Nabburg (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte und Beleidigung

Am 14.12.19, gegen 01.00 h, wurde der Polizeiinspektion Nabburg eine Ruhestörung im Jägerring in Nabburg mitgeteilt. Der 24-jährige Mieter der Wohnung war erst nach intensiver Belehrung der Polizeibeamten bereit, die Musik leiser zu drehen. Ca. 1 1/2 Stunden später erging eine erneute Beschwerde aufgrund überlauter Musik aus derselben Wohnung. Da der alkoholisierte Mann sich weigerte die Musik leiser zu drehen, wurde ihm von den Beamten angedroht, dass die Musikanlage sichergestellt werde. Daraufhin griff der Mann einen Polizeibeamten an und wurde deshalb zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei beleidigte er die eingesetzten Beamten aufs Übelste. Nach Rücksprache mit der Jour-Staatsanwältin wurde bei dem Mann eine Blutentnahme angeordnet, die im Krankenhaus Schwandorf durchgeführt wurde. Anschließend verbrachte der Störer die Nacht in der Arrestzelle. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM (auszugsweise) der PI Nabburg vom 14.12.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Zwei Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss

In der Nacht von Freitag auf Samstag befuhr ein 27-jähriger Mann aus Lichtenfels mit seinem Fiat die Straße An der Zeil in stadtauswärtige Richtung und stieß dabei aus zunächst ungeklärter Ursache gegen einen am Straßenrand abgestellten Sattelzug. Die Beifahrerin des Mannes, die zum Unfallzeitpunkt nicht angegurtet war, stieß daraufhin mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe und zog sich eine Kopfverletzung zu. Der Unfallfahrer zog sich eine leichte Verletzung am Schienbein zu. Nach Eintreffen der Beamten konnte die Unfallursache sehr schnell geklärt werden. Ein beim Unfallfahrer durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 1,92 Promille. Nach erfolgter Blutentnahme im Klinikum Lichtenfels wurde der Führerschein des Mannes sichergestellt. Da sich der Mann nach seiner Entlassung im Klinikum auch noch aggressiv und uneinsichtig zeigte und einem durch die Beamten ausgesprochenem Platzverweis nicht nachkommen wollte, musste er schließlich in Gewahrsam genommen und im Haftraum der Polizei Lichtenfels ausgenüchtert werden. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 3000,- Euro.
Nur wenige Stunden später befuhr ein 24-jähriger Mann aus Lichtenfels mit seinem BMW die Theodor-Heuss-Straße und wollte nach rechts in die Viktor-von-Scheffel-Straße abbiegen. Dabei konnte er jedoch dem Kurvenverlauf nicht folgen und fuhr schließlich gegen ein dortiges Brückengeländer. Bei der anschließenden Unfallaufnahme konnten die Beamten bei dem Unfallfahrer deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Ein vor Ort durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,18 Promille. Nach erfolgter Blutentnahme im Klinikum Lichtenfels wurde auch sein Führerschein sichergestellt. Der Gesamtschaden des Unfalls beläuft sich auf 8000,- Euro.
Beide Unfallfahrer erwartet nun eine Strafanzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

PM (auszugsweise) der PI Lichtenfels vom 14.12.2019

 

Lichtenfels (Bayern): Körperliche Auseinandersetzung endet in der Ausnüchterungszelle

An der Freitagnacht hielt sich ein 22-jähriger Mann aus Lichtenfels im Bereich des Bahnhofes auf, als er völlig unvermittelt von einem 29-jährigen unbekannten Mann angepöbelt wurde. Im Verlauf erhielt der junge Mann von seinem Kontrahenten einen Kopfstoß, wobei er sich eine Verletzung im Gesicht zuzog. Da sich der 29-jährige Mann auch den mittlerweile eingetroffenen Beamten gegenüber sehr aggressiv zeigte und diese fortwähren Beleidigte, wurde er schließlich in Gewahrsam genommen und aufgrund seiner Alkoholisierung in der Haftzelle der Polizei Lichtenfels ausgenüchtert.

PM (auszugsweise) der PI Lichtenfels vom 14.12.2019

 

Kötschach-Mauthen (Kärnten, Österreich): Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 13.12.2019 gegen 21.05 Uhr nahm ein 45-jähriger Unternehmer in Kötschach-Mauthen, gleiche Gemeinde, Bezirk Hermagor, aus seinen Betriebsräumen verdächtige Geräusche wahr und vermutete einen Einbrecher. Dies zeigte er der Polizei an.
Danach begab er sich in seinen Betriebsraum und traf dort einen offensichtlich alkoholisierten Mann an. Dieser Mann ging tätlich gegen den Unternehmer vor und verletzte ihn leicht.
Bei Eintreffen der Polizeistreife ging der Mann auch tätlich gegen die Polizisten vor, wobei ein Beamter Verletzungen unbestimmten Grades erlitt.
Der 36-jährige Mann aus dem Bezirk Hermagor wurde vorläufig festgenommen.
Er wird nach Abschluss der Erhebungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 14.12.2019

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): alkoholisierter PKW-Fahrer und Angehörige leisten Widerstand bei Verkehrskontrolle

Am Freitag gegen 17.15 h wurde der 30-jährige Fahrer eines dunklen PKW nach mehreren Verkehrsverstößen auf dem Ohlerkirchweg angehalten. Bei der Kontrolle wurde deutlicher Alkoholgeruch festgestellt, der Mann verhielt er sich gegenüber den Polizeikräften sehr aggressiv. Zwei hinzukommende weibliche Familienangehörige störten die Kontrolle nachhaltig und erhielten von eintreffenden Unterstützungskräften Platzverweise. Die drei Personen ließen sich nicht beruhigen und wehrten sich heftig gegen die notwendigen Maßnahmen. Auch wurde in Richtung der eingesetzten Beamten geschlagen, wodurch jedoch niemand verletzt wurde. Schließlich gelang es, alle drei zu fixieren und einer Polizeidienststelle zuzuführen. Dem Fahrzeugführer und einer Angehörigen wurden Blutproben entnommen, da sie offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol bzw. Betäubungsmitteln standen. Im Weiteren besteht der Verdacht, dass der Fahrer vor der Kontrolle einen Verkehrsunfall verursacht hatte und unerlaubt weggefahren war. Die Ermittlungen dazu dauern an.

PM der POL Mönchengladbach vom 14.12.2019

 

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Polizei sucht ca. 11 Jahre alten Geschädigten nach Raubdelikt

Am Freitag (13.12.2019), kurz vor 22.00 Uhr, wurde durch den Kassierer der ESSO-Tankstelle in der Landauer Straße eine randalierende Person gemeldet. Vor Ort konnten die eingesetzten Polizeibeamten einen alkoholisierten 18jährigen aus Neustadt antreffen. Nach Angaben des Kassierers rannte dieser Mann zunächst in Richtung des Verkaufsraumes der Tankstelle, stieß jedoch gegen die dortige Glasschiebetür. Anschließend lief er auf den an der Tankstelle vorbeiführenden Gehweg, auf welchem gerade ein ca. 11 Jahr altes Kind mit seinem Fahrrad entlangfuhr. Er packte dieses Kind und zerrte es gewaltsam vom Fahrrad. Im Anschluss nahm er das Rad an sich und wollte sich damit entfernen. Der Kassierer der Tankstelle schritt hier ein, konnte den Mann stoppen und auch wieder zur Rückgabe des Fahrrades bewegen. Das Kind setzte sich wieder auf das Rad und fuhr davon. Der Kassierer begab sich nun wieder in das Tankstellengebäude, wohin ihm der Mann folgte und ihn schubste. Gegenüber der eingesetzten Polizeistreife zeigte sich der Mann verbal aggressiv und spuckte mehrfach in Richtung der Polizeibeamten. Aufgrund seines Verhaltens und der hohen Alkoholisierung musste der Mann in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Wer Angaben zu dem ca. 11 Jahre alten fahrradfahrenden Jungen machen kann, wird gebeten sich bei der Polizei in Neustadt an der Weinstraße unter der Tel.-Nr. 06321/854-0 oder per E-Mail an pineustadt@polizei.rlp.de zu melden.

PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 14.12.2019

 

Regensburg (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Freitag, 13.12.2019, 20 Uhr, wurde mitgeteilt, dass sich im östlichen Bereich des Christkindlmarktes am Neupfarrplatz eine Horde Jugendlicher aufhalten, die mehr Alkohol trinken, als gut für sie ist und jetzt zu randalieren beginnen. In der Tat wurde die daraufhin entsandte Streife der PI Regensburg bei der Anfahrt sogleich von einem 20jährigen, berufslosen Regensburger angehalten, indem er sich vor den herannahenden Streifenwagen stellte und die Beamten laut mit „Fickt Euch Bullen“ begrüßte. Bei seiner anschließenden Kontrolle reagierte er weiterhin aggressiv, wehrte sich gegen die beabsichtigte Durchsuchung und spuckte in Richtung der Beamten. Während die anderen Jugendlichen einen Platzverweis erhielten, musste der junge Mann vorläufig festgenommen und gefesselt werden. Auf dem Weg in die Arrestzelle trat er mit den Füßen gegen eine vorgelagerte Glastür, bespuckte und beleidigte erneut die Beamten und wehrte sich erneut vehement gegen seine Durchsuchung. Der wahre Grund seiner heftigen Gegenwehr kam dann in seiner Unterhose zu Tage. Dort hatte er nämlich ein verbotenes sog. Einhandmesser (Messer mit einer seitlichen Hilfsvorrichtung, dass es schon mit einer Hand geöffnet werden kann) mit einer Klingenlänge von 9 cm versteckt gehabt. Aufgrund seiner starken Trunkenheit von über 3 Promille und seines aggressiven Verhaltens wurde er im Arrest der PI Regensburg Süd ausgenüchtert. Auf ihn kommen jetzt mehrere Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, versuchte Sachbeschädigung und wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz zu.

PM (auszugsweise) der PI Regensburg Süd vom 14.12.2019

 

KÖßLARN, LKR. PASSAU (Bayern): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Eigentlich wollten die Rettungskräfte einem Mann nur helfen. Als sie aber von dem Verletzten angegangen wurden, musste die Polizei anrücken um ihn mit unmittelbaren Zwang ins Krankenhaus zu bringen.
Am Samstag, gegen 03.30 Uhr, wurde durch den Rettungsdienst eine Streifenbesatzung der Polizei angefordert. Grund dafür war, dass sich ein alkoholisierter, renitenter Mann mit einer stark blutenden Kopfplatzwurde in Kößlarn, am Oberen Markt, nicht behandeln lassen wollte. Vor Ort wurde festgestellt, dass der 31-jährige Österreicher sich äußerst unkooperativ und aggressiv gegenüber den Rettungskräften verhielt und diese auch anging. Trotz gutem Zureden wurde der erheblich Alkoholisierte immer aggressiver. Daraufhin musste er fixiert und gefesselt werden, wobei er sich heftig wehrte. Außerdem beleidigte und bedrohte er die Beamten. Erst als der Betrunkene gefesselt war, konnte er zur notwendigen, ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Beamter wurde bei dem Einsatz leicht verletzt. Wo sich der Verletzte seine Kopfplatzwunde zugezogen hat konnte bislang noch nicht geklärt werden.

PM (auszugsweise) der PI Bad Griesbach i. Rottal vom 14.12.2019

 

Freiburg, Landkreis Lörrach (Baden-Württemberg): Aggressiver Mann randaliert in Geschäft und greift im Anschluss Polizeibeamte an

Am 13.12.2019, gegen 15 Uhr, wurde dem Polizeirevier Lörrach mitgeteilt, dass in einem Geschäft in der Turmstraße in Lörrach ein Mann auf Personen und Sachen losgehen würde. Der Störenfried konnte durch Polizeibeamte angetroffen und aus dem Geschäft begleitet werden. Als ein Polizeibeamter die Rückkehr der Person in das Geschäft verhindern wollte, schlug die Person nach dem Polizisten. In der Folge konnte die Person trotz Gegenwehr überwältigt und schlussendlich in Gewahrsam genommen werden. Hierbei trat er auch gegen eine Polizeibeamtin, welche leicht verletzt wurde. Weiter wurden die Polizeibeamten während den Maßnahmen durchgehend beleidigt.
Der 50-Jährige wird nun wegen mehreren Delikten bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Stand: 09:55 Uhr

PM des PP Freiburg vom 14.12.2019

 

Würzburg-Lindleinsmühle (Bayern): Betrunkener Randalierer beschädigt Pkw-Spiegel

Zu einer Sachbeschädigung an einem geparkten Pkw kam es am Samstag (14.12.19) in der Bayernstraße. Kurz nach Mitternacht schrie dort ein 22-jähriger Mann lautstark umher, ging Passanten aggressiv verbal an und trat gegen geparkte Fahrzeuge und eine Haustüre. Bei einem geparkten Pkw Renault-Trafic schlug er den linken Außenspiegel ab. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von 300,00 Euro. Nachdem der 22-jährige sich auch gegenüber inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten aggressiv verhielt, musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Da der Randalierer stark alkoholisiert war und weitere Straftaten nicht ausgeschlossen werden konnten, wurde er in Gewahrsam genommen. Den Rest der Nacht verbrachte er in einer polizeilichen Arrestzelle.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung eingeleitet.
Bei der Absuche der näheren Umgebung konnten bislang keine weiteren beschädigten Fahrzeuge festgestellt werden.
Zeugen und mögliche weitere Geschädigte im Bereich Bayernstraße werden gebeten sich bei der PI Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, zu melden.

PM (auszugsweise) der PI Würzburg-Stadt vom 14.12.19

 

Nordhorn (Niedersachsen): Polizeibeamte leicht verletzt

Ein 30-jähriger Mann hat gestern Mittag im Rahmen einer Kontrolle zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Die Polizisten kontrollierten den Mann in der Wasserstraße, als er einer Beamtin mit der Faust gegen den Kopf schlug. Bei der anschließenden Festnahme zog sich auch ein zweiter Beamter leichte Verletzungen zu. Der Mann wurde auf die Dienststelle gebracht und weiteren polizeilichen Maßnahmen unterzogen. Die Polizei leitete entsprechende Strafverfahren ein.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 14.12.2019

 

Rhauderfehn (Niedersachsen): Sachbeschädigung von Einsatzfahrzeugen

In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 01:00 Uhr, beabsichtigen Rettungskräfte den Transport eines 22-jährigen verwirrten Mannes in ein örtliches Krankenhaus. Der polizeilich amtsbekannte Patient erweist sich jedoch als äußerst aggressiv und randaliert im Rettungswagen. Er beschädigt die Deckenverkleidung des in der Hinrich-Stuart-Straße abgestellten Rettungswagens, so dass eine Streifenbesatzung der Polizei zur Unterstützung anfährt. Der afghanische Staatsangehörige zeigt sich weiterhin uneinsichtig, verlässt den Rettungswagen und beschädigt schließlich durch einen Fußtritt auch den Streifenwagen. Der Beschuldigte wird überwältigt und fixiert. Er wird dem Klinikum Emden zugeführt. Bei dem Einsatz wird außerdem eine geringe Menge Betäubungsmittel bei ihm aufgefunden. Der Beschuldigte wird sich nunmehr in mehreren strafrechtlichen Verfahren verantworten müssen.

PM (auszugsweise) der PI Leer/Emden von 14.12.2019

 

Zürich (Zürich, Schweiz): Bei Verhaftung Polizist bedroht

Am frühen Samstagmorgen, 14. Dezember 2019, wurde ein Polizist bei der Kontrolle von zwei mutmasslichen Räubern im Kreis 11 mit einer Stichwaffe bedroht. Beide Jugendlichen konnten in der Folge verhaftet werden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 02.00 Uhr meldete sich ein Jugendlicher bei der Notrufzentrale der Stadtpolizei Zürich und erklärte, dass er soeben beim Bahnhof Oerlikon von Unbekannten beraubt worden sei. Die Täter seien danach geflüchtet. Zwei Stadtpolizisten, die gerade einen Streit zwischen Jugendlichen in der Umgebung des Bahnhofs Oerlikon geschlichtet hatten und per Funk über das Raubdelikt und das Signalement der unbekannten Täter informiert worden waren, nahmen sofort die Fahndung nach diesen auf. Kurze Zeit später erblickten sie zwei Jugendliche, die genau dem Signalement der Gesuchten entsprachen. Als sie diese kontrollieren wollten, hielt plötzlich einer der beiden ein Messer in der Hand und bedrohte einen der Polizisten damit. Er konnte in der Folge entwaffnet und festgenommen werden. Auch sein Begleiter wurde arretiert. Verletzt wurde niemand. Die beiden mutmasslichen Räuber im Alter von 15 und 16 Jahren wurden danach der zuständigen Fachgruppe zugeführt.

PM der Stapo Zürich vom 14.12.2019

 

Saarbrücken (Saarland): Verfolgungsfahrt in Saarbrücken, Fahrer wird festgenommen, Polizei sucht Zeugen

In der vergangenen Nacht (von Freitag auf Samstag) kam es in Saarbrücken zu einer mehrminütigen Verfolgungsfahrt. Zunächst sollte der französische Pkw mit mindestens 3 Fahrzeuginsassen gegen 02:35 Uhr im Bereich der Eisenbahnstraße (Innenstadt Saarbrücken) überprüft werden. Der Fahrer gab jedoch Gas und flüchtete in Richtung Alt-Saarbrücken. Während der Verfolgungsfahrt missachtete er mehrere rote Ampeln, fuhr mit über 100 km/h unter anderem durch die Feldmannstraße und Metzer Straße. Wärhend eines waghalsigen Überholmanövers im Bereich der Feldmannstraße kam es zu einer Beinahekollision mit einem entgegenkommenden Pkw. Letztlich fuhr sich der Flüchtende in einer Einbahnstraße im Bereich Hohe Wacht fest. Die Insassen (aus Frankreich stammend, im Alter zwischen 17 – 27 Jahren) versteckten sich, konnten jedoch durch die Polizeibeamten entdeckt und festgenommen werden. Dabei wehrte sich der vermeintliche 18-jährige Fahrer, so dass er letztlich in Handschellen abgeführt werden musste. Die Insassen schweigen zur Tat, die Polizei sicherte am Fahrzeug Spuren und stellte es sicher. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden allen drei Personen Blutproben entnommen. Es erwartet sie eine Strafanzeige aufgrund der Verkehrsverstöße sowie dem Angriff auf Polizeibeamte. Ermittlungen bzgl. den Hintergründen der Flucht sowie der Herkunft des Fahrzeugs dauern an. Zeugen der Verfolgungsfahrt bzw. andere Fahrer, die evtl. genötigt wurden, melden sich bitte bei der Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt unter Tel. 0681-9321-233.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 14.12.2019

 

Oberboihingen (Baden-Württemberg): Renitenter Fahrradfahrer

Mit einem renitenten Fahrradfahrer hatten es Beamte des Polizeireviers Nürtingen am Freitagabend zu tun. Der 60-Jährige war gegen 19.30 Uhr mit seinem Pedelec auf einem Fußweg in der Nähe eines Einkaufsmarktes in der Mörikestraße unterwegs als er vermutlich infolge seiner alkoholischen Beeinflussung zu Fall kam und sich leichte Verletzungen zuzog. Nach dem Transport durch einen Rettungswagen in ein Klinikum sollten die weitere medizinische Untersuchung und eine Blutentnahme erfolgen. Hierbei gab sich der 60-Jährige zunehmend aggressiv und leistete beim notwendigen Anlegen der Handschließen massiven Widerstand. Infolge der Widerstandshandlungen erlitt er eine weitere Verletzung. Zur Ausnüchterung wurde er schließlich nach der Blutentnahme und Feststellung seiner Haftfähigkeit in eine Zelle des Polizeireviers Nürtingen verbracht.

PM (auszugsweise) des PP Reutlingen vom 14.12.2019

 

Zellerfeld (Niedersachsen): Feuerwehreinsatz mit Beleidigung

Am Freitag, d. 13.12.2019, 20.45 Uhr, kam es zu einem Feuerwehreinsatz in Zellerfeld, Goslarsche Straße. Dort hatte ein Heinrauchmelder in einer Wohnung ausgelöst und es war auch Brandgeruch wahrnehmbar. Da der Wohnungsinhaber der Feuerwehr den Zutritt zur Wohnung verweigerte, mußte er durch Schieben und Drücken zum Öffnen der Wohnungstür gezwungen werden. Grund für den Alarm war schließlich angebranntes Essen. Der Wohnungseigentümer beleidigte abschließend die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Polizei vor Ort. Eine Strafanzeige wegen Beleidigung wurde erstattet.

PM (auszugsweise) des PK Oberharz vom 14.12.2019

 

Friedrichshain-Kreuzberg (Berlin): Einsatzkräfte bei Festnahme eines Jugendlichen verletzt

Ein Jugendlicher hat in der vergangenen Nacht in Kreuzberg bei seiner Festnahme Einsatzkräfte verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte zunächst eine 31-Jährige gegen 22.40 Uhr die Polizei in die Oranienstraße, nachdem ein junger Mann ihr Fahrrad beschädigt und sie beschimpft haben soll. Anschließend bestieg der Tatverdächtige mit seinen Begleitern einen BVG-Bus der Linie M29 und fuhr vom Tatort weg. An der Friedrich- Ecke Kochstraße stoppten Einsatzkräfte den Bus, brachten den jungen Mann aus diesem und stellten seine Personalien fest. Anschließend wurde der 18-Jährige am Ort entlassen. Bereits während der laufenden Identitätsfeststellung lief immer wieder ein unbeteiligter Jugendlicher um die Einsatzkräfte herum und beleidigte diese mehrmals. Die Polizistinnen und Polizisten forderten ihn daraufhin auf, dies zu unterlassen, die polizeilichen Maßnahmen nicht zu stören und den Ort zu verlassen. Die Aufforderungen ignorierte der Jugendliche, woraufhin die Polizeikräfte ihn überprüfen wollten. Der Jugendliche lief daraufhin weg. Zwei Polizeibeamte folgten ihm und nahmen ihn auf einem Hinterhof in der Rudi-Dutschke-Straße vorläufig fest. Dabei trat und schlug dieser um sich und traf die Polizisten. Nachdem ihm die Handfesseln angelegt worden waren, beschimpfte der 17-Jährige die ihn festnehmenden Beamten sowie zwei hinzugekommene Kolleginnen weiter, spuckte einem Polizisten auf seine Schuhe und schlug einer Beamtin mit seinem Kopf gegen ihren. Währenddessen versammelten sich die Mutter des Festgenommenen sowie 20 weitere Personen plötzlich um die Einsatzkräfte herum, solidarisierten sich mit dem Festgenommen und äußerten lautstark ihren Unmut über die polizeilichen Maßnahmen. Die Einsatzkräfte sprachen daraufhin Platzverweise gegen die Umstehenden aus. Der Jugendliche wurde in ein Polizeigewahrsam gebracht und dort erkennungsdienstlich behandelt. Im Anschluss wurde er wieder entlassen. Gegen ihn wird nun wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstands ermittelt. Eine Polizistin erlitt Kopf- sowie Armverletzungen, ein Beamter Handverletzungen und der andere Hand- und Beinverletzungen. Die drei mussten nach dem Einsatz ihre Dienste beenden und werden sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung begeben.

PM Nr. 2934 der POL Berlin von 14.12.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Schussabgabe auf Hund durch Polizeibeamte

Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte durch Einsatz eines Hundes
– Schussabgabe auf den Hund-
Am 14.12.2019, um 09.20 Uhr kam es in der Weserstraße auf offener Straße zu heftigen Streitigkeiten zwischen einem Pärchen. Beim Eintreffen der Polizeibeamten flüchtete ein 28-jähriger Mann. Er führte einen Hund, mutmaßlich einen „American-Stafford-Terrier“, an der Leine.
Als zwei Beamte auf ihn zugingen, rannte der Mann zur Eingangstür seines Wohnhauses. Er trat die Tür auf und ließ die Hundeleine los, während er im Haus verschwand. Der Hund lief dann schnell und direkt auf einen der Beamten zu, der nur wenige Meter von diesem entfernt stand.
Um eine mögliche Attacke abzuwehren, gab der Beamte mehrere Schüsse aus seiner Dienstwaffe auf das Tier ab.
Der Hunde wendete sich ab und lief nun auf eine Beamtin zu. Auch diese gab zur Abwehr mehrere Schüsse ab. Durch die Schussabgaben wurde das Tier lediglich leicht an der Vorderpfote verletzt. Es konnte durch die Berufsfeuerwehr Wilhelmshaven eingefangen und einem Tierarzt zugeführt werden.
Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt. Der Hundehalter konnte flüchten.

PM der POL Wilhelmshaven vom 14.12.2019

 

Trostberg (Bayern): Betrunkener Jugendlicher torkelt auf Straße

Am Sonntag, 14.12.2019, verständigten Verkehrsteilnehmer gegen 01:30 Uhr die Polizei, weil ein 17-jähriger Jugendlicher aus dem Gemeindebereich Palling auf der Staatsstraße 2357 im Bereich Eglsee umhertorkelte und sich nicht dazu bewegen ließ, von der Straße zu gehen. Weiterhin verhielt er sich gegenüber den couragierten Helfern sehr aggressiv.
Die hinzugerufenen Beamten nahmen sich des Jugendlichen an. Er war so stark alkoholisiert, dass er den Anweisungen der Beamten keine Folge leisten konnte. Selbst seinen Namen konnte er kaum wiedergeben. Aufgrund seiner starken Stimmungsschwankungen und seiner Aggressivität musste er zudem gefesselt und teilweise am Boden fixiert werden. Er wurde in Schutzgewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Trostberg verbracht. Seine Eltern holten ihn kurze Zeit später dort ab.
Die Kosten für den Polizeieinsatz und den Schutzgewahrsam werden in Rechnung gestellt. Weiterhin wird die Führerscheinstelle über die übermäßige Alkoholisierung informiert, weil davon auszugehen ist, dass der Jugendliche ein Alkoholproblem hat.

PM der PI Trostberg vom 14.12.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Geislingen – renitenter Betrunkener zeigt sich unsittlich / Gleich mehrfach unangenehm fiel ein Betrunkener am Samstagnacht in Geislingen auf.

Ratlos rief der Lokführer eines in Geislingen stehenden Regionalzuges am Samstag kurz vor 2 Uhr beim Notruf der Polizei in Ulm an. In seinem Zug schlief ein Mann, der nicht wachzukriegen war. Einer Streife des Polizeireviers Geislingen gelang es schließlich, den Mann zu wecken. Der war erheblich betrunken und hinsichtlich seines Schlafplatzes uneinsichtig. Statt den Zug zu verlassen, wollte er lieber ausschlafen. Er musste nach längerer vergeblicher Diskussion zwangsweise aus dem Zug und zum Polizeirevier Geislingen verbracht werden. Erst dort waren seine Personalien festzustellen. Da zu befürchten war, dass er in seinem Zustand über Nacht im Freien erfriert, wurde der 41jährige in Trunkenheitsgewahrsam genommen. Nur mit Mühe gelang es den Beamten den Herrn in die videoüberwachte Zelle beim Polizeirevier Geislingen zu bringen. Dem nicht genug begann der Betrunkene sich in der Zelle vor der Kamera und damit vor den Augen der an der Wache sitzenden Beamtin selbst zu befriedigen. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts eines Sexualdeliktes ermittelt.

PM des PP Ulm vom 14.12.2019

 

Immenstadt (Bayern): Betrunkener beleidigt Polizeibeamte

m Samstagmorgen, gegen 01:45 Uhr wurde der Polizei in Immenstadt ein betrunkener Fußgänger gemeldet. Der 22-jährige Mann lief mittig auf der Fahrbahn der B308 auf Höhe des neuen Kreisverkehrs bei Stein. Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Mann erheblich alkoholisiert war. Ein Atemalkoholtest wurde von ihm verweigert. Die Beamten entschieden sich, den Betrunkenen zu dessen eigenen Sicherheit nach Hause zu fahren. Hierbei wurden die Beamten mehrfach von dem jungen Mann beleidigt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.12.2019

 

Füssen (Bayern): Alkoholisierter Eishockeyfan beleidigte Polizeibeamte

Während des Eishockeyspiels EV Füssen gegen den ECDC Memmingen musste der Sicherheitsdienst einen 19-jährigen Memminger aus dem Füssener Block entfernen. Der Fan aus Memmingen schubste dort immer wieder Zuschauer. Ihm wurde daraufhin ein Stadionverbot ausgesprochen. Zu Beginn des 3. Drittels randalierte der alkoholisierte junge Mann erneut im Eingangsbereich, woraufhin mehrere Polizeibeamte hinzugerufen wurden. In dessen Verlauf zeigte der Mann den eingesetzten Kräften den Stinkefinder und beleidigte diese mit seinem derben Vokabular. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,84 Promille. Ihn erwartet nun mindestens eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.12.2019

 

Memmingen (Bayern): Betrunkener schlägt Rettungssanitäter

Am 13.12.19, 16:20 Uhr wurde die Besatzung eines Rettungswagens zu einem stark alkoholisierten und nicht mehr ansprechbaren Mann an den Busbahnhof gerufen. Als die Rettungssanitäter den Mann geweckt hatten und mit ihm sprachen, schlug der 40-jährige einem der Sanitäter unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Die vor Ort ebenfalls eingesetzten Polizeibeamten fesselten den Mann und verbrachten ihn in die Ausnüchterungszelle. Ein Alkotest ergab knapp 2,0 Promille. Der Sanitäter erlitt eine Schwellung im Gesicht.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.12.2019

Soest (Nordrhein-Westfalen): Teppichmesser gezogen

Am Donnerstagabend, gegen 20.55 Uhr, kam es auf dem Bahnhofsvorplatz zu einem Streit zwischen einer 20-jährigen Soesterin und einem 20-jährigen Mann aus Soest. Im Verlauf der Auseinandersetzung zog der Soester, ein Teppichmesser und bedrohte damit die Frau. Da er entgegen den Anweisungen der Polizeibeamten versuchte den Vorplatz zu verlassen, wurden ihm Handfesseln angelegt. Das Teppichmesser konnte im Nahbereich aufgefunden werden. Der angetrunkene 20-Jährige wurde anschließend, zur Verhinderung von weiteren Straftaten, dem Polizeigewahrsam zugeführt.

PM der KPB Soest vom 13.12.2019

 

Erding (Bayern): Betrunkener verursacht größeren Polizeieinsatz

Am Freitagfrüh gegen 00:45 Uhr bat der Wirt eines Erdinger Lokals die Polizei um Hilfe bei der Durchsetzung eines Hausverbotes.
Ein stark angetrunkener und aggressiver Gast würde andere Besucher anpöbeln und trotz Aufforderung des Wirtes das Lokal nicht freiwillig verlassen. Als die Polizeibeamten am Einsatzort eintrafen und ihn aufforderten dem Hausverbot Folge zu leisten, weigerte sich der 43jährige Erdinger weiterhin, weshalb er mit Zwang aus dem Lokal verbracht wurde. Nach Feststellung seiner Identität sollte er zusammen mit seiner Freundin mit einem herbeigerufenen Taxi die Heimfahrt antreten. Der 43jährige saß bereits im Taxi, als er plötzlich und wild gestikulierend die Autotür aufriss und wieder ausstieg. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit den eingesetzten Beamten und zu Beleidigungen. Er wurde zur Polizeiinspektion Erding verbracht. Ein durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert von 2,64 Promille. Letztendlich verbrachte der Erdinger die Nacht in der Arrestzelle der PI Erding.

