Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Dreiste Unfallflucht, Strafvereitelung und kein Einsehen

Am späten Mittwochabend (26.02., 23.50 Uhr) beobachtete ein Zeuge eine Unfallflucht an der Eickhoffstraße. Den Zeugenangaben nach, befuhr ein BMW-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit die Eickhoffstraße, kam dabei von der Fahrbahn ab und schob einen geparkten Ford in eine Hauswand.
Nach dem Unfall stieg der Fahrer aus seinem Auto aus und forderte den Zeugen mit deutlichen Worten dazu auf, nicht die Polizei zu informieren. Anschließend fuhr er mit seinem BMW davon.
Als die Polizeibeamten wenig später an dem Unfallort erschienen, kam der zuvor beschriebene BMW-Fahrer abermals zum Unfallort. Er wurde von einer 21-jährigen Frau gefahren, welche sagte, den Unfall zuvor verursacht zu haben. Die 21-jährige Gütersloherin gab vor, nach dem Unfall weggefahren zu sein, um ihren Bekannten zu informieren.
Aufgrund der Zeugenbeschreibung, der Spuren am Unfallort und widersprüchlichen Angaben den Polizeibeamten gegenüber wurde der 26-jährige Mann aus Gütersloh als Beschuldigter im Strafverfahren wegen der Unfallflucht belehrt. Ihm wurde in einem nahegelegenen Krankenhaus Blut entnommen, da er merkbar unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand.
Der 26-Jährige hatte kein Einsehen. Er beleidigte die eingesetzten Polizeibeamten und spuckte in deren Richtung. Gegen ihn wurde aufgrund des Verkehrsdeliktes ein Strafverfahren eingeleitet. Ebenso wurde ein Verfahren aufgrund der Beleidigungen eingeleitet.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 14000 Euro.

PM der POL Gütersloh vom 27.02.2020

 

Moormerland (Niedersachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am gestrigen Abend, gegen 20:30 Uhr, kam es in der Klaus-Groth-Straße nach einer Verkehrskontrolle zu einer Widerstandshandlung eines 52-jährigen Mannes aus Moormerland. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt. Die Beamten waren zuvor auf einen Pkw aufmerksam geworden, der umgehend beschleunigte, als die Beamten den Streifenwagen wendeten und eine Verkehrskontrolle durchführen wollten. Nachdem der Pkw an einer Grundstückszufahrt in der Klaus-Groth-Straße angehalten werden konnte, beabsichtigten die Beamten den 19-jährigen Fahrer aus Moormerland zu kontrollieren. Der 52-jährige Beifahrer versuchte diese Kontrolle zu unterbinden und zog stark an der Schulter eines Beamten. Nachdem der Beamte den 52-Jährigen aufforderte, dies zu unterlassen und ihn auf einen entsprechenden Abstand hinwies, fasste der Mann an den Einsatzgürtel des Beamten. Der Beamte setzte daraufhin zur Abwehr Reizgas gegen den 52-Jährigen ein. Daraufhin spuckte der Mann in Richtung des Beamten und stieß ihm nach derzeitigen Informationen mit dem Ellenbogen in das Gesicht. Der Mann konnte daraufhin zu Boden gebracht, fixiert und der Dienststelle zugeführt werden. Der alkoholisierte Moormerländer zog sich eine Schürfwunde zu und wurde durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Der Beamte wurde durch den Schlag in das Gesicht ebenfalls leicht verletzt und ist zunächst nicht dienstfähig. Gegen den 52-jährigen wird nun ermittelt.

PM der PI Leer/Emden vom 27.02.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Diensthündin „Roxy“ stellt Einbrecher in gestohlenem BMW – Festnahme

Eine Diensthündin der Polizei Köln hat am Mittwochnachmittag (26. Februar) in Holweide einen Einbrecher (35) gestellt. Mit einem gestohlenen BMW war der 35-Jährige zunächst vom Tatort an der Chemnitzer Straße geflüchtet. Bei seiner Festnahme leistete er Widerstand und holte drohend mit einer Glasflasche gegen die Beamten aus. Daraufhin griff „Roxy“ zu und biss den Mann in den Arm.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 35-Jährige gegen 14 Uhr in eine rückwärtig gelegene Garage eines Mehrfamilienhauses eingebrochen, nachdem er die hohe Grundstücksmauer des Hinterhofs überklettert hatte. Mehrere Zeugen wurden durch „lautes Gepolter“ aufmerksam und alarmierten die Polizei. In der Garage setzte der bereits als Wohnungseinbrecher und Verkehrsstraftäter in Erscheinung Getretene sich in den abgestellten BMW. Rückwärts fahrend durchbrach er mit Vollgas das hölzerne Garagentor sowie das metallene Grundstückstor, rammte anschließend zwei gegenüber geparkte Autos und gab entgegen der Einbahnstraße in Richtung Johann-Bensberg-Straße Gas.
Weitere Zeugen bemerkten den völlig enthemmt und rücksichtslos Flüchtenden und sprachen die alarmierten Polizisten an. Auf der Ostmerheimer Straße rammte der 35-Jährige ein von ihm überholtes Fahrzeug, das beschädigt liegenblieb.
Fahndende Einsatzkräfte der Diensthundführerstaffel trafen den Flüchtigen wenig später auf einem Fußweg in der Colonia-Allee an. Im matschigen Grünbereich eines dortigen Firmengeländes hatte sich der Verdächtige mit dem zwischenzeitlich erheblich beschädigten BMW festgefahren. Rettungskräfte fuhren den infolge des Zugriffs Verletzten in eine Klinik. Zwei Polizisten hatten ihrerseits leichte Verletzungen davongetragen, sie blieben jedoch dienstfähig. Ein Atemalkoholtest bei dem Festgenommenen ergab kaum 0,2 Promille. Ein Drogenvortest verlief negativ.
Am Tatobjekt in der Chemnitzer Straße stellten die Beamten anschließend massive Schäden fest. Unter anderem hatte der 35-Jährige offenbar mehrere Fensterscheiben eingeschlagen. In einem Strafverfahren wegen des Verdachts des Einbruchs, des Kfz-Diebstahls, der mehrfachen Unfallflucht, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie der Straßenverkehrsgefährdung muss sich der Festgenommene nun verantworten.

PM des PP Köln vom 27.02.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Bei Festnahme erheblichen Widerstand geleistet

Massiven Widerstand leistete ein 30-Jähriger am Mittwochnachmittag bei seiner Festnahme am Bahnhof Karlsruhe-Durlach. Der Mann wurde kurz nach 17.00 Uhr von Mitarbeitern der DB-Sicherheit beobachtet, wie er mit teilweise heruntergezogener Hose am Bahnsteig stand und im Begriff war in den dortigen Fotoautomaten zu urinieren. Als die Mitarbeiter den alkoholisierten 30-Jährigen ansprachen versetzte er unvermittelt einem der Bediensteten zwei Schläge ins Gesicht. Daraufhin wurde er bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Gegen seine Festnahme wehrte sich der 30-Jährige vehement und beleidigte die Beamten. Zwei Streifenwagenbesatzungen gelang es schließlich dem Mann Handschließen anzulegen. Durch Tritte wurden zwei Polizisten leicht verletzt. Er wurde zur Wache gebracht und in Gewahrsam genommen.

PM des PP Karlsruhe vom 27.02.2020

 

München (Bayern): 29-Jähriger dauerhaft renitent

Mittwoch (26. Februar) verhielt sich ein 29-Jähriger unangemessen gegenüber einem Zugbegleiter und aggressiv gegenüber Beamten der Bundespolizei. Auf der Wache wurden mitgeführte Messer fest- und sichergestellt. Den Mann erwarten mehrere Strafanzeigen.
Mittwochnachmittag, gegen 16:45 Uhr, informierte der Zugbegleiter eines ankommenden ALEX-Zuges die Bundespolizei am Hauptbahnhof über einen alkoholisierten Fahrgast, der das Zugpersonal belästigt hat.
Nach Zugankuft trafen die Beamten auf einen 29-jährigen Deutschen, der zunächst einfach an den Polizisten vorbeigehen wollte und festgehalten werden musste. Umgehend zeigte der Mann aus dem Bereich Neumarkt in der der Oberpfalz ein aggressives Verhalten und verweigerte die Herausgabe seiner Personalien. Stattdessen fuchtelte er ständig mit den Händen vor dem Gesicht der Bundespolizisten, schrie herum und wurde zunehmend aggressiver.
Da eine Kontrolle vor Ort nur schwerlich durchzuführen war sollte er aus Gründen der Eigensicherung gefesselt und mit auf die Dienststelle am Hauptbahnhof genommen werden. Er wehrte sich jedoch vehement gegen die Fesselung und ignorierte ebenfalls den anwesenden, laut bellenden Polizei-Diensthund. Als der Renitente mit erhobenen Händen auf den Hundeführer zuging stieß der Hund ihn zurück. Gefesselt wurde er unter Widerstandhandlungen Richtung Wache gebracht, wobei er versuchte eine Bundespolizistin anzuspucken. Um dies zu verhindern, wurde er kurzzeitig zu Boden gebracht bis weiterer Polizeikräfte zur Unterstützung eintrafen.
Bei seiner Durchsuchung in der Gewahrsamszelle trat er einem Beamten in den Bauch. Durch das Tragen einer Schutzweste konnten Verletzungen jedoch verhindert werden.
Bei dem Mann konnten ein griffbereites Taschenmesser mit 10 cm Klingenlänge, sowie drei Wurfmessermit beidseitig geschliffener Klinge aufgefunden werden.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München ordnete die Bereitschaftsrichterin eine Blutentnahme bei dem 29-Jährigen an.
Von der Bundespolizei wurde er wegen Widerstands und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt.

PM der BPOLI München vom 27.02.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Keine Freundin der Polizei

Mit Fußtritten und Faustschlägen machte am Donnerstagmorgen eine 16-Jährige deutlich, dass sie keine Freundin der Polizei ist. Die Beamten wurden gerufen, weil gegen 4.30 Uhr in der Herbststraße randalierende Personen gemeldet wurden.
Als die erste Streife eintraf, flüchteten zwei Personen zu Fuß, konnten von den sportlichen Polizisten allerdings festgehalten werden. Die 16-Jährige weigerte sich, ihre Personalien anzugeben, weshalb sie zur Dienststelle mitgehen musste.
Sie weigerte sich und dann kam es zu den Tritten und den Schlägen in Richtung eines Beamten. Dieser konnte die Angriffe abwehren und erlitt deshalb keine Verletzungen. Letztendlich musste die Jugendliche trotzdem mitkommen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 1,7 Promille.

PM des PP Heilbronn vom 27.02.2020

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Zwei Polizisten bei Durchsuchung verletzt

Zwei Beamte wurden heute Morgen bei einem Polizeieinsatz in Nienhagen (Hansestadt Rostock) verletzt. Die beiden Kriminalisten wollten mit einer weiteren Beamtin eine richterlich angeordnete Durchsuchungsmaßnahme bei einem 57-jährigen Deutschen durchführen. Hintergrund sind Ermittlungen wegen Eigentumsdelikten.
Nach dem Verlesen des Durchsuchungsbeschlusses, reagierte der Betroffene hoch aggressiv und wollte mit seinem Transporter davonfahren. Dabei schob er eine Kriminalbeamtin zur Seite, die sich dem Fahrzeug in den Weg gestellt hatte. Mit gezogener Waffe und nach Einschlagen der Frontscheibe konnte der Mann schließlich zum Anhalten bewegt werden. Noch immer völlig unkooperativ griff der 57-Jährige die Beamten an. Im Gerangel wurden zwei der drei Kriminalisten verletzt. Letztendlich konnte der Mann mit Unterstützungskräften aus dem Polizeirevier Dierkow vorläufig festgenommen.
Bei der folgenden Hausdurchsuchung konnten verschiedene Beweismittel aufgefunden und beschlagnahmt werden. Zusätzlich wird gegen den 57-Jährigen jetzt auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt.
Die beiden leicht verletzten haben sich in ärztliche Behandlung begeben, sind aber nach jetziger Einschätzung weiter dienstfähig.

PM des PP Rostock vom 27.02.2020

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Außer Rand und Band

Gleich drei Anzeigen und eine Nacht in Polizeigewahrsam sammelte heute Nacht kurz vor Mitternacht ein 18-jähriger Weidener. Zeugen verständigten die Polizei, da mehrere Personen auf einem Schulgelände lautstark ihr Unwesen trieben. Als die Polizei eintraf entfernten sich die Jugendlichen fluchtartig vom Ort des Geschehens. Lediglich der 18-jährige Weidener konnte festgehalten werden. Wie sich herausstellen sollte, hatten er und ein Teil seiner Begleiter vorher diverse Sachen im Bereich der Schule beschädigt.
Eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, u.a. gegen den Weidener war die Folge. Dem aber noch nicht genug, zeigte sich der junge Mann äußerst aggressiv und uneinsichtig, was sich in diversen Beleidigungen gegen die Polizeibeamten widerspiegelte. Eine gewichtige Rolle hierbei spielten aber mit Sicherheit auch die knapp 1,8 Promille, die der 18-jährige wenig später aufs Baromter pustete. Folge Nr. 2: Eine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung.
Aufgrund der aggressiven Haltung des jungen Mannes sollte dieser noch in Gewahrsam genommen und bei der Polizei ausgenüchtert werden. Hierbei wehrte er sich mit Händen und Füßen, was ihm Anzeige Nr. 3 einbrachte. Eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Das Resultat der Nacht: 3 Anzeigen und 1 Übernachtung in der Zelle der PI Weiden.
Der junge Weidener wird sich demnächst für seine „Sammeltour“ vor der Staatsanwaltschaft verantworten dürfen.

PM der PI Weiden vom 27.02.2020

 

Hüls (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener bespuckt Busfahrerin und greift zwei Männer an

Am gestrigen Mittwochmittag (26. Februar 2020) hat ein betrunkener Mann eine Busfahrerin bespuckt und zwei Männer angegriffen. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam.
Gegen 14:30 forderte die Busfahrerin den 29-Jährigen auf, an der Haltestelle Steeger Dyk auszusteigen, weil er randalierte. Beim Verlassen des Busses spuckte er ihr ins Gesicht und schlug anschließend einem 27-jährigen Fahrgast, der ebenfalls ausgestiegen war, mit der flachen Hand gegen den Kopf. Dieser ergriff den Randalierer und drückte ihn zu Boden, woraufhin sich der 29-Jährige beruhigte.
Nachdem beide Männer am Betriebshof Hüls in die nächste Bahn stiegen, attackierte der Mann erneut einen 31-jährigen Fahrgast mit mehreren Faustschlägen. Der Bahnfahrer informierte die Polizei.
Während die Beamten den stark alkoholisierten 29-jährigen Deutsch-Kasachen in der Bahn fixierten, bedrohte und beleidigte er sie mehrfach.
Der bereits polizeilich in Erscheinung getretene Mann kam zur Ausnüchterung in Polizeigewahrsam. Mittlerweile wurde er wieder entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Krefeld vom 27.02.2020

 

Frankfurt-Innenstadt (Hessen): Taschendieb haut ab und leistet Widerstand

Am gestrigen Mittwochabend, den 26. Februar 2020, kam es in einem Supermarkt in der Frankfurter Innenstadt zu einem Taschendiebstahl, welchen die Bestohlene kurz darauf bemerkte. Der zunächst unbekannte Tatverdächtige konnte durch eine Streife festgenommen werden, wehrte sich massiv bei der Festnahme und konnte erneut flüchten. Aber dies half ihm nicht.
Gestern Abend um 19:12 Uhr befand sich die 20-jährige Geschädigte in einem Supermarkt auf der Zeil, um dort noch Einkäufe zu tätigen. Kurze Zeit später bemerkte sie, dass ihr Mobiltelefon, ein Smartphone der Marke Apple, nicht mehr in ihrer Handtasche war. Sie begab sich zu dem Ladendetektiv, welcher auf den Videoaufnahmen des Geschäftes sehen konnte, dass das Handy durch einen jungen Mann aus der offenen Handtasche der Kundin gestohlen wurde. Daraufhin wurde die Polizei verständigt.
Die eingesetzte Streife schaute sich die Videoaufnahmen des Täters ebenfalls genau an. Im Rahmen der Streifenfahrt konnte circa eine Stunde später eine männliche Person im Bereich der Klingerstraße / Albusstraße festgestellt und kontrolliert werden. Aufgrund der auffallenden Kleidung bestand der Verdacht, dass es sich bei der Person um den Dieb handeln könnte, sodass dieser festgenommen werden sollte. Damit überhaupt nicht einverstanden, wehrte sich der 17-Jährige vehement, sperrte sich und versuchte sich immer wieder aus den Griffen der Beamten zu lösen bis er sich schließlich losreißen konnte. Der Verdächtigte rannte über sämtliche Straßen und Kreuzungen in Richtung Altstadt.
Durch eine andere Streife sollte die Flucht bereits kurze Zeit später beendet werden. Der 17-Jährige wurde außer Atem in der Hasengasse festgenommen, diesmal vernünftiger Weise ohne Widerstand zu leisten. Er wurde daraufhin auf das 1. Polizeirevier verbracht. Das Mobiltelefon der bestohlenen jungen Dame hatte er nicht mehr dabei, auch bei einer Absuche des Fluchtweges konnte dieses nicht aufgefunden werden.
Da der Verdächtige über keinen festen Wohnsitz verfügt und der Verdacht bestand, dass er sich derzeit unerlaubt im Bundesgebiet aufhält, wurde er in die Haftzellen des Polizeipräsidiums Frankfurt verbracht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde der Tatverdächtige in Ermangelung von Haftgründen am heutigen Morgen wieder entlassen.

PM des PP Frankfurt vom 27.02.2020

 

Neustadt (Baden-Württemberg): Bedrohung mit abgebrochener Glasflasche endet in Polizeigewahrsam – Polizeibeamte bedroht und beleidigt

Auf eine Streitigkeit zwischen zwei Personengruppen in der Schützenstraße in Neustadt wurde eine Polizeistreife am Montagabend, 24.02.2020 gegen 22:10 Uhr zufällig aufmerksam. Ein 21-Jähriger bedrohte seinen Kontrahenten mit einer abgeschlagenen Glasflasche und verletzte diesen anschließend leicht an der Hand. Der alkoholisierte und unkooperative Beschuldigte kam dem von der Polizei erteilten Platzverweis nicht nach und wurde daraufhin in Polizeigewahrsam genommen. Auf der Fahrt zu einem Arzt sowie im Krankenhaus beleidigte und bedrohte er einen Beamten mehrfach. Der 21-jährige gelangt nun wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung sowie Beleidigung zur Anzeige.

PM des PP Freiburg vom 27.02.2020

 

Blankenfelde (Brandenburg): Widerstand nach Ruhestörung geleistet

Polizeibeamte der Inspektion Teltow-Fläming wurden in der vergangenen Nacht von einem Zeugen über eine nicht endende Lärmbelästigung aus einem Mehrfamilienhaus im Carl-Spitzweg-Hof in Blankenfelde informiert. Die Beamten nahmen sich der Sache an und konnten die Wohnung, aus der der ruhestörende Lärm kam, ausfindig machen. Beim Eintreffen der Kollegen war die Musik bereits abgestellt, dennoch sollten die Personalien des Mannes erhoben werden. Dies verweigerte der Betroffene und bedrohte die Beamten. Der 46-Jährige schubste einen der Polizisten weg, woraufhin der Einsatz von Pfefferspray angedroht wurde. Da sich der Mann nicht beruhigte und wiederum drohend auf die Polizisten losging, wurde schließlich Reizgas zur Anwendung gebracht und der Mann fixiert. Nach wenigen Augenblicken hatte sich der 46-Jährige aber wieder beruhigt. Er wies einen Atemalkoholwert von 2,6 Promille auf. Die Beamten fertigten eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Ein Polizist wurde währen der polizeilichen Maßnahmen leicht verletzt, blieb aber weiterhin dienstfähig. Die Kriminalpolizei ermittelt gegen den 46-Jährigen.

PM der PD Brandenburg West vom 27.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Illegaler Gastraum und beängstigende CO-Werte in Shisha-Bar

Am Freitagabend (21.02.2020) führte die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte zusammen mit dem Ordnungsamt der Stadt Nürnberg eine Kontrolle einer Shisha-Bar in der Nürnberger Innenstadt durch. Hierbei wurden ein illegaler Gastraum und beängstigende CO-Werte festgestellt.
Die gemeinsame Kontrolle des Ordnungsamtes der Stadt Nürnberg und der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte fand am Freitagabend um 21:45 Uhr statt. Im Verlauf der Begehung der Shisha-Bar stellten die Beamten neben einer Vielzahl von Auflagenverstößen wie überlaute Musik und das Abbrennen von Shishas mit Kohle noch einen zusätzlichen, nicht angemeldeten, Gastraum fest. In diesem illegalen Nebenraum befanden sich über 20 Gäste. Die dort benutzten Wasserpfeifen waren überwiegend mit Tabak gefüllt. Der in dem illegalen Gastraum gemessene CO-Wert betrug 130 ppm. Ein CO-Wert von über 30 ppm wird bereits als gesundheitsgefährdend eingestuft.
Der Betreiber der Shisha-Bar muss sich nun wegen einer Vielzahl von Verstößen gegen das Gesundheitsschutzgesetz und dem Gaststättengesetz verantworten. Gegen einen 17-jährigen Gast wird zudem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt, da er mehrfach versuchte, die Personalienfeststellung mit körperlicher Gewalt zu verhindern.

PM des PP Mittelfranken vom 27.02.2020

 

Holzhausen über Aar (Hessen): Jugendliche leisten Widerstand

Zwei Jugendliche im Alter von 16 und 17 Jahren haben sich in der vergangenen Nacht in einem Jugendwohnheim in Holzhausen erheblich gegen notwendige polizeiliche Maßnahmen zur Wehr gesetzt. Zuvor war es zwischen den beiden zu einer heftigen Auseinandersetzung gekommen, aufgrund derer der Betreuer der Jugendlichen die Polizei verständigte. Nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte versuchten beide zunächst zu flüchten, was von den Polizisten verhindert wurde.
Bei den weiteren Maßnahmen kam es zu erheblichen Widerstandshandlungen der Jugendlichen, bei denen die Tatverdächtigen auch getreten und gespuckt haben sollen. Daher setzten die Einsatzkräfte unter anderem Pfefferspray ein und nahmen die beiden jungen Männer schließlich fest. Der 17-Jährige wurde im Anschluss in psychiatrische Behandlung übergeben; sein Kontrahent wurde zur Versorgung seiner Verletzungen in ein Wiesbadener Krankenhaus gebracht. Die Ursache für die Auseinandersetzung zwischen den Jugendlichen steht derzeit noch nicht fest.

PM des PP Westhessen vom 27.02.2020

 

Kleinostheim (Bayern): Polizeibeamte angegriffen und mit Holzkeil beworfen

Bei der Sachverhaltsaufnahme eines Streits am Mittwoch, gegen 12 Uhr, wurde die Streifenbesatzung von einem 58-Jährigen zunächst massiv beleidigt. Im weiteren Verlauf ergriff der Mann einen gut ein Kilogramm schweren Holzkeil und warf diesen in Richtung der Beamten. Nach der Alarmierung mehrerer Unterstützungskräfte konnte der Täter unter Anwendung von Pfefferspray und unmittelbarem Zwang zu Boden gebracht und gefesselt werden. Er wurde anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert. Bei dem Einsatz wurde keiner der Beteiligten verletzt.

PM der PI Aschaffenburg vom 27.02.2020

 

Chemnitz (Sachsen): Nach Sachbeschädigung und Belästigung in Gewahrsam

Die Polizei wurde gestern in die Mühlenstraße gerufen, weil zwei alkoholisierte Männer dort Passanten belästigten. Die Beamten stellten einen 37-Jährigen und einen 33-Jährigen. Letzterer steht im Verdacht, eine dortige Zufahrtsschranke beschädigt und sich dabei verletzt zu haben. Zur Verhinderung weiterer Störungen und Straftaten wurde das Duo für einige Stunden in Gewahrsam genommen. Im Polizeigewahrsam wurde der 37-Jährige ausfällig und beleidigte eine Polizeibeamtin. Gegen die beiden deutschen Staatsangehörigen wird nun unter anderem wegen Sachbeschädigung bzw. Beleidigung ermittelt.

PM der PD Chemnitz vom 27.02.2020

 

Pößneck (Thüringen): Mann attackiert Polizist nach Wohnungsverweisung

Am 27.02.2020 gegen 13:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Sachverhalt in Pößneck gerufen, bei welchen ein 68-jähriger Mann in einem stark alkoholisierten und aggressiven Zustand seine gleichaltrige Frau in der gemeinsamen Wohnung bedroht hatte. Ihm Rahmen der Anzeigenaufnahme wurde dem Mann eine Wohnungsverweisung ausgesprochen. Bei deren Umsetzung schlug er einen eigesetzten Beamten mit der Faust gegen die Brust. Als der Mann danach gefesselt und zur Polizeistation in Pößneck verbracht wurde, drohte er den Beamten immer wieder, dass er sie umbringen werde. Auch beleidigte er sie fortwährend. Nachdem der Mann sich im Gewahrsam wieder beruhigt hatte, konnte er noch am selben Nachmittag die Dienststelle verlassen. Der attackierte Polizist wurde nicht verletzt.

PM der LPI Saalfeld vom 27.02.2020

Bayreuth (Bayern): Körperverletzungen beim Fasching

Mehrere Körperverletzungen musste die Polizei Bayreuth-Stadt am Abend des Faschingsdienstags aufnehmen.
Die erste Mitteilung über eine Körperverletzung erhielt die Polizei Bayreuth-Stadt kurz vor 21:00 Uhr. Hier wurde ein 19-jähriger Bayreuther durch das Sicherheitspersonal im Bereich der Von-Römer-Straße festgehalten. Er hatte vorher einen 22-jährigen aus dem südwestlichen Landkreis Bayreuth geschlagen. Dieser musste seine Verletzungen in einem Bayreuther Krankenhaus behandeln lassen. Beide Beteiligten hatten deutlich dem Alkohol zugesprochen, der Täter verbrachte die Nacht in einer Zelle der Polizei.
Zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es kurz nach 22:00 Uhr in der Richard-Wagner-Straße. Ein 37-jähriger aus Thüringen geriet mit zwei Jugendlichen in Streit. Hier schubste bzw. schlug er seine beiden, aus Bayreuth stammenden, Kontrahenten. Die 13- und 15-jährigen wurden leicht verletzt. Der eintreffenden Streife gegenüber zeigte sich der Täter sofort aggressiv und uneinsichtig. Bei der Feststellung seiner Personalien versuchte er schließlich, nach einem der Beamten zu schlagen. Gegen die anschließende Mitnahme zur Dienststelle wehrte er sich massiv und konnte erst durch Unterstützung weiterer Streifen gebändigt werden. Anschließend wurde noch eine geringe Menge Marihuana bei ihm aufgefunden. Atemtests bei den drei Beteiligten ergaben, dass der Alkohol hier scheinbar nicht der Auslöser der Streitigkeit war. Den Täter erwarten nun verschiedene Anzeigen quer durch die Strafgesetzbücher.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 26.02.2020

 

Katzwinkel / Hövels (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Polizeibeamte nach Streit mit Lebensgefährtin

Am Dienstag, den 25.02.2020, kam es zwischen einem 35-Jährigen und seiner 36 Jahre alten Lebenspartnerin in einer Wohnung in Katzwinkel wiederholt zu einem heftigen Streit. Die Frau meldete der Polizei, dass ihr Lebensgefährte „gewaltig ausrastet“ und sie Angst habe, dass er ihr etwas antun werde. Aufgrund der Erfahrungen der letzten polizeilichen Einsätze wurde die Wohnung mit mehreren Polizeibeamten aufgesucht. Vor Ort wurde der Mann mit einem Baseballschläger angetroffen, mit dem dieser in Richtung der Polizeibeamten schlug. Des Weiteren warf er mit Gegenständen, mit denen er auch einen Polizisten traf. Trotz Einsatz eines Pfeffersprays konnte der Angriff von dem Mann nicht beendet werden. Er flüchtete mit seiner Lebenspartnerin und deren PKW. Auf der B 62 in Hövels konnte das Fahrzeug gestoppt und der Beschuldigte festgenommen werden. Dabei leistet der Mann heftigen Widerstand und konnte nur unter Einsatz eines DistanzElektroImpulsGerätes (DEIG) gebändigt werden.
Bei dem Einsatz wurden zwei Polizeibeamte und der 35-Jährige leicht verletzt.
Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen.
Aufgrund der Tatsache, dass aktuell wegen weiterer Körperverletzungsdelikte gegen den 36-Jähren ermittelt wird und er einschlägig vorbestraft ist, wurde der Mann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Koblenz beim Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Am Abend des 25.02.2020 wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen und der Mann in die JVA Koblenz eingeliefert.

PM des PP Koblenz vom 26.02.2020

 

Bremervörde (Niedersachsen): Nach Alkoholfahrt – 23-Jähriger widersetzt sich der Polizei

Die Bremervörder Polizei hat in der Nacht zum Dienstag einen 23-jährigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Der Mann steht im Verdacht unter Alkoholeinfluss und möglicherweise unter Drogen gefahren zu sein. Eine Streifenbesatzung war gegen 5 Uhr früh auf einen Audi A6 aufmerksam geworden, als er vom Gelände einer Diskothek in Bevern auf die Bundesstraße in Richtung Bremervörde fuhr. Die Beamten folgte dem Fahrzeug und stellten fest, dass der Fahrer die vorgeschriebene Geschwindigkeit auf der B 74 in Richtung Elm deutlich überschritt. Auf der Elmer Landstraße konnten sie das Fahrzeug stoppen. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Wagen mit sechs jungen Männern besetzt war. Einer von ihnen lag unter der Kofferraumabdeckung. Noch bevor die Beamten den Fahrer kontrollieren konnten, tat sich der 21-jährige Beifahrer hervor. Er kritisierte die Maßnahme lautstark und drohte mit seinem Anwalt. Man sei am Abend bereits von der Polizei angehalten worden. Da sich die Situation durch das Verhalten der ganzen Gruppe zuzuspitzen drohte, forderten die Polizisten Verstärkung an. Im weiteren Verlauf der Kontrolle zeigte sich, dass der Fahrer unter Alkoholeinwirkung stand. Ein Atemalkoholtest von knapp 1 Promille bestätigte den Verdacht. Als die Beamten dem Fahrer verdeutlichten, dass er nun eine Blutprobe abgeben müsse, widersetzte er sich der Maßnahme. Mehrere Beamte waren nötig, um den jungen Mann in das Polizeifahrzeug zu setzen. Ihm mussten Handschellen angelegt werden. Im Bremervörder Krankenhaus gab er eine Blutprobe und auch eine Urinprobe zur Feststellung möglichen Drogenkonsums ab. Der 23-Jährige muss sich wegen der Trunkenheitsfahrt und auch wegen seiner Widerstandshandlungen verantworten.

PM der PI Rotenburg vom 26.02.2020

 

Hamburg: Schwerer Verkehrsunfall bei Verhaftung eines 29-Jährigen

Zeit: 25.02.2020, 21:35 Uhr Ort: Hamburg-Lurup, Luruper Hauptstraße / Rugenbarg
Gestern Abend kam es bei der Verhaftung eines 29-jährigen Deutschen zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 57-jähriger Polizeibeamter schwer verletzt wurde.
Der Verkehrsunfalldienst Mitte / West hat die Ermittlungen aufgenommen.
Gemeinsam mit der Polizei Itzehoe vollstreckten die Zielfahnder des Landeskriminalamtes (LKA 23)gestern Abend insgesamt drei Haftbefehle, die die Staatsanwaltschaft Itzehoe gegen einen 29-jährigen Deutschen ausgestellt hatte.
Der Gesuchte wurde gegen 21:35 Uhr an der Bushaltestelle Rugenbarg in der Luruper Hauptstraße in seinem PKW VW Phaeton (silber) sitzend angetroffen.
Die Beamten des Fahndungskommissariats der Polizei Itzehoe näherten sich in diesem Moment dem Fahrzeug. Für die Durchführung der Verhaftung gelangte einer der Fahnder auf den Beifahrersitz und gab sich als Polizeibeamter zu erkennen.
Bevor jedoch sowohl der Fahrer, als auch das Fahrzeug unter Kontrolle gebracht werden konnten, gab der 29-jährige Fahrer Gas.
Der Fahrer des VW Phaeton wendete sein Fahrzeug von der Bushaltestelle und fuhr zunächst die Luruper Hauptstraße entlang in stadtauswärtige Richtung. Im weiteren Verlauf fuhr er plötzlich in den Gegenverkehr.
Dort kam es zum Zusammenstoß mit einem zivilen Funkstreifenwagen (BMW in schwarz), der von dem 57-jährigen Zielfahnder des Landeskriminalamtes gelenkt wurde.
Der 29-jährige Gesuchte schob anschließend durch anhaltendes Bedienen des Gaspedals den zivilen Funkstreifenwagen noch 11 Meter vor sich her, bis beide Fahrzeuge zum Stehen kamen.
Der 57-jährige Polizeibeamte wurde bei dem Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.
Der Polizeibeamte aus Itzehoe wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt. Der 29-jährige Gesuchte blieb unverletzt. Er wurde verhaftet und dem Polizeikommissariat 25 zugeführt.
Die beiden Unfallfahrzeuge wurden sichergestellt. Der Verkehrsunfalldienst Mitte / West hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

PM der POL Hamburg vom 26.02.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Rabiate Frau in der Zelle

Wegen einer Schlägerei in der Heilbronner Allee kam es am Dienstagnachmittag zu einem Polizeieinsatz. Die Beamten stellten fest, dass eine 35-Jährige einem 25 Jahre alten Widersacher an der S-Bahn-Haltestelle Harmonie einen Schlag ins Gesicht versetzte. Als dieser zurückschlug, fiel die Frau hin und war zunächst bewusstlos. Nach der Behandlung in einem Rettungswagen wurde beiden Beteiligten von der Polizei ein Platzverweis ausgesprochen, dem die junge Frau nicht nachkommen wollte. Sie musste deshalb in Gewahrsam genommen werden, was sie mit Tritten in Richtung der Polizisten quittierte. Eine Beamtin erlitt dabei eine Verletzung, durch die sie dienstunfähig wurde. Trotzdem landete die 35-Jährige in einer Zelle. In dieser rannte die Polizeibekannte mehrere Male heftigst gegen die abgeschlossene Tür. Ein Atemalkoholtest hatte einen Wert von rund 1,7 Promille ergeben.

PM des PP Heilbronn vom 26.02.2020

 

Sonneberg (Thüringen): 24-Jähriger hält Polizei und Sicherheitsdienst auf Trapp

Einige unangenehme Erfahrungen machten Polizei und Sicherheitsdienst gestern mit einem 24-jährigen Syrer. Bereits gegen 14 Uhr fiel der Mann in der Bahnhofsstraße während des Faschingsumzug den dort eingesetzten Beamten auf. Er fuhr mit seinem Fahrrad an mehreren Polizisten vorbei und beschimpfte sie unter anderem als „Bullenschweine“, „Scheißbullen“ und „Wichser“. Am Abend dann gegen 18:45 Uhr bat der Sicherheitsdienst des Obdachlosenwohnheimes die Polizei um Unterstützung, da der bereits Polizeibekannte dort eine Beziehungsstreitigkeit mit einem Messer klären wollte. Durch die eingesetzten Beamten konnte der Mann vor Ort überwältigt und vorläufig festgenommen werden. Während der Verbringung zur Dienststelle leistete er massiv Widerstand und beschimpfte und bespuckte die Polizisten mehrfach. Bei der auf der Dienststelle durchgeführten Durchsuchung wurde Diebesgut aus einer Drogerie sowie benutzte Betäubungsmittel-Utensilien fest- und sichergestellt. Da der Randalierer auch im polizeilichen Gewahrsam weiter wütete und Haftzellen sowie Einsatzmittel beschädigte, musste er schließlich einer psychiatrischen Einrichtung zugeführt werden, um eine Eigengefährdung zu unterbinden. Gegen ihn wurden nunmehr elf Anzeigen u. a. wegen Beleidigung, Bedrohung, Körperverletzung, Widerstand, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Sachbeschädigung gefertigt.

PM der LPI Saalfeld vom 26.02.2020

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Vorläufige Fasnetsbilanz des Polizeipräsidiums Ravensburg


Insgesamt gelang es den Polizisten, in rund 100 Fällen Streitigkeiten im Ansatz zu erkennen und zu schlichten. Bislang hat die Polizei 163 Straftaten im Zusammenhang mit Fasnetsveranstaltungen registriert. Dabei spielten mit insgesamt 62 Fällen insbesondere Körperverletzungsdelikte und mit 32 Fällen Beleidigungen von Polizeibeamten eine größere Rolle. Daneben fallen noch 16 Diebstähle, 12 Widerstandsdelikte gegen Polizisten sowie drei Sexualdelikte ins Gewicht.

PM des PP Ravensburg vom 26.02.2020

 

Germersheim (Rheinland-Pfalz): Gewalt gegen Polizeibeamte

Wegen eines aggressiven Ladendiebs verständigte die Mitarbeiterin eines Einkaufsmarktes in der Speyerer Straße am Dienstagmittag um
15.45 Uhr die Polizei. Der Mann hatte zunächst trotz bestehendem Hausverbot die Filiale betreten und dort Nahrungsmittel im Wert von zirka 5 EUR gestohlen. Als er nach Passieren des Kassenbereichs auf die Tat angesprochen wurde, rastete er aus. Auch die hinzugerufenen Polizeibeamten konnten den Mann nicht beruhigen. Da er einem Platzverweis nicht nachkam wurde er letztlich in Gewahrsam genommen.
Gegen die Mitnahme wehrte sich der 29 – Jährige heftig in dem er nach den Polizisten schlug und trat. Zudem beleidigte er die Beamten fortlaufend.
Letztlich mussten dem Mann Hand- sowie Fußfesseln angelegt werden. Weiterhin spuckte der Proband in Richtung der Polizisten. Da der Ladendieb unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm bei der Dienststelle eine Blutprobe genommen.
Ein Vortest erbrachte ein Ergebnis von 2,14 Promille. Der Tatverdächtige wurde im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen zunehmend aggressiver und musste daher bis zur Ausnüchterung in einer Zelle verbleiben. Ein Ermittlungsverfahren u.a.
wegen tätlichen Angriffs wurde eingeleitet. Die eingesetzten Polizeibeamten erlitten bei dem Einsatz keine Verletzungen.

PM der PI Germersheim vom 26.02.2020

 

Ebersbach (Baden-Württemberg): Betrunkene beleidigen Polizisten und Zugpersonal

3,28 und 2,40 Promille lauten die Ergebnisse des Atemalkoholmessgerätes, das Bundespolizisten am Abend des 25. Februar 2020 nahe des Ebersbacher Bahnhofs einsetzen mussten.
Zwei 29- und 31-jährige Deutsche kamen mit dem Zug aus Dresden und waren in Ebersbach ausgestiegen. Während der Fahrt hatten sie den Zugbegleiter verbal beleidigt und setzten dies nun während ihrer Polizeikontrolle fort. Sie betitelten die Beamten als „Arschlöcher“ und „Wichser“.
Es folgten ein Alkoholtest und eine Strafanzeige wegen Beleidigung

PM der BPOLI Ebersbach vom 26.02.2020

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Vor Polizeikontrolle geflüchtet

Wegen Straßenverkehrsgefährdung und Beleidigung ermittelt das Polizeirevier Esslingen gegen einen psychisch auffälligen 52-Jährigen, der am späten Dienstagabend die Anhaltesignale eines Streifenwagens ignoriert und versucht hat, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen. Ein Zeuge hatte über Notruf kurz vor 22.30 Uhr in der Krummhardter Straße in Schanbach einen randalierenden und möglicherweise alkoholisierten Mann gemeldet, der zuvor mit einem roten Kleinwagen hergefahren war. Auf der L 1150 kam den hinzugerufenen Polizeibeamten ein entsprechendes Fahrzeug entgegen, weshalb dieses zur Kontrolle angehalten werden sollte. Der Fahrer, der zeitweise mit deutlichen Schlangenlinien unterwegs war, ignorierte jedoch die Anhaltesignale des Streifenwagens und beleidigte die hinterherfahrenden Beamten mit aus dem Fahrerfenster gezeigten Handzeichen. Die Beamten setzten sich daher neben den Kleinwagen und forderten den Fahrer erneut auf, anzuhalten. Daraufhin beschleunigte dieser, überholte ein vorausfahrendes Fahrzeug und schnitt dabei gefährlich den Fahrweg des Streifenwagens, dessen Fahrer eine Kollision nur durch eine starke Bremsung verhindern konnte. Der Toyota Yaris beschleunigte im Stadtgebiet auf über 100 km/h, ehe er im Bereich Ulmer Straße / Katharinenstraße stoppte. Zu einer Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer war es offenbar nicht gekommen. Trotz mehrfacher Aufforderungen durch die Polizeibeamten öffnete der Mann die verschlossenen Fahrzeugtüren oder Fenster nicht, weshalb die Beifahrerscheibe nach vorheriger Androhung eingeschlagen werden musste. Hierauf öffnete der 52-Jährige die Fahrertür und wurde vorläufig festgenommen. Der psychisch auffällige Mann, bei dem keine Anzeichen auf eine Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen festgestellt werden konnte, wurde anschließend vom Rettungsdienst in eine Klinik für Psychiatrie eingeliefert. Seinen Führerschein behielten die Beamten ein.

PM des PP Reutlingen vom 26.02.2020

 

Lichteneiche (Bayern): Alkoholisiert und unkooperativ

Stark alkoholisiert schlug am Mittwoch, gegen 02.40 Uhr, ein 32-jähriger mit dem Ellenbogen das Glaspaneel der Eingangstüre eines Mehrfamilienhauses im Rebhuhnweg ein. Anschließend trat der Mann noch gegen den Pkw seiner Lebensgefährtin, so dass die Heckscheibe zu Bruch ging. Der insgesamt entstandene Schaden wird auf ca. 1.500 Euro geschätzt. Bei Eintreffen der Polizeistreifen zeigte sich der 32-Jährige äußerst aggressiv und unkooperativ, weshalb er zur Unterbindung weiterer Straftraten mit Handfesseln in Sicherheitsgewahrsam genommen und in einer Haftzelle untergebracht werden musste.

PM der PI Bamberg-Land vom 26.02.2020

 

Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Leicht verletzt wurde ein Bediensteter des kommunalen Ordnungsdienstes, als er am Dienstag gegen 18 Uhr im Bereich des Münsterplatzes / Kanzleigasse eine Gruppe Jugendlicher kontrollieren wollte, da diese Betäubungsmittel konsumierten. Nachdem er von den Jugendlichen beleidigt und bedroht wurde, verständigte der 38-Jährige die Polizei. Auch gegenüber den Beamten verhielt sich vor allem ein 16-Jähriger aggressiv und beleidigte diese.
Der mit rund 1,3 Promille alkoholisierte Jugendliche wurde zum Polizeirevier gebracht und dort von seinen Erziehungsberechtigten abgeholt. Der 16-Jährige muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Konstanz vom 26.02.2020

 

Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg): Jugendliche angezeigt

Zwei Jugendliche wurden am Dienstagnachmittag wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt. Sie waren zuvor einem Platzverweis, den der kommunale Ordnungsdienst im Bereich Kaufhausgasse/ Münsterplatz im Rahmen einer Jugendschutzkontrolle ausgesprochen hatte, nicht nachgekommen und hatten sich aktiv der Maßnahme widersetzt. Nachdem eine Polizeistreife den Sachverhalt aufgenommen hatte, wurden die Jugendlichen zum Polizeirevier Villingen gebracht und nach telefonischer Kontaktaufnahme mit ihren Angehörigen entlassen.

PM des PP Konstanz vom 26.02.2020

 

Bamberg (Bayern): 47-Jähriger beleidigt Polizisten

Am Mittwochfrüh gegen 02.20 Uhr befuhr eine Polizeistreife die Kettenbrückstraße in Richtung Hauptwachstraße, als plötzlich ein sichtlich betrunkener Mann so tat, als wolle er vor dem Streifenwagen springen. Als der 47-Jährige daraufhin kontrolliert wurde, beleidigte er die beiden Polizeibeamten, weshalb er sich deswegen strafrechtlich verantworten muss.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 26.02.2020

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau leistet wiederholt Widerstand, Beamter verletzt

Im Zuge eines Widerstandes einer Frau in Itzehoe am Dienstagabend hat sich ein Beamter eine Knieverletzung zugezogen. Der Polizist ist erst einmal nicht mehr dienstfähig, die Beschuldigte kam auf die psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Kurz vor 18.00 Uhr fuhren zwei Streifen in den Graf-Egbert-Ring, da eine amtsbekannte Frau nach einem Beziehungsstreit in einer Wohnung durchdrehen sollte. Die Einsatzkräfte trafen an der Anschrift auf die Beschriebene, die mit einem Messer ausgerüstet am Boden krabbelte, ihr Partner war zu der Zeit nicht anwesend. Als die Betrunkene das Messer verlor, sicherten die Polizisten sie und legten ihr schließlich Handfesseln an, als sie aus dem Fenster zu springen drohte. Ein hinzugezogener Amtsarzt verfügte die Zwangseinweisung der Itzehoerin. Diese sperrte sich während des Ganges zum Rettungswagen erheblich.
Auf der Treppe, über die die Einsatzkräfte sie im Fesselgriff nach draußen brachten, rutschte ein Beamter ein paar Stufen hinunter und verletzte sich das Knie. Nachdem die Beschuldigte schließlich noch gegen das beschriebene Gelenk trat, musste der Polizist sich aufgrund starker Schmerzen aus dem Einsatz zurückziehen und ins Krankenhaus begeben. Nach einer Behandlung konnte er dieses wieder verlassen, ist aber bis auf weiteres nicht mehr dienstfähig. Ein zweiter Beamter erlitt ebenfalls leichte Verletzungen, ist aber weiterhin einsetzbar.
Die Beschuldigte, die innerhalb der letzten Wochen im Rahmen einiger Einsätze mehrfach Widerstand leistete, kam schließlich in das Itzehoer Klinikum. Gegen sie fertigten die Streifen eine Strafanzeige wegen mehrerer Delikte.

PM der PD Itzehoe vom 26.02.2020

 

Neuried, Altenheim (Baden-Württemberg): Randaliert und Widerstand geleistet

Weil ein Duo offenbar versuchte, ein Informationsschild in der Kirchstraße sowie ein vorbeifahrendes Auto zu beschädigen, musste am Dienstagabend die Polizei in Altenheim einschreiten. Kurz nach 20 Uhr meldeten Zeugen den Vorfall, worauf hin die eintreffenden Beamten zwei 18 und 20 Jahre alte Tatverdächtige auf der Straße um ein Auto stehend feststellen konnten. Dieses hatten sie zuvor offenbar angehalten und waren gerade dabei, darauf einzuschlagen und einzutreten. Beim Erkennen der Polizei ging das Duo kurz flüchtig, konnte jedoch vorläufig festgenommen werden.
Zwischenzeitlich fuhr der angehaltene Pkw, wohl aufgrund der Situation, weiter.
Während der 20-Jährige nach den polizeilichen Maßnahmen die Örtlichkeit in Erwartung eines Strafverfahrens wieder verlassen konnte, mussten sich die Beamten mit dem jüngeren weiter beschäftigen. Dieser wurde aufgrund seines psychischen Zustandes und einer Alkoholisierung von rund zwei Promille in eine Fachklinik gebracht. Dabei leistete er gegen die eingesetzten Polizeikräfte Widerstand, beleidigte diese fortlaufend und versuchte während der Fahrt sogar den Fahrer des Streifenwagens zu treten. Die Beamten des Polizeireviers Offenburg bitten den oder die Fahrer/in des angehaltenen Fahrzeuges, sich unter der Telefonnummer: 0781 21-2200 mit ihnen in Verbindung zu setzen.

PM des PP Offenburg vom 26.02.2020

 

Sigmaringen (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte

Unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wird sich ein 32-jähriger Mann verantworten müssen, der am Dienstagabend im Bereich des Krankenhauses Sigmaringen von der Polizei in Gewahrsam genommen werden musste.
Der 32-jährige, bei dem der Verdacht einer Eigengefährdung bestand, hatte zuvor eine Fachabteilung des Krankenhauses unerlaubt verlassen und konnte im Rahmen der polizeilichen Suchmaßnahmen im Umfeld der Einrichtung festgestellt werden.
Der Mann versuchte zunächst zu flüchten und griff schließlich einen der verfolgenden Polizeibeamten unvermittelt an. Diesem gelang es, einen gegen ihn gerichteten Faustschlag abzuwehren und zusammen mit seinem Kollegen den 32-Jährigen zu überwältigen. Hierbei musste auch ein Schlagstock eingesetzt und der Mann schließlich mit Unterstützung einer weiteren Streifenwagenbesatzung an Händen und Füßen gefesselt werden. Im gesamten Verlauf der Maßnahmen wurden die Beamten fortwährend von dem Mann beleidigt. Er wurde schließlich in die Fachabteilung zurückgebracht und in ärztliche Obhut übergeben.

PM des PP Ravensburg vom 26.02.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): 61-jähriger Randalierer beleidigt Bundespolizisten

Am Dienstag, den 25. Februar 2020 informierte eine besorgte Mitarbeiterin der Reisebank am Hallenser Hauptbahnhof gegen 17:15 Uhr die Bundespolizei über einen randalierenden Mann in der Filiale. Eine sofort eingesetzte Streife eilte daraufhin zum Ereignisort. Doch auch nach dem Eintreffen der verständigten Bundespolizisten beruhigte sich der 61-Jährige keineswegs. So beleidigte er die Beamten mit ehrverletzenden Worten und bezeichnete sie unter anderem mit „Polizistensäue“. Nach Abschluss der sich anschließenden polizeilichen Maßnahmen erhielt der Deutsche neben einem Platzverweis Anzeigen wegen Belästigung der Allgemeinheit und Beleidigung. Ob in der Reisebank durch das Verhalten des Mannes Gegenstände beschädigt wurden, ist aktuell noch Teil der laufenden Ermittlungen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 26.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Renitenter Zechbetrüger beleidigte Polizeibeamte

Am Dienstagabend (25.02.2020) beleidigte ein notorischer Zechbetrüger Polizeibeamte in der Nürnberger Innenstadt. Gegen den 29-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Gegen 18:45 Uhr teilte der Gastwirt eines Restaurants in der Nürnberger Innenstadt mit, dass ein Gast die Rechnung der verzehrten Speisen und Getränke im Wert von 16,20 Euro nicht zahlen könne. Beim Eintreffen der Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte versuchte der 29-Jährige zu flüchten. Die Beamten mussten den renitenten Mann daraufhin zu Boden bringen und Handfesseln anlegen. Hierbei beleidigte der 29-Jährige die Beamten in dem gut besuchten Restaurant lautstark mit unflätigen und nicht zitierfähigen Kraftausdrücken.
Der 29-Jährige, welcher wegen ähnlicher Delikte bereits mehrfach in Erscheinung getreten ist, wurde vorläufig festgenommen. Er muss sich nun wieder einmal wegen Zechbetrugs und Beleidigung verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 26.02.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Bei Personenkontrolle Polizeibeamte attackiert

Drei Brüder haben am Dienstagnachmittag (25.02.2020) während einer Personenkontrolle Polizeibeamte angegriffen. Die drei 16, 18 und 20 Jahre alten jungen Männer fielen gegen 15.15 Uhr im Bereich der Stephanspassage durch den Konsum harten Alkohols und Pöbeleien gegenüber Passanten auf. Als die alarmierten Beamten den 20-Jährigen kontrollieren wollten, verweigerte der zunächst die Herausgabe seiner Ausweispapiere. Als ein Beamter diesen nach den Dokumenten durchsuchen wollte, griff der 20-Jährige plötzlich an. Er attackierte die Beamten mit einem erheblichen Aggressionspotenzial, schlug und trat um sich, woraufhin die Beamten ihn zu Boden brachten. Hierauf griffen auch die beiden anderen Brüder die Polizisten an, weswegen auch sie zu Boden gebracht und fixiert wurden. Alle drei kamen für weitere Maßnahmen auf ein Polizeirevier. Auf der Fahrt dorthin beschädigten sie einen Einsatzwagen durch Tritte und beleidigten die eingesetzten Beamten fortwährend. Auch auf der Wache verhielten sie sich äußerst aggressiv. Bei dem Einsatz entstand erheblicher Sachschaden an Einsatzmaterial und Fahrzeugen, zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt, ein dritter konnte seinen Dienst nicht fortführen. Die bereits einschlägig polizeibekannten Tatverdächtigen verbrachten die Nacht in einer Zelle. Der 20-jährige deutsche Haupttäter wird im Laufe des Mittwochs (26.02.2020) mit Antrag der Staatsanwaltschaft auf Erlass eines Haftbefehls dem Haftrichter vorgeführt.

PM des PP Stuttgart vom 26.02.2020

 

Bad Dürkheim (Rheinland-Pfalz): Helfer angegriffen – Frauen unsittlich berührt

Am 25.02.2020, gegen 20:30 Uhr, wurde die Polizei von einer Bürgerin darüber informiert, dass in einem Gebüsch in der Nähe der Sparkasse Rhein-Haardt eine Person liegen würde. Vor Ort wurde durch eine Funkstreifenbesatzung ein Mann in dem Gebüsch festgestellt. Er war so stark betrunken, dass er zunächst nicht auf eine Ansprache reagierte. Als er dann ansprechbar war, schlug er um sich bis er merkte, dass zwei Polizeibeamte vor ihm standen. Nachdem es gelungen war ihn auf seine Beine zu stellen, versuchte er die Beamten zu schlagen und zu treten, was ihm aber nicht gelang. Ihm wurden daraufhin Handfesseln angelegt. Auf der Fahrt zur Dienstelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen werden sollte, beleidigte der 23-Jährige die Polizeibeamten auf das Übelste. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von ca.1,9 Promille. Nachdem der 23-jährige Mann in der Folge Verhaltensweisen zeigte, die den Schluss zu ließen, dass er möglicherweise nicht mehr Herr seiner Sinne war, wurde er in eine Fachklinik in Bad Dürkheim eingeliefert.
Bei der Überprüfung der Person hatte sich zudem herausgestellt, das der 23-Jährige gegen 19:00 Uhr bereits im Bereich des Bahnhofes durch die Polizei kontrolliert und beanzeigt worden war, da er zwei jungen Frauen an ihr Gesäß gelangt hatte.

PM der PI Bad Dürkheim vom 26.02.2020

 

Donauwörth (Bayern): Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte

Zu massiven Widerstandshandlungen gegen Polizeibeamte der Inspektion Donauwörth kam es am Nachmittag des 25.02.2020. Auslöser war die Zechprellung eines 35-jährigen Dillingers in einer Gaststätte in der Hindenburgstraße gegen 14.30 Uhr. Der Mann verließ das Restaurant nach einer ausgiebigen Mahlzeit, ohne die Rechnung in Höhe von knapp 40 EUR zu bezahlen. Als er später gegen 16.00 Uhr am Donauwörther Bahnhof von einer Polizeistreife zu einer Personenkontrolle angehalten wurde, rastete der 35-Jährige komplett aus. Er widersetzte sich sämtlichen Anordnungen, versuchte zu flüchten und konnte erst durch die Anwendung körperlicher Gewalt zu Boden gebracht werden. Hierbei sperrte sich der Dillinger erneut massiv und leistete körperlichen Widerstand. Ferner beleidigte er die mittlerweile eingetroffenen Verstärkungsstreifen mit derbsten Schimpfwörtern. Einem Beamten drohte er mit dessen Ermordung. Der daraufhin vorläufig Festgenommene wurde zur Dienststelle verbracht, wo er erneut sämtliche dort anwesende Beamte aufs übelste beleidigte. Da er einen Alkoholtest verweigerte, wurde über die zuständige Staatsanwaltschaft in Augsburg eine ärztliche Blutentnahme angeordnet. Strafanzeigen, unter anderem wegen Bedrohung, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Zechbetrug waren die Folge. Darüber hinaus muss im Nachgang die Restaurantrechnung bezahlt werden.

PM der PI Donauwörth vom 26.02.2020

 

Sonthofen (Bayern): Nach Handydiebstahl – Widerstand gegen Polizei

Heute früh, gegen 01.20 Uhr, kam es in einer Diskothek in der Schnitzerstraße zunächst zu einem Diebstahl eines Handys. Eine 25-jährige Geschädigte hatte den Verdacht, dass ihr Tischnachbar im gemeinsamen Gespräch ihr Handy aus der geschlossenen Handtasche unberechtigt an sich nahm. Die daraufhin verständigte Polizei fand bei der Durchsuchung des Mannes tatsächlich das beschriebene Diebesgut. Um die Personalien des Tatverdächtigen festzustellen, wurde er vorläufig festgenommen und zur Dienststelle verbracht. Auf dem Weg dorthin und bei einer anschließenden Unterbringung in eine Haftzelle leistete der 22-jährige Mann erheblichen körperlichen Widerstand gegenüber vier Polizeibeamten. Obendrein wurden sie in der Fäkalsprache auf das Übelste beschimpft. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp über 2 Promille. Keiner der Beteiligten wurde verletzt. Gegen den Tatverdächtigen wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter vorsätzliche Körperverletzung, Diebstahls und Beleidigung Strafanzeige erstattet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 26.02.2020

Trier (Rheinland-Pfalz): Rosenmontag in Trier – Bilanz der Polizei

Sowohl während des Umzuges als auch bei der anschließenden Faschingsparty in der Arena Trier verlief der Rosenmontag aus Sicht der Polizei Trier friedlich.
Bis 22 Uhr feierten ca. 2500 Gäste in der Arena. Eine Vielzahl von Närrinnen und Narren hielten sich in der Trierer Innenstadt auf. 21 Strafanzeigen nahmen die Polizist*innen im Verlauf des Tages auf, für fünf Personen endete das Feiern vorzeitig in der Gewahrsamszelle, sieben Jugendliche wurden durch die Polizei in Obhut genommen.
Viermal kam es zu Körperverletzungen, eine Person leistete Widerstand gegen die Beamten, fünf Mal wurden Polizist*innen beleidigt. In der Innenstadt, nahe dem Hauptmarkt, beschädigten bisher unbekannte Täter eine Schaufensterscheibe eines Geschäftes. Glücklicherweise kam es weder in Trier, noch in der Region zu größeren Einsätzen.

PM des PP Trier vom 25.02.2020

 

Cloppenburg (Niedersachsen): Fahren ohne Fahrerlaubnis/ Widerstand

Am Montag, 24. Februar 2020, 18.53 Uhr, befuhr ein 38jähriger aus Cloppenburg mit einem PKW die Max-Planck-Straße in Cloppenburg. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle stellte die Polizei fest, dass der 38jährige nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Als der Fahrer die Fahrzeugschlüssel aushändigen sollte, sperrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und wehrte sich.
Anschließend versuchte der 38jährige zu Fuß zu flüchten. Dies konnte durch die Polizeibeamten verhindert werden. Gegen den 38jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der PI Cloppenburg/Vechta vom 25.02.2020

 

Passau (Bayern): Jugendlicher geht bei Polizeikontrolle auf Beamte los

Am gestrigen Montag, kurz vor Mitternacht, wollten Zivilbeamte des operativen Ergänzungsdienstes Passau in der Dr.-Hans-Kapfinger-Straße zwei junge Männer kontrollieren. Einer der Männer flüchtete sofort, der Zweite konnte von den Beamten festgehalten werden. Während der Kontrolle versuchte der Festgehaltene, ein 16-Jähriger Schüler aus Obernzell, die Beamten ins Gesicht zu schlagen, was jedoch misslang. Des Weiteren beleidigte er die beiden Polizisten. Bei einer Durchsuchung stellte sich dann der vermeintliche Grund für sein Verhalten heraus, es wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Das Rauschgift wurde sichergestellt und der Jugendliche aufgrund diverser Delikte angezeigt.

PM der PI Passau vom 25.02.2020

 

Rheinberg (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierte leisteten Widerstand

Am Samstagabend gegen 21.40 Uhr mussten Polizeibeamte zur Gelderstraße fahren, da an einem Geschäft Personen gemeldet worden waren, die sich gegenseitig gegen eine Schaufensterscheibe schubsen sollten.
Vor Ort trafen die Polizisten zwei Personen an. Ein 29-jähriger Rheinberger bedrohte plötzlich die Polizeibeamten und leistete Widerstand. Als er daraufhin zur Wache gebracht werden sollte, schlug plötzlich eine 27-jährige Rheinbergerin auf das Dach des Streifenwagens ein und öffnete die Tür des Autos. Da sie den Anweisungen der Beamten keine Folge leistete, sich aggressiv verhielt und die Polizisten trat, musste sie ebenfalls zur Wache gebracht werden.
Da Beide offenbar alkoholisiert waren, entnahm ein Arzt auf der Wache Blutproben.
Eine 22-jährige Polizeibeamtin erlitt Verletzungen durch Tritte der Rheinbergerin.
Beide Rheinberger erwartet nun ein Strafverfahren.

PM der KPB Wesel vom 25.02.2020

 

Aschfeld (Bayern): Auseinandersetzung bei Faschingsveranstaltung endet in Polizeigewahrsam

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Polizei kurz nach Mitternacht zu einer Faschingsveranstaltung in der Sporthalle Aschfeld gerufen, weil es dort zu einer Auseinandersetzung mehrerer Personen gekommen war. Vor Ort wurden die Beamten von den Ordnungskräften auf einen 26-jährigen Mann aufmerksam gemacht, welcher maßgeblich an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein sollte. Der Mann verweigerte die Angaben seiner Personalien, stattdessen beleidigte er sofort die Beamten. Bei der anschließenden Festnahme leistete der Mann erheblichen Widerstand, wobei beide Beamte leicht verletzt wurden. Die Maßnahmen der Beamten wurden durch umstehende alkoholisierte und aggressive Veranstaltungsgäste, die von den Veranstaltungsordner zurückgehalten werden mussten, erheblich gestört. Der 26-jährige Mann, der ebenfalls stark alkoholisiert war und bei dem auch ein geringe Menge Drogen gefunden wurden, musste zur Ausnüchterung die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen.

PM der PI Karlstadt vom 25.02.2020

 

Oldenburg (Niedersachsen): 38-Jähriger uriniert gegen Zivilfahrzeug der Polizei

Ein 38-jähriger Mann verrichtete am frühen Sonntagmorgen auf offener Straße in der Innenstadt seine Notdurft – und traf dabei ausgerechnet ein ziviles Einsatzfahrzeug der Polizei.
Die Beamten waren gegen 4.30 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einer Gaststätte gerufen worden. Nach ihrem Eintreffen stellten die Einsatzkräfte den Funkstreifenwagen sowie das zivile Fahrzeug in der Wallstraße ab und begaben sich in die Gaststätte. Als die Beamten wenig später zu ihren Fahrzeugen zurückkehrten, bemerkten sie den 38-Jährigen aus Edewecht, der sich gerade gegen die hintere Stoßstange des Zivilfahrzeugs erleichterte. Die Polizeibeamten sprachen den Mann an, woraufhin dieser abrupt sein Vorhaben beendete und seinen Reißverschluss wieder schloss.
Gegen den 38-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die Spuren an dem Dienstfahrzeug überließen die Beamten dem Regen.

PM der PI Oldenburg-Stadt/Ammerland vom 25.02.2020

 

Monheim (Nordrhein-Westfalen): Rosenmontagszug in Monheim


Im Rahmen des Karnevalseinsatzes in Monheim mussten Einsatzkräfte des Polizeilichen Sonderdienstes gegen 17 Uhr zur Alten Schulstraße, weil dort ein Mann Passanten angepöbelt hatte. Als die Beamten den Mann kontrollierten, stellten sie fest, dass gegen den 34-jährigen Langenfelder ein offener Haftbefehl vorlag. Bei der weiteren Kontrolle stellten sie zudem ein Tütchen mit einem weißen Pulver – vermutlich Drogen – sicher. Daraufhin wurde der Mann festgenommen und mit dem Streifenwagen zur Wache gebracht. Auf dem Weg dorthin rastete der Langenfelder dann völlig aus – er beleidigte die Polizeibeamten nicht nur aufs Übelste, sondern bedrohte diese auch noch. Zudem spuckte er die Polizisten an und versuchte, sie während der Fahrt anzugreifen. Der Mann musste die Nacht daraufhin zur Verhinderung weiterer Straftaten sowie zur Ausnüchterung auf der Wache verbringen. Gegen ihn wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet.

PM (auszugsweise) der KPB Mettmann vom 25.02.2020

 

Aachen (Nordrhein-Westfalen): Rosenmontag in der StädteRegion – Polizei zieht eine positive Bilanz


Ohne nachvollziehbaren Anlass rastete eine 35-Jährige gegen 14.15 Uhr in der Wilhelmstraße aus. Wie Zeugen berichteten, schrie sie plötzlich herum und schlug gegen die vorbeifahrenden Karnevalswagen. Mehrere Ordner und Zuschauer konnten die offenbar stark alkoholisierte Frau von dem Fahrzeug wegziehen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Zwei Zeugen wurden dabei durch Schläge und Tritte leicht verletzt. Strafverfahren wegen Körperverletzung wurden eingeleitet. Auch gegen die polizeilichen Maßnahmen setzte sich die Frau zur Wehr und muss sich nun auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Ein Arzt entnahm ihr eine Blutprobe.

PM (auszugsweise) der POL Aachen vom 25.02.2020

 

Gütersloh (Nordrhein-Westfalen): Zusammenfassung des Rosenmontags im Kreis Gütersloh aus polizeilicher Sicht

Nachdem das Karnevalswochenende aus polizeilicher Sicht eher ruhig verlaufen ist, setzte sich die zusammenfassend eher ruhige Einsatzlage auch Rosenmontag fort.
Während Sonntag aufgrund der Wetterlage die Umzüge abgesagt worden sind, konnte der Montag wie geplant verlaufen.
Im gesamten Tages- und Nachtverlauf kam es kreisweit zu 19 Polizeieinsätzen mit Karnevalsbezug. Im Wesentlichen handelte es sich dabei um Streitigkeiten der Karnevalbesucher untereinander. In einem Fall zeigte eine Frau eine sexuelle Belästigung an. Gegen den 17-jährigen Beschuldigten wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
In 17 Fällen mussten Platzverweise erteilt werden. Fünf Karnevalisten wurden schließlich in Gewahrsam genommen.
Ein alkoholisierter 19-jähriger Mann sollte in Rietberg aus einem Zelt (17.52
Uhr) gebracht werden, nachdem er um sich schlug. Dabei verletzte er die Sicherheitskräfte, beleidigte und schlug im Anschluss die eingesetzten Polizeibeamten. Ebenso spuckte er. Nach einer erfolgten Blutprobenentnahme verblieb er bis zur Ernüchterung im Polizeigewahrsam. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Auffällig war die Anzahl alkoholisierter Jugendlicher, die bereits erheblich betrunken am Veranstaltungsort erschienen. Teilweise wurden sie im Rahmen der angekündigten Jugendschutzkontrollen zur Abgabe ihrer alkoholhaltigen Getränke aufgefordert.

PM der POL Gütersloh vom 25.02.2020

 

Wolfratshausen (Bayern): 19-Jähriger tobt im Krankenhaus und wird ausgenüchtert

In der Nacht von Montag auf Dienstag tobte ein 19-jähriger Wolfratshauser derart vehement, dass er in einer Arrestzelle ausgenüchtert werden musste. Er war erheblich alkoholisiert und leistete Widerstand gegen die Gewahrsamnahme.
Gegen 00.00 Uhr forderte eine Besatzung eines Rettungswagens polizeiliche Unterstützung an. Der 19-jährige Wolfratshauser sollte eigentlich von der Loisachhalle ins Wolfratshauser Krankenhaus gebracht werden. Hintergrund war eine Alkoholintoxikation. Allerdings begann er im Krankenwagen damit, derart heftig zu randalieren, dass sich die Rettungssanitäter nicht mehr zu helfen wussten. Eine Streife der Wolfratshauser Polizeiinspektion traf dann schließlich im Krankenhaus auf den Rettungsdienst und den 19-jährigen Wolfratshauser. Der 19-jährige ließ sich weder vom Rettungsdienst noch von den Polizeibeamten beruhigen. Er lief laut schreiend die Gänge des Krankenhauses entlang. Jegliche Versuche, durch mittlerweile drei Streifenbesatzungen, den 19-Jährigen zur Ruhe zu bringen, scheiterten. Der Wolfratshauser beleidigte sämtliche eingesetzten Polizeibeamten. Nach Rücksprache mit den Ärzten des Krankenhauses musste der Wolfratshauser vor dem Hintergrund seiner erheblichen Alkoholisierung und seines aggressiven Verhaltens in die Arrestzelle der Polizeiinspektion Wolfratshausen verbracht werden.
Sowohl auf dem Weg dorthin, als auch in der Zelle, leistete der Wolfratshauser erhebliche Gegenwehr, sodass er sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten muss.
Der Polizeieinsatz wurde im Krankenhaus und in der Arrestzelle durch die mitgeführten Body-Cams aufgezeichnet. Der Wolfratshauser war in den frühen Dienstagmorgenstunden soweit ausgenüchtert, dass er aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden konnte.

PM der PI Wolfratshausen vom 25.02.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 41-Jähriger nach Bedrohung ausgenüchtert

Ein 41-jähriger Mann hat am Montagabend (24.02.2020) gegen 22:00 Uhr die Zugbegleiterin eines Fernverkehrszuges am Stuttgarter Hauptbahnhof mit einem Stielkamm bedroht und anschließend mehrere Beamte beleidigt. Nach bisherigen Erkenntnissen hielt sich der 41-Jährige trotz des Endhaltes des Zuges am Stuttgarter Hauptbahnhof weiter im Abteil auf und wurde daraufhin zwecks Abstellung des Intercity-Expresses durch die Zugbegleiterin gebeten auszusteigen. Der deutsche Staatsangehörige soll sich daraufhin vor der Mitarbeiterin der Deutschen Bahn aufgebaut haben und führte kurz darauf mit einem bis dahin unbekannten spitzen Gegenstand Stichbewegungen in Richtung der 39-Jährigen aus. Anschließend verfolgte er die Geschädigte durch den Hauptbahnhof, konnte allerdings kurz darauf durch alarmierte Streifen der Bundes- und Landespolizei vorläufig festgenommen werden. Im Zuge der Durchsuchung des tatverdächtigen Mannes fanden die Beamten schließlich einen spitz zulaufenden Stielkamm auf und stellten diesen als mutmaßliches Tatmittel sicher. Zudem beleidigte der Polizeibekannte die eingesetzten Beamten mit diversen Äußerungen. Er wurde anschließend auf das Bundespolizeirevier am Hauptbahnhof verbracht und einem Atemalkoholtest unterzogen. Da sich hierbei herausstellte, dass der aggressive 41-Jährige mit etwa 2,9 Promille alkoholisiert war, wurde er zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und durfte die Dienststelle erst am Folgetag wieder verlassen. Der im Rems-Murr-Kreis wohnhafte Mann muss nun mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Bedrohung und Beleidigung rechnen. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich unter der Telefonnummer +49711870350 bei der Bundespolizei zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 25.02.2020

 

Koblenz (Rheinland-Pfalz): Rosenmontagszug – Bilanz


Im Zeitraum von 15.00 Uhr und 20.30 Uhr kam es zu fünf Anzeigen wegen Körperverletzungsdelikten, sechs Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetzt, einer Sachbeschädigung und zwei Anzeigen wegen Beleidigung, wovon eine gegen Polizeibeamten war. Insgesamt wurden 11 Platzverweise ausgesprochen.

PM des PP Koblenz vom 25.02.2020

 

Denzlingen (Baden-Württemberg): Mehrere Platzverweise aus dem Narrendorf

Gut beschäftigt waren am Rosenmontag Polizei und auch Ordnerkräfte der Veranstalter nach Einbruch der Dunkelheit im Denzlinger Narrendorf. Nachdem der Umzug am Nachmittag ein fröhliches Fest ohne Vorkommnisse war, standen ab etwa 21 Uhr einige alkoholisierte Störenfriede, denen es augenscheinlich nur um Krawall ging und die durch Pöbeleien und Streitereien auffielen, besonders im Visier. Vier Personen wurde ein Platzverweis erteilt. Ein 24-Jähriger kehrte wenig später trotz des polizeilichen Verbots wieder zurück. Er wurde in Gewahrsam genommen. Wegen des Missachtens des polizeilichen Platzverweises wird er angezeigt. Gegen 22.40 Uhr wurde ein 26-Jähriger vorläufig festgenommen, nachdem er eine junge Frau begrapscht hatte. Auf dem Nachhauseweg geriet ein junges Pärchen in der Rosenstraße in handfesten Streit. Als Polizei und Ordnerkräfte dazwischen gingen, mischten sich plötzlich unbeteiligte Passanten ein. Der Tumult konnte beendet werden. Oftmals respektlos sei das Auftreten der überwiegend jugendlichen oder heranwachsenden Störenfriede gewesen, berichten die eingesetzten Beamten. In vier Fällen schlugen die Provokationen auch in unschöne Beleidigungen um, weshalb Strafverfahren eingeleitet wurden. Umso mehr sei aber die gute Organisation des Veranstalters zu loben, der mit dem konsequenten Einhalten insbesondere von Jugendschutzbestimmung, aber auch mit Einsatz erfahrener Ordern und Aufsichtskräften einen entscheidenden Beitrag für den insgesamt friedlichen und sicheren Ablauf der Narretei gesorgt hatte.

PM des PP Freiburg vom 25.02.2020

 

Eschwege (Hessen): Polizei in Eschwege ermittelt gleich mehrfach gegen eine 56-jährige Frau aus Eschwege nach Faustschlag auf Motorhaube

Am Montagnachmittag gegen 14.00 Uhr kam es nach einer anfänglichen mutmaßlichen Sachbeschädigung an einem Auto durch eine 56-Jährige aus Eschwege im Nachgang noch zu einem Streitgespräch mit Bedrohung und schließlich zu Widerstandshandlungen, weil die Frau sich einem Polizeibeamten der Bundespolizei bei der Identitätsfeststellung widersetzte. Die Polizei in Eschwege hat nun entsprechende Ermittlungen gegen die 56-Jährige eingeleitet.
Zunächst hatte sich die 56-Jährige An den Anlagen in Eschwege beim Überqueren eines Zebrastreifens über eine Autofahrerin echauffiert, die offenbar am Zebrastreifen etwas zu spät zum Halten kam. Die 56-Jährige schlug daraufhin beim Überqueren der Straße unvermittelt mit ihrer Faust auf die Motorhaube des besagten Fahrzeugs.
Die in dem Auto befindliche Fahrerin, eine 46-jährige Frau aus Bad Sooden-Allendorf, konnte die 56-Jährige, die zunächst einfach weitergegangen war, dann schließlich zur Rede stellen. Die 56-jährige Tatverdächtige reagierte daraufhin mit Beleidigungen und äußerte außerdem auch noch Bedrohungen gegenüber der 46-jährigen Autofahrerin. Durch die Konfliktsituation wurde schließlich ein 50-jähriger Polizeibeamter der Bundespolizei aufmerksam, der dann in den Streit eingriff und sich mittels Dienstausweis als Polizeibeamter zu erkennen gab.
Als der Beamte die 56-jährige Frau aufforderte, ihre Personalien anzugeben, wollte diese dann die Flucht ergreifen. Die Frau trat dazu nach dem Beamten und verletzte diesen außerdem leicht am Unterarm durch Kratzen mit den Fingernägeln.
Letztlich konnte der Beamte der Bundespolizei die Tatverdächtige bis zum Eintreffen einer Streife der Polizei Eschwege festhalten.
Die Beamten der Polizei Eschwege nahmen vor Ort dann die Personalien der Beteiligten auf und leiteten im Anschluss dann entsprechende Ermittlungen gegen die 56-jährige Frau u.a. wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung, sowie wegen Widerstand und Körperverletzung ein.

PM des PP Nordhessen vom 25.02.2020

 

Markt Triefenstein (Bayern): Heckscheibe von Polizeibus eingeworfen

Markt Triefenstein, OT Lengfurt, Lkr. Main-Spessart.
Durch eine zertrümmerte Heckscheibe entstand am Montag an einem Polizeibus ein Schaden in Höhe von 500 €. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Eine Polizeistreife befand sich gegen 14:15 Uhr, am Ende des Faschingszugs in der Marktheidenfelder Straße in der Nähe der Bushaltestelle. Aufgrund des Umzugs befand sich hier eine größere Menschenansammlung, aus welcher mehrere, vermutlich kleine „Klopfer“-Flaschen auf das Dienstfahrzeug geworfen wurden. Nachdem zwei Gegenstände das Metall des Fahrzeugs trafen, wurde er aus der Gefahrenzone gelenkt. Dabei wurde die Heckscheibe des VW-Busses getroffen, welche dadurch zu Bruch ging. Die Splitter verteilten sich dabei im gesamten Innenraum. Im Rahmen von ersten Ermittlungen im Laufe des Nachmittags ergaben sich Hinweise auf zwei Jugendliche als mögliche Täter. Die Ermittlungen wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Sachbeschädigung wurden aufgenommen.

PM der PI Marktheidenfeld vom 25.02.2020

 

Bochum (Nordrhein-Westfalen): 34-Jähriger randaliert und löst Einsatz der Bundespolizei aus

In der vergangenen Nacht (24. Februar) wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz in den Bochumer Hauptbahnhof gerufen. Ein 34-jähriger Mann soll im Personentunnel randaliert haben, er wurde später zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Einsatzkräfte der Bundespolizei wurden in der Nacht zum Dienstag darüber informiert, dass im Hauptbahnhof Bochum eine Person randalieren würde. Er soll auch mit Flaschen geworfen haben. Als sich Bundespolizisten gegen 23.30 Uhr dem Einsatzort näherten, bemerkten sie gleich eine Gruppe von drei Personen. Ein 34-jähriger Mann hielt dabei eine abgebrochene Glasflasche in der einen und ein Messer in der anderen Hand. Des Weiteren stellten die Beamten eine stark blutende Verletzung an der Hand des Bochumers fest. Er wurde aufgefordert, das Messer und die Flasche sofort fallen zu lassen. Nur zögerlich kam der rumänische Staatsangehörige dem nach und schmiss die Gegenstände in den Bahnhof. Alle Personen wurden bis zum Eintreffen weiterer Polizeikräfte fixiert. Der 34-Jährige wurde später vom Rettungsdienst versorgt und kam zur Verhinderung weiterer Straftaten in das Polizeigewahrsam.
Erste Ermittlungen ergaben, dass die Personengruppe vermutlich untereinander in Streit geraten war. Gegen den Mann aus Bochum wurde ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Weitere Personen wurden nicht verletzt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.02.2020

 

Kandel (Rheinland-Pfalz): Nach Körperverletzung Polizeibeamte beleidigt

Am 24.02.2020 um 20:00 Uhr wurden Polizeibeamte in die Asklepiosklinik gerufen. Hintergrund war die Aufnahme einer Körperverletzungsanzeige. Da beim Einliefern ins Krankenhaus auch der Beschuldigte schon anwesend war, kam es erneut zu Streitigkeiten. Im Rahmen der Anzeigenaufnahme wurden die Beamten mehrfach von dem alkoholisierten 19-jährigen Jockgrimer als „Scheiß Bullen“ und „Missgeburten“ bezeichnet. Der Beschuldigte wurde im Anschluss an die Maßnahmen seiner Mutter übergeben.

PM des PP Rheinpfalz vom 25.02.2020

 

Baden-Baden, Sandweier (Baden-Württemberg): Leicht verletzter Polizist

Im Rahmen von häuslichen Streitigkeiten und Bedrohungen wurde am Montagabend ein Polizeibeamter leicht verletzt. Trotz eines bestehende Annäherungsverbotes hatte ein Mann seine Lebensgefährtin wieder aufgesucht und soll diese auch bedroht haben. Den hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Baden-Baden blieb, um eine weitere Eskalation der Situation zu verhindern, nichts anderes übrig, als den Mann in Gewahrsam zu nehmen. Hierbei leistete er Widerstand, wobei ein Beamter leicht verletzt wurde. Ihn erwarten nun gleich mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Offenburg vom 25.02.2020

Herford (Nordrhein-Westfalen): Randalierer leistet Widerstand- Fahrzeug wurde beschädigt

In der Nacht zu Samstag (22.2) wurde die Polizei Herford zu einem Randalierer auf der Eimterstraße im Bereich der Justizvollzuganstalt gerufen. Ein 15-Jähriger aus Bothel trat den Außenspiegel eines geparkten Mitsubishi an der Eimterstraße ab, beschädigte Mülleimer und eine Fensterscheibe einer Firma direkt in der Nähe. Anschließend warf er den abgetretenen Außenspiegel über die Mauern des Justizgeländes. Eine Überprüfung ergab, dass der Beschuldigte einen Angehörigen in der JVA besuchen wollte, dieses aufgrund der Uhrzeit jedoch so einfach nicht ermöglicht werden konnte. Während des gesamten Einsatzes verhielt sich der Jugendliche gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten aggressiv und drohte mit Schlägen. Er beleidigte die Beamten und spukte in deren Richtung. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der 15-Jährige zunächst kurzfristig in Gewahrsam genommen und nach Abschluss von weiteren Ermittlungen in eine Jugendhilfeeinrichtung untergebracht.

PM der KPB Herford vom 25.02.2020

 

Remagen und Umgebung (Rheinland-Pfalz): Zwischenbilanz Karneval der Polizeiinspektion Remagen

Für die Beamten der Polizei Remagen waren die Tage von Weiberdonnerstag bis Rosenmontag mit einigem an Arbeit verbunden. In Verbindung mit Karnevalsfeierlichkeiten kam es u. a. zur Aufnahme von 6 Körperverletzungsdelikten, zweimal leisteten Beteiligte den Polizeibeamten Widerstand und 2 Personen wurden zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen. Darüber hinaus war die Polizei mehrfach bei sich anbahnenden Streitereien im Einsatz, schlichtete, trennte und beruhigte die Gemüter.
Bei den vielen und gut besuchten Karnevalsumzügen im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Remagen feierten die Karnevalisten fröhlich und friedlich, ohne dass die Polizei wesentlich einschreiten musste.
Erfreulicherweise kam es bis jetzt nicht zur Aufnahme von alkoholbedingten Verkehrsdelikten.
Herausragende Ereignisse:
Bad Breisig – Schlägerei In der Hauptstraße kam es Weiberdonnerstag nach dem Karnevalsumzug in Oberbreisig gegen 16:25 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen, in dessen Folge drei Männer und eine Frau leicht verletzt wurden. Der Streit gipfelte sich so weit zu, dass sogar ein Kinderwagen mit samt dem sich darin befindlichem Kleinkind umgestoßen wurde. Glücklicherweise blieb der kleine Junge dabei unverletzt. Durch die Polizei wurden Platzverweise ausgesprochen und Strafverfahren eingeleitet. Die genauen Hintergründe der „Entgleisungen“ bedürfen weiterer Ermittlungen.
Bad Breisig – Streit endet im Polizeigewahrsam In der Sängerhalle in Oberbreisig kam es Weiberdonnerstag um 19:40 Uhr zu verbalen Streitigkeiten zwischen einem Pärchen (m/w), in dessen Folge der stark alkoholisierte Mann vermutlich ohne Fremdbeteiligung stürzte und sich dabei leicht verletzte. Offensichtlich auf Grund dieses Missgeschickes wurde der 31-jährige dermaßen aggressiv, dass er die ihm zu Hilfe kommenden Rettungs- und Sicherheitskräfte angegriffen und beleidigt haben soll. Durch die hinzugezogene Polizei wurde der sich weiter aggressiv gebärende Mann zur Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen.
Sinzig-Westum – Körperverletzung und Widerstand Am Rosenmontag wurde die Polizei kurz nach 18:00 Uhr zu einer privaten Karnevalsfreier in den Stadtteil Westum gerufen, bei dem eine Frau verletzt worden sein sollte. Beim Eintreffen der Polizeistreifen stürmte ein 43-jähriger Beteiligter sofort mit erhobener Faust auf diese zu, versuchte die Beamten zu schlagen und schrie Drohungen in deren Richtung. Der alkoholisierte und äußerst renitente Mann wurde fixiert und musste in polizeiliches Gewahrsam genommen werden.
Sinzig-Westum – Schlägerei Im Bereich des Festzeltes In der Galters kam es Rosenmontag um 21:45 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen, bei der mindestens drei Männer leicht verletzt wurden. Die mutmaßliche sechsköpfige Tätergruppe war vor Eintreffen der Polizei geflüchtet.
Einer der Täter soll während der Tat ein Messer gezückt und damit gedroht haben.
Die Ermittlungen hinsichtlich der Täter dauern an. Die Polizeiinspektion Remagen erbittet Zeugenhinweise unter 02642-93820.

PM der PI Remagen vom 25.02.2020

 

Mudersbach (Rheinland-Pfalz): Gewalt in Partnerschaft eskaliert

Am späten Montagabend kam es in Mudersbach zu einer handfesten körperlichen Auseinandersetzung zwischen einer 28-Jährigen und ihrem 27-jährigen Freund. Die 28-Jährige soll ihren Freund mit einem Schraubendreher angegriffen und verletzt haben. Bei der Sachverhaltsaufnahme wurden die Polizeibeamten von dem 27-Jährigen und seinem 30-jährigen Bruder angegriffen.
Bei der Festnahme leisteten die beiden Männer erheblichen Widerstand. Unter Einsatz von Pfefferspray wurden die Männer festgenommen und dem Gewahrsam der Polizei Betzdorf zugeführt. Beide Männer waren erheblich alkoholisiert. Es wurden Blutproben zur Feststellung der Schuldfähigkeit entnommen. Entsprechende Strafanzeigen wurden eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PI Betzdorf vom 25.02.2020

 

Hauptbahnhof Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Bundespolizisten in das Gesicht gespuckt

Weil eine Frau barfuß im Hauptbahnhof unterwegs war, wollten Bundespolizisten der 37-Jährigen Hilfe anbieten. Diese spuckte einem Bundespolizisten in das Gesicht.
Gegen 5 Uhr am Rosenmontagmorgen (24. Februar) war einer Streife der Bundespolizei die Dortmunderin aufgefallen. Diese hielt sich barfuß im Personentunnel des Hauptbahnhofs auf und stampfte mehrfach mit ihrem Fuß hart auf den Boden.
Daraufhin wurde sie angesprochen, worauf die Frau einem 25-jährigen Bundespolizisten in das Gesicht spuckte. Die 37-Jährige wurde überwältigt und zur Wache gebracht.
Aufgrund ihres Verhaltens ist sie später in eine Dortmunder Klinik eingeliefert worden. Gegen die polizeibekannte Frau wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 05.02.2020

 

Werne (Nordrhein-Westfalen): Karnevalseinsatz in Werne: Bilanz der Polizei

Der Umzug, der sich um 14.11 Uhr in Bewegung setzte und um 16.25 Uhr am Hagen wieder ankam, verlief störungsfrei. Auch die Veranstaltung auf dem Marktplatz verlief friedlich – sie wurde um 18.00 Uhr beendet.
Ein 29-Jähriger belästigte auf einer Veranstaltung im Kolpinghaus mehrere Gäste und wurde wegen seines aggressiven Verhaltens von einem privaten Sicherheitsdienst festgehalten, bis die Polizei eintraf. Als die Einsatzkräfte den stark alkoholisierten, aggressiven Werner zur Ausnüchterung und Verhinderung weiterer Straftaten mit einem Streifenwagen ins Gewahrsam bringen wollten, leistete er erheblichen Widerstand, trat eine Beamtin, wollte einen anderen Beamten beißen und versuchte, Kopfstöße zu verteilen. Die Beamten blieben unverletzt. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Eine Fußstreife der Polizei bemerkte, dass ein alkoholisierter 15-Jähriger, der sich auf dem Marktplatz aufhielt, eine Schreckschusspistole bei sich führte. Der Jugendliche wurde mit zur Wache genommen, die Waffe wurde sichergestellt. Später wurde er seinen Eltern übergeben.
Weil ein alkoholisierter 26-Jähriger einem Platzverweis der Polizei mehrfach nicht nachkam und die eingesetzten Beamten beleidigte, wurde der Bergkamener dem Gewahrsam zugeführt.
Alle fünf Personen, die an diesem Tag zweitweise im Gewahrsam verbracht haben, wurden wieder entlassen. Insgesamt leitete die Polizei sieben Strafverfahren ein und sprach acht Platzverweise aus.
„Der Umzug und die Veranstaltung auf dem Marktplatz sind sehr friedlich verlaufen. Im Anschluss hat es alkoholtypische Delikte gegeben, allerdings ohne große Brisanz. Insbesondere größere Schlägereien sind ausgeblieben. Wir möchten die gute Zusammenarbeit mit den anderen Kräften von Jugendamt, Ordnungsamt, Sicherheitsdienst und Rettungsdienst erwähnen, die dazu beigetragen haben, dass gezielte Kontrollen hinsichtlich des Glasverbots und Jugendschutzes durchgeführt wurden“, betont Polizeihauptkommissarin Stephanie Müller, Leiterin der Polizeiwache Werne.

PM der KPB Unna vom 25.02.2020

 

Linz/R. (Rheinland-Pfalz): Schlägerei in Linz, ein Polizeibeamter verletzt

Am Rosenmontag, gegen 20:20 Uhr, meldeten Gäste einer Linzer Gaststätte, dass es zu einer Schlägerei gekommen sei, es seien mehrere Personen beteiligt. Zunächst begaben sich Linzer Einsatzkräfte zum Marktplatz in Linz.
Wie sie ermitteln konnten, kam es zunächst in der Gaststätte zu Auseinandersetzung zwischen Gästen aus Linz und Umgebung, wobei einer der Beteiligten mit Pfefferspray sprühte. Die Streitigkeiten verlagerten sich im Anschluss nach draußen, wo die Kontrahenten und weitere, neue, Beteiligte aufeinander einschlugen. Da die Lage zu eskalieren drohte, musste die Linzer Polizeiinspektion Verstärkung aus Neuwied und Koblenz anfordern. Letztendlich gelang es, die Lage zu beruhigen und den Sachverhalt aufzunehmen. Bei dem Versuch eines Polizisten, zwei Kontrahenten auseinander zu bringen stürzte er und verletzte sich derart, dass er kurzfristig im Krankenhaus behandelt werden musste. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, durch den Pfeffersprayeinsatz eines Beschuldigten klagten mehrere unbeteiligte Gäste über Atemnot und Übelkeit. Eine Frau musste sich durch das Einatmen des Pfeffersprays in ärztliche Behandlung begeben.

PM der PI Linz/R. vom 25.02.2020

 

Rhein-Erft-Kreis (Nordrhein-Westfalen): Kehrseiten der Karnevalssession

Die Polizei unterstützte Mitarbeiter des Ordnungsamtes, die von einer Gruppe massiv bedrängt wurden.
Am Samstag (22. Februar) um 17:20 Uhr leistete ein Randalierer in Elsdorf auf der Gladbacher Straße Widerstand gegen Polizeibeamte. Er trat und schlug um sich, in dessen Folge er zwei Beamte leicht verletzte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und ein Strafverfahren eingeleitet.
In Bergheim stieß ein mit 1,3 Promille alkoholisierter Karnevalist (38) am Sonntag (23. Februar) um 00:00 Uhr eine Rettungssanitäterin (33) zu Boden, die einer am Boden liegenden Frau half. Sie blieb unverletzt. Polizisten nahmen den Mann mit zu einer Polizeidienststelle, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.
Gegen ihn ermittelt nun die Polizei.
Am Montag (24. Februar) eilten Polizeibeamte um 01:15 Uhr nach Bedburg in die Arnold-Freund-Straße. Dort hielt sich eine Gruppe von circa 40 Personen auf der Straße vor einem Imbiss auf und störte massiv die Nachtruhe. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Bedburg erteilten Platzverweise, welchen nicht nachgekommen wurde. Ein Mann (18) bespuckte und beleidigte einen der Mitarbeiter (24), woraufhin sie die Personengruppe einkreiste. Hinzugerufene Polizeibeamte setzten Pfefferspray ein, um die Störer auf Distanz zu halten. Die Ansammlung konnte schließlich durch das Auftreten weiterer Beamter aufgelöst werden. Dazu setzten die Beamten einfache körperliche Gewalt bei der Durchsetzung von Platzverweisen ein. Ein Störer musste in Gewahrsam genommen werden. Auf Seiten der Polizei und des Ordnungsamtes wurde niemand verletzt.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 25.02.2020

 

Herdorf (Rheinland-Pfalz): Polizeiliche Einsätze anlässlich Umzug in Herdorf


Ein 21-Jähriger leistete gegen 01:15 Uhr massiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen. Er wurde ins Gewahrsam der Polizei Betzdorf verbracht und muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Widerstand und tätlichen Angriff auf Polizeibeamte verantworten. Der 21-Jährige war von der Security aus dem Zelt verwiesen worden. Der junge Mann hatte bereits im Zelt Ärger gemacht, so dass ihm Hausverbot erteilt wurde. Bei der Identitätsfeststellung durch die Polizei kam es dann zu den Widerstandhandlungen. Letztendlich wurden dem 21-Jährigen die Festnahme erklärt. Bei der Festnahme trat der Mann nach den Polizeibeamten. Ein Polizeibeamter wurde hierdurch leicht verletzt. Dem stark alkoholisierten Mann wurde ein Blutprobe entnommen. Die Nacht durfte er in einer Zelle der Polizei verbringen.

PM (auszugsweise) der PI Betzdorf vom 25.02.2020

 

Rheinisch-Bergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen): Bilanz zu den Karnevalstagen

Die Karnevalszüge am Karnevalssonntag in Overath und Rösrath verliefen insgesamt störungsfrei.
Der Rosenmontagszug in Wermelskirchen-Dabringhausen ist trotz des Regenwetters von geschätzt 5000 Menschen besucht worden und insgesamt friedlich verlaufen.
Leider gab es auch in diesem Jahr wieder zahlreiche stark alkoholisierte Jugendliche und Heranwachsende im Bereich des Kirchenplatzes und vor einer Gaststätte, die nicht zum friedlichen Feiern gekommen waren. Daher musste eine Person vorübergehend in die Gewahrsamszelle der Polizeiwache gebracht werden und es wurden 8 Platzverweise erteilt.
Es wurden zwei Strafanzeigen wegen Körperverletzung und eine wegen Sachbeschädigung geschrieben. Im Nachgang wurden zwei Fälle bekannt, in denen den Geschädigten durch Unbekannte möglicherweise KO-Tropfen verabreicht wurden.
Beide wurden im Krankenhaus behandelt und es wurden Strafverfahren eingeleitet.
Insgesamt hat die Polizei RheinBerg über die Karnevalstage 125 polizeiliche Einsätze mit Karnevalsbezug gezählt, was annähernd gleich ist mit der Anzahl aus dem Vorjahr (123).
In 179 Fällen mussten polizeiliche Maßnahmen getroffen werden, was einen deutlichen Rückgang zu 2019 (230) darstellt.
Es wurden mit insgesamt 96 deutlich weniger Platzverweise ausgesprochen (2109:
143) und 25 Menschen mussten vorübergehend in ein Polizeigewahrsam eingeliefert werden (2019: 24).
Die Anzahl an Sachbeschädigungen, die zu Strafanzeigen führten, blieb mit 13 annähernd gleich (12). Die Körperverletzungsdelikte nahmen mit 31 Taten zum Vorjahr (39) leicht ab.
Eine negative Entwicklung gibt es bei den Strafanzeigen aus Anlass von Widerständen gegen Polizeivollzugsbeamte zu melden. Die Anzahl dieser Taten stieg auf 7 Fälle (2). Damit einher ging leider auch die größere Anzahl an verletzten Polizeibeamten, die dieses Jahr auf 4 anstieg

PM der KPB Rheinisch-Bergischer Kreis vom 25.02.2020

 

Bühlertal, Obertal (Baden-Württemberg): Couragierte Zeugen nach versuchtem Raub

Zu einem offenbar versuchten Raubdelikt kam es am Montagabend in einer Bankfiliale in der Hauptstraße. Gegen 18:15 Uhr hatte eine Kundin gerade an dem dortigen Automaten Geld abgehoben, als ein 20 Jahre alter Tatverdächtiger an sie herantrat. Mutmaßlich mit dem Ziel das Geld zu erbeuten, ging er die Frau tätlich an. Dabei soll er sie auch gewürgt und getreten haben.
Durch ihre Hilferufe wurde ein Zeuge auf die Situation aufmerksam, betrat den Filialraum und konnte wohl alleine dadurch den Tatverdächtigen von seinen Handlungen abbringen. Der mit rund zwei Promille alkoholisierte 20-Jährige flüchtete im Anschluss ins Freie, schlug dabei den Zeugen und trat auf die Fahrbahn der Hauptstraße. Dadurch musste eine Autofahrerin anhalten, was der Heranwachsende dazu nutzte, die Beifahrertür des Wagens zu öffnen und sich auf den Beifahrersitz fallen zu lasen. Durch den Zeugen, der mittlerweile Hilfe durch einen weiteren Passanten erhielt, konnte der Tatverdächtige aus dem Auto geholt und bis zum Eintreffen der inzwischen verständigten Polizei festgehalten werden. Gegen die anschließende vorläufige Festnahme leistete der junge Mann Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizeikräfte. Die 44-jährige Bankkundin benötigte im weiteren Verlauf medizinische Versorgung und wurde durch den Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Mittlerweile haben die Beamten des Kriminalkommissariats Rastatt die Ermittlungen übernommen. Der 20-Jährige sieht nun einem Strafverfahren wegen versuchten Raubes, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung entgegen.

PM des PP Offenburg vom 25.02.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Widerstand geleistet

In der vergangenen Nacht entschieden sich Polzisten, die in Waldstadt I in Potsdam Streife fuhren, einen Radfahrer anzuhalten, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Schnell stellte sich heraus, dass der 34-Jährige wegen eines bereits laufenden Ermittlungsverfahrens gesucht wird. Von dem Mann sollten Fotos gemacht und Fingerabdrücke genommen werden. Da sich der Mann nicht ausweisen konnte, suchten die Beamten dessen Wohnung auf, um sich dort den Ausweis zeigen zu lassen. Beim Betreten der Wohnung fielen den Polizisten Betäubungsmittel auf, die offen in der Wohnung lagen. Plötzlich wurde der 34-Jährige sehr aggressiv und begann einen der Polzisten zu schubsen und zu treten. Weiterhin beleidigte und bedrohte er die Polizeibeamten. Es gelang den Kollegen den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt zu überwältigen und schließlich für die noch ausstehenden polizeilichen Maßnahmen zur Polizeiinspektion zu bringen. Es wurden mehrere Strafanzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und wegen Beleidigung gefertigt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt und der 34-Jährige nach Abschluss der Maßnahmen, wegen derer er gesucht wurde, entlassen.

PM der PD Brandenburg West vom 25.02.2020

 

Buchen/Höpfingen/Mosbach/Mudau (Baden-Württemberg): Feiernde Narren bei Rosenmontagsumzügen

Im Neckar-Odenwald-Kreis ließen Faschingsbegeisterte die bald endende fünfte Jahreszeit bei Rosenmontagsumzügen ausklingen. Mehrere tausend Narren feierten am Nachmittag gemeinsam bei den Umzügen in Buchen, Höpfingen und Mudau. Hier kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Eingreifen musste die Polizei allerdings beim Ausklang der Feierlichkeiten in Mosbach-Lohrbach. Der Nachtumzug selbst verlief noch störungsfrei, bei der darauffolgenden Faschingsveranstaltung in der Festhalle hatten die Polizeibeamten dann doch noch einiges zu tun. Es wurden insgesamt fünf Platzverweise ausgesprochen, eine Person wurde wegen Besitz von Betäubungsmitteln zur Anzeige gebracht und eine andere war alkoholisiert Auto gefahren. Für einen 21-Jährigen endete der Rosenmontag allerdings in einer Zelle. Der junge Mann war mit Securitymitarbeitern der Veranstaltung aneinander geraten und lies sich vermutlich aufgrund seines Alkoholpegels nicht mehr beruhigen. Als er an die Polizei übergeben wurde zeigte er sich aggressiv und renitent, so dass ihm Handschließen angelegt werden mussten. Beim Versuch ihn in ein Polizeifahrzeug zu bugsieren flippte der Mann aus, trat um sich und verletzte dabei eine Polizistin. Bei ihr trat Dienstunfähigkeit ein. Der 21-Jährige kam in eine Zelle des Polizeireviers Mosbach, von wo ihn seine Mutter schließlich abholte.

PM des PP Heilbronn vom 25.02.2020

 

Bad Waldsee (Baden-Württemberg): Mann landet nach Prügelei in Polizeigewahrsam

Die Nacht auf Dienstag unfreiwillig in der Gewahrsamszelle des Polizeireviers Weingarten verbracht hat ein 25-Jähriger, der zuvor in Bad Waldsee am Rande des dortigen Narrentreibens mehrfach für Ärger gesorgt hatte.
Um kurz vor 21 Uhr geriet er in einer Gaststätte in der Ravensburger Straße mit drei anderen Männern in Streit. Aus dem verbalen Streit wurde bald ein handfester Schlagabtausch, der sich vor das Lokal verlagerte. Die hinzugerufene Polizei sprach den Männern erst einen Platzverweis aus. Da dieser bei dem aggressiven 25-Jährigen nicht fruchtete, musste er letzten Endes mit zum Polizeirevier Weingarten genommen werden. Der Mann beleidigte die Polizeibeamten während der Maßnahmen, weshalb neben der Anzeige wegen Körperverletzung nun auch noch ein Verfahren wegen Beleidigung folgt sowie die Kosten für die Übernachtung auf ihn zukommen.

PM des PP Ravensburg vom 25.02.2020

 

Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen): leistet Widerstand gegen Bundespolizisten – Transport ins Krankenhaus nur unter Beruhigungsmitteln möglich

Ein Deutscher (21) leistete am Rosenmontag (24. Februar) um 21.10 Uhr im Düsseldorfer Hauptbahnhof gegenüber Bundespolizisten massiven Widerstand. Der junge Mann verletzte sich selbst und sollte daraufhin in ein Krankenhaus verbracht werden. Aufgrund seiner Aggressivität war der Einsatz von Beruhigungsmitteln erforderlich.
Der renitente 21-Jährige ließ sich bei der Mitnahme zur Dienststelle mehrfach zu Boden fallen, sperrte sich mit aller Kraft und versuchte die Beamten zu verletzen. Auf der Wache verlor er kurzzeitig sein Bewusstsein, weshalb ein Polizeiarzt hinzugerufen wurde. Als der Mann wieder zu sich kam, versuchte er die Einsatzkräfte zu beißen.
Im Anschluss biss er sich selbst auf die Zunge und schlug immer wieder mit dem Kopf auf den Boden. Der Polizeiarzt wollte den Mann zur Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus einliefern lassen. Dies war wegen seiner starken Aggressivität zunächst nicht möglich. Der Arzt verabreichte ein Beruhigungsmittel. Unter polizeilicher Begleitung konnte der Mann in ein Krankenhaus abtransportiert werden.
Erstmals trat der 21-Jährige in der Rheinbahn in Erscheinung, als er sich gegenüber dem Sicherheitspersonal sehr aggressiv und unkooperativ verhielt. Er sollte die Bahn verlassen und kam dieser Aufforderung nicht nach. Am Düsseldorfer Hauptbahnhof wurde die Bundespolizei hinzugezogen. Auch die Einsatzkräfte der Bundespolizei beleidigte er und kam einem erteilten Platzverweis nicht nach. Die Beamten fassten den jungen Mann am Arm und wollten den Platzverweis durchsetzen. Daraufhin schlug und trat er um sich. Der Mann wurde zu Boden gebracht, gefesselt und zur Dienststelle transportiert.
Gegen den renitenten 21-Jährigen wird nun wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der BPOLD St. Augustin vom 25.02.2020

 

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): Karnevalsbilanz des Rosenmontags

Am gestrigen Rosenmontag sorgte die Polizei bei den Zügen in Kempen und in Dülken mit verstärkten Kräften für die Sicherheit aller Jecken.
Die Bilanz im Vergleich zum Vorjahr: 14 Platzverweise (2029: 27), acht Ingewahrsamnahmen (2019: 2) und drei vorläufige Festnahmen. Die Einsatzkräfte kontrollierten zahlreiche Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer; drei von ihnen mussten mit zur Blutprobe. Der Karnevalszug in Kempen verlief mit insgesamt fünf Polizeieinsätzen absolut störungsfrei. In Dülken kam es zu sechs Körperverletzungsdelikten und einem Raubdelikt. Nach einer sexuellen Belästigung konnten die Einsatzkräfte schnell drei Tatverdächtige im Alter zwischen 21 und 24 Jahren (pakistanisch und afghanisch) aus Mönchengladbach vorläufig festnehmen. Die Ermittlungen dauern an. Ein 19-jähriger Viersener (deutsch), der sich in der Dülkener Innenstadt aggressiv verhielt, wurde durch Einsatzkräfte in Gewahrsam genommen und leistet dabei Widerstand. Insgesamt aber zeigte sich der Einsatzleiter, Polizeidirektor Martin Mester, mit dem Verlauf des gestrigen Rosenmontags zufrieden: „Die starke Polizeipräsenz und das konsequente Einschreiben aller Einsatzkräfte konnten größere Auseinandersetzungen verhindern. Die Zusammenarbeit mit den Kommunen und den Hilfsdiensten hat gut funktioniert. Insgesamt blicken wir auf einen guten Verlauf der Karnevalseinsätze zurück.“ Morgen, am Aschermittwoch, ist dann alles wieder vorbei – bis zum nächsten Jahr.

PM der KPB Viersen vom 25.02.2020

 

Langerwehe (Nordrhein-Westfalen): Frau geschlagen und Widerstand geleistet

Nach einem Streit schlug ein 34-Jähriger seine Lebensgefährtin. Doch damit nicht genug. Auch gegen die hinzugerufenen Polizisten leistete der Mann erheblichen Widerstand. Er verbrachte die Nacht im Gewahrsam.
Am Sonntag kam es in Langerwehe zu einem Fall von häuslicher Gewalt. Nach dem gemeinsamen Besuch einer Karnevalsveranstaltung begann ein Paar sich auf dem Weg nach Hause zu streiten. Vor der gemeinsamen Wohnung angekommen, eskalierte der Streit dann. Der 34-Jährige schlug seine 35-jährige Lebensgefährtin mehrmals mit der Faust ins Gesicht.
Und auch in den eigenen vier Wänden beruhigte sich der Mann nicht und schlug weiter auf die Frau ein, so dass diese flüchtete und die Polizei zur Hilfe rief.
Vor Ort gaben die Beamten dem Beschuldigten die Gelegenheit, einige Dinge für den täglichen Bedarf zusammensuchen und machten ihm klar, dass sie ihn des Hauses verweisen und er seine Schlüssel aushändigen solle. Dieser Aufforderung wollte der offensichtlich alkoholisierte Mann jedoch nicht nachkommen.
Stattdessen wurde er aggressiv, bedrohte die Polizisten und weigerte sich, das Haus zu verlassen. Die Beamten mussten den Mann schließlich zu Boden bringen und Handfesseln anlegen.
Zum Schutze der Geschädigten und um weitere Straftaten zu verhindern, blieb den Beamten schließlich nichts anderes über, als den Mann in Gewahrsam zu nehmen. Er verbrachte die Nacht in einer Zelle und muss nun mit einer Anzeige wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte rechnen.

PM der POL Düren vom 25.02.2020

 

Haßfurt (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und getreten

Da eine 49-Jährige am Montag, um 17.13 Uhr, im Bereich des Bahnhofs Leute anpöbelte und sich aggressiv verhielt und herumschrie, wurde über Notruf die Polizei verständigt. Bei Eintreffen der herbeigerufenen Polizeibeamten verfolgte die Dame gerade einen unbeteiligten Passanten und schrie diesen an. Deshalb wurden ihr vor dem Bahnhofsgebäude Handfesseln angelegt. Dabei schrie sie ununterbrochen und versuchte die Handfesseln zu lösen. Da sie augenscheinlich stark alkoholisiert war, aber einen Alkotest verweigerte, wurde sie wegen ihres aggressiven Verhaltens in Sicherheitsgewahrsam genommen. Als sie in die Haftzelle der PI Haßfurt verbracht wurde, sperrte sich die Frau und beleidigte die Beamten und trat mit den Schuhen nach einem Polizisten und verletzte diesen am Knie. Aufgrund der Widerstandshaltung wurde eine Blutentnahme angeordnet. Bei der Blutentnahme wurden von ihr mehrere Drohungen und Beleidigungen gegen die Beamten ausgesprochen.

PM der PI Haßfurt vom 25.02.2020

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Betrunkene Autofahrerin leistet Widerstand

Am Sonntagabend hat eine Streife nach einem Zeugenhinweis eine Autofahrerin in Itzehoe kontrolliert. Wie sich herausstellte, war die Dame erheblich alkoholisiert und alles andere als begeistert ob der polizeilichen Maßnahmen. Sie verheilt sich unkooperativ und leistete Widerstand.
Gegen 23.45 Uhr hielt die Polizei nach dem Hinweis auf eine mögliche Trunkenheitsfahrt in der Edendorfer Straße einen Golf an. Die Fahrzeugführerin war sichtlich alkoholisiert, leugnete jedoch den vorangegangenen Konsum von Alkohol. Ein Absolvieren eines Atemalkoholtests vor Ort gelang der Dame nicht, so dass ihr Transport zur Dienststelle erfolgen sollte. Hiergegen sträubte sich die 45-Jährige erheblich, trat gegen den Streifenwagen und beleidigte und beschimpfte die Einsatzkräfte. Letztlich legten diese der Beschuldigten Handfesseln an, um sie so zum Revier zu bringen. Ein hier durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,23 Promille, worauf die Beamten die Entnahme einer Blutprobe anordneten. Begleitet von weiteren Beleidigungen ihrerseits ließ die Frau die Blutprobenentnahme über sich ergehen. Den Führerschein der Itzehoerin behielten die Polizisten ein und fertigten eine Anzeige, unter anderem wegen des Widerstandes und der Trunkenheit im Verkehr.
Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen kam die Betrunkene in die Obhut eines ihr Vertrauten und entging damit der Ausnüchterung in der Zelle.

PM der PD Itzehoe vom 25.02.2020

 

Daun (Rheinland-Pfalz): Pressemeldung der Polizei Daun vom 25.02.2020


Im Zeitraum Donnerstag, 20.02.2020 bis zum Dienstag, 25.02.2020, 06.00 Uhr wurden insgesamt 8 Körperverletzungen zur Anzeige gebracht und eine Person beleidigt. In einem weiteren Fall waren Mitarbeiter von Hilfs-und Rettungsdiensten sowie einschreitende Polizeibeamte aus Daun das Ziel eines körperlichen-und verbalen Angriffs. Der junge Mann konnte letztlich aber gebändigt werden. Drei Fahrzeugführer mussten den Führerschein wegen übermäßigem Alkoholkonsum abgeben.

PM (auszugsweise) der PI Daun vom 25.02.2020

 

Röttgersbach (Nordrhein-Westfalen): Mann pöbelt in Sauna – Polizist bei Widerstand verletzt

Die Polizei ist am Sonntag (23. Februar, 17 Uhr) zu einer Sauna an der Wehofer Straße ausgerückt, weil ein Mann dort andere Gäste beleidigte.
Auch gegenüber den eingesetzten Beamten war der 36-Jährige unkooperativ und aggressiv. Bei der Ingewahrsamnahme wehrte er sich, so dass sich ein Polizist bei der Auseinandersetzung verletzte und medizinisch behandelt werden musste. Er ist bis auf Weiteres dienstunfähig. Da der 36-Jährige ebenfalls über Schmerzen klagte, kam er zur Untersuchung ins Krankenhaus. Sein 48 Jahre alter Freund berichtete den Polizisten, dass er die Verletzungen aus einer vorangegangenen Auseinandersetzung davon getragen hätte. Die Beamten erstatteten eine Anzeige wegen des Widerstands.

PM der POL Duisburg vom 25.02.2020

 

Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsätze zum Rosenmontag

Im Rahmen der zahlreichen Karnevalsveranstaltungen am Rosenmontag, 24. Februar, im Kreis Höxter musste die Polizei bei insgesamt 18 Einsätzen tätig werden. Zumeist ging es um Streitigkeiten, die mit Körperverletzungen endeten, außerdem wurden Platzverweise ausgesprochen.
Während die Veranstaltungen in Willebadessen-Peckelsheim sowie in Borgentreich-Bühne aus polizeilicher Sicht ohne besondere Vorkommnisse verliefen, mussten in der Stadthalle Beverungen die Beamten in drei Fällen eingreifen, bei denen Anzeigen wegen Körperverletzung, in einem Fall sogar wegen schwerer Körperverletzung erstattet wurden. Bereits am Nachmittag gegen 16 Uhr war in der Langen Straße in Beverungen eine Person volltrunken aufgegriffen worden, die zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.
Im Rahmen der Feierlichkeiten in Steinheim wurden fünf Vorfälle registriert, wobei es zwei Mal um Körperverletzungen ging. Zu zwei weiteren Körperverletzungen kam es außerdem einmal in einer Gastwirtschaft in Höxter und einmal in Nieheim. Während der Personalienfeststellung in der Stadthalle Nieheim verhielt sich der 21-Jährige Mann aggressiv und leistete erheblichen Widerstand gegen die Polizeibeamten. Daher wurde der 21-Jährige in das Polizeigewahrsam gebracht.

PM der KPB Höxter vom 25.02.2020

 

Neumarkt St. Veit (Bayern): Nachtfaschingsumzug Neumarkt St. Veit am 24.02.2020


Eine der Körperverletzungen richtete sich gegen einen Polizeibeamten, der im Zuge des Durchsetzens polizeilicher Maßnahmen von einem augenscheinlich alkoholisierten 22-jährigen Tatverdächtigen an der Hand verletzt worden war. Vorangegangen war eine Einlassstreitigkeit mit dem sehr aggressiv auftretenden Mann am Bahnhofsgebäude, in welchem eine Faschingsveranstaltung stattfand, was den dortigen Sicherheitsdienst dazu veranlasste, die Polizei zu verständigen. Nachdem der Mann dem polizeilichen Platzverweis trotz mehrfacher Aufforderungen nicht nachkam, musste dieser von mehreren Beamten in Gewahrsam genommen und zur PI Mühldorf verbracht werden. Der 22-jährige wird, neben der angeführten Körperverletzung, auch wegen eines Angriffes auf einen Polizeibeamten sowie wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige gebracht. Der verletzte Polizeibeamte blieb dienstfähig.

PM der PI Mühldorf a.I. vom 25.02.2020

 

Oppenau (Baden-Württemberg): Mann randaliert nach Rosenmontagsumzug

Die Verantwortlichen des Polizeipostens Oppenau können auf einen weitestgehend friedlichen Rosenmontag zurückblicken. Während der rund zweieinhalbstündige Umzug ohne besonderen Vorkommnisse über die Bühne ging, hat ein 24-Jähriger im Nachgang des Umzugs erheblich über die Stränge geschlagen und trübte die ansonsten positive Bilanz. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mittzwanziger in einer Personengruppe unterwegs und soll gegen 18:30 Uhr zunächst den Scheibenwischer an einem Lastwagen abgerissen haben. Kurz darauf soll er sich auf die B 28 gestellt und so eine Polo-Fahrerin zum Anhalten genötigt haben. Im Verlauf des hierdurch resultierenden Streitgesprächs habe er mit dem abgebrochenen Scheibenwischer den Polo beschädigt. Ein Zeuge, der auf die Situation aufmerksam wurde, alarmierte die Polizei und wurde später von dem 24-Jährigen mit mehreren Faustschlägen niedergestreckt. Bei der vorläufigen Festnahme durch die hinzugerufenen Polizeikräfte, leistete der Delinquent massiven Widerstand. Während er von den Polizisten überwältigt und in Handschellen gelegt wurde, beleidigte der mit nahezu zwei Promille alkoholisierte Mann die eingesetzten Gesetzeshüter aufs Übelste. Die polizeilichen Maßnahmen wurden überdies von zwei 17 und 18 Jahre alten Begleitern des Randalierers erheblich gestört, sodass auch gegen sie Ermittlungen eingeleitet wurden. Der Abend endete für den 24-Jährigen in einer Arrestzelle. Gegen ihn wird nun wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.
Bereits im Vorfeld des Rosenmontagsumzugs ereignete sich im Aufstellungsbereich in der Lindenstraße ein Unfall, wobei ein 29 Jahre alter Mann leicht verletzt wurde. Ein Peugeot-Lenker wollte kurz nach 12:30 Uhr seinen Wagen aus dem abgesperrten Bereich fahren und streifte hierbei mit dem Außenspiegel den Arm des Fußgängers. Der mutmaßliche Unfallverursacher sei nach der Kollision weitergefahren, obwohl ihm der 29-Jährige signalisiert haben soll, dass er durch die Berührung leicht verletzt worden wäre. Die Beamten des Polizeipostens Oppenau haben ein Strafverfahren wegen Unfallflucht eingeleitet.

PM des PP Offenburg vom 25.02.2020

 

Bad Schwalbach (Hessen): 22-Jähriger versucht Polizeibeamte zu verletzten

Gestern Abend versuchte ein 22-Jähriger aus Heidenrod während eines Polizeieinsatzes in Bad Schwalbach einen Beamten zu verletzten und leistete darüber hinaus bei seiner anschließenden Festnahme Widerstand. Kurz nach 19:30 Uhr wurde der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einem Linienbus in Bad Schwalbach am Zentralen Omnibusbahnhof gemeldet. Als die Einsatzkräfte eintrafen, war der Bus bereits weitergefahren, konnte jedoch an der Haltestelle „Am Kurpark“ festgestellt werden. Um ein geordnetes Aussteigen zu gewährleisten und etwaige Störer zu erkennen, positionierten sich die Beamten an den Ausgängen des Busses und ließen die Fahrgäste aussteigen. In diesem Zusammenhang stieg der 22-Jährige aus und versuchte aus dem Nichts einem Einsatzbeamten mit voller Wucht eine Kopfnuss zu versetzen. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der stark Betrunkene gegen die polizeilichen Maßnahmen und versuchte die Beamten zu beißen. Es folgten mehrere Beleidigungen und Widerstandshandlungen. Zur Verhinderung weiterer Straftaten und zur Ausnüchterung wurde der Mann in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Dort wurde noch eine Blutentnahme durchgeführt.

PM des PP Westhessen vom 25.02.2020

 

Kiedrich (Hessen): Sicherheitspersonal und Polizeibeamte angegriffen und bespuckt

Nach dem Kiedricher Rosenmontagsumzug griff ein stark alkoholisierter 17-Jähriger das Sicherheitspersonal im Bürgerhaus an, als er aufgrund seines Verhaltens nach draußen gebracht werden sollte. Im weiteren Verlauf wehrte er sich vehement gegen seine polizeiliche Festnahme. Gegen 17:00 Uhr griff der junge Wiesbadener zunächst zwei Mitarbeiter des eingesetzten Sicherheitsdienstes an. In Teilen konnte der Angriff jedoch abgewehrt werden, ein Ordner wurde leicht verletzt. Auch gegenüber der eingesetzten Polizei dachte der 17-Jährige nicht daran, sein Verhalten zu ändern. Er versuchte seine Festnahme zu verhindern und bespuckte die eingesetzten Einsatzkräfte. Der Täter wurde zunächst auf eine Dienststelle verbracht und alle erforderlichen Maßnahmen durchgeführt. Anschließend wurde er in die Obhut seiner Mutter entlassen.

PM des PP Westhessen vom 25.02.2020

 

Taunusstein (Hessen): Vater und Sohn streiten sich, anschließend Widerstand

Gestern Abend kam es in Taunusstein-Orlen in der Folge eines familiären Streits seitens eines 20-jährigen Beteiligten zu einem Widerstand gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Gegen 23:40 Uhr wurden die Einsatzkräfte in die Mittelgasse nach Orlen gerufen, da es hier zu einem Streit zwischen dem 20-Jährigen und seinem Vater gekommen war. Vor Ort hatte sich ein Nachbar in das Geschehen eingeschaltet und hielt den Sohn von dem Vater fern. Da der junge Mann auch den Anweisungen der Streife keinerlei Beachtung schenkte und sich gegen seine Festnahme wehrte, setzten die Einsatzkräfte Pfefferspray ein. Nach dem erfolgten Anlegen der Handfesseln wurde der 20-Jährige auf die Polizeistation verbracht und die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen durchgeführt.
Anschließend wurde er in die Obhut eines Familienmitgliedes übergeben.

PM des PP Westhessen vom 25.02.2020

 

Donauwörth (Bayern): Polizeiliche Einsätze im Zusammenhang mit dem Tandlerfasching

Zahlreiche Einsätze im Rahmen des Tandlerfaschings im Innenstadtbereich hatten am gestrigen 24.02.2020 und dem frühen Morgen des heutigen 25.02.2020 Beamte der zuständigen Polizeiinspektion Donauwörth zu bewältigen. Unter anderem ereignete sich vor einem Lokal in der Hindenburgstraße gegen 23.30 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren, deutlich alkoholisierten Beteiligten. Ein 33-jähriger Donauwörther, bei dem ein späterer Alkoholtest einen Wert von 2 Promille ergab, schlug hierbei ersten Erkenntnissen zufolge seinem drei Jahre jüngeren Kontrahenten unbegründet ins Gesicht. In Folge dessen entwickelte sich eine Rangelei mit weiteren Personen. Der Angreifer wurde bis zum Eintreffen einer Polizeistreife durch Securitykräfte am Boden fixiert. Während des Polizeieinsatzes rotteten sich ca. 30 augenscheinlich ebenfalls stark alkoholisierte Personen um das Geschehen zusammen. Es kam zu massiven Beleidigungshandlungen gegen die Beamten. Durch die Hinzuziehung von Unterstützungskräften konnte die Lage beruhigt werden. Die Beteiligten erwarten nun Strafverfahren, unter anderem wegen Körperverletzung und Beleidigung.
Zwei weitere Kontrahenten, die sich gegen 21.30 Uhr in der Sonnenstraße einen lautstarken Schlagabtausch lieferten, konnten von Security- bzw. Polizeikräften getrennt werden, ohne dass es zu schwerwiegenden körperlichen Übergriffen kam. In diesem Zusammenhang wurde einem 17-jährigen Bäumenheimer, der bereits wiederholt auffällig wurde, ein polizeilicher Platzverweis für das Veranstaltungsgelände erteilt.
In vier Fällen mussten – teilweise deutlich alkoholisierten – Minderjährigen von eingesetzten Polizeikräften Schnapsflaschen, andere Alkoholika und Zigaretten abgenommen werden. Zum Kauf der Rauchwaren am Automaten wurde unter anderem eine EC-Karte der Großmutter eines 12-Jährigen benutzt. In allen Fällen wurden jeweils die Erziehungsberechtigten verständigt, die ihre Kinder aus der Obhut der Beamten in Empfang nehmen konnten. Entsprechende Meldungen an die Jugendämter werden die Folge sein.

PM der PI Donauwörth vom 25.02.2020

 

Oberbergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen): Kaum Krawall am Karnevalsmontag

Nachdem die Polizei im Oberbergischen am Wochenende recht häufig zu Streitereien unter Karnevalsfreunden gerufen wurde, war die Stimmung am Rosenmontag deutlich friedlicher. Zwar erteilte die Polizei zur Verhinderung von Straftaten 21 Platzverweise, doch am Ende waren lediglich vier Körperverletzungen und eine Sachbeschädigung zu verzeichnen. Bei zwei Gewahrsamnahmen griffen die Betroffenen Polizeibeamte an, so dass gegen sie ein Strafverfahren wegen Widerstandes eingeleitet wurde. Ein 25-Jähriger aus Wissen hatte nach einer Auseinandersetzung im Morsbacher Zentrum von der Polizei einen Platzverweis erhalten. Wenig später, gegen 01.45 Uhr am Dienstag, tauchte der deutlich alkoholisierte Mann jedoch wieder auf dem Festplatz in Morsbach auf, woraufhin die Polizisten ihn in Gewahrsam nahmen. Dabei versuchte er einem Beamten einen Faustschlag zu versetzen, der sein Ziel allerdings knapp verfehlte. Der 25-Jährige verbrachte den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle. Ähnlich verlief ein Einsatz am Festzelt in Engelskirchen, wo ein 27-Jähriger aus Darmstadt vom Sicherheitsdienst aus dem Festzelt geworfen worden war. Weil er sich aber nicht entfernte und auch einem Platzverweis der Polizei keine Folge leistete, setzten die Beamten die Maßnahme mit einer Gewahrsamnahme durch. Hierbei schlug der 27-Jährige um sich und fügte einem Polizeibeamten eine leichte Gesichtsverletzung zu. Nach einer Blutprobenentnahme wurde er zunächst in das Polizeigewahrsam eingeliefert und später einem Familienangehörigen übergeben.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 25.02.2020

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Veilchendienstag in Mönchengladbach – Die Polizei zieht Bilanz


Zwei Strafanzeigen fertigten Beamte wegen Widerstandes. Die Tathandlungen führten nicht zu Verletzungen bei den Polizisten aber zu Blutproben bei den Tatverdächtigen.

PM der POL Mönchengladbach vom 25.02.2020

 

Burgau (Bayern): Faschingsumzug in Burgau

Die Polizeiinspektion Burgau hatte beim Umzug in Burgau und dem anschließenden Faschingstreiben einige Einsätze abzuarbeiten.
Gegen 15:30 Uhr wurde mitgeteilt, dass ein Umzugsteilnehmer, der auf einem Faschingswagen aus dem Bereich Augsburg mitfuhr, vom Wagen in Richtung Zuschauer urinieren würde. Bei der Anzeigenaufnahme beleidigte der stark betrunkene 20-Jährige die eingesetzten Beamten. Er wurde in Gewahrsam genommen.
Um 16:50 Uhr schlug ein betrunkener 19-Jähriger die Schaufensterscheibe einer Pizzeria am Burgauer Kirchplatz ein. Die Schadenshöhe beläuft sich auf ca. 2.000 Euro.
Gegen 17:15 Uhr prügelten sich in der Tellerstraße ein 18-Jähriger und ein 16-Jähriger. Beide erlitten leichte Verletzungen. In diesem Zusammenhang wurde ein 35-Jähriger von einem bisher unbekannten Täter bedroht.
Um 23:45 Uhr randalierte ein betrunkener 23-Jähriger in einem Lokal in der Stadtstraße. Er verletzte durch Faustschläge zunächst einen 39-Jährigen, dann schlug er einem 24-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf und zuletzt einem 16-Jährigen mit der Faust mitten ins Gesicht. Bei der Anzeigenaufnahme durch die eingesetzte Streife beleidigte der zunächst geschädigte 39-Jährige die Beamten. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung sollte er in Gewahrsam genommen werden. Er leistete Widerstand und schlug um sich. Auf dem Weg zum Streifenwagen spuckte er einem Beamten mit Blut versetzter Spucke ins Gesicht. Die Nacht musste der Beschuldigte in er Zelle bei der PI Burgau verbringen. Der Rettungsdienst wurde zu 16 Einsätzen gerufen, zwei verletzte bzw. alkoholisierte Personen mussten in ein Krankenhaus gebracht werden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 25.02.2020

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Karnevalsumzug / After Zug Party

Im Rahmen des Karnevalsumzugs und der anschließenden „After Zug Party“ in Neustadt (Wied) kam es zu mehrfachen polizeilichen Einsätzen. Bei der Überwachung der geltenden Jugendschutzbestimmungen hinsichtlich des Verzehrs von Alkohol- und Tabakwaren ahndeten die Polizeibeamten zahlreiche Verstöße. Es mussten insgesamt 9 Platzverweise und mehrere Gefährderansprachen gegenüber unter Alkoholeinfluss stehenden Jugendlichen durchgeführt werden, um einen friedlichen Ablauf der Veranstaltung zu gewährleisten. Im Laufe des Abends kam es zudem zu zwei Körperverletzungs- und zwei Beleidigungsdelikten. Dem 23-jährigen Beschuldigten eines Körperverletzungsdelikts erteilten die Polizeibeamten zur Verhinderung weiterer Straftaten einen Platzverweis. Diesem Platzverweis kam er nicht nach und beleidigte massiv die eingesetzten Polizeibeamten. Zur Durchsetzung des Platzverweises musste der Beschuldigte in Gewahrsam genommen werden. Er wehrte sich gegen diese Maßnahme und schlug die Hände eines Polizeibeamten von sich weg. Ein auf der Wache durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,29 Promille. Ihm wurde durch einen Arzt zur Beweissicherung eine Blutprobe entnommen. Er verblieb nach richterlicher Anhörung bis zu seiner Ausnüchterung im Polizeigewahrsam. Bei den Widerstandshandlungen blieben der Beschuldigte und die eingesetzten Polizeibeamten unverletzt.

PM der PI Straßenhaus vom 24.02.2020

 

Rosenheim (Bayern): Beamte beleidigt

Ein 51-Jähriger Taxifahrer aus Rosenheim beförderte einen 29-Jährigen Rosenheimer. Während der Fahrt kam es dann zu einem Streit wegen der weiteren Bezahlung des Beförderungsentgelts. Der Fahrgast zeigte sich aggressiv, weshalb der Taxifahrer die Polizei um Hilfe bat. Nun ließ der 29-Jährige vom Taxifahrer ab und fing mit den Beamten zu streiten an. Nachdem er einigermaßen beruhigt werden konnte, sich über das Beförderungsgeld geeinigt wurde, wollte der Mann nach Hause gehen. Während des Weggehens zeigte der den Beamten den Mittelfinger.
Gegen den Mann wurde nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Rosenheim vom 24.02.2020

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Passant angegriffen – Polizeibeamte beleidigt

Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd beobachteten am Sonntagmorgen kurz nach 4 Uhr, wie ein 34-Jähriger am unteren Marktplatz auf eine Personengruppe zuging und eine Person körperlich anging. Er stieß den Mann mehrfach durch gezielte Schläge mit den Handflächen gegen den Oberkörper, packte ihn an der Jacke und drückte ihn mit Gewalt gegen eine Hauswand. Als die Polizeibeamten zu der Personengruppe fuhren, lief der 34-Jährige gezielt in Richtung des Streifenwagens, wo er versuchte, die halb offene Fensterscheibe mit Gewalt nach unten zu drücken. Die Polizisten wurden von ihm beleidigt und ausgelacht. Der deutlich angetrunkene Mann wurde daraufhin mit zur Dienststelle genommen. Der polizeiliche Gewahrsam konnte nur abgewendet werden, weil der 34-Jährige von seiner Ehefrau abgeholt wurde. Ihn erwarten nun entsprechende Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 24.02.2020

 

Emmendingen (Baden-Württemberg): Mann beleidigt Einsatzkräfte und leistet Widerstand

Ein Mann hat zunächst Beamte der Bundespolizei beleidigt und anschließend Widerstand geleitstet. Am Sonntagabend beleidigte einen 22-Jähriger unvermittelt zwei Beamte der Bundespolizei am Bahnhof Emmendingen. Bei der anschließenden Kontrolle verweigerte er die Herausgabe seines Personalausweises.
In der Folge leistete er Widerstand gegen die Identitätsfeststellung und musste mit Handschellen gefesselt werden. Hierbei setzte er seine Beleidigungen gegen die Beamten fort und versuchte mit seinem Kopf nach ihnen zu stoßen. Nach Abschluss der Maßnahme konnte der deutsche Staatsangehörige an einen Familienangehörigen übergeben werden. Weder der 22-Jährige noch die eingesetzten Beamten wurden verletzt. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,9 Promille. Die Bundespolizei hat ein Strafverfahren gegen den 22-Jährigen eingeleitet.

PM der BPOLI Weil a.R. vom 24.02.2020

 

Lahr (Baden-Württemberg): Alkoholisiert und aggressiv

Unter anderem wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte muss sich seit den frühen Montagmorgenstunden ein 19-Jähriger verantworten. Gegen 0:20 Uhr war der Heranwachsende mit seiner Freundin im Bereich des Rathausplatzes derart in Streit geraten, dass Anwohner die Polizei alarmierten.
Beim Eintreffen der Polizeistreifen fanden sie den 19-Jährigen im Gerangel mit einem einschreitenden Zeugen am Boden. Der mit rund 1,4 Promille alkoholisierte und aggressive junge Mann versuchte die Beamten zu treten, um sich so deren Maßnahmen zu widersetzen. Letztlich wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei äußerte er fortlaufend Beleidigungen, was weitere Anzeigen nach sich zieht.

PM des PP Offenburg vom 24.02.2020

 

Reusrath, Langenfeld (Nordrhein-Westfalen):Nach Lichterzug in Reusrath: 23-Jähriger rastet völlig aus

Am Sonntagabend (23. Februar 2020) musste die Polizei in Langenfeld nach dem Lichterzug in Reusrath einen 23-Jährigen in Gewahrsam nehmen: Der junge Mann aus Leverkusen hatte im Festzelt zwei feiernde Karnevalisten angegriffen, erhielt anschließend Hausverbot und war dann einem Platzverweis nicht gefolgt. Zudem bespuckte er Polizeibeamte.
Das war passiert:
Gegen 22:45 Uhr hatte der 23-Jährige aus bislang unbekannten Gründen einen 17- sowie einen 22-Jährigen im Festzelt am Reusrather Schützenplatz von einer Bierbank geschubst, mit Gläsern nach ihnen geworfen und schließlich mit der Faust in ihre Gesichter geschlagen. Anschließend war der junge Mann nach draußen zu einem Bauzaun gelaufen, um einen großen Stein aufzuheben. Noch bevor er damit im Festzelt wieder etwas anstellen konnte, wurde er vom im Festzelt tätigen Sicherheitsdienst überwältigt und in Begleitung der ebenfalls anwesenden Polizeibeamten nach draußen begleitet.
Die beiden Geschädigten erlitten jeweils starkes Nasenbluten und klagten über Schmerzen im Gesicht, sie lehnten eine Behandlung im herbeigerufenen Rettungswagen jedoch ab und gaben an, ihre Verletzungen am nächsten Tag im Krankenhaus behandeln zu lassen.
Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sprachen dem Mann ein Hausverbot für die „After-Zuch-Party“ im Festzelt aus, von den Polizeibeamten gab es obendrein nach der Feststellung der Personalien noch einen Platzverweis für den Reusrather Schützenplatz. Als der junge Mann diesem nicht nachkam, nahmen ihn die Polizisten vorübergehend in Gewahrsam und brachten ihn mit dem Streifenwagen zur Wache nach Mettmann.
Auf der Fahrt zur Wache rastete der 23-Jährige erneut völlig aus: Er beleidigte die Polizisten aufs Übelste in sexueller Art und Weise. Zudem bedrohte er die Beamten. Zu guter Letzt spuckte er einer Polizeibeamtin mitten ins Gesicht, einem anderen Polizeibeamten spuckte der 23-Jährige in den Nacken.
Auch auf der Wache konnten die Beamten schließlich einen Atemalkoholtest bei dem jungen Mann durchführen. Dieser ergab einen Wert von rund 1,5 Promille (0,,74 mg/l). Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Leverkusener auch Drogen konsumiert hatte, wurde zur Beweissicherung auch die Entnahme eine Blutprobe angeordnet und durchgeführt.
Der aggressive Leverkusener musste die Nacht zur Gefahrenabwehr auf der Wache verbringen. Nach seiner Ausnüchterung durfte er diese am Montagmorgen (24. Februar 2020) wieder verlassen. Gegen ihn wurden nun gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung auf sexueller Grundlage.

PM der KPB Mettmann vom 24.02.2020

 

VS-Schwenningen (Baden-Württemberg): Autofahrerin in Stresssituation fährt verkehrsregelnde Polizeibeamtin um

Eine offensichtlich in einer Stresssituation befindliche Autofahrerin hat am Sonntagnachmittag eine Polizeibeamtin umgefahren, welche während eines Fastnachtsumzuges zur Verkehrsregelung an der Kreuzung der Sängerstraße mit der Villinger Straße eingeteilt war. Bei dem Unfall wurde die Polizeibeamtin nicht unerheblich verletzt und musste im Schwarzwald-Baar Klinikum behandelt werden.
Aufgrund des um 14 Uhr begonnen Fastnachtsumzuges musste der weitere Verlauf der Villinger Straße ab der Kreuzung Sängerstraße gesperrt werden. Entsprechende Umleitungsbeschilderungen waren weit vor der Umzugsstrecke aufgestellt. Zum Zwecke der Vollsperrung und Information nahender Verkehrsteilnehmer stand eine 28-jährige Polizeibeamtin auf der genannten Kreuzung.
Gegen 14.30 Uhr näherte sich eine 33-jährige Autofahrerin mit einem mit zwei lärmenden Kleinkindern (Zwillinge im Alter von zwei Jahren) und einer behinderten Person auf dem Beifahrersitz voll besetzten Wagen des Typs Seat Altea auf der Villinger Straße der gesperrten Kreuzung. Verärgert über die Sperrung deutete die Frau der Polizeibeamtin an, dass sie lediglich einen kurzen Weg bis zur nächsten Abzweigung in die Villinger Straße einfahren wolle. Nachdem ihr dies verwehrt wurde, bog die Frau in die Sängerstraße ab, um dort den Wagen in einer etwa 20 Meter entfernten Parkbucht abzustellen. Hierbei kam es zu einem Streifvorgang zwischen dem Seat und der Polizeibeamtin, wobei die Beamtin ein Stück vom Auto mitgezogen wurde und dann zu Boden stürzte. Aufgrund des Lärms der Kinder und der für die Frau stressigen Gesamtsituation hatte die 33-jährige Autofahrerin davon nichts mitbekommen und setzte den beabsichtigten Parkvorgang in der Sängerstraße fort. Bei dem Unfall zog sich die Beamtin mehrere Prellungen und Zerrungen zu und musste mit einem eintreffenden Rettungswagen zur weiteren Behandlung in das Schwarzwald-Baar Klinikum gebracht werden.

PM des PP Konstanz vom 24.02.2020

 

Mellrichstadt (Bayern): Faschingszug in Mellrichstadt

Größtenteils friedlich und fröhlich verlief der Faschingszug am Sonntag. Dennoch gab es wieder ein paar Zeitgenossen, die meist unter dem Einfluss von zu viel Alkohol, aus der Rolle fielen. So geriet ein stark betrunkener Jugendlicher in der Bahnhofstraße mit einem anderen Besucher in Streit. Die Security schickte ihn weg, er verließ jedoch das Gelände nicht, weshalb schließlich die Polizei verständigt wurde. Der junge Mann agierte zunehmend aggressiv, sodass er in Gewahrsam genommen und gefesselt zur hiesigen Dienststelle verbracht werden musste. Nachdem er sich hier zusehends beruhigte konnte er später an einen Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Ein weiterer Verletzter fiel den Ordnungshütern auf, denn er blutete aus Platzwunden an Stirn und Kinn. Er lehnte jedoch eine ärztliche Versorgung ab und wollte auch nicht die Ursache seiner Verletzung nennen. Da jedoch die Verletzung möglicherweise durch eine Straftat verursacht worden war, wurde ihm die Möglichkeit gegeben, dies entsprechend zu einem späteren Zeitpunkt anzuzeigen.
Ferner fiel im Bereich der BayWa-Tankstelle ein Mann durch sein Verhalten auf. Ihm wurde ein Platzverweis erteilt und seine Personalien erfragt. Dies verweigerte er vehement, sodass er schließlich zur Dienststelle verbracht wurde. Bei der Durchsuchung der Person wurde in seinem Rucksack eine geringe Menge Cannabis gefunden. Eine Anzeige folgt.

Fazit des Faschingszuges: Der Faschingszug war sehr gut organisiert und die Durchführung durch die Verantwortlichen der MKG verdient ausschließlich Lob. Im Bereich der Bahnhofstraße gab es etwa ab Mitte des Zuges leichte Verkehrsprobleme, die durch den Einsatz von Feuerwehr/Polizei/Veranstalter gelöst werden konnten. Auch das Verhalten der Teilnehmer und Besucher verdient ein Lob. Es wurde ausgelassen und friedlich gefeiert, die im Vorjahr gezeigte aggressive Stimmung war heuer überhaupt nicht vorhanden.

PM (auszugsweise) der PI Mellrichstadt vom 24.02.2020

 

Parsberg (Bayern): Polizeibeamte tätlich angegriffen

Am Sonntag, 23.02.2020, gegen 20.20 Uhr, gerieten uniformierte Polizeibeamte in der Eichendorffstraße in eine tätliche Auseinandersetzung. In einem Mehrfamilienhaus hielt sich ein von zuhause ausgebüchstes 15jähriges Mädchen aus Nürnberg bei ihrem Onkel auf. Zwei Streifenbesatzungen wollten einen Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Neumarkt vollziehen und die 15jährige in Gewahrsam nehmen. Nach dem Klingeln an der Wohnungstüre verwehrte der 28jährige Onkel des Mädchens den Zutritt zu seiner Wohnung. Er schlug dabei mit den Ellenbogen und den ausgestreckten Armen gegen die Polizisten. Glücklicherweise wurde dabei keiner der Beteiligten verletzt. Den jungen Mann erwartet nun jedoch ein Strafverfahren.

PM der PI Parsberg vom 24.02.2020

 

Bad Waltersdorf (Steiermark): Polizisten angegriffen

Polizisten nahmen Sonntagabend, 23. Februar 2020, einen 24-jährigen Österreicher fest, nachdem dieser einen Streifenwagen beschädigt und die Beamten attackiert hatte.
Gegen 23.00 Uhr begaben sich Polizisten der Polizeiinspektion Fürstenfeld aufgrund einer angezeigten Körperverletzung in den Nahbereich einer bereits beendeten Faschingsveranstaltung in Bad Waltersdorf. Beim Eintreffen der Polizei war die Auseinandersetzung der beiden Beteiligten – es handelte sich um zwei Männer im Alter von 20 und 24 Jahren, beide österreichische Staatsbürger aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld – bereits beendet. Der 20-Jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades von der Rettung ins Krankenhaus verbracht, der 24-Jährige lehnte jegliche medizinische Versorgung ab und verließ nach Abschluss der Amtshandlung selbstständig den Einsatzort.
Wenige Minuten später erhielten die Polizisten dann die Mitteilung, dass der an der Körperverletzung beteiligte 24-Jährige den etwas entfernt abgestellten Streifenwagen beschädigt und die Kennzeichen des Einsatzfahrzeuges gestohlen hätte. Der Verdächtige konnte von einem Passanten bis zum Eintreffen der Polizei angehalten werden. Er attackierte bei der folgenden Amtshandlung die Beamten und versuchte diese zu schlagen und zu treten. Er wurde daraufhin vorläufig festgenommen, die Befragung des Verdächtigen ist derzeit im Gange.

PA der LPD Steiermark vom 24.02.2020

 

Titisee-Neustadt, Titisee (Baden-Württemberg): 2 x Alkohol, 2 x Beleidigung, 1 x Arrest

Ein 23-Jähriger Mann hielt sich am Sonntag, 23.02.20, gegen 22:05 Uhr im Stadtgebiet von Titisee auf. Der Mann war deutlich alkoholisiert, ein späterer Alkoholtest zeigte einen Wert von über 2 Promille. Der 23-Jährige war dadurch aufgefallen, weil er in seinem Zustand an ein Taxi urinieren wollte, aus welchem kurz zuvor Fahrgäste ausgestiegen waren. Als die Taxifahrerin den 23-Jährigen davon abbringen wollte wurde sie von ihm beleidigt. Danach ging der Mann weg.
Die hinzugerufenen Polizeibeamten fahndeten nach dem Mann. Während der Fahndung wurden die Beamten selbst von einem weiteren betrunkenen, 33-Jährigen Mann wiederholt beleidigt. Diese Person hatte ebenfalls einen Alkoholtest mit knapp unter 2 Promille beatmet. Die Beamten konnten anschließend weiter nach dem 23-Jährigen fahnden und diesen auch ausfindig machen. Dabei konnten die Beamten feststellen, dass er so betrunken war, dass er im Anschluss die Nacht in der Arrestzelle verbringen musste. Der 32-Jährige gelangt zur Anzeige wegen Beleidigung der Polizeibeamten. Der 23-Jährige gelangt zur Anzeige wegen Beleidigung der Taxifahrerin. Zudem muss er die Rechnung für die Fahrt mit der Polizei, die Vorführung bei einem Arzt und den Aufenthalt im Arrest bezahlen.

PM des PP Freiburg vom 24.02.2020

 

Kreis Borken (Nordrhein-Westfalen): 130 Einsätze in Sachen Karneval

Überwiegend friedlich und fröhlich haben die Karnevalisten am vergangenen Wochenende im Kreis Borken gefeiert. Dennoch gab es im Straßenkarneval und in Feiern immer wieder einige Jecken, die im negativen Sinne über die Strenge schlugen. Das schlug sich in der Bilanz der Kreispolizeibehörde Borken nieder: 130 Einsätze mit Bezug zum Karneval forderten die Beamtinnen und Beamten. Allein die Platzverweise schlugen dabei zahlenmäßig deutlich zu Buche:
Sie waren 43 Mal erforderlich, um vor Ort eine Situation zu beruhigen. In 33 Fällen endete am zurückliegenden Wochenende das Karnevalstreiben für einen Betroffenen dabei im polizeilichen Gewahrsam. Leider wurde eben nicht nur fröhlich gefeiert – mitunter eskalierten Streitigkeiten in körperliche Auseinandersetzungen: Das kam am Wochenende insgesamt 29 Mal vor. Ein Blick auf
die Zahlen in den Karnevalshochburgen: Karnevalssamstag: – Südlohn: Circa 3.700 Besucher säumten die Wegstrecke des närrischen Lindwurms. Polizeibeamte sahen sich gezwungen, in acht Fällen einen Platzverweis zu erteilen. Fünf Mal kam es Körperverletzungen, ein Fall einer sexuellen Belästigung wurde angezeigt.
Reken: Etwa 2.700 Närrinnen und Narren erlebten den Umzug mit. Wie berichtet, leistete ein 19 Jahre alter Randalierer gegen Polizeibeamte erheblichen Widerstand und versuchte, diese zu verletzen. Bei 48 Einsätzen in Reken kam es am Karnevalssamstag zu 21 Platzverweisen und zwölf Ingewahrsamnahmen.
Karnevalssonntag: -Rhede: Die Witterung hatte die Verantwortlichen die Zugstrecke verkürzen lassen; etwa 3.000 Zuschauer sahen dem bunten Spektakel zu.
Unter den 27 Einsätzen der Polizei schlugen acht Ingewahrsamnahmen deutlich zu Buche. In einem Fall hatte ein stark alkoholisierter 22 Jahre alter Rheder einen Rettungssanitäter angegriffen. Weil sie ihre Notdurft in der Öffentlichkeit verrichteten, erhielten zehn „Wildpinkler“ eine Ordnungswidrigkeitsanzeige.
-Gronau: Auf den traditionellen Straßenkarneval mussten die Jecken in Gronau angesichts der unsicheren Witterungslage verzichten.
Mehrere hundert Karnevalisten versammelten sich gleichwohl vor dem Rathaus und trotzten dem Wetter. Polizeibeamte erteilten zwölf negativ auffallenden Feiernden einen Platzverweis, in elf Fällen nahmen die Beamten Anzeigen wegen Körperverletzungen auf. Für vier Personen endete der Karnevalssonntag im Gewahrsam der Polizei. Bei acht Unfällen – außerhalb des Straßenverkehrs – waren Alkohol oder Drogen im Spiel.
– Schöppingen: Circa 6.000 Teilnehmer ließen sich den Spaß am
Karneval vom ungemütlichen Wetter nicht verderben – sie hatten sich an der verkürzten Wegstrecke des Umzuges eingefunden. Die Jecken feierten ausgesprochen friedlich: Lediglich zwei Platzverweise und eine Ingewahrsamnahme waren durch die Polizei erforderlich.
Ein besonderes Augenmerk richteten die Polizeibeamtinnen und -beamten am Karnevalswochenende auch auf die Verkehrsteilnehmer. Sie überprüften insgesamt 121 Fahrzeugführer. Erfreuliche Bilanz: Sie mussten keine Alkoholverstöße registrieren – ein Trend, der sich aus polizeilicher Sicht gern fortsetzen darf.

PM der KPB Borken vom 24.02.2020

 

Braunschweig (Niedersachsen): Widerstand gegenüber Polizeibeamten während der Personenkontrolle

Die Polizei kontrollierte eine stark alkoholisierte Person. Hiergegen wehrte sie sich körperlich und musste in Gewahrsam genommen werden.
Am frühen Samstagmorgen entdeckte die Polizei einen 35-jährigen Mann, der durch das Rotlichtmilieu torkelte. Er schwankte und musste sich mehrfach an den Hauswänden abstützen, um nicht zu Fall zu kommen.
Als die Polizeibeamten den Mann ansprachen, reagierte dieser jedoch nur mit Beschimpfungen und Beleidigungen anstatt auf Fragen inhaltlich und adäquat reagieren zu können.
Damit der Mann auf Grund seiner erheblichen Alkoholisierung und damit verbunden Hilflosigkeit nicht Gefahr liefe, selbst Opfer einer Straftat zu werden, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Hierbei leistete der Mann aber Widerstand, den die Polizisten zielgerichtet überwinden konnten.
Ein anschließender Atemalkoholtest bei dem Mann ergab über 3,5 Promille.
Den 35-Jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte.

PM der POL Braunschweig vom 24.02.2020

 

Menden (Nordrhein-Westfalen): Schlägereien/Freiheitsberaubung durch Taxifahrer/Pkw-Pkw-Aufbruch/Einbruch in Tankstelle

Von wegen lustig: Einige Besucher des „Mendener Karnevals“ verlegten sich vom Schunkeln aufs Schlagen.
Gegen 21.10 Uhr trennte der Sicherheitsdienst der Veranstaltung „Mendener Karneval“ zwei 22 und 23 Jahre alte Streithähne. Der 22-Jährige hatte einem anderen Gast direkt am Zelteingang einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Die hinzu gerufene Polizei erteilte einen Platzverweis und schrieb eine Anzeige wegen vorsätzlicher Körperverletzung.
Kurze Zeit später wurde ein 26-jährigen Mendener in den Gewahrsam nach Iserlohn abtransportiert. Kurz vor 22 Uhr meldete der Sicherheitsdienst im Zelt der Polizei eine Schlägerei. Zwei 26-Jährige stritten sich verbal. Als sich der Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes einschaltete, verpasste ihm der Mendener einen Schlag ins Gesicht. Auch ein zweiter Sicherheitsdienst-Mitarbeiter bekam einen Schlag. Als der Sicherheitsdienst den Schläger mit vereinten Kräften aus dem Zelt bringen wollte, sprangen ihm seine Freundin und sein Streitgegner bei.
Eine 23-jährige Mendenerin verpasste den Mitarbeitern mehrere Tritte. Der 26-jährige Fröndenberger holte zu Schlägen aus. Gegenüber der Polizei blieb der 26-jährige Mendener weiter aggressiv. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in den Gewahrsam gebracht. Bei seiner Durchsuchung kam Kokain zum Vorschein. Deshalb schrieb die Polizei Anzeigen wegen Körperverletzung und BTM-Verstoßes. Sein Gegner und die Freundin erhielten Platzverweise. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurden leicht verletzt.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 24.02.2020

 

Mülheim an der Ruhr (Nordrhein-Westfalen): Couragierter Zeuge hilft älterem Ehepaar und verhindert Raub – Polizei nimmt Tatverdächtigen fest

45468 Mh.-Altstadt: Ein couragierter Zeuge hat am Sontag, 23. Februar, auf der Straße Hagdorn einem älteren Ehepaar geholfen und einen Raub verhindert. Gegen 20.45 Uhr liefen die 83-Jährige und der 81-Jährige über die Straße Hagdorn, als sie zwischen der Oberstraße und der Weißenburger Straße von einem 17-Jährigen angesprochen wurden. Der 17-Jährige hielt ein Messer in der Hand und forderte die Herausgabe der Handtasche. Als der 81-Jährige gerade die Tasche übergeben hatte, mischte sich ein 29-jähriger Zeuge ein, der die Tat beobachtet hatte. Daraufhin gab der 17-Jährige die Handtasche zurück und floh über die Oberstraße in Richtung Kaiserstraße. Der 29-Jährige versicherte sich, dass es den Senioren gut ging, und nahm dann die Verfolgung des Räubers auf.
Gleichzeitig informierte er die Polizei und gab die Position des Flüchtigen durch. Der Räuber floh über die Oberstraße, die Kaiserstraße, die Adolfstraße, die Straße Hagdorn und schließlich wieder in die Oberstraße. Dort konnte er von Polizisten gestellt werden. Bei der Festnahme leistete er Widerstand, wodurch ein Polizeibeamter verletzt wurde. Die Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl gegen den 17-Jährigen beantragt.

PM der POL Essen vom 24.02.2020

 

Zwiefalten (Baden-Württemberg): Junger Mann verletzt 58-Jährigen und zwei Polizeibeamte

Wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt das Polizeirevier Münsingen gegen einen 27-Jährigen aus einer Reutlinger Kreisgemeinde, der bei einer Fasnetsveranstaltung am Sonntagabend zunächst einen anderen Besucher angegriffen und später die eingesetzten Polizeibeamten attackiert und verletzt haben soll. Gegen 22 Uhr war der Polizei gemeldet worden, dass ein Mann von einem anderen niedergeschlagen worden sei. Nach derzeitigem Kenntnisstand schlug der 27-Jährige auf der Brücke vor dem Münster einem 58-Jährigen mit der Faust ins Gesicht. Der Ältere fiel zu Boden, schlug mit dem Kopf auf dem Asphalt auf und war offenbar kurzzeitig bewusstlos. Er wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung und Behandlung in eine Klinik eingeliefert. Während der anschließenden polizeilichen Maßnahmen vor Ort, die von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Riedlingen durchgeführt wurden, versetzte der 27-jährige Verdächtige einem der Beamten einen Faustschlag ins Gesicht und Tritte gegen den Körper. Der andere Beamte wurde ebenfalls mit Tritten und Kniestößen traktiert. Beide mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Beim alkoholisierten Beschuldigten wurde eine Blutprobe veranlasst. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen, auch zum Hintergrund der Körperverletzung zum Nachteil des 58-Jährigen, dauern noch an.

PM des PP Reutlingen vom 24.02.2020

 

Asbach-Bäumenheim (Bayern): Faschingszug Bäumenheim – 34-Jähriger greift Polizeibeamte an

Ein erheblich alkoholisierter 34-Jähriger hat am Freitagabend (21. Februar) am Bahnhof Asbach-Bäumenheim mehrere Bundespolizisten tätlich angegriffen und beleidigt. Zwei Beamte wurden dabei leicht verletzt.
Ein 18-Jähriger informierte zunächst gegen 21 Uhr eine Streife der Bundespolizei, darüber, dass er von einem Unbekannten geschlagen wurde. Nur Sekunden später sprintete ein Mann auf die anlässlich des Faschingszugs eingesetzten Beamten zu. Sofort stellten sich die Einsatzkräfte schützend vor den 18-Jährigen. Diese Schutzhaltung versuchte der Angreifer mittels eines gesprungenen Kniestoßes zu durchbrechen. Dies gelang ihm nicht, stattdessen brachten ihn die Beamten zu Boden und fesselten ihn. Daraufhin beleidigte sie der 34-jährige Kühbacher aufs Gröbste. Da sich der renitente Mann durch seine „Aktion“ verletzte, wies ihn ein herbeigerufener Notarzt in eine Klinik ein.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab bei dem 34-Jährigen einen Wert von fast 2,2 Promille. Zwei Polizeibeamten erlitten durch den Einsatz Schürfwunden und Prellungen, waren aber weiter dienstfähig.
Die Bundespolizei hat gegen den Deutschen ein Ermittlungsverfahren wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet.

PM der BPOLI Nürnberg vom 24.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Widerstand in Haftzelle – Polizeibeamter leicht verletzt

Am frühen Samstagmorgen (22.02.2020) schlug ein betrunkener 38-Jähriger in einer Gewahrsamszelle der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte einem Polizeibeamten ins Gesicht und verletzte diesen leicht.
Kurz nach 2 Uhr nachts wurden Polizisten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte vom Rettungsdienst ins Burgviertel gerufen. Dort wehrte sich ein renitenter Betrunkener gegen seine Behandlung. Bei der Überprüfung des Mannes stellten die Beamten fest, dass gegen den 38-Jährigen ein Haftbefehl wegen Erschleichen von Leistungen vorlag. Er wurde festgenommen und musste die restliche Nacht bis zu seiner Überstellung an die Justizvollzugsanstalt Nürnberg in einer Gewahrsamszelle des Polizeipräsidiums Mittelfranken verbringen.
Zu seinem eigenen Schutz wollten die Polizisten dem Festgenommenen beim Verbringen in die Haftzelle seine Halsketten abnehmen und diese verwahren.
Dagegen wehrte sich der Mann und schlug dabei einem Beamten mit dem Handballen auf die Nase.
Zusätzlich zu seiner Haftstrafe erwartet den Mann jetzt eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Mittelfranken vom 24.02.2020

 

Thyrnau (Bayern): Faschingsnarr läuft über Polizeieinsatzfahrzeug

Während des gestrigen Faschingsumzugs in Thyrnau wurde von einem bislang unbekannten Täter ein Einsatzfahrzeug der Polizeiinspektion Passau beschädigt. Die eingesetzten Beamten hatten das Dienstfahrzeug abgestellt um den Faschingsumzug vor Ort zu betreuen. In der Zwischenzeit lief ein bislang unbekannter Täter über das Fahrzeugdach, wodurch dieses in Form von Dellen beschädigt wurde. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Euro. Die Polizeiinspektion Passau bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0851/9511-0.

PM der PI Passau vom 24.02.2020

 

Schmallenberg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schläft im Gewahrsam

Ein 39-jähriger Schmallenberger musste am Sonntagmorgen im Polizeigewahrsam in Meschede aufwachen. Der aggressive Mann war auf einer Karnevalsfeier in Grafschaft aufgefallen. Gegen 00.20 Uhr wurde die Polizei zur Schützenhalle gerufen. Hier hatte der Mann einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes leicht verletzt. Auch gegenüber der Polizei zeigte sich der Mann alles andere als friedlich. Der Schmallenberger versuchte die Polizisten zu schlagen und zu treten. Der Mann musste zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Trotz weiterer Gegenwehr wurde er in den Streifenwagen gebracht. Hier biss er einen Kommissaranwärter in den Arm. Der Biss konnte die Jacke jedoch nicht durchdringen. Selbst auf der Fahrt zum Mescheder Polizeigewahrsam beruhigte sich der Mann nicht. Im Gewahrsam randalierte der Mann weiter. Insgesamt verletzte der Mann vier Polizeibeamte. Die Kollegen wurden glücklicherweise nur leicht verletzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Nach erfolgter Ausnüchterung wurde er im Laufe des Sonntags aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der KPB Hochsauerlandkreis vom 24.02.2020

 

Ennepetal (Nordrhein-Westfalen). Randalierer im Imbiss

Am Samstagnachmittag betrat ein 44-jähriger Schwelmer einen Imbiss in der Schulstraße. Bereits beim Betreten verhielt sich der Mann Gästen und Personal gegenüber aggressiv und pöbelte in dem Imbiss herum. Als das Personal den Mann aus dem Laden werfen wollten, wurde dieser noch aggressiver.
Als ein 50-jähriger Gast dem Personal zur Hilfe kommen wollte, schlug der Randalierer dem Mann mit der Faust ins Gesicht und es kommt zu einer Rangelei, wobei die Jacke des 50-Jährigen beschädigt wurde. Auch ein weiterer 33-jähriger Gast wurde durch einen Tritt des Angreifers getroffen. Auch bei Eintreffen der Polizei verhielt sich der Mann weiter aggressiv. Ihm wurden Handfesseln angelegt und er wurde zur Polizeiwache in Ennepetal gebracht. Die beiden Gäste erlitten leichte Verletzungen.

PM der KPB Ennepe-Ruhr-Kreis vom 24.02.2020

 

Rüdersdorf (Brandenburg): Ruhestörung mit Widerstand

Am 24. Februar wurde die Polizei um 00:20 Uhr in den Friedrich-Engels- Ring gerufen. Aus einer Wohnung drang Lärm und Gepolter. Als die Polizei eintraf, ließ der Mieter die Beamten in die Wohnung, in der sich drei weitere Personen aufhielten. Der Mieter zeigte sich uneinsichtig und verhielt sich aggressiv. Als ihm weitere Maßnahmen angekündigt wurden, trat und schlug der 24- Jährige in Richtung der Polizisten. Das hatte zur Folge, dass er Handfesseln angelegt bekam und in Gewahrsam genommen wurde. Aufgrund seiner Alkoholisierung (2,4 Promille) wurde ihm Blut abgenommen. Drei Anzeigen nahm die Polizei auf.

PM der PD Brandenburg Ost vom 24.02.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Nach Unfallflucht Widerstand geleitet

Nachdem ein 52-Jähriger am Sonntagabend in der Gritznerstraße einen Verkehrsunfall verursacht hatte und davongefahren war, leistete er bei seiner Festnahme Widerstand. Der Mann war beobachtet worden, wie er gegen 21.40 Uhr mit seinem Klein-Lkw beim Ausparken gegen einen Abperrpfosten gestoßen war.
Ohne sich um den angerichteten Schaden zu kümmern fuhr er davon. Er konnte kurz darauf an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Da der Verdacht der alkoholischen Beeinflussung bestand sollte er zur Wache gebracht werden. Hierbei leistete er Widerstand. Ihm mussten Handschließen angelegt werden. Nach einer Blutentnahme wurde sein Führerschein beschlagnahmt.

PM des PP Karlsruhe vom 24.02.2020

 

Walsrode (Niedersachsen): 23.02 / Verdächtiger verhält sich unkooperativ

Polizeibeamte nahmen am Sonntagabend, gegen 21.50 Uhr auf dem Bahnsteig in Walsrode einen 22jährigen Mann kurzfristig in Gewahrsam, der nach Zeugenaussage zuvor mit einem Messer bewaffnet nervös durch die Zugabteile der fahrenden Regionalbahn gelaufen war. Der Mann versuchte zunächst sich zu entfernen, konnte festgehalten werden, kam den Aufforderungen der Polizeibeamten nicht nach, sodass er zu Boden gebracht und bei erheblicher Gegenwehr mit Handschellen fixiert werden musste. Bei dem Einsatz wurde ein 21jähriger Polizeibeamter leicht verletzt. Die Durchsuchung der Person führte zum Auffinden von griffbereiten Rasierklingen, ein Messer hatte der Mann nicht bei sich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er aus dem Gewahrsam entlassen.
Gegen den Täter ist ein Verfahren eingeleitet worden.

PM der PI Heidekreis vom 24.02.2020

 

Rheinfelden (Baden-Württemberg): Angriff auf Polizeibeamte – zwei Männer und eine Frau in Gewahrsam genommen

Nach einer bereits polizeilich geklärten Auseinandersetzung vor einer Gaststätte in der Karl-Fürstenberg-Straße fiel eine Gruppe weiterhin durch Pöbeleien und Provokationen auf. Sie weigerten sich, den Innenstadtbereich von Rheinfelden zu verlassen. Ein Platzverweis wurde gegen einen 34-jährigem Mann ausgesprochen. Daraufhin ging der Mann mit geballten Fäusten und schreiend aggressiv auf zwei Polizeibeamte zu. Der Angriff wurde mit Pfefferspray abgewehrt, woraufhin er versuchte, einen weiteren Beamten zu schlagen. Es kam zu einer Rangelei, bei der ein 33 Jahre alter Bekannter des Störers einem Polizisten mit gestreckten Beinen in den Rücken sprang, um seinen Freund zu befreien. Beide Angreifer wurden zu Boden gebracht. Dabei versuchte die 31 Jahre alte Ehefrau des 33-jährigen, ihrem Mann zu helfen, weshalb diese ebenfalls fixiert werden musste. Im Rahmen der Gewahrsamnahme kam es zu zahlreichen Beleidigungen gegenüber den eingesetzten Beamten. Die drei Tatverdächtigen standen unter Alkoholeinfluss und wurden in Gewahrsam genommen. Die Beamten erlitten durch die Angriffe leichtere Blessuren. Der Einsatz wurde auch von Streifen der Bundespolizei unterstützt.

PM des PP Freiburg vom 24.02.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Tätlicher Angriff auf Bundespolizisten – Betrunkener reagiert sehr aggressiv

Am Sonntagmorgen, den 23. Februar 2020, gegen 06:50 Uhr beschäftigte ein 26-jähriger Deutscher die Bundespolizei am Hauptbahnhof Magdeburg. Zuvor wurde die Bundespolizei darüber informiert, dass in der Regionalbahn von Aschersleben nach Magdeburg ein Mann Reisende belästigte und bedrohte. Nach Ankunft der Bahn auf dem Hauptbahnhof trafen die eingesetzten Beamten auf den mutmaßlichen Täter. Der 26-Jährige war offensichtlich stark betrunken und unterzog sich nur widerwillig den polizeilichen Maßnahmen, die wegen der Belästigung der Reisenden ergriffen wurden. Im weiteren Verlauf drohte er den Beamten. Hierzu ballte er die Fäuste und baute sich in einer Art Boxerstellung vor den Beamten auf. Diese konnten ihn vorerst wieder beruhigen und boten ihm an, ihn zu seiner Folgebahn zu bringen. Beim Treppenabstieg geriet der Mann aufgrund seines Zustandes ins Straucheln und wurde von den Bundespolizisten davor bewahrt, die Treppe hinunterzustürzen. Offensichtlich empfand er dieses als Übergriff und wehrte sich nun heftig gegen die ihn stützenden Beamten und zwar so vehement, dass ihm die Handfesseln angelegt werden mussten. Auf der Wache der Bundespolizei beschimpfte er die Beamten mit ehrverletzten Worten und spuckte mehrfach in ihre Richtung. Aufgrund der Eigengefährdung wegen seines Alkoholpegels, sein Atemalkoholgehalt betrug 2,17 Promille, wurde ein Rettungswagen gerufen. Nun versuchte er auch die Rettungskräfte anzuspucken, so dass ihm eine sogenannte Spuckhaube angelegt werden musste. Zudem trat er, wie zuvor auf die Bundespolizisten, noch auf die Rettungskräfte ein, sodass er fixiert werden musste. In Begleitung von den Bundespolizisten wurde er in die Notaufnahme gebracht. Der 26-Jährige wird sich nun wegen Beleidigung, Nötigung, Körperverletzung und des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 24.02.2020

 

Schifferstadt (Rheinland-Pfalz): Straßenfastnacht 2020

Bei trübem und windigem Wetter feierten am gestrigen Faschingssonntag in der Innenstadt von Schifferstadt mehrere tausend Menschen die traditionelle Straßenfastnacht. Das Fest wurde wieder, wie seit dem Jahr 2010, durch die Stadt Schifferstadt organisiert. Das Ordnungsamt der Stadt Schifferstadt, das Jugendamt der Kreisverwaltung Rhein-Pfalz-Kreis sowie die Polizei führten wie in den Vorjahren vernetzte Kontrollen durch.
Nach vorläufiger Bilanz kam es anlassbezogen zu insgesamt 30 polizeilichen Einsätzen. Hierbei wurden nach bisherigem Stand 16 Strafverfahren eingeleitet.
Es kam u.a. zu fünf Körperverletzungsdelikten, einem Widerstand gegenüber dem Vollzugsdienst der Stadt, zwei Fällen von Grapschen am Gesäß, einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, zwei Beleidigungsdelikten, zwei Sachbeschädigungen sowie zwei Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Es ist besonders zu erwähnen:

Eine alkoholisierte Person musste gegen 17:00 Uhr in Gewahrsam genommen werden, nachdem sie auf dem Fest andere Gäste angepöbelt hatte. Ein ausgesprochener Platzverweis der Vollzugsbeamten des Ordnungsamtes wurde nicht befolgt, sodass der 29-jährige Mann vom Festgelände geführt werden musste. Als die Person hierbei Widerstand leistete, musste sie zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Verletzt wurde niemand. Der Mann musste die Nacht in einer Ausnüchterungszelle der Polizei verbringen.
Als gegen 19:15 Uhr ein BMW-Fahrer die Speyerer Straße befuhr, wurde vom Fahrbahnrand aus ein Weinglas auf das vorbeifahrende Fahrzeug geworfen. Es entstand Sachschaden in Höhe von circa 2.000 Euro. Die strafrechtlichen Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr gemäß § 315b StGB wurden eingeleitet.
Neben „Bullenrufen“, Würfen mit Plastikbechern, dem Beschädigen eines abgestellten Funkstreifenwagens (Delle in der Motorhaube) sowie dem Beschmieren eines weiteren Streifenwagens mit dem Schriftzug ACAB (All Cops Are Bastards) waren vereinzelt auch positive Rückmeldungen von Besuchern der Straßenfastnacht und aus der Bevölkerung zu verzeichnen, welche die Einsatzmaßnahmen der Ordnungskräfte honorierten.

PM (auszugsweise) der PD Ludwigshafen vom 24.02.2020

 

Elsenfeld (Bayern): Randalierender Bahnfahrer

Im Polizeigewahrsam ist am Sonntag Abend gegen 19.45 Uhr ein 20 jähriger Eschauer gelandet, nachdem er im Zug von Aschaffenburg nach Miltenberg einen Streit angefangen hatte.
Der junge Mann hatte nach Zeugenangaben kurz vor dem Zughalt in Elsenfeld einer 17-Jährigen mit dem Ellbogen ins Gesicht geschlagen und war dann am Bahnhof in Elsenfeld ausgestiegen, um sich aus dem „Staub“ zu machen. Ein auf dem Heimweg befindlicher Polizeibeamter der PI Obernburg bekam den Sachverhalt mit und konnte den Eschauer Richtung Bahnhofstraße verfolgen und mit weiteren Zeugen stellen.
Bei Eintreffen einer Polizeistreife versuchte der junge Mann zu entkommen, indem er aggressiv gegen den ersteingreifenden Polizisten und die eintreffende Streife vorging. Die eingesetzten Beamten konnten den Widerstand brechen, den jungen Mann zu Boden bringen und fesseln. Danach wurde er, bei heftiger Gegenwehr, von den eingesetzten Polizeibeamten festgenommen und zur PI Obernburg verbracht, wo er die Nacht zur Ausnüchterung verbrachte.
Der zur Tatzeit unter Alkoholeinfluss stehende muss sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs gegen Polizeibeamte und Beleidigung verantworten. Er wurde am Montag früh aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM der PI Obernburg a.M. vom 24.02.2020

 

Neuötting (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung, Sachbeschädigung

Gegen 16:40 Uhr sollte eine bewusstlose sehr stark alkoholisierte Dame vom Rettungsdienst behandelt werden. Während der Behandlung durch den Rettungsdienst erwachte die 21-jährige Münchnerin und widersetzte sich der Behandlung durch den Rettungsdienst. Die Münchnerin wurde unter Anwendung von unmittelbaren Zwang durch die herbeigerufene Streife zuerst in die BRK-Aufnahmestation und später zur weiteren Behandlung in das Krankenhaus nach Burghausen gebracht. Dort wurde sie nach ambulanter Behandlung an ihren Stiefvater übergeben.
Der stark alkoholisierte Lebensgefährte der Dame beleidigte während der Behandlung durch den Rettungsdienst die Einsatzkräfte. Nachdem dem 22-jährigen Burghauser von den eingesetzten Beamten ein Platzverweis erteilt wurde, versuchte er einen Beamten mit der Faust zu schlagen. Beim Anlegen der Handfesseln schlug er diese weg und trat dem Beamten gegen das Knie. Der Beamte wurde dadurch leicht verletzt, blieb jedoch weiterhin dienstfähig. Der Burghauser beleidigte die Beamten während der Fesselung und während des Transportes zur Dienststelle. Auf der Dienststelle wurde er in Gewahrsam genommen. Der Beschuldigte beschädigte zudem die Sanitäranlage in der Zelle.

PM der PI Altötting vom 24.02.2020

 

Reischach (Bayern): Gegen Polizeiauto uriniert

Gegen 14.30 Uhr wurde ein 21jähriger Marktler von den Einsatzkräften dabei erwischt, wie er gegen einen am Parkplatz des EDEKA Marktes abgestellten Streifenwagen der Polizei Altötting urinierte. Ihn erwartet eine Anzeige und ein Bußgeld.

PM der PI Altötting vom 24.02.2020

 

Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Mann schießt mit Armbrust auf Wohnungstüre

Ein 36-Jähriger wurde am Sonntagabend in seiner Wohnung in der Schubertstraße durch die Polizei in Gewahrsam genommen. Zuvor hatte er mit einer Armbrust auf seine Wohnungstüre geschossen und die Beamten bedroht.
Gegen 20.15 Uhr verständigte ein 58-jähriger Zeuge die Polizei, da sein 30-jähriger Nachbar der ersten Wahrnehmung nach lange Nägel von innen durch die eigene Wohnungstüre schlug. Hierbei handelte es sich, wie die Polizei später feststellte, um Armbrustpfeile. Der Mann kommunizierte durch die Türe mit den anrückenden Beamten, jedoch öffnete er nicht. Als die Polizisten die von innen mit Unrat verbarrikadierte Türe mit einer Ramme öffneten, bedrohte der 30-Jährige sie mit einer Sport-Armbrust im Wohnungsflur. Nach mehrfacher Aufforderung und Androhung der Schusswaffe, legte er die Armbrust beiseite und ging anschließend unter anderem mit einem Teelöffel auf einen Beamten los. Der Mann wurde überwältigt und in Gewahrsam genommen, nachdem zuvor Pfefferspray gegen ihn eingesetzt worden war. Er leistete so heftigen Widerstand, dass er von einem hinzugerufenen Notarzt sediert werden musste. Der 30-Jährige wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt in einem psychischen Ausnahmezustand und wurde durch den Rettungsdienst in eine Fachklinik verbracht. In seiner Wohnung wurden, neben der Armbrust, eine Schreckschusswaffe, mehrere Messer und Betäubungsmittel beschlagnahmt. Sechs Polizeibeamtinnen und -beamten wurden durch den Einsatz des Pfeffersprays ebenfalls leicht verletzt. Gegen den Mann wird nun wegen mehrerer Straftaten ermittelt.

PM des PP Ravensburg vom 24.02.2020

 

Überlingen (Baden-Württemberg): Aggressiver Jugendlicher beleidigt Polizisten

Ein 17-Jähriger hat am Samstagabend während einer Fasnetsveranstaltung im Feuerwehrhaus auf einen 18-Jährigen eingeschlagen. Hinzugerufene Polizeibeamte beleidigte der junge Mann und ignorierte einen ausgesprochenen Platzverweis.
Gegen 22.30 Uhr kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den jungen Männern. Hierbei nahm der 17-Jährige den Älteren in den Schwitzkasten, riss ihn zu Boden und schlug ihm auf den Unterkiefer. Hierdurch wurde der 18-Jährige leicht verletzt. Die hinzugerufene Polizei erteilte dem Schläger einen Platzverweis, den der alkoholisierte Jugendliche zuerst befolgte.
Allerdings kam er später am Abend zurück. Im Folgenden wurde der 17-Jährige gegenüber den Beamten ausfällig und beleidigte diese. Er wurde letzten Endes in die Obhut seiner Mutter übergeben. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab bei dem Jugendlichen einen Atemalkoholwert von über 1,6 Promille. Er muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.

PM des PP Ravensburg vom 24.02.2020

 

Waldeck (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte nach dem Faschingszug

Nach dem Faschingszug in Waldeck meldet gegen 16.35 Uhr der im Rahmen der Party am alten Schulhaus in Waldeck eingesetzte Sicherheitsdienst, dass eine stark betrunkene Person aggressiv auf Anwesende losgeht und sich nicht abweisen lässt. Eine zivile Streife der Polizeiinspektion Kemnath war sofort vor Ort. Die Stimmung war aufgeheizt und drohte zu eskalieren. Sofort wurden die Beamten von den anwesenden erheblich betrunkenen Personen bedrängt, so dass unverzüglich weitere Beamte zur Unterstützung zugezogen wurden. Der Auslöser des polizeilichen Einsatzes, ein 22jähriger Mann aus dem westlichen Landkreis Tirschenreuth beleidigte einen der eingesetzten Beamten massiv. Schließlich konnte die Situation zunächst beruhigt werden, als völlig unvermutet der 22jährige einen der eingesetzten Beamten angriff. Der Tatverdächtige wurde unter Anwendung unmittelbaren Zwangs festgenommen und gefesselt. Bei ihm wurde eine Blutentnahme veranlasst. Ermittlungen wegen Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte, versuchte Körperverletzung und Beleidigung wurden aufgenommen.

PM der PI Kemnath vom 24.02.2020

 

Sonneberg (Thüringen): Alkoholisierter Bräutigam leistet Widerstand gegen Polizeibeamte

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam es auf einer Hochzeitsfeier in Sonneberg zu einem unschönen Vorfall. Der 46-jährige Bräutigam hatte vermutlich zu viel Alkohol konsumiert und trat aufgrund dessen aggressiv gegenüber seinen Gästen auf, sodass die Polizei einschreiten musste. Da der bereits hinreichend polizeibekannte Mann einem Platzverweis nicht nachkam und dermaßen alkoholisiert war, wurde er in Gewahrsam genommen. Er leistete Widerstand gegen die eingesetzten Beamten und wurde letztendlich der PI Sonneberg zugeführt. Gegen ihn wird nun aufgrund mehrerer Delikte ermittelt.

PM der LPI Saalfeld vom 24.02.2020

 

Velten (Brandenburg): Stinkefinger und Hitlergruß

Ein 31-jähriger Neuruppiner zeigte gestern gegen 12.40 Uhr den in einem Streifenwagen vorbeifahrenden Polizeibeamten in der Mühlenstraße den ausgestreckten Mittelfinger. Als die Beamten daraufhin den Mann zur Rede stellten, skandierte dieser den Hitlergruß. Der 31-Jährige zeigte psychische Auffälligkeiten, so dass die Beamten einen Rettungswagen riefen. Der Mann wurde in ein Krankenhaus gebracht. Zwei Strafanzeigen wurden aufgenommen, wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Beleidigung.

PM der PD Brandenburg Nord vom 24.02.2020

 

Oberesslingen / Plochingen (Baden-Württemberg): 24-Jähriger nach Messerangriff vorläufig festgenommen

Ein 24-jähriger Mann hat am Samstagmorgen (22.02.2020) gegen 05:20 Uhr einen ebenfalls 24-Jährigen in einer S-Bahn in Richtung Kirchheim / Teck mit einem Messer angegriffen und dabei verletzt. Die beiden Männer gerieten offenbar zunächst während der Fahrt einer S-Bahn der Linie S1 auf Höhe Oberesslingen in verbale Streitigkeiten. Im weiteren Verlauf soll der 24-jährige iranische Staatsangehörige seinen gleichaltrigen Kontrahenten mit einem Messer angegriffen und ihm hiermit eine ca. zwei Zentimeter lange Schnittwunde an der linken Augenbraue zugefügt haben. Mit dem Halt des Zuges am Bahnhof Plochingen flüchtete der mutmaßliche Täter offenbar zusammen mit einem 18-Jährigen Begleiter aus der S-Bahn in Richtung Bahnhofsvorplatz. Von Zeugen alarmierte Landespolizisten konnten vor Ort lediglich den Verletzten antreffen, welcher anschließend von Rettungskräften in ein Krankenhaus verbracht wurde. Im Zuge erster Ermittlungen konnten die beiden Geflüchteten kurz nach der Tat an ihrem jeweiligen Wohnsitz in Plochingen angetroffen und vorläufig festgenommen werden. Hierbei leistete der 24-jährige mutmaßliche Haupttäter zudem Widerstand gegen die eingesetzten Beamten der Landespolizei. Bei einer Durchsuchung des mit über 1,5 Promille alkoholisierten Mannes konnte ein Küchenmesser mit einer Klingenlänge von 9,5 cm aufgefunden und sichergestellt werden. Der 24-Jährige wurde anschließend an die Bundespolizei übergeben, die nun unter anderem wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen den bereits polizeibekannten Mann ermittelt.

PM der BPOLI Stuttgart vom 24.02.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Polizist bei Widerstand verletzt

Wiesbaden, Wagemannstraße, 23.02.2020, gg. 23.35 Uhr
Ein 28-jähriger Mann hat gestern am späten Abend eine polizeiliche Maßnahme gestört und anschließend bei einem Widerstand einen Polizeibeamten leicht verletzt. Gegen 23.25 Uhr bedrängte der Mann Einsatzkräfte bei einer Maßnahme und wollte von den Beamten Handyvideos machen. Daraufhin wurde ihm ein Platzverweis erteilt dem er jedoch nicht nachkam. Angaben von Zeugen zufolge soll der Mann auch weiterhin auf die Beamten losgegangen sein und diese teilweise sogar körperlich angegriffen haben. Daraufhin wurde der Mann zu Boden gebracht und festgenommen, wobei der Polizist durch die Gegenwehr des Mannes verletzt wurde. Der 28-Jährige muss sich nun wegen seines Verhaltens wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Westhessen vom 24.02.2020

 

Aarbergen (Hessen): Betrunkener leistet Widerstand

Kurz nach Beendigung des Faschingsumzuges in Aarbergen-Michelbach hat ein stark alkoholisierter 21-Jähriger in der Hauptstraße eine Polizeibeamtin angegriffen und beleidigt. Die Polizistin wurde gegen 16.25 Uhr von Passanten auf einen hilflos erscheinenden und offensichtlich erheblich betrunkenen Mann aufmerksam gemacht. Als sich die Beamtin daraufhin gemeinsam mit einem weiteren Passanten dem Betrunkenen annahm, wurde dieser zunehmend aggressiver und soll neben diversen Beleidigungen schließlich versucht haben, der Polizistin einen Kopfstoß zu versetzen. Der renitente Mann wurde zu Boden gebracht und festgenommen. Ein bei dem Festgenommenen auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von über 3,0 Promille, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung wurde der 21-Jährige im Anschluss von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Er muss sich nun wegen des Angriffs auf eine Vollstreckungsbeamtin in einem Ermittlungsverfahren verantworten.

PM des PP Westhessen vom 24.02.2020

 

Spaichingen (Baden-Württemberg): Polizeiliche Bilanz des Fastnachtssonntags

Keine positive Bilanz zog das Polizeirevier Spaichingen für den Zeitraum nach dem Fastnachtsumzug am Sonntag in der Innenstadt. Der gut besuchte Umzug in Spaichingen verlief friedlich und gab für die Polizei keinerlei Anlass für ein Einschreiten.
Gegensätzlich verlief das Narrentreiben jedoch nach dem Umzug im Bereich Marktplatz, Busbahnhof und Sallancher Straße. Die Beamten des Reviers Spaichingen und der unterstützenden Diensthundeführerstaffel Rottweil sahen sich mit bis an die 100 alkoholisierten und teilweise aggressiv auftretenden, meist jungen Männern konfrontiert.
Diese wurden nach dem Abschluss des Umzuges durch Provokationen, Streitigkeiten, Raufereien und tätlichen Auseinandersetzungen auffällig. Die Polizeibeamten und die Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes hatten alle Hände voll zu tun, Auseinandersetzungen zu schlichten und zu beenden. Als die Polizei schließlich das Abspielen von lauter Musik untersagte, lösten sich die Personengruppen nach und nach auf.
Manche Besucher der Straßenfastnacht waren derart betrunken, dass sie sich nicht mehr auf den Beinen halten konnten.
Die Polizei sprach am Sonntag bis gegen 23.00 Uhr mehrere Platzverweise aus.
Teilweise mussten Personen auf der Dienststelle in Gewahrsam genommen werden.
Es kam zu Strafanzeigen wegen Körperverletzung, ein 16-Jähriger wird wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz angezeigt, er hatte unerlaubt auf der Straßenfastnacht einen sogenannten „Elektroschocker“ in der Tasche.

PM des PP Konstanz vom 24.02.2020

 

Region Ulm (Baden-Württemberg): Eine Bilanz zieht die Polizei jetzt zur Fasnet: Viele Veranstaltungen verliefen ruhig, dennoch musste die Polizei oft einschreiten.


Daneben sprachen die Beamten 67 Platzverweise aus. Schon vorab waren durch die Kommunen 16 Platzverweise gegen Personen ausgesprochen worden, die in den Vorjahren negativ aufgefallen waren. Sie durften die Fasnetsveranstaltungen nicht besuchen. In vier Fällen ermittelt die Polizei, weil die Beamtinnen und Beamten beleidigt wurden. In einem Falle wurde ein Streifenwagen beschädigt.
In den letzten drei Wochen registrierte die Polizei zwölf Verkehrsunfälle aufgrund Alkoholgenuss. Dabei wurden sieben Personen verletzt. Weitere Verkehrsunfälle habe die Polizei durch ihre Kontrollen verhindert, denn sie stellte bei den Alkoholkontrollen insgesamt 92 Betrunkene am Steuer fest. Bei 39 davon lag das Ergebnis des Alkoholtests über 1,1 Promille. Auch 48 Fahrer unter dem Einfluss von Drogen zog die Polizei aus dem Verkehr.
(GP) Mühlhausen im Täle – Bei der Mühlhausener Straßenfasnet kam es am Samstag im Festzelt zum Streit und einer anschließenden Rangelei unter mehreren Personen (wir berichteten). Als der Sicherheitsdienst den Streit schlichten wollte, verhielt sich ein 20-jähriger Betrunkener äußerst aggressiv. Einem Platzverweis folgte er nicht. Die Polizei brachte den jungen Mann Polizeirevier. Doch auch dort zeigte er sich weiter aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Seine Mutter holte den jungen Mann schließlich ab. Ihn erwartet jetzt eine Strafanzeige. Bei einer Party im Rahmen der Donzdorfer Fasnet schlug ein Gast einem Security-Mitarbeiter mit der Faust ins Gesicht. Zuvor soll der Betrunkene eine Frau belästigt haben, weshalb der Sicherheitsmann ihn zurechtwies.
Polizeibeamte nahmen den 34-Jährigen fest. Währenddessen beleidigte er die Polizisten. Einem Platzverweis kam der 34-Jährige zunächst nach. Kurze Zeit später war aber er wieder auf der Party und beleidigte erneut die Polizeibeamten. Zudem beschädigte er einen Streifenwagen.
Positiv ausgewirkt habe sich bei der Donzdorfer Fasnet das Verbot von hochprozentigem Alkohol entlang der Umzugsstrecke, teilt die Polizei mit.
(BC) Langenenslingen – Körperverletzungen registrierte die Polizei beim Nachtumzug in Langenenslingen. Gegen 00:30 Uhr pöbelte ein 21-Jähriger in einem Zelt andere Gäste an. Da er Ermahnungen ignorierte wurde er vom Sicherheitspersonal aus dem Zelt verwiesen. Draußen geriet er mit einem anderen Mann in Streit. Diesem schlug er ins Gesicht. Die Security schritt abermals ein und trennte die Kontrahenten. Als der 21-Jährige immer aggressiver in ein anderes Zelt wollte, wurde dies verhindert. Nun griff der junge Mann das Personal an und schlug nach ihnen. Die Sicherheitsbeschäftigten wehrten den Angriff ab, nahmen den Mann fest und übergaben ihn der Polizei. Die nahm ihn in Gewahrsam. Jetzt wird er auch noch angezeigt, weil er die Polizisten beleidigte.
Auch beim Nachtumzug in Ochsenhausen musste die Polizei einschreiten. In der Schloßstraße gerieten während des Umzugs ein 21-Jähriger und ein 18-Jähriger in Streit. Der ging in eine körperliche Auseinandersetzung über, bei der der 21-jährige zu Boden ging. Die Begleiter des 18-Jährigen mischten sich ein und traten auf den Älteren ein, obwohl der schon am Boden lag. Die Polizei beendete die Auseinandersetzung. Der Verletzte wurde vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht. Die Angreifer wurden der Veranstaltung verwiesen. Sie werden angezeigt. Am Samstag gegen 3:30 Uhr wurde einem betrunkenen 17-jährigen der Zutritt zu einem Zelt verwehrt. Vor dem Eingang pöbelte er Gäste an und geriet mit diesen in Streit. Die Polizei griff schlichtend ein. Als der junge Mann seine Personalien angeben sollte griff er einen Polizisten an. Nachdem er in Gewahrsam genommen wurde, beleidigte er die Beamten. Bei der Durchsuchung den Jugendlichen stießen die Polizisten auf eine kleinere Menge Rauschgift.

PM (auszugsweise) des PP Ulm vom 24.02.2020

 

Bad Camberg (Hessen): 18-Jähriger leistet Widerstand

Ein 18-jähriger Bad Camberger hat gestern am frühen Abend gegen die Feststellung seiner Personalien Widerstand gegen die Einsatzkräfte der Polizei geleistet. Nach dem Verdacht einer sexuellen Belästigung wollten die Beamten den 18-Jährigen kontrollieren, der zunächst zu Fuß die Flucht ergriff. Er wurde jedoch von dem Beamten festgehalten, wogegen er sich zur Wehr setzte. Den Aussagen der Einsatzkräfte soll der junge Mann auch versucht haben, einen Beamten durch Tritte zu verletzen. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen und muss sich für sein Verhalten strafrechtlich verantworten.

PM des PP Westhessen vom 24.02.2020

 

Unterensingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamter von randalierender Person schwer verletzt

Bei einem Einsatz wegen einer randalierenden Person ist am Montagmorgen ein Polizeibeamter schwer verletzt worden. Gegen 8.15 Uhr war der Polizei über Notruf mitgeteilt worden, dass sich ein 17-Jähriger im Keller eines Wohnhauses verbarrikadiert habe und randaliere. Gegen die erforderliche Ingewahrsamnahme durch die eingesetzten Polizeibeamten wehrte sich der 17-Jährige heftig. Nur unter erheblichem, körperlichem Einsatz von vier Beamten konnte der mutmaßlich unter Drogeneinfluss stehende und sich in einem psychischen Ausnahmezustand befindliche Jugendliche überwältigt werden. Ein Beamter erlitt hierbei eine schwere Handverletzung, die in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Zwar konnte er am selben Tag noch aus der Klinik entlassen werden, wird aber voraussichtlich für mehrere Wochen dienstunfähig sein. Gegen den 17-Jährigen wird wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Verschiedene Drogen, die er in seinem Besitz hatte, darunter LSD-Trips, Marihuana sowie psychoaktive Pilze wurden beschlagnahmt. Der Beschuldigte wurde in eine psychiatrische Klinik eingeliefert.

PM des PP Reutlingen vom 24.02.2020

 

Königsdorf (Bayern): Widerstand nach Sachbeschädigung

Am gestrigen Sonntagnachmittag, 23.02.2020, kam es zu einer Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug. Der dringend Tatverdächtige widersetzte sich massiv seiner vorläufigen Festnahme. Die Kriminalpolizei Weilheim übernahm die Ermittlungen und bittet um Hinweise.
Gegen 13.45 Uhr teilte ein 38-jähriger Königsdorfer mit, dass ein Reifen an seinem Fahrzeug von einem unbekannten Mann zerstochen worden sei. Die zu diesem Zeitpunkt noch unbekannte männliche Person habe ihn im Wald bei Waldarbeiten angesprochen und ihm gesagt, dass er aus dem Wald verschwinden solle. Aufgrund des auffälligen Verhaltens dieser Person merkte sich der Königsdorfer das Kennzeichen. Als er zu seinem Fahrzeug zurückkam, stellte der Geschädigte dann den zerstochenen Reifen fest.
Im Rahmen der daraufhin eingeleiteten Fahndung nach der Person und dessen Fahrzeug konnte dieses kurze Zeit später im Bereich einer Kiesgrube an der Kreisstraße TÖL 7 durch eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Bad Tölz, besetzt mit der Person, parkend festgestellt werden.
Der 44-jährige Insasse wurde mehrfach von einer Beamtin angesprochen, befand sich jedoch in einem deutlich erkennbaren psychischen Ausnahmezustand und zeigte zunächst keine Reaktion. Der Versuch, den 44-Jährigen aus seinem Fahrzeug zu verbringen, scheiterte an dessen massivem Widerstand. Nachdem der 44-Jährige im Begriff war, sein Fahrzeug in Bewegung zu setzen und weil aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes eine Weiterfahrt mit erheblichen weiteren Gefahren für Unbeteiligte verbunden gewesen wäre, drohte die Beamtin zunächst den Einsatz ihrer Schusswaffe gegen einen Reifen des Fahrzeugs an. Als der Tatverdächtige darauf nicht reagierte, schoss die Beamtin gezielt auf einen Reifen des Fahrzeugs.
Der 44-Jährige setzte sein Fahrzeug trotzdem in Bewegung. Das Fahrzeug kam dann jedoch nach ungefähr 400 Metern Fahrtstrecke wegen des beschädigten Reifens zum Stehen. Der 44-Jährige konnte trotz erneuten, massiven Widerstands vorläufig festgenommen und anschließend in einer Fachklinik untergebracht werden. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt.
Die weiteren Ermittlungen hat nun die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II übernommen.

PM des PP Oberbayern Süd vom 24.02.2020

 

Pforzen (Bayern): Mann beißt Polizist ins Bein

Am 23.02.2020 gegen 20:00 Uhr musste eine Polizeistreife den Rettungsdienst bei einer Faschingsveranstaltung in Pforzen unterstützen. Ein 21-jähriger stark alkoholisierter Mann rastete auf der Feier aus und konnte vom dortigen Sicherheitsdienst festgehalten werden. Da er sich verletzt hatte, sollte er im Krankenhaus untersucht werden. Der junge Mann verweigerte eine Behandlung und die hinzugerufene Polizei musste ihn fixieren. Dabei biss er einem eingesetzten Polizeibeamten ins Bein. Letztlich konnte der Randalierer ins Krankenhaus gebracht werden. Er wird nun unter anderem wegen Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.02.2020

 

Kaufbeuren (Bayern): Randalierer in der Notaufnahme

Am 23.02.2020 gegen 22:30 Uhr wurde ein erheblich alkoholisierter 28-jähriger Mann nach einer Faschingsfeier in der Notaufnahme behandelt. Nachdem er dort wiederholt randalierte, musste er letztendlich durch die Polizei im Bezirkskrankenhaus untergebracht werden. Dabei wehrte er sich körperlich gegen die Polizeikräfte. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.02.2020

 

Burgau (Bayern): Faschingsumzug in Unterknöringen

Aus polizeilicher Sicht verlief der Faschingsumzug mit dem anschließenden Faschingstreiben am vergangenen Samstag zufriedenstellend. Lediglich eine Körperverletzung wurde aufgenommen, als gegen 16:30 Uhr auf dem Tankstellengelände ein 17-Jähriger von einem Gleichaltrigen geohrfeigt wurde. Bei der Anzeigenaufnahme wurde ein Polizeibeamter von einem 18-Jährigen durch das Zeigen des Mittelfingers beleidigt. Ein 9-Jähriger, der aus circa einem Meter Höhe von einem Wagen stürzte, erlitt leichte Prellungen am Kopf. Im Zeitraum von 14:30 Uhr bis 15:00 Uhr wurde ein Skateboard und ein Kinderroller, welche von Umzugsbesuchern im Bereich der Ulmer Straße/Binsentalstraße abgestellt waren, von bisher unbekannten Tätern entwendet. Der entstandene Schaden beläuft sich auf ca. 100 Euro. Hinweise auf die Täter bitte unter Tel. 08222/96900 an die Polizeiinspektion Burgau. Der eingesetzte Rettungsdienst wurde nur zu wenigen Einsätzen gerufen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.02.2020

 

Neu-Ulm (Bayern): Tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte

Am gestrigen Sonntag, kurz nach 22:00 Uhr, wurde bei der Polizei mitgeteilt, dass in der Kolpingstraße in Pfuhl ein Mann unterwegs ist der sich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Eine Streife der Polizeiinspektion Neu-Ulm traf den Mann kurze Zeit später in der Kettelerstraße an. Der 42-jährige Mann aus dem Landkreis Günzburg war stark alkoholisiert, verweigerte jedoch einen Atemalkoholtest und konnte sich kaum noch auf den Beinen halten, weshalb er in Schutzgewahrsam genommen wurde. Als er vor dem Transport zur Dienststelle am Fahrzeug durchsucht werden sollte, widersetzte er sich indem er wild mit den Armen ruderte. Daraufhin wurden ihm Handfesseln angelegt und er sollte stehend fixiert am Dienstfahrzeug durchsucht werden. Hierbei setzte er sich erneut zur Wehr, er trat nach hinten und einem der beiden Beamten gegen das Schienbein. Der Beamte blieb unverletzt und konnte seinen Dienst fortsetzen. Der 42-Jährige wurde in einer Arrestzelle der PI Neu-Ulm ausgenüchtert. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft war ihm zuvor noch eine Blutprobe entnommen wurden. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des tätlichen Angriffs und versuchter Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.02.2020

 

Marktoberdorf (Bayern): Folgen des Faschingsumzugs

Gegen 21:00 Uhr schlug ein 37-jähriger Marktoberdorfer einem 23-jährigen Görisrieder im Mallorca-Zelt mit der Faust gegen die Nase. Der Görisrieder bekam davon Nasenbluten und eine Prellung. Der Störenfried wurde vom Security aus dem Zelt begleitet und beleidigte später noch den Security.
Bereits gegen 18:30 Uhr pöbelte ein 28-jähriger Marktoberdorfer ebenfalls gegen Security-Mitarbeiter und wurde deshalb von diesen aus dem Zelt beim Hirsch verwiesen. Er war stark alkoholisiert und musste in Gewahrsam genommen werden.
Um 19:00 Uhr musste eine stark alkoholisierte 32-jährige Frau aus Klosterlechfeld ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Dame war immer wieder renitent und trat gegen die Trage des Rettungswagens.
Gegen 21:20 Uhr wurde die Polizei über einen Vorfall verständigt, bei dem ein 48-jähriger Marktoberdorfer einer 21-jährigen Frau in einem Festzelt an die Brüste fasste. Der Grabscher erhält nun eine Anzeige wegen sexueller Belästigung.
Gegen 21:30 Uhr rastete ein 19-jähriger Marktoberdorfer nach einem Gaststättenbesuch aus. Obwohl er stark betrunken war wollte er noch nicht nach Hause und schlug, nachdem die Security die Polizei verständigte, mit der Faust gegen den Kopf des Security-Mitarbeiters und beleidigte diesen. Schließlich leistete er auch noch den Polizeibeamten gegenüber Widerstand und biss einen der Beamten in die rechte Hand, so dass dieser leicht verletzt wurde. Er musste die Nacht in Polizeigewahrsam verbringen.
Kurz nach Mitternacht wurde dann noch eine Person auf den Zuggleisen zwischen dem Fenebergmarkt und dem Mühlsteig mitgeteilt. Die Streife konnte einen 26-jährigen Marktoberdorfer antreffen und von den Gleisen herunterführen. Er hatte irgendwo zwischen Fasching und Zuggleisen seine beiden Schuhe, den rechten Socken und seine Hose verloren.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 24.02.2020

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Trunkenheitsfahrt eines Kraftfahrzeugführers und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am 22.02.2020 um 23:20 Uhr fiel Polizeibeamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg ein Pkw VW Golf auf, der mit überhöhter Geschwindigkeit den Kreuzungsbereich Krauthöfer Straße/Gebrüder-Boll-Straße überfuhr. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle wurde starker Atemalkoholgeruch beim 39-jährigen deutschen Fahrzeugführer wahrgenommen. Eine Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 2,17 Promille. Bei der anschließenden Verbringung zur Blutprobenentnahme ins Klinikum Neubrandenburg beleidigte der Kraftfahrzeugführer die Polizeibeamten und leistete Widerstand. Dabei wurde ein Beamter am Handgelenk leicht verletzt. Gegen den Fahrzeugführer wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt. Der Führerschein wurde beschlagnahmt.

PM des PP Neubrandenburg vom 23.02.2020

 

Traunstein (Bayern): Faschingsumzug in Traunstein – Polizei mit positiver Bilanz

Am 22.02.2020 fand in Traunstein der alljährliche Faschingsumzug mit Wagen und Fußgruppen statt.
Der Schutz der Veranstaltung lag bei der Polizeiinspektion Traunstein. Hierbei wurde sie von Kräften des Operativen Ergänzungsdienstes Traunstein sowie einer Streife der Sicherheitswacht unterstützt.
Die zahlreichen Besucher des Umzuges feierten während und nach dem Umzug friedlich. Erfreulich ist, dass es rund um das Faschingstreiben fast keine polizeilichen Einsätze gab.
Einziger Wertmutstropfen stellte ein randalierender Afghane dar. Dieser fiel auf Grund seiner erheblichen Alkoholisierung auf. Bei der Personalienfeststellung fing er an die eingesetzten Beamten anzupöbeln und in ihre Richtung zu schlagen, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde. Der in Waging a. See wohnende Mann wurde am nächsten Morgen von der Polizeiinspektion Traunstein entlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.
Zusammenfassend kann der polizeiliche Einsatz beim gestrigen Faschingsumzug jedoch als voller Erfolg gewertet werden.

PM der PI Traunstein vom 23.02.2020

 

Schönau (Bayern): Faschingsumzug

Am 22.02.20. gegen 19 Uhr wurde ein stark alkoholisierter 18-jähriger Mann aus Postmünster vom Sicherheitsdienst aus dem Zelt verwiesen, da er andere Gäste anpöbelte. Da er sich nicht freiwillig vom Festgelände entfernte, wurde ihm auch von den anwesenden Polizeibeamten ein Platzverweis für das Veranstaltungsgelände erteilt, welchem er zunächst wiederwillig nachkam. Als er wieder versuchte auf das Gelände zu kommen, wurde er wieder von der Security aufgegriffen und der Polizei übergeben, welche ihn nun in Gewahrsam nahm und zur Dienststelle transportierte. Von der verständigten Ermittlungsrichterin wurde der Gewahrsam bis zum nächsten Morgen angeordnet, falls nicht ein Elternteil erreicht werden kann und ihn abholt, was dann auch geschah und dem Mann die Arrestzelle ersparte.
(1652204)
Zu einem ähnlichen Einsatz kam es bereits gegen 18:40 Uhr, als ein 19-jähriger, stark betrunkener Mann aus Pfarrkirchen, ebenfalls vom Sicherheitsdienst aus dem Partyzelt verwiesen wurde. Auch er versuchte wieder aufs Gelände zu kommen und wurde dabei erwischt. Nun sollten seine Personalien festgestellt werden und er wurde hierzu von den hinzugerufenen Polizeibeamten durchsucht. Hiergegen wehrte er sich und musste von den Beamten zu Boden gebracht werden. Gegen ihn wird nun wegen Widerstands ermittelt, er musste sich im Anschluss einer Blutentnahme unterziehen.
Auch seine Eltern konnten erreicht werden und holten ihn ab, so dass auch er die Nacht nicht in der Zelle verbringen musste.
Die Beamten wurden bei dem Einsatz nicht verletzt.
(1655201)
Unschöne Äußerungen mussten sich die Polizeibeamten auch von einem 22-jährigen betrunkenen Mann aus Wallersdorf anhören. Da er total uneinsichtig war wurde seine Mutter herbeigerufen, um ihn abzuholen. Als sie eintraf, wollte er aber nicht mitfahren und verhielt sich weiter aggressiv. Da mit weiteren Straftaten zu rechnen war, wurde er in Gewahrsam genommen und bei der PI inhaftiert.
(1654202)

PM der PI Eggenfelden vom 23.02.2020

 

Zweibrücken (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrt mit anschließendem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Samstagmittag, 22.02.2020 kontrollierten Beamte der PI Zweibrücken gegen 13:15 Uhr einen PKW in Zweibrücken-Mittelbach. Nachdem beim 49-jährigen Fahrer erheblicher Atemalkoholgeruch festgestellt und ein freiwilliger Alkoholtest abgelehnt wurde, erklärten die Beamten dem Fahrer die Mitnahme zur Dienststelle zwecks einer Blutprobe. Jedoch weigerte er sich den Ausführungen der Kollegen Folge zu leisten, indem er sich gegen die Mitnahme wehrte. Schließlich konnte er jedoch durch die Beamten gefesselt und zur Dienststelle verbracht werden.
Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,30 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.
Ihn erwarten nun mehrere Strafverfahren.

PM der PI Zweibrücken vom 23.02.2020

 

Kreis Höxter (Nordrhein-Westfalen): Karneval im Kreis Höxter Vorläufige Bilanz der Veranstaltungen Freitag / Samstag

Die bisherigen Karnevalsveranstaltungen im Kreis Höxter verliefen aus polizeilicher Sicht recht friedlich. Durch die starke Präsenz der Polizei konnten viele Streitigkeiten im Anfangsstadium geschlichtet werden.
Trotzdem wurden in Brakel am Samstag 3 Körperverletzungsdelikte durch die Polizei aufgenommen, bei denen auch 3 Personen leicht verletzt wurden.
In Steinheim wurde eine Körperverletzung zur Anzeige gebracht bei der 1 Person verletzt wurde. Weiter musste 1 Person aus Steinheim ihren Rausch in der Polizeizelle ausschlafen nachdem sie dem Rettungsdienst gegenüber renitent wurde und die dazu gerufenen Polizeibeamten beleidigte. Eine weitere Person musste ebenfalls mit nach Höxter, da der alkoholisierte Mann in Steinheim trotz Hausverbot immer wieder in ein Festzelt wollte und dort den Sicherheitsdienst und die einschreitenden Polizisten angriff.
Auf einer Karnevalsveranstaltung in Höxter – Ovenhausen kam es am Freitag bereits zu einer Schlägerei, bei der 1 Person leicht verletzt wurde.

PM der KPB Höxter vom 23.02.2020

 

Schwabsoien (Bayern): Beleidigung und Bedrohung von Polizeibeamten

Während der Faschingsveranstaltung in Schwabsoien am 22.02.2020, fiel ein stark alkoholisierter 29-jähriger Mann aus dem südlichen Landkreis Landsberg durch sein aggressives Verhalten auf. Durch die eingesetzten Polizeibeamten erhielt er zunächst einen Platzverweis. Nachdem er diesem nicht nachkam, noch aggressiver wurde und noch die Beamten beleidigte und bedrohte, wurde er in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in der Zelle. Es wurde ein Ermittlungsverfahren gegen ich eingeleitet.

PM der PI Schongau vom 23.02.2020

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Beleidigung von Polizeibeamten durch eine Diskobesucherin

Am frühen Samstagmorgen verließ eine alkoholisierte 53 jährige Mannheimerin mit ihrer Tochter eine Diskothek im Innenstadtbereich und geriet mit dieser in einen heftigen Streit. Die Tochter suchte bei einer vorbeikommenden Funkstreife um Hilfe. Auch die Beamten konnten die aggressive Mutter nicht beruhigen und wurden durch diese bei der Personalienfeststellung beleidigt. Dem erfolgten Platzverweis kam die Mannheimerin nicht nach, so dass sie im Anschluss einige Stunden im polizeilichem Gewahrsam verbrachte und auch hier die Beamten weiterhin beleidigte.

PM des PP Rheinpfalz vom 23.02.2020

 

Dachsenhausen (Rheinland-Pfalz): Körperverletzungsdelikt und Beleidigung zum Nachteil von Polizeibeamten

Die Polizeiinspektion Lahnstein wurde in der Nacht vom 22./23.02.2020 mehrfach zu Einsätzen in die Ortslage Dachsenhausen gerufen. Im Zusammenhang mit einer dortigen Karnevalsveranstaltung wurden mehrfach alkoholisierte und randalierenden Personen/Jugendliche gemeldet. Gegen 23:15 Uhr kam es dann zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Erst durch das Hinzuziehen von mehreren Polizeikräften konnte die Lage beruhigt und die Anzeigenaufnahme durchgeführt werden. Im weiteren Verlauf kam es vor Ort noch zu einer verbalen Beleidigung eines eingesetzten Polizeibeamten. Gegen den Verantwortlichen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Koblenz vom 23.02.2020

 

Wörth (Rheinland-Pfalz): Sachbeschädigung bei Faschingsumzug an Funkstreifenwagen

Am 22.02.2020 fand in Wörth der traditionelle Faschingsumzug statt. Für das Faschingstreiben wurden Polizisten der Polizeiinspektion Wörth abgestellt. Ein Streifenteam hatte einen Audi Streifenwagen in Wörth, am Karl-Josef-Stöffler Platz zwischen Einsatzfahrzeugen verschiedener Organisationen abgestellt. Im Zeitraum zwischen 16:10 Uhr und 16.40 Uhr stand das Fahrzeug aufgrund der Einsatzlage unbeaufsichtigt auf dem Platz. Als die Polizisten zum Funkstreifenwagen kamen, war die Frontscheibe des Einsatzfahrzeuges der Polizei beschädigt. Aufgrund der Spurenlage vor Ort dürfte die PKW Scheibe mit einem ausgehobenen Gullideckel eingeworfen worden sein. Die Höhe des Sachschadens ist zur Zeit nicht bekannt. Zeugen des Vorfalles beobachteten vor Ort jugendliche Personen, die für die Tat in Frage kommen könnten. Aufgrund der Tatzeit ist davon auszugehen, dass Personen des stark frequentierten Umzuges die Tathandlung beobachtet haben dürften. In vorliegender Sache wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zeugenhinweise in der Angelegenheit können an die Polizei Wörth unter der Rufnummer 07271-92210 oder per mail an piwoerth@polizei.rlp.de gerne gegeben werden.

PM der PI Wörth vom 23.02.2020

 

Mühlhausen im Täle (Baden-Württemberg): Randale bei Fanstnachtsveranstaltung In Mühlhausen im Täle beleidigte am Samstag ein 20-Jähriger Polizeibeamte

Bei der Mühlhausener Straßenfasnet kam es gegen 19:15 Uhr im Festzelt zum Streit und einer anschließenden Rangelei unter mehreren Personen.
Als der eingesetzte Sicherheitsdienst den Streit schlichten wollte, verhielt sich ein 20-Jähriger alkoholisierter Mann äußerst aggressiv und uneinsichtig.
Nachdem diesem ein Platzverweis für die Veranstaltung ausgesprochen wurde, verhielt er sich außerhalb des Festzeltes weiterhin aggressiv, und wollte die Örtlichkeit nicht verlassen. Der junge Mann wurde durch die herbeigeeilten Polizeistreifen zum Polizeirevier Geislingen gebracht. Dort zeigte er sich weiter aggressiv, und hatte die eingesetzten Polizeibeamten mehrmals beleidigt.
Seine Mutter hatte ihn dann vom Polizeirevier abgeholt. Auf ihn kommt nun eine Anzeige wegen Beleidigung zu.

PM des PP Ulm vom 23.02.2020

 

Usingen und Wehrheim (Hessen): Faschingsveranstaltungen

Ereignisort: 61250 Usingen und 61273 Wehrheim Ereigniszeitraum: Samstag, den 22.02.2020, 11:11 Uhr – 23:00 Uhr
Im o. g. Ereigniszeitraum fanden die beiden Faschingsumzüge in Usingen und Wehrheim mit den anschließenden sogenannten Afterzugpartys statt. Während der Umzüge kam es zu keinerlei Störungen oder Auseinandersetzung. Ebenso wenig bei der Afterzugparty in Usingen. Bei der Afterzugparty in Wehrheim kam es zu kleineren, alkoholbedingten Streitigkeiten. Durch frühzeitiges und konsequentes Einschreiten der Einsatzkräfte der beteiligten Sicherheitsorganisationen konnten weitere Ausschreitungen verhindert werden.
Zu Beginn der Afterzugparty kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen mit anschließender Rangelei. Der Aggressor erhielt nach Anzeigenaufnahme einen Platzverweis bis zum Ende der Veranstaltung. Eine weitere Person randalierte im erweiterten Bereich der Veranstaltung und griff Bedienstete des Sicherheitsdienstes an. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten im Gewahrsam der hiesigen Dienststelle ausgenüchtert. Hierbei kam es zu Widerstandshandlungen der Person, gegen diese deshalb ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde. Der Heranwachsende stand dabei erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke.
Weitere körperliche Auseinandersetzungen /Diebstähle oder ähnliche Delikte konnten nicht festgestellt werden bzw. wurde nicht gemeldet. Zusammengefasst waren die Veranstaltungen in Usingen und Wehrheim gut besucht und unter den Besuchern der Veranstaltungen herrschte eine ausgelassene, feierliche Stimmung.

PM des PP Westhessen vom 23.02.2020

 

Ruhstorf a.d.R. (Bayern): Betrunkener randaliert bei Faschingszug

Am Samstag, den 22.02.2020, gegen 14.35 Uhr, kam es während des Faschingszugs in der Ernst-Hatz-Straße, zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Ein 19-Jähriger aus Bad Füssing verletzte in diesem Zusammenhang einen 29-jährigen Ordner. Dieser musste daraufhin ärztlich behandelt werden. Im weiteren Verlauf beleidigte der erheblich alkoholisierte 19-Jährige die eingesetzten Polizeibeamten. Er ließ sich nicht beruhigen und musste aus diesem Grund in Polizeigewahrsam genommen werden. Die Polizei Bad Griesbach i. Rottal nahm Ermittlungen wegen Körperverletzung und Beleidigung auf. Zeugen der Auseinandersetzung werden gebeten sich unter der Tel. 08532-96060 zu melden.

PM der PI Bad Griesbach vom 23.02.2020

 

Wiesloch / Rhein-Neckar-Kreis (Baden-Württemberg): Rollerfahrer streift Streifenwagen und geht flüchtig

Am Samstagnachmittag, dem 22.02.2020, gegen 15.40 Uhr, wollten Beamte des Polizeirevier Wiesloch einen mit zwei Personen besetzten Roller in der Straße „In den Auwiesen“ einer Kontrolle unterziehen. Der 15-jährige Rollerfahrer aus Walldorf ignorierte oder übersah das Anhaltezeichen der Polizeibeamten und streifte beim Wenden den Streifenwagen. Hierbei stürzte sein Sozius vom Roller und zog sich eine leichte Schürfwunde zu. Anschließend ging der Rollerfahrer flüchtig. Später konnte er an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort.

PM des PP Mannheim vom 23.02.2020

 

Weida (Thüringen): Angriff auf Rettungssanitäter und Polizeibeamte

Am 23.02.2020 gegen 03:55 Uhr wurde die Polizei Greiz seitens der Rettungsleitstelle Gera um Unterstützung gebeten, da eine 40 jährige männliche Person aggressiv gegenüber den Rettungssanitätern ist. Diese befanden sich zu diesem Zeitpunkt in Weida in der Schlosstraße und wollten die männliche Person der medizinischen versorgung zuführen, da er erheblich alkoholisiert war. Bei Eintreffen der Beamten ging der 40 jährige, stark alkoholisierte Mann unvermittelt körperlich gegen die Beamten vor, so dass es in Folge zu massiven Widerstandshandlungen kam. Erst durch Hinzuziehung weiterer Polizeikräfte konnte der 40 jährige Mann derart fixiert werden, dass er zur Behandlung ins Klinikum gebracht werden konnte. Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt und alle Beamten durch den 40 jährigen Täter massiv beleidigt. Gegen den 40 jährigen wird nunmehr wegen Beleidigung, Angriffs auf Polizeibeamte, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Widerstand bzw. Angriff auf Vollstreckungsbeamten gleichgetsellten Personen ermittelt.

PM der LPI Gera vom 23.02.2020

 

Kreis Warendorf/Ahlen/Ennigerloh/Telgte (Nordrhein-Westfalen): Personen Jugendschutzstellen bei Karnevalsveranstaltungen zugeführt und Personen in Gewahrsam genommen

Am Samstag, 22.2.2020 fanden im Kreis weitere Karnevalsveranstaltungen statt, die unproblematisch verliefen. Allerdings gab Zuführungen zu den Jugendschutzstellen sowie einige Ingewahrsamnahmen.
In Ahlen verlief der Kinderkarnevalsumzug mit über 2.000 Besuchern ohne Zwischenfälle.
In Ennigerloh kamen über 3.500 Zuschauer um den Karnevalumzug zu sehen. Aufgrund eines technischen Defekts eines Zugfahrzeugs musste der Zug zum Teil gestoppt werden. Nachdem die defekte Zugmaschine in eine Seitenstraße gebracht wurde, konnte der Karnevalsumzug fortgeführt werden. Während der Jugendschutzkontrollen fielen vier alkoholisierte Jugendliche auf, die zur Jugendschutzstelle gebracht wurden. Es kam zu einzelnen polizeilichen Einsätzen, bei denen Personen randalierten. Gegen 19.55 Uhr nahmen Polizisten einen 19-Jährigen in Gewahrsam.
Sicherheitskräfte hatten den stark alkoholisierte Ennigerloher des Festzelts verwiesen. Da er weiterhin Einlass begehrte, erteilten ihm die Beamten einen Platzverweis. Da der Heranwachsende diesem trotz mehrfacher Aufforderungen nicht nachkam, verbrachte der 19-Jährige die kommenden Stunden im Gewahrsam der Polizei. Nach einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen sprachen die Einsatzkräfte mehreren Beteiligten Platzverweise aus und nahmen zwei Personen in Gewahrsam.
Die Polizei zählte rund 5.000 Besucher beim ersten Telgter Karnevalsumzug. Ein stark alkoholisierter Jugendlicher fiel bei den Jugendschutzkontrollen auf. Er wurde zunächst der Jugendschutzstelle und später in ein Krankenhaus gebracht.
Nach Mitternacht kam es zu einem polizeilichen Einsatz am Bürgerhaus. Mehrere Personen seien auf der Toilette in Streit geraten und hätten sich attackiert.
Zwei Männer seien dazwischen gegangen und hätten schlichtend eingewirkt. Der genaue Tatablauf ließ sich vor Ort nicht eindeutig klären.
Zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen kontrollierte die Polizei 65 Fahrzeugführer. Dabei stellte sie eine alkoholisierte Autofahrerin in Warendorf fest. Die Beamten ließen der 60-Jährigen eine Blutprobe entnehmen und stellten den Führerschein der Warendorferin sicher.

PM der POL Warendorf vom 23.02.2020

 

Kißlegg (Baden-Württemberg): Randalierender Heranwachsender

Am Samstagnachmittag gegen 16:45 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung der Verkehrspolizei von einer Passantin auf eine Gruppe jüngerer Personen aufmerksam gemacht. Nachdem die Streife an der Gruppe vorbeigefahren war ohne dass sich ein Grund für Beanstandungen ergab, lief ein 18-jähriger aus der Gruppe auf die Straße und begann beleidigende Äußerungen in Richtung der Beamten zu äußern, woraufhin seine Personalien aufgenommen wurden. Kurze Zeit später fiel derselbe Beschuldigte im Rahmen des Faschingsumzugs erneut auf, nachdem er an einer Schlägerei beteiligt war. Als ihn ein Unbeteiligter zurückhalten will schlägt der 18-jährige diesem mit der Faust ins Gesicht, wodurch er ein Hämatom am linken Auge erleidet. Bei der Anzeigenaufnahme in dieser Sache wurden die eingesetzten Beamten vom Beschuldigten wiederum beleidigt. Gegen den Beschuldigten wurden Ermittlungsverfahren wegen mehrerer Straftaten wie Beleidigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet. Nachdem die Straftaten im Bereich des Fasnetsumzugs begangen wurden ist davon auszugehen, dass insbesondere die Beleidigungen von vielen Besuchern gehört wurden. Zeugen hierzu werden gebeten sich unter T. 07563/90990 mit der Verkehrspolizei in Kißlegg in Verbindung zu setzen.

PM des PP Ravensburg vom 23.02.2020

 

Überlingen (Baden-Württemberg): Hänselejuck überwiegend friedlich

Am Samstag, 22.02.2020 fand in Überlingen der traditionelle Hänselejuck mit anschließender Freinacht statt. Bei idealem Wetter war die Veranstaltung mit ca.
10.000 Zuschauern sehr gut besucht. Bei der anschließenden Freinacht waren sowohl die Lokalitäten als auch die Besenwirtschaften und Verpflegungsstände im Freien ebenfalls sehr gut frequentiert. Vom Jugendreferat wurde im Bereich der Feuerwehrhalle in der Schlachthausstraße eine Jugendparty ausgerichtet, die auf gute Resonanz stieß. Durch die polizeilichen Maßnahmen konnten einige aufkommende Streitigkeiten geschlichtet werden. Bei der anschließenden Freinacht kam es zu einigen kleineren körperlichen Auseinandersetzungen, Beleidigungen z.N. Polizeibeamter und anderen anzeigewürdigen Ordnungsstörungen, welche zur Anzeige gebracht wurden. Außerdem fielen Jugendliche mit Betäubungsmitteln auf.
Im Großen und Ganzen verliefen aber sowohl der Hänselejuck als auch die Überlinger Freinacht gesittet und ruhig.

PM des PP Ravensburg vom 23.02.2020

 

Bad Saulgau (Baden-Württemberg): Randalierer

In der Innenstadt von Bad Saulgau kam es am frühen Sonntagmorgen gegen 02:45 Uhr, in einer Gaststätte zu einer Auseinandersetzung. Ein 22 Jahre alter Mann verhielt sich anderen Gästen gegenüber unangemessen. Beim Versuch den erheblich alkoholisierten Mann auf sein Fehlverhalten hinzuweisen, wurde dieser gegenüber einem Gaststättenbesucher aggressiv und ergriff ihn am Hals. Der Randalierer wurde durch die hinzugerufene Polizei aus der Gaststätte verbracht. Hierbei widersetzte sich der Mann der Maßnahme und beleidigte einen Polizisten. Ein Beamter wurde hierbei leicht verletzt. Gegen den Randalierer wird nun wegen eines Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung ermittelt.

PM des PP Ravensburg vom 23.02.2020

 

Oberhaid (Bayern): Betrunkener führte sich auf

Ein 29-jähriger Mann geriet am Samstag, um 19:25 Uhr, aus unbekannter Ursache in der Bamberger Straße mit Anwohnern in Streit. Hierbei schlug er über den Gartenzaun und traf eine Anwohnerin am Arm. Weiterhin beschädigte er eine Zaunlatte, indem er dagegen trat.
Der 29-jährige war stark alkoholisiert (1,5 Promille) und beleidigte die eingetroffene Streifenbesatzung massiv. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens wurde der Mann in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert.
Ihn erwarten nun mehrere Anzeigen.

PM der PI Bamberg-Land vom 23.02.2020

 

Groß Reken (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierter 19-Jähriger attackiert Polizisten

Aggressiv und renitent verhielt sich am Samstag ein 19-Jähriger in Groß Reken. Polizeibeamten war der Borkener gegen 17.30 Uhr im Rahmen eines Karnevalseinsatzes durch sein Verhalten aufgefallen. Sie wollten den erheblich Alkoholisierten zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam nehmen. Der Borkener leistete erheblichen Widerstand, verletzte einen Polizisten leicht und beleidigte die Beamten. Diese konnten den Widerstand brechen. Als der 19-Jährige zur Polizeiwache in Borken gebracht werden sollte, versuchte er erneut, einen Beamten zu attackieren. Dort entnahm ihm schließlich auf richterlichen Beschluss ein Arzt eine Blutprobe, um den Blutalkoholwert exakt bestimmen zu können.

PM der KPB Borken vom 23.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Auseinandersetzung in der Engelhardsgasse – Polizeibeamten massiv angegriffen und verletzt

Eine Auseinandersetzung in der Nürnberger Innenstadt löste am frühen Samstagmorgen (22.02.2020) einen größeren Polizeieinsatz aus. Mehrere Personen und ein Polizeibeamter wurden dabei massiv angegriffen und verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es gegen 04:30 Uhr in der Engelhardsgasse zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. In deren Verlauf schlug ein bislang unbekannter Täter einem weiteren Beteiligten zunächst eine Glasflasche auf den Kopf, die dabei zerbrach. Als der Täter anschließend mit der zerbrochenen Flasche seinen Kontrahenten angriff, schritten unbeteiligte Personen schlichtend ein. Sie wurden nun seitens des Unbekannten sowie seiner beiden Begleiter (17, 34) körperlich angegriffen und leicht verletzt.
Sofort alarmierte Polizeibeamte versuchten bei ihrem Eintreffen ebenfalls schlichtend einzugreifen und die Situation zu beruhigen. Auch sie wurden durch die beiden 17- und 34-jährigen Männer sofort attackiert. Der 17-Jährige schlug einem der eingesetzten Polizeibeamten mit der Faust ins Gesicht. Der 34-Jährige griff den Beamten seinerseits an und würgte ihn so massiv, dass dieser fast das Bewusstsein verloren hätte.
Nur durch massiven Einsatz weiterer Polizeistreifen und Anwendung unmittelbaren Zwangs konnten die beiden Männer überwältigt und festgenommen werden. Der dritte bislang unbekannte Täter, zu dem derzeit keine nähere Beschreibung vorliegt, hatte sich zwischenzeitlich entfernt. Eine Fahndung nach ihm blieb bislang erfolglos. Der angegriffene Polizeibeamte wurde durch den Angriff verletzt.
Gegen die beiden Festgenommenen wurden Ermittlungsverfahren u. a. wegen gefährlicher Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall und insbesondere dem noch unbekannten dritten Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte unter der Telefonnummer 0911/2112-6115 zu melden.

PM des PP Mittelfranken vom 23.02.2020

 

Esslingen (Baden-Württemberg): Widerstand geleistet und Polizeibeamte verletzt

Im Rahmen der Sachverhaltsaufklärung zu einer Sachbeschädigung an einem Kraftfahrzeug sollten am Sonntag gegen 02.40 Uhr in der Obertürkheimer Straße die Personalien eines 32 – jährigen Mannes festgestellt werden. Dieser verweigerte gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten die entsprechenden Angaben, zeigte sich zusehends immer aggressiver und trat einem 39 – jährigen Polizeibeamten gegen das Schienbein. Der Mann wurde hierauf in Gewahrsam genommen und zum Polizeirevier in Esslingen verbracht. Gegen die obligatorische ärztliche Untersuchung zur Haftfähigkeit setzte er sich erneut massiv zur Wehr und verletzte hierbei einen 25 – jährigen Polizeibeamten so schwer, dass dieser seinen Dienst nicht mehr fortsetzen konnte. Der 32 – Jährige muss sich nun wegen diverser Straftaten verantworten.

PM des PP Reutlingen vom 23.02.2020

 

Rosengarten/Eckel (Niedersachsen): Hausfriedensbruch und Widerstand

Am Samstag, den 22.02.2020, gegen 22:50 Uhr, wurde der Polizei Seevetal eine 19-jährige männliche Person gemeldet, die sich trotz eines bestehenden Hausverbots in der Asylbewerberunterkunft in Eckel aufhielt. Da die Person der Aufforderung der Beamten, die Unterkunft zu verlassen, nicht nachkam, musste sie in Gewahrsam genommen werden. Dabei leistete sie erheblichen Widerstand, so dass zwei eingesetzte Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Neben einer Anzeige wegen des Widerstandes gegen die Polizeibeamten erwartet die Person zusätzlich ein Verfahren wegen Hausfriedensbruchs.

PM der PI Harburg vom 23.02.2020

 

Würzburg (Bayern): Nach Streitigkeit am Bahnhofsvorplatz – Polizeibeamte beleidigt und Polizeifahrzeug beschädigt

Am Samstagnachmittag ist es am Bahnhofvorplatz zu einem Streit zwischen zwei Jugendlichen und einem Fußballfan gekommen. Als die Polizei die Streithähne trennte, wurden die Beamten von den Jugendlichen beleidigt und ein Polizeifahrzeug beschädigt. Die beiden 16-Jährigen wurden daraufhin vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Gegen 17.10 Uhr war ein Fan der Gastmannschaft auf dem Weg zum Bahnhof. Auf dem Vorplatz geriet er dort mit zwei 16-jährigen Würzburgern verbal in Streit. Aufgrund des kurz zuvor beendeten Fußballspiels, befanden sich zu diesem Zeitpunkt mehrere Beamte des Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizei in der Nähe. Um eine körperliche Auseinandersetzung zu verhindern, trennten sie zunächst die Streithähne. Daraufhin beleidigten die beiden Jugendlichen die eingesetzten Beamten aufs Übelste. Da sich die Jugendlichen uneinsichtig zeigten und mit gut 0,7 Promille alkoholisiert waren, wurden sie vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Ihre Eltern wurden informiert und zur Dienststelle gebeten. Nachdem den Jugendlichen erklärt wurde, dass sie die Beamten zur Dienststelle begleiten müssen, schlug einer der beiden noch gegen ein Dienstfahrzeug der Bundespolizei und hinterließ dort eine Delle. Der Sachschaden wird mit mehreren Hundert Euro beziffert. Die beiden 16-Jährigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ihren Eltern überstellt, bzw. kamen auf freien Fuß. Gegen sie wird nun Anzeige wegen Beleidigung und Sachbeschädigung erstattet.

PM der PI Würzburg-Stadt vom 23.02.2020

 

Würzburg (Bayern): Mit Flasche zugeschlagen

In der Nacht zum Sonntag kam es in einer Gemeinschaftsunterkunft in der Veitshöchheimer Straße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern. Ein 24-Jähriger schlug dabei mit einer Bierflasche auf einen 23-Jährigen ein. Der junge Mann erlitt Schmerzen, blieb ansonsten aber unverletzt. Die Polizei musste die beiden mit 1,60 und 2 Promille alkoholisierten Beteiligten trennen. Da sich der 24-Jährige nicht beruhigen wollte, musste er die Beamten zur Dienststelle begleiten, wo er seinen Rausch hinter Gittern ausschlafen durfte. Nachdem er sich beruhigt hatte, kam der Mann am Sonntagmittag wieder auf freien Fuß. Gegen ihn wird Anzeige wegen Gefährlicher Körperverletzung erstattet.

PM der PI Würzburg-Stadt vom 23.02.2020

 

Uelzen (Niedersachsen): Fundfahrrad und seine Folgen

Samstagabend gegen 23.00 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer ein gefundenes Fahrrad. Dieses lag mitten auf der Straße und wurde von ihm an ein Wohnhaus an der Salzwedeler Straße in Uelzen gestellt. Der Polizeistreife, die das beschriebene Fahrrad abholen wollte, kam das Rad fahrend auf der Salzwedeler Straße entgegen. Geführt wurde es von einem alkoholisierten 17-jährigen Uelzener mit über 2 Promille, der das Rad vor längerer Zeit gefunden und nicht abgegeben hatte, bei der Kontrolle die Beamten beleidigte und aktiven Widerstand leistete.
Er wurde seiner Mutter übergeben.

PM der PI Lüneburg vom 23.02.2020

 

Deutschlandsberg (Steiermark): Mann attackierte Polizisten

Ein 18-Jähriger aus dem Bezirk Deutschlandsberg zeigte sich Sonntagfrüh, 23. Februar 2020, bei einer Amtshandlung aggressiv und attackierte die einschreitenden Polizisten verbal und körperlich.
Gegen 03.30 Uhr wurde die Polizei verständigt, dass ein vermutlich alkoholisierter Mann in der Nähe des LKH Deutschlandsberg auf der Fahrbahn liegen würde.
Der Mann wurde beim Eintreffen der Polizeistreife am Vorfallsort von Rettungskräften bereits erstversorgt. Als die Polizisten nach den Umständen und nach seinem Namen fragten, zeigte sich der 28-Jährige sehr aufgebracht, beschimpfte diese zunehmend und versetzte der Polizistin einen Stoß gegen den Oberkörper.
Bei der daraufhin folgenden Festnahme konnte sich der Mann losreißen und lief in Richtung des Krankenhauses. Bei der Verfolgung durch den Polizisten kam es zu einer weiteren Tätlichkeit des Mannes, bei der er den Beamten mit einem kräftigen Stoß zu Sturz brachte. Erst ein Grundstückszaun verhinderte die weitere Flucht, sodass beide Polizisten den 28-Jährigen unter massiver Gegenwehr festnehmen konnten.
Beide Polizisten wurden bei der Amtshandlung verletzt. Der 28-Jährige wurde nach der medizinischen Erstuntersuchung im LKH Deutschlandsberg in ein Krankenhaus nach Graz überstellt und stationär aufgenommen.

PA der LPD Steiermark vom 23.02.2020

 

Völklingen-Wehrden (Saarland): Tätlicher Angriff und Widerstand zum Nachteil von Polizeibeamten
im Rahmen des Faschingsumzuges Völklingen-Wehrden

Im Rahmen des polizeilichen Einsatzes anlässlich des Wehrdener Karnevalsnachtumzuges umfuhr eine 55-jährige Frau aus Völklingen mit ihrem Pkw eine polizeiliche Absperrung. Im weiteren Verlauf konnte das Fahrzeug von einem Polizeibeamten gestoppt werden, bevor es in den Veranstaltungsbereich geführt werden konnte. Die Frau wollte ihre Fahrt jedoch fortsetzen. die Weiterfahrt konnte von dem Polizeibeamten nur durch das Abziehen des Zündschlüssels verhindert werden. In der Folge ging die Frau auf den Polizeibeamten los und schlug nach diesem. Dem Schlag konnte ausgewichen werden.
Die Frau wurde von zwei Polizeibeamten fixiert. Erst danach beruhigte sie sich und konnte nach eingehender Sensibilisierung entlassen werden. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Völklingen vom 23.02.2020

 

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): Der Nelkensamstag in Bracht: „Die Meisten haben unsere Ansagen verstanden und respektiert“


Zwei Widerstände gegen Einsatzkräfte schlugen ebenfalls zu Buche: Ein 17-jähriger Nettetaler schlug nach einem Polizisten, der dem Schlag ausweichen konnte und unverletzt blieb. Der junge Mann musste mit zur Blutprobe. Ein 16-jähriger Mönchengladbacher sollte als Randalierer in Gewahrsam genommen werden. Dagegen sträubte sich der Jugendliche, schlug und trat nach den Einsatzkräften und beleidigte sie massiv. Auch dieser junge Mann musste mit zur Blutprobe. Beide Jugendliche erwartet nun eine Anzeige wegen Verdachts des Widerstands.

PM (auszugsweise) der KPB Viersen vom 23.02.2020

 

Völklingen-Heidstock (Saarland): Tätlich Angriff, Widerstand, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung zum Nachteil von Polizeibeamten

Im Rahmen des Faschingsumzuges Heidstock ging ein 27-jähriger Völklinger in alkoholisiertem Zustand ohne Grund auf einen Polizeibeamten und eine Polizeibeamtin los und beleidigte sie unvermittelt mit den Worten „All Cops are Bastards“. In der Folge versuchten die Polizeibeamten den Mann zu beruhigen. Hieraufhin wiederholte er die Beleidigung mehrfach und versuchte, dem Polizeibeamten einen Faustschlag ins Gesicht zu versetzen. Dieser konnte den Schlag abwehren. Zusammen mit der Kollegin gelang es den Mann unter erheblicher Kraftanstrengung zu Boden zu bringen. Dabei trat und schlug der Mann fortwährend nach dem Polizeibeamten. Dieser wurde dabei am Kopf getroffen. Erst mit der Unterstützung von drei weiteren Kollegen konnte der Mann am Boden fixiert werden und ihm Handschellen angelegt werden. Der Mann wurde zur Dienststelle der Pi Völklingen verbracht, wo ihm auf Anordnung eines Richters eine Blutprobe zur Feststellung seines Alkoholgehaltes im Blut entnommen wurde.
Während der Fahrt zur Dienststelle trat er im Streifenwagen noch mehrmals nach den Polizeibeamten. Während der gesamten Dauer der Maßnahme beleidigte und bedrohte der Mann die eingesetzten Polizeibeamten und Beamtinnen mit folgenden Schimpfworten:“Ihr Wixer, ihr Bullenschweine, ihr Hurensöhne, ihr Arschlöcher, ihr Fotzen, Schlampen, Drecksäcke, Fickt euch, ihr Pussys, wenn ich hier raus bin ,bringe ich euch um. Gegen den Mann wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Tätlichem Angriff und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet. Zwei Polizeibeamte erlitten mehrere Schürfwunden und Prellungen an Armen und Beinen sowie am Kopf.

PM der PI Völklingen vom 23.02.2020

 

Rehlingen-Siersburg-Fremersdorf (Saarland) Jugendlicher Randalierer auf einer Faschingsveranstaltung in Fremersdorf

Am gestrigen Abend gegen 18:00 Uhr unterstützte eine Steifenwagenbesatzung der Polizei Völklingen die Polizeiinspektion Saarlouis in Fremersdorf. Im Rahmen einer Karnevalsveranstaltung wurde ein 17-jähriger aus Wallerfangen von dem Sicherheitsdienst der Veranstaltung verwiesen. Er hatte zuvor dort in stark alkoholisiertem Zustand randaliert. Eine Betreuunng durch die Rettungskräfte verweigerte er und zeigte sich dort äußerst renitent und beleidigend. Auch den eingesetzten Polizeibeamten gegenüber wurde er sofort beleidigend. Schließlich ordnete der zuständige Richter am Bereitschaftsgericht die Ingewahrsamnahme des jungen Mannes bis zu seiner Ausnüchterung an. Er wurde zur Polizeiinspektion Völklingen in die Ausnüchterungszelle verbracht. Auf dem Weg dorthin beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten mehrmals. Um 22:15 Uhr konnte die Mutter des Randalierers erreicht werden. Er wurde von ihr in Völklingen abgeholt.

PM der PI Völklingen vom 23.02.2020

 

Köln, Leverkusen (Nordrhein-Westfalen): Karnevalsfreitag und -samstag in Köln und Leverkusen – Vorläufige Einsatzzahlen


Insgesamt brachten Polizisten 90 Männer und 8 Frauen zumeist deutlich alkoholisiert ins Polizeigewahrsam (Vorjahr 92). 43 von ihnen verbrachten den Rest des Tages zur Ausnüchterung und 32 zur Durchsetzung von Platzverweisen in der Polizeizelle. 23 Personen nahmen die Beamten nach Taschendiebstählen, Widerstand und gefährlicher Körperverletzung vorläufig fest.
Bislang fertigten Polizisten in Köln 473 Strafanzeigen (Vorjahr 661). Bei 147 der aktuell bekannten Taten handelt es sich um Körperverletzungen (171). Neun Raubdelikte (14), 20 Beleidigungen (20) und 55 Sachbeschädigungen (53) zeigten Geschädigte bis heute Morgen (23. Februar, 6 Uhr) an. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit 20 Fällen zu Buche (35), des Weiteren 100 Diebstahlsdelikte (170) sowie 47 Taschendiebstähle (75). In zehn Fällen (10) leisteten Personen Widerstand.
In Leverkusen fertigten Polizisten bislang 75 (Vorjahr 55) Strafanzeigen. Bei 27 der bislang bekannten Taten handelt es sich um Körperverletzungen (21). Außerdem zeigten Geschädigte neun Sachbeschädigungen (4), drei Beleidigungen (3) und drei Bedrohungen (2) an. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit drei Fällen zu Buche (3), des Weiteren nahmen Beamte elf Diebstahlsdelikte (10) sowie zwei Taschendiebstähle (2) auf. Polizisten zeigten zudem zwei Widerstände (2) an.

PM (auszugsweise) des PP Köln vom 23.02.2020

 

Halle (Sachsen-Anhalt): Funkstreifenwagen beschmiert

Während eines Einsatzes hatten Polizisten den Funkstreifenwagen am 23.02.2020 im Bereich Riebeckplatz, nahe eines Hotels abgestellt. Die Heckscheibe des Polizeifahrzeuges wurde in Abwesenheit der Beamten gegen 03:10 Uhr mit der beleidigenden Buchstabenfolge ACAB in silberner Schrift beschmiert. An der nahen Haltestelle wurden drei Personen angetroffen, wovon ein 30-jähriger Hallenser verdächtig ist, das Graffiti auf den Funkwagen gekritzelt zu haben. Bei ihm wurde ein entsprechender Stift gefunden und sichergestellt. Es wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet.

PM der PI halle vom 23.02.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Wegen eines tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte ermittelt die Polizei Potsdam gegen einen 42-jährigen Beschuldigten. Mitarbeiter eines Potsdamer Krankenhauses teilten der Polizei über den Notruf, dass sich in der Notaufnahme einer Betrunkener aufhält und diese nicht verlassen will. Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde der 42-Jährige in Gewahrsam genommen.
Beim Transport im Funkstreifenwagen schlug der Beschuldigte mehrfach um sich, spuckte in Richtung der eingesetzten Beamten und musste schließlich gefesselt werden (verletzt wurde niemand).
Der Beschuldigte wies einen Atemalkoholwert von 2,90 Promille auf. Da der Beschuldigte ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist, wurde er zunächst festgenommen.
Nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wurde er auf Weisung der Staatsanwaltschaft am 23.02.20 entlassen.

PM des PD Brandenburg West vom 23.02.2020

 

Genderkingen (Bayern): Gaudiwurm Genderkingen

Der Umzug fing verspätet an, die Wägen ließen sich erst nicht richtig reihen. Bei sehr gutem Wetter tummelten sich ca. 7000 – 8000 Faschingsnarren in Genderkingen. Die Parkplätze wurden knapp. Der Umzug lief sonst problemlos ab. Danach beschäftigte ein Randalierer die Polizei, eine Streitigkeit musste geschlichtet werden.
Viele Narren besuchten nun die Gaudiwurmparty beim „Zoll“!
Gegen 17.30 h pöbelt ein bisher Unbekannter einen 28-jährigen Mann an, der dann auch noch in die Unterlippe gebissen wurde. Der Verletzte konnte den Täter nicht beschreiben, er war selbst alkoholisiert.
Gegen 21.00 h fiel einer Streife der Polizei ein Mann auf, der Höhe des Bahnhofes Genderkingen auf sein Rad stieg und losfuhr, beim Anblick der Polizei sofort vom Rad stieg. Bei der anschließenden Kontrolle wurden die Beamten sofort aggressiv angegangen und auf das Übelste beleidigt. Der deutlich alkoholisierte Mann verweigerte erst seine Personalien. Im Verlauf der Kontrolle stellte sich heraus, dass es sich um einen 44-jährigen aus einem Nachbarort handelte. Der Alkoholtest ergab einen Wert deutlich über 1,5 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet. Der 44-jährige widersetzte sich weiter den Anordnungen der Polizei, ging einen Beamten körperlich an. Die Beamten mussten „Unmittelbaren Zwang“ anwenden, wurden aber nicht verletzt.
Nach sämtlichen polizeilich erforderlichen Maßnahmen wurde der Mann seiner Ehefrau übergeben.
Der „Randalierer“ hat sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr, Tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung zu verantworten.
Ansonsten war es für die Polizei ein friedliches „Faschingsfest“.

PM der PI Rain/L. vom 23.02.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Auseinandersetzung im Wohnheim

Am Samstag, 22.02.2020 gegen 23:30 Uhr abends, kam es im Asylwohnheim in der Neuruppiner Martin-Ebell-Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei alkoholisierten somalischen Heimbewohnern. Ein 19-Jähriger geriet mit einem 27-Jährigen in Streit, nahm sich dann ein Messer und lief dem 27-Jährigen hinterher, offensichtlich in der Absicht, diesen zu verletzen. Dem 27-Jährigen gelang es jedoch, seinem Kontrahenten das Messer aus der Hand zu schlagen und weitere Angriffe gegen sich abzuwehren. Bei Eintreffen der Polizeibeamten verhielt sich der 19-Jährige weiterhin aggressiv, so dass er zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden musste. Ein Atemalkoholtest bei ihm ergab später 1,96 Promille, bei seinem Landsmann 0,76 Promille. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen versuchter Gefährlicher Körperverletzung. Der 19-Jährige wurde nach seiner Ausnüchterung in einem anderen Wohnheim untergebracht.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 23.02.2020

 

Neuruppin (Brandenburg): Störer in der Discothek

In der Nacht vom 22. zum 23.02.2020 fand im Club „JFZ“ eine Disco-Veranstaltung statt. Ein 19-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger war dort als Gast anwesend und verhielt sich, unter Alkoholeinfluss stehend, anderen Besuchern gegenüber aggressiv und beleidigend. Das Sicherheitspersonal wurde auf den Mann aufmerksam und forderte ihn auf, die Veranstaltung zu verlassen. Dem kam kam er nicht nach, er warf vielmehr Glasflaschen in Richtung der Security-Mitarbeiter. Die hinzugerufenen Polizeibeamten sprachen dem Marokkaner mehrfach einen Platzverweis aus. Dies ignorierte er ebenfalls, war uneinsichtig und wollte immer wieder ins Gebäude hinein. Somit wurde er zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen. Einen Atemalkoholtest lehnte er ab.
Während der polizeilichen Maßnahmen kam ein 24-jähriger bis dahin unbeteiligter somalischer Staatsangehöriger vorbeigelaufen. Dieser war ebenfalls stark alkoholisiert und störte die polizeilichen Maßnahmen. Auch er kam der Aufforderung, die Örtlichkeit zu verlassen, nicht nach, so dass auch er letztlich in Gewahrsam genommen werden musste.

PM der PI Ostprignitz-Ruppin vom 23.02.2020

 

Kaufbeuren (Bayern): Polizei bei Einsatz beleidigt

Am Samstag, 22.02.2020, gegen 21:35 Uhr, wurden zwei Beamte der Polizeiinspektion Kaufbeuren zu einer Streitigkeit in ein Wohnanwesen in der Pfarrgasse nach Kaufbeuren gerufen. Hier konnten durch die Beamten zwei stark alkoholisierte, heranwachsende Männer festgestellt werden. Der 18- und der 22-Jährige konnten vor Ort nicht beruhigt werden. Sie erhielten einen Platzverweis. Von der Maßnahme zunächst unbeeindruckt wurden die Beamten vor Ort durch die jungen Männer mehrfach beleidigt. Nach Aufnahme der Personalien kamen die Beschuldigten dem Platzverweis letztendlich nach. Der gesamte Einsatz wurde über die mitgeführte „Body-Cam“ aufgezeichnet. Beiden müssen jetzt mit einer Anzeige wegen Beleidigung rechnen

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.02.2020

 

Burgau (Bayern): Beleidigung gegen Polizeibeamte

Am Samstag, 22.02.2020, gegen 17:25 Uhr, wurde einem 18-jährigen Mann auf dem Gelände einer Tankstelle in der Ulmer Straße in Burgau durch Polizeibeamte ein Platzverweis erteilt, da der stark alkoholisierte 18-Jährige andere Leute anpöbelte. Diesem Platzverweis kam der junge Mann zunächst nicht nach. Als er von zwei Polizeibeamten eindringlich darauf hingewiesen wurde, dass er das Tankstellengelände verlassen muss, zeigte der 18-Jährige den beiden Polizeibeamten die ausgestreckten Mittelfinger (sogenannte „Stinkefinger“) beider Hände.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.02.2020

 

Kempten (Bayern): Körperverletzung und Beleidigung von Polizeibeamten

In den frühen Morgenstunden des Sonntages kam es in einer Diskothek in der Kemptener Innenstadt zu einer Körperverletzung. Nach derzeitigem Kenntnisstand gerieten zunächst zwei Frauen in Streit. Im Anschluss daran entwickelte sich ein größerer Tumult bei dem mehrere Personen verletzt wurden. Eine der Frauen zeigte sich sehr aggressiv und beleidigte auch noch die eingesetzten Polizeibeamten. Sie musste in Gewahrsam genommen werden und verbrachte den Rest der Nacht in der Arrestzelle der Polizei. Die näheren Einzelheiten zum Tatablauf müssen noch ermittelt werden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.02.2020

 

Schwangau (Bayern): Polizeilicher Schusswaffengebrauch bei Personenkontrolle

Gegen 14.00 Uhr kam es im Umfeld des Schwangauer Faschingsumzugs zu einer Schussabgabe eines Polizeibeamten in der Füssener Straße. Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang um Hinweise von Zeugen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand boten zuvor ein 24- und 29-jähriger Mann Besuchern des Faschingsumzuges Betäubungsmittel an. Die Zuschauer informierten daraufhin die im Einsatz befindlichen Polizeibeamten. Bei einer anschließenden Kontrolle der beiden Tatverdächtigen durch Streifenbeamten der Polizeiinspektion Füssen zog der 24-Jährige eine Schusswaffe und richtete diese auf einen der Polizeibeamten. Sein Streifenkollege gab daraufhin einen Schuss in Richtung des 24-Jährigen ab, welcher den Mann verfehlte. Die beiden Männer wurden im Anschluss durch die eingesetzten Beamten überwältigt. Sie blieben unverletzt, die beiden Streifenbeamten zogen sich leichte Verletzungen zu.
Es wurden zwei Schreckschusswaffen bei den Kontrollierten sichergestellt. Beide konnten nicht den für das Führen dieser Waffe erforderlichen kleinen Waffenschein vorweisen.
Im Zuge der Schussabgabe kam es zu keiner Gefährdung Unbeteiligter. Der Schwangauer Faschingsumzug wurde nicht beeinträchtigt.
Die beiden leicht alkoholisierten Männer wurden vorläufig festgenommen. Der Kriminaldauerdienst Memmingen hat die Ermittlungen wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.
Die Kriminalpolizei Memmingen bittet in diesem Zuge unter der Telefonnummer 08331/1000 um Zeugenhinweise:
– Wer hat den Vorfall wahrgenommen?
– Wem wurden von den Männern vor 14.00 Uhr Betäubungsmittel angeboten oder hat einen Verkauf beobachtet?
Die beiden Männer sind 24 und 29 Jahre alt, waren unmaskiert/ungeschminkt und trugen eine dunkle Oberbekleidung. Beide haben kurze Haare und sind von normaler Statur.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 23.02.2020

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Trotz Absage des Karnevalszugs in Boele: Zahlreiche Platzverweise und zehn Ingewahrsamnahmen

Obwohl der Karnevalsumzug am Tulpensonntag in Boele sturmbedingt abgesagt wurde, gab es einige „Jecken“, die erheblich über die Stränge geschlagen haben. Die Hagener Polizei gab hier deutliche Verhaltenshinweise und musste in Teilen auch konsequent einschreiten. Insbesondere im Bereich der Osthofstraße / Schwerter Straße kam es zu Störungen. Gegen 13:00 Uhr betraten ca. 100 Jugendliche und Heranwachsende, teilweise deutlich alkoholisiert, die Osthofstraße und behinderten den Fahrzeugverkehr. Nach kurzer Straßensperrung erhielten zahlreiche Personen aus der Gruppe Platzverweise durch die Polizei.
Auch im weiteren Verlauf hielten sich einige Personen nicht an die Regeln und widersetzten sich den polizeilichen Anweisungen. Nach derzeitigem Stand (23.02.2020, 17:40 Uhr) mussten insgesamt zehn Personen zur Verhinderung von Straftaten oder zur Durchsetzung von nichtbefolgten Platzverweisen in das Polizeigewahrsam gebracht werden. Insgesamt 130 Personen erhielten Platzverweise. Bei einem 17-Jährigen konnten geringe Mengen an Betäubungsmitteln festgestellt werden. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wurde gegen einen 23-jährigen Hagener eröffnet, nachdem er Polizeibeamte beleidigt hat.
Einsatzleiter Ralf Gajewski zeigte sich mit dem polizeilichen Einsatzverlauf dennoch zufrieden: „Wir waren gut vorbereitet und konnten entsprechend schnell reagieren. Durch unser konsequentes Einschreiten haben wir Störungen größtenteils verhindert.“

PM der POL Hagen vom 23.02.2020

 

Würzburg (Bayern): Faschingsumzug


Weiterhin kam es im Rahmen des Faschingszuges zu einem Angriff auf ein Polizeifahrzeug, welches den Umzug nach hinten absicherte. Hierbei wurde aus einem Gebäude der Schönbornstraße eine Bierdose in das geöffnete Seitenfenster des Streifenwagens geworfen. Polizeibeamte wurden glücklicherweise nicht verletzt. Das Dienstfahrzeug wurde leicht beschädigt. Zwei mögliche Tatverdächtige wurden ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Würzburg-Stadt vom 23.02.2020

 

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): Vorläufige Bilanz zum Karnevalstreiben am Tulpensonntag

Durchweg friedlich- von wenigen Ausnahmen abgesehen- verlief bis zur Stunde (17:00 Uhr) das Karnevalstreiben rund um die Züge in Lobberich, St. Tönis, Willich-Anrath und Niederkrüchten. Die Züge sind mittlerweile beendet, die Polizei bleibt vor Ort, um die Sicherheit der After-Zug-Feiern zu gewährleisten. Auch die von der Absage der Viersener Züge sicherlich sehr enttäuschten Jecken feiern bis zur Stunde friedlich bei verschiedenen Indoor-Veranstaltungen im Stadtgebiet.
Am ruhigsten verlief es in Nettetal. Dort musste die Polizei lediglich einen Platzverweis aussprechen. Ein 13-jähriger wurde nach begangener Körperverletzung dem Jugendamt übergeben. In Niederkrüchten gab es sechs Platzverweise und eine Anzeige wegen Körperverletzung. Ein Jugendlicher wurde wegen Hilflosigkeit in Gewahrsam genommen und alkoholisiert den Eltern zur weiteren Betreuung übergeben. In Willich-Anrath mussten die Einsatzkräfte sieben Personen des Platzes verweisen, fünf wurden in Gewahrsam genommen, vornehmlich weil sie Platzverweise ignoriert hatten. Die Ingewahrsamnahme von zeitgleich vier Störern bereits um 14:30 Uhr hatte offensichtlich bei möglichen weiteren Krawallbereiten Eindruck hinterlassen, denn danach entspannte sich die Lage deutlich. Drei Anzeigen wegen Beleidigungen und eine wegen des Besitzes von Konsummengen Rauschgift runden die bisherige Bilanz für Willich ab. Mehr zu tun gab es in St.
Tönis, wo bislang 16 Personen von den Feiern ausgeschlossen wurden, da sie sich „daneben“ benommen hatten oder Straftaten begangen haben. Hier mussten mehrere alkoholisierte junge Menschen an die Eltern oder das Jugendamt übergeben werden.
Vier Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, zwei Körperverletzungen und eine Beleidigung gegen Einsatzkräfte werden zu Strafanzeigen führen. „Wir bleiben vor Ort, bis alle Feiern zu einem guten Ende gekommen sind und bedanken uns für das durchweg zivilisierte Benehmen der Jecken“, so zieht Einsatzleiter Polizeidirektor Martin Mester eine erste positive Zwischenbilanz des Tulpensonntags im Kreis Viersen

PM der KPB Viersen vom 23.02.2020

 

Weisenheim am Sand (Rheinland-Pfalz): Faschingsumzug „Rieslingwurm 2020“ aus polizeilicher Sicht unproblematisch

Bei bedecktem Himmel und milden Temperaturen verfolgten am 23.02.2020 ca. 12.000 Besucher den Faschingsumzug mit 50 Zugnummern, der pünktlich um 13:11 Uhr gestartet und gegen 15:30 Uhr beendet war. Danach schloss sich noch die Straßenfastnacht im Ortskern an, die gegen
18:00 Uhr endete.
Aus polizeilicher Sicht kann die Veranstaltung als unproblematisch bezeichnet werden. Es kam lediglich zu einem Körperverletzungsdelikt im Bereich des Kirchplatzes. Die beiden Täter konnten direkt im Anschluss der Tat ermittelt werden, obwohl sie zunächst vom Tatort geflüchtet waren. Des Weiteren wurde ein Polizeibeamter beleidigt.
Zu weiteren Straftaten war es nicht gekommen, sicherlich auch aufgrund der sichtbaren Präsenz der eingesetzten Polizeibeamten und deren präventiven Kontrolltätigkeit.

PM der PI Bad Dürkheim vom 23.02.2020

 

Wien: Attacke auf Bahnhofs-Mitarbeiter und Polizisten – Festnahme

Vorfallszeit: 22.02.2020, 12.00 Uhr
Vorfallsort: 19., Bahnhof Heiligenstadt
Eine 16-jährige Frau (deutsche Staatsangehörige) attackierte, nachdem sie vom Bahnhofspersonal aufgeweckt wurde, zwei Mitarbeiter des dortigen Sicherheitsdienstes. Auch gegenüber den einschreitenden Polizisten verhielt sich die Frau aggressiv, versuchte die Beamten zu beißen und trat einer Polizistin gegen das Schienbein. Im Zuge einer Personsdurchsuchung wurde Suchtmittel aufgefunden, die Beschuldigte befindet sich in Haft.

PA der LPD Wien vom 23.02.2020

 

Weimar (Thüringen): Tumult auf dem Wielandplatz

Am 21.02.2020 wurde die Polizei gegen 23:00 Uhr über Streitigkeiten auf dem Wielandplatz in Weimar informiert. Bei der Überprüfung der Örtlichkeit wurden ca. 100 Personen, aufgeteilt in unterschiedlichen kleinen Gruppen, festgestellt. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass es zunächst zwischen zwei Personen zu einer Körperverletzung kam. Unbeteiligte wollten darauf den Streit schlichten. Dies führte dazu, dass sich zwei weitere Personen in die Auseinandersetzung einschalteten und nun ebenfalls Körperverletzungen, u.a. durch Werfen von Flaschen, sowie Beleidigungen begingen. Durch die Polizei konnten ein 24-jähriger Mann sowie eine 21 Jahre alte Frau als Täter identifiziert werden. Eine weitere tatbeteiligte Person ist bislang unbekannt. Der 24 Jahre alte Mann flüchtete vor der Polizei. Bei seinem Ergreifen leistete er Widerstand und biss einem Beamten in den rechten Oberarm. Der Mann wurde in der Folge in Gewahrsam genommen. Beide Täter waren deutlich alkoholisiert und standen zum Teil unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.
Bei dem Einsatz wurden durch die Polizei insgesamt acht Anzeigen aufgrund folgender Straftaten aufgenommen: Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung im Versuch, Beleidigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Jena vom 23.02.2020

 

Erfurt (Thüringen): Verrichtung der Notdurft endete im Polizeigewahrsam

Jeglichen Anstand ließ ein 23-jähriger Erfurter am Samstagabend im Erfurter Stadtteil Wiesenhügel vermissen, als er in den Fahrstuhl eines Mehrfamilienhauses urinierte. Ein 68-jähriger Anwohner, welcher Zeuge des Geschehens wurde, äußerte seine Kritik an dem beobachteten Verhalten, weshalb ein Streit zwischen beiden Männern entbrannte.
Als sich der 68-Jährige abwandte, griff ihn der 23-Jährige an, traktierte ihn mit Schlägen, wodurch dieser verletzt wurde. Ein weiterer Anwohner griff couragiert ein und hielt den Schläger bis zum Eintreffen der Polizei von weiteren Angriffen ab. Da sich dieser jedoch auch nach Eintreffen der Polizei weiter aggressiv zeigte, wurde der Angreifer gefesselt. Auch hierbei leistete er Widerstand und beleidigte/bedrohte die eingesetzten Polizeibeamten.
Nachdem der 23-Jährige durch medizinisches Personal untersucht worden war und entlassen werden sollte, griff er unvermittelt einen Notarzt an. Der Angreifer wurde erneut gefesselt und zur Beruhigung seiner ungezügelten Aggressionen in Gewahrsam genommen.
Darüber hinaus erwarten den Übermütigen nun Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand, Bedrohung, Beleidigung und eines Angriffs auf Personen, die Vollstreckungsbeamten gleichstehen.

PM der LPI Erfurt vom 23.02.2020

Weiterstadt-Schneppenhausen (Hessen): Jugendliche Randalierer leisten Widerstand

Am späten Freitagabend (21.02.), 22.48 Uhr, wurden über den Notruf mehrere randalierende Jugendliche bei einer Faschingsveranstaltung im Bürgerhaus Schneppenhausen gemeldet. Bei Eintreffen der ersten Polizeistreife rannten unvermittelt zwei Personen aus einer Gruppe heraus auf die Polizeibeamten zu und wollten diese offensichtlich angreifen! Wie sich später herausstellte, handelte es sich bei den Angreifern um zwei Jugendliche im Alter von 15 und 16 Jahren aus Weiterstadt und Darmstadt- Wixhausen. Die Polizeibeamten konnten die Angriffe abwehren und beide Personen im Anschluss trotz heftiger Gegenwehr festnehmen. Nach erfolgter Personalienfeststellung und ambulanter Versorgung von Rettungssanitätern wurden die Buben ihren Erziehungsberechtigten auf dem 3. Polizeirevier übergeben, zwei Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte folgen. Da sich auch andere Personen aus der vorgenannten Gruppe heraus verbalaggressiv verhielten, wurden weitere Streifen an den Einsatzort entsandt. Bei Erkennen der Streifen flüchtete die Personengruppe in die Dunkelheit, im Rahmen der Fahndung konnten einzelne Personen festgestellt und kontrolliert werden.

PM des PP Südhessen vom 22.02.2020

 

Riedstadt-Goddelau (Hessen): Rascher Fahndungserfolg nach Straßenraub/ Festgenommene außer Rand und Band

Am frühen Freitagabend (21.02.) wurde ein 17-jähriger Jugendlicher aus Erfelden im Bereich des Bahnhofes Goddelau seiner airpod-Kopfhörer beraubt. Der Jugendliche befuhr um 18.40 Uhr mit seinem Fahrrad die Bahnhofsallee, als er unvermittelt aus einer mehrköpfigen Gruppe heraus von seinem Fahrrad geschlagen und der Kopfhörer beraubt wurde. Aufgrund der guten Täterbeschreibung konnten vier Tatverdächtige um 19.25 Uhr durch Polizeistreifen der Polizeistation Groß- Gerau im Bereich der Martin- Niemöller- Schule festgenommen werden. Bei einem 20-jährigen Mann aus Erfelden konnte das Raubgut aufgefunden und sichergestellt werden. Schon während der Personenkontrolle und anschließenden Festnahme verhielten sich die Tatverdächtigen im Alter von 16- 22 Jahren gegenüber den Einsatzkräften äußerst aggressiv, wurden zum Teil handgreiflich und traten nach den Polizeibeamten. Während dem anschließend Transport zu der Dienststelle urinierte der 19-jährige Bruder des 20-jährigen Haupttäters in den Gefangenentransportwagen, für die Reinigung wird er zur Kasse gebeten werden. Die peinliche Show der Ganoven ging auch auf der Polizeistation in Groß- Gerau weiter. So wurde in den Gewahrsamszellen randaliert und die Beamten fortlaufend beleidigt, was sich in mehreren Ermittlungsverfahren niederschlagen wird. Nach erfolgter Blutentnahme wurden die Männer aus Groß- Gerau, Erfelden, Goddelau und Neustadt a. d. Weinstraße für den Rest der Nacht in Gewahrsam genommen.

PM des PP Südhessen vom 22.02.2020

 

Waren (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstandshandlungen sowie verfassungsfeindliche Äußerungen gegenüber Polizeibeamten in Waren

Am 21.02.20 gegen 23:30 Uhr wurde durch Anwohner bereits das zweite Mal Lärm aus einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses auf dem Papenberg der Polizei gemeldet. Erneut begaben sich die Polizeibeamten des PHR Waren an die Adresse des Ruhestörers. Dieser und drei weitere in der Wohnung anwesende Personen waren zum Teil stark alkoholisiert und traten sofort aggressiv gegenüber den Beamten auf. Mit dem ausgesprochenen Platzverweis gegenüber den Gästen des Wohnungsinhabers war man nicht einverstanden. Ein 30- und ein 26- jähriger männlicher deutscher Besucher äußerten zudem mehrfach lautstark verfassungsfeindliche Parolen gegenüber den eingesetzten Beamten. Bei der Durchsetzung des Platzverweises leistete der 30-Jährige aktiv Widerstand. Ein Polizeibeamter erlitt dadurch eine Verletzung am Knie und musste im Anschluss an den Einsatz im Müritzklinikum ärztlich behandelt werden.
Beide Personen wurden in Gewahrsam genommen und haben infolge ihres Verhaltens strafrechtliche Konsquenzen zu erwarten.

PM des PP Neubrandenburg vom 22.02.2020

 

Goslar (Niedersachsen): Polizeistation Braunlage: Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag, dem 21.02.2020 kommt es gegen 21.40 Uhr zu Streitigkeiten zwischen mehreren alkoholisierten Personen in einer Lokalität in der Harzburger Straße, 38700 Braunlage. Nach vorangegangenen verbalen Streitigkeiten kommt es zu körperlichen Auseinandersetzungen. Hierbei wird ein 43jähriger aus Ganderkesee verletzt. Bei Eintreffen der Funkstreifenbesatzung der Pst. Braunlage befinden sich Personengruppen vor der Lokalität. Da sich zwei Gruppen gegenüber eingesetzten Beamten aggressiv zeigen, werden Unterstützungskräfte aus Bad Harzburg, Bad Lauterberg, sowie Clausthal-Zellerfeld angefordert. Im Verlauf der Sachverhaltsaufnahme widersetzt sich das eigentliche Opfer aus Ganderkesee den Maßnahmen der Polizei. Er muss daher dem Polizeigewahrsam in Goslar zugeführt werden. Hier wird im Anschluss eine Blutentnahme angeordnet und durchgeführt, sowie eine Strafanzeige wegen des Widerstandes erstellt.
Aufgrund der Widerstandshandlung gelingt es den eigentlichen Täter/n sich mit einem PKW, vermutlich Daimler-Benz, vom Tatort zu entfernen.

PM der PI Goslar vom 22.02.2020

 

Kleve (Nordrhein-Westfalen): 21jähriger randaliert in der Klever Innenstadt – Polizei nimmt ihn in Gewahrsam

In der Nacht von Freitag (21.02.2020) auf Samstag erhielt die Polizei einen Hinweis auf eine Person, die auf dem „Kleinen Markt“ randalieren solle. Während der Fahrt zum Einsatzort kommt der Polizei die Person mit hoher Geschwindigkeit auf einem Fahrrad entgegen. Am Fischmarkt verliert er die Kontrolle über seine Fahrt und beschädigt ein abgestelltes Fahrrad. Daraufhin versucht er zu flüchten. Der junge Mann war stark alkoholisiert und beleidigend.
Auf der Polizeiwache wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Die restliche Nacht verbrachte er in der Zelle. Ein namentlich nicht festgehaltener Passant unterstützte die Polizei bei dem Einsatz. Der Helfer und andere Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei Kleve unter: 02821 5040 zu melden.

PM der KPB Kleve vom 22.02.2020

 

Hamburg (Hamburg): 200222-1. Polizeieinsatz anlässlich des heutigen Stadtderbys

Zeit: 22.02.2020 Ort: Hamburger Stadtgebiet
Anlässlich des Stadtderbys im Volksparkstadion kommt es heute zu einem größeren Polizeieinsatz. Bereits am Freitagabend kam es zu ersten Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen und Angriffen auf Polizeikräfte.
Gegen 21:00 Uhr stürmten etwa 15 mit roten Schlauchschals vermummte mutmaßliche St.-Pauli-Fans überfallartig ein Lokal am Großneumarkt. Dort hielten sich neben etwa 20 mutmaßlichen HSV-Fans auch über 50 Gäste ohne Fußballbezug auf. Die Vermummten suchten offenbar gezielt die Konfrontation mit den mutmaßlichen HSV-Fans. Es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen, in deren Verlauf es zu Bewurf mit Gläsern und Mobiliar kam. Es wurde auch Reizgas versprüht. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten flüchteten beide Gruppen. Durch den Bewurf und das Reizgas erlitten zehn der unbeteiligten Gäste und der Verantwortliche des Lokals Atemwegreizungen, zwei von ihnen auch Kopfplatzwunden. Unter den Verletzten befanden sich auch zwei schwangere Frauen. Vier Personen wurden zur weiteren Behandlung ihrer Verletzungen in ein Krankenhaus transportiert. In dem Lokal wurden Teile der Inneneinrichtung und eine Fensterscheibe beschädigt.
Beginnend am Neuen Kamp setzte sich ab etwa 22:15 Uhr ein Fanmarsch von etwa 600 St.Pauli-Fans in Bewegung. Es kam vielfach zum Einsatz von Pyrotechnik. Im Verlauf gab es mehrere Versuche der Fanmarschteilnehmer, die Polizeiketten zu durchbrechen. Letztlich versammelten sich etwa 300 Personen des Fanmarschs im Bereich Hein-Hoyer-Straße/Reeperbahn. Dort kam es durch die Gruppe zum massiven Bewurf der Polizeikräfte, unter anderem mit Glasflaschen. Um zu den gegnerischen HSV-Fans zu gelangen, wurde auch hier versucht, die Polizeikette zu durchbrechen. Zeitgleich versuchten über 100 HSV-Fans, zu den St.Pauli-Fans zu gelangen. Durch die Polizeikräfte wurde unter Bildung einer Polizeikette auf der Reeperbahn und durch den Einsatz von Zwangsmitteln ein Aufeinandertreffen der beiden Fanlager verhindert. Danach zogen sich die Fangruppen in die Bereiche ihrer Fanlokalitäten zurück.
Bei den späteren Abwanderungen nach Mitternacht stellten die Polizeibeamten im Bereich der Budapester Straße mehrere Kleingruppen mit roten Schlauchschals fest. Sieben von ihnen wurden gestellt und vorläufig festgenommen. Die Personen wurden erkennungsdienstlich behandelt und später mit Aufenthaltsverboten sowohl für den Bereich St. Pauli als auch für den Bereich des Volksparkstadions wieder entlassen. Es wird jetzt geprüft, inwieweit den Personen eine Beteiligung an der überfallartig begangenen Auseinandersetzung in dem Lokal am Großneumarkt nachgewiesen werden kann.
Die Polizei Hamburg wird bei dem heutigen Einsatz durch Polizeikräfte aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sowie von der Bundespolizei unterstützt.
Dazu Polizeipressesprecher Timo Zill:
„Die Vorfälle zeigen, dass das Konzept der Fantrennung erforderlich und auch richtig ist. Im Verlauf des heutigen Einsatzes werden wir das konsequent fortsetzen.“

PM der POL Hamburg vom 22.02.2020

 

Ochsenhausen (Baden-Württemberg): Nachtumzug Ochsenhausen beschäftigt Polizei und Rettungsdienst

Zu einem für die Polizei und auch den Rettungsdienst arbeitsintensiven Dienst entwickelte sich der Ochsenhausener Nachtumzug in der Nacht von Freitag auf Samstag.

Am Samstagmorgen gegen 03:30 Uhr wurde einem betrunkenen 17-jährigen der Zutritt zu einem Zelt verwehrt. Vor dem Eingang pöbelte er Gäste an und geriet mit diesen in Streit. Die Polizei griff schlichtend ein. Als der Mann seine Personalien angeben sollte griff er einen Polizisten an. Nachdem er in Gewahrsam genommen wurde, beleidigte er mehrere Beamte. Bei seiner Durchsuchung wurde eine geringe Menge an Drogen aufgefunden.
Der Polizeiposten Ochensenhausen ermittelt aufgrund der Vorfälle wegen Körperverletzung, tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM (auszugsweise) des PP Ulm vom 22.02.2020

 

WÜRZBURG/Innenstadt (Bayern): Autos und Polizeibeamte mit Kieselsteinen beworfen

Am 21.02.2020, gegen 23:20 Uhr, wurde von einer Zeugin beobachtet, wie ein Mann Kieselsteine in seinen Rucksack verstaute. Als die Polizei die Person in der Sanderstraße antreffen konnte, begann dieser unvermittelt Steine auf die Streifenbeamten zu werfen. Anschließend rannte er weg. Dabei bewarf er noch andere geparkte Fahrzeuge. Im Bereich Sanderring konnte die Person aufgegriffen und festgenommen werden.
Der 25-jährige amtsbekannte Täter wurde nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg in eine psychiatrische Klinik verbracht. Ihn erwartet ein Verfahren u.a. wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Sachbeschädigung.
Durch den Bewurf wurden mehrere Fahrzeuge beschädigt, es entstand ein Sachschaden von ca. 1300 Euro. Personen wurden nicht verletzt.

PM (auszugsweise) der PI Würzburg Stadt vom 22.02.2020

 

Ravensburg – Weingarten (Baden-Württemberg): Körperverletzung unter Freunden

In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 01:20 Uhr kam es in Baienfurt zu einer Auseinandersetzung unter Freunden. Die beiden 27-jährigen und 24-jährigen Kontrahenten feierten erst gemeinsam eine Party, in deren Verlauf es auf Grund von Alkohol zu Meinungsverschiedenheiten kam. Daraufhin schubste und stießen sich die beiden Männer hin und her, bis der 27-jährige auf den Hinterkopf fiel und sich eine leichte Kopfplatzwunde zuzog. Als die hinzugerufenen Beamten die Personalien feststellen wollten, verweigerte dies der 27-jährige und beleidigte stattdessen die eingesetzten Beamten auf das Übelste. Als der Beschuldigte in Gewahrsam genommen wurde leistete er erheblichen Widerstand, so dass ein Beamter leicht verletzt wurde. Den 27-jährigen erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei der Staatsanwaltschaft Ravensburg

PM des PP Ravensburg vom 22.02.2020

 

Langenenslingen (Baden-Württemberg): Körperverletzungen beim Nachtumzug / Aggressive Betrunkene schlagen zu

In der Nacht vom Freitag auf Samstag ereigneten sich beim Nachtumzug kurz nach Mitternacht Vorfälle, die für zwei Männer strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen:

Fast zwei Stunden lang beschäftigte ein weiterer betrunkener Mann Security und Polizei. Gegen 00:30 Uhr pöbelte der 21-jährige in einem Zelt andere Gäste an.
Da er Ermahnungen ignorierte wurde er von der Security aus dem Zelt verwiesen.
Draußen geriet er mit einem anderen Mann in Streit. Diesem schlug er ins Gesicht. Die Security schritt abermals ein und trennte die Kontrahenten. Als der immer aggressiver werdende Mann nun in ein anderes Zelt wollte, wurde dies verhindert. Nun griff der junge Mann das Securitypersonal an und schlug nach ihnen. Sie konnten den Angriff abwehren, den Mann auf dem Boden fixieren und der Polizei übergeben. Wegen seiner Aggressivität musste er gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Da der Mann auf dem Polizeirevier nun auch noch die Beamten beleidigte, sieht er mehreren Anzeigen entgegen.

PM (auszugsweise) des PP Ulm vom 22.02.2020

 

Bodenseekreis – Friedrichshafen (Baden-Württemberg): Pöbelnder Gast / Beleidigung

Am späten Freitagabend teilte der Veranstalter einer privaten Feier im Jugendzentrum Friedrichshafen mit, dass eine stark betrunkene männliche Person mehrere Gäste anpöble und dieser provoziere. Daraufhin wurde dem 19-jährigen Provokateur, durch den Veranstalter, ein Hausverbot ausgesprochen. Da er diesem freiwillig nicht nachkam wurde die Polizei verständigt. Beim Eintreffen der Polizei zeigte sich der Mann weiterhin unkooperativ und kam einem Platzverweis, ausgesprochen durch die Polizei, nicht nach. Des Weiteren beleidigte der 19-jährige die Beamten als sie ihm einen Platzverweis aussprachen.
Schlussendlich musste der stark betrunkene Mann in Gewahrsam genommen werden und verbrachte die Nacht bei der Polizei. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Ravensburg vom 22.02.2020

 

Stadt Aschaffenburg (Bayern): Auseinandersetzung endet für Trunkenbold in der Zelle

Zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 25-Jährigen und einem einem 46-Jährigen kam es am Freitagabend gegen 19:00 Uhr in der Dinglerstraße. Der Jüngere hatte wohl gegen das Fahrzeug seines Widersachers geschlagen. Als er auf sein Verhalten angesprochen wurde, kam es zu einem Gerangel, bei dem der Ältere leicht verletzt wurde. Die hinzugezogenen Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Aschaffenburg waren gezwungen, den stark alkoholisierten Aggressor zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam zu nehmen. Seinen Rausch, eine Alkotest ergab einen Wert von 2 Promille, musste er in einer Zelle ausschlafen. Da sich der Mann auch unflätig gegenüber den Beamten geäußert hatte, wird gegen ihn wegen Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.

PM (auszugsweise) der PI Aschaffenburg vom 22.02.2020

 

Sulzbach (Hessen): Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz Sulzbach, Hauptstraße 31 Samstag, 22.02.20 gg 00:15 h

Im Rahmen einer Fahrzeugkontrolle mit anschließender Personenkontrolle konnte im PKW des Beschuldigten ca. 30 g Marihuana aufgefunden werden. Bei Auffinden des BTM versuchte der 29-jährige Königsteiner sich durch die Flucht zu entziehen, konnte jedoch wiederergriffen und festgenommen werden. Dabei kam es zu Widerstandshandlungen und Beleidigungen gegenüber den kontrollierenden Polizeibeamten.

PM (auszugsweise) der PD Main-Taunus – PP Westhessen vom 22.02.2020

 

Oyten (Niedersachsen):

Am Freitagabend kollidierte ein 43-jähriger Mann aus Ottersberg mit seinem Pkw in der Großen Straße gegen eine Straßenlaterne und entfernte sich dann umgehend von der Unfallstelle. Die nachfolgende Fahndung nach dem Flüchtigen verlief erfolgreich. Der Mann konnte noch im näheren Umfeld durch Polizeibeamte angetroffen werden. Er stand merklich unter Alkoholeinfluss, was offensichtlich das Motiv für seine Verkehrsunfallflucht gewesen sein dürfte. Bei den nachfolgenden polizeilichen Maßnahmen beleidigte er die Beamten und leistete bei der Blutentnahme durch den Arzt erhebliche körperliche Gegenwehr. Standardgemäß wurde sein Führerschein eingezogen und abschließend wurde er in die Gewahrsamszelle zur Ausnüchterung gebracht.

PM (auszugsweise) der PI Verden / Osterholz vom 22.02.2020

 

Pankow (Berlin): Aggressiver 34-Jähriger beleidigt Paar und Polizisten

Wegen Beleidigungen, Volksverhetzung und versuchten Körperverletzungen wird seit der vergangenen Nacht gegen einen 34-Jährigen ermittelt. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der alkoholisierte Mann zunächst gegen 23 Uhr am S-Bahnhof Wollankstraße zwei Männer homophob beleidigt und versucht, mit einer Flasche zu schlagen. Zudem hatte er nach Angaben des Paars außerdem versucht, nach den beiden zu treten. Als wenig später alarmierte Polizeikräfte eintrafen, beleidigte der Mann diese ebenfalls umgehend. Er verhielt sich aggressiv und weigerte sich zunächst, seine Personalien zu nennen oder Personalpapiere auszuhändigen. Während der Befragung des Mannes durch die Polizei gab dieser mehrfach volksverhetzende Aussagen von sich. Da er sich weiterhin sehr aggressiv verhielt, legten ihm die Polizeikräfte Handfesseln an und brachten ihn anschließend in ein Polizeigewahrsam, in dem ihm Blut abgenommen und er erkennungsdienstlich behandelt wurde. Aufgrund seines fortwährend aggressiven Verhaltens und diverser geäußerter Drohungen blieb der alkoholisierte und nach eigenen Angaben unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehende Mann bis zum nächsten Morgen im Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

PM Nr. 0445 der POL Berlin vom 22.02.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): 200222-2-K Polizei räumt Zülpicher Platz – Jugendlicher tritt Diensthund und geht auf Einsatzkräfte los

Am Freitagabend (21. Februar) ist die Polizei zum Zülpicher Platz gerufen worden. Nach Angaben von Zeugen soll es aus einer Gruppe von etwa 500 überwiegend Jugendlichen gegen 19.30 Uhr zu mehrfachen Gewaltdelikten gekommen sein. Zur Verhinderung weiterer Straftaten räumte die Polizei den Platz und sprach Platzverweise aus. Ein bislang Unbekannter warf hierbei eine Glasflasche in Richtung der Einsatzkräfte, die nur knapp den Kopf einer Polizistin verfehlte und auf dem Fuß eines Beamten zerschellte. Ein weiterer Jugendlicher (16) trat unvermittelt auf einen Diensthund ein. Als eine Beamtin einschritt, schlug der Randalierer ihr mehrfach mit der Faust gegen den Helm. Um den Angriff abzuwehren setzte ein Diensthundeführer Pfefferspray ein. Den daraufhin flüchtenden 16-Jährigen stellten Polizisten im Mauritiuswall. Auch hier leistete der Jugendliche Widerstand und beruhigte sich erst, als ihm Handschellen angelegt wurden.
Während Beamte den Zülpicher Platz vollständig räumten, brachten Einsatzkräfte den 16-Jährigen zur Wache. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwas über einem Promille. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Beamten informierten seine Erziehungsberechtigten über die Vorfälle.
Im Rahmen des Einsatzes und der Räumung erlitten eine Polizistin und ein Polizist Verletzungen. Die Polizei fertigte Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Landfriedensbruch.

PM der POL Köln vom 22.02.2020

 

Nordenham (Niedersachsen): Alkoholisierte Person bricht Pkw auf und schläft darin ein 22.02.2020, 01:10 Uhr Nordenham, Deichgräfenstraße, Parkplatz

Am 22.02.2020, gegen 01:10 Uhr, wird der hiesigen Dienststelle ein Pkw mit eingeschlagener Seitenscheibe auf einem Parkplatz in der Deichgräfenstraße gemeldet. Auf der Rücksitzbank solle eine Person schlafen. Durch die eingesetzten Beamten kann eine augenscheinlich alkoholisierte Person auf der Rücksitzbank schlafend festgestellt werden. Die Person verschaffte sich mittels Einschlagen der Pkw-Scheibe unbefugt Zutritt zu dem Pkw und schlief anschließend auf der Rücksitzbank ein. Im Rahmen der Sachverhaltsklärung bzw. weiterführenden polizeilichen Maßnahmen leistet die Person Widerstand und versucht die Beamten zu treten. Die Beamten bleiben unverletzt. Die Atemalkoholkonzentration des 22 Jahre alten Mannes aus Nordenham beträgt 1, 3 Promille. Daher wird ihm eine Blutprobe entnommen und er wird anschließend zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Der eigentliche Grund für das Eindringen in den PKW muss abschließend noch geklärt werden. Die Schadenshöhe steht noch nicht fest.
Die Eigentümer des PKW können ermittelt werden und den PKW eigenständig sichern.

PM (auszugsweise) der PI Delmenhorst / Oldenburg – Land / Wesermarsch vom 22.02.2020

 

Kirchheim (Hessen): Betrunkener schließt sich im Auto ein

Ein ungewöhnlicher Fall einer Trunkenheitsfahrt beschäftigte die Beamten der Autobahnpolizei Bad Hersfeld am Freitagmorgen auf der A 7. Die Beamten kontrollierten zunächst den internationalen Personen- und Güterverkehr auf den Autobahnen rund um das Kirchheimer Dreieck (Hessen).
Während dieser Zeit wurde von einem aufmerksamen Zeugen ein VW-Bus auf der A 7, Kassel-Fulda, beobachtet, der Schlangenlinien fuhr. Der Zeuge teilte seine Beobachtungen der Polizei mit und so dauerte es nicht lange, bis das verdächtige Fahrzeug im Bereich Kirchheim von einer Streife entdeckt und zwischen dem Kirchheimer und dem Hattenbacher Dreieck angehalten werden konnte. Doch anstatt, wie von den Beamten gefordert, auszusteigen, verriegelte der 39-jährige Fahrer aus dem Landkreis Hildesheim sein Fahrzeug von innen und zog sich auf die Rücksitze zurück. Weitere Aufforderungen zum Öffnen der Türe und Aussteigen wurden beharrlich verweigert. Nach mehreren Minuten Verweildauer im Wagen, ließ sich der Fahrer dann dazu überreden, sein Gefährt freiwillig zu öffnen und auszusteigen.
Auf die Frage hin, was ihn zu seinem Verhalten veranlasste, antwortete er, dass er nur hinten Platz genommen hätte, um ungestört seinen hochprozentigen Kräuterlikör zu genießen. Vorher sei er ja schließlich nüchtern gewesen.
Diese naive Ausrede nutzte dem Probanden nichts. Er wurde mit zur Dienststelle genommen, wo er zwei Blutproben abgeben musste. Ihn erwarten jetzt Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. Sein Führerschein wurde einbehalten und er durfte seinen Weg fortsetzen – mit der Bahn!

PM des PP Osthessen vom 22.02.2020

 

Rheinisch-Bergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen): Die erste Bilanz für den Karnevalssamstag

Viele tausend fröhliche Jecken fanden sich zu den Zügen in Leichlingen, Kürten, Bensberg, Refrath, und Marialinden ein.
Allerdings waren auch in diesem Jahr wieder frühzeitig viele alkoholisierte, aggressive Jugendliche und junge Erwachsene zu beobachten.
In Leichlingen versammelten sich geschätzt 1.500 junge Leute im Bereich der Bahnhofstraße – darunter auch viele aus der Nachbarstadt Solingen. Bereits gegen Mittag trafen circa 800 Personen zu Fuß in der Innenstadt ein. Trotz erkennbarer frühzeitiger Alkoholisierung verhielten sie sich zunächst weitestgehend friedlich. Mit steigendendem Alkoholpegel kippte gegen 15:30 Uhr die Stimmung und die Polizei musste vermehrt einschreiten. Über 20 (2019: 16) Personen erhielten einen Platzverweis und zwei junge Männer fanden sich im Gewahrsam wieder (2019: 2).
Nach den Erfahrungen der letzten Jahre war auch dieses Jahr Bereitschaftspolizei an den neuralgischen Stellen mit eingesetzt. Potentielle Störer wurden frühzeitig angesprochen und soweit erforderlich mit Platzverweisen belegt. Diese Maßnahmen werden auch im kommenden Jahr erforderlich sein.
In Kürten trafen sich geschätzte knapp 5.000 Menschen und feierten Straßenkarneval. Einsatzleiter vor Ort, PHK Peter Liening, zeigte sich sehr zufrieden: „Fröhliche Stimmung und gut gelaunte Menschen – das ist Karneval.“
Nur in einem Fall schritten die Beamten während des Zuges ein: Ein junger Mann „missbrauchte“ ausgerechnet einen Streifenwagen zum „Wildpinkeln“ – ihm droht nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren. Erst bei Zugauflösung mussten noch zwei Platzverweise auf der Wipperfürther Straße erteilt werden.
In Marialinden stellte Wachleiter Markus Fischer ebenfalls eine überwiegend ausgelassene und fröhliche Karnevalsstimmung fest. Während im Jahr 2019 keine Maßnahmen getroffen werden mussten, erfolgten in diesem Jahr 4 Platzverweise für Unbelehrbare. Hotspot der zum Teil deutlich alkoholisierten jungen Leute war der Bereich Pilgerstraße. In drei Fällen schritten die Beamten wegen Betäubungsmittelverstößen ein; eine Strafanzeige wird gefertigt, weil jemand einen Teleskopschlagstock mitführte.
Auch auf dem Zugweg in Bensberg breitete sich eine fröhliche und friedliche Stimmung aus. Lediglich der Bereich Kaule in Höhe des Albert-Magnus-Gymnasiums (AMG), wo sich wieder über 1.000 alkoholisierte Jugendliche und junge Erwachsene zusammenfanden, trübte diesen positiven Eindruck. Wachleiter Norbert Wette war dementsprechend betroffen: „Es ist wirklich schade, dass sich die jungen Leute hier nur noch zur Party und zum Alkoholkonsum treffen und mit dem Straßenkarneval gar nichts mehr zu tun haben wollen“. Die Polizei sprach 5 Platzverweise aus und musste 3 Personen in Gewahrsam nehmen (2019: keine Ingewahrsamnahme). In einem Fall ist nach einem Widerstand eine Strafanzeige geschrieben worden. Der junge Mann (20 Jahre) hatte sich zunächst am AMG mit der Polizei angelegt, ist anschließend kurz im Krankenhaus behandelt worden und muste schließlich zur Ausnüchterung in die Zelle. Zwei Strafanzeigen sind nach Körperverletzungsdelikten geschrieben worden.
Auch in Bergisch Gladbach – Refrath sahen die Beamten über weite Teile einen friedlichen Verlauf. Allerdings sind 9 Platzverweise (2019: -6-) ausgesprochen und eine Strafanzeige wegen Körperverletzung ist gefertigt worden.
Der Gesamteinsatzleiter war zum Einsatzende nicht zufrieden: „Es ist erschreckend, dass sich über 200 Polizeibeamte und eine Vielzahl von Rettungskräften betrunkene und augenscheinlich unter Drogeneinwirkung stehende Jugendliche versorgen bzw. gegen sie einschreiten mussten, um den wahren Jecken einen fröhlichen Karneval zu ermöglichen“. Neben den polizeilichen Maßnahmen erfolgten mit Stand 16:45 Uhr über 20 Krankentransporte und fast 60 Behandlungen in den Rettungszelten der Hilfsdienste an den Zügen in Leichlingen, Bensberg und Refrath.

PM der POL Rheinisch-Bergischer Kreis vom 22.02.2020

 

Asbach-Bäumenheim (Bayern): Nachtumzug

Am Nachtumzug nahmen bei optimalen Wetterbedingungen insgesamt 85 Fußgruppen und Faschingswägen teil. Die Anzahl der Umzugsteilnehmer lag bei schätzungsweise 2500 Personen, die der Zuschauer bei etwa 8000. Im Ergebnis wurden seitens der Polizei zwei Körperverletzungsdelikte, eine Widerstandshandlung, eine Sachbeschädigung und ein Sexualdelikt zum Nachteil eines Mannes zur Anzeige gebracht.
Hiervon waren eine Körperverletzung und die erwähnte Widerstandshandlung im Bereich der Bahnanlage. Bezüglich des Widerstandes werden die polizeilichen Ermittlungen von der Bundespolizei Augsburg geführt.
Ein 32-jähriger Mann wurde gegen 23.20 Uhr aus einer Gruppe heraus vor der Schmutterhalle von einem bisher unbekannten Täter ins Gesicht geschlagen.
Ein 3 x 2 m großes Wahlplakat, welches in der Raiffeisenstraße in Asbach-Bäumenheim aufgestellt war, wurde gegen 23.00 Uhr von einem unbekannten Täter in Brand gesteckt.
Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 250,- Euro.
Weiterhin musste eine Person in Gewahrsam genommen und zwei Platzverweise ausgesprochen werden.
Abschließend muss festgehalten werden, dass die Veranstaltung insgesamt friedlich und aus Sicht der Polizeiinspektion Donauwörth positiv verlief.

PM der PI Donauwörth vom 22.02.2020

 

Elsenfeld, Lkr. Miltenberg (Bayern): Jugendlicher zeigt Polizeibeamten den Mittelfinger

Manchmal muss man zweimal überlegen, ob das Gesehene gerade wirklich passiert ist. So muss es auch den beiden Polizeibeamten ergangen sein, die am Freitagmorgen gegen 09:30 Uhr ihrer Arbeit nachgingen. Sie standen gerade auf dem Parkplatz des Rathauses in Elsenfeld als ein Bus an ihnen vorbeifuhr. Einer der Fahrgäste bemerkte die Polizeistreife und zeigte ihnen aus dem vorbeifahrenden Bus heraus unvermittelt den Mittelfinger. Die Beamten folgten daraufhin dem Bus zum Schulzentrum und stellten den Fahrgast zur Rede. Es handelte sich um einen 15-jährigen aus dem Bereich Krombach. Dieser stritt zunächst alles ab. Ein neben ihm sitzender Zeuge gab aber an, dass es tatsächlich so vorgefallen war und dieses Verhalten auch nicht das erste Mal zu Tage trat. Der Jugendliche sieht nun einer Anzeige wegen Beleidigung entgegen.

PM (auszugsweise) der PI Obernburg für den 22.02.2020

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Körperverletzung

Vor einer Bar im Breiten Weg gerieten zwei Ausländer aus unbekannten Gründen in Streit, wobei einer vom anderen geschlagen wurde. Die am Ereignisort eingesetzten Beamten trennten die Beteiligten. Dabei versuchte der Angreifer auch die Beamten zu schlagen. Der Angreifer wurde
überwältigt und vorübergehend gefesselt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde ihm ein Platzverweis für den Bereich Hasselbachplatz erteilt.

PM (auszugsweise) des PRev Magdeburg vom 22.02.2020

 

Bremen-Östliche Vorstadt, Mitte (Bremen): Nr.: 0131–Demonstration im Viertel–

Zeit: 22.02.20
Im Bremer Viertel demonstrierten am Samstagabend etwa 400 Teilnehmer gegen Repression. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach dem Fußballspiel versammelten sich in der Spitze etwa 400 Personen um 18.30 Uhr an der Kreuzung Verdener Straße / Hamburger Straße. Nach einer Auftaktkundgebung startete der Aufzug von der Hamburger Straße in Richtung Vor dem Steintor und über den Ostertorsteinweg bis zum Abschlusskundgebungsort Am Wall / Altenwall. Die Polizei begleitete die Demonstration. Aus der Menge heraus wurden polizeifeindliche Parolen skandiert, ein Knallkörper gezündet und eine Flasche geworfen.
Neben Verkehrsbehinderungen kam es zu keinen weiteren herausragenden Störungen.

PM der POL Bremen vom 22.02.2020

 

Moers/Alpen (Nordrhein-Westfalen): Nelkensamstagszüge verlaufen ohne größere Zwischenfälle

Trotz des windigen Wetters trafen sich am Samstag ca.70.000 Menschen in Moers, um den traditionellen Nelkensamstagszug mit einem Helau zu begrüßen.
Der Kulturausschuss Grafschafter Karneval e.V. veranstaltete wie in jedem Jahr den traditionellen Zug, den zahlreiche Mottowagen und Fußgruppen auf seinem Weg von Homberg nach Moers begleiteten.
Die Polizei war mit zahlreichem Personal im Einsatz, um die Veranstaltung zu schützen und einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.
Obwohl seitens der Ordnungshüter eine positive Bilanz gezogen werden kann, kam es doch zu einigen Vorfällen:
Die Polizistinnen und Polizisten sprachen in 41 Fällen Platzverweise aus, nahmen 15 Personen in Gewahrsam, fertigten Strafanzeigen wegen 14 Körperverletzungsdelikten, 1 Widerstand, 2 Beleidigungen, 1 Sachbeschädigung, 1 sexueller Belästigung, 1 Diebstahl, und 2 Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Der diesjährige Nelkensamstagszug in Alpen-Menzelen wurden von 3.500 Menschen besucht und verlief ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.
Wolfgang Tühl, der den Einsatz leitete, bedankt sich bei allen Beteiligten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Unser seit Jahren bewährtes Konzept hat auch dieses Mal erfolgreich gegriffen!“, so der Polizeidirektor.

PM der KPB Wesel vom 22.02.2020

 

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Vorläufiges Fazit der Polizei Bad Kreuznach anl. der 48. Kreuznacher Narrenfahrt (Stand: 22.02.2020, 21:00 Uhr)

Bei anfangs heiterem und später leicht bedeckten Himmel besuchten schätzungsweise 60.000 „Narren“ die 48. „Kreiznacher Narrefahrt“. Der Umzug verlief aus polizeilicher Sicht reibungslos und störungsfrei. Lediglich durch einen Rettungseinsatz im Bereich Baumgartenstraße/Mannheimer Straße stockte der Zug kurzzeitig. Dort war eine Frau gestürzt. Bei der stark besuchten Anschlussveranstaltung auf dem Europaplatz und dem Kornmarkt mussten die Kräfte allerdings mehrfach einschreiten. Hierbei handelte es sich um Streitigkeiten und Körperverletzungsdelikte zwischen zum Teil deutlich alkoholisierten Personen.
Dabei wurden 2 Polizeibeamte beleidigt und in 3 Fällen kam es zu Widerstanddelikten gegen Polizeibeamte. Dabei wurde ein Beamter verletzt. Es kam lediglich zu 3 Körperverletzungsanzeigen. Nach Ende der Veranstaltung auf dem Kornmarkt wurde der Raub eines Handys im Bereich des Eiermarktes angezeigt. Auch die Anzahl der Platzverweise ging deutlich auf 3 zurück. 1 Person musste in Gewahrsam genommen werden. 3 Personen wurden ihren Angehörigen überstellt und konnten so den Aufenthalt im Polizeigewahrsam vermeiden. Die Veranstaltung auf dem Kornmarkt wurde pünktlich um 20:00 Uhr beendet; im Nachgang wird üblicherweise in der Innenstadt weitergefeiert.
Aus polizeilicher Sicht zeigte die hohe Polizeipräsens ihre Wirkung. Aufkeimende Aggressionsdelikte konnten so bereits in der Entstehung unterbunden werden.

PM der PD Bad Kreuznach vom 22.02.2020

 

Frankenthal / Birkenheide (Rheinland-Pfalz): Vorläufige Bilanz der Polizei zu den Fastnachtsumzügen in Frankenthal und Birkenheide

Bei bedecktem Himmel kamen nach Angaben der Stadtverwaltung am Samstagnachmittag geschätzte 45.000 Zuschauer zum närrischen Fastnachtstreiben in die Innenstadt. Dabei konnten sie in der Zeit von 14.11 bis 16:45 Uhr den Fastnachtsumzug bestaunen. Am Zug nahmen 77 Zugnummern teil. Zur Sicherheit der Zuschauer setzte die Polizei Frankenthal knapp über 100 Kräfte ein. Unterstützt wurde sie dabei von der Bereitschaftspolizei und den benachbarten Dienststellen der Polizeidirektion Ludwigshafen. Im Verlauf des Fastnachtsumzuges registrierte die Polizei bis zum frühen Abend insgesamt 20 Strafanzeigen. Im Einzelnen handelte es sich dabei um folgende Delikte:
– 16x Körperverletzungen, davon eine gefährliche Körperverletzung
– 1x Widerstand
– 1x Beleidigung gegen Polizeibeamte
– 1x sexuelle Belästigung
– 1x versuchter Diebstahl
Bei dem Widerstand wurde glücklicherweise kein Beamter verletzt.
Zusätzlich wurde ein Polizeibeamter beleidigt. Zudem registrierte die Polizei teilweise eine nicht unerhebliche Alkoholisierung und Aggressivität bei den zumeist jugendlichen und heranwachsenden Tätern. Insgesamt wurden 58 Personenkontrollen durchgeführt und etliche Liter an verbotswidrig mitgeführten Alkoholika vernichtet. Erneut bewährt hat sich die Videoüberwachung des Rathausplatzes, da sich anbahnende Schlägereien oftmals bereits im Keim erstickt werden konnten. 16 Personen erhielten einen Platzverweis, vier Personen wurden vorübergehend in polizeilichen Gewahrsam genommen. Bei dem parallel stattfindenden Fastnachtsumzug in Birkenheide konnten schätzungsweise 13.000 Besucher registriert werden. Hier verlief der Einsatz aus polizeilicher Sicht absolut friedlich und störungsfrei.

PM der PD Ludwigshafen vom 22.02.2020

 

Wiesbaden (Hessen): Streitigkeiten und Schlägereien im Nachgang zum Fastnachtsumzug AKK

Gegen 17:30 h gingen am heutigen Samstag zahlreiche Notrufe bei den Einsatzleitstellen der Polizei und der Feuerwehr ein, in denen von Körperverletzungen und Sachbeschädigungen im Bereich des Brückenkopfes an der Theodor-Heuss-Brücke berichtet wurde. Die entsandten Kräfte der Polizeidirektion Wiesbaden stellten verschiedene Gruppen Jugendlicher bzw. junger Erwachsener beiderlei Geschlechts in dem genannten Bereich fest, deren Mitglieder zum Teil stark alkoholisiert waren. Zunächst waren wohl in einem Bus des ÖPNV mehrere Personen aneinander geraten. Zumindest eine dieser Personen betätigte im Bereich der Haltestelle Brückenkopf den Notausstiegshebel, was zu einer Beschädigung an dem Bus führte. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung kam es sowohl im Bus, als auch nach dem Aussteigen im Bereich der Haltestelle zu Körperverletzungen zwischen den Gruppen aus dem Bus und im Anschluss mit Personen, die in den Bus in Richtung Mainz einsteigen wollten. Außerdem wurden durch die Einsatzkräfte in dem Bereich zwei Gruppen jugendlicher Mädchen angetroffen, zwischen denen es nach ersten Ermittlungen ebenfalls zu Körperverletzungen gekommen war. Im Bereich der Hochheimer Straße wurden Kräfte der Polizei, die zum Brückenkopf unterwegs waren, von einer leicht verletzten jungen Frau angesprochen, dass es im Bereich des Hit-Marktes zu einer Schlägerei zwischen zwei Personengruppen gekommen sei. Zwischen den dort angetroffenen und ebenfalls alkoholisierten Fastnachtern war es aus bisher nicht bekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf sich einige Beteiligte leichtere Blessuren zuzogen und ein junger Mann einen Schneidezahn verlor. Die Beteiligten zeigten sich teilweise gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten hochgradig aggressiv und befolgten die gegebenen Anweisungen nicht, versuchten gar die Polizeibeamten körperlich anzugehen. Die zwei Hauptaggressoren wurden festgenommen und zunächst zum 2. Polizeirevier verbracht. Einer der jungen Männer konnte im Anschluss an seine Eltern übergeben werden, der andere wurde in die Obhut seiner Freunde entlassen. Strafanzeigen wegen der Körperverletzungen und der Widerstandshandlungen wurden gefertigt. Bei den beiden Vorfällen am Brückenkopf und in der Hochheimer Straße kamen zahlreiche Beamte der Polizeidirektion Wiesbaden zum Einsatz. Unterstützt wurden diese durch Kräfte der Bereitschaftspolizei, die sich auf dem Heimweg von einer anderen Einsatzlage befanden. Darüberhinaus waren etliche Fahrzeuge und Mitarbeiter der Wiesbadener Rettungsdienste im Einsatz.

PM des PD Wiesbaden vom 22.02.2020

 

Kempten (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Freitagnacht wurde eine Streife der Polizeiinspektion Kempten von einem jungen Mann angesprochen. Der Mann forderte die Beamten auf, ihn nach Hause zu fahren. Als die Polizisten dies verneinten, reagierte dieser aggressiv und warf mit üblen Beleidigungen um sich. Den 21-jährigen Kemptner erwartet nun eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 22.02.2020

Boizenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Polizeibeamter durch Täter mit Schusswaffe verletzt

Am 20.02.2020 gegen 23:00 Uhr wurde die Polizei in die Theodor-Körner-Straße nach Boizenburg gerufen. Der Bewohner einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses hatte selbst die Polizei alarmiert, öffnete aber beim Eintreffen der Beamten seine Wohnungstür nicht. Im Verlauf der weiteren Klärung zum Hintergrund des Notrufes, schoss der 42-jährige Deutsche mit einer Schusswaffe mehrfach auf die Einsatzkräfte und verletzte dabei einen Polizeibeamten am Arm.
Der Täter legte zu einem späteren Zeitpunkt seine Waffe selbständig nieder und konnte unverletzt in seiner Wohnung festgenommen werden.
Der verletzte Polizeibeamte wurde mit nicht lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus verbracht.
Die Kriminalpolizeiinspektion Schwerin hat die Ermittlungen zum Klärung des Sachverhalts aufgenommen.
Ergänzung:
In Ergänzung zur heutigen Pressemitteilung
(https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/4526054) wird mitgeteilt, dass bei dem Einsatz in der Wohnung ein Toter gefunden wurde. Über die Umstände können derzeit keine Aussagen getroffen werden, die Ermittlungen laufen.
Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat den Pressevorbehalt erklärt und wird im Laufe des Tages eine Folgemitteilung veröffentlichen.

PM (2x) des PP Rostock vom 21.02.2020

 

Veldenz (Rheinland-Pfalz): Blutprobe, Beleidigung, Widerstand, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Am späten Abend des 20.02.2020 wurden nach einer Fastnachtsveranstaltung in Veldenz durch mehrere Zeugen ein PKW auf einem Wirtschaftsweg in Veldenz festgestellt. Der Fahrer saß hierbei schlafend auf dem Beifahrersitz.
Ein Atemalkoholtest wurde verweigert, jedoch war eine Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des 23-jährigen nicht nötig, da seine Alkoholisierung deutlich zu erkennen war. Da sich Anhaltspunkte für ein zeitnah zurückliegendes Führen des Fahrzeuges ergaben, wurde seitens der Staatsanwaltschaft die Entnahme einer Blutprobe angeordnet.
Beim Verbringen ins Krankenhaus leistete die Person Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Bei der Durchsuchung der Person wurden zudem Betäubungsmittel in geringer Menge sichergestellt.

PM der PD Wittlich vom 21.02.2020

 

Kreis Wesel (Nordrhein-Westfalen): Bilanz Weiberfastnacht

Die Weiberfastnacht ist aus Sicht der Polizei Wesel vergleichsweise ruhig verlaufen.
Insgesamt hatte die Polizei im Kreis Wesel elf Einsätze mit Karnevalsbezug.
Darunter vier Platzverweise, sieben Personen wurden ins Gewahrsam genommen, es gab vier Körperverletzungen und einen Widerstand gegen Polizisten.
81 Autofahrerinnen und Autofahrer hat die Polizei kontrolliert. In drei Fällen entnahm ein Arzt den Fahrerinnen und Fahrern Blutproben, wegen Verdacht auf Fahrens unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Zudem stellten die Beamten zwei Führerscheine sicher.

PM der KPB Wesel vom 21.02.2020

 

Winnenden (Baden-Württemberg): Mann leistet Widerstand und verletzt Polizist

Mit mehreren Strafanzeigen muss ein 22-Jähriger aus Winnenden nach einem Vorfall am Donnerstagabend, gegen 21 Uhr in der Schloßstraße rechnen. Der Mann wurde von einer Polizeistreife einer Personenkontrolle unterzogen. Da sich der Verdacht ergab, dass er Betäubungsmittel mit sich führt, wurde er körperlich durchsucht.
Hierbei wurde ein Tütchen mit Marihuana, das der Mann unter seinen Genitalien versteckt hatte, aufgefunden. Als dieses beschlagnahmt werden sollte, wehrte sich der Mann massiv. Erst nach einer längeren Rangelei konnten ihm Handschließen angelegt und die Drogen beschlagnahmt werden. Einer der Polizisten wurde dabei leicht verletzt. Der Mann wurde nach Durchführung der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Aalen vom 21.02.2020

 

Berlin/Charlottenburg-Wilmersdorf: Mann mit Waffe in Supermarkt – Festnahme

Ein alkoholisierter Mann löste gestern Nachmittag in Schmargendorf einen Polizeieinsatz aus. Gegen 15.15 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei zu dem Geschäft in der Forckenbeckstraße. Kurz zuvor soll ein Mann mit einem Gewehr vor der Brust den Supermarkt betreten haben, um dort einzukaufen. Alarmierte Kräfte nahmen den 30-Jährigen im Kassenbereich fest, der dabei Widerstand leistete. Neben dem Luftdruckgewehr stellten die Einsatzkräfte bei dem Festgenommenen auch eine Schreckschusspistole sowie Munition für beide Waffen sicher. Der 30-Jährige wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht. Dort wurden eine Blutentnahme und eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Der Mann muss sich nun wegen Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz und Widerstand gegen Wollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Berlin vom 21.02.2020

 

München (Bayern): Corona-Virus ursächlich für Auseinandersetzung

Donnerstag (20. Februar) gerieten ein 28-jähriger und ein 57-Jähriger am S-Bahnhaltepunkt Harras in eine körperliche Auseinandersetzung. Der alkoholisierte 57-Jährige hatte zuvor zwei Chinesinnen in abwertender Weise mit dem Crona-Virus in Verbindung gebracht.
Am frühen Abend des Donnerstags, gegen 18:45 Uhr, hielten sich zwei in München lebende Chinesinnen (27 und 28 Jahre) am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Harras auf. Ein sich ebenfalls dort befindlicher 57-jähriger Deutscher schrie die Frauen mit den Worten „Corona-Virus“ an und spuckte in deren Richtung.
Das wiederum beobachtete ein 28-Jähriger, ebenfalls aus China Stammender, woraufhin es zwischen ihm und dem Deutschen zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung kam. Im weiteren Verlauf entwickelte sich eine wechselseitige Körperverletzung zwischen den Männern. Verletzt wurde dabei niemand.
Da sich der polizeibekannte 57-Jährige, bei dem ein Atemalkohol von 2,66 Promille gemessen wurde, auch gegenüber den Beamten der Bundespolizei äußerst aggressiv verhielt, wurde er gefesselt. Weiterhin verweigerte er die Herausgabe seiner Personalien. Unter Widerstands-handlugen wurde er mit auf die Wache am Hauptbahnhof genommen. Während der Fahrt beleidigte er die Beamten mehrfach.
Dort konnte der Wohnsitzlose für mehrere Stunden seinen „Rausch ausschlafen“. Die Bundespolizei ermittelt wegen Beleidigung, Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Nötigung gegen den Mann.

PM der BPOLI München vom 21.02.2020

 

Rheinstetten (Baden-Württemberg): Widerstand gegen einen Polizeibeamten

Der Marktleiter eines Supermarktes in Rheinstetten-Forchheim erkannte am Donnerstag gegen 09:30 Uhr einen Mann, welcher in der Vergangenheit negativ aufgefallen war und dessen Personalien bislang noch fehlten. Er informierte daraufhin die Polizei.
Dank einer detaillierten Personenbeschreibung konnte der Beschuldigte noch in Supermarktnähe aufgefunden und einer Personenkontrolle unterzogen werden.
Hierbei verhielt sich der 63-jährige Beschuldigte zunächst äußerst unkooperativ.
Er kam der Aufforderung seine Hände aus der Hosentasche zu nehmen nicht nach.
Als die eingesetzten Polizeibeamten ihn am Arm greifen wollten, zog er plötzlich die linke Hand aus der Hosentasche und schlug einem Beamten ins Gesicht.
Daraufhin wurde der 63-Jährige zu Boden gebracht, so dass ihm Handschellen angelegt werden konnten.
Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen, konnte der Beschuldigte wieder entlassen werden. Ein Polizeibeamter zog sich leichte Verletzungen zu.

PM des PP Karlsruhe vom 21.02.2020

 

Oberbergischer Kreis (Nordrhein-Westfalen): Karnevalsauftakt endete für neun Personen im Polizeigewahrsam

Einiges zu tun hatte die Oberbergische Polizei zum Karnevalsauftakt an Weiberfastnacht. Neun Feiernde hatten dabei deutlich zu viel getrunken – für sie endete der Tag im Polizeigewahrsam, weil sie sich aggressiv verhielten oder Platzverweisen nicht nachkamen (5 x Wipperfürth, 3 x Lindlar, 1 x Reichshof). Auslöser der Ingewahrsamnahmen und insgesamt 38 Platzverweisen waren in der Regel Streitigkeiten oder Körperverletzungsdelikte unter Alkoholeinfluss. Im Zusammenhang mit dem Straßenkarneval hat die Polizei kreisweit 15 Strafanzeigen wegen aufgenommen. Gegen einen 23-Jährigen aus Radevormwald ermittelt die Polizei wegen sexueller Belästigung. Er soll am frühen Freitagmorgen zwei Frauen in Wipperfürth in den Genitalbereich gefasst haben; dem 23-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Vorbildlich verhielten sich die Feiernden aber im Verkehrssektor. Obwohl die Polizei zu Karneval verstärkt auf Alkoholsünder achtet, kann die Polizei bei Unfällen unter Alkoholeinwirkung als auch bei folgenlosen Trunkenheitsfahrten eine Fehlanzeige vermelden.

PM der KPB Oberbergischer Kreis vom 21.02.2020

 

Rottweil (Baden-Württemberg): 16-Jähriger leistet bei Kontrolle Widerstand 20.2.20, 15 Uhr

Wegen Widerstands gegen Polizeibeamte wird gegen einen 16-jährigen Autofahrer Anzeige erstattet. Dieser hatte ein speziell für jugendliche Fahrer umgebautes dreiradähnliches Auto dabei, in dessen Handschuhfach die Beamten eine Marihuanablüte und ein Schlagring auffanden. Bei der näheren Kontrolle des Ellenators geriet der Jugendliche, der den Beamten zuvor auffiel, weil er rauchte und alkoholisiert war, derart in Rage, dass er die Beamten beleidigte. Zudem leistete er Widerstand, als die Beamten die verbotenen Gegenstände aus dem Fahrzeug sicherstellten. Sein auffälliges Auto musste der junge Mann stehen lassen. Er wurde zum Polizeirevier verbracht und dort in die Obhut seiner Mutter gegeben.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

 

Tübingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte tätlich angegriffen

Zwei Polizeibeamte sind am Donnerstagnachmittag auf offener Straße von einem Mann unvermittelt angegriffen und verletzt worden. Mehrere Verkehrsteilnehmer meldeten gegen 17.10 Uhr einen betrunkenen Mann auf der L 1208, der in Richtung B 27 laufen würde. Eine Streife des Polizeireviers Tübingen traf den 31-Jährigen kurze Zeit später auf der Stuttgarter Straße am Ende der Brücke an. Nachdem er von den Beamten angesprochen wurde, drehte er sich um und lief in Richtung Lustnau zurück. Eine Polizistin folgte ihm zu Fuß und wollte ihn aufhalten. Der Mann wandte sich ihr zu und schlug der Beamtin ansatzlos mit der Faust ins Gesicht. Ihrem zu Hilfe eilenden Kollegen wurde ebenso unvermittelt mit der Faust gegen den Kopf geschlagen, wodurch dessen Brille zu Boden fiel. Im darauffolgenden Gerangel stürzte der 31-Jährige über die Leitplanke und konnte unter Einsatz des Pfeffersprays von der Streife überwältigt und geschlossen werden. Im Anschluss wurde der Mann zum Revier Tübingen verbracht und nach Abschluss der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß entlassen.
Gegen den 31-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM des PP Reutlingen vom 21.02.2020

 

Sulzbach-Rosenberg (Bayern): Mit 1,7 Promille auf Wiese festgefahren – bei Blutentnahme Widerstand geleistet

Am Freitag kurz vor 6 Uhr stellte ein Verkehrsteilnehmer einen schwarzen BMW in einer Wiese an der Poststraße fest. Der Fahrer saß noch auf dem Fahrersitz und bat den hinzukommenden Autofahrer, ihm zu helfen und aus der misslichen Lage herauszuschleppen.
Hierbei stellte der Zeuge jedoch fest, dass der Fahrer ordentlich nach Alkohol roch und eine verwaschene Aussprache hatte.
Die Polizei wurde verständigt und konnte den 24-jährigen Fahrer festnehmen. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,7 Promille. Eine Blutentnahme wurde angeordnet und im St.-Anna-Krankenhaus durchgeführt. Hierbei beleidigte der Täter die eingesetzten Beamten, trat um sich und wollte die Blutentnahme nicht über sich ergehen lassen.
Es musste Zwang angewendet werden, um die Maßnahme durchzuführen. Im Anschluss wurde er zur Dienststelle gebracht. Hier randalierte er, beschädigte eine Sitzgelegenheit und musste ausgenüchtert werden. Führerschein und Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Nach Beendigung der Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Verletzt wurde durch den renitenten Mann glücklicherweise niemand.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 21.02.2020

 

Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern): Alkoholisierter Mann beleidigt Polizeibeamte

Am Freitag, dem 20.02.2020, gegen 01:00 Uhr wurden Beamte des Polizeihauptrevieres Stralsund in den Heinrich-Heine-Ring gerufen. Ein Anwohner hatte der Einsatzleitstelle der Polizei zuvor lautstark streitende Nachbarn gemeldet.
Am Einsatzort eingetroffen trat ein alkoholisierter 32-jähriger Deutscher den Polizeivollzugsbeamten gegenüber aggressiv auf. Da er sich nicht beruhigen ließ und im Vorfeld Straftaten gegenüber seinem Nachbarn angekündigt hatte, nahmen ihn die Beamten in Gewahrsam. Eine Atemalkoholmessung bei dem Mann ergab einen Wert von 1,71 Promille. Auf der Fahrt zur Polizeidienststelle beleidigte er die Polizeibeamten mehrfach lautstark. In der Dienststelle angekommen beschädigte der 32-Jährige auch noch Büromöbel.
Gegen ihn wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und Beleidigung eingeleitet.
In der Wohnung des Störers befand sich auch ein zehnjähriges Kind. Das Kind wurde durch die Polizeibeamten an die, an einem anderen Ort wohnende, Mutter übergeben. Das Jugendamt erhielt ebenfalls Kenntnis von diesem Vorfall.

PM der PI Stralsund vom 21.02.2020

 

Stockach (Baden-Württemberg): Fasnachtsbesuch endet in Polizeigewahrsam

Uneinsichtig zeigte sich ein 23-Jähriger, als er bei einer Fasnachtsveranstaltung durch die Polizei kontrolliert wurde, da er ein Druckluftgewehr dabei hatte. Der Mann fiel den Beamten am gestrigen Donnerstag gegen 20.30 Uhr auf der Tanzfläche bei einer Veranstaltung auf, da sein Kostüm unter anderem ein geschultertes Druckluftgewehr ohne Magazin beinhaltete. Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der junge Mann uneinsichtig und trat den Polizeibeamten gegenüber aggressiv auf. Er ist nicht im Besitz eines Waffenscheins, beharrte jedoch lautstark auf der Herausgabe des Druckluftgewehrs und ließ sich weder durch die Beamten, noch durch seine Freundin beruhigen. Da aufgrund seines Verhaltens damit zu rechnen war, dass es durch ihn zu einer erheblichen Störung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung kommt, wurde er in Gewahrsam genommen. Vor Ort sowie in der Gewahrsamszelle beleidigte der 23-Jährige die Beamten mehrfach massiv. Sein Atemalkoholwert lag bei knapp 1,5 Promille. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz sowie wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

 

Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen): Altweiberbilanz

Das Altweibertreiben verlief kreisweit durchweg friedlich und zumeist ohne, dass die Polizei einschreiten musste. Alleine die Veranstaltung in Dülken erforderte -wie erwartet- einen größeren Polizeieinsatz.
57 Platzverweise (Vorjahr: 86), 20 Ingewahrsamnahmen (Vorjahr: 27) waren erforderlich, um die Sicherheit der mehrheitlich friedlich feiernden, durchweg jungen Menschen bei der Open-Air-Veranstaltung auf dem Dülkener Marktplatz gewährleisten zu können. Die meisten Ingewahrsamnahmen wurden erforderlich, da die zumeist jugendlichen Störer die zuvor erteilten Platzverweise ignoriert hatten. Rund 40 Strafanzeigen (Vorjahr: 24) wurden erstattet, davon 32 wegen Körperverletzungsdelikten. Dies wertet die Polizei auch als ein Zeichen der wahrgenommenen aggressiven Grundstimmung einiger Feiernden. Einige Unbelehrbare hatten zudem Konsummengen Cannabisprodukte bei sich. In zwei Fällen besteht der Verdacht, dass zwei 18 und 19-jährige deutsche Schüler aus Mönchengladbach einige Konsummengen Marihuana zwecks Weiterverkaufs bei sich hatten. Eine 19-jährige Schülerin zeigte den Raub ihrer Markenhandtasche an. Die Tasche wurde später aufgefunden. Auch darin befand sich eine Konsummenge Marihuana, was der Anzeigenerstatterin nunmehr eine Strafanzeige wegen Verdachts des Verstoßes gegen das BTM-Gesetz beschert. Bislang ist der Polizei im Zusammenhang mit dem Altweibertreiben keine Sexualstraftat angezeigt worden. Leider wurden bei einer Widerstandshandlung drei Einsatzkräfte leicht verletzt: Gegen 23:30 Uhr war eine Schlägerei vor einer Gaststätte in Dülken gemeldet worden. Mehrere Einsatzfahrzeuge beteiligten sich an der Fahndung nach den flüchtigen Tatverdächtigen. Während der Fahndung lief ein Mann, auf den die Beschreibung eines Tatverdächtigen passte, auf der Corneliusstraße auf den Streifewangen zu, der stark abbremsen musste, um eine Kollision zu vermeiden. Er schlug mehrfach mit der Hand auf die Windschutzscheibe. Als die Hundeführerin den Streifenwagen verließ, um den Beschuldigten zur Rede zu stellen, schubste der 22-jährige Deutsche aus Dülken die Hundeführerin. Sein 54-jähriger Vater eilte hinzu und tat es seinem Sohn gleich. Auch die hinzugeeilte Mutter unterstützte- verbal- ihre Familie. Der Hundeführerin gelang es bis zum Eintreffen der alarmierten Unterstützungskräfte, die Familie Dank ihres Diensthundes auf Abstand zu halten.
Die hinzugerufenen Verstärkungskräfte griff der 22-jährige, unterstützt von seinem Vater, sofort an und beleidigte sie massiv. Trotz des Einsatzes von Pfefferspray und mehreren Einsatzkräften gelang es nur mit Hilfe weiterer körperlicher Gewalt, die beiden Beschuldigten zu fixieren und zum Polizeigewahrsam in Viersen zu transportieren. Auch während der Fahrt dorthin und im Gewahrsam setzte der Sohn seine massiven Beleidigungen fort und trat und schlug weiterhin nach den Einsatzkräften. Unter anderem durch die Tritte wurden drei Polizisten der Viersener Wache leicht verletzt, blieben aber dienstfähig.
Den Männern wurden Blutproben entnommen. Sie wurden in Gewahrsam genommen. Der Einsatzleiter der Polizei, EPHK Bernd Klein resümiert: „Der hohe Alkoholpegel und ein teilweise hohes Aggressionspotential bei den Feiernden forderten uns bereits in den ersten Stunden nach Veranstaltungsbeginn deutlich mehr als in den Vorjahren. Wir waren jedoch gut auf den Einsatz vorbereitet. Als wir bemerkten, dass das Aggressionspotential weiter stieg, haben wir uns kräftemäßig auf dem Alter Markt noch einmal verstärkt. Die hohe Polizeipräsenz und unser entschlossenes, frühzeitiges Vorgehen mit Noll-Toleranz gegen erkannte Störer und Krawallmacher dürften sich letztendlich ausgezahlt haben: Die Stimmung entspannte sich und wir mussten daher im Ergebnis weniger Platzverweise und Ingewahrsamnahmen aussprechen als in den Vorjahren. Es sollte allen potentiellen Störern auch für die kommenden Karnevalstage Warnung sein: Wir gehen mit aller Konsequenz gegen Störer vor, schicken sie frühzeitig weg oder nehmen sie in Gewahrsam. Straftaten zeigen wir konsequent an, damit alle friedlich gestimmten Närrinnen und Narren unbeschwert an den Brauchtumsveranstaltungen teilnehmen und sie auch genießen können. Rechnen Sie mit uns und seien Sie helle: Kamelle statt Zelle!“

PM der KPB Viersen vom 21.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Renitenter Ladendieb auf frischer Tat verfolgt und festgenommen

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort befand sich ein Beamter der Nürnberger Kriminalpolizei. Der Polizist verfolgte einen renitenten Ladendieb auf frischer Tat und nahm ihn fest.
Gegen 11:30 Uhr betrat ein 25-Jähriger einen Verbrauchermarkt in der Laufamholzstraße. Nachdem er mehrere Artikel in seinen mitgeführten Rucksack gesteckt hatte und anschließend das Geschäft verlassen wollte, sprach ihn eine Mitarbeiterin an, woraufhin der mutmaßliche Dieb flüchtete.
Ein anwesender Kriminalbeamter erkannte die Situation, nahm die Verfolgung des Mannes auf und forderte ihn mehrfach auf, stehen zu bleiben. Außerdem gab er sich als Polizeibeamter zu erkennen. Der mutmaßliche Dieb reagierte nicht und setzte seine Flucht fort. Der Polizeibeamte konnte den Mann einholen und trotz heftiger Gegenwehr bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich alarmierten Polizeistreife festhalten.
Beide Beteiligte blieben nach derzeitigen Erkenntnissen unverletzt.
Im Rucksack des Mannes befand sich Diebesgut, welches aus dem Verbrauchermarkt stammte.
Der 25-Jährige muss sich nun wegen des Verdachts des räuberischen Diebstahls und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Mittelfranken vom 21.02.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): 22-Jähriger leistet Widerstand und verletzt Bundespolizisten

Am frühen Donnerstagabend hat der Zugbegleiter einer Regionalbahn die Bundespolizei am Karlsruher Hauptbahnhof um Unterstützung ersucht. Grund hierfür war ein 22-jähriger Nigerianer, welcher sich mit einem nicht auf ihn ausgestelltem Onlineticket ausgewiesen und den Zugbegleiter bedroht hatte.
Vor Ort am Bahnsteig angetroffen, wollten die Bundespolizisten zunächst die Personalien des Mannes feststellen. Dieser verweigerte jedoch, sich auszuweisen und zeigte ein zunehmend aggressives Verhalten. Der Zugbegleiter gab an, dass er dieses Verhalten auch schon im Zug erlebt habe. Dort wäre er verbal bedroht worden und hat daraufhin die Bundespolizei verständigt. Da der Verdacht eines Onlinebetrugs im Raum stand, sollte das Smartphone des Mannes als Beweismittel sichergestellt werden. Auch dies verweigerte der 22-Jährige, woraufhin ihm zur Durchführung weiterer polizeilicher Maßnahmen die vorläufige Festnahme erklärt wurde. Im Zuge der Festnahme leistete der Mann massiven Widerstand. Unter anderem zerstörte er durch seine Angriffe die Brille eines Beamten, außerdem verletzte sich ein weiterer Beamter am Knie und ist bis auf Weiteres dienstunfähig. Nur mit Hilfe der angeforderten Verstärkung und einiger Passanten gelang es, den Mann zu fesseln. Der 22-Jährige muss nun mit einer Reihe von Anzeigen rechnen. Neben den Anzeigen wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte werden auch Verfahren wegen Betrugs und Bedrohung geprüft. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der 22-Jährige die Dienststelle wieder verlassen.

PM der BPOLI Karlsruhe vom 21.02.2020

 

Kreis Düren (Nordrhein-Westfalen): Weiberfastnachtsbilanz im Kreis Düren

Am Donnerstag feierten viele Jecken im Kreis Düren den Auftakt des diesjährigen Straßenkarnevals. Die Veranstaltungen auf dem Hoeschplatz in Düren und dem Schlossplatz in Jülich wurden im Rahmen eines Sondereinsatzes durch Beamte der Bereitschaftspolizei betreut.
Insgesamt hatte die Polizei im Kreis Düren 30 Einsätze mit Karnevalsbezug zu verzeichnen. Im Vorjahr 2019 belief sich die Zahl der Einsätze auf 44, womit Weiberfastnacht 2020 aus Sicht der Polizei vergleichsweise ruhig verlief. Zu den Einsätzen zählen 17 Körperverletzungsdelikte, neun randalierende Personen, zwei Sexualdelikte, zweimal Taschendiebstahl und zwei Sachbeschädigungen. Insgesamt nahm die Polizei zehn Personen in Gewahrsam, eine leistete Widerstand gegen die Vollstreckungsbeamten. Zwei Männer waren auf dem Hoeschplatz in eine Schlägerei verwickelt. Als ein Polizeibeamter die prügelnden Männer voneinander trennen wollte, wurde er rücklings von einem weiteren Mann angegriffen, indem dieser versuchte, ihm seine Einsatzmittel zu entreißen. Der Angreifer konnte überwältigt werden und wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt.
Bei den zwei angezeigten Sexualdelikten gab in einem Fall eine Jugendliche an, von einem ihr bekannten, männlichen Jugendlichen vergewaltigt worden zu sein.
Sie zeigte die Tat am frühen Freitagmorgen bei der Polizei an. Einen weiteren Vorfall gab es in Kreuzau, hier wurden zwei weibliche Jugendliche von einem unbekannten, männlichen Täter unsittlich berührt.
Im Verkehrssektor wurden anlassbezogen insgesamt 39 Fahrzeugführer überprüft.
Zwei Autofahrer führten ihr Fahrzeug im alkoholisierten Zustand, eine Person stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

PM der POL Düren vom 21.02.2020

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Zug gestoppt und Widerstand geleistet

Weil ein Fahrgast ohne Grund die Notbremse in einem Zug betätigte, rief der Zugschaffner die Polizei hinzu.
Gegen 19:35 Uhr hatte ein junger Mann in der S-Bahn zwischen Buir und Merzenich die Notbremse gezogen. Zeugen hatten ihn dabei gesehen und den Schaffner auf ihn aufmerksam gemacht. Am Bahnhof Düren verließ der 17-Jährige aus Kerpen die Bahn und wurde dort von den hinzugerufen Polizeibeamten erwartet. Hier gab er den Ahnungslosen, der gar nicht wisse, was die Beamten von ihm wollten. Dies drückte er allerdings nicht so gewählt aus. Stattdessen tat er dies begleitet von unflätigen Beleidigungen und Bedrohungen. Als er dann noch Anstalten machte, nach den Beamten zu schlagen, kündigte diese ihm an, ihm Handfesseln anzulegen.
Damit war der Jugendliche wiederum nicht einverstanden. Er wurde schließlich mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und dort gefesselt. Dies hinderte ihn nicht daran, nach den Beamten zu treten und sei weiterhin zu beleidigen.
Der 17-Jährige wurde schließlich in Gewahrsam genommen. Ein Atemalkoholtest ergab auf der Wache einen Wert von 1,92 Promille. Zur Feststellung der Schuldfähigkeit wurde eine Blutprobe entnommen. Den Kerpener erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr sowie wegen Widerstandes und Beleidigung.

PM der POL Düren vom 21.02.2020

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Bei Festnahme erheblichen Widerstand geleitet

Erheblichen Widerstand leistete ein 24-Jähriger bei seiner Festnahme am frühen Freitagmorgen. Gegen 03.45 Uhr fiel einer Streife auf der Fritz-Erler-Straße der 24-Jährige auf, der mit einem weiteren Mann auf einem E-Scooter unterwegs war. Als er kontrolliert werden sollte sprang sein Begleiter vom Roller und rannte davon. Der 24-Jährige versuchte mit dem E-Scooter zu flüchten. In Höhe eines Parkhauses warf er den Roller auf die Straße und flüchtete ins Parkhaus. Er konnte über drei Etagen verfolgt und schließlich im Treppenhaus gestellt werden. Bei seiner Festnahme leistete er massiven Widerstand, sodass der Beschuldigte und ein Beamter eine Treppe hinunterstürzten. Dort konnten dem 24-Jährigen dann Handschließen angelegt werden. Neben der Alkoholisierung bestand auch der Verdacht, dass er Betäubungsmittel konsumiert hatte. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konnte er die Wache wieder verlassen.

PM des PP Karlsruhe vom 21.02.2020

 

Vettweiß (Nordrhein-Westfalen): Widerstand: Polizistin von Hund gebissen

Eine Polizeibeamtin wurde bei dem Versuch, einen Autofahrer an einer Unfallflucht zu hindern, von dessen Hund gebissen. Der alkoholisierte Hundebesitzer setzte sich vehement gegen die polizeilichen Maßnahmen zur Wehr und versuchte, weitere Beamte zu schlagen und zu treten.
Am Donnerstagabend gegen 20:00 Uhr befuhr eine Polizeibeamtin in ihrer Freizeit die K 28. Dabei bemerkte sie etwa in Höhe der abknickenden Vorfahrt zwischen Vettweiß und Soller einen im Graben auf der Seite liegenden Pkw. Das Fahrzeug war offensichtlich kurz zuvor von der Straße abgekommen, der Fahrer saß noch auf dem Fahrersitz, im Kofferraum befand sich ein Hund. Die Beamtin hielt an und wollte Hilfe leisten sowie ihre im Dienst befindlichen Kollegen informieren, doch der Fahrer lehnte das Hinzuziehen der Polizei vehement ab. Die junge Frau gab sich daraufhin deutlich als Polizeibeamtin zu erkennen, woraufhin Mann und Hund sich zu Fuß über einen angrenzenden Feldweg entfernten. Mehrfachen Aufforderungen, stehenzubleiben, kam der augenscheinlich alkoholisierte Mann nicht nach. Als er stolperte, versuchte die Beamtin, ihn festzuhalten und an seiner weiteren Flucht zu hindern, doch der Mann wehrte sich. Immer wieder wurde die Polizistin dabei von dem Hund in die Arme gebissen. Als die informierten Polizeibeamten eintrafen, wehrte sich der Unfallfahrer wiederholt mit Schlägen und Tritten dagegen, von ihnen festgehalten zu werden. Erst unter Anwendung körperlicher Gewalt konnten ihm schließlich Handfesseln angelegt werden und ein Transport im Streifenwagen zur Polizeiwache Düren erfolgen. Bei dem aggressiven Mann handelte es sich um einen 55-Jährigen aus Kreuzau, dessen Atemalkoholtest einen Wert von 0,82 Promille ergab. Dem Kreuzauer wurden später Blutproben entnommen, der Hund wurde von einer Angehörigen an der Einsatzörtlichkeit abgeholt.
Die durch die Hundebisse leicht verletzte Polizistin begab sich später selbstständig in medizinische Behandlung. Die übrigen eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
Gegen den 55-Jährigen wurde neben der Verkehrsunfallanzeige mit dem Vorwurf der Trunkenheit am Steuer und Unfallflucht auch eine Strafanzeige wegen des Angriffs auf die Beamten gefertigt. Er konnte nach Abschluss der erforderlichen Maßnahmen von der Polizeiwache Düren entlassen werden.

PM der POL Düren vom 21.02.2020

 

Ladbergen (Nordrhein-Westfalen): Kleinkraftrad flüchtet vor der Polizei

Am Mittwoch (19.02.), gegen 17.10 Uhr, fiel einer Streifenwagenbesatzung ein Kleinkraftrad Yamaha mit kleinem Versicherungskennzeichen auf. Das Zweirad befuhr die Grevener Straße in Fahrtrichtung Greven mit einer erhöhten Geschwindigkeit von etwa 80 Stundenkilometern. Die Beamten entschlossen sich, das Motorrad anzuhalten und zu kontrollieren. Der Fahrer missachtete alle Anhalteversuche und fuhr mit der erhöhten Geschwindigkeit rücksichtslos weiter. Selbst das eingeschaltete Blaulicht und das Martinshorn wurden vom Fahrer ignoriert. Auf dem Westerweg befand sich mitten auf der Fahrbahn eine ältere Dame, die einen Hund mit sich führte. Die Frau musste auf den Grünstreifen springen, um nicht angefahren zu werden. Im Zuge der Verfolgung mussten mehrere vorfahrtsberechtigte Fahrzeuge scharf abbremsen, um einen Unfall zu vermeiden. Im Bereich der Einmündung Zur Woote fuhr der Flüchtende sogar mit dem Kleinkraftrad durch den Straßengraben und dann auf ein angrenzendes Feld, um zu flüchten. Als er das Feld wieder verließ, konnten die Beamten den Mann anhalten und festnehmen. Die Polizeibeamten konnten nur mit großer Mühe die Handschellen anlegen, weil der Fahrer sich vehement sperrte und sich den Maßnahmen widersetzte. Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass der 18-jährige Mann aus Münster keinen Führerschein besaß. Das Kleinkraftrad war technisch verändert worden, so dass es schneller fuhr. Die Beamten stellten das Fahrzeug sicher, um es genau untersuchen zu lassen. Ein Strafverfahren wurde eröffnet. Die Beamten bitten die Frau, die durch einen Sprung auf den Grünstreifen einen Unfall vermieden hatte, und andere Zeugen, die durch das rücksichtslose Fahren betroffen waren, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 02571/ 928 – 4455 zu melden.

PM der POL Steinfurt vom 21.02.2020

 

Bad Bergzabern (Rheinland-Pfalz): Schmutziger Donnerstag beschäftigt Polizei

Nachdem es während des „Hexensprungs“ am Schloss zu keinen Störungen gekommen war, mussten die Beamten der Polizei Bad Bergzabern im Laufe der Nacht des „Schmutzigen Donnerstags“ mehrfach einschreiten. Gegen 0:00 Uhr randalierte ein alkoholisierter, 32-jähriger Mann, in einer Gaststätte und wurde vom Betreiber der Gaststätte vor die Tür gesetzt. Dem Mann wurde von den Beamten vor Ort ein Platzverweis erteilt, dem er aber nicht nachkam. Die Folge war, dass er in einer Gewahrsamszelle übernachten musste. Im Rahmen dieses Einsatzes wurden die eingesetzten Beamten von einem weiteren alkoholisierten Gast beleidigt. Während eine 54-jährige Frau in einer Gaststätte eine Veranstaltung besuchte, wurde ihre Handtasche auf dem Tresen von einem zunächst unbekannten Täter entwendet. Durch umfangreiche Ermittlungen in der Tatnacht, konnte die Handtasche bei einem 47-jährigen Tatverdächtigen sichergestellt werden. Bei einem Pkw-Fahrer wurde in Oberhausen, gegen 04:15 Uhr, im Rahmen der Überprüfung seiner Verkehrstüchtigkeit, ein Alkoholwert von 0,66 Promille festgesellt. Er musste seinen Pkw stehen lassen und wird sich in einem Bußgeldverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten müssen.

PM der PI Bad Bergzabern vom 21.02.2020

 

Mosbach (Baden-Württemberg): 20-Jähriger landet in Gewahrsamszelle

Da ein 20-Jähriger in der Unterführung am Käfertörle Passanten belästigte und auch noch mit einem Stock herumfuchtelte, mussten am Donnerstag, gegen 19 Uhr, zwei Streifen des Mosbacher Polizeireviers ausrücken. Vor Ort verhielt sich der Mann aufgebracht und aggressiv. Bei sich trug er einen Teleskopschlagstock. Da zu erwarten war, dass der Angetrunkene weitere Passanten belästigt, wurde er in Gewahrsam genommen und musste bis zur Erlangung der Nüchternheit in der Zelle bleiben. Nun muss er mit Anzeigen rechnen, da er sich gegen die Gewahrsamnahme wehrte, die Beamten beleidigte und bespuckte und da das Führen des Teleskopschlagstocks verboten ist.

PM des PP Heilbronn vom 21.02.2020

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Weiberfastnacht in Köln und Leverkusen – Vorläufige Einsatzbilanz

Die Polizei Köln war mit mehr als 1000 Beamtinnen und Beamten an Weiberfastnacht (Donnerstag, 20. Februar) in Köln präsent. In Leverkusen unterstützten 60 zusätzliche Polizistinnen und Polizisten die Streifenteams. Darunter waren, neben deutlich erkennbaren Uniformierten, auch Zivilkräfte eingesetzt. Zudem waren die Polizeiwachen personell verstärkt worden.
Mit fortschreitendem Alkoholkonsum stieg, wie auch in den Vorjahren, ab den Nachmittagsstunden die Zahl der Einsatzanlässe und damit auch die der angezeigten Straftaten.
Insgesamt brachten Polizisten 88 Männer und 5 Frauen zumeist deutlich alkoholisiert ins Polizeigewahrsam (Vorjahr 92). 50 von ihnen verbrachten den Rest des Tages zur Ausnüchterung und 30 zur Durchsetzung von Platzverweisen in der Polizeizelle. 13 Personen nahmen die Beamten nach Taschendiebstählen, Widerstand und gefährlicher Körperverletzung vorläufig fest.
Bislang fertigten Polizisten in Köln 330 Strafanzeigen (Vorjahr 528). Bei 121 der aktuell bekannten Taten handelt es sich um Körperverletzungen (149). Drei Raubdelikte (9), 22 Beleidigungen (28) und 13 Sachbeschädigungen (33) zeigten Geschädigte bis heute Morgen (21. Februar, 6 Uhr) an. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit 31 Fällen zu Buche (36), des Weiteren 45 Diebstahlsdelikte (96) sowie 26 Taschendiebstähle (74). Sechs Polizisten wurden bei Widerstandshandlungen leicht verletzt.
In Leverkusen fertigten Polizisten bislang 43 (Vorjahr 38) Strafanzeigen. Bei Zwölf der bislang bekannten Taten handelt es sich um Körperverletzungen (8).
Außerdem zeigten Geschädigte vier Sachbeschädigungen (3), eine Beleidigungen (4) und eine Bedrohung (0) an. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz schlugen mit zehn Fällen zu Buche (3), des Weiteren nahmen Beamte drei Diebstahlsdelikte
(3) sowie ein Taschendiebstahl (3) auf. Polizisten zeigten zudem einen Widerstand an.
Das für die Bearbeitung von Sexualdelikten zuständige Kriminalkommissariat 12 hat die Ermittlungen in 14 Fällen (16) aufgenommen. Davon wurden zehn Fälle (14) in Köln und vier in Leverkusen (2) angezeigt. Diese Straftaten belaufen sich im Wesentlichen auf sexuelle Belästigungen und exhibitionistische Handlungen. In 13 dieser Fälle stellten Polizisten die Personalien der Tatverdächtigen noch vor Ort fest.
Wir weisen darauf hin, dass sich die in diesen Tagesbilanzen dargestellten Kriminalitätszahlen noch verändern können. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass es zu nachträglichen Anzeigenerstattungen bei der Polizei Köln kommen kann, beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub im Laufe der Ermittlungen als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich.

PM (auszugsweise) des PP Köln vom 21.02.2020

 

Spaichingen (Baden-Württemberg): Tätlicher Angriff auf einen Gemeindlichen Vollzugsbeamten

Der 18-jährige Tatverdächtige, dem bereits gegen 13.45 Uhr durch die Polizei ein Platzverweis erteilt worden war, wurde gegen 16.00 Uhr erneut durch Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes am Marktplatz angetroffen.
Als der städtische Vollzugsbeamte dem Tatverdächtigen eine Getränkeflasche aus der Hand nehmen wollte, verabreichte der 18-Jährige dem 44-jährigen Geschädigten einen Schlag mit dem Ellenbogen gegen den Kopf und flüchtete anschließend.
Der Vorfall wurde durch den Städtischen Vollzugsdienst beim Polizeirevier Spaichingen angezeigt. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

 

Gaggenau (Baden-Württemberg): Beamter attackiert

Die Beamten des Polizeireviers Gaggenau ermitteln wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte gegen einen 24 Jahre alten Mann. Die Ordnungshüter wurde kurz nach Mitternacht zur S-Bahn Haltestelle Gaggenau-Hörden gerufen, weil es hierzu einem Streit zwischen mehreren Personen gekommen war.
Im Rahmen der anschließenden Kontrolle soll der Mittzwanziger versucht haben, einen Beamten zu schlagen. Dies konnte verhindert und der 24-Jährige zu Boden gebracht werden. Verletzt wurde letztlich niemand.

PM des PP Offenburg vom 21.02.2020

 

Lich-Langsdorf (Hessen): Alkoholisiert Unfall gebaut und Widerstand geleistet

Ein 31-jähriger Mann aus Grünberg befuhr am Freitag (21.Februar) gegen 01.15 Uhr die Hungener Pforte in Richtung Bundesstraße B457. Beim Einbiegen auf die B457 kam der Grünberger aus bisher ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Es kam zum Zusammenstoß mit der Schutzplanke. Der 31 – Jährige blieb unverletzt. Der Schaden an dem Fahrzeug wird auf 1.500 Euro geschätzt. Die Beamten stellten bei dem Unfallverursacher Alkoholgeruch fest und führten einen Atemalkoholtest durch. Er pustete 1,57 Promille. Darüber hinaus räumte er den Konsum von Drogen ein. Im Anschluss sollte der 31 – Jährige mit zur Dienststelle genommen werden.
Bei der Durchsuchung griff er einen Polizisten an. Auch nachdem ihm Handschellen angelegt wurde, trat er nach dem Beamten. Auf ihn kommen nun mehrere Strafverfahren zu. Hinweise bitte an die Polizeistation Grünberg unter Tel. 06401/91430.

PM des PP Mittelhessen vom 21.02.2020

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Polizisten tätlich angegriffen

Freitag, 21. Februar 2020, 00:45 Uhr
Nach einer körperlichen Auseinandersetzung im häuslichen Umfeld, wurden Polizisten des Brandenburger Polizeireviers in eine Wohnung in den Stadtteil Hohenstücken gerufen. Der Lebensgefährte der Anruferin wollte die Wohnung, trotz mehrfacher Aufforderung nicht verlassen, unterlies es stattdessen auch nicht die Anruferin weiter körperlich anzugreifen.
Die Beamten überwältigten den Mann mit einfacher körperlicher Gewalt, fesselten ihn und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Polizeigewahrsam der Inspektion Brandenburg. Dort verlangte er dann die Sache mit seinem Anwalt besprechen zu wollen. Jedoch anstatt die entsprechende Telefonnummer aus dem Adressbuch seines Smartphones zu suchen, nutzte er die Situation aus und missbrauchte sein hochwertiges Smartphone. Zielgerichtet warf er das Mobiltelefon mit Wucht auf einen Beamten. Er traf diesen dabei am Kopf, wodurch eine leichte Verletzung am Auge zurückblieb. Der Beamte blieb weiterhin dienstfähig. Augenscheinlich stand der 47-jährige Mann erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke. Ein Atemalkoholtest ergab dann 1,84 Promille. Gegen ihn wurde mehrere Strafanzeigen, unter anderem wegen des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM (431) der PD Brandenburg West vom 21.02.2020

 

Radolfzell (Baden-Württemberg): Hemdglonkerumzug und Narrentreiben mit wenigen Polizeieinsätzen

Die Hemdglonker 2020 verlief aus Sicht der Polizei relativ friedlich. Während des Umzugs gab es keinerlei Vorfälle, bei denen die Polizei eingreifen musste. Durch eine sichtbare Polizeipräsenz sind anbahnende Auseinandersetzungen früh erkannt und beseitigt worden. Auch haben andere Maßnahmen der Behörden und der beteiligten Betriebe den Folgen von unkontrolliertem Alkoholkonsum entgegengewirkt. Am Morgen bilanzierte die Polizei Radolfzell für die vergangene Nacht drei Körperverletzungen, einen Widerstand gegen Polizeibeamte und drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zwei Personen mussten wegen in Gewahrsam genommen werden. Bei drei Jugendlichen schritten die Beamten ein, weil sie Hochprozentiges dabei hatten. Einem Fahrradfahrer musste eine Blutprobe in einem Krankenhaus abgenommen werden, weil er gegen 22 Uhr stark schwankend und grölend in der Bismarckstraße unterwegs war und beim Ansprechen sogar von seinem Fahrrad stürzte. Bei einer Streitschlichtung gegenüber einem auffälligen 20-Jährigen am Bahnhofsplatz ist eine Polizeibeamtin von dem alkoholisierten Heranwachsenden ins Gesicht geschlagen worden, weswegen sie sich in einer Klinik ambulant behandeln lassen musste. Auch ein Kollege von ihr erhielt von dem jungen Mann, der zuvor schon aufgefallen war, weil er Passanten anpöbelte, einen Schlag ins Gesicht. Die Polizei in Radolfzell resümierte zwar weniger Einsätze als im Vorjahr, beobachtete bei der diesjährigen Veranstaltung aber ein höheres Gewaltpotenzial.

PM des PP Konstanz vom 21.02.2020

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Büroräume in Landratsamt beschädigt – Mann durch Polizei gestellt

Im Gebäude des Landratsamtes in der Albrechtstraße hat am Mittwochmorgen gegen 09.45 Uhr ein 31 Jahre alter Mann randaliert. Er warf mehrere Akten und Mobiliar durch die Gegend. Insgesamt verwüstete er drei Büroräume. Die Höhe des Schadens, den er dabei anrichtete, wird derzeit auf mehrere Tausend Euro geschätzt. Die hinzugerufene Polizei stoppte den Mann nigerianischer Staatsangehörigkeit letztendlich an der vor dem Gebäude liegenden Bushaltestelle. Als die Polizeibeamten seine Personalien überprüfen wollten, sperrte er sich gegen die Maßnahmen und leistete Widerstand. Der Mann wurde letztendlich mit Handschellen geschlossen und zur Polizeidienststelle verbracht.
Auf ihn kommen nun mehrere Strafverfahren zu, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

PM des PP Ravensburg vom 21.02.2020

 

Remchingen-Singen (Baden-Württemberg): Polizeibeamter nach Angriff dienstunfähig

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe – Zweigstelle Pforzheim – und des Polizeipräsidiums Pforzheim:
Nach einem tätlichen Angriff sind am Donnerstagmittag gegen 12.40 Uhr in der Haagstraße ein Polizeibeamter dienstunfähig und ein Polizeibeamter leicht verletzt worden. Die Polizei wurde in eine Asylunterkunft zu einer Streitigkeit gerufen, die in einem Zimmer eines 22-jährigen Iraners stattfand. Aufgrund der Feststellungen vor Ort, mussten die Beamten von einer Notlage einer weiteren Person im betreffenden Zimmer ausgehen.
Unter Zwang betraten die Einsatzkräfte das Zimmer und wurden dabei sofort vom 22-Jährigen angegriffen. Ein 43-jähriger Polizeibeamter ging dabei zu Boden. Der Iraner konnte überwältigt und festgenommen werden. Gegen seine Festnahme wehrte er sich massiv. Der 43-jährige Polizeibeamte wurde mit Biss- und Schürfwunden im Gesicht in ein Krankenhaus eingeliefert und versorgt. Ein weiterer 23-jähriger Polizeibeamter wurde bei der Festnahme leicht verletzt.
Am Einsatz waren insgesamt sechs Streifenwagen und ein Rettungswagen beteiligt.
Ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte wurde eingeleitet.
Der 22-Jährige wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt und in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Pforzheim vom 21.02.2020

 

Bad Neustadt (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte I

In der Agentur für Arbeit kam es am Donnerstag zur einer Auseinandersetzung. Ein 19-jähriger Mann suchte gegen 13.30 Uhr die Agentur auf und wollte mit seinem Sachbearbeiter sprechen. Nachdem kein Beratungstermin abgestimmt war, wurde der junge Mann abgewiesen. Gegen 15.15 Uhr ging der 19-Jährige erneut in das Büro des Sachbearbeiters, schrie herum, beleidigte diesen und ging auf ihn los. Bei Eintreffen der Polizeibeamten wehrte sich der Beschuldigte mit vereinten Kräften und beleidigte alle umstehenden Personen. Er musste gefesselt werden, wogegen er sich mit allen Kräften wehrte. Er wurde in die Haftzelle der Polizei verbracht. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,0 Promille. Verletzt wurde bei der Auseinandersetzung niemand.

PM der PI Bad Neustadt vom 21.02.2020

 

Bastheim (Bayern): Widerstand II

Zu einer weiteren Auseinandersetzung kam es am Freitag, gegen 02.30 Uhr, in der „Besengauscheuer“, nachdem ein 25-Jähriger einen 20-Jährigen ohrfeigte. Der Beschuldigte wurde von der anwesenden Security angesprochen und verhielt sich sofort äußerst aggressiv und beleidigte diese. Die daraufhin herbeigerufene Polizeistreife wurde von mehreren anwesenden Personen festgehalten, beleidigt und gegen einen vor Ort aufgestellten Bauzaun gedrückt. Zur Unterstützung mussten weitere Streifen angefordert werden. Ein Streifenwagen wurde beschädigt.

PM der PI Bad Neustadt vom 21.02.2020

 

Laimering (Bayern): Besuch einer Faschingsfeier endet im Polizeiarrest

Am Freitag, den 21.02.20, gegen 00:15 Uhr, verhielt sich ein 26-jähriger Gast aggressiv gegenüber anderen Gästen. Deshalb erhielt er von dem eingesetzten Sicherheitsdienst ein Hausverbot. Der Gast gelang jedoch über einen Hintereingang wieder in die Gaststätte. Der Sicherheitsdienst musste den 26-jährigen bis zum Eintreffen der Polizeistreife festhalten. Der 26-jährige wollte dem durch die Beamten ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen. Deshalb musste er in Polizeigewahrsam genommen werden. Dabei wurden die eingesetzten Beamten beleidigt.
Gegen den 26-jährigen wird nun wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung ermittelt.

PM der PI Friedberg vom 21.02.2020

 

Zschopau (Sachsen): Polizeibeamter bei Einsatz leicht verletzt

Zeit: 20.02.2020, 17.05 Uhr / Ort: Zschopau
(649) Eine Anwohnerin der Ludwig-Würkert-Straße hatte die Polizei verständigt, nachdem ein Mann vor einem Wohnhaus aggressiv herumschrie und drohte sich etwas anzutun. Kurz darauf trafen die Beamten im Pfarrgässchen auf einen Mann (38), auf den die Personenbeschreibung zutraf. Bei der anschließenden Kontrolle verhielt sich der 38-Jährige aggressiv. Zudem stand er augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneifluss. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens sollte der Mann mit Unterstützung der Polizeibeamten in eine Fachklinik gebracht werden. Der 38-Jährige widersetzte sich und traf mit einem Tritt einen Beamten (42) am Kopf. Der 42-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen:

PM der PD Chemnitz vom 21.02.2020

 

Bad Wörishofen (Bayern): Polizist mit dem Tode bedroht

Am 20.02.2020 wurden die Beamten zu einem Streit im Gärtnerweg in Bad Wörishofen gerufen. Als die Beamten dort eintrafen, wurden sie von einem 41-jährigen Mann bedroht. Dieser drohte einem Beamten damit, ihm Männer auf den Hals zu hetzen, sodass er bald eine „Knarre am Kopf hätte“. Den Täter erwartet nun eine Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

 

Bad Grönenbach (Bayern): Tätlicher Angriff auf einen Polizeibeamten

Kurz nach Mitternacht am Freitag, 21.02.2020, wurde eine Streifenbesatzung zur Unterstützung zu einer Faschingsveranstaltung in einem Festzelt gerufen. Dort konnte ein 25-jähriger Mann angetroffen werden, der spärlich bekleidet im Festzelt lag und dieses trotz Aufforderung des Sicherheitsdienstes nicht verlassen wollte. Bei dem Gespräch mit den Polizeibeamten wurde er zunehmend aggressiv und beleidigte diese. Um den deutlich unter Alkoholeinfluss stehenden Mann in Gewahrsam zu nehmen, wurden ihm Handfesseln angelegt. Dabei verletzte er einen Polizeibeamten durch einen gezielten Schlag mit dem Ellenbogen am Kopf. Den Rest der Nacht verbrachte der als Waschbär verkleidete Mann in einer Ausnüchterungszelle der Polizei Memmingen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

 

Mindelheim (Bayern): Gompiger Donnerstag in Mindelheim

Der Abend in Mindelheim verlief insgesamt sehr ruhig und nahezu ohne besondere Vorkommnisse. Am Forum wurden eingesetzte Beamte der PI Mindelheim von einer 18-Jährigen mit dem gestreckten Mittelfinger beleidigt, als die uniformierte Streife an ihr vorbeifuhr. Gegen sie wird Anzeige wegen Beleidigung erstattet. Auch hier zeigte sich der Alkohol ursächlich. Kurz nach Mitternacht wurde die PI Mindelheim zu einer Spielothek in die Memminger Straße gerufen. Eine 21-jährige Mindelheimerin sorgte dort für Ärger und war unter Einfluss von Alkohol sehr aggressiv anderen Gästen gegenüber. Die Beamten mussten die Dame schließlich in Gewahrsam nehmen und hierzu fesseln. Sie war durch den ausgesprochenen Platzverweis derart ausgerastet, dass sie nicht mehr zu beruhigen war. Zur Durchsetzung des Platzverweises wurde ein Gewahrsam bei der Polizeiinspektion durchgeführt. Die Dame wird sich mit einem Alkoholwert von mehr als 1,5 Promille auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

 

Weißenhorn (Bayern): Einsatzgeschehen beim Weißenhorner Faschingstreiben


Gegen 20:20 Uhr fiel ein 17-jähriger Jugendlicher durch seine starke Alkoholisierung auf. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille, so dass der Minderjährige in Gewahrsam genommen und dessen Mutter telefonisch verständigt wurde. Diese wollte ihren Sohn bei der Polizeiinspektion Weißenhorn abholen. Während und nach der Fahrt zur Dienststelle beleidigte der Jugendliche mehrere Polizeibeamte mit übelsten Beschimpfungen. Gegen den 17-Jährigen wurden Ermittlungen wegen Beleidigung eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PP Schwaben Süd/West vom 21.02.2020

 

Kapfenberg (Steiermark): Widerstand gegen die Staatsgewalt

Freitagnachmittag, 21. Februar 2020, widersetzen sich zwei Mopedfahrer einer Amtshandlung. Verletzt wurde niemand.
Gegen 15:20 Uhr wurden Polizeibeamte auf drei Mopedfahrer aufmerksam. Bei einer Nachfahrt flüchteten zwei Mopedfahrer, ein 16-jähriger Mopedlenker aus dem Bezirk Bruck-Mürzzuschlag blieb stehen.
Nach einer weiteren Nachfahrt mit mehreren Polizeistreifen, konnten die beiden Mopedlenker im Bereich eines Fußweges wahrgenommen werden. Ein Polizist in Zivil verstellte mit seinem Fahrzeug im Bereich einer Unterführung die Straße, um die Weiterfahrt der beiden Mopedlenker zu verhindern. Die Unbekannten näherten sich dem Polizisten ohne die Geschwindigkeit zu verringern. Durch einen Sprung zur Seite konnte der Polizist einen Zusammenstoß verhindern. Bei dem Vorfall wurde niemand verletzt. Die unbekannten Mopedlenker konnten bislang noch nicht ausgeforscht werden.

PM der LPD Steiermark vom 21.02.2020

 

Apolda (Thüringen): Pressebricht – Beleidigung


Wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und Beamtenbeleidigung muss sich ein 26-Jähriger aus Apolda verantworten, welcher nach dem Auffinden von verschiedenen Drogen die Beamten noch beleidigte.

PM der LPI Jena vom 21.02.2020

 

Gotha (Thüringen): Betrunken und aggressiv

Gestern Abend befuhr ein 20-jähriger VW-Fahrer die Verbindungsstraße vom Kreisverkehr am Krankenhaus in Richtung der Dr.-Troch-Straße. Am Kreisverkehr fuhr er ein Schild um, setzte seine Fahrt jedoch weiter fort. An einem folgenden Kreisverkehr kam er aufgrund zu hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab, kollidierte mit zwei Verkehrsschildern und kam im Straßengraben zum Liegen. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der Fahrer mit 2,5 Promille alkoholisiert war. Da der Fahrer körperlich gegen die Beamten vorging, musste er gefesselt werden. Er wurde für eine Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht und anschließend an die Eltern übergeben. Gegen den jungen Mann wurden mehrere Anzeigen aufgenommen.

PM der LPI Gotha vom 21.02.2020

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Polizisten bei Fahrzeugkontrolle verletzt

Am Mittwoch, 19.02.20, gegen 21 Uhr, kontrollierte eine Polizeistreife ein Auto in der Pfädlistraße. Aufgrund von Marihuana-Geruch aus dem Auto sollte dieses und die drei Insassen durchsucht werden. Bei der Durchsuchung des Beifahrers versuchte dieser plötzlich zu flüchten. Er konnte zunächst festgehalten werden, wehrte sich hiergegen jedoch heftig, so dass ihm die Flucht zu Fuß gelang. Bei der Gegenwehr wurde ein Polizeibeamter am Bein verletzt, so dass er seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Eine Polizeibeamtin erlitt leichte Verletzungen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeuges konnte etwas Marihuana sowie Utensilien zum Konsum aufgefunden und sichergestellt werden. Den namentlich bekannten 18-jährigen Mann, der sich der Kontrolle entzog, sowie die zwei weiteren Insassen, eine Frau und ein Mann im Alter von 24 und 57 Jahren, werden angezeigt.

PM des PP Freiburg vom 20.02.2020

 

Ludwigsburg (Baden-Württemberg): Taxi nicht bezahlt und Polizisten mit Messer bedroht

Wegen Leistungsbetrug und Widerstand gegen Polizeibeamte wird sich ein 43-jähriger Mann verantworten müssen, der am Mittwochabend gegen
23:30 Uhr am Omnibusbahnhof in ein Taxi gestiegen war und sich nach Eglosheim fahren ließ. Dort angekommen konnte er den Fahrpreis nicht bezahlen und flüchtete zu Fuß. Er konnte aber von dem 56-jährigen Taxifahrer eingeholt und bis zum Eintreffen von zwei Streifenbesatzungen der Polizei festgehalten werden.
Bei der anschließenden Kontrolle zog der 43-Jährige ein Küchenmesser mit einer 16 cm langen Klinge aus seinem Hosenbund. Die Polizisten reagierten sofort, brachten den Mann zu Boden und fesselten ihn mit einer Handschließe. Dabei leistete der Widerstand, bei dem ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Der alkoholisierte Tatverdächtige musste die Nacht bis zu seiner Ausnüchterung in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers verbringen.

PM des PP Ludwigsburg vom 20.02.2020

 

Regensburg (Bayern): Ladendieb verletzt Polizeibeamten

Nach dem Diebstahl von Kleidungsstücken aus einem Kaufhaus im Regensburger Stadtnorden, fahndeten mehrere Polizeistreifen nach den flüchtigen Tätern. Der Ladendetektiv konnte beobachten, wie die beiden Beschuldigten in einen Linienbus stiegen. Dieser wurde von Polizeibeamten gestoppt und die Täter konnten dingfest gemacht werden.
Während sich der 23 Jährige widerstandslos festnehmen ließ, griff der 20 Jährige die Polizisten bei der Festnahme an. Die eingesetzten Beamten wurden von ihm bespuckt, beleidigt und bedroht. Außerdem trat der Täter mit dem Fuß nach einem der Beamten und verletzte diesen leicht.
Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde der Beschuldigte in eine Regensburger Fachklinik eingewiesen, da bei ihm psychische Auffälligkeiten erkannt werden konnten. Ihn erwartet ein umfangreiches Strafverfahren. Den 23 Jährigen wiederum erwartet eine Anzeige wegen Diebstahl. Er wurde nach Abschluss der Sachbearbeitung entlassen.

PM der PI Regensburg Nord vom 20.02.2020

 

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): Widerstand bei Festnahme nach Sachbeschädigung

In der Nacht von gestern auf heute beschädigte ein 24-jähriger die Fensterscheibe einer Gaststätte in Alt-Sachsenhausen. Bei der anschließenden Festnahme durch die Polizei kam es zu Widerstandshandlungen und erheblichen Beleidigungen.
Gegen 02:15 Uhr wurde aus einer mehrköpfigen Personengruppe heraus eine Glasflasche gegen die Fensterscheibe einer Gaststätte in der Straße Kleine Rittergasse geworfen und diese dadurch beschädigt. Die Gruppe flüchtete anschließend zu Fuß vom Tatort. Im Rahmen der Fahndung konnten die jungen Männer von der Polizei gestellt und kontrolliert werden. Der Haupttatverdächtige der Sachbeschädigung beleidigte und bespuckte die eingesetzten Beamtinnen und Beamten hierbei massiv. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand.
Aufgrund einer nicht unerheblichen Alkoholisierung von weit über ein Promille wurde durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt eine Blutentnahme angeordnet.
Die weiteren Männer konnten durch Ermittlungen vor Ort als Verdächtige für das Tatgeschehen ausgeschlossen werden. Es wurden jedoch gegen zwei von ihnen Ermittlungsverfahren eingeleitet. Bei einem der Männer wurde ein verbotenes Einhandmesser aufgefunden, ein anderer war im Besitz von Ecstasy.
Alle Personen wurden im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 20.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Renitenter Patient leistete Widerstand

Gestern Abend (19.02.2020) unterstützten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte Mitarbeiter des Rettungsdienstes bei der Behandlung eines Patienten in der Nürnberger Innenstadt. Bei der Durchsuchung des Mannes griff dieser die Beamten an und verletzte sie dabei.
Gegen 23:00 Uhr baten Kräfte des Rettungsdienstes um Unterstützung bei der Behandlung eines Patienten in der Karolinenstraße. Der Mann sollte nach vorangegangenem Drogenkonsum zur Behandlung in ein Krankenhaus verbracht werden.
Nach der Ansprache des Mannes durch die Polizei stand dieser auf und schlug unvermittelt in Richtung der Beamten. Zudem spuckte er in deren Richtung.
Erst nach dem Eintreffen weiterer Streifen konnte der Mann unter Kontrolle gebracht werden. Nachdem er sich beruhigt hatte, wurde er schließlich zur Entnahme einer staatsanwaltschaftlich angeordneten Blutprobe und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die 28-jährige Polizeibeamtin und ihr 24-jähriger Kollege erlitten bei dem Angriff Schürfwunden an den Beinen. Dem Beamten biss der Mann zudem in den rechten Unterschenkel.
Gegen den 25-jährigen Mann wird nun u.a. wegen Körperverletzung und wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Mittelfranken vom 20.02.2020

 

Urnau (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer beißt Polizist

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein 27-jähriger Opel-Fahrer auf dem Hohreuteweg in Urnau kontrolliert. Der alkoholisierte Mann leistete bei der Kontrolle Widerstand und biss einen der Beamten hierbei und beleidigte den anderen. Er muss sich nun nicht nur wegen Trunkenheit im Verkehr, sondern auch wegen Körperverletzung, Beleidigung und tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte verantworten.
Der 27-Jährige war mit seinem Opel Corsa kurz nach 3 Uhr auf dem Hohreuteweg in Urnau unterwegs und fiel den Beamten wegen seiner unsicheren Fahrweise auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle nahmen die Polizisten deutlichen Alkoholgeruch wahr. Mit den weiteren Maßnahmen zeigte sich der Mann nicht einverstanden und wehrte sich dagegen. Infolgedessen biss er einem 23-jährigen Beamten ins Bein und beleidigte dessen 39-jährigen Kollegen. Da der Opelfahrer zu hyperventilieren begann, musste er mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Hier wurde schließlich auch eine Blutprobe entnommen, um die Blutalkoholkonzentration zu bestimmen. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt, den 27-Jährigen erwarten nun mehrere Strafanzeigen. Er musste nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen weiter stationär behandelt werden.

PM des PP Ravensburg vom 20.02.2020

 

Potsdam (Brandenburg): Bedrohung

Ein 23-jähriger Potsdamer pöbelte am Mittwochabend in einem Linienbus zunächst lautstark herum. Unvermittelt begab er sich nach derzeitigen Erkenntnissen zu einem 21-jährigen Fahrgast und pöbelte auch ihn an. Der 21-Jährige verließ daraufhin den Bus, woraufhin ihm der 23-Jährige folgte. Er hielt ein kleines Messer in Richtung des Geschädigten und bedrohte den jungen Mann. Der Geschädigte konnte sich in den Bus zurück flüchten und der Busfahrer verschloss die Türen, so dass der 23-Jährige nicht in den Bus kam. Er flüchtete daraufhin, konnte jedoch von Polizeibeamten im Bereich des S-Bahnhofes festgestellt werden. Da er alkoholisiert war und sich weiter aggressiv verhielt, wurde er fixiert und zur Verhinderung weiterer Straftaten in Polizeigewahrsam genommen, das mitgeführte Messer wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt nun wegen Bedrohung gegen ihn.

PM der PD Brandenburg West vom 20.02.2020

 

Radolfzell (Baden-Württemberg): Körperverletzung – Festnahme – versuchte Gefangenenbefreiung – Schutzgewahrsam

Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Einsatz wurden im Rahmen ihres Einsatzes in der Radolfzeller Altstadt in der Nacht zum heutigen Donnerstag gegen 00.30 Uhr auf einen 24-jährigen Tatverdächtigen aufmerksam, der sich den dort eingesetzten Sicherheitskräften einer Gaststätte widersetzte.
Vor Ort wurde ermittelt, dass der alkoholisierte 24-Jährige einem 57-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Gaststätte einen Faustschlag verabreicht hatte, weil ihm der Zutritt in die Gaststätte verwehrt worden war.
Dem Tatverdächtigen wurde die Festnahme erklärt. Auf dem Weg zu einem Streifenwagen versuchte der 24-Jährige zu flüchten. Als die eingesetzten Polizeibeamten den Fluchtversucht unterbanden, versuchte ein 27-jähriger, alkoholisierter Bekannter des Festgenommenen die Polizeibeamten aktiv an der Durchsetzung ihrer Maßnahme zu hindern.
Gegen den 24-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gegen seinen 27-jährigen Bekannten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung eingeleitet.
Mit dem 24-jährigen Tatverdächtigen hatten die in Radolfzell eingesetzten Polizeibeamten noch bis gegen 04.00 Uhr zu tun. Der 24-Jährige, der sich bei seinem Angriff gegen das Sicherheitspersonal der Gaststätte diverse Verletzungen eingefangen hatte, stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und verweigerte, sich durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus bringen zu lassen.
Zuletzt bescheinigte der zum Polizeirevier Radolfzell hinzugezogene Bereitschaftsarzt die Gewahrsamsfähigkeit des 24-Jährigen, weshalb er anschließend bis zu seiner Ausnüchterung zum eigenen Schutz und zum Schutz Unbeteiligter in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers untergebracht werden konnte.

PM des PP Konstanz vom 20.02.2020

 

Konstanz (Baden-Württemberg): „Schmotziger Dunschtig“ in den drei Narrenhochburgen Konstanz, Villingen und Rottweil bei sonnigem Wetter sehr gut besucht

Konstanz, VS-Villingen, Rottweil (ots) – Nicht nur aus der Tradition heraus, sondern auch wegen des sehr guten und sonnigen Wetters sind die im Bereich des Polizeipräsidiums Konstanz liegenden drei Narrenhochburgen Konstanz, Villingen und Rottweil am heutigen „Schmotzigen Dunschtig“ sehr gut besucht. Unter den Narrenrufen „Ho Narro“, „Narri Narro“ oder auch „Hu Hu Hu“ sammelten sich in den drei Hochburgen jeweils mehrere tausend Zuschauer unter teils strahlend blauem Himmel, um dem närrischen Treiben und den Umzügen am heutigen „Schmotzigen“ zuzusehen, aber auch, um sich selbst in Verkleidung und Kostümen daran zu beteiligen.
Nach einem ersten polizeilichen Resümee sind die noch laufenden Veranstaltungen und Umzüge sowie das närrische Treiben in Konstanz Villingen und Rottweil bis auf wenige Ausnahmen zwar ausgelassen, jedoch friedlich und ohne größere Störungen.
Dennoch mussten die eingesetzten Beamten bereits in Konstanz und Rottweil mehrfach wegen Ordnungsstörungen und gegenseitigen Körperverletzungen einschreiten, vorwiegend begangen von alkoholisierten Personen. So kam es in Konstanz nach vorangegangenen Widerstandshandlungen gegen eingesetzte Beamte auch zu drei Gewahrsamnahmen der beteiligten Personen. In Rottweil verzeichneten die Ordnungskräfte rund 60 alkoholbedingte Ordnungsstörungen. In Villingen dagegen waren am heutigen „Schmotzigen“ bis dato nur wenige Störungen zu verzeichnen.
Mit dem Apell – gerne närrisch, aber auch mit gegenseitiger Rücksicht, friedlich und einem nicht zu übermäßigem Alkoholkonsum wünscht das Polizeipräsidium Konstanz allen Närrinnen und Narren eine „glückseelige Fasnet“, „Ho Narro“ nach Konstanz, „Narri Narro“ nach Villingen und Tuttlingen sowie Hu Hu Hu nach Rottweil.

PM des PP Konstanz vom 20.02.2020

 

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Zwischenbilanz Narrenkäfig 20:45 Uhr

Auch in diesem Jahr gingen die Sicherheitsmaßnahmen am Narrenkäfig wieder auf. Insgesamt verlief die Veranstaltung aus polizeilicher Sicht friedlich, auch wenn die Sicherheitskräfte zwischenzeitlich alle Hände voll zu tun hatten. Wie auch im Vorjahr war gegen 16 Uhr die Kapazitätsgrenze des Platzes erreicht, sodass keine weiteren Einlasskarten verkauft wurden.
Positiv waren die Feststellungen der – gemeinsam mit der Stadt durchgeführten – Jugendschutzkontrollen. Nur wenige Jugendliche waren überhaupt zu der Veranstaltung unterwegs. Lediglich in einem Fall musste eine betrunkene Jugendliche nach Hause gebracht werden. Veranstaltungstypisch kam es vorwiegend zu Körperverletzungen zwischen alkoholisierten Personen. Bis 20:45 Uhr wurden seitens der Polizei sechs Körperverletzungen aufgenommen. Zweimal kam es zu einer Beleidigung, in zwei Fällen wurden bei Besuchern Betäubungsmittel festgestellt. Leider kam es im Zusammenhang mit polizeilichen Maßnahmen auch viermal zu Widerstandshandlungen gegen die Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigungen. Zehnmal musste gegen Randalierer ein Platzverweis ausgesprochen werden, in einem Fall endete diese in einer Ingewahrsamnahme.
Die Veranstaltung wurde pünktlich gegen 20.00 Uhr beendet, im Nachgang wird üblicherweise in der Innenstadt weitergefeiert. Eine abschließende Bilanz wird daher erst am Freitag erfolgen.

PM der PI Bad Kreuznach vom 20.02.2020

 

Wien: Ladendieb flüchtet durch Fenster und setzt Widerstand

Vorfallszeit: 19.02.2020, 14:00 Uhr
Vorfallsort: Wien-Meidling, Meidlinger Hauptstraße
Sachverhalt: Ein 26-jähriger Tatverdächtiger (Stbg.: Tunesien) wurde, nachdem er in einem Bekleidungsgeschäft Gegenstände gestohlen hatte, angehalten und zur Feststellung seiner Identität in ein Büro des Geschäfts verbracht. Dort sprang der mutmaßliche Dieb plötzlich auf und flüchtete durch das Fenster. Nach kurzer Verfolgung konnten ihn Polizisten anhalten, woraufhin sich der Mann jedoch mit Faustschlägen und Tritten zur Wehr setzte. Drei Polizisten erlitten Verletzungen und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen.
Auch der Festgenommene klagte über Schmerzen am linken Bein, weshalb er unter polizeilicher Begleitung zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht wurde. Da die Haftfähigkeit gegeben war, wurde er anschließend in einen Arrestbereich überstellt und befindet sich in Haft. Der 26-Jährige wurde wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt, schwerer Körperverletzung sowie Diebstahls zur Anzeige gebracht.

Presseaussendung der LPD Wien vom 20.02.2020, 10:21 Uhr

 

Zschopau (Sachsen): Polizeibeamter bei Einsatz leicht verletzt

Eine Anwohnerin der Ludwig-Würkert-Straße hatte die Polizei verständigt, nachdem ein Mann vor einem Wohnhaus aggressiv herumschrie und drohte sich etwas anzutun. Kurz darauf trafen die Beamten im Pfarrgässchen auf einen Mann (38), auf den die Personenbeschreibung zutraf. Bei der anschließenden Kontrolle verhielt sich der 38-Jährige aggressiv. Zudem stand er augenscheinlich unter Alkohol- und Drogeneifluss. Aufgrund seines auffälligen Verhaltens sollte der Mann mit Unterstützung der Polizeibeamten in eine Fachklinik gebracht werden. Der 38-Jährige widersetzte sich und traf mit einem Tritt einen Beamten (42) am Kopf. Der 42-Jährige wurde leicht verletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen:

PM der PD Chemnitz vom 20.02.2020

 

Jena (Thüringen): Meldungen aus Jena

„ZZ“ bedeutete diesmal nicht „ziemlich zügig“, sondern erst Zug, dann Zelle. So geschehen am gestrigen Mittwochabend in Jena. Ein Zeuge meldete der Polizei, dass ein Mann im Zug unangenehm und aggressiv gegenüber Bahnreisenden auftritt und zudem eine blutende Wunde am Kopf habe, welche sicherlich versorgt werden muss. Die Beamten und ein Rettungswagen erwarteten den Fahrgast am Bahnhof Göschwitz. Als die Beamten dem 32-jährigen Mann aus Gera einen Platzverweis aussprachen, fing dieser an, Gegenstände in Richtung der Rettungskräfte zu werfen und versuchte diese im Gesicht zu verletzen. Scheinbar durchlebte der Mann zudem eine Reinkarnation, da er sich wie ein Lama verhielt und die eingesetzten Kräfte unentwegt bespuckte. Nur durch den Einsatz einer Spuckhaube konnte dies unterbunden werden. Der junge Mann wurde durch die eingesetzten Kräfte fixiert und verbrachte, nach medizinischer Begutachtung, die restliche Nacht in der Zelle. Ein Alkoholtest ergab einen stattlichen Wert von 2,45 Promille.

PM (auszugsweise) der LPI Jena vom 20.02.2020

Rosenheim (Bayern): Randalierer landet in Zelle

Stark betrunken erschien ein 54-Jähriger Mann aus Rosenheim bei seinem Arbeitgeber und forderte mehr Geld. Das Gespräch verlief nicht so, wie es sich der Mann vorstellte und plötzlich fing er im Büro seiner Arbeitsstelle an zu randalieren. Er warf Gegenstände in der Gegend umher und konnte nicht mehr beruhigt werden.
Kurz danach traf eine Streife der Rosenheimer Polizei ein. Der Betrunkene ließ sich auch jetzt nicht beruhigen und fing sofort an, die Beamten zu beschimpfen und zu beleidigen. Er äußerte der Streife gegenüber, dass sie alle „Ärsche“ sind.
Da er weiter aggressiv und gewaltbereit war, erfolgte im Anschluss und auf richterliche Anordnung die Gewahrsamnahme. Er durfte seinen „Rausch“ in einer Zelle ausschlafen.
Aufgrund seiner Beleidigung leitete die Polizei ein Strafverfahren ein.

PM der PI Rosenheim vom 19.02.2020

 

Wadern-Nunkirchen (Saarland): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte durch einen 27jährigen nach Häuslicher Gewalt

Gestern mussten Polizeibeamte Zwangsmittel einsetzen, um dem aggressiven Verhalten eines jungen Mannes zu begegnen. Gegen 11:30 Uhr wurde die Polizei über einen Streit in einer Nunkircher Wohnung informiert, der sich zwischen einem Paar ereignete. Als die Beamten eintrafen, schilderte ihnen die 31 Jahre alte Geschädigte aus Nunkirchen, dass sie heute morgen von ihrem 27-jährigen Lebensgefährten aus Losheim geschlagen und eine Treppe herunter gestoßen worden sei. Die 31jährige Geschädigte wies Platzwunden im Gesicht sowie eine Nasenbeinfraktur auf. Zudem war sie stark blutverschmiert. Sie gab an, dass die Verletzungen von ihrem 27jährigen Freund stammen. Zur ärztlichen Versorgung der Geschädigen wurde ein RTW hinzugezogen. Der 27jährige Freund wurde später von polizeilichen Einsatzkräften im Umfeld des Wohnanwesens angetroffen. Bei der Kontaktaufnahme durch die Polizeibeamten, reagierte er sehr aggressiv und gewaltbereit. Er schubste u.a. einen Polizeibeamten gegen ein geparktes Fahrzeug. Im weiteren Verlauf schlug und trat er nach Einsatzkräften und nahm immer wieder eine drohende Angriffshaltung ein. Zur Abwehr weiterer Gefahren setzte ein Polizeibeamter den 27jährigen mit einem gezielten Sprühstoß aus dem Reizstoffsprühgerät außer Gefecht. Danach konnte er durch einfache körperliche Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden. Die beteiligten Einsatzkräfte wurden im Verlaufe der Widerstandshandlungen nur leicht verletzt und blieben dienstfähig.
Dem 27jährigen aus Losheim wurde zur Überprüfung seiner Schuldfähigkeit eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun Strafanzeigen wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Nordsaarland vom 19.02.2020

 

Hannover (Niedersachsen): Alkoholisierter Autofahrer flieht vor der Polizei

Beamte der Autobahnpolizei Braunschweig haben am Dienstagabend, 18.02.2020, einen 44 Jahre alten Autofahrer auf der BAB 2 bei Braunschweig kontrollieren wollen. Während einer Verfolgungsfahrt, die sich bis in die Region Hannover gezogen hat, ist der Pkw des Mannes bei Lehrte mit einem Streifenwagen zusammengestoßen.
Bisherigen Erkenntnissen zufolge alarmierten Verkehrsteilnehmer gegen 22:45 Uhr die Polizei, nachdem sie aufgrund der unsicheren Fahrweise auf den 44-Jährigen in seinem Toyota Verso aufmerksam geworden waren. Eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizei Braunschweig konnte das Fahrzeug wenig später auf der BAB 2 (Fahrtrichtung Hannover) in Höhe der Anschlussstelle Braunschweig-Hafen feststellen. Im weiteren Verlauf zeigten die Beamten dem Fahrer Anhaltesignale, die der 44-Jährige ignorierte und unbeirrt mit etwa 80 km/h in Schlangenlinien weiter fuhr. An der Anschlussstelle Lehrte-Ost (Region Hannover) verließ der Flüchtende mit seinem Toyota die BAB 2, um anschließend nach rechts auf die Immenser Landstraße abzubiegen. Auf der Kreisstraße wollte die verfolgende Streifenbesatzung den Toyota Verso überholen. Gerade als sich die E-Klasse der Polizisten in Höhe des Versos befand, lenkte der 44-Jährige nach links und touchierte den Streifenwagen. Im Anschluss kamen beide Fahrzeuge am Fahrbahnrand zum Stehen und der Toyota-Fahrer konnte widerstandslos festgenommen werden.
Personen wurden bei dem Zusammenstoß nicht verletzt und an den Pkw entstand Sachschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro.
Da der Autofahrer offenbar unter Alkoholeinfluss stand – ein Alkoholtest konnte nicht durchgeführt werden – wurde ihm eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt.

PM der PD Hannover vom 19.02.2020

 

Horb (Baden-Württemberg): Betrunkener Jugendlicher beleidigt Polizeibeamte

Ein 15-jähriger Jugendlicher beleidigte am Dienstagabend gegen 21.30 Uhr Polizeibeamte des Polizeireviers Horb. Der Jugendliche fiel der Streife auf, da er torkelnd im Bereich des Bahnhofs unterwegs war. Zu seinem Schutz musste er in Gewahrsam genommen werden. Da er jedoch mit den polizeilichen Maßnahmen nicht einverstanden war, wurden ihm unter Zwang Handschließen angelegt. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten.
Der betrunkene Jugendliche wurde seiner Mutter überstellt. Ihm droht nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Pforzheim vom 19.02.2020

 

Herford (Nordrhein-Westfalen): Täter beim Rollerdiebstahl erwischt- Polizeibeamtin beim Widerstand verletzt

Eine aufmerksame Zeugin meldete sich am Dienstagabend (18.2.) gegen 18.50 Uhr auf der Polizeileitstelle und informierte die Beamten über einen möglichen Rollerdiebstahl im Bereich der Halberstädter Straße. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten im Nahbereich eine Gruppe von sechs Personen mit zwei Rollern feststellen. Bei der anschließenden Überprüfung gelang einigen Personen die Flucht. Bei dem Versuch zwei Personen an der Flucht zu hindern, schlug einer der Täter einer der Polizeibeamtinnen mit der Hand so stark ins Gesicht, dass diese das Weglaufen der Personen nicht mehr verhindern konnte.
Eine Überprüfung der beiden zurückgelassenen Roller vor Ort ergab, dass einer der Roller als gestohlen gemeldet wurde. Bei dem zweiten Roller müssen die Eigentumsverhältnisse noch geklärt werden. Beide Fahrzeuge wurden für weitere Ermittlungen zunächst sichergestellt. Im Rahmen der weiteren Fahndung konnten durch eingesetzte Beamte im Nahbereich zwei der flüchtenden Personen angetroffen werden. Da der Verdacht bestand, dass beide an den Rollerdiebstählen und an der Körperverletzung zum Nachteil der Polizeibeamtin beteiligt waren, wurden sie für die weiteren Ermittlungen vorläufig in Gewahrsam genommen und zur Polizeiwache nach Herford verbracht. In wie weit die Täter für weitere gleichgelagerte Rollerdiebstähle in Betracht kommen, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

PM der KPB Herford vom 19.02.2020

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Laut Musik gehört, Polizei angegriffen, Cannabis gezüchtet

Wer etwas zu verstecken hat, der sollte nachts nicht extrem laut Musik hören. Damit handelten sich zwei betrunkene Iserlohner am heutigen Morgen diverse Strafanzeigen, die Sicherstellung ihrer Handys und eine Übernachtung im Gewahrsam der Polizei ein.
Kurz vor 2 Uhr beschwerten sich Nachbarn über die lauten Klänge aus einer Kellerwohnung Auf dem Winkel in Iserlohn. Als die ersten Polizeibeamten eintrafen, wehte ihnen bereits vor der Tür Cannabisgeruch entgegen. Auf mehrfaches Klingeln und Klopfen öffnete niemand. Allerdings steckte der Wohnungschlüssel von außen. Als die Polizeibeamten ihre Köpfe in die Wohnung steckten, kam ihnen der 42-jährige Bewohner wild gestikulierend entgegen und rief seinen älteren Bruder aus der Wohnung gegenüber zu Hilfe. Der „drohte“ mit dem Smartphone in der Hand, den Polizeieinsatz live auf Facebook zu streamen.
Die Polizei schickte den Bruder zurück in seine Wohnung, nachdem sie ihm das Handy abgenommen hatte. Die Polizei kann Geräte sicherstellen, mit denen die „Vertraulichkeit des Wortes“ verletzt wird. Während der Auseinandersetzung mit dem älteren Bruder sprang der Jüngere einen Polizeibeamten von hinten an.
Während die Beamten mit dem 42-Jährigen auf dem Boden rangen, kam der ältere Bruder mit dem nächsten Smartphone um die Ecke und filmte erneut.
Zeitgleich trafen weitere Streifenwagen an dem Tatort ein. Der 43-Jährige flüchtete in seine Wohnung. Als die Beamten anklopften öffnete der Mann mit der laufenden Handykamera in der Hand und schob die Einsatzkräfte weg. Die ließen sich das natürlich nicht gefallen, überwältigten den Mann, stellten auch das zweite Smartphone sicher und brachten die aggressiven Männer ins Gewahrsam. Zur Beweissicherung ließen die Polizeibeamten ihre Body-Cams laufen.
Nachdem die Brüder versorgt waren, gingen die Ermittler dem verdächtigen Geruch nach: In einem Schrank im Schlafzimmer wuchsen sechs Cannabis-Pflanzen. Die Polizei schrieb Anzeigen wegen Widerstands und tätlicher Angriffe auf Vollstreckungsbeamte, illegalen Anbaus von Cannabis und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 19.02.2020

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Kaum zu Beruhigen

Ein 35-Jähriger war am Dienstagnachmittag in Heilbronn außer Rand und Band und wurde daher von der Polizei in Gewahrsam genommen. Die Beamten waren um kurz nach 14 Uhr zu einem Einsatz in die Badstraße gerufen worden, um hier einen Streit zu schlichten. Ein Unbeteiligter störte jedoch die polizeilichen Maßnahmen massiv. Auch nach mehrmaliger Aufforderung wollte der 35-Jährige den Ort des Geschehens nicht verlassen und wurde daher in Gewahrsam genommen. Auch das hielt den Mann nicht davon ab weiter die Polizisten zu beleidigen, um sich zu spucken und mit massiver Kraftausübung Befreiungsversuche zu starten.
Letztendlich waren drei Beamte nötig, um ihn sicher in eine Zelle zu bringen.
Dort konnte sich der 35-Jährige beruhigen und wurde darauf wieder auf freien Fuß gesetzt. Auf ihn wird nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zukommen.

PM des PP Heilbronn vom 19.02.2020

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Notbremse aus Frust gezogen – Mann greift Polizisten an

Aus Verärgerung über die ausgefallene Zugfahrt betätigte am 18.02.2020 ein 32-jähriger Mann in der Eurobahn, die zur Tatzeit mit einem technischen Defekt im Hauptbahnhof Hamm stand, die Notbremse.
Die durch den Zugbegleiter hinzu gerufene Bundespolizei beabsichtigte die Personalien des Mannes festzustellen.
Unvermittelt griff der 32-Jährige einen Beamten an, so dass beide zu Boden gingen. Der Angriff konnte durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt durch die Beamten beendet werden. Alle Beteiligten blieben dabei unverletzt.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte der Beschuldigte seinen Weg fortsetzen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Angriff von Vollstreckungsbeamten und Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen.

PM der BPOLD St. Augustin vom 19.02.2020

 

Gummersbach (Nordrhein-Westfalen): RANDALIERER MUSSTE ZUR AUSNÜCHTERUNG IN EINE POLIZEIZELLE

Ein 34-jähriger Gummersbacher hat am Dienstag (18. Februar) gegen 13 Uhr im Bereich des Gummersbacher Bahnhofs randaliert. Er beleidigte und störte Verkehrsteilnehmer im Bereich des dortigen Kreisverkehrs massiv. Auch im Beisein der hinzugerufenen Polizei randalierte er weiter. Er stand augenscheinlich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke und Betäubungsmitteln.
Die Polizei nahm ihn mit zur Wache, wo er bis zu seiner Ausnüchterung in einer Gewahrsamszelle untergebracht wurde.

PM der LPB Oberbergischer Kreis vom 19.02.2020

 

Ludenberg (Nordrhein-Westfalen): Motorraddiebe auf frischer Tat ertappt – Festnahme

Dienstag, 18. Februar 2020, 4 Uhr
In der Nacht zu Dienstag beobachteten Zivilbeamte der Düsseldorfer Polizei, wie zwei Männer zwei Motorräder aus einer Tiefgarage in Ludenberg entwendeten. Die zwei Täter wurden festgenommen und dem Haftrichter vorgeführt.
Polizisten der Inspektion Nord hatten den richtigen Riecher, als ihnen ein Lkw mit niederländischen Kennzeichen und zwei männlichen Insassen am Dienstag gegen 1 Uhr auffiel: Sie beobachteten, wie das Fahrzeug in die Straße Am Wildpark einbog und der Fahrer den Lkw am Ende der Straße parkte. Mit Unterstützung weiterer Beamter oberservierte die Polizei die Männer und verfolgte, wie die Tatverdächtigen anschließend zu Fuß zu verschiedenen Tiefgaragen gingen und sich dort Zugang verschafften. „An der Kaiserburg“ verließen die beiden Niederländer eine Tiefgarage mit zwei hochwertigen Motorrädern und verluden sie auf die Ladefläche des Lkw. An der Kreuzung Ludenberger Straße/Ernst-Poensgen-Allee griffen die Beamten in einem günstigen Moment zu und blockierten den Lkw an der Weiterfahrt. Die beiden 31 und 17 Jahre alten Tatverdächtigen schlossen sich selbst ein. Nachdem die Scheiben eingeschlagen und Reizgas eingesetzt wurde, konnten sie festgenommen werden. Dabei verletzten sich zwei Polizisten leicht.
Die Tatverdächtigen sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

PM der POL Düsseldorf vom 19.02.2020

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Frau leistet erheblichen Widerstand

Nach dem Anruf eines Zeugen, der am Dienstag eine schreiende Frau in einem Itzehoer Waldstück gemeldet hatte, sah sich eine Streife einer stark alkoholisierten und aggressiven Frau gegenüber. Diese kam letztlich bis zum heutigen Morgen in das Polizeigewahrsam.
Gegen 17.40 Uhr suchten Beamte den Holtweg auf, weil dort eine weibliche Person am Boden liegen und schreien sollte. Bei Eintreffen der Polizisten schrie die Dame noch immer, war allerdings trotz ihres Zustandes ansprechbar. Die Feststellung der Identität der Betroffenen gestaltete sich schwierig, da die Frau sich unkooperativ verhielt. Als sie zudem versuchte, sich vom Ort zu entfernen und die Einsatzkräfte sie durch Festhalten daran hinderten, schlug die 31-Jährige auf die Ordnungshüter ein. In der Folge biss die Itzehoerin eine Beamtin und beschimpfte und beleidigte das Streifenteam. Ein schließlich auf dem Itzehoer Revier absolvierter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von 2,57 Promille, woraufhin eine Bereitschaftsrichterin die Entnahme einer Blutprobe und den mehrstündigen Verbleib in einer Zelle anordnete. Auch hier randalierte die Frau, bis sie am Abend zur Ruhe kam. Mit einer Strafanzeige wegen des Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, wegen des Widerstandes, der Beleidigung und der Körperverletzung durfte die Beschuldigte das Polizeihochhaus schließlich am heutigen Morgen wieder verlassen.

PM der PD Itzehoe vom 19.02.2020

 

St. Katharinen (Rheinland-Pfalz): Verstoß gegen das BTMG / Beleidigung von Polizeibeamten

Am Abend des 18.02.2020 kontrollierten Beamte der Linzer Polizeiinspektion einen Pkw in der Hochstraße in St.Katharinen. Da aus sie aus dem Fahrzeuginneren Geruch von Marihuana wahrnahmen, schauten sie genauer nach und fanden Betäubungsmittel unter dem Beifahrersitz. Dies konnte einem 32-jährigen Mitfahrer aus Neustadt/Wied zugeordnet werden, der im Anschluss die eingesetzten beamten beleidigte.

PM der POL Linz/R. vom 19.02.2020

 

Leubsdorf (Rheinland-Pfalz): Nötigung im Straßenverkehr, Beleidigung von Polizeibeamten, Widerstand, tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Ein 79-jähriger Pkw-Fahrer aus Leubsdorf wurde zunächst von einem Verkehrsteilnehmer angezeigt, der sich durch diesen auf der B 42 genötigt fühlte. Bei den anschließenden Ermittlungen an der Halteranschrift des Beschuldigten eskalierte die Situation zunehmend. Nach Sachverhaltsaufnahme und dem Verdacht, dass der 79-jährige Mann den Pkw unter Alkoholeinfluss geführt hatte, verlor dieser zunehmend die Kontenance. Als ihm eröffnet wurde, dass eine Blutprobe entnommen, und der Führerschein sicher gestellt werde, rastete der Mann aus. Er sperrte sich gegen die Mitnahme, schlug und trat nach den Polizeibeamten und beleidigte sie. Nachdem er in den Innenraum des Streifenwagens verbracht war, verpasste er einem Polizisten einen Schlag auf das Nasenbein und biss ihm in die Hand.

PM der PI Linz/R. vom 19.02.2020

 

Schorndorf (Baden-Württemberg): Jugendliche missachteten Platzverweise

Mehrere Jugendliche sind am Dienstagabend in der Schorndorfer Innenstadt negativ aufgefallen. Kurz vor Mitternacht hatte sie beim Bahnhof Passanten provoziert, woraufhin die Polizei für diese Jugendlichen einen Platzverweis für den Innenstadtbezirk aussprach. Auf dem Weg zum Bahnhof trafen diese Jugendlichen beim Unteren Markplatz erneut auf einen Passanten, der ebenfalls angepöbelt und provoziert wurde. Einer aus der Gruppierung schlug bei den Streitigkeiten dem Passanten ins Gesicht. Diesbezüglich wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Kurz nach 1 Uhr stellte die Polizei einen 15-jährigen Jugendlichen bei der Unterführung zwischen Grabenstraße und Bahnhof fest, obwohl er ca. eine Stunde zuvor den Platzverweis erhalten hatte. Als der Jugendliche nun von der Polizei mit zur Dienststelle genommen werden sollte, wehrte er sich gegen die Maßnahme. Gegen ihn läuft nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Zudem wurde die Ortspolizeibehörde von den Vorfällen unterrichtet, die nun prüft, ob sie weitere zeitlich beschränkte Aufenthaltsverbote gegen die Delinquenten erlässt.

PM des PP Aalen vom 19.02.2020

 

Wehingen (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Gewahrsamsnahme

Alle Hände voll zu tun hatten in der Nacht zum heutigen Mittwoch gegen 03.30 Uhr mehrere Streifenwagenbesatzungen des Polizeireviers Spaichingen und der unterstützenden Polizeihundeführerstaffel Rottweil mit einem 27-jährigen Tatverdächtigen an einem Wohngebäude in der Hangstraße, der die Polizeibeamten beleidigte und, nachdem er seine Gewahrsamsnahme provoziert hatte, gegen die Polizeibeamten Widerstand leistete, indem er die Polizeibeamten massiv mit Schlägen und Fußtritten angriff und mehrfach anspuckte.
Die Polizei war zu der Wohnadresse der Familie des Tatverdächtigen gerufen worden, da er dort randaliert und Mobiliar zerstört hatte. Nachdem sich der Tatverdächtige zunächst gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten mit einer innerfamiliären Lösung einverstanden zeigte, um einen polizeilichen Gewahrsam zu vermeiden, zeigte er selbst noch vor dem Abrücken der Polizei durch erneutes Randalieren, dass die Einigung keine Aussicht auf einen Erfolg hatte.
In der weiteren Folge waren die Polizeibeamten gezwungen, den sich mit erheblicher Kraft gegen die Maßnahmen der Polizei und das Anlegen von Handschließen wehrenden Tatverdächtigen unter Kontrolle zu bringen. Zwei Polizeibeamte erlitten bei der Durchsetzung der polizeilichen Maßnahmen leichte Verletzungen. Zusätzlich wurden die Polizeibeamten durch den 27-Jährigen weiterhin übel beleidigt. Sie waren gezwungen, dem Tatverdächtigen eine Spuckhaube überzuziehen, um eine Fortsetzung seines ekelhaften Verhaltens zu unterbinden.
Zur ärztlichen Feststellung der Gewahrsamsfähigkeit des sichtlich betrunkenen Tatverdächtigen wurde ein Bereitschaftsarzt zugezogen, der zum weiteren Ausschluss der durch den Tatverdächtigen verursachten Gefährdungen die Einweisung in ein Krankenhaus veranlasste. Der Transport dorthin wurde durch die Polizei geleistet.
Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 19.02.2020

 

Wien: Zwei Widerstände gegen die Staatsgewalt: Polizisten verletzt

Vorfallszeit: 18.02.2020, 08:10 Uhr (1) 18.02.2020, 22:10 Uhr (2)
Vorfallsort: 20., Hellwagstraße (1) 11., Sedlitzkygasse (Polizeiinspektion) (2)
Sachverhalt: (1) Im Zuge einer routinemäßigen Lenker- und Fahrzeugkontrolle in Wien-Brigittenau versetzte ein 20-jähriger österreichischer Staatsbürger, welcher von Beginn der Amtshandlung an zunehmend aggressiver wurde, einem Beamten einen Fußtritt. Er verletzte diesen dadurch im Beinbereich. Der 20-Jährige wurde festgenommen. Auf Grund der heftigen Gegenwehr musste Körperkraft angewendet werden Der Amtsarzt stellte bei dem Mann eine Suchtgiftbeeinträchtigung fest, somit wurde ihm auch der Führerschein abgenommen.
(2) In Wien-Simmering versetzte ein 38-jähriger bosnischer Staatsangehöriger einem Polizeibeamten im Arrestbereich der Polizeiinspektion Sedlitzkygasse einen Kopfstoß. Die Beamten waren zuvor wegen des alkoholisierten Mannes zu einer Tankstelle gerufen worden, wo er wegen aggressiven Verhaltens festgenommen worden war.
Beide Polizeibeamte konnten ihren Dienst weiter fortsetzen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 19.02.2020, 10:17 Uhr

 

Saalfeld (Thüringen): Widerstand, Verletzungen und Beleidigungen bei Fahrzeugkontrolle

Am 09.02.2020 gegen 19.30 Uhr sollte eine Verkehrskontrolle in Sonneberg am Pkw einer 32-jährigen erfolgen. Ihr Fahrzeug, ein Pkw VW Golf, war durch verdächtige Abgasgeräusche aufgefallen. Es bestand der Verdacht der technischen Manipulation an dem Fahrzeug. Bei der Frage nach den Fahrzeug- und Ausweisdokumenten verweigerte die Fahrerin die Herausgabe. Auch durch ein längeres Gespräch und der Kundgabe der rechtlichen Folgen ihres Handelns war sie nicht bereit die Papiere auszuhändigen. Nachdem sie einen Bekannten angerufen hatte, kam dieser mit zwei weiteren Personen zum Kontrollort. Die Fahrerin war weiterhin nicht bereit sich auszuweisen. Deshalb erfolgte die Mitnahme zur Identitätsfeststellung. Auf dem Weg zum Streifenwagen wurde sie plötzlich aggressiv. Sie schlug nach den beiden Beamten, einem der beiden biss sie in den Oberschenkel. Bei dem Versuch ihre Arme auf dem Rücken zu fesseln kam es zum Bruch des Oberarms der Frau. Die Festhaltung wurde sofort gelockert und ein Notarzt hinzugerufen. Nach Erstbehandlung wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert. Da einer der hinzugeeilten Bekannten der Frau die handelnden Polizeibeamten beleidigte, wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet. Gegen die renitente Frau wurden mehrere Anzeigen, u.a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Zwischenzeitlich liegt auch ein umfangreiches TÜV-Gutachten zu dem beschlagnahmten Fahrzeug der jungen Frau vor. Demnach weißt es erhebliche technische Mängel auf, die zur Stilllegung des Fahrzeuges führten.

PM (nachträglich) der LPI Saalfeld vom 19.02.2020

Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gefährliche Körperverletzung mit einem verletzten Polizeivollzugsbeamten

In den Abendstunden des 17.02.2020 erhielten Beamte des Polizeihauptreviers Greifswald den Auftrag, einen Sachverhalt mit einer vermutlich hilfebedürftigen männlichen Person zu prüfen. Bei Eintreffen am Einsatzort stellten die Beamten eine verwirrte, männliche Person fest, welche nur leicht bekleidet und ohne Schuhwerk in der Knopfstraße herumlief. Einer Identitätsfeststellung durch die Polizeibeamten versuchte sich die Person zu entziehen. Der 36-jährige Deutsche konnte aber kurze Zeit später in der Roßmühlenstraße gestellt werden. Hier schlug er nun unvermittelt auf einen Polizeibeamten ein, welcher den Schlag aber abwehren konnte. Ein 55-jähriger Beamter hingegen wurde im Zuge der Maßnahmen, von dem aus Gützkow stammenden Mann, in den rechten Zeigefinger gebissen. Die Schwere der Verletzungen erforderte eine sofortige Behandlung im Universitätsklinikum Greifswald. Zudem war eine weitere Dienstverrichtung nicht mehr möglich. Der Hintergrund des aggressiven Auftretens gegenüber den Polizeibeamten ist derzeit nicht bekannt.
Gegen den Gützkower wird nun entsprechend ermittelt.

PM des PP Neubrandenburg vom 18.02.2020

 

Bocholt/Rhede (Nordrhein-Westfalen): 16-jähriger Autofahrer flüchtet vor der Polizei

Über mehrere Kilometer und circa 30 Minuten lang flüchtete in der Nacht zum Dienstag in Bocholt ein 16 Jahre alter Autofahrer vor der Polizei – im Wagen seiner Oma.
Polizeibeamte entdeckten den Pkw, einen roten Seat Arosa, gegen 03.50 Uhr auf der Münsterstraße, als der 16-Jährige die Kreuzung aus Richtung Fachhochschule kommend in Richtung B 67 überquerte.
Die deutlichen und eindeutigen Anhaltezeichen missachtete der Jugendliche und flüchtete über die B 67 in Richtung Rhede. Dabei überschritt er erheblich die zulässige Höchstgeschwindigkeit und überholte trotz doppelter durchgezogener Linie.
An der Abfahrt Rhede-Ost verließ er die B 67 in Richtung Dännendiek und die Verfolgungsfahrt führte über mehrere innerstädtische Straßen, wobei der Jugendliche im Bereich Prinzenbuschstraße/Daimlerstraße beinahe die Kontrolle über den Pkw verlor und sich fast um 180 Grad drehte. Es gelang ihm jedoch, die Kontrolle über den Pkw wiederzuerlangen und zurück in Richtung B 67 und weiter in Richtung Bocholt zu flüchten. Der 16-Jährige missachtete erneut die zulässige Höchstgeschwindigkeit und benutzte teilweise die Gegenfahrspur, um ein Überholen der Polizeifahrzeuge zu verhindern. Ein entgegenkommender Autofahrer musste ausweichen, um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Der noch unbekannte Autofahrer wird gebeten, sich bei der Polizei in Bocholt (02871-2990) zu melden.
Der Jugendliche befolgte weiter die Anhaltenzeichen nicht und fuhr an der Abfahrt Bocholt-Zentrum ab. Unter weiterer Missachtung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten und mehrerer roter Ampeln führte die Verfolgung über innerstädtische Straßen, die B 473 und die Schwanenstraße nach Lowick. In der Verlängerung der Straße Essing Esch flüchtete der 16-Jährige über einen Feld-/Radweg bis zur Hammersenstraße, die Werther Straße, mehrere Straßen im Bereich „Feldmark-West“ und schließlich wieder auf die Werther Straße. Dort hatten Polizeibeamte eine Sperrstelle errichtet, so dass der Jugendliche anhielt und zusammen mit seinem Beifahrer vorläufig festgenommen werden konnte. Der Beifahrer ist ein 13 Jahre alter Junge aus Bocholt. Bei der Festnahme wehrte sich der 16-Jährige, ebenso kurzzeitig wie erfolglos.
Der polizeibekannte Beschuldigte stand unter Drogeneinfluss, so dass ihm durch einen Arzt eine Blutprobe entnommen wurde.
An dem Flucht-Pkw wurde ein augenscheinlich frischer Unfallschaden festgestellt.
Die Ermittlungen dazu dauern noch an.
Der Beschuldigte und sein Beifahrer wurden in die Obhut ihrer jeweiligen Erziehungsberechtigten übergeben.

PM der KPB Borken vom 18.02.2020

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Mann randaliert in Wohnung

Nachdem ein 31-jähriger seine Möbel durch die Wohnung geworfen hatte, verletzte er seine Verwandten und legte sich obendrein noch mit der hinzu gerufenen Polizei an. Gegen 23 Uhr wurden Nachbarn aufmerksam auf den lautstarken Streit in einer Wohnung an der Zeppelinstraße und informierten die Polizei. Dort randalierte ein 31-jähriger Mann im Streit mit seiner Frau. Möbel flogen durch die Zimmer und gingen zu Bruch. Mutter und Schwägerin versuchten vergeblich, den Mann zu beruhigen. Sie erlitten bei dem Streit leichte Verletzungen. Die eintreffenden Polizeibeamten folgten einer Blutspur durch den Flur bis zu der Wohnungstür und klopften an. Die Ehefrau öffnete, ihr Mann donnerte die Tür wieder zu und brüllte die Beamten an. Erst nach einigem Hin und Her konnten vier Polizeibeamte den Randalierer überwältigen, während sich weitere Polizeikräfte um die Angehörigen kümmerten. Die Polizei zog weitere Kräfte hinzu, um der erheblich aufgeheizten Lage Herr zu werden. Die Polizeibeamten nahmen den 31-Jährigen gegen seinen erheblichen Widerstand und unter wüsten Beschimpfungen und Beleidigungen mit zur Wache nach Iserlohn. Dort konnte er seinen Rausch ausschlafen. Eine Verständigung mit den Frauen war nur mit Hilfe eines Dolmetschers möglich. Sie lehnten eine Anzeige ab und wollten auch die angebotene Opferhilfe nicht in Anspruch nehmen. Dennoch schrieben die Polizeibeamten eine Reihe von Strafanzeigen gegen den 31-Jährigen: wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und aufgrund eines Drogenfundes auch noch wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 18.02.2020

 

Kerpen (Nordrhein-Westfalen): Alkoholisierte Autofahrerin leistete Widerstand

Am Montag (17. Februar) ist eine 26-jährige Autofahrerin gegen ein geparktes Auto gefahren.
Wie ein Zeuge beobachtete, versuchte die 26-Jährige gegen 14:30 Uhr in eine Parklücke am Horremer Bahnhof einzuparken. Dem Zeugen zufolge beschädigte sie beim Einparkversuch ein Auto und stieg torkelnd aus dem Fahrzeug aus. Polizisten trafen die Autofahrerin kurze Zeit später in einem Kiosk an der Unfallstelle an.
Beim Versuch, die stark alkoholisierte Frau zu stützen, reagierte die 26-Jährige sehr aggressiv und schlug nach den Polizisten. Die Beamten fixierten die Frau und nahmen sie in Gewahrsam. Ein freiwilliger Alkoholtest ergab einen Wert von 2,08 Promille. Zudem verlief ein Drogenvortest positiv auf Amphetamin. Ein Arzt entnahm ihr deshalb eine Blutprobe. Die Beamten leiteten mehrere Strafverfahren ein. Den Besitzer des beschädigten Fahrzeugs setzten sie in Kenntnis. Das Auto der 26-Jährigen verblieb verschlossen am Unfallort.

PM der KPB Rhein-Erft-Kreis vom 18.02.2020

 

Espelkamp (Nordrhein-Westfalen): Randalierer zertrümmert Scheibe und beißt Polizistin

Am späten Montagabend wurde die Polizei zu einem Einsatz in den Graudenzer Weg gerufen. Hier hatte ein Randalierer ein geparktes Auto beschädigt.
Bei der Nahbereichsfahndung trafen die Beamten gegen 23.35 Uhr in der Alsweder Landstraße schließlich auf den tatverdächtigen Espelkamper. Als die Einsatzkräfte den Mann ansprachen, rannte dieser mit geballten Fäusten auf sie zu, woraufhin man den 34-Jährigen zu Boden brachte. Hierbei widersetzte sich der offenbar stark alkoholisierte Randalierer nach Kräften und biss einer Polizeibeamtin in den Finger. Dennoch brachte seine Wehrhaftigkeit keinen Erfolg, sodass er die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbringen musste. Die Beamtin blieb dienstfähig.
Zuvor, so stellte sich nach Zeugenaussage heraus, hatte sich der Mann im Graudenzer Weg auf die Straße gelegt, laut geschrien und anschließend die Heckscheibe eines abgestellten Opels mit einer Bierflasche zertrümmert.
Nach Entnahme einer Blutprobe und wiedereingekehrter Ausnüchterung, konnte der Unruhestifter am Dienstagmorgen das Mindener Polizeigewahrsam verlassen.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 18.02.2020

 

Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Mehrere Beamtinnen und Beamte angegriffen und verletzt

Im Laufe des gestrigen Abends kam es gleich drei Mal zu einem Übergriff auf Polizistinnen und Polizisten. Die Fälle haben – wie häufig – mehrere Gemeinsamkeiten: Einen nichtigen Anlass und Alkohol- oder Drogenkonsum.
Um kurz nach 20 Uhr meldete sich ein Anwohner der Goethestraße bei der Leitstelle. Ein Bewohner des Hauses soll lautstark in seiner Wohnung randalieren. Zwei Polizisten klingelten an der Tür des 34-jährigen Mannes, um mit ihm zu sprechen und den Sachverhalt zu klären. Ohne Umschweife ging der Mann auf die Beamten los und traf einen der beiden mehrfach mit Schlägen am Kopf.
Unter großer Anstrengung gelang es, den Mann zu überwältigen und zur Wache zu bringen. In seiner späteren Aussage gab er zu Protokoll, dass er kurz zuvor Amphetamine konsumiert und es einfach als „unfair“ empfunden habe, alleine zwei Polizisten gegenüber zu stehen. Der 34-Jährige blieb zur Ausnüchterung im Gewahrsam. Der Beamte erlitt Verletzungen am Kopf.
Weiter ging es um kurz vor 23 Uhr. Einsatz in der Sudetenstraße. Dem Notruf zufolge kam es zu einem Streit zwischen Mutter und Tochter. Doch zur eigentlichen Klärung kam es auch in diesem Fall nicht. Noch bevor die Beamten eine 59-Jährige zu dem Geschehen befragen konnten, beleidigte die alkoholisierte Frau die Polizisten auf das Übelste und versuchte nach ihnen zu schlagen. Sogar ein anwesender Sanitäter wurde attackiert. Verletzt wurde in diesem Fall glücklicherweise niemand.
Schließlich musste eine Streife noch um 1 Uhr nachts in die Straße Am Hagfeld ausrücken. Nachdem es dort bereits gegen 21 Uhr einen Einsatz wegen Ruhestörung bei einer 53-Jährigen gegeben hatte, waren die Ermahnungen offenbar völlig ins Leere gelaufen. Nachbarn mussten wegen des anhaltenden Lärms erneut die Polizei verständigen. Für die war in der Wohnung eine Kommunikation kaum möglich. Völlig uneinsichtig musste die ebenfalls stark alkoholisierte Frau schließlich unter heftiger Gegenwehr in Gewahrsam genommen werden. Zwei Beamte wurden dabei durch Tritte und Bisse verletzt.

PM der POL Aachen vom 18.02.2020

 

Kirchhundem (Nordrhein-Westfalen): 28-Jährige widersetzt sich Polizeibeamten

Bei einem Einsatz in der Hundemstraße in Kirchhundem hat gestern Abend (17. Februar) gegen 20.30 Uhr eine 28-Jährige randaliert und dabei drei Beamte verletzt. Nachdem sie die Örtlichkeit nicht verlassen wollte, sollte sie in Gewahrsam genommen werden. Dabei wiedersetzte sie sich den Beamten, in dem sie Gegenstände nach ihnen warf, sie tritt, kniff und bespuckte und auch versuchte, sie zu beißen. Dabei stand die 28-Jährige unter Alkoholeinfluss. Ein Rettungswagen brachte sie in ein Krankenhaus in Lennestadt. Die Polizeibeamten schrieben eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Olpe vom 18.02.2020

 

Nürnberg (Bayern): Frau beschädigte mehrere Fahrzeuge und leistete Widerstand

Gestern Abend (17.02.2020) leistete eine 30-Jährige Polizeibeamten in der Nürnberger Südstadt Widerstand, nachdem sie zuvor gegen geparkte Fahrzeuge getreten hat. Sie wurde in Gewahrsam genommen.
Gegen 23:15 Uhr wurde über den Notruf mitgeteilt, dass eine weibliche Person im Hummelsteiner Weg gegen mehrere abgestellte Fahrzeuge treten soll. Eine Streife der Polizeiinspektion Nürnberg-Süd traf die Frau noch an der Tatörtlichkeit an.
Während der Kontrolle beleidigte und bedrohte die Frau die Beamten mehrfach. Auf Grund ihres aggressiven Verhaltens nahmen die Polizisten sie in Gewahrsam.
Hiergegen wehrte sich die Frau massiv und trat einem 30-jährigen Beamten gegen das Bein.
Der Beamte wurde durch den Angriff leicht verletzt. An den beiden Fahrzeugen entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Die Polizeibeamten leiteten ein Ermittlungsverfahren u.a. wegen des Verdachts der Sachbeschädigung sowie wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM des PP Mittelfranken vom 18.02.2020

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Erst Fahrzeuge beschädigt, dann Beamte beleidigt und bespuckt

17.02.2020, 19:27 Uhr
Speyer (ots) – Am Montagabend geriet der 31-Jährige Beschuldigte, welcher an diesem Morgen erst aus der Haft entlassen worden war, nach einem Streit mit seinem Freund derart in Rage, dass er in der St.-Guido-Straße in Speyer gegen drei Außenspiegel geparkter Fahrzeuge trat. Kurz darauf konnte er mit seinem Freund unweit einer Kontrolle unterzogen werden. Im Rahmen der Durchsuchung wurden bei dem Beschuldigten zwei Tütchen mit Marihuana und Kokain aufgefunden.
Vermutlich stand der 31-Jährige zum Tatzeitpunkt unter Drogen- und Alkoholeinfluss und wurde auch deshalb immer ungehaltener gegenüber den eingesetzten Beamten, sodass er aus Eigensicherungsgründen gefesselt werden musste. Der Beschuldigte sollte zwecks Verhinderung weiterer Straftaten in den polizeilichen Gewahrsam verbracht werden. Hiergegen wehrte sich der Beschuldigte und versuchte sich immer wieder loszureißen, zudem bespuckte, bedrohte und beleidigte er die eingesetzten Beamten. Trotz aller Gegenwehr wurde der 31-Jährige in den polizeilichen Gewahrsam verbracht und muss nun eine weitere Nacht hinter Gittern verbringen. Gegen den Beschuldigten wurden mehrere Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerstand, Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

PM der PD Ludwigshafen vom 18.02.2020

 

Pressath (Bayern): Renitenter Party-Besucher

Zu einem tätlichen Angriff gegen einen Polizeibeamten kam es am vergangenen Sonntagnachmittag in Pressath.

Ein 47Jähriger bat gegen 16.15 Uhr die Polizei um Hilfe, nachdem ein ungeladener junger Mann, der zu einer privaten Faschingsfeier erschienen war und bereits mit mehreren Gästen Streit gesucht hatte, sich nicht aus der Wohnung entfernen wollte. Auch den Polizeibeamten gegenüber zeigte sich der offensichtlich alkoholisierte 22Jährige ausgesprochen aggressiv. Als er zur Polizeidienststelle gebracht werden sollte, griff er einen Beamten tätlich an und wollte ihn kratzen und beißen. Dies gelang ihm jedoch nicht, so dass niemand verletzt wurde.
Aufgrund seines psychisch bedenklichen Zustandes wurde er nach erfolgter Sachbearbeitung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Der Störenfried hat sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Körperverletzung und Hausfriedensbruchs zu verantworten.

PM der PI Eschenbach vom 18.02.2020

 

Schwalmtal-Amern (Nordrhein-Westfalen): Widerstand bei Kontrolle – Polizeibeamter leicht verletzt

Am Montag gegen 13.50 Uhr kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung auf der Friedhofstraße in Amern zwei junge Männer. Ein 19-jähriger Amerner führte in einer Umhängetasche einen Schlagstock bei sich.
Bei der anschließenden Durchsuchung riss sich der Mann los und versuchte zu flüchten. Die Einsatzkräfte konnten dies jedoch verhindern. Dabei wurden sowohl der 19-Jährige als auch der 51-jährige Polizeibeamte leicht verletzt. Der Grund für den Fluchtversuch war schnell gefunden: Der 19-Jährige hatte eine kleine Menge Marihuana dabei. Auch dem seinem Begleiter, einem 20-jährigen Amerner, fanden die Beamten eine kleine Menge Marihuana. Gegen beide wurden entsprechende Strafanzeigen erstattet.

PM der KPB Viersen vom 18.02.2020

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin wirft Bananen durch Hotellobby und leistet Widerstand

45127 E.-Stadtkern: Mitarbeiter eines Hotels an der Hachestraße verständigten heute Nacht (17. Februar, 23:57 Uhr) den Notruf, weil eine Frau in der Lobby randaliere – die 38-Jährige leistete anschließend Widerstand gegen die Polizeibeamten.
Die 38-Jährige soll zunächst Hotelgäste in der Lobby angeschrien, sich aggressiv verhalten und Bananen geworfen haben. Als die zu Hilfe gerufenen Polizeibeamten eintrafen, fanden sie die Frau in der Lobby an. Sie weigerte sich, den Beamten ihren Ausweis zur Identitätsfeststellung auszuhändigen und provozierte und beleidigte diese sehr ausdauernd. Auch einem Platzverweis kam die 38-Jährige nicht nach, weshalb sie dem Polizeigewahrsam zugeführt werden sollte. Dagegen wehrte sich die Frau mit aller Körperkraft, indem sie sich fallenließ und einen der Beamten mit ihren Beinen umschlang.
Letztendlich wurde die 38-Jährige in ein Krankenhaus eingeliefert, da der Konsum starker Betäubungsmittel nicht ausgeschlossen werden konnte.

PM der POL Essen vom 18.02.2020

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Unbelehrbar – stark alkoholisierter Radfahrer gerät zweimal in Polizeikontrolle

Zeugen hatten in den gestrigen Abendstunden beobachtet, wie ein offensichtlich betrunkener Pedelec-Fahrer auf dem Obotritenring stürzte.
Der Mann stand auf und fuhr weiter. Die zwischenzeitlich informierten Polizeibeamten stellten den Radfahrer im Bereich Lankow.
Nicht zu übersehen war eine blutende Kopfplatzwunde, die er sich offenbar beim Sturz zugezogen hatte. Auf seinen eigenen Füßen stehen konnte er ohne Hilfe eines Beamten auch nicht mehr.
Ein Atemalkoholtest wurde verweigert, eine RTW-Besatzung wollte die Platzwunde des 46-jährigen Schweriners versorgen, dies lehnte er ab. Sowohl Rettungssanitäter als auch Polizisten wurden durch ihn wüst beschimpft.
Gegen seinen Willen und unter Protest verbrachten die Beamten den Mann aufs Revier, dort wurde eine Blutprobe entnommen.
Bereits am frühen Abend geriet der 43-Jährige in der Lübecker Straße alkoholisiert und Schlangenlinien fahrend in eine Verkehrskontrolle. Der Atemalkoholwert von 1,76 Promille war deutlich zu hoch, eine Blutprobenentnahme wurde durchgeführt.
Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Er verbrachte die Nacht in einer Zelle und wurde am heutigen Morgen entlassen.
Die Polizei leitete ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ein.

PM der PI Schwerin vom 18.02.2020

 

Duisburg-Hochheide (Nordrhein-Westfalen): Verdacht des tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte – 21-Jähriger vorläufig festgenommen

Am Montag (17. Februar, 12:50 Uhr) rief ein 57 Jahre alter Busfahrer der DVG auf der Moerser Straße Polizeibeamte zur Hilfe, da er Probleme mit einem aggressiven Fahrgast hatte. Auch durch die Beamten ließ sich der Mann nicht beruhigen. Er soll gegen Scheiben geschlagen und die Ordnungshüter beleidigt und bespuckt haben. Als er in Gewahrsam genommen werden sollte, versuchte er zu flüchten. Zugleich soll er nach den Polizisten getreten und versucht haben, sie mit einem Kopfstoß zu verletzen. Der 21 Jährige konnte schließlich gefesselt und mit Unterstützungskräften in Gewahrsam genommen werden. Keiner verletzte sich. Wegen des Verdachts des Alkohol- und Drogenkonsums entnahm ihm dort ein Arzt ein Blutprobe. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Duisburg wird er nun unter anderem wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeivollzugsbeamte einem Haftrichter vorgeführt.

PM der POL Duisburg vom 18.02.2020

 

Zehdenick (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamte wurden gestern gegen 21.10 Uhr in eine Wohnung in der Ringstraße gerufen, weil ein 27-jähriger Deutscher dort randalierte und die Möbel zerschlug. Der Mann konnte in der Nähe der Wohnung von den Beamten festgestellt werden. Er war alkoholisiert, ein erster Atemtest ergab 2,24 Promille. Der 27-Jährige gab gegenüber den Beamten an, dass er sich das Leben nehmen wolle. Daraufhin wurde ein Rettungswagen gerufen und der Transport in ein Krankenhaus begleitet. Dabei leistete der Mann Widerstand, so dass er gefesselt werden musste. Verletzt wurde niemand. Mehrere Strafanzeigen wurden aufgenommen, u.a. wegen Sachbeschädigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Nord vom 18.02.2020

 

Stadt Brandenburg a.d.H: 8Brandenburg): Hausverbot zwangsweise durchgesetzt

Bereits am Sonntag erhielt ein 35-jähriger Mann, von Mitarbeitern des Obdachlosenwohnheimes, ein zweitägiges Hausverbot für die Einrichtung. Als dieser dann jedoch am Montagmorgen trotzdem versuchte ins Haus zu gelangen informierten die Mitarbeiter die Polizei.
Schon bei der Anfahrt begegnete der 35-Jährige den Beamten vor dem Objekt. Er stellte sich dem Streifenwagen in den Weg und begann sofort fordernd mit scheinbar wirren und zusammenhanglosen Worten auf die Beamten einzureden. Auf das Hausverbot angesprochen reagierte der Mann überrascht und wollte davon keine Kenntnis haben. Die Beamten untersagten ihm das Objekt zu betreten. Mehrfach mussten sie ihn jedoch daran hindern und zusätzlich einen Platzverweis aussprechen, dem er auch wiederholt nicht nachkam. Plötzlich eskalierte die Situation. Der Mann fing plötzlich an, unkontrolliert um sich zu schlagen und griff in Richtung der Einsatzgürtel der Beamten. Dies wurde dann sofort durch den Einsatz einfacher körperlicher Gewalt unterbunden. Der Mann wurde auf den Boden gedrückt, dort mit Handfesseln fixiert und anschließend zur Durchsetzung des Platzverweises ins Gewahrsam der Polizeiinspektion Brandenburg gebracht. Aufgrund seines offenbar verwirrten Zustandes wurde er dort dann einem Arzt vorgestellt. Dieser beurteilte die Gesamtumstände so, dass er ihn zwangsweise in eine Brandenburger Fachklinik einwies. Nun ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 18.02.2020

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 41-Jähriger mit Untersuchungshaftbefehl festgenommen

Bundespolizisten haben am Montagabend (17.02.2020) gegen 19:30 Uhr einen 41-jährigen Mann am Stuttgarter Hauptbahnhof festgenommen. Die Identität des russischen Staatsangehörigen wurde zuvor im Rahmen einer Personenkontrolle durch die Beamten überprüft. Hierbei stellte sich heraus, dass der wohnsitzlose Mann durch die Staatsanwaltschaft Stuttgart mit einem Untersuchungshaftbefehl wegen Beleidigung und Körperverletzung gesucht wurde.
Während der anschließenden Festnahme beleidigte er zudem mehrfach die eingesetzten Polizisten. Der 41-Jährige wurde am Folgetag (18.02.2020) einem zuständigen Haftrichter vorgeführt, welcher den Untersuchungshaftbefehl in Vollzug setzte. Eine Streife brachte den Mann, der nun mit einer erneuten Anzeige wegen Beleidigung rechnen muss, anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

PM der BPOLI Stuttgart vom 18.02.2020

 

Bernsdorf (Sachsen): Betrunkene Frau greift Polizisten an

Zeugen haben sich am Montagabend bei der Polizei gemeldet, da sie eine offensichtlich alkoholisierte Frau dabei beobachtet hatten, wie sie in ihr Fahrzeug stieg und damit auf der Feldstraße in Bernsdorf fuhr.
Sofort eingesetzte Beamte suchten zunächst die Zeugen auf, die sich das Kennzeichen des Fahrzeuges notiert hatten und somit Hinweise auf den Halter liefern konnten. Kurze Zeit später besuchten die Ordnungshüter die betroffene Frau an ihrer Anschrift und trafen auf eine äußerst aggressive und renitente 49-Jährige, die aktiven Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizisten leistete. Sie schrie nicht nur herum, sondern schlug auch nach einem Beamten, der versuchte, beruhigend auf die betrunkene Frau einzureden. Ein Test wies umgerechnet 2,02 Promille im Atem der Deutschen aus.
Erst nachdem die Uniformierten ihr die Handfessel anlegten, konnten sie sie bändigen. Sie leistete jedoch weiterhin erhebliche Gegenwehr, während die Ordnungshüter sie zur Blutprobe in ein Krankenhaus brachten. Dort kam sie dann offensichtlich zur Einsicht Dies änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass sie sich wegen einer Trunkenheitsfahrt und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten haben wird.

PM der PD Görlitz vom 18.02.2020

 

Bad Muskau (Sachsen): Widerstand geleistet

Bad Muskau, Bautzener Straße / 17.02.2020, 21:45 Uhr
Bei einem Polizeieinsatz am Montagabend an der Bautzener Straße in Bad Muskau hat ein 15-Jähriger energischen Widerstand geleistet.
Die Beamten waren gerufen worden, weil der Jugendliche eine 43-Jährige und einen 44 Jahre alten Mann angegriffenen haben soll. Als die Uniformierten den Beschuldigten aus der Wohnung bringen wollten, schlug dieser stark um sich. Eine Streife der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf kam zur Unterstützung. Zur Gefahrenabwehr waren Handfesseln notwendig. Trotzdem traf der junge Mann mit seinem Fuß einen 26-jährigen Polizeibeamten am Kopf. Die Verletzungen bedurften einer ambulanten Behandlung in einer Klinik.
Während der polizeilichen Maßnahmen beleidigte und bedrohte der Beschuldigte zudem die Ordnungshüter. Ein Atemalkoholtest bei dem Tatverdächtigen wies umgerechnet 0,86 Promille aus. Rettungskräfte brachten den 15-Jährigen in ein Krankenhaus.
Die Polizisten fertigten Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung. Mit den weiteren Ermittlungen wird sich die Kriminalpolizei befassen.

PM der PD Görlitz vom 18.02.2020

 

Günzburg (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte – Haftbefehl erlassen

Sonntagnachmittag meldete ein Fahrscheinkontrolleur, dass sich im Zug von Ichenhausen nach Günzburg zwei Männer aufhalten würden, welche angeblich nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte seien. Daraufhin begab sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Günzburg zum Günzburger-Bahnhof.
Dort konnten der Fahrscheinkontrolleur sowie einer der beiden Männer, ein 19-Jähriger, angetroffen werden. Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass einer der beiden Tatverdächtigen nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte war. Dieser hatte sich jedoch noch vor Eintreffen der Polizei vom Bahnhofsgelände entfernt. Sein Begleiter, der genannte 19-Jährige, war im Besitz einer Fahrkarte.
Der Fahrscheinkontrolleur zeigte bei der Sachverhaltsaufnahme an, dass er vor ca. drei Wochen von den beiden Männern bei einer von ihm durchgeführten Fahrscheinkontrolle beleidigt worden sei. Zudem hätten beide Personen damals keine Fahrkarte gelöst. Ergänzend stellte sich heraus, dass beide Tatverdächtige am gestrigen Sonntag bei der Kontrolle der Fahrkarten eine Kollegin des Fahrscheinkontrolleurs angespuckt und mittels weiterer abfälliger Gesten beleidigt hatten.
Bei der Feststellung seiner Identität zeigte sich der 19-Jährige gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten unkooperativ und aggressiv. Er verweigerte die Herausgabe seiner Personaldokumente bzw. die Angabe seiner Personalien. Der Mann sollte daraufhin zum Zweck der Personalienfeststellung durchsucht werden. Hierbei leistete der 19-Jährige massiven Widerstand und verletzte eine Polizeibeamtin, in dem er diese zu Boden stieß. Letztlich gelang es nur unter Hinzuziehung weiterer Streifenbesatzungen und unter Anwendung von körperlicher Gewalt, die notwendigen polizeilichen Maßnahmen bei dem 19-Jährigen durchzusetzen. Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Im Zuge der Sachverhaltsaufnahme wurde nach dem zweiten Tatverdächtigen unverzüglich eine Fahndung eingeleitet. Dabei konnte dieser, ein 21-Jähriger, von den Einsatzkräften festgestellt und dessen Personalien ermittelt werden.
Gegen den 19-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren unter anderem wegen des Verdachtes des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und des tätlichen Angriffes auf Polizeibeamte sowie der Körperverletzung, Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen eingeleitet.
Der 21-Jährige muss mit einem Strafverfahren wegen des Verdachtes der Beleidigung und des Erschleichens von Leistungen rechnen.
Der 19-Jährige wurde am Montagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen einem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Memmingen vorgeführt. Dieser folgte dem Antrag und erließ Haftbefehl wegen Fluchtgefahr. Der Mann wurde in eine bayerische Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.02.2020

 

Marktoberdorf (Bayern): 37-jähriger beschäftigt mehrfach die Polizei

Am Montagmorgen beschäftigte ein 37-jähriger Mann gleich mehrfach die Beamten der Marktoberdorfer Polizei. Zunächst fuhr er gegen 07.15 Uhr mit einem Renault auf der B 16 bei Biessenhofen, obwohl er gar keinen Führerschein besitzt und schon mehrmals deswegen angezeigt wurde. Nach der Kontrolle meldete sich schließlich seine Partnerin bei der Polizei und schilderte, dass er sich nun umbringen wolle und er sich in seiner Wohnung verbarrikadiert habe. Bis zum erneuten Eintreffen der Polizeistreife flüchtete er jedoch durch einen Hinterausgang seines Wohnhauses. Beim Medicum konnte er schließlich eingeholt werden. Er wehrte sich allerdings so, dass gegen ihn das Pfefferspray eingesetzt werden musste, weil er auch in Richtung der Beamten schlug. Letztendlich musste der psychisch angeschlagene Mann in einem Klinikum untergebracht werden. Zwei Polizeibeamte wurden bei der Rangelei leicht verletzt. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 18.02.2020

 

Wien: Mann bedroht und attackiert Polizisten mit Schere

18.02.2020, 01.00 Uhr / Vorfallsort:17., Hernalser Gürtel
Sachverhalt: Beamte der Polizeiinspektion Hernalser Gürtel kontrollierten am 18. Februar 2020 um 01.00 Uhr einen Mann, der den Einsatzkräften den Mittelfinger ge-zeigt hatte. Im Zuge der Amtshandlung nahm der 31-Jährige (österreichischer Staatsbürger) eine mitgebrachte Schere zur Hand und führte mehrfach Stichbewegungen in Richtung der Polizisten aus. Trotz mehrfacher Aufforderungen den Gegenstand aus der Hand zu legen, verhielt sich der Mann weiterhin aggressiv und versuchte die Beamten zusätzlich mit Fußtritten zu attackieren. Pfefferspray musste eingesetzt werden und der 31-Jährige wurde festgenommen. Ein Polizist wurde leicht verletzt, konnte seinen Dienst aller-dings weiter versehen.

Presseaussendung der LPD Wien vom 18.02.2020, 09:41 Uhr

 

Salzburg: 26-Jähriger flüchtete vor Polizeikontrolle

Am Vormittag des 17. Februar 2020 versuchte eine Zivilstreife der Polizei in Salzburg Gnigl einen amtsbekannten führerscheinlosen Fahrzeuglenker anzuhalten. Der Serbe entzog sich der Anhaltung, indem er sein Fahrzeug wendete und mit weit überhöhter Geschwindigkeit stadtauswärts Richtung Bergheim und in weiterer Folge nach Lamprechtshausen fuhr. Die Beamten versuchten mehrmals den Lenker zum Anhalten zu bringen. Der 26-Jährige umfuhr in weiterer Folge zwei eingerichtete Straßensperren. Für die Flucht benützte er den an die Fahrbahn angrenzenden Radfahrstreifen und touchierte beim Zurückkehren auf die Fahrbahn mit einem Polizeifahrzeug. Am Dienstfahrzeug entstand Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Anschließend fuhr der Serbe nach Oberndorf, stellte den Pkw unversperrt ab und flüchtete mit seiner 17-jährigen Beifahrerin zu Fuß. Im Zuge der Fahndung konnte die 17-jährige Oberösterreicherin aufgegriffen und festgenommen werden. Sie wehrte sich bei der Festnahme und verletzte dabei eine Polizeibeamtin. Bei ihrer Einvernahme verweigerte die Frau jegliche Angaben in Bezug auf die Autofahrt. Sie wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt auf freiem Fuß angezeigt. Der 26-Jährige Serbe konnte bislang nicht festgenommen werden.

Presseaussendung der LPD Salzburg vom 18.02.2020, 10:20 Uhr