Kulmbach (Bayern): Betrunkener randaliert

In der Haftzelle der Kulmbacher Polizei endete ein „Streifzug“ eines aggressiven 21-jährigen aus dem Kulmbacher Landkreis. Er hatte gepöbelt, beleidigt und ein Auto beschädigt.
Gegen 20:30 Uhr erreichte die Kulmbacher Polizeiinspektion die Mitteilung eines Zeugen, dass ein amtsbekannter junger Mann in der Oberen Stadt herumgröhlen und beleidigen würde. Die Polizeistreife, die sich des Sachverhalts annahm, erblickte den Störenfried auch gleich bei ihrer Anfahrt in der Buchbindergasse. Hier bedachte der alkoholisierte junge Mann die Beamten auch sogleich mit einem ausgestreckten Mittelfinger, seine anschließende Anhaltung mündete nach zahlreichen, weithin hörbaren Beleidigungen rasch in einer Festnahme. Bei dieser ließ er keine Gelegenheit aus, die Ordnungshüter mit unflätigen Äußerungen zu bedenken, auch zu Tätlichkeiten gegen die Polizisten ließ er sich hinreißen. Nachdem er sicher in der Polizeizelle verwahrt war, kümmerten sich die Beamten um seine Taten auf dem Weg von der Oberen Stadt in die Buchbindergasse. Hier stellten sie mindestens ein beschädigtes Auto fest, gegen welches der 21-jährige laut Zeugenangaben getreten hatte. Außerdem brachten sie in Erfahrung, dass er bei seiner Pöbelei in einem Imbiss in der Oberen Stadt möglicherweise zwei weitere Gäste mit einem Getränk überschüttet hatte. Hierzu meldete sich bislang kein Geschädigter bei der Polizei, daher werden Personen, die durch die Ausfälligkeiten des jungen Mannes in Mitleidenschaft gezogen wurden, gebeten, unter Tel. 09221/6090 telefonischen Kontakt aufzunehmen.

PM der PI Kulmbach vom 18.06.2019

 

Frankfurt a.M: (Hessen): Irin dreht durch und verletzt Bundespolizisten

Eine 46-jährige Irin verletzte am 13. Juni zwei Bundespolizisten am Flughafen Frankfurt am Main durch Tritte und Bisse. Die irische Staatsangehörige wurde zuvor durch eine Streife aus dem Transitbereich des Terminals 1 verwiesen. Sie verhielt sich auffällig und schloss sich auf einer Toilette ein. Die Beamten forderten sie auf die Tür zu öffnen. Beim Öffnen der Tür entblößte sich die Frau. Bereits beim Verlassen des Transitbereiches zeigte sie sich unwillig, wurde aber zunächst auf freien Fuß belassen.
Flughafenmitarbeiter riefen erneut eine Streife, weil sich die 46-Jährige auch im öffentlichen Bereich auf einer Toilette entkleidete. Die Streife verbrachte sie daraufhin zur Wache. Nachdem die Frau sich augenscheinlich beruhigt hatte und die näheren Umstände geklärt waren, hätte die Frau die Wache wieder verlassen dürfen, jedoch weigerte sich die Irin vehement, dem nachzukommen. Die eingesetzten Beamten versuchten, sie trotz ihres Widerwillens aus der Wache zu geleiten. Auf diese Bemühungen reagierte sie aggressiv und trat gezielt nach den Ordnungshütern. Im Laufe des folgenden Handgemenges gelang es ihr, einem Beamten durch die Hose in den Oberschenkel zu beißen und einem weiteren mit dem Knie gegen den Kopf zu treten. Zudem versuchte sie, die Dienstwaffe sowie den Schlagstock aus dem Holster eines Polizisten zu ziehen. Letztendlich konnte die Frau überwältigt und mit Handfesseln fixiert werden. Die beiden Bundespolizisten waren trotz ihrer leichten Verletzungen weiterhin dienstfähig. Ein alarmierter Rettungswagen brachte die Frau aufgrund ihres psychischen Zustandes in ein Frankfurter Krankenhaus. Gegen die Irin wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLD Flughafen Frankfurt vom 18.06.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Radfahrer ärgert sich über helfende Polizisten

In der Saarlandstraße kam es am Montag, 17.6.2019 gegen 18:45 Uhr, zu einem Verkehrsunfall, in dessen Folge eine 31-Jährige und ein 8-Monate-altes Kind in ein Krankenhaus verbracht wurden.
Eine 38-jährige Autofahrerin und ein 34-jähriger Autofahrer hatten zu diesem Zeitpunkt hintereinander an einer roten Ampel gehalten. Ein 31-Jähriger hingegen kam nicht zum Stehen und fuhr auf die beiden Fahrzeuge auf.
Durch den Aufprall wurde die 31-jährige Beifahrerin des 34-Jährigen leicht verletzt. Auch die 8-Monate-alte Tochter der 38-Jährigen wurde vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Insgesamt entstand ein Sachschaden von etwa 2.300 Euro.
Während der Unfallaufnahme standen die Polizeibeamten auf dem Radweg, der parallel zur Saarlandstraße verläuft. Einen unbekannten Fahrradfahrer schien dies massiv zu stören. Ohne die Geschwindigkeit zu verringern, fuhr er auf die Beamten zu und schimpfte lautstark. Da die Versorgung der Unfallbeteiligten wichtiger war, wurde der Fahrradfahrer nicht kontrolliert.

PM des PP Rheinpfalz vom 18.06.2019

 

Passau (Bayern): Bedroht und beleidigt

Am Montag, gegen 20.40 Uhr, führte ein 20jähriger Mann in der Heininger Straße mit einem Baseball-Schläger Drohgebärden gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern durch. Die verständigten Polizeibeamten nahmen den 20jährigen, der erheblich alkoholisiert war, in Gewahrsam. Dabei beleidigte der 20jährige die Beamten mit Begriffen wie „Fotzenhuren“ und „Pisser“.

PM der PI Passau vom 18.06.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Schwere Verletzung nach Auseinandersetzung auf dem ASTA-Sommerfest – Taser-Einsatz

Hochaggressive Personen haben bei einer Schlägerei auf dem ASTA-Sommerfest in der Nacht von Freitag auf Samstag auf dem Campus der Johannes-Gutenberg-Universität in Höhe des ReWi-Gebäudes einen Besucher schwer verletzt. Dabei ist durch die Einsatzkräfte der Polizei Mainz der Taser gegenüber einem 22-Jährigen Angreifer eingesetzt worden.
Dieser gehörte einer Gruppe junger Männer an, welche die Grenzen zwischen dem Flirten mit Besucherinnen und dem Belästigen offensichtlich gleich mehrfach überschritten haben. Als der männliche Begleiter einer 24-jährigen Mainzerin den jungen Offenbacher zur Rede stellen will, wird dieser unvermittelt von dem Belästiger angegriffen und mehrfach ins Gesicht geboxt. Hierbei erhält er Unterstützung von mindestens drei weiteren, ebenfalls aus Offenbach stammenden Personen. Die 22- bis 24- Jährigen schlagen und treten gemeinsam auf den 19-jährigen Studenten ein und verletzen ihn dabei erheblich. Der Mainzer trägt schwere Prellungen und vermutlich auch Brüche im Gesicht davon. Er wird später durch Rettungskräfte erstversorgt und in ein Krankenhaus gebracht.
Ein Sicherheitsmitarbeiter des Veranstalters wird ebenfalls vom Haupttäter aus dieser Personengruppe angegriffen und am Hals getroffen. Erst die hinzugerufenen Einsatzkräfte der Polizei können kurz darauf die Situation beruhigen, zwei Personen an der Flucht hindern und festnehmen. Weil der Haupttäter weiterhin sowohl Sicherheitskräfte und Polizei, unter anderem mit Kopfstößen und Schlägen angreift, wird der Taser nach Androhung gegen ihn eingesetzt. Trotz dessen Einsatzes sind mehrere Einsatzkräfte nötig, um ihn festzunehmen. Auch nach dem Anlegen von Handschellen greift der Täter weiterhin die Beamten an und leistet erheblichen Widerstand. Polizisten werden dabei glücklicherweise nicht verletzt.
Ein weiterer 22-Jähriger aus Offenbach aus dieser Gruppe leistet bei seiner Festnahme ebenfalls erheblichen Widerstand. Erst nach mehreren Stunden im polizeilichen Gewahrsam beruhigen sich die Angreifer. Gegen sie werden nun Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, sowie Widerstand und tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Die Polizeiinspektion Mainz 1 bittet Zeugen oder mögliche weitere Geschädigte dieser Personengruppe sich unter der Rufnummer
06131/65-4110 zu melden. Hinweise können auch per E-Mail unter pimainz1@polizei.rlp.de an die Polizei übermittelt werden.

PM des PP Mainz vom 18.06.2019

 

Freiberg am Neckar-Heutingsheim (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Am Montag gegen 20.15 Uhr hat eine Zeugin die Polizei alarmiert und mitgeteilt, dass in Freiberg am Neckar-Heutinsgheim eine Frau mitten auf der Parkstraße sitzt und sich auffällig verhält.
Hinzugezogene Polizeibeamte haben die Frau, die augenscheinlich alkoholisiert war, an der Örtlichkeit angetroffen. Da sie sich zuvor auch noch auf ein abgestelltes Motorrad, das ihr nicht gehört, gesetzt hatte, wurde ein belehrendes Gespräch mit ihr geführt.
Darüber hinaus führte sie ein Fahrrad mit sich. Aufgrund ihrer Alkoholbeeinflussung wurde sie darauf hingewiesen nicht mit dem Rad zu fahren. Nachdem die Streifenwagenbesatzung sich entfernt hatte, meldete sich die Zeugin erneut bei der Polizei und gab an, dass die Frau nun mit dem Fahrrad weggefahren sei. Gegen 21.10 Uhr trafen Polizisten die 47 Jahre alte Frau in der Oscar-Paret-Straße an. Sie stand neben ihrem Fahrrad und wurde von den Einsatzkräften angesprochen. Daraufhin zeigte sich die Frau verbal sehr aggressiv und begann mehrfach nach den Beamten zu treten. Aufgrund ihrer Aggressivität wurden der Frau Handschließen angelegt. Da die Querulantin weiterhin nach den Polizisten trat, mussten ihre Füße ebenfalls gefesselt werden. Unterdessen beleidigte sie die Einsatzkräfte fortwährend. Im Anschluss daran musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen und die restliche Nacht in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Marbach verbringen. Sie wird sich nun neben Trunkenheit im Verkehr auch wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 18.06.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Polizei sucht Zeugen

Nachdem ein junger Mann am Montagabend mit mehreren Stichverletzungen selbständig in einem Rastatter Krankenhaus erschienen war, ermitteln nun die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt wegen gefährlicher Körperverletzung. Bei dem 18-Jährigen bestand jedoch zu keiner Zeit Lebensgefahr. Selbst eine stationäre Behandlung des syrischen Staatsangehörigen war nicht erforderlich.
Zum Tathergang und den Hintergründen des Vorfalls liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Bislang gehen die Ermittler von einer Auseinandersetzung aus, die sich gegen 21:45 Uhr zwischen dem 18-Jährigen und einem afghanischen Staatsangehörigen in der Kapellenstraße im Bereich der dortigen Einsiedlerkapelle zugetragen haben soll. Der nun gesuchte Kontrahent des Heranwachsenden dürfte im Verlauf des Streits ebenfalls Verletzungen davongetragen haben. Von ihm liegt nachfolgende Beschreibung vor: Etwa Anfang 20 Jahre alt, circa 160 bis 165 Zentimeter groß, langer Bart, Glatze beziehungsweise sehr lichtes Haar am Oberkopf, kräftige Statur, mäßige Deutschkenntnisse, war in Begleitung einer Frau und eines Mannes. Wer den Vorfall beobachtet hat oder Hinweise zur Identität und/oder des Aufenthaltsorts des möglicherweise verletzten Mannes geben kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer: 0781 21-2820 bei den Beamten des Kriminaldauerdienstes in Offenburg. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen sollte der 18-jährige wieder entlassen werden. Hierbei kam es seitens des Syrers allerdings zu ständigen Provokationen und letztlich auch zu Beleidigungen sowie Spuckattacken gegenüber den eingesetzten Polizisten. Der junge Mann musste daher die Nacht in der Gewahrsamszelle verbringen. Sein despektierliches Verhalten spiegelt sich in einer Anzeige wegen Beleidigung wider.
Die Ermittlungen zur gefährlichen Körperverletzung dauern an.

PM des PP Offenburg vom 18.06.2019

 

Lauchhammer (Brandenburg): Nach Ruhestörung Widerstand geleistet

Wegen ruhestörendem Lärm wurde die Polizei am Dienstag gegen 00:30 Uhr in die Weinbergstraße gerufen. Nach dem Eintreffen der Beamten forderten sie den Wohnungsinhaber auf, die laute Musik abzustellen. Da der Mann mehrfach äußerte, dies nicht zu tun, wurden ihm Konsequenzen angedroht. Daraufhin warf er mit einer Flasche nach den eingesetzten Polizisten und verfehlte sie nur knapp. Die Situation musste daraufhin mit einfacher körperlicher Gewalt entschärft werden. Bei seiner Fixierung zog sich der 27-Jährige Schnittverletzungen durch die von ihm verursachten Glasscherben zu. Deshalb musste er durch Rettungskräfte zur weiteren Behandlung in ein Klinikum gebracht werden. Ein Atemalkoholtest bei dem Störer ergab einen Wert von 2,04 Promille. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 18.06.2019

 

Hof (Bayern): Polizeiliche Bilanz zum Hofer „Schlappentag“

Ein erhöhtes aber vorhergesehenes Einsatzaufkommen bewältigten Polizeibeamte anlässlich des Hofer „Schlappentages“. Neben Körperverletzungsdelikten und Sachbeschädigungen schritten die Beamten auch bei Streitigkeiten ein und unterbanden Ordnungsstörungen. Insgesamt zog die Sicherheitsbehörde eine gemischte Bilanz.
Insbesondere der nicht verantwortungsbewusste Umgang mit Alkohol führte am Montag und am frühen Dienstagmorgen zu mehreren Polizeieinsätzen wegen Straftaten, Ordnungswidrigkeiten oder Hilfeleistungen.
So beobachteten aufmerksame Zeugen zwei Betrunkene, die gegen 17.45 Uhr die Besucher des Festes anpöbelten und bedrängten. Die daraufhin verständigten Beamten der Polizeiinspektion Hof sowie der Operativen Ergänzungsdienste Hof ermahnten die Männer und erteilten im Anschluss daran, da gutes Zureden nicht wirkte, entsprechende Platzverweise.
Weil sich das Duo vom Festgelände nicht entfernte, begleiteten Polizeibeamte sie zum Ausgang. Dabei rissen sich die aggressiven Männer immer wieder los und drängten auf das Areal zurück, sodass den Polizisten nichts anderes übrigblieb, als die Gewahrsamnahme zu erklären.
Auf dem Weg zur Dienststelle kam es schließlich noch zu Beleidigungen gegen die Beamten sowie einer versuchten Sachbeschädigung des Polizeieinsatzfahrzeugs. Keiner der Beteiligten trug jedoch Verletzungen davon.
Nachdem der 27- und der 34-Jährige einige Stunden ihren Rausch ausschliefen, durften sie von der Hofer Polizeidienststelle aus den Heimweg antreten. Gegen sie wird nun strafrechtlich ermittelt.
Gegen 19.30 Uhr brachte der Rettungsdienst einen 13-jährigen Schüler in ein Krankenhaus, der mit über einem Promille hilflos war und eine medizinische Versorgung benötigte.
Ein mit über zwei Promille stark betrunkener 23-jähriger Student verspürte nach einem Streitgespräch so viel Wut in sich, dass er sich gegen 21 Uhr abreagierte, indem er gegen das Fahrplanschild einer Bushaltestelle im Schießgraben schlug. Dabei entstand leichter Sachschaden.
Gegen 22 Uhr leiteten die Beamten gegen einen 17-jährigen Jugendlichen aus dem Landkreis Hof ein Strafverfahren wegen eines Körperverletzungsdeliktes ein, weil er einer 22-jährigen Hoferin, nachdem er sie nach einer Zigarette fragte und diese nicht bekam, einen kleinen Gegenstand an den Kopf warf und sie zudem beleidigte.
Letztendlich mussten die Polizisten noch mehrere, auf dem Heimweg befindliche Personen ahnden, die ihre Notdurft in einer Grünanlage oder an Hauswänden verrichteten.
Insgesamt bilanziert die Hofer Polizei einen Festverlauf mit überwiegend fröhlichen und friedlichen Besuchern. Besorgniserregend sind jedoch die hohen Alkoholwerte der Personen, die mit den Ordnungshütern in Kontakt kamen, die damit verbundene Aggressivität sowie die Gewaltdelikte gegen Personen oder Sachen.

PM der PI Hof vom 18.06.2019

 

Lüneburg – renitenter Lüneburger – wird eingewiesen

Mit einem äußerst renitente vermutlich unter Drogen stehenden 25-Jährigen hatte es die Polizei in den Morgenstunden des 18.06.19 zu tun. Der junge Mann war gegen 08:15 Uhr in der Jägerstraße mit einem Fahrrad mehrfach gestürzt, wurde danach aggressiv, so dass Passanten die Polizei alarmierten. Auch die Beamten ging der junge Mann (durch Treten, Schlagen und Spucken) an, so dass der 25-Jährige überwältigt und durch einen Amtsarzt zur weiteren Behandlung in die Psychiatrische Klinik gebracht wurde. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 18.06.2019

 

Durmersheim (Baden-Württemberg): Mofa gegen BMW

Zu einem Verkehrsunfall zwischen dem 25-jährigen Fahrer eines Mofas und dem 19-jährigen Fahrer eines BMW kam es am Montag kurz vor 23.30 Uhr in der Hauptstraße in Durmersheim. Die Angaben der beiden Unfallbeteiligten sind widersprüchlich. Der in Richtung Ortsmitte fahrende BWW-Fahrer gab an, dass er an einer Hofeinfahrt ein ausfahrbereites Mofa erkannt hatte. Da nach seiner Einschätzung der Mofa-Fahrer ihn wahrgenommen hatte sei er normal weitergefahren. Der Mofa-Fahrer sei dann doch unvermittelt losgefahren und es kam zum Zusammenstoß. Der Mofa-Fahrer will seinerseits das Fahrzeug nicht gefahren, sondern auf die Fahrbahn geschoben haben. Durch den Aufprall mit dem Pkw wurden der Mofa-Fahrer wie auch sein 17-jähriger Mitfahrer leicht verletzt. Der 25-jährige Zweiradfahrer soll gegenüber den unfallaufnehmenden Beamten des Polizeireviers Rastatt sehr aufgebracht gewesen sein. Da bei ihm bei einem durchgeführten Alkoholtest über ein Promille festgestellt wurde, ordneten die Beamten die Entnahme einer Blutprobe an. Während der Blutentnahme kam es zu Bedrohungen und Beleidigungen des mutmaßlichen Unfallverursachers gegenüber den Polizisten. Er verweigerte außerdem die Angaben zu seiner Person und weiter wurde festgestellt, dass der 25-Jährige über keine Berechtigung zum Führen eines Mofas verfügt. Darüber hinaus war er noch im Besitz eines verbotenen Messers. Ihn erwartet nun neben der Schadensregulierung von insgesamt circa 4.000 Euro eine ganze Reihe von Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 18.06.2019

 

Parchim (Mecklenburg-Vorpommern): Jugendlicher widersetzte sich der Polizei

Bei einer Anzeigenaufnahme zu einer Körperverletzung in der Parchimer Weststadt versuchte ein Jugendlicher sich am Freitagabend den polizeilichen Maßnahmen zu entziehen. Zunächst versuchte er zu flüchten, anschließend brachte er den eingesetzten Polizeibeamten mehrfach erheblichen Widerstand entgegen und bedrohte diese. Der 15-Jährige wurde schließlich überwältigt und anschließend zum Polizeirevier gebracht. Hier wurde er später an seinen Vater übergeben. Bei den Maßnahmen wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Körperverletzung sowie wegen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Ludwigslust vom 18.06.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Gäste werden aufdringlich

Deutlich alkoholisiert war ein 23-Jähriger, der in der Nacht zum heutigen Dienstag gegen 3 Uhr in einem Nachtlokal aufgefallen ist und letztlich von der Polizei in Gewahrsam genommen werden musste. Der junge Mann hatte zuvor mit seinem Begleiter Angestellte des Lokals angepöbelt und verbotenerweise Videos von den Mitarbeiterinnen gefertigt. Nachdem sie deswegen des Nachtclubs verwiesen wurden, wollten sie diesen nicht verlassen und fingen an, die Angestellten zu provozieren. Als sich der 23-Jährige beim Eintreffen der Polizei weigerte, sich auszuweisen und immer aggressiver wurde, waren die Beamten gezwungen, den renitenten Mann zu überwältigen und mit zur Dienststelle zu nehmen.

PM des PP Konstanz vom 18.06.2019

 

Türkheim (Bayern): Widerstandshandlung bei Polizeikontrolle

Am späten Montagabend wurde von einer Polizeistreife eine Personenkontrolle im Schlosspark in Türkheim durchgeführt. Nachdem ein 28-Jähriger zunächst zu Fuß geflüchtet war und von den Beamten eingeholt werden konnte, solidarisierten sich mehrere Personen mit dem jungen Mann und wirkten aggressiv auf die Polizeibeamten ein, sodass mehrere Unterstützungsstreifen angefordert wurden. Der junge Mann versuchte daraufhin, sich der Festnahme zu entziehen und leistete massiven Widerstand gegen die Beamten. Die anschließende Personendurchsuchung brachte bei dem Mann einen Verstoß nach dem Waffengesetz zu Tage. Zudem war der alkoholisierte Mann zuvor mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, was ebenfalls eine Anzeige zur Folge hat. Die 22-jährige Freundin des Mannes war ebenfalls im Schlosspark anwesend und verhielt sich den Polizeibeamten gegenüber auch sehr aggressiv, weshalb sie in Gewahrsam genommen wurde. Bei der Verbringung in die Haftzelle trat diese schließlich mit dem Fuß nach dem Knie eines Beamten, wobei dieser glücklicherweise nicht verletzt wurde. Da sie sich in der Zelle anschließend in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde die alkoholisierte Frau in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.06.2019

 

Vohburg (Bayern): 22-Jähriger versucht Pkw zu rauben

Ein 22-jähriger Mann hat am gestrigen Nachmittag versucht einer Autofahrerin gewaltsam deren Pkw zu rauben. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand, wobei vier Polizeibeamte/innen leicht verletzt wurden.
Am Montag, 17.06.2019 gegen 14:50 Uhr stellte eine 39-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Eichstätt in der Alten Landgerichtsstraße ihren Pkw auf einem Parkplatz vor einer Gärtnerei ab. Unmittelbar nachdem sie den Pkw versperrt hatte, forderte ein zunächst Unbekannter Mann den Schlüssel für das Fahrzeug von ihr. Als die Frau dem nicht nachkam, versuchte der Unbekannte ihr gewaltsam den Fahrzeugschlüssel wegzunehmen. Erst als Passanten der Frau zu Hilfe kamen, ließ er von ihr ab und flüchtete auf einem Fahrrad.
Wenig später konnte der Flüchtige von einer Streife der Polizeiinspektion Geisenfeld im Zuge der eingeleiteten Fahndung auf der Kreuzstraße lokalisiert werden. Als die Beamtinnen ihn stoppen wollten, fuhr der Mann mit dem Rad gegen das Streifenfahrzeug. Anschließend versuchte er zu Fuß weiter zu flüchten, konnte jedoch eingeholt werden. Bei seiner Festnahme leistete er massiv Widerstand. Unter Mithilfe von zwei Passanten gelang es schließlich den Mann unter Kontrolle zu bringen. Trotzdem leistete er beim anschließenden Transport zur Polizeidienststelle nochmals Widerstand. Durch die wiederholten Widerstandshandlungen des jungen Mannes erlitten vier Beamte/innen leichte Verletzungen. Die von dem Täter angegriffene Autofahrerin wurde ebenfalls leicht verletzt.
Nach ersten Erkenntnissen der wegen versuchten schweren Raubes ermittelnden Kriminalpolizei Ingolstadt, hatte der Tatverdächtige zudem vor dem Angriff auf die Autofahrerin bereits einen anderen Autofahrer im Bereich der Siedlungsstraße in ähnlicher Weise angegangen, offenbar auch in der Absicht in den Besitz des Wagens zu kommen. Dem 68-Jährigen war es aber gelungen, sich in seinem Pkw einzuschließen, so dass er nicht unmittelbar körperlich angegriffen werden konnte.
Nachdem beim Festgenommenen Anhaltspunkte für eine psychische Auffälligkeit festzustellen waren, wurde dieser in einer geschlossenen psychiatrischen Klinik untergebracht. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei Ingolstadt dauern noch an. Insbesondere bisher noch nicht bekannte Zeugen sind aufgerufen, sich bei der Kriminalpolizei unter der Tel. 0841-93430 zu melden.

PM des PP Oberbayern Nord vom 18.06.2019

Nachrodt/Altena (Nordrhein-Westfalen): Betrunken und bissig

Nach einer Schlangenlinienfahrt am Samstagmorgen durch Nachrodt hat sich ein 55-jähriger Altenaer mit der Polizei angelegt. Zwei Polizeibeamte und der Fahrer selbst wurden leicht verletzt.
Andere Autofahrer hatten die unsichere Fahrweise über die B 236 beobachtet und die Polizei angerufen. Ein Streifenwagen stoppte das beschriebene Fahrzeug gegen 2.30 Uhr auf der Altenaer Straße in Einsal. Den Polizeibeamten schlug eine Alkoholfahne entgegen. Im Fahrzeug lagen Flaschen Kräuterschnaps. Der Fahrer weigerte sich, Führerschein und Fahrzeugschein zu zeigen. Irgendwann stieg er aus und ging bedrohlich auf die Polizeibeamten zu. Er versuchte, dem Polizeibeamten das Alkoholtestgerät aus der Hand zu schlagen und die Beamten mit seinen Stahlkappen-Schuhen zu treten. Die Polizeibeamten mussten den angriffslustigen Mann zu Boden bringen. Die Polizeibeamten bekamen Bisse und Schläge ab – und jede Menge auch sexuell anzügliche Beleidigungen. Erst nach dem Eintreffen eines weiteren Streifenwagens konnte der Mann überwältigt werden. In Handfesseln wurde er zur Wache gebracht, wo ihm ein Arzt mehrere Blutproben abnahm. Es besteht der Verdacht, dass er neben Alkohol illegale Drogen im Blut hatte. Die Polizei stellte seinen Führerschein sicher und verfrachtete ihn für den Rest der Nacht ins Gewahrsam. Auch dort widersetzte er sich weiter den Maßnahmen der Polizeibeamten. Die Vorwürfe gegen ihn: Fahren unter Einfluss von Alkohol bzw. Betäubungsmitteln, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Körperverletzung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 17.06.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkene Hotelgäste randalieren – Polizeibeamter verletzt

Am Montag, gegen 00.05 Uhr, wurde die Polizei zu einem Hotel in der Bahnhofstraße gerufen. Ein 46-jähriger Hotelgast beleidigte eine 26-jährige Angestellte massiv. Der 46-Jährige sowie sein 30-jähriger Begleiter verhielten sich nach dem Eintreffen der Polizei äußerst unkooperativ, ein ausgesprochenes Hausverbot wollten sie nicht befolgen. Nachdem beide Personen unbelehrbar waren, wurden sie in Gewahrsam genommen. Bei der Polizeiinspektion Landshut ging der 46-Jährige auf einen Polizeibeamten los und schlug ihm mit der Faust ins Gesicht. Im weiteren Verlauf leistete der betrunkene Mann massiven Widerstand gegen die Fesselung. Sowohl der Polizeibeamte als auch der 46-jährige Randalierer mussten durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Die Beamten haben ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 17.06.2019

 

Landshut (Bayern): Polizeibeamtin bei Übergriff leicht verletzt

Am Sonntag, gegen 22.20 Uhr, wurde die Polizei zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtgebiet gerufen. Ein 40-Jähriger randalierte unter dem Einfluss von Medikamenten und Alkohol. Der Mann ging sofort, zunächst verbal, auf die Beamten los, anschließend griff er eine Polizeibeamtin an, die dadurch leichte Verletzungen erlitt. Die Polizisten brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Dabei sprach dieser massive Beleidigungen und Bedrohungen aus. Die Beamten verbrachten den Mann in eine Arrestzelle bei der Polizeiinspektion. Er hat sich wegen Bedrohung, Beleidigung, Widerstand und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte zu verantworten.

PM der PI Landshut vom 17.06.2019

 

Stade (Niedersachsen): Polizeilicher Rückblick auf das Stader Altstadtfest 2019

Am vergangenen Wochenende fand in Stade das alljährliche Altstadtfest statt. Hierzu waren an verschiedenen Örtlichkeiten im Innenstadtbereich Bühnen aufgebaut, auf denen zum Teil bis in die Nacht hinein verschiedenste Musik gespielt wurde. Bei überwiegend sonnigem Wetter strömten mehrere tausend Besucher in die Stader Innenstadt.
Wie auch in den letzten Jahren war diese Veranstaltung für die Polizei und Rettungsdienst eine besondere Herausforderung. Vor allem junge, betrunkene Besucher beschäftigten die Einsatzkräfte insbesondere in den Abend-/Nachtstunden massiv.
Zwei alkoholisierte Gruppen männlicher Heranwachsende auf dem Pferdemarkt wiedersetzten sich bewusst den polizeilichen Maßnahmen, bedrängten die Beamten bzw. griffen diese an. Den ausgesprochenen Platzverweisen wurde nicht nachgekommen, sodass diese u.a. unter Anwendung von unmittelbarem Zwang durchgesetzt werden mussten.
Ein junger Mann aus Hamburg randalierte in der Samstagnacht am Bahnhof, sodass er die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen musste.
Im Gewahrsamsbereich verletzte er einen Polizeibeamten mit einem Kopfstoß.
Insgesamt stellte sich übermäßiger Alkoholkonsum und damit einhergehende Aggressivität, auch gegenüber den Polizeibeamten, als großes Problem dar. Im Vergleich zu den Vorjahren kann von einem deutlich unruhigeren Stadtfest gesprochen werden.
Polizeilich wurden zwei gefährliche Körperverletzungen, zwei Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, vier Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte, ein Verstoß gegen das Waffengesetz, zwei Beleidigungen, zwei sexuelle Belästigungen, drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, vier Diebstähle und ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr aufgenommen.
Mehrere Personen mussten in Gewahrsam genommen werden, da sie entweder nicht Willens oder nicht in der Lage waren, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten.

PM der PI Stade vom 17.06.2019

 

Eschwege (Hessen): Widerstand, Beleidigung, Körperverletzung

Am 16.06.19, gegen 03:45 Uhr, kam es durch einen 28-Jährigen aus Eschwege gegenüber einer Polizeistreife auf dem Festgelände des Johannisfestes zunächst zu Beleidigungen. Bei Erblicken der Streife fielen Worte wie „Hurensohn“, worauf die Beamten den 28-Jährigen vorläufig festnehmen wollten. Hierbei leistete dieser erhebliche Widerstand und biss einen Beamten dabei ins Knie. Da der 28-Jährige zudem selbstständig mit seinem Kopf mehrfach auf den Asphaltboden schlug, wurde er vorläufig in die psychiatrische Klinik untergebracht.

PM der POL Eschwege vom 17.06.2019

 

Passau (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Montagnacht wurden im Rahmen einer allgemeinen Personenkontrolle in der Regensburger Straße zwei Polizeibeamte von einem 19jährigen Mann mit dem Mittelfinger und dem Ausdruck „Fuck the police“ und „ACAB“ beleidigt.

PM der PI Passau vom 17.06.2019

 

Obernburg (Bayern): Überlaute Party in Kleingartenanlage führt zu Großeinsatz – Zwei Polizeibeamte verletzt

Ein zunächst alltäglicher Einsatz auf Grund einer Ruhestörung führte in der Nacht von Samstag auf Sonntag zu einem Großeinsatz mit insgesamt acht Streifenfahrzeugen und einem Diensthundeführer. Zwei Polizeibeamte konnten ihren Dienst nicht mehr fortsetzen.
Auf Grund einer überlauten Feier begab sich eine Streife der Polizeiinspektion Obernburg am Main am Sonntag, gegen 01:45 Uhr, zu einer Kleingartenanlage im Bereich der Daimlerstraße. Die beiden Veranstalter der Party, zwei Männer im Alter von 18 und 47 Jahren verhielten sich von Beginn an aggressiv und verweigerten den Beamten zunächst den Zutritt zum Gelände. Als der DJ der Veranstaltung sich einsichtig zeigte und die Musik abstellen wollte, ließ sich der 18-Jährige nicht mehr beruhigen und beleidigte die beiden Polizisten aufs Übelste.
Mit Unterstützung mehrerer Streifen der Polizeiinspektion Obernburg am Main, der Polizeiinspektion Aschaffenburg und eines Diensthundeführers sollte die Feier vor Ort beendet werden. Der sichtlich alkoholisierte 18-Jährige, welcher die Beamten bereits beleidigt hatte, verhielt sich daraufhin weiter aggressiv und trat den Beamten mit einer erhobenen Bierflasche gegenüber. Diese brachten ihn daraufhin zu Boden und legten ihm Handschellen an. Hierbei verletzte er einen Polizisten mit der Bierflasche am Kopf. Der zweite Beamte erlitt Verletzungen an der Hand.
Auf dem anschließenden Weg zum Streifenwagen versuchte der 18-Jährige sich loszureißen und spuckte in Richtung der Beamten, bevor er schließlich zur Dienststelle gebracht wurde. Er verbrachte die Nacht in einer Haftzelle und wurde am Sonntagvormittag wieder entlassen. Gegen den jungen Mann wird nun wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt.
Ein weiterer Gast der Feier kam trotz wiederholter Aufforderung dem Platzverweis vom Gelände nicht nach und musste vorübergehend in Gewahrsam genommen werden. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen von der Dienststelle entlassen.
Die beiden verletzten Polizeibeamten der Obernburger Polizei konnten ihren Dienst in der Nacht nicht mehr fortsetzen. Während des Einsatzes wurden zudem ein Handfunkgerät und ein Pfefferspray beschädigt.

PM des PP Unterfranken vom 17.06.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Polizeirevier wird gesprengt

… So zumindest ist es die Ansicht eines 46-jährigen Weideners. Dieser rief gestern unzählige Male beim Notruf der Inspektion an und teilte zunächst äußerst undurchsichtige Sachverhalte mit. Die beim besten Willen nicht nachvollziehbaren Anrufe gipfelten schließlich in der Androhung durch den 46-jährigen, dass er das Polizeirevier in der Regensburger Straße in die Luft sprengen werde. Da die Beamten der PI Weiden aber gerne weiterhin nutzbare Büroräume hätten, suchten sie den Anrufer an seiner Anschrift auf und stellten ihn persönlich zur Rede. Das Ende diesen Tages bestand in einer Anzeige gegen den Anrufer wegen Bedrohung und Missbrauch von Notrufen. Er wird sich in naher Zukunft vor dem Staatsanwalt verantworten dürfen.

PM der PI Weiden i.d.OPf. vom 17.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Mit heißem Fett gedroht – Einweisung in Fachklinik

Beamte der Nürnberger Polizei mussten am Sonntagnachmittag (16.06.2019) einen gefährlichen Einsatz bewältigen, bei dem sie u.a. mit heißem Fett bedroht wurden. Am Ende stand die Einweisung einer 45-jährigen Frau in eine Fachklinik.
Zunächst wurde gegen 17:40 Uhr eine Streife der PI Nürnberg-Süd zu einem Familienstreit in die Galgenhofstraße gerufen. Als die Beamten eintrafen, stand die 45-Jährige bereits im Eingangsbereich und hatte einen Topf mit heißem Fett sowie ein Messer in der Hand. Sie drohte den Beamten insbesondere damit, das heiße Fett über sie zu schütten.
Vorsichtshalber verständigten die Polizisten weitere Kollegen sowie Beamte des Unterstützungskommandos. Insgesamt waren jetzt rund 10 Beamte vor Ort. Als die Frau weiterhin mit Ausschütten des Fettes drohte, zogen die Beamten ihre Dienstwaffen und forderten die Frau eindringlich auf, den Topf abzustellen und sich zu ergeben. Am Ende gab sie nach und ließ sich festnehmen. Verletzt wurde niemand.
Auf Grund ihres psychisch verwirrten Zustandes musste die 45-Jährige in die Fachabteilung einer Klinik gefahren werden. Zuvor musste sie kurzzeitig vom Rettungsdienst behandelt werden. Wegen des Verdachts der Bedrohung wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 17.06.2019

 

Friedberg/Bad Nauheim (Hessen): Rollerfahrer in Gewahrsam genommen

Am Sonntagabend, gegen 19 Uhr, meldeten mehrere Passanten einen Rollerfahrer, der ohne Helm und mit hohen Geschwindigkeiten auf dem Gehweg der Kaiserstraße in Friedberg auf und ab rasen würde. Dadurch sei es zur Gefährdung von Fußgängern gekommen. Bereits am Samstagnachmittag, gab es Hinweise auf einen ähnlich beschriebenen Rollerfahrer, der im Kurpark in Bad Nauheim umherfuhr und dort die Leute gefährdete und belästigte. Während der Rollerfahrer nach dem Auffallen im Kurpark am Samstag nicht von der Polizei ausfindig gemacht werden konnte, gelang dies am Sonntag.
Gegen 19.30 Uhr konnte im Rahmen der Fahndung ein Verdächtiger in der Schwalheimer Straße in Bad Nauheim an einer Tankstelle angetroffen werden. Als die Polizisten seine Personalien feststellen wollten, versuchte er zu fliehen und trat anschließend nach einem Polizisten, als er festgenommen wurde. Bei dem 53-jährigen Bad Nauheimer Rollerfahrer konnten psychische Auffälligkeiten festgestellt werden, weshalb er im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in einer psychiatrischen Klinik untergebracht wurde. Wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und des Angriffs / Widerstandes gegenüber den Vollstreckungsbeamten wird nun gegen den Bad Nauheimer ermittelt. Wer selbst von dem Fahrer mit dem roten Roller am Samstag im Kurpark Bad Nauheim oder am Sonntag auf der Kaiserstraße in Friedberg gefährdet wurde, wird gebeten sich mit der Polizei in Friedberg, Tel. 06031-601-0, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Mittelhessen vom 17.06.2019

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Renitenter Ladendieb

Wegen Ladendiebstahls und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt das Polizeirevier Esslingen gegen einen 24-jährigen mutmaßlichen Ladendieb. Der betrunkene Mann war am Samstagabend, gegen 18.45 Uhr, in einem Elektronikmarkt in der Berliner Straße aufgefallen, nachdem er dort einen Kopfhörer aus der Verpackung gerissen hatte und mitnehmen wollte. Der Mann, der bereits zuvor wegen einer körperlichen Auseinandersetzung aufgefallen war, sollte von einer Polizeistreife zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle gebracht werden. Gegen diese Maßnahme setzte er sich zur Wehr, sodass er letztendlich zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Auch auf der Fahrt zur Dienststelle versuchte er mehrfach nach den Polizeibeamten zu treten, wobei eine Polizeibeamtin leicht verletzt wurde. Er musste nach richterlicher Anordnung die Nacht in der Ausnüchterungszelle des Polizeireviers verbringen. Gegen ihn wird bei der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige vorgelegt.

PM des PP Reutlingen vom 17.06.2019

 

Rottenburg (Baden-Württemberg): Randaliert und Polizeibeamte bespuckt

Ganz erheblich betrunken war eine 38-Jährige, die am späten Sonntagabend in der Gartenstraße randaliert hatte. Gegen 22.25 Uhr wurde die Polizei alarmiert, nachdem die Frau in der Gartenstraße auf geparkte Fahrzeuge, Rollläden und Blumenkästen eingeschlagen und wahllos Passanten angegriffen und beleidigt hatte. Sie wurde in Gewahrsam genommen, wogegen sie so erheblichen Widerstand leistete, dass sie gefesselt werden musste. Auf der Fahrt und auch auf dem Polizeirevier beleidigte und bespuckte sie die eingesetzten Polizeibeamten und trat nach ihnen. Verletzt wurde dabei niemand. Sie musste die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen und sieht jetzt einer entsprechenden Strafanzeige entgegen.

PM des PP Reutlingen vom 17.06.2019

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): Schwieriger Einsatz für Düsseldorfer Polizei – Alkoholisierte Angehörige randalieren in Wohnheim und greifen Beamte an – Polizei nimmt drei Randalierer fest

Oberbilk: Vorausgegangen war dem Einsatz der Beamten ein Besuch von zwei 28 und 31 Jahre alten Söhnen bei ihrem Vater in einem Männerwohnheim in der Eisenstraße in Düsseldorf.
Da die Besuchszeit schon länger überschritten war, wies ein Angestellter des Wohnheims die beiden Männer darauf hin, dass sie die Örtlichkeit zu verlassen haben. Die bereits erheblich alkoholisierten, Männer zeigten sich mit dieser Maßnahme überhaupt nicht einverstanden. Sie beleidigten und schlugen auf den Mitarbeiter des Wohnheims ein. Dieser setzte sich zur Wehr und verständigte die Polizei
Die eintreffenden Einsatzkräfte wollten nun im Eingangsbereich des Wohnheims die Personalien der Brüder feststellen. Diese weigerten sich jedoch, sich in irgendeiner Weise auszuweisen und verhielten sich unkooperativ und in höchstem Maße provokant. Die polizeilichen Maßnahmen zur Feststellung der Identität der zwei Tatverdächtigen wurden durch den 59-jährigen Vater ebenfalls massiv behindert. Als die Beamten einen mitgeführten Rucksack durchsuchen wollten, griffen die Brüder die eingesetzten Beamten massiv an. Der Widerstand der beiden Tatverdächtigen wurde konsequent, unter anderem durch den Einsatz von Pfefferspray, gebrochen. Die drei Männer wurden vorläufig festgenommen und in das Polizeigewahrsam gebracht. Der Vater wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Der 28-jährige wurde auf Grund eines Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. Sein 31-jähriger Bruder soll noch heute einem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 17.06.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Farbbeutel auf Einsatzkräfte geworfen

In der vergangenen Nacht wurden in Friedrichshain Einsatzkräfte der Polizei und deren Fahrzeuge mit Farbbeuteln attackiert. Kurz vor 23 Uhr warfen Unbekannte mehrere mit Farbe gefüllte Beutel auf Beamte und Einsatzfahrzeuge, die sich in der Liebigstraße Ecke Rigaer Straße aufhielten. Dabei wurden ein Gruppenwagen sowie die Dienstkleidung mehrerer Polizisten beschädigt. Als der Fahrer des Einsatzwagens diesen in Bewegung setzte, flogen erneut Farbbeutel, die unter anderem die Frontscheibe trafen. Weitere geparkte Autos sowie der Gehweg sind ebenfalls durch Farbe beschädigt worden. Den Beobachtungen der Einsatzkräfte zufolge wurden die Beutel aus einem der Häuser in der Liebigstraße geworfen. Die weiteren Ermittlungen zu den Tätern führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

PM des PP Berlin vom 17.06.2019

 

Brakel (Nordrhein-Westfalen): Schwarzfahrer leistet Widerstand und wird festgenommen

Ein 23-jähriger Brakeler wurde am Sonntag, 16. Juni, gegen 8.30 Uhr in der Nordwestbahn durch eine Zugbegleiterin ohne gültigen Fahrschein angetroffen. Zunächst machte der Schwarzfahrer falsche Angaben zu seiner Person. Als am Bahnhof Brakel die Situation scheinbar günstig war, flüchtete der Verdächtige durch eine sich öffnende Zugtür auf den Bahnsteig. Er hatte aber nicht damit gerechnet, dass zufällig zwei Beamte der Polizei Höxter im selben Zug unterwegs waren. Mit Unterstützung eines weiteren Bürgers konnten die Beamten den Flüchtenden noch auf dem Bahnsteig stellen.
Als er Widerstand gegen die Polizisten leistete, wurde der angetrunkene 23-Jährige vorläufig festgenommen. Nach Feststellung seiner Personalien und Anzeigenerstattung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM der KPB Höxter vom 17.06.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Ein Einsatz führt zum nächsten

Sein Verhalten hat einem jungen Mann aus der Südwestpfalz eine Nacht in einer Gewahrsamszelle eingebracht. Der 22-Jährige hatte sich in der Nacht zu Sonntag in der Martin-Luther-Straße zuerst mit Passanten angelegt und später mit den eingesetzten Polizeibeamten.
Die Streife war eigentlich aus einem anderen Grund gegen 4 Uhr zu einem Lokal gerufen worden – denn dort stritten sich mehrere Frauen und es kam zu Körperverletzungen. Vor Ort wurde eine offensichtlich stark alkoholisierte 27-Jährige ermittelt, die aus noch unbekannten Gründen mit zwei anderen Frauen in Streit geraten war und nach ihnen getreten hatte. Weil sich die Frau auch den Einsatzkräften gegenüber aggressiv verhielt, musste sie gefesselt und mit zur Dienststelle genommen werden. Die Ermittlungen zur genauen Klärung der Ereignisse dauern an.
Unterdessen erhielten die Beamten in der Martin-Luther-Straße Hinweise auf einen Mann, der auf der Straße mit einem Messer herumgefuchtelt hatte. Der 22-Jährige hielt sich auch immer noch vor Ort auf, reagierte aber nicht auf die Aufforderung der Beamten, seine Hände aus den Hosentaschen zu nehmen. Er wurde schließlich fixiert und gefesselt, wobei er massiven Widerstand leistete, auch nach den Beamten trat und sie beleidigte. In seiner Hosentasche wurde ein sogenanntes Einhandmesser gefunden. Ein Atemalkoholtest bescheinigte dem Mann einen Pegel von 2,07 Promille.
Er wurde für die Entnahme einer Blutprobe mit zur Dienststelle genommen und erhielt einen Platzverweis für den Altstadtbereich. Weil der 22-Jährige aber ankündigte, sich nicht daran zu halten, und auch seine Freundin ablehnte, ihn mitzunehmen, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Auf ihn kommt eine Strafanzeige zu.

PM des PP Westpfalz vom 17.06.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Mit Fahrrad auf Bahnsteig gestürzt, Rauschgift und drei Messer sichergestellt, alkoholisierte Frau und Widerstand im Rettungswagen

Die Bundespolizei am Bahnhof Neumünster hatte am Wochenende viel zu tun. Freitagnachmittag wurde bei der Kontrolle eines jungen Mannes auf dem Bahnsteig ein Einhandmesser im Hosenbund gefunden. Das Messer wurde sichergestellt; der 18-Jährige muss mit einem Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz rechnen.
Nur kurze Zeit später beobachteten Bundespolizisten wie ein Mann mit seinem Fahrrad in Schlangenlinien auf dem Bahnsteig fuhr und plötzlich nahe der Bahnsteigkante stürzte. Die Beamten schritten sofort ein und nahmen den Mann in Schutzgewahrsam. Bei der Durchsuchung des Rucksacks wurden 46 Gramm Marihuana (siehe Bild) und fast 300,- Euro Bargeld gefunden. Ein Atemalkoholtest bei dem 25-Jährigen ergab einen Promillewert von 2,09.
Das Rauschgift wurde sichergestellt; das Bargeld auf Weisung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde eingeleitet.
Samstagmorgen gegen 00.15 Uhr wurde ein junges Mädchen auf dem Bahnsteig festgestellt, die dort kollabiert war. Die Beamten leisteten Erste Hilfe und alarmierten den Rettungsdienst. Es konnte festgestellt werden, dass die 15-Jährige abgängig war. Beim Transport ins Krankenhaus leistete das Mädchen Widerstand und drei Beamte mussten den Krankentransport begleiten.
Samstagmorgen gen 04.00 Uhr ein weiterer Einsatz: Ein Mann hatte offensichtlich eine junge Frau mit einem Messer bedroht. Die Bundespolizisten konnten den Tatverdächtigen stellen. Ein Einhandmesser wurde aufgefunden und sichergestellt. Der 33-jährige alkoholisierte Mann (1,38 Prom.) erhielt Anzeigen wegen Bedrohung und unerlaubtem Waffenbesitz.
Sonntagmorgen gegen 07.00 Uhr wurde ein Mann angetroffen, der stark alkoholisiert war. Zu seinem Schutz wurde der 27-Jährige in Obhut genommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,45 Promille. Er wurde ins Krankenhaus verbracht.

PM der BPOLI Flensburg vom 17.06.2019

 

Lübbenau (Brandenburg): Widerstand

Am späten Sonntagabend pöbelte ein 49-Jähriger auf einem Tankstellengelände in der Straße des Friedens gegen Kunden und Mitarbeiter. Da er das Gelände nicht verlassen wollte, wurde die Polizei gerufen. Bei Eintreffen der Beamten änderte sich das verbal aggressive Verhalten des Mannes nicht und er widersetzte sich nun auch zunehmend körperlich den polizeilichen Maßnahmen. Nur durch einfache körperliche Gewalt konnte der Mann ruhig gestellt werden. Da ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,42 Promille auswies, wurde eine Blutprobe angeordnet. Auch auf dem Weg ins Krankenhaus beleidigte der Mann die Polizisten. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er anschließend in Gewahrsam genommen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 17.06.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Ingewahrsamnahme nach Körperverletzung und Verkehrsunfall mit 1,9 Promille

Am Samstag, 15.06.2019, befuhr ein stark alkoholisierter, 52-jähriger Autofahrer aus Gelsenkirchen gegen 16:05 Uhr die Evastraße in Bismarck. Dabei touchierte er einen ihm entgegenkommenden Pkw. Der Gelsenkirchener setzte seine Fahrt fort und touchierte einen rechts am Straßenrand geparkten Wagen. Er fuhr unbeeindruckt weiter und schob einen ebenfalls am rechten Fahrbahnrand abgestellten Anhänger in einen angrenzenden Zaun. Dabei brach eine Achse am Fahrzeug des 52-Jährigen, so dass der Wagen nicht mehr fahrbereit war. Der Gelsenkirchener setzte seinen Weg zu Fuß fort und ignorierte einen 54-jährigen Zeugen, der ihn vehement auf die von ihm verursachten Schäden aufmerksam machte. Der 52-Jährige begab sich kurzfristig in ein Haus. Als er das Haus wieder verließ, setzte er sich in einen anderen Wagen und fuhr davon. Während der Verkehrsunfallaufnahme der eingesetzten Polizeibeamten kehrte der 52-Jährige zurück, parkte sein Fahrzeug und wollte sich wieder ins Haus begeben. Er ignorierte die Weisung der Polizeibeamten, stehen zu bleiben, so dass sie ihn festhielten. Darauf reagierte der Gelsenkirchener uneinsichtig und aggressiv. Die Polizeibeamten fixierten ihn, legten ihm Handfesseln an und setzten ihn in den Streifenwagen. Ein von ihm freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,9 Promille. Die Beamten nahmen den Mann mit ins Gewahrsam, wo ihm ein Arzt zwei Blutproben entnahm. Bei der weiteren Sachverhaltsklärung stellte sich heraus, dass der Gelsenkirchener in der Zeit zwischen dem Verkehrsunfall und seiner Rückkehr zur Evastraße in Schalke-Nord gewesen war. Hier hatte er nach zunächst verbalen Streitigkeiten eine 36-jährige Frau geohrfeigt und war dann mit seinem Wagen weggefahren. Neben einer Strafanzeige wegen Körperverletzung erwartet den Gelsenkirchener nun ein Strafverfahren wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss und Verkehrsunfallflucht. Die Polizeibeamten stellten den Führerschein des Gelsenkircheners sicher. Er darf bis zur weiteren Entscheidung durch ein Gericht keine fahrerlaubnispflichtigen Kraftfahrzeuge führen.

PM der POL Gelsenkirchen vom 17.06.2019

 

München (Bayern): Widerstand nach Randalen in S-Bahn – 25-Jähriger in Krankenhaus eingewiesen

Am Sonntag (16. Juni) randalierte ein 25-Jähriger in einer S-Bahn. In Unterschleißheim wurde er aus der Bahn geholt, ging auf Bundespolizisten los und versuchte sich selbst zu verletzten. Landespolizisten wiesen ihn in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.
Ein Bundespolizist vom Münchner Flughafen befand sich Sonntagfrüh gegen 05:20 Uhr in einer S1 Richtung Flughafen. In der Bahn wurde er auf einen jungen Mann aufmerksam, der versuchte Reisende zu schlagen und herumbrüllte.
Am S-Bahnhaltepunkt Unterschleißheim brachte der Polizist den Mann aus der Bahn, wo bereits eine Bundespolizeistreife vom Hauptbahnhof auf den augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss Stehenden wartete.
Nach erfolgter Personalienfeststellung sollte der 25-jährige Afghane den Bahnsteig verlassen, was er jedoch nicht tat. Stattdessen warf er sich in ein Beet, schlug auf den Boden und gegen Werbeplakate und versuchte auch die Polizisten zu schlagen, woraufhin er gefesselt wurde. Der in München Lebende trat nun unkontrolliert um sich, sodass auch seine Beine fixiert wurden. Daraufhin begann er die Beamten zu beleidigen und schrammte mit dem eigenen Gesicht auf dem betonierten Bahnsteig, sodass er Schürfwunden erlitt. Eine zur Unterstützung hinzugerufene Streife der Landespolizei ordnete aufgrund der Selbst- und Fremdgefährdung die Unterbringung des 25-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Bei der Übergabe des Afghanen ans Krankenhaus spuckte er noch nach den Beamten.
Die zuständige Richterin ordnete eine Blutentnahme bei dem Mann an. Gegen ihn wird wegen Widerstand und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM der BPOLI München vom 17.06.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Jugendlichen in Gewahrsam

Zu einer Gruppe randalierender Jugendlicher wurde die Polizei am späten Samstagabend gegen 22.50 Uhr unter die neue Rheinbrücke gerufen. Als sich zwei Streifenwagenbesatzungen der Örtlichkeiten näherten, bemerkten die Beamten einen 16-Jährigen, der einen Gegenstand in Richtung eines der Streifenfahrzeuge warf. Die Polizisten nahmen den Tatverdächtigen in Gewahrsam und veranlassten bei dem alkoholisierten Jugendlichen die Entnahme einer Blutprobe.
Anschließend brachten ihn die Beamten nach Hause. Der 16-Jährige hat sich nun wegen Verdachts der versuchten gefährlichen Körperverletzung zu verantworten. Dem Rest der Gruppe erteilte die Polizei einen Platzverweis, ein 15-Jähriger, der ebenfalls deutlich alkoholisiert war, wurde seinen Eltern übergeben.

PM des PP Konstanz vom 17.06.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Betrunkener bespuckt Polizisten

Wegen Beleidigung hat sich ein 39-Jähriger zu verantworten, der am Samstagnachmittag gegen 15 Uhr ein Ehepaar in der De-Trey-Straße beleidigt hat und auch gegenüber einer verständigten Streifenwagenbesatzung äußerst aggressiv aufgetreten ist. Im Beisein der Beamten beleidigte der alkoholisierte Mann noch einmal die Geschädigten und schreckte auch nicht davor zurück, einen der Polizisten anzuspucken.

PM des PP Konstanz vom 17.06.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert in der Wohnung

Erheblich alkoholisiert war ein 29-Jähriger, der in der Nacht zum Sonntag gegen 3 Uhr von Beamten des Polizeireviers im Spechtweg in Gewahrsam genommen werden musste. Der Mann, der sich auch gegenüber der Polizei aggressiv verhielt und sich weigerte, die Wohnung zu verlassen, musste schließlich überwältigt und zur Dienststelle gebracht werden. Dort verbrachte der 29-Jährige, dessen Alkoholtest 2,2 Promille ergab, die restliche Nacht in der Ausnüchterungszelle.

PM des PP Konstanz vom 17.06.2019

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Widerstand endet mit Fingerbiss

Am Sonntagnachmittag war es zu einem Polizeieinsatz auf dem Itzehoer Bahnhof gekommen. Eine Frau war dort in einem psychischen Ausnahmezustand angetroffen worden. Sie war aus einer psychiatrischen Einrichtung in Heide abgängig und sollte aufgrund ihres Zustandes in das Itzehoer Klinikum eingeliefert werden.
Gegen 15.14 Uhr wurde eine Streife zur Unterstützung der Einsatzkräfte des Rettungsdienstes zum Bahnhof entsandt. Eine 32-jährige, stark alkoholisierte Frau in einem offensichtlich,psychischen Ausnahmezustand sollte in die psychiatrische Eirichtung des Itzehoer Klinikums gebracht werden. Die Polizeibeamten sollten die Fahrt in das Krankenhaus begleiten. Im Krankenhaus wurde die Beschuldigte immer aggressiver, leistete Widerstand gegen die Einsatzkräfte und biss zuletzt der Polizeibeamtin in den Daumen. Die Ordnungshüterin erlitt dabei nur leichte Verletzungen, da sie Handschuhe trug. Ein anschließend durchgeführter Atemalkoholtest bei der Beschuldigten ergab einen Wert von 4,37 Promille., woraufhin eine Blutprobe angeordnet wurde.
Die 32Jährige wird sich nun unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 17.06.2019

 

Burghausen (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Freitag, den 14.06.2019, gegen 20.30 Uhr, kam es in bzw. an der Asylbewerberunterkunft in Lindach zu einem Polizeieinsatz. Ein 30-Jähriger verletzte sich zuerst selbst mit einem Messer und schlug dann auch noch einem Mitbewohner ins Gesicht. Unmittelbar danach konnte er von einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Burghausen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Gegen die Festnahme wehrte sich der junge Mann jedoch so massiv, dass sowohl er als auch eine Polizeibeamtin zu Boden stürzten, wodurch sich die 23-jährige Polizeibeamtin eine starke Prellung des Unterarmes zuzog. Der aus dem Irak stammende 30-Jährige konnte anschließend gefesselt werden. Nach Erstversorgung im Krankenhaus wurde er zur weiteren Begutachtung in eine Fachklinik für Psychiatrie verbracht.

PM der PI Burghausen vom 17.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Tätlicher Angriff auf einen Bundespolizisten

Bei einer Personenkontrolle vor der Westhalle des Hauptbahnhofs am frühen Freitagabend wurde ein Bundespolizist angegriffen und leicht verletzt.
Zwei Männer einer Personengruppe verhielten sich untereinander aggressiv und blockierten den linken Eingang des Hauptbahnhofs.
Deshalb wurden sie durch eine Streife der Bundespolizei kontrolliert. Die beiden Streithähne erhielten einen Platzverweis.
Als die Polizisten diesen durchsetzen wollte, wurde ein Beamter direkt durch eine zur Gruppe gehörende Frau von hinten angegriffen.
Gegen die 35- jährige wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,76 Promille.
Der Bereitschaftsrichter, der extra auf der Wache der Bundespolizei erschien, ordnete polizeilichen Gewahrsam zur Ausnüchterung bis zum nächsten Morgen an.
Der Bundespolizist war weiter dienstfähig.

PM der BPOLI Leipzig vom 17.06.2019

 

Bremen: Polizei schreitet bei Auseinandersetzungen in der Neustadt und Kattenturm ein

Am Sonntagnachmittag mussten Beamte der Polizei Bremen erneut zu Schlägereien im Bremer Süden ausrücken. Bei einem Einsatz in der Kornstraße wurden dabei zwei Beamte leicht verletzt. Mehrere Personen wurden festgenommen, die Ermittlungen laufen.
In Kattenturm trafen gegen 16:25 Uhr zwei Gruppen Jugendlicher im Bereich Max-Jahn-Weg aufeinander. Es entwickelte sich eine körperliche Auseinandersetzung zwischen zwei Personen der jeweiligen Gruppen, bei der ein 15-Jähriger leicht verletzt wurde und in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden musste. Beim Eintreffen der ersten Polizeikräfte flüchteten die Beteiligten. Im Rahmen der Fahndung konnten 5 Jugendliche gestellt werden. Mögliche Tatbeiträge werden derzeit geprüft. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung wurden aufgenommen.
Eine Stunde später musste die Polizei Bremen erneut ausrücken. An der Haltestelle Huckelriede war es aus einer Jugendgruppe heraus zu einem Angriff auf einen 18 Jahre alten Jugendlichen gekommen. Als Zeugen die Polizei alarmierten, flüchteten die Beteiligten. Die Einsatzkräfte trafen in der Kornstraße auf eine größere Personengruppe. Als diese kontrolliert werden sollte, wuchs sie auf bis zu 80 Personen an. Bei der Festnahme zweier Männer wurden die einschreitenden Polizisten massiv durch Angehörige der Festgenommenen behindert. Es waren zahlreiche Unterstützungskräfte erforderlich, um die Lage zu beruhigen. Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt, sie waren weiterhin dienstfähig. Die Polizei führte mehrere Jugendliche, darunter auch den 18-Jährigen und einen 16-jährigen Tatverdächtigen, an einem Polizeirevier vor und übergab sie dort nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen den Erziehungsberechtigten.
Es wurden diverse Strafanzeigen, u.a. wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung gefertigt.
Nach ersten Erkenntnissen könnte es sich bei den Beteiligten beider Auseinandersetzungen zumindest teilweise auch um Angehörige der Gruppierungen handeln, die am Tag zuvor in Huchting in Konflikt geraten sind (siehe PM 0373).
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die genauen Hintergründe zu den Auseinandersetzungen sind bislang noch unklar und Bestandteil der weiteren Ermittlungen. Die Polizeipräsenz in den betroffenen Stadtteilen wird erhöht, die Kontaktpolizisten wurden sensibilisiert.
Weiterhin werden Zeugen gesucht. Sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu möglichen Tätern nimmt der Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0421 362-3888 entgegen.

PM der POL Bremen vom 17.06.2019

 

Birkenwerder (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Polizeibeamte wurden am Samstag (15.06.) gegen 15.45 Uhr zu einem Fest in der Hauptstraße gerufen, weil ein Mann die Veranstaltung störte. Der 47-jährige Oberhaveler hatte mehrere Gäste beschimpft. Er stand unter Einfluss von Alkohol, ein erster Atemtest ergab 3,97 Promille. Die Beamten sprachen dem Mann einen Platzverweis aus, dem er jedoch nicht nachkam. Er versuchte vielmehr, die Polizisten mit einem Kopfstoß zu verletzen. Daraufhin wurde er gefesselt und in Gewahrsam genommen. Beim Transport bedrohte der 47-Jährige die Beamten und leistete Widerstand, indem er mit den Füßen trat. Verletzt wurde niemand. Strafanzeigen wegen Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 17.06.2019

 

Salzwedel (Sachsen-Anhalt): nach Rauswurf durchgedreht

Eine 22-jährige belästigte in einer Diskothek im Gerstedter Weg mehrere Gäste und wurde durch die Sicherheitsmitarbeiter daher der Diskothek verwiesen. Hier versuchte sie nun erneut in die Diskothek zu gelangen. Des Weiteren griff sie hier eine ihr bekannte Mitarbeiterin (33) an, welche versuchte beruhigend auf sie einzuwirken. Die 33-jährige wurde durch die 22-jährige getreten, gekratzt und an den Haaren gezogen. Sie wird einen Arzt aufsuchen. Auch der eintreffenden Polizei setzte die 22-jährige erhebliche Gegenwehr entgegen. Sie schlug und trat um sich und beleidigte diese. Wieso die 22-jährige derart ausrastete, ist derzeit noch unklar. Sie wird sich nun jedoch für ihre Handlungen strafrechtlich verantworten müssen.

PM des PD Altmarkkreis Salzwedel vom 17.06.2019

 

Flörsheim a.M. (Hessen): 32-Jähriger beleidigt Jugendliche und leistet Widerstand

Ein 32 Jahre alter Mann aus Flörsheim ist in der Nacht zum Sonntag in Flörsheim negativ aufgefallen, da er zunächst eine Gruppe Jugendlicher beleidigt und sich im Anschluss gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr gesetzt hat. Zunächst begegnete eine vierköpfige Gruppe 16-jähriger Mädchen dem 32-Jährigen gegen 01:25 Uhr im Bereich der Bahnhofsstraße. Hierbei soll dieser die 16-Jährigen zunächst beleidigt und im weiteren Verlauf auch verfolgt haben. Durch dieses Verhalten fühlte sich das Quartett des bis dato Unbekannten eingeschüchtert, woraufhin sie die Polizei verständigten. Nach einer kurzen Fahndung gelangt es den Beamten aus Flörsheim, den Tatverdächtigen zu identifizieren und einer Kontrolle zu unterziehen.
Dabei widersetzte sich der Delinquent körperlich den polizeilichen Maßnahmen und musste mit leichten Verletzungen zur Wache nach Flörsheim gebracht werden. Hier beleidigte der 32-Jährige die eingesetzten Beamten und versuchte erneut, einen Polizeibeamten anzugreifen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille. Nachdem Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet worden waren, wurde der in Flörsheim wohnhafte Mann einem Familienangehörigen übergeben und entlassen.

PM der PD Main-Taunus vom 17.06.2019

 

Kaarst (Nordrhein-Westfalen): Unbekannte beschädigten Streifenwagen – Zeugen gesucht

Mehrere Polizeibeamte waren am Samstag (15.6.) im Rahmen des Schützenfestes in Kaarst eingesetzt. Für die Dauer der Fußstreife stellten sie einen Streifenwagen in einem Wohngebiet auf der Mittelstraße in Höhe der Hausnummer 34 b ab. Als sie zum Fahrzeug zurückkehrten, stellten sie fest, dass Unbekannte den Streifenwagen beschädigt hatten. Nach ersten Erkenntnissen müssen der oder die Täter über die Motorhaube und das Dach gelaufen sein und Antennen abgeknickt bzw. abgerissen haben. Im Dach des Streifenwagens sind deutliche Beschädigungen erkennbar (Foto).
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die am Samstagabend (15.6.), in der Zeit von 21 bis 23 Uhr verdächtige Beobachtungen an der Mittelstraße gemacht haben. Hinweise an die Telefonnummer 02131 3000.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 17.06.2019

 

Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern): Aufmerksame Zeugen verhindern vermutlich schlimmeres – Alkoholisierter Vater widersetzte sich der Polizei

Ein stark alkoholisierter Vater war am Sonntagmittag mit seinem Kleinkind am Strand des Neustädter Sees unterwegs. Da der Mann augenscheinlich bereits körperliche Ausfallerscheinungen aufwies und Zeugen um die Gesundheit des Kindes fürchteten, riefen sie die Polizei. Der Mann verhielt sich gegenüber den Zeugen und Beamten zunächst sehr aggressiv, ließ sich dann jedoch mit dem Kind nach Hause begleiten. Hier wurde das Kind einer Betreuungsperson übergeben. Der 49-Jährige wies zu diesem Zeitpunkt einen Atemalkoholwert von über 2 Promille auf. Der Mann war weiterhin sehr aufgebracht und kündigte Folgen für die Zeugen an.
Kurze Zeit später tauchte der Mann erneut am Strand auf und bedrohte einige Personen. Durch einen Polizisten außer Dienst konnte der Mann schließlich festgehalten und kurze Zeit später an die eintreffenden Beamten übergeben werden. Dabei wurde der 49-Jährige leicht verletzt. Der aggressive Mann versuchte weiterhin sich den polizeilichen Maßnahmen zu widersetzen. Zur medizinischen Behandlung wurde er unter Polizeibegleitung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auch hier leistete er weiterhin erheblichen Widerstand und wurde schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam gebracht. Gegen den Beschuldigten wird nun wegen Verletzung der Fürsorgepflicht, Beleidigung, Bedrohung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Die Polizei bedankt sich bei den aufmerksamen Passanten für das couragierte Handeln.

PM der PI Ludwigslust vom 17.06.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Polizeibeamtinnen und -beamte beleidigt

Während der Einsatzmaßnahmen am Rande des Wiesbadener „Theatriums“ fielen zwei Personen negativ auf, weil sie sich den Anweisungen der Beamten widersetzten und darüber hinaus noch mehrere Einsatzkräfte auf das Übelste beleidigten. In beiden Fällen wurde gegen die 15- und 18-Jährigen, aufgrund ihres ungebührlichen Verhaltens, ein Platzverweis für das Festgelände ausgesprochen. Als sie diesem nicht freiwillig nachkamen, erfolgte eine Festnahme durch die Einsatzkräfte. Während den weiteren polizeilichen Maßnahmen überzogen sie die Beamtinnen und Beamten mit Beleidigungen und Beschimpfungen. Entsprechende Strafanzeigen wurden gefertigt.

PM des PP Westhessen-Wiesbaden vom 17.06.2019

 

Gießen (Hessen): Nicht zu beruhigen

Mehrfach beleidigt wurden Polizeibeamte am Samstagabend von einem
40 – Jährigen in der Klinikstraße. Der Dillenburger wurde nach einem Verkehrsunfall überprüft. Offenbar hatte der Autofahrer zuvor Drogen zu sich genommen. Bei der danach durchgeführten Blutentnahme beleidigte er mehrfach die Polizeibeamten. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen vom 17.06.2019

 

Buseck (Hessen): Verletzter Polizeibeamter

Bei einem Einsatz wurde am Samstag, gegen 14.00 Uhr, ein Polizeibeamter verletzt. Die Streife wurde zunächst zu Hilfe gerufen.
Offenbar war es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einer handfesten Auseinandersetzung gekommen. Ein 23 – Jähriger wurde festgenommen. Unmittelbar danach verletzte der Mann mit dem Kopf einen Beamten im Gesicht. Ein Verfahren wurde eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 17.06.2019

 

Verden (Niedersachsen): Feier endet auf der Polizeiwache

In der Nacht zu Sonntag musste ein 34-jähriger Bewohner einer Wohnung in der Nienburger Straße über Nacht in das polizeiliche Gewahrsam, nachdem von einer Feier bei ihm zu Hause im Laufe der Nacht wiederholt Ruhestörungen ausgingen. Nach mehreren vorangegangenen Einsätzen nahmen die Beamten die Musikanlage des Mannes mit, um weitere Ruhestörungen durch zu laute Musik zu verhindern. Der 34-Jährige und seine Gäste waren jedoch weiterhin laut, sodass ein erneuter Einsatz der Polizei notwendig war. Die Personen waren uneinsichtig und scheinbar deutlich alkoholisiert. Der verantwortliche 34-Jährige wurde zur Verhinderung weiteren Lärms daher mit zur Wache der Polizei genommen. Seine Ingewahrsamnahme war nur mit mehreren Beamten möglich, weil der Mann sich durch Schläge und Tritte wehrte. Verletzt wurde durch sein Verhalten glücklicherweise niemand. Gegen ihn wurden Anzeigen wegen Ruhestörung und Widerstandes gegen die Polizeibeamten eingeleitet.

PM der PI Verden/Osterholz vom 17.06.2019

 

Oschatz (Sachsen): Der „liebe“ Alkohol …

… vernebelt alles. Ein 22-Jähriger verursachte im Stadtgebiet Oschatz im alkoholisierten
Zustand ruhestörenden Lärm. Er warf Bierflaschen auf die Straße und Gehwege und
„untermauerte“ das Ganze noch durch lautes merkwürdiges Gebrüll. Die Polizei, die
durch diese nächtliche Ruhestörung gerufen wurde, „kassierte“ den 22-Jährigen ein und
nahm ihn zur Gewahrsamsnahme mit in das Polizeirevier. Auf dem Weg in das Revier
beleidigte er die Beamten auf das Übelste und leistete erheblichen Widerstand. Das
wiederum brachte ihn eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Das Ergebnis steht aber noch aus.

PM der PD Leipzig vom 17.06.2019

 

Friedberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am 15.06.2019, gegen 10:00 Uhr, erreichte die Polizei ein Anruf, dass eine wohl hilflose Person in der Aichacher Straße in einem Scherbenhaufen liege und blute. Tatsächlich lag dort grölend ein 39-jähriger Volltrunkener, der sich an einem Finger geschnitten hatte, auf einer zerbrochenen Bierflasche. Eine ärztliche Behandlung war nicht nötig, aber ein Schutzgewahrsam, da der Mann mit knapp 3 Promille total betrunken war. Nachdem ihm aufgeholfen wurde, zeigte er den 23- und 28-jährigen Polizeibeamten den Hitlergruß und ging plötzlich mit erhobener Faust auf diese los. Die Beamten konnten Mann überwältigen und fesseln. Ein Richter bestätigte den angeordneten Gewahrsam zur Ausnüchterung. Der Mann wird wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen angezeigt.

PM der PI Friedberg vom 17.06.2019

 

Frammersbach (Bayern): Jugendlicher Randalierer leistet bei der Festnahme Widerstand

Am Mühlberg in Frammersbach wurden am Sonntagabend gegen 22.45 Uhr mehrere Jugendliche beobachtet, die gegen geparkte Fahrzeuge traten und die Außenspiegel umschlugen. Dabei soll es sich um 3 männliche und 2 weibliche Jugendliche/Heranwachsende gehandelt haben. Ein beherzter Anwohner sprach darauf die Gruppe an und wurde deshalb von einem der jungen Männer mit einem ca. 40 cm langen Brecheisen bedroht. Der Anwohner verständigte daraufhin sofort die Polizei.
Beim Eintreffen der Polizei konnten die Beamten zwei männliche Jugendliche erkennen, die bereits wegrannten. Einer der Jugendlichen konnte von den Beamten nach einer längeren Verfolgung zu Fuß bis zur Wiesener Straße eingeholt und festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete der Jugendliche, der vermutlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss stand, erheblichen Widerstand und beleidigte die Beamten. Der junge Mann musste sich einer Blutentnahme unterziehen und wurde an-schließend aufgrund seines Zustandes in der Psychiatrie untergebracht.
Später wurde bekannt, dass auch ein Stromverteilerkasten in der Straße „Mühlberg“ umgetreten wurde. Die einzelnen Beschädigungen bzw. die Schadenshöhe an den geparkten Fahrzeugen sind noch nicht bekannt.
Zeugen, die die Jugendgruppe beobachtet hat, sollen sich bei der Polizei Lohr melden.

PM der PI Lohr a.M. vom 17.06.2019

Klagenfurt (Kärnten): Fahrerflucht, Widerstand gegen die Staatsgewalt, zahlreiche Verkehrsübertretungen

In der Nacht zum 16.06.2019 führte eine Polizeistreife in der Feschnigstraße in Klagenfurt am Wörthersee Verkehrskontrollen durch. Gegen 01:00 Uhr missachtete ein vorerst unbekannter Pkw-Lenker die Anhaltezeichen, erhöhte die Geschwindigkeit und fuhr davon. Die Polizeistreife nahm sofort die Verfolgung auf und verständigte weitere Kräfte.
Auf der Flucht quer durch die Stadt mit bis zu 160 km/h touchierte der unbekannte Lenker einen Pkw, fuhr ein Verkehrsschild nieder, überfuhr mehrere rote Ampeln, umfuhr eine Verkehrsinsel auf der Gegenfahrbahn, gefährdete andere Pkw-Lenker sowie Fußgänger und versuchte einen Polizeiwagen abzudrängen. Während der ganzen Flucht war das Fahrzeug unbeleuchtet.
Etwa 50 m vor der Ferlacher Zeile gelang es einem Streifenwagen den Wagen anzuhalten. Dabei wurde wahrgenommen, dass sich eine junge Frau am Beifahrersitz befand. Jedoch dachte der unbekannte Lenker nicht daran stehen zu bleiben, er wendete, gab Gas und fuhr auf einen Streifenwagen los, der durch ein Ausweichmanöver gerade noch einen Frontalzusammenstoß verhindern konnte. Mittlerweile verlor der flüchtende Pkw einen Vorderreifen, dieser fuhr jedoch auf der bloßen Felge mit bis zu 100 km/h weiter. In der Flatschacher Straße gelang nach wiederholten Versuchen das Fahrzeug zum Anhalten zu bringen. Der Lenker, ein 19jähriger Mann aus Klagenfurt, wurde unverzüglich festgenommen. Die ca. gleichaltrige Beifahrerin weinte und war völlig aufgelöst ob des Verhaltens ihres Freundes.
Der 19jährige Probeführerscheinbesitzer verweigerte einen Alkotest. Ihm wurde der Führerschein vorläufig abgenommen. Weiters wurden in seinem Pkw wenige Gramm Cannabis vorgefunden. Eine Suchtmittelanzeige ergeht separat. Der 19jährige wurde ins PAZ Klagenfurt eingeliefert und wird im Laufe des heutigen Tages zum Vorfall einvernommen. Er wird nach Abschluss der Ermittlungen wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, Gefährdung und mehrerer anderer Delikte an die Staatanwaltschaft, sowie wegen zahlreicher Verkehrsübertretungen an die LPD Kärnten angezeigt werden.

PM der LPD Kärnten vom 16.06.2019

 

Kamen (Nordrhein-Westfalen): Randalierer vor der Polizeiwache – Streifenwagen beschädigt

Am 16.06.2019 (So.), gegen 03:40 Uhr, randalierte ein 22-jähriger Kamener vor der Polizeiwache in Kamen. Er zog sich sein T-Shirt aus und sprang mehrfach auf einen Streifenwagen, der vor der Polizeiwache geparkt war. Die heraneilenden Beamten wurden mehrfach von dem Mann beleidigt. Nach der Personalienfeststellung wurde der Mann von der Polizeiwache aus entlassen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Es entstand ein Schaden von ca. 1500 EUR am Streifenwagen.

PM der KPB Unna vom 16.06.2019

 

Heidelberg (Baden-Württemberg): Randalierender angetrunkener Partygast verbrachte die Nacht im Gewahrsam

Am 15.06.2019, kam es kurz vor Mitternacht zu einer Auseinandersetzung in der Unteren Neckarstraße. Nachdem ein 35-Jähriger aus Eppelheim bereits auf einem Partyschiff seine 39-jährige Freundin körperlich anging, gab dieser auch nach Verlassen des Schiffes keine Ruhe. Als die Partygäste von Bord gegangen waren, gingen die Streitigkeiten zwischen den angetrunkenen Personen weiter.
Der 35-Jährige ohrfeigte zunächst einen 53-jährigen Mann aus Dexheim.
Als eine 37-jährige Frau aus Ludwigshafen den Streit schlichten wollte, wurde auch sie durch den Eppelheimer leicht verletzt. Die eingesetzten Polizeibeamten versuchten zunächst die Situation zu beruhigen, was bei dem 35-Jährigen aber erfolglos war. Er war äußerst aggressiv und schrie herum, so dass er schließlich an den Händen geschlossen werden musste. Danach beleidigte er die Beamten mit übelsten Worten und bedrohte einen der Beamten. Auch während des Transports zum Polizeirevier wurden die Beamten ständig beleidigt.
Einen Alcotest verweigerte der Beschuldigte, er durfte die restliche Nacht in einer Zelle verbringen. Zudem gelangt er wegen Körperverletzung, Beleidigung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige.

PM des PP Mannheim vom 16.06.2019

 

Andernach (Rheinland-Pfalz): Hausfriedensbruch, Bedrohung, Polizeibeamter wurde beleidigt

Am frühen Sonntagmorgen kam es in einer Gaststätte zu einem Hausfriedenbruch. Ein 30-jähriger Mann hatte die Lokalität trotz Hausverbot aufgesucht. Damit jedoch nicht genug, zusätzlich kam es noch zu einer Bedrohung zum Nachteil eines anwesenden Sicherheitsmitarbeiters.
Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes beleidigte der Mann des Weiteren einen eingesetzten Polizeibeamten.
Gegen den alkoholisierten 30-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Koblenz vom 16.06.2019

 

Detmold (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Samstagabend beleidigte ein stark alkoholisierter 20-jähriger Mann grundlos Anwohner in der Wiesenstraße. Als die hinzugerufenen Polizeibeamten den jungen Mann zur Rede stellen wollen, zeigte er sich auch den Beamten gegenüber aggressiv und beleidigte sie. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Dabei widersetzte er sich und schlug nach den Polizisten. Dem jungen Mann wurde eine Blutprobe entnommen und Strafanzeige gestellt.

PM der POL Lippe vom 16.06.2019

 

Greiz (Thüringen): Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstagmorgen, gegen 04:20 Uhr kam es in der Greizer Carolinenstraße zu einer Körperverletzung zwischen mehrere Personen. Eintreffende Polizeibeamte wurden durch einen 31jährigen Mann ebenfalls angegriffen. Dieser wurde daher in Gewahrsam genommen und leistete dabei Widerstand gegen die eingesetzten Polizisten.

PM der LPI Gera vom 16.06.2019

 

Altenburg (Thüringen): Randalierende Jugendliche

Am frühen Sonntag gegen zwei Uhr liefen mehrere angetrunkene junge Männer am Gebäude der Polizeiinspektion vorbei und versuchten die Beamten mit markigen Sprüchen durch die angekippten Fenster zu provozieren. Als Polizeibeamte daraufhin das Gebäude verließen, konnten sie noch feststellen, dass die Gruppe mehrere Baustellenabsperrungen auf der Leipziger Straße umgeworfen hatte. Die Schilder wurden dann unter Aufsicht der Beamten wieder aufgerichtet. Bei der Kontrolle der Jugendlichen wurden bei einem 19-jährgen dann noch illegale Drogen aufgefunden.

PM der LPI Gera vom 16.06.2019

 

Oberursel (Hessen): Sachbeschädigung an Streifenwagen der Stadtpolizei Oberursel

Während der Streifenwagen der Stadtpolizei im o.g. Bereich geparkt war, konnte durch einen Zeugen beobachtet werden, wie mehrere Personen aus einer Gruppe heraus über das Fahrzeug liefen. Die Täter flüchteten zunächst in unbekannte Richtung, konnten jedoch sehr gut beschrieben werden. Im Verlauf der Fahndungsmaßnahmen konnte die beschriebene Gruppe durch Beamte angetroffen und einer Kontrolle unterzogen werden. An dem Fahrzeug entstand ein Sachschaden von schätzungsweise 500,00EUR.

PM der PD Hochtaunus vom 16.06.2019

 

Bad Fallingbostel (Niedersachsen): Nach Beleidigungen und Bedrohung Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht zu Sonntag fällt ein Bewohner des Ankunftszentrums Oerbke wiederholt durch Beleidigungsäußerungen gegenüber anderen Asylbegehrenden auf. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung durch die Polizei werden die Beamten von dem 26jährigen Flüchtling mit dem Tode bedroht. Aufgrund seines Gesamtverhaltens wird durch das Gesundheitsamt eine Zwangseinweisung beantragt. Im Verlauf der Einweisung ins Krankenhaus leistet er aktiven Widerstand und verletzt dabei einen Beamten leicht an der Hand.

PM der PI Heidekreis vom 16.06.2019

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkener Mann greift Polizisten an

Ein 29-jähriger Mann versuchte am Samstagabend gegen 23:15 Uhr mehrfach in das Zeppelinmuseum zu gelangen. Dort fand eine Party statt. Er konnte durch den Sicherheitsdienst fixiert werden. Beim Verbringen ins Polizeifahrzeug biss er einem Polizeibeamten in den rechten Unterarm und die rechte Hand. Da der Beamte Handschuhe und eine Regenjacke trug, wurde er nicht verletzt. Bei der Fahrt zum Polizeirevier versuchte er dann gegen die Beamten zu treten bzw. einen Kopfstoß zu verabreichen. Zeitgleich sprach er diverse Beleidigungen aus. Er musste die Nacht über im Polizeigewahrsam verbringen.

PM des PP Konstanz vom 16.06.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Antenne von Autodach gerissen

Eine Antenne samt dazugehörigen Fuß hat ein 45 Jahre alter Mann am Sonnabendabend in der Langener Landstraße von einem Auto abgerissen. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Gegen 21.30 Uhr beobachtete ein Anwohner, wie der 45-Jährige erst einen Mülleimer auskippte und dann von einem Peugeot mit Gewalt die Antenne abriss.
Die warf er anschließend in einen Garten und lief weiter. Die herbeigerufene Polizei konnte den Tatverdächtigen nur wenig später in der Langener Landstraße festnehmen. Er gebärdete sich aggressiv und musste die Nacht in einer Gewahrsamszelle der Polizei verbringen.

PM der POL Bremerhaven vom 16.06.2019

 

Delmenhorst (Niedersachsen): Kennzeichen eines Streifenwagens entwendet

Sonnabend, 15.06.19, zwischen 00:50 und 02:30 Uhr, Am Stadtwall Unbekannte haben von einem in der Straße Am Stadtwall abgestellten Streifenwagen das vordere Kennzeichen entwendet, während dessen Besatzung gerade auf dem Stadtfest im Einsatz war. Wer Hinweise hierzu geben kann wird gebeten, sich mit der Polizei Delmenhorst unter der Telefonnummer 04221/15590 in Verbindung zu setzen.

PM der POL Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch vom 16.06.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Hund springt in Schafgehege – Hundehalter legt sich mit der Polizei an

Am Samstag (15. Juni) gegen 18:25 Uhr wurde die Polizei zu einem Freigelände nahe des Steeler Freibades gerufen. Dort hatte ein Schäfer seine Schafe in einem mittels Strom-Steckzaun gesicherten Bereich weiden lassen. Ein frei dort herumlaufender Hund überwand den Zaun und hetzte die Tiere. Die Person, zu dem der Hund gehörte, schaffte es nicht den Hund abzurufen und von den Schafen zu trennen. Erst mit Hilfe von einigen unbeteiligten Spaziergängern gelang es den Hund einzufangen. Außer einem gehörigen Schreck scheint den Schafen nichts passiert zu sein.
Um den Stresslevel bei den Schafen und dem Hund zu senken, sollte der Hund erst einmal in den Streifenwagen verbracht werden. Der nun hinzugekommen Hundehalter (24 J.) wollte dieses unterbinden, indem er versuchte, der Hundeführerin der Polizei die Leine aus der Hand zu nehmen und mit dem Hund wegzulaufen. Dies konnte die Beamtin verhindern, indem sie die Leine weiter festhielt. Der Mann versuchte nun die Finger der Polizistin umzudrehen, um so die Leine aus ihren Händen zu befreien. Durch Androhen des Einsatzes von Pfefferspray und der Unterstützung weiterer Beamte konnte der aggressive Mann überwältigt werden. Nach Personalienfeststellung wurde er entlassen, der Hund ins Tierheim gebracht, da für ihn keine Ausweispapiere vorgelegt werden konnten. Eine Strafanzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Verstoß gegen das Landeshundegesetz (LHundG) wurde gefertigt.

PM der POL Essen vom 16.06.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Mehr Besucher beim Festival

Zum sechsten Mal fand am Samstag zwischen 10 und 23 Uhr auf dem Flugplatzgelände in Offenburg ein Open Air Festival statt. Mit circa 8.500 Besuchern registrierten die eingesetzten Beamtinnen und Beamten des Polizeipräsidiums Offenburg und des Polizeipräsidiums Einsatz einen größtenteils friedlichen Verlauf der Veranstaltung. Im Anbetracht der gestiegenen Besucherzahl ist ein leichter Rückgang der festgestellten Straftaten und Verstöße zu verzeichnen. Die Polizei registrierte einen Verdacht der sexuellen Nötigung, zwei Körperverletzungsdelikte und drei Widerstandshandlungen. Außerdem kam es wie im vergangenen Jahr zu zahlreichen Verstößen im Bereich der Rauschgiftkriminalität. Es mussten nach durchgeführten Kontrollen 67 Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelrecht eingeleitet werden. Darüber hinaus wurden von der Polizei Anfahrtskontrollen durchgeführt.
Hierbei wurden fünf Verstöße gegen Rechtsvorschriften festgestellt.
Ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelrecht und vier Verstöße wegen Fahrens unter Alkoholeinwirkung, wobei ein Fahrzeuglenker mit einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr konfrontiert wird.

PM des PP Offenburg vom 16.06.2019

 

Zirndorf (Bayern): Kirchweihbesucher randalierte

Ein 22-Jähriger aus dem Landkreis Fürth musste am frühen Samstagmorgen (15.06.2019) von Beamten der PI Zirndorf in die Schranken gewiesen werden. Vorangegangen war das aggressive Verhalten des Mannes auf der Langenzenner Kirchweih.
Die Polizei wurde gegen 01:00 Uhr verständigt. Nach vorliegenden Mitteilungen pöbelte der 22-Jährige mehrere Kirchweihbesucher in aggressiver Art und Weise an, weshalb es die Polizisten zunächst mit gutem Zureden und der Erteilung eines Platzverweises für das Gelände versuchten. Das Interesse des Angetrunkenen an der polizeilichen Maßnahme hielt sich in Grenzen, so dass er am Ende in Gewahrsam genommen werden musste.
Beim Verbringen zum Dienstfahrzeug wehrte sich der Mann heftig, drehte und wendete sich immer wieder aus den polizeilichen Griffen heraus. Nach mehrfacher Androhung aber fehlender Einsicht blieb den Beamten nichts anderes übrig, als ihn durch Anlegen von Handfesseln zu beruhigen. Dabei mussten sie sich auch noch unflätige Beleidigungen anhören.
Als der Beschuldigte später in einer Zelle der Dienststelle einen klaustrophobischen Anfall simulierte – ein Arzt bestätigte bei der Untersuchung die Haftfähigkeit – er aber trotzdem in Haft blieb, randalierte er erneut. Einige Zeit später jedoch herrschte endlich Ruhe.
Bei dem Einsatz wurden zwei Beamte der PI Zirndorf leicht verletzt, sie blieben aber dienstfähig. Der Beschuldigte, der u.a. wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt wird, blieb unverletzt.

PM des PP Mittelfranken vom 16.06.2019

 

Frankfurt-Nordend (Hessen): Drogendealer auf frischer Tat gefasst

Am Freitagnachmittag (14. Juni 2019) nahmen Zivilfahnder auf der Friedberger Landstraße einen Rauschgifthändler fest.
Kurz vor dem Zugriff, gegen 15.30 Uhr, beobachteten die Zivilbeamten den Drogenhandel zwischen dem 26-jährigen Dealer und einem 22-jährigen Abnehmer. Dann ging alles ganz schnell und beide wurden festgenommen.
Um vor der Polizei zu fliehen, stieß Betäubungsmittelverkäufer bei der Festnahme einen Polizeibeamten zu Boden – zwecklos, denn ein zweiter Beamter überwältigte ihn kurzerhand daraufhin.
Insgesamt fanden die Beamten über 30g Marihuana und mehrere hundert Euro Bargeld. Das Geld und die Drogen wurden beschlagnahmt.
Der bereits hinlänglich polizeibekannte Frankfurter wurde in Ermangelung von Haftgründen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.06.2019

 

Alzey (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Fahrradfahrer

Am Samstag, den 15.06.2019 gegen 23.30 Uhr befuhr ein 37 jähriger Mann aus Alzey betrunken mit seinem Fahrrad die Weinheimer Landstraße in Alzey in Richtung Innenstadt. Aufgrund der Alkoholisierung stürzte der Fahrradfahrer und verletzte sich leicht an der Stirn. Der Fahrradfahrer wurde zwecks Entnahme einer Blutprobe zur Polizeidienststelle nach Alzey verbracht. Dabei leistete der Fahrradfahrer Widerstand gegen die eingesetzten Polizeibeamten. Er war mit den getroffenen Maßnahmen nicht einverstanden und wehrte sich dagegen. Der Radfahrer verbrachte zur Verhinderung weiterer Straftaten die Nacht in der Gewahrsamszelle bei der Polizei Alzey und muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Mainz vom 16.06.2019

 

Frankfurt-Dornbusch (Hessen): Polizeibeamte eilen zur Hilfe und werden attackiert

Eine Streife vom 12. Polizeirevier wurde am Sonntagmorgen wegen einer möglichen Lage der häuslichen Gewalt in der Waldecker Straße von der Frau angegriffen, der sie vermeintlich zur Hilfe eilen wollten.
Gegen 06.20 Uhr trafen die Polizisten am Einsatzort ein und sahen bei den im Mehrfamilienhaus getrenntlebenden Pärchen nach dem Rechten. Augenblicklich wurde den Beamten eine Welle der Aggressivität dargebracht, vor allem durch die Frau, die das vermeintliche Opfer war. Nur wenige Momente vergingen, da zückte sie bereits ein Tierabwehrspray und setzte es gegen die Beamten ein. Sie wurde zwar auf der Stelle überwältigt, nicht jedoch ohne die eingesetzte 25-jährige Polizeibeamte leicht zu verletzen.
Im Anschluss wurde die Angreiferin im Polizeipräsidium zum Zwecke des Ermittlungsverfahrens Blut abgenommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und in Ermangelung von Haftgründen wurde die 43-jährige Frankfurterin auf freien Fuß gesetzt.
Letztendlich stellte sich heraus, dass es lediglich Streitigkeiten zwischen dem Paar gab und keine Situation der häuslichen Gewalt vorlag.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 16.06.2019

 

Reutlingen (Baden-Württemberg): Alkoholisiert auf Polizeifahrzeug aufgefahren

Einer Verkehrskontrolle zu entwischen ist einem alkoholisierten Motorrollerfahrer am frühen Sonntagmorgen misslungen. Gegen 01.15 Uhr zog der Fahrer des Rollers in der Markwiesenstraße aufgrund seiner unsicheren Fahrweise die Aufmerksamkeit einer Polizeistreife auf sich. Auf die wiederholten Anhaltesignale per Blaulicht, Leuchtschrift und Ton erfolgte durch den 31-jährigen Rollerfahrer keine Reaktion, weshalb er vom Streifenwagen überholt wurde. Auch daraufhin erfolgte keine Reaktion auf die Anhaltesignale, vielmehr fuhr der Zweiradfahrer ungebremst auf den Streifenwagen auf.
Anschließend versuchte der 31-Jährige sich mit dem Roller von der Örtlichkeit zu entfernen, konnte jedoch von den zwischenzeitlich ausgestiegenen Beamten nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß gestellt werden. Hierbei verlor der Rollerfahrer das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Bei der Überprüfung seiner Verkehrstauglichkeit wurde ein Wert von über 2,5 Promille Alkohol gemessen, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Eine medizinische Versorgung seiner oberflächlichen Verletzungen war nicht erforderlich. Die Beschädigungen am Roller belaufen sich auf etwa 200 Euro. Am Streifenwagen entstand Sachschaden in Höhe von circa 1.000 Euro.

PM des PP Reutlingen vom 16.06.2019

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte bespuckt und tätlich angegriffen

Zu einem tätlichen Angriff gegen einen Polizeibeamten ist es am Sonntag, gegen 00.30 Uhr, in der Stuttgarter Straße gekommen. Eine Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Esslingen war aufgrund von Ermittlungen bezüglich eines Hausfriedensbruchs in der Stuttgarter Straße unterwegs, als sie kurz nach dem Parken des Dienstfahrzeuges von einem 20-jährigen Mann attackiert wurde. Der 20-Jährige bespuckte die Beamten und beleidigte diese mit wüsten Beschimpfungen. Um dies zu unterbinden sollte der Mann geschlossen werden, wobei er mit den Armen wild umherschlug und einem Beamten Verletzungen im Gesicht zufügte. Der 20-Jährige, welcher augenscheinlich unter Einfluss von Betäubungsmittel stand, wurde nachfolgend aufgrund seines Gesundheitszustandes in eine entsprechende Klinik verbracht.

PM des PP Reutlingen vom 16.06.2019

 

Tübingen (Baden-Württemberg): Mehrere Polizeibeamte durch tätlichen Angriff verletzt

Unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt die Kriminalpolizei Tübingen gegen einen polizeibekannten 50-jährigen Mann, der am Samstagmittag in der Steinbruchstraße in Pfrondorf mehrere Polizeibeamte zum Teil schwer verletzt hat. Die Polizeibeamten wurden gegen 11.25 Uhr von einem Anwohner zu einer in der Wohnung randalierenden Person in die Lustnauer Straße gerufen. Noch vor dem Eintreffen der Polizei hatte sich der Mann unbekleidet nach draußen begeben, wo er Passanten attackierte und mit einem Gegenstand auf mehrere im Bereich geparkte Fahrzeuge einschlug und diese beschädigte. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Streifenwagenbesatzung flüchtete der Mann auf ein Wiesengrundstück in der Steinbruchstraße. Beim Einschreiten der Beamten, bei welchem auch Pfefferspray eingesetzt wurde, kam es zu heftigen Widerstandshandlungen, bei welchen der Mann unter anderem einem Beamten mit einem Stein einen Schlag gegen den Kopf versetzte und diesen schwer verletzte. Der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindliche Mann konnte letztlich überwältigt werden, wobei sich jedoch 4 weitere Beamte leichte Verletzungen zuzogen. Der 50-Jährige wurde im Anschluss in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht, die Staatsanwaltschaft Tübingen leitete gegen diesen u.a. ein Ermittlungsverfahren wegen versuchtem Totschlag zum Nachteil eines Polizeibeamten ein.

PM des PP Reutlingen vom 16.06.2019

 

Langwedel (Niedersachsen): Aggressiv auf dem Schützenfest

Auf dem Etelser Schützenfest geriet ein alkoholisierter Festbesucher immer wieder in Streit, unter anderem mit den Ausrichtern des Schützenfestes. Als er nach Aufforderung durch die Festleitung die Räumlichkeiten des Schützenfestes nicht verließ, wurde die Polizei hinzugezogen. Auch hier widersetzte sich der Festbesucher mehrfach dem Platzverweis und reagierte zudem aggressiv.
Letztlich endete der Abend in der Ausnüchterungszelle.

PM der PI Verden/Osterholz vom 16.06.2019

 

Montabaur (Rheinland-Pfalz): Rauchkörper in der Nähe von Polizeigebäude

Am heutigen Morgen wurde gegen 09.50 Uhr von einer Polizeibeamtin am Hintereingang des Polizeigebäudes eine durchsichtige Plastiktüte mit einem rauchenden und zischenden Gegenstand festgestellt. Nach den Ermittlungen könnte es sich um einen industriell hergestellten Rauchkörper handeln, der möglicher Weise am heutigen Morgen über den Polizeizaun in Richtung Gebäude geworfen wurde. Es kam zu keinen Schäden. Die Ermittlungen, insbesondere die Kriminaltechnischen, dauern an. Verdächtige Wahrnehmungen bitte an die Polizei Montabaur melden.

PM der PD Montabaur vom 16.06.2019

 

Goslar (Niedersachsen): Widerstand nach Platzverweis

Einer 33-jährigen, erheblich alkoholisierten Frau wurde für den Bereich des Stadtfestes ein Platzverweis ausgesprochen, welchem sie jedoch auch nach mehrmaliger Auuforderung nicht nachkam. Als der Platzverweis von den eingesetzten Polizisten durchgesetzt werden sollte, sperrte sich die Frau vehement und griff die Polizeibeamten an, in dem sie versuchte, diese zu treten und zu beißen. Zudem wurden durch die Frau auch noch übelste Beleidigungen gegenüber den Polizisten ausgesprochen. Der Frau wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde gegen sie ebenfalls ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Goslar vom 16.06.2019

 

Goslar (Niedersachsen): nochmal Widerstand nach Platzverweis

Einem ebenfalls erheblich alkoholisierten, 28-jährigem Mann wurde für den Bereich des Stadtfestes ein Platzverweis ausgesprochen, welchem dieser jedoch auch nach mehrmaliger Auuforderung nicht nachkam. Als der Platzverweis von den eingesetzten Polizisten durchgesetzt werden sollte, sperrte er sich vehement und filmte fortwährend die polizeilichen Maßnahmen. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen, ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 2,76 Promille. Dem Mann wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen und es wurde gegen ihn ebenso ein Strafverfahren eingeleitet.

PÜM der PI Goslar vom 16.06.2019

 

Kitzingen (Bayern): Körperverletzung und Beleidigung

Am Sonntag früh gegen 03:30 Uhr wurde der PI Kitzingen eine gegenseitige Körper-verletzung in der Königsberger Str. in Kitzingen angezeigt. Eine 22 jährige und ihr 33 jähriger Freund gerieten wohl auch aufgrund erheblicher Alkoholisierung in ihrer Wohnung in Streit in dessen Verlauf er sie angeblich geschlagen hatte. Die 22 jährige revanchierte sich und biss ihrem Freund in den Daumen und fügte ihm dabei eine tiefe Fleischwunde zu, die durch das BRK versorgt werden musste. Ein 25 jähriger Bekannter des Paares mischte sich aggressiv und provozierend in die Wundbehandlung durch das BRK und die Sachverhaltsaufnahme durch die Polizei ein sodass er des Platzes verwiesen werden musste. Auch dieser Aufforderung kam er nur provozierend langsam nach und beleidigte die Beamten beim Weggehen noch auf das Heftigste. Gegen das Pärchen wird jetzt wegen wechselseitiger Körperverletzung ermittelt, gegen den 25 jährigen wegen Beleidigung von Polizeibeamten.

PM der PI Kitzingen vom 16.06.2019

 

Augsburg (Bayern): Betrunkener sorgt für mehrere Einsätze

Am heutigen Sonntag (16.06.2019), gegen 01: 48 Uhr, meldete eine 25-jährige Autofahrerin, dass sie in der Schmiedgasse von einem Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit überholt wurde, der Fahrer bremste sie anschließend mit Warnblinklicht aus, hielt an und kam zum Fahrerfenster der 25-Jährigen. Hier gab er sich als ziviler Polizist aus und wollte die Personalien der jungen Frau feststellen.
Diese reagierte besonnen, wollte einen Polizeiausweis sehen und als der Unbekannte keinen vorzeigte, schloss sie anschließend das Fenster und informierte die Polizei.
Als die junge Frau anfing zu telefonieren, flüchtete der Mann. Gegenüber der Polizei konnte die 25-Jährige jedoch die Automarke, das Kennzeichen und eine gute Personenbeschreibung des Unbekannten abgeben und dass dieser nach Alkohol gerochen habe.
Gegen 02:10 Uhr, versuchte ein unbekannter Mann Zutritt in eine Bar in der Theaterstraße zu bekommen. Dieser wurde ihm verwehrt, da er jedoch nicht aufgab, wurde die Polizei gerufen.
Hier stellte sich heraus, dass der Mann auf die Personenbeschreibung des ersten Einsatzes passte und auch mit dem gesuchten Fahrzeug unterwegs war.
Seine Personalien wollte der betrunkene Mann nicht angeben, bei einer Durchsuchung schlug der 38-Jährige dann nach den Polizeibeamten. Aus diesem Grund wurde er schließlich gefesselt, zu einer Blutentnahme ins Uniklinikum Augsburg und anschließend in den Polizeiarrest gebracht.
Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Amtsanmaßung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohols und weiterer Delikte.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

 

Augsburg (Bayern): Widerstand nach Sachbeschädigung

In einer Bar der Theaterstraße randalierte am Sonntag (16.06.2019), gegen 04:20 Uhr, ein 27-Jähriger. Hier warf er Stühle umher, woraufhin die Security-Mitarbeiter ihn vor die Tür bringen wollten. Dabei schlug und trat der 27-Jährige nach ihnen und zerriss dabei einem das T-Shirt und die Halskette.
Ein unbeteiligter Zeuge wollte dazwischen gehen, er wurde vom Beschuldigten in den Arm gebissen. Vor der Tür trat der Randalierer dann gegen ein geparktes Auto und flüchtete schließlich beim Eintreffen der Polizei.
Er konnte jedoch wieder eingeholt und nur durch den Einsatz von Pfefferspray festgenommen werden. Dabei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten und bedrohte diese.
Da der 27-Jährige keine Ausweispapiere bei sich hatte, wurde er zur Dienststelle gebracht. Auch auf dem Weg dorthin leistete er Widerstand. Nach Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Beschuldigte in den Polizeiarrest gebracht.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

 

Augsburg (Bayern): Betrunkener schlägt und leistet Widerstand

Am Sonntag (16.06.2019), gegen 03:45 Uhr, schlug ein 22-Jähriger in der Maximilianstraße auf einen 23-Jährigen ein, da er der Meinung war, dieser habe mit einer 20-Jährige geflirtet. Ein Freund des 23-Jährigen wollte diesem zur Hilfe kommen, dabei wurde auch er vom 22-Jährigen geschlagen, woraufhin er bewusstlos zu Boden fiel.
Zwei Türsteher konnten dies beobachten und hielten den 22-jährigen Beschuldigten fest, da dieser flüchten wollte.
Da der 22-Jährige weiter aggressiv auftrat wurde er in den Polizeiarrest gebracht, wo er Widerstand leistete und die Polizeibeamten beleidigte und bedrohte.
Der 23-Jährige Geschädigte wurde durch die Schläge nicht verletzt, sein Freund, der ihm zur Hilfe geeilt war, erlitt eine Platzwunde und wurde ins Uniklinikum gebracht.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

 

Oberhausen (Bayern): Betrunken Zeche geprellt

Am Samstagmittag (15.06.2019) konsumierte eine 31-Jährige in einem Lokal in der Donauwörther Straße Alkohol und ging, ohne die Kosten von etwa 17 Euro dafür zu bezahlen. Anschließend ging sie in eine nicht weit entfernte Bar und konsumierte auch da Alkohol im Wert von knapp 20 Euro.
Beim Eintreffen der Polizei zeigte sich die 31-Jährige sehr aggressiv, beleidigte die Beamten und versuchte einen Polizisten in die Hand zu beißen.
Um weitere Straftaten zu verhindern, sollte die betrunkene Frau gefesselt und in den Polizeiarrest gebracht werden. Hier versuchte sie erneut, einen Polizeibeamten zu beißen und trat nach einem weiteren, den sie am Schienbein traf. Beim Transport beleidigte und bedrohte sie die Beamten.
Die Frau erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Zechbetrug, Widerstand, Beleidigung und weiterer Delikte.

PM des PP Schwaben Nord vom 16.06.2019

 

Bad Belzig (Brandenburg): Randalierende Person in Gewahrsam genommen

Ein 59-jähriger Bad Belziger randalierte und provozierte andere Kunden in einem
Einkaufsmarkt in Bad Belzig. Was den Unmut des Mannes hervorgerufen hat, konnte nicht geklärt werden. Weil sich der Mann beim Eintreffen der Polizei nicht beruhigen wollte und weiterhin aggressiv auftrat, wurde er kurzerhand in Gewahrsam genommen. Hier hatte er dann genügend Zeit sich zu beruhigen. Beim Randalieren wurde die Einrichtung des Einkaufmarktes leicht beschädigt. Es wurde eine Strafanzeige aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 16.06.2019

 

Heusweiler (Saarland): Widerstand

Am Freitag den 14.06.2019, gegen 21:00 Uhr, wurde eine randalierende Person in der Saarbahn gemeldet, welche die Fahrgäste anpöbeln würde und schon eine Scheibe zerschlagen habe. Die Polizei konnte den aus Algerien stammenden Mann aus der Saarbahn holen und stellte hierbei fest, dass er stark alkoholisiert war. Aus diesem Grund wurde er zur Dienststelle verbracht. Im Streifenwagen beleidigte er die Beamten aufs Übelste, spuckte nach einem der Beamten und versuchte diesem anschließend einen Kopfstoß zu verpassen. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Den Rest der Nacht musste er in der Zelle der Polizeiinspektion verbringen. Ihn erwarten Strafanzeigen wegen Beleidigung, Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung.

PM der PI Völklingen vom 16.06.2019

 

Riegelsberg (Saarland): nochmal Widerstand

Am Freitag den 14.06.2019, gegen 22:20 Uhr, kam es in Riegelsberg auf dem Walter-Wagner-Platz zu einer Massenschlägerei zwischen 10-15 Personen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren. Insgesamt konnten 11 Personen (alle tatverdächtig) festgestellt werden. Ein aus Syrien stammender Tatverdächtiger beleidigte während der Sachverhaltsaufnahme die Beamten fortwährend aufs Übelste. Darüber hinaus war er so stark alkoholisiert, dass er nicht sich selbst überlassen werden konnte und die Nacht in einer Zelle der Polizeiinspektion verbringen musste. Ein weiterer Tatverdächtiger aus Saarbrücken leistete Widerstand gegen eine polizeiliche Maßnahme, wobei er einem Beamten den Daumen verdrehte, welcher hierdurch leicht verletzt wurde. Dieser wurde nach Beendigung der Maßnahme seiner Mutter in Obhut gegeben. Bislang ist nur bekannt, dass es wegen einer Zigarette zu Streitigkeiten und schließlich zu der Schlägerei gekommen war.

PM der PI Völklingen vom 16.06.2019

 

Freyenstein (Brandenburg): Randale im Streifenwagen

Eine 24-Jährige geriet am 16.06.2019 gegen 00:50 Uhr in der Meyenburger Straße in Freyenstein in Streit mit ihrem Lebenspartner. Die 24-Jährige verlief daraufhin die Wohnung und schrie auf der Straße. Anwohner versuchten die 24-Jährige zu beruhigen, was allerdings aufgrund der Alkoholisierung nicht gelang. Vor Ort wurde sie mit einer Atemalkoholkonzentration von 1,54 Promille festgestellt. Lautstark brüllte sie weiter und konnte nicht beruhigt werden, so dass sie in Gewahrsam genommen werden musste. Hierbei beleidigte sie die Polizeibeamten und trat mit ihren Fuß gegen das Bein eines Beamten. Im Funkstreifenwagen trat sie gegen Kunststoffverkleidungen, woraufhin leichter Sachschaden entstand. Personen wurden nicht verletzt. Mit Ausnüchterung beruhigte sich die 24-Jährige, so dass sie am Morgen des 16.06.2019 entlassen werden konnte. Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung wurden eingeleitet. Die weitere Bearbeitung erfolgt durch die Kriminalpolizei.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 16.06.2019

 

Halle/S. (Sachsen-Anhalt): Betrunkener Radfahrer

Die Polizei wurde Samstag gegen 19.35 Uhr alarmiert, da Zeugen verhindern wollten, dass ein betrunkener Radfahrer von Schkopau nach Halle (Saale) fährt. Der Mann bemerkte die heranfahrende Polizei und verließ den Ort, dabei schob er seinen Drahtesel. Wenig später nutzte er doch das Fahrrad und wurde von den Beamten gestoppt. Der 62Jährige ging auf die Polizisten los und stürzte. Er beleidigte und bedrohte die Polizisten und kam leichtverletzt in ein Krankenhaus. Eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,1 Promille. Nach der ärztlichen Behandlung und Abschluss der polizeilichen Maßnahmen fuhr der Hallenser mit seinem Klapprad in einem Taxi nach Hause.

PM der PI Halle/S. vom 16.06.2019

 

Zwickau (Sachsen): Alkoholisierter Ausländer beschäftigt Polizei

Am Sonntagmorgen, gegen 1 Uhr kam es in einem Lokal an der Römerstraße zu einem Handgemenge. Dabei setzte ein 20-jähriger Somalier Reizgas ein, wobei sich der junge Mann selbst verletzte. Die zu Hilfe eilenden Polizeibeamten wurden bei ihrem Eintreffen von dem Mann mit einer Metallkette angegriffen. Dabei wurde das Polizeifahrzeug leicht beschädigt. Der Somalier kam zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus, wo er in seinem alkoholisierten Zustand eine Tür entglaste. Er hatte über 1,5 Promille intus. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadenshöhe ist noch nichts bekannt.

PM der PD Zwickau vom 16.06.2019

 

Sonthofen (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Am Samstagnachmittag kontrollierten Polizeibeamte der PI Sonthofen eine Personengruppe im Bereich der Lugerstraße. Dabei stellte sich heraus, dass eine Person aus der Gruppe zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben war. Bei den polizeilichen Folgemaßnahmen beleidigte der Mann die eingesetzten Polizeibeamten mit verschiedenen Formulierungen. Aufgrund dessen erwartet den Mann nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 16.06.2019

 

Essenbach-Altheim (Bayern): Widerstand und Sachbeschädigung im Asylheim

Zu Auseinandersetzungen und Sachbeschädigen ist es am Samstagabend (15.06.209) im dortigen Asylheim gekommen.
Zunächst wurde die Polizei zur Hilfe gerufen, weil es in der Unterkunft angeblich zu einer Schlägerei gekommen war. Die erste Streife konnte eine am Boden liegende Person feststellen, die total betrunken schien. Da der Afghane in seinem Erbrochenen lag und momentan nicht ansprechbar war, sollte er bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes in eine stabile Seitenlage gebracht werden. Jetzt fing er an mit dem Kopf zu stoßen und mit den Beinen gegen die Beamten zu schlagen. Durch mehrere Beamte konnte er schließlich fixiert und dem Rettungsdienst übergeben werden.
Unvermittelt mischte sich ein weiterer Asylbewerber in das Geschehen ein und ging mit einer Glasflasche in drohender Haltung auf eine Polizeibeamtin los. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray und der Hilfe mehrerer Beamten, konnte die Lage beruhigt und der Mann in Gewahrsam genommen werden.
Kurze Zeit später gab es wieder Ärger an der Örtlichkeit, weil Stühle durch die geschlossenen Fenster auf die Straße geworfen wurden. Insgesamt 5 Fenster gingen zu Bruch. Durch den Einsatz von starken Polizeikräften konnte wieder für eine Beruhigung gesorgt werden. Eine weitere Person, die als Rädelsführer ausgemacht werden konnte, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Die Höhe des Sachschadens ist noch nicht bekannt.

PM des PP Niederbayern vom 16.06.2019

 

Schleiz (Thüringen): Betrunkener mit Messer

Am Abend des 15.06.2019 wurde durch Anwohner eine betrunkene männliche Person gemeldet. Diese pöbele anwesende Personen an und versuche einen Streit vom Zaun zu brechen. Durch die eingesetzten Beamten konnte ein 33jähriger Tscheche aufgegriffen werden, dieser führte verdeckt ein 20cm langes Küchenmesser mit sich. Aufgrund der starken Alkoholisierung und des unkooperativen, zum Teil aggressiven, Verhaltens wurde die Person in Gewahrsam genommen. In der Gewahrsamszelle randalierte die Person weiter und musste zur Verhinderung einer Selbstverletzung gefesselt werden. Zu strafbaren Handlungen oder Übergriffen auf andere Personen kam es nicht.

PM der LPI Saalfeld vom 16.06.2019

 

Dresden (Sachsen): Polizeieinsatz zur „Bunten Republik Neustadt“ – Zwischenfazit

Die Dresdner Polizei führt seit Freitagabend einen Einsatz zur Absicherung der „Bunten Republik Neustadt“ durch. Dabei wird sie durch Kräfte der Sächsischen Bereitschaftspolizei unterstützt. Im Ganzen betrachtet war es bislang eine friedliche Veranstaltung.
Bis zum 16. Juni 2019, 14.00 Uhr stellten die Beamten dennoch 89 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten fest. Darunter befinden sich 43 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, elf Körperverletzungsdelikte, zwölf Diebstähle, vier Beleidigungen und vier Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte. Außerdem stellten Polizisten sieben Besucher fest, die nach dem Waffengesetz verbotene Gegenstände mitführten, wie zum Beispiel ein Einhandmesser.
Bei den Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz handelte es sich größtenteils um den verbotenen Besitz von kleineren Mengen von Cannabis.
Über das gesamte Wochenende sind rund 1.000 Beamte im Einsatz

PM der PD Dresden vom 16.06.2019

 

Dresden (Sachsen): Randaliert und Hitlergruß skandiert – 25-jähriger Mann gestellt

Ein 25-jähriger, augenscheinlich alkoholisierter Mann (Deutscher) zog laut schreiend durch die Prager Strasse, trat gegen Fahrräder und Müllbehälter und skandierte laut Zeugen mehrfach den Hitlergruß. Bei der Feststellung durch eingesetzte Polizeibeamte, leistete er zudem aktiven Widerstand. Er wurde überwältigt und in Polizeigewahrsam genommen.
Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren u.a. wegen „Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ eingeleitet.

PM der PD Dresden vom 16.06.2019

Grünstadt (Rheinland-Pfalz): Geburtstagsfeier außer Kontrolle geraten, massiver Polizeieinsatz nötig, Beamte verletzt

In der Nacht von Freitag auf Samstag fand im Dorfgemeinschaftshaus in Grünstadt Sausenheim eine Geburtstagsfeier statt, wozu die 16 – jährige Gastgeberin aus der VG Leininger – Land Freunde und Bekannte eingeladen hatte.
Im Lauf der Nacht gingen bei der Polizei Grünstadt immer mehr Beschwerden von Anwohnern über Ruhestörungen ein, ausgehend von der Feier und grölenden, betrunkenen Gästen.
Durch die Polizei konnte vor Ort eine schier unüberschaubare Menge an jungen, größtenteils betrunkenen Personen angetroffen werden. Die Stimmung war aufgeheizt, verbal aggressiv und gereizt, die eingesetzten Beamten wurden sofort bei Eintreffen beleidigt und verbal provoziert. Auch die Gastgeberin und ihr Vater waren mit der immer noch weiter anwachsenden Masse an Leuten überfordert.
Da zwischenzeitlich auch der Rettungsdienst mehrfach vor Ort im Einsatz gewesen war, sollte die Feier auch auf Wunsch des Verantwortlichen beendet werden.
Da die Menge inzwischen auf ca. 300 bis 400 Personen angewachsen war und die Stimmung immer aggressiver wurde, wurden seitens der Polizei zunächst Unterstützungskräfte angefordert und schließlich die Feier beendet und die Personen zum Gehen aufgefordert.
Hierauf kippte die Stimmung der Personen vor Ort endgültig und es kam zu ersten Handgreiflichkeiten gegen die Polizei. Es wurde eine Vielzahl an Platzverweisen erteilt, denen jedoch nicht nachgekommen wurde. Nach erneuten Angriffen gegen die Polizeibeamten wurden weitere starke Unterstützungskräfte vor Ort zusammengezogen. Die Durchsetzung der Platzverweise und das Räumen des Geländes mussten schließlich unter Anwendung von Zwangsmitteln erfolgen. Hierbei kam es immer wieder zu Widerstandshandlungen und Angriffen gegen die Polizeikräfte. Als aus einer großen Personengruppe heraus nun auch Steine gegen die Polizeikräfte geworfen wurden, mussten durch die Beamten schließlich auch Schlagstöcke eingesetzt werden. Ein Beamter wurde durch einen Steinwurf am Kopf verletzt. Im weiteren Verlauf des mehrstündigen Einsatzes verstreuten sich die Personen und die Lage vor Ort beruhigte sich langsam.
Schlussendlich waren starke Polizeikräfte, auch aus benachbarten Präsidien und der Rettungsdienst im Einsatz, um die Lage vor Ort unter Kontrolle zu bringen.
9 Personen mussten in Gewahrsam genommen werden, entsprechende Strafverfahren wegen Landfriedensbruch, Widerstand, gefährlicher Körperverletzung und Beleidung wurden eingeleitet.
Wie die Party derart ausufern konnte, ist Gegenstand der eingeleiteten Ermittlungen.

PM der PD Neustadt/W. vom 15.06.2019

 

Regensburg (Bayern): Tatverdächtiger leistet bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand

Am Samstag, den 15.06.2019, kurz nach 03.00 Uhr, kam es zwischen einem 27-Jährigen aus dem Landkreis Regensburg und einem 24-Jährigen aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm aus bislang unerklärlichen Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Im Zuge dessen zog sich der Jüngere eine blutige Nase zu. Der Ältere flüchtete zunächst mit einem Angehörigen, konnte jedoch von einer Streifenbesatzung am Neupfarrplatz gestellt werden. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und verletzte einen der eingesetzten Beamten leicht mit der Faust im Gesicht. Wie so oft dürfte der übermäßige Genuss alkoholischer Getränke ausschlaggebend für das Verhalten des Tatverdächtigen gewesen sein. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Den 27-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Körperverletzungsdelikte, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Da sich der Tatverdächtige nicht beruhigen ließ und weiterhin äußerst aufbrausend war, musste er zudem in Sicherheitsgewahrsam genommen werden.

PM der PI Regensburg Süd vom 15.06.2019

 

Dießem/Lehmheide (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener leistet Widerstand nach Verdacht einer Trunkenheitsfahrt

Gestern, am Freitag, (14.06.2019), um 21:50 Uhr leistete ein 29-jähriger Krefelder Widerstand und beleidigte und bedrohte die eingesetzten Beamten, als seine Fahrtüchtigkeit überprüft werden sollte. Durch Zeugen wurde gemeldet, dass auf der Oberdießemer Straße, zwei Fahrzeuge dicht hintereinander geparkt waren. Als einer der Fahrzeughalter ermittelt und angesprochen wurde, stellten die Beamten Alkoholgeruch bei ihm fest. Der Überprüfung seiner Fahrtüchtigkeit wollte der Krefelder sich entziehen und leistete Widerstand, als die Beamten ihn festhielten. Er wurde zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiwache Süd gebracht. Während der Fahrt beleidigte und bedrohte er die Beamten. Anschließend wurde er ins Polizeigewahrsam gebracht. An den geparkten Fahrzeugen war augenscheinlich kein Sachschaden entstanden.
Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Krefeld vom 15.06.2019

 

Wasserburg (Bayern): Schäferstündchen endet in der Zelle

In der Nacht von Freitag auf Samstag stellte eine zivile Streife im Umfeld des Wasserburger Frühlingsfest ein sich vergnügendes Pärchen fest. Dieses Pärchen fiel zuvor schon, bis dato Unbekannten auf, welche die gerade zugange befindliche Dame, unflätig betitelten. Der Liebhaber, ein 32-jähirger Deutscher musste sich hierüber extrem aufregen, sodass die Beamten nicht nur das Liebesspiel beenden mussten, sondern auch noch den Streit schlichteten. Das Pärchen wurde von den Polizisten des Platzes verwiesen. Damit noch nicht genug, gerade als sich das Paar entfernte, konnte es der Beschuldigte nicht lassen, sich in Richtung der zur Verstärkung hinzugezogenen Beamten umzudrehen und diese zu beleidigen. Aufgrund dieser Beleidigung wurde der Liebhaber von der Polizei erneut angesprochen, worauf er auf die eingesetzten Beamten losging. Nun musste er unter Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt unter Kontrolle gebracht werden. Im Anschluss wurde er zur Ausnüchterung in die Zelle gebracht. Offensichtlich missfiel es der Dame, dass die Polizei ihren Liebhaber in Gewahrsam nahm. Nun war sie es, welche aggressiv gegenüber den Polizeibeamten wurde. Die 23-jährige deutsche Staatsangehörige musste aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme, welche wohl in ihrem Alkoholkonsum zu finden waren, in ein Krankenhaus gebracht werden. Während des Transportes und im Krankenhaus konnte sie es nicht lassen die eingesetzten Beamten permanent übelst zu beleidigen und anzugreifen. Auch dem Krankenhauspersonal gegenüber zeigte sie sich alles andere als kooperativ. Letztendlich muss sich das Pärchen nun für diverse Straftaten verantworten.

PM der PI Wasserburg vom 15.06.2019

 

Heidelberg-Schlierbach (Baden-Württemberg): Fahrgast rastet aus und leistet Widerstand gegen Polizei

In der Nacht von Freitag auf Samstag rastete der Fahrgast eines Busses aus, sodass die Fahrerin die Polizei alarmieren musste. Der 33-Jährige stieg zunächst an der Haltestelle Bismarckplatz in den Bus ein. Kurz darauf ließ dieser einen Plastikbecher fallen, woraufhin die Busfahrerin ihn bat diesen aufzuheben. Dass erzürnte den Mann so sehr, dass dieser völlig ausrastet und dabei laut herumschrie. Die Fahrerin stoppte den Bus an der Haltestelle im Hausackerweg und verwies den Mann, was ihm ebenfalls nicht passte. Als die alarmierten Beamten des Polizeireviers Heidelberg-Mitte den 33-Jährigen dann aufforderten den Bus zu verlassen, richtete sich die Aggression gegen die Uniformierten. Im anschließenden Gerangel konnten dem Mann Handschellen angelegt und anschließend in das Polizeirevier gebracht werden. Nachdem der, mit 1,16 Promille, Alkoholisierte sich beruhigt hatte, wurde er auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruch strafrechtlich verantworten.

PM des PP Mannheim vom 15.06.2019

 

Jagsthausen (Baden-Württemberg): Polizeibeamter tätlich angegriffen

Nachdem es am Freitag um 19.00 Uhr in der Kirchfeldstraße zu einem Vorfall der häuslichen Gewalt gekommen war, wurde dem 35-Jährige Ehemann ein Platzverweis ausgesprochen. Der alkoholisierte Mann kam diesem Verweis nicht nach, worauf er in Gewahrsam genommen wurde. Dabei versuchte der 35-Jährige mit dem Fuß gegen einen Polizeibeamten zu treten. Das nützte dem aggressiven Mann nicht. Nach einer Blutprobe durfte er die Nacht in einer Polizeiarrestzelle verbringen.

PM des PP Heilbronn vom 15.06.2019

 

Esens (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am späten Freitagabend störte ein alkoholisierter 17jähriger Esenser zunächst eine polizeiliche Personenkontrolle mit welcher der spätere Täter nichts zu tun hatte. Kurze Zeit später wurden die eingesetzten Polizeibeamten im Rahmen ihrer Streifentätigkeit auf dem gut besuchten Marktplatz in Esens durch den gleichen 17jährigen Jugendlichen erneut ohne erkennbaren Grund im Vorbeifahren massiv beleidigt. Als die Beamten den Jugendlichen auf sein Fehlverhalten hinweisen wollten und ihm die Eröffnung eines Strafverfahrens wegen Beleidigung mitteilten, verhielt dieser sicher weiterhin unkooperativ und aggressiv. Daraufhin wurde durch die Beamten ein Platzverweis ausgesprochen, welchem er nicht nachkam. Im Zuge der entsprechenden polizeilichen Ingewahrsamnahme leistete der Jugendliche erheblichen Widerstand, wodurch ein 28jähriger Polizeibeamte leicht im Gesicht verletzt wurde. Im weiteren Verlauf wurde der 17jährige Täter in die Obhut seiner erziehungsberechtigten Mutter gegeben. Seitens der Polizei wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Osnabrück vom 15.06.2019

 

Schwandorf (Bayern): Grundlos Beamte beleidigt und angegriffen

Ein 18 jähriger Heranwachsender aus Niederbayern spuckte einer Streifenbesatzung der Autobahnpolizeistation Schwandorf beim Vorbeifahren durch das geöffnete Fenster in das Fahrzeuginnere. Aufgrund dessen stoppten die Beamten und stellten die Identität fest. Der Heranwachsende griff nun beide Polizisten an und versetzte einem Beamten einen Kopfstoß, welcher das Gesicht traf. Aufgrund der massiven, fortdauernden Angriffe durch den 18 jährigen, musste dieser am Boden durch mehrere zwischenzeitlich eingetroffene Beamte fixiert werden. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Amberg wurde bei dem jungen Mann eine Blutentnahme im Krankenhaus Schwandorf durchgeführt. Im Anschluss erfolgte die Gewahrsamnahme bis in die Morgenstunden. Obligatorisch seien die diversen Beleidigungen erwähnt, mit denen der Heranwachsende die Polizisten betitelte.
Die beiden Beamten der Autobahnpolizei konnten aufgrund der Attacken ihren Dienst nicht mehr fortführen – der Beamte, welcher den Kopfstoß erlitt, musste in ein Regensburger Krankenhaus verbracht werden.
Den 18 jährigen erwartet aufgrund seines Verhaltens ein Strafverfahren wegen verschiedenster Delikte des Strafgesetzbuches.

PM der PI Schwandorf vom 15.06.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Betrunkener Unfallfahrer leistet Widerstand und verletzt einen Polizeibeamten

Am Freitag, den 14.06.2019, wurde der Polizeiinspektion Koblenz 2 gegen 17.30 Uhr ein Verkehrsunfall in der Straße „Im Kreutzchen“ gemeldet. Laut der ersten Mitteilung sollte ein Pkw-Fahrer beim Ausparken ein vor ihm parkendes Fahrzeug gestreift und hierdurch beschädigt haben. In einer weiteren Meldung bei der Polizei wurde dann mitgeteilt, dass der Unfallverursacher ein aggressives Verhalten zeigen würde. Der eingetroffenen Streifenwagenbesatzung gelang es nicht den alkoholisierten Mann zu beruhigen. Nachdem der 63jährige Mann versuchte, die eingesetzten Beamten anzugreifen, wurde dieser gefesselt. Aufgrund des starken Widerstandes gegen die Maßnahmen wurde hierbei ein Beamter verletzt.
Der Mann wurde zur Verhinderung von weiteren Straftaten in Gewahrsam genommen. Ihn erwarten nun unter anderem Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung. Ob der Mann „nur“ unter dem Einfluss von Alkohol oder auch weiterer Substanzen stand, werden die weiteren Ermittlungen und Untersuchungen zeigen. Aufgrund zahlreicher Schaulustiger wurde die Unfallaufnahme sowie die Durchführung weiterer Maßnahmen deutlich erschwert und behindert. Erst nach Eintreffen von Unterstützungskräften aus dem Stadtgebiet ließ sich die Situation beruhigen.

PM des PP Koblenz vom 15.06.2019

 

Tuttlingen (Baden-Württemberg): Rettungseinsatz am Bahnhof fordert Polizei

Ein Polizist hat sich am Freitagmittag gegen 16.00 Uhr bei der Unterstützung eines Rettungseinsatzes am Bahnhof leicht verletzt. Die Besatzung des Rettungsfahrzeugs ersuchte um Hilfe, da ein 17-Jähriger am Bahnhof, der augenscheinlich unter Einwirkung von Rauschmitteln stand, sich nicht behandeln lassen wollte. Der Jugendliche war aber zeitweise nicht ansprechbar, weshalb er unter Polizeibegleitung zum Rettungsfahrzeug gebracht wurde.
Während der Begleitung trat der Jugendliche mehrfach gegen die Polizeibeamten und beleidigte diese. Dabei verlor er durch einen Tritt das Gleichgewicht und fiel, wobei er auch die Beamten mit zu Boden riss. Ein Polizist verletze sich dabei am Handgelenk. Der Jugendliche wurde letztendlich zur medizinischen Untersuchung und Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Die Eltern wurden informiert.

PM des PP Tuttlingen vom 15.06.2019

 

Aachen/Morschenich (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz zum Schutz der kirchlichen Veranstaltung zur Entweihung der Kirche in Morschenich verlief erfolgreich

Am heutigen Samstag (15.06.2019) war die Polizei in Morschenich im Einsatz. Anlass dieses Einsatzes war, die Entweihung der Kirche St. Lambertus zu schützen. Eine ca.
15-Köpfige Personengruppe meldete eine Spontanversammlung am Ortseingang Morschenich an. Im Rahmen dieser Versammlung hat die Polizei drei Personen bei der Begehung von Straftaten (Verstoß gegen das Versammlungsgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte) festgestellt. Die Identität der beiden männlichen Personen wurde zweifelsfrei festgestellt. Einer der beiden war erst 15 Jahre alt.
Seine Erziehungsberechtigten wurden informiert. Im Anschluss an die Maßnahmen erfolgte die Entlassung beider Personen. Die dritte weibliche Person verweigerte die Angabe ihrer Personalien und wurde zur Identifizierung ins Polizeigewahrsam nach Aachen transportiert.
Die Polizei fertigt Strafanzeigen wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Die Zeremonie wurde in der Kirche von einer geladenen Person gestört, so dass diese vom Sicherheitspersonal vor Ende der Messe nach draußen begleitet werden musste. Nach erfolgter Personalienfeststellung wurde diese entlassen. Es wird eine Strafanzeige wegen des Ver-dachtes der Störung der Religionsausübung gefertigt.
Die Zeremonie endete gegen 19:45 Uhr.
Die Polizei konnte einen störungsfreien Verlauf der Veranstaltung gewährleisten.

PM der POL Aachen vom 15.06.2019

 

Marktoberdorf (Bayern): Frau droht Suizid an und beleidigt Beamte

Am Freitagnachmittag wurde der Polizeiinspektion Marktoberdorf eine offensichtlich betrunkene Frau mitgeteilt, die in der Bahnhofstraße neben den Gleisen stehen würde. Als die Streife dort eintraf schrie sie herum, dass sie nicht mehr leben möchte, weshalb sie in eine Klinik eingewiesen werden musste. Die 71-jährige Frau war damit jedoch nicht einverstanden und beleidigte die eingesetzten Beamten fortlaufend, weshalb nun eine Strafanzeige auf sie zukommt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 15.06.2019

 

Schleiz Thüringen): Streitigkeit in Lokalität löst Polizeieinsatz aus

Zwei polizeibekannte afghanische Asylbewerber aus Schleiz (22 und 23 Jahre) sprachen auf dem Neumarkt eine 28jährige Frau im alkoholisierten Zustand an und entblößten ihre Oberkörper. Diese begab sich in eine angrenzende Lokalität und schilderte den anwesenden Gästen das Vorkommnis. Als die Asylbewerber im Nachgang ebenfalls das Lokal betraten kam es zu einem Streitgespräch mit den Anwesenden. Dieses verlagerte sich sodann in den Außenbereich und erschrockene Gäste/Anwohner informierten die Polizei. Da es unterschiedliche Mittelungen zur Anzahl der Beteiligten und möglichen Straftaten gab, kamen 3 Funkstreifenwagen zum Einsatz. Bis auf eine Beleidigung der eingesetzten Beamten durch den 22jährigen Afghanen konnten keine weiteren strafrechtlich relevante Handlungen festgestellt werden. Die Asylbewerber wurden des Platzes verwiesen und an die Wohnanschrift begleitet.

PM der LPI Saalfeld vom 15.06.2019

Bad Schwalbach (Hessen): Betrunkener Radfahrer greift kontrollierende Polizisten an

Im Umfeld des Alteburger Marktes führte die Polizeistation Idstein gestern Abend Alkoholkontrollen durch. Hierbei fiel einer Streife gegen 22.20 Uhr ein verdächtiger Fahrradfahrer auf, der in Schlangenlinien unterwegs war und hielt ihn für eine Kontrolle an. Der merklich alkoholisierte Mann wollte sich zunächst der Kontrolle entziehen und verhielt sich fortan gänzlich unkooperativ. Als er zum Streifenwagen geleitet wurde, griff er unvermittelt einen der Polizeibeamten an, packte ihn und versuchte ihn zu Boden zu ziehen. Der Angriff konnte abgewehrt und der Radfahrer festgenommen werden. Der Beschuldigte, ein 44jähriger Idsteiner, wurde zwecks weiterer Maßnahmen auf die Polizeistation Idstein verbracht. Die beiden Polizisten blieben unverletzt, ebenso wie der Angreifer. Er muß sich nun in einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Westhessen vom 14.06.2019

 

Berlin/Pankow: Festnahme nach Angriff mit Schusswaffe

Beamte der Bundespolizei und des Polizeiabschnitts 14 nahmen gestern Abend einen 22-Jährigen in Blankenburg fest. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Tatverdächtige gegen 19.20 Uhr mit einem weiteren Mann in eine Schlägerei in der Bahnhofstraße verwickelt. Als ein 33-jähriger Passant und ein nicht im Dienst befindlicher Polizist, der sich durch Zeigen seines Ausweises zu erkennen gab, einschritten, griff der 22-Jährige auch diese beiden Männer an, während die zweite an der Schlägerei beteiligte Person flüchtete. Im Zuge der Auseinandersetzung nahm der Täter plötzlich eine Schusswaffe aus seiner Bauchtasche und hielt sie drohend ins Gesicht des zivilen Polizeibeamten. Der Polizist flüchtete in sein Auto, konnte den Angreifer aber noch bis zum Eintreffen der herbeieilenden Einsatzkräfte beobachten. Der 22-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

PM (1434) des PP Berlin vom 14.06.2019

 

Ellwangen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Kurz vor 24 Uhr am Donnerstagabend wurde die Polizei zu einem Fahrgast gerufen, der keine Fahrkarte hatte und sich unkooperativ zeigte. Als der Zug in den Ellwanger Bahnhof einfuhr, wurde der 20-jährige Fahrgast von den Polizisten in Empfang genommen. Er weigerte sich beharrlich, seine Personalien anzugeben und nahm im Verlauf eine Drohhaltung ein. Der junge Mann musste letztlich zur Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen überwältigt und auf die Dienststelle gebracht werden, wogegen er sich sperrte und wehrte. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen der Schwarzfahrt sowie des geleitsteten Widerstands.

PM des PP Aalen vom 14.06.2019

 

Bremervörde (Niedersachsen): Ärger nach Trinkgelage – Mann schlägt Polizeibeamtin

. In der Nacht zum Donnerstag ist die Bremervörder Polizei zu einem Fall von häuslicher Gewalt in die Neue Straße gerufen worden. Laut Mitteilung einer Anwohnerin habe ein alkoholisierter Bekannter in ihrer Wohnung „das Mobiliar gerade gerückt“. Zur Bewältigung dieser Lage rückte die Polizei mit zwei Streifenbesatzungen an. Als die Beamten in die Wohnung kommen wollten, stellte sich ihnen der Störenfried zunächst in den Weg. Die Ordnungshüter konnten ihn überwältigen und in Polizeigewahrsam nehmen. Auf der Wache ging der Ärger mit dem 37-jährigen Hamburger weiter. Dort schlug er einer 29-jährigen Polizeikommissarin auf den Arm. Weil der Mann bei dem vorangegangenen Trinkgelage auch einen Schluck medizinisches Desinfektionsmittel getrunken haben soll, wurde er zur ärztlichen Behandlung aus der Polizeizelle direkt in das Elbe Klinikum nach Stade gebracht. Gegen den 37-Jährigen wurde unter anderem ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Rotenburg vom 14.06.2019

 

Waiblingen (Baden-Württemberg): Betrunkener greift Helfer an

Ein 48-jähriger betrunkener Mann zog sich gegen 13 Uhr bei einem Sturz in der Ruhrstraße Verletzungen zu, weshalb sein Bekannter den Rettungsdienst verständigte. Als die Notfallsanitäterin den Mann behandeln wollte, versetzte er ihr einen gezielten Faustschlag ins Gesicht, wodurch die Helferin verletzt wurde. Zudem beleidigte er die Sanitäter mehrfach. Auch die hinzugerufenen Polizeibeamten wurden von dem Betrunkenen beleidigt. Er wurde zur Behandlung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Als er einige Stunden später in eine Fachklinik verlegt wurde, war er weiterhin renitent und beleidigte erneut mehrfach die Sanitäter sowie die Polizeibeamten. Er muss nun mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Aalen vom 14.06.2019

 

Walldorf/Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): 92-Jährige wird Opfer von rücksichtslosen Trickdieben – zwei Tatverdächtige festgenommen

Am frühen Donnerstagnachmittag wurde eine 92-jährige Frau in Walldorf Opfer eines Trickdiebstahls.
Gegen 14.30 Uhr klingelten zwei Männer an der Tür der Seniorin und gaben vor, den Stromzähler kontrollieren zu müssen. Sollte die Dame die Überprüfungen nicht zulassen, würde ihr gegen 18 Uhr der Strom abgestellt. So unter Druck gesetzt, ließ die 92-Jährige die Männer ein und begleitete sie zum Stromzähler im Keller. Anschließend begaben sie sich in die Wohnräume, wo die Unbekannten der Seniorin ein ausgefülltes Formular überreichten. Dieses sein von so essentieller Wichtigkeit, dass sie es unbedingt im Tresor einschließen müsse. Die Frau folgte den Anweisungen und begab sich zum Safe und öffnete ihn. Die Männer waren Frau gefolgt und entnahmen, sobald der Safe offenstand, daraus eine Geldkassette.
Anschließend verließen sie eiligst da Anwesen. Durch die Schreie der 92-Jährigen wurden zwei Zeuginnen auf die beiden Flüchtenden aufmerksam und konnten beobachten, wie diese in einen silberfarbenen Golf mit GE-Kennzeichen einstiegen. Eine Zeugin versuchte noch vergeblich, die Flüchtenden aufzuhalten.
Wenig später konnte der VW-Golf im Rahmen einer sofortigen Fahndung auf der A 5 in Richtung Heidelberg fahrend, ausgemacht werden. Nach Verlassen der Autobahn an der Anschlussstelle Heidelberg-Schwetzingen konnte er schließlich auf der K 9711, in Höhe der Überführung über die B 535, oberhalb des Pendlerparkplatzes angehalten werden. Beim Aussteigen aus dem Fahrzeug griff der Fahrer sofort einen der Beamten an und verletzte diesen am Bein. Daraufhin gelang allen drei Insassen zunächst die Flucht.
Zwischenzeitlich wurde von einem Mitarbeiter der Autobahnmeisterei unter einer Brücke an der Autobahn eine Geldkassette aufgefunden werden und bei der Polizei abgegeben werden. Bei der Geldkassette handelte es sich um zuvor entwendete. Es war jedoch das Bargeld und die EC-Karte entnommen worden.
Im Rahmen der weiteren Fahndung, in die auch ein Polizeihubschrauber eingebunden war, konnte ein 27-jähriger Mann festgestellt werden, der in Richtung Bruchhausen lief. Dieser konnte durch eine Polizeistreife festgenommen werden. Er hatte einen größeren Bargeldbetrag bei sich. Dieser entsprach dem Betrag, der aus der entwendeten Geldkassette entnommen worden war.
Durch einen aufmerksamen Mitarbeiter des Sicherheitspersonals des Ankunftszentrums Patrick-Henry-Village konnte wenig später ein 29-jähriger Mann festgestellt werden. Auch dieser wurden durch Polizeibeamte festgenommen.
Dem dritten Mann gelang die Flucht, jedoch konnte der Reisepass 31-Jährigen im zurückgelassenen Fluchtfahrzeug aufgefunden werden.
Gegen die drei Männer wird nun wegen Trickdiebstahls ermittelt.
Gegen den noch flüchtigen Tatverdächtigen zudem wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte. Die weiteren Ermittlungen des Fachdezernats bei der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.
Es wird geprüft, inwiefern die drei Tatverdächtigen für weitere gleichartige Delikte in Betracht kommen.

PM des PP Mannheim vom 14.06.2019

 

Bamberg (Bayern): Renitenter LKW-Fahrer unter Drogen

Bei der Kontrolle eines 36-jährigen LKW-Fahrers durch die Schwerlastkontrollgruppe der Verkehrspolizei wurde Drogeneinfluss festgestellt. Der Mann versuchte dabei erfolglos, durch Drohung mit Schlägen gegen die Beamten, die Kontrolle zu verhindern. Ein Drogentest verlief positiv. Die Durchsuchung seines Rucksacks förderte zudem noch verschiedene Drogen in geringen Mengen zu Tage.
Die Unterbindung der Weiterfahrt, die Sicherstellung der Rauschmittel und eine Blutentnahme waren die unmittelbaren Folgen. Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und verbotenen Drogenbesitzes sowie ein Bußgeld in dreistelliger Höhe und Punkte in Flensburg kommen noch auf den 36-Jährigen zu.

PM der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg vom 14.06.2019

 

Weilheim (Bayern): Betrunkener Pkw-Fahrer leistet Widerstand bei einer Blutentnahme

Bei der PI Weilheim ging die Nachricht über einen Pkw-Fahrer mit unsicherer Fahrweise ein. Nach kurzer Zeit hatte eine Streife der PI das Fahrzeug festgestellt. Der Fahrer reagierte jedoch, erst nach langer Hinterherfahrt auf das Blaulicht des Streifenfahrzeuges. Bei der Kontrolle wurde bei dem Fahrer, es handelte sich um einen 45jährigen Peitinger, Alkoholgeruch wahrgenommen. Ein Test ergab einen Wert oberhalb der 1,1 Promillegrenze.
Als es anschließend zur Blutentnahme gehen sollte, weigerte sich der Mann, aus seinem Fahrzeug auszusteigen. Er musste letztendlich gewaltsam aus dem Fahrzeug herausgezogen und gefesselt werden, um den liegenden Transport zur Blutentnahme zu gewährleisten. Ein tätlicher Angriff auf die Kollegen erfolgte jedoch nicht. Es wurde auch kein Kollege verletzt.
Der Mann muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PI Weilheim vom 14.06.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Zivilcourage gezeigt, Zeugen trennen streitendes Paar bis zum Eintreffen der Bundespolizei

Eine Frau und ein Mann sind in den gestrigen Abendstunden (13. Juni) couragiert eingeschritten und haben ein streitendes Paar im Essener Hauptbahnhof gemeinsam mit Mitarbeitern der DB bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei getrennt.
Während einige wegschauten oder gespannt dem Geschehen zusahen, haben eine 24-jährige Frau und ein 26-jähriger Mann gestern hingegen Zivilcourage gezeigt und ein vermeintlich streitendes Pärchen im Essener Hauptbahnhof getrennt. Laut Zeugenaussagen habe sich ein 21-jähriger Mann aus Münster zunächst verbal mit seiner 20-jährigen Freundin, die in Begleitung ihres 2-jährigen Kindes war, gestritten.
Im Verlaufe dieser Auseinandersetzung habe er dann der Frau mit der Hand ins Gesicht geschlagen. Daraufhin sei ein vor Ort befindlicher Mann sofort eingeschritten und habe sich zwischen die Streitenden gestellt, um Weiteres zu verhindern. Eine 24-Jährige holte unmittelbar Mitarbeiter der DB zur Hilfe. Als Bundespolizisten eintrafen, verhielt sich der 21-jährige irakische Staatsangehörige weiterhin aggressiv, unkooperativ und leistete Widerstand. Der Mann wurde daraufhin gefesselt und zur Wache der Bundespolizei verbracht.
Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Die 20-jährige polnische Staatsangehörige wurde nach eigenen Angaben nicht verletzt.
Dank des couragierten Einschreitens der Zeugen und des sofortigen Alarmierens von Sicherheitsmitarbeitern und der Bundespolizei, konnte die Auseinandersetzung unmittelbar eingedämmt und beendet werden. Die Bundespolizei bedankt sich ausdrücklich für das vorbildliche Verhalten.

PM der BPOLD St. Augustin vom 14.06.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Randalierer schlägt auf Passanten und Polizisten ein – gegen Täter wurde Haftbefehl erlassen

Am Dienstag, gegen 15 Uhr, befand sich ein 42-jähriger Mann, polnischer Abstammung, im erheblich angetrunkenen Zustand im Stadtpark. Dort pöbelte er einen 77-jährigen Landshuter an, nahm ihm sein Handy weg und warf dieses zu Boden. Kurze Zeit später kam es in der Papiererstrasse zu einem weiteren Vorfall: Völlig grundlos schlug der 42-Jährige auf einen 46-jährigen Landshuter ein, dieser erlitt dadurch schwere Gesichtsverletzungen und musste deshalb in ein Krankenhaus zur stationären Behandlung eingeliefert werden. Das nächste Ziel des flüchtenden Täters war das Landshuter Stadtbad. Dort stieg der Mann über den Zaun und hielt sich beim Kinderbecken auf und wollte den Kindern Alkoholika anbieten. Die 36-jährige Bademeisterin schritt ein und bat den 42-Jährigen zum Ausgang. Der Randalierer zeigte sich zunächst unbeeindruckt und schlug mit seinen Schuhen auf die Bademeisterin ein. Beim Ausgang entwickelte sich ein weiteres Streitgespräch mit der 58-jährigen Kassiererin. Im weiteren Verlauf der Diskussion bespuckte der Täter die Dame. Die verständigten Polizeibeamten nahmen den Mann vorläufig fest und verbrachten ihn zur Dienststelle. Da er im Wachbereich immer aggressiver wurde und die Beamten massiv beleidigte, verbrachten ihn die Polizisten in eine Arrestzelle. Dort flippte der 42-jährige Pole total aus, er schlug mit voller Wucht einem Beamten mit der Faust zwei Mal gegen den Kopf und spuckten einem anderen Polizisten ins Gesicht. Der Beamte, welcher die Faustschläge erhielt, musste mit einer stark blutenden Platzwunde im Krankenhaus behandelt werden und ist bis auf weiteres nicht dienstfähig. Der Täter ist bereits strafrechtlich einschlägig mehrfach in Erscheinung getreten. Nach durchgeführter Blutentnahme wurde er dem Ermittlungsrichter beim AG Landshut vorgeführt. Dieser erließ gegen den Mann einen Haftbefehl, es erfolgte die Verbringung ein eine Justizvollzugsanstalt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 14.06.2019

 

Schweinfurt (Bayern): 17-Jähriger beleidigt Beamte und zahlt Lehrgeld

Am Donnerstagabend kontrollierten Polizeibeamte eine Personengruppe auf einem Schulgelände in Schweinfurt. Ein zufällig vorbeikommender 17-Jähriger nahm dies zum Anlass die Beamten aus sicherer Entfernung zu beleidigen und anschließend mit den Worten „ihr bekommt mich eh nicht“ zu flüchten. Nachdem die Beamten zunächst die Kontrolle beendeten kam der 17-Jährige erneut und beleidigte die Beamten aus sicherer Entfernung und wiederholte seine Flucht.
Diesmal nahmen jedoch die Beamten die Verfolgung auf. Jack Nickolson hat einmal gesagt „Älter werden heißt auch besser werden. Insoweit hatte der 17-Jährige entweder seine Schnelligkeit über- oder die Schnelligkeit der deutlich älteren Beamten unterschätz. Nach kurzer Flucht konnte der junge Mann vorläufig festgenommen werden. Bei der Festnahme leistete der 17-Jährige Widerstand und beleidigte die Beamten weiterhin weshalb er zunächst zur Polizeiinspektion mitgenommen wurde. Dort holten die Eltern ihren Sprössling ab. Gegen den 17-Jährigen wird nun ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstand gegen Polizeibeamte eröffnet.

PM der PI Schweinfurt vom 14.06.2019

 

Gießen (Hessen): Gießen: Beleidigt und bespuckt

Nicht zu beruhigen war eine 29 – Jährige am Donnerstagabend in einem Lebensmittelgeschäft in der Dammstraße. Die Frau hatte dort offenbar randaliert und einen Kunden angegriffen. Auch als eine Streife eintraf, beschimpfte sie die eingesetzten Beamten und bespuckte sie. Sie wurde danach in ärztliche Betreuung übergeben. Auf sie kommt ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte zu.
Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 14.06.2019

 

Oranienburg (Brandenburg): In Gewahrsam genommen

Gegen 17.10 Uhr erhielt die Polizei gestern Abend die Information, dass sich in der Sachsenhausener Straße ein 51-jähriger Deutscher aufhält, der gegen einen bestehenden Beschluss verstoße, indem er sich dort in einem Mehrfamilienhaus aufhält. Der Mann wurde durch Polizeibeamte in einer Wohnung einer Mieterin angetroffen und des Hauses verwiesen. Gegen 20.55 Uhr soll ein 42-jähriger Deutscher in der Nähe des Hauses Passanten angepöbelt haben. Polizeibeamte erteilten diesem und dem in der Nähe befindlichen 51-Jährigen daraufhin einen Platzverweis. Gegen 22.00 Uhr hielten sich die beiden Männer wieder im Mehrfamilienhaus auf. Beide wurden anschließend zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen, wobei der 42-Jährige um sich schlug und trat. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PD Nord vom 14.06.2019

 

Neuenrade/Plettenberg (Nordrhein-Westfalen): 16-jähriger Pkw-Fahrer flüchtet nach Verkehrsunfall

Ein stark alkoholisierter 16-jähriger Plettenberger hat am heutigen Morgen in Neuenrade-Altenaffeln einen Verkehrsunfall verursacht. Ein Zeuge hörte um 3.30 Uhr Reifenquietschen und einen Knall. Wenig später entdeckt er den Unfallort an der Diekentalstraße. Das Fahrzeug war nicht mehr vor Ort, kam ihm aber später völlig beschädigt entgegen.
Die Polizei verfolgte die Schleifspur. Überall auf den Straßen lagen Fahrzeugteile des Renaults. Die Schleifspur endete an der Halteranschrift in Plettenberg.
Der Fahrer ist gerade 16 Jahre alt und hat natürlich keinen Führerschein. Als er zur Blutprobe zur Polizeiwache gebracht werden sollte, leistete er Widerstand und beleidigte die Polizeibeamten. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Unfallflucht, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 14.06.2019

 

Penzberg (Bayern): Drei Trunkenheitsfahrten und ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Donnerstag wurde um 22:15 Uhr in Penzberg die 51 Jahre alte Fahrerin eines Pkw Volvo zu einer Verkehrskontrolle angehalten. Da die Frau aus Penzberg erkennbar alkoholisiert war, sollte ein Test mit Alkomat durchgeführt werden. Damit war die Fahrerin nicht einverstanden, weshalb eine Blutentnahme angeordnet wurde. Auch damit war die Frau nicht einverstanden und versuchte sich gegen die Maßnahme zu wehren, so dass die letztendlich mit Unmittelbarem Zwang durch die Polizei durchgeführt werden musste.
Die Weiterfahrt wurde unterbunden – weshalb nach Abschluss der Maßnahmen ein von der Fahrerin verständigter 63jähriger Mann aus München kam, um den Schlüssel des Pkw Volvo abzuholen. Da der Mann deutlich nach Alkohol roch, wurde ihm der Schlüssel jedoch nicht übergeben. Er hatte angegeben, nicht selber nach Penzberg gefahren zu sein – und verließ mit seiner Begleitung die Dienststelle.
Kurze Zeit später – gegen 00:50 Uhr – wurde der Mann als Fahrer eines Pkw BMW kontrolliert. Der jetzt bei ihm durchgeführte Alkotest ergab einen Wert von deutlich über einem Promille. So wurde auch bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt und sein Führerschein sichergestellt. Damit werden gegen den Fahrer zwei Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr der Staatsanwaltschaft München II vorgelegt.

PM der PI Penzberg vom 14.06.2019

 

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Flüchtiger Benzindieb nach heftiger Gegenwehr vorläufig festgenommen

Heute Nacht (13. Juni, 23:55 Uhr) versuchte ein 30-jähriger Mann Benzin an einer Tankstelle auf der Essener Straße zu stehlen, er konnte kurze Zeit später festgenommen werden.
Der 30-Jährige hatte Benzin in einen Kanister gefüllt und wollte sich kurze Zeit später von der Tankstelle entfernen, ohne zu bezahlen. Als ein Tankstellen-Mitarbeiter ihn aufhalten wollte und ein zufällig anwesender Polizist mit seinem Diensthund zur Hilfe eilte, ließ der 30-Jährige den Kanister fallen und flüchtete.
Dank einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der Mann auf der Gracht gestellt werden. Gegen die Festnahme leistete er heftigen Widerstand: er biss, schlug und trat nach den Polizisten, welche sich hierdurch leicht verletzten. Weil er außerdem spuckte, setzten die Beamten ihm eine Spuckhaube auf.
Der 30-Jährige konnte keinen festen Wohnsitz in Deutschland vorweisen, er wurde vorläufig in Polizeigewahrsam genommen.

PM der POL Essen vom 14.06.2019

 

Kronberg, Schönberg (Hessen): Festnahme nach versuchtem Trickbetrug, Schussabgabe durch Polizeibeamten

Heute Mittag gelang es der Bad Homburger Polizei zwei mutmaßliche Trickbetrüger festzunehmen, nachdem zuvor versucht worden war bei einer Seniorin in Kronberg, Schönberg Geld zu erbeuten. Bei dem Polizeieinsatz kam es zu einer Schussabgabe durch die Polizei. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die Polizei wurde zur Mittagszeit darüber informiert, dass augenscheinlich falsche Polizeibeamte in Kronberg, in der Klosterstraße Kontakt zu einer Seniorin aufgenommen hatten und gerade dabei seien eine Geldübergabe anzuberaumen. Unmittelbar wurden Polizeikräfte entsandt und die angerufene Seniorin betreut. Während des Einsatzes konnte ein verdächtiges Fahrzeug, besetzt mit zwei Männern, festgestellt werden. Ein Insasse des PKW lief augenscheinlich in Richtung der Wohnanschrift der Seniorin und der Fahrer wartete auf dessen Rückkehr. Beide Personen sollten einer Kontrolle unterzogen werden, woraufhin der PKW-Fahrer plötzlich schnell auf einen Einsatzbeamten zufuhr. Daraufhin kam es zu einer Schussabgabe in Richtung des PKW. Dieser wurde getroffen, fuhr jedoch weiter, konnte aber nach kurzer Flucht gestoppt und der Fahrer festgenommen werden. Der zweite Täter war zwischenzeitlich ebenfalls festgenommen worden. Beide Personen wurden für die weiteren polizeilichen Maßnahmen auf die Polizeistation Bad Homburg gebracht.
Die Spurensicherung vor Ort wurde durch eine Fachdienststelle des Polizeipräsidiums Westhessen übernommen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Bad Homburger Kriminalpolizei durchgeführt. Weitere Auskünfte können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht gegeben werden.

PM der PD Hochtaunus/des PP Westhessen vom 14.06.2019

 

Remagen (Rheinland-Pfalz): Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am Nachmittag des 14.06.2019 kam es in Oberwinter zu einem Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der Unfallverursacher fuhr dort vom Pferdeweg kommend nach links auf die
B9 in Richtung Bonn auf. Dabei übersah er ein aus Richtung Remagen kommendes Fahrzeug. Es kam hier zu einem leichten Zusammenstoß in dessen Folge das aus Remagen kommende Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort prallte es zunächst gegen ein geparktes Fahrzeug und anschließend gegen die Wand des dortigen Bistro. Hier wurde die Wand dermaßen in Leidenschaft gezogen, dass die Feuerwehr zur Absicherung des Gebäudes alarmiert werden musste. Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

PM der PD Mayen vom 14.06.2019

 

Füssen (Bayern): Betrunkener 20-Jähriger rastet aus

Am späten Donnerstagabend kam es im Baumgarten zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe Jugendlicher und einem 20-Jährigen. Der 20-jährige Mann lag betrunken auf einer Bank. Bei dem Versuch, der Gruppe sich um das Wohlbefinden des Mannes zu erkundigen, rastete dieser aus. Er fing an die Jugendlichen zu beleidigen, zu schubsen und zu bespucken. Eine der Jugendlichen informierte daraufhin die Polizei Füssen. Der Mann konnte durch die Polizei angetroffen werden. Zudem konnten bei ihm ca. 9 Gramm Marihuana festgestellt werden. Aufgrund seines Trunkenheitszustandes und seines äußerst aggressiven und provokativen Verhaltens wurde der Mann zur Unterbindung weiterer Straftaten, in polizeilichen Gewahrsam genommen. Dabei wehrte er sich stark gegen die polizeiliche Maßnahme. Er bespuckte und beleidigte die Beamten. Den jungen Mann erwarten nun mehrere Anzeigen wegen, versuchter Körperverletzung und Beleidigung, Besitz von Betäubungsmitteln und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.06.2019

 

Senden (Bayern): Randalierer geht in Gewahrsam

Gestern Nachmittag wurden die Beamten der Polizeistation Senden wegen einer randalierenden Person in eine Gaststätte in die Hauptstraße gerufen. Ein 37-Jähriger verhielt sich im Lokal aggressiv gegenüber anderen Gästen. Die Beamten sprachen dem Mann zunächst einen Platzverweis aus. Unmittelbar nach dessen Eröffnung ging der 37-Jährige jedoch gleich wieder aggressiv gegenüber einer Personengruppe außerhalb des Lokales vor, woraufhin er in Gewahrsam genommen und für den Rest des Tages bis zum darauffolgenden Morgen in eine Haftzelle der Polizeiinspektion Weißenhorn verbracht wurde. Auch dort zeigte er allerdings wenig Einsicht. Vielmehr beleidigte er noch zwei Beamte der Polizeiinspektion Weißenhorn, woraufhin ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet wurde.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.06.2019

 

Kempten (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am heutigen Freitag musste ein 44-jähriger Mann aus Kempten gegen 03:00 Uhr von Polizeibeamten der Polizeiinspektion Kempten in Gewahrsam genommen werden, nachdem er in der Nacht bereits wiederholt wegen Ruhestörungen und äußerst aggressivem Verhalten in Kempten aufgefallen war und er in seinem stark alkoholisierten Zustand auch mit der Begehung von Straftaten gedroht hatte. Beim Verbringen in die Arrestzelle wurden die eingesetzten Beamten wüst beleidigt, beschimpft und auch tätlich angegriffen. Zudem bespritzte er zwei Einsatzkräfte absichtlich mit seinem Blut, das aus einer selbst zugefügten Kopfwunde stammte, um die Beamten seinen Angaben nach mit einer ansteckenden Krankheit zu infizieren.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.06.2019

 

Erding (Bayern): Rauschgifthändler nach Verfolgung festgenommen

Der Kriminalpolizei Erding gelang es am Donnerstagabend zwei Tatverdächtige wegen Rauschgifthandels festzunehmen, obwohl einer der beiden noch versuchte mit seinem Pkw vor der Polizei zu flüchten.
Im Zuge von Ermittlungen waren die beiden ins Visier der Rauschgiftfahnder der Kripo Erding geraten. Die Fahnder griffen zu, als am Donnerstagabend, 13.06.2016, eine Rauschgiftübergabe in Erding erfolgen sollte. Ein 38-jähriger Tatverdächtiger konnte in einem Wohngebiet im Stadtgebiet Erding gegen 22:40 Uhr vorläufig festgenommen werden. Seinem 22-jährigen Komplizen, der in seinem Pkw wartete, gelang zunächst die Flucht, wobei mehrere Polizeibeamte vor dem flüchtenden Fahrzeug zur Seite springen mussten. Im Zuge der anschließenden Verfolgung und Fahndung nach dem Flüchtigen, in die eine Vielzahl von Streifenfahrzeugen der umliegenden Polizeiinspektionen eingebunden waren, konnte der Flüchtige bei Attaching/Freising gestellt und ebenfalls festgenommen werden.
Sowohl bei der Durchsuchung der beiden Festgenommen, als auch bei der anschließenden Durchsuchung des Pkw und der Wohnungen fanden die Beamten diverse Betäubungsmittel.
Insgesamt konnten über 500 Gramm Marihuana, sowie kleinere Mengen Kokain, Heroin und Ecstasy und mehr als 1800 Euro Bargeld sichergestellt werden. Da in den Wohnungen der Täter eine geladene PTB-Pistole als auch ein Baseballschläger griffbereit lagen, besteht der Verdacht des Betäubungsmittelhandels mit Waffen.
Die sachleitende Staatsanwaltschaft Landshut stellte deshalb Antrag auf Haftbefehl. Beide, im Großraum München wohnende, Tatverdächtige werden heute dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Erding vorgeführt.

PM des PP Oberbayern Nord vom 14.06.2019

Mainburg (Bayern): Schlägerei mit anschließendem Widerstand – Kripo Landshut sucht Zeugen

Am Sonntag (09.06.2019) wurde gegen 2 Uhr eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten in einer Diskothek am Marktplatz gemeldet.

Beim Eintreffen der Streife am Tatort war der mutmaßliche Geschädigte nicht mehr vor Ort. Zwei erheblich alkoholisierte rumänische Staatsangehörige hatten nach ersten Ermittlungen auf einen 36-jährigen Landsmann eingeschlagen und mit einer Bierflasche verletzt. Der Geschädigte war anschließend geflüchtet und konnte nach ca. 1 Stunde in der Nähe des Tatorts mittelschwer verletzt aufgefunden werden. Er musste ambulant ärztlich versorgt werden. Gegen ihn bestand ein internationaler Haftbefehl, der anschließend vollzogen wurde. Bei allen drei Beteiligten wurden Blutentnahmen vorgenommen. Die beiden mutmaßlichen Täter im Alter von 30 und 31 Jahren wurden einem Haftrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Bei ihrer Festnahme leisteten sie erheblichen Widerstand, traten gegen die eingesetzten Beamten und bespuckten diese.
Im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung sucht die Kripo Landshut zwei Rumänen und zwei Deutsche, die sich zum Tatzeitpunkt in der Diskothek aufgehalten haben und als wichtige Zeugen in Frage kommen. Einer der Deutschen soll 30-35 Jahre alt gewesen sein, nannte sich selbst „Tom“ und gab an, von einer Hochzeitsfeier zu kommen. Der andere Deutsche war ca. 40 Jahre alt und hatte einen auffälligen Schnauzbart. Die beiden Rumänen, die schlichtend in die Schlägerei eingegriffen haben, werden als sehr schlank beschrieben und sollen ca. 40 Jahre alt gewesen sein. Die Personen werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizeiinspektion Landshut, Tel. 0871/9252-0, in Verbindung zu setzen.

PM des PP Niederbayern vom 14.06.2019

Essen – Bottrop (Nordrhein-Westfalen): 1 Promille – Betrunken auf dem Vorplatz des Essener Hauptbahnhofs geparkt – Bundespolizei nimmt 34-Jährigen dank Zeugen fest
Gestern Morgen (11. Juni) parkte ein 34-Jähriger im Bereich des Vorplatzes am Essener Hauptbahnhof. Weil Zeugen beobachteten, dass der Mann „torkelnd“ sein Fahrzeug verließ, informierten sie eine Streife der Bundespolizei.
Gegen 01:00 Uhr beobachtete ein Zeuge wie ein Mann auf dem Bürgersteig, unmittelbar am Vorplatz des Essener Hauptbahnhofs, sein Fahrzeug parkte und in Richtung Geldautomat „torkelte“. Daraufhin informierte er eine Streife der Bundespolizei.
Als diese den Mann noch am Geldautomat ansprach, stritt er jedoch ab, der Fahrer des Fahrzeugs zu sein. Auf dem Weg zur Bundespolizeiwache flüchtete der Mann, konnte aber unmittelbar dank tatkräftiger Unterstützung von zwei Zeugen (stellten sich dem Mann in den Weg) festgenommen werden.
Bei seiner Festnahme wehrte er sich gegen die Bundespolizisten. Das half ihm jedoch nicht. Auf der Wache erklärte der in Bottrop wohnhafte 34-Jähriger, dass er das Fahrzeug gefahren habe. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1 Promille.
Zuständigkeitshalber wurde er anschließend an die Essener Polizei überstellt. Gegen den 34-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
PM der Bundespolizeidirektion Sankt Augustin / und Bundespolizeiinspektion Dortmund vom 12.06.2019

Berlin: Mann attackiert Kontrolleure und Polizisten
Nachdem ein Mann am Dienstagnachmittag ohne Fahrausweis in der S-Bahn erwischt wurde, griff er die Kontrolleure und alarmierte Polizisten an.
Gegen 13:50 Uhr ertappten Fahrkartenkontrolleure einen Mann in der S-Bahn auf der Fahrt von Wittenau nach Berlin ohne Fahrausweis. Nachdem er sich wiederholt weigerte, sich auszuweisen, versuchte der 27-jährige kamerunische Staatsangehörige am S-Bahnhof Wilhelmsruh zu flüchten. Als ihn dabei ein 30-jähriger Kontrolleur am Oberarm festhielt, versuchte er sich aus dem Griff zu lösen. Im folgenden Handgemenge gingen beide zu Boden und der Angreifer schlug dem Kontrolleur ins Gesicht. Dieser erlitt leichte Verletzungen, u. a. Abschürfungen an den Unterarmen.
Bei der vorläufigen Festnahme durch alarmierte Berliner Polizisten leistete der Mann Widerstand, indem er die Beamten mit Schlägen und Tritten attackierte. Diese blieben unverletzt.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und räuberischer Erpressung ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kam der in Brandenburg wohnhafte Angreifer wieder auf freien Fuß.
PM des PP Berlin vom 12.06.2019

Öhringen (Baden-Württemberg : Polizei findet Betäubungsmittel bei Personenkontrolle
Polizeibeamte des Polizeireviers Öhringen wollten am Dienstagabend in der Haller Straße in Öhringen zwei junge Männer auf ihren Skateboards kontrollieren. Nachdem der 21-Jährige keinen Ausweis vorzeigen konnte, wurde ihm die Durchsuchung angekündigt. Kurz darauf ergriff er zu Fuß die Flucht in Richtung einer Landesstraße. Die Beamten verfolgten ihn und konnten beobachten, wie der Flüchtende währenddessen seinen Rucksack weg warf. An einem Waldstück verloren die Polizisten den 21-Jährigen aus den Augen. Nachdem die Beamten den Rucksack öffneten, war der Grund für die Flucht klar. Mehrere abgepackte Tütchen mit Marihuana und mehrere hundert Euro Bargeld fanden die Ordnungshüter in der Tasche. Der 21-Jährige wurde kurze Zeit später im Rahmen einer eingeleiteten Fahndung festgenommen und zusammen mit seinem 18-jährigen Komplizen zum Revier verbracht. Dort leistet er erheblichen Widerstand, sodass zwei Beamte leicht verletzt wurden. Mit mehreren Anzeigen müssen die jungen Männer nun rechnen.
PM des PP Heilbronn vom 12.06.2019

Schrinding (Bayern): Mit Crystal und Messern unterwegs – Widerstand geleistet
Widerstand leistete am frühen Dienstagabend ein Zugfahrgast, bei dem Schleierfahnder aus Selb Messer und Crystal auffanden. Den Mann aus Baden-Württemberg erwarten nun mehrere Strafverfahren.
Der 32-Jährige geriet, gegen 17.45 Uhr, im Zug aus der Tschechischen Republik, bei Schirnding, ins Visier der Zivilbeamten. Im Rahmen der Kontrolle nahmen die Polizisten den unkooperativen Mann und sein Gepäck genau unter die Lupe. Nachdem sie bei seiner Durchsuchung in einem Holster an seinem Gürtel ein längeres Messer festgestellt hatten, versuchte der Mann unvermittelt nach der Dienstpistole eines der Beamten zu greifen. Daraufhin legten ihn die Polizisten Handschellen an, was der 32-Jährige mit Schlägen und Tritten zu verhindern versuchte. In einem Handyetui entdeckten die Fahnder anschließend noch eine kleinere Menge Crystal und stellten es sicher, bevor sie den Mann zur Polizeiinspektion Marktredwitz brachten. Weiterhin fanden die Beamten in dem Gepäck des Baden-Württembergers zwei Dolche, die jedoch nicht unter das Waffengesetz fallen. Die weiteren Ermittlungen übernahm die Kriminalpolizei Hof.
PM des PP Oberfranken vom 12.06.2019

Herdecke (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte
Am 11.06.2019 stellten Polizeibeamte in der Herdecker Innenstadt eine männliche Person fest, die mit Haftbefehl gesucht wurde. Bei der anschließenden Festnahme versuchte der 60-jährige Mann wegzulaufen, sperrte sich und biss einen der eingesetzten Polizeibeamten in den Arm. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt gebracht.
PM der Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis vom 12.06.2019

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): RTW-Besatzung und Polizisten angegriffen
Wegen eines augenscheinlich hilflosen Mannes vor einem Verbrauchermarkt an der Barbarastraße in Siegburg, riefen Mitarbeiter des Marktes gegen Mittag des 11.06.2019 den Rettungsdienst. Der offensichtlich stark alkoholisierte Mann lag regungslos auf dem Boden vor dem Haupteingang und reagierte auf Ansprache nicht. Die Besatzung eines Rettungswagens, die ihm helfen wollte, wurde von dem 37-jährigen Siegburger dann angegriffen. Er schubste die Helfer und versuchte sie zu schlagen. Die Rettungsassistenten riefen die Polizei zur Unterstützung. Das Streifenteam entschloss sich, den Mann in Gewahrsam zu nehmen, worauf dieser auch die Polizisten angriff und einen Beamten durch einen Tritt leicht verletzte. Die Beamten mussten Zwang anwenden und dem 37-Jährigen Handfesseln anlegen. Auf der Fahrt zur Wache bedrohte und beleidigte er die Kollegen fortwährend. Nach einer ärztlichen Untersuchung und einer Blutprobenentnahme musste der Siegburger die Zeit bis zur Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle verbringen. Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte und gegen die RTW-Besatzung wurden eingeleitet. Auch wegen der Beleidigungen wurden Strafanträge gestellt.
PM der Kreispolizeibehörde Rhein-Sieg-Kreis vom 12.06.2019

Iffezheim (Baden-Württemberg): Streit eskaliert
Ein Streit aus noch unbekannter Ursache zwischen drei Arbeitern eskalierte am Dienstagabend derart, dass mehrere Polizeibeamte und der Rettungsdienst benötigt wurden. Nach bisherigen Erkenntnissen entwickelte sich der Zwist zwischen den miteinander bekannten Beteiligten gegen 21:30 Uhr während dem gemeinsamen Alkoholkonsum. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll ein 36-Jähriger mit einem Messer auf einen 20-Jährigen losgegangen sein. Als ein 41 Jahre alter Mann dazwischen gehen wollte, soll er durch den fünf Jahre jüngeren mit dem Messer leicht am Bein verletzt worden sein. Dem nicht genug, soll der Mittdreißiger offenbar eine Eisenstange ergriffen und damit seine beiden Widersacher traktiert haben, die dadurch leichte Verletzungen davon trugen. Der 41-Jährige wurde durch den Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in das Rastatter Klinikum gebracht. Nach der vorläufigen Festnahme des 36-Jährigen, musste dieser den Rest der Nacht zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam verbringen. Ihn erwartet darüber hinaus ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.
PM des Polizeipräsidium Offenburg vom 12.06.2019

Rendsburg (Schleswig-Holstein): Polizeibeamte bei Einsatz leicht verletzt
Polizeiliche Hilfe erbat eine Rendsburgerin (52) am späten Dienstagabend (11.06.19, 22.25 Uhr) in der Ostlandstraße, da ihr 24-jähriger polizeibekannter Sohn entgegen eines gerichtlichen Annäherungsverbots an der Tür klingelte und klopfte. Als eine Funkstreifenbesatzung den alkoholisierten Mann ansprach, reagierte er sofort aggressiv und schlug auf die Beamten ein. Dem jungen Mann konnten auf dem Boden liegend Fesseln angelegt werden. Beim Transport zur und in den Räumen der Dienststelle beleidigte der 24-Jährige die Beamten und trat und schlug um sich. Drei Beamte wurden leicht verletzt, sie erlitten Prellungen, Kratzer und Abschürfungen. Die Beamten sind weiterhin dienstfähig. Der 24-Jährige blieb zunächst in polizeilichem Gewahrsam. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt unter anderem wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, sowie Beleidigung.
PM der Polizeidirektion Neumünster vom 12.06.2019

Iffezheim (Baden-Württemberg): Großkontrolle am Grenzübergang
Mehrere Anzeigen sind das Ergebnis einer Großkontrolle zur Bekämpfung der Drogen- und Eigentumskriminalität, sowie der Unfallursachen Alkohol und Drogen am Dienstag unter Federführung der Verkehrspolizeidirektion Baden-Baden und des Autobahnpolizeireviers Bühl. Gemeinsam mit deren Sicherheitspartnern der Bundespolizei, der Polizeidirektion Landau, Polizeihundeführern des Polizeipräsidiums Offenburg und Kollegen der französischen Gendarmerie wurden am Grenzübergang Iffezheim über 120 Personen und 75 Fahrzeuge kontrolliert. Rund ein Dutzend Anzeigen wegen Fahrens unter Drogeneinfluss und Besitz von Betäubungsmitteln, sowie ein Verstoß gegen das Waffengesetz standen am Ende in den Protokollen. Ein 23 Jahre alter Ford-Fahrer, bei dem nach deutlichen Anzeichen vorherigen Drogenkonsums ein Urintest diesen Verdacht bestätigte, widersetzte sich gegen 13 Uhr der anschließenden Blutentnahme. Deutlich gab er den Beamten gegenüber zu verstehen, dass er diese nicht mitmachen werde und erhob bedrohend seine Arme und stieß einen Beamten. Als die Maßnahme schließlich mit Zwang durchgesetzt wurde, beleidigte er die Beamten mit Kraftausdrücken. Bei einer Fahrzeugdurchsuchung konnte überdies eine kleinere Menge Marihuana aufgefunden werden. Neben Strafanzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung, muss er sich auch mit Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz und Fahrens unter Drogeneinfluss auseinandersetzen.
PM des Polizeipräsidium Offenburg vom 12.06.2019

Fellbach (Baden-Württemberg): Autofahrer widersetzte sich einer Kontrolle
Ein 65-jähriger Autofahrer wurde am Dienstag kurz vor Mittnacht in der Bühlstraße von einer Polizeistreife kontrolliert. Dabei stellte sich heraus, dass der Mann nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Dieser wollte sich zudem mit einem Ausweis des Deutschen Heimatbundes ausweisen. Auch zur Verhinderung einer möglichen Weiterfahrt wurde der Autofahrer von den Beamten mehrfach angewiesen aussteigen. Den Aufforderungen kam der Mann nicht nach und schloss sich in sein Fahrzeug ein. Letztlich wurde von der Polizei zur Öffnung des Fahrzeugs eine Seitenscheibe eingeschlagen, woraufhin der Mann das Auto öffnete und ausstieg. Das Auto des 65-Jährigen wurde polizeilich sichergestellt und ein Strafverfahren eingeleitet.
PM des PP Aalen vom 12.06.2019

Bamberg (Bayern): Widerstand nach Verdacht des Diebstahls
Ein Mitarbeiter der Tankstelle in der Von-Ketteler-Straße teilte der Polizei am Mittwoch um 04.00 Uhr den Diebstahl einer Duftdose mit. Bei Eintreffen der Polizei zeigte sich der Verdächtige unkooperativ, baute sich vor den Beamten auf und bezeichnete sie als „Lackaffen“. Seine Begleiter forderte er auf, die polizeilichen Maßnahmen zu filmen. Diese mussten von weiteren Beamten abgehalten werden, während der 28-jährige Verdächtige trotz massiver Gegenwehr zum Polizeifahrzeug gebracht wurde. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
PM des PP Bamberg vom 12.06.2019

Nürnberg (Bayern): Gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
‚Zwei Betrunkene täuschen Hilflosigkeit vor und greifen dann ihren Helfer an
Zwei vermeintlich hilflose junge Männer haben in der Nacht auf Montag (10. Juni) ihren Helfer angegriffen. Später traten und schlugen sie auf Polizeibeamte ein.
Während einer Fahrt mit der S-Bahn nach Lauf (S1) hörten drei Reisende plötzlich Schreie. Ein 21-jähriger Russe ging den Schreien nach und fand zwei am Boden liegende junge Männer. Als er sich über sie beugte, um zu helfen, sprangen die beiden 18 beziehungsweise 19 Jahre alten afghanischen Staatsangehörigen plötzlich auf und griffen ihren Helfer abwechselnd an. Einer von ihnen biss dem Mann in die Wade. Zwischenzeitlich verständigten Mitreisende die Polizei.
Am Haltepunkt Laufamholz verließen die Gewalttäter die S-Bahn und flohen vor den eintreffenden Streifen der Polizeiinspektion Nürnberg Ost. Als die Fliehenden schließlich durch die Beamten gestellt werden konnte, wehrten sie sich mit Tritten und Schlägen gegen ihre Festnahme. Durch diese Gegenwehr erlitten die eingesetzten Polizeibeamten teils Schürfwunden und Rötungen an den Unterarmen.
Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete bei den Beschuldigten eine Blutentnahme an. Diese ergab Werte von 1,76 beziehungsweise 1,78 Promille.
Die Bundespolizeiinspektion Nürnberg hat gegen die Schläger Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
PM der Bundespolizeiinspektion Nürnberg vom 12.06.2019

Falkensee (Brandenburg): Widerstand gegen die Polizei
Dienstag, 11. Juni 2019, 08:10 Uhr
Im Zuge eines Einsatzes stellte die Besatzung eines Rettungswagens am Dienstagmorgen drei alkoholisierte Personen fest, die auf der Fahrbahn der Nauener Straße saßen. Alarmierte Polizeikräfte wollten vor Ort den Sachverhalt klären, wurden dabei aber ohne Vorwarnung von einem 30-jährigen angespuckt. Dieser beleidigte dann auch wiederholt die Polizeibeamten, versuchte wegzulaufen und sich so der Kontrolle durch die Polizeibeamten zu entziehen. Die Polizisten konnten den Mann festhalten und nahmen ihn nach seiner Personalienfeststellung zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam. Er hatte eine Atemalkoholkonzentration von 2,33 Promille. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollzugsbeamte aufgenommen.
PM der PD West vom 12.06.2019

Kornwestheim (Baden-Württemberg): 20-Jährige greift Polizeibeamtin an
Eine 20-Jährige hat am Dienstagabend (11.06.2019) gegen 23:15 Uhr eine Beamtin der Landespolizei am Bahnhof Kornwestheim angegriffen und anschließend Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen geleistet. Ein Reisender meldete zuvor eine aggressive und randalierende weibliche Person über den Polizeinotruf. Eine alarmierte Streife der Landespolizei traf die mit fast 1,4 Promille alkoholisierte Frau schließlich am Bahnsteig an und wollte diese zunächst einer Personenkontrolle unterziehen. Hierbei griff die deutsche Staatsangehörige unvermittelt an die Haare einer eingesetzten Polizistin und versuchte diese zu Boden ziehen. Im weiteren Verlauf nahmen die Polizeibeamten die Heranwachsende vorläufig fest und nahmen sie mit auf das Polizeirevier. Hier widersetzte sie sich fortwährend den polizeilichen Maßnahmen. Die Polizeibeamtin erlitt durch den Vorfall leichte Verletzungen und musste ihren Dienst vorzeitig beenden. Die 20-jährige Frau muss nun unter anderem mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte rechnen. Die Bundespolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang nach Zeugen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49711870350 entgegengenommen.
PM der Bundespolizeiinspektion Stuttgart vom 12.06.2019

Korbach (Hessen): Pfingstmarkt: Polizei zieht Bilanz
us polizeilicher Sicht verlief der Frankenberger Pfingstmarkt insgesamt relativ ruhig, obwohl wieder einige Straftaten zu verzeichnen waren. Dabei handelte es sich überwiegend um Körperverletzungsdelikte.
Die schwerste Straftat, eine gefährliche Körperverletzung, ereignete sich am bereits am Freitagabend gegen 19.30 Uhr im Bereich des Festgeländes:
Ein 22-jähriger Frankenberger hielt sich mit einem Bekannten bei einem Bierstand in der Nähe des „Breakdancers“ auf. Dort kam es zu einer Diskussion mit einer Gruppe Jugendlicher, die zunächst ohne körperliche Auseinandersetzung beendet wurde. Die Bedienung des Bierstandes erteilte den offensichtlich streitsuchenden Jugendlichen einen Platzverweis. Kurze Zeit später befand sich der junge Frankenberger im Bereich der Wiesen hinter den Toilettenanlagen. Plötzlich stand die Gruppe Jugendlicher hinter ihm. Aus dieser Gruppe wurde der Mann geschlagen und getreten. Die Jugendlichen flüchteten, als der Bekannte des Frankenbergers erschien. Dieser verständigte einen Sanitäter, es folgte die Einlieferung in das Krankenhaus Frankenberg. Dort stellten die behandelnden Ärzte erhebliche Verletzungen, unter anderem auch am Kopf, fest. Der 22-Jährige musste bis Montagmittag im Krankenhaus bleiben, erst danach erlangte die Polizei Frankenberg Kenntnis von der Straftat. Der Frankenberger erstattete Anzeige.
Die Kriminalpolizei Korbach, Tel. 05631/971-0, hat zwischenzeitlich die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer kann Angaben zu dem Streit am Bierstand beim Breakdancer und zu der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung auf der Wehrweide hinter den Toilettenanlagen machen?
Am Samstagabend kam es zu einer Beleidigung gegen Polizeibeamte. Im Rahmen der Personalienfeststellung leistete der 18-jährigen aus dem Raum Korbach Widerstand. Gegen ihn leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren ein.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden der Polizei zwei weitere Körperverletzungsdelikte bekannt:
In einem Fall hatte ein Besucher einen Platzverweis für das Festzelt bekommen und daraufhin Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und Besucher mit Pfefferspray besprüht. Mehrere Personen wurden ambulant versorgt. Gegen den 29-jährigen Frankenberg wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.
Im zweiten Fall kam es zu einer Schlägerei im Bereich des „Breakdancers“.
Während es am Sonntag und Montag ruhig blieb, kam es am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr erneut zu einem Körperverletzungsdelikt: Ein alkoholisiertes Ehepaar erhielt zunächst ein Verweis aus dem Festzelt. Anschließend griff der Ehemann einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes körperlich an, er schlug ihn mit der Faust in das Gesicht. Im weiteren Verlauf mischte sich auch die Ehefrau ein: Sie trat einen anderen Sicherheitsmann gegen das Knie. Gegen das Ehepaar leitete die Polizei Frankenberg Verfahren ein.
Im Bereich des Verkehrs stellte die Polizei eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeiten im Bereich Illersteg, Wilhelmstraße und der Zufahrt zum Betriebshof fest. Die Falschparker erwarten Verwarnungsgelder.
Die Polizei verzeichnete während der Pfingsttage außerdem zahlreiche Hilfeleistungen, zum Beispiel bei elternlosen Kindern, Fundsachen und streitenden Personen. Außerdem erteilte sie auch einige Platzverweise gegen alkoholisierte und randalierende Personen.
Die Polizei ist sich sicher, dass sie mit ihrer ständigen, offenen Präsenz auf dem Festgelände aber auch im Nahbereich einen wesentlichen Beitrag zu dem insgesamt relativ ruhigen Verlauf geleistet hat. Dazu waren Polizeibeamte aus allen Polizeistationen in Waldeck-Frankenberg und auch die Bereitschaftspolizei eingesetzt. Die Präsenz der Polizei an den polizeilichen Brennpunkten wurde von den Festbesuchern sehr wohl wahrgenommen und zumeist auch positiv bewertet, was die Beamten immer wieder durch freundliche und dankende Worte erfuhren. Ebenfalls positiv bewertet die Polizei die Zusammenarbeit mit der Stadt Frankenberg.
PM des Polizeipräsidium Nordhessen & der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg vom 12.06.2019

Hamburg: Randalierender 19-Jähriger verursacht Verspätungen im S-Bahnverkehr
Am 11. Juni 2019 gegen 08:30 Uhr randalierte ein 19-jähriger Somalier in der S-Bahn der Linie S21 (Bergedorf – Hauptbahnhof). Als ihn ein Reisender daraufhin ansprach, griff er diesen mit einer Flasche an. Bundespolizisten konnten den Mann am S-Bahnhof Tiefstack festnehmen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen bestieg der Tatverdächtige die S-Bahn im S-Bahnhaltepunkt Allermöhe. Er setzte sich zu dem 25-jährigen Geschädigten und trank dabei Bier. Kurz darauf schüttelte er die Flasche und spritzte mit dem Bier herum. Hierbei traf er auch den Geschädigten. Als dieser ihn zur Rede stellen wollte, nahm der Tatverdächtige die Glasflasche und wollte damit auf den 25-Jährigen einschlagen. Mitreisende verhinderten dies, indem sie den Mann festhielten. Anschließend informierten sie über den Notruf den Triebfahrzeugführer. Dieser hielt die Bahn im Bahnhof Tiefstack an.
Bundespolizisten konnten alle Beteiligten am S-Bahnhof Tiefstack feststellen. Da sich der Tatverdächtige weiterhin aggressiv verhielt, musste er gefesselt werden. Der alkoholisierte Mann (Atemalkohol 2,17 Promille) wurde in Gewahrsam genommen und dem Bundespolizeirevier Hamburg Hbf zugeführt.
Der Geschädigte wurde durch den Angriff nicht verletzt. Es kam zu Beeinträchtigungen im S-Bahnverkehr. Der 19-jährige Tatverdächtige wurde nach der Ausnüchterung entlassen. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Versuchten Gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizei Hamburg geführt.
PM der Bundespolizeiinspektion Hamburg vom 12.06.2019

Reutlingen (Baden-Württemberg): Faustschlag gegen Polizeibeamten
Unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt das Polizeirevier Reutlingen gegen einen 37-jährigen Mann, der am Mittwoch, gegen 0.30 Uhr, in der Heppstraße einen Polizeibeamten durch einen Faustschlag ins Gesicht leicht verletzt hat. Der Mann und ein Begleiter waren auf ihren Fahrrädern mit Bierflaschen in der Hand einer Streifenwagenbesatzung aufgefallen und sollten kontrolliert werden, wobei der 37-Jährige keinerlei Anweisungen nachkam und sich zunehmend aggressiv und drohend verhielt. Schließlich musste er festgehalten und in Gewahrsam genommen werden. Dagegen leistete der Verdächtige erheblichen Widerstand und schlug einem Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Nach einem kurzen Fluchtversuch zu Fuß konnte der Mann gefasst und vorläufig festgenommen werden. Den Beschuldigten erwarten nun mehrere Anzeigen. Weil er ein nach dem Waffengesetz verbotenes Messer bei sich hatte, wird gegen ihn auch wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Mehrere Gegenstände, die der Mann bei sich hatte und deren Herkunft unklar ist, darunter auch zahlreiche verschreibungspflichtige Medikamente wurden zur Überprüfung beschlagnahmt. Er wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf der Dienststelle wieder auf freien Fuß gesetzt.
PM des PP Reutlingen vom 12.06.2019

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Betrunkene beschäftigen Polizei
Gleich mehrfach ist ein 28-Jähriger am Pfingstmontag in Friedrichshafen aufgefallen, der zusammen mit seinem 27-jährigen Begleiter erheblich dem Alkohol zugesprochen hatte. Zunächst waren die beiden in der Nacht zum Montag gegen 02.15 Uhr vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht worden, nachdem sie sich zuvor im Bereich der Lindauer Straße / Eckenerstraße aufgrund ihrer Alkoholisierung nicht mehr sicher als Fußgänger im Straßenverkehr bewegen konnten. Als die Polizei die Personalien der beiden Männer in der Klinik feststellen wollte, hatten diese bereits das Krankenhaus verlassen, konnten aber noch in der Nähe angetroffen worden. Während sich der 27-Jährige kooperativ verhielt, wurde der 28-Jährige sofort aggressiv und beleidigte die Polizisten. Am späten Abend musste schließlich der 28-Jährige in Gewahrsam genommen werden, da er gegen 21.25 Uhr zusammen mit seinem Begleiter in der Scheffelstraße auf dem Weg in die Innenstadt mit einer vierköpfigen Personengruppe aneinandergeraten war. Bei der Auseinandersetzung sollen die Unbekannten, die der 28-Jährige zuerst beleidigt haben soll, auf ihn eingeschlagen und ihn getreten haben. Da der Angegriffene, der kurze Zeit später von einer Streifenwagenbesatzung in der Charlottenstraße angetroffen werden konnte, nicht gewahrsamsfähig war, wurde er in eine Fachklinik gebracht. Personen, welche die tätliche Auseinandersetzung beobachtet haben oder Hinweise zu den daran beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich an das Polizeirevier Friedrichshafen, Tel. 07541/701-0, zu wenden.
PM des Polizeipräsidium Konstanz vom 12.06.2019

Heringsdorf (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkener Mann greift Rettungsschwimmer an
Am 12.06.2019 gegen 15:30 Uhr kam es am Strand von Heringsdorf zu einem körperlichen Angriff auf die Rettungsschwimmer. Ein stark alkoholisierter 26-jähriger Mann (1,91 Promille) bepöbelte am Strand andere Badegäste und wollte immerzu in der Ostsee baden gehen. Und dieses obwohl durch die Rettungsschwimmer auf Grund der Wetterlage ein Badeverbot für alle Strandbesucher ausgesprochen wurde. Die Rettungsschwimmer versuchten ihn davon abzuhalten. Hierauf reagierte der Mann sehr aggressiv und griff die Rettungsschwimmer an. Einen von diesen schlug er ins Gesicht. Diese riefen hierauf die Polizei.
Als diese vor Ort eintrafen und den Mann auf Grund seiner Alkoholisierung in Gewahrsam nehmen wollten, leistete er auch gegen diese Maßnahmen Widerstand. Der Widerstand wurde unter Einsatz von Pfefferspray gebrochen und der Mann konnte im Polizeirevier Heringsdorf in Gewahrsam genommen werden. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollzugsbeamte erstattet.
PM des PP Neubrandenburg vom 12.06.2019

Kiel (Schleswig-Holstein): Polizei begleitet rund 900 friedliche Demonstranten
Die Polizei hat Mittwochabend zwei Demonstrationen im Stadtgebiet begleitet, die im Rahmen der Innenministerkonferenz angemeldet wurden. Die insgesamt rund 900 Teilnehmer verhielten sich überwiegend friedlich.
Gegen 19 Uhr startete die erste Demonstration mit rund 600 Teilnehmern vom Platz der Matrosen am Hauptbahnhof. Die Aufzugsstrecke führte von dort über den Knooper Weg in Richtung Dreiecksplatz. Während der Demonstration kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen aus polizeilicher Sicht, abgesehen von situationsbedingten kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen. Die Demonstration wurde gegen 20:40 Uhr beendet.
Vom Dreiecksplatz startete gegen 20 Uhr eine zweite angemeldete Demonstration mit rund 300 Teilnehmern. Dieser zog zunächst über die Holtenauer Straße und die Waitzstraße in den Knooper Weg und von dort über die Legienstraße durch die Innenstadt bis zum Platz der Matrosen, der gegen 21:30 Uhr erreicht wurde. Gegen 22:05 Uhr wurde die Demonstration seitens des Anmelders für beendet erklärt.
Zwischenzeitlich kam es zu kurzzeitigen Straßensperrungen im Bereich Brunswiker Straße, Holtenauer Straße und Knooper Weg.
Zwei Demonstrationsteilnehmer zündeten während dieses Aufzugs sogenannte Bengalos. Einige Teilnehmer versuchten am Platz der Matrosen Absperrlinien zu übersteigen, was durch Polizeikräfte verhindert werden konnte. Die Personalien von mehreren Demonstranten wurden daraufhin festgestellt. In der Raiffeisenstraße wurde zum Ende der Veranstaltung bei einer Person illegale Pyrotechnik aufgefunden und sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren ist die Folge.
In zwei weiteren Fällen nahmen die Beamten im Einsatzverlauf Strafanzeigen wegen Beleidigung eines Polizeibeamten sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen auf.
Beide Beschuldigte waren keine Teilnehmer der Demonstrationen. Zu anderen strafbaren Handlungen ist es mit Stand 22:25 Uhr nicht gekommen.
Drei Polizeibeamte aus Eutin wurden auf der Anfahrt nach Kiel in Plön bei einem nicht verschuldeten Verkehrsunfall verletzt und kamen vorsorglich in Krankenhäuser. Während des Einsatzes verletzte sich kein Polizeibeamter.
Einsatzleiter Jürgen Funk bedankt sich bei den eingesetzten Einsatzkräften aus Kiel, Eutin, Hamburg und Niedersachsen für die professionelle Abwicklung des Einsatzes.
PM der PD Kiel vom 12.06.2019

Spittal (Kärnten): Suchtmittelgesetzt, Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 12.06.2019 in der Zeit von 10:00 – 14:15 Uhr führten Beamten des koordinierten Kriminaldiensts des Bezirkspolizeikommandos Spittal an der Drau bei einem 41-jährigen Mann eine durch die Staatsanwaltschaft Klagenfurt angeordnete Hausdurchsuchung durch. Im Zuge dieser Durchsuchung konnten
< 49 nahezu erntereife Cannabispflanzen in einer Indoorplantage
< 63 Cannabispflanzen im Frühstadium
< Geringe Mengen an konsumfertigem Cannabiskraut
< Diverse Suchtmittelutensilien
< Diverse elektronische Datenträger und Mobiltelefone
sichergestellt werden.
Der 41-jährige zeigte sich während der Amtshandlung nicht kooperativ und zerstörte sein als sichergestellt erklärtes Mobiltelefon und ist verdächtig, durch seine gewaltsame Gegenwehr zwei Beamte verletzt zu haben, die versucht haben diese Vernichtung des Beweismittels zu verhindern. Der 41-jährige Verdächtige wurde daraufhin festgenommen und zu den Vorwürfen befragt.
Nach durchgeführter Einvernahme wurde die Festnahme aufgehoben. Er wird der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 13.06.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Nach Diebstahl: Massive Bedrohung eines Bundespolizisten am Kölner Hauptbahnhof

Am 12.06.2019 nahm die Bundespolizei einen Parfümdieb fest, der zunächst sehr aggressiv auftrat und schließlich einen Beamten bedrohte. Der Mann wird dem Haftrichter vorgeführt.
Gegen 21:30 Uhr wurde die Bundespolizei von einem Ladendetektiv einer Parfümerie im Kölner Hauptbahnhof alarmiert. Ein 25-jähriger Nürnberger hatte Kosmetikartikel im Wert von 220 EUR gestohlen und wurde durch den Detektiv erwischt.
Der renitente Ladendieb folgte den Anweisungen der Bundespolizisten nicht und verhielt sich äußerst aggressiv. Auf der Dienststelle spuckte er mehrfach auf den Boden und bedrohte einen Beamten mit den Worten „Ich hätte Dir eben schon in die Fresse treten können! Ich komme in der Nacht mit meinem Schlagstock wieder und dann schlag ich Dir den Schädel ein!“
Der Mann wurde festgenommen und wird am heutigen Tag dem Haftrichter vorgeführt. Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen „Gewerbsmäßigem Diebstahl“ und „Bedrohung“ ein.

PM der BOLD St. Augustin vom 13.06.2019

 

Kiel (Schleswig-Holstein): Alkoholisierter Mann bedroht Anwohner und leistet Widerstand

Am gestrigen Abend teilte ein Bürger aus der Wik mit, dass sein 19-jähriger Bruder nach einem körperlichen Streit aus der Wohnung gelaufen sei. Im Treppenhaus soll dieser einen Bewohner des Hauses mit einer Schusswaffe bedroht haben. Nach kurzer Flucht konnte dieser durch Polizeibeamte des 1. PR Kiel und dem Kriminaldauerdienst Kiel festgenommen werden. Hierbei kam es zum Widerstand.
Gegen 23:50 Uhr teilte der Anrufer mit, dass sein jüngerer Bruder nach dem Streit die Wohnung in unbekannte Richtung verlassen habe.
Ein weiterer Anrufer berichtete, dass er von der flüchtenden Person im Treppenhaus des Mehrfamilienhauses mit einer Schusswaffe bedroht wurde. Die herbeigerufenen Kräfte konnten den flüchtenden Mann wenige Minuten später in der Olshausenstraße festnehmen. Während der Festnahme holte der 19-Jährige seine Schusswaffe aus dem Hosenbund, ohne diese jedoch auf die Polizisten zu richten. Nach Aufforderung wurde diese dann am Boden abgelegt. Bei der sichergestellten Schusswaffe handelt es sich um eine Softairpistole. Bei der anschließenden Fesselung wehrte sich der Mann und musste am Boden fixiert werden. Der stark alkoholisierte Mann, der offensichtlich auch unter dem Einfluss von Drogen stand, wurde zunächst zum 1. PR Kiel verbracht. Hier versuchte er sich selbst zu verletzten und wurde einer Amtsärztin vorgeführt. Anschließend wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Die Polizeibeamten blieben unverletzt.

PM der PD Kiel vom 13.06.2019

 

Waldshut-Tiengen/Waldshut (Baden-Württemberg): Mann schmeißt Gegenstände aus dem Fenster – Gewahrsam

Am Donnerstagmorgen, 13.06.2019, hat ein Mann aus seiner Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in WT-Waldshut Gegenstände geschmissen und Lärm verursacht, weshalb gegen 05:15 Uhr von Nachbarn die Polizei verständigt wurde. Vor der Wohnungstüre des 37 Jahre alten Mannes war deutlich zu vernehmen, wie dieser herumschrie und laut Musik hörte. Auch war ein Loch in seiner Wohnungstür, das er wohl selbst durch Tritte beigebracht hatte. Eben durch dieses Loch streckte er seinen Kopf, als er von der Polizei angesprochen wurde.
Allerdings brüllte er nur die Polizeibeamten an. Da er mit seinem Tun nicht aufhörte und die Störung der Nachbarn nicht anders zu beseitigen war, wurde die Wohnung betreten und der Mann in Gewahrsam genommen. Der Mann war überhaupt nicht zugänglich, was sowohl auf
Alkohol- als auch Drogenkonsum zurückzuführen sein dürfte. Bis er wieder Herr seine Sinne war, musste er in einer Zelle bleiben.

PM des PP Freiburg vom 13.06.2019

 

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Mittwochabend gegen 19:45 Uhr leistete ein 28-Jähriger Widerstand gegen Polizeibeamte. Nachdem mehrere Anrufe wegen eines Randalierers eingingen, wurde der Mann im Innenstadtbereich angetroffen. Hier ging er in drohender Haltung auf die Polizeibeamten zu und wurde zu Boden gebracht. Gegen die Fesselung wehrte sich der 28-Jährige, indem er nach den Polizeibeamten trat, sie bespuckte und beleidigte. Der Mann verbachte den Rest der Nacht im Gewahrsam. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Landau vom 13.06.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): 25-Jähriger geht auf Klinikpersonal los

Ein 25 Jahre alter Mann, der bereits Ende Mai in Marbach am Neckar auf Rettungskräfte und Polizeibeamte losgegangen war (wir berichteten am 31. Mai), löste am Mittwoch gegen 16.30 Uhr einen weiteren Polizeieinsatz im Klinikum Ludwigsburg aus. Der polizeibekannte 25-Jährige befand sich aufgrund eines gesundheitlichen Problems zur Behandlung im Krankenhaus. In diesem Zusammenhang war eine Narkose notwendig gewesen und es stand eine Folgeuntersuchung an. Dieser Untersuchung widersprach der Patient jedoch, wurde laut und aggressiv und wollte sich selbst aus dem Klinikum entlassen. Aufgrund der vorausgegangenen Narkose war dies jedoch nicht möglich. Das Klinikpersonal versuchte ihn hierauf zu beruhigen und ihn vom Gehen abzuhalten. Doch seine Aggression steigerte sich immer weiter, worauf die Polizei alarmiert wurde.
Zwischenzeitlich beschädigte er medizinisches Gerät. Aus einer Personalküche entnahm er dann ein Küchenmesser und ging, während er sich selbst Schnittwunden am Unterarm zufügte, auf Ärzte und Pflegepersonal zu. Diese verbarrikadierten sich in einem Personalraum, worauf der 25-Jährige mehrfach gegen die Tür des Zimmers trat, sich schließlich jedoch in einen Vorraum der betreffenden Station begab. Dort traf er auf einen 47-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, dem es durch ein Gespräch gelang, dass der 25-Jährige in diesem Raum blieb. Als die erste Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Ludwigsburg dort eintraf, ging der Mann, der immer noch mit dem Messer bewaffnet war, auf die Beamten zu. Beide Polizisten zogen hierauf ihre Dienstwaffe und forderten den 25-Jährigen auf, das Messer wegzulegen. Schlussendlich kam er dem nach. Mehrere hinzugekommene Beamte unterstützen die beiden Polizisten nun dabei den Mann zu Boden zu bringen. Im Anschluss wurde er auf die psychiatrische Station des Klinikums gebracht. Der 25-Jährige wird sich wegen Bedrohung und Sachbeschädigung verantworten müssen.

PM des PP Ludwigsburg vom 13.06.2019

 

Bad Tölz (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach Unfallflucht

Am Mittwoch gegen 10.00 Uhr parkte der Fahrer eines VW Touran auf dem Parkplatz an der Arzbacher Straße rückwärts neben einem Pkw Dacia eines 64jährigen Hamburgers ein.
Da die Parklücke jedoch sehr eng war rammte der VW-Fahrer beim Aussteigen mit der Fahrertüre mehrmals den rechten Kotflügel des Dacias, so daß dieser beschädigt wurde.
Als der Besitzer des Dacias, der zu dem Zeitpunkt in seinem Fahrzeug saß, den Mann darauf ansprach, verließ dieser die Unfallörtlichkeit ohne darauf zu reagieren.
Von den gerufenen Polizeibeamten konnte über das Kennzeichen der verantwortliche Fahrzeugführer, ein 73jähriger aus Bad Tölz, ermittelt werden. Er wurde an seiner Wohnanschrift aufgesucht und war bereits beim Öffnen der Wohnungstüre äußerst aggressiv. Er brüllte die eingesetzten Polizeibeamten an, beleidigte sie mit übelsten Schimpfwörtern, schlug mit Händen und Füßen nach ihnen und bespuckte sie. Da der Mann offensichtlich deutlich alkoholisiert war wurde er schließlich mit Verstärkung überwältigt und auf die Dienststelle zur Durchführung einer Blutentnahme verbracht.
Dabei mußte er an Händen und Füßen gefesselt werden, da er immer noch wild um sich schlug und nicht zu beruhigen war.
Erst auf der Fahrt zur Dienststelle beruhigte er sich, so daß die Blutentnahme schließlich ohne weiteren Widerstand durchgeführt werden konnte. Es stellte sich auch heraus, daß dem Mann schon vor längerem die Fahrerlaubnis entzogen wurde.
Bei dem Einsatz zogen sich zwei der eingesetzten Beamten blutende Kratzwunden an den Händen zu.
Der aggressive Mann muß sich jetzt wegen einer Reihe von Delikten, unter anderem Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte, Unfallflucht, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung bis hin zur Körperverletzung vor dem Staatsanwalt verantworten.
An dem Pkw Dacia des Hamburgers entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500.- EUR.

PM der PI Bad Tölz vom 13.06.2019

 

Osnabrück (Niedersachsen): Angriff auf Polizisten

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde am Schlosswall ein alkoholisierter Osnabrücker durch eine Polizeistreife dabei beobachtet wie dieser sich an dort abgestellten Fahrrädern zu schaffen machte. Als die Beamten den 21-jährigen Mann darauf ansprachen, versuchte dieser zu flüchten und verpasste einem der Polizisten einen Faustschlag ins Gesicht. Bei der Festnahme trat und schlug der Mann weiterhin um sich. Auf der Polizeiwache wurde bei dem Agressor ein Alkoholwert von über 1,4 Promille festgestellt. Nach einer Blutentnahme konnte dieser die Dienststelle mit einer Anzeige wieder verlassen. Der leicht verletzte Polizist ist weiterhin dienstfähig.

PM der PI Osnabrück vom 13.06.2019

 

Spaichingen (Baden-Württemberg): Mann nach Beleidigungen in Polizeigewahrsam

Ein Mann aus Spaichingen hat nach vorangegangenen Beleidigungen und Handgreiflichkeiten den Mittwochmittag in Gewahrsam verbringen müssen. Nachdem er zur Mittasgszeit in einem Schnellimbiss am Marktplatz andere Gäste angepöbelte und beleidigte, verständigte der Besitzer die Polizei.
Diese kam und verwies ihn des Ladens und des Marktplatzes. Als er den Aufforderungen nicht nachkam und sich eine Zigarette ansteckte, griff ein Polizeibeamter nach dem Arm des Störers. Dieser nahm dies zum Anlass und holte zum Schlag gegen den uniformierten Beamten aus. Der ging ins Leere. Der alkoholisierte Mann wurde daraufhin durch die Polizisten in Gewahrsam genommen. Nach einer Untersuchung und von der Staatsanwaltschaft angeordneten Blutabgabe im Krankenhaus verbrachte der 48-Jährige den Tag in der Gewahrsamszelle. Er muss nun einer entsprechenden Rechnung für seinen Aufenthalt und mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Tuttlingen vom 13.06.2019

 

Neumünster (Schleswig-Holstein): Bundespolizisten geschlagen und beleidigt – Dienstwagen beschädigt

Heute Morgen gegen 00.45 Uhr wurden Bundespolizisten von zwei Bahnmitarbeitern auf drei Männer aufmerksam gemacht, die eine Person mit einem Messer attackieren sollen.
Die Beamten konnten auch drei Männer feststellen, die aber sofort flüchteten. Sie konnten gestellt werden und fingen sofort an, die Bundespolizisten ins Gesicht zu treten und zu schlagen. Sie leisteten Widerstand und beleidigten die Beamten, sodass Pfefferspray eingesetzt und eine Person gefesselt wurde. Ein Messer wurde nicht gefunden.
Nach Anzeigenaufnahme wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung wurden die beiden Eritreer und ein Dominikaner vom Bahnhof verwiesen.
Kurze Zeit später bemerkten Zeugen, dass sich drei Männer an einem Dienstfahrzeug der Bundespolizei zu schaffen machten. Die eingesetzten Beamten konnten die gleichen Männer feststellen, und wieder kam es zu Angriffen und Beleidigungen gegen die Bundespolizisten. Drei Streifen des 1. Polizeireviers unterstützten die polizeilichen Maßnahmen.
Der 18-jährige Dominikaner wurde ins Polizeigewahrsam verbracht.
Ein Bundespolizist wurde leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Durch die Beschädigung am Einsatzfahrzeug (Delle) steht nun eine weitere Strafanzeige wegen Sachbeschädigung im Raum.

PM der BPOLI Flensburg vom 13.06.2019

 

Zittau (Sachsen): Bilaterale Flucht – Festnahme

Gemeinsame Pressemitteilung der Polizeidirektion Görlitz und der Bundespolizeiinspektion Ebersbach:
Zittau, Friedensstraße 12.06.2019, 21:50 Uhr Am späten Mittwochabend hat ein bemerkenswertes Gespann die Aufmerksamkeit zweier Bundespolizisten in Zittau erregt. Ein an einem Renault befestigter Anhänger trug einen Mini-Bagger durch die verlassenen Straßen der Stadt. Vor allem die Kennzeichen der beiden Gefährte ließen die Beamten stutzen. Sie schienen nicht recht zueinander zu passen.
Die Ordnungshüter versuchten daher wenig später, den Transporter, in dem augenscheinlich zwei Personen Platz gefunden hatten, auf der Friedensstraße zum Anhalten zu bewegen. „Stop-Polizei“ leuchtete durch das Dunkel der Nacht.
Der Fahrer des Renaults dachte indes nicht daran, der rot aufblitzenden Aufforderung nachzukommen. Er nahm vielmehr Geschwindigkeit auf, rammte den Streifenwagen und ergriff anschließend die Flucht. Die Kollision der beiden Autos sorgte für einen platten Reifen des Polizeifahrzeugs. Überdies lösten sich Teile der Karosserie, die später ein die Straße entlang fahrendes Auto trafen und beschädigten.
Währenddessen nahmen alarmierte Beamte der Polizeidirektion Görlitz die Verfolgung des davoneilenden Renaults auf. Mehrere Streifenwagen des örtlichen Reviers und des Einsatzzuges passierten unmittelbar darauf die Grenze zur Republik Polen, in der die Entwichenen Zuflucht suchten.
Jedoch vergebens. Nach wenigen hundert Metern stoppten die Beamten das Gespann und verständigten die Polizei des Nachbarstaats. Die polnischen Beamten stießen kurz darauf hinzu, eröffneten ein Ermittlungsverfahren und nahmen die beiden Männer im Alter von 36 und
45 Jahren fest. Jedenfalls der Anhänger des Transporters war vor wenigen Wochen in Zittau gestohlen worden.
Das Polizeirevier Zittau-Oberland hat Untersuchungen zum vermutlich absichtlich herbeigeführten Unfall auf deutschem Staatsgebiet angestellt. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Der 36-jährige Fahrer verfügte ferner nicht über eine Fahrerlaubnis. Zu allem Überfluss waren die Kennzeichen verbotenerweise an dem Renault befestigt worden.
Die Verdachtsmomente sind vielschichtig. Die Ermittlungen dauern an.

PM der BPOLI Ebersbach vom 13.06.2019

 

Bad Frankenhausen (Thüringen): Autofahrer greift Polizisten an, die Polizei sucht Zeugen

Zeugen sucht die Polizei in Sondershausen zu einer Straßenverkehrsgefährdung am Mittwochnachmittag. Gegen 16.00 Uhr meldete ein Autofahrer der Polizei einen unsicher fahrenden Autofahrer in einem Audi zwischen Rottleben und Bad Frankenhausen. Das Fahrzeug stoppte mehrfach grundlos, geriet in den Gegenverkehr und war in Schlangenlinien unterwegs. Polizisten entdeckten den Audi schließlich kurz vor 17 Uhr am Stadion in der Rottlebener Straße. Sie wollten den Fahrer kontrollierten. Der 68-jährige Mann aus dem Kyffhäuserkreis griff dabei die Polizisten an. Er schlug einen Beamten mit der Faust ins Gesicht, eine Beamtin wurde an der Hand verletzt. Warum der Mann so aggressiv und unsicher unterwegs war, ist nun Gegenstand weiterer Ermittlungen. Die Polizei sucht daher Autofahrer und Zeugen, denen der hellblaue Audi SUV zwischen Rottleben und Bad Frankenhausen aufgefallen ist und die Autofahrer, die dem Audi ausweichen mussten. Hinweise nimmt die Polizei in Sondershausen unter der Telefonnummer 03632/6610 entgegen.

PM der LPI Nordhausen vom 13.06.2019

 

Sindelfingen (Baden-Württemberg): 17-Jähriger leistet Widerstand

Eine Personenkontrolle am Busbahnhof in Sindelfingen endete am Mittwochabend mit einem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte. Eine Zeugin hatte das Polizeirevier Sindelfingen gegen 20.00 Uhr alarmiert, nachdem sie eine Personengruppe an einem der Busbahnsteige beobachtet hatte, die möglicherweise einen Joint rauchten. Die vor Ort eingetroffenen Beamten führten eine Personenkontrolle durch. Als ein 17-Jähriger an der Reihe war und sich ausweisen sollte, widersetzte er sich der Kontrolle. Zunächst teilte er mit, dass er keinen Ausweis vorzeigen müsse und streckte dem Polizisten eine Krankenkassenkarte entgegen. Als der Beamte diese greifen wollte, zog der 17-Jährige die Karte weg und lachte. Die Polizisten erklärtem dem Jugendlichen, dass er zur Identitätsfeststellung auch zum Polizeirevier gebracht werden könne. Da er sich auch im weiteren Verlauf nicht ausweisen wollte, wurde er zum Streifenwagen geführt.
Als sich der 17-Jährige losreißen wollte und sich gegen die Polizisten wehrte, musste er schließlich zu Boden gebracht werden.
Einem der Polizisten schlug er ins hierbei ins Gesicht und beleidigte alle auf das Übelste. Ihm wurden schließlich Handschließen angelegt und er wurde zum Polizeirevier Sindelfingen gebracht. Dort holte ihn ein Erziehungsberechtigter ab. Der Jugendliche muss nun mit einer Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 13.06.2019

 

Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg): Ingewahrsamnahme nach Streitigkeiten

Am Donnerstagmorgen kam es in einer Asylunterkunft zu Streitigkeiten zwischen einem 24-Jährigen und einer Familie. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll der Mann eine Schwangere getreten haben. Die eingesetzte Streife konnte den Mann antreffen. Nach Rücksprache mit einem Gericht wurde dem Mann der Gewahrsam erklärt.
Als ihm Handschließen angelegt werden sollten, kam es zu Widerstandshandlungen. Die eingesetzten Beamten wurden dabei nicht verletzt.

PM des PP Aalen vom 13.06.2019

 

Schwäbisch Hall (Baden-Württemberg): Mann rastet im Standesamt aus

Ein 22-jähriger Mann war mit der Auskunft, die er am Donnerstagmorgen gegen 9:30 Uhr im Standesamt der Stadtverwaltung Schwäbisch Hall erhalten hatte offenbar so unzufrieden, dass er völlig die Beherrschung verlor. Er schrie herum, beleidigte die städtischen Angestellten und trat gegen eine Tür, welche dadurch irreparabel beschädigt wurde. Nachdem er das Gebäude verlassen hatte, wurde er von der alarmierten Polizeistreife in der Gymnasiumstraße angetroffen. Auf die Ansprache durch die Beamten reagierte er nicht, sondern wollte sich der Kontrolle entziehen. Dabei leistete er auch körperlichen Widerstand. Der Randalierer versuchte eine Polizistin zu beißen, ein andere Kollege wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Auf den Mann kommt nun ein Strafverfahren zu.

PM des PP Aalen vom 13.06.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizei und Ordnungsamt setzen Kontrollmaßnahmen im Stadtzentrum fort

– Am Mittwochabend haben Einsatzkräfte von Polizei und Ordnungsamt in Kaiserslautern Personenkontrollen durchgeführt.
Die Innenstadt ist regelmäßig ab dem frühen Nachmittag sowie an Wochenenden und in den Abendstunden stark frequentiert. Mehrere Örtlichkeiten im Kernstadtbereich sind Treffpunkte verschiedener Personengruppierungen. Darunter fallen der Bereich um die Mall „K in Lautern“, der Fackelbrunnen sowie der Schiller- und Willy-Brandt-Platz.
Insbesondere durch den Kauf und Konsum von Alkohol vor Ort entstehen oftmals Konflikte zwischen den sich dort aufhaltenden Personen. Diese Auseinandersetzungen waren in der Vergangenheit immer wieder Anlass für polizeiliches Einschreiten.
Am Mittwoch kontrollierten die Beamten insgesamt 59 Personen.
Zwei Strafanzeigen wurden gefertigt.
Ein 16-Jähriger wollte sich an der Mall nicht kontrollieren lassen. Er schlug während der Personenkontrolle nach der Polizistin und traf sie am Arm. Außerdem beleidigte er die eingesetzten Beamten.
Weil er einräumte, dass er Cannabis konsumiert habe, nahmen ihn die Beamten mit zur Dienststelle. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Das Ergebnis steht noch aus. Auf ihn kommt eine Strafanzeige wegen Widerstandes und Beleidigung zu.
Ein anderer Mann hatte in der Steinstraße den Einkaufwagen eines Baumarktes bei sich. Er gab zu, dass er den Wagen einfach mitgenommen habe. Er wolle damit zukünftig Möbel transportieren. Die Polizei stellte den Einkaufswagen sicher und verständigte den Baumarkt. Gegen den 25-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.
Bei der Überwachung des Straßenverkehrs fielen zwei Autofahrer auf. Sie beachteten das Durchfahrtverbot an der Mall nicht. Ein Radfahrer wurde verwarnt, weil er während der Fahrt mit seinem Handy telefonierte. Die Kontrolle war um 21.30 Uhr beendet.

PM des PP Westpfalz vom 13.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Was geht in den Köpfen vor?

Ein Zeuge beobachtete, wie sich eine vermummte Person an einem Mülleimer am Gleis 3 der Zentralhaltestelle zu schaffen machte. Er sah, dass die vermummte Person Müll im Stahlmülleimer verdichtet hatte und dann den Mülleimer mittels Feuerzeug anzündete. Er informierte umgehend die Polizei und Rettungsleitstelle. Die Kameraden der Feuerwehr waren schnell am Ort und löschten den Brand. Der Zeuge wies die Einsatzkräfte auf den vermeintlichen Täter hin, der seelenruhig neben dem brennenden Mülleimer saß. Der Mülleimer war stark verrußt durch den Brand, weitere Beschädigungen konnten durch die Beamten erst einmal nicht erkannt werden. Die Beamten führten eine Identitätsfeststellung durch und eine Durchsuchung der Person. Dabei beleidigte er die Beamten mit obszönen Worten. Anschließend wurde er in das Polizeirevier zu weiteren polizeilichen Maßnahmen gebracht. Es handelte sich dabei um einen 34-Jährigen. Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung wurde erstattet.

PM der PD Leipzig vom 13.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Im Rausch die Spur verloren

Wegen Beleidigung, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchter Sachbeschädigung und versuchter Zerstörung wichtiger Arbeitsmittel ermittelt die Polizei in einem sonderbaren Fall. Ein 30-Jähriger hatte gestern Abend eine volle Bierflasche nach einem vorbeifahrenden Funkstreifenwagen geworfen, diesen aber verfehlt. Bei der anschließenden Kontrolle und Befragung zu den Gründen gab der unter Einfluss von Betäubungsmitteln Stehende zum Besten: Er wollte die Polizisten an seinem Bier teilhaben lassen. Außerdem streckte er ihnen eine weitere Flasche entgegen.
Augenscheinlich ging es also dem 30-Jährigen nicht gut, so dass ein hinzugerufener Notarzt die medizinische Betreuung in einem Leipziger Krankenhaus veranlasste. Noch während des Transports beleidigte der Mann die begleitenden Polizisten und berührte im Krankenhaus eine Rettungssanitäterin unsittlich. Derzeit befindet sich der 30-Jährige in ärztlicher Behandlung und es wird gegen ihn aus vorgenannten Gründen ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 13.06.2019

 

Altötting (Bayern): 33-jähriger bremst ziviles Streifenfahrzeug aus – Fahrer ohne Führerschein

Am Dienstagabend wurde eine Zivilstreife der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein von einem VW ausgebremst und angehalten. Der 33-jährige Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen mehrerer in Frage kommender Delikte eingeleitet.
Am 11.06.2019, um 21:15 Uhr, war eine zivile Streife der Operativen Ergänzungsdienste Traunstein auf Streifenfahrt im Stadtgebiet Altötting. In der Chiemgaustraße näherte sich von hinten ein Fahrzeug, welches dicht auf das zivile Streifenfahrzeug auffuhr und mittels Lichthupe anfing zu drängeln. An der abknickenden Vorfahrtsstraße von der Raitenharter Straße in die Pater-Joseph-Anton-Straße überholte das drängelnde Auto, scherte kurz vor dem zivilen Streifenfahrzeug ein und stoppte mittels Vollbremsung vor dem Dienstfahrzeug ab. Der Zivilbeamte konnte einen Auffahrunfall nur durch eine Vollbremsung des Streifenwagens verhindern
In der Folge staunten die Zivilbeamten nicht schlecht, als der Fahrer, ein kasachischer Staatsangehöriger, aus seinem VW sprang und mit geballten Fäusten aggressiv auf das Zivilfahrzeug zu lief. Der Fahrer bekam seine Aggressionen halbwegs in den Griff, als die Polizeibeamten sich mittels Dienstausweis zu erkennen gaben.
Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Verkehrsrowdy nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Nötigung im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Der VW seiner Mutter wurde voräufig sichergestellt.

PM des PP Oberbayern Süd vom 13.06.2019

 

Dresden (Sachsen): Körperverletzung und Widerstand

Gestern Abend ist es auf einem Parkplatz an der Pieschener Allee zu einer Auseinandersetzung gekommen.
Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Dresden kontrollierten mehrere parkende Wohnmobile. Dabei wurden sie durch einen Mann (66) beleidigt. Im weiteren Verlauf attackierte dieser die Mitarbeiter und verletzte einen 31-Jährigen leicht. Der 66-Jährige wurde zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen alarmierter Polizeibeamter festgehalten. Gegen den Deutschen wird wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehenden Personen ermittelt.
Ein 69-jähriger Deutscher muss sich ebenfalls wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Er hatte offenbar einer Frau (31), welche die Auseinandersetzung filmen wollte, ein Handy aus der Hand geschlagen und sie anschließend beleidigt.

PM der PD Dresden vom 13.06.2019

Karlsruhe-Mannheim (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt nach mehreren Straßenverkehrsgefährdungen und zweimal unerlaubtem Entfernen vom Unfallort / Zeugenaufruf

Zu einer Verfolgungsfahrt kam es am 10.06.2019, ab ca. 10.40 Uhr, die sich über die BAB 5, BAB 8 und BAB 6 hinzog. Ein 34-jähriger PKW- Lenker aus Hamburg mit einem DACIA Logan (schweizer Zulassung) befuhr die BAB 5 in Richtung Süden.
Zwischen AS Kronau und AS TR Bruchsal zwang er absichtlich einen ihn überholenden PKW durch ruckartiges lenken, nach links auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Im Bereich der Baustelle bei Bruchsal überholte er einen anderen PKW rechts und schnitt ihn anschließend, so dass es zur Kollision kam. Anschließend fuhr er ohne anzuhalten in Richtung Süden weiter. Am Autobahndreieck Karlsruhe wechselte er auf die BAB 8 in Richtung Stuttgart, verließ diese dann an einer Behelfsausfahrt und fuhr an der AS Karlsbad wieder auf die BAB 8 in Richtung Karlsruhe auf. Die Anhaltesignale eines ihn zwischenzeitlich verfolgenden Streifenwagens missachtete er und überholte auf dem dort abgebakten Standstreifen ein Wohnwagengespann.
Hierbei kollidierte er mit mehreren Warnbaken, wobei die Trümmerteile gegen das Gespann geschleudert wurden. Auch nach diesem Unfall hielt er nicht an und fuhr auf der BAB 5 weiter in Richtung Norden, wobei er teilweise den Standstreifen mit bis zu 180 km/h befuhr.
Am Autobahnkreuz Walldorf wechselte er auf die BAB 6 in Richtung Mannheim. In Höhe des Beschleunigungsstreifens der BAB 61 auf die BAB 6 verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte rechts in die Leitplanke, dann nach oben und kam auf dem Dach zur Endlage. Der Fahrer konnte sich dann leicht verletzt aus dem Fahrzeug befreien.
Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand.
Nach ärztlicher Versorgung im Krankenhaus wurde er ins PZN Wiesloch eingeliefert. Nach ersten Ermittlungen ist er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Eventuell weitere Geschädigte und Zeugen werden gebeten sich beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe, 0721/944840, zu melden.
An der Verfolgung waren insgesamt 20 Streifenwagen des PP Karlsruhe und des PP Mannheim beteiligt. Der entstandene Gesamtschaden beträgt ca. 11.500 Euro.

PM des PP Karlsruhe vom 11.06.2019

 

Neustadt-Glewe (Mecklenburg-Vorpommern): Dreister Diebstahl eines Fahrzeuges

Am 10.06.2019 wurde gegen 14:20 Uhr ein Peugeot Boxer von einem Privatgrundstück in Neustadt-Glewe entwendet.
Der Eigentümer hatte sein Fahrzeug mit eingestecktem Schlüssel im Zündschloss geparkt, als der Tatverdächtige die günstige Gelegenheit nutzte, in das Fahrzeug einstieg und davonfuhr.
Der Transporter wurde wenig später im Rahmen der Nahbereichsfahndung verlassen im Stadtgebiet Neustadt-Glewe aufgefunden und sichergestellt. Durch Hinweise aufmerksamer Zeugen, konnte kurz darauf ein alkoholisierter und unter Drogen stehender litauischer Tatverdächtiger ermittelt werden.
In der Folge wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Hierbei wiedersetzte sich der Tatverdächtige und verletzte einen Polizeibeamten am Arm.
Der polizeilich bekannte Litauer muss sich nun wegen Diebstahls, Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, dem Besitz von Betäubungsmitteln und des Fahrens ohne erforderliche Fahrerlaubnis verantworten.

PM des PP Rostock vom 11.06.2019

 

Alpen (Nordrhein-Westfalen): Ein Fest und viel Arbeit für die Polizei

Rund um das Schützenfest der Junggesellen-Schützenbruderschaft gab es von Sonntag auf Montag gleich mehrere Polizeieinsätze.
Betrunkene Gäste begingen mehreren Körperverletzungen, einige Gäste kamen den von der Security im Zelt ausgesprochenen Platzverweisen nicht nach. Eine Person nahmen die eingesetzten Polizeibeamten mit zur Wache nach Kamp-Lintfort.
Weil sich die Situation vor Ort nicht beruhigte, hat die Polizei die Feier um 01.15 Uhr beendet. Daraufhin versammelte sich eine Gruppe von Gästen gegenüber dem Festzelt an der Straßenecke Lindenallee/Adenauerplatz.
Die Gäste beleidigten aus der Gruppe heraus die eingesetzten Beamten und warfen auch leere Bierflaschen in Richtung der Polizisten, die allerdings nicht trafen.
Die drei 18-jährigen Rädelsführer aus Duisburg und Rheinberg nahm die Polizei mit zu den Wachen nach Wesel und Moers. Dort entnahm ein Arzt ihnen jeweils eine Blutprobe.
Im weiteren Verlauf der Nacht beruhigte sich die Stimmung erst, als plötzlich gegen 02.50 Uhr ein lauter Knall zu hören war. Eine unbekannte Person aus der Gruppe hatte auf dem Adenauerplatz einen Auto-Anhänger umgeworfen.
Erst gegen 04.00 Uhr kehrte dann Ruhe vor Ort ein und die Polizei konnte den Einsatz in Alpen beenden.

PM der KPB Wesel vom 11.06.2019

 

Erkrath (Nordrhein-Westfalen): Polizei nimmt aggressiven Randalierer fest

Im Polizeigewahrsam endete am Freitag (7. Juni 2019) der Tag für einen Mann aus Erkrath-Hochdahl. Der 39-Jährige hatte erst in einer Wohnung an der Gretenberger Straße in Hochdahl randaliert. Als die Polizei gerufen wurde, griff er die Beamten an und beleidigte und bespuckte sie.
Gegen 18:15 Uhr meldete sich eine Anwohnerin der Gretenberger Straße bei der Polizei und bat um Hilfe, weil ihr ehemaliger Lebensgefährte in ihrer Wohnung randalierte. Unter Inanspruchnahme von Sonder- und Wegerechten suchten die Beamten sofort die Wohnung der Anruferin auf und trafen hier auch auf den Mann, der gerade dabei war, diverse Sachbeschädigungen zu begehen.
Der Mann ließ sich von den Polizisten jedoch nicht beruhigen.
Stattdessen baute er sich nun vor den Beamten auf und schlug nach ihnen. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht am Arm verletzt. Die Polizisten legten dem 39-Jährigen nun Handfesseln an. Dabei spuckte der Mann nach den Beamten und beleidigte und bedrohte sie.
Die Beamten brachten den äußerst aggressiven Erkrather daraufhin zur Polizeiwache. Selbst auf der Fahrt dorthin und sogar später in seiner Zelle konnte sich der Mann nicht beruhigen.
Bei einem durchgeführten Atemalkoholtest stellten die Polizisten einen Wert von über 1,6 Promille (0,82 mg/l) fest. Außerdem gab der Mann an, am Freitagmorgen Kokain zu sich genommen zu haben.
Die Folgen für den Erkrather: Ein Arzt entnahm ihm zwei Blutproben. Er musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Auf ihn wartet nun ein Strafverfahren.

PM der POL Mettmann vom 11.06.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): 34-Jähriger randaliert

Gegen ein 34-Jährigen musste am Montag
(10.06.2019) der Taser eingesetzt werden, nachdem er in einer Wohnung randalierte. Bei der Polizei ging gegen 11.15 Uhr die Meldung ein, dass ein junge Mann in einer Wohnung in der Otto-Stabel-Straße randalieren würde. Als die Polizeibeamten eintrafen, trafen sie den 34-Jährigen wild um sich schlagend an. Bei dem Versuch ihn festzunehmen trat dieser um sich und in Richtung der Polizeikräfte.
Die Polizeibeamten setzten daraufhin den Taser ein. Der Mann konnte schließlich fixiert werden und kam anschließend in ein Krankenhaus.
Bei dem Einsatz wurden drei Polizeibeamten leicht verletzt.

PM des PP Rheinpfalz vom 11.06.2019

 

Öhringen (Baden-Württemberg): 3,7 Promille und uneinsichtig

Nachdem ein 48-Jähriger bereits zum zweiten Mal in einer Nacht an einer Tankstelle in der Öhringer Heilbronner Straße war, um Alkohol zu kaufen, wurde bemerkt, dass dieser am Montagmorgen, gegen 2.30 Uhr, deutlich betrunken war. Ein Zeuge verständigte die Polizei und übermittelte das Fahrzeugkennzeichen. Der Fahrer fuhr in Richtung seiner Wohnanschrift und konnte einer Kontrolle unterzogen werden.
Ein durchgeführter Alkoholtest ergab eine Beeinflussung von 3,68 Promille. Der Mann musste die Streife in ein Krankenhaus zur Blutentnahme begleiten. Nach Beendigung der Maßnahmen im Krankenhaus wurde der 48-Jährige durch die Polizisten wieder entlassen. Offenbar war der Mann nicht damit einverstanden, dass sein Führerschein einbehalten wurde. Er folgte den Ordnungshütern bis zum Streifenwagen. Die Polizisten wollten in ihren Streifenwagen einsteigen und öffneten hierzu die Tür. Diese schlug der Volltrunkene jedoch wieder zu. Einer Aufforderung vom Fahrzeug wegzugehen kam der Mann nicht nach. Er sollte daher zur Seite geschoben werden. Dies nahm der Beschuldigte zum Anlass, unvermittelt, einem der Beamten mit der Faust ins Gesicht zu schlagen. Nun durfte der Mann tatsächlich einsteigen, und zwar auf der Rückbank in Handschellen. Die restliche Nacht schlief er seinen Rausch in einer Zelle des Reviers aus.

PM des PP Heilbronn vom 11.06.2019

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau beschädigt Streifenwagen und leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag hat eine Itzehoerin während eines Einsatzes einen Streifenwagen mit einem Glas beworfen und bei ihrer darauffolgenden Ingewahrsamnahme erheblichen Widerstand geleistet.
Gegen 03.45 Uhr waren Beamte an einer Bar im Holzkamp eingesetzt.
Im Zuge dessen nahmen die Polizisten einen Mann in Gewahrsam. Als der Abtransport dieser Person erfolgen sollte, zerschmetterte eine vor Ort Anwesende ein Glas am Streifenwagen und beschädigte diesen hierdurch. Weitere hinzugekommene Einsatzkräfte wollten die davonlaufende 23-Jährige stellen, um ihre Personalien zu erfragen.
Nur ein Zugreifen konnte die Frau stoppen. Sie wehrte sich heftig, trat um sich und versuchte, die Polizisten zu bespucken. Letztlich legten die Beamten der Itzehoerin Handfesseln an, setzten ihr eine Spuckhaube auf und brachten sie auf das Itzehoer Polizeirevier. Ein hier von der Widerständlerin absolvierter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von 1,45 Promille – vermutlich hatte die Frau zudem Drogen zu sich genommen. Die Ordnungshüter ordneten daher die Entnahme einer Blutprobe an und fertigten Strafanzeigen, unter anderem wegen der Sachbeschädigung und wegen des Widerstandes. Nach ein paar Stunden in einer Zelle kam die Beschuldigte wieder auf freien Fuß.

PM der PD Itzehoe vom 11.06.2019

 

Rockenhausen (Rheinland-Pfalz): Widerstand bei Personenkontrolle

Am Freitagabend wurde der Polizei eine im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses liegende, sichtlich alkoholisierte Person gemeldet. Es handelte sich um eine 38-jährige Frau ohne festen Wohnsitz, die in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich aufgefallen war. Während der weiteren Personenkontrolle und der Durchsuchung des von ihr mitgeführten Rucksacks, stieß sie einen Polizeibeamten plötzlich mit Wucht zur Seite und wollte sich der weiteren Kontrolle entziehen. Bei der nachfolgenden Fesselung und der Verbringung in den Streifenwagen, leistete sie weiterhin Widerstand und versuchte dabei mehrmals, die eingesetzten Polizeibeamten zu treten und zu bespucken und beleidigte diese auch fortwährend. Der verständigte Bereitschaftsrichter ordnete bei ihr eine Blutentnahme sowie eine Ingewahrsamnahme bis zum nächsten Morgen an.

PM der PD Kaiserslautern vom 11.06.2019

 

Uedem (Nordrhein-Westfalen): Scheunenbrand / 66-Jähriger behindert Löscharbeiten und leistet Widerstand

– Am Montag (10. Juni 2019) gegen 17:45 Uhr wurde ein Scheunenbrand auf einem Gehöft an der Straße Kirsel gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehr war der Brand bereits weit fortgeschritten, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und auf andere Scheunen auf dem Hof musste verhindert werden. Während ihrer Löscharbeit wurden die Einsatzkräfte jedoch massiv von einem 66-Jährigen aus Uedem gestört, der mehrfach in den für Unbefugte verbotenen, gesicherten Gefahrenbereich lief. Auch von mehreren Feuerwehrleuten ließ er sich nicht dazu bringen, den Bereich zu verlassen. Vielmehr brachte er sich in Lebensgefahr bei dem Versuch, an die brennende Scheune zu gelangen, um dort Gegenstände herauszuholen. Die Polizeibeamten vor Ort erteilten dem Mann daher einen Platzverweis mit der Auflage, in sein Haus zurückzukehren und dort zu bleiben.
Kurze Zeit später versuchte der 66-Jährige allerdings erneut, sich dem Einsatzort zu nähern. Von den Polizeibeamten angesprochen, reagierte der Mann ausfallend und auch körperlich aggressiv. Als ein Polizist ihn mit ausgestrecktem Arm auf Abstand halten wollte, schlug der 66-Jährige den Arm des Beamten herunter und riss an dessen Uniformhemd. Daraufhin nahmen die Polizisten den Mann in Gewahrsam, um den Platzverweis durchzusetzen. Der 66-Jährige wurde in einen Einsatzwagen gebracht und blieb dort bis zum Ende der Löschmaßnahmen.
Die Scheune wurde durch den Brand zerstört. Mehrere Maschinen, wie ein Gabelstapler und ein Düngestreuer, die sich in dem Gebäude befanden, brannten ebenfalls komplett aus. Die Brandursache ist bislang unklar.

PM der KPB Kleve vom 11.06.2019

 

Halver/Schalksmühle (Nordrhein-Westfalen): Aggresiver unterwegs, Einbrüche angezeigt

Dumm gelaufen Ein 29 jähriger Halveraner randalierte am 08.06.2019 gegen 21:15 Uhr in der Gaststätte am Bächterhof und verließ die Örtlichkeit auf Anweisung nicht. Es kam zu Beleidigungen und einer versuchten Körperverletzung durch den Beschuldigten. Bei der Überprüfung des Beschuldigten durch die hinzugerufene Polizei stellte sich heraus, dass gegen diesen zwei Haftbefehle bestehen. Der Beschuldigte wurde festgenommen und zur Wache Halver verbracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab hier einen Wert von mehr als zweieinhalb Promille. Während der Einsatzabwicklung beleidigte er mehrere Beamte. Nun kann er sich neben den beiden Haftbefehlen auch noch wegen Beleidigung, Hausfriedensbruch und Körperverletzung verantworten.
In der Nacht vom Sonntag zum Montag brachen bislang unbekannte Täter in eine Wohnung an der Kölner Straße ein. Die Täter schlugen das Fenster ein, entriegelten dieses und durchsuchten Räumlichkeiten und Behältnisse. Sie stahlen persönliche Gegenstände und Bargeld. Es entstand Sachschaden.
Schalksmühle Über das Pfingstwochenende versuchten unbekannte Einbrecher ein Fenster auf der rückwärtigen Gebäudeseite eines Gebäudes an der Hülscheider Straße aufzuhebeln. Dieser Versuch schlug fehl. Es entstand Sachschaden.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 11.06.2019

 

Flughafen Stuttgart (Baden-Württemberg): 42-Jähriger nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt das Polizeirevier Flughafen gegen einen 42-jährigen Mann, der am Montagabend, gegen 18.45 Uhr, am Flughafen aufgefallen ist und in Gewahrsam genommen werden musste. Der erheblich alkoholisierte Mann wollte eigentlich einen Flug antreten, von dem er aber vom Boardingpersonal wegen seines aggressiven Verhaltens und seiner Alkoholisierung ausgeschlossen wurde. Der Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, kam er nicht nach. Als die alarmierten Beamten der Bundespolizei ihn durch das Terminal 1 aus dem Gebäude begleiteten, beleidigte er die Einsatzkräfte und wehrte sich gegen die Maßnahmen, sodass er schließlich zu Boden gebracht und ihm Handschließen angelegt werden mussten. Hierbei wurde er im Gesicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn zur Untersuchung in eine Klinik, wo er aber jegliche Maßnahmen verweigerte. Ein Alkoholtest ergab einen vorläufigen Wert von über 1,5 Promille. Der 42-Jährige wurde in einer Gewahrsamszelle des Polizeireviers ausgenüchtert.

PM des PP Reutlingen vom 11.06.2019

 

Wolfsburg (Niedersachsen): 27-Jähriger randaliert im Kaufhof – Widerstand, Gewahrsam und Kostenrechnung

Am Sonntagmorgen gegen 04.20 Uhr wurde der Polizei eine randalierende Person im Bereich der Kneipenmeile Kaufhof gemeldet.
Die Person sei stark alkoholisiert, würde mit Tischen und Stühlen um sich schmeißen und andere Gäste anpöbeln. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 27 Jahre alten Wolfsburger, der mit freiem Oberkörper lautstark herumschrie und sich nicht beruhigen wollte. Trotz mehrfacher Ansprache durch die eingesetzten Beamten war eine Deeskalation nicht möglich. Letztendlich bedrohte er die Polizisten verbal und ging auf sie los, so dass die Beamten den 27-Jährigen zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegen mussten. Dabei wehrte sich der 27-Jährige nach Leibeskräften, schlug und trat um sich. Er traf zwei Polizeibeamte, die sich leichte Verletzungen zuzogen, weiterhin aber dienstfähig sind. Letztendlich durfte der 27-Jährige bei der Polizei im Gewahrsam zu Gast sein und dort seinen Rausch ausschlafen, denn er pustete auf der Polizeiwache stattliche 2,14 Promille in den Alkomaten. Ihn erwartet nun neben einer Anzeige wegen Bedrohung, Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung auch die Kostenrechnung für Kost und Logis bei der Polizei.

PM der POL Wolfsburg vom 11.06.2019

 

Landshut (Bayern): Polizist von betrunkenem Randalierer leicht verletzt

Am Samstag, gg. 18.15 Uhr, verständigte ein 56-jähriger Landshuter über Notruf die Polizei. Vor Ort beschuldigte der erheblich angetrunkene Mann einige Mitbewohner, dass sie ihn angeblich angreifen wollten. Dies entsprach jedoch nicht der Wahrheit. Die Polizisten belehrten den Mann über den Missbrauch von Notrufen. Als die Polizeibeamten die Örtlichkeit verlassen wollten, stellte ihnen sich der 56-Jährige in den Weg und schlug auf einen Beamten ein. Durch den Übergriff erlitt dieser leichte Verletzungen. Die Einsatzkräfte brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn. Auch dabei leistete er massiven Widerstand. Der 56-Jährige konnte seinen Rausch in einer Arrestzelle der Polizei ausschlafen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Missbrauch von Notrufen und Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

 

Landshut (Bayern): Drei Polizeibeamte bei Widerstandshandlung leicht verletzt

Am Sonntag gg 15.00 Uhr erhielt die Polizei die Mitteilung über einen schwarzen Opel Corsa, der auf der Konrad-Adenauer-Straße ohne amtliche Kennzeichen unterwegs war. Das Fahrzeug konnte von einer Polizeistreife in der Unteren Auenstraße festgestellt werden. Von den Insassen war niemand mehr vor Ort. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Fahrzeug von einem 21-jährigen Polen und seinem 19-jährigen Bekannten aus Landshut, ebenfalls polnischer Abstammung, am Vormittag erworben wurde. Beide waren im Anschluss mit dem Auto ohne amtliche Zulassung unterwegs und verursachten in der Konrad-Adenauer-Straße eine Unfallflucht. Bei einer Wohnungsnachschau traf die Polizei auf den 21-Jährigen und seinen 19-jährigen Bekannten. Im Rahmen der Identitätsfeststellung ging der 21-Jährige auf die Beamten los und nahm einen der Polizisten in den „Schwitzkasten“. Der Mann musste aufgrund seiner erheblichen Widerstandshandlungen zu Boden gebracht und gefesselt werden. Dabei erlitten drei Polizeibeamte leichte Verletzungen. Im weiteren Verlauf räumte der 19-Jährige die Fahrereigenschaft ein. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. In der Wohnung konnte von der Polizei zudem eine geringe Menge Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

 

Buch a.E. (Bayern): Betrunkene Randaliererin greift Polizisten an

Am Samstag, gg. 20.15 Uhr, wurde die Polizei nach Niedererlbach gerufen. Nach einer vorangegangener Körperverletzung sollte eine 46-Jährige aus dem Landkreis, die erheblich unter dem Einfluss von Alkohol stand, von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Die Dame war äußerst aggressiv und weigerte sich den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten. Deshalb wurden der Frau Handfesseln angelegt. Dies hinderte die 46-Jährige nicht daran, mit den Füßen gegen die eingesetzten Polizeibeamten zu treten. Während des Vorfalls beleidigte die Randaliererin die Einsatzkräfte massiv. Aufgrund ihres Zustands musste die 46-Jährige in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert werden.

PM der PI Landshut vom 11.06.2019

 

Gemünden a.M. (Bayern): Jugendlichen geschlagen und Beamte beleidigt

Am Samstagnachmittag kam es in der Gartenstraße zu einem Polizeieinsatz. Gegen 16.50 Uhr ging ein 34-jähriger Mann völlig grundlos auf einen in der Nachbarschaft wohnenden 15-jährigen Jugendlichen zu und schlug ihm mit der Faust auf die Backe.
Beim Eintreffen der Beamten war der polizeilich erheblich vorgeahndete Mann äußerst aggressiv. Er beleidigte zwei Polizeibeamte und war weiterhin angriffslustig. Da er deutlich unter Drogeneinfluss stand und fremdgefährlich war, musste er gefesselt in den Dienst-Pkw verbracht und in das Bezirkskrankenhaus eingewiesen werden.

PM der Polizeistation Gemünden vom 11.06.2019

 

Horst (Schleswig-Holstein): Trunkenheit und Widerstand

Freitagabend hat die Polizei nach einem Zeugenhinweis in Horst einen betrunkenen Autofahrer abgegriffen. Der widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen heftig, musste letztlich aber doch eine Blutprobenentnahme über sich ergehen lassen.
Nachdem Zeugen gegen 22.30 Uhr den Verdacht der Trunkenheit bei einem VW-Fahrer geäußert hatten, passten Einsatzkräfte den Verdächtigen an seiner Horster Wohnanschrift ab. Sie sahen den Mann auf sein Grundstück fahren und kontrollierten ihn. Den Beamten schlug dabei starker Atemalkoholgeruch entgegen, einen Atemalkoholtest verweigerte der 60-Jährige. Die darauffolgende Anordnung einer Blutprobe nahm der Beschuldigte als Anlass, zu Fuß die Flucht zu ergreifen. Dies verhinderten die Einsatzkräfte jedoch, wobei der Autofahrer sich kräftig zur Wehr setzte. Letztlich gelang es den Polizisten, den Mann auf das Elmshorner Revier zu bringen, wo er erneut Widerstand leistete. Er musste sich dennoch einer Blutprobenentnahme unterziehen und verbrachte einige Zeit im Polizeigewahrsam. Den Führerschein des Horsters beschlagnahmten die Einsatzkräfte und fertigten eine Anzeige wegen des Widerstandes und wegen der Trunkenheit im Verkehr.

PM der PD Itzehoe vom 11.06.2019

 

Grafenhausen (Baden-Württemberg): Mann rastet auf der Straße aus – Gewahrsam

Auf der Straße rastete am Samstagabend, 08.06.2019, ein Mann in Grafenhausen aus. Gegen 20:45 Uhr versuchte der 62-jährige zunächst, wahllos Autos anzuhalten. Dabei versprühte er ein Tierabwehrspray, wodurch ein junger Mann leichte Verletzungen in Form von Reizungen davontrug. Gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten wurde er beleidigend. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und einem Arzt vorgestellt. Der Mann war bereits die Tage zuvor in Bonndorf durch sein aggressives Verhalten aufgefallen.

PM des PP Freiburg vom 11.06.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Schlägerei endet im Polizeigewahrsam

Ein 25-jähriger und ein 17-jähriger Mann erhielten von der Polizei in der Nacht von Sonntag auf Montag auf dem Berliner Platz einen Platzverweis, weil sie randalierten. Kurz darauf gerieten beide im Bereich Bahnhofstraße/ Graf-von-Galen-Ring erneut auf offener Straße aneinander und schlugen sich. Die hinzugerufene Polizei fixierte zunächst beide, was nur unter großer Anstrengung gelang. Beide Kontrahenten wehrten sich, spuckten und traten um sich.
Nach der Ingewahrsamnahme musste der 25-jährige in ein Krankenhaus gebracht werden, weil er sich bei der Auseinandersetzung mit dem 17-Jährigen eine Verletzung zugezogen hatte. Zwei Polizeibeamte zogen sich leichte Verletzungen zu, blieben aber diensttauglich.

PM der POL Hagen vom 11.06.2019

 

Stein (Bayern): Widerstand nach Familienstreit

Nach einem heftigen Familienstreit in Roßtal (Landkreis Fürth) kam es wenig später zum heftigen Widerstand einer beteiligten Frau. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig.
Eine Streife der PI Stein wurde am 11.06.2019 gegen 04:00 Uhr nach Roßtal gerufen, da es dort bei einem Pärchen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein soll. Als die Beamten eintrafen, flogen noch immer die Fäuste zwischen dem Mann (41) und der Frau (27). Am Ende gelang es mit viel Mühe, die Streithähne zu trennen und die noch immer aggressive Frau mit zur Dienststelle zu nehmen.
Auf Grund ihres deutlich alkoholisierten Zustandes – der Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille – musste die Haftfähigkeit der Frau durch eine Medizinerin attestiert werden.
Dabei kam es zunächst zu unflätigen Beleidigungen gegenüber der Ärztin, anschließend zum Widerstand gegen die eingesetzten Beamten.
Am Ende stand die Arretierung der Frau bis zu ihrer Ausnüchterung in einer Zelle.
Gegen die Beschuldigte ermittelt die PI Stein wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Körperverletzung.

PM des PP Mittelfranken vom 11.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Diebstahl, Festnahme, Haft

Am Sonntag, den 9. Juni 2019 entwendete ein 54- jähriger in einem Geschäft am Hauptbahnhof mehrere Kosmetikartikel im Wert von ca. 60 Euro. Dies beobachtete ein Mann und versuchte, den Dieb an der Flucht zu hindern. Dabei wehrte sich der Langfinger erheblich, so dass eine Streife der Landes- und Bundespolizei hinzueilte und den Mann zu Boden brachte. Auch hier leiste der Georgier massiven Widerstand und musste gefesselt werden.
Bei seiner Durchsuchung fanden die Polizisten schließlich noch weiteres Diebesgut in einem für Diebstähle manipulierten Beutel. Der Mann ist einschlägig polizeibekannt.
Gegen ihn wurde gestern Untersuchungshaft angeordnet.

PM der BPOLI Leipzig vom 11.06.2019

 

Münster/Bielefeld/Minden (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizist der BPOLI Münster bei Fahrkartenunregelmäßigkeit dienstunfähig geschlagen Reisende im ICE 949 zeigen Bürgermut.

Ein eigentlich harmloser Einsatz brachte einen Polizeibeamten der Bundespolizeiinspektion Münster ambulant in ein Mindener Krankenhaus. Der 50 Jahre alte Beamte war am Freitag, 07.06.19, gegen 01:30 Uhr auf dem Weg vom Dienst in Bielefeld nach Hause, als ihn der Zugchef des ICE 949, der mit dem Zug in Richtung Berlin unterwegs war, um Hilfe ersuchte. Ein 36 Jahre alter, syrischer Staatsangehöriger, der ohne Fahrausweis unterwegs war, verweigerte dem Zugbegleiter seine Papiere und wurde so renitent gegenüber dem Mitarbeiter der Deutschen Bahn, dass dieser den Polizeibeamten um Unterstützung rufen musste. Während der Personalienfeststellung durch den Bundespolizisten bespuckte der Syrer diesen und griff mit Tritten und Schlägen derart heftig an, dass ein Zugbegleiter des Unternehmens „Eurobahn“ und weitere Zugreisende den Polizeibeamten unterstützen mussten. Erst bei dem Halt des ICE 949 in Minden konnte der 36 Jahre alte Täter mit Unterstützung der Polizei Minden gebändigt und ins Polizeigewahrsam Minden eingeliefert werden. Verletzt wurde bei diesem Einsatz der hilfeleistende Mitarbeiter der Eurobahn und der Polizeibeamte selbst am Oberkörper, Gesicht und Handgelenken. Die Bundespolizei Münster bedankt sich ausdrücklich bei den Reisenden im ICE 949 und dem 46 Jahre alten Mitarbeiter der Eurobahn, für die gezeigte Zivilcourage.
Der 36 Jahre alte Syrer wurde am frühen Morgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der BPOLD St. Augustin vom 11.06.2019

 

Flensburg (Schleswig-Holstein): Kontrollen am Bahnhof: Elf unerlaubte Einreisen, 3 Zurückweisungen der dänischen Polizei – Widerstand bei Verhaftung

Am vergangenen Pfingstwochenende hat die Flensburger Bundespolizei bei Kontrollen in den grenzüberschreitenden Zügen und Fernbussen aus Dänemark wieder Personen festgestellt, die ausweislos waren oder nicht die erforderlichen Einreisedokumente vorweisen konnten. Insgesamt 11 Männer aus Afghanistan, Somalia, Eritrea, Albanien und Vietnam mussten zwecks Identitätsfeststellung und weiterer Maßnahmen mit zur Dienststelle. Das Alter der Personen bewegte sich zwischen 19 und 33 Jahren.
Drei Personen wurden durch die dänische Polizei an der Grenze zurückgewiesen und an die Bundespolizei übergeben.
Bei der Kontrolle eines 24-jährigen ausweislosen Afghanen, leistete dieser Widerstand und schlug die Bundespolizisten. Der Grund war schnell klar: Gegen ihn lag ein Haftbefehl vor. Da er die Geldstrafe in Höhe von 752,- Euro nicht begleichen konnte wurde er in die JVA eingeliefert. Bei der Durchsuchung wurde noch Rauschgift gefunden; dieses wurde sichergestellt.
Den jungen Afghanen erwarten nun zusätzlich Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, unerlaubter Einreise und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM der BPOLI Flensburg vom 11.06.2019

 

Bamberg (Bayern): Vier Rauschgiftdealer festgenommen – Haftbefehle erlassen – Fluchtversuch scheiterte trotz Widerstand

Den Polizisten gelang es die Drogendealer und Lieferanten bei der Übergabe von einem Kilo Marihuana zu überraschen und alle vier Asylbewerber, trotz sofortigem Fluchtversuch und massivem Widerstand gegen die Beamten, vorläufig festzunehmen. Eine Polizeibeamtin bekam dabei von einem der Tatverdächtigen einen massiven Schlag ins Gesicht und musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Auch ein Dienstfahrzeug wurde bei der Festnahmeaktion beschädigt.

PM (auszugsweise) des PP Oberfranken vom 11.06.2019

 

Stendal (Sachsen-Anhalt): Auseinandersetzung an der Stadtseeallee

Am Sonntagabend wurde die Polizei zu einer körperlichen Auseinandersetzung mehrerer Personen am Altmarkforum gerufen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung kam es zu einer Schlägerei. Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme und der Klärung der Identitäten kam es zu Widerstandshandlungen gegenüber den Polizeibeamten. Drei der vier Männer im Alter von 16 bis 19 Jahren mit Migrationshintergrund mussten bis zur Klärung aufgrund ihrer Renitenz gefesselt werden. Eine Polizeibeamtin wurde bei den Handlungen verletzt, es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM des PRev Stendal vom 11.06.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Aggressivität am Ahrweilerplatz

Mit einer aggressiven Gruppe wurden in der Nacht zu Sonntag Dürener Polizeibeamte konfrontiert.
Gegen 01:05 Uhr wurden die Beamten zu einer Schlägerei auf dem Ahrweilerplatz gerufen. Circa zehn Personen sollten in das Geschehen involviert sein. Vor Ort eingetroffen schubsten und schlugen sich mehrere Personen. Ein junger Mann, ein 26-jähriger in Deutschland geborener Deutsch-Serbe, schlug dabei wild auf verschiedene Anwesende ein. Auf sofortige Ansprache reagierte der Mann nicht, sodass er mit einfacher körperlicher Gewalt durch die Beamten zu Boden gebracht wurde. Hier setzte er sich derart zur Wehr, dass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Daraufhin konnte seine Fesselung erfolgen.
Währenddessen wurde der Bruder des zu Boden gebrachten auf die Situation aufmerksam. Der 29-Jährige näherte sich lautstark brüllend und Bedrohungen in Richtung der Beamten ausstoßend. Er musste von weiteren Beamten zurückgehalten werden. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens sollte er ebenfalls gefesselt und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. In einem sich entwickelnden Handgemenge gelang es ihm, sich loszureißen und Richtung Kaiserplatz davon zu laufen. Nach einem Sprint und dem Einsatz von Pfefferspray konnte der 29-Jährige schließlich gestoppt, fixiert und zur Polizeiwache gebracht werden.
Am ursprünglichen Einsatzort Ahrweilerplatz wurde die Situation nicht ruhiger. Aus umliegenden Gastronomiebetrieben wurde der Polizeieinsatz wahrgenommen. Teilweise kam es zu Solidarisierungsversuchen, bei denen etwa 20 Personen lautstark auf die Beamten zukamen. Beteiligt war hier ein weiteres Familienmitglied des 26-Jährigen. Wiederholt wurde Pfefferspray eingesetzt. Letztlich konnten die Beamten ihre Maßnahmen beenden und die 26 und 29 Jahre alten Brüder in Arrestzellen transportieren. Beide waren mit 1,28 und 1,42 Promille alkoholisiert. Sie erwarten nun Strafverfahren werden Widerstandes, Beleidigung und Bedrohung. Vier Beamte waren bei dem Einsatz leicht verletzt worden, verblieben jedoch dienstfähig.
Geschädigte der ursprünglich gemeldeten Schlägerei meldeten sich übrigens nicht.

PM der POL Düren vom 11.06.2019

 

Erfurt (Thüringen): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Bereits am Samstag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei eine männliche Person auf dem Erfurter Willy-Brand-Platz, unmittelbar vor dem Hauptbahnhof. Der Mann war aufgefallen, weil er stark alkoholisiert war. Gerade als die Beamten dabei waren, diesen zu kontrollieren, sprang sein Begleiter unvermittelt von einer Bank auf, ergriff eine leere Bierflasche und holte zum Schlag gegen einen der Beamten aus. Dies sahen ebenfalls vor Ort gekommene Bundespolizisten, denen es gelang, den Schlag zu verhindern und den Angreifer zu überwältigen. Bei diesem handelt es sich um einen 21-jährigen Libyer. Auch dieser war derart alkoholisiert, dass er im Verlauf des polizeilichen Gewahrsams einschlief. Als er dann sogar noch bewusstlos wurde, musste er durch den Rettungsdienst ins Helios-Klinikum gebracht werden. Eine Anzeige wegen des Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte bekam der 21-Jährige gleichwohl.

PM der BPOLI Erfurt vom 11.06.2019

 

Nürnberg (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Betrunkener 19-Jähriger dreht am Bahnhof Erlangen durch.
Beamte der Nürnberger Bundespolizei haben in der Nacht vom Freitag auf Samstag (8. Juni) am Hauptbahnhof Erlangen einen betrunkenen Randalierer festgenommen. Der 19-Jährige ist den Bundespolizisten aufgefallen, weil er kurz nach Mitternacht in der Bahnsteigunterführung mit nacktem Oberkörper lautstark Passanten anpöbelte. Anschließend ging der afghanische Staatsangehörige auf die Polizisten los.
Als die Streife den alkoholisierten Mann kontrollierte, verhielt er sich aggressiv, stieß die Beamten mit den Händen von sich weg und versuchte zu fliehen. Nach kurzer Verfolgung konnten ihn die Polizeibeamten jedoch fassen. Als sie ihn zum Dienstraum brachten, beleidigte und bespuckte der Afghane die Einsatzkräfte. Zudem schlug und trat er nach ihnen, sodass er an Händen und Füßen gefesselt werden musste. Ein Polizeibeamter erlitt durch die Tritte leichte Verletzungen, war jedoch weiterhin dienstfähig.
Durch Stöße mit dem Kopf gegen den Boden versuchte der Betrunkene (1,46 Promille) schließlich, sich selbst zu verletzen. Aufgrund seiner Eigengefährdung übergaben die Bundespolizisten den Heranwachsenden der Erlanger Polizei zur Prüfung einer Klinikeinweisung.
Die Beamten leiteten gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung sowie Beleidigung ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.06.2019

 

Leer (Niedersachsen): Flucht vor Polizeikontrolle

Ein 16-jähriger Rollerfahrer aus dem Landkreis Leer versuchte gestern Abend gegen 17:30 Uhr, sich durch Flucht mit seinem Kleinkraftrad einer Polizeikontrolle zu entziehen. Der jugendliche Zweiradfahrer war mit seinem Fahrzeug im Stadtgebiet unterwegs und missachtete die Anhaltesignale eines Streifenwagens. Die Beamten hatten beabsichtigt, bei dem Fahrer eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Als die Beamten zum Überholen ansetzten, lenkte der Jugendliche sein Zweirad gegen den Streifenwagen, sodass es zu einer leichten Berührung kam. In der Nüttermoorer Straße gelang es den Beamten, den Roller zu überholen und den Streifenwagen abzubremsen.
Der 16-Jährige versuchte, über den Grünstreifen neben der Fahrbahn an dem haltenden Streifenwagen vorbeizufahren. Dabei touchierte der Jugendliche den Streifenwagen und kam mit seinem Zweirad zu Fall.
Sowohl der Jugendliche als auch die Polizeibeamten blieben bei diesem Vorfall unverletzt. Die Beamten konnten schließlich eine Identitätsfeststellung bei dem Jugendlichen durchführen. An dem Streifenwagen und dem Roller waren Sachschäden entstanden. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen den Jugendlichen ein.
Er ist nicht im Besitz der für das Führen des Rollers erforderlichen Fahrerlaubnis.

PM der PI Leer/Emden vom 11.06.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Widerstand bei Polizeieinsatz

Während eines Polizeieinsatzes in der Platanenstraße in Biebrich kam es am frühen Sonntagmorgen zu einer Widerstandshandlung eines 26-jährigen Wiesbadeners sowie einer ebenfalls aus Wiesbaden stammenden 31-jährigen Frau, welche die eingesetzte Streife während des Einsatzes in Verbindung mit dem 26-Jährigen angriff. Eine Streife der Wiesbadener Polizei war gegen 04:30 Uhr vor Ort im Einsatz, da der 26-Jährige versucht hatte einen anderen Mann zu schlagen und zu treten. Bei seiner Festnahme wehrte sich der 26-Jährige, nach Angaben der Eingesetzten Beamtinnen und Beamten, massiv gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte sich der Festnahme zu entziehen. Als die eingesetzten Streifen den Mann dann fesselten, schaltete sich eine 31-jährige, eigentlich unbeteiligte Frau ein, forderte den Festgenommenen freizulassen und ging die Einsatzkräfte aggressiv an. Als sie der mehrfachen Aufforderung sich zu entfernen nicht nachkam, sollte auch die 31-Jährige vorübergehend festgenommen werden. Hierbei schlug sie um sich und versuchte, nach der Schilderung der Beamtinnen und Beamten, eine Beamtin zu verletzen.
Nach derzeitigem Kenntnisstand wurde bei dem Einsatz niemand verletzt.

PM des PP Westhessen vom 11.06.2019

 

Leipzig (Sachsen): Fahrraddieb auf frischer Tat

Ort: Leipzig (Neustadt-Neuschönefeld), Hermann-Liebmann-Straße / Zeit: 10.06.2019, gegen 02:30 Uhr. In Neustadt-Neuschönefeld kam einer Polizeistreife ein Mann, der auf zwei Fahrrädern gleichzeitig fuhr, seltsam vor. Als sie sich das näher ansehen wollten, warf der Mann beide Räder hin und lief davon. Die Beamten setzten ihm nach und holten ihn einige Straßen weiter ein. Er dachte jedoch gar nicht daran, sich den Beamten zu stellen und wehrte sich nach Kräften gegen ein Festhalten. Dabei verletzte er eine 26-jährige Polizeibeamtin im Unterleib. Es half ihm dennoch nichts – er wurde überwältigt und festgenommen. Die Polizistin musste danach medizinisch behandelt werden. Wie sich herausstellte, war eines der Fahrräder als gestohlen gemeldet, das zweite auf eine andere Person registriert. Offenbar hatte der Eigentümer den Diebstahl noch nicht bemerkt. Nun muss er sich wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der PD Leipzig vom 11.06.2019

 

Ilmenau (Thüringen): Schmierfink auf frischer Tat ertappt

Am Montagmorgen gegen 01:40 Uhr stellte die Polizei in der Marktstraße einen 30-Jährigen fest, der gerade Gebäude und Schaufenster mit Grafittis beschmierte. Sieben Objekte wurden insgesamt durch den Mann verschandelt. Bei der Festnahme und Durchsuchung leistete der Ilmenauer Widerstand, die Beamten blieben unverletzt. Der 30-Jährige wurde auf die Dienststelle verbracht. Die Höhe des Sachschadens konnte noch nicht beziffert werden.

PM der LPI Gotha vom 11.06.2019

Hamm-Norden (Nordrhein-Westfalen): Ruhestörung eskaliert und endet im Polizeigewahrsam

Ein zunächst harmloser Einsatz nach einer Ruhestörung eskalierte am Sonntag, 9. Juni, gegen 20.20 Uhr, auf der Oranienburger Straße. Eine Gruppe von circa zehn Personen hörte lautstark Musik auf einer Wiese, sodass sich Anwohner gestört fühlten. Nachdem der 29-jährige Verantwortliche der Musikanlage durch die Polizei aufgefordert wurde, sich auszuweisen, eskalierte die Situation. Zunächst verweigerte er dies und musste durch hinzugezogene Polizeikräfte zu Boden gebracht werden, da er die Gruppe aufforderte, sich gegen die Polizei zu stellen. Ein 23-Jähriger versuchte anschließend, den 29-Jährigen zu befreien und wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Aufgrund der Dynamik vor Ort und der inzwischen versammelten Schaulustigen wurden weitere Polizeikräfte aus umliegenden Behörden angefordert. Nachdem sich die beiden Störer im Polizeigewahrsam befanden, beruhigte sich die Situation. Gegen die beiden Männern wird nur wegen Landfriedensbruch, Gefangenenbefreiung, Beleidigung und Widerstand ermittelt.

PM des PP Hamm vom 10.06.2019

 

Hildesheim – Bockenem (Niedersachsen): Mehrere Körpverletzungen in Bockenem ++ Beschuldigter wird durch Einsatz von Pfefferspray gestoppt ++

Am frühen Samstagmorgen kam es im Umfeld der „Landjugendfeier“ in der Walter-Althoff-Straße zu mehreren Körperverletzungen. Ab 03:30 Uhr waren Beamte des PK Bad Salzdetfurth im Einsatz, um die Lage vor Ort zu beruhigen und die Vorfälle aufzunehmen.
Zunächst kam es gegen 03:30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 35-jährigen Mann aus Lamspringe und einem 26-jährigen Mann aus Bockenem. Der 35-jährige soll dem 26-jährigen mit der Faust ins Gesicht geschlagen und gegen den Körper des am Boden liegenden 26-jährigen getreten haben. Zum Zeitpunkt der Sachverhaltsaufnahme war die Stimmung vor Ort sehr gereizt. Die beteiligten Personen standen alle deutlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Noch während der Sachverhaltsaufnahme versuchte der 35-jährige aus Lamspringe einen bekannten des 26jährigen aus Bockenem anzugreifen.
Dieser konnte den Faustschlägen jedoch ausweichen. Letztlich konnte der Angriff des Lamspringers von der anwesenden Polizeibeamten nur durch den Einsatz von „Pfefferspray“ beendet werden. Nach einer ambulanten Behandlung durch eine hinzugerufene Rettungswagenbesetzung erhielten die beteiligten Aggressoren Platzverweise.
Während die polizeilichen Maßnahmen vor Ort noch liefen, kam es zu einer weiteren angezeigten Auseinandersetzung. Zunächst schüttete ein 20-jähriger Mann aus Bockenem einer 21-jährigen Frau aus Bockenem ein Glas Bier ins Gesicht Daraufhin kam es zu Streitigkeiten mit einem 21-jährigen Bockenemer, welche ebenfalls in einer handfesten Auseinandersetzung (Faustschlägen) endete. Auch hier konnte die Lage von den anwesenden Beamten beruhigt werden.
Schließlich wurde vor Ort noch eine weitere Körperverletzung angezeigt. Gegen 03:40 Uhr war demnach eine 33jähriger Mann aus Bockenem von einer unbekannten Person von hinten geschubst worden.
Hierdurch kam der Mann zu Sturz und verletzte sich leicht am Ellenbogen. Durch den Sturz wurde außerdem das getragene T-Shirt beschädigt.
Bei den beiden Auseinandersetzungen hat es sich um unterschiedliche Tätergruppen gehandelt. Alle Beteiligten standen erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Die genaueren Hintergründe zu den einzelnen Taten sind derzeit noch unbekannt und sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Von den eingesetzten Beamten wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Hildesheim vom 10.06.2019

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagabend gegen 19:35 Uhr sollte ein 30-Jähriger in der Holzmarktstraße in Ludwigsburg einer Personenkontrolle unterzogen werden, da er andere Passanten in aggressiver Weise belästigte. Der stark alkoholisierte Mann wollte sich zunächst nicht von den eingesetzten Polizeibeamten kontrollieren lassen und verweigerte die Herausgabe eines Ausweisdokumentes. Im Verlauf der Kontrolle konnte festgestellt werden, dass der Mann bereits gegen 18:00 Uhr einen Platzverwies für die Innenstadt Ludwigsburg erhalten hatte. Auf Grund des Verstoßes gegen den Platzverweis sowie der Uneinsichtigkeit des Mannes wurde er in Gewahrsam genommen. Bei der Durchsetzung dieser Maßnahme setzte sich der Mann körperlich zur Wehr. Er musste zu Boden gebracht und dort gefesselt werden. Der 30-Jährige muss nun mit einer Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 10.06.2019

 

Bamberg (Bayern): Widerstand

In der Nacht von Sonntag auf Montag hielt ein 20-jähriger Mann die Bamberger Polizei auf Trab. Er hatte zunächst um 00:38 Uhr in der Kleberstraße einen anderen Mann gewürgt und getreten. Anschließend hat vermutlich derselbe Täter in der Mußstraße eine junge Frau im Vorbeifahren von ihrem Fahrrad geschlagen, sodass diese mit Kopfverletzungen ins Klinikum verbracht werden musste. Auf seinem weiteren Heimweg auf der Landstraße nach Bischberg sprang der junge Mann vor einen fahrenden Pkw, dessen Fahrer einen Unfall nur durch Ausweichen vermeiden konnte. Als der Täter um 01:20 Uhr vor seinem Wohnanwesen angetroffen werden konnte, leistete er bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten. Auf den 20-jährigen Mann kommen nun einige Strafanzeigen zu.

PM (asuzugsweise, „Sonstiges“) der PI Bamberg-Stadt vom 10.06.2019

 

Bad Kissingen (Bayern): Polizeibeamte durch Jugendlichen beleidigt

Am Sonntagnachmittag erhielt die Polizeiinspektion Bad Kissingen durch einen Anwohner telefonisch die Mitteilung über eine Gruppe Jugendliche, welche am Berliner Platz Passanten belästigen sollen. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte die Gruppe von drei Jugendlichen im Alter von 13 bis 17 Jahren angetroffen werden. Vor Ort wurde festgestellt, dass der 13 Jährige einen Mülleimer der Stadt Bad Kissingen im Vorfeld durch einen Fußtritt beschädigt hatte. Während der Sachverhaltsaufnahme wurden die anwesenden Polizeibeamten aus der Gruppe heraus durch einen alkoholisierten 17 Jährigen beschimpft und durch das Zeigen des Mittelfingers beleidigt. Gegen die drei Jugendlichen wurde nach Abschluss der Sachverhaltsaufnahme ein Platzverweis ausgesprochen. Der 17 Jährige, welcher zuvor die Polizeibeamten beleidigt hatte, war weiterhin uneinsichtig und provokativ. Da er den gegen ihn ausgesprochenen Platzverweis trotz mehrmaliger Aufforderung nicht nachkam, wurde er in Gewahrsam genommen. Er wurde zur Polizeiinspektion Bad Kissingen verbracht, wo er im Laufe des Abends aus dem Gewahrsam entlassen wurde. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Bad Kissingen vom 10.06.2019

 

Kasbach-Ohlenberg (Rheinland-Pfalz): Randalierer kommen Platzverweisen nicht nach

In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde durch die Veranstalter der Pfingstkirmes in Ohlenberg zwei betrunkene junge Männer gemeldet, die vor Ort für Ärger sorgen würden. Bei Eintreffen der Streife wurde den beiden Personen angetroffen und ihnen wurde ein Platzverweis für das Kirmesgelände ausgesprochen. Diesem kamen die Beiden, wenn auch widerwillig, nach. Ca. eine Stunde später wurde einer der beiden zuvor Kontrollierten erneut auf dem Gelände gemeldet. Gegenüber der entsandten Streife erklärte der 26-jährige, dass ihn die Anweisungen der Polizei nicht interessieren würden und beleidigte die Beamten lautstark. Der junge Mann wurde letztlich zur Durchsetzung des Platzverweises und Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen. Dies wiederum veranlasste einen weiteren 27-jährigen Mann zunehmend aggressiver zu werden. Auch dieser erhielt durch die Veranstalter ein Hausverbot, dem er jedoch nicht nachkam, so dass unter zur Hilfenahme einer weiteren Streife der Polizeiinspektion Neuwied, auch dieser in Gewahrsam genommen wurde. Gegen beide Männer wurden Strafanzeigen gefertigt.

PM der PD Neuwied/Rhein vom 10.06.2019

 

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Jugendlicher leistet Widerstand

In der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Familienstreit, bei dem ein stark alkoholisierter 15-Jähriger zugeschlagen und randaliert hatte. Er hatte sich dabei verletzt, so dass eine ärztliche Behandlung notwendig war. Der Jugendliche beleidigte sowohl die Rettungssanitäter als auch die Polizeibeamten dauerhaft, Zudem spuckte er um sich und versuchte einen Polizeibeamten auf der Fahrt zum Krankenhaus zu treten und zu beißen.
Nach der ärztlichen Versorgung wurde das Jugendamt hinzugezogen und der 15-Jährige in einer Klinik untergebracht.

PM der KPB Borken vom 10.06.2019

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Kneipenwirt und seine Gäste

Am 09.06.2019, gg. 07.47 Uhr wurde der Polizei über Notruf eine körperliche Auseinandersetzung in einer Kneipe im Altengraben gemeldet. Drei bis dahin unbekannte Täter, mit südländischem Aussehen, hätten den Wirt und zwei Gäste u.a. mit einer Eisenstange und mit Pflastersteinen angegriffen. Nach der Tat flüchteten die Täter in unbekannte Richtung. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung wurden sie jedoch kurze Zeit später festgestellt. Es handelte sich um eine 17jährige Frau und zwei 18 und 27jährige Männer. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 18jährige Beschuldigte Widerstand und beleidigte die eingesetzten Kräfte fortlaufend verbal. Die beiden männlichen Beschuldigten wurden dem Gewahrsam zugeführt. Bei ihnen wurde eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt. Bei der Durchsuchung wurde bei dem 18jährigen noch eine geringe Menge Drogen aufgefunden. Die weibliche Beschuldigte wurde vor Ort aus den Maßnahmen entlassen.
Die drei Geschädigten zogen sich, trotz des massiven Angriffes, nur oberflächliche Verletzungen (blutende Nase, Schürfwunden etc.) zu. Die Fensterscheiben der Kneipe und einem Nachbargeschäft wurden bei der Tat beschädigt.
Das Motiv für die Tat ist bislang noch ungeklärt. Die Ermittlungen dauern noch an.
Zeugen, die Angaben zur Tat machen können, sollen sich bitte bei der Polizeiinspektion 1, telefonisch unter der Tel.Nr. 0261/103-2510 oder per E-Mail an pikoblenz1@polizei.rlp.de, melden.

PM des PP Koblenz vom 10.06.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Bocholt – Zwei Randalierer in Gewahrsam genommen

Die Nacht zum Montag endete für zwei Randalierer in einer Polizeizelle. Gegen 01.40 Uhr hatte ein stark alkoholisierter 46-jähriger Mann in einer Gaststätte am Europaplatz randaliert und einen Platzverweis nicht beachtet. Zur Durchsetzung des Platzverweises und Verhinderung von Straftaten nahmen Polizeibeamte den sehr aggressiven Mann mit zur Wache und sperrten ihn ein eine Zelle.
Diese widerfuhr auch einem stark alkoholisierten 26-jährigen Bocholter, der gegen 01.50 Uhr nach Zeugenaussagen an einer Schlägerei beteiligt war. Er trat gegenüber den Polizeibeamten aggressiv auf und weigerte sich, seine Personalien anzugeben.

PM der KPB Borken vom 10.06.2019

 

Heiligkreuztal (Baden-Württemberg): Betrunkener Fußgänger wird gegenüber Polizeibeamten handgreiflich / Mann kam in Gewahrsam

Am Pfingstsonntag meldete ein Verkehrsteilnehmer, dass ein betrunkener Mann zwischen Heilig Kreuztal und Binzwangen mitten auf der Fahrbahn torkeln würde. Die Streifenbesatzung des Polizeireviers Riedlingen konnte einen stark alkoholisierten Mann antreffen. Der Mann konnte für die Heimreise keine Angehörigen oder Freunde verständigen. Andere Möglichkeiten lehnte er aus Kostengründen ab. Der Betrunkene wurde gegenüber den Beamten immer aggressiver. Dem unkooperativen Mann wurde der Gewahrsam erklärt. Bei der Durchführung der Ingewahrsamnahme wurde der Mann handgreiflich und krallte sich bei einem Beamten fest. Aufgrund der Aggressivität mussten die Beamten Pfefferspray einsetzen. Ein Beamter wurde durch den Aggressor leicht verletzt. Der Vorfall wurde mittels Bodycam festgehalten. Dies wurde dem Mann mitgeteilt. Der 25-jährige Mann trägt nicht nur die Kosten für den Gewahrsam, sondern muss sich auch wegen der Widerstandshandlung verantworten. Eine Anzeige an die STA Ravensburg folgt.

PM des PP Ulm vom 10.06.2019

 

Monheim (Nordrhein-Westfalen): Streifenwagen mit Bierflaschen beworfen

Am frühen Montagmorgen des 10.06.2019 gegen 02.10 Uhr wurde die Polizei anlässlich einer Ruhestörung zu einem Wohnhaus auf der Brandenburger Allee gerufen. Während die eingesetzten Polizeibeamten das Haus betraten, hörten sie klirrende Geräusche von der Hausfront.
Schnell stellten sie fest, dass der vor dem Haus abgestellte Streifenwagen von einem Balkon der oberen Etage mit Bierflaschen beworfen wurde. Eine Bierflasche traf den Funkwagen und verursachte Sachschaden an Dach und Motorhaube. Durch die Beamten konnte im oberen Stockwerk eine Person erkannt werden, die weitere Bierflaschen herunterwarf. Der Streifenwagen und die Beamten wurden hierbei nur knapp verfehlt. Durch die Polizei konnte der Beschuldigte in seiner Wohnung angetroffen werden. Gegen den alkoholisierten 34-jährigen Mann wurde eine Blutprobe angeordnet. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Die Kriminalpolizei in Mettmann übernahm die weiteren Ermittlungen.

PM der POL Mettmann vom 10.06.2019

 

Lüneburg (Niedersachsen): Übergriffe auf Polizeibeamte

Eine 29-jährige Lüneburgerin hielt sich am Samstag gegen 22:15 Uhr trotz Hausverbots auf dem Gelände einer Klinik Am Wienebütteler Weg in Lüneburg auf. Sie reagierte aggressiv auf alarmierten Polizeibeamten und warf eine halbvolle Bierflasche in Richtung der Beamten. Die Glasflasche verfehlte den Kopf eines Beamten nur knapp.
Am Samstag gegen 20:30 Uhr kam es in der Dahlenburger Landstraße in Lüneburg zu einem Streit zwischen Ex-Beziehungspartnern. Ein amtsbekannter 43-jähriger Lüneburger wollte in die Wohnung seiner Ex-Partnerin gelangen. Dies wurde durch die eingesetzten Beamten unterbunden und der Mann bekam einen Platzverweis. Er regte sich so sehr darüber auf, dass er die Beamten bedrohte und beleidigte und anschließend in einem Nachbarhaus die Scheibe eines Kellerfensters einschlug. Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Lüneburg vom 10.06.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeifahrzeug mit Farbbeuteln beworfen

Ein Polizeifahrzeug ist in der vergangenen Nacht in Friedrichshain mit Farbbeuteln beworfen worden. Gegen 2.10 Uhr warfen Unbekannte aus einem Fenster eines Hauses in der Liebigstraße mehrere Farbbeutel und mit Farbe gefüllte Glaskörper in Richtung des Einsatzfahrzeuges. Dabei wurde der Gruppenwagen vier Mal getroffen. Ein Farbbeutel schlug unmittelbar vor einem Polizisten auf dem Gehweg ein. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

PM des PP Berlin vom 10.06.2019

 

Oelde (Nordrhein-Westfalen): 21-Jähriger nach Behinderung von Einsatzkräfte in Gewahrsam genommen

Am Sonntag, 09.06.2019, um 01.28 Uhr, nahmen Einsatzkräfte der Polizeiwache Oelde auf der Straße Zur Dicken Linde in Oelde einen Verkehrsunfall auf (siehe Pressemeldung v. 09.06.2019,
04:47 Uhr). Während der Unfallaufnahme störte ein 21-jähriger Oelder immer wieder die Maßnahmen der eingesetzten Polizeibeamten. Diese erteilten dem jungen Mann daraufhin einen Platzverweis, dem dieser zunächst nachkam. Im weiteren Verlauf kehrte der Mann jedoch wieder zur Unfallstelle zurück und behinderte und störte die Beamten bei der Durchführung der Unfallaufnahme. Die Einsatzkräfte nahmen den jungen Mann in Gewahrsam und brachten ihn in das Zentralgewahrsam zur Polizeiwache Ahlen.

PM der POL Warendorf vom 10.06.2019

 

Neu Wulmstorf (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am frühen Montagmorgen gegen 02:15 Uhr randalierte ein 20-Jähriger Hamburger in Neu Wulmstorf in der Straße „Am Bach“. Auch die Freunde des alkoholisierten, jungen Mannes konnten diesen nicht mehr beruhigen.
Da der 20-Jährige gesundheitliche Probleme hatte, die sich unter extremen Stress verschlechtern können und er sich einfach nicht beruhigen ließ, wurde er in Schutzgewahrsam genommen. Bei dieser Ingewahrsamnahme leistete er dann jedoch Widerstand gegen die Polizeibeamten und beleidigte diese zusätzlich. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,48 Promille. Der Hamburger schlief seinen Rausch im Polizeigewahrsam aus. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung.

PM der PI Harburg vom 10.06.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Tolle Stimmung beim Frühtanz Tange++ ++Tausende Gäste feiren bei Musik und tollem Wetter

Am Pfingstsonntag war es wieder soweit. Bereits am Morgen strömten wieder tausende Gäste auf das Gelände. Ab Mittag entwickelte sich dann ein extrem starker Zulauf. Viele Gäste kamen zu Fuß, nutzten die Zuganbindung Augustfehn oder kamen mit Bussen.
Zeitweise führte das Verkehrsaufkommen zu Verkehrsproblemen, sodass verkehrslenkend eingegriffen werden musste. Insgesamt besuchten ca.
20.000 Gäste bis zum Abend die Veranstaltung. Sie kamen aus dem gesamten norddeutschen Raum. Über die gesamte Veranstaltungsdauer wurden Einlasskontrollen durchgeführt. Bei Kontrollen wurde der Fahrer eines Fahrrades mit Hilfsmotor mit 1,99 Promille festgestellt.
Der Führer eines PKW stand unter dem Einfluss alkoholischer Getränke (0,48 Promille in der Probezeit) und der Beeinflussung von berauschenden Mitteln. Der Führerschein wurde sichergestellt. Es wurden 17 Körperverletzungen registriert. Bei 11 Personen wurden Betäubungsmittel entdeckt. Gegenüber 39 Personen wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt, gegen zwei Gäste wurden Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Die Anzahl der Straftaten war sehr gering. Die gesamte Veranstaltung verlief sehr friedlich und die Vorfreude auf das nächste Jahr war schon spürbar.
Zu einem Zwischenfall kam es noch auf dem Bahnhof Leer. Hier blieb ein überfüllter Zug gegen 11.00 Uhr zunächst stehen. Dieser war auf dem Fahrt von Norddeich nach Leipzig. In diesem befanden sich u.a. ca. 150 – 200 junge Leute auf dem Weg nach Tange. Zudem wurde in dem Zug ein Feueralarm, vermutlich durch den Qualm einer Zigarette, ausgelöst. Nach Begehung des Zuges durch die Feuerwehr wurde Entwarnung gegeben. Teilweise stiegen die Fahrgäste in einen nachfolgenden Zug um. Beide Züge setzten ihre Fahrt dann fort.

PM der PI Oldenburg-Stad/Ammerland vom 10.06.2019

 

Jemgum (Niedersachsen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Montag, gegen 00:20 Uhr, wurde in der Menno-Peters-Straße eine Ruhestörung, verursacht durch eine laut schreiende Person, gemeldet. In einem Garten wurde eine stark alkoholisierte 59-jährige Jemgumerin angetroffen. Die 59-Jährige wurde gegenüber der eingesetzten Polizeibeamtin und dem eingesetzten Polizeibeamten aggressiv und setzte sich letztlich mit Tritten, Schlägen, Kratzen und Beißen zur Wehr. Sowohl die Polizeibeamtin als auch der Polizeibeamte wurden hierbei leicht verletzt und mussten ambulant versorgt werden. Die Jemgumerin wurde in Gewahrsam genommen und es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 10.06.2019

 

Berlin-Neukölln: Mutmaßlicher Kioskeinbrecher verletzt Polizist

Ein Polizist ist in der vergangenen Nacht in Neukölln von einem mutmaßlichen Einbrecher verletzt worden. Der Polizist und sein Kollege erhielten gegen 1.45 Uhr den Auftrag, zu einem gegenwärtigen Einbruch in einen Zeitungsladen in der Grenzallee zu fahren. Am Ort eingetroffen sahen die Polizisten einen Mann, der vor dem Eingang des Geschäfts hockte und wohl versuchte in dieses zu gelangen, und einen weiteren, der offenbar Schmiere stand. Als die Männer den Funkwagen erblickten, liefen diese sofort in Richtung Sonnenallee los. An der Sonnenallee trennten sich die beiden Verdächtigen und die Beamten liefen dem Mann hinterher, der zuvor vor der Tür gehockt hatte. Dieser flüchtete durch eine Grünanlage in die Aronsstraße. Dort holten die Beamten den Flüchtenden ein und der später angegriffene Polizist versuchte, den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen. Dagegen wehrte sich dieser und schlug dem Polizisten unter anderem mit der Faust ins Gesicht. Gemeinsam mit seinem Kollegen gelang es ihm dann den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen und ihm eine Handfessel anzulegen. Der Festgenommene im Alter von 47 Jahren wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht, erkennungsdienstlich behandelt und anschließend für die Kriminalpolizei der Direktion 5 eingeliefert. Der Polizist musste mit Arm- und Kopfverletzungen seinen Dienst beenden.

PM (Nr. 1396) des PP Berlin vom 10.06.2019

 

Berlin-Neukölln: Dienstwaffe versucht zu entreißen

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes versuchte gestern Abend eine Frau in Britz eine Dienstwaffe zu stehlen. Gegen 20 Uhr wurden Polizisten zu einem Einsatz wegen Häuslicher Gewalt in einem Mehrfamilienhaus in der Rungiusstraße alarmiert. Während die Polizisten die Aussagen der Beteiligten im Wohnzimmer der Wohnung aufnahmen, griff plötzlich eine 38-Jährige, die bisher als Zeugin in der Sache auftrat, nach der Dienstwaffe eines Polizeibeamten und versuchte sie, durch kräftige Züge aus dem Holster zu ziehen. Der Polizeiobermeister agierte sofort, setzte eine Abwehrtechnik gegen die hinter ihm stehende Frau ein und fesselte sie. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Tatverdächtige in ein Polizeigewahrsam, wo eine richterlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt wurde. Eine bei der Frau zuvor durchgeführte Atemalkoholmessung hatte einen Wert von ungefähr 3,3 Promille ergeben. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde sie wieder entlassen. Sie muss sich nun wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchtem schweren Diebstahl verantworten.

PM des PP Berlin vom 10.06.2019

 

Hannover (Niedersachsen): Zeugenaufruf: Polizistin von Angreifer verletzt

Eine Polizistin ist am Samstag, 08.06.2019, von einem Mann angegriffen und verletzt worden. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen war die Polizei gegen 06:15 Uhr in die Scholvinstraße gerufen worden. In einer Bar hatte es eine Auseinandersetzung zwischen einem 35-Jährigen und zwei Türstehern gegeben.
Im Anschluss an die Aufnahme des Sachverhalts befand sich eine Beamtin (27) auf dem Gehweg zwischen Goetheshausstraße und Scholvinstraße im Gespräch mit einem Passanten, als sich ein bis dato unbeteiligter Mann seitlich näherte, plötzlich mit der Faust zuschlug und sie am Kopf traf. Die Polizistin ging zu Boden.
Mit Unterstützung anwesender Türsteher wurde der 22-jährige Angreifer in Gewahrsam genommen, leistete aber körperlichen Widerstand. Ein 37 Jahre alter Polizist sowie ein 28 Jahre alter Türsteher erlitten infolgedessen leichte Verletzungen durch Bisse.
Ein Atemalkoholtest des 22-Jährigen ergab einen Wert von 2,23 Promille. Die Ermittlungen der Polizei dauern an.
Während der Auseinandersetzung entfernte sich der Passant, mit dem die Polizistin zum Zeitpunkt des Angriffs gesprochen hatte. Er wird, ebenso wie Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Mitte unter der Telefonnummer 0511 109-2815 zu melden.

PM der PD Hannover vom 10.06.2019

 

Bad Kötzting (Bayern): Streitigkeit auf dem Festplatz

Am Sonntagabend, gegen 21.15 Uhr, lief eine verbale Streitigkeit bei der Pfandrückgabe auf dem Festplatz aus dem Ruder. Im Zuge des Streites warf ein 23-jähriger Festbesucher einen Maßkrug in Richtung einer 48-jährigen Angestellten. Die Frau konnte gerade noch ausweichen und wurde nicht verletzt. Der Maßkrug durchschlug jedoch die Glasscheibe eines Kühlschranks. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von ca. 500,- Euro. Anschließend flüchtete der Mann, konnte aber wenig später von einer Polizeistreife festgenommen werden. Bei der Festnahme beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten mehrfach. Auf den Mann kommen nun Anzeigen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung und Beleidigung zu. Außerdem verhängte die Stadt Bad Kötzting gegen ihn ein Betretungsverbot, gültig für das gesamte Festgeländes bis zum Ende Pfingstfestes.

PM der PI Bad Kötzting vom 10.06.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Bedrohung des Rettungsdienstes und der Polizei

Nachdem ein alkoholisierter 40-jähriger Mann aus Schortens am Montag, gg. 01:30 Uhr, mit dem Fahrrad in der Oldenburger Straße in Wilhelmshaven stürzte und sich dabei verletzte, bedrohte er die ihm zur Hilfe gerufenen Rettungssanitäter mit einem Messer.
Aufgrund seiner Aggressivität wurde er dem Polizeigewahrsam in Wilhelmshaven zugeführt. Auch hier bedrohte er die eingesetzten Polizeibeamten mit dem Tode.
Ihn erwarten nun insgesamt drei Ermittlungsverfahren, eines wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und zwei wegen Bedrohung.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 10.06.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Auflösung einer Privatparty in Köln-Widdersdorf – Ingewahrsamnahme

Bei der Auflösung einer lauten Privatparty Samstagnacht (8. Juni) haben Polizisten in Köln-Widdersdorf einen 58 Jahre alten Mann in Gewahrsam genommen, der sich der Auflösung widersetzte. Darüber hinaus beschlagnahmten sie sein Mobiltelefon sowie zwei Handys von Gästen, die trotz der Aufforderung, dies nicht zu tun, die Auflösung filmten. Die Polizei hat gegen die Handybesitzer Ermittlungen wegen der Aufzeichnung des nicht öffentlich gesprochenen Wortes eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Köln hat die Beschlagnahme bestätigt.
Um 22.23 Uhr meldeten Zeugen die Ruhestörung in der Straße Auf der Vierzig. Die eingesetzten Beamten ermahnten den Veranstalter (44) mehrfach zur Ruhe. Da die Gäste dieser Aufforderung nicht nachkamen, lösten Polizisten die Party auf.

PM der POL Köln vom 10.06.2019

 

Stade (Niedersachsen): Pfingstmarkt Neukloster ruhiger als in den Vorjahren – Polizei und Rettungsdienst dennoch gut beschäftigt

Der Pfingstmarkt Neukloster hat in diesem Jahr bis Pfingstmontagabend die Polizei und die Rettungskräfte gut beschäftigt, obwohl er nach Einschätzung der Einsatzkräfte deutlich ruhiger abgelaufen ist, wie in den Vorjahren.
Die Polizeibeamten der Pfingstmarktwache mussten mit Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen der Bereitschaftspolizei nur 3 Körperverletzungen, 2 Diebstähle und 3 Betäubungsmitteldelikte aufnehmen. Dreimal leisteten Personen Widerstand gegen Maßnahmen der Polizei, in 25 Fällen wurden die Identität von Personen festgestellt und ein junger Mann musste wegen übermäßigen Alkoholgenuss eine Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen.
In drei Fällen mussten die Polizisten Platzverweise aussprechen.
Siebenmal wurden Verkehrsordnungswidrigkeiten wegen behinderndem Parken oder über einen abgelaufenem TÜV aufgenommen, es kam zu zwei leichten Verkehrsunfällen im Trubel um das Marktgeschehen und eine Person wurde wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Bei Jugendschutzkontrollen wurde ein Jugendlicher unter Drogeneinfluss angetroffen und ein Jugendlicher musste mit zu viel Alkohol ins Krankenhaus gebracht und seinen Eltern übergeben werden.
Der Rettungsdienst der DRK Bereitschaft auf dem Pfingstmarkt musste bei ca. 40 Hilfeleistungen zu denen alkoholbedingte Ausfälle und leichte Verletzungen gehörten, tätig werden. 14 Personen davon mussten in die umliegenden Krankenhäuser transportiert werden.

PM der PI Stade vom 10.06.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Größere Auseinandersetzung in der nördlichen Innenstadt – Polizei mit starken Kräften vor Ort

Am heutigen Tag kam es im Bereich der Schleswiger Straße zu einer größeren Auseinandersetzung von circa 80 Personen. Die alarmierte Polizei war mit starken Kräften vor Ort.
Am heutigen Tag um 16.17 Uhr erhielt die Polizei einen Einsatz zur Schleswiger Straße / Schleswiger Platz. Einsatzgrund war eine Schägerei innerhalb einer größeren Personengruppe. Bei der Schlägerei sollen Stuhlbeine, Holzlatten, Werkzeuge und Molotowcocktails verwendet worden sein.
Bei Eintreffen der Beamten flüchteten die Beteiligten in alle Richtungen. Die Polizisten löschten entzündete Molotowcocktails. Vor Ort bedrängte eine Gruppe von circa 150 Schaulustigen die ersteintreffenden Beamten und behinderten deren Arbeit. Mit Hilfe von Unterstzützungskräften aus ganz Dortmund und Nachbarbehörden sperrten die Polizisten den Schleswiger Platz großräumig ab und verhinderten durch starke Präsenz weitere Auseinandersetzungen.
Im Umfeld der Auseinandersetzung stellten die Beamten diverse gefährliche Gegenstände sicher.
Die Polizeikräfte nahmen drei Tatverdächtige fest. Die Ermittlungen zu der Auseinandersetzung und den Festgenommenen dauern an.
Weitere Auskünfte zu dem Sachverhalt erteilt ausschliesslich die hiesige Pressestelle ab Dienstagmorgen, 11.6., unter den bekannten Rufnummern.

PM der POL Dortmund vom 10.06.2019

 

Welden (Bayern): Ruhestörung in Welden mit anschließender Beamtenbeleidigung

Zu einem Einsatz der Polizeiinspektion Zusmarshausen in Welden kam es am Sonntag, den 09.06.2019, 15 Uhr. Ein 53jähriger Mann hatte seine Nachbarschaft zwei Stunden lang derart mit überlauter Musik beschallt, dass dessen unmittelbarer Nachbar die Polizei verständigte und um Hilfe bat. Zuvor hatte der Lärmverursacher seinen Nachbarn beleidigt und verbal bedroht sowie mehrfach sein Grundstück betreten.
Auf Ansprache durch die Polizeibeamten zeigte sich der alkoholisierte Erzeuger des Lärms zunächst einsichtig und gelobte Besserung. Gegen 17.15 Uhr kam es vor Ort zu einem weiteren Einsatz der Polizei. Der Betroffene hatte seinen Nachbarn am Gartenzaun beleidigt und die Musik wieder laut aufgedreht. Diesmal zeigte sich der Mann jedoch uneinsichtig und wollte den Anweisungen der Beamten nicht Folge leisten. Er wurde aus diesem Grund in einen Polizeigewahrsam genommen. Auf der Fahrt nach Augsburg in den Polizeiarrest beleidigte der 53jährige die eingesetzten Beamten mehrfach.
Gegen den Mann wurde Strafanzeige erstattet.

PM der PI Zusmarshausen vom 10.06.2019

 

Memmingerberg (Bayern): Ikarus-Festival Memmingerberg

Aus polizeilicher Sicht stand der sichere Ablauf der Veranstaltung, die Vermeidung von Beeinträchtigungen für die Bevölkerung und die Bekämpfung der Betäubungsmittelkriminalität im Vordergrund. Dass die Veranstaltung friedlich und ohne nennenswerte Sicherheitsstörungen verlief, ist wohl vor allem den umfangreichen Planungsmaßnahmen aller beteiligten Sicherheitsbehörden im Vorfeld, dem Engagement der vielen Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Sicherheitsdienst und nicht zuletzt dem Veranstaltungsteam zu verdanken. Von Seiten der Polizei waren Einsatzkräfte aus dem gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West der Bereitschaftspolizei während der vier Festivaltage im Einsatz. Diese wurden von weiteren Einsatzkräften der Bundespolizei, der Grenzpolizei und des Zolls tatkräftig unterstürzt.
Lediglich die nachfolgend aufgeführten Vorfälle waren von besonderer Bedeutung:
Am späten Abend des 07.06.2019 musste ein Veranstaltungszelt aufgrund eines witterungsbedingten Schadens kurzfristig geräumt werden. Durch einsetzenden Wind stürzte eine Stützstange um und verletzte zwei Festivalbesucher leicht. Nach erfolgter Reparatur konnte das Zelt am folgenden Tag wieder freigegeben werden.
In den frühen Morgenstunden des 10.06.2019 kam es zu zwei Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte. Im ersten Fall wurde ein 39-Jähriger in Gewahrsam genommen, weil er im Bereich des Campingplatzes auf Zelte kletterte. Bei der Verbringung in die Gewahrsamszelle leistete die Person erheblichen Widerstand und verletzte einen eingesetzten Beamten leicht.
Gegen 08:00 Uhr leistete eine männliche Person im Rahmen einer Verkehrskontrolle erheblichen Widerstand. Bei dem Probanden sollte hierbei eine Blutentnahme durchgeführt werden. Während dieser leistete die Person so massiven Widerstand, dass sie von mehreren Beamten zu Boden gebracht und fixiert werden musste. Hierbei wurde der Proband leicht verletzt; Polizeibeamte blieben unverletzt.
Während dem Verlauf des Festivals kam es zu insgesamt vier Körperverletzungsdelikten. Hierbei wurden die betroffenen Personen glücklicherweise jedoch nur leicht verletzt.
Entsprechend der vorläufigen Anfallsstatistik kam es zu insgesamt 351 Straftaten, die in Zusammenhang mit dem IKARUS-Festival standen. Dass es sich bei 332 dieser Delikte um Rauschgiftdelikte handelte, zeigt, wie notwendig intensive Rauschgiftkontrollen auf solchen Veranstaltungen sind.
Bei den An- und Abfahrten kam es dank eines neuen Verkehrskonzeptes, nur zum Start am Freitag, zu jeweils kurzzeitigen Verkehrsstörungen; Beeinträchtigungen der Anwohner blieben weitgehend aus. Allerdings wurden bei den An- und Abfahrtskontrollen 66 Fahrer unter Drogeneinfluss und 4 Fahrer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen.
Der Problematik der übermäßigen Lärmbelästigungen wurde auch in diesem Jahr wieder durch Lärmschutzmessungen an vorher ausgewählten Messpunkten begegnet. Die Lautstärkepegel wurden entsprechend der Messergebnisse auf die Vorgaben des immissionschutzrechtlichen Bescheides zurückgeregelt, sodass die Anzahl der Beschwerden für die Betroffenen zwar ärgerlich, aber insgesamt sehr überschaubar war.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Weißenhorn (Bayern): Versuchter Einbruch und Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht vom Sonntag auf Montag, 10.06.2019 versuchte ein 25-Jähriger in ein Einfamilienhaus in Oberhausen einzubrechen. Die Hauseigentümerin bemerkte dies, als sich der Täter an der Eingangstüre zu schaffen machte und informierte die Polizei. Auf Ansprache durch die Hauseigentümerin entfernte sich der Mann. Dieser konnte durch die eingetroffenen Polizeistreifen im Rahmen der Fahndung gestellt werden. Er war deutlich alkoholisiert und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmittel. Daher neigte er zu starken Stimmungsschwankungen. Der zunächst ruhige Tatverdächtige wurde im Rahmen der Identitätsfeststellung plötzlich aggressiv und stieß einen Polizeibeamten von sich weg. Dieser wurde dabei nicht verletzt. Bei der anschließenden Mitnahme zur Polizeiinspektion leistete er weiteren Widerstand. Da von dem aggressiven Mann weitere Sicherheitsstörungen zu erwarten waren, wurde er in Gewahrsam genommen und musste zur Beruhigung und Ausnüchterung einige Stunden bei der Polizeiinspektion verbringen. Außerdem erwarten ihn nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen versuchtem Einbruchsdiebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Waldstetten (Bayern): Tätlicher Streit in der Jugendhütte

Am 10.06.2019, um 05:30 Uhr, kam es in einer Jugendhütte in Waldstetten zum Streit zwischen einem 37-jährigen Herrn und jugendlichen Gästen der Hütte. Im Verlauf des Streites warf der 37-jährige eine Wasserpfeife gegen den rechten Fuß eines Jugendlichen, wodurch dieser Schmerzen erlitt. Anschließend fing der 37-jährige an, die Einrichtung der Hütte zu beschädigen. Der von den Jugendlichen zur Hilfe gerufene Eigentümer der Hütte konnte den Randalierer bis zum Eintreffen der Polizei am Boden fixieren. Nachdem sich der deutlich alkoholisierte 37-jährige Herr nicht beruhigte und weiter aggressiv verhielt, wurde er von den eingesetzten Beamten gefesselt. Da er sich an der zerbrochenen Wasserpfeife eine Schnittwunde an der Hand zugezogen hatte, wurde er vor Ort durch einen Rettungsdienst behandelt und anschließend von einer Verwandten abgeholt. Während der Wartezeit bis zu seiner Abholung beleidigte der Herr auch noch einen der eingesetzten Polizeibeamten. Der entstandene Sachschaden beträgt 150,- Euro.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Günzburg (Bayern): Tätlicher Streit an einer Diskothek

Am 10.06.2019, um 02:42 Uhr, kam es vor einer Diskothek in der Wilhelm-Maybach-Straße in Günzburg zum Streit zwischen einem männlichen Gast und dem Sicherheitsdienst, nachdem der Gast wegen übermäßigem Alkoholkonsum aus der Disco verbracht wurde. Im Verlaufe des Streits wurde ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes geohrfeigt. Beim Eintreffen der Polizei war der Gast in ein Gerangel verwickelt und, nachdem die Beteiligten getrennt wurden, noch immer hochaggressiv. Als er mit erhobenen Fäusten auf die Polizeibeamten losgehen wollte, wurde er von diesen zu Boden gebracht und fixiert. Den bisherigen Angaben der Beteiligten zufolge, kam es in dem Gerangel zuvor zu wechselseitigen Körperverletzungen, deren genauer Verlauf noch ermittelt werden muss. Während dem Gerangel trat der randalierende Gast auch mit dem Fuß gegen ein auf Fahrgäste wartendes Taxi. Ob an diesem ein Schaden entstanden ist, ist noch nicht bekannt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 10.06.2019

 

Jena (Thüringen): Angriff auf Rettungskräfte und Polizeibeamte

In der Nacht zum Sonntag kam es zu einem Rettungswageneinsatz in der Hugo-Schrade-Straße in Jena Winzerla. Hier wurde eine männliche Person durch Rettungskräfte auf dem Boden liegend vor einem Hauseingang aufgefunden. Augenscheinlich befand sich der Mann in einem hilflosen Zustand, war alkoholisiert und zeitweise bewusstlos. Der Rettungsdienst entschied sich, den Mann in die Notaufnahme zu fahren und legte ihn auf eine Krankentrage. Hier kam der Mann zu sich und begann gezielt nach den Rettungskräften zu schlagen und Beleidigungen auszusprechen. Die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten die Situation zunächst unter Kontrolle bringen und begleiteten den Rettungswagen ins Klinikum. Hier sollte der 53-jährige Mann auf einem Bett fixiert werden, wobei er heftigen Widerstand leistete und mehrfach gezielt mit dem Fuß gegen den Kopf eines Polizeibeamten trat. Der Polizist wurde hierbei leicht verletzt. Es besteht der Verdacht, dass der Mann erheblich unter Alkohol und Drogeneinfluss stand. Gegen ihn wurden mehrere Strafanzeigen gefertigt.

PM der LPI Jena vom 10.06.2019

Kamen (Nordrhein-Westfalen): exhibitionistische Handlungen im Drogenwahn

Am Freitag, dem 07.06.2019, wurde die Polizei gegen 18.30 Uhr zum Nordring gerufen. Dort hatte ein Mann vor einem Linienbus die Hosen herunter gezogen und in aller Öffentlichkeit sexuelle Handlungen an sich selber vorgenommen. Danach habe er gegen einen parkenden PKW getreten, eine Eisenstange aus dem Boden gerissen, damit herumgestikuliert und laut geschrien. Als Zeugen und die hinzugerufenen Polizeibeamten den Mann festhielten, schrie er panisch „Helft mir“ und trat um sich.
Der Mann wurde anschließend durch Rettungskräfte mit Polizeibegleitung in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Polizeibeamte wurden leicht verletzt. Der Mann konnte später als ein einschlägig polizeibekannter Konsument illegaler Betäubungsmittel identifiziert werden. Es handelte sich um einen 32jährigen Kamener.
Eine Strafanzeige wurde gefertigt.

PM der KPB Unna vom 09.06.2019

 

Michelau/Schwürbitz (Bayern): Ortsschild umgefahren, geflüchtet und dann noch mal geflüchtet

Am Samstag um 22:15 Uhr teilte eine aufmerksame Passantin mit, dass soeben ein Pkw gegen das Ortsschild des Ortsteils Schwürbitz in der Coburger Straße gefahren sei. Das unfallverursachende Fahrzeug fuhr jedoch einfach Richtung Ortsmitte davon. Ein Kennzeichen konnte nicht abgelesen werden. Während der Unfallaufnahme vor Ort meldete sich ein Angehöriger des 60- jährigen Unfallverursachers und teilte die Unfallbeteiligung mit. Zuhause angetroffen konnte bei dem 60- Jährigen deutlicher Alkoholgeruch festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,04 Promille. Konfrontiert mit den Folgen, flüchtete der Unfallverursacher ins heimische Bad und sperrte sich ein. Trotz Androhung von unmittelbarem Zwang gegen Sachen, öffnete er die Türe nicht. Sie wurde folglich von den Beamten eingetreten. Der Flüchtige hatte jedoch bereits über das Badfenster nach außen in unbekannte Richtung reiß aus genommen. Eine Fahndung im Nahbereich mit mehreren Streifen verlief negativ. Kurze Zeit später teilte ein weiterer Angehöriger der Dienststelle telefonisch mit, dass der Flüchtige nun wieder zuhause sei und sich stellen wolle. Der 60- Jährige kam schließlich freiwillig zur Polizeiinspektion und stellte sich seinen Missetaten. Die Folge war die Durchführung einer Blutentnahme und die Sicherstellung seines Führerscheins. Am Ortsschild und an einem Leitpfosten entstand ein geschätzter Schaden von 2000 Euro. Den 60- Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Unerlaubten Entfernen vom Unfallort und Straßenverkehrsgefährdung.

PM der PI Lichtenfels vom 09.06.2019

 

Ilmenau (Thüringen): Auf dem Stadtfest bei Polizeieinsatz Widerstand geleistet

Am Sonntag hielt sich eine Gruppe von ca. 15 Personen gegen 01:30 Uhr auf dem Veranstaltungsgelände des Stadtfestes im Bereich des Apothekerbrunnen auf. Ein 21jähriger Arnstädter aus dieser Gruppe beleidigte einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes. Dieser informierte die Polizei. Bei der Durchführung der polizeilichen Maßnahmen leistete der Täter Widerstand und verletzte hierbei einen Polizeibeamten leicht. Gegen den Mann wird jetzt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

PM der LPI Gotha vom 09.06.2019

 

Donnersdorf (Bayern): Körperverletzungsdelikte und Streitereien

Beim Donnersdorfer Weinfest am Samstag blieb es zunächst friedlich. Am Sonntag früh ab ca. 02.00 h musste die Polizei mehrmals anrücken, um Streitereien zu schlichten. Ferner wurde bisher eine Anzeige wegen einer Körperverletzung aufgenommen.
Ein weiterer augenscheinlich alkoholisierter Weinfestbesucher verbrachte die Nacht bei der Polizei in Gerolzhofen in der Zelle, nachdem er gegen ein geparktes Polizeiauto gepinkelt hatte. Da er sich aggressiv und völlig uneinsichtig gegenüber den hinzukommenden Polizisten verhalten hatte, wurde er zur Verhinderung von Straftaten bzw. Ordnungswidrigkeiten in Gewahrsam genommen.

PM der PI Gerolzhofen vom 09.06.2019

 

Passau (Bayern): Polizeibeamten angegriffen und verletzt

Am 09.06.2019 gegen 01:45 Uhr kam es in einer Diskothek in der kleinen Klingergasse zu einer Schlägerei zwischen einem 20-jährigen Mann aus Syrien, der derzeit in Passau wohnhaft ist und einem 21-jährigen Passauer. Ursache der Auseinandersetzung war, dass der 21-jährige Passauer das Gespräch mit einer Bekannten des Mannes aus Syrien suchte, was diesen dazu veranlasste, auf den Mann aus Passau loszugehen und ihn mit beiden Händen zu würgen. Auch nachdem die Polizei verständigt wurde, konnte der 20-jährige Mann nicht beruhigt werden. Er war weiterhin sowohl gegen den 21-jährigen Passauer als auch gegen die anwesenden Polizeibeamten aggressiv. Einen mehrfach ausgesprochenen Platzverweis folgte der alkoholisierte Syrer nicht, so dass er schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen wurde. Dabei setzte er sich gegen die Polizeibeamten massiv zur Wehr und verletzte dabei einen Polizisten der PI Passau leicht an den Armen, in dem er mit den Füßen nach ihm trat. Der Mann wurde in polizeilichen Gewahrsam genommen, wo er die restliche Nacht in einer Arrestzelle der PI Passau verbrachte. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen Vergehen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und vorsätzlicher Körperverletzung.

PM der PI Passau vom 09.06.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Mehrere Kinder von Mann an Straßenbahnhaltestelle bedroht

Am Samstagnachmittag, den 08.06.2019 gegen 14:45 Uhr, bedrohte ein 51-jähriger Mann vier Kinder im Alter von 12-14 Jahren an der Straßenbahnhaltestelle des Hauptbahnhofs Ludwigshafen. Passanten wurden auf die Situation aufmerksam und versuchten, den Mann von seinem Handeln abzubringen. Dies schien dem 51-Jährigen jedoch nicht zu gefallen, woraufhin er einem Helfer in den Bauch trat. Auch nach dem Eintreffen der Polizei verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv, weshalb er mit auf die Dienststelle genommen wurde. Wie sich herausstellte, war der Herr mit 2,55 Promille so stark alkoholisiert, dass ihm eine Blutprobe entnommen werden musste. Aufgrund des anhaltenden aggressiven und sprunghaften Verhaltens wurde der 51-Jährige schließlich in einer Einrichtung für Verhaltensauffällige untergebracht. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet.

PM des PP Rheinpfalz vom 09.06.2019

 

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung und anschließender Widerstand

Nach einer gemeldeten Sachbeschädigung am 08.06.2019 um ca. 18:00 Uhr an einer Haustür in der Ontariostraße erschienen der 22-jährige Täter und seine 24-jährige Freundin auf hiesiger Dienststelle. Aufgrund Sprachbarrieren und erheblicher Alkoholisierung der beiden konnte nicht geklärt werden, warum der Mann die Tür der gemeinsamen Wohnung eingetreten hatte. Da beide Personen auf der Dienststelle zusehends aggressiver wurden, sollte die Frau zur Beruhigung der Situation zunächst die Dienststelle verlassen. Dabei schlug sie nach einer Polizeibeamtin und kratzte diese, weshalb die Frau gefesselt und in Gewahrsam genommen wurde. Da der Mann seiner Freundin zu Hilfe eilen wollte und sich nicht beruhigen ließ, wurde auch er in Gewahrsam genommen.

PM der PD Pirmasens vom 09.06.2019

 

Walsrode (Niedersachsen): Randaliererin leistet Widerstand/Kollegin leicht verletzt

Am Samstagmorgen wurde die Polizei zu einem Hotelbetrieb in Hünzingen gerufen. Dort hatten Unbekannte zwischen 05 und 06 Uhr randaliert, hierbei erheblichen Sachschaden von geschätzt 1750,- EUR verursacht und seien dann in unbekannte Richtung geflüchtet. Den ersten Hinweisen nach wurde am Tatort u.a. eine auffallend gekleidete Frau beobachtet. Die daraufhin entsandte Streifenwagenbesatzung aus Walsrode wurde noch auf der Anfahrt in die nahe Kolonie Hünzingen umgeleitet, da zu diesem Zeitpunkt im Bereich Grenzweg / Kreisstraße 131 ebenfalls Randalierer gemeldet wurden. Die Streifenwagenbesatzung stellte vor Ort eine alkoholisierte, 30-jährige Frau aus Bad Fallingbostel fest, wie sie gegen die Haustüren der Wohnhäuser schlug. Anhand der Bekleidung stellten die Beamten schnell einen Bezug zu den Ereignissen in Hünzingen fest. Anstatt den Weisungen zu folgen, beleidigte die völlig uneinsichtige Frau die Beamten fortlaufend und musste schließlich zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Hierbei leistete diese erheblichen Widerstand, wodurch eine 22-jährige Polizeibeamtin aus Walsrode leicht verletzt wurde. Die Randaliererin verblieb auf richterliche Anordnung bis zur Ernüchterung im polizeilichen Gewahrsam. Gegen sie wird nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung ermittelt.

PM der PI Heidekreis vom 09.06.2019

 

Syke (Niedersachsen): Trunkenheitsfahrt, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte

Am Samstagabend, den 08.06.2019, gegen 21:25 Uhr, wird über den polizeilichen Notruf eine offenbar stark alkoholisierte Person gemeldet, die an einer Tankstelle in Syke eine Flasche Wodka gekauft habe, in einen schwarzen Renault Twingo gestiegen sei und das Tankstellengelände in Richtung Nienburg verlassen habe. Im Rahmen einer sofortigen Fahndung kann der 49-jährige Fahrzeugführer aus Bruchhausen-Vilsen durch die eingesetzten Polizeibeamten angetroffen werden. Dieser weist bei einem freiwilligen Atemalkoholtest eine Atemalkoholkonzentration von 2,74 Promille auf. Während der Verbringung zum Polizeikommissariat Syke, zum Zwecke einer Blutentnahme, leistet der Mann aus Bruchhausen-Vilsen Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Hierbei wird jedoch niemand verletzt.
Der Führerschein des Mannes wird beschlagnahmt und ihm das Führen von Kraftfahrzeugen untersagt.

PM der PI Diepholz vom 09.06.2019

 

Amberg (Bayern): Betrunkener stört Verkehrskontrolle und beleidigt die Beamten

Ein stark Betrunkener störte am Samstagmittag eine Verkehrskontrolle in der Mühlgasse und beleidigte die Beamten im Anschluss. Der 30-jährige Amberger kam hinzu, als Beamte eine Autofahrerin kontrollierten und fing zunächst an zu pöbeln. Auf die Ansprache sowie einen Platzverweis der Polizeibeamten reagierte er zunächst nicht. Ein anwesender Begleiter des Mannes brachte ihn schließlich vom Ort der Kontrolle weg. Nach einigen Metern drehte sich der 30-jährige nochmals in Richtung der Polizeibeamten um, ging in die Knie und schrie „Blas mir doch einen.“ Dazu machte er mit seinen Händen dementsprechende Bewegungen. Ein bei der anschließenden Personalienfeststellung durchgeführte Atemalkoholtest zeigte bei dem Unruhstifte einen Wert jenseits von 2 Promille. Aufgrund seiner Äußerung und Gesten muss sich der Mann nun wegen Beleidigung strafrechtlich verantworten.

PM der PI Amberg vom 09.06.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeieinsatzkräfte beworfen

Gestern Nachmittag und in der vergangenen Nacht wurden Polizeieinsatzkräfte in Friedrichshain mit Gegenständen beworfen. Die Beamtinnen und Beamten waren seit den Morgenstunden wegen einer Veranstaltung im Bereich der Liebig- und Rigaer Straße eingesetzt. Gegen 15.15 Uhr waren es zunächst vier vermummte Personen, die von einem Dach eines Hauses in der Rigaer Straße mit Farbe gefüllte Gegenstände und eine Glasflasche auf die Einsatzkräfte warfen. Diese wurden nicht getroffen, allerdings spritze die Farbe auf zwei Einsatzfahrzeuge und auf weitere geparkte Fahrzeuge sowie auf die Dienstbekleidung der Beamtinnen und Beamten.
In der Nacht erteilten die Einsatzkräfte dann einer 15-Jährigen kurz nach 23 Uhr einen Platzverweis, da sie trotz mehrfacher Aufforderung die Fahrbahn der Rigaer Straße nicht verlassen wollte. Anschließend flogen weitere mit Farbe gefüllte Gegenstände aus einem Haus in der Liebigstraße auf die Polizistinnen und Polizisten sowie auf Einsatzfahrzeuge, die teilweise auch trafen, jedoch niemand verletzt wurde. Eine genaue Lokalisierung des Wurfortes konnte nicht ausgemacht werden.
Gegen 1.55 Uhr erfolgten an der Kreuzung Rigaer Straße Ecke Zellestraße vereinzelte Stein- und Farbbeutelwürfe auf einen Einsatzwagen einer Einsatzhundertschaft. Bei Sichtung der Beschädigungen an dem Fahrzeug erfolgten weitere Steinwürfe aus unbekannter Richtung, die einen Polizisten am Fuß trafen und leicht verletzten. Er setzte dennoch seinen Dienst fort. Die weiteren Ermittlungen übernimmt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

PM (Nr. 1379) des PP Berlin vom 09.06.2019

 

Limburg (Hessen): Scheibe von Streifenwagen eingeschlagen

Am Samstag, gegen 16.00 Uhr, wurde durch einen Zeugen mitgeteilt, dass eine männliche Person einen Streifenwagen beschädigte. Das Polizeifahrzeug war in der Diezer Straße abgestellt, da die Beamten sich in der Nähe um einen Ladendieb kümmern mussten. Der Zeuge folgte dem Täter, welcher dann unweit des Tatorts festgenommen werden konnte. Dieser war erheblich alkoholisiert und teilweise aggressiv. Der 34-jährige aus Limburg wurde im Gewahrsam der Polizei ausgenüchtert. Bei dem Polizeifahrzeug wurde die Heckscheibe durch den Faustschlag des Beschuldigten komplett zerstört.

PM der PD Limburg-Weilburg vom 09.06.2019

 

Schnaitsee (Bayern): Handfester Streit in Schnaitsee

Am Samstagabend, 08.06.19, kam es im Ortsgebiet erneut zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen drei Asylbewerbern und zwei deutschen Staatsangehörigen.
Gegen 20:00 Uhr wurde von einem unbeteiligten Zeugen über den Notruf der Einsatzzentrale eine Schlägerei im Ortsgebiet mitgeteilt, bei der mehrere Personen beteiligt sind. Offensichtlich stand der Streit in Zusammenhang mit den Vorfällen vom Vortag, zumal zwei Hauptakteure von jeder Seite auch hierbei aktiv beteiligt waren. Letztendlich konnte die Situation durch mehrere Polizeistreifen beruhigt werden. Die Beteiligten beider Gruppen waren offensichtlich erheblich alkoholisiert und müssen sich nun wegen wechselseitiger Körperverletzungsdelikte verantworten.
Während die Polizeibeamten einen 21-jährigen Beteiligten befragten, der bereits an den Vorfällen von Freitagabend aktiv mitgewirkt hatte, griff dieser die Beamten unvermittelt mit einen Fußtritt an. Der Angriff konnte abgewehrt und der Mann vorläufig festgenommen werden.

PM des PP Oberbayern Süd vom 09.06.2019

 

Nördlingen (Bayern): Polizeibeamte angegriffen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wollte ein 73 jähriger Mann, stark alkoholisiert nicht in seine Wohnung gehen. Nachdem die Polizei durch die
Familienangehörigen gerufen wurde, half sie ihm, dass er in sein Bett kommt. Als er ins Bett gelegt wurde, trat er plötzlich nach den beiden Polizeibeamten mit Füßen und Händen und verletzte diese leicht. Zudem drohte er Ihnen und beleidigte sie massiv. Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI Nördlingen vom 09.06.2019

 

Weissenhorn (Bayern): Polizeibeamtin geschlagen und beleidigt

Am Samstagnachmittag, 08.06.2019 teilte der Betreiber eines Nahrungsmittelgeschäftes in Weißenhorn mit, dass ihn einer seiner ehemaliger Mitarbeiter an seiner Wohnanschrift belästigen würde. Der 26-jährige aus Gambia stammende Mann konnte erheblich alkoholisiert an der Wohnanschrift seines ehemaligen Arbeitgebers angetroffen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von fast 2 Promille. Es kam zum Konflikt bezüglich der zuvor ausgehändigten fristlosten Kündigung. Dem Mann wurde ein Platzverweis ausgesprochen. Trotz mehrfacher Aufforderung verließ er die Örtlichkeit nicht, weshalb er in die Haftzelle der Polizeiinspektion Weißenhorn verbracht wurde. Bei der Entlassung am folgenden Morgen wollte ihm eine Polizeibeamtin sein zuvor mitgeführtes Fahrrad übergeben. Er entriss das Fahrrad gewaltsam aus den Händen der Polizeibeamtin und schlug ihr gleichzeitig mit der Hand gegen deren Unterarm. Anschließend wurden sie und eine weitere Polizeibeamtin in englischer Sprache beleidigt. Die Polizeibeamtin wurde glücklicherweise nur leicht verletzt und war weiterhin dienstfähig. Der Mann flüchtete mit seinem Fahrrad im Anschluss. Ihn erwartet eine Strafanzeige.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.06.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am frühen Abend des 08.06.2019 ereignete sich auf der Neugablonzer Straße/Buronstraße ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Beim Linksabbiegen übersah ein 32-jähriger Kaufbeurer eine querende Radfahrerin und erfasste diese frontal mit seinem Pkw. Die 52-jährige Radfahrerin, ebenfalls aus Kaufbeuren, musste medizinisch versorgt werden. Es entstand ein Sachschaden von ca. 2.000,- Euro. Die Neugablonzer Straße wurde aufgrund des Verkehrsunfalls für eine knappe Stunde komplett gesperrt. Die Verkehrsunfallaufnahme der Polizeibeamten wurde vor Ort immer wieder durch uneinsichtige Verkehrsteilnehmer erheblich gestört. Mehrere Verkehrsteilnehmer ignorierten die Polizeiabsperrungen und fuhren mit ihren Pkw direkt in den abgesperrten Bereich der Unfallstelle ein. Als die Betroffenen von den Polizeibeamten auf ihr Fehlverhalten angesprochen wurden, zeigten diese keinerlei Verständnis dafür, dass sie die Unfallstelle nicht passieren konnten. Die Polizei Kaufbeuren appelliert an alle Verkehrsteilnehmer um mehr Verständnis in solchen Situationen. Sowohl die Bildung der Rettungsgasse als auch die Einhaltung polizeilicher Absperrungen ist dringend notwendig, um eine schnelle Hilfe für alle Unfallbeteiligten gewährleisten zu können.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.06.2019

 

Bezirk Kirchdorf/Krems (Oberösterreich): Aggressiver Nachtschwärmer verletzte Polizisten

Ein 27-jähriger Beschäftigungsloser aus dem Bezirk Kirchdorf/Krems wurde Anfang des Jahres 2019 vorzeitig aus der Strafhaft, zur Absolvierung einer Langzeit – Drogenentzugstherapie, entlassen. Anfang Mai 2019 brach der 27-Jährige die Therapie ab und bereits nach wenigen Tagen begab er sich wieder in ein Substitutionsprogramm, führte aber gleichzeitig einen massiven Drogen-Beikonsum durch. In den Abendstunden des 4. Juni 2019 hielt er sich in einem offensichtlich durch Drogen beeinträchtigten Zustand in einem Lokal in Kirchdorf auf, belästigte und provozierte dort die anwesenden Gäste, wobei er ein Mädchen massiv beschimpfte und bedrohte. Einen Streit hatte der Verdächtige auch mit einem Burschen, der ihm nach einer verbalen Auseinandersetzung einen Faustschlag ins Gesicht versetzte, sodass der 27-Jährige unbestimmten Grades verletzt wurde. Daraufhin verließ er das Lokal. Am Heimweg drang der 27-Jährige in einen vor einem Mehrparteienhaus versperrt abgestellten Pkw ein. Durch die Geräusche wurde eine 55-jährige Hausbewohnerin wach, sie ging zum Auto, versperrte dem Verdächtigen, der auf dem Beifahrersitz saß, den Weg und schrie lautstark um Hilfe. Der 27-Jährige stieß die Frau beiseite, sodass sie stürzte und sich verletzte. Daraufhin flüchtete der Mann. Eine Nachbarin, die mittlerweile wach geworden war, alarmierte die Polizei.
Am 5. Juni 2019 um 1 Uhr rief eine 58-Jährige aus dem Bezirk Kirchdorf/Krems am Notruf die Polizei an und teilte mit, dass der 27-Jährige vor ihrem Haus randaliere.
Mehrere Polizeistreifen fuhren sofort zum Tatort, wo sie den Verdächtigen antrafen. Dieser verhielt sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv, beschimpfte und bespuckte sie. Auch nach der Festnahme setzte der Mann sein aggressives Verhalten fort, bedrohte sie und verletzte einen Beamten durch einen heftigen Kopfstoß schwer. Während der Fahrt zur Polizeiinspektion setzte der 27-Jährige sein aggressives Verhalten, seine wüsten Beschimpfungen und Drohungen gegenüber den Polizeibeamten fort. Bei der Durchsuchung der Wohnräumlichkeiten des Verdächtigen wurde eine Mappe mit einer Betriebsanleitung für einen Pkw und drei Reisepässe einer Familie gefunden und sichergestellt.
Über Auftrag der Staatsanwaltschaft Steyr wurde der 27-Jährige in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 09.06.2019