PM der PI Erding vom 13.12.2019

 

Urbach (Baden-Württemberg): Renitenter Patient verletzt Polizisten

Am Freitagmorgen gegen 1 Uhr wurde die Polizei angefordert, weil ein Rettungsteam Probleme mit einem renitenten Patienten hatte. Beim Eintreffen der Polizeistreife in der Gartenstraße bei einer dortigen Gaststätte, wurden die Beamten umgehend von dem alkoholisierten Mann beleidigt. Als der Patient von seinem Krankenfahrstuhl zum Krankenwagen begleitet werden sollte, schlug er plötzlich gegen die Polizisten. Er stand dazu auf und ging auf die Beamten los.
Diese setzten deshalb Pfefferspray ein. Die Beamten nahmen den Mann in Gewahrsam. Bei dem Gerangel mit dem renitenten Patienten wurden beide Beamten verletzt, wobei einer aufgrund seiner schweren Verletzungen seinen Dienst nicht fortführen konnte. Gegen den 22-jährigen Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM des PP Aalen vom 13.12.2019

 

München (Bayern): Sexuelle Belästigungen am Hauptbahnhof

44-Jähriger aufgrund schneller Anzeige festgenommen.
Am Donnerstagabend (12. Dezember) wurde eine 36-Jährige am Hauptbahnhof München von einem 44-Jährigen sexuell belästigt. Der Tatverdächtige konnte – auch dank schneller Information – festgenommen werden. Die Bundespolizei prüft nun, ob der 44-Jährige auch für eine ähnliche gelagerte Tat am Montagabend (9. Dezember) verantwortlich sein könnte.
Eine 36-jährige Deutsche befand sich Donnerstagabend (12. Dezember) mit ihrem Ehemann und ihrem Kind gegen 18:30 Uhr am Hauptbahnhof in München. Als sie sich zu ihrem Kind bückte, griff ihr plötzlich von hinten ein ihr nicht bekannter 44-jähriger Deutsch-Peruaner in den Intimbereich. Im Anschluss entfernte sich der Täter von der Geschädigten. Sowohl die Geschädigte als auch der Ehemann waren von der Situation zunächst schockiert. Ein zum Dienst kommender Bundespolizist bemerkte die verdutzt einem Mann hinterhersehende Familie. Dem Beamten gelang es, den 44-Jährige noch im Hauptbahnhof zu stellen und vorläufig festzunehmen.
Auf der Wache am Gleis 26 verhielt sich der mit 1,28 Promille Alkoholisierte auch gegenüber den Beamten unkooperativ und aggressiv. Der in Deutschland Wohnsitzlose beleidigte die Bundespolizisten und ging auch die Geschädigte aus Sendling verbal an. Im Gewahrsamsbereich der Inspektion München kam es durch den 44-Jährigen zu einer Widerstandshandlung gegen Bundespolizisten, die jedoch nicht verletzt wurden.
Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wird der Deutsch-Peruaner heute zur Klärung der Haftfrage wegen sexueller Belästigung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Bereits am Montag (9. Dezember) war einer 34-jährigen Deutschen am Querbahnsteig des Hauptbahnhofes gegen 21 Uhr von einem Unbekannten ans Gesäß gefasst worden. Die 34-Jährige aus Haidhausen fuhr – ohne sich weitere Gedanken zu machen – mit der Rolltreppe ins Zwischengeschoss und begab sich zum S-Bahn-Mittelbahnsteig. Einige Schritte nach den Rolltreppen, fasste ihr, ein ihr unbekannter Mann ans Gesäß und drückte zu. Sie schilderte, der Griff wäre deutlich aggressiver und entschlossener gewesen als der vorangegangene am Querbahnsteig.
Die Frau versuchte die Hand des Mannes wegzuschieben. Er verhinderte dies und griff ihr erneut ans Gesäß. Daraufhin schlug sie mit ihrem Arm den Arm des Mannes weg. Dieser ließ zunächst los, griff ihr dann aber sofort wieder und mehrmals ans Gesäß. Der Mann konnte unerkannt entkommen. Die 34-Jährige hatte sich leider erst am nächsten Tag an die Bundespolizei gewandt. Nun wird geprüft, ob der 44-Jährige auch für diese Tat in Frage kommen könnte.
Die Bundespolizei empfiehlt Opfern solcher Straftaten sich schnellstmöglich an eine Polizeidienststelle zu wenden und den Vorfall anzuzeigen. Sofern möglich, sollte man sich das Aussehen des Täters merken und, wenn es die Situation zulässt, auch andere, in der Nähe befindliche Personen auf die Situation aufmerksam machen und um Hilfe bitten.
Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

PM der BPOLI München vom 13.12.2019

 

Lindau (Bayern): Verhafteter erleichtert sich im Dienstfahrzeug

Am Donnerstagabend (12. Dezember) hat die Bundespolizei einen lang gesuchten Straftäter verhaftet. Gegen den in der Schweiz wohnhaften Deutschen lagen zwei Haftbefehle vor. Der Transport zur Justizvollzugsanstalt lief nicht ohne Probleme.
Lindauer Bundespolizisten beendeten bei Grenzkontrollen am Grenzübergang Hörbranz die Fahrt eines 38-Jährigen Insassen eines Fernreisebusses aus der Schweiz. Der in Kasachstan geborene Deutsche wurde gleich mit zwei Vollstreckungshaftbefehlen der Staatsanwaltschaft Augsburg gesucht. Der Polizeibekannte war im September 2015 vom Amtsgericht Augsburg wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu einer Geldstrafe von fast 800 Euro verurteilt worden. Die Fahndungsnotierung bestand nunmehr seit rund vier Jahren. Mit einem zweiten, im Mai 2016 erlassenen Strafbefehl des Amtsgerichtes Augsburg war der Mann wegen Körperverletzung zu einer Zahlung über 3700 Euro verurteilt worden. Die Fahndungsausschreibung zur Festnahme bestand bereits seit Mitte 2017.
Da der Straftäter seine Justizschulden nicht aufbringen konnte, lieferten ihn die Bundespolizisten in die Justizvollzugsanstalt Kempten ein. Beim Transport zur Haftanstalt beleidigte der Verhaftete mehrfach die eingesetzten Beamten und urinierte in den Gefangenentransporter. Neben den über viereinhalb Monaten hinter Gittern erwartet den Mann nun noch eine Anzeige wegen Beleidigung. Zudem wird er für die Kosten der Reinigung und Desinfektion des Dienstfahrzeugs aufkommen müssen.

PM der BPOLI Kempten vom 13.12.2019

 

Coburg (Bayern): Ladendieb attackiert Drogeriemitarbeiter und versucht zu flüchten

Kosmetikartikel und eine Tüte Gummibärchen im Wert von 51 Euro versuchte am Donnerstag um 14:00 Uhr ein 18-Jähriger aus Ahorn aus einem Drogeriemarkt in der Spitalgasse zu entwenden. Ein Mitarbeiter der Drogerie stellte den Mann noch im Laden. Daraufhin versuchte der Ladendieb zu flüchten. Als der Drogeriemitarbeiter versuchte den Mann festzuhalten, verpasste ihm der Mann eine Kopfnuss. Zwei Kunden kamen dem Drogeriemitarbeiter zu Hilfe und fixierten den Mann bis zum Eintreffen der bereits verständigten Polizeistreife am Boden. Auch gegenüber den Polizisten war der Ladendieb äußerst aggressiv. Er beleidigte und bedrohte die Beamten. Aus Eigensicherungsgründen wurden dem Mann Handschellen angelegt. Die Coburger Polizei ermittelt gegen den 18-Jährigen wegen Räuberischen Diebstahls, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung.

PM der PI Coburg vom 13.12.2019

 

Bamberg (Bayern): Betrunkene landen in Ausnüchterungszelle

Am Donnerstagabend, kurz nach 19.00 Uhr, wurde die Polizei darüber verständigt, dass es in einem Kaufhaus in der Bamberger Innenstadt Schwierigkeiten mit betrunkenen Männern gibt. Beim Eintreffen der Polizeistreifen konnten zwei Männer im Alter von 27 und 29 Jahren angetroffen werden, die vorher in dem Geschäft den Kaufhausdetektiven beleidigten, weshalb sie des Ladens verwiesen wurden. Vor dem Geschäft verhielten sich die Beiden aggressiv und aufbrausend, weshalb diese nur mit großer Kräfteanstrengung gefesselt werden konnten. Der 29-Jährige wollte noch gegen einen Polizisten treten, was aber verhindert werden konnte. Auf dem Weg zur Polizeiwache wurden die Beamten von den Betrunkenen (2,14 und 1,44 Promille) beleidigt, weshalb sie sich neben Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte noch wegen Hausfriedensbruch, Beleidigung und Körperverletzung verantworten müssen. Die beiden Betrunkenen mussten ihren Rausch in Ausnüchterungszellen der Polizei ausschlafen.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 13.12.2019

 

Bamberg (Bayern): Polizei sorgt für Sicherheit in der Innenstadt

In den vergangenen Wochen zeigte die Bamberger Polizei, unterstützt von der Bereitschaftspolizei, Präsenz in der Bamberger Innenstadt mit dem Ziel, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung weiter zu stärken. Dadurch konnten diverse Gesetzesverstöße aufgeklärt und die Sicherheit der Bürger weiter erhöht werden.
Mit Beginn der Vorweihnachtzeit erhöhte die Polizeiinspektion Bamberg-Stadt die Präsenz an den besucherstarken Örtlichkeiten der Stadt.
Insbesondere Einsatzkräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei führten ab Anfang November, in den Nachtstunden an Wochenenden, verstärkt Personen- und Fahrzeugkontrollen durch. Hierbei fielen zwei unsichere Fahrradfahrer auf, welche stark betrunken unterwegs waren und sich wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten müssen. Ein Autofahrer setzte sich unter Drogeneinfluss ans Steuer und muss u. a. mit einem Fahrverbot rechnen. Die Polizeibeamten bewiesen den „richtigen Riecher“ und stellten in sechs Fällen Betäubungsmittel, meist Cannabisprodukte, und in einem Fall Arzneimittel, bei Kontrollen sicher.
Auch im Bereich der Bamberger Gaststätten- und Club-Szene waren Einsatzkräfte als Fußstreifen präsent, um ein friedliches und ausgelassenes Feiern zu gewährleisten. Zur Unterbindung diverser Streitigkeiten erteilten die Beamten insgesamt 15 Platzverweise. Drei Personen zeigten sich leider uneinsichtig und weiterhin renitent, sodass diese jeweils die restliche Nacht im Gewahrsam auf der Dienststelle verbringen mussten. Die Bereitschaftspolizisten konnten mehrere Auseinandersetzungen beenden und nahmen hierbei die Ermittlungen zu drei Körperverletzungsdelikten auf. Im Rahmen gemeinsamer Jugendschutz- und Gaststättenkontrollen mit Mitarbeitern des Ordnungsamtes wurde ein Gaststättenbetreiber zur Anzeige gebracht, welcher gegen die gaststättenrechtlichen Vorschriften verstoßen hatte. Eine psychisch beeinträchtigte Person musste zu ihrem eigenen Schutz in eine Klinik untergebracht werden und bespuckte hierbei einen Polizeibeamten. Erfreulicherweise kam es bei den Kontrollen zu keinen Gewalttätigkeiten gegen die Polizei.
Da sich die geschilderten Maßnahmen aus polizeilicher Sicht bewährt haben ist geplant, diese künftig fortzuführen.
Der Bamberger Polizei ist die Sicherheit Ihrer Bürger, Pendler und Besucher sehr wichtig und wünscht bereits heute ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel!

PM der PI Bamberg-Stadt vom 13.12.2019

 

Meinerzhagen/Kierspe (Nordrhein-Westfalen): Einbruch und eskalierte Ruhestörung

Meinerzhagen In der heutigen Nacht (12.12.-13-12.2019, 05:10 Uhr) kamen unbekannte Einbrecher durch eine geschlossene Tür in eine Bäckereifiliale an der Oststraße. Nachdem sie die Hintertür überwunden hatten, stahlen sie den Tresor der Filiale. Es entstand Sachschaden. Sachdienliche Hinweise zu den Einbrechern nimmt die Polizei in Meinerzhagen entgegen.
Kierspe Beim dritten Einsatz binnen weniger Stunden wegen einer Ruhestörung hat die Polizei einen 43-jährigen mitgenommen und in den Gewahrsam nach Lüdenscheid gebracht. Kurz nach 20 Uhr fuhr die Polizeistreife zum ersten Male Am Heidehang vor. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Beamten jedoch keine der angeblichen Klopfgeräusche in dem Mehrfamilienhaus vernehmen. Beim Einsatz Nr. 2 hatte der Vermieter das Hämmern auf dem Handy aufgenommen. Als die Polizeibeamten bei dem Beschuldigten anklopften, weigerte sich der 43-Jährige zu öffnen, schrie die Polizeibeamten an und beleidigte sie. Die Polizeibeamten schrieben Anzeige wegen Ruhestörung und Beleidigung. Die damit verbundene Ermahnung hielt keine Stunde.
Um 22.33 Uhr klopfte die nächste Streifenwagen-Besatzung an der Tür des Ruhestörers. Der ließ sich nicht beeindrucken und steigerte sein Hämmern, Schreien und die Beleidigungen noch einmal. Die Polizeibeamten drückten ein gekipptes Fenster auf, stiegen in die Wohnung und überwältigten den erheblich alkoholisierten Mann, der sich erheblich zur Wehr setzte. Um weitere Straftaten zu verhindern, wurde der er ins Gewahrsam nach Lüdenscheid gebracht, wo er seinen Rausch ausschlafen konnte. Die Polizeibeamten hängten noch eine weitere Anzeige in die Akte: wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 13.12.2019

 

Bad Neustadt (Bayern): Ruhestörung endete in Festnahme

Zweimal mussten Polizeibeamte der PI Bad Neustadt zu einem ruhestörenden Anwohner der Bauerngasse ausrücken. Beim ersten Mal, gegen 23.00 Uhr am Donnerstag, waren laute Gesänge aus der Wohnung des 41-Jährigen zu hören. Die Mitbewohner des Mehrfamilienhauses waren darüber gar nicht begeistert und wurden nicht zu seinen Fans. Der „Sänger“ gelobte Schweigsamkeit, die aber nicht lange anhielt. Eine halbe Stunde später waren die Lieder in lautstarkes Geschrei übergegangen, das wiederum die anderen Leute in ihrer Ruhe störte. Der Mann wurde nun mit zur Polizeidienststelle genommen. Auf dem Weg dorthin ließ er noch mehrere Beleidigungen den Gesetzeshütern gegenüber vom Stapel, bis er schließlich in der Zelle untergebracht war. Bei ihm wurde eine Blutentnahme durch die Staatsanwaltschaft Schweinfurt angeordnet.

PM der PI Bad Neustadt vom 13.12.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): 24-Jähriger schießt mit Schreckschusswaffe

Mehrere Zeugen teilten der Polizei am Donnerstag um 13.15 Uhr über Notruf mit, dass es in der Nähe eines Lebensmittelgeschäftes an der Alexanderstraße zu mehreren Schussabgaben gekommen sei. Die Zeugen schilderten übereinstimmend, dass ein Mann die Schüsse mit einer Handfeuerwaffe abgegeben habe und kurz darauf in ein Einfamilienhaus an der Alexanderstraße gegangen sei.
Mit mehreren Streifenwagen fuhren die Beamten daraufhin zum Einsatzort. In einer Wohnung des Einfamilienhauses stießen sie auf einen 24-jährigen Oldenburger, auf den die Beschreibung der Zeugen zutraf. Bei der Überprüfung der Personalien verhielt sich der Mann aufbrausend und aggressiv. Mehrfach beleidigte er die Einsatzkräfte. In der Wohnung fanden die Beamten neben einer Schreckschusswaffe noch einen Elektroschocker. Beide Gegenstände wurden sichergestellt.
Da der 24-Jährige erheblich alkoholisiert war, ordnete eine Richterin auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg eine Blutentnahme an; dazu wurde der Oldenburger zur Wache gebracht. Unmittelbar vor der Entnahme der Blutprobe durch einen Arzt randalierte der Mann, versuchte das Mobiliar zu beschädigen und sprang gegen eine Tür, wobei er sich leicht verletzte. Da sich der Mann auch nach der Blutentnahme nicht beruhigen ließ, wurde er auf Anordnung der Richterin in Gewahrsam genommen. Am frühen Freitagmorgen konnte er schließlich wieder entlassen werden. Gegen den 24-Jährigen wird nun unter anderem wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

PM der PI Oldenburg-Stad/Ammerland vom 13.12.2019

 

Regensburg (Bayern): Randalierer eingewiesen

Am 12.12.2019 musste ein 53 – jähriger wohnungsloser Deutscher gegen 17.00 Uhr durch die Polizei in ein Bezirksklinikum eingeliefert werden, weil er zuvor randalierte und sich selbst gefährdet hatte. Der amtsbekannte Mann teilte zuerst am Notruf mit, dass er sich selbst etwas antun würde. Daraufhin rückte die Streife in die Taunusstraße an, konnte ihn jedoch dort vorerst nicht antreffen. Im weiteren Verlauf war der Anrufer nämlich bereits in Richtung Weichser Weg gelaufen und fing an, in einem Geschäft zu randalieren. Von den eingesetzten Polizeikräften wurde er schließlich im Markt aufgegriffen und aufgrund seiner starken Alkoholisierung und Aggressivität gefesselt und zu guter Letzt zur weiteren Untersuchung seines psychischen Zustands in das Krankenhaus eingewiesen.

PM der PI Regensburg Nord vom 13.12.2019

 

Wachenheim (Rheinland-Pfalz): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte u.a.

Am 13.12.19, gegen 00:40 Uhr wurde die Polizei darüber informiert, dass in einem Restaurant in der Weinstraße ein Gast, der kurz zuvor möglicherweise auf der Toilette Drogen konsumiert hatte, andere Gäste beleidigen und rum schubsen würde. Durch die Funkstreifenbesatzung konnte die Person, die von den Gästen in einem Raum außerhalb der Gaststätte gebracht worden war, um weitere Konflikte zu verhindern, angetroffen werden, als sie gerade in die Ecke des Raumes urinierte. Zuvor hatte der Gast auch in dem Raum Möbel herumgeworfen und eine Glasscheibe an einem Schrank beschädigt. Bei dem Versuch die Personalien des Gastes zu erheben, zeigte sich der Mann uneinsichtig und beleidigte in der Folge die Polizeibeamten, die zwischenzeitlich von Kollegen aus Haßloch unterstützt wurden auf das Übelste. Letztendlich musste der Mann nach Personalpapieren durchsucht werden. Gegen die Maßnahme setzte sich der Mann zur Wehr und trat gegen die Beamten. Diese wurden aber nicht verletzt. Nachdem es gelungen war ihm Handfesseln anzulegen, spuckte er in Richtung der Polizeibeamten. Daraufhin wurde ihm eine Spuckschutzhaube aufgesetzt. Getroffen hatte er glücklicherweise niemanden. Anhand der aufgefundenen Personalpiere konnte festgestellt werden, dass es sich um einen 32-jährigen Mann handelt. Er wurde auf die Dienststelle verbracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Kurz danach schlug er seinen Kopf ohne ersichtlichen Grund mehrfach gegen eine Schranktüre. Verletzt hatte er sich hierbei offensichtlich nicht. Da er aber augenscheinlich nicht mehr Herr seiner Sinne war, wurde er in eine Fachklinik in Bad Dürkheim eingeliefert. Ihn erwartet nun neben einer Anzeige wegen Beleidigung und Sachbeschädigung auch eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM des PP Rheinpfalz vom 13.12.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): Beamtenbeleidigung

Eine Fußstreife der Operativen Ergänzungsdienste befand sich am Freitag um kurz nach Mitternacht auf dem Bahnhofvorplatz. Ein 18-Jähriger aus dem Landkreis Schweinfurt ging zielgesteuert auf die Beamten zu und beleidigte sie mit übelsten Ausdrücken. Der angetrunkene Heranwachsende (über 1 Promille) wurde aufgrund seines Verhaltens in Sicherheitsgewahrsam genommen. Beim Verbringen in den Haftraum „tickte“ er erneut aus und weitere Beschimpfungen folgten.

PM der PI Aschaffenburg vom 13.12.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Schlafender Mann wird geweckt und leistet Widerstand/Zwei verletzte Bundespolizisten

Gestern Abend verständigten Mitarbeiter der Deutschen Bahn gegen 18:30 Uhr die Bundespolizei und baten um Unterstützung. Sie hatten zuvor einen Mann angetroffen der schlafend auf einer Treppe im Bahnhof Offenburg lag.
Der lettische Staatsangehörige war stark alkoholisiert, reagierte beim Ansprechen durch die Beamten aggressiv und verweigerte Angaben zu seinen Personalien. Als er zu seinem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht werden sollte, sperrte er sich gegen die polizeilichen Maßnahmen und griff die Beamten an. Hierdurch wurde ein Beamter am Oberarm sowie im Rückenbereich, der andere an der Hand verletzt. Beide Bundespolizisten mussten sich in ärztliche Behandlung begeben und danach ihren Dienst abbrechen.
Der 60-Jährige verbrachte die Nacht im polizeilichen Gewahrsam und wurde am heutigen Morgen auf freien Fuß gesetzt, da die Voraussetzungen für einen Haftbefehl nicht vorlagen. Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen dem tätlichen Angriff auf Polizeibeamte sowie wegen Körperverletzung eingeleitet.

PM der BPOLI Offenburg vom 13.12.2019

 

Südlohn (Nordrhein-Westfalen): Polizisten angegangen

Im Polizeigewahrsam musste ein 45-Jähriger die Nacht zum Freitag verbringen. Vorausgegangen war eine Auseinandersetzung in einem Südlohner Gastronomiebetrieb. Als hinzugerufene Polizeibeamte den Sachverhalt klären wollten, zeigte sich der Mann wenig kooperativ: Weder mochte er seine Personalien angeben noch mit zur Borkener Polizeiwache kommen. Stattdessen wehrte er sich körperlich dagegen und beleidigte die Beamten im weiteren Verlauf. Auf richterlichen Beschluss blieb der 45-Jährige im Gewahrsam, aus dem er am Freitag wieder entlassen wurde.

PM der KPB Borken vom 13.12.2019

 

Teltow (Brandenburg): Widerstand geleistet

In einem Lebensmittelgeschäft in der Ruhlsdorfer Straße beging am Donnerstagnachmittag ein Mann einen Ladendiebstahl und wurde offensichtlich hierbei beobachtet. Nachdem er von einem Mitarbeiter des Geschäftes daraufhin angesprochen wurde, entfernte er sich bis zur Sandstraße, wo er letztlich stehen blieb. Hinzugerufene Polizisten konnten den Mann dort antreffen. Er verhielt sich den Beamten gegenüber von Beginn an aggressiv und brüllte lautstark herum, weswegen ihm zunächst Handfesseln angelegt wurden. Bei seiner Durchsuchung fand die Polizei Diebesgut aus verschiedenen Geschäften auf. Der erheblich alkoholisierte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und mit zum Polizeirevier genommen. Hier leistete er gegenüber den Beamten wiederholt Wiederstand indem er mehrfach um sich und in Richtung der Beamten trat und spuckte. Auch einen hinzugerufenen Arzt, der die Gewahrsamsfähigkeit prüfen sollte, versuchte er zu treten. Verletzt wurde hierbei jedoch niemand. Die Ermittlungen gegen den 35-jährigen Mann aus Litauen, wegen Diebstahls und Widerstandes, dauern am heutigen Tage weiter an.

PM der PD Brandenburg West vom 13.12.2019

 

Heide (Schleswig-Holstein): Widerstand geleistet

In der Nacht zu Freitag hat ein Mann in Heide im Rahmen eines Einsatzes Widerstand gegen die Heider Polizeibeamten geleistet. Er kam schließlich ins Polizeigewahrsam.
Anlass für den Einsatz von Polizisten gegen 02.00 Uhr im Schuhmacherort war der Hinweis auf einen heftigen verbalen Streit zwischen einem Mann und zwei Frauen.
Vor Ort trafen die Polizeibeamten auf die drei Personen. – Die Lage war völlig unübersichtlich, und es herrschte eine aggressive Stimmung. Der 25-Jährige verhielt sich der Streife gegenüber unkooperativ, verweigerte die Angabe seiner Personalien und befolgte den Platzverweis nicht. Es kam zu einer Widerstandshandlung, indem er sich gegen die Amtshandlungen der Einsatzkräfte vehement sperrte, die Polizisten zur Seite drückte und schubste. Der 25-jährige Heider wurde zur Dienststelle gebracht. – Im Polizeirevier wurde ihm dann eine Blutprobe entnommen, die nicht freiwillig abgegeben wurde.
Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.
Der Beschuldigte wird sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 13.12.2019

 

Leipzig (Sachsen): Dieb wollte Fahrräder klauen und verletzte Anwohner

Heute Nacht machte sich ein Mann im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses an abgestellten Fahrrädern zu schaffen. Anwohner bemerkten dies, sprachen ihn an, da sie vermuteten, ass er einen Diebstahl begehen wollte. Wenig später tickte der Tatverdächtige plötzlich aus, griff zwei junge Frauen (25) und einen jungen Mann (24) mit vollen Farbspraydosen an. Mit einer verletzte er eine der Geschädigten am Kopf und traf auch noch den 24-Jährigen. Beide mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Zudem schlug er noch die Heck- und Seitenscheibe eines Pkw des 31-jährigen Geschädigten ein: Sachschaden ca. 1.000 Euro. Zwischenzeitlich hatte die andere Zeugin die Polizei gerufen. Die Beamten nahmen den 29-Jährigen vorläufig fest, stellten drei Spraydosen sicher und führten einen Drugwipetest, welcher positiv auf Amphetamine reagierte, durch. Der Leipziger zeigte sich aggressiv und verwirrt, beleidigte die Polizeibeamten. Bei der Überprüfung seiner Person stellte sich heraus, dass er als Betäubungsmittelkonsument und Sprayer bereits polizeibekannt ist. Nun hat er sich erneut strafrechtlich zu verantworten – wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung.

PM der PD Leipzig vom 13.12.2019

 

München (Bayern): Polizeibeamter wird bei Einsatz verletzt – Obersendling

In der Nacht von Mittwoch, 11.12.2019, auf Donnerstag, 12.12.2019, wurde ein Polizeibeamter im Rahmen eines Polizeieinsatzes in einer Asylbewerberunterkunft in Obersendling von einem Bewohner der Unterkunft leicht verletzt. Der verletzte Polizeibeamte war zunächst mit mehreren Polizeieinsatzkräften wegen einer Streitigkeit zwischen mehreren Bewohnern in die Asylbewerberunterkunft beordert worden.
Vor Ort konnte jedoch lediglich eine Streitigkeit zwischen zwei weiblichen Bewohnerinnen festgestellt werden. Bei der anschließenden Personalienfeststellung der Damen, mischte sich ein bis dato unbeteiligter 29-jähriger Nigerianer ein und näherte sich den Polizeibeamten in bedrohlicher Weise. Bei der anschließenden Festnahme biss der 29-jährige Nigerianer einen 27-jährigen Polizeibeamten in den Oberarm. Der Polizeibeamte erlitt hierbei leichte Verletzungen, die ambulant in einem Krankenhaus versorgt werden mussten.
Der 29-jährige Nigerianer wurde wegen tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte und wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt. Gegen ihn erging ein Haftbefehl. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen werden durch das Kommissariat 26 geführt.

PM des PP München vom 13.12.2019

 

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Tätlicher Angriff auf Rettungsdienstmitarbeiter und die Polizei

Am 13.12.2019 gegen 19:00 Uhr bat eine Rettungswagenbesatzung am Europaplatz in Bad Kreuznach um Unterstützung durch die Polizei. Die Helfer wurden von einem betrunkenen 47-jährigen Mann aus Dörrebach im Rahmen einer Hilfeleistung in Form von Tritten angegriffen. Ein Tritt traf einen Rettungssanitäter am Bein und verletzte ihn leicht. Weiterhin wurde seine Kleidung beschmutzt. Eine zufällig in der Nähe befindliche Funkstreifenwagenbesatzung der PI Bad Kreuznach konnte den Betrunkenen zunächst fesseln und in ein Einsatzfahrzeug verbringen. Dort versuchte der Mann jedoch die Tür des Streifenwagens aufzutreten, spuckte um sich und verunreinigte den Funkstreifenwagen, sowie die Kleidung der Beamten. Letztendlich wurde er zur PI Bad Kreuznach verbracht und dem dortigen Gewahrsam zugeführt. Auf den Beschuldigten kommen Anzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Sanitäter, Sachbeschädigung und Beleidigung zu.

PM der PD Bad Kreuznach vom 13.12.2019

 

Salzburg: Körperverletzung, gefährliche Drohung und versuchter Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am Abend des 12.12.2019, begaben sich drei weibliche Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren zu einem 25-jährigen Österreicher und dessen 32-jährigen Freundin in deren gemeinsame Wohnung in der Stadt Salzburg.
In der Wohnung kam es zu einer Streiterei zwischen dem Mann und einer weiblichen Jugendlichen. In weiterer Folge würgte der Mann die Jugendliche, worauf die beiden anderen Jugendlichen ihrer Freundin zu Hilfe kamen. Anschließend wurden die zur Hilfe kommenden Jugendlichen vom Mann mit Faustschlägen attackiert, worauf diese auf den Balkon flüchteten. In der Zwischenzeit verblieb die dritte Jugendliche in der Wohnung. Nun wurde diese Jugendliche vom Mann mit einem Messer mit dem Umbringen bedroht. Diese konnte auch auf den Balkon zu ihren Freundinnen flüchten. Die verschossene Wohnung wurde von der Berufsfeuerwehr geöffnet und die eintreffenden Polizeibeamten konnten den Mann am Balkon antreffen. Bei der Festnahme wehrte sich der Mann konnte aber schließlich von den Beamten überwältigt werden.
In der Wohnung konnten ein Küchenmesser und Springmesser vorgefunden werden.
Da gegen den 25-jährigen Österreicher ein rechtskräftiges Waffenverbot besteht und dieser im Besitz von Waffen war, wird er auch nach dem Waffengesetz angezeigt.
Zwei verletzte Jugendliche kamen mit Verletzungen unbestimmten Grades in das LKH Salzburg.
Die bedrohte Jugendliche wurde in die Christian Doppler Klinik, Jugendpsychatrie gebracht.

PA der LPD Salzburg vom 13.12.2019

 

Leipzig (Sachsen): Versammlungsgeschehen am 13. Dezember 2019

Am heutigen Freitag führte die Polizeidirektion Leipzig aufgrund einer Versammlungsanmeldung der „Initiative gegen Polizeigewalt und Willkür“ einen Polizeieinsatz durch. Das Motto lautete: „Gegen Gentrifizierung, Bullen & Faschismus“. Gegen 18:20 Uhr begann die Auftaktkundgebung, nach der Bekanntgabe der Auflagen der Versammlungsbehörde durch den Versammlungsleiter mit ca. 350 Teilnehmern am Südplatz. Danach setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung. Zeitgleich wurden mehrere „Böller“ gezündet und zum Teil in Richtung von Polizeibeamten geworfen. Auf der weiteren Demonstrationstrecke wuchs dann die Teilnehmerzahl, laut Versammlungsbehörde, auf etwa 550 Teilnehmer an. Aus dem Demonstrationszug wurden immer wieder verschiedenste Parolen gerufen (u.a. „ACAB“ und „Bullenschweine“), welche sich gegen die Polizei in herabwürdigender Art richteten.Trotz dieser menschenverachtenden Ausdrucksweisen haben die vor Ort tätigen Polizeibeamten ihrem gesetzlichen und neutralen Auftrag folgegeleistet, die Inanspruchnahme von Grundrechten zu gewährleisten. Auf dem Weg der Demonstration kam es zu vereinzelten Ereignissen, die polizeiliches Handeln erforderten und durch die Versammlungsbehörde an den Versammlungsleiter angetragen wurden, um die Beschränkungen der Versammlungsbehörde umzusetzen. Diese konnten rein kommunikativ gelöst werden. Im Verlauf der Demonstration kam es noch zu weiteren Böllerwürfen. Am Wiedebachplatz kam es zur Sachbeschädigung eines Polizeifahrzeuges durch einen Steinwurf. Im Ergebnis wurden fünf verletzte Polizeibeamte durch Böller und Steinwürfe festgestellt. Der Aufzug lief bis zum Connewitzer Kreuz am Werk II. Hier wurde die Abschlusskundgebung durchgeführt. Die Versammlung war um 20:00 Uhr beendet. Fazit: Vier Straftaten wurden bisher bekannt. (eine Sachbeschädigung sowie drei Körperverletzungsdelikte)

PM der PD Leipzig vom 13.12.2019

Rosenheim (Bayern): Kontrollaktion der Rosenheimer Polizei / RO, B15, OT Oberfeld, 11.12. – 12.12.2019, 20.00 – 02.00 Uhr


Gegen 22.30 Uhr wurde ein Autofahrer angehalten. Beim Beifahrer, einem 20-Jährigen Mann aus Brannenburg, konnte in der Hosentasche Marihuana aufgefunden und sichergestellt werden. Im weiteren Verlauf sollte seine Wohnung in Brannenburg durchsucht werden. Als die Beamten das Mehrfamilienhaus betraten, trat den Beamten aus einer Nachbarwohnung plötzlich ein Pärchen gegenüber. Der 22-Jährige und seine 20-Jährige Lebensgefährtin stellten sich sofort in den Weg der Beamten. Ohne ein Wort zuvor gesagt zu haben, schrie der 22-Jährige die Beamten mit den Worten an „Verpisst Euch“.
Noch während der Satz ausgesprochen wurde, schlug der 22-Jährige mit beiden Händen gegen die Brust eines 26-Jährigen Polizeibeamten. Die Beamten versuchten den Randalierer zu fixieren, als plötzlich aus einer anderen Wohnung eine 43-Jährige Frau heraustrat und einen 28-Jährigen Beamten am Hals packte. Die Frau versuchte, die Beamten vom 22-Jährigen loszureißen.
Wie die aktuellen Ermittlungen ergaben, dürften sich der 20-Jährige (Beifahrer) und das Pärchen kennen. Möglicherweise wollten sie eine Durchsuchungsaktion der Polizei verhindern. Die 43-Jährige Frau ist Mutter des 20-Jährigen (Beifahrer) und wollte ihren Sohn wahrscheinlich aus dem Gewahrsam der Polizei befreien. Hier sind aber weitere Ermittlungen erforderlich.
Im Nachgang konnte die Wohnung durchsucht werden und es konnte eine kleine Menge an Rauschgift aufgefunden und sichergestellt werden.
Strafverfahren nach dem Betäubungsmittelgesetz, Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte sowie Gefangenenbefreiung wurden eingeleitet.
Keiner der eingesetzten Beamten wurde durch den Vorfall verletzt.

PM (auszugsweise) der PI Rosenheim vom 12.12.2019

 

Itzehoe (Schleswig-Holstein): Widerständler beleidigt Polizeibeamte

In der Nacht zu heute waren Streifen im Itzehoer Stadtgebiet eingesetzt, weil eine amtsbekannte Person andere Menschen belästigen sollte.
Letztlich wurden auch die Einsatzkräfte Opfer wilder Beschimpfungen, eine Ingewahrsamnahme des Beschuldigten mündete in einem Widerstand.
Gegen 01.30 Uhr rückten Beamte in die St.-Jürgen-Straße aus, weil ein 37-Jähriger dort die Gäste des ansässigen Etablissements beleidigen und bepöbeln sollte. Bei Eintreffen der Polizei hatte sich der Störenfried bereits entfernt.
Ihn trafen die Ordnungshüter allerding wenig später laut schreiend im Holzkamp an. Nach einem Schwall von Beleidigungen entschieden sich die Einsatzkräfte, den unruhigen und schwer zugänglichen Schenefelder in Gewahrsam zu nehmen. Gegenüber der Maßnahme sperrte sich der Beschuldigte vor Ort erheblich, was sich schließlich auf dem Itzehoer Revier fortsetzte. Unter Anwendung von einfacher körperlicher Gewalt brachten die Beamten den 37-Jährigen letztlich zur Ruhe – ein Atemalkoholtest bei ihm lieferte ein Ergebnis von 2,24 Promille. Zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten verbrachte der Mann einige Stunden in der Zelle – er wird sich wegen der Beleidigung und wegen des Widerstandes verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 12.12.2019

 

Bad Gandersheim (Niedersachsen): Zeitungskuriere angegriffen und Widerstand geleistet

In der Nacht zum 12.12.2019 kurz vor 02.00 Uhr zwei Zeitungskuriere in Ausübung ihrer Tätigkeit in der Alten Gasse von einem 32-jährigen Gandersheimer unvermittelt angegriffen und beleidigt. Nach einem hitzigen Wortgefecht ergriff der Gandersheimer den Schal seines 60-jährigen Opfers und zog diesen zu. Die 68-jährige Begleiterin des Opfers alarmierte die Polizei, welche wenig später am Ort des Geschehens eintraf. Der Beschuldigte hatte zwischenzeitlich von seinem Tun abgelassen und war fußläufig geflüchtet. Noch während der Sachverhaltsaufnahme vor Ort erschien der Beschuldigte in einem angrenzendem Nachbargrundstück und versteckte sich dort. Nach kurzer Absuche des Geländes kam er hinter einer Gartenscheune hervor und rannte davon. Dabei kam er ins Stolpern und kam zu Fall. Einen hinzukommenden Polizeibeamten des Gandersheimer Kommissariats schlug er noch am Boden liegend mit der Handkante ins Gesicht. Anschließend konnte er unter Anwendung einfachen unmittelbaren Zwanges überwältigt und der Dienststelle zugeführt werden. Er stand deutlich unter dem Einfluß alkoholischer Getränke und musste sich einer Blutprobe unterziehen. Auch dabei setzte er sich massiv zur Wehr und beleidigte die Beamten massiv. In der Folge musste er die weitere Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Ihn erwarten diverse Straferverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung.

PM des Kommissariats Bad Gandersheim /PI Northeim vom 12.12.2019

 

Baden-Baden (Baden-Württemberg): Betrunken in Kontrolle geraten, Polizistin beleidigt

Ein 26 Jahre alter Mann musste in der Nacht auf Donnerstag seinen Führerschein in behördliche Obhut geben, nachdem er mit etwa 1,7 Promille hinter dem Steuer seines Wagens gesessen hatte. Bei einer Kontrolle des Opel-Fahrers kurz nach 1 Uhr in der Innenstadt konnten die Beamten des Polizeireviers Baden-Baden deutlichen Alkoholgeruch feststellen. Seinen Unmut über die polizeilichen Maßnahmen gab der Mittzwanziger durch Beleidigungen gegenüber einer Polizeibeamtin zum Ausdruck. Nach der Auswertung einer erhobenen Blutprobe sieht der 26-jährige nun Strafanzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Beleidigung entgegen.

PM des PP Offenburg vom 12.12.2019

 

Kehl (Baden-Württemberg): Widerstand bei Kontrolle durch die Bundespolizei

Ein 43-jähriger Tunesier hat gestern Nachmittag bei einer Kontrolle durch die Bundespolizei am Bahnhof Kehl Widerstand geleistet. Zunächst weigerte er sich, seinen Ausweis zu zeigen und verhielt sich unkooperativ und aggressiv.
Als er zum Zwecke der Personalienfeststellung zur Dienststelle verbracht werden sollte, folgten wüste Beleidigungen und im weiteren Verlauf trat er einem Beamten gegen das Schienbein, wodurch dieser aber glücklicherweise dienstfähig blieb. Auch auf der Dienststelle beruhigte er sich nicht und trat mehrfach gegen Türen und Wände. Der in Frankreich lebende, bereits polizeibekannte Mann, musste nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wieder zurück ins Nachbarland und erhält zudem ein mehrjähriges Einreiseverbot für Deutschland. Zusätzlich muss er sich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Körperverletzung verantworten.

PM der BPOLI Offenburg vom 12.12.2019

 

Horn-Bad Meinberg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer muss Rausch ausschlafen

Dienstagabend kam es vor einer Gaststätte in der Mittelstraße zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 50-jährigen Mann aus Horn-Bad Meinberg und einem 36-jährigen, aus Polen stammenden, Mann. Zwei weitere Männer aus Horn-Bad Meinberg wollten den 36-Jährigen beruhigen. Als er auch auf diese beiden losging, drückten sie ihn gemeinsam so lange zu Boden, bis hinzugerufene Polizeibeamte eintrafen. Einer der beiden Männer zog sich dabei eine leichte Verletzung zu. Da der 36-Jährige auch gegenüber den Beamten ausfällig wurde, sie bespuckte und nach ihnen trat, wurde er gefesselt und musste die Nacht zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam verbringen. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass der polnische Staatsbürger erst am Montag aus einer längeren Haftstrafe entlassen worden war. Am Mittwoch wurde der Mann einem Haftrichter vorgeführt, der den 36-Jährigen umgehend in Untersuchungshaft schickte.

PM der POL Lippe vom 12.12.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Mann beschädigt Streifenwagen

Am Donnerstag, 12.12.2019, gegen 02:25 Uhr, weigerte sich ein Mann in einer Bar in Friedlingen zunächst seine Rechnung zu bezahlen, weshalb die Polizei anrückte. Während der Kontrolle des 28-jährigen Mannes trat dieser unvermittelt mit dem Fuß gegen den Streifenwagen und beschädigte diesen. Der alkoholisierte und aggressive Mann wurde überwältigt und in Gewahrsam genommen.
Er muss sich nun wegen der Sachbeschädigung verantworten und wird auch die Übernachtung bei der Polizei bezahlen müssen. Am Streifenwagen entstand Sachschaden von mehreren hundert Euro.

PM des PP Freiburg vom 12.12.2019

 

Siegburg (Nordrhein-Westfalen): Randalierer im Krankenhaus

Heute Nacht (12.12.2019) gegen 04.30 Uhr wurde die Polizei zum Siegburger Krankenhaus gerufen. Die Stationsschwestern hatten die Polizei alarmiert, weil ein betrunkener 37-jähriger Eitorfer randalierte und die Krankenstation nicht verlassen wollte. Er reagierte auch nicht auf den Platzverweis der Polizisten und weigerte sich weiterhin zu gehen. Der nicht behandlungsbedürftige 37-Jährige kam zur Ausnüchterung und zur Herstellung der Nachtruhe in der Klinik ins Polizeigewahrsam.

PM der KPB des Rhein-Sieg-Kreises vom 12.12.2019

 

Berlin-Mitte: Polizisten beleidigt, angegriffen und verletzt

Bei einem Einsatz in der vergangenen Nacht in Mitte griff ein Mann einen Polizisten an. Gegen 23.35 Uhr erhielten Einsatzkräfte des Abschnittes 31 den Auftrag, zu einer Körperverletzung in ein Lokal am Schiffbauer Damm zu fahren. Am Einsatzort sprachen die Polizistinnen und Polizisten den stark alkoholisierten, tatverdächtigen 31-Jährigen an und forderten ihn auf, das Lokal zu verlassen, um den Sachverhalt klären zu können. Dieser Aufforderung wiedersetzte sich der Mann, so dass die Beamtinnen und Beamten ihn hinausgeleiten wollten. Dabei soll er die Einsatzkräfte lautstark beleidigt und Widerstand geleistet haben, in dessen Verlauf er einem 26-Jährigen Polizeimeister mit der Faust, um die er sich vorher eine metallene Armbanduhr gebunden haben soll, ins Gesicht schlug. Dadurch erlitt der Polizist eine Platzwunde am Kopf und musste in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Durch die Widerstandshandlungen des 31-Jährigen wurde zudem auch eine Polizeikommissarin leicht an einer Hand und ein weiterer Polizeimeister leicht an der Schulter verletzt. Nur durch den Einsatz von Reizstoff gelang es den Einsatzkräften, den Mann zu Boden zu bringen und zu fesseln. Während die beiden Leichtverletzten ihren Dienst fortsetzen konnten, musste der 26-jährige Polizeimeister seinen beenden. Angeforderte Mitarbeiter im Vollzugsdienst brachten den Aggressiven in ein Gewahrsam, wo er nach einer durchgeführten Blutentnahme und einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen wurde. Er muss sich nun wegen tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte, Beleidigung sowie einfacher und gefährlicher Körperverletzung verantworten.

PM (2920) des PP Berlin vom 12.12.2019

 

Berlin-Mitte: Passanten antisemitisch beleidigt

In Wedding hat ein Mann gestern Abend mehrere Passanten antisemitisch beleidigt. Gegen 18.15 beschimpfte er in der Reinickendorfer Straße mehrere vorbeilaufende Passanten, woraufhin Zeugen die Polizei alarmierten. Auch die mittlerweile eingetroffenen Einsatzkräfte beschimpfte der 43-Jährige und weigerte sich seine Personalien mitzuteilen. Stattdessen forderte er die Beamtinnen und Beamten auf, mit ihm zu kämpfen. Nachdem er gefesselt wurde, kam der unter Alkoholeinfluss stehende Pöbler zu einer Blutentnahme. Er muss sich nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung verantworten.

PM (2921) des PP Berlin vom 12.12.2019

 

Kassel (Hessen): Schläfriger Schwarzfahrer geht auf Bundespolizisten los

Bei der Fahrkartenkontrolle schlafend gestellt, den Zugbegleiter ignoriert und auf Bundespolizisten losgegangen, so benahm sich gestern Mittag ein 39-Jähriger aus Tübingen. Der Fahrgast aus dem Schwabenland fuhr ohne gültigen Fahrschein im ICE von Hannover in Richtung Süden. Der Mann sollte nach dem Willen des Bahnmitarbeiters den Fernzug in Kassel-Wilhelmshöhe verlassen.
Da er nicht freiwillig ging, rief der Zugbegleiter die Bundespolizei. Erst als Ordnungshüter den Zug betraten öffnete er kurz die Augen, stellte sich aber erneut schlafend. Kurzerhand trugen ihn die Beamten nach dem Halt in der Documenta-Stadt aus dem ICE.
Am Bahnsteig wurde der 39-Jährige plötzlich renitent und versuchte die Beamten durch Tritte zu verletzen. Außerdem beleidigte er die Polizisten. Mittels einfacher körperlicher Gewalt konnte der Mann überwältigt werden. Verletzt wurde dabei niemand.
Für die Dauer der Feststellung seiner Identität musste der Tübinger seine Reise unterbrechen. Anschließend konnte er seine Heimfahrt mit einem anderen Zug fortsetzen. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 39-Jährigen u. a. ein Strafverfahren wegen „Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte“ eingeleitet.

PM der BPOLI Kassel vom 12.12.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): 20-Jähriger landete in Polizeizelle

In der Nacht zum Donnerstag fiel ein 20-jähriger Isselburger aufgrund seines erheblichen Alkoholisierungsgrades gegen ein geparktes Auto.
Sein Gemütszustand wechselte zwischen teilnahmslos und aggressiv. Er wurde letztlich durch die Polizeibeamten aus gefahrenabwehrenden Gründen in Gewahrsam genommen. Da er die Beamten beleidigte, muss er mit auch mit einem Strafverfahren rechnen.

PM der KPB Borken vom 12.12.2019

 

Hof (Bayern): Betrunkene Patientin greift Sanitäter und Polizisten an

Eine stark betrunkene Frau randalierte am Mittwochabend erst in einem Rettungswagen, anschließend im Krankenhaus. Dabei erlitten zwei Sanitäter und ein Polizeibeamter leichtere Verletzungen. Gegen die 24-jährige Hoferin leiteten die Beamten ein Strafverfahren ein.
Gegen 19 Uhr transportierte der Rettungsdienst die stark betrunkene Frau in einem Einsatzfahrzeug in ein Krankenhaus, da sie aufgrund der Alkoholisierung medizinische Hilfe benötigte. Noch während der Fahrt schlug die junge Frau einen Sanitäter in das Gesicht und auf dem Körper.
Wegen einer anderen Einsatzlage befanden sich zufällig zwei Polizeibeamte im Krankenhaus, als der Rettungswagen dort eintraf. Einer der Beamten half bei der Einlieferung der Betrunkenen und musste sich dabei mehrere Beleidigungen anhören. Anschließen schlug die 24-Jährige auch nach dem Polizisten und überzog ihn mit einer Spuckattacke.
Gemeinsam mit mehreren Mitarbeitern des medizinischen Personals gelang es schließlich, die renitente Frau ruhig zu stellen. Nach bisherigen Erkenntnissen blieb sie unverletzt. Sie muss sich nun wegen mehrerer Delikte verantworten.

PM der PI Hof vom 12.12.2019

 

Altentreptow (Mecklenburg-Vorpommern): Verkehrsunfall – alkoholisierter Fahrzeugführer flüchtete

Am 11.12.2019 gegen 19:25 Uhr ist es in der Ortslage Buchar bei Altentreptow zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei welchem der Fahrzeugführer erheblich alkoholisiert war und vom Unfallort geflüchtet ist.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr der 64-jährige Fahrzeugführer die Verbindungsstraße zur L35, als er in der Ortslage Buchar in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam und gegen die Bankette fuhr. Nach Aussagen eines Zeugen stieg der Fahrer aus und entfernte sich fußläufig in Richtung Klatzow. Die Beamten des
Autobahn- und Verkehrspolizeireviers Altentreptow konnten den flüchtigen Fahrzeugführer auf der besagten Verbindungsstraße auf Höhe des dortigen Kieswerkes stellen. Die Beamten bemerkten bei der anschließenden Kontrolle deutlichen Atemalkoholgeruch bei dem 64-Jährigen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest hat einen Wert von 1,32 Promille ergeben. Als die Beamten dem 64-Jährigen die folgenden polizeilichen Maßnahmen erläuterten, versuchte er zu flüchten. Er musste durch die Beamten gefesselt werden.
Im Anschluss erfolgte die Blutprobenentnahme im Klinikum Neubrandenburg. Auf dem Weg zum Klinikum beleidigte der Tatverdächtige die Beamten mehrfach. Der Führerschein des 64-Jährigen wurde sichergestellt. Zudem wurden Strafanzeigen wegen der Trunkenheit im Straßenverkehr, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Beleidigung erstattet.

PM der PI Neubrandenburg vom 12.12.2019

 

Uelzen (Niedersachsen): „Auseinandersetzung“ – Polizei greift schlichtend ein und wird angegriffen

Zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 20 Jahre alten bereits polizeilich in Erscheinung getretenen 20 Jahre alten somalischen Staatsbürger und einer Gruppe junger Männer kam es in den Nachtstunden zum 12.12.19 in der Gudestraße. Die Gruppe junge Männer und der 20-Jährige waren gegen 03:00 Uhr aneinandergeraten, so dass die Polizei alarmiert wurde. Als die Beamten die Personen trennen wollten, leistete der 20-Jährige Widerstand, schlug, trat und spuckte nach den Beamten. Er wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen.
Nach seiner Entlassung in den Morgenstunden des 12.12.19 fiel der Mann abermals in der Uelzener Innenstadt auf, so dass er wieder in Gewahrsam genommen werden musste.
Auch ein 34 Jahre alter Uelzener, der an der nächtlichen Auseinandersetzung beteiligt war, setzte sich gegen die schlichtenden Beamten zur Wehr und leistete Widerstand. Er wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. Bei dem 34-Jährigen stellten die Beamten auch einen verbotenen Schlagring sicher. Ein ebenfalls beteiligter 24 Jahre alter polnischer Staatsbürger aus Uelzen meinte den Beamten ein im Gerangel heruntergefallenes Funkgerät klauen zu müssen. Er ließ dieses unter seiner Jacke verschwinden. Die Beamten fanden es trotzdem. Er Pfefferspray der Beamten bleib jedoch verschwunden. Parallel meinte ein 27 Jahre alter Uelzener die anwesenden Polizeibeamten beleidigen zu müssen. Entsprechende Strafverfahren wegen tätlichem Angriff, Widerstand, Diebstahls und Beleidigung wurden eingeleitet.

PM der PI Lüneburg vom 12.12.2019

 

Celle (Niedersachsen): 51- Jähriger randaliert in Ferienwohnung und wird in Gewahrsam genommen

Heute Morgen, gegen 3:30 Uhr, musste die Polizei in Oppershausen einen betrunkenen Mann in Gewahrsam nehmen, nachdem dieser in seiner Ferienwohnung randaliert und seine Vermieter bedroht hatte. Der 51- Jährige wohne laut Auskunft der Vermieter erst seit einigen Wochen in der Ferienwohnung, die sich im Haus des vermietenden Ehepaares befindet. Seit Mitternacht habe der Mann sehr laut Musik gehört. Alle Aufforderungen, die Musik leiser zu drehen, habe er ignoriert. Er habe stattdessen den Glaseinsatz der Haustür eingetreten und dem 73- jährigen Vermieter zudem Schläge angedroht. Um weitere Straftaten des stark alkoholisierten Mannes zu verhindern, wurde er durch die eintreffenden Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und der Polizeiinspektion Celle zugeführt.
Während dieser Maßnahme beleidigte der Mann die Beamten mehrfach.
Doch damit nicht genug: Nachdem er heute Morgen, gegen 05:45 Uhr, in Celle aus dem Gewahrsam entlassen wurde, wollte er mit dem Taxi nach Wienhausen gefahren werden. Zum Ende der Fahrt äußerte er, dass er den Fahrpreis von knapp 30,00 EUR nicht bezahlen werde. Anschließend stieg er einfach aus und lief davon. Der Taxifahrer erstatte Anzeige gegen ihn.

PM der PI Celle vom 12.12.2019

 

Bottrop (Nordrhein-Westfalen): Polizist bei Verkehrskontrolle angefahren

– Ein 53-jähriger Autofahrer aus Reken wurde festgenommen, weil er am Donnerstag gegen 13.40 h einen Polizisten bei einer Verkehrskontrolle angefahren hat. Das Auto des Mannes war den Beamten aufgefallen, weil es tiefergelegt war. Bei der Kontrolle an der Gladbecker Straße entdeckten sie weitere technische Veränderungen an dem Fahrzeug. Als die Polizisten dem Autofahrer mitteilten, dass der Wagen sichergestellt werden sollte, fuhr der 53-Jährige los und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. An der Friedrich-Ebert-Straße konnte das Fahrzeug erneut angehalten werden. Obwohl einer der Polizisten vor dem Auto stand, fuhr der Mann wieder los und fuhr den Polizisten an. Der Beamte kam zu Fall und wurde verletzt. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert und ambulant behandelt werden. Der Autofahrer wurde festgenommen. Sein Wagen wurde sichergestellt. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Mann dauern an.

PM des PP Recklinghausen vom 12.12.2019

 

Schwabmünchen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte durch Drogenkonsument

Am Mittwoch, 11.12., 15:00 Uhr, fiel einer Schwabmünchner Bürgerin mit ihrem Kind ein 23-jähriger Mann in seinem geparkten Golf auf, der einen Joint konsumierte. Der Schwabmünchner Polizeistreife erklärte dieser, dass „er in seinem Auto machen könne, was er wolle“. Nach Verweigerung der Personalien und Durchsuchung des Pkw, konnten im Fahrzeug weitere Konsumeinheiten Marihuana aufgefunden werden. Anschließend musste der junge Mann von den Polizeibeamten mit Zwang daran gehindert werden, wegzufahren. Schließlich musste er, völlig uneinsichtig und mit massiver Gegenwehr, gefesselt, und mit Verstärkung einer weiteren Streife zur Inspektion verbracht werden. Ein Polizeibeamter wurde an der Hand verletzt, war aber noch dienstfähig. Eine Ermittlungsrichterin ordnete zusätzlich noch die Durchsuchung der elterlichen Wohnung des Beschuldigten an. Anzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden erstellt.

PM der PI Schwabmünchen vom 12.12.2019

 

Füssen (Bayern): Randale in der Wohnung der Mutter

In der Nacht von vergangenem Dienstag auf Mittwoch wurde die Polizei wegen eines aggressiven, offensichtlich unter Drogeneinfluss stehenden Mannes in die Füssener Innenstadt gerufen. Der Mann befand sich an der Wohnanschrift seiner Mutter und zeigte sich anfangs nur verbal aggressiv. Um den Streit nicht weiter eskalieren zu lassen, wurde dem Mann ein Platzverweis ausgesprochen.
Diesen befolgte der Mann jedoch nur kurz, wie sich später herausstellte, da die Streife erneut anrücken musste. Als ein weiteres Familienmitglied dazu kam, randalierte der 27-jährige Mann in der Wohnung. Später ging der Mann seine eigene Mutter körperlich an, weshalb die Beamten eingriffen mussten. Aufgrund der Gefährdung seiner Familienangehörigen wurde der Mann nach einem kurzen Fluchtversuch zur weiteren Behandlung in ein Klinikum untergebracht. Hierbei kam es zu Widerstandshandlungen gegen die eingesetzten Beamten, bei denen jedoch niemand verletzt wurde.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.12.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Trunkenheitsfahrt und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein 22-jähriger Radfahrer wurde am späten Mittwochabend in der Kammerkrummenstraße einer Verkehrskontrolle unterzogen, da er Schlangenlinien fuhr und eine Gefahr für ihn und andere Verkehrsteilnehmer verhindert werden sollte. Aufgrund Alkoholgeruchs wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von über 1,6 Promille. Daher sollte bei dem 22-jährigen Mann eine Blutentnahme in der Klinik durchgeführt werden. Vor der Fahrt zum Krankenhaus wurde der Radfahrer durchsucht. Hierbei konnte eine Alufolie mit einer geringen Menge Amphetamin aufgefunden werden. Das Rauschgift wurde sichergestellt. In der Klinik leistete der 22-Jährige dann mit Gewalt Widerstand gegen die Polizeibeamten, um die Blutentnahme zu verhindern. Unter Anwendung von körperlicher Gewalt wurde die Blutentnahme durchgeführt. Zwei Polizeibeamten wurden hierbei leicht verletzt. Während der Durchführung der Maßnahmen wurden die Beamten fortlaufend von dem 22-Jährigen beleidigt. Im Anschluss an die Blutentnahme wurde er in Schutzgewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in der Zelle. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, Besitz von Betäubungsmitteln, Tätlichen Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 12.12.2019

Bamberg (Bayern): 29-Jähriger beleidigt Polizeibeamte

Am Mittwochfrüh gegen 02.20 Uhr wurden Polizeibeamte an einer Sparkasse in der Dr.-von-Schmitt-Straße auf einen jungen Mann aufmerksam. Als der Mann kontrolliert werden sollte, zeigte er durch die geschlossene Türe zunächst den Beamten die ausgestreckte Zunge und beleidigte sie anschließend noch. Während der Personenkontrolle verweigerte er die Herausgabe eines Ausweisdokumentes, weshalb der 29-Jährige mit zur Dienststelle genommen wurde. Auf dem Weg dorthin führt er seine Beleidigungen gegenüber den Beamten fort. Als der Mann in einen Haftraum untergebracht werden sollte, griff er noch einen Beamten an. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an; bei einem Alkoholtest brachte es der Mann auf 1,04 Promille. Verletzt wurde bei dem Polizeieinsatz glücklicherweise niemand. Der Mann muss sich wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung verantworten.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 11.12.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Randale in Notaufnahme

Zu einer heftigen Auseinandersetzung kam es in den heutigen frühen Morgenstunden in der Notaufnahme der Helios-Kliniken Schwerin.

Gegen 02.45 Uhr betraten drei betrunkene georgische Personen (2x männl., 1x weibl.) den Bereich der Anmeldung.
Hier kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung mit dem Sicherheitsdienst.
In der weiteren Folge entwickelte sich eine handfeste Schlägerei, bei der ein Wachmann im Gesicht verletzt wurde.
Die drei äußerst aggressiven Personen verschafften sich gewaltsamen Zutritt, durch die ansonsten nur vom medizinischen Personal zu öffnenen Türen, in den Behandlungsbereich der Notaufnahme.
Patienten und Krankenhauspersonal wurden in Sicherheit gebracht.
Die zwischenzeitlich eingetroffenen Einsatzkräfte der Polizei handelten umgehend und kompromisslos. Die Angreifer wurden überwältigt und gefesselt.
Durch die Aufregung während der Auseinandersetzung erlitt ein Wachmann im Anschluss gesundheitliche Probleme, ein in der Aufnahme wartender Patient musste ebenfalls sofort medizinisch betreut werden.
Die tatverdächtigen Personen wurden in Gewahrsam genommen. Ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung, des Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung wurde eingeleitet.

PM der PI Schwerin vom 11.12.2019

 

Wulfsen (Niedersachsen): Betrunken Widerstand geleistet

Ein 53-jähriger Mann ist am Dienstagabend in Gewahrsam genommen worden. Der Mann war gegen 19.30 Uhr gemeldet worden, weil er vor einer Gaststätte gegen mehrere geparkte Autos getreten haben soll. Als die Beamten eintrafen, war der deutlich alkoholisierte Mann zunächst ruhig. Im Laufe der Befragung zur Sache begann er damit, sich über das Erscheinen der Polizei aufzuregen. Schäden an den Autos wurden nicht festgestellt, die Zeugen bestätigten jedoch die erste Meldung.
Dem 53-Jährigen wurde ein Platzverweis erteilt, dem er nur widerwillig nachkam.
Als der Mann dann torkelnd auf die Fahrbahn lief, wollten ihn die Beamten zum eigenen Schutz zur Ausnüchterung in Gewahrsam nehmen. Dagegen wehrte er sich jedoch heftig. Mehrfach schlug er nach den Beamten, als diese ihn in den Streifenwagen setzen wollten. Erst nach dem Einsatz von Pfefferspray gelang es, den 53-Jährigen zu Boden zu bringen und zu fixieren. Ein Beamter verletzte sich dabei leicht.
Auf richterliche Anordnung wurde dem Mann eine Blutprobe entnommen, bevor er in die Ausnüchterungszelle kam. Währenddessen beleidigte und bedrohte er die Beamten weiter. Gegen den 53-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte eingeleitet.

PM der PI Harburg vom 11.12.2019

 

Bremen-Vegesack: Zum Alten Speicher

Eine Auseinandersetzung zwischen zwei Familien in einem Einkaufszentrum in Vegesack führte am Dienstag zu einem Großeinsatz der Polizei. Bei den Tumulten wurde eine Polizistin durch ein Schlag gegen den Hals leicht verletzt, die Einsatzkräfte nahmen mehrere Personen vorläufig fest.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand waren eine 19 Jahre alte Frau und ein 21-Jähriger bis vor kurzem liiert. Der 40 Jahre alte Vater der 19-Jährigen suchte den in einer Bäckerei im Einkaufszentrum arbeitenden Mann am Nachmittag auf und forderte Geld von ihm. Dabei soll er den 21-Jährigen geschlagen und mit einem Messer bedroht haben. Der 21 Jahre alte Mann rief daraufhin seinen 23-jährigen Bruder an, der bei seiner Ankunft von dem Vater mit einem Schlagring empfangen wurde. Es entwickelte sich eine Schlägerei und wenig später erschienen und beteiligten sich weitere Familienangehörige beider Parteien, ausgestattet mit einem Teleskopschlagstock und Überbrückungskabeln. Die Polizei erschien mit einem Großaufgebot vor Ort und beendete die tumultartigen Szenen. Als die Einsatzkräfte einen 17-jährigen Angreifer festnehmen wollten, kam dessen 41 Jahre alter Vater hinzu und versuchte seinen Sohn zu befreien. Hierbei schlug er einer Polizistin gegen die Kehle. Der Einsatz von Pfefferspray beendete die Attacke. Die Polizei nahm sieben Angreifer vorläufig fest. Vier Personen wurden leicht verletzt und von Rettungssanitätern versorgt. Der 40-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Alle Beteiligten wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Durchführung von so genannten Gefährderansprachen entlassen. Es wurden u. a.
Strafanzeigen wegen räuberischer Erpressung, gefährlicher Körperverletzung und Gefangenenbefreiung gefertigt. An der Auseinandersetzung waren etwa zehn Personen beteiligt. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter 0421 3623888 entgegen. Die Polizei Bremen duldet keine rechtsfreien Räume und wird die Verantwortlichen konsequent verfolgen.

PM der POL Bremen vom 11.12.2019

 

Miltenberg (Bayern): Patient randaliert in Arztpraxis

Nicht gerade freundlich verhielt sich am Dienstagmorgen ein Patient, welcher ärztliche Behandlung wünschte, dabei jedoch aggressiv auftrat. Der 31-jährige Mann erschien kurz vor 09:00 Uhr in einer Arztpraxis in der Hauptstraße und wollte seine Verletzungen in Form von Abschürfungen, die von einem Unfall stammten, (welcher der Polizei bis dato nicht bekannt ist) versorgen lassen. Im Anschluss nach der ärztlichen Behandlung forderte er lautstark weitere Medikamente. Diese Forderung wurde allerdings abgelehnt, weshalb der aus Kasachstan stammende Mann, mit festen Wohnsitz im Landkreis Miltenberg, ausfallend und aggressiv wurde. Daraufhin wurde er der Praxis verwiesen. Nun drehte der Mann durch, nahm vor dem Gebäude der Arztpraxis einen großen Stein und warf diesen mehrfach in Richtung der Fensterscheiben. Der Mann flüchtete, konnte jedoch kurze Zeit später auf der Mainbrücke von den herbeigerufenen Polizeibeamten festgenommen werden. Auch hier verhielt er sich äußerst aggressiv und konnte nur durch unmittelbaren Zwang überwältigt werden. Aufgrund der Gesamtumstände und seines hohen aggressiven Potenzials musste der Mann schließlich nach Rücksprache und auf Anordnung des Landratsamtes Miltenberg wegen akuter Fremdgefährdung in das Bezirkskrankenhaus Lohr verbracht werden. Der entstandene Sachschaden an der Fassade des Hauses bzw. der Arztpraxis beläuft sich auf schätzungsweise 1000 Euro.

PM der PI Miltenberg vom 11.12.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Bedroht, beleidigt und in Gewahrsam genommen

Weil ein 29-Jähriger am Dienstagabend Personen auf dem Weihnachtsmarkt und im Anschluss den einschreitenden Polizeibeamten in bedrohlicher Weise gegenübertrat, wurde ein Strafverfahren gegen den Mann und eine Unterbringung in einer Spezialklinik eingeleitet. Gegen 20:45 Uhr kam der offenbar unter alkoholischer und augenscheinlich auch berauschender Beeinflussung stehende Mann mit einem Messer und verbaler Drohungen zu einem Glühweinstand, nachdem ihm zuvor der Zutritt zu diesem verwehrt worden war. Den daraufhin alarmierten Beamten des Polizeireviers Rastatt trat er ebenfalls sofort aggressiv entgegen und sprach auch diesen gegenüber massive Drohungen und Beleidigungen aus. Daher wurde der 29-Jährige in Gewahrsam genommen und nach Untersuchung durch einen Arzt in eine Spezialklinik überstellt.

PM des PP Offenburg vom 11.12.2019

 

Beelitz (Brandenburg): Angetrunkener Autofahrer leistet Widerstand

Ein 52-jähriger Radfahrer fiel einer Polizeistreife in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Fichtenwald auf. Der Mann wurde kontrolliert und dabei ein sehr starker Alkoholgeruch festgestellt. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,47 Promille. Daraufhin wurde der Mann von den Polizeibeamten in ein Krankenhaus gebracht, wo die Blutentnahme stattfinden sollte. Während der Fahrt in die Klinik fing der Mann im Streifenwagen an unruhig zu wehren und schnallte sich ab. Dann versuchte er aus dem fahrenden Streifenwagen zu springen. Ein Polizeibeamter der neben dem Mann auf der Rückbank saß, versuchte den Mann zurück zu halten und es kam zu einem Handgemenge. Der Streifenwagen wurde unverzüglich gestoppt und der 52-Jährige fixiert. Im Anschluss wurde er zur Blutentnahme gebracht und danach zum Ausnüchtern ins Polizeigewahrsam nach Brandenburg an der Havel gefahren. Wo er nach dem Ausnüchtern entlassen wurde. Gegen ihn ermittelt nun die Kriminalpolizei wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Trunkenheit im Verkehr.

PM der PD Brandenburg West vom 11.12.2019

 

Ilmenau (Thüringen): Geschlagen und Widerstand geleistet

Am Dienstag, 10.12.2019, schlug ein 23-Jähriger (eritreisch) gegen 19.30 Uhr einen 16-Jährigen (deutsch) in der Bahnhofstraße mehrfach ins Gesicht. Beide tranken zuvor mit weiteren Bekannten in der Bahnhofshalle Alkohol. Der Täter konnte im Rahmen der Fahndung mit zwei Begleitern im näheren Umfeld festgestellt werden. Dabei leistete er Widerstand gegenüber den Polizeibeamten. Bei der Fixierung des Täters versuchte sein 23-jähriger Begleiter (syrisch) ebenfalls nach den Beamten zu schlagen. Zur Abwehr weiterer Angriffe wurde Pfefferspray eingesetzt. Gegen die beiden Täter wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest bei dem 23-jährigen Eritreer ergab einen Wert von rund 2,3 Promille. Der 16-Jährige musste in einem Krankenhaus behandelt werden. Ein Polizeibeamter wurde leicht verletzt. Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist nicht auszuschließen, dass zwischen dem 23-Jährigen und dem 16-Jährigen ein zunächst einvernehmlicher „Showkampf“ geführt wurde, wobei der 16-Jährige im Ergebnis vermutlich verletzt wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen wurden aufgenommen.

PM der LPI Gotha vom 11.12.2019

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Trunkenheitsfahrt

Am Dienstagabend leitete die Polizei Speyer Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr gegen einen 52-jährigen Lkw-Fahrer sowie einen 30-jährigen Pkw-Fahrer ein, nachdem diese zuvor alkoholisiert am Straßenverkehr teilgenommen haben.
Gegen 21:50 Uhr wurde der Polizei ein „schlangenlinienfahrender“ Sattelschlepper in der Industriestraße mitgeteilt. Das Fahrzeug konnte in der Göteborger Straße einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, bei welcher der 52-jährige ausländische Fahrer einen Atemalkoholwert von 2,22 Promille aufwies. Ihm wurde daraufhin die Weiterfahrt untersagt, sein Fahrzeugschlüssel sichergestellt und sein Führerschein beschlagnahmt. Zudem wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Da sich der Mann den Polizeibeamten gegenüber völlig uneinsichtig zeigte, einem Platzverweis nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen, keine Folge leistetet und weiterhin mehrfach an die Eingangstür der Polizeiinspektion schlug, musste er in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.
Gegen 23:59 Uhr wurde ein 30-jähriger Fahrer aus Östringen mit seinem VW Golf in der Maximilianstraße kontrolliert. Dieser wies einen Atemalkoholwert von 1,47 Promille auf. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt, sein Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und sein Führerschein beschlagnahmt. Zudem wurde musste auch der Golf-Fahrer eine Blutprobe abgeben.

PM der PD Ludwigshafen vom 11.12.2019

 

Magdeburg (Sachsen-Anhalt): 53-Jähriger greift reisenden Polizisten unvermittelt an

Am Dienstag, den 10. Dezember 2019 wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg gegen 15.40 Uhr über eine körperliche Auseinandersetzung am Magdeburger Hauptbahnhof informiert. Zuvor kam ein Regional-Express aus Erfurt am Hauptbahnhof Magdeburg an. Unter den aussteigenden Fahrgästen befanden sich auch ein 37-jähriger Reisender in Uniform, der demnach als Polizist erkennbar war sowie ein 53-jähriger Mann.
Beide verließen den Zug nach Ankunft am Bahnsteig 4 und begaben sich in Richtung Bahnhofstunnel. Auf dem Treppenabgang drehte sich der 53-jährige Mitreisende abrupt um und schlug dem Beamten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. In der anderen Hand hielt er ein verbotenes Butterflymesser, welches glücklicherweise nicht zum Einsatz kam. Der Geschädigte verlor aufgrund des unerwarteten Angriffs das Gleichgewicht und stürzte. Er erlitt eine Prellung und leichte Schürfwunden im Gesicht. Dennoch konnte er weitere Schläge abwehren, den Mann überwältigen und bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten am Boden fixieren. Die hinzueilenden Bundesbeamten nahmen den Mann vorläufig fest und verbrachten ihn sowie den Geschädigten und eine Zeugin für die weiteren polizeilichen Maßnahmen in die Diensträume der Bundespolizei am Hauptbahnhof. Auf dem Weg dorthin versuchte der Tatverdächtige sich mehrfach erfolglos aus dem Festhaltegriff zu lösen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und der Sicherstellung des Messers wurde der 53-Jährige aufgrund seiner ernsthaften Verhaltensstörungen in ein umliegendes Krankenhaus eingewiesen. Den bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getretenen Deutschen erwarten unter anderem Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes nach dem Waffengesetz. Bei der Überprüfung seiner Personalien im Fahndungssystem der Polizei wurden weiterhin zwei Ersuchen der Staatsanwaltschaften Göttingen und Marburg festgestellt. Sie benötigten den aktuellen Aufenthaltsort sowie die Wohnanschrift des Mannes wegen anderer Ermittlungsverfahren. Hierbei ging es um ein weiteres Körperverletzungsdelikt sowie um Erschleichen von Leistungen. Die Staatsanwaltschaften wurden durch die Bundespolizei entsprechend unterrichtet.

PM der BPOLI Magdeburg vom 11.12.2019

 

Bad Oeynhausen (Nordrhein-Westfalen): Offenbar psychisch kranker und nackter Mann löst Polizeieinsatz aus

Ein offenbar psychisch kranker und nackter 42-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen hat am Mittwochmorgen am Werre-Park und der angrenzenden Mindener Straße für einen Polizeieinsatz gesorgt und dabei die Einsatzkräfte angegriffen. Ein Polizist musste sich im Krankenhaus behandeln lassen. Er ist vorläufig dienstunfähig. Andere Beamte erlitten leichtere Blessuren. Der Rettungsdienst brachte den 42-Jährigen unter Polizeibegleitung in eine Fachklinik. Auch ein Notarzt war im Einsatz.
Gegen 7.30 Uhr erhielt die Polizei einen Hinweis, dass sich ein Mann am Werre-Park seiner Kleidung entledigt hatte, sich an einem Lkw zu schaffen machte und nun auf der Mindener Straße herumlaufe. Eine Streifenwagenbesatzung traf den unbekleideten Mann auf der mehrspurigen Straße zwischen dem Einkaufszentrum und einem Autohaus an. Die Beamten stoppten den Verkehr, wobei es zuvor schon zu etlichen Bremsmanövern durch diverse Autofahrer gekommen war.
Der Aufforderung der beiden Polizisten, den Gefahrenbereich zu verlassen, ignorierte der 42-Jährige. Vielmehr riss er einen Scheibenwischer an einem Pkw ab und versetzte einem der Beamten unvermittelt einen Boxhieb. Da auch der Einsatz von Pfefferspray den Mann nicht außer Gefecht setzte, forderten die Polizisten Verstärkung an. Währenddessen gelang es dem Oeynhausener, sich auf den Fahrersitz des Streifenwagens zu setzen. Auch die weiteren Einsatzkräfte hatten erhebliche Mühe, den immer noch um sich schlagenden und tretenden Mann letztlich zu fesseln.
Zuvor hatte der 42-Jährige schon versucht, in ein auf dem Werre-Park einparkendes Auto einzusteigen. Die Fahrzeuginsassen konnte dies verhindern. An einem anderen Pkw hatte der Mann laut Zeugenaussage versucht, den Auspuff mit Blumenerde zu verstopfen.

PM der POL Minden-Lübbecke vom 11.12.2019

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Mann leistet Widerstand

Am Dienstagmorgen griff ein 27-jähriger Mann im Rheder Krankenhaus einen Arzt an, er versuchte ihn zu schlagen, schubste und beleidigte ihn.
Anschließend verließ er das Krankenhaus. Da sowohl Selbst- als auch Fremdgefährdung nicht auszuschließen waren, wurde die Polizei informiert. Die Polizisten trafen den Mann auf dem Gehweg der Bocholter Straße zwischen Rhede und Bocholt an. Dieser warf eine Geigentasche in Richtung der Beamten und rannte auf die Fahrbahn, um zu flüchten. Im weiteren Verlauf wehrte er sich heftig gegen die Maßnahmen der Beamten, schlug um sich und versuchte mit erheblichem Kraftaufwand sich aus dem Griff der Beamten zu lösen. Zwei Beamte erlitten leichte Verletzungen, beide konnten ihren Dienst fortsetzen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.

PM der KPB Borken vom 11.12.2019

 

Viernheim (Hessen): Nichts genutzt / Polizei entdeckt Autoaufbrecher im Gebüsch

Nach einem Autoaufbruch „Am Alten Weinheimer Weg“ konnte die alarmierte Polizeistreife kurz nach der Tat am frühen Mittwochmorgen (11.12.) den 28-jährigen Tatverdächtigen in einem Gebüsch, in der Nähe der Bahngleise, festnehmen. Bei dem unter Alkoholeinfluss stehenden Mann fanden die Beamten das gestohlene mobile Navigationsgerät sowie Werkzeug aus dem aufgebrochenen Kleintransporter.
Ein Zeuge hörte um kurz nach 2 Uhr das Klirren der eingeschlagenen Scheibe und sah den Täter in Richtung Bahnlinie weglaufen. Durch die schnelle Meldung und die gute Personenbeschreibung klickten die Handschellen. In behördlicher Obhut wehrte sich der Festgenommene gegen die durchgeführte Blutentnahme und trat gegen die Anwesenden. Hierbei verletzte er den Arzt leicht an der Hand. Zudem randalierte er später in der Zelle weiter. Wegen des Autoaufbruchs, der Körperverletzung und dem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden Anzeige gefertigt.
Nachdem die polizeilichen Maßnahmen beendet waren, wurde der 28-Jährige zur Mittagszeit auf freien Fuß gesetzt.

PM des PP Südhessen vom 11.12.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Polizeieinsatz an der Bäuminghausstraße endet mit zwei verletzten Polizisten – Kommissariat ermittelt u.a. wegen Widerstand und Missbrauch von Notrufen

45326 E.- Altenessen-Süd: Dienstagabend (10. Dezember gegen 18:50 Uhr) kam es in einer Wohnung auf der Bäuminghausstraße zu einem Streit zwischen einem Mann und einer Frau. Die eintreffenden Polizisten forderten die augenscheinlich alkoholisierten Besucher auf, die Wohnung zu verlassen. Beide Männer (51,44) weigerten sich beharrlich, der polizeilichen Weisung nachzukommen. Als die Beamten sie ergriffen, wehrten sie sich, körperlich unterstützt durch die 52-jährige Mieterin. Letztendlich nahmen die Polizisten alle Beteiligten zunächst mit zur Wache, bevor ihnen auf Anordnung einer Essener Richterin Blutproben für das Strafverfahren entnommen und sie in das Essener Polizeigewahrsam gebracht wurden. Zwei Polizeibeamte verletzten sich bei der Festnahme der Beschuldigten, konnten aber nach medizinischer Versorgung im Krankenhaus ihren Dienst wieder aufnehmen.
Bereits am Vortag (Montag, 9.12.) wurden Polizisten der Inspektion Nord von denselben Personen zu Hilfe gerufen, um einen handfesten Streit zu schlichten.
Auch dabei verletzten sie einen Polizeibeamten. Die 52-jährige Mieterin blockierte im Anschluss massiv den Polizeinotruf, nachdem ihre „Gäste“ von den Beamten mitgenommen wurden.
Gegen die beiden in Essen gemeldeten (51,52) und den wohnungslosen Beschuldigten (44) wird nun strafrechtlich ermittelt. Nach ihrer Ausnüchterung durften die Beschuldigten die Zellen des Polizeigewahrsams am heutigen Tag wieder verlassen.

PM der POL Essen vom 11.12.2019

 

Rostock (Mecklenburg-Vorpommern): Drogendealer in Haft

Bei einem Polizeieinsatz, der heute Morgen wegen ruhestörenden Lärmes im Stadtteil Dierkow begann, wurde letztendlich ein mutmaßlicher Drogendealer vorläufig festgenommen.
Der Tatverdächtige hatte bei seiner Festnahme 300 Gramm Drogen bei sich. Dabei handelte es sich um Amphetamin und Marihuana. Weiterhin wurden Gegenstände und Geld aufgefunden, die den Schluss zulassen, dass der junge Mann mit den illegalen Drogen auch handelt. Bei der Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Dabei wurde ein Polizeibeamter so verletzt, dass der sich ambulante Behandlung begeben musste
Wie die weiteren Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Rostock ergaben, ist der 27-jährige Rostocker in der Vergangenheit bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. So wurde gegen ihn bereits wegen diverser Delikte ermittelt, u.a. auch wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.
Der Mann wurde am heutigen Tag der Haftrichterin des Amtsgerichts Rostock vorgeführt, die einen Haftbefehl erließ.

PM des PP Rostock vom 11.12.2019

 

München (Bayern): Randalierende Person leistet Widerstand gegen Polizei – Freimann

Am Mittwoch, 11.12.2019, gegen 03:50 Uhr, gab es in Freimann einen Einsatz wegen einer randalierenden Person.
Vor Ort trafen die Beamten auf einen 41-jährigen Münchner. Dieser schrie lauthals um sich und randalierte in einer Wohnung. Ein 39-jähriger Münchner, der auch in der Wohnung war, versuchte diesen bereits im Vorfeld zu beruhigen. Der Randalierer wehrte sich stark und verletzte dabei den 39-Jährigen. Dieser erlitt eine Platzwunde am Kopf und er wurde vom Rettungsdienst versorgt. Beim Eintreffen der Beamten lief der 41-Jährige laut schreiend auf die Straße. Er konnte nach wenigen Metern durch die Polizeibeamten gestoppt werden. Beim Versuch ihn zu fixieren, leistete er erheblichen Widerstand. Es wurden zwei Beamte verletzt. Diese sind jedoch weiterhin dienstfähig. Aufgrund des Krankheitsbildes des 41-Jährigen wurde dieser in eine psychiatrische Klinik untergebracht. Weitere Ermittlungen dauern an.

PM (1851) des PP München vom 11.12.2019

 

Lauta (Sachsen): Widerstand geleistet und Bedrohungen geäußert…

… hat am Dienstagvormittag ein 37-Jähriger in der Lautaer Wendenstraße. Eine Bürgerin rief die Polizei zur genannten Anschrift, weil der Mann im Haus derart randalierte und herumgebrüllte, dass sich Mitbewohner nicht mehr aus ihren vier Wänden trauten.
Als die Beamten eintrafen, ging der Betroffene sie sofort verbal, in der weiteren Folge auch handgreiflich an. Die Polizisten fixierten ihn damit er angriffsunfähig war. Aufgrund seines Verhaltens bestand der Verdacht, dass der Deutsche unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen stand. Ein Drogenschnelltest bestätigte dies, denn er schlug positiv auf Cannabis an.
Da der aggressive Mann auch eine Frau massiv bedroht hatte, nahmen die Ordnungshüter ihn zunächst mit zum Revier. Dort veranlasste ein Arzt die Einweisung in eine Spezialklinik. Polizisten kehrten im Laufe des Tages nochmal zur Wohnung des Herrn zurück, um dort nach weiteren Drogen und Waffen zu suchen. Die Kriminalpolizei wird sich mit dem Sachverhalt beschäftigen und hat die weiteren Maßnahmen übernommen.

PM der PD Görlitz vom 11.12.2019

 

Krefeld, Schicksbaum (Nordrhein-Westfalen): Raubdelikt – Frau flüchtet und bedroht Polizeibeamte – Festnahme mit SEK

Am heutigen Mittwoch (11.12.2019) ist eine Frau nach einem Raub unter Vorhalt eines Messers in ihre Wohnung geflüchtet. Als Polizeibeamte sie dort festnehmen wollten, bedrohte sie diese mit dem Messer. Sie wurde später mithilfe von Spezialeinsatzkräften festgenommen.
Gegen 14 Uhr hatte die 51-Jährige unter Vorhalt eines Messers Gegenstände an einer Tankstelle auf der St.Töniser Straße (Nähe Weeser Weg) geraubt und war in ihre nahegelegene Wohnung geflüchtet.
Polizeibeamte wollten sie dort festnehmen. Als die Beamten die Wohnung von einem Schlüsseldienst öffnen ließen, bedrohte die Frau die Beamten mit einem Messer, die sich daraufhin zurückzogen und Spezialeinsatzkräfte anforderten.
Diese überwältigten die offenbar geistig verwirrte Frau gegen 17:30 Uhr und nahmen sie fest. Sie wurde leicht verletzt und wird aktuell in einem Krankenhaus behandelt. Anschließend wird sie voraussichtlich in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
Polizeibeamte wurden nicht verletzt. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

PM des PP Krefeld vom 11.12.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Flucht mit geraubtem Postauto

Im geraubten Postauto befanden sich 3 Personen. Nach deren Unfall auf Höhe der Ortslage Stresow wurden alle 3 Personen festgenommen. Der 20 jährige Fahrer und sein 19 Jahre alter Beifahrer sowie eine 15 Jährige Insassin wurden verletzt und ins Uni Klinikum nach Greifswald gebracht. Der 19 jährige Beifahrer wurde bereits aus dem Krankenhaus entlassen und befindet sich im Polizeigewahrsam. Die beiden anderen bleiben weiterhin zur Beobachtung im Klinikum. Bei dem Einsatz waren 19 Streifenwagen der Polizei aus den Polizeiinspektionen Neubrandenburg, Anklam sowie der Bereitschaftspolizei aus Anklam und ein Polizeihubschrauber beteiligt. Bei der Verfolgung und der Festnahme wurde ein Polizeibeamter leicht an der Hand verletzt. Dieser konnte aber seinen Dienst fortsetzen.
Glücklicherweise wurden dann auch nur 2 (!) Funkstreifenwagen beschädigt.

PM des PP Neubrandenburg vom 11.12.2019

 

Kempten (Bayern): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte

Am Samstag, 07.12.2019, gegen 08:10 Uhr, wurden Einsatzkräfte der Polizeiinspektion Kempten zu einer Streitigkeit in eine Wohnung in Kempten, St. Mang, gerufen. Nach einer Meinungsverschiedenheit innerhalb der Familie hat ein 39-jähriger Familienvater in der Wohnung randaliert und hierbei einen Kleiderschrank in seiner Wohnung beschädigt. Die anwesende Frau und das Kind der beiden Eltern blieben unverletzt. Der stark alkoholisierte Mann zeigte sich gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten uneinsichtig, beleidigend und aggressiv, so dass er gefesselt werden musste. Hierbei wurden zwei eingesetzte Polizeibeamten durch die massive Gegenwehr des Beschuldigten leicht verletzt. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen, strafrechtliche Ermittlungen wurden eingeleitet.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 11.12.2019

Bendorf (Rheinland-Pfalz): Widerstand nach vorangegangener Bedrohung mit Messer

Am 09.12.2019 gegen 00:13 h wird zunächst die hiesige Dienststelle über eine Bedrohungslage in Kenntnis gesetzt. Nach vorangegangenen verbalen Streitigkeiten soll ein 47-jähriger aus der Verbandsgemeinde Bendorf seine Partnerin mittels Springmesser bedroht haben. Bei Eintreffen der Polizeibeamten vor Ort, erscheint der hochaggressive und erheblich alkoholisierte Beschuldigte zurück am Einsatzort und zeigt sich gegenüber den polizeilichen Maßnahmen komplett unkooperativ. Nur mit Hilfe von Unterstützungskräften kann er schließlich überwältigt und zu Boden gebracht werden. Da sich der Beschuldigte weiterhin nicht beruhigen kann, wird er zu Verhinderung weiterer Straftaten schließlich dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt.

PM der PD Koblenz vom09.12.2019

 

Regenstauf (Bayern): Nach alkoholisiertem Verkehrsunfall Widerstand geleistet

Nach einer Mitteilung über ein offensichtlich verunfalltes Fahrzeug an der Staatsstraße 2149 bei Buchenlohe am Sonntagmorgen, 08.12.2019 stellte eine Streife der Polizeiinspektion Regenstauf eben dieses Fahrzeug mit Schwandorfer Zulassung fest. Zudem hielten sich an dem Fahrzeug zwei Männer auf, die damit befasst waren, das Fahrzeug zu bergen. Ein 25-jähriger Landkreisbewohner räumte dabei ein, mit dem Pkw verunfallt zu sein. Da sich bei diesem Anzeichen für eine Alkoholisierung zeigten, führten die Beamten einen Test durch, der den Verdacht bestätigte. Daraufhin versuchte der 25-Jährige sich zu Fuß den weiteren Maßnahmen durch Flucht zu entziehen. Als er dabei von den Beamten eingeholt wurde, setzte er sich massiv zur Wehr und beleidigte die Beamten. Letztendlich wurde bei dem Mann eine Blutentnahme durchgeführt und ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr eingeleitet. Zudem muss sich der 25-Jährige nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung verantworten. Durch die Gegenwehr wurde ein Beamter leicht verletzt. Dieser konnte nach einer ärztlichen Behandlung seinen Dienst fortsetzen.

PM der PI Regenstauf vom 09.12.2019

 

München (Bayern): Angriff auf einen Polizeibeamten – Hauptbahnhof

Heute gegen 06.30 Uhr kontrollierten Polizeibeamte der Polizeiinspektion 16 (Hauptbahnhof) im Untergeschoss des Hauptbahnhofs eine Person.
Währenddessen wurde einer der Beamten von einem 23-jährigen Deutschen aus München, der nach den ersten Erkenntnisse nicht von der Kontrolle betroffen war, unerwartet von hinten mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Der Polizeibeamte wurde ins Krankenhaus gebracht und wird dort behandelt.
Mehrere Zeugen konnten den Tatverdächtigen nach der Tat überwältigen. Er wurde festgenommen und ist in Polizeigewahrsam.
Das Kommissariat 11 (Tötungsdelikte) hat die Ermittlungen aufgenommen.
Einige der Zeuge haben sich nach der Tat entfernt. Diese Zeugen und auch weitere Personen, die den Tatverlauf beobachten konnten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

PM des PP München vom 09.12.2019

 

Crailsheim (Baden-Württemberg): Mit Messer bedroht

Am Sonntag um 00:20 Uhr wurde der Polizei in Crailsheim eine Person am ZOB gemeldet, welcher mit einem Messer in der Hand umherlief und Personen bedrohte, sie abzustechen. Beim Eintreffen einer Polizeistreife wurden auch sofort die Beamten durch den Mann bedroht. Dieser konnte allerdings durch die beiden Polizisten zu Boden gebracht und entwaffnet werden. Bei dem Messerträger handelte es sich um einen 30-jährigen Mann, welcher deutlich unter Alkoholbeeinflussung stand. Er wurde zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen.
Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

PM des PP Aalen vom 09.12.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): 19-Jähriger Tatverdächtiger wegen des dringenden Verdachts u.a. des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Diebstahls und Körperverletzung in Untersuchungshaft

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Mannheim und des Polizeipräsidiums Mannheim:
Das Amtsgericht Mannheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim am Nachmittag des 06.12.2019 Haftbefehl gegen einen 19-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen. Dieser ist dringend verdächtig, insbesondere nachfolgende Taten begangen zu haben:
Am 16.10.2019 soll der Tatverdächtige aus einem Warenhaus in der Mannheimer Innenstadt drei Flaschen Parfüm im Wert von knapp 260 Euro gestohlen haben, um diese gewinnbringend weiterverkaufen zu können. Als er einen Ladendetektiv bemerkte, soll er geflüchtet sein. Zwei Detektive konnten den Tatverdächtigen stellen und verständigten die Polizei. Der 19-Jährige soll hierbei versucht haben, sich loszureißen. Er soll des Weiteren um sich geschlagen und einen Detektiv gebissen haben. Beide Ladendetektive wurden verletzt, konnten den Tatverdächtigen jedoch der Polizei übergeben.
Am Donnerstag, 05.12.2019 soll der 19-jährige aus einem unverschlossenen Fahrzeug, welches zwischen den Quadraten H7 und G7 in der Mannheimer Innenstadt abgestellt war, ein Mobiltelefon im Wert von 900 Euro entwendet haben. Im Anschluss dran soll er versucht haben, das Telefon gewinnbringend zu veräußern.
Er suchte hierzu einen Friseursalon in den Quadraten auf und bot das Handy zum Preis von 60 Euro zum Verkauf an. Der Friseur verständigte aufgrund dessen die Polizei.
Gegen 14:30 Uhr am 05.12.2019 sollte der 19-Jährige von zwei Polizeibeamten kontrolliert werden. Beim Erblicken der Beamten flüchtete er. Die Polizeibeamten nahmen die Verfolgung auf. Ein 30-jähriger Polizeibeamter konnte den Flüchtenden ergreifen. Dieser soll dann um sich geschlagen und getreten haben um seine Flucht fortzusetzen. Mit Hilfe des zweiten Polizeibeamten gelang es den Tatverdächtigen zu Boden zu bringen. Hierbei soll der Tatverdächtige auf die Hand des 28-Jährigen Beamten gefallen sein. Dieser erlitt eine schmerzhafte Mittelhandfraktur.
Den Beamten gelang es dennoch, dem Tatverdächtigen Handschließen anzulegen und ihn zu durchsuchen. Dieser soll hierbei weiterhin versucht haben, die Polizisten mit Kopfstößen zu treffen und einen Beamten zu beißen, was jedoch nicht gelang.
Der 19-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Der 28-Jährige Polizeibeamte musste aufgrund der Schwere seiner Verletzung in ein Krankenhaus verbracht werden. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim erließ die Ermittlungsrichterin am Amtsgericht Mannheim Haftbefehl wegen bestehender Flucht- und Verdunkelungsgefahr.
Der 19-Jährige wurde sodann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Mannheim und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauern an.

PM des PP Mannheim vom 09.12.2019

 

Beckum-Roland (Nordrhein-Westfalen): Haustür beschädigt, anschließend Gewahrsam

Am Samstag, 7.12.2019 meldeten Hausbesitzer der Polizei gegen 22.30 Uhr einen fremden Mann in ihrem Garten an der Straße Dornkamp in Roland.
Als die Beamten dort eintrafen, stürmte der 32-Jährige aggressiv auf sie zu und sprach ohne Zusammenhang. Der Beckumer hatte zuvor eine Glasscheibe der Hauseingangstür beschädigt, begab sich dann auf das Grundstück und schrie dort herum. Die Polizisten nahmen den stark alkoholisierten 32-Jährigen zu seinem Schutz über Nacht in Gewahrsam.

PM der POL Warendorf vom 09.12.2019

 

Wasserburg (Bayern): Nach Fenstersturz betrunken ins Krankenhaus

In der Nacht von Sonntag auf Montag kam es zu einem Fenstersturz, die nicht nur für den Gestürzten Folgen hatte.
Ein junger Afghane stürzte bei dem Versuch, betrunken Fenster zu putzen, aus dem 1. Stock und zog sich hierbei Verletzungen zu. Seine beiden Freunde wollten ihrem Kumpel helfen, trafen aber die falsche Entscheidung: anstatt über den Notruf 112 Hilfe zu holen, brachte ein 19-Jähriger, ebenfalls aus Afghanistan, den Verletzten mit seinem Pkw in das Krankenhaus Wasserburg. Auch der 19-Jährige war nicht ganz nüchtern, weshalb sich das Krankenhauspersonal entschied, die Polizei hinzuzuziehen.
Ein Alkoholtest ergab bei dem Fahrer einen Wert über 1,1‰. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr, sein Führerschein wurde sichergestellt. Er und sein Beifahrer verhielten sich der Polizei gegenüber aggressiv und mussten deshalb die weitere Nacht in der Ausnüchterungszelle der Polizei Wasserburg verbringen.

PM der PI Wasserburg vom 09.12.2019

 

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Volltrunken Alkoholika gestohlen

Ein 34-jähriger offensichtlich stark betrunkener Mann besuchte am 08.12.2019 gegen 13:00 Uhr eine Tankstelle in Neustadt und entwendete ein Sixpack Bier. Da ihm die Angestellten keine hochprozentigen Spirituosen mehr verkauften, nahm er das Bier an sich und verließ die Tankstelle. Er konnte in der Nähe durch die herbeigerufenen Beamten festgestellt werden und hatte das Diebesgut noch im Rucksack. Ein Atemalkoholtest ergab eine Konzentration von 3,4 Promille. Da er gegen die Beamten aggressiv wurde und sich nicht mehr beruhigen ließ, wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PI Neustadt/W. vom 09.12.2019

 

München (Bayern): 32-Jähriger greift Bundespolizisten an

Mitarbeiterin der Bahnhofsmission belästigt
Ein 32-Jähriger, der bereits am Donnerstag (5. Dezember) eine Mitarbeiterin der Bahnhofsmission belästigte, griff wenig später Beamte der Bundespolizei tätlich an.
Die Bahnhofsmission am Gleis 11 im Hauptbahnhof München teilte gegen 16:30 Uhr mit, dass sich ein Mann gegenüber einer Mitarbeiterin aggressiv und unkooperativ verhielt und sie zudem belästigte. Vor Ort trafen die Beamten auf einen 32-jährigen Litauer, der auch den Beamten gegenüber wenig respektvoll auftrat. Die Beamten bemerkten, dass der Mann eine Winterjacke trug, an der noch ein Etikett eines nahen Warenkaufhaues haftete.
Ein Datenabgleich ergab zudem, dass der 32-Jährige erst kurz zuvor aus der Justizvollzugsanstalt in Bernau entlassen worden war. Nach der vorläufigen Festnahme in der Bahnhofsmission musste er zwangsweise auf die Wache am Gleis 26 verbracht werden. Hier griff er einen 25-jährigen Bundespolizisten bei der Durchsuchung in der Gewahrsamzelle tätlich an. Er stieß den Beamten, sperrte sich gegen die Durchsuchung und versuchte ihn und einen weiteren, 30-jährigen Bundespolizisten zu beißen. Ermittlungen ergaben, dass die Winterjacke tatsächlich gestohlen worden war.
Von der informierten Staatsanwaltschaft wurde die Haftvorführung angeordnet, die zur erneuten Unterbringung des mit 1,3 Promille Alkoholisierten im Justizgewahrsam führte. Gegen ihn wird wegen Widerstand und Tätlichen Angriff gegen Vollzugsbeamte sowie Diebstahl und Körperverletzung ermittelt.

PM der BPOLI München vom 09.12.2019

 

Beckum (Nordrhein-Westfalen): Ex-Paar geriet im Verkaufsraum einer Tankstelle aneinander

Am Freitag, 6.12.2019 kam es gegen 23.15 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen einem Ex-Paar in dem Verkaufsraum einer Tankstelle an der Neubeckumer Straße in Beckum. In deren Verlauf schlug die 32-Jährige dem 34-Jährigen mit zwei Bierflaschen auf dem Kopf. Beide Personen verletzten sich leicht und bei der Auseinandersetzung wurde weitere Verkaufsgegenstände beschädigt.
Bei dem polizeilichen Einsatz stellte sich heraus, dass der Enniger zuvor deutlich alkoholisiert, ohne im Besitz eines Führerscheins zu sein sowie mit einem nicht versicherten Auto von Enniger nach Beckum gefahren war. Daraufhin nahmen die Beamten den 34-Jährigen mit zur Blutprobenentnahme. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens blieb der Enniger anschließend noch einige Stunden im Gewahrsam der Polizei.
Die Polizisten leiteten gegen beide Beteiligten Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 09.12.2019

 

Rastatt, Rauental (Baden-Württemberg): Nach Randale und Widerstand in Gewahrsam genommen

Ein Randalierer hat am Sonntagabend am Ortsrand von Rauental einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der mit über 1,5 Promille alkoholisierte Heranwachsende hatte gegen 21:45 Uhr in der Wohnung mit Sachen um sich geworfen. Mehrere hinzugerufene Streifenbesatzungen des Polizeireviers Rastatt empfing der junge Mann mit Beleidigungen. Bei den polizeilichen Maßnahmen leistete er Widerstand und versuchte gar einen Beamten zu schlagen.
Zwei Polizisten trugen hierbei leichte Verletzungen davon. Nachdem sich der Delinquent nach seiner Verbringung zum Polizeirevier Rastatt wieder beruhigt hatte und ihm ein Wohnungsverweis ausgesprochen wurde, durfte er in Begleitung eines verständigten Bekannten die Dienststelle verlassen. Etwa drei Stunden später tauchte der Störenfried wieder an der Wohnung auf und trat nach dem Übersteigen eines Zaunes die Verglasung einer Tür ein. Dieses Mal nahmen die erneut anrückenden Beamten den Mann in Gewahrsam. Die restliche Nacht musste er in einer Zelle verbringen. Nun muss sich der Heranwachsende unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM des PP Offenburg vom 09.12.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 21-Jährige beleidigt und gestoßen

Beamte der Bundespolizei haben am Samstag (07.12.2019) gegen
05:00 Uhr einen 16-Jährigen im S-Bahnbereich des Stuttgarter Hauptbahnhofs vorläufig festgenommen, der u.a im Verdacht steht eine 21-Jährige beleidigt und belästigt zu haben. Nach bisherigen Erkenntnissen soll der Jugendliche die 21-jährige Frau zunächst am Bahnsteig beleidigt haben und versetzte ihr wohl anschließend einen Stoß gegen den Körper. Eine alarmierte Streife der Bundespolizei nahm den mit fast 1,5 Promille Alkoholisierten vorläufig fest und verbrachte ihn auf das Polizeirevier. Auf dem Weg dorthin versuchte er sich aus seiner Fixierung zu befreien und spuckte mehrfach in Richtung der Beamten. Der in Heidelberg wohnhafte 16-Jährige wurde in der Folge ausgenüchtert und durfte die Dienststelle erst am Nachmittag wieder verlassen. Er muss nun u.a. mit einer Strafanzeige wegen des Verdachts der Nötigung, Beleidigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte rechnen. Zudem liegen nach derzeitigem Ermittlungsstand Hinweise vor, dass der Tatverdächtige noch weitere Frauen belästigt haben soll. Zeugen und insbesondere weitere etwaige Geschädigte werden daher gebeten sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 09.12.2019

 

Meiningen (Thüringen): Widerstand geleistet

Beamte der Meininger Polizei wurden am Sonntagabend auf den Markt in Meiningen gerufen. Ein 19-Jähriger beleidigte dort Passanten und diese alarmierten die Polizisten. Nachdem die Personalien des Mann feststanden erhielt der Mann einen Platzverweis. Doch er dachte nicht daran, den Markt zu verlassen und beleidigte hingegen die Beamten. Mit einfachen polizeilichen Handgriffen sollte der Platzverweis durchgesetzt werden, doch der 19-Jährige wehrte sich und griff die Beamten an. Er muss sich nun unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.

PM der LPI Suhl vom 09.12.2019

 

Krefeld (Nordrhein-Westfalen): Sachbeschädigung an drei Autos – Ein Mann im Polizeigewahrsam

In der Nacht zum gestrigen Sonntag (8. Dezember 2019) hat die Polizei einen jungen Mann festgenommen, der zuvor drei Autos auf der Dießemer Straße / Zur Feuerwache beschädigt hatte.
Gegen 1:40 Uhr trat der 18-jährige alkoholisierte Mann insgesamt drei Außenspiegel ab und schlug mit der Faust auf die Motorhaube eines der Fahrzeuge ein. Als Polizeibeamte ihn dort antrafen, wurde er aggressiv und fing an um sich zu schlagen, dass sie ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam nehmen mussten.
Der Grefrather wurde zwischenzeitlich wieder entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.

PM des PP Krefeld vom 09.12.2019

 

Kassel (Hessen): Aggressiver 22-Jähriger greift Streife an; zwei Polizisten durch Tritte und Biss verletzt

Kassel-Rothenditmold:
Ein im Treppenhaus eines Mehrfamilienhauses schlafender Mann rief am gestrigen Sonntagmorgen im Kasseler Stadtteil Rothenditmold eine Polizeistreife auf den Plan. Nachdem die Polizisten ihn geweckt hatten, griff er die Beamten völlig unvermittelt körperlich an und biss einen von ihnen. Beide Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen, konnten ihren Dienst aber fortsetzen. Der festgenommene 22-Jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Wie die eingesetzten Beamten des Polizeireviers Nord berichten, hatten Bewohner des Hauses in der Walburger Straße gegen 06:30 Uhr die Polizei wegen des im Treppenhaus liegenden, fremden Mannes gerufen. Nachdem er durch die Streife geweckt wurde, schlug und trat der 22-jährige unvermittelt nach den Beamten und beleidigte sie. Ein Polizist erlitt durch die Tritte eine Verletzung am Bein, der zweite wurde von dem 22-Jährigen, der vollkommen außer Rand und Band war, in den Oberschenkel gebissen. Warum der junge Mann aus Kassel derart aggressiv reagierte, ist derzeit noch ungeklärt. Möglicherweise stand er jedoch unter Drogeneinfluss. Nach der Festnahme brachten ihn die Polizisten schließlich auf die Dienststelle, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 09.12.2019

 

Schwandorf (Bayern): Auseinandersetzung unter Asylbewerbern

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Bewohnern kam es Sonntagnachmittag in einer Asylbewerberunterkunft im Stadtsüden. Der genaue Hintergrund der Auseinandersetzung ist unklar. Beide Kontrahenten waren jeweils nicht unerheblich alkoholisiert. Einer der Beteiligten musste mit dem Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus Schwandorf verbracht werden. Sein aggressives Gegenüber wurde in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert.

PM der PI Schwandorf vom 09.12.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Mutmaßlicher Dieb stiehlt Wechselgeld im Bus – 19 Jahre alter Tatverdächtiger festgenommen

Polizeibeamte haben am Samstag (07.12.2019) einen 19 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, an der Straße Pfennigäcker aus einem Bus Wechselgeld gestohlen zu haben. Der 19-Jährige saß in einem Linienbus von Kemnat nach Heumaden. Als an der Endhaltestelle Heumaden alle Fahrgäste gegen 12.30 Uhr ausgestiegen waren, nutzte der Tatverdächtige die kurze Abwesenheit des Busfahrers aus, stahl den Bargeldeinsatz mit Bargeld in unbekannter Höhe und flüchtete. Eine Zeugin beobachtete den mutmaßlichen Dieb und rief die Polizei. Die alarmierten Beamten entdeckten den Tatverdächtigen gegen 13.20 Uhr im Bereich der Schemppstraße und nahmen ihn fest. Dabei beleidigte der 19-Jährige die eingesetzten Beamten. Der tatverdächtige Deutsche wurde am Sonntag (08.12.2019) dem zuständigen Haftrichter vorgeführt, der den von der Staatsanwaltschaft Stuttgart beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 09.12.2019

 

Sulzbach-Rosenberg (Bayern): 38-jähriger Koch stark alkoholisiert und nicht mehr unter Kontrolle

Die Polizei wurde am Sonntagabend, kurz nach 23.30 Uhr verständigt, da ein 38-Jähriger sturzbetrunken völlig außer Rand und Band war. In einem Anwesen am Luitpoldplatz war die 61-jährige Lebensgefährtin kurz zuvor eine Treppe hinuntergestürzt. Als ihr Sohn und dessen Bekannter der Frau helfen wollten und auch den Rettungsdienst verständigt hatten, ist der 38-Jährige völlig ausgetickt, beleidigte die beiden Männer und schlug dabei noch dem Freund des Sohnes zweimal mit der Faust ins Gesicht. Eine aufgeplatzte Lippe und ein Hämatom an der Stirn blieben als Andenken zurück.
Als die beiden Sanitäter des Rettungsdienstes eingetroffen waren und die gestürzte Dame vorsorglich zur medizinischen Behandlung ins Krankenhaus verbringen wollten, war der 38-Jährige damit gar nicht einverstanden, wollte dies verhindern und beleidigte die beiden Rettungsassistenten ebenfalls aufs übelste.
Die Streifenbesatzung der Polizeiinspektion war gerade noch dabei, im Treppenhaus den Sachverhalt aufzunehmen, als sich der 38-Jährige mit einer Biegehantel bewaffnet hatte und auf die Polizeibeamten zustürmte. Er hatte die flexible Feder über den Kopf gehoben und war kurz davor auf die Beamten einzuschlagen.
Ein Beamter zog die Dienstwaffe und forderte den Täter auf die Hantelstange endlich fallen zu lassen.
Diese Androhung zeigte Wirkung und der 38-Jährige legte die Biegehantel auf den Boden.
Er wurde überwältigt und gefesselt. Die Polizeibeamten und der Täter blieben unverletzt. Auf Grund seiner Alkoholisierung (Alkotest ergab 2,2 Promille) wurde durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet. Diese wurde im St.-Anna-Krankenhaus durchgeführt. Seinen Rausch musste der 38-Jährige dann in einer Haftzelle ausschlafen. Am Montagmorgen wurde der Koch auf freien Fuß gesetzt.
Ihn erwartet nun ein ganzer Strauß an Strafanzeigen, unter anderem auch wegen Widerstands und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Sulzbach-Rosenberg vom 09.12.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Polizei beendet Rangelei

Eine Schlägerei mit mehreren Beteiligten ist der Polizei in der Nacht zu Sonntag aus der Zollamtstraße gemeldet worden. Zeugen teilten gegen 2.45 Uhr mit, dass sich auf einem Parkdeck ungefähr 15 bis 20 Personen prügeln würden.
Als die Streife nur wenige Minuten später vor Ort eintraf, war die Auseinandersetzung offenbar bereits beendet. Es hielten sich aber noch mehrere junge Männer auf dem Parkdeck auf.
Um zu klären, was genau passierte, sprachen die Beamten einen der jungen Männer an und fragten ihn auch nach seinem Personalausweis. Der Angesprochene ignorierte jedoch – trotz mehrfacher Aufforderung – die Polizisten und wollte einfach weggehen. Als sich daraufhin die Beamten ihm in den Weg stellten, wurden drei andere junge Männer sofort lautstark verbal aggressiv. Einer der drei versuchte dann, auf den zuerst Angesprochenen einzureden und ging auf ihn zu, wobei es zu einer Rangelei zwischen den beiden Männern kam. Die Polizisten gingen sofort dazwischen und trennten die beiden Streithähne voneinander.
Der 22-Jährige, der hier als „Haupttäter“ aufgefallen war, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen, wo er auch bis zum nächsten Morgen blieb. Die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Ereignisse dauern an.

PM des PP Westpfalz vom 09.12.2019

 

Euskirchen (Nordrhein-Westfalen): Volltrunkener kam in Gewahrsam

Ein 49-Jähriger aus Euskirchen hielt sich trotz Hausverbots nach Entlassung einer ambulanten Versorgung in einem Krankenhaus in Euskirchen auf. Vor Ort erhielt der Mann am Samstag (14.16 Uhr) von den eingesetzten Polizeibeamten einen Platzverweis. Diesem kam er nicht nach, sodass er zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen wurde. Zusätzlich konnte der Mann nur mit der Hilfe der eingesetzten Polizisten gehen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,36 Promille.

PM der KPB Euskirchen vom 09.12.2019

 

Alsfeld, Vogelsbergkreis (Hessen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Nach einer vorausgegangenen Körperverletzung und Beleidigung gegenüber zwei Frauen beleidigte und bedrohte ein 28-jähriger Alsfelder am Samstagabend (07.12.), gegen 20 Uhr, zwei Polizeibeamte am „Ludwigsplatz“. Diese sprachen dem Mann nach der Anzeigenaufnahme einen Platzverweis aus. Als er der Aufforderung nicht Folge leistete, nahmen die Polizisten ihn in Gewahrsam. Auf dem Weg zur Polizeistation beleidigte der alkoholisierte Alsfelder die Beamten weiterhin und versuchte einen der Polizisten mit Kopfnüssen zu attackieren. Als der Mann sich nach einigen Stunden wieder beruhigt hatte, wurde er aus dem Polizeigewahrsam entlassen.

PM des PP Osthessen vom 09.12.2019

 

Regensburg (Bayern): Randalierer bedroht Polizeibeamte an einer Tankstelle

Am Montag bedrohte ein Mann Polizeibeamte an einer Tankstelle, nachdem er zuvor dort randaliert hatte. Er konnte überwältigt und festgenommen werden. Ein Beamter wurde leicht verletzt.
Am Montag, 09. Dezember 2019, gegen 02.00 Uhr informierte eine Angestellte einer Tankstelle in der Landshuter Straße in Regensburg die Polizei über einen randalierenden Mann. Dieser trat gegen Einrichtungsgegenstände und verängstigte andere Kunden. Eine hinzugezogene Streife der Zivilen Einsatzgruppe Regensburg unterband daraufhin die Situation, leitete ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung ein und erteilte dem 18-jährigen Mann abschließend einen Platzverweis.
Dieser ging daraufhin unvermittelt zu einer Zapfsäule, entnahm zwei Zapfpistolen und zeigte auf die Beamten. Dabei verschüttete er Treibstoff auf dem Boden. Er holte schließlich einen Gegenstand aus seiner Tasche und hielt ihn vor die Zapfpistole, während er damit bedrohlich weiter in Richtung der Polizeibeamten deutete. Mit dieser gefährlichen Situation konfrontiert, reagierten die Polizeibeamten schnell und brachten den Aggressor unter Anwendung unmittelbaren Zwangs zu Boden. Dabei wurde ein Beamter leicht an der Hand verletzt.
Bei der Durchsuchung des Mannes konnte dann ein Feuerzeug sichergestellt werden. Er wurde aufgrund seines aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen. Der Grund für sein Handeln ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Er muss sich nun auch u.a. wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Bedrohung strafrechtlich verantworten.

PM der PI Regensburg Süd vom 09.12.2019

 

Grunbach (Baden-Württemberg): Prüfdienst bedroht

Zwei Männer im Alter von 19 und 29 Jahren haben am Sonntagabend (08.12.2019) gegen 21:30 Uhr zwei Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn in einer S-Bahn bedroht, anschließend Widerstand gegen die Maßnahmen von Polizeibeamten geleistet und diese beleidigt. Die beiden Tatverdächtigen waren zunächst durch Fahrkartenprüfer der Deutschen Bahn im 1.Klasseabteil einer S-Bahn der Linie S2 in Richtung Schorndorf angetroffen worden, waren wohl allerdings nicht im Besitz einer gültigen Fahrkarte. Trotz Hinzuziehung einer Streife der DB-Sicherheit wollten die beiden Männer das Abteil offenbar nicht verlassen und bedrohten daraufhin die Sicherheitskräfte verbal. Der 29-Jährige wurde daraufhin durch die DB-Mitarbeiter mit Handschellen gefesselt. Die beiden mit etwa 1,5 Promille alkoholisierten Männer wurden im Anschluss am Haltepunkt Grunbach aus der S-Bahn begleitet und einer alarmierten Streife der Bundespolizei überstellt. Da auch der 19-jährige Begleiter zunehmend aggressiver wurde, den Aufforderungen der Beamten nicht nachkam und diese schließlich beleidigte, musste auch er gefesselt werden. Die Bundespolizisten verbrachten die beiden im Rems-Murr-Kreis wohnhaften Tatverdächtigen anschließend zur Identitätsfeststellung auf das Polizeirevier. Beide Personen zogen sich durch den Vorfall leichte Verletzungen zu und wurden alarmierten Rettungskräften vorgestellt. Die Bundespolizei hat nun die Ermittlungen wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung sowie des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Sachdienliche Hinweise werden unter der Telefonnummer +49711870350 entgegengenommen.

PM der BPOLI Stuttgart vom 09.12.2019

 

Braunschweig (Niedersachsen): Verdächtiger zu einem Ladendiebstahl verletzt vier Polizisten zum Teil schwer

Ladendieb verletzt vier Polizisten zum Teil schwer Braunschweig, Weststadt 06.12.2019, 19.40 Uhr
Nach einem Hinweis auf einen Ladendiebstahl griff ein Mann Polizeibeamte an und leistete erheblichen Widerstand.
Am Freitagabend gab ein Mitarbeiter eines Supermarkts einen Hinweis auf einen möglichen Ladendieb, nachdem die Warensicherungsanlage ausgelöst hatte. Der Mitarbeiter folgte dem Mann bis die hinzugezogene Streifenbesatzung ihn in einem nahegelegenen Drogeriemarkt antreffen konnte. Die Beamten forderten den Mann zunächst auf, sich auszuweisen. Der 46-Jährige blieb jedoch nicht stehen und versuchte zu verhindern, dass die Polizisten dem Vorwurf des Ladendiebstahls nachgehen konnten.
Als die Polizisten den Mann in einen Nebenraum baten, um in Ruhe alle erforderlichen Maßnahmen treffen zu können, ging der Mann noch im Verkaufsraum auf die Polizeibeamten los und versuchte sie zu schlagen.
Um weitere Angriffe durch den 46-Jährigen zu unterbinden, brachten ihn die Polizeibeamten zu Boden. Auf Grund der heftigen Gegenwehr gelang es jedoch erst durch die Unterstützung weiterer Streifenbesatzungen, den Mann unter Kontrolle zu bekommen. Hierbei war auch der Einsatz von Pfefferspray erforderlich.
Durch das aggressive Verhalten des Mannes fügte er den Polizisten u. a. diverse Hämatome zu, einen Polizisten biss er sogar in den Unterarm, so dass der eine blutende Wunde verursacht wurde.
Gegen den 46-Jährigen wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte und Körperverletzung eröffnet. Da die weiteren Ermittlungen nicht eindeutig belegen konnten, ob es sich bei den mitgeführten Gegenständen des Mannes um Diebesgut handelte, wurde kein Verfahren wegen Ladendiebstahls eingeleitet.

PM der PI Braunschweig vom 09.12.2019

 

Hemer (Nordrhein-Westfalen): Vor den Augen von Polizisten: Streithahn pinkelt in eine Bank

Nach einem Besuch des Weihnachtsmarktes kam es Freitagabend vor einer Bank auf der Hauptstraße zu einer Schlägerei. Mehrere Personen waren zunächst verbal in Streit geraten, bevor schließlich die Fäuste flogen. Mehrere Personen wurden leicht verletzt, mussten jedoch vor Ort medizinisch nicht versorgt werden. Die Tatverdächtigen kamen allesamt aus Hemer und waren 17-25 Jahre alt. Polizeibeamte sprachen Platzverweise aus, denen mit Ausnahme eines 17- sowie eines 19-Jährigen alle nachkamen. Zuletzt genannter betrat stattdessen die Bank und urinierte vor den Augen der Beamten in einen Mülleimer. Er wurde daraufhin in Gewahrsam genommen. Auf dem Weg zur Wache beleidigte er die Polizisten. Ein Alkoholtest ergab über 1 Promille. Die schrieben Anzeigen wegen Beleidigung und Körperverletzung.

PM der KPB Märkischer Kreis vom 09.12.2019

 

Leipzig (Sachsen): Haftbefehle, Körperverletzungen, Widerstand ge-gen Vollstreckungsbeamte – nur ein kleiner Auszug vom zweiten Adventswochenende

Bereits am Freitagmittag nahm die Bundespolizei Leipzig einen mit mehreren Haftbefehlen gesuchten 25-Jährigen am Bahnhof Leipzig- Plagwitz fest. Der aus Görlitz stammende Mann wurde von der Staatsanwaltschaft Leipzig mit zwei Haftbefehlen wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz gesucht. Da er die rund 1500 Euro Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er für die nächsten
95 Tage in die JVA Leipzig eingeliefert.
Zu mehreren tätlichen Auseinandersetzungen kam es am Samstag kurz nach Mitternacht. Mehrere unbekannte Personen schlugen auf dem Querbahnsteig des Leipziger Hauptbahnhofes auf vier Geschädigte ein. Noch bevor die Bundespolizei Leipzig vor Ort war, hatten die Tatverdächtigen bereits den Bahnhof verlassen.
Bei der Fahndung nach den Personen stellten die Bundespolizisten eine weitere körperliche Auseinandersetzung im Bereich der Straßenbahnhaltestelle fest.
Zeitgleich trafen auch Beamte der Landespolizei an diesem Ort ein. Gemeinsam wurde die Umgebung nach den Tätern abgesucht. Durch die Landespolizisten konnte ein 19-Jähriger in der Nähe festgenommen werden. Die Bundespolizei Leipzig und die Polizeidirektion Leipzig haben Ermittlungsverfahren eingeleitet.  
Am Samstag gegen 19 Uhr wurden die Beamten der Bundespolizei zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen drei Personen in das Untergeschoß der Promenaden gerufen. Bei der Feststellung der Personalien schlug der 29-jährige Leipziger einem Beamten das Diensthandy aus der Hand und wollte zeitgleich einen der Zeugen angreifen. Um seiner Festnahme zu entgehen, versuchte der Leipziger auf die Beamten körperlich einzuwirken. Die Polizisten fesselten ihn und verbrachten ihn zur Wache auf dem Hauptbahnhof. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten noch ein Butterfly-Messer. Die Bundespolizei Leipzig leitete Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und illegalen Waffenbesitz ein. Das Butterfly-Messer wurde beschlagnahmt.
Mit der Festnahme eines 63-jährigen Leipzigers am Montagmorgen endete das zweite Adventswochenende für die Bundespolizei Leipzig. Der Mann wurde von der Staatsanwaltschaft wegen Verstoß gegen das Waffengesetz mit Haftbefehl gesucht.
Da er die 910 Euro Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er in die JVA Leipzig gebracht. Dort verbüßt er die nächsten 70 Tage seine Strafe.

PM der BPOLI Leipzig vom 09.12.2019

 

Düren (Nordrhein-Westfalen): Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Sonntagnachmittag wehrte sich ein 24-Jähriger gegen seine Ingewahrsamnahme durch die Polizei. Zuvor hatte er vor seiner Haustür randaliert und war von mehreren Männern geschlagen worden.
Die Polizei wurde gegen 16:00 Uhr in die Berliner Straße gerufen. Dort trafen sie auf einen 24-Jährigen Anwohner, der deutlich alkoholisiert und aggressiv war. Der Mann war teilweise entkleidet und wies frische Verletzungen auf, die von einer vorangegangenen Auseinandersetzung stammten. Der Dürener hatte zuvor wiederholt an mehreren Wohnungen seines Mehrfamilienhauses geklingelt und sich mit einem der Bewohner, einem 21-Jährigen, eine verbale Auseinandersetzung geliefert. Als der alkoholisierte Mann das vor dem Haus abgestellte Fahrrad des Nachbarn sowie die Eingangstür beschädigte, eskalierte die Situation. Der 21 Jahre alte Nachbar und dessen hinzueilender Vater, 47 Jahre alt, schlugen gemeinsam auf den Unruhestifter ein und verletzten ihn. Durch den 24-Jährigen erfolgte eine entsprechende Gegenwehr.
An zwei Pkw, die im Bereich der Auseinandersetzung parkten, wurden durch die eingetroffenen Polizisten frische Schäden festgestellt. Auch das Fahrrad des 21-Jährigen und die Hauseingangstür waren beschädigt. Der 24-Jährige war mit in der Atemluft gemessenen 2,08 Promille deutlich alkoholisiert und nicht in der Lage, sich zu beruhigen. Um weitere Straftaten zu verhindern, sollte der Dürener bis zu einer Ausnüchterung in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte er sich mit enormer Kraft, so dass es mehrere Polizisten brauchte, um ihn schließlich mit Handfesseln versehen in einen Streifenwagen zu setzen. Dieser brachte ihn zunächst zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus und anschließend auf die Polizeiwache. Nach richterlicher Anordnung konnte er dieses am frühen Montagmorgen wieder verlassen. Gegen ihn wurde Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung und Körperverletzung sowie Widerstand gegen Polizeibeamte gefertigt. Gegen den 21-Jährigen und seinen Vater wurde ebenfalls eine Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vorgelegt.
Bemerkenswert an dem Einsatzgeschehen war, dass der 24-Jährige während seiner Widerstandhandlungen deutlichen Zuspruch und verbale Unterstützung durch seine vorherigen Angreifer sowie eine hohe Anzahl Schaulustiger erfuhr. Die polizeilichen Maßnahmen wurden nicht nur lautstark in Frage gestellt, die Polizisten mussten zwischenzeitlich zur Unterstützung weitere Streifenwagen hinzurufen, da sich die allgemeine Stimmung extrem aggressiv gegen die Beamten richtete. Auch Beleidigungen blieben nicht aus. Erst, als der Einsatz von Reizgas angedroht wurde, ließ sich die Lage beruhigen.

PM der POL Düren vom 09.12.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Randalierer schleudert Polizisten gegen Hauswand – Beamter schwer verletzt

Ein alkoholisierter Mann (23) hat am Sonntagabend (8. Dezember) einen Polizisten bei einem Einsatz in der Altstadt-Nord angegriffen und schwer verletzt. Der Beamte musste in einem Krankenhaus behandelt werden und ist bis auf weiteres nicht dienstfähig. Der Einsatz endete für den aggressiven Frechener in einer Ausnüchterungszelle.
Gegen 19 Uhr hörten die Einsatzkräfte einen dumpfen Knall vom Heck des Streifenwagens, als sie auf der Straße „Am Hof“ in Richtung Hohe Straße fuhren.
Sofort erkannten sie einen kräftigen rund zwei Meter großen Mann, der in Richtung eines dortigen Brauhauses wegrannte. Nach kurzer Verfolgung stoppten die Polizisten den Flüchtenden. Bei der anschließenden Personenkontrolle packte der 23-Jährige plötzlich einen der Beamten und schleuderte ihn gegen eine Gebäudewand. Der Uniformierte schlug mit dem Kopf gegen die Fassade und zog sich dadurch schwere Verletzungen zu.
Die Beamten überwältigten den 23-Jährigen und legten ihm Handschellen an.
Mehrere Passanten hatten das Geschehen beobachtet und unterstützen die Polizisten. Fortwährend beleidigte der mittlerweile Gefesselte die Beamten, leistete weiter Widerstand, sperrte sich und versuchte sich zu befreien. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,2 Promille.
Zwischenzeitlich hatten sich mehrere Begleiter des 23-Jährigen genähert. Auch sie verhielten sich aggressiv und versuchten ihren Freund zu befreien. Sofort hinzugerufene Unterstützungskräfte beruhigten die Situation.
Der Frechener muss sich jetzt in einem Verfahren wegen Widerstands, Körperverletzung und Beleidigung verantworten. Gegen seine Unterstützer leiteten die Polizisten Verfahren wegen des Verdachts der versuchten Gefangenenbefreiung ein.

PM des PP Köln vom 09.12.2019

 

Stadt Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Gefährliche Körperverletzung

Eine 40-jährige Brandenburgerin hatte am Sonntagabend Besuch von ihrem 47-jährigen Bekannten bekommen. Beide sprachen im Verlauf des Abends offenbar stark dem Alkohol zu, was in weiterer Folge zu Streit zwischen den beiden führt. Grund und Ursache der Auseinandersetzung sind jedoch bislang noch unbekannter Natur. Offenbar eskalierte der Streit dann und der 47-Jährige schlug seine Gastgeberin mehrfach ins Gesicht. Diese wollte sich wohlmöglich dagegen wehren, griff nach einem Küchenmesser und stach nach ihrem Gast. Sie traf den Mann dabei in den Unterbauch, was eine Stichwunde nach sich zog, die zunächst von Rettungskräften, später dann in einem Krankenhaus behandelt wurden. Obwohl der Verletzte stationär aufgenommen wurde, waren seine Verletzungen nach ersten Erkenntnissen wohl nicht lebensbedrohlich.
Auch wurde die 40-jährige Wohnungsinhaberin von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Durch die Schläge ihres Gastes erlitt die Frau ebenfalls zu behandelnde Kopfverletzungen. Beide Personen standen erheblich unter Alkoholeinfluss. Während der Mann den Atemalkoholtest ablehnte und stattdessen Polizisten und Rettungskräfte aufs massivste beleidigte und bedrohte, erreichte die verletzte Frau einen Atemalkoholwert von über 2,6 Promille. Es wurden Blutproben angeordnet, mehrere Strafanzeigen aufgenommen und das Küchenmesser sichergestellt.

PM der PD Brandenburg West vom 09.12.2019

 

Rathenow (Brandenburg): Ruhestörung löst Polizeieinsatz aus

Gestört durch den zunehmenden Lärm eine Gruppe von etwa 25 Personen im Bereich der Brücke an der Steinstraße in Rathenow informierten Anwohner am Freitagabend die Polizei. Einsatzkräfte stellten vor Ort die Gruppe Jugendlicher fest, die einen 17. Geburtstag feiern wollte, unterhalb der Brücke Musik hörte und dabei dem Alkohol zusprach. Die Beamten erteilten den Anwesenden einen Platzverweis, dem der größte Teil der Gruppe folgte. Einige der Jugendlichen wollten den Anweisungen aber nicht Folge leisten, provozierten die Beamten und drohten ihnen mehrfach. Nachdem die Personen mehrfach aufgefordert wurden, sich vom Ort zu entfernen und sich weiter zu beruhigen, waren zwei der Personen weiterhin aggressiv. Auch gleichaltrigen gelang es nicht die beiden zur Räson zu bringen. Die Beamten konnten nur durch den Einsatz von Pfefferspray dafür sorgen, dass sich die Situation beruhigte und die Jugendlichen den Bereich verließen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Mehrere Personalien von Feiernden wurden aufgenommen und darüber hinaus eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen. Die Kriminalpolizei führt nun die weiteren Ermittlungen

PM der PD Brandenburg West vom 09.12.2019

 

Jüterbog (Brandenburg): Psychische Ausnahmesituation

Zeugen meldeten gestern Nachmittag bei der Polizei eine weibliche augenscheinlich verwirrte Person, die sich vor dem Haupteingang des Mönchenklosters am Mönchenkirchplatz in Jüterbog aufhielt. Die 57-jährige Frau befand sich offensichtlich in einer psychischen Ausnahmesituation, da sie vor Ort herumschrie und aggressiv reagierte, wenn sie angesprochen wurde. Auf die Kollegen eines hinzugerufener Rettungsdienstes regierte die Frau ebenso uneinsichtig und versuchte diese körperlich anzugreifen. Sie wurde schließlich von hinzugerufenen Polizeibeamten fixiert, bevor man sie in eine psychiatrische Einrichtung brachte. Die Beamten fertigten entsprechende Strafanzeigen unter anderem wegen des Vorwurfs der versuchten Körperverletzung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg West vom 09.12.2019

 

Lörrach (Baden-Württemberg): Drei Männer gehen Paar an – Gewahrsam

Aus unbekannten Gründen haben drei alkoholisierte Männer am Freitagabend, 06.12.2019, in Lörrach ein Pärchen auf der Straße zunächst verbal angegangen.
Dann wurde der 28 Jahre alte Mann geschlagen und auch getreten. Ein Mitarbeiter einer nahen gelegenen Gaststätte verständigte gegen 20:15 Uhr die Polizei, die mit mehreren Streifen die drei höchstaggressiven Männer bändigen musste. Die Männer im Alter von 20 und 21 Jahren wurden in Gewahrsam genommen. Dabei biss einer von ihnen einem Polizeibeamten in den Arm. Dank getragener Winterbekleidung überstand dieser den Angriff unversehrt. Der Angreifer erlitt wegen eines Abwehrschlages eine leicht blutende Lippe.

PM des PP Freiburg vom 09.12.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Polizist gebissen

Weil er bereits unter alkoholischer Beeinflussung stand und sich nicht so wirklich an die gute Kinderstube hielt, wurde einem 33-Jährigen am Ende des Eishockeyspiels in Heilbronn am Sonntagabend weiterer Alkohol verweigert. Das machte den Mann noch wütender und als er sich nicht beruhigte, wurde die Polizei hinzu gerufen. Da er mehrere ausgesprochene Platzverweisen nicht befolgte, wurde ihm die Gewahrssamnahme erklärt. Da er sich weigerte, mitzukommen, mussten die Ordnungshüter Gewalt anwenden. Beim Anlegen der Handschließen biss der Mann einem Beamten in den Unterarm. Durch den Biss erlitt der Polizist eine leichte Verletzung. In die Zelle musste der 33-Jährige trotzdem.

PM des PP Heilbronn vom 09.12.2019

 

Dortmund, Billerbeck (Nordrhein-Westfalen): Raucherin löst „Tumult“ auf Bahnsteig aus – Schwangere zu Boden gestoßen – Unbeteiligter niedergeschlagen – Bundespolizei ermittelt nach Körperverletzung und Widerstand

Am Samstagabend (7. Dezember 2019) soll es auf einem Bahnsteig im Dortmunder Hauptbahnhof zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen sein. Grund der tumultartigen Auseinandersetzung soll eine 25-jährige niederländische Frau gewesen sein, welche in der noch geöffneten Tür eines Zuges rauchte.
Gegen 21:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizei zu einem Bahnsteig gerufen. Dort sollte es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen sein. Zeugen sprachen später von „tumultartigen“ Zuständen die auf dem Bahnsteig geherrscht hätten.
Bundespolizisten ermittelten, dass eine 25-jährige Frau in der geöffneten Tür der am Bahnsteig wartenden Regionalbahn 51 geraucht haben soll. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine schwangere 29-jährige Frau aus Billerbeck in dem Zug.
Ein Begleiter der schwangeren Frau soll die Raucherin aufgefordert haben, Rücksicht auf die 29-Jährige zu nehmen und das Rauchen in der Tür einzustellen.
Anschließend soll sich eine größere Anzahl von Personen, welche die Niederländerin begleiteten, in die verbale Auseinandersetzung eingemischt haben.
Daraufhin hätten sich wiederum mehrere Begleiter der schwangeren Frau ebenfalls an der Diskussion beteiligt und das Geschehen auf den Bahnsteig verlagert.
Nachdem die 25-jährige Raucherin einen Plastikbecher auf die Begleiter der 29-jährigen Schwangeren geworfen haben soll, eskalierte die Situation derart, dass die Schwangere aus Billerbeck zu Boden gestoßen worden sein soll.
Zudem soll in dem Handgemenge auch ein bislang vollkommen unbeteiligter 38-jähriger Mann aus Ascheberg zwischen die „Fronten“ geraten sein. Dabei geriet der Ascheberger zwischen Zug und Bahnsteigkante und verletzte sich. Außerdem sei der Mann von einem noch Unbekannten körperlich angegangen worden.
Die schwangere 29-jährige Frau und der unbeteiligte 38-jährige Mann wurden sicherheitshalber in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.
Bei der Mitnahme zur Bundespolizeiwache wehrte sich die Niederländerin dermaßen, dass sie nur unter Zwangsanwendung mitgenommen werden konnte. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihr ein Wert von 1,1 Promille.
Wie genau sich der Sachverhalt tatsächlich darstellte, müssen nun weitere Ermittlungen ergeben. Es wurde die Sicherung der Videoaufzeichnungen aus der Regionalbahn 51 angeordnet.
Die Bundespolizei eröffnete Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung. Gegen die 25-Jährige wurde zudem ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der BPOLD St. Augustin vom 09.12.2019

 

Laufach (Bayern): Notrufmissbrauch endet in Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein 53-jähriger Mann betätigte am frühen Montagmorgen, vor 9 Uhr, mindestens 20 Mal den Polizeinotruf 110 ohne Grund, wodurch die Arbeit in der Einsatzzentrale Würzburg erheblich behindert wurde. Er war bereits am Sonntagabend diesbezüglich mit gleicher Vorgehensweise aufgefallen und zeigte sich bei einer Gefährderansprache äußerst aggressiv und uneinsichtig. Beim Eintreffen mehrerer Polizeistreifen am Montag, reagierte er erneut massiv aggressiv und versperrte die Eingangstür. Nach dem gewaltsamen Öffnen der Tür stand der Mann mit einem Baseballschläger bewaffnet in der Hand den Beamten gegenüber. Es kam zum Einsatz des Pfeffersprays, worauf der Täter das Schlagwerkzeug fallen ließ, aber eine Kampfhaltung mit erhobenen Fäusten einnahm. Daraufhin wurde er überwältigt und musste gefesselt werden. In seiner Wohnung nahmen die Ordnungshüter starken Marihuanageruch wahr und stellten anschließend mehrere Dosen Pflanzenteile sicher. Auf Anordnung eines Richters wurde von einem Arzt eine Blutentnahme zur Feststellung seiner Schuldunfähigkeit durchgeführt und der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen.

PM der PI Aschaffenburg vom 09.12.2019

 

Essen (Nordrhein-Westfalen): Nach seinem Notruf kam der Randalierer ins Polizeigewahrsam- Smartphone des Beschuldigten legten die Beamten der Anzeige bei

45127 E.- Stadtmitte: Am frühen Sonntagmorgen (8. Dezember um 2:30 Uhr) rief ein 22-jähriger Mann aus Recklinghausen die Polizei zu Hilfe. Ursache war nach seinen Angaben ein Streit zwischen ihm und den Angestellten einer Diskothek an der Viehofer Straße. Auch mit den kurz darauf eintreffenden Polizisten geriet der gereizte und aggressive Mann schnell aneinander.
Möglicherweise unter Drogen und Alkohol stehend, war er nicht mit den polizeilichen Maßnahmen einverstanden, die ihm auflegten, den Bereich sofort zu verlassen. Möglichen Verständigungsschwierigkeiten vorbeugend, wiederholten die Polizisten den sogenannten Platzverweis mehrmals, jedoch ohne Erfolg. Als sie den aggressiven Mann in Gewahrsam nehmen wollten, wehrte er sich massiv.
Unterstützt durch den Sicherheitsdienst der Diskothek konnte er gefesselt und zur Polizeiinspektion gefahren werden. Als er sich später beruhigte und seinen Anwalt anrufen wollte, gaben ihm die Beamten sein Handy für das Telefonat. Statt des Anrufes filmte oder fotografierte er jedoch die Beamten, worauf sie ihm das Telefon abnahmen, erneut fesselten und den erneut aufbrausenden Mann ins Polizeigewahrsam brachten. Mit der Strafanzeige ist auch das Mobiltelefon zur technischen Auswertung an das ermittelnde Kriminalkommissariat weitergeleitet worden.

PM der POL Essen vom 09.12.2019

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Geburtstagfeier endet in Gewahrsam

Am 07.12.2019 gegen 23:30 Uhr endete ein Einsatz wegen Ruhestörung in der Hatzfelder Straße mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und gefährlicher Körperverletzung.
Die Geburtstagsfeier eines 30-jährigen Wuppertalers wurde wegen Ruhestörung bei der Polizei gemeldet. Als die Beamten eintrafen, um mit dem Veranstalter über die Anpassung der Lautstärke zu reden, reagierte dieser sehr aggressiv und zunehmend beleidigend. Da das „Geburtstagskind“ in der Folge seine Ausweisdokumente nicht vorzeigen wollte und zudem die Beamten verstärkt beleidigte, wurde er mit Handfesseln abgeführt und dem Polizeigewahrsam zugeführt. Auf dem Weg zum Polizeiwagen wurden die Polizisten von mehreren Besuchern mit Stöcken und anderen Gegenständen angegriffen sowie beleidigt, konnten sich jedoch der Angriffe erwehren.
Im Zuge des Einsatzes und nach Eintreffen weiterer Kräfte wurde die Veranstaltung mit circa 50 Besuchern aufgelöst. Dies veranlasste einen der Besucher sowohl einen mitgeführten Diensthund, als auch die Beamten zu provozieren und anzugehen. Die folgende Ingewahrsamnahme und den Transport ins Polizeigewahrsam kommentierte er mit Beleidigungen und körperlicher Gewalt. Er verletzte zwei Polizisten zum Teil so, dass einer den Dienst nicht weiterführen konnte.

PM der POL Wuppertal vom 09.12.2019

 

Weil am Rhein (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert – fünf Autos beschädigt – Gewahrsam

Ein Betrunkener hat am Samstag, 07.12.2019, in Weil am Rhein randaliert und mit einem Abfalleimer fünf geparkte Autos beschädigt. Gegen 18:15 Uhr war der Notruf von einem Zeugen gewählt worden. Auf dem Pausenhof einer Schule traf die Polizei auf einen stark alkoholisierten 27-jährigen. Der Mülleimer lag neben ihm. Fünf der dort geparkten Autos wiesen frische Beschädigungen auf. Auch die Jalousie einer dortigen Sporthalle und die Beleuchtung waren demoliert. Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen.
Dabei beleidigte er einen Polizisten. Die Polizei ermittelt gegen den Mann.

PM des PP Freiburg vom 09.12.2019

 

Ludwigsburg-Eglosheim (Baden-Württemberg): Streit endet im Polizeigewahrsam

Am Sonntag kam es gegen 3:15 Uhr in Ludwigsburg-Eglosheim vor einer Kneipe im Pestalozziweg zu einem Streit zwischen einem 24-Jährigen, seinem 23-jährigen Bekannten und weiteren Personen. Diesem Streit war wohl bereits eine Auseinandersetzung in der Kneipe vorausgegangen. Schon beim Eintreffen der Polizei verhielten sich beide Männer den Beamten gegenüber verbal aggressiv. Der 23-Jährige konnte vor Ort nicht beruhigt werden und folgte den Anweisungen der Beamten nicht. Als ihm aus Eigensicherungsgründen die Hände gefesselt werden sollten, leistete er körperlichen Widerstand, was dazu führte, dass er hierfür zwangsweise zu Boden gebracht werden musste. Daraufhin versuchte der 24-Jährige seinem Bekannten zu Hilfe zu eilen, was wiederrum durch mehrere Beamte verhindert werden konnte. Diese wurden dann von dem 24-Jährigen zunächst mehrfach beleidigt, bis auch er zwangsweise auf den Boden gebracht und an den Händen gefesselt werden musste. Das ganze Verhalten der Beiden wurde mit einer Bodycam aufgezeichnet. Der 23-Jährige beruhigte sich selbst auf der Dienststelle nicht. So randalierte er noch in der Zelle weiter. Beide Beteiligten waren offensichtlich stark alkoholisiert und müssen jetzt mit mehreren Strafanzeigen rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 09.12.2019

 

Ravensburg (Baden-Württemberg): Gewalttäter am Samstagabend

Gewalttätig aus heiterem Himmel, so erschien in der Nacht zum Samstag gegen 02.30 Uhr der 33-jährige Besucher einer Diskothek im Bereich des Bahnhofs, der zu dieser nächtlichen Stunde plötzlich und den bisherigen Erkenntnissen zufolge ohne Vorgeschichte oder Streit einen 32-Jährigen mit einem Kopfstoß attackierte und sein Opfer hierbei verletzte. Als ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einschritt, flüchtete der Aggressor. Der Geschädigte wurde durch den Rettungsdienst zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Der Tatverdächtige wurde im Rahmen der polizeilichen Fahndung in der Georgstraße angetroffen. Er war deutlich alkoholisiert. Als er durch die Polizei aufgegriffen wurde, hatte er sich noch nicht beruhigt und misshandelte eine Frau, von der er auch nach dem Eintreffen der Polizei nicht abließ. Schließlich ging er auf die eingesetzten Polizeibeamten los, denen es nur mit größter Mühe gelang, den Tobenden unter Kontrolle zu bekommen und zur Vermeidung weiterer Störungen in Gewahrsam zu nehmen. Bis dahin beleidigte der 32-Jährige mehrere Polizeibeamte.
Insgesamt 4 Beamte wurden bei dem Einsatz verletzt. Gegen den 32-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 09.12.2019

 

Isny i.A. (Baden-Württemberg): Unliebsamer Gast in einer Gaststätte

Das Verhalten eines 36-jährigen Besuchers einer Gaststätte in der Eberzstraße erforderte in der Nacht zum Sonntag gegen 01.45 Uhr den Einsatz der Polizei. Der Gaststättenbesucher hatte sich in dem Lokal nicht so benommen, wie es sich gehört, weshalb er aus der Gaststätte verwiesen wurde. Diesbezüglich zeigte sich der 36-Jährige uneinsichtig und benahm sich auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten des Polizeireviers Wangen im Allgäu aggressiv und beleidigend, weshalb ihm schließlich ein Platzverweis erteilt wurde, den die Beamten mit Zwang durchsetzen mussten. Nachdem der Betroffene die Örtlichkeit bereits verlassen hatte, kehrte er später noch einmal zurück, weshalb zuletzt eine Gewahrsamsnahme erfolgte. Den Rest der Nacht verbrachte der 36-Jährige in der Gewahrsamseinrichtung des Polizeireviers Wangen. Wegen der ausgesprochenen Beleidigungen wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 09.12.2019

 

Insy i.A. (Baden-Württemberg): Wildpinkler am Streifenwagen

Die Rechnung ohne den Wirt machte ein 18-Jähriger, der meinte, in der Nacht zum Sonntag gegen 02.00 Uhr während des Einsatzes einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers Wangen im Allgäu in einer Gaststätte in der Eberzstraße gegen das Dienstfahrzeug der Polizei pinkeln zu müssen. Die Sicherheitsmitarbeiter des Wirtes wurden auf sein Tun aufmerksam, griffen zu und übergaben den Verdächtigen der Polizei. Gegen den 18-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren wegen „unzulässiger Verrichtung der kleinen Notdurft“ eingeleitet.

PM des PP Konstanz vom 09.12.2019

Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Körperverletzung

Am Samstag, den 07.12.2019, um 16:12 Uhr kam es in der Blumenstraße, Pirmasens zu einer Körperverletzung. Vor Ort mussten die streitenden Parteien, bestehend aus einer 35-jährigen, sowie 34-jährigen Frau aus Pirmasens, getrennt werden. In der Folge konnte ermittelt werden, dass die 35-jährige Beschuldigte die 34-jährige Geschädigte nach dem W-Lan Schlüssel fragte, welchen diese nicht herausgeben wollte. Daher schlug die Beschuldigte der Geschädigten mehrmals gegen den Kopf. Die Geschädigte erlitt hierdurch eine Beule am Kopf und klagte über Kopfschmerzen. Sie wurde vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Die 35-jährige Beschuldigte wurde durch die Polizeibeamten zur Polizeidienststelle verbracht, da diese sehr aggressiv war.
Nach dem die Beschuldigte sich auf der Polizeidienststelle beruhigt hatte, wurde sie einer Freundin übergeben.

PM der PD Pirmasens vom 08.12.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Diskothekenbesuch artet aus

Der Diskothekenbesuch mehrerer junger Männer ist am frühen Sonntagmorgen aus dem Ruder gelaufen. Zunächst stritten sich die Personen in zwei Gruppen im Inneren der Diskothek im Süden Kaiserslauterns. Als die Streithähne dann im Bereich der Garderobe erneut aufeinandertrafen eskalierte die Situation und es kam zu körperlichen Auseinandersetzungen. Mehrere Geschädigte wurden im Laufe der Auseinandersetzung von Faustschlägen am Kopf getroffen. Ein 22-jähriger Täter schlug einem 21-Jährigen aus Pirmasens aus kurzer Distanz mit der Faust gegen den Kopf, so dass sich der Geschädigte mehrfach übergeben musste. Der Beschuldigte wurde auf die Dienststelle gebracht, wo ihm auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Blutprobe entnommen wurde. Noch während der Sachverhaltsaufnahme durch die Polizeibeamten versuchte der 22-jährige Schläger einen seiner Kontrahenten erneut zu schlagen und musste daher von den Polizisten zu Boden gebracht werden. Der Eisenberger wurde nach Abschluss der Anzeigenaufnahme und der Blutprobe in Gewahrsam genommen, um weitere Straftaten zu verhindern.

PM des PP Westpfalz vom 08.12.2019

 

Marktredwitz (Bayern): Trotz Hausverbot „nur ein wenig feiern wollen“

Ein Gast wollte sich am 08.12., um 01.45 trotz Hausverbot Zutritt zu einem Tanzlokal in der Klingerstraße verschaffen. Die eingetroffenen Beamten erteilten dem Störenfried zunächst einen Platzverweis.
Wenige Meter vom Ort des Geschehens entfernt drehte sich der Mann zu den eingesetzten Beamten um und beleidigte diese mehrfach mit „Arschloch“. Diese Äußerung wurde durch Zeigen des Mittelfingers durch den Mann untermauert.
Daraufhin musste der Mann zur Verhütung von weiteren Straftaten sowie zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen werden.

PM der PI Marktredwitz vom 08.12.2019

 

Birkenfeld (Rheinland-Pfalz): Randalierende Person im Stadtgebiet Birkenfeld

Am Samstag, dem 07.12.2019 gegen 13:13 Uhr ging bei der Polizeiinspektion Birkenfeld eine Mitteilung über eine randalierende Person im Bereich der Einkaufsmärkte (Maiwiese) in Birkenfeld ein. Dort habe ein dunkel gekleideter, augenscheinlich alkoholisierter Jugendlicher mit Gegenständen um sich geworfen. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnte durch Einsatzkräfte der Polizei Birkenfeld eine tatverdächtige Person im Nahbereich festgestellt und einer Personenkontrolle unterzogen werden. Hierbei leistete dieset erheblichen Widerstand. Bereits am Morgen des 07.12.2019 wurde die Polizeiinspektion Birkenfeld über eine stark alkoholisierte Person im Bereich der Schulen (Brechkaul) sowie in der Schneewiesenstraße in Birkenfeld in Kenntnis gesetzt. In diesem Zusammenhang soll es gegen 12 Uhr in der Schneewiesenstraße zu einer möglichen Gefährdungssituation zum Nachteil eines bislang unbekannten PkW-Führers gekommen sein. Mögliche Zeugen bzw. Geschädigte, welche sachdienliche Angaben zu den Geschehnissen machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Birkenfeld in Verbindung zu setzen.

PM der PI Birkenfeld vom 08.12.2019

 

Weiden i.d.OPf. (Bayern): Randalierer beleidigt Polizisten

Am Sonntag, gegen 05:15 Uhr, randalierte ein 24-jähriger aus Weiden in der Rehbühlstraße in Weiden. Um die Randale zu beenden, sprachen die angeforderten Polizisten einen Platzverweis gegen ihn aus. Der junge Mann zeigte sich den Beamten gegenüber jedoch uneinsichtig und unkooperativ. Zudem verweigerte er die Nennung seiner Personalien.
Da die genannten Maßnahmen keinen Erfolg versprachen und weil seine Personalien nicht vor Ort festgestellt werden konnten, wurde der 24-jährige in Gewahrsam genommen und zur PI Weiden verbracht. Während der Fahrt ließ sich der junge Mann zu recht derben Beleidigungen unterhalb der Gürtellinie gegen einen der eingesetzten Beamten hinreißen.
Obwohl der bei ihm festgestellte Alkoholwert von 2,74 Promille eine gewisse Erklärung für seine Entgleisung liefert, muss er sich trotzdem wegen der Beleidigungen gegenüber dem Beamten, sowie wegen einer Ordnungswidrigkeit wegen der Verweigerung seiner Personalien verantworten.
Nachdem er sich in der Wache weitestgehend wieder beruhigt und auch die Wirkung des Alkohols nachgelassen hatte, durfte er mit den Anzeigen im Gepäck den Heimweg antreten.

PM der PI Weiden vom 08.12.2019

 

Innsbruck (Tirol): Körperverletzung in Innsbruck

Am 08.12.2019, um 03.55 Uhr, kam es in einer Lokalität in Innsbruck zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 51-jährigen montenegrinischen Staatsangehörigen und einem 39-jährigen deutschen Lokalangestellten. Der Deutsche wurde dabei unbestimmten Grades verletzt. Der 51-Jährige versuchte immer wieder auf den 39-Jährigen loszugehen, weshalb er vorerst von Gästen zurückgehalten und dann von der Polizei festgenommen werden musste. Beim Abtransport wehre sich der Montenegriner massiv, worauf ihm Handfesseln angelegt werden mussten. Er wurde zur PI Saggen verbracht und wird angezeigt. Der 51-Jährige erlitt leichte Verletzungen.

PA der LPD Tirol vom 08.12.2019

 

Münchberg (Bayern): Im Alkohol- und Drogenrausch ausgerastet

Am frühen Samstagabend, gegen 19:30 Uhr, wurde eine Streife der Münchberger Polizei in die Wilhelmstraße gerufen. Eine Mutter teilte mit, dass ihre 22-jährige Tochter Alkohol und eine Kräutermischung konsumiert hätte. Daraufhin hätte die Tochter in der Wohnung randaliert. Als die Beamten an der Einsatzörtlichkeit eintrafen, verhielt sich die junge Frau zunächst ruhig. Ein Alkoholtest ergab, dass Frau wohl annähernd 2 Promille im Blut hatte. Plötzlich kippte jedoch ihre Stimmung. Sie wurde aggressiv und griff ohne erkennbaren Grund die beiden Beamten an. Die junge Dame musste zu Boden gebracht und gefesselt werden. Einem Beamten trat sie gegen das Knie. Er wurde leicht verletzt. Im Anschluss wurde die Frau ins Krankenhaus nach Naila zur intensivmedizinischen Überwachung verbracht. Sie erwartet nun u. a. eine Anzeige wegen Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Münchberg vom 08.12.2019

 

Wittmund (Niedersachsen): Beleidigung von Polizeibeamten

Streitigkeiten unter zwei alkoholisierten Kumpels endeten für einen 24-jährigen Wittmunder mit einer Nacht im Polizeigewahrsam und mit einer Strafanzeige wegen Beleidigung.
Unstimmigkeiten führten dazu, dass der 24-jährige von seinem 26-jährigen Kumpel aus dessen Wohnung verwiesen wurde. Da man sich vor Ort jedoch nicht gütlich einigen und trennen konnte, wurde die Polizei Wittmund hinzugerufen. Aber auch gegenüber den Beamten zeigte sich der 24-jährige nicht einsichtig und kam dem ausgesprochenen Platzverweis nicht nach. Da er sich zudem weiterhin verbal aggressiv zeigte, wurde er schlussendlich in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle nach Aurich verbracht. Während des Transportes beleidigte er die eingesetzten Beamten aufs Übelste, so dass er sich nun auch strafrechtlich für sein Verhalten verantworten muss.

PM der PI Aurich/Wittmund vom 08.12.2019

 

Gronau (Nordrhein-Westfalen): Frau beißt Polizisten

Am Samstagabend wurde die Polizei gegen 21.30 Uhr zur Enscheder Straße gerufen. Dort war es zu Streitigkeiten gekommen, an denen auch eine 55-jährige Frau aus Enschede/NL beteiligt war. Die alkoholisierte Frau setzte sich im weiteren Verlauf in ihren Pkw und machte Anstalten loszufahren. Einer Aufforderung, dies zu unterlassen, kam sie nicht nach, sodass der Polizeibeamte den Autoschlüssel aus dem Zündschloss zog. Bei dieser Aktion biss die Frau dem Polizisten in den Arm. Sie wurde aus gefahrenabwehrenden Gründen für die nächsten Stunden in Gewahrsam genommen. Der Beamte wurde im Krankenhaus ambulant behandelt und setzte seinen Dienst fort. Auf die 55-Jährige kommt nun ein Strafverfahren zu.

PM der KPB Borken vom 08.12.2019

 

Hof (Bayern): Nach Platzverweis in die Zelle

Am frühen Sonntagmorgen gegen 02.25 Uhr, randalierte in der Altstadtpassage ein 24-jähriger Mann aus Hof. Weil er auch dem Platzverweis der Polizei nicht Folge leistete musste er in Gewahrsam genommen und in den Haftraum der Polizei gebracht werden. Dort musste der junge Mann den Rest der Nacht verbringen. Weil er die eingesetzten Beamten auch noch mit übelsten Schimpfwörtern beleidigte, wird er zudem wegen Beleidigung angezeigt. Der junge Mann hatte wohl zu viel Alkohol getrunken. Ein durchgeführter Alkotest ergab nämlich einen Wert von 2,08 Promille.

PM der PI Hof vom 08.12.2019

 

Nürnberg (Bayern): Tätliche Auseinandersetzung vor Diskothek

Von Türstehern einer Diskothek in der Innenstadt wurde am Samstag (07.12.19) die Polizei über eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen verständigt.
Letztlich handelte es sich um einen Streit zwischen zwei jungen Männern, wobei ein 24-Jähriger einem 21-Jährigen mehrfach ins Gesicht geschlagen haben soll.
Auch soll der 21-Jährige, als er am Boden lag, von seinem Gegenüber gegen den Oberkörper getreten worden sein.
Bei Eintreffen einer Polizeistreife flüchteten beide in unterschiedliche Richtungen. Ein Beamter konnte einen Flüchtenden erwischen und festhalten.
Dieser versuchte sich loszureißen und schubste den Beamten weg. Als daraufhin beide zu Boden stürzten, fiel der 21-Jährige auf den Beamten, der sich dabei so schwer am Fuß verletzte, dass er mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Auch der 24-jährige Tatverdächtige konnte festgenommen werden. Er weigerte sich jedoch freiwillig mit zur Dienststelle zu kommen und lies sich immer wieder auf den Boden fallen. So musste er zum Streifenwagen getragen werden. Dort versetzte er einem Beamten einen Kopfstoß. Der Beamte wurde nur leicht verletzt und blieb dienstfähig.
In der Dienststelle beleidigte der 21-Jährige noch weiterhin alle eingesetzten Beamten mit zahlreichen unflätigen Schimpfworten.
Beide Streithähne werden nun wegen Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt.

PM des PP Mittelfranken vom 08.12.2019

 

Bremerhaven (Bremen): Nach Streit in der Zelle geschlafen

Am frühen Sonntagmorgen kam es in einem Café in Bremerhaven-Lehe zu Streitigkeiten. Ein 32-Jähriger wollte sein Bier nicht bezahlen und schlug sich mit einem Gast. Als die Polizei nach der Sachverhaltsaufnahme einen Platzverweis für den Mann aussprach, kehrte dieser immer wieder an den Einsatzort zurück. Letztendlich musste er seinen Rausch in einer Polizeizelle ausschlafen.
Um 06.00 Uhr weigerte sich der 32-Jährige sein Bier zu bezahlen und goss den Inhalt über den Tresen des Cafés in der Lessingstraße. Als ein 44-jähriger Mann der Bedienung zur Seite eilte, gab es schnell eine Schlägerei unter den Männern und die Polizei wurde verständigt.
Nachdem der 32-Jährige trotz mehrmaliger Aufforderung, den Ort zu verlassen, immer wieder ins Café zurückkehrte, nahmen ihn die Polizisten in ihre Obhut. Die Ermittlungen dauern an.

PM der POL Bremerhaven vom 08.12.2019

 

Wilhelmshaven (Niedersachsen): Sonstiges

Am 07.12.2019, um 02:46 Uhr, wird der Polizei durch einen Zeugen eine männliche Person auf der A 29, Höhe Ausfahrt Fedderwarden, gemeldet, die auf der Mittelplanke laufen solle. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten vor Ort eine männliche Person auf der Mittelplanke feststellen, die gerade mit heruntergelassener Hose dort urinierte. Einer mehrfachen Aufforderung, die Mittelplanke zu verlassen und in den Streifenwagen zu steigen, kommt er nicht nach. Auf Grund der hohen Gefährdungslage auf der Autobahn wird die Person unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt in den Funkstreifenwagen verbracht. Die Angabe seiner Personalien verweigerte er. Da sich die Person weiter unkooperativ verhielt, wurde er zum Schutze seiner eigenen Person in Gewahrsam genommen. Auf der Dienststelle konnten letztlich die Personalien des 34jährigen Verursachers festgestellt werden.

PM der PI Wilhelmshaven/Friesland vom 08.12.2019

 

Gomaringen (Baden-Württemberg): Betrunkener randaliert und leistet Widerstand

Ein aggressiver Betrunkener hat am Samstagnachmittag in seiner Wohnung randaliert und bei der anschließenden Gewahrsamsnahme zwei Polizisten verletzt.
Die Wohnungsinhaberin rief gegen 14:00 Uhr die Polizei zur Hilfe, weil ihr Mieter lauthals herumschrie und die Einrichtung der Wohnung demolierte. Dabei soll er unter anderem mit einem Stuhl auf das Küchenmobiliar eingeschlagen haben. Der eingesetzten Streifenbesatzung gegenüber verhielt sich der polizeibekannte 34-Jährige aggressiv und uneinsichtig, sodass Pfefferspray eingesetzt werden musste. Dennoch wehrte er sich gegen das Anlegen der Handschließen derart heftig, dass beide Beamte leicht verletzt und deren Ausrüstung beschädigt wurde. Nachdem er überwältigt werden konnte versah er die Polizisten zudem mit nicht zitierfähigen Beleidigungen. Auf der Dienststelle musste der Gomaringer anschließend eine Blutentnahme über sich ergehen lassen und verbrachte die nächsten Stunden in der Gewahrsamszelle. Eine Überprüfung des Atemalkohols ergab zuvor einen Wert von über 2 Promille. Gegen ihn wird Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Die beiden Polizeibeamten konnten nach erster Versorgung der Verletzungen ihren Dienst fortsetzen.

PM des PP Reutlingen vom 08.12.2019

 

Weinheim (Baden-Württemberg): Betrunkener Gast schlägt Barkeeper

Am 07.12.2019, gg. 22.50 Uhr, kam es in einer Gaststätte in der Obertorstraße in Weinheim zu einer Körperverletzung. Ein 30-Jähriger aus Hemsbach hatte im Laufe des Abends bereits sehr viel Alkohol konsumiert, weshalb der 45-jährige Barkeeper ihm keinen weiteren Alkohol ausschenken wollte.
Schließlich bat er den Gast, die Lokalität zu verlassen. Nachdem der 30-Jährige dem nicht nachkam und erneut ein Bier bestellte, ging der Barkeeper um die Bar herum zum Gast und bat ihn erneut, zu gehen. Daraufhin schlug der betrunkene Gast dem Barkeeper mit der Faust auf die rechte Backe. Der 45-Jährige umklammerte den Schläger, um weitere Schläge zu verhindern und schob ihn nach draußen. Hierbei zog sich der Barkeeper noch eine leichte Verletzung an der Hand zu. Beim Verlassen der Örtlichkeit stürzte der 30-jährige Hemsbacher ohne Fremdeinwirkung die Treppe runter, wobei er sich leichte Verletzungen am Kopf zuzog. Dies hinderte ihn aber nicht, eine andere, nahe gelegene, Gaststätte aufzusuchen. Bei der Kontrolle durch die eingesetzten Polizeibeamten wurde er so aggressiv, dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Ein Alcotest ergab einen Wert von knapp 2,5 Promille. Neben dem Ausnüchtern in einer Gewahrsamszelle wird noch eine Strafanzeige an die Staatsanwaltschaft vorgelegt.

PM des PP Mannheim vom 08.12.2019

 

Rhede (Nordrhein-Westfalen): Randaliererin leistet Widerstand

Am Freitagabend mussten Polizeibeamte gegen 20.15 Uhr erneut eine 50-jährige Rhederin in Gewahrsam nehmen, da diese in ihrer Wohnung lautstark randaliert und die Ruhe gestört hatte. Die Frau leistete Widerstand und beleidigte die Beamten. Das Ordnungsamt wurde hinzugezogen und die 50-Jährige in eine Klinik eingewiesen.

PM der KPB Borken vom 08.12.2019

 

Saarbrücken-St. Johann (Saarland): Tätlicher Angriff auf Polizeibeamte der PI Saarbrücken-Stadt

Am frühen Sonntag Morgen, gegen 04:30 Uhr, kam es zu einem polizeilichen Einsatz vor einer Discothek in der Futterstraße in Saarbrücken, wonach ein junges Pärchen aus Kleinblittersdorf ihre dort anfallenden Rechnungen nicht beglichen hätte. Aufgrund ihrer aggressiven Verhaltensweisen vor Ort wurde der 26-jährige Mann und die 24-jährige Frau zur Polizeidienststelle verbracht. Dort griff die Probandin Polizeibeamte aktiv an, in dem sie um sich trat und eine Polizeibeamtin in deren mit Handschuhe geschützte Hand biss. Verletzt wurde die Beamtin dabei nicht. Nach Entnahme einer Blutprobe und Einleitung entsprechender Strafverfahren erschienen Angehörige und nahmen das Pärchen in Obhut.

PM der PI Saarbrücken-Stadt vom 08.12.2019

 

Delmenhorst, Landkreis Wesermarsch (Niedersachsen): Körperliche Auseinandersetzungen im Zuständigkeitsbereich der Polizei Brake

Die Beamten der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land/Wesermarsch mussten am Sonntag, 08. Dezember 2019, mehrere körperliche Auseinandersetzungen schlichten.
Zunächst wurde gegen 02:30 Uhr eine Auseinandersetzung in einer Gaststätte in der Braker Innenstadt gemeldet. Die Klärung des Sachverhaltes nahm aufgrund der Alkoholisierung aller beteiligter Personen und der aggressiven Stimmung einiger weniger Besucher bereits einige Zeit in Anspruch. Zu Straftaten war es zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht gekommen.
Gegen 03:20 Uhr wurde dann eine körperliche Auseinandersetzung zwischen jugendlichen, ausnahmslos alkoholisierten Brakern vor derselben Gaststätte gemeldet. Hierbei fügten sich zwei 17-jährige gegenseitig leichte Verletzungen zu. Eine 17-Jährige, die schlichten wollte, wurde ebenfalls geschlagen. Bei Eintreffen von Beamten der Polizei Brake flüchtete einer der beiden 17-Jährigen, konnte aber gestellt werden. Beim Versuch, den Hergang zu rekonstruieren, solidarisierten sich bis zu 30 Jugendliche, die die polizeilichen Maßnahmen erheblich störten und erschwerten. Die Stimmung war dabei äußerst gereizt.
Nur durch Unterstützung von Beamten der Polizei Nordenham gelang es, die Situation beruhigen und klären zu können. Gegen die zwei 17-Jährigen wurden Strafverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet. Eine weitere Person wurde in Gewahrsam genommen, weil der junge Mann den Ort des Geschehens trotz mehrfacher Aufforderungen nicht verlassen wollte und die Maßnahmen andauernd störte. Die Jugendlichen verhielten sich während der polizeilichen Maßnahmen distanz- und respektlos. Die Beamten wurden zum Teil übel beschimpft. Gegen einen Jugendlichen wurde bereits ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.
Gegen 04:50 Uhr wurde dann eine Schlägerei unter Beteiligung von 15 Personen in einer Gaststätte in der Nähe des Fähranlegers Lemwerder gemeldet. Die Polizei Brake erhielt hier Unterstützung von Beamten der Polizei Delmenhorst, der Autobahnpolizei Ahlhorn und Diensthundführern. Bei deren Eintreffen hatten sich die Personen bereits voneinander getrennt. Die Klärung gestaltete sich auch hier schwierig, da die beteiligten Personen kaum Angaben machten und die Hilfe der Polizei nicht in Anspruch nehmen wollten. Die Behandlung oberflächlicher Verletzungen durch die Besatzung eines Rettungswagens wurde ebenfalls abgelehnt.
Letztendlich war Auslöser der Auseinandersetzung der exzessive Tanzstil der einen Gruppe, bei dem unter anderem Gläser und Flaschen zu Bruch gingen. Deshalb wurde die Musik unterbrochen, was die tanzende Gruppe aufbrachte. Weitere Besucher, die beruhigen und schlichten wollten, wurden dann angegriffen. Es folgten mehrere Körperverletzungen, die nun aufgearbeitet werden müssen.
Dieser Einsatz konnte um 05:45 Uhr beendet werden.

PM der PI Delmenhorst/Oldenburger Land/Wesermarsch vom 08.12.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): 18-Jähriger greift nach Schlägerei Polizisten an – Küchenmesser sichergestellt

In der Nacht zu Sonntag (7./8. Dezember) hat ein 18-Jähriger in Ostheim nach einer Schlägerei mit einem noch unbekannten Kontrahenten einen Polizisten mit Schlägen und Tritten angegriffen. Der Beamte brachte den Kölner zu Boden und legte ihm mit Unterstützung seines Kollegen Handfesseln an. Ein Küchenmesser, das der Verdächtige nach aktuellem Ermittlungsstand während der Widerstandshandlungen verloren hatte, stellten sie sicher. Ein Rettungswagen brachte den Überwältigten mit Verletzungen in ein Krankenhaus. Der leichtverletzte Polizist verblieb dienstfähig.
Gegen 2.30 Uhr hatte eine Zeugin über den Notruf der Polizei die körperliche Auseinandersetzung zwischen den zwei Männern auf offener Straße gemeldet. Als der erste Streifenwagen in der Uckermarkstraße eintraf, ergriffen beide Beteiligte in unterschiedliche Richtungen die Flucht. Als der Polizist den 18-Jährigen nach mehreren hundert Metern einholte, ging dieser unmittelbar auf seinen Verfolger los. Ob der Verdächtige das Messer zuvor in der Hand gehalten hat oder ob es ihm aus der Tasche gefallen ist, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Fahndung nach dem noch unbekannten zweiten Verdächtigen dauert an.

PM des PP Köln vom 08.12.2019

 

Großbeeren, Neubeeren (Brandenburg): Betrunkener Beifahrer und Widerstand

Ein 22-jährige Mann rastete im Auto einer Bekannten aus und wollte aus dem fahrenden Auto steigen, wodurch sie gezwungen wurde anzuhalten. Der Beschuldigte stieg dann aus dem Auto und fiel mehrfach zu Boden. Er lief wiederholt auf die unbeleuchtete Fahrbahn so dass andere Fahrzeugführer langsamer fahren und ausweichen mussten.
Ein weiterer Mitfahrer verständigte die Polizei, da der 22-jährige eine Psychose habe und stark alkoholisiert ist. Nach Eintreffen der Beamten versuchte er sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. Während der Gewahrsamnahme biss der Beschuldigte einem Beamten in den Finger und leistete auch später weiter aktiven Widerstand. Ein Notarzt bescheinigte die Gewahrsamstauglichkeit so das der 22-jährige bis zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam verblieb. Gegen den nun Beschuldigten wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PD Brandenburg West vom 08.12.2019

 

Eberswalde (Brandenburg): Mittelfinger und Betäubungsmittel in Eberswalde

In den frühen Morgenstunden des 08.12.2019 befanden sich Polizeibeamte des Polizeireviers Eberswalde im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in der Heegermühler Straße. Gegen 04:45 Uhr passierte ein Fahrradfahrer deren Streifenwagen. Im Vorbeifahren zeigte der Fahrradfahrer den Polizeibeamten den Mittelfinger. Daraufhin unterzogen die Polizeibeamten den Fahrradfahrer einer Kontrolle. Bei der Überprüfung seiner Identität fanden die Kontrollierenden eine geringe Menge Marihuana. Die Betäubungsmittel wurden im weiteren Verlauf sichergestellt und ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Warum er den Polizeibeamten den Mittelfinger zeigte, konnte er nicht erklären. Bereits in den Abendstunden des 07.12.2019 um 23:00 Uhr hatten Polizeibeamte aus Eberswalde einen 39-Jährigen in der Spreewaldstraße einer Kontrolle unterzogen. Auch bei ihm hatten die Kontrollierenden eine geringe Menge an Marihuana festgestellt. Auch gegen den 39-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Brandenburg Ost vom 08.12.2019

 

Villach (Kärnten): Ordnungsstörung, Aggressives Verhalten, Festnahme

Am 08.12.2019 gegen 15:45 Uhr wurde die Polizei zu einem Restaurant in der Villacher Innenstadt gerufen, da dort eine Person randalieren solle. Vor Ort wurde ein stark alkoholisierter 32-jähriger Mann aus Villach angetroffen. Er begann die Beamten sofort zu beschimpfen, Gäste gaben an, dass sie von der Person belästigt und beschimpft worden seien. Der Mann verließ zwar das Restaurant, stellte sein aggressives Verhalten jedoch trotz Festnahmeandrohung nicht ein, weshalb er festgenommen und ins Polizeianhaltezentrum eingeliefert wurde. Ein Alkovortest ergab eine starke Alkoholisierung. Der 32-jährige wird angezeigt.

PA der LPD Kärnten vom 08.12.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Diensthund Duke stellt unfallflüchtigen Autofahrer

Am Sonntag, 08.Dezember 2019 gegen 2 Uhr kam es auf der Dickampstraße im Ortsteil Altstadt zu einem Verkehrsunfall. Der Unfallverursacher war zuvor einem Diensthundführer der Gelsenkirchener Polizei, der sich auf einer Einsatzfahrt befand, aufgefallen, da er mit überhöhter Geschwindigkeit die Rotthauser Straße befuhr. Als der 21-jährige Gelsenkirchener den Streifenwagen sah versuchte er in die Dickampstraße abzubiegen. Dabei verlor er jedoch die Kontrolle über sein Auto, kam von der Fahrbahn ab und rutschte in die Begrenzung der Außengastronomie eines dortigen Restaurants. Anschließend flüchtete er mit seinem Fahrzeug in Rtg. Innenstadt, wo er dann aber plötzlich an der Kreuzung Dickkampstr. / Hiberniastraße anhielt. Bei der anschließenden Kontrolle konnte der im Fahrzeug befindliche Beifahrer fliehen. Der Fahrer versuchte die Situation auszunutzen und ebenfalls zu fliehen. Daraufhin wurde nach Androhung der Diensthund zur Fluchtverhinderung eingesetzt. Dieser brachte den flüchtigen Täter durch einen Sprung in den Rücken zu Fall und biss ihn aufgrund von weiteren Fluchtversuchen in den Hüftbereich. Danach konnte der Tatverdächtige gefesselt und in das Polizeigewahrsam eingeliefert werden. Da ein Alkoholtest positiv verlief und zudem der Verdacht des Drogenkonsums bestand wurden Blutproben angeordnet. Bei der Entnahme leistete der Fahrer jedoch Widerstand, so dass die Blutentnahmen unter Zwang durchgeführt werden musste.
Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Das Auto des Beschuldigten wurde sichergestellt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 08.12.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Betäubungsmittelverstoß und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte nach Streit in Diskothek

Der Sicherheitsdienst eines Tanzlokales in der Neu-Ulmer Lessingstraße teilte kurz nach 03.00 Uhr der Polizei eine Auseinandersetzung zwischen drei Personen im Tanzlokal mit. Daraufhin wurden mehrere Streifen zum Einsatzort entsandt. Wie vor Ort durch den Sicherheitsdienst angegeben wurde, kam es offenbar zuvor zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen drei Personen im Tanzlokal. Als daraufhin zwei Sicherheitsbedienstete einschritten, verhielten sich zumindest zwei der beteiligten Personen weiterhin aggressiv und wollten trotz mehrfacher Aufforderung auch nicht das Tanzlokal verlassen. Auf Grund dessen wurde die Polizei durch den Sicherheitsdienst gerufen. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten verhielten sich diese beiden Personen weiterhin verbal aggressiv. Beide Personen wurden deshalb durch die Beamten in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht. Im Verlauf einer Durchsuchung der Personen, konnte eine geringe Menge Marihuana bei einem der beiden Personen aufgefunden und sichergestellt werden. Es handelte sich dabei um einen 17-jährigen guineischen Asylbewerber aus Neu-Ulm. Der in Gewahrsam genommene Mann begann daraufhin auch im Verwahrraum der Polizeiinspektion erheblich zu randalieren. Er versuchte mehrfach mit den Füßen die Sicherheitsverglasung der Türe des Verwahrraumes herauszutreten. Um dieses zu verhindern, musste er durch mehrere Beamte gefesselt werden. Dagegen leistete er erheblichen Widerstand und versuchte die Beamten zu treten und zu schlagen. Der Widerstand konnte jedoch in kurzer Zeit überwunden werden und der Randalierer konnte gefesselt werden. Weder die Polizeibeamten noch der Randalierer wurden dabei verletzt. Gegen ihn wurde nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie eines Verstoßes nach dem BtMG eingeleitet. Er wurde nach Durchsuchung seiner Wohnung aus dem Gewahrsam entlassen. In wie weit es zu Körperverletzungsdelikten in dem Tanzlokal kam, sowie die Hintergründe des Streites, konnte vor Ort noch nicht geklärt werden. Dies ist ebenfalls Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.12.2019

 

Senden (Bayern): Polizeibeamte durch 20-Jährigen beleidigt

Bei einer Kontrolle von sechs Heranwachsenden in Senden am Samstagmorgen, 07.12.2019, welche zuvor im Verdacht standen, Marihuana in der Öffentlichkeit konsumiert zu haben, beleidigte ein 20-Jähriger die Polizeibeamten. Den Anweisungen der Polizisten leistete er zu keinem Zeitpunkt folge. Er ließ jeglichen Respekt vermissen, in dem er die Polizeibeamten stets mit „Du“ ansprach und sich hierüber auch nicht belehren ließ. Ihn erwartet eine Strafanzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 08.12.2019

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Polizisten bei Einsatz wegen Ruhestörung bedroht

Am 06.12.2019 wird der Polizei Neustadt um 22:42 Uhr eine Ruhestörung in der Wittelsbacherstraße in Neustadt mitgeteilt. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein 52-jähriger Mann aus Frankfurt bei seiner Mutter zu Gast ist. Der Mann bedrohte u.a. die Nachbarschaft und störte diese hierbei in der nächtlichen Ruhe. Bei dem Versuch den Mann zur Ruhe aufzufordern gab dieser durch die verschlossene Wohnungstür an, dass er eine Schusswaffe habe und diese gegen die Beamten einsetzen wird. Bei günstiger Gelegenheit konnte die Wohnung dennoch betreten und der Mann widerstandslos festgenommen werden. Es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass der 52-Jährige unter einer psychischen Erkrankung leidet. Aus diesem Grund wurde er zur Behandlung in eine Fachklinik eingewiesen. Schusswaffen konnten in der Wohnung nicht aufgefunden werden. Den Beschuldigten erwartet eine Strafanzeige wegen Bedrohung und Nötigung.

PM der PD Neustadt/Weinstraße vom 07.12.2019

 

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Angriff auf Polizeibeamte

Am Samstag, den 07.12.2019 gegen 1:30 Uhr kam es in Bad Kreuznach zu einem Polizeieinsatz, bei welchem zwei Beamte verletzt wurden. Die Streife wurde im Bereich der Wöllsteiner Straße auf zwei Männer aufmerksam, welche aufeinander los gingen und im Begriff waren sich zu prügeln. Beim Versuch die Parteien zu trennen, schlug der 42-jährige Beschuldigte die Beamten ins Gesicht, sodass diese Verletzungen erlitten. Nachdem der Beschuldigte schließlich festgenommen werden konnte, wurden die Beteiligten in die umliegenden Krankenhäuser zur weiteren Abklärung verbracht. Ersten Erkenntnissen zufolge erlitten die Beamten leichte Verletzungen. Gegen den Beschuldigten werden Anzeigen wegen tätlichem Angriff, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung gefertigt.

PM der PD Bad Kreuznach vom 07.12.2019

 

Seesen, Goslar (Niedersachsen): Ruhestörung und Beleidigung


Am 07.12.2019, wurde die Seesener Polizei zu einer Ruhestörung in einem Mehrfamilienhaus in Seesen eingesetzt. Während der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der amtsbekannte 20jährige Ruhestörer die eingesetzten Beamten. Gegen den jungen Mann wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.

PM (auszugsweise) des PK Seesen vom 07.12.2019

 

Quedlinburg (Sachsen-Anhalt): Ladendiebstahl in Quedlinburg

Am 06.12.2019 gegen 12:35 Uhr ereignete sich in Quedlinburg im EDEKA Einkaufsmarkt im Weyhegarten ein Ladendiebstahl. Der 23-jährige, einschlägig polizeibekannte Mann aus Gernrode, hatte im Markt Waren im Wert von 13,92 € entwendet und wurde durch den Ladendetektiv dabei gestellt. Die anschließend durchgeführten Maßnahmen zur Aufklärung der Straftat ergaben, dass der Täter zur Tatausführung ein Messer und Pfefferspray mitführte. Während der Überprüfung zur Identität der Person wurde weiterhin bekannt, dass es ein aktueller Haftbefehl vorlag. Somit erfolgte durch die Beamten die Festnahme des Täters. Im weiteren Verlauf der polizeilichen Maßnahmen versuchte sich der Beschuldigte durch einen Fluchtversuch und tätlichem Angriff auf die Beamten der Festnahme zu entziehen. Dies gelang durch den engagierten Einsatz der Beamten jedoch nicht und der Beschuldigte konnte in die JVA Halle eingeliefert werden.

PM des PRev Harz vom 07.12.2019

 

Halberstadt (Sachsen-Anhalt): Versuchte Körperverletzung in Halberstadt

Am 06.12.2019 gegen 19:40 Uhr versuchte ein stark alkoholisierter, 20 –jähriger Asylbewerber aus Guinea-Bissau im Bereich des Martiniplans einen 23 Jahre alten Halberstädter zu schlagen. Durch den Grad der Alkoholisierung gelang dies jedoch nicht. Am Einsatzort trafen die Beamten auf einen stark aggressiven Asylbewerber und konnten die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen nur durch körperlichen Einsatz und der Anwendung der Handfessel durchführen. Trotz zahlreicher Versuche mit dem Beschuldigten zu kommunizieren, konnte die Situation nicht beruhigt werden. Der richterliche Bereitschaftsdienst wurde über den Sachverhalt informiert und der diensthabende Richter entschied, dass der Staatsangehörige aus Guinea-Bissau in Verhinderungsgewahrsam zu nehmen ist. Aus diesem Grund wurde der 20-Jährige in das Zentrale Polizeigewahrsam nach Magdeburg verbracht.

PM des PRev Harz vom 07.12.2019

 

KRONACH (Bayern): Junger Mann dreht vollkommen ab

Freitagnacht, gegen 22.00 Uhr, wurden die Beamten der Kronacher Polizei zu einem Beziehungsstreit gerufen. Ein 23jähriger hatte zuvor in der mit seiner Freundin gemeinsam genutzten Wohnung randaliert und hierbei auch zwei anwesende Personen verletzt. Während der Sachverhaltsaufnahme drehte der junge Mann dann unvermittelt durch und griff die anwesenden Polizeibeamten an. Er versuchte, den Beamten den Schlagstock zu entreißen und durch die Wohnungstüre die Treppen hinunter zu stoßen. Nachdem die Beamten Pfefferspray eingesetzt hatten, konnte der Randalierer gefesselt werden. Trotzdem wehrte sich der alkoholisierte Mann weiterhin und trat wild um sich. Zudem wurden die eingesetzten Beamten heftig beleidigt. Aufgrund seiner Aggressivität musste der junge Mann im Anschluss in die Haftzelle der PI Kronach verbracht werden. Bei dem Einsatz wurden mehrere Beamte leicht verletzt. Ebenso wurde das Mobiliar der Wohnung erheblich in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Verhalten des jungen Mannes werden sich nun die Staatsanwaltschaft und das Gericht befassen müssen.

PM (auszugsweise) der PI Kronach vom 07.12.2019

Es waren insgesamt acht Beamte an dem Einsatz beteiligt, davon trugen zwei Verletzungen davon.

Nachtrag der PI Kronach zum Pressebericht vom 07.12.2019

 

Löningen (Niedersachsen): Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte

Einen Verkehrsunfall verursachte ein 24-jähriger Löninger in der Nacht von Freitag auf Samstag auf der Stormstraße in Löningen. Gegen 22:45 Uhr fuhr er mit einem Ford rückwärts gegen einen geparkten Seat, welcher aufgrund der Wucht auf einen weiteren PKW – einen Volvo – geschoben wurde. Als die Polizeibeamten eintrafen, wollte der Verursacher zunächst fliehen, konnte jedoch festgehalten werden. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien leistete er massiven Widerstand, weshalb er zu Boden gebracht und mit zur Dienststelle verbracht werden musste. Da Alkoholgeruch feststellbar war, der Verursacher jedoch einen Alkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobe entnommen. Den Mann erwarten nun Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Verkehrsunfallflucht und Widerstand gegen Polizeibeamte. Den Schaden schätzen die Beamten auf ca. 3500 Euro.

PM (auszugsweise) der PI Cloppenburg / Vechta vom 07.12.2019

 

Hamburg (Hamburg): 191207-1. Schussabgabe durch einen Polizeibeamten nach Verkehrsunfall mit verletztem Fußgänger – Erste Erkenntnisse

Zeit: 07.12.2019, 02:55 Uhr Ort: Hamburg – St. Pauli, Reeperbahn
In der vergangenen Nacht ist es auf der Reeperbahn zu einem Schusswaffengebrauch durch einen Polizeibeamten (37) gekommen. Dem vorausgegangen war ein Verkehrsunfall zwischen einem PKW-Fahrer und einem Fußgänger, bei dem der Fußgänger verletzt wurde. Der PKW-Fahrer versuchte anschließend zu flüchten.
Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen befuhr der 28-jährige Fahrer eines Mercedes Smart die Reeperbahn in Richtung Königstraße. Er nutzte hierbei den linken Fahrstreifen. In Höhe Talstraße übersah er den 41-jährigen Fußgänger, der bei Grünlicht die dortige Ampel überquerte. Der Fußgänger wurde erfasst und auf die Motorhaube und Windschutzscheibe des Smart geschleudert.
Statt sich um das Unfallopfer zu kümmern, flüchtete der PKW-Fahrer und fuhr auf der Reeperbahn weiter in Richtung Königstraße. Ein Polizeibeamter bemerkte die Situation und versuchte das Weiterfahren des 28-Jährigen zu verhindern, indem er den gerade verkehrsbedingt bremsenden PKW einholen konnte. Doch der Smart-Fahrer setzte ein Stück zurück und fuhr mit durchdrehenden Reifen auf den Polizeibeamten zu, woraufhin dieser einen Schuss aus seiner Dienstwaffe in Richtung des rechten vorderen Reifens abgab.
Der PKW-Fahrer konnte so in Höhe des Beatles-Platzes gestoppt und vorläufig festgenommen werden. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Polizeibeamte fanden bei dem 28-Jährigen eine geringe Menge Marihuana. Der PKW Smart und der Führerschein des 28-Jährigen wurden sichergestellt. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.
Der Fußgänger wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,78 Promille. Polizeibeamte fanden auch bei ihm eine geringe Menge Marihuana. Hierzu wurde gesondert eine Strafanzeige gefertigt.
Ermittler des Kriminaldauerdienstes (LKA 26) haben die Sachbearbeitung übernommen. Die weiteren Ermittlungen zu dem Gesamtsachverhalt dauern an.

PM der POL Hamburg vom 07.12.2019

 

Heidelberg (Baden-Württemberg): Stark betrunkener 21-Jähriger greift Sicherheitskräfte auf Weihnachtsmarkt an und leistet bei der Festnahme heftigen Widerstand – ein Polizeibeamter leicht verletzt

Aus bislang nicht nachvollziehbaren Gründen hat ein 21-jähriger Mann am Samstag gegen 0.25 Uhr die Sicherheitskräfte auf dem Weihnachtsmarkt am Anatomiegarten in der Hauptstraße angegangen. Diese hielten den Mann bis zum Eintreffen einer Streife der Sicherheitspartnerschaft fest. Bei der Festnahme schlug der 21-Jährige mit der rechten Hand Richtung Gesicht des Beamten, streifte diesem aber nur im Bereich der Schläfe. Daraufhin wurde der Beschuldigte zu Boden gebracht und mit Handschließen gefesselt. Dabei trat und schlug er wild um sich und verletzte sich selbst leicht. Die Platzwunde wurde in einer Klinik medizinisch versorgt, ein Alkoholvortest ergab einen Wert von über
2,2 Promille, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Auf dem Weg in den Gewahrsam trat er einem Beamten in die Genitalien. Der 21-Jähre wurde bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen. Die Ermittlungen des Polizeireviers Heidelberg-Mitte dauern an.

PM des PP Mannheim vom 07.12.2019

 

Heidelberg (Baden-Württemberg): Mit Bierkrügen vom Balkon einer Studentenverbindung auf Passant geworfen – Polizeibeamte beleidigt

Feiernde im Haus einer Studentenverbindung in der Hauptstraße haben am Freitagabend gegen 23.15 Uhr von einem Balkon im 1. Obergeschoss zwei Glasbierkrüge auf einen in Richtung Karlstorbahnhof laufenden 22-Jährigen geworfen. Die Bierkrüge verfehlten den jungen Mann nur knapp und zerbarsten auf dem Pflaster. Nach dem Eintreffen der ersten Polizeistreife versammelten sich immer mehr Teilnehmer aus dem Haus auf der Straße und versuchen die polizeilichen Maßnahmen zu verhindern. Den schließlich insgesamt acht Streifenbesatzungen, dabei auch Kräfte, die im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft in der Altstadt unterwegs waren, gelingt es schließlich, die Ruhe wiederherzustellen. Insgesamt werden die Personalien von 25 Personen aufgenommen. Ein 62-Jähriger und ein 27-Jähriger beleidigen dabei eingesetzte Polizeibeamte. Die weiteren Ermittlungen führt das Polizeirevier Heidelberg-Mitte.

PM des PP Mannheim vom 07.12.2019

 

Northeim (Niedersachsen): Im Krankenhaus randaliert und Polizeibeamte beleidigt

06.12.2019; 16:15 Uhr
Am Freitagnachmittag randalierte ein 53-jähriger Mann zunächst in der Empfangshalle der HELIOS-Klinik in Northeim und beleidigte dabei eine Mitarbeiterin des Krankenhauses sowie einen nicht im Dienst befindlichen Polizeibeamten. Nachdem hinzugerufene Polizeibeamte vor Ort erschienen, wurden diese ebenfalls von dem aus einem Einbecker Ortsteil stammenden Mann verbal attackiert und beleidigt. Da der Randalierer erheblich unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand und dementsprechend nicht einsichtig erschien, wurde er im Anschluss durch die Beamten in Gewahrsam genommen. Hierbei leistete er Widerstand. Gegen den Mann wurden seitens der Polizei mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM der PI Northeim vom 07.12.2019

 

Lichtenberg (Berlin): Bei Festnahme Widerstand geleistet

In der vergangenen Nacht wurden Polizisten des Abschnitts 64 zu einer Schlägerei in einer Wohnung in Rummelsburg gerufen. Als die Beamten gegen 2.30 Uhr am Einsatzort in der Hauptstraße ankamen und an der Haustür klingelten, kam ihnen ein alkoholisierter Mann aus dem Haus entgegen, der zuvor einen 28-Jährigen ins Gesicht geschlagen und ihm in die Hand gebissen haben soll. Die Polizisten hielten den 34-Jährigen zur Sachverhaltsklärung im Treppenhaus an. Als er sich wieder in die oberen Etagen entfernen wollte, wurde das durch die Polizisten verhindert. Der Mann wurde nun verbal aggressiv und schubste einen Beamten, woraufhin ihm eine Handfessel angelegt werden sollte. Daraufhin leistete er Widerstand und biss einem Beamten in den Arm und in einen Finger. Einer weiteren Beamtin biss er ebenfalls in einen Finger. Schließlich überwältigten die Einsatzkräfte den Mann und legten ihm die Handfesseln an. Er kam bis zum heutigen Morgen in ein Gewahrsam, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Anschließend wurde er wieder entlassen.
Der gebissene Polizist wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt und trat vom Dienst ab. Seine Kollegin wurde ebenfalls in einer Klinik behandelt und konnte ihren Dienst fortsetzen. Zwei weitere Beamte erlitten leichte Verletzungen, mussten zunächst nicht behandelt werden und setzten ihren Dienst ebenfalls fort. Der verletzte 28-Jährige wurde von einem alarmierten Rettungswagen vor Ort erstversorgt, lehnte eine Weiterbehandlung jedoch ab.

PM Nr. 2894 der POL Berlin vom 07.12.2019

 

Erfurt (Thüringen): Unbelehrbar

Am Freitagmorgen fiel ein 31-Jähriger im Bereich Hauptbahnhof durch mehrere Gewaltdelikte auf. Der Schläger konnte durch zügiges Eingreifen der Polizei von weiteren Taten abgehalten werden. Bei der Verbringung zur Dienststelle schlug der 31-Jährige jedoch auf einen Beamten ein, welcher dadurch leicht verletzt wurde. Es stellte sich heraus, dass der 31-Jährige unter Drogeneinfluss stand, eine kleine Menge Betäubungsmittel mit sich führte und kurz zuvor erst aus der Haft entlassen wurde. Aufgrund seines unberechenbaren Verhaltens wurde der 31-Jährige auf Weisung eines hinzugezogenen Notarztes ins Krankenhaus überstellt. Ihn erwarten nun Anzeige wegen Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

PM der LPI Erfurt vom 07.12.2019

 

Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz): Aufwärtstrend des 1.FCK hält an

Im Drittligaduell gegen den Halleschen FC gewinnen die Roten Teufel zu Hause mit 1:0. Die Kicker des 1.FCK nahmen den Schwung der letzten Wochen mit und setzten sich am Samstagnachmittag vor rund 19.000 Zuschauern souverän gegen den bis dahin Zweitplatzierten der laufenden Saison durch.
Die An- und Abreise der Zuschauer auf dem Betze verlief problemlos. Der Großteil der Gästefans reiste mit Bussen und PKW an. Hierbei kam es zu keinen größeren Verkehrsbeeinträchtigungen.
Aus polizeilicher Sicht verlief der Einsatz zunächst friedlich. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam es jedoch zu Auseinandersetzungen innerhalb des Gästefanlagers. Die Polizei musste auch unter Einsatz von Pfefferspray eingreifen. Danach beruhigte sich die Lage wieder.
Hierbei wurden drei Einsatzkräfte der Polizei leicht verletzt. Es wurden Strafanzeigen mitunter wegen Körperverletzung, Beleidigung und Hausfriedensbruch aufgenommen.
Ansonsten kam es zu keinen Vorkommnissen.
Das nächste Heimspiel des 1.FCK findet erst wieder im kommenden Jahr statt.

PM des PP Westpfalz vom 07.12.2019

 

München (Bayern): Polizeieinsatz während eines Konzerts – Olympiapark

Am Abend des 06.12.2019 fand in der Olympiahalle in München ein Konzert statt. Die gleichen Musiker traten bereits im Februar 2019 in München auf. Hierbei kam es zu zahlreichen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem wurde eine Vielzahl an Fahrten unter Drogeneinfluss, welche eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellen, festgestellt.
Aufgrund dieser Erfahrungen waren etwa 170 Polizeibeamte im Einsatz. Darunter Beamte des Kriminalfachdezernats 8 (Betäubungsmittelkriminalität), speziell geschulte Beamte zur Verfolgung von Fahrten mit Fahrzeugen unter Drogeneinfluss, sowie Einheiten der Münchner Einsatzhundertschaft und des Unterstützungskommandos (USK). Der Großteil der Polizeibeamten war mit Verkehrsmaßnahmen und der Gewährleistung einer friedlichen und sicheren Veranstaltung betraut.
Im Verlauf des Einsatzes kam es zu insgesamt 22 Anzeigen gegen das Betäubungsmittelgesetz und einiger anderer Straftaten (u.a. Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte). Zudem wurden 31 Fahrten unter Drogeneinfluss registriert. Im Anschluss an das Konzert wurden richterliche Beschlüsse gegen zwei an der Veranstaltung beteiligte Musiker vollzogen, die bereits im Vorfeld des Auftritts durch einen Richter erlassen wurden.
Infolge dessen kam es insbesondere auf dem Instagram-Account der Münchner Polizei zu zahlreichen Anfeindungen, Beleidigungen und Bedrohungen gegen die Polizei. Dort getätigte Äußerungen werden momentan in strafrechtlicher Hinsicht geprüft und werden konsequent angezeigt werden. Darüber hinaus werden die in diesem Zusammenhang aufgefallen Nutzer an Instagram gemeldet.
Die Meinungsfreiheit ist ein wichtiges Grundrecht und die Polizei München wird sich auch in Zukunft kritischen Äußerungen stellen. Dabei gilt es zu beachten, dass weder das Internet noch Veranstaltungen aller Art, ein rechtsfreier Raum sind. Durch die Polizei München werden Gesetzesverstöße nicht toleriert und Straftaten, gleich welcher Art, konsequent verfolgt.

PM des PP München vom 07.12.2019 (1. Nachtrag zur PM des PP München vom 06.12.2019)

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Schusswaffengebrach in Wuppertal – 25-Jähriger verstorben

Am Nachmittag des 07.12.2019 riefen Zeugen bei der Leitstelle der Polizei an und teilten mit, dass ein Verdächtiger im Bereich der Eintrachtstraße mit einem Hammer auf PKW einschlug und Personen bedrohte. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung traf eine Streifenwagenbesatzung (gegen 17:00
Uhr) in der Eintrachtstraße auf den Tatverdächtigen. Im Zuge der Einsatzmaßnahmen kam es zum Schusswaffengebrauch der Polizeibeamten gegen den 25-jährigen Wuppertaler, der infolge der erlittenen Verletzungen kurze Zeit später verstarb. Die weiteren Ermittlungen zu den Hintergründen und Abläufen des Geschehens werden von einer Ermittlungskommission des Polizeipräsidiums Hagen geführt. Diese Zuständigkeitsübertragung wird aus Neutralitätsgründen standardmäßig veranlasst.

PM der POL Wuppertal vom 07.12.2019

 

Kaufbeuren (Bayern): 18-Jähriger zeigt Polizeibeamten während Blaulichtfahrt den Mittelfinger

Am 07.12.2019 befanden sich mehrere Streifenbesatzungen der PI Kaufbeuren auf einer Einsatzfahrt zu einer Person, welche sich in einer hilflosen Lage befand. Ein entgegenkommender 18-jähriger Fußgänger zeigte sich mit der Unterstützung der Polizeibeamten unzufrieden und streckte diesen während der Blaulichtfahrt mehrere Sekunden lang den Mittelfinger entgegen. Da eine weitere Streifenbesatzung die hilflose Person bereits versorgte, konnte der 18-Jährige auf sein Fehlverhalten angesprochen werden. Hierbei zeigte er sich uneinsichtig über die Arbeit der Polizei. Da er trotz mehrfacher Belehrung weiterhin ein enorm aggressives Auftreten an den Tag legte und zudem einen Atemalkoholwert von fast 2 Promille vorwies, wurde er für die restliche Nacht in Sicherheitsgewahrsam genommen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.12.2019

 

Seeg (Bayern): Unsichere Fahrweise führt ins Bezirkskrankenhaus

Am frühen Freitagmorgen konnte ein wachsamer Verkehrsteilnehmer beobachten, dass ein weiterer Pkw-Fahrer mit einer sehr auffälligen Fahrweise aus Seeg in Richtung Nesselwang unterwegs war. Laut Angaben bremste dieser wiederholt stark ab und beschleunigte daraufhin wieder extrem. Bei den waghalsigen Bremsmanövern tendierte das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn zu geraten, so dass es in mindestens einem Fall fast zu einem Verkehrsunfall kam. Eine angeforderte Streife konnte den auffälligen Pkw-Führer wenige Minuten später schlafend in dem von ihm mitgeführten Fahrzeug in einem nahegelegenen Feld auffinden. Vor Ort wurden der Pkw-Schlüssel und ein mitgeführtes Küchenmesser sichergestellt. Da der 24-jährige Mann bereits polizeilich bekannt war, zuvor ein auffälliges Fahrverhalten vorwies und eine Medikamenteneinnahme nicht auszuschließen war, wurde er zu einer Blutentnahme ins Krankenhaus nach Füssen gebracht. Während der Fahrt kündigte der Mann an, mehrere Polizeibeamte umzubringen. Aufgrund dieser Aussage und dem psychischen Zustand des Fahrzeugführers wurde er in ein Bezirkskrankenhaus gebracht. Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Halter des benutzten Fahrzeugs nicht wusste, dass der Beschuldigte damit unterwegs war. Den jungen Mann erwarten nun Anzeigen wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, dem Unbefugten Gebrauch eines Fahrzeugs und der Bedrohung. Personen, die Beobachtungen bezüglich dem auffälligen Fahrverhalten gemacht haben oder durch die Fahrweise des Pkw-Führers gefährdet wurden, werden gebeten sich bei der Polizei Füssen unter der Telefonnummer 08362/91230 zu melden.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.12.2019

Rosenheim (Bayern): Beamte angegangen

Beamte der Rosenheimer Polizei waren in der Innenstadt mit einem zivilen Dienst-Pkw unterwegs. Auf Höhe der Samerstraße fuhr die Streife an einer Personengruppe vorbei, als aus der Gruppe plötzlich eine Flasche direkt vor das Dienst-Fahrzeug geworfen wurde und auf dem Asphalt zersplitterte. Noch vor dem Überfahren der Glassplitter konnte die Fahrt gestoppt werden und die Gruppe wurde einer Personenkontrolle unterzogen.
Bei vier Personen im Alter zwischen 22 und 24 Jahre erfolgte die Überprüfung ohne jegliche Probleme.
Als aus der Gruppe nun ein 24-Jähriger Mann aus Großkarolinenfeld kontrolliert werden sollte, weigerte er sich und zog sein Handy aus der Tasche. Provokativ hob er es den Beamten direkt vor das Gesicht und nahm die Situation auf. Anschließend hob er seine Hände und seinen Zeigefinger hielt er direkt vor das Gesicht des Beamten. Trotz der Aufforderung dies zu unterlassen, hörte der Großkarolinenfelder nicht auf und wurde immer aggressiver, er schrie herum und hob nun beide Hände.
Durch den 30-Jährigen Polizeibeamten wurden seine Hände zur Seite geschoben und nun schlug der 24-Jährige zu. Der Beamte konnte dem Schlag ausweichen und der Mann konnte mit Handschellen fixiert werden. Hier wehrte er sich weiter und schlug wild um sich. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste er in Gewahrsam genommen werden.
Der Alkoholwert lag bei rund zwei Promille. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte eingeleitet. Der Ablauf wurde mit der mitgeführten Bodycam der Beamten aufgenommen und dokumentiert. Die Beamten bleiben bei dem Vorfall unverletzt. Die restlichen Personen aus der Gruppe wurden aufgefordert, die Glasscherben zu entfernen.

PM der PI Rosenheim vom 06.12.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Immer im Dienst: Polizeibeamte halten in ihrer Freizeit Ladendieb auf

Da wollte einer zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort zuschlagen. Denn ein Ladendieb konnte am gestrigen Donnerstagabend (5. Dezember) in einem Drogeriemarkt in Lünen natürlich nicht damit rechnen, dass er bei seiner Tat direkt auf zwei Polizeibeamte trifft, die in ihrer Freizeit unterwegs waren. Sie hinderten den Mann an seiner Flucht.
Es war ein 43-jähriger Beamter der Polizei Dortmund, dem der Mann gegen 18.20 Uhr in der Drogerie an der Langen Straße als Erstes ins Auge fiel. Denn er beobachtete, wie der Unbekannte mehrere Parfums in einer mitgebrachten Tasche verstaute. Noch bevor der nun verständigte Mitarbeiter eintraf, versuchte der Dieb zu fliehen. Sofort versetzte sich der 43-Jährige in den Dienst, gab sich als Polizeibeamter zu erkennen und hielt den Mann fest. Dieser wehrte sich heftig dagegen und schlug um sich.
Entkommen konnte er dadurch nicht. Denn wie es der Zufall wollte, wurde ein weiterer Polizeibeamter auf die Situation aufmerksam. Ebenfalls privat unterwegs versetzte sich auch der 56-Jährige in den Dienst und sprang seinem Kollegen zur Seite. Gemeinsam mit einem Mitarbeiter des Drogeriemarktes gelang es den Männern, den weiterhin extrem renitenten 38-jährigen Mann festzusetzen, bis die uniformierten Kollegen eintrafen.
Diese brachten den Tatverdächtigen, der ohne festen Wohnsitz und polizeibekannt ist, ins Polizeigewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.
Die Tatbeute – Parfum im Wert eines niedrigen vierstelligen Betrages – konnte im Geschäft verbleiben, wurde bei der Rangelei jedoch teils beschädigt.
Bei seiner Flucht rempelte der 38-Jährige zudem noch eine 75-jährige Lünerin an, die stürzte und verletzt wurde. Eine Rettungswagenbesatzung kümmerte sich um sie.

PM der POL Dortmund vom 06.12.2019

 

Kitzingen (Bayern): Randale unterbunden

Am Donnerstagabend kam es gegen 19:00 Uhr zu einer Randale eines 38-jährigen Mannes, welcher am Bahnhofsplatz im alkoholisierten Zustand herumgrölte und Glasflaschen zerbrach. Da er seine Handlungen auch im Beisein der eingesetzten Polizeibeamten nicht beendete, wurde er vorrübergehend in Gewahrsam genommen. Als er sich wieder beruhigt hatte, durfte der 38-Jährige seinen Weg weiter fortsetzten.

PM der PI Kitzingen vom 06.12.2019

 

Nürnberg (Bayern): Nach illegaler Einreise Polizeibeamten verletzt

Am Donnerstagabend (05.12.2019) verletzte ein 25-Jähriger einen Polizeibeamten in der Nürnberger Innenstadt. Die Staatsanwaltschaft stellte Haftantrag.
Der 25-jährige Mann wurde in einem ICE von einer Streife der Bundespolizei angetroffen und konnte keinen gültigen Fahrschein vorweisen. Die Beamten stellten im Verlauf der Kontrolle fest, dass der aus Nord-Ost-Afrika stammende Mann als Asylbewerber in Österreich registriert ist und somit unerlaubt in das Bundesgebiet einreiste. Der Mann wurde gegen 21:15 Uhr vorläufig festgenommen und sollte zur weiteren Sachbearbeitung einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte übergeben werden.
Bei der Übergabe in den Räumlichkeiten der Nürnberger Bundespolizei versuchte sich der 25-Jährige der Festnahme zu entziehen und schlug auf einen Polizeibeamten ein. Der Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte erlitt hierbei Verletzungen im Gesicht. Der 25-Jährige musste mit erheblichem Kraftaufwand zu Boden gebracht und gefesselt werden.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wird der Mann, unter anderem wegen des Verdachts des Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

PM des PP Mittelfranken vom 06.12.2019

 

Arnstadt (Thüringen): Hundeangriff mit Dienstwaffe gestoppt

Gestern Abend mussten Polizeibeamte einen bereits länger andauernden Streit in der Goethestraße schlichten. Da ein alkoholisierter 35-Jähriger einem Platzverweis nicht nachkam, war seine Gewahrsamnahme unumgänglich. Der Hund, den der Mann bei sich führte, sollte für die Dauer der Gewahrsamnahme der Tierrettung übergeben werden. Dies war offenbar nicht im Interesse des Mannes. Er versuchte zu flüchten und leinte dabei seinen Hund ab. Der Hund rannte anschließend bedrohlich auf die Beamten zu. Zur Abwehr eines drohenden Bisses wurde der Hund durch zwei Schüsse aus der Dienstwaffe gestoppt. Der verletzte Staffordshire-Terrier wurde der Tierrettung und einem Tierarzt übergeben. Der Flüchtende konnte ergriffen und in Gewahrsam genommen werden. Hierbei wehrte sich der Mann massiv, konnte aber ohne Verletzungen der Beteiligten unter Kontrolle gebracht werden. Auch bei der Schussabgabe wurden keine Personen verletzt. Eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurde aufgenommen.

PM der LPI Gera vom 06.12.2019

 

Landshut (Bayern): Party beschäftigt Polizei

Im Zuge einer Party Am Lurzenhof tickte ein erheblich betrunkener 18-Jähriger aus Freising am Freitag, gegen 02.30 Uhr, aus. Der Mann griff Sicherheitsangestellte an, schlug ihnen ins Gesicht bzw. verpasste einem einen Kopfstoß. Bei Eintreffen der verständigten Polizei war der 18-jährige Randalierer durch das Sicherheitspersonal bereits am Boden fixiert. Die Polizisten mussten dem Mann Handfesseln anlegen. Dabei beleidigte er die eingesetzten Beamten massiv und spuckte in ihre Richtung. Der Betrunkene wurde in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion Landshut verbracht. Auch während der Fahrt beleidigte er die Polizisten. Den Rest der Nacht verbrachte er in einer Zelle. Bereits gegen 02.15 Uhr musste die Polizei im Umfeld der Party einschreiten: Ein total betrunkener 23-jähriger Landshuter beleidigte einen 30-Jährigen aus Dingolfing und schlug ihn mit der Faust ins Gesicht.

PM der PI Landshut vom 06.12.2019

 

Speyer (Rheinland-Pfalz): Im „Bademaxx“ randaliert und in polizeilichen Gewahrsam genommen

Am Donnerstagabend, kurz vor 21 Uhr, kam es im Schwimmbad „Bademaxx“ zur Ingewahrsamnahme eines 59-jährigen Mannes aus Worms. Mitarbeiter des Schwimmbads hatten die Polizei zuvor telefonisch über eine männliche Person informiert, die im Kassenbereich „durchdrehen“ würde. Beim Eintreffen der Polizeibeamten gebar sich der Mann auch diesen gegenüber verbal und durch Gesten hochaggressiv, so dass er letztlich in Gewahrsam genommen wurde. In Anwesenheit von Badegäste und Angestellten des Bademaxx sprach der Mann mehrfach Beleidigungen gegenüber den Polizeibeamten aus. Der Grund seines zügellosen Verhaltens ließ sich vor Ort nicht ermitteln.

PM der PD Ludwigshafen vom 06.12.2019

 

Wolfratshausen (Bayern): 51-jährige Wolfratshauserin beschäftigt Rettungsdienst, Ärzte und Polizei

In einer Wohnung in der Sauerlacher Straße wurde bereits am frühen Abend der Notruf gewählt. Eine 51-jährige Wolfratshauserin zog sich eine Kopfplatzwunde zu, weigerte sich allerdings, als der Rettungsdienst eintraf, sich verarzten zu lassen.
Um 19.30 Uhr wurde die Einsatzzentrale zum zweiten Mal verständigt. Der Grund: die 51-Jährige war auf ihren Lebensgefährten, einen 42-jährigen Wolfratshauser, losgegangen und schlug auf ihn ein, woraufhin dieser sich zu den Nachbarn flüchtete. Die 51-Jährige verfolgte ihn jedoch und geriet in der Wohnung der Nachbarn derart in Rage, dass sie auch noch eine 59-jährige Nachbarin ohrfeigte.
Rettungsdienst und Polizei rückten erneut an und gaben ihr Bestes. Die 51-Jährige ließ sich aber nicht beruhigen. Immer wieder wollte sie auf ihren Lebensgefährten und die Nachbarin losgehen. Als die 51-Jährige schließlich von den Polizeibeamten aus der Wohnung geführt wurde, sperrte sie sich mit Leibeskräften dagegen.
Doch dabei blieb es nicht. Mit ihren Füßen trat sie vehement nach den Polizisten. Dabei traf sie eine 21-jährige Beamtin an Schienbein und Oberkörper. Ihr 25-jähriger Streifenpartner bekam einen Tritt an den Oberschenkel ab.
In der Ausnüchterungszelle der Polizei Wolfratshausen schließlich erfolgte nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München II eine Blutentnahme durch einen Arzt. Dieser stellte fest, dass die 51-Jährige in ihrem Zustand nicht für haftfähig. Sie wurde daher ins Krankenhaus gebracht und ihre Kopfplatzwunde mit mehreren Stichen genäht, sodass einem weiteren Aufenthalt in der Ausnüchterungszelle nichts im Wege stand. Der Transport zum Krankenhaus verlief allerdings auch alles andere als problemlos. Die Wolfratshauserin wollte die Polizisten bespucken, sodass ihr schließlich eine Art Mundschutz verpasst wurde.
Freitagfrüh hatte die 51-Jährige schließlich ihren Rausch ausgeschlafen und sich beruhigt. Sie konnte daher auch gegen 05.30 Uhr entlassen werden.
Die 51-Jährige, die Polizei, Rettungsdienst und Ärzte für mehrere Stunden auf Trab hielt, hat sich nun wegen Körperverletzung, Hausfriedensbruch und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zu verantworten. Die Frau ist bei der Wolfratshauser Polizei eine „alte Bekannte“. In den letzten anderthalb Jahren wurde allein sieben Mal wegen Gewaltdelikten gegen sie ermittelt.

PM der PI Wolfratshausen vom 06.12.2019

 

Weilerswist (Nordrhein-Westfalen): Versuchte Anzeigenerstattung endete im Polizeigewahrsam

Freitagabend (18.52 Uhr) erschien eine 57-Jährige aus Euskirchen beim Bezirksdienst in Weilerswist und wollte dort nach erstem Bekunden eine Anzeige erstatten. Als der freundliche Polizist wissen wollte welche Straftat sie Anzeigen möchte, machte die Dame keinerlei Angaben. Auf weitere Nachfragen äußerte die Dame, dass sie Anzeige erstatten wolle, jedoch nicht angebe warum. Offensichtlich war die Dame stark angetrunken. Sie wurde aufgefordert nach Ausnüchterung Strafanzeige zu erstatten. Nun warf die Dame zuerst mit persönlichen und in der Folge mit umherstehenden Gegenständen nach dem Beamten. Auch beleidigte sie ihn aufs Übelste. Da die Dame nicht zu beruhigen war und auch nicht aufhörte mit allem Möglichen zu werfen, wurde sie durch den Beamten zu Boden gebracht und gefesselt. Danach wurde sie zur Ausnüchterung zur Polizeiwache nach Euskirchen gebracht und in Gewahrsam genommen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2.24 Promille. Entsprechende Strafanzeigen gegen die Dame wurden eingeleitet.

PM der KPB Euskirchen vom 06.12.2019

 

Brunsbüttel (Schleswig-Holstein): Sachbeschädigung und Widerstand

Mittwochnachmittag hat der Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft in Brunsbüttel die Einrichtung seines Zimmers zerlegt und sich der Mitnahme durch die Polizei erheblich widersetzt. Letztlich kam der Beschuldigte in die psychiatrische Abteilung eines Krankenhauses.
Gegen 14.30 Uhr erhielt die Polizei Kenntnis von einem Mann, der in einer Unterkunft das gesamte Mobiliar seines Zimmers zerstören sollte. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatte der 26-Jährige sich zwischenzeitlich entfernt und in seiner Behausung ein Chaos hinterlassen. Als der offenbar Verwirrte nur wenig später zurückkehrte, nahmen Einsatzkräfte ihn in Empfang. Er sperrte sich mit aller Kraft der Mitnahme, wobei die Brille eines Beamten zu Bruch ging und Schäden an Einsatzmitteln entstanden. Letztlich kam der Beschuldigte in das Gewahrsam und von dort aus auf eine psychiatrische Station eines Krankenhauses.
Der Beschuldigte wird sich wegen der Sachbeschädigung und wegen des Widerstandes verantworten müssen.

PM der PD Itzehoe vom 06.12.2019

 

Eberswalde (Brandenburg): Nach Rettern, Polizisten und Ärzten gebissen

Am 05.12.2019 kam die Polizei, gegen 18:30 Uhr, in der Eisenbahnstraße zum Einsatz. Dort randalierte ein Mann in seiner eigenen Wohnung. Bei der Überprüfung seiner Personalien kam heraus, dass der 51-jährige Türke mit Haftbefehl gesucht wurde. Die Polizisten nahmen den Randalierer fest und legten ihm Handfesseln an. Auf dem Weg zum Funkstreifenwagen, riss sich der Mann dann aus dem Griff der Beamten los und rannte gegen eine Wand. Da er sich hierbei verletzte, riefen die Polizisten einen Rettungswagen. Im Klinikum eingetroffen, griff der Mann dann die Polizisten, Rettungskräfte und Ärzte an und versuchte sie zu beißen. Es gelang ihm aber nicht die Akteure zu verletzen. Gegen den Mann wurde eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, sowie Personen, die ihnen gleichstehen, erstattet. Nach der Behandlung kam der 51-Jährige in eine Zelle des Polizeigewahrsams.

PM der PD Brandenburg Ost vom 06.12.2019

 

Peine (Niedersachsen): Angetrunkene Person leistete in Peine Widerstand gegenüber der Polizei

Zwischen dem Angestellten einer Tankstelle und zwei offensichtlich angetrunkenen Personen sei es zu einer Streitigkeit gekommen. Zur Ursache können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Nachdem ein Verursacher die Räume nicht verlassen wollten, sei die Polizei alarmiert worden. Die Beamten sprachen gegenüber dem 34-jährigen Mann einen Platzverweis aus, diesem kam er jedoch nicht nach. Bei der Durchsetzung des Platzverweises widersetzte er sich jedoch gegenüber den eingesetzten Beamten.
Die Polizei ermittelt nun gegen den Mann.

PM der POL Salzgitter vom 06.12.2019

 

Wertheim (Baden-Württemberg): Polizist verletzt

Ein Polizist wurde bei einem Einsatz am Donnerstagabend in Wertheim leicht verletzt. Eine Streife war gegen 22 Uhr wegen einer Auseinandersetzung gerufen worden. Ein 36-Jähriger bedrohte seine Lebensgefährtin mit einem Messer und ging die Frau körperlich an. Da der Mann äußerst aggressiv agierte und einem erteilten Verweis aus der Wohnung mehrfach nicht nachkam, musste er in Gewahrsam genommen werden. Auch hiergegen sperrte sich der Mann mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln und verletzte dabei einen Polizeibeamten. Am Ende waren vier Beamte nötig, um den Mann zur Räson zu bringen. Er verbrachte die Nacht in der Zelle.

PM des PP Heilbronn vom 06.12.2019

 

Konstanz (Baden-Württemberg): Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt die Polizei gegen einen 17-jährigen Heranwachsenden, der am Donnerstag gegen 23.00 Uhr mehrfach einem 20-jährigen in Gesicht geschlagen haben soll. Der alkoholisierte 17-Jährige soll gegen eine Hauswand in der Jacob-Burckhardt-Straße uriniert haben. Mehrere Studenten sprachen ihn auf sein Fehlverhalten an, woraufhin der junge Mann dem 20-Jährigen mehrfach einen Fausthieb versetzte. Im Anschluss überwältigten die in der Nähe befindlichen Studenten den Heranwachsenden, hielten ihn am Boden fest und informierten die Polizei. Auch gegenüber den eingesetzten Beamten verhielt sich der 17-Jährige aggressiv und unkooperativ, weshalb er mit Handschließen geschlossen und in Gewahrsam genommen wurde. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,6 Promille. Nachdem der Heranwachsende die Nacht in der Zelle verbringen durfte, wurde er am Morgen von seinen Eltern auf dem Polizeirevier abgeholt.

PM des PP Konstanz vom 06.12.2019

 

Bad Schönborn (Baden-Württemberg): Nach Widerstand – zwei Polizistinnen und ein Polizist verletzt

Bei Widerstandshandlungen am Donnerstagvormittag in Mingolsheim wurden zwei Beamtinnen und ein Beamter so schwer verletzt, dass sie ihren Dienst nicht fortsetzen konnten. Ein 22-Jähriger randalierte zunächst gegen 10.30 Uhr in einer Praxis. Beim Eintreffen der Streife rannte er aus dem Haus und wollte flüchten. Er konnte eingeholt und am Rucksack festgehalten werden. Hierbei zog sich eine Polizistin durch einen scharfkantigen Gegenstand eine Schnittverletzung an der Hand zu. Der 22-Jährige nahm daraufhin eine drohende Haltung ein. Erst mit Unterstützung einer zweiten Streifenwagenbesatzung konnte der junge Mann, der sich heftig wehrte, vorläufig festgenommen werden. Hierbei wurde eine Beamtin an der Hand verletzt. Durch einen Tritt gegen den Kopf wurde ein Beamter verletzt. Das Verletzen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Der 22-Jährige wurde in eine Fachklinik eingewiesen.

PM des PP Karlsruhe vom 06.12.2019

 

Hamburg: Mann spuckt im Hamburger Hauptbahnhof Bundespolizisten vor die Füße – Haftbefehl

Ein Mann spuckte einer Streife der Hamburger Bundespolizei im Hauptbahnhof vor die Füße. Eine Überprüfung des 35-jährigen polnischen Staatsangehörigen ergab einen offenen Haftbefehl.
Am 06.12.2019 gegen 10:00 Uhr befand sich eine uniformierte Streife der Hamburger Bundespolizei im Hauptbahnhof. Ein 35-jähriger polnischer Staatsangehöriger spuckte den Beamten vor die Füße, woraufhin dieser einer Kontrolle unterzogen wurde. Diese ergab, dass der Mann durch die Staatsanwaltschaft Hamburg mittels Haftbefehl nach Diebstahl gesucht wurde. Da der 35-Jährige den haftbefreienden Betrag von 105 Euro nicht beibringen konnte, wurde er einer Hamburger Haftanstalt zugeführt.

PM der BPOLI Hamburg vom 06.12.2019

 

Staßfurt (Sachsen-Anhalt): Nach unerlaubter Gleisüberschreitung: Keine Einsicht, dafür Widerstandshandlungen gegen Bundespolizist

Am Donnerstag, den 05. Dezember 2019 beobachtete eine Zivilstreife der Bundespolizei gegen 15:10 Uhr am Bahnhof Staßfurt einen jungen Mann im Alter von 23 Jahren, der eine lebensgefährliche Abkürzung über die Bahngleise von Bahnsteig 2 zu Bahnsteig 1 nutzte. Er hatte ein Fahrrad dabei, welches er über die Gleise hob. Auf dem Weg verlor er dann sogar noch seine Luftpumpe von dem Rad und drehte noch einmal um, um diese aus dem Gleis zu holen. Die Beamten gaben sich deutlich als Bundespolizisten zu erkennen und sprachen ihn auf sein Fehlverhalten an. Doch der 23-Jährige blieb erst nach mehrmaligen Aufforderungen stehen und zeigte keinerlei Einsicht. Seine Personalien wollte er nicht preisgeben und machte zunächst nur sehr widerwillig Angaben zu seiner Person. Das Verhalten des Mannes wurde immer aggressiver. So versuchte er sich auf sein Fahrrad zu setzen und sich der polizeilichen Maßnahme zu entziehen. Dies wurde durch die Beamten unterbunden, indem sie ihn festhielten. Der 23-Jährige riss sich jedoch los und stieß einen der Beamten zur Seite. Er wurde durch die Streife zu Boden gebracht und gefesselt. Der 23-Jährige erlitt eine leichte Schürfwunde an der Stirn. Die Bundespolizisten verletzten sich leicht an den Händen, sind aber weiterhin dienstfähig. Eine alarmierte Streife der Landespolizei war kurze Zeit später am Bahnhof und unterstützte die Bundesbeamten. Der deutsche Tatverdächtige wurde zur Personalienfeststellung auf die Dienststelle der Landespolizei verbracht und konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen diese gegen 16:10 Uhr wieder verlassen. Er erhält Anzeigen wegen des unerlaubten Aufenthaltes im Gleisbereich, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

PM der BPOLI Magdeburg vom 06.12.2019

 

Marburg (Hessen): Polizei beleidigt – Zeugen gesucht

Nach den bewussten, gewollten, wiederholten und lautstark geäußerten Beleidigungen von Polizeibeamten sucht die Polizei nach weiteren Zeugen. Unter diesen Zeugen sind noch Passanten, welche die Beleidigungen auch gehört haben und die Beamten darauf ansprachen. Da es jedoch zunächst darum ging, die davoneilenden Personen zu identifizieren, konnten die Beamten nicht alle Personalien dieser Zeugen festhalten. Die Fahndung nach den Beleidigern war erfolgreich. Die vier jungen Männer im Alter von 17 bis 26 Jahren müssen sich demnächst wegen ihres Verhaltens verantworten. Der Vorfall war am Sonntag, 01. Dezember, um kurz nach 01 Uhr in der Oberstadt beim Schuhmarkt. Die Polizei bittet die weiteren, namentlich noch nicht bekannten Zeugen sich zu melden.

PM des PP Mittelhessen vom 06.12.2019

 

Kassel (Hessen): Nachmittag am Glühweinstand endet für 43-Jährigen mit Ausnüchterung im Polizeigewahrsam

Für einen erheblich alkoholisierten 43-jährigen Mann, der auf dem Kasseler Weihnachtsmarkt andere Besucher belästigte und einem Platzverweis der Polizei nicht nachkam, endete der gestrige Donnerstagnachmittag letztlich im Polizeigewahrsam.
Der Betrunkene war gegen 16:45 Uhr an einem Glühweinstand am Friedrichsplatz aufgefallen, weil er dort Gäste und das Personal lauthals anpöbelte. Die Mitarbeiter der Bude wendeten sich aus diesem Grund hilfesuchend an Ordnungspolizisten der Stadt Kassel, die zu Fuß auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs waren. Als nur kurze Zeit später eine ebenfalls auf dem Weihnachtsmarkt eingesetzte Polizeistreife hinzustieß und einen Platzverweis gegen den 43-Jährigen aussprach, reagierte er äußerst aggressiv und weigerte sich vehement, die Örtlichkeit zu verlassen. Die Polizisten brachten den betrunkenen 43-Jährigen aus dem Kreis Paderborn, bei dem ein Atemalkoholtest rund 1,8 Promille zum Ergebnis hatte, schließlich zur Ausnüchterung ins Gewahrsam.

PM des PP Nordhessen vom 06.12.2019

 

Hamm (Nordrhein-Westfalen): Schnell gefasst – Zwei Festnahmen nach Autoaufbrüchen

Die Polizei Hamm hat am Donnerstag, 5. Dezember, zwei Männer festgenommen. Sie stehen im Verdacht vier Fahrzeuge in Hamm aufgebrochen zu haben. Zuvor wurden am selben Abend an der Jägerallee, dem Kentroper Weg und der Rietzgartenstraße zwischen 20 und 23 Uhr aus mehreren Fahrzeugen (Typ: Mercedes, Skoda, BMW, VW) Gegenstände – unter anderem Bargeld und Taschen – entwendet.
Hinweise auf die Täter erhielt die Polizei durch einen aufmerksamen Zeugen. Dieser beobachtete zwei Verdächtige beim Aufhebeln eines BMW am Kentroper Weg gegen 23 Uhr am 5. Dezember.
Im Rahmen einer Fahndung konnten anschließend zwei Männer angetroffen werden, die der Täterbeschreibung des Zeugens entsprachen. Die beiden Hammer im Alter von 39 und 40 Jahren sind bereits einschlägig bei der Polizei bekannt. Bei der Durchsuchung der Verdächtigen konnte Diebesgut sichergestellt werden.
Bei der Festnahme leisteten sie Widerstand und beleidigten die Polizeibeamten.
Die Staatsanwaltschaft strebt nun die Vorführung vor den Haftrichter an. Ein Zusammenhang mit weiteren Autoaufbrüchen, unter anderem in Heessen, wird geprüft.

PM des PP Hamm vom 06.12.2019

 

Sulz am Necker (Baden-Württemberg): 72-Jähriger attackiert Polizisten

Am Donnerstagmorgen hat ein älterer Mann in Glatt zwei Polizisten tätlich angegriffen. Die Beamten begaben sich um 10.30 Uhr nach Glatt zur Wohnung einer Person gegen die mehrere Vorführbefehle vorlagen. Der Mann gab an, die noch offenen Geldstrafen nicht zu bezahlen. Aus diesem Grund vollstreckten die Polizisten die Vorführbefehle, weshalb der 72-Jährige zur nächsten Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Bereits auf dem Weg aus seinem Haus widersetzte sich der ältere Herr der Maßnahme. Im Streifenwagen beleidigte er die Beamten mehrfach, ehe er versuchte diese zu schlagen. Die Polizisten wurden jedoch nicht verletzt.

PM des PP Tuttlingen vom 06.12.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): Rabiate Ladendiebin festgenommen

Staatsanwaltschaft und Polizei Stuttgart geben bekannt:
Polizeibeamte haben am Donnerstagnachmittag (05.12.2019) eine 39 Jahre alte Frau festgenommen, die im Verdacht steht, in einem Bekleidungsgeschäft an der Königstraße Waren gestohlen und sich gegen das Festhalten durch mehrere Mitarbeiter gewehrt zu haben. Die 39-Jährige hielt sich gegen 13.10 Uhr in einer Umkleidekabine des Bekleidungsgeschäfts auf und entfernte dort offenbar Warensicherungen von mehreren Kleidungsstücken im Wert von rund 480 Euro. Das gewaltsame Entfernen der Sicherungen nahm eine unbekannte Kundin in der benachbarten Kabine war und informierte daraufhin das Personal.
Mitarbeiter sprachen die Tatverdächtige nach Verlassen der Kabine an und baten sie in ein Büro. Die 39-Jährige ignorierte die Ansprache und versuchte mit einer prall gefüllten Tüte den Laden zu verlassen. Den Angestellten gelang es, die Tatverdächtige trotz Gegenwehr bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei festzuhalten. Zeitweise mussten dafür sogar die Eingangstüren des Bekleidungsgeschäfts geschlossen werden. Auch nach Eintreffen der Beamten setzte die Frau ihren Widerstand fort und versuchte mehrmals durch Schubsen und Wegdrehen zu entkommen. Schlussendlich gelang es jedoch den Beamten die Frau festzunehmen. Alle Beteiligten blieben dabei unverletzt. Das mutmaßliche Diebesgut befand sich in der mitgeführten Tüte, die elektronischen Sicherungen hatte die Tatverdächtige offensichtlich durch Aufbrechen entfernt. Die einschlägig polizeibekannte vietnamesische Tatverdächtige, die offenbar keinen festen Wohnsitz hat, wurde am Freitag (06.12.2019) dem zuständigen Richter vorgeführt, der den beantragten Haftbefehl erließ und in Vollzug setzte.

PM des PP Stuttgart vom 06.12.2019

 

Lich (Hessen): Polizeibeamten verletzt

In der Heinrich-Neeb-Straße in Lich kam es am Donnerstagabend zu einem Widerstand. Dabei wurde ein Polizeibeamter verletzt. Zunächst hatten sich Zeugen bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, dass ein Mann offenbar auf Autos sprang und gegen die Windschutzscheiben trat. Zeugen konnten den 25 – Jährigen Deutschen bis zum Eintreffen einer Streife festhalten. Den Beamten gelang es dann die Mann zu fesseln. Dabei trat der Festgenommene nach einem Beamten und traf ihn am Kopf. Der 25 – Jährige wurde danach in eine Psychiatrie gebracht.
Hinweise bitte an die Polizeistation in Grünberg unter der Telefonnummer 06401 – 91430.

PM des PP Mittelhessen vom 06.12.2019

 

Schweinfurt (Bayern): Polizeibeamten ins Gesicht geschlagen

Am Donnerstagmorgen wurde eine Streife der Schweinfurter Polizei in ein örtliches Hotel gerufen, da sich dort eine männliche Person in eine Kabine der Frauentoilette eingesperrt hatte.
Da die Kabine trotz mehrmaliger Aufforderung nicht geöffnet wurde, mussten die Beamten sicherstellen, dass die Person wohlauf ist.
Durch Mitarbeiter des Hotels wurde die Kabine geöffnet, so dass ein 19-Jähriger zum Vorschein kam.
Dem Heranwachsenden ging es soweit gut, seinen Ausweis wollte er jedoch nicht vorzeigen. Eine deswegen durchzuführende Durchsuchung seiner Person ließ der junge Mann nicht zu und sperrte sich. Im weiteren Verlauf der Maßnahmen schlug er einem Polizeibeamten schließlich mit der Faust ins Gesicht. Dieser wurde zwar verletzt, war aber weiterhin dienstfähig.
Während der Tat ging eine in der Toilette montierte Lampe zu Bruch.
Nachdem der Mann gefesselt worden war und sich beruhigt hatte, wurde er zur weiteren Sachbehandlung zur Dienststelle verbracht.
Diese konnte er nach Entscheidung durch die Staatsanwaltschaft nach abgeschlossener Sachverhaltsaufnahme wieder verlassen.
Den 19-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte, sowie wegen Körperverletzung.

PM der PI Schweinfurt vom 06.12.2019

 

Mönchengladbach (Nordrhein-Westfalen): Auf Motorroller vor der Polizei geflüchtet

Die Liste der Delikte, die nach einem Vorfall am Donnerstagabend aufgelistet werden mussten, ist lang: Fahren ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen die Promille-Grenze, Urkundenfälschung und Straftat nach dem Pflichtversicherungsgesetz, Beleidigung sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
Polizeibeamten war gegen 22.30 Uhr ein unbeleuchteter, schwarz-silberner Motorroller (Mofa), mit dem ein 19-Jähriger aus Mönchengladbach und ein gleichaltriger Sozius auf der Aachener Straße unterwegs waren, aufgefallen.
Beide trugen keinen Helm. Das Versicherungskennzeichen war hochgeklappt und deshalb nicht ablesbar. Alle Versuche, das Kleinkraftrad zu stoppen, scheiterten. Der 19-Jährige beschleunigte den Roller auf mehr als 25 km/h und wechselte die Straßen, ohne die Fahrtrichtungsanzeige zu betätigen. Der Sozius zeigte der Polizeistreife den Mittelfinger. Anhaltezeichen wurden missachtet – trotz Blaulicht und Martinshorn. Sperrpfosten verhinderten schließlich die weitere Nacheile der Polizei.
Ermittlungen führten aber trotzdem zu dem 19-Jährigen, der nach Zeugenaussagen auch noch eine Scheibe eingeschlagen haben soll: Nach einem Atemalkoholtest wurde eine Blutprobe angeordnet. Vor der Entnahme leistete der Beschuldigte Widerstand gegen die Beamten. Das Fahrzeug wurde sichergestellt.

PM der POL Mönchengladbach vom 06.12.2019

 

Klagenfurt (Kärnten): Gefährliche Drohung, Hausfriedensbruch, Festnahme

Am 06.12.2019, 12.00 Uhr, bedrohte ein 44-jähriger Klagenfurter zwei Bedienstete in einem Amt in Klagenfurt mit dem Umbringen. Des Weiteren versuchte er sich gewaltsam Zutritt zu einer Büroräumlichkeit zu verschaffen, indem er gegen die Türe drückte und trat.
Gegenüber den einschreitenden Polizeibeamten verhielt er sich ebenfalls aggressiv und beschimpfte sie.
Der Mann wurde festgenommen und in die Justizanstalt Klagenfurt eingeliefert.

PM der LPD Kärnten vom 06.12.2019

 

Massing (Bayern): Familienstreit mit anschließendem Widerstand

Am Donnerstag (05.12.2019) wurde gegen 22.00 Uhr der Einsatzzentrale der Polizei ein Familienstreit in Massing mitgeteilt.
Beim anschließenden Polizeieinsatz wurden durch einen 36-jährigen Deutschen vier Polizeibeamte leicht verletzt.
Schon beim Eintreffen der Polizeibeamten zeigte sich der 36-Jährige sehr aggressiv. Im weiteren Verlauf griff er die Polizeibeamten mit Faustschlägen und Fußtritten unvermittelt an. Beim anschließenden Gerangel drückte er einem Beamten seinen Daumen ins Auge, zudem bedrohte und beleidigte er die anwesenden Polizeibeamten. Durch die Widerstandshandlungen wurden vier Beamte leicht verletzt.
Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur Polizeiinspektion Eggenfelden verbracht. Die Kriminalpolizei Passau hat, in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Landshut, die weiteren Ermittlungen übernommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Landshut wird der 36-Jährige im Laufe des Tages dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Landshut vorgeführt. Dort muss er sich unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts der Körperverletzung und des Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten.

PM des PP Niederbayern vom 06.12.2019

 

Buchloe (Bayern): Pkw-Fahrer unter Drogeneinfluss wird nach Verfolgungsfahrt gestellt

Ein offensichtlich unter Einfluss von Medikamenten oder Drogen stehender 43-jähriger Pkw-Fahrer überfuhr am gestrigen Abend geradewegs die Insel eines Kreisverkehrs der Staatstraße bei Jengen. Ohne sich um den verursachten Schaden zu kümmern, flüchtete er mit seinem Pkw in Richtung Kaufbeuren. Ein Zeuge verständigte daraufhin die Polizei, welche kurze Zeit später den flüchtigen Pkw aufnehmen konnte und anhalten wollte. Der Fahrer ignorierte jedoch mehrfach die Anhaltezeichen, beschleunigte seinen Pkw und fuhr schließlich auf die A 96 in Richtung München auf. Bei der anschließenden Verfolgungsfahrt versuchte der Flüchtende das Polizeifahrzeug durch Rammen von der Fahrbahn zu drängen, was dessen Fahrer reaktionsschnell gerade noch verhindern konnte. Erst als eine weitere Streifenbesatzung hinzukam konnte der Flüchtende schließlich im Bereich von Buchloe gestellt werden. Glücklicherweise blieben sowohl die beiden Streifenbestatzungen als auch der Fahrer, sowie dessen beiden Mitfahrer bei der Aktion unverletzt. An dem Streifenfahrzeug und dem Fluchtfahrzeug entstand jedoch erheblicher Sachschaden. Bei dem 43-jährigen, psychisch auffälligen Fahrer wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Entsprechende Anzeigenunter anderem wegen Unfallflucht und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr werden erstellt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 06.12.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Polizei sicherte Fußballspiel ab

Mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei führte die Polizeidirektion Chemnitz heute einen Polizeieinsatz zur Absicherung eines Fußballspiels zwischen dem Chemnitzer FC und FSV Zwickau durch. Involviert waren insgesamt 340 Einsatzkräfte. Im Einsatz war auch die Bundespolizei.
Aufgrund eines Fanmarsches Zwickauer Fußballanhänger vom Chemnitzer Hauptbahnhof zum Stadion war es zu temporären Verkehrsbeeinträchtigungen in der Dresdner Straße und der Hainstraße gekommen. Auch nach dem Spiel waren kurzzeitige Straßensperrungen im genannten Bereich bis hin zum Hauptbahnhof notwendig.
Von strafrechtlicher Relevanz war in der Anreisephase eine Anzeige wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. In der Bahnunterführung zur Dresdner Straße hatte ein CFC-Fan einen Böller gezündet. Durch den lauten Knall sind zwei Fußgänger leicht verletzt worden.
Während des Fußballspiels wurden mehrere Ermittlungsverfahren zunächst gegen Unbekannt eröffnet wegen des Zündens von Pyrotechnik und Verstößen gegen das Vermummungsverbot im Zwickauer sowie Chemnitzer Fanblock. Weiterhin erfolgte eine Anzeige gegen einen Zwickauer Fan wegen Beleidigung von Polizeibeamten am Gästezugang. Der Tatverdächtige hatte zudem eine geringe Menge Cannabis dabei.
Weitere Straftaten waren mit Stand 21.30 Uhr nicht bekannt.

PM der PD Chemnitz vom 06.12.2019

Wackersdorf (Bayern): Widerstand nach Zechbetrug

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hielt sich ein 58-Jähriger aus Wackersdorf in einem Billardcafe in der Wiesenstraße in Alberndorf auf. Als der Wirt bei seinem Gast die Rechnung einforderte, konnte der mittlerweile stark alkoholisierte Mann jedoch seine Zeche in Höhe von knapp 50.- Euro nicht bezahlen. Die hinzugerufene Streife musste feststellen, dass der Mann kein Geld mit sich führte. Aufgrund seiner starken Alkoholisierung beschädigte der Gast zudem versehentlich einige Einrichtungsgegenstände. Hierüber kam es mit dem Wirt zu einem Streit, in Folge dessen der 58-Jährige den Wirt beleidigte. Im Anschluss wurde der Gast immer aggressiver und musste letztlich mit unmittelbarem Zwang, gegen den er sich versuchte nach Kräften zur Wehr zu setzen, am Boden fixiert und gefesselt werden. Hierbei beleidigte er auch die eingesetzten Beamten mit mehreren Kraftausdrücken. Der 58-Jährige wurde schließlich in Sicherheitsgewahrsam genommen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Zechbetrugs, Beleidigung des Wirts und der Einsatzkräfte und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Schwandorf vom 05.12.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Beleidigungen bei der Blutentnahme

Eine Verkehrsteilnehmerin verständigte am Mittwochabend gegen 19.30 Uhr die Polizei, nachdem sie beobachtet hatte, wie ein Mann mit seinem Fahrzeug in der Klarenbergstraße gegen den Randstein gefahren war, ausstieg und um seinen Pkw getorkelt war. Die Frau nannte das Kennzeichen des Fahrzeuges, woraufhin Beamte des Polizeireviers Schwäbisch Gmünd die Halteradresse anfuhren. Sie konnten das Fahrzeug antreffen und den 43 Jahre alten Fahrer einer Kontrolle unterziehen.
Hierbei stellten sie deutlichen Alkoholgeruch fest. Nachdem ein entsprechender Vortest einen Wert von knapp drei 3 Promille ergab, musste der Mann sich im Krankenhaus einer Blutentnahme unterziehen. Während dieser Maßnahme beleidigte er die Beamten mit diversen Schimpfworten.

PM des PP Aalen vom 05.12.2019

 

Freiburg (Baden-Württemberg): Fahrgäste in Straßenbahn beleidigt – Polizei sucht Zeugen und Geschädigte

Am Mittwoch, 4. Dezember, erhielt die Polizei gegen 15 Uhr Kenntnis darüber, dass eine Person in einer Straßenbahn nahe des Bertoldsbrunnens in Freiburg andere Fahrgäste beleidige. Die 43-jährige Person konnte an der Straßenbahnhaltestelle „Stadttheater“ durch die Polizei angetroffen werden, weigerte sich jedoch trotz mehrmaliger Aufforderung, die Bahn zu verlassen. Als die Beamten den Mann an den Armen hielten, