetzt. Die Polizei war mit mehreren Streifen vor Ort und stellte im Bereich eine Vielzahl von alkoholisierten Personen fest.
Während sich ein Teil der Gruppe an die Anweisungen der Polizei hielt, leiser zu sein, zeigte eine männliche Person keine Einsicht und trat den Beamten verbal und körperlich aggressiv entgegen. Einem erteilten Platzverweis leistete der 20-Jährige nicht Folge, woraufhin er in Gewahrsam genommen wurde.

Die Polizei wird weiterhin starke Präsenz im Stadtgebiet zeigen, um die Betäubungsmittelkriminalität weiter einzudämmen und die Verbesserung des Sicherheitsgefühls an öffentlichen Orten wie dem Stühlinger Kirchplatz voranzutreiben.

PM des PP Freiburg vom 16.08.2019

St. Peter (Kärnten): Aggressives Verhalten, Festnahme

Am 14.08.2019 gegen 18:40 Uhr wurde die Polizei zu einem Familienstreit in eine Wohnung in Klagenfurt am Wörthersee gerufen. Eine Frau zeigt an, dass es zu Unstimmigkeiten zwischen ihrem 67jährigen Bruder und deren Mutter gekommen sei. Was vorgefallen war und warum sie die Polizei gerufen hatte, konnte sie aber nicht angeben.
Daher versuchten die Polizisten den Mann zum Sachverhalt zu befragen. Dieser verweigerte vorerst mit den Polizisten zu reden, stimmte dann aber zu mit auf die Dienststelle zu fahren und dort einvernommen zu werden. Am Weg zur Dienststelle wurde der Mann immer aggressiver und stellte das aggressive Verhalten trotz mehrmaliger Ermahnung auch auf der Dienststelle nicht ein. Er begann zu toben, versuchte mit den Händen auf die Beamten einzuschlagen, sodass schließlich nichts anderes übrig blieb als den Mann festzunehmen und in das Polizeianhaltezentrum zu verbringen.

PA der LPD Kärnten vom 15.08.2019

 

Nabburg (Bayern): Hilflos aber renitent

Am Donnerstagmorgen gegen 02.00 Uhr wurde im Bereich der Naabbrücke eine hilflose Person mitgeteilt. Die eintreffenden Beamten fanden einen völlig durchnässten und unterkühlten 20jährigen Mann aus Rosenheim an der Örtlichkeit vor. Er kam offenbar von einer nahegelegenen Diskothek und hatte dort an der Beachparty teilgenommen. Als er aufgrund seiner Unterkühlung in ein Krankenhaus verbracht werden sollte versuchte er zu flüchten. Er konnte jedoch eingeholt und bis zum Eintreffen des BRK-Fahrzeugs fixiert werden. Auch im Krankenhaus Schwandorf wollte er sich der ärztlichen Hilfe entziehen, er musste abermals fixiert werden. Er wurde aufgrund seiner Aggressivität in ein Bezirksklinikum eingeliefert. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,12 Promille.

PM der PI Nabburg vom 15.08.2019

 

Bamberg (Bayern): Angebotene Hilfeleistung führt zum Widerstand

Am Donnerstag gegen 04:30 Uhr ergingen mehrere Mitteilungen über eine stark betrunkene Person in der Brennerstraße. Beim Eintreffen der Polizeibeamten konnten diese einen 26 – jährigen Bamberger stark betrunken am Boden sitzend antreffen. Als die Beamten dem Mann ihre Hilfe anboten, wurden diese sofort auf übelste Weise beleidigt. Zudem stand der Mann plötzlich auf und wollte auf einen der Polizisten losgehen. Zudem spuckte er nach den Polizisten. Der Angriff des Mannes konnte erfolgreich abgewehrt werden – es erfolgte die unumgängliche Gewahrsamnahme.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 15.08.2019

 

Peine (Niedersachsen): Polizeibeamte wurden in Peine bei einem Einsatz beleidigt

Im Rahmen einer Sachverhaltsaufnahme zu einem Diebstahl überprüften Beamte der Polizei Peine gegen 16:10 Uhr die Personalien eines Mannes. Hierbei beleidigte der 20-jährige Mann die Beamten. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung ein.

PM der POL Salzgitter vom 15.08.2019

 

Salzgitter (Niedersachsen): Alkoholisierter Täter schlug und trat in Salzgitter in Richtung von Polizeibeamten und beleidigt diese.

Ein stark alkoholisierter 28-jähriger Mann aus Salzgitter wurde von Polizeibeamten angesprochen, da er sich offensichtlich in einer hilflosen Lage befand und von den Beamten zum Sachverhalt befragt werden musste. Nachdem der Mann die Beamten erkannt hatte, versuchte er mehrfach in Richtung der Kollegen zu schlagen und beleidigt diese mehrfach. Beim Verbringen zum Funkstreifenwagen trat er wiederholt in Richtung der Beamten. Gegen den Mann leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Salzgitter vom 15.08.2019

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Ermittlungserfolg – Einbrüche ins Tierasyl aufgeklärt

Der Einbruch in das Tierasyl vom 9. April ist geklärt. Als Tatverdächtigen konnte die Hammer Polizei einen 20-Jährigen aus Hamm ermitteln. Bei dem Einbruch im April wurden zwei Hunde gestohlen. Diese konnten in der Wohnung des 20-Jährigen sichergestellt werden. Bei der Maßnahme leistete der Tatverdächtige Widerstand. Auch der erfolglose Einbruchsversuch vom 4. April geht auf das Konto des Tatverdächtigen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Einbruchsdiebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Hamm vom 15.08.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Polizeibeamte bei Haftbefehlsvollstreckung angegriffen

Am Mittwochnachmittag suchten Polizeibeamte die Wohnung eines 46-jährigen Oldenburgers in der Donnerschweer Straße auf, um zwei Haftbefehle wegen nicht bezahlter Bußgelder zu vollstrecken.
Als die Beamten um 17.30 Uhr an der Wohnung des Mannes eintrafen, begann dieser bereits vor der Wohnungstür, die Beamten verbal zu attackieren und zu beleidigen. Kurz darauf kam die 45-jährige Lebensgefährtin des Oldenburgers hinzu und machte ebenfalls durch beleidigende Äußerungen auf sich aufmerksam.
Die beiden Polizeibeamte erklärten dem Paar schließlich den Grund ihres Besuches, woraufhin sich der 46-Jährige in den hinteren Bereich der Wohnung zurückzog. Als die Beamten ihm folgen und ihn fixieren wollten, schubste er einen Polizeioberkommissar zur Seite und bewarf ihn mit einer Wäschespinne. Auch die Lebensgefährtin des 46-Jährigen versuchte wiederholt, auf den Beamten einzuschlagen.
Nachdem die Polizisten Unterstützung angefordert hatten, konnte der Oldenburger in seiner Wohnung schließlich fixiert und zur Dienststelle transportiert werden.
Dort wurde er nach Zahlung der Bußgelder sowie weiterer Kosten wieder entlassen.
Gegen ihn und seine Lebensgefährtin wurden Ermittlungen wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 15.08.2019

 

Everswinkel (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörer in Gewahrsam genommen

Am Donnerstag, 15.08.2019, um 03.40 Uhr, erhielt die Polizei Kenntnis von einer Ruhestörung auf der Ludwig-Gausebeck-Straße in Everswinkel. Als die Einsatzkräfte an der Örtlichkeit eintrafen stellten sie eine nicht unerhebliche Ruhestörung fest. Trotz mehrfachen Klingeln und Klopfen öffnete niemand die Wohnungstür. Vielmehr wurde die Musik leiser und dann sofort wieder laut gestellt. Die Beamten ließen die Wohnungstür öffnen und trafen in der Wohnung den 28-jährigen Mieter an. Da sich dieser sofort verbal aggressiv und uneinsichtig zeigte, nahmen ihn die Beamten zur Verhinderung weiterer Ruhestörungen in Gewahrsam. Als der junge Mann versuchte, die Ingewahrsamnahme durch Schlagen und Treten zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte das Pfefferspray ein.
Die Beamten brachten den Mann in das Zentralgewahrsam, ordneten die Entnahme einer Blutprobe an und leiteten gegen den 28-Jährigen ein Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 15.08.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Nach spektakulärer Flucht und Widerstand – Zivilfahnder nehmen vermeintlichen Hehler fest – Uhren und hohen Bargeldbetrag sichergestellt

Möglicherweise aus gutem Grund versuchte sich gestern Mittag, 14. August 2019, 12.15 Uhr, ein 32-Jähriger der polizeilichen Kontrolle zu entziehen und floh (fast filmreif) vor einer Zivilstreife.
Der Tatverdächtige querte fußläufig die Straße, obwohl er offenkundig den herannahenden zivilen Funkstreifenwagen, der nur noch einige Meter entfernt war, wahrgenommen hatte. Das zivile Streifenteam musste deutlich abbremsen, um eine Kollision zu verhindern. Der Mann zeigte sich, auf sein Verhalten angesprochen, vollkommen uneinsichtig und provokant. Bei der anschließenden Kontrolle weigerte er sich seine Personalien anzugeben, geschweige denn sie auszuhändigen. Als der uneinsichtige Fußgänger zwecks Identitätsfeststellung zur Wache gebracht werden sollte, gab der Verdächtige plötzlich Fersengeld. Während seiner Flucht kletterte er über diverse Mauern und Dächer. Seine Kletterkünste brachten dem Tatverdächtigen allerdings wenig. Die Zivilfahnder stellten den renitenten Tatverdächtigen und brachten ihn unter dem Einsatz von Pfefferspray zu Boden. Zur weiteren Sachverhaltsklärung brachten sie den Düsseldorfer zur Wache Stadtmitte. Bei seiner Durchsuchung stießen die Beamten auf den mutmaßlichen Fluchtgrund. Sie stießen auf 5985 Euro Bargeld und acht neuwertige Uhren sowie drei Armbänder.
Aufgrund fehlender Eigentumsnachweise wurden alle Gegenstände sichergestellt. Nach erfolgter erkennungsdienstlicher Behandlung wurde der 32-jährige Düsseldorfer entlassen. Ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und der Hehlerei wurde eingeleitet.

PM der POL Düsseldorf vom 15.08.2019

 

Klingenberg a.M. (Bayern): Nach Hilferufen Feuerwehrleute mit Flaschen beworfen und Polizeibeamte angegriffen

Nach minutenlangen Hilferufen waren Feuerwehrleute, die sich auf die Suche nach einem vermeintlich Verunglückten gemacht hatten, mit Flaschen beworfen worden. Grund für deren Einsatz im Klingenberger Weinberg am Mittwochabend war eine Mitteilung über Hilferufe, die minutenlang aus den Klingenberger Weinbergen zu hören waren. Die Feuerwehr war daraufhin alarmiert worden, um sich auf die Suche nach dem vermeintlich Verunglückten zu machen. Gegen 21.50 Uhr hatten sie einige Personen an einer Hütte in Verlängerung der Hohbergstraße angetroffen. Noch ehe sie sich nach den Rufen erkundigen konnten, flogen ihnen mehrere Glasflaschen entgegen, die ihr Ziel nur knapp verfehlt hatten. Die eingetroffenen Polizeibeamten stellten daraufhin die Personalien der 5 jungen Männer im Alter von 17 bis 19 Jahren fest. Einer der Anwesenden beleidigte währenddessen ständig die anwesenden Beamten. Als er die Beamten dann auch noch angriff, musste er überwältigt und gefesselt werden. Aufgrund der Alkoholisierung wurde ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen. Anschließend durfte er die Nacht in der Haftzelle der Obernburger Polizei verbringen. An den sichergestellten Flaschen wurden Spuren gesichert, um sie dem oder den Flaschenwerfern zuordnen zu können. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Obernburg vom 15.08.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Betrunkener und verwirrter Mann beschäftigt die Polizei

Ein alkoholisierter, offensichtlich verwirrter Mann beschäftigte die Polizei am frühen Mittwochabend.
Zunächst war eine Polizeistreife zu einer Kneipe in der Friedrich-Wilhelm-Straße gerufen worden, weil es dort zu einer Körperverletzung gekommen war. Dort wurde der 35-jährige Mann verletzt angetroffen. Er hatte nach Aussagen der Anwesenden andere Gäste mit einem Messer bedroht, woraufhin sich ein Gast verteidigte und den Verletzten schlug.
Im Rahmen der Überprüfung verhielt sich der Mann äußerst aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten lautstark. Ein durchgeführter Atemalkoholtest bei dem Verdächtigen ergab einen Wert von mehr als 2,4 Promille.
Während der polizeilichen Maßnahmen rief der 35-Jährige Parolen, die eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und der Volksverhetzung nach sich zogen.
Nach einer Blutprobenentnahme und der Vorstellung bei einer Ärztin sollte der Beschuldigte in das Psychiatriezentrum nach Königslutter gebracht werden. Währen der Fahrt im Rettungswagen beschimpfte und beleidigte er das Personal und bespuckte zwei von ihnen.
Aufgrund seines Verhaltens muss der Beschuldigte neben der genannten Strafanzeige mit weiteren Strafverfahren wegen Bedrohung, Beleidigung und Körperverletzung rechnen.

PM der POL Braunschweig vom 15.08.2019

 

Wetzlar (Hessen): Randalierer muss in psychiatrisches Krankenhaus

In der Nacht von Dienstag (13.08.2019) auf Mittwoch (14.08.2019), um 02:43 Uhr alarmierten Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Magdalenenhäuser Weg die Polizei. Offenbar randalierte ein Bewohner in seiner Wohnung. Die Wetzlarer Polizisten rückten mit zwei Streifen an. Der 42-jährige Randalierer reagierte nicht auf die Ansprache der Ordnungshüter. Er warf ununterbrochen Gegenstände gegen die geschlossene Tür. Die eingesetzten Streifen forderten Unterstützung von Kollegen aus Gießen an, die mit dem neuen Einsatzmittel „DEIG“
(Distanz-Elektroimpulsgerät) ausgerüstet sind. Mit deren Unterstützung und der Androhung das DEIG einzusetzen, ließ sich der polizeibekannte 42-Jährige widerstandslos festnehmen. Der Randalierer wurde einem Arzt in einem Psychiatrischen Krankenhaus vorgestellt.
Zum „DEIG“: Die pistolenähnliche Elektroimpulswaffe (Taser) soll eine Handlungsunfähigkeit des Täters bewirken. Ziel ist es, einen Angreifer schnell und sicher außer Gefecht zu setzen.

PM des PP Mittelhessen vom 15.08.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Mit Drogen aufgeflogen und Widerstand geleistet

Am Mittwoch wurde durch Beamte der Bundespolizei am Bahnhof ein Mann aufgegriffen, der offensichtlich mit Betäubungsmitteln handelte. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand.
Gegen 17:25 Uhr fiel der 38-jährige Niederländer auf. Die Streife der Bundespolizei hatte in der Nähe des Bahnhofs beobachten können, wie er eine Person ansprach und dabei offenbar Drogen anbot. Als die Beamten ausstiegen und ihn kontrollieren wollten, lief der Niederländer in Richtung Bahnhof davon. Auf Zurufen reagierte er nicht, sodass die Bundespolizisten die Verfolgung aufnahmen. Der 38-Jährige konnte schließlich gestoppt und zu Boden gebracht werden.
Bei dem Versuch, ihm Handfesseln anzulegen, leistete der Mann erheblichen Widerstand. Hierauf wurde eine Streife der Dürener Polizei aufmerksam. Die Besatzung kam den Kollegen zu Hilfe, sodass mit vereinten Kräften die Fesselung des Tatverdächtigen erfolgen konnte. Eine Beamtin der Dürener Polizei wurde hierbei leicht verletzt, verblieb aber dienstfähig.
Bei einer ersten Durchsuchung fanden die Beamten eine Dose mit über 100 sogenannten Bubbles (in Alufolie eingewickelte Drogen). Der Mann wurde festgenommen. Beim Einsteigen in den Streifenwagen leistete er erneut Widerstand. Der Versuch, einem der Bundespolizisten ins Gesicht zu treten, scheiterte jedoch. Neben den Bubbles, die Heroin und Amphetamin enthielten, wurde auch eine größere Summe Bargeld aufgefunden. Der Niederländer steht somit im Verdacht, mit Betäubungsmitteln zu handeln. Die Auffindung eines Messers bei ihm wirkt zudem strafverschärfend. Der Mann, der bereits einschlägig vorbestraft ist, wird am heutigen Tage auf Antrag der Staatsanwaltschaft einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Düren vom 15.08.2019

 

Merseburg, Weißenfels, Halle (Sachsen-Anhalt): Mann ohne Fahrscheine leistet Widerstand, verletzt Bundespolizistin …

Am Mittwoch, den 14. August 2019 informierte eine Zugbegleiterin das Bundespolizeirevier Halle gegen 17:00 Uhr über zwei Reisende in ihrem Zug. Der Regionalexpress war auf der Strecke Merseburg – Weißenfels unterwegs. Die zwei Personen konnten keinen Fahrschein vorweisen und verließen in Weißenfels den Zug. Im folgendem Gegenzug stiegen die beiden Männer am Bahnhof Weißenfels erneut in die Bahn ein und wurden durch die selbige Zugbegleiterin erkannt. Auch hier wollte sie die Fahrkarten kontrollieren und die Männer konnten wieder keine gültigen Zugtickets vorzeigen. Daraufhin informierte die Zugbegleiterin erneut die Bundespolizei. Eine Streife erwartete den Zug bei der Ankunft in Merseburg und führte eine Personenkontrolle durch. Der 24-Jährige konnte den Beamten keinerlei Ausweisdokumente vorlegen. Sein 23-jähriger Bekannter verweigerte die Personalienfeststellung komplett. Bei der Durchsuchung nach Ausweisdokumenten sperrte er sich und versuchte sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. Dabei verletzte er eine 43-jährige Bundespolizisten, welche stürzte und sich mehrere Hämatome und Schürfwunden an den Knien zuzog. Außerdem wurde ihre Hose beschädigt. Der Flüchtende konnte kurz darauf am Merseburger Busbahnhof gestellt werden. Das Duo wurde zur Identitätsfeststellung zum Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof Halle verbracht. Bei den Durchsuchungen fanden die Beamten bei den 23-Jährigen eine Lichtbildseite eines ukrainischen Reisepasses sowie eine Sparkassenkarte. Sowohl die Lichtbildseite als auch die Sparkassenkarte waren auf jeweils andere Personen ausgestellt und wurden dementsprechend durch die Bundespolizisten sichergestellt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnten die Männer die Dienststelle wieder verlassen. Der 24-Jährige erhält Strafanzeigen wegen seiner begangenen Schwarzfahrten. Den 23-Jährigen erwarten neben Erschleichen von Leistungen in zwei Fällen, Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Unterschlagung. Die Ermittlungen bezüglich der Lichtbildseite dauern an.

PM der BPOLI Magdeburg vom 15.08.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Aggressive Frau schlägt, tritt und spuckt

Am frühen Mittwochabend meldeten Zeugen einen mutmaßlichen Streit in einer Wohnung im Bocholter Norden. Die hinzugerufenen Polizeibeamten trafen auf eine sehr aggressive Frau, die im weiteren Verlauf um sich trat, um sich spuckte und versuchte, eine Polizistin mittels eines Kopfstoßes zu verletzen. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Zudem wurde das Ordnungsamt zwecks Prüfung einer Einweisung in eine psychiatrische Einrichtung hinzugezogen.

PM der KPB Borken vom 15.08.2019

 

Frankfurt-Bahnhofsviertel (Hessen): Festnahme eines Crackhändlers endet im Krankenhaus

Heute Morgen endete die Festnahme für einen Crackdealer im Krankenhaus. Er hatte Teile seiner Drogen geschluckt und sich so in Lebensgefahr gebracht.

Gegen 07:00 Uhr machte ein Zeuge die in der Taunusstraße eingesetzten Beamten auf eine männliche Person aufmerksam. Der Mann war aufgefallen, weil er zuvor beim Erblicken der Polizei weggerannt war und sich nun im Kellerbereich einer Spielothek versteckt hielt.
Als sich die Polizisten dem Mann nun näherten, steckte dieser mehrere kleine Gegenstände in den Mund und wollte davonrennen. Den Beamten gelang es jedoch, ihn festzuhalten. Dabei beobachteten sie, wie er versuchte die Gegenstände in seinem Mund herunterzuschlucken. Dies gelang offensichtlich nicht, denn es fielen kleine Plomben mit weißem Inhalt aus seinem Mund. Er wehrte sich gegen die Festnahme und konnte sich nicht ausweisen. Er weigerte sich zudem, den restlichen Inhalt seiner Mundhöhle auszuspucken. Stattdessen begann er damit, ihn zu zerkauen und herunterzuschlucken. In der Folge stellten die Beamten fest, dass der mutmaßliche Dealer einen unsicheren Gang aufwies. Sie forderten daraufhin medizinische Hilfe an. Der Gesundheitszustand des Mannes verschlechterte sich weiter. Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, auch beim Aussaugen seiner Mundhöhle durch den Notarzt erheblichen Widerstand zu leisten. Es gelang trotzdem, noch zwei weitere Plomben mit weißem Inhalt aus der Mundhöhle zu entfernen.
Anschließend wurde er in die Notaufnahme gebracht, wo seine weitere Behandlung erfolgte.
Im Nachgang gelang es, den Mann zu identifizieren. Der 30-jährige hat keinen festen Wohnsitz in Deutschland und es liegt ein Haftbefehl gegen ihn vor. Zudem wurden insgesamt 19 Plomben (5,80 g) Crack, 1,47 g Marihuana und mehrere hundert Euro Bargeld bei ihm gefunden und beschlagnahmt.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.08.2019

 

Berlin/Mitte: Bundespolizisten am Bahnhof Zoo angegriffen

Mittwochmorgen gegen 8 Uhr kam eine 39-jährige britische Staatsangehörige in das Bundespolizeirevier Berlin – Zoologischer Garten. Sie erkundigte sich nach dem Sachstand zu einer von ihr erstatteten Anzeige. Um ihr eine Auskunft geben zu können, baten sie die Beamten, sich auszuweisen. Dies lehnte sie ab und weigerte sich auch, das Revier zu verlassen. Als die Beamten die 39-Jährige der Diensträume verwiesen, griff sie die 20- und 22-jährigen Polizisten unvermittelt an, beleidigte sie und schlug in deren Richtung. Die Bundespolizisten nahmen sie vorläufig fest.
Durch die Angriffe der Frau erlitten beide Beamte Kratz- und Schürfwunden im Arm- und Gesichtsbereich, verblieben jedoch im Dienst.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen die Frau ein.

PM der BPOLD Berlin vom 15.08.2019

 

Fürstenberg/Havel (Brandenburg): Jugendlicher ausgerastet

Die Polizei wurde gestern gegen 19:50 Uhr in die Havelstadt gerufen. Dort war im Vorfeld ein 17-jähriger Fürstenberger in Gegenwart seiner Mutter ausgerastet. In Anwesenheit der Polizisten reagierte der Jugendliche immer noch sehr aggressiv und zerstörte später die Heckscheibe des elterlichen Pkws. Er wurde mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und fixiert. Verletzt wurde dabei niemand. Später erfolgte die Übergabe an den Jugendnotdienst und die Einleitung von Strafverfahren.

PM der PD Brandenburg Nord vom 15.08.2019

 

Leipzig (Sachsen): Respektlos – Wo ist das Benehmen hin?

Während ihrer Streifentätigkeit bemerkten zwei Polizeibeamte, dass ein Mann in der Öffentlichkeit – an einem Baum im Park – gerade „Wasser gelassen“ hatte. Die Beamten sprachen den Mann daraufhin an und eröffneten ihm gegenüber den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit. Sie forderten ihn auf, ihnen ein gültiges Ausweisdokument zu übergeben zwecks der Feststellung der Identität. Jetzt wurde der Mann gegenüber den Beamten aggressiv, zeigte ihnen mehrmals den „Stinkefinger“. Daraufhin sollte er zur Identitätsfeststellung in das Polizeirevier gebracht werden. Er widersetzte sich vehement dieser polizeilichen Maßnahme, schlug und trat in Richtung der Beamten und leistete erheblichen Widerstand. Den Beamten gelang es, den Mann unter Kontrolle zu bringen und brachten ihn ins Revier. Bei der Überprüfung wurde bekannt, dass es sich um einen 48-Jährigen Leipziger handelte. Gegen ihn wurden nun, außer dem Ordnungswidrigkeitsverfahren, noch ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Leipzig vom 15.08.2019

 

Straubing (Bayern): Pressebericht Gäubodenfest

Toiletten missachtet und Polizisten beleidigt
Am Mittwochnachmittag, gegen 15.30 Uhr missachtet ein 38-jähriger Mann aus Erding die Toilettenanlage im Eingangsbereich „West“, ging an diesen vorbei und urinierte etwa 10 Meter daneben in den Grünbereich.
Als die dort zur Eingangsüberwachung eingesetzten Beamten den Mann ansprachen, wurden sie von ihm mit üblen Ausdrücken beschimpft. Der erheblich alkoholisierte Volksfestbesucher wurde zur Anzeige gebracht und durfte anschließend seinen Heimweg antreten.

Unfreiwilliges Bad in der Donau genommen
Ein 53-jähriger Mann aus Straubing wurde am Mittwoch gegen 21.50 Uhr in der Chamer Straße aufgegriffen, nachdem Anwohner die Polizei verständigt hatten, dass eine männliche Person Fahrzeuge beschädigen solle.
Nachdem die Einsatzkräfte keine beschädigten Fahrzeuge feststellen konnten, wurde der alkoholisierte Mann, der sich auf dem Heimweg befand, wieder in die Freiheit entlassen. Dies nutzte er kurze Zeit später, um sich auf der Schlossbrücke auf den Brückenkopf zu setzen. Hierbei fiel er jedoch in die Donau. Die von Passanten wieder verständigten Einsatzkräfte fanden den 53-Jährigen vor, als er sich selbst bereits wieder ans Ufer gerettet hatte. Aufgrund seines Verhaltens verblieb der Mann bis zum Morgen in Polizeigewahrsam.
Nach Prügelei Beamte beleidigt
Am Mittwoch gegen 22.15 Uhr gerieten ein 27-jähriger Mann aus Bad Abbach und ein 22-jähriger Mann aus Wörth a. d. Donau am Ludwigsplatz in Streit. Als sie dann aufeinander Einschlugen wurden sie von einer Polizeistreife getrennt. Der 27-Jährige war dermaßen aggressiv, dass er von den Beamten fixiert und gefesselt werden musste. Hierbei beleidigte er die Beamten mit diversen Kraftausdrücken. Im Zuge der Sachbearbeitung wurde nun auch der 22-Jährige zunehmend aggressiver und beleidigte ebenfalls die Einsatzkräfte. Gegen beide Männer, die offensichtlich alkoholisiert waren wird nun Anzeige erstellt.
Körperverletzungen
Ein 31-Jähriger erhielt am Donnerstag, gegen 02.20 Uhr, in einem Lokal in der Innenstadt von einem Unbekannten einen Schlag gegen die Nase, wobei er leicht verletzt wurde. Während der Anzeigenaufnahme zeigte sich der betrunkene Geschädigte gegenüber den eingesetzten Beamten nicht kooperativ und teilweise sogar aggressiv.

PM (auszugsweise) des PP Niederbayern vom 15.08.2019

 

Kempten (Bayern): Beamten beleidigt

In der Nacht von Mittwoch, den 14.08.2019 auf Donnerstag, den 15.08.2019 wurden zwei Beamte der PI Kempten, welchen in einem Einsatz gebunden waren, von einem Passanten beleidigt. Gegen den Mann wird Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.08.2019

 

Kempten (Bayern): Beamter beleidigt

In der Nacht von Mittwoch, den 14.08.2019, auf Donnerstag, den 15.08.2019 wurde ein Beamter der Bereitschaftspolizei von einem Festwochenbesucher beleidigt. Neben einer Anzeige wurde dem Mann auch ein Hausverbot für die Festwoche erteilt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Jugendlicher rastet aus

Ein 14-Jähriger wurde am Donnerstagabend in einem Sömmerdaer Supermarkt dabei erwischt, wie er eine Flasche Likör stehlen wollte. Als die Ladendetektive die Polizei verständigten, verletzte der Jugendliche einen der Männer. Über den Besuch der Beamten zeigte sich der 14-Jährige wenig begeistert. Er beleidigte die Polizisten und versuchte nach ihnen zu treten, zu spucken und zu schlagen. Ihm mussten schließlich Handfesseln angelegt werden. Der Junge war stark alkoholisiert und pustete über 1,4 Promille. Aufgrund seines Zustandes wurde ein Rettungswagen gerufen. Hier ging er auch auf einen Rettungssanitäter los. Den Jugendlichen erwarten Anzeigen wegen Körperverletzung, Ladendiebstahl, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Er befindet sich gegenwärtig noch in medizinischer Betreuung.

PM der LPI Erfurt vom 15.08.2019

 

Gera (Thüringen): Einsatz in Dr.-Donath-Straße

Ein Zeuge meldete gestern Abend (14.08.2019), gegen 21:50 Uhr der Polizei eine Unfallflucht im Bereich des Stadtringes Süd-Ost (Höhe Zschippern) beobachtet zu haben. Das betroffene Fahrzeug, ein Pkw Mercedes, fuhr hierbei gegen eine Leitplanke und in der Folge in Schlangenlinien schließlich über dem Fußgängerweg weiter an der Elster entlang. Im Zuge der Ermittlungen wurde, zum Auffinden des Fahrzeugführers, eine Wohnung in der Dr.-Donath-Straße aufgesucht. Nachdem die Beamten klingelten, leisteten eine in der Wohnung befindliche Frau (28, deutsch) unvermittelt Widerstand und beleidigte, gemeinsam mit einem ebenfalls in der Wohnung befindlichen Mann (31, deutsch), die eingesetzten Beamten. Der Widerstand konnte gebrochen und die Situation beruhigt werden. Im Rahmen einer angeordneten Durchsuchung der Wohnung führte diese zusätzlich zum Auffinden diverser Betäubungsmittel und verbotener Pyrotechnik. Gegen die 28-Jährige sowie den 31-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zum Verantwortlichen der Unfallflucht dauern weiter an. Zeugen, welche Hinweise zum verantwortlichen Fahrer des silbernen Mercedes mit Geraer Kennzeichen geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0365 / 829-0, bei der hiesigen Dienststelle zu melden.

PM der LPI Gera vom 15.08.2019

Hannover (Niedersachsen): Schwarzfahrer schlägt und bespuckt Polizisten
In der vergangenen Nacht mussten Bundespolizisten einen wohnsitzlosen Schwarzfahrer (25) am Hauptbahnhof aus einer S-Bahn holen. Der Mann (2,43 Promille) hatte weder Fahrschein noch Geld und stellte sich schlafend. Er wurde sofort aggressiv, wollte die Bahn nicht verlassen und griff die Beamten an.
Schließlich wurde der Mann gefesselt und zwangsweise zur Wache gebracht. Dabei beleidigte und bespuckte er die Beamten permanent. Bis zum Eintreffen der Amtsärztin wurde ihm eine Spuckhaube aufgesetzt. Nachdem der 25-Jährige sich wieder beruhigt hatte, konnte er die Wache verlassen.
Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands, Beleidigung und Leistungserschleichung wurden eingeleitet.
PM der Bundespolizeiinspektion Hannover vom 14.08.2019

Wolfsburg (Niedersachsen) Umweltaktivisten stoppten VW-Autozug – Polizei beendete um Mitternacht den Protest
Wolfsburg-Fallersleben, 14.08.19
Umweltaktivisten haben am Dienstagmittag einen Zug mit rund 200 Neufahrzeugen aus dem VW-Werk in Wolfsburg auf den Bahngleisen nahe Fallersleben gestoppt. Bei der Aktion hatten sich Protestler an Gleisen festgekettet und von einer Mittellandkanalbrücke abgeseilt. Die am späten Nachmittag begonnene Räumung durch die Polizei wurde gegen Mitternacht beendet. Wenig später konnten die Gleise wieder freigegeben werde. Bei 27 Aktivisten wurde die Identität festgestellt. Die Polizei schritt ein wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Schiffs- und Bahnverkehr.
Während die Proteste auf den Gleisen anliefen, kam es parallel im Eingangsbereich der Autostadt zu Aktionen der Gruppe und zu einer Spontankundgebung in der Fußgängerzone der Wolfsburger Innenstadt.
Die Protestaktionen führten dazu, dass der Schiffsverkehr auf dem Mittellandkanal durch das Wasserschifffahrtsamt unterbunden werden musste und kein Zugverkehr auf das VW Werkgelände stattfand. Aufgrund des Verdachts von Straftaten forderte die Polizei die Aktivisten gegen 16.30 Uhr auf, ihren Protest zu beenden. Diesen mehrmaligen Aufforderungen kamen die Protestler nicht nach. Gegen 17 Uhr wurde zunächst mit der Räumung an der Mittallandkanalbrücke begonnen, um den Schiffsverkehr auf der Wasserstraße wieder zu ermöglichen. Danach wurden die Fessellungen der Aktivisten auf den Gleisen gelöst. In beiden Fällen kamen Spezialeinsatzkräfte zum Einsatz.
In einigen Fällen leisteten die Aktivisten lediglich passiven Widerstand, in dem sie sich durch Einsatzkräfte wegtragen ließen. In der Nacht wurden die Personalien von 27 Aktivisten festgestellt. Zur Stunde endeten die Protestaktionen im Eingangsbereich der Autostadt ohne polizeiliches Einschreiten. Die Aktivisten haben das Gelände friedlich verlassen.
PM der POL Wolfsburg vom 14.08.2019

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte – 23-Jähriger leistet Widerstand und verletzt einen Polizeibeamten
Am Dienstag, 13.08.2019, kam es gegen 21:41 Uhr zu einem polizeilichen Einsatz in Cleverns-Sandel.
Ein 23-jähriger Mann bedrohte mit einem Holzknüppel bewaffnet und vermutlich unter Betäubungsmitteleinfluss stehend seine Ex-Freundin und deren neuen Lebensgefährten.
In der Folge leistete der 23-jährige Mann bei der Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten leicht, der jedoch weiterhin dienstfähig blieb.
Die Beamten brachten den Beschuldigten zwecks weiterer Maßnahmen zur Polizeidienststelle nach Jever und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung ein.
Der 23-jährige wurde anschließend in eine psychiatrische Einrichtung verbracht.
PM der Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland vom 14.08.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Widerstand geleistet, beleidigt und Polizei bespuckt
Am Dienstagabend, gegen 18:40 Uhr, kam es in der Wiesenstraße zu einem Vorfall, bei dem ein stark alkoholisierter 33-Jähriger, durch den Rettungswagen versorgt wer-den sollte. Da der 33-Jährige sich aggressiv gegenüber den Rettungskräften und dem Ordnungsamt verhielt, wurde die Polizei Pirmasens zur Unterstützung angefordert. Beim Eintreffen der Streife „begrüßte“ der Beschuldigte die Polizisten sofort mit beleidigenden Worten. Des Weiteren rannte der 33-Jährige blitzartig, mit erhobenen und geballten Fäusten, in Richtung der Polizisten. Um den tätlichen Angriff abzuwehren, wurde der 33- Jährige durch die eingesetzten Beamten überwältigt und in Gewahrsam genommen. Beim Verbringen in die Zelle versuchte der Beschuldigte einen Polizisten mittels eines Kopfstoßes zu verletzten. Anschließend wurde noch ein weiterer eingesetzter Polizeibeamter durch den Beschuldigten bespuckt. Danach konnte der 33-Jährige in der Zelle arrestiert werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und Beleidigung eingeleitet.
PM der PD Pirmasens vom 14.08.2019

Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen): Dealer festgenommen – Wesseling
Ein aufmerksamer Zeuge hat der Polizei telefonisch seine Beobachtungen mitgeteilt. Die Beamten nahmen daraufhin einen Dealer fest.
Ein Zeuge sah am Montag (12. August) um 20:00 Uhr, wie ein Mann aus seiner Umhängetasche heraus anderen Personen Betäubungsmittel verkaufte. Der Zeuge wählte den Notruf 110 der Polizei. In der Fußgängerzone hielten die Beamten den Mann an und konfrontierten ihn mit dem Tatvorwurf, worauf der versuchte zu flüchten und Widerstand leistete. Dabei störten drei unbekannte Personen die Maßnahmen der Polizei und solidarisierten sich mit dem jungen Mann. Die Beamten forderten Verstärkung an und fesselten den 18-jährigen Wesselinger. In seiner Umhängetasche fanden sie 16 Tütchen mit Marihuana und 15 weitere Kugeln mit Betäubungsmitttel. Außerdem führte der 18-Jährige mehrere hundert Euro in szenetypischer Stückelung mit sich. Die Hinweise verdichteten sich damit hinsichtlich des Handels mit Rauschmitteln. Die Fundstücke stellten die Beamten sicher. Sie nahmen den Mann vorläufig fest und fertigten Anzeigen, unter anderem wegen Widerstandes.
PM der Kreispolizeibehörde Rhein-Erft-Kreis vom 14.08.2019

Arnsberg (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrrad in die Haftanstalt
Ein 37-jähriger Arnsberger befindet sich seit Dienstag in einer Haftanstalt. Eine Polizeistreife bemerkte den betrunkenen Mann gegen 14 Uhr auf der Heinrich-Lübke-Straße. Er fuhr in Schlangenlinie und drohte von seinem Fahrrad zu fallen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über drei Promille. Bei der Kontrolle stellte sich zudem heraus, dass gegen den Mann ein Haftbefehl wegen Diebstahldelikten bestand. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand. Der Mann wurde gefesselt und zunächst zur Polizeiwache verbracht. Bevor der Arnsberger seine Reise in eine Haftanstalt antreten musste, wurde ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen. Gegen den Mann wird nun wegen einer Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte sowie der Trunkenheit im Verkehr ermittelt.
PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 14.08.2019

Königstein im Taunus (Hessen): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt
Königstein im Taunus, Ölmühlweg, Dienstag, 13.08.2019, 09:33 Uhr
(fs)Im Rahmen einer Festnahme eines polizeibekannten 29-jährigen Mannes wurde ein Beamter der Polizeistation Königstein verletzt, sodass er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden musste. Der Vorfall ereignete sich, als die Beamten den 29-Jährigen einer Personenkontrolle unterziehen wollten, da dieser zuvor mehrere Sachbeschädigungen und Diebstähle begangen haben soll. Im Rahmen dieser Kontrolle leistete der Tatverdächtige Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Der Mann konnte durch die Unterstützung weiterer Kräfte schließlich unter Kontrolle gebracht und festgenommen werden. Auch hierbei leistete er erneut Widerstand. Der Beschuldigte wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Entsprechende Ermittlungsverfahren gegen den 29-Jährigen wurden eingeleitet.
PM des PP Westhessen – Wiesbaden vom 14.08.2019

Fürth (Bayern): Erheblichen Widerstand bei Festnahme geleistet
Gestern Abend (13.08.2019) leistete ein ungebetener Gast eines Restaurants im Fürther Süden erheblichen Widerstand gegen die polizeiliche Festnahme. Zuvor hatte er einen Restaurant-Mitarbeiter geschlagen.
Der 19-Jährige belästigte gegen 20:00 Uhr die Gäste eines Lokals in der Steubenstraße, woraufhin ihn der Inhaber des Restaurants mehrmals aufforderte, zu gehen. Darauf reagierte der junge Mann äußerst aggressiv und schlug einem Mitarbeiter in das Gesicht. Die Polizei wurde verständigt. Bis zum Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Fürth konnten Gäste und Mitarbeiter des Restaurants den 19-Jährigen festhalten. Der junge Mann wehrte sich allerdings massiv dagegen und versuchte immer wieder auf die Anwesenden loszugehen.
Als die Beamten eintrafen, mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden und dem Mann Handfesseln anlegen. Ihm wurde die vorläufige Festnahme erklärt. Beim Verbringen in den Dienstwagen trat er mit Füßen um sich – unter anderem gezielt gegen den Kopf eines Beamten. Nur durch Glück wurde dieser nicht getroffen und blieb unverletzt. Auch die weiteren eingesetzten Beamten kamen nicht zu Schaden.
Der 19-Jährige muss sich nun in entsprechenden Ermittlungsverfahren – unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – verantworten. Er befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.
PM des PP Mittelfranken vom 14.08.2019

Bramsche (Niedersachsen): Unerlaubte Fahrt durch die Fußgängerzone endet mit Widerstand
Ein 31jähriger fuhr am Dienstagabend mit seinem PKW unerlaubterweise durch die Fußgängerzone in der Bramscher Innenstadt. Als er den Funkstreifenwagen erblickte ergriff er zu Fuß die Flucht und versuchte sich zu verstecken. Dies gelang ihm nicht, woraufhin er die Polizeibeamten beleidigte und die Herausgabe seines Ausweises verweigerte. Er schlug und trat anschließend um sich, wobei die eingesetzten Polizeibeamten nicht verletzt wurden. Mit Unterstützung weiterer Einsatzkräfte, konnte der uneinsichtige Fahrzeugführer zum Polizeikommissariat Bramsche gebracht werden.
PM der PI Osnabrück vom 14.08.2019

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Festnahmen nach Ladendiebstahl
Gestern Abend, 13.08.2019, 18:30 Uhr, gelang es der Polizei im Bereich Alter Markt in Wuppertal-Barmen zwei Verdächtige nach einem Ladendiebstahl festzunehmen. Zusammen mit einem bislang unbekannten Täter stahlen die jungen Männer mehrere Drogerieartikel aus einem Geschäft im Werth. Der Diebstahl und die anschließende Flucht wurden durch den Ladendetektiv beobachtet. Alarmierte Polizeibeamte konnten zwei der drei Personen am Schwebebahnhof „Alter Markt“ antreffen. Als sie die Beamten erblickten, versuchte das Duo zu flüchten. Ein 22-Jähriger konnte durch die Polizisten an der Flucht gehindert werden. Ein 21-Jähriger wurde nach kurzer Verfolgung festgenommen. Er leistete Widerstand gegen die Maßnahme und beschädigte einen Streifenwagen. Außerdem führte er griffbereit eine Machete und eine Schere unter seiner Kleidung. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Mann bereits mit Haftbefehl gesucht wurde. Bei der Durchsuchung des älteren Tatverdächtigen kamen kleinere Mengen Betäubungsmittel zum Vorschein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
PM des PP Hamburg vom 14.08.2019

Nürnberg (Bayern ): 21-Jähriger leistet im Hauptbahnhof Widerstand
Weil ein 21-Jähriger am Dienstagabend (13. August) drei Platzverweise ignorierte, nahmen ihn Bundespolizisten in Unterbindungsgewahrsam. Dabei leistete der Forchheimer erheblichen Widerstand. Vier Beamte wurden durch den renitenten Mann verletzt.
Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte gegen 20 Uhr einen 21-Jährigen, der im Nürnberger Hauptbahnhof Reisende belästigte und herumschrie. Da der junge Mann offensichtlich den Hauptbahnhof mit einer Bar verwechselte und keine Reiseabsichten hatte, erteilten ihm die Beamten einen Platzverweis für das Bahnhofsareal. Nur eineinhalb Stunden später trafen ihn die Beamten wieder am Haupteingang an. Erneut erinnerten die Bundespolizisten den 21-Jährigen an seinen Platzverweis und erklärten ihm eindringlich, dass ein Platzverweis wenn nötig auch mit Zwang durchgesetzt werden könne.
Kurz vor 23 Uhr, der 21-Jährige betrinkt sich mit „Freunden“ am Hauptportal des Nürnberger Hauptbahnhofs. Da er lautstark schrie, den Platzverweis erneut zu ignorieren, nahmen ihn die Beamten in Unterbindungsgewahrsam. Auf dem Weg zur Dienststelle schlug er mehrfach nach den Beamten und beleidigte und bedrohte sie aufs Gröbste. Drei Bundespolizisten erlitten durch die Schläge und Tritte Hämatome sowie Abschürfungen, ein Beamter verletzte sich an der Schulter. Alle Beamte sind weiter dienstfähig.
Die Bundespolizei leitete gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand sowie tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Bedrohung ein.
PM der BPOLI Nürnberg vom 14.08.2019

Rosenheim (Bayern): 24-jähriger Rosenheimer randaliert
Am 13.08.2019 gegen 15:45 Uhr wurde über Notruf ein randalierender Mann im Ortsteil Westerndorf gemeldet. Dieser versuchte stark betrunken in ein Wohnhaus zu gelangen. Die Hausbewohner hatten aufgrund seiner Aggressivität Angst und informierten die Polizei. Vor Ort wollte der 24-jährige Rosenheimer seine Identität nicht feststellen lassen. Bei der Durchsuchung nach einem Ausweisdokument rastete der 24-Jährige aus und versuchte nach den Beamten zu schlagen, zu treten und sie zu bespucken. Er Mann konnte durch die eingesetzten Beamten fixiert und mit erheblichen Kraftaufwand zur Polizeiinspektion Rosenheim verbracht werden. Hierbei beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten mit vulgären Kraftausdrücken. Auf der Dienststelle stellte sich heraus, dass der 24-Jährige sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Er randalierte weiter und war nicht zu beruhigen, sodass er in eine spezielle Einrichtung verbracht werden musste. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Gegen den jungen Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.
PM der PI Rosenheim vom 14.08.2019

Mannheim (Baden-Württemberg): Nach Auseinandersetzung mit Waldhof-Anhängern: Ermittlungsgruppe identifiziert 19 Beschuldigte und prüft Vorwürfe gg. einen Polizisten
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim
40 Zeugen, unzählige Anwohnerbefragungen und Telefonate, fünf Videoaufnahmen sowie die Aufnahmen der Bodycam eines Polizisten – das Polizeipräsidium Mannheim hat mit hohem Aufwand Licht ins Dunkel der Vorfälle vom 18. Mai 2019 gebracht. An besagtem Samstag hatte um 23.50 Uhr ein Zeuge die Polizei verständigt, weil vor einer Gaststätte im Quadrat U5, Friedrichsring ca. 30 bis 40 sogenannte Fans des SV Waldhof Mannheim bengalische Feuer abbrennen würden. Darauf hatte sich eine aufgeheizte Situation entwickelt, bei der es auch zu Vorwürfen gegen einen Polizisten kam.
19 Beschuldigte hat die Ermittlungsgruppe „Ulrich“ – bestehend aus mindestens 13 Beamtinnen und Beamten – namentlich ermittelt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs gegen die Personen im Alter von 20 bis 34 Jahren. 15 der 19 Beschuldigten wurden außerdem erkennungsdienstlich behandelt.
Was war geschehen?
Als die ersten beiden Streifenwagenbesatzungen ankamen, sollen sich etwa 10 bis 15 Personen vor dem Biergarten aufgehalten haben, weitere 20 im Biergarten. Schon vor dem Eintreffen der Polizei soll ein Unbekannter ein etwa einen Quadratmeter großes Feuer auf dem Gehweg mit Papier angefacht haben. Aus Sicherheitsgründen baten die Polizisten die Anwesenden, vom Feuer zurückzutreten, was aber trotz mehrfacher Wiederholung nicht befolgt wurde. Zusätzlich provozierte ein bislang unbekannter Rädelsführer die Polizisten und beleidigte sie. Als die Beamten ihn festnehmen wollten, zog er sich in den Schutz der Gruppe zurück und entwischte. Einer der Polizisten soll bei dem Versuch, den Rädelsführer festzunehmen, von Mitgliedern der Gruppe körperlich attackiert, mit Pfefferspray besprüht und mit einem Glas beworfen worden sein. Das Pfefferspray soll auch weitere Kollegen getroffen haben.
Anschließend kam es zu Beschimpfungen der Polizisten aus der Menge heraus. Etwa zeitgleich sollen aus dem Biergarten heraus Gläser auf die Polizeibeamten geworfen worden sein – und zwar so intensiv, dass sich die Beamten auf den Friedrichsring hinter ihre Streifenwagen zurückziehen mussten. Kurze Zeit später nahmen die Beamten einen 20-jährigen Mann vorläufig fest, der ein Glas in Richtung der Beamten geworfen haben soll.
Gegen Mitternacht sollen dann zwei weitere Männer einen Holzzaun der Gastwirtschaft überstiegen und dabei beschädigt haben. Mit Hilfe eines Diensthunds wurden der 28- und der 31-Jährige nach kurzer Flucht gestellt.
Die Stimmung vor Ort war aufgeheizt. Weitere Einsatzkräfte kamen hinzu. Erst durch den mehrfachen Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken sowie der Verstärkung brachte die Polizei die Situation unter Kontrolle. Die Bilanz: Drei Polizeibeamte erlitten leichte Atemwegsreizungen durch eingeatmetes Pfefferspray. Zwei weitere Personen, eine 27-Jährige und ein 22-jähriger Mann sollen ebenfalls durch Pfefferspray verletzt worden sein.
Aufgrund der Vorkommisse vor der Gaststätte wurde bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und dem Kriminalkommissariat Mannheim eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Die „EG Ulrich“ beschäftigte sich seither mit der Aufarbeitung der Geschehnisse in der Tatnacht.
Da eine 27-Jährige Vorwürfe am Einschreiten der Polizei äußerte, setzte das Polizeipräsidium Mannheim Ermittler der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Kriminalinspektion 1, ein. Sie sollen mögliche Straftaten der eingesetzten Polizeibeamten aufklären. Die Frau veröffentlichte kurz nach den Geschehnissen ihre Sichtweisen und Anschuldigungen zunächst auf einer Social-Media-Plattform. Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg ermittelt nun gegen einen 40-jährigen Polizeibeamten wegen Verdachts der Beleidigung und Körperverletzung im Amt. Ihm wird vorgeworfen, bei seinem Eintreffen an der Einsatzörtlichkeit eine beleidigende Äußerung getätigt zu haben. Auch wird geprüft, ob der anschließende Pfeffersprayeinsatz rechtmäßig war, bei dem die 27-jährige Anzeigenerstatterin verletzt worden sein soll.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
PM des PP Mannheim vom 14.08.2019

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Handgreiflichkeiten bei Katzen-Einsatz
Am Dienstagabend benötigte die Feuerwehr Hilfe von der Polizei: Feuerwehrleute gaben an, dass sie von einer Frau (49) gerufen wurden, da sie Hilfe brauchte. Ihre Katze war auf einen Baum geklettert. Die Feuerwehr sollte sie befreien.
Als die Feuerwehrmänner mit ihren Kollegen in den Garten der Frau gingen, um die Katze aus dem Baum zu befreien, stellten sie fest, dass eine Leiter notwendig war. Sie wollten die Katze mit Hilfe der Leiter und Katzenfutter zu sich locken.
Die Besitzerin entgegnete ihnen, dass sie selber auf die Leiter steigen wolle.
Dies verneinten die Feuerwehrkräfte, da sie Alkoholgeruch von der Frau aus wahrnahmen. Daraufhin schlug die Frau um sich, beleidigte die Feuerwehrmänner und stieß sie beiseite.
Der Polizei gegenüber äußerte die Frau, die Feuerwehr sei eben nicht hilfreich gewesen.
Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber war die Frau unkooperativ und provokant.
Es wurde ein entsprechendes Strafverfahren gegen die Frau eingeleitet.
PM der KPB Euskirchen vom 14.08.2019

Wangerooge (Niedersachsen): Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten auf Wangerooge – Einleitung diverser Verfahren gegen 30-jährigenSteubenstraße
Am Mittwoch, den 14.08.2019, erhielt die Polizeistation Wangerooge gegen 01.43 Uhr Kenntnis von einer Ruhestörung. Eine männliche Person sollte demnach Personen in der Bahnhofstraße beleidigen und gegen Türen treten. Der eingesetzte Polizeibeamte traf auf einen 30-jährigen Mann, der offensichtlich deutlich unter Alkoholeinfluss stand und verwirrt war. Der Mann zeigte sich zunächst kooperativ, im weiteren Verlauf bedrohte er den Polizeibeamten jedoch massiv und griff diesen an. Der Einsatz von Pfefferspray zeigte bei dem Angreifer keine Wirkung. Daraufhin gab der Polizeibeamte einen Signalschuss in der Bahnhofstraße in die Luft ab. In der Folge konnte der Angreifer mit Unterstützung eines weiter eintreffenden Polizeibeamten in Gewahrsam genommen werden. Die Beamten ordneten eine Blutprobenentnahme an und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffes gegen Polizeibeamte und Beleidigung ein. Der Polizeibeamte blieb unverletzt. Der 30-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.
PM der PI Polizeiinspektion Wilhelmshaven / Friesland vom 14.08.2019

Kirchheim/Teck (Baden-Württemberg): Bei Kontrolle Widerstand geleistet
Unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt die Polizei gegen zwei 19 und 34 Jahre alten Männer, die am Dienstagabend, gegen 18.20 Uhr, dingfest gemacht werden konnten. Im Rahmen eines Kontrolleinsatzes der Polizei, der von uniformierten und zivilen Kräften im Bereich Herrschaftsgärten, verschiedener Schulen und im Innenstadtbereich durchgeführt wurden, trafen die Beamten auf die beiden Verdächtigen, von denen der Ältere offensichtlich einen Joint rauchte. Als sich die Beamten näherten, ergriffen die Männer die Flucht, konnten aber eingeholt und gestellt werden. Im Zuge der anschließenden Kontrolle der beiden polizeibekannten Männer setzten sie wieder zur Flucht an. Der 34-Jährige konnte ergriffen und zu Boden gebracht werden, wogegen er sich heftig zur Wehr setzte. Auch der 19-Jährige mischte sich ein und schlug nach den Beamten. In dieser Auseinandersetzung gelang den beiden trotz Einsatzes von Pfefferspray erneut die Flucht. Durch Hinweise aufmerksamer Zeugen, die das Geschehen beobachtet hatten und dem 34-Jährigen auf seinem Fluchtweg in Richtung Schülestraße folgten, konnte zunächst dieser Verdächtige, später dann auch der 19-Jährige vorläufig festgenommen werden. Die Beschuldigten wurden nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen, sehen nun aber mehreren Strafanzeigen entgegen.
PM des PP Reutlingen vom 14.08.2019

Wetter (Nordrhein-Westfalen): Wetter- Polizeibeamtin gebissen
Am Dienstag rief die Besatzung eines Krankentransportes die Polizei zur Unterstützung an der Grundschötteler Straße. Die Rettungssanitäter waren auf dem Weg eine 29-jährige Wittenerin in ein Krankenhaus zu verbringen. Auf der Grundschötteler Straße sprang die 29-jährige unerwartet aus dem Transportfahrzeug und lief auf die Fahrbahn der Grundschötteler Straße. Die eingetroffene Streifenbesatzung versuchte der Transportbesatzung zu helfen, die psychisch labile Frau wieder in den Krankentransportwagen zu bringen. Bei dem Versuch wehrte sich die Frau massiv und biss einer 28-jährigen Polizeibeamtin in die Hand. Die Frau musste gefesselt werden und wurde wieder in das Transportfahrzeug gebracht. Anschließend wurde sie in ein Krankenhaus transportiert. Der Verkehr der Grundschötteler Straße wurde für den Zeitpunkt des Einsatzes zum Schutz aller Beteiligten kurzfristig gesperrt.
PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 14.08.2019

Amtzell (Baden-Württemberg): Ungehöriges Verhalten
Das Verhalten eines 24-jährigen Mannes in und bei der Filiale einer Lebensmittelkette in der Schomburger Straße erforderte am Dienstagabend gegen 20.00 Uhr den Einsatz des Polizeireviers Wangen im Allgäu. Mitarbeiter des Lebensmittelgeschäftes teilten der Polizei mit, dass ein angetrunkener Mann Kunden anpöble und sich zunehmend aggressiv verhalte. Hierbei hatte der Mann an der Pfandrückgabestelle des Einzelhandelsgeschäfts zwei junge Mädchen in nicht angemessener Weise angesprochen und einem Mann, der den eingeschüchterten Mädchen zu Hilfe kam, Schläge angedroht. Weiterhin drohte er Mitarbeitern und weigerte sich, der Aufforderung zum Verlassen des Grundstücks nachzukommen. Die Aggressivität des Mannes setzte sich bei der benachbarten Bushaltestelle fort. Fahrgäste mussten den Aggressor davor abhalten, auf einen Busfahrer loszugehen, da dieser die Mitnahme des aggressiven Betrunkenen im Bus verweigerte. Zuletzt weigerte er sich in dem Linienbus, den Anweisungen einer Streifenwagenbesatzung Folge zu leisten. Die Polizeibeamten hatten ihn aufgefordert, den Bus zu verlassen und für den Fall der Nichterfüllung Zwang angedroht. Nach der Äußerung des aus dem mittleren Orient stammenden Betrunkenen gegenüber einer Polizeibeamtin, dass eine Frau ihm nichts zu sagen hätte, setzten die beiden Beamten mit entschlossenem Zugriff diesem Tun ein Ende. Sie zogen den 24-Jährigen aus dem Bus, legten ihm Handschließen an und nahmen ihn in Gewahrsam. Ein Atemalkoholtest führte zum Ergebnis, dass der Mann erheblich unter der Einwirkung von Alkohol stand. Die Polizei verbrachte den Betroffenen nach Hause. Für die Heimfahrt wird ihm das Polizeipräsidium Konstanz eine Rechnung übersenden. Seitens des Lebensmittelgeschäftes wurde ein Hausverbot erteilt.
PM des PP Konstanz vom 14.08.2019

Günzburg (Bayern): Hausfriedensbruch und Beleidigung beim Volksfest
Ein 17-Jähriger erhielt am Montag, 12.08.2019 von Mitarbeitern des beim Volksfest eingesetzten Sicherheitsdienstes ein Hausverbot, weil er negativ aufgefallen war und die Arbeit des Sicherheitsdienstes bzw. der Polizei behindert hatte. Gestern Abend, 13.08.2019, begab sich der 17-Jährige zusammen mit Bekannten wieder zum Volksfest. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes erkannten den Jugendlichen im Bereich des Zugangs und verwehrten ihm den weiteren Einlass. Der 17-Jährige wollte jedoch nicht akzeptieren, dass er nicht auf das Gelände des Volksfestes darf und versuchte sich mit Gewalt Zugang zu verschaffen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen griffen er und ein Bekannter von ihm, ein 20-Jähriger, die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes körperlich an. Der 20-Jährige beleidigte zudem einen Security. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes konnten letztlich den Jugendlichen fixieren. In dieser Zeit entfernte sich der 20-Jährige zu Fuß in unbekannte Richtung. Der 17-Jährige kündigte in Anwesenheit des Sicherheitsdienstes an, dass er in jedem Fall wiederkommen werde, um auf das Gelände des Volksfestes zu gelangen. Zwischenzeitlich war vom Sicherheitsdienst die Polizei verständigt worden. Durch die eingesetzte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg konnte der 17-Jährige vor Ort angetroffen werden. Da sich dieser weiter uneinsichtig zeigte und davon auszugehen war, dass er sich an das Hausverbot nicht halten werde und somit die Begehung weiterer Straftaten zu befürchten war, wurden der Jugendliche in Gewahrsam genommen. Zudem wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Hausfriedensbruches, der Beleidigung und der versuchten Köperverletzung aufgenommen. Seitens der Polizei wird bei der Stadt Günzburg angeregt, dass sowohl dem 17-Jährigen als auch dem 20-Jährigen für den weiteren Verlauf des Volksfestes jeweils ein schriftliches Hausverbot erteilt wird.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.08.2019

Illertissen (Bayern): Streunender Hund beißt zu
Gestern Nachmittag wurde der Polizei ein streunender Hund in Tiefenbach mitgeteilt. Nachdem der Hund die Mitteilerin, die Polizeistreife und Passanten anknurrte, wurde eine Polizeihundeführerin hinzugerufen. Bei dem Versuch, das Tier einzufangen, biss der Hund zu und verletzte die Hundeführerin am Unterarm. Eingefangen werden konnte das Tier schließlich durch die heimkehrende Hundebesitzerin. Die Polizeibeamtin musste zur Wundversorgung ins Krankenhaus verbracht werden.
PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.08.2019

Essen (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer flieht vor Polizeikontrolle – Beamte können 28-Jährigen stellen – Ermittlungen wegen zahlreicher Verkehrsverstöße
Eine Streifenwagenbesatzung wollte am Mittwoch, 14. August, gegen 1.20 Uhr, auf der Hafenstraße einen Rollerfahrer kontrollieren. Doch statt anzuhalten, versuchte der 28-jährige Fahrer zu fliehen. Bereits beim ersten Anhaltezeichen der Polizisten sprang der 18-jährige Sozius vom Motorroller und rannte davon. Direkt vor dem Streifenwagen wendete der Rollerfahrer und fuhr auf die Beamten zu. Ein Polizist öffnete die Fahrertür, um den Flüchtigen zum Anhalten zu bewegen. Der Rollerfahrer hingegen bremste nicht ab und rammte stattdessen den Streifenwagen bei der Flucht und bog nach links auf die Wildstraße ab. Die eingesetzten Beamten nahmen erneut die Verfolgung auf, während der 28-jährige Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr und weiterhin die Anhaltezeichen der Polizei ignorierte. Letztendlich bog der Fahrer in eine Kleingartenanlage ein, sodass die Polizei aussteigen musste und fußläufig den Rollerfahrer verfolgte. Zeitgleich erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei einen Zeugenhinweis, der zu den Flüchtigen passte. Unter Beteiligung eines Diensthundes konnten beide Tatverdächtigen, der 18-jährige Sozius sowie der 28-jährige Rollerfahrer, gefunden und festgenommen werden. Auf dem Gelände des Kleingartenvereins fanden die Polizisten auch den offenbar frisierten Motorroller. Der Fahrer war damit gegen einen Holzzaun gefahren und hatte sich dabei leicht verletzt. Er wurde in der Polizeiwache medizinisch versorgt und konnte diese nach Klärung des Sachverhalts wieder verlassen. Gegen ihn wird nun wegen mehrerer Verkehrsdelikte ermittelt, darunter Fahren ohne Fahrerlaubnis, Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs sowie wegen Straftaten gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz und das Pflichtversicherungsgesetz.
PM der POL Essen vom 14.08.201+9

Königs Wusterhausen (Brandenburg): Polizisten angegriffen
Am Mittwochmorgen rief gegen 04:45 Uhr ein 42-jähriger Mann Rettungskräfte in die Tiergartenstraße im Ortsteil Neue Mühle und klagte über heftige Schmerzen, die eine sofortige medizinische Hilfe erforderten. Nach dem Eintreffen der Rettungssanitäter reagierte er zunehmend aggressiv, was in einem körperlichen Angriff eskalierte, so dass die Polizei zu Hilfe gerufen wurde. Die Beamten wurden von dem bereits polizeibekannten aus Rumänien stammenden Mann zunächst als „Faschisten“ beschimpft, bevor er einen Beamten körperlich angriff und verletzte. Neben Anzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden Ermittlungen wegen der Körperverletzung eingeleitet.
PM (5479) der PD Brandenburg Süd vom 14.08.2019

Möckmühl (Baden-Württemberg): Polizist angesprungen
Mit angezogenen Knien sprang am Montagnachmittag eine 30-Jährige in Möckmühl einen Polizisten an. Die aus Kasachstan stammende Frau sollte wegen wiederholtem Ladendiebstahl festgenommen werden und hatte dafür kein Verständnis. Ihr Partner hatte bereits die Flucht ergriffen und das war auch ihr Plan. Da ein Beamter ihr den Weg verstellte, sprang sie diesen an. Das nützte ihr allerdings nicht, denn der Polizist brachte sie zu Boden legte ihr Handschließen an.
Der Beamte selbst erlitt leichte Verletzungen durch den Sprung der Frau.
PM des PP Heilbronn vom 14.08.2019

Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Vom Fahrersitz ins Polizeigewahrsam
Polizisten der Polizeiwache Siegburg hatten gestern Abend (13.08.2019) gegen 19.30 Uhr am Frouardplatz in Lohmar eine große Verkehrskontrollstelle eingerichtet. Es dauerte nicht lange, bis ein 22-jähriger Ford-Fahrer aus Troisdorf aus Richtung Hauptstraße mit quietschenden Reifen angefahren kam. Der junge Mann wurde angehalten und kontrolliert. Da er Anzeichen für einen Drogenkonsum zeigte, führten die Beamten einen Drogenschnelltest durch. Das Testgerät reagierte positiv auf Cannabis. Als der 22-Jährige zur Blutprobe mitgenommen werden sollte, kippte die Stimmung. Der junge Mann wollte sich auf keinen Fall einer Blutentnahme stellen und versuchte wegzugehen. Die Beamten hielten ihn am Arm fest und da schlug der 22-Jährige zu. Einer der Polizisten bekam einen Schlag in das Gesicht, wurde dadurch aber nicht verletzt.
Der um sich schlagende Troisdorfer wurde nun überwältigt und zu Boden gebracht. Mit Handschellen gefesselt, kam er auf die Polizeiwache. Auch die Blutprobenentnahme durch einen Arzt erfolgte unter Zwang.
Mehrere Beamte mussten den Widerspenstigen festhalten. Trotzdem schlug und trat er bei jeder sich bietenden Gelegenheit nach den Polizisten. Schlussendlich landete er in der Gewahrsamszelle, in der er sich beruhigen konnte. Gegen 23.30 Uhr konnte er wieder gehen.
Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und Anzeigen wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss wurden erstattet.
PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 14.08.2019

Nördlingen (Bayern): Randaliert und Polizisten beleidigt
Für Ruhe und Ordnung musste die Polizei gestern Abend in der Sonnenstraße sorgen. Ein Mann randalierte kurz nach 20:00 Uhr im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses, so die Meldung. Nicht einmal auf den Beinen konnte sich das polizeiliche Gegenüber noch halten. Aufgrund seiner stark verwaschenen Aussprache war eine vernünftige Kommunikation mit dem Störer nicht mehr möglich, ebenso war er nicht willens, seine Personalien anzugeben. Ein Alkohol-Test wurde auch verweigert. Unumgänglich war es deshalb, die Person in Schutzgewahrsam zu nehmen. Doch des Ärgers noch nicht genug – im Streifenwagen angekommen und auf der Dienststelle beleidigte er fortgesetzt die Beamten mit unschönen Worten und obszönen Gesten. In den frühen Morgenstunden wurde der 40- Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt. In nüchternem Zustand wird er Gelegenheit bekommen, zu den Straftaten Stellung zu nehmen.
PM der PI Nördlingen vom 14.08.2019

Westeregeln (Sachsen-Anhalt): Fahrraddiebstahl, Täter gestellt!
Am Dienstagnachmittag, gegen 17:25 Uhr, wurde am Friedhof in Westeregeln ein Fahrrad entwendet. Eine Zeugin verfolgte den Täter und informierte die Polizei. Aufgrund der guten Beschreibung des Täters und präzisen Standortübermittlung der Zeugin konnte der Fahrraddieb wenig später auf einem Feldweg durch die Beamten gestellt werden. Er versuchte sich gewaltsam einer Kontrolle zu entziehen und leistete erheblichen Widerstand. Die Beamten handelten konsequent, brachten den Mann zu Boden und legten Handschellen an. Da sich der Fahrraddieb bei seinem Widerstand an Armen und Beinen verletzt hatte, musste er in das Klinikum Aschersleben verbracht werden. Das Fahrrad konnte seiner Eigentümerin unbeschädigt zurückgegeben werden. Die Ermittlungen gegen den 33-Jährigen Mann aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen dauern an.
PM des PRev Salzlandkreis vom 14.08.2019

Bramsche (Niedersachsen): Nach Ladendiebstahl Polizeibeamte angegriffen
Nach einem Ladendiebstahl am Dienstagabend in einer Tankstelle in Bramsche führte die sofortige Suchmaßnahme der Polizei zu zwei Personen, auf welche die Personenbeschreibung passte.
Bevor diese kontrolliert werden konnten, ergriffen sie die Flucht.
Ein 37jähriger konnte gestellt werden, leistete jedoch erheblich Widerstand. Er verhielt sich aggressiv, schlug und spuckte in Richtung der Beamten und versuchte auch noch im Streifenwagen Kopfstöße zu verteilen. Erst unter Hinzuziehung weiterer Einsatzkräfte konnte der augenscheinlich alkoholisierte Mann zum Polizeikommissariat Bramsche gebracht werden. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
PM der PI Osnabrück vom 14.08.2019

Wien: Festnahme nach Widerstand
13.08.2019, 20.42 Uhr / 2. Vendiger Au
Nachdem ein 27-Jähriger nach Begehung einer Verwaltungsübertretung von zwei Beamten beanstandet wurde, zeigte sich dieser äußerst aggressiv und uneinsichtig. Der Mann (iranischer Staatsangehöriger) stellte sein aggressives Verhalten trotz mehrmaliger Abmahnungen nicht ein, weswegen die Festnahme gegen ihn ausgesprochen wurde. Im Zuge dieser setzte der 27-Jährige einen heftigen Widerstand und konnte erst mit Anwendung von Körperkraft festgenommen werden. Beim Beschuldigten konnte Suchtgift (Cannabis) aufgefunden und sichergestellt werden. Ein Beamter wurde im Zuge der Festnahme am Unterarm verletzt.
PA der LPD Wien vom 14.08.2019

Bern/Ittigen: Zeugenaufruf – Autolenker nach Fluchtfahrt angehalten
Die Kantonspolizei Bern hat am Mittwoch in Ittigen einen Mann angehalten, der sich zuvor in Bern mit einem Auto in riskanter Fahrweise einer Kontrolle entzogen hatte und schliesslich verunfallt war. Im Rahmen des Einsatzes kam es auch zu gezielten Schussabgaben auf das Fluchtfahrzeug. Verletzt wurde niemand. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Am Mittwoch, 14. August 2019, stellten Mitarbeitende der Kantonspolizei Bern gegen 1245 Uhr an der Zeughausgasse in Bern ein verdächtiges Auto mit gestohlenem Kontrollschild fest. Als die Polizisten beabsichtigten, das Fahrzeug für eine Kontrolle anzuhalten, beschleunigte der Lenker im Bereich des Kornhausplatzes und fuhr in Richtung Viktoriaplatz davon. Die Polizisten nahmen in der Folge mit einem zivilen Dienstfahrzeug umgehend die Nachfahrt auf. Ebenfalls wurden weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung beigezogen.
Der Autolenker flüchtete zunächst via Moserstrassem, Breitenrainstrasse und Militärstrasse in Richtung Stauffacherstrasse. Gemäss aktuellen Erkenntnissen, war der Lenker unter anderem mit massiv überhöhter Geschwindigkeit unterwegs und führte mehrmals riskante Fahrmanöver aus. Die Einsatzkräfte versuchten in der Folge, das Auto im Bereich Wankdorf-City an der Weiterfahrt zu hindern. Unter anderem wurden mit einer Dienstwaffe gezielte Schüsse auf die Reifen des Fahrzeugs abgegeben. Nichtsdestotrotz gelang es dem Lenker wiederum zu flüchten.
Kurze Zeit später konnte das Fluchtfahrzeug – nicht zuletzt gestützt auf Meldungen aus der Bevölkerung – in Ittigen gesichtet werden. Während das Auto von der Worblentalstrasse in die Gartenstrasse einbog, geriet es links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Fahrradunterstand. Der Lenker flüchtete zu Fuss in Richtung Papiermühlestrasse, wo ihn die Einsatzkräfte schliesslich hinter dem Bahnhof anhalten konnten. Dabei wurden sie auch von Passanten unterstützt. Der 43-Jährige wurde für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht und vorläufig festgenommen. Ein erster Drogenschnelltest fiel positiv aus. Zudem verfügt der Mann über keine gültige Fahrerlaubnis.
Die Kantonspolizei Bern hat unter Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland Ermittlungen zu den Ereignissen und den Hintergründen der Fluchtfahrt aufgenommen und sucht Zeugen. Personen, welche die Fahrt des schwarzen Kleinwagens beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Nummer +41 31 634 41 11 zu melden. Verletzt wurde gemäss aktuellen Kenntnissen niemand.
PM der KAPO Bern vom 14.08.2019

Eisenach, Kälberfeld (Thüringen): Verkehrskontrolle entzogen und mit Funkstreifenwagen kollidiert – Fahrer schwer verletzt
Ein 36-jähriger Opel-Fahrer sollte heute Morgen gegen 07.00 Uhr im Stadtgebiet Eisenach einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Opel-Fahrer flüchtete in Richtung Sättelstädt und kollidierte mit einem nacheilenden Funkstreifenwagen. Er setzte weiterhin die Fahrt fort und versuchte, einen entgegenkommenden Traktor zu überholen. Es kam zum seitlichen Zusammenstoß. Der 36-Jährige geriet ins Schleudern und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Er blieb im Straßengraben im stehen. Der Opel-Fahrer wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Er ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Im Fahrzeug wurden geringe Mengen von Betäubungsmitteln aufgefunden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Für die Zeit der Unfallaufnahme war die Straße zwischen Sättelstädt und Kälberfeld voll gesperrt. Sachschaden: ca. 10.000 Euro.
PM der LPI Gotha vom 14.08.2019

Erlangen (Bayern): Polizeieinsatz in Erlangen-Büchenbach

Am Montagabend (12.08.2019) kam es zu einem größeren Polizeieinsatz im Erlanger Stadtteil Büchenbach. Ein 49-jähriger Mann wurde durch Spezialkräfte festgenommen.
Gegen 20:15 Uhr geriet ein 49-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses Am Europakanal mit einem Nachbarn in Streit.
Hierbei soll es auch zu einem Körperverletzungsdelikt gekommen sein.
Der Nachbar verständigte daraufhin die Polizei. Der 49-Jährige verbarrikadierte sich bis zum Eintreffen der alarmierten Streifen der Polizeiinspektion Erlangen in seiner Wohnung und bewarf dann die Beamten mit verschiedenen Gegenständen.
Im weiteren Verlauf drohte der Mann sich von seiner Wohnung in die Tiefe zu stürzen. Da davon ausgegangen wurde, dass sich der 49-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurden weitere Rettungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und Spezialeinsatzkräfte der mittelfränkischen Polizei alarmiert.
Nachdem der 49-Jährige auf Gesprächsangebote durch speziell geschulte Beamte nicht reagierte, wurde er gegen Mitternacht durch das Spezialeinsatzkommando festgenommen. Hierbei wurde der Mann leicht verletzt.
Polizeibeamte oder weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Der 49-Jährige wurde nach ärztlicher Versorgung in die Obhut einer Fachärztlichen Klinik übergeben. Der Hintergrund der vorangegangenen Streitigkeit, sowie mögliches strafrechtliches Verhalten ist nun Gegenstand der weiteren polizeilichen Ermittlungen.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2019

 

Dinslaken (Nordrhein-Westfalen): 38-jähriger Autofahrer bedrohte und beleidigte Polizisten

Am Mittwochabend gegen 20.40 Uhr überprüften Polizeibeamte auf der Hünxer Straße einen 38-jährigen Dinslakener Autofahrer.
Da die Beamten Alkoholgeruch feststellten, führten sie mit dem Autofahrer einen Alkoholtest durch, der positiv verlief.
Der Mann reagierte daraufhin uneinsichtig und immer aggressiver.
Schließlich begann er, die Beamten aufs Übelste zu beleidigen und zu bedrohen.
Als er plötzlich versuchte, einer Polizistin einen Kopfstoß zu versetzen, dem diese gerade noch ausweichen konnte, musste der Dinslakener gefesselt zur Wache gebracht werden. Ein 25-jähriger Beamter verletzte sich dabei leicht.
Ein Arzt entnahm dem 38-Jährigen daraufhin eine Blutprobe. Seinen Führerschein stellten die Polizisten sicher. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 13.08.2019

 

Schwandorf (Bayern): Randalierer leistet Widerstand und spuckt Beamten ins Gesicht

Am Montag gegen 12.00 Uhr wurde eine Streife der PI Schwandorf zum Bahnhof der Großen Kreisstadt gerufen, da dort ein Betrunkener in einem ankommenden Zug randalieren soll. Vom Zugpersonal wurden die Beamten auf einen osteuropäischen Asylbewerber aufmerksam gemacht, der offenbar wegen eines Streits mit seiner Frau ausrastete und gegen die Inneneinrichtung des Waggons schlug. Dem vielfach polizeibekannten Drogenkonsumenten wurde zunächst ein Platzverweis erteilt, dem er aber nicht Folge leistete. Daher sollte er in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete er aber erheblichen Widerstand. Nichts desto trotz gelang es den Beamten, den Mann unter Kontrolle zu bringen. Vorher spuckte er aber noch einen der Polizeibeamten mitten ins Gesicht. Auf Anordnung des Ermittlungsrichters mußte der Randalierer eine Blutprobe abgeben. Nachdem er auch noch angekündigt hatte, sich das Leben zu nehmen, wurde er letztlich in eine Regensburger Fachklinik eingewiesen. Wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Schwandorf vom 13.08.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Stark verwirrter Mann löst Polizeieinsatz aus

Am späten Montagabend mussten Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen einen 67-Jährigen gewaltsam unter Kontrolle bringen, nachdem dieser einen Sonnenschirm einer Gaststätte in Brand gesteckt, Suizidwünsche geäußert und Polizisten angegriffen hatte. Der Mann wird nun in einem Bezirksklinikum behandelt.
Gegen 23:00 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Bad Kissingen zu einer Gaststätte in der Balthasar-Neumann-Promenade gerufen, da dort ein offenbar geistig verwirrter Mann einen Sonnenschirm in Brand gesteckt hatte und nun laut herumbrüllen würde. Vor Ort versuchten die Polizisten den 67-Jährigen, der sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befunden hatte und Zitate aus der Bibel von sich gab, zu beruhigen. Der Mann aus dem Landkreis Würzburg forderte die Beamten auf, seinem Leben ein Ende zu setzen. Anschließend ging der Mann die Polizisten tätlich an, die sich nun zur Wehr setzen mussten und den Angreifer zusammen mit einer weiteren Polizeistreife zu Boden brachten. Die Polizeibeamten griffen zu, noch bevor der Aggressor zu seinem bereits geöffnet geführtem, verbotenen Einhandmesser greifen konnte.
Der 67-Jährige zog sich bei dem Zugriff leichtere Schürfwunden zu und wurde nach kurzfristiger Behandlung in einem örtlichen Klinikum in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen, um weitere Selbst- und Fremdgefährdungen auszuschließen.

PM des PP Unterfranken vom 13.08.2019

 

Erding (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagmorgen um 06:30 Uhr ging bei der PI Erding die Meldung ein, wonach ein bereits mehrfach polizeilich bekannter 19jähriger Erdinger zu Hause erneut randalieren würde. Beim Eintreffen der Streifen griff der 19jährige die Beamten an, konnte aber durch diese auf sein Bett zurückgestoßen werden. Nachdem er binnen weniger Sekunden erneut aufsprang und die Polizeibeamten angriff, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Grund für die Gewalttätigkeiten dürften neben psychischen Problemen auch die Einnahme von Drogen sein. Er wurde daraufhin mit dem Rettungsdienst ins Klinikum Erding eingeliefert. Nach abgeschlossener medizinischer Behandlung wurde er im Anschluss ins IAK Taufkirchen verbracht. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte. Um eine schnelle Gerichtsverhandlung zu ermöglichen, wird die Anzeige im sog. priorisierten Verfahren in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut bearbeitet. Erst kürzlich wurde ein Straftäter am AG Erding bereits 4 Monate nach seinem tätlichen Angriff zu einer hohen Geldstrafe verurteilt.

PM der PI Erding vom 13.08.2019

 

Alzenau (Bayern): Polizeistreife beleidigt

Ein 17-jähriger Schüler beleidigte am frühen Dienstag zwei Polizeibeamte, die auf dem Alzenauer Stadtfest eingesetzt waren.
Gegen 00.50 Uhr kontrollierte die Streife den 17-Jährigen im Bereich der Burgstraße, weil er sich auffällig und provokant verhalten hatte. Da er noch nicht volljährig und deutlich alkoholisiert war, wurde ihm ein Platzverweis erteilt und er wurde nach Hause geschickt. Kurze Zeit später kam er jedoch zurück und beleidigte die beiden Beamten mit einem unflätigen Ausdruck. Da er absolut uneinsichtig war, wurde der junge Mann kurzzeitig in Gewahrsam genommen und an seine Mutter übergeben. Auf den Schüler kommt nun eine Anzeige zu.

PM der PI Alzenau vom 13.08.2019

 

Bielefeld (Nordrhein-Westfalen): Unfall – Aggressiver Mann will nicht gefahren sein

Nach den bisherigen Erkenntnissen ist ein Autofahrer am Dienstag, 13.08.2019, in Schildesche gegen einen Ampelmast gefahren. Nachdem er zunächst aus dem beschädigten Auto verschwand, tauchte er wenig später wieder auf und gab an, zum Unfallzeitpunkt Beifahrer gewesen zu sein. In dem Pkw fanden Polizisten ein Tütchen mit Marihuana.
Gegen 02:40 Uhr meldeten Zeugen der Einsatzleitstelle der Polizei einen Unfall an der Kreuzung Schillerstraße und Engersche Straße. Ein VW Golf war gegen einen Ampelmast gefahren, hatte den Pfahl abgeknickt und stand verlassen am Unfallort. Der Zeuge beschrieb den Autofahrer, der zu Fuß in Richtung der Herforder Straße davongegangen war.
Während der Unfallaufnahme erschien ein alkoholisierter 25-jähriger Bielefelder mit einer gleichaltrigen Bielefelderin. Nach deren Angaben sei der 25-Jährige der Beifahrer gewesen und die Frau habe den verunglückten VW Golf gesteuert. Demnach ging die Fahrt über die Engersche Straße in Richtung Innenstadt. Der Unfall habe sich ereignet beim Linksabbiegen in die Schillerstraße. Bei dem Anstoß drückte der Pkw den Ampelmast zu Boden. Eine Wunde an der Hand will sich der Mann erst nach dem Unfall zugezogen haben.
Der Pkw war erheblich im Frontbereich beschädigt und wurde abgeschleppt. Den Sachschaden schätzten die Beamten auf 20.000 Euro.
Der 25-Jährige war während der Unfallaufnahme sehr gereizt und aggressiv. Er beleidigte die Beamten mehrfach und versuchte, einen Beamten im Kopfbereich zu attackieren und in die Finger zu beißen.
Nach den vorliegenden Erkenntnissen bestand für die Polizisten der Verdacht, dass der 25-Jährige den VW Golf unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gefahren hat. Zudem besaß er keine gültige Fahrerlaubnis. Der verdächtigte Fahrer musste den Beamten zu einer Blutentnahme in ein Bielefelder Krankenhaus folgen.
Die Polizisten erkannten folgende Verstöße: Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Fahren unter Einfluss von Drogen und Alkohol, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der POL Bielefeld vom 13.08.2019

 

Finnentrop (Nordrhein-Westfalen): 23-Jähriger bespuckt Polizisten

Am Montag (12. August) gegen 18 Uhr hat eine Anruferin der Polizei einen bereits mehrfach in Erscheinung getretenen „Schwarzfahrer“ gemeldet, da dieser den Zug in Finnentrop nicht verlassen wollte und randalierte. Beim Eintreffen der Beamten zeigte der 23-Jährige sich weiterhin aggressiv und reagierte nicht auf deren Anweisungen. Nachdem er schließlich doch die Bahn verlassen hatte, zeigte er sich weiterhin unkooperativ und versuchte sogar, einer Beamtin ins Gesicht zu schlagen. Daraufhin wurde er durch die Beamten zu Boden gebracht und fixiert. Dabei wehrte und sperrte er sich und spuckte den Polizisten mehrfach ins Gesicht. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen sie ihn in Gewahrsam. Sie schrieben eine entsprechende Anzeige, unter anderem wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 13.08.2019

 

Warngau (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Bei einem Einsatz am Freitag, 9.8.2019, in Warngau sind zwei Polizeibeamte leicht verletzt worden, als ein Jugendlicher Widerstand leistete und die beiden Polizisten angriff.
Der Jugendliche sollte mit Beschluss in eine Münchner Klinik begleitet werden, flüchtete dann aber an der Haustür und konnte schließlich von den Beamten festgenommen werden.
Dabei zogen sich die Polizisten Schürfwunden an Händen und Knien zu. Die Dienstkleidung wurde ebenfalls beschädigt.

PM der PI Holzkirchen vom 13.08.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Fahrraddieb versucht Polizisten umzufahren – Festnahme

Einen guten Blick für Fahrraddiebe haben am Montagabend (12. August) Beamte der Polizeiwache Porz bewiesen. Gegen 23 Uhr zog ein Mann (52) auf einem türkis-grünen Damenrad auf dem Gehweg zwischen dem Deutzer Weg und der Steinstraße die Aufmerksamkeit eines Streifenteams auf sich. Beim Versuch den Mann anzuhalten, versuchte der 52-Jährige einen der Beamten anzufahren.
Unter Widerstand legten die Polizisten den mutmaßlichen Dieb in Handschellen und stellten neben dem Damenrad auch einen Bolzenschneider sicher.
Die Polizei sucht den rechtmäßigen Eigentümer des türkis-grünen Damenrades der Marke „Primavera“. Dieser wird gebeten, sich bei der EG Fahrrad unter der Rufnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

PM der POL Köln vom 13.08.2019

 

Schönefeld (Brandenburg): Gut zu tun

Gut zu tun hatten am Montag Polizeibeamte in der Mittelstraße, nachdem sie gegen 23:00 Uhr einen PKW SKODA und dessen Fahrer kontrollierten. Das Auto war entstempelt und besaß somit keine Haftpflichtversicherung, die auf den Kennzeichen angebrachten Plaketten waren eine Fälschung. Der 31-Jährige Fahrer konnte unterdessen keinen Führerschein vorweisen und war zur Festnahme ausgeschrieben. Im SKODA fanden die Beamten Betäubungsmittel und stellten die Drogen sicher. Weiterhin mussten sie eine Anzeige wegen Beleidigung aufnehmen, da der Tatverdächtige sowohl die Polizisten als auch die zur Blutentnahme angeforderte Ärztin als „Nazis“ beleidigte. Der Berliner wurde festgenommen und gegen ihn Ermittlungen eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Süd vom 13.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Widerstand nach Familienstreit

– Nach einem Familienstreit im Nürnberger Stadtteil Großreuth hinter der Veste kam es zum Widerstand eines Mannes. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.
Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Ost wurde gestern Abend (12.08.2019) kurz vor 23:00 Uhr zu einem Familienstreit in die Großreuther Straße gerufen, bei dem ein 26-jähriger Mann seine 83-jährige Großmutter geschlagen haben soll. Als die Beamten eintrafen, war der Enkel bereits aus der Wohnung geflüchtet. Er konnte jedoch nach kurzer Fahndung im Nahbereich des Tatorts angetroffen werden. Die Seniorin wurde leicht verletzt.
Der 26-Jährige zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten sehr unkooperativ. Als die Beamten feststellten, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl vorlag, leistete er Widerstand und wollte sich gewaltsam seiner Festnahme widersetzen.
Gegen den Beschuldigten ermittelt nun die Polizeiinspektion Nürnberg-Ost wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung und Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth stellte Haftantrag gegen den Mann. Er wird im Laufe des heutigen Tages (13.08.2019) einem Ermittlungsrichter vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 13.08.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Widerstand und Bedrohung am Chemnitzer Hauptbahnhof

Heute Morgen (13.08.2019) gegen 08:40 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei am Chemnitzer Hauptbahnhof auf eine männliche Person aufmerksam. Diese wurde rauchend in der Bahnhofshalle angetroffen. Die Kollegen forderten die Person auf, dies zu unterlassen bzw. den dafür vorgesehenen Bereich zu nutzen.
Dieser wiederholten Aufforderung kam er nicht nach.
Da die Person auch keine Reiseabsichten hatte, erteilten die Beamten ihm einen Platzverweis und forderten ihn auf den Bahnhof zu verlassen. Auch dieser Aufforderung kam er nicht nach.
Die Beamten entschlossen sich, die Person ins Revier am Chemnitzer Hauptbahnhof zu verbringen. Bei dieser Maßnahme wehrte sich der 38-jährige Deutsche heftig und bedrohte die eingesetzten Beamten mit den Worten „Du bist tot und deine Familie ist auch tot“. Da die Person augenscheinlich stark alkoholisiert war, sollte ein Atemalkoholtest durchgeführt werden. Diesen verweigert der 38-Jährige. Durch die Staatsanwaltschaft Chemnitz wurde daraufhin eine Blutentnahme angeordnet. Diese ergab einen Wert von 2,83 Promille. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die Person auf freien Fuß gesetzt.
Es wurde Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung erstattet. Verletzt wurde niemand.

PM der BPOLI Chemnitz vom 13.08.2019

 

Rosenheim (Bayern): Gewalt gegen Polizeibeamte

In der Nacht vom Freitag den 09.08.2019 auf Samstag den 10.08.2019 wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei zu einem Lokal in der Frühlingsstraße gerufen, da eine Frau von ihrem Ex-Freund geschlagen wurde.
Mit der Feststellung ihrer Personalien zeigte sich die 23-jährige Kufsteinerin jedoch nicht einverstanden und wurde aufgrund ihrer Alkoholisierung zunehmend aggressiver. Während der Identitätsfeststellung attackierte sie einen Polizeibeamten worauf sie in Gewahrsam genommen wurde.
Beim Verbringen zur Dienststelle und in die Gewahrsamszelle wehrte sich die Frau vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, trat um sich und beleidigte diese mit vulgären Ausdrücken.
Die Kufsteinerin erwartet nun mehrere Strafanzeigen wegen Tätlicher Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung.
Da bei einer Durchsuchung ihrer Handtasche ein Einhandmesser sowie verschreibungspflichtige Tabletten aufgefunden werden konnten, wurde weiter ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz und Arzneimittelgesetz eingeleitet.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.

PM der PI Rosenheim vom 13.08.2019

 

Rosenheim (Bayern): Renitente Zechprellerin

Am 11.08.2019 gegen 19:00 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim zu einem Zechbetrug in einem Lokal am Max-Josefs-Platz gerufen. Da die 52-jährige Österreicherin keine Ausweisdokumente mit sich führte, wurde sie zur Dienststelle verbracht. Hier zeigte sie sich ziemlich ungehalten und als sie die Polizeiinspektion sogar vor Abschluss der Ermittlungen verlassen wollte, musste sie schließlich gefesselt werden. Hierbei schlug sie einer 23-jährigen Polizeibeamtin zwei Mal mit der Hand auf den Arm. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrug und Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 13.08.2019

 

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montag, den 12.08.2019 meldete gegen 18.00 Uhr ein 35-jähriger Halberstädter eine Köperverletzung zu seinem Nachteil. Seine 28-jährige Lebensabschnittsgefährtin habe ihn in ihrer Wohnung in der Dorothea-Erxleben-Straße in Quedlinburg angegriffen. Polizei und Rettungsdienst trafen zeitgleich ein und konnten den Anrufer auf dem Gehweg sitzend antreffen. In einer ersten Befragung war der Tathergang, auf Grund der deutlichen Alkoholisierung des Halberstädters, nicht nachvollziehbar. Rettungssanitäter vor Ort baten eine ärztliche Versorgung an, welche er ablehnte, da er seinen Hund nicht mit in den Rettungswagen nehmen durfte. Auf Nachfrage lehnte er nun auch die Anzeigenerstattung gegen seine Lebensgefährtin ab. Um eine erneute Auseinandersetzung beider Parteien zu verhindern, wurde dem 35-Jährigen ein Platzverweis ausgesprochen. Diesem kam er nicht nach. In der weiteren Folge griff er die Polizeibeamten an, musste daraufhin gefesselt und in den Streifenwagen verbracht werden. Hierbei verletzte er zwei Beamte. Dem nun Beschuldigten wurde im Anschluss, zur Feststellung des Alkoholgehaltes im Blut, in einem Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Das Polizeirevier Harz ermittelt gegen den Mann wegen dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte.

PM des PRev Harz vom 13.08.2019

 

Korbach, Bad Arolsen (Hessen): Zugbegleiter ruft Polizei zu Hilfe: 32-Jähriger greift Streife an und verletzt Beamten

Ein 32-Jähriger aus Vöhl hat am gestrigen Abend eine Streife der Polizeistation Bad Arolsen angegriffen, beleidigt und einen der Beamten verletzt. Der Polizeikommissars Anwärter hatte mehrere Kratzer und Prellungen an den Armen davongetragen, setzte seinen Dienst aber fort. Der 32-Jährige muss sich nun wegen tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Anlass des Polizeieinsatzes war, dass der 32-Jährige auf der Fahrt von Kassel nach Korbach durch einen Zugbegleiter kontrolliert wurde und er seinen Fahrschein nicht vorzeigte. Einer anschließenden Personalienkontrolle verweigerte er sich gegenüber dem Zugbegleiter ebenfalls. Dieser rief daraufhin die Bad Arolser Polizei zu Hilfe.
Als die Beamten am Bahnhof in der Marsberger Straße eintrafen, saß der Fahrgast noch im Zug und zeigte sich der Polizei weiterhin unkooperativ. Er verweigerte auch den Beamten gegenüber, seine Personalien zu nennen. Als die Beamten den Mann schließlich festnahmen, stellte er auf stur und fing an zu treten und zu schlagen. Den eingesetzten Beamten blieb daraufhin keine andere Wahl den renitenten Mann am Boden zu fixieren und anschließend zur Polizeistation zu verbringen. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die Beamten mit Schimpfwörtern.
Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Kleidung und seines mitgeführten Rucksacks fanden die Beamten einen gültigen Fahrschein für die Fahrstrecke aus Norddeutschland bis nach Vöhl. Allerdings hatte der 32-Jährige einen „Spar-Preis“ gewählt und hätte zu einer anderen Zeit fahren müssen. Somit war laut Aussage des Zugbegleiters der Fahrschein ungültig. Eine plausible Erklärung für sein Verhalten konnte der alkoholisierte 32-Jährige nicht abgeben.

PM des PP Nordhessen/der POL Korbach vom 13.08.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Schussabgabe bei Verkehrskontrolle

Mainz-Kostheim, Münchhofstraße, Dienstag, 13.08.2019, 11:45 Uhr
In der Münchhofstraße in Mainz-Kostheim kam es heute gegen 11:45 Uhr zu einer Schussabgabe durch einen Polizisten. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer Geschwindigkeitsüberwachungsmaßnahme, als der Fahrer eines Audi von Einsatzkräften kontrolliert werden sollte. Der 46-jährige Fahrzeugführer verweigerte die Herausgabe seiner Personalien und verschloss sowohl die Scheiben des Pkw als auch die Türen.
Anschließend gab der Mann Gas und fuhr auf einen der kontrollierenden Polizisten zu. Daraufhin machte der Polizist von seiner Schusswaffe Gebrauch. Der Fahrzeugführer entfernte sich dennoch vom Kontrollort, konnte aber im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung festgenommen werden. Es handelt sich um einen polizeibekannten 46-jährigen Mann aus Ginsheim-Gustavsburg. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Gegen den 46-jährigen-Fahrer wurden kriminalpolizeiliche Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 13.08.2019

 

Südliches Oberbayern (Bayern): Mehrere Angriffe gegen Polizeibeamte am vergangenen Wochenende

Am vergangenen Wochenende kam es in den Landkreisen Mühldorf, Miesbach und Rosenheim zu mehreren Angriffen auf Polizeibeamte – neun Polizistinnen und Polizisten wurden dabei verletzt. Die einzelnen Dienststellen-Pressemeldungen sind nachfolgend zusammengefasst.
… Meldungen zu Burghausen waren bereits am 12.8. gemeldet
Rosenheim
In der Nacht von Freitag, 09.08.2019, auf Samstag, 10.08.2019, wurde eine Streife der Rosenheimer Polizei zu einem Lokal in der Frühlingsstraße gerufen, da eine Frau von ihrem Ex-Freund geschlagen worden sei.
Mit der Feststellung ihrer Personalien zeigte sich die 23-jährige Kufsteinerin jedoch nicht einverstanden und wurde aufgrund ihrer Alkoholisierung zunehmend aggressiver. Während der Identitätsfeststellung griff sie einen Polizeibeamten an, worauf sie in Gewahrsam genommen wurde. Beim Verbringen zur Dienststelle und in die Gewahrsamszelle wehrte sich die Frau vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen, trat um sich und beleidigte diese mit vulgären Ausdrücken.
Die Kufsteinerin erwarten nun mehrere Strafanzeigen wegen Tätlichem Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung. Da bei der Durchsuchung ihrer Handtasche ein Einhandmesser sowie verschreibungspflichtige Tabletten aufgefunden werden konnten, wurde weiter ein Ermittlungsverfahren nach dem Waffengesetz und Arzneimittelgesetz eingeleitet.
Bei dem Einsatz wurden insgesamt drei Polizeibeamte leicht verletzt.
Am Sonntagabend, 11.08.2019, gegen 19:00 Uhr ereignete sich in Rosenheim ein weiterer Fall von Gewalt gegen Polizeibeamte. Einsatzgrund für die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Rosenheim war zunächst ein Zechbetrug in einem Lokal. Da die tatverdächtige Österreicherin keine Ausweisdokumente mit sich führte, wurde sie zur Dienststelle verbracht. Hier zeigte sich die 52-Jährige sehr ungehalten und als sie die Polizeiinspektion vor Abschluss der Ermittlungen verlassen wollte, musste sie schließlich gefesselt werden. Hierbei schlug sie einer 23-jährigen Polizeibeamtin zwei Mal mit der Hand auf den Arm. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Zechbetrug und Tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Holzkirchen (Landkreis MIESBACH):
Bei einem Einsatz am Freitagnachmittag, 09.08.2019, gegen 14:45 Uhr in Warngau sind zwei Polizeibeamte leicht verletzt worden, als ein Jugendlicher Widerstand leistete und die beiden Polizisten angriff. Der Jugendliche sollte mit Beschluss in eine Münchner Klinik begleitet werden, flüchtete dann aber an der Haustür und konnte schließlich von den Beamten festgenommen werden.
Dabei zogen sich die Polizisten Schürfwunden an Händen und Knien zu. Die Dienstkleidung wurde ebenfalls beschädigt.

PM (auszugsweise) des PP Oberbayern Süd vom 13.08.2019

 

Baden-Baden, Lichtental (Baden-Württemberg): Angetrunken und renitent

Einer Streife des Reviers Baden-Baden fiel am Montagabend kurz nach 21 Uhr ein E-Bike auf, welches ohne Licht in der Beuerner Straße unterwegs war. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Polizisten fest, dass der 46-Jahre alte Fahrer mutmaßlich dem Alkohol zugesprochen hatte.
Der offensichtlich angetrunkene Radfahrer war dann aber mit den angeordneten polizeilichen Maßnahmen überhaupt nicht einverstanden.
Er verweigerte sowohl die Angaben seiner Personalien als auch die Mitfahrt zum Polizeirevier zum Zwecke der Blutentnahme. Nur mit Unterstützung einer zweiten Streife gelang es den sich wehrenden Mann zur Wache zu bringen. Dabei wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Während der Fahrt, wie auch auf der Wache, beleidigte er die Polizeibeamten darüber hinaus aufs Übelste. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,5 Promille. Nach der Entnahme einer Blutprobe wurde der 46-Jährige an Angehörige überstellt. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 13.08.2019

 

Herschfeld (Bayern): Angriff gegen Vollstreckungsbeamte

Bei der Polizei ging am Montagmorgen die Mitteilung ein, dass ein aggressiver Patient im Campus einen Arzt und einen Pfleger angeht. Er schlug dem Arzt in das Gesicht bzw. trat dem Pfleger mehrfach ins Gesäß. Anschließend wollte der Mann das Krankenhaus verlassen. Bei Eintreffen der Streife machte der 70-Jährige einen verwirrten Eindruck, war aber zunächst ruhig. Während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei griff der Mann einen der Beamten plötzlich und unvermittelt tätlich an und verletzte ihn leicht. Er konnte von zwei Polizisten zu Boden gebracht und gefesselt werden. Im weiteren Verlauf schimpfte der Beschuldigte vehement gegen die anwesenden Polizeibeamten sowie das Krankenhauspersonal. Aufgrund der akuten Fremdgefährdung wurde der Mann in das Bezirkskrankenhaus Werneck eingewiesen. Während des Transportes vielen dann Beleidigungen und Drohungen gegen einen Polizisten, der den Transport ins Bezirkskrankenhaus begleitete.

PM der PI Bad Neustadt vom 13.08.2019

 

Torgau (Sachsen): Polizisten angegriffen

In Torgau sahen Polizeibeamte bei der Streife einen ihnen wohlbekannten Mann auf einem Fahrrad. Der 25-Jährige war in der Vergangenheit mehrfach wegen Fahrraddiebstahls auffällig gewesen. Erst in der vergangenen Woche hatte ihn eine Streife auf einem gestohlenen Rad erwischt. Als er die Polizisten sah, wendete er das Rad und versuchte, durch eine Gasse zu entkommen. Vergeblich, die Beamten stellten ihn in einem Versteck, dass er sich auf die Schnelle gesucht hatte. Bei der Kontrolle hatte er zwei Messer griffbereit bei sich, ca. sieben Gramm Crystal, 11 Ecstasy-Tabletten und eine Feinwaage. Als ihm daraufhin Tatvorwürfe wegen Fahrraddiebstahls, Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz eröffnet wurden, geriet er in Wut, beleidigte die Beamten und schlug und trat dem Fuß nach einem von ihnen. Nach kurzem Handgemenge wurde er zu Boden gebracht, worauf er sich wieder beruhigte. Nun kam noch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte hinzu.

PM der PD Leipzig vom 13.08.2019

 

Bad Muskau (Sachsen): Widerstand und Körperverletzung gegen Polizeibeamte

Bad Muskau, Görlitzer Straße / 12.08.2019, 23:25 Uhr
Beamte des Polizeireviers Weißwasser haben am späten Montagabend auf der Suche nach den Tätern einer Sachbeschädigung eine Gruppe von Personen überprüft. Als die Polizisten gerade begannen die Personalien zu erfragen, sahen sie sich unvermittelt mit akuten körperlichen Angriffen konfrontiert.
Eine 27 Jahre alte Slowakin schlug, schubste und kratzte direkt, nachdem die Ordnungshüter sie ansprachen. Ein 28-jähriger Landsmann griff kurz danach ebenfalls die Beamten an und versuchte, mit Fäusten auf sie einzuschlagen. Nur durch den Einsatz von Pfefferspray konnten die Einsatzkräfte die Angriffe abwehren. Mit Hilfe von einfacher körperlicher Gewalt legten sie den Personen im Anschluss Handfesseln an. Ein 19-jähriger Deutscher versuchte währenddessen die Maßnahmen zu verhindern, indem er die Polizisten wegzog. Er erhielt einen Platzverweis, welchem er auch Folge leistete.
Eine Beamtin zog sich bei den Angriffen leichte Verletzungen zu. Die Tatverdächtigen erhalten Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung.

PM der PD Görlitz vom 13.08.2019

 

Günzburg (Bayern): Raub und u.a. Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte auf Volksfest

Zu einem Raubdelikt und zu mehreren Straftaten zum Nachteil von Polizeibeamten kam es gestern Abend auf dem Günzburger Volksfestgelände.
Gestern Abend gegen 20.30 Uhr ging vom Personal des beim Volksfest eingesetzten Sicherheitsdienstes die Mitteilung ein, dass dort eine männliche Person vom Sicherheitsdienst festgehalten wird, die im Verdacht steht, einen Diebstahl begangen zu haben. Vor Ort stellte sich dann bei der Aufnahme des Sachverhaltes heraus, dass sich eine 13-Jährige zusammen mit ihrer Schwester und der Oma auf dem Volksfest aufhielten. Als die Oma ihrer Enkelin Bargeld in Form eines 20-Euro Scheines übergab und diese das Geld in ihre Jackentasche stecken wollte, riss ein 19-Jähriger, welcher die Übergabe offensichtlich beobachtet hatte, der 13-Jährigen den Geldschein gewaltsam aus der Hand. Der 19-Jährige rannte anschließend zu einem offensichtlichen Bekannten, einem 17-jährigen Jugendlichen. Von diesem wurde er für die Tat beglückwünscht. Die beiden Männer liefen anschließend davon. Der 19-Jährige konnte jedoch von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes im Bereich des Haupteingangs des Volksfestes gestellt werden. Nachdem der 19-Jährige vom Sicherheitsdienst gestellt werden konnte, kam es nach dem derzeitigen Ermittlungsstand zu mehreren Körperverletzungsdelikten zum Nachteil des Sicherheitsdienstes. Hierbei waren der 19-Jährige, der zuvor erwähnte 17-Jährige und ein 21-Jähriger beteiligt. Nachdem sich die drei Jugendlichen bzw. Heranwachsenden gegenüber den ersten Polizeibeamten, die am Tatort eingetroffen waren, äußerst aggressiv zeigten und es durch den 19-Jährigen, welchem die vorläufige Festnahme erklärt worden war, zu Widerstandshandlungen kam und der 17-Jährige und der 21-Jährige versuchten den 19-Jährigen zu befreien, mussten weitere Streifenbesatzungen zur Unterstützung angefordert werden. Während dieses Einsatzes ging zudem noch ein 18-Jähriger an den Polizeibeamten vorbei und vollzog dabei den sogenannten „Hitlergruß“ und beleidigte die Beamten massiv. Zudem stellte sich heraus, dass gegen den 21-Jährigen ein offener Vollstreckungshaftbefehl bestand, weshalb auch ihm die Festnahme erklärt wurde. Insgesamt mussten zur Aufnahme des Sachverhaltes, zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen und zur Verhinderung weiterer Straftaten durch die vier Personen mehr als zehn Streifenbesatzungen eingesetzt werden. Durch den 17-Jährigen, den 19-Jährigen und den 21-Jährigen kam es im Verlaufe des Einsatzes zu mehreren weiteren Widerstandhandlungen und zu wiederholten Versuchen sich gegenseitig zu befreien. Die Polizeibeamten wurden aus dieser Gruppe heraus fortlaufend massiv beleidigt und bespuckt. Nur unter Anwendung von körperlicher Gewalt war es schließlich möglich, die Tatverdächtigen festzunehmen bzw. in Gewahrsam zu nehmen. Während der Verbringung der Beteiligten zur Dienststelle und auch in den Räumlichkeiten der Polizeiinspektion Günzburg kam es zu weiteren Widerstandshandlungen und Beleidigungen zum Nachteil der eingesetzten Beamten. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand wurde mindestens ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verletzt. Der 19-jährige Tatverdächtige wurde ebenfalls leicht verletzt. Alle Tatverdächtigen standen zum Teil erheblich unter Alkoholeinfluss. Bei allen Beschuldigten, mit Ausnahme des 18-Jährigen, wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Memmingen eine Blutentnahme durchgeführt. Als der 17-jährige Jugendliche aus dem Gewahrsam entlassen werden und einer Verwandten übergeben werden sollte, zeigte er erneut ein derart aggressives Verhalten, dass die Verwandte es ablehnte, den Jugendlichen in Obhut zu nehmen. Der Jugendliche musste daher erneut in Gewahrsam genommen werden. Bei der Durchsetzung der Gewahrsamnahme leistete dieser wiederum Widerstand. Es wurden Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Raubes, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Körperverletzung und der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen eingeleitet. Seitens der Polizei wurde bei der Stadt Günzburg bzw. dem Veranstalter des Volksfestes angeregt, dass für die restliche Dauer des Volksfestes gegen die Tatverdächtigen ein Hausverbot erlassen wird.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

 

Oberstaufen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Montagnacht ging Mitteilung über einen volltrunkenen Mann ein, der mitten auf der Straße liegen würde. Während der Behandlung durch den Rettungsdienst wurde der 29-Jährige aggressiv und schlug einem der eingesetzten Rettungssanitäter ins Gesicht. Außerdem versuchte er, die hinzugerufenen Streifenbeamten zu schlagen und zu treten. Zudem beleidigte er diese mit diversen Schimpfwörtern. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

 

Kempten (Bayern): Nach Familienstreit in Gewahrsamszelle

Ein stark alkoholisierter 45-Jähriger aus Kempten geriet mit seiner 19-jährigen Tochter derart in Streit, dass die Polizei gerufen wurde, um zu schlichten. Hiervon unbeeindruckt zeigte er sich weiterhin uneinsichtig und aggressiv. Als er auch gegenüber der eingesetzten Streife der Polizeiinspektion Kempten Schläge androhte, musste er gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Bei der Verbringung in die Zelle versuchte er schließlich einen Beamten zu verletzten. Er wird sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Beleidigung verantworten müssen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Gegen Mittag erhielt die Polizei Kaufbeuren eine Mitteilung über eine männliche Person, welche einen Energieversorgungsbetrieb nicht verlassen wollte. Als die Polizei verständigt wurde, flüchtete der Mann. Dieser konnte kurz darauf durch Beamte der Polizei Kaufbeuren angetroffen werden. Bei der Feststellung der Personalien leistete der 37-Jährige massiven Widerstand und versuchte einem der Beamten mit den Füßen ins Gesicht zu treten. Durch die Widerstandshandlung wurden die eingesetzten Polizeibeamten leicht verletzt. Da der Ostallgäuer offensichtlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde eine Blutentnahme bei dem Mann durchgeführt. Auch er wurde leicht verletzt. Anschließend wurde er in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.08.2019

Lübtheen (Mecklenburg-Vorpommern): PKW rammt Streifenwagen während Verkehrskontrolle

In den Abendstunden des 11.08.2019 beabsichtigten Polizeibeamte des Polizeireviers Hagenow einen PKW einer Verkehrskontrolle in der Ortslage Lübtheen zu unterziehen. Zu diesem Zwecke wurden ihm entsprechende Anhaltesignale gegeben. Zunächst hielt der Fahrer sein Fahrzeug an, beabsichtigte dann aber plötzlich sich der Kontrolle zu entziehen und fuhr davon. Die Beamten verfolgten das Fahrzeug mit eingeschaltetem Sondersignal und Martinshorn. Als der PKW-Fahrer plötzlich von der Straße Kirchplatz auf die Salzstraße abbog, rammte er dabei den Funkstreifenwagen, stieß gegen einen parkenden PKW Kia und kam zum Stehen. Der Unfallfahrer versuchte fußläufig zu flüchten konnte aber durch die ihn verfolgenden Beamten festgenommen werden.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand Sachschaden mit einer Gesamtschadenshöhe von 3.000 Euro. Personen wurden nicht verletzt.
Der 33-jährige, aus Neu Kaliß stammende Mann stand zum Zeitpunkt des Vorfalls unter Einwirkung von berauschenden Mitteln und ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Gegen ihn wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

PM des PP Rostock vom 12.08.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand nach Ladendiebstahl mit Waffen

Am Samstag, 10.08.2019, entwendete gegen 14:30 Uhr ein 50-Jähriger nach bisherigen Ermittlungen mehrere Getränkeflaschen in einem Supermarkt in der Hagener Innenstadt. Als er durch den Ladendetektiv angesprochen wurde, ergriff er die Flucht, konnte aber durch den Detektiv verfolgt werden. An der Straße Elbersufer schnitt eine Streifenwagenbesatzung dem Dieb den Weg ab. Der 50-Jährige attackierte einen der Beamten direkt mit Fäusten. Der Polizist konnte den Schlägen ausweichen. Anschließend konnten die Polizisten den Randalierer zu Boden bringen. Hier versuchte er weiter, die Ordnungshüter mit Kniestößen zu verletzen. Der Dieb wurde in das Hagener Polizeigewahrsam gebracht. Bei einer Durchsuchung fanden die Beamten ein Klappmesser auf. Der Dieb muss jetzt mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM der POL Hagen vom 12.08.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkene Rentnerin randalierte

Am Freitag, gg. 19.30 Uhr, wurde die Polizei zu einer randalierenden Rentnerin im Stadtgebiet gerufen. Die betrunkene 61-Jährige geriet im Hausgang eines Mehrfamilienhauses mit einer 80-Jährigen in Streit und schlug im weiteren Verlauf auf die Dame ein. Eine 67-Jährige wollte der 80-Jährigen zu Hilfe kommen, dabei wurde sie von der Randaliererin ebenfalls ins Gesicht geschlagen und in den Unterarm gebissen. Die beiden verletzten Frauen mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Während der Anzeigenaufnahme durch die Polizei ließ sich die 61-Jährige nicht beruhigen. Sie war weiterhin unkooperativ und musste aufgrund ihrer Aggressivität gefesselt werden. Dabei leistete die Randaliererin erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten. Auch hier versuchte sie einen Polizeibeamten zu beißen, was ihr jedoch nicht gelang. Da sich die Frau nicht beruhigen ließ, musste sie in ein Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 12.08.2019

 

Mellrichstadt (Bayern): Beamte beleidigt

In der Samstagnacht ging bei den Beamten der Polizeiinspektion Mellrichstadt die Mitteilung über eine Ruhestörung im Bereich der Kleingärten in der Bündt ein. Beim Eintreffen der Streife wurden fünf Personen angetroffen, welche im Freien überlaute Musik aus einer Box hörten. Sofort wurde den Beamten von einem 22-Jährigen der Zutritt zum Gartengrundstück verweigert. Auf Nachfrage, ob er Hausrechtsinhaber sei, verneinte er dies und gab an, nicht der Besitzer des Gartens zu sein. Der anschließenden Aufforderung sich auszuweisen, kam er nicht nach und gab an keinerlei Ausweisdokumente dabei zu haben. Ihm wurde angekündigt, dass er zur Identitätsfeststellung durchsucht werde, als er immer noch nicht mitwirkte, wurden seine Arme fixiert. Beim Griff in seine rechte Hosentasche wurde sofort seine Geldbörse gefunden, in der sich, entgegen seiner Behauptung, sein Personalausweis befand. Während des Vorfalls duzte er die Streifenbesatzung mehrfach in abfälliger Weise und beleidigte sie u.a. mit den Worten „Ihr seid nicht ganz sauber!“.

PM der PI Mellrichstadt vom 12.08.2019

 

Wolfenbüttel (Niedersachsen): 24-jähriger leistet bei Verkehrskontrolle Widerstand

Ein 24-jähriger Autofahrer wurde am Sonntagabend im Rahmen einer Verkehrskontrolle in der Sperlingsgasse angehalten und kontrolliert.
Bei der Kontrolle ergaben sich Verdachtsmomente hinsichtlich eines Betäubungsmittelkonsums. Bei der Überprüfung leistete der 24-Jährige plötzlich Widerstand und schlug einem 29-jährigen Polizeibeamten unvermittelt gegen das Gesicht. Der 24-jährige Autofahrer musste zur Wache des Polizeikommissariates gebracht werden. Hier wurde eine Blutentnahme angeordnet und mehrere Strafverfahren, auch wegen des tätlichen Angriffes auf Polizeibeamte, gegen den 24-jährigen Autofahrer eingeleitet. Der 29-jährige Polizeibeamte wurde durch den Schlag in das Gesicht leicht verletzt.

PM der POL Salzgitter vom 12.08.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand in Maudacher Straße

Nachdem am 11.08.2019 gegen 05:30 Uhr Polizeibeamte eine wechselseitige Körperverletzung in einer Gaststätte in der Maudacher Straße (Gartenstadt) aufgenommen hatten, kam es zu einer Widerstandhandlung eines unbeteiligten 26-Jährigen.
Er hatte die Beamten immer wieder verbal angegangen und sie schließlich beleidigt. Aus diesem Grunde sollte er einer Personenkontrolle unterzogen werden. Da er die Herausgabe seines Ausweises verweigerte, wurde ihm die Durchsuchung seiner Person angekündigt. Gegen diese setzte sich der 26-Jährige massiv zu Wehr, indem er die Beamten gezielt schlug und trat. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle mitgenommen. Nach der Entnahme einer Blutprobe konnte er wieder gehen.
Durch die Widerstandshandlung wurden der 26-Jährige sowie die Beamten leicht verletzt. Die Polizisten waren weiterhin dienstfähig.

PM des PP Rheinpfalz vom 12.08.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): In Polizeigewahrsam genommen

Bis Sonntagmorgen 6 Uhr musste ein 24-Jähriger in Polizeigewahrsam bleiben, nachdem er sich am Abend ausgesprochen aggressiv verhalten hatte. Der junge Mann wollte gegen 20.30 Uhr in eine Veranstaltung am Remspark, bei der Eintrittsgeld gefordert wurde. Da er dieses nicht bezahlen konnte, schickten ihn die Security-Mitarbeiter wieder weg.
Nachdem er anschließend mehrfach versuchte, doch noch auf das Gelände zu gelangen und ein ausgesprochenes Hausverbot ignorierte, verständigten die Mitarbeiter die Polizei. Auch den Beamten gegenüber verhielt sich der Mann uneinsichtig und aggressiv, weshalb er letztlich mit zur Dienststelle genommen wurde.

PM des PP Aalen vom 12.08.2019

 

Stade (Niedersachsen): „Shining“-Festival in Himmelpforten – viel Arbeit für die
Polizei und den Zoll

Das am Wochenende stattgefundene „Shining“-Festival in Himmelpforten hat Polizei und Zoll viel Arbeit beschert.
Ca. 400 bis 500 Teilnehmer waren der Einladung des Veranstalters gefolgt, um sich sog. Goa-Trance-Musik anzuhören und zu feiern.
Nach den Erfahrungen aus den letzten Jahren hatten Polizeibeamte aus den umliegenden Dienststellen zusammen mit dem Zoll und Hundeführern der Polizei die an- und abreisenden Teilnehmer kontrolliert.
Dabei wurden von den insgesamt über 50 über die Tage eingesetzten Beamten 48 Drogendelikte festgestellt, 11 Autofahrerinnen und Autofahrer waren offensichtlich unter Drogen am Steuer unterwegs und mussten sich einer Blutprobe unterziehen, ein Fahrer hatte nicht die erforderliche Fahrerlaubnis, bei zwei Personen wurden Gegenstände aufgefunden, die dem Waffengesetz unterlagen und eine „hilflose“
Person leistete erheblichen Widerstand, beleidigte die eingesetzten Polizisten und musste schließlich in Gewahrsam genommen werden.
Auch mehrere Beschwerden wegen ruhestörenden Lärms, der von der Veranstaltung ausging, wurden bei der Polizei gemeldet.
Gegen die Betroffenen wird nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren unter Drogeneinfluss und diverser andere Delikte ermittelt.

PM der PI Stade vom 12.08.2019

 

Mannheim-Rheinau (Baden-Württemberg): Betrunkene Männer randalieren in der Relaisstraße, weitere Geschädigte gesucht

Am Sonntag gegen 08.45 Uhr meldeten sich mehrere Anrufer bei der Polizei, dass in Höhe der Relaisstraße 41 zwei Männer randalieren würden. Diese würden auf geparkte Fahrzeuge einschlagen und gegen diese Treten.
Beim Eintreffen einer Funkwagenbesatzung des Polizeireviers Mannheim-Neckar konnten diese zwei Tatverdächtige im Alter von 23 und 28 Jahren vorläufig festnehmen. Der 23-jährige warf beim Eintreffen der Funkwagenbesatzung zudem Aluminiumplomben weg, in welchen sich 4,5 Gramm Haschisch und 1,5 Gramm Marihuana befanden. Aufgrund der Aggressivität der Männer wurden diese gefesselt und zum Polizeirevier Mannheim-Neckarau gefahren.
Ein dort durchgeführter Alkoholtest ergab bei beiden Personen einen Wert von über zwei Promille. In der Dienststelle beleidigte der 23-Jährige einen Polizeibeamten.
Bei einer Nachschau konnte ein beschädigter Pkw festgestellt werden, der Sachschaden beläuft sich auf ca. 5.000 Euro.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittler des Polizeireviers Mannheim-Neckarau konnten nicht ausschließen, dass weitere Fahrzeuge beschädigt wurden und suchen daher weitere Geschädigte, die in Tatortnähe ihr Fahrzeug geparkt hatte und nun Beschädigungen feststellen mussten. Diese werden gebeten, sich unter 0621 833970 zu melden.

PM des PP Mannheim vom 12.08.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Uneinsichtigkeit endete in Ausnüchterungszelle

Die Starrsinnigkeit eines mutmaßlich Betrunkenen hat für den 51-Jährigen nun nicht nur ein juristisches Nachspiel, er musste überdies die Nacht von Sonntag auf Montag in der Ausnüchterungszelle verbringen. Der Mann hatte am Sonntagabend die Gäste eines Bistros in der Innenstadt angepöbelt und wollte trotz mehrfacher Aufforderung partout nicht gehen. Für die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Offenburg hatte der 51-Jährige nur Beleidigungen übrig. Zur Durchführung notwendiger polizeilicher Maßnahmen sollte der Unbelehrbare zur nahegelegen Polizeidienststelle verbracht werden. Hierbei widersetzte er sich tatkräftig gegen die Anweisungen der Polizisten und handelte sich zu einer Anzeige wegen Beleidigung, zudem noch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Für die behördliche Unterkunft wird der Mann in naher Zukunft eine Rechnung in seinem Briefkasten vorfinden.

PM des PP Offenburg vom 12.08.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Täglich ein Angriff auf Polizeibeamte

Jeden Tag ein Angriff auf Polizeibeamte – diese Serie geschah am vergangenen Wochenende in Heilbronn. Am Freitagabend kündigte eine 55-Jährige über Notruf ihren Suizid an. Als die Polizei an ihrer Wohnung eintraf nahm die polizeibekannte Frau ein Küchenmesser.
Zunächst drohte sie, sich mit diesem umzubringen, dann ging sie gegen einen Polizeibeamten vor. Nachdem sie von den Beamten überwältigt und entwaffnet worden war, wurde sie unter polizeilicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht. Am frühen Samstagmorgen traf eine Streife des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen gegen 3 Uhr einen 40-Jährigen beim Neckargartacher Sportplatz beim Reifenwechsel an. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,2 Promille. Da nicht nachgewiesen werden konnte, ob er den PKW an diese Stelle gefahren hatte, wurde lediglich der Zündschlüssel des Autos einbehalten, um ein Fahren zu verhindern. Deshalb regte sich der Iraner auf, verhinderte, dass der Fahrer des Streifenwagens dessen Tür schloss und schlug dem Beamten mit der Faust ins Gesicht, als dieser ausstieg. Der Polizist erlitt eine leichte Verletzung, der 40-Jährige wurde überwältigt und musste seinen Rausch in einer Zelle ausschlafen. Am Sonntagmorgen wurde gegen 3 Uhr ein randalierender 31-Jähriger in Gewahrsam genommen. Der deutlich alkoholisierte Mann war ruhig bis er die Zelle sah. Dann begann er plötzlich zu Toben. Er schlug und trat nach den Beamten und verletzte zwei von ihnen leicht. In die Zelle musste er trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Wespen helfen bei Festnahme

Ausgerechnet ein Wespennest hat einem 32-jährigen Oldenburger am Montagmorgen die Flucht vor der Polizei vermasselt:
Die Beamten hatten gegen 8 Uhr an der Tür des Mannes geklingelt, um einen Haftbefehl gegen ihn zu vollstrecken. Der 32-Jährige hatte noch eine elfmonatige Freiheitsstrafe zu verbüßen und sollte von der Polizei zur Justizvollzugsanstalt an der Cloppenburger Straße gebracht werden. Als sich die beiden Fahnder an der Wohnungstür im ersten Obergeschoss des Mehrfamilienhauses zu erkennen gaben, flüchtete der Mann aus der Wohnung auf den Balkon und sprang von dort einige Meter in die Tiefe. Dort landete der 32-Jährige offenbar genau in einem Wespennest, deren Bewohner sich über den plötzlichen Besuch nur wenig erfreut zeigten. Der Mann schrie auf und schlug wild um sich. Dabei rannte er auf die Straße und konnte dort von den Beamten, die die Wohnung inzwischen wieder verlassen hatten, fixiert werden.
Da nun auch die beiden Polizisten von den aggressiven Wespen attackiert wurden, konnte der Mann sich erneut losreißen. Er rappelte sich auf, stürmte in einen Vorgarten und tauchte dort in einem Kinderplantschbecken unter, um weitere Wespenstiche zu verhindern.
Dort nahmen die beiden Fahnder den Oldenburger schließlich fest und brachten ihn in die JVA, wo seine Wespenstiche medizinisch versorgt werden konnten.
Die beiden Beamten trugen ebenfalls jeweils sechs Wespenstiche davon, unter anderem im Oberkörper und im Gesicht; sie mussten sich ebenfalls von einem Arzt behandeln lassen.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 12.08.2019

 

Bonn (Nordrhein-Westfalen): Mann läuft in Unterhose durch Bonner Hauptbahnhof; Gewahrsam durch Bundespolizei; Beamter verletzt

Sonntagmorgen wurde eine Streife der Bundespolizei auf einen Mann aufmerksam, der lediglich mit einer Boxershorts durch den Bonner Hauptbahnhof rannte. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam, der Reisende anschrie und ansprang. Er wehrte sich gegen die Maßnahmen der Bundespolizisten so stark, dass er einen Beamten verletzte, der seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte.
Ein ungewöhnlicher Anblick für Reisende und Bundespolizisten am Sonntagmorgen um kurz nach 07 Uhr. Ein Mann geht leicht bekleidet über den Bahnsteig 2/3 des Bonner Hauptbahnhofes. Seiner Jogginghose hatte er sich zuvor entledigt und auf den Bahnsteig abgelegt. Nach einem kurzen Gespräch mit den Bundespolizisten äußerte er nach Hause gehen zu wollen. Nur wenige Minuten später lief er wieder auf den Bahnsteig zurück und schrie die dort anwesenden Reisenden lautstark an und versuchte sie anzuspringen. Die Bundespolizisten nahmen den Mann in Gewahrsam. In der Dienststelle leistete er erheblichen Widerstand gegen die Maßnahmen der Beamten. Er schlug, trat sie und versuchte sie zu beißen. Ein Polizist verletzte sich dabei, so dass er zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus musste. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Der 31-jährige Franzose wurde mit Unterstützung der Polizei Bonn dem Polizeigewahrsam zugeführt. Dort wurde er auf richterliche Anordnung einer ärztlichen Untersuchung unterzogen.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 12.08.2019

 

Sindelfingen (Baden-Württemberg): psychischer Ausnahmezustand – Polizei bekommt es mehrfach mit 47-Jährigem zu tun

Gleich mehrere polizeiliche Einsätze veranlasste ein 47 Jahre alter Mann am Samstag in Sindelfingen. Gegen 15.00 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei, nachdem er beobachtet hatte, wie ein Anwohner des Lehmgrubenwegs von seinem Balkon aus Passanten beleidigt hatte. Als eine Streifenwagenbesatzung vor Ort eintraf, stellten sie fest, dass der Bewohner herum schrie und wirr redete. Ein Gespräch mit dem 47-Jährigen war nicht möglich. Da er sich offenbar in einer psychischen Ausnahmesituation befand, brachten die Beamen ihn in eine psychiatrische Einrichtung. Doch es gelang ihm von dort zu flüchten.
Anschließend begab sich der Mann vermutlich direkt wieder in seine Wohnung, um sein bisher gezeigtes Verhalten fortzusetzen. Er beleidigte vom Balkon aus eine Nachbarin und bedrohte sie auch. Als die Polizei an der Wohnanschrift eintraf, befand sich der 47-Jährige auf seinem Balkon, brüllte herum und lehnte sich über die Balkonbrüstung. Auf Ansprache durch die Polizisten reagierte er auch jetzt nicht. Die Beamten betraten im weiteren Verlauf seine Wohnung, brachten ihn zu Boden und legten ihm die Handschließen an.
Anschließend wurde er zurück in die psychiatrische Einrichtung gebracht.

PM des PP Ludwigsburg vom 12.08.2019

 

Mannheim (Baden-Württemberg): Betrunkener zu aggressiv für den Rettungswagen

Ein 40-jähriger Lette wurde Samstagmorgen in einem erheblich alkoholisierten Zustand am Bahnsteig des Mannheimer Hauptbahnhofs festgestellt. Am Ende wurde er unter Polizeibegleitung in ein Mannheimer Krankenhaus gebracht.
Als der Mann am Samstag gegen 02:00 Uhr durch die Bundespolizisten kontrolliert wurde, legte er umgehend ein beleidigendes und aggressives Verhalten an den noch so jungen Tag. Unter anderem ging er bereits während der Überprüfung mehrfach in bedrohlicher Weise auf die Beamten zu und deutete Kopfstöße in ihre Richtung an. Das Ganze wurde gekrönt durch eine Beleidigung auf sexueller Basis gegenüber einer Beamtin. Als dem Mann erklärt wurde, dass er aufgrund seiner Alkoholisierung die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen wird, zeigte er sich zunehmend unkooperativ. Aufgrund der Gefahr eines Angriffs durch den Letten, wurde er gefesselt. Sein Verhalten änderte sich auch in den Gewahrsamsräumen nicht. Um eine Eigengefährdung auszuschließen musste der Mann zusätzlich an den Füßen gefesselt werden. Das hinderte ihn jedoch trotzdem nicht daran, sich durch Schläge mit dem Kopf auf den Boden selbst zu verletzen.
Ein hinzugezogener Notarzt entschied, dass der 40-Jährige in ein Krankenhaus verbracht werden soll. Da sich sein Verhalten fortlaufend nicht änderte war ein Transport im Rettungswagen unter diesen Umständen jedoch nicht möglich. Der Notarzt musste ihm ein Beruhigungsmittel verabreichen, erst daraufhin konnte der Mann unter polizeilicher Begleitung in ein Mannheimer Krankenhaus gebracht werden. Auf ihn kommen nun Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 12.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Mit über 3 Promille bei der Bundespolizei übernachtet

Freitagabend wurde eine Streife der Bundespolizei über eine randalierende Person in einer Regionalbahn informiert. Der 37-jährige Deutsche verbrachte seine Nacht daraufhin im Gewahrsam der Bundespolizei.
Beim Eintreffen der Streife war der Zug bereits angekommen und die Reisenden ausgestiegen. Durch einen Hinweisgeber wurde auf die zuvor als randalierend gemeldete Person aufmerksam gemacht. Der 37-Jährige hatte seine persönlichen Gegenstände teilweise auf dem Bahnsteig verteilt und machte einen erheblich alkoholisierten Eindruck. Zu seinem Schutz entschieden sich die Beamten dazu, ihn in Gewahrsam zu nehmen. Nachdem der Mann realisierte, dass die Polizei neben ihm steht und ihn nun mitnehmen möchte, versuchte er wegzulaufen.
Aufgrund seiner Alkoholisierung war dies jedoch wenig erfolgreich und der Mann konnte gefesselt werden. Dass er zu seinem Schutz die Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei verbringen sollte, war dem Mann scheinbar nicht so recht. Während des Einsatzes beleidigte er die Beamten mehrfach und versuchte immer wieder zu entkommen. Auf der Dienststelle ergab ein Alkoholtest einen Wert von über 3 Promille.
Mit diesem Ergebnis konnte er sich schließlich in eine Zelle legen und seinen Rausch bis zum Morgen ausschlafen. Er muss sich wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 12.08.2019

 

Waldshut (Baden-Württemberg): Auseinandersetzung zwischen Gästen und dem Security einer Gaststätte

Zwischen einer Besuchergruppe und Security-Mitarbeitern einer Gaststätte in der Waldshuter Innenstadt kam es in der Nacht zum Sonntag, 11.08.2019, zu einem handfesten Streit. Dabei wurden zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verletzt. Die Besuchergruppe flüchtete bei Eintreffen der Polizei, drei Tatverdächtigte konnten nach einer kurzen Verfolgung vorläufig festgenommen werden. Einer kam in Gewahrsam. Gegen 03:00 Uhr war es zum Streit gekommen, nachdem in der Gaststätte mehrere Gläser zu Bruch gingen. Die Situation eskalierte, die zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden angegriffen und verletzten sich dabei. Die Besuchergruppe flüchtete, drei Tatverdächtige im Alter von 24 bis 27 Jahren konnten von der Polizei festgehalten werden. Ein 27-jähriger kam in Gewahrsam, da er derart alkoholisiert war, dass er sich kaum noch auf den Beinen halten konnte und sich sogar mehrmals im Streifenwagen erbrach. Einer der Verdächtigen beleidigte die Polizeibeamten. Auch dieser war merklich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 12.08.2019

 

Oberhausen (Nordrhein-Westfalen): Aggressiver Oberhausener schlägt Passanten

Sonntagmorgen (11.8.) trafen Polizisten vor einer Sportsbar am Oberhausener Hauptbahnhof auf einen aufgebrachten 19jährigen Mann, der ihnen sofort aggressiv und völlig distanzlos entgegentrat. Ein 25jähriger Oberhausener berichtete den Polizisten, dass er von dem Mann kurz zuvor angegangen worden war. Der Unbekannte hatte ihn plötzlich aufgefordert stehen zu bleiben. Als er weiterging, ergriff ihn der Unbekannte am Arm und schlug ihm mit der Faust gegen das Kinn.
Sofort wurde der Angreifer von seinen Begleitern zurückgehalten, als im selben Augenblick auch schon die Polizisten eintrafen.
Der Aggressor weigerte sich seine Personalien anzugeben, worauf er gefesselt und zur Polizeiwache transportiert wurde. Dort versuchte er einen Kopfstoß anzubringen, der von den vorbereiteten Polizisten aber abgewehrt wurde.
Dem unter Alkoholeinfluss stehenden Mann wurde, nachdem seine Identität festgestellt wurde, eine Blutprobe entnommen. Die nächsten Stunden verbrachte er im Polizeigewahrsam.
Wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wird er sich jetzt verantworten müssen.

PM des PP Oberhausen vom 12.08.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz

In der Stadtpromenade, der Puschkinpromenade, der Sandower Hauptstraße, in der Berliner Straße und auf dem Stadtring wurden am Sonntag und in der Nacht zum Montag von der Polizei Personen im Alter von 16 bis 39 Jahren angetroffen, die Drogen und Betäubungsmittelutensilien bei sich führten. Diese wurden von den Beamten sichergestellt und Ermittlungen eingeleitet. Ein 28-Jähriger war mit den Maßnahmen der Polizisten nicht einverstanden, leistete in der Berliner Straße gegen 18:45 Uhr Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte. Der Mann musste gefesselt und in Gewahrsam genommen werden.

PM der PD Brandenburg Süd vom 12.08.2019

 

Burghausen (Bayern): Renitenter Patient – zwei Polizeibeamte leicht verletzt

Nach einem Sturz im Bereich Tittmoning musste am Samstag nachmittag ein 56-jähriger Burgkirchner zur ärztlichen Versorgung in die Kreisklinik Burghausen eingeliefert werden. Weil ihm die Behandlung aber zu lange dauerte verließ er die Klinik und legte sich in ein Gebüsch zum Schlafen. Dem Personal gegenüber zeigte er sich völlig uneinsichtig, woraufhin gegen 19.00 Uhr eine Streife der Polizei Burghausen zum Einsatz kam. Der gegenüber setzte sich sein Verhalten – wenig gesprächig, dafür umso aggressiver – fort. Nachdem er einen Beamten mit einem Griff an die Schutzweste zu sich ziehen wollte, wurde er auch unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht, wo er noch weiter um sich schlug und eine Beamtin an der Hand leicht verletzte. Letztlich musste der deutlich alkoholisierte Patient zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen Tätlichem Angriff auf und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Burghausen vom 12.08.2019

 

Burghausen (Bayern): Ruhestörung – Beleidigung – Widerstand

Eskaliert ist am Samstag abend gegen 23.00 Uhr eine Ruhestörung in einem Anwesen in der Unghauser Straße. Zwei Bewohner hatten wohl schon geraume Zeit lautstark geschrien und unter schwankender Stimmung auch Streitigkeiten ausgetragen, der weibliche Part soll dabei auch eine Mitbewohnerin im Haus in ungewöhnlicher Lautstärke übelst beleidigt haben. Letztlich war die Polizei hinzugerufen worden. Beiden Beamten gegenüber blieb die 61-jährige absolut uneinsichtig und sollte schließlich in Gewahrsam genommen werden, was unter heftigster Gegenwehr mit Schlägen und Tritten erst mit Hilfe einer zweiten Streifenbesatzung gelang. Bilanz auf Seiten der Polizei: ein Beamter mit einer Risswunde sowie eine Beamtin mit einem deutlichen Hämatom am Oberarm, der von einem kräftigen Biss der 61-jährigen herrührt.
Ihr 55-jähriger Lebens- und Streitpartner schlug sich im Streit mit der Polizei auf ihre Seite, attackierte seinerseits die Beamten und konnte erst nach Einsatz des Pfeffersprays gebändigt werden.
Beide verbrachten die anschließende Nacht zusammen, bei der Polizei, allerdings in getrennten Hafträumen.
Beide müssen sich wegen Tätlichen Angriff und Widerstand verantworten, die Frau zusätzlich wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

PM der PI Burghausen vom 12.08.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Polizisten nach Widerstand verletzt

– Sonntagmorgen, um 03:35 Uhr, riefen Zeugen die Polizei zur Hagener Straße, in der mehrere Randalierer parkende Autos beschädigten. Zwei Polizisten kontrollierten eine Personengruppe, die für die Tat in Frage kam, auf der Feithstraße. Ein 17-Jähriger aus der Gruppe kam den Anweisungen der Beamten wiederholt nicht nach und sollte in Gewahrsam genommen werden. Dabei schlug der Jugendliche einen Beamten, ging gemeinsam mit dem Polizisten zu Boden und würgte diesen. Auch stieß er auf dem Weg in die Gewahrsamszelle Drohungen und Beleidigungen aus. Zwei eingesetzte Polizisten zogen sich bei der Ingewahrsamnahme leicht Verletzungen zu, blieben aber dienstfähig.
Den 17-Jährigen erwartet jetzt ein Strafverfahren.

PM der POL Hagen vom 12.08.2019

 

Bedburg-Hau (Nordrhein-Westfalen): 26-Jähriger leistet Widerstand nach Körperverletzung

Am Samstag (10. August 2019) gegen 03:00 Uhr kam es im Festzelt in Qualburg an der Koppelstraße zu einer gefährlichen Körperverletzung, gefolgt von einem Widerstand gegen Polizeibeamte. Ein 26-Jähriger aus Bedburg-Hau näherte sich im Zelt zunächst einer Gruppe anderer Gäste. Plötzlich nahm er sich einen Feuerlöscher und sprühte den Inhalt in Richtung eines 18-Jährigen und einer Gleichaltrigen, beide ebenfalls aus Bedburg-Hau. Sie wurden von dem Löschmittel im Gesicht getroffen und klagten anschließend über Atembeschwerden. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes vor Ort führten den 26-Jährigen daraufhin nach draußen vor das Zelt und informierten die anwesenden Polizeibeamten. Der 26-Jährige verhielt sich äußerst aggressiv und beleidigte die Security-Mitarbeiter sowie die Polizisten. Als er einem der Beamten einen vorher ausgehändigten Ausweis wieder entreißen wollte, wurde der 26-Jährige zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert, wogegen er sich stark sperrte.
Die Polizisten führten ihn anschließend zum Einsatzwagen, auch dagegen leistete er Widerstand. Von der Rückbank aus beleidigte er die Beamten mehrfach. Auf der Wache in Kleve wurde dem augenscheinlich alkoholisierten 26-Jährigen eine Blutprobe entnommen.
Gegen ihn wurde Strafanzeige erstattet.

PM der KPB Kleve vom 12.08.2019

 

Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): Raser hinterher gemessen

Mit gemessenen stolzen 99 km/h raste ein 31-jähriger Autofahrer am Samstagmorgen auf der Attendorner Straße von einer Laser-Messstelle der Polizei davon. 50 km/h sind erlaubt.
Der Fahrer rechnete offenbar nicht damit, dass die Polizei auch das Tempo von Fahrzeugen messen kann, die sich entfernen. Gegen 9.20 Uhr war der BMW-Fahrer zunächst vorschriftsmäßig mit 50 km/h in die Kontrolle gefahren. Doch beim Passieren der Kontrollstelle ließ er den Motor aufheulen und gab Gas. In 268 Metern Entfernung protokollierte der messende Polizeibeamte die 99 km/h. Der Fahrzeugführer war jedoch zunächst einmal über alle Sauerländer Berge in Richtung Attendorn.
Man sieht sich jedoch immer mehrmals im Leben: Eineinhalb Stunden später entdeckten die Polizeibeamten den Fahrer in seinem BMW auf der Oestertalstraße wieder. „Was willst du von mir?“, raunzte er die Polizisten an. Eine Antwortet wartete er allerdings erst gar nicht ab und wurde aggressiv. Die Beamten schrieben schließlich eine Anzeige.
Abzüglich der Toleranz von drei Stundenkilometern werden 46 km/h zu viel gewertet. Das macht ein Bußgeld in Höhe von 200 Euro und ein Fahrverbot von einem Monat.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 12.08.2019

 

Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg): Mann widersetzt sich Polizeikontrolle – Skoda-Fahrerin gesucht

Unmögliches Verhalten legte ein 28-jähriger Fahrer eines Mercedes am Freitagnachmittag auf einer Landesstraße zwischen Großrinderfeld und Tauberbischofsheim an den Tag. Mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr der junge Mann an einer Polizeistreife vorbei in Fahrtrichtung Tauberbischofsheim. Immer wieder beschleunigte er sein Fahrzeug auf circa 150 km/h. Im weiteren Verlauf seiner rasanten Fahrt fuhr er einem Skoda sehr dicht hinten auf und bedrängte damit womöglich die Fahrerin. Kurz danach überholte er das Auto. Die Streife nahm die Verfolgung auf und gab dem Mann mit Blaulicht und der Aufschrift „Stopp Polizei“ zu verstehen, dass sie ihn kontrollieren möchten. Der 28-Jährige reagierte darauf nicht und setzte seine Fahrt fort. Erst als die Beamten den Mercedes überholten, fuhr der Fahrer an einem Parkplatz rechts ran. Während der Kontrolle verhielt sich der Mann sehr aggressiv und widersetzte sich den Anweisungen der Beamten. Im weiteren Verlauf der Kontrolle kam es zu Widerstandshandlungen, sodass zwei Beamte leicht verletzt wurden. Im Fahrzeug fanden die Ordnungshüter Marihuana und eine leere Bierdose. Dies war vermutlich die Erklärung seines Verhaltens. Aus diesem Grund musste er die Beamten zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus begleiten, wo er erneut massiven Widerstand leistete. Mit mehreren Anzeigen muss der 28-Jährige nun rechnen. Die Polizei sucht nun die Skoda-Fahrerin, welche möglicherweise durch das Auffahren bedrängt wurde. Diese soll sich unter der Telefonnummer 09341 810 an das Polizeirevier Tauberbischofsheim wenden.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Junger Randalierer verliert Handy

Am Sonntagabend, kurz nach 23 Uhr, war eine Gruppe junger Männer im Öhringer Nußbaumweg lautstark unterwegs. Einer von ihnen trat gegen den Außenspiegel eines VW Golf und richtete Sachschaden an. Ein Anwohner bemerkte das Treiben und störte die Randalierer. Bei deren Flucht verlor einer von ihnen sein Smartphone. Die alarmierte Polizeistreife fand das Handy und stellte es sicher. Der Verlierer hatte sich wohl gedacht, dass sein IPhone bei der Polizei abgegeben worden sein könnte. Er klingelte nämlich gegen 1.45 Uhr auf dem Polizeirevier und wollte das Handy abholen. Dass dies aus naheliegenden Gründen zunächst als Beweismittel beschlagnahmt bleiben musste, leuchtete dem stark betrunkenen 24-Jährigen offenbar nicht ein. Nachdem die Diskussionen mit den Polizeibeamten schließlich von seiner Seite aus handgreiflich wurden und er sich auch nicht beruhigen ließ, musste der junge Mann die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen. Auf ihn kommen nun gleich mehrere Anzeigen zu. Die Ermittlungen bezüglich der Sachbeschädigung dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): Nacht in Zelle verbracht

Offenbar zum Schlägern aufgelegt war ein 39-Jähriger in der Nacht zum Samstag in Öhringen. Gegen 2.10 Uhr war der stark alkoholisierte Mann auf der Bahnhofstraße zu Fuß unterwegs und wollte dort auf eine Gruppe von Passanten losgehen. Drei junge Männer aus der angegriffenen Gruppe hielten den Streithahn fest und verständigten die Polizei. Weil der 39-Jährige weiterhin äußerst aggressiv agierte, nahmen ihn die Beamten mit auf das Polizeirevier, wo er seinen Rausch in einer der Gewahrsamszellen ausschlafen durfte.

PM des PP Heilbronn vom 12.08.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Dreiergruppierung entwendet Bauzaun und leistet Widerstand

Ein 26-Jähriger hat sich am Samstagmittag (10.08.2019) gegen 12:00 Uhr den Maßnahmen von Bundespolizisten im Stuttgarter Hauptbahnhof widersetzt und zuvor in Begleitung von zwei weiteren Tätern im Alter von 25 und 29 Jahren einen Bauzaun entwendet. Beamte der Bundespolizei trafen die drei Männer nach einem Bürgerhinweis mitsamt des Bauzaunes in der Klett-Passage an und unterzogen diese zunächst einer polizeilichen Kontrolle. Die Personen sollten in der Folge für weitere strafprozessuale Maßnahmen auf das Polizeirevier verbracht werden. Hierbei versuchte sich ein 26-jähriger Mann aus der Kontrolle zu entziehen und wurde daher gefesselt. Zudem lies sich der deutsche Staatsangehörige auf dem Weg zum Polizeirevier mehrfach fallen und stemmte sich gegen die Laufrichtung. Die eingesetzten Beamten verblieben allesamt unverletzt. Die Herkunft des Bauzaunes ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Die drei Tatverdächtigen müssen nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Diebstahls rechnen. Zudem wurde gegen den 26-jährigen Mann ein Ermittlungsverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zeugen, welche sachdienliche Angaben zum Sachverhalt machen können, werden gebeten sich unter der Telefonnummer +4971189903200 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 12.08.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Essen: Respektloses und beleidigendes Verhalten gegenüber der Polizei führt zu Strafanzeige- Privates Video in den sozialen Medien bereits zigtausend Mal angeklickt

45138 E.- Ostviertel: Donnerstagabend (8. August 2019, gegen 21 Uhr) fuhr ein uniformierter 42-jähriger Bundespolizist über die Steeler Straße zur Arbeit. Kurz hinter der Autobahnbrücke über die A 40 in Richtung Innenstadt soll er von einer dort stehenden Person (27) beleidigt worden sein. Er stoppte sofort den Wagen und ging zurück zu der Bushaltestelle vor der Hausnummer 125. Als er die Person ansprach, kam ein weiterer, bis dahin vermutlich unbeteiligter Mann (30) hinzu.
Sofort entstand eine sehr aggressive und respektlose Situation gegenüber dem einschreitenden Polizisten. U.a. bezichtigten ihn die Männer, betrunken zu sein. Kurz darauf alarmierten sie über den Notruf die zuständige Essener Polizei und zeigten den Bundespolizisten wegen Nötigung und dem Verdacht der Trunkenheit an.
Nach Feststellung ihrer Personalien suchten die Beamten sofort die Dienststelle des angeschuldigten Polizisten auf. Er schilderte den Landespolizisten den Ablauf aus seiner Sicht und gab an, keinen Alkohol getrunken zu haben. Der freiwillig durchgeführte Alkoholtest ergab einen Wert von 0,0 Promille. Nach Abschluss der Befragung setzte er seinen Dienst fort. Vermutlich ein Anwohner stellte später ein Video in die sozialen Netzwerke, welches rasant schnell geteilt und bereits zigtausend Mal angeklickt und kommentiert wurde. Die Aufnahme ist bereits polizeilich gesichert und wird, wie vermutlich auch das zusätzlich aufgenommene Beweisvideo des beteiligten Zeugen, in die Strafverfolgung aufgenommen. Von den drei beteiligten Männern ist nur eine Person strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten. Die beiden anderen Personen sind den Strafverfolgungsbehörden wegen Eigentums.- Gewalt.- und Rauschgiftdelikten hinlänglich bekannt. Mögliche Zeugen des Vorfalls, Passanten, Autofahrer und Anwohner werden gebeten, ihre Beobachtungen der Polizei Essen unter der Rufnummer 0201/829-0 zu berichten.

PM der POL Essen vom 12.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und massiven Widerstand geleistet

Am frühen Sonntagmorgen (11.08.2019) kam es zu heftigen Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber Polizeibeamten im Nürnberger Westen. Der mutmaßliche Täter weigerte sich zuvor, eine Gaststätte zu verlassen.
Gegen 08:00 Uhr verständigte der Betreiber einer Gaststätte in der Leopoldstraße die Polizei, da sich ein Gast weigerte, zu gehen. Beim Eintreffen einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-West trat der 47-jährige Tatverdächtige den Beamten sofort äußerst aggressiv gegenüber. Er machte einen stark alkoholisierten Eindruck, ging mit aggressiver Körperhaltung und erhobenen Händen auf die Polizisten zu und gestikulierte wild um sich.
Da sich die Beamten einem Angriff unmittelbar bevor sahen und der Mann sich weiterhin weigerte, den polizeilichen Anordnungen Folge zu leisten, mussten sie unmittelbaren Zwang anwenden. Dagegen wehrte sich der 47-Jährige massiv und beleidigte die Polizisten mit diversen Schimpfwörtern.
Schließlich konnten die Beamten den Mann zur Polizeiinspektion verbringen, wo auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Auch gegen diese Maßnahme wehrte sich der Mann erheblich
Der 47-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.
Der Tatverdächtige muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren – unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte – verantworten. Er befindet sich zwischenzeitlich wieder auf freiem Fuß.

PM des PP Mittelfranken vom 12.08.2019

 

Brieselang (Brandenburg): Mann stört polizeiliche Maßnahmen

Polizeibeamte wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag zu einem Körperverletzungsdelikt auf einem Festgelände in der Thälmannstraße nach Brieselang gerufen. Dort stieß ein 27-jähriger Tatverdächtiger eine 18-Jährige zu Boden, sodass diese auf dem Gehweg aufschlug und sich Verletzungen zuzog. Bei der Sachverhaltsklärung vor Ort wurden die Polizisten immer wieder durch einen weiteren 20-jährigen Mann beleidigt und in der Ausübung ihrer Arbeit behindert. Dem Störenfried wurde ein Platzverweis erteilt, dem der Mann auch Folge leistete. Während weiterer Prüfungshandlungen im Rahmen der Anzeigenaufnahme der Körperverletzung, trafen die Polizisten den 20-Jährigen kurz darauf noch ein weiteres Mal auf dem Bahnhofsvorplatz an. Auch hier trat der Tatverdächtige aggressiv und unkooperativ auf. Da die Beamten zuvor keine Zeit hatten die Personalien des Mannes aufzunehmen, beabsichtigten sie dies nun nachzuholen. Der junge Mann wollte sich jedoch zuvor entfernen und wurde aufgefordert seine Identität bekannt zu geben. Der Tatverdächtige ging nun mit erhobener Faust auf einen der Polizisten los, sodass er mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht wurde. Er wehrte sich aktiv gegen die Maßnahmen. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes konnten auch noch geringe Mengen betäubungsmittelähnliche Substanzen festgestellt werden. Die Kollegen entließen den Mann nach einer Blutprobenentnahme im Krankenhaus und fertigten Strafanzeigen, unter anderem wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 20-Jährigen aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 12.08.2019

 

Zossen (Brandenburg): Widerstand nach Störung der Religionsausübung

1999 Landkreis Teltow-Fläming, Zossen, Kirchplatz, Kirche / Sonntag, 11.08.2019, 11:00 Uhr
Die Polizei in Zossen musste gestern Mittag gegen 11:00 Uhr in der Kirche auf dem Kirchplatz in Zossen tätig werden. Eine Verantwortliche bat um Hilfe bei der Durchsetzung eines bestehenden Hausverbotes gegen einen 59-Jährigen. Dieser hatte sich trotz eines Hausverbotes mit einem Klappstuhl neben das Taufbecken gesetzt und verließ die Kirche trotz wiederholter Aufforderung während einer Predigt nicht. Auch die Polizeibeamten baten den Mann anfänglich die Kirche selbstständig zu verlassen, was der Tatverdächtige ablehnte und ankündigte sich gegen Folgemaßnahmen der Polizei zu wehren. Die Beamten brachten den Mann schließlich unter der Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus der Kirche. Während der Maßnahme trat der Tatverdächtige nach den Beamten und einer Verantwortlichen der Kirche. Die Frau und ein Beamter wurden hierbei leicht verletzt. Der Mann wurde schließlich in den Gewahrsam der Inspektion Teltow-Fläming gebracht. Eine Mitteilung an den sozialpsychiatrischen Dienst erfolgte, da der Tatverdächtige ein psychisch auffälliges Verhalten zeigte.
Die Kriminalpolizei hat nun Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 12.08.2019

 

Hennigsdorf (Brandenburg): Polizeibeamten geschlagen

Bei einem Einsatz in der Schönwalder Straße wurde gestern gegen 02.10 Uhr ein Polizeibeamter von einem 34-jährigen Oberhaveler geschlagen. Der Beamte wurde nicht verletzt und blieb weiter dienstfähig. Eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 12.08.2019

 

Erfurt (Thüringen): Drogen in Gulli

Erfurter Polizisten beabsichtigen, Sonntagnachmittag einen 21-jährigen Fahrradfahrer in der Johannesvorstadt zu kontrollieren. Der junge Mann dachte aber gar nicht daran anzuhalten und versuchte zu Fuß zu flüchten. Die Polizisten fassten den Mann. Der wehrte sich aber so heftig, dass er zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Dabei verletzte er die beiden Polizisten. Während der Auseinandersetzung ließ der 21-Jährige ein Tütchen in einem Gulli verschwinden. Die Feuerwehr rückte an, um das Tütchen aus dem Schacht zu bergen. Darin befanden sich mehrere Gramm Marihuana. Das brachte den jungen Mann gleich mehrere Anzeigen wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

PM der LPI Erfurt vom 12.08.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Randalierer festgenommen

Am Samstag, gegen 11:30 Uhr, wurde der Polizei eine randalierende Person im Hausflur in Wiesbaden-Dotzheim in der Straße „Hasenspitz“ gemeldet. Beim Eintreffen der Polizeibeamten wurde ein 50-jähriger alkoholisierter Mann angetroffen. Dieser wollte den Anweisungen der Beamten nicht folgen und reagierte aggressiv. Des Weiteren versuchte er die Polizisten zu treten und zu schlagen. Aus diesem Grund wurde er im Hausflur festgenommen. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt.
Dieser ergab einen Wert von ca. 2,0 Promille. In der Folge wurde bei dem 50-Jährigen eine Blutentnahme durchgeführt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Westhessen vom 12.08.2019

 

Hemmoor (Niedersachsen): Psychisch Auffälliger wütet in Hemmoor – 38-Jähriger nach Gewaltausbruch eingewiesen

Samstagnacht wütete ein 38-jähriger Lüneburger in Hemmoor. Zunächst hat der offenkundig verwirrte Mann versucht, sich auf der Stader Straße (B 73) von dort passierenden Lkw und Pkw überfahren zu lassen. Anschließend hat er die eingesetzten Polizeibeamten aufgefordert, ihn zu erschießen. Er schlug und trat um sich und verletzte drei Polizeibeamtinnen und zwei Polizeibeamte teils erheblich. Auf den Einsatz von Reizgas reagierte der psychisch Auffällige nicht.
Der 38-Jährige schlug und trat gegen Streifenwagen und entkleidete sich komplett. Er rannte in ein Wohnhaus und schlug auf eine Frau ein. Er rannte nackt umher, bis er schließlich unter massivem Widerstand unter Hinzuziehung weiterer Polizeibeamter überwältigt und in Gewahrsam genommen werden konnte. Der äußerst aggressive 38-Jährige ist noch in der Nacht in eine Fachklinik eingewiesen worden. Kurz zuvor hatte er eine solche nach Polizeikenntnis erst selbstständig verlassen.
Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte sind oft extremen und außergewöhnlichen Belastungssituationen ausgesetzt. Ein solches Ausmaß an Aggression und Gewalt ist aber auch für sie eine nicht alltägliche Situation.
Die Ermittlungen dauern an. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Geschehen machen können, werden gebeten, sich an die Polizei in Hemmoor (Tel.: 04771 – 6070) oder in Cuxhaven zu wenden (Tel.: 04721 – 5730).

PM der PI Cuxhaven vom 12.08.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Zwei Männer greifen Polizisten an

In der Nacht auf Samstag wurden Polizisten in Karlsruhe von zwei jungen Männern angegriffen. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.
Eine Streife des Polizeireviers Karlsruhe Marktplatz wurde gegen 02:40 Uhr auf einen 19-Jährigen aufmerksam, der vor einer Diskothek in der Hirschstraße laut herumschrie und Besucher der Disco anpöbelte. Als die Beamten den Mann aus dem Streifenwagen heraus ansprachen, reagierte dieser sofort aggressiv und beleidigend.
Als die Polizisten daraufhin ausstiegen, um den 19-Jährigen zu kontrollieren, ging dieser auf die Beamten los. Der sich vehement wehrende Mann konnte von den Beamten schließlich überwältigt und vorläufig festgenommen. In der Zwischenzeit kam ein 21-jähriger Verwandter des 19-Jährigen hinzu, der zunächst von weiteren Anwesenden zurückgehalten werden konnte. Er riss sich jedoch los und ging ebenfalls auf die Polizeibeamten los. Er konnte von Beamten zu Boden gebracht und festgehalten werden. Dennoch trat er mehrfach um sich, wodurch ein Polizist leicht verletzt wurde.
Nach Beendigung der strafprozessualen Maßnahmen wurden die beiden alkoholisierten Männer wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie werden sich wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Karlsruhe vom 12.08.2019

 

Leipzig (Sachsen): Wenn der Spaß aufhört!

Eine ungewöhnliche Auseinandersetzung hatten Polizeibeamte am Sonntagabend mit einer Gruppe junger Frauen. Die 17- bis 23-Jährigen fuhren mit Fahrrädern auf der Lützner Straße. Als ein Polizeifahrzeug vorbeifuhr, zeigte eine 19-Jährige mit beiden Händen den „Stinkefinger“. Als die Beamten hielten, um die Personalien festzustellen, filmte eine 23-Jährige die Beamten aus nächster Nähe. Als die Beamten daraufhin die Kamera an sich nahmen, eskalierte die Situation. Mehrere Frauen der Gruppe wurden handgreiflich und versuchten, die Kamera wieder an sich zu bringen. Die 19-Jährige schlug einem Beamten (m/26) mit einer Gehhilfe auf den Kopf. Dieser wurde leicht verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Das Unterfangen misslang jedoch, die Kamera konnten sie nicht wieder erlangen. Stattdessen stellten die Beamten fest, dass die Frauen einen Gewehr-ähnlichen Gegenstand, eine sogenannte Anscheinswaffe, mit sich führten. Wie sich herausstellte, war die Gruppe unterwegs, um eine sogenannte „Bucket-List“ abzuarbeiten, anlehnend an einen Hollywoodfilm. Ein Spiel also. Ein Punkt darauf soll das „Sitzen in einem Polizeiauto“ gewesen sein. Zu diesem Zwecke hätte die 19-Jährige die Beamten bewusst provoziert. Letztlich gab es Anzeigen wegen Beleidung, Widerstand und gefährlicher Körperverletzung. Ein Atemalkoholtest bei der 19-Jährigen ergab knapp 1,6 Promille. Sowohl die Anscheinswaffe als auch die Speicherkarte der Kamera wurden beschlagnahmt. Nun wird geprüft, ob das Filmen der Beamten strafbewährt ist und ob die Gruppe im Vorfeld weitere strafbare Handlungen begangen und sich dabei gefilmt hatte. Nach der Identitätsfeststellung wurden alle vor Ort entlassen.

PM der PD Leipzig vom 12.08.2019

 

Weingarten Baden-Württemberg): Beleidigung von Polizeibeamten

Einem 72-jährigen Tatverdächtigen, dem am Sonntagabend gegen 22.00 Uhr nach einer Trunkenheitsfahrt im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen werden sollte, ließ sich im Rahmen der Maßnahmen der Polizei dazu hinreißen, sich gegen die Entnahme der Blutprobe zu wehren und die eingesetzten Beamten übel zu beleidigen. Die Blutprobe wurde dem 72-Jährigen unter Zwang entnommen, wegen der vor dem Klinikpersonal ausgesprochenen Beleidigungen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Beschlagnahme des Führerscheins des 72-Jährigen war entbehrlich, da er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

 

Aulendorf (Baden-Württemberg): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Im Bereich einer Gaststätte in der Bachstraße griff ein 21-jähriger Mann in der Nacht zum Samstag gegen 01.45 Uhr aus nichtigem Anlass einen 19-Jährigen an. Der Geschädigte wurde durch den Angreifer geschlagen und verletzt. Als Polizeibeamte des Polizeireviers Weingarten am Tatort eintrafen, hatte sich der Tatverdächtige bereits entfernt. Nach der Aufnahme des Sachverhalts und Sicherstellung der Versorgung des Verletzten wurde die Fahndung nach dem Tatverdächtigen aufgenommen. Dieser konnte schließlich in einem Hinterhof angetroffen und festgenommen werden. Gegen die Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, was den Einsatz von Reizstoff und Fesselwerkzeug erforderte. Weiterhin ließ sich der 21-Jährige dazu hinreißen, die eingesetzten Beamten übel zu beleidigen. Er wurde bis zu seiner Beruhigung in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Weingarten untergebracht.
Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung von Polizeibeamten eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

 

Bad Waldsee (Baden-Württemberg): Ruhestörung und Beleidigung

Wegen zu lauter Musik aus einem Wohngebiet wurde die Polizei in der Nacht zum Sonntag gegen 00.00 Uhr gerufen. Polizeibeamte des Polizeireviers Weingarten trafen im Rahmen der Überprüfung auf eine Hochzeitsfeier an einer Privatadresse, auf der mit lauter Musik gefeiert wurde. Der angetrunkene Bräutigam stellte die Musik leiser. Er ließ sich dazu hinreißen, die eingesetzten Polizeibeamten vor seinen Hochzeitsgästen zu beleidigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 12.08.2019

 

Kempten (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach einem Besuch auf der Allgäuer Festwoche

Am Sonntagabend, gegen 22:30 Uhr, wurde ein 29-jähriger Mann vom Sicherheitsdienst der Festwoche verwiesen. Der alkoholisierte Mann wurde zunehmend aggressiver und verließ den Bereich vor dem Festwochenzugang erst, nachdem er einer uniformierten Streife ansichtig wurde. Kurze Zeit später kehrte der Mann jedoch an die Örtlichkeit zurück. Als die Beamten die Türen des uniformierten Dienstfahrzeuges öffneten, um auszusteigen, rannte der alkoholisierte Mann mit vollem Körpereinsatz gegen die sich öffnende Beifahrertür. Im Anschluss daran flüchtete er in einen Hinterhof, in welchem er kurze Zeit später von den Beamten angetroffen werden konnte. Auf der Fahrt zur Dienststelle bedachte der 29-jährige die Beamten noch mit diversen Kraftausdrücken. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte die restliche Nacht in den Haftzellen der Polizei Kempten. Die eingesetzten Beamten wurden bei dem Vorfall nicht verletzt. Am Dienstfahrzeug entstand ein Sachschaden von ca. 1.500 Euro. Den Täter erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs, versuchter gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Suizidversuch

Am Sonntagvormittag versuchte ein 65-jähriger Mann sich das Leben zu nehmen. Vom hinzugerufenen Rettungsdienst wollte er sich anschließend nicht helfen lassen. Auf die herbeigerufene Streife reagierte er sofort aggressiv. Auch nach einem längeren Gespräch wollte er sich nicht freiwillig in eine Klinik begeben. Als die Beamten ihn mit Zwang in den bereitstehenden Krankenwagen bringen wollten, leistete er heftigen Widerstand und versuchte einen Polizeibeamten zu schlagen. Er musste gefesselt werden. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und wegen versuchter Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

 

Günzburg (Bayern): Versuchter Pkw-Diebstahl und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am vergangenen Samstag stieg ein 28-Jähriger kurz nach Mitternacht in der Heidenheimer Straße in einen Pkw ein, welcher nicht ihm gehörte und fuhr davon. Das Fahrzeug war unversperrt und der Schlüssel steckte. Der Pkw-Besitzer, welcher sich einige Meter von seinem Pkw entfernt aufhielt, bemerkte, dass sein Fahrzeug entwendet wurde und nahm zusammen mit einem Freund mit dessen Pkw die Verfolgung auf. Der 28-Jährige lenkte den gestohlenen Pkw in einen Feldweg und blieb dort stehen. Anschließend stieg er aus dem Pkw aus und versuchte zu fliehen. Er konnte jedoch von dem Fahrzeugeigentümer und dessen Freund festgehalten werden. Dem unbekannten Beifahrer in dem gestohlenen Pkw gelang die Flucht. Durch die zwischenzeitlich verständigte Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg konnte nach deren Eintreffen festgestellt werden, dass der 28-Jährige und mutmaßliche Pkw-Dieb deutlich unter Alkoholeinfluss stand. Eine erste Überprüfung ergab einen Alkoholwert von mehr als zwei Promille. Zum Zweck einer Blutentnahme wurde der 28-Jährige zur Polizeiinspektion Günzburg verbracht. Während der Fahrt zur Polizeiinspektion versuchte der Mann die Türe des Streifenfahrzeuges zu öffnen, um zu flüchten. Aufgrund der aktivierten Türsicherung misslang ihm dies. Daraufhin wurde der 28-Jährige immer aggressiver und schlug mehrfach mit den Händen gegen den Dachhimmel des Dienstfahrzeuges. Schließlich weigerte er sich bei der Polizei aus dem Streifenwagen auszusteigen und begann, um sich zu schlagen. Letztlich konnte der Mann nur unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt aus dem Dienstfahrzeug verbracht und musste schließlich dabei auch gefesselt werden. Die beiden Polizeibeamten wurden bei den Widerstandshandlungen des 28-Jährigen leicht verletzt. Der 28-Jährige zog sich ebenfalls eine leichte Verletzung zu. Gegen den 28-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Diebstahls, der Trunkenheit im Verkehr und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Minderjährige sexuell belästigt und tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Montagnachmittag erreichte die Polizei Kaufbeuren ein Notruf aus einem Verbrauchermarkt in der Kaufbeurer Innenstadt.
Ein äußerst aggressiver Mann hatte dort zuvor zwei jugendliche Mädchen unsittlich angefasst und diese über einen längeren Zeitraum im Markt belästigt, bis ein Mitarbeiter des Marktes dazwischen ging. Im Anschluss kam der Sicherheitsdienst des Marktes hinzu. Auch zu diesem Zeitpunkt zeigte sich der Mann noch äußerst aggressiv und ging mit einer Flasche auf sie los. Deshalb wurde er zu Boden gebracht. Als die Polizeistreife eintraf, versuchte dieser von Beginn an die Beamten zu treten und zu schlagen. Daraufhin musste er weiterhin am Boden fixiert und gefesselt werden. Auch nachdem er gefesselt war, leistete der Mann im Anschluss weiter massiven Widerstand und wollte sich nicht zum Dienstfahrzeug verbringen lassen, sodass er getragen werden musste. Als der Mann in die Haftzelle verbracht worden war, urinierte er aus der Zelle heraus in den Gang in Richtung der Polizeibeamten und beleidigte diese. Ein Polizeibeamter wurde während der Widerstandshandlungen leicht verletzt. Den Herrn erwarten nun diverse Anzeigen und eine Nacht in Gewahrsam.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.08.2019

Bremen: Vorläufiges Resümee des Fußballeinsatzes

Am Samstagabend fand das DFB-Pokalspiel zwischen dem Atlas Delmenhorst und dem SV Werder Bremen im Weserstadion statt. Die Polizei blickt auf einen arbeitsreichen Abend zurück, der neben fußballtypischen Straftaten unter anderem auch zwei verletzte Beamte zur Folge hatte.
Die Anreise der Delmenhorster Fans verlief friedlich. Im Laufe der Fußballpartie kam es im Block der Werder-Fans zweimal zum Abbrennen von Pyrotechnik (Rauchbomben und sogenannte Bengalos). Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt. Nach dem Spiel verlief die Abreise der Delmenhorst-Fans erneut friedlich. Bei der Begleitung einer Gruppe von Werder Ultra-Fans, welche anfangs auch friedlich verlief, kam es im Bereich der Harzburger Straße zu einem massiven Angriff auf Polizeibeamte. Ein bislang unbekannter Mann kletterte zunächst auf das Dach eines am Straßenrand geparkten Autos und trat plötzlich einem nebenher laufenden Beamten mit voller Wucht gegen den Kopf. Der Polizist erlitt Kopfverletzungen und blieb zunächst benommen am Boden liegen. Er war nicht mehr dienstfähig. Einschreitende Unterstützungskräfte, die den Unbekannten festnehmen wollten, wurden daraufhin aus der Gruppe der Ultras heraus massiv mit Steinen beworfen und mit Stangen attackiert. Eine Beamtin wurde durch einen Steinwurf verletzt. Durch den Einsatz von Pfefferspray und das Eintreffen weiterer Unterstützungskräfte konnte die Situation beruhigt werden. Es konnten keine Tatverdächtigen mehr festgestellt werden. Es wurden Strafanzeigen wegen des schweren Landfriedensbruchs sowie der gefährlichen Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gefertigt. Der Tatort wurde abgesperrt. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Zeugen des Vorfalls in der Harzburger Straße und alle, die Hinweise auf den oder die Täter liefern können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0421 362-3888 zu melden. Personen, die im Stadion durch den Einsatz von Pyrotechnik verletzt wurden oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden ebenfalls gebeten sich beim Kriminaldauerdienst unter o.g. Rufnummer zu melden.

PM der POL Bremen vom 11.08.2019

 

Prüm (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss mit Verletzten / mehreren Körperverletzungen / Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten

Am Freitag, 10.08.2019, 23:45 Uhr, ereignete sich in Hallschlag, an der Kreuzung Lindenstraße / Trierer Straße, ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten PKW. Der Fahrer eines PKW Dacia missachtete hierbei die Vorfahrt des auf der Trierer Straße fahrenden PKW Audi. Durch den Zusammenstoß wurde die Beifahrerin im Audi verletzt und musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht werden. Am Unfallort kam es im weiteren Verlauf zu insgesamt vier Körperverletzungen durch den alkoholisierten Fahrer des PKW Dacia. Zunächst schlug dieser dem Fahrer des PKW Audi in das Gesicht. An der Unfallstelle hielt ein zufällig vorbeikommender Ersthelfer, welchem mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Zwei weitere Ersthelfer, welche wenig später am Unfallort eintrafen, wurden ebenfalls von dem Unfallbeteiligten geschlagen.
Zwei der Ersthelfer mussten aufgrund der erlittenen Verletzungen durch die Schläge mit Rettungswagen in Krankenhäuser verbracht werden. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurden die eingesetzten Polizeibeamten von dem Mann beleidigt. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab einen Wert von 1,96 Promille. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Mehrere Strafanzeigen u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung, Körperverletzung und Beleidigung wurden gegen den Mann eingeleitet.
Zeugen, welche den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeidienststelle Prüm unter der Telefonnummer 06551-9420 oder per Email (pipruem@polizei.rlp.de) zu melden.

PM der PD Wittlich vom 11.08.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Randalierer beschäftigt stundenlang die Polizei

Zu einem Einsatz am Bahnhof mussten die Beamten der Polizeiinspektion Lichtenfels am Samstag gegen 19.30 h ausrücken, weil dort eine randalierende Person aufgefallen war. Ein 29-jähriger Lichtenfelser war völlig ausgetickt, hatte gegen Sachen getreten und einen Mülleimer ausgeleert. Bei der Ansprache reagierte er sofort aggressiv und unkooperativ. Trotzdem wurde ein Alkotest durchgeführt, der einen Wert von 1,8 Promille ergab. Nach dem Test warf der Mann das Mundstück provokant vor den Beamten auf den Boden. Er wurde aufgefordert, dieses aufzuheben und wegzuwerfen, was er aber verweigerte. Folglich musste der Abfall von den Beamten aufgehoben werden. Der Betroffene wurde allerdings wegen einer Ordnungswidrigkeit nach dem Kreilaufwirtschaftsgesetz angezeigt und er kann mit einem Bußgeld rechnen. Nach der Feststellung seiner Identität wurde er des Platzes verwiesen. Er dachte allerdings nicht daran, dem Platzverweis nachzukommen und begab sich zurück in den Bahnhof. Dort wurde ihm der Gewahrsam erklärt. Da er sich gegen diese Maßnahme wehrte, musste er mit einfacher körperlicher Gewalt gefesselt werden. Während des Transports zur Dienststelle und in der Zelle beleidigte und bedrohte er über Stunden die Polizeibeamten. Nachdem durch einen Jourrichter der Gewahrsam bestätigt wurde, fuhr er erneut hoch und begann in der Zelle zu randalieren und sich selbst zu verletzen. Da er auch immer wieder seinen Suizid androhte, wurde er schließlich in das Bezirksklinikum in Kutzenberg polizeilich eingewiesen.

PM der PI Lichtenfels vom 11.08.2019

 

Wolfenbüttel (Niedersachsen): – Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Auf dem Veranstaltungsgelände, Am Exer, NDR 2-Party, kam es am Samstag, 10.08.2019, gegen 23:07 Uhr, zu einer Körperverletzung. Ein 24 Jahre alter alkoholisierter Mann schlug dem männlichen 21 Jahre alten Opfer in das Gesicht. Beim Einschreiten der Polizeibeamten widersetzte er sich aktiv und beleidigte einen Beamten. Strafanzeigen wurden gefertigt.

PM der POL Salzgitter vom 11.08.2019

 

Hildburghausen (Thüringen): Den Notruf missbraucht und Polizisten beleidigt

Am 09.08.2019 um 07:24 Uhr wählte eine amtsbekannte Person aus der Gemeinde Schleusegrund den Notruf 110. Er gab an, dass er in Hildburghausen auf einer Parkbank sitzt und nicht mehr aufstehen kann.
Als die Beamten vor Ort eintrafen, nahm der 55-Jährige noch einen großen Schluck aus seiner Schnapsflasche und gab ordentlich angetrunken an, dass er von den Beamten ins Krankenhaus gefahren werden wollte.
Da die diese ihm erklärten, dass es sich dabei um keinen medizinischen Notfall handelte, wurde der Mann wütend und beleidigte die Beamten mehrfach als „Arschlöcher“, „Blödmänner“ und „Clowns“.
Der 55-Jährige handelte sich dadurch Anzeigen wegen Beleidigung und Missbrauch von Notrufen ein.

PM der LPI Suhl vom 11.08.2019

 

Nabburg (Bayern): Tätliche Auseinandersetzungen in Diskothek

Am frühen Sonntagmorgen kam es in einer Nabburger Diskothek zu einer tätlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen. Gegen 02.15 Uhr wurde eine 25jährige Frau aus Regenstauf von einem 25jährigen Mann aus Weiden auf der Tanzfläche angetanzt und laut Aussagen mehrerer Zeugen „begrapscht“. Als der Frau ein junger Mann aus Weiden zur Hilfe eilen wollte, schlug der „Antänzer“ dem Mann mit der Faust ins Gesicht. Dieser erlitt hierbei eine Platzwunde. Bei dem anschließenden Gerangel stürzten beide Personen zu Boden. Offenbar um nun seinem Bekannten zur Hilfe zu eilen, nahm nun ein weiterer junger Mann aus Weiden eine Flasche und warf sie in Richtung des „Antänzers“, verfehlte diesen jedoch. Auch nach Eintreffen der Polizei wollte sich der 25 jährige Mann nicht beruhigen, er musste schließlich unter Anwendung unmittelbaren Zwangs aus der Diskothek verbracht werden. Ein Alkotest bei ihm ergab stolze 2.28 Promille. Gegen ihn wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Auch gegen den Mann, welcher die Flasche geworfen hatte wird wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Wenig später kam es in der gleichen Diskothek erneut zu einer Schlägerei. Hierbei wurden zwei 18jährige Männer aus dem Bereich Regensburg von drei unbekannten Tätern auf der Tanzfläche angegriffen und geschlagen. Beide wurden hierdurch leicht verletzt, benötigten jedoch keine ärztliche Behandlung. Die drei Täter flüchteten anschließend aus der Diskothek. Warum es zu dem Angriff kam, müssen die weiteren Ermittlungen ergeben. Die PI Nabburg hat auch hier Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen und bittet um Hinweise hinsichtlich der bislang unbekannten Aggressoren.

PM der PI Nabburg vom 11.08.2019

 

Schmidgaden (Bayern): Streitigkeit auf Kirwa – Geschädigter wandert in Haftzelle

Am frühen Sonntagmorgen gegen 01.20 Uhr kam es zwischen einem 17jährigen Nabburger und einem 18jährigen Schmidgadener zu einer verbalen Streitigkeit. Diese endete darin, dass der Nabburger seinen Schmidgadener Kontrahenten zu Boden schupste. Dieser wurde hierbei leicht am Ellbogen verletzt. Beide waren alkoholisiert (0,84 Promille und 1,74 Promille). Gegen den jungen Mann aus Nabburg wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Sein Opfer wurde gegen 05.00 Uhr erneut in Schmidgaden angetroffen, da er alkoholisiert auf der Straße umherlief. Er war derart aggressiv, dass ihn Beamte der PI Nabburg in Gewahrsam nehmen mussten. Nunmehr ergab ein Alkotest 2.00 Promille. Er durfte seinen Rausch in der Haftzelle ausschlafen. Eine entsprechende Rechnung für die Übernachtung in dem spartanisch eingerichteten Zimmer in den Kellerräumen wird er in den nächsten Tagen erhalten.

PM der PI Nabburg vom 11.08.2019

 

Emden (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten

Bei einem Einsatz am Sonntagmorgen gegen 03:05 Uhr in der Neutorstraße wurden die eingesetzten Beamten mehrfach beleidigt. Der 31jährige alkoholisierte Randalierer aus Emden wurde in Gewahrsam genommen. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

PM der PI Leer/Emden vom 11.08.2019

 

Schwall (Rheinland-Pfalz): Widerstand

Darüber hinaus forderten am letzten Ferienwochenende wiederholt betrunkene Jugendliche die Beamten der Polizeiinspektion. Meist blieb es bei den teils erheblich alkoholisierten Jugendlichen bei der Ermahnung zur Nachtruhe. In einem Fall kam es in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der Grillhütte in der Ortslage Schwall zu einer Sachbeschädigung durch einen erheblich alkoholisierten 20-Jährigen. Dieser hatte einen Atemalkoholwert von über 2 Promille.
Nach der Sachverhaltsaufnahme wurde den zunächst drei beteiligten Heranwachsenden ein Platzverweis ausgesprochen. Kurz darauf kam es in der Ortslage erneut zu einer Sachbeschädigung durch den Rädelsführer. Aufgrund der anhaltenden Straftaten und Missachtung der polizeilichen Verfügung wurde ihm die Ingewahrsamnahme erklärt. Hierbei leistete der junge Mann erheblichen Widerstand und beleidigte massiv die eingesetzten Polizeikräfte. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte. Seinen Rausch konnte er schließlich in der Gewahrsamszelle hiesiger Dienststelle ausschlafen.

PM der PI Boppard / PD Koblenz vom 11.08.2019

 

Osnabrück (Niedersachsen): 28-Jähriger greift Polizisten an und beschädigt Streifenwagen

Am frühen Sonntagmorgen (4 Uhr) erhielten Osnabrücker Polizisten einen Einsatz zur Baumstraße. In der dortigen Diskothek randalierte ein 28-jähriger Mann. Der Angreifer hatte sich schon mit dem Sicherheitspersonal angelegt und sollte von den Beamten in Gewahrsam genommen werden. Er versuchte die Polizisten zu schlagen, zu treten und „Kopfnüsse“ auszuteilen. Um ihn transportieren zu können, forderten die Beamten ein größeres Fahrzeug an. In diesem Streifenwagen trat der 28-Jährige mehrfach gegen das Sicherheitsglas und zerstörte es (Sachschaden ca. 2000 Euro). Die Polizisten blieben unverletzt. Der Randalierer „durfte“ sich ein paar Stunden in einer Gewahrsamszelle aufhalten, bevor er am Sonntagvormittag von seiner – wahrscheinlich begeisterten- Ehefrau abgeholt wurde.

PM der PI Osnabrück vom 11.08.2019

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Renitenter Rollerfahrer

Mit einem renitenten Fahrer eines Motorrollers hatten es Beamte des Polizeireviers Esslingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu tun. Der Roller fiel einer Streife gegen 01.00 Uhr in der Fleischmannstraße aufgrund des fehlenden Versicherungskennzeichens auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Beamten fest, dass der 39-jährige Fahrer stark nach Alkohol roch, weshalb ein Alkoholtest durchgeführt wurde. Dieser ergab einen so hohen Wert, dass eine Blutentnahme durchgeführt werden musste. Hiermit war der 39-Jährige überhaupt nicht einverstanden und verweigerte sich vehement und zunehmend aggressiv. Im weiteren Verlauf leistete er gegen die Maßnahmen der Beamten massiven Widerstand, wobei er einem Beamten ins Gesicht spuckte. Zur Durchführung der Blutentnahme wurde der Rollerfahrer in ein Klinikum verbracht, hierbei kam es zu erneuten Widerstandhandlungen. Der Roller des 39-Jährigen wurde nach Anordnung der Staatsanwaltschaft zur weiteren Überprüfung beschlagnahmt.

PM des PP Reutlingen vom 11.08.2019

 

Melle (Niedersachsen): Sonntagmorgen an Meller Diskothek: Körperverletzungen, Streitigkeiten, Widerstand

Meller Polizisten erhielten am frühen Sonntagmorgen – wie so oft- einen Einsatz zur Diskothek an der Industriestraße.
Gegen 05.30 Uhr sollten sie Streitigkeiten zwischen zwei Gruppen schlichten. Während der Gespräche kam ein völlig unbeteiligter Mann aus der Diskothek, pöbelte die Beamten an und beleidigte sie. Der Betrunkene drohte den Polizisten und weigerte sich, seine Personalien zu nennen. Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und transportierten ihn zum Ausnüchtern zur Dienststelle, dabei wehrte sich der 28-Jährige vehement und verletzte einen Beamten leicht.

PM der PI Osnabrück vom 11.08.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Nach Streit vor der Stadtgalerie Polizeibeamte tätlich angegriffen

Ein Pärchen geriet offenbar vor der Stadtgalerie in Streit. Auf diesen wurden weitere Passanten aufmerksam und wollten schlichten. Der 33jährige Mann verhielt sich auch gegenüber diesen Passanten aggressiv. Im weiteren Verlauf wurde die Polizei informiert. Wie auch zuvor gegenüber den Passanten verhielt sich der Mann auch im Hinblick auf die Streifenbesatzung aggressiv. Dies steigerte sich noch, als er im Laufe der Sachverhaltsaufnahme offenbar unvermittelt einem der Beamten gegen den Kopf schlug und sich bei der folgenden Festnahme massiv widersetzte. Der alkoholisierte Mann musste bei der Polizei eine angeordnete Blutentnahme über sich ergehen lassen und die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. Die beiden Beamten und auch der Mann wurden bei dem Zwischenfall verletzt. Einer der Staatsdiener konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Der Mann muss sich nun wegen verschiedener Delikte u.a. wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte verantworten.

PM der PI Schweinfurt vom 11.08.2019

 

Berlin/Steglitz-Zehlendorf: Ermittlungen nach verbotenen Gruß gezeigt, fremdenfeindlicher Beleidigung und Bedrohung

Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin ermittelt seit gestern Abend unter anderem zu einem verbotenen Gruß. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 68-Jähriger gegen 19.30 Uhr von dem Balkon seiner Wohnung aus in der Mozartstraße einen 28-Jährigen zunächst fremdenfeindlich beschimpft haben. Anschließend soll der Tatverdächtigen den Hitlergruß und den 28-Jährigen bedroht haben. Der Bedrohte alarmierte daraufhin die Polizei. Einsatzkräfte begaben sich zur Wohnung des mutmaßlichen Täters und nahmen ihn vorläufig fest. Im weiteren Verlauf des Einsatzes soll der Festgenommene dann auch die Polizeikräfte beleidigt und bedroht haben. Er wurde zwecks Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung in ein Polizeigewahrsam gebracht. Eine bei ihm zuvor durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Der 68-Jährige musste bis heute früh im Polizeigewahrsam bleiben und wurde im Anschluss entlassen.

PM des PP Berlin vom 11.08.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Junger Mann beleidigt Polizeibeamte

Am frühen Sonntagmorgen gegen 02.15 Uhr wurde eine Streifenbesatzung der PI Marktheidenfeld in der Mitteltorstraße von einem 24jährigen Mann beleidigt. Dieser zeigte gegenüber den Beamten eine eindeutig beleidigende Geste. Für den mit 1,66 Promille alkoholisierten Mann hat diese nun eine Anzeige wegen Beleidigung zur Folge.

PM der PI Marktheidenfeld vom 11.08.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Laurenzimesse – Streifenfahrzeug bespuckt

Gegen 23.35 Uhr wurde ein 21jähriger Mann dabei beobachtet, wie er gegen die Seitenscheibe eines auf der Laurenzimesse eingesetzten Streifenfahrzeugs spuckte. Der Mann war mit 1,30 Promille deutlich alkoholisiert. Gegen ihn wird wegen des Vorfalls Anzeige wegen Beleidigung erstattet.

PM der PI Marktheidenfeld vom 11.08.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Überdreht und aggressiv – alkoholisiert

Am frühen Sonntagmorgen kam es in Düren-Birkesdorf gegen 03.00 Uhr im Bereich der dortigen Festhalle zu einer handfesten Auseinandersetzung. Ein 39-jähriger Dürener hatte im Rahmen eines Streites einen 23-jährigen Dürener mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Dies führte im weiteren Verlauf zu einer Ansammlung von 20 – 30 Personen, welche sich lautstark stritten. Die hinzugerufene Polizei konnte zügig den 39-jährigen Dürener als Aggressor ausmachen und trennte diesen zunächst von der Gruppe, um den Sachverhalt ermitteln zu können. Der Dürener ließ sich jedoch nicht beruhigen, blieb distanzlos und griff die Beamten unvermittelt an. Er wurde daraufhin durch die Polizeibeamten überwältigt und der Polizeiwache Düren zugeführt. Ein 28-jähriger Polizeibeamter wurde bei dem Angriff derart stark verletzt, dass er zur ambulanten Behandlung ein Krankenhaus aufsuchen musste und seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme störte ein unbeteiligter 21-jähriger Dürener die polizeilichen Maßnahmen, so dass ihm ein Platzverweis erteilt werden musste. Da er diesem nicht nachkam, sondern weiter die Maßnahmen störte und zudem ohne Respekt die Polizeibeamten als Hurensöhne beleidigte, wurde auch er der Polizeiwache Düren zugeführt. Beide zugeführten Personen standen unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Beim 39-jährigen Tatverdächtigen musste die Alkoholisierung durch eine Blutprobenentnahme für das eingeleitete Strafverfahren näher bestimmt werden. Der eigentliche Ursprung der Aggressivität und Hergang der Tätlichkeiten müssen die nachfolgenden Befragungen und Ermittlungen ergeben.

PM der POL Düren vom 11.08.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Beleidigung

Sonntag, kurz nach Mitternacht, kam es bei einem Club in der Eywiesenstraße zu einem Einsatz, weil ein 30jähriger am Eingang massiv Kopfhörer für eine dort stattfindende Silent- Party forderte. Die Kopfhörer wurden ihm nicht ausgehändigt, da die Party in wenigen Minuten enden sollte. Der Mann war uneinsichtig und musste durch ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nach Draußen verbracht werden. Hierbei kam es zu einer körperlichen Einwirkung seitens des Türstehers. In der weiteren Folge kam es bei einer Befragung einer 22jährigen Dame zu Beleidigungen der eingesetzten Polizeibeamten.
Zudem wurde die Dame gegenüber den Beamten übergriffig und schlug nach den Beamten Die Ermittlungen dauern noch an.

PM des PP Konstanz vom 11.08.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Beleidigung

Ein mehrfach ausgesprochenes Hausverbot hielt eine Person nicht davon ab, gegen Mitternacht das Gelände einer Diskothek in der Max-Stromeyer-Straße erneut zu betreten. Selbst im Beisein der hinzugerufenen Polizei hielt den jungen Mann nicht davon ab, das Gelände nochmals betreten zu wollen, so dass dieser schlussendlich in polizeilichen Gewahrsam genommen werden musste.
Zudem mussten sich die eingesetzten Beamten mehrfache Beleidigungen am Einsatzort als auch auf dem Weg zur Dienststelle anhören. Der 20jährige Mann hat sich nun wegen Hausfriedensbruch und Beleidigungen gegen Polizeibeamte strafrechtlich zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 11.08.2019

 

Bad Neuenahr-Ahrweiler (Rheinland-Pfalz): Randalierende Jugendliche

Am Freitagabend, gegen 23:15 Uhr, wurden der PI Ahrweiler durch einen Anwohner mehrere Jugendliche mitgeteilt, welche im Stadtteil Bachem Mülltonnen und Verkehrsschilder umgeworfen hatten. Im Bereich des Bachemer Sportplatzes konnte durch die eingesetzte Streifenwagenbesatzung eine Gruppe junger Männer im Alter von 20-22 Jahren angetroffen werden. Diese verhielt sich gegenüber den Beamten teils unkooperativ und aggressiv. Einem ausgesprochenen Platzverweis wollte man nicht nachkommen, so dass Beamte aus Remagen zur Unterstützung angefordert werden mussten. Ein alkoholisierter Heranwachsender aus Brohl, beleidigte die Polizisten fortwährend und schlug plötzlich auf einen seiner Mitstreiter ein, weshalb er in Gewahrsam genommen werden musste.

PM der PD Mayen vom 11.08.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Altstadtfest

Im Rahmen des Altstadtfestes kam es an diesem Wochenende zu insgesamt 8 Körperverletzungsdelikten im Stadtgebiet. Davon wurde eine Strafanzeige als gefährliche Körperverletzung aufgenommen. Für zwei männliche Personen endete das Altstadtfestwochenende in der Samstagnacht im Polizeigewahrsam. Einer führte auf dem Festgelände eine Schreckschusswaffe mit, so dass ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet wurde. Die andere Person beschädigte zuerst geparkte Pkw, schlug dann auf Passanten ein und beleidigte und bedrohte letztendlich die eingesetzten Beamten. Vier Personen wurden aufgrund von Verfehlungen des Festgeländes verwiesen. Weiterhin wurden bei der Polizei vier Sachbeschädigungen, ein Diebstahl sowie eine Beleidigung angezeigt.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 11.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Aggressive Frau beleidigt Arzt und greift Polizisten an

Am frühen Samstagmorgen (10.08.2019) mussten sich mehrere Polizeibeamte sowie ein Arzt mit einer 36-jährigen Frau beschäftigen. Sie muss sich nun wegen mehrerer Straftaten verantworten.
Gegen 01:30 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung, dass Personen an der U-Bahnhaltestelle Maximilianstraße randalieren und mit Flaschen werfen sollen. Mehrere Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg-West trafen vor Ort auf ein Pärchen. Beide verhielten sich sofort verbal aggressiv.
Während der männliche Begleiter widerwillig seine Personalien angab, verweigerte die 36-Jährige die Herausgabe ihrer Personalien.
Stattdessen beleidigte sie sofort die eingesetzten Beamten und schlug einem Beamten mehrfach mit der Faust gegen den Oberkörper. Im daraufhin entstehenden Gerangel wurde die Angreiferin zu Boden gebracht und fixiert. Sie ließ sich weiterhin nicht beruhigen und beleidigte fortwährend die eingesetzten Beamten.
In der Polizeidienststelle sollte eine Blutentnahme durchgeführt werden. Auch hiergegen wehrte sich die Frau, die sich noch immer nicht beruhigt hatte, nach Kräften, woraufhin erneut unmittelbarer Zwang angewendet werden musste. Ein Arzt des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der die Blutentnahme durchführte, wurde nun ebenfalls zum Ziel der Aggressionen der 36-Jährigen und ebenfalls massiv beleidigt.
Durch die Widerstandshandlungen erlitten sowohl ein Polizeibeamter als auch die Beschuldigte leichte Verletzungen. Die Beamten leiteten mehrere Ermittlungsverfahren, u. a. wegen Beleidigung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die 36-Jährige wurde nach Abschluss der Sachbehandlung wieder entlassen.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

 

Roth (Bayern): Polizeibeamte massiv bedrängt und angegriffen – Zeugen gesucht

Am frühen Sonntagmorgen (11.08.2019) kam es in der Rother Innenstadt im Nachgang der Kirchweih zu einem großen Polizeieinsatz. Mehrere Personen wurden festgenommen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 01:30 Uhr in einer Diskothek in der Rother Innenstadt zu einem Körperverletzungsdelikt.
Den Beamten wurde mitgeteilt, dass ein Mann zuvor eine Frau in der Diskothek geschlagen hatte und war von den Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes des Hauses verwiesen worden. Als die Beamten die Personalien des Angreifers erheben wollten, versetzte dieser einem der Polizisten unvermittelt einen Kopfstoß gegen den Oberkörper. Die Einsatzkräfte überwältigten den 18-Jährigen und fixierten ihn.
In der Folge bedrängte eine ca. 15-köpfige Personengruppe die einschreitenden Polizisten massiv, umringten sie und versuchten, den Festgenommenen zu befreien.
Erst durch Hinzuziehung weiterer Polizeistreifen u. a. des Unterstützungskommandos Mittelfranken sowie weiterer Dienststellen konnte die Situation beruhigt werden. Hierbei kam es zu teils massiven Angriffen mehrerer Personen gegen die Polizisten sowie Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes und entsprechenden Widerstandshandlungen.
Nahezu zwei Dutzend Polizeibeamte waren notwendig, um die Situation zu beruhigen. Hierzu musste unmittelbarer Zwang u. a. in Form von Pfefferspray eingesetzt werden. Fünf Männer (18, 24, 26, 28 und 30 Jahre) wurden festgenommen. Gegen die Beschuldigten wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die eingesetzten Polizeibeamten blieben nach bisherigem Kenntnisstand unverletzt. Mehrere Personen wurden durch den Rettungsdienst wegen Augen- und Atemwegsreizungen vorsorglich behandelt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 09171/9744-0 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

 

Nürnberg (Bayern): Nach Angriff auf Busfahrer – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

Am Sonntag (11.08.2019), kurz nach Mitternacht, griff ein 19-Jähriger einen Busfahrer an und verletzte ihn leicht.
Bei seiner Festnahme wurden auch Polizeibeamte angegriffen.
Gegen 00:15 Uhr teilte der Zeuge mit, dass er von mehreren Personen im Bus angepöbelt und schließlich von einem Täter geschlagen wurde. Im Bereich des Bahnhofsplatzes sollte die Kontrolle der Personen erfolgen. Der 19-jährige Tatverdächtige flüchtete beim Erblicken der Streife in Richtung Königstorpassage, konnte jedoch eingeholt und gestellt werden. Beim Versuch, den aggressiven Mann zu fixieren, leistete dieser Widerstand.
Während der Festnahme kamen die beiden Begleiter des Tatverdächtigen hinzu und attackierten die Polizisten. Eine 20-Jährige griff die Beamten u. a. mit Tritten an und schlug außerdem einem Polizeibeamten mit den Absätzen ihrer hochhackigen Schuhe, die sie in der Hand trug, auf den Kopf. Der 20-jährige Begleiter wurde ebenfalls handgreiflich und bedrohte die Einsatzkräfte. Unter Einsatz von Pfefferspray und weiterer Polizeistreifen konnten die drei Personen schließlich festgenommen werden.
Sowohl zwei Polizeibeamte als auch die Angreifer wurden leicht verletzt. Die 20-Jährige wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gefahren. Hier leistete sie erneuten Widerstand indem sie auf einen Polizisten einschlug.
Alle drei Personen mussten anschließend aufgrund ihres immer noch aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden.
Sie müssen sich nun in einem Ermittlungsverfahren verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 11.08.2019

 

Hammelburg (Bayern): Nach Mitteilung von Schussgeräuschen – Polizei überprüft Schreckschusswaffen von 45-Jährigen – Beamter bei Widerstand verletzt

Nachdem in der Nacht von Samstag auf Sonntag mehrere Zeugen mögliche Schussgeräusche wahrgenommen hatten, überprüfte die Hammelburger Polizei die Wohnung eines 45-Jährigen sowie dessen legal besessene Schreckschusswaffen und Feuerwerkskörper. Der Mann leistete Widerstand gegen die Maßnahme und verletzte einen Beamten dabei leicht.
Kurz nach Mitternacht waren bei der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei und auch direkt bei der Hammelburger Polizei Meldungen eingegangen, dass Zeugen Schussgeräusche wahrgenommen hätten. Kurze Zeit später meldete sich ein 45-Jähriger aus Hammelburg telefonisch und gab an, Raketen und Böller gezündet zu haben, angeblich als Antwort auf ein Feuerwerk am Himmel. Eine Streife der Hammelburger Polizei suchte daraufhin den Mann bei seiner Wohnadresse auf. Dabei wurden neben Böllern und Feuerwerkskörpern auch Schreckschusswaffen überprüft, für die der Mann eine Erlaubnis vorweisen konnte. Bei der Absuche kamen keine scharfen Schusswaffen zum Vorschein.
Im Rahmen der Überprüfung verhielt sich der alkoholisierte Beschuldigte aggressiv und versuchte die Maßnahmen der Beamten zu verhindern. Ihm wurden daraufhin Handfesseln angelegt. Der 45-Jährige wehrte sich hierbei heftig und verletzte einen eingesetzten Beamten leicht.
Die Beamten nahmen den Mann fest und auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde auch eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt. Gegen den 45 Jahre alten Mann laufen nun unter anderem Ermittlungen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Zudem wurden die zuständigen Behörden hinsichtlich der waffenrechtlichen Erlaubnisse informiert.

PM des PP Unterfranken vom 11.08.2019

 

Ehestorf (Niedersachsen): Polizeibeamte beleidigt

Am frühen Samstagmorgen sind Beamte der Polizei Seevetal gegen 02:00 Uhr zu Streitigkeiten zweier alkoholisierter Personen in die Straße Auf den Schwarzen Bergen in Ehestorf gerufen worden. Beim Eintreffen der Beamten hatte sich der Streit bereits wieder gelegt. Allerdings missfiel den Streitenden das Erscheinen der Polizei offensichtlich, sodass die Beamten vor Ort beleidigt wurden. Einen 48-Jährigen Ehestorfer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM der PI Harburg vom 11.08.2019

 

Rostock-Dierkow (Mecklenburg-Vorpommern): Güterzug kollidiert mit Wildschweinrotte

In der Sonntagnacht, gegen 03:30 Uhr teilte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn der BPOLI Rostock mit, dass der Güterzug 41374 bei der Einfahrt in den Seehafen Rostock auf Höhe des ehemaligen S-Bahnhaltepunktes Dierkow mit einer Rotte Schwarzwild kollidierte. Eine Nachschau durch Beamte der BPOLI Rostock verlief aufgrund der nächtlichen Sichtverhältnisse zunächst negativ. Bei einer erneuten Nachschau bei Tageslicht wurden am Ereignisort zwei Stücke Schwarzwild aufgefunden. Ein Tier war bereits verendet, bei einem weiteren Tier war ein Hinterlauf durch den Zusammenprall abgetrennt worden. Die Bundespolizisten erlösten das Tier von seinen Qualen. Durch die Tierrettung der Feuerwehr wurden die Kadaver vor Ort geborgen und entfernt.

PM der BPOLI Rostock vom 11.08.2019

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Abschlussmeldung zur 29. Hanse Sail in Rostock

Ein friedliches und gut organisiertes maritimes Volksfest mit vielen schönen Attraktionen – so lautet das Fazit der Rostocker Polizei zur 29. Hanse Sail in Rostock.
Der Einsatzleiter, Polizeidirektor Achim Segebarth, ist durchweg zufrieden mit dem Verlauf des Einsatzes, welcher „ohne größere Störungen oder schwerere Verletzungen durch Unfälle abgelaufen ist.
Dabei ist die Sicherheit auf einer solchen Großveranstaltung stets eine Gemeinschaftsleistung aller Sicherheitspartner“.
Im Rahmen des Einsatzes wurde die Rostocker Polizei durch viele Kolleginnen und Kollegen, insbesondere des Landesbereitschaftspolizeiamtes M-V und des Landeswasserschutzpolizeiamtes M-V, unterstützt. Insgesamt waren über alle 4 Veranstaltungstage 1400 Polizeibeamte im Einsatz.
Ein besonderes und aus polizeilicher Sicht auch herausforderndes Highlight war der Besuch des portugiesischen Staatspräsidenten Marcelo Nuno Duarte Rebelo de Sousa und des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier.
Auch Stefan Büchner, Leiter der Wasserschutzpolizeiinspektion Rostock, zieht eine positive Bilanz und zeigt sich „sehr zufrieden mit dem hohen Ordnungszustand auf dem Wasser“.
Im Veranstaltungszeitraum gab es einen Unfall im Schiffsbetrieb, eine 16-jährige Decksmatrosin verletzte sich beim Bergen des Schonersegels am Kopf. Es gab trotz extrem hoher Verkehrsdichte auf dem Wasser lediglich zwei leichte Schiffskollisionen mit geringem Sachschaden. Im Bereich des Fischereihafens fuhr sich am 10.08.2019 ein Feuerschiff fest, im Bereich Warnemünde am 11.08.2019 zwei Traditionssegler. Alle konnten durch Schlepperhilfe wieder ins Fahrwasser gebracht werden.
Ein Baustein des positiven Verlaufes der 29. Hanse Sail ist darin begründet, dass erstmalig mit einem Schiffsbewegungsplan gearbeitet wurde. So hatten Veranstalter und die Sicherheitskräfte ein genaues Bild von den Verkehrsbewegungen auf dem Wasser. Die eingesetzten Boote der Wasserschutzpolizei waren rund um die Uhr für die Sicherheit auf dem Wasser im Einsatz, um den Hanse Sail-Besuchern ein tolles maritimes Fest zu ermöglichen.
Über den gesamten Veranstaltungszeitraum wurden nach jetzigem Stand 23 Strafanzeigen aufgenommen. Es kam zu einigen Körperverletzungen, Diebstählen und Beleidigungen. Weiterhin wurden Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz gefertigt.
Ebenfalls das Thema Drohnen hat die Polizei während der Hanse Sail mehrfach beschäftigt. Das Fliegen von Drohnen über Menschenmengen und Bundeswasserstraßen ist grundsätzlich verboten. In diesem Zusammenhang hat die Rostocker Polizei zwei Anzeigen aufgenommen und eine Drohne sichergestellt.

PM der PI Rostock vom 11.08.2019

 

Potsdam (Brandenburg): Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz mit Widerstand

Bei einer Personenkontrolle konnte bei einem 22-jährigen Potsdamer eine geringe Menge Cannabis aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der Kontrolle verhielt er sich unkooperativ und versuchte sich zu widersetzen und leistete hierbei Widerstand. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Der Beschuldigte wurde ins Gewahrsam genommen.

PM der PD Brandenburg West vom 11.08.2019

 

Teltow (Brandenburg): Körperverletzung und Widerstand

Der Polizei wurde bekannt, dass sich auf dem Parkplatz eines Supermarktes mehrere Personen schlagen. Bei Eintreffen der Beamten war die Schlägerei noch im Gange und eine Trennung der Kontrahenten war nur unter Einsatz von Pfefferspray möglich. Durch eine Person wurden die Polizeibeamten angegriffen. Alle drei Personen standen erheblich unter Alkoholwirkung und wurden ins Polizeigewahrsam überführt. Mehrere Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PD Brandenburg West vom 11.08.2019

 

München (Bayern): Kontrolle eines E-Scooter Fahrers führt zu einem verletzten Polizeibeamten

Am 09.08.2019, gegen 03.40 Uhr, fiel ein 24-Jähriger aus dem nördlichen Münchner Landkreis auf, als er mit einer zweiten Person auf dem Lenbachplatz mit einem E-Scooter fuhr. Bei einer anschließend durchgeführten Verkehrskontrolle von Polizeibeamten der 2. Einsatzhundertschaft wurde bei dem 24-Jährigen ein Atemalkoholwert von mehr als 0,5 Promille festgestellt. Nachdem er über die Konsequenzen informiert und belehrt wurde, versuchte er zu flüchten, was einer der Beamten verhindern wollte, in dem er den 24-Jährigen festhielt. Trotzdem konnte sich der Betroffene losreißen, wodurch der Beamte stürzte und sich an der Schulter verletzte. Der 24-Jährige konnte nach kurzer Fahndung durch hinzugerufene Streifen festgenommen werden. Der Polizeibeamte wurde umgehend in ein Krankenhaus verbracht und ist seitdem nicht mehr dienstfähig.
Der 24-Jährige wurde neben der Anzeige wegen Alkoholverstoßes unter anderem auch wegen Angriff auf Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM (1176) des PP München vom 11.08.2019

 

Kempten (Bayern): Wechselseitige Körperverletzung mit Folgen

Gegen Mitternacht kam es vor dem Parktheater zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem 21-jährigen Altusrieder und einem 23-jährigen Oy-Mittelberger. Beide Herren standen unter deutlichem Alkoholeinfluss. Nachdem der 21-jährige Mann recht uneinsichtig war, wurde er in Gewahrsam genommen. In der Haftzelle wurden die eingesetzten Beamten von ihm beleidigt. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.08.2019

 

Salzburg: Aggressive Person in Salzburg

In den Morgenstunden des 11. August 2019 versuchte ein 27-jähriger Salzburger mehrmals, Polizisten an der Überprüfung der Alarmanlage eines Objektes in der Salzburger Altstadt zu hindern, obwohl ihn der Polizeieinsatz nicht betraf. Er versuchte mit den Polizisten in das Gebäude zu gelangen und belästigte sie grundlos. Da er sich zunehmend provokanter und aggressiver verhielt sowie fortwährend versuchte, in das Gebäude einzudringen, stellten die Polizisten zunächst seine Daten fest. Zudem wurde er über die Anzeigeerstattung wegen aggressiven Verhaltens in Kenntnis gesetzt. Nach Beendigung der Amtshandlung hinderte der 27-Jährige einen Streifenwagen am Wegfahren, indem er sich unmittelbar davor stellte. Da er sich weigerte, sich vom Streifenwagen und von der Fahrbahn zu entfernen, stiegen die Beamten aus und belehrten ihn über die Konsequenzen seines Handelns. Daraufhin begann der Salzburger wild mit den Händen vor den Gesichtern der Polizisten zu gestikulieren und schrie sie laut an. Da er sein Verhalten trotz mehrfacher Abmahnungen nicht einstellte, nahmen ihn die Polizisten vorläufig fest. Ein Alkotest mit dem 27-Jährigen ergab einen Wert von 2,64 Promille. Nachdem sich er sich schließlich wieder beruhigt hatte, wurde die Festnahme aufgehoben. Er wird den zuständigen Behörden zur Anzeige gebracht. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

PA der LPD Salzburg vom 11.08.2019

 

Altenburg (Thüringen): Dreister Sprayer will trotz Polizei sein „Kunstwerk“ beenden

m Samstagabend gegen 21 Uhr erhielt die Poilzei den Hinweis, dass vermutlich das Gebäude des ehemalichen City-Kaufhauses in der Hillgasse besprüht wird. Anrufer hatten das typische Schüttelgeräsuch von Spraydosen hören können. Die Beamten umstellten daraufhin das Objekt und konnten schließlich einen 26-jährigen Altenburger auf frischer Tat ertappen, wie er gerade die Fassade mit einer Sraydose verzierte. Trotz der nun anwesenden Polizeibeamten, sprühte der Mann unbeirrt weiter und äußerte gegenüber den Einsatzkräften, dass er doch nur sein Werk beenden wolle. Auf seine folgende Festnahme reagierte der 26-jährige mit Unverständnis und wurde handgreiflich, sodass er schließlich in die Gewahrsamszelle gebracht werden musste.

PM der LPI Gera vom 11.08.2019

Damme (Niedersachsen): Gefährdung des Straßenverkehrs/ Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort/ Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 10.08.2019, gegen 00:40 Uhr befährt ein 37-jähriger aus Bockhorn die Holdorfer Straße in Fahrtrichtung Holdorf, als er in den Gegenverkehr gerät und einen Verkehrsunfall mit dem entgegenkommenden Pkw des 25-jährigen aus Rieste verursacht. Der 37- jährige entfernt sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Er kann durch die eingesetzte Funkstreifenwagenbesatzung im Rahmen der Fahndung angetroffen werden. Es stellt sich heraus, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Alkohol steht (1,98 Promille). Es wird eine Blutprobe entnommen. Aufgrund der Tatsache, dass der Bockhorner zeitlich und örtlich nicht orientiert ist, wird er dem Gewahrsam des PK Vechta zugeführt. Dabei leistet er Widerstand gegen zwei Beamte, die dadurch leicht verletzt werden.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 10.08.2019

 

Clausthal-Zellerfeld (Niedersachsen): – Randalierer schlägt auf Partygäste ein

Ein ungebetener Besucher erschien am Samstag, gegen 01:00 Uhr, auf einer privaten Gartenparty in der Bäckerstraße und pöbelte grundlos die dort feiernden Gäste an.
Aufgrund des anhaltend aggressiven Verhalten habe der Gastgeber den 22-Jährigen mehrfach aufgefordert das Grundstück zu verlassen. Der alkoholisierte Mann habe diese Aufforderungen ignoriert und fortwährend Gäste beleidigt. Im Verlauf der nachfolgenden Auseinandersetzung dann auch wahllos auf einzelne Partygäste eingeschlagen, woraufhin die Polizei alarmiert wurde. Der Gastgeber und ein weiterer Besucher wurden durch Faustschläge leicht verletzt.
Da sich der Beschuldigte bei der polizeilichen Sachverhaltsaufnahme anhaltend aggressiv und uneinsichtig zeigte wurde er von der zu Hilfe gerufenen Funkstreifenbesatzung dem Polizeigewahrsam zugeführt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von annährend 4 Promille. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Ermittlungsverfahren u.a. wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 10.08.2019

 

Kronach (Bayern): Marihuana konsumiert und Widerstand geleistet

Äußerst auffällig verhielten sich am Samstagabend zwei junge Männer, die sich auf einer Bank an der B85 nieder gelassen hatten, beim Anblick einer vorbeifahrenden Streife. Bei der anschließenden Kontrolle konnten bei den 24- und 22-jährigen Männern zunächst jeweils ein Joint aufgefunden werden. Während die körperliche Durchsuchung der beiden noch ohne Gegenwehr ablief, versuchte der ältere vehement die Durchsuchung einer mitgeführten Umhängetasche zu vermeiden, indem er diese an sich klammerte und sich massiv gegen die Wegnahme wehrte. Nachdem der Widerstand durch die Beamten gebrochen worden war, konnten in der Umhängetasche noch eine geringe Menge Marihuana sowie Rauschgiftutensilien aufgefunden werden. Gegen die beiden Männer wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Zudem muss sich der 24jährige noch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Kronach vom 10.08.2019

 

Bodenmais (Bayern): Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Betäubungsmittel

Am Freitag, 09.08.19, gegen 22.40 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Bodenmais zu einer Schlägerei. Ein deutlich angetrunkener, und offensichtlich unter Drogen stehender Straubinger, der Bekannte in Bodenmais besuchte, griff seine Gastgeber an und verletzte einen durch Schläge auf den Oberkörper und Oberarm. Die herbeigerufenen Polizisten konnten den Schläger festnehmen und fesseln. Hierbei trat er nach den Polizeibeamten – jedoch wurde hierbei niemand verletzt. Schließlich konnte im Rucksack des Täters eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Eine Einweisung ins BZKH Mainkofen war unumgänglich, da sich der Angreifer, wohl auf Grund seines Drogenkonsums nicht beruhigen ließ und ständige Stimmungsschwankungen aufzeigte.

PM der PI Regen vom 10.08.2019

 

Bludenz (Vorarlberg): Widerstand gegen die Staatsgewalt, schwere Körperverletzung und Sachbeschädigung

Am 10.08.2019, gegen 00:25 Uhr, kam es vor einem Lokal in Bludenz zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Mann aus der Türkei und einer Gruppe Jugendlicher. Im Zuge dieser Auseinandersetzung schlug der Mann einem 17-jährigen Bludenzer mehrfach ins Gesicht, wodurch dieser Verletzungen im Gesichtsbereich (Prellungen und Abschürfungen) erlitt. Während der anschließenden Amtshandlung mit der Polizei verhielt sich der 20-jährige gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten aggressiv und konnte nur unter Anwendung von Körperkraft fixiert werden. Bei der Verbringung zur Polizeiinspektion schlug der 20-jährige Mann gegen ein geparktes Dienstfahrzeug, wodurch dieses beschädigt wurde. Bei der Amtshandlung wurden 3 Beamte leicht verletzt.
Polizeiinspektion Bludenz

PM der LPD Vorarlberg vom 10.08.2019

 

Leer (Niedersachsen): Angriff gegen Polizeibeamte

Am Freitagnachmittag musste die Polizei gegen 15:30 Uhr einen 29-jährigen Leeraner in Gewahrsam nehmen, der sich stark alkoholisiert und mit aggressivem Verhalten in der Fußgänger-zone aufhielt. Während des Transports zur Polizeidienststelle versuchte der Mann die Polizeibeamten zu treten.
Im Bereich der Gewahrsamszellen beleidigte und bespuckte er Polizeibeamte und versuchte wieder, diese durch Tritte zu verletzen.
Der Mann verblieb zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PI Leer/Emden vom 10.08.2019

 

Wiesthal (Bayern): Psychisch belasteter Mann bedroht Bruder und Einsatzkräfte – Polizei nimmt 36-Jährigen fest

Ein psychisch belasteter Mann hat am Freitagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Nachdem er Gegenstände aus einem Wohnhaus geworfen und unter anderem seinen Bruder und die Einsatzkräfte bedroht hatte, sicherte die Polizei zunächst das Gebäude und nahm den 36-Jährigen mit Hilfe eines Spezialeinsatzkommandos fest. Der Mann befindet sich zur Behandlung in einem Bezirkskrankenhaus.
Gegen 20.30 Uhr hatten Zeugen mitgeteilt, dass der 36-Jährige in dem sich in Familienbesitz befindlichen Anwesen in Wiesthal Sachen beschädigen und Mobiliar aus dem Fenster werfen würde. Als mehrere Beamte der Polizei aus Lohr am Main und Gemünden an der Adresse eintrafen, fanden sie auch den 37 Jahre alten Bruder des Mannes vor dem Haus stehend vor. Der offenbar psychisch belastete und berauschte 36-Jährige bedrohte seinen Bruder und Einsatzkräfte mit einer Machete und kündigte zudem an, sich selbst zu verletzen. Anschließend zog er sich allein in das Gebäude zurück.
Im Verlauf des Polizeieinsatzes bedrohte und beleidigte der 36 Jahre alte Mann die eingesetzten Beamten und bewarf diese zudem mit Gegenständen. Mehrere Versuche geschulter Beamter, den sich weiter aggressiv verhaltenden Mann zu beruhigen oder verbal auf ihn einzuwirken, schlugen fehl. Daraufhin wurde ein Spezialeinsatzkommando alarmiert. Gegen 03.00 Uhr gelang den Beamten in dem Wohnanwesen die Festnahme des Mannes. Der im Landkreis Main-Spessart wohnhafte Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst vor Ort in ein Krankenhaus gebracht, wo seine Verletzungen behandelt werden und er zudem psychologische Betreuung erhält.

PM des PP Unterfranken vom 10.08.2019

 

Zwickau (Sachsen): Alkoholisierte Frau beschäftigt Bundespolizei und Rettungskräfte

Nachdem eine erheblich alkoholisierte Frau am gestrigen Freitagnachmittag im Hauptbahnhof Zwickau eine Bahnmitarbeiterin belästigte, diese beleidigte und ihr in das Gesicht spukte, wurde sie deshalb durch die hinzugerufene Bundespolizei in Gewahrsam und mit auf die Dienststelle genommen.
Der dort festgestellte Atemalkoholwert von 3,64 Promille führte bei der Beschuldigten zum nahezu vollständigen Verlust ihrer Steuerungsfähigkeit. So versuchte sie sich mehrfach zu entkleiden, urinierte in den Verwahrraum und beleidigte die Einsatzkräfte. Auch rief sie Parolen, die den Straftatbestand „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ erfüllen.
Eine richterlich angeordnete Blutentnahme bei der 34-Jährigen durch hinzugezogene Rettungskräfte und einen Notarzt scheiterte zunächst an der Renitenz der Leipzigerin, konnte jedoch nach Androhung von Zwangsmaßnahmen in einem weiteren Versuch realisiert werden.
Der Rettungsdienst brachte sie schließlich mit Begleitung der Bundespolizei in ein Krankenhaus, entsprechende Strafanzeigen wurden erstattet.

PM der BPOLI Klingenthal vom 10.08.2019

 

Berlin/Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg: Steinwürfe nach Wohnungsdurchsuchung

Gestern Abend gegen 20.30 Uhr bemerkten Einsatzkräfte einer Einsatzhundertschaft am Alexanderplatz in Mitte einen verkehrswidrig abgestellten Wagen. Bei der anschließenden Überprüfung der Insassen des Chryslers, drei junge Männer im Alter von 18 bis 19 Jahren, verhielten sich alle drei durchweg unkooperativ. Bei der verkehrstechnischen Überprüfung des Autos wurden gravierende Mängel festgestellt, die Pflichtversicherung für das Fahrzeug fehlte. Der Wagen wurde zur Erstellung eines technischen Gutachtens sichergestellt. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergab sich für die Einsatzkräfte der Verdacht, dass das Auto zum Transport von Betäubungsmitteln genutzt wurde. Nachdem ein richterlicher Beschluss eingeholt worden war, durchsuchten die Beamten das Fahrzeug und stellten mehrere Dutzend Mikroreagenzgefäße mit einem weißen Pulver, vermutlich Kokain, sicher. Der 19-jährige Fahrer des Chrysler wurde festgenommen. Seine 18 und 19 Jahre alten Begleiter wurden nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Nach der anschließenden Durchsuchung an der Wohnanschrift des Festgenommenen in der Kreuzberger Graefestraße wurden Einsatzkräfte aus einer Gruppe heraus angegriffen. Dort hatten sich ab 23.30 Uhr bis zu 45 Personen auf dem Gehweg vor dem Wohnhaus des Tatverdächtigen versammelt. Als die Kräfte nach der Wohnungsdurchsuchung gegen 1.30 Uhr das Mehrfamilienhaus verließen, wurde sie von oben aus dem Haus mit Kieselsteinen beworfen, die überwiegend auf dem Vordach des Hauseinganges landeten. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen dauern an und wurden vom Fachkommissariat der Direktion 3 übernommen.

PM (1940) des PP Berlin vom 10.08.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Nächtliche Streitigkeiten

In der vergangenen Nacht, gegen 00:10 Uhr, wurde über Polizeinotruf eine Schlägerei am Zentralen Omnibusbahnhof in Offenburg gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei war nur noch eine Streitpartei vor Ort, die andere hatte sich bereits entfernt. Doch auch die Stimmung unter den vier zurück gebliebenen Deutschen war aufgeheizt. Kurze Zeit nach dem Eintreffen der Polizei kamen zwei heranwachsende Deutsche zur Tatörtlichkeit und verhielten sich aggressiv gegen alle vor Ort anwesenden Personen. Nach den beiden kam auch deren im Gesicht verletzter Vater vor Ort. Dieser attackierte unverzüglich einen im Rollstuhl sitzenden Offenburger. Bei den vorläufigen Festnahmen kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den eingesetzten Beamten. Der Hintergrund des Streits ist derzeit noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Gegen vier Personen wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 10.08.2019

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Randalierer in Gewahrsam genommen

Ein 38-jähriger Mann randalierte in der Stadtmitte von Esslingen und beleidigte und bedrohte dabei den Städtischen Ordnungsdienst und eingesetzte Polizeibeamte. Mehrere Zeugen meldeten am Freitag gegen
17:50 Uhr im Bereich des Bahnhofes eine Auseinandersetzung zwischen einer männlichen Person und Städtischen Mitarbeitern des Ordnungsdienstes. Dabei wurden die Mitarbeiter von dem deutlich unter Alkoholeinwirkung stehenden Mann verbal aggressiv angegangen.
Unter anderem warf der 38-Jährige seine mitgeführte Jacke einem städtischen Mitarbeiter ins Gesicht, zusätzlich versuchte er körperlich gegen sie vorzugehen. Letztendlich konnte der Aggressor zu Boden gebracht und durch hinzugerufene Polizeibeamte in Gewahrsam genommen werden. Da er fortlaufend die städtischen Mitarbeiter wie auch die Polizeibeamte beleidigte und bedrohte wurden Strafverfahren gegen den Randalierer eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 10.08.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Alkoholisierter Autofahrer verletzt Polizeibeamten und
Passanten

Am 09.08.2019, gegen 19.43 Uhr, kam es auf dem Gelände einer Tankstelle in der Bremer Heerstraße zunächst zu einer Streitigkeit zwischen einem 30-jährigen Oldenburger und seiner Begleiterin. Mehrere Passanten erkannten die Situation und eilten zum Schlichten hinzu. Daraufhin setzte sich der Oldenburger in den Pkw Mercedes seiner Begleiterin und beabsichtigte loszufahren. Ein 29-jähriger Oldenburger stellte fest, dass der Mann offensichtlich unter Alkoholeinfluss stand. Er stellte sich daher dem mit geringer Geschwindigkeit fahrenden Pkw entgegen. Der Fahrer nahm darauf offenbar wenig Rücksicht und fuhr dem 29-Jährigen mehrfach leicht gegen seine Beine, sodass dieser zur Seite auswich. Der Mercedesfahrer fuhr anschließend in Richtung Innenstadt davon, kehrte jedoch kurze Zeit später wieder zum Tatort zurück. Eine alarmierte Streife der Polizei nahm die Verfolgung des Mercedes bis in den Leffersweg auf. Im Bereich eines Wendekreises hielt der Fahrer an.
Als die Polizeibeamten ausstiegen, beschleunigte der Fahrer den Mercedes um in entgegengesetzte Richtung zu flüchten. Ein 30-jähriger Polizeibeamter gab dem Flüchtenden noch Haltzeichen, wurde jedoch von dem Mercedes seitlich erfasst und stürzte zu Boden. Weiteren alarmierten Streifenwagenbesatzungen gelang es schließlich, den Mercedes in der nahegelegenen Oppelner Straße anzuhalten. Der 30-jährige Oldenburger wurde vorläufig festgenommen, eine Blutprobe aufgrund der festgestellten Alkoholisierung veranlasst und der Führerschein einbehalten. Der helfende Passant und der Polizeibeamte erlitten durch die gefährlichen und rücksichtslosen Fahrweisen glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Der Beschuldigte, der sich unter anderem wegen Gefährlicher Körperverletzung und Gefährlichen Eingriffes in den Straßenverkehr verantworten muss, ist zwischenzeitlich wieder in Freiheit – ein Haftbefehl wurde nach Prüfung durch die Staatsanwaltschaft nicht beantragt.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 10.08.2019

 

Hof (Bayern): Nach handfestem Streit Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitagabend gegen 21.15 Uhr kam es in einer Wohnung in der Marienstraße zu einer handfesten Streiterei zwischen einem 68-jährigen Mann und einer 36-jährigen Frau aus Hof. Die Frau rastete anscheinend völlig aus und ging mit Fußtritten auf den Mann los. Außerdem soll sie auch mit einem Messer gedroht haben. Als die Frau dann gegen 22.00 Uhr durch die hinzugezogene Polizei festgenommen werden sollte, wiedersetzte sie sich einer körperlichen Durchsuchung und versuchte auch gegen die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Schließlich musste sie gefesselt die Treppe heruntergetragen werden. Etwas später konnte auch der Grund für die Ausraster der Frau gefunden werden. Ein durchgeführter Alkotest ergab nämlich 1,76 Promille. Verletzt wurde bei der Festnahme niemand. Auch der 68-jährige Mann der mit der Frau in Streit geraten war, blieb unverletzt. Er hatte keinen Alkohol getrunken. Die 36-jährige Frau wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und weiteren Delikten zur Anzeige gebracht.

PM der PI Hof vom 10.08.2019

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Unter Drogen

Ein aggressiver Mann, der Personen anpöbelte, angriff und teilweise schlug, wurde am Freitag gegen 19.40 Uhr in Halle (Saale), Bereich Universitätsring / Geiststraße gemeldet. Als die Beamten eintrafen, schlug der Hallenser gerade erneut eine Person und ergriff die Flucht vor den Beamten. Er wurde von einem Polizeibeamten, der gerade privat unterwegs war, gestoppt. Der 37Jährige reagierte äußerst aggressiv, beleidigte die Polizeibeamten und spuckte in ihre Richtung. Die Polizisten mussten unmittelbaren Zwang anwenden und die Handfessel anlegen. Der Mann leistete trotzdem Widerstand, stieß und trat in Richtung der Beamten.
Die angegriffenen Passanten blieben weitestgehend unverletzt. Ein durchgeführter Drogenschnelltest bei dem Hallenser verlief positiv auf Kokain und Metamphetamine. Das Fahrrad, welches der Mann bei sich führte, ist als gestohlen gemeldet und wurde sichergestellt. Gegen den 37Jährigen wurden Anzeigen wegen der verschiedenen Delikte gefertigt. Er wurde zur stationären ärztlichen / psychiatrischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

PM der PI Halle vom 10.08.2019

 

Straubing (Bayern): Polizeibeamten beleidigt

Ein 26-Jähriger Deutschamerikaner der erheblich unter Alkoholeinfluss stand, hat am Freitagabend einen Polizeibeamten beleidigt. Der junge Mann betitelte den Beamten mit mehreren Kraftausdrücken. Unter anderem mit „Arschloch“ usw. Auf Grund der erheblichen Alkoholisierung musste der junge Mann die Nacht auf der Polizeiwache Straubing verbringen. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Niederbayern vom 10.08.2019

 

Kempten (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am späten Freitagabend traf eine Streife der Polizei Kempten in der Fußgängerzone auf einen stark alkoholisierten 29-jährigen Mann. Grundlos ging der Mann auf die Beamten los und beschimpfte sie. Daher sollten seine Personalien festgestellt werden. Die Herausgabe seines Ausweises verweigerte der hochaggressive Mann jedoch und musste deswegen durchsucht werden. Hierbei schlug er plötzlich um sich und beschädigte zudem noch das Schaufenster eines Geschäftes. Bei dem Vorfall wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der Mann musste schließlich den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle der PI Kempten verbringen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.08.2019

 

Wien: Verletzter Polizist nach Widerstand gegen die Staatsgewalt

09.08.2019 / 2., Mexikoplatz
Ein 53-jähriger Mann wurde am 9. August 2019 um 17.30 Uhr am Mexikoplatz festgenommen. Zuvor verhielt sich der polnische Staatsangehörige gegenüber Passanten aggressiv und attackierte in weiterer Folge auch einen Polizisten, der auf Grund einer Verletzung am Handgelenk vom Dienst abtreten musste.

PA der LPD Wien vom 10.08.2019

 

Chur (Graubünden): Während einer Polizeikontrolle mit Auto geflüchtet

Am frühen Samstagmorgen kontrollierte eine Polizeipatrouille der Kantonspolizei Graubünden in Chur ein Fahrzeug und dessen Lenker. Im Zuge der Kontrolle wurde die Person verletzt.
In den frühen Morgenstunden auf Samstag wurde ein im Kanton St. Gallen immatrikulierter Personenwagen und dessen Lenker in Chur einer Polizeikontrolle unterzogen. Dabei kam es seitens der Polizei zu einem Schusswaffengebrauch wobei der Lenker verletzt wurde. Der Lenker flüchtete im Fahrzeug und konnte kurze Zeit später beim Autobahnanschluss Reichenau-Tamins Vial angetroffen werden. Der Lenker und dessen Beifahrer konnten durch die Polizei angehalten und kontrolliert werden. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat die Ermittlungen aufgenommen.

PM der KAPO Graubünden vom 10.08.2019

 

Neustadt a.d.O. (Thüringen): Geistig verwirrte Frau alarmiert und attackiert in der Nacht zahlreiche Einsatzkräfte

Eine geistig verwirrte Frau (deutsch, weiblich, 53 Jahre) aus Neustadt an der Orla hat in den nächtlichen Morgenstunden, 00:43 Uhr einen Polizei- und Feuerwehr- Einsatz ausgelöst, da sie meldete, dass das „Rittergut Positz lichterloh in Flammen“ stehen würde.
Zwei Funkstreifenwagen der Thüringer Polizei und die Freiwilligen Feuerwehren der Orte Pößneck, Oppurg, Rehmen und Döbritz, mit insgesamt 7 Einsatzfahrzeugen und 25 Kammerad(inn)en kamen daraufhin v.O. zum Einsatz. Es konnte jedoch an dem angegebenen Ort kein Feuer festgestellt werden.
Die Polizei konnte die Mobilfunknummer zu der o.g. Frau zurückverfolgen und traf sie an ihrer Anschrift an. Sie gab zu, den entsprechenden Notruf abgesetzt zu haben. Zudem war sie jedoch extrem psychisch auffällig, da sie wirre Äußerungen von sich gab. Die Frau bedrohte und beleidigte die eingesetzten Beamten und warf einer Beamtin vor eine Serienmörderin zu sein. Daher kam der diensthabende Notarzt vor Ort zum Einsatz und wurde ebenfalls durch die Frau bedroht und beleidigt. Es wurde der Bereitschaftsdienst des Sozialpsychiatrischen Dienstes des Landratsamtes Saale-Orla involviert, durch den entschieden wurde, dass die Frau, im Rahmen einer Zwangseinweisung, dringend psychiatrisch behandelt werden muss.
Im Rahmen der Verbringung in den Rettungswagen trat die Frau den Notarzt zweimal gegen das Schienbein und leistete Widerstand gegen die polizeilichen Vollzugshilfe-Maßnahmen.
Die Frau wird eine erhebliche Kostenrechnung für den unbegründeten Feuerwehreinsatz erhalten und es wurden strafrechtliche Ermittlungen gegen die Frau wegen Notrufmissbrauch, Körperverletzung, Bedrohungen, Beleidigungen und Widerstandshandlung gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der LPI Saalfeld vom 10.08.2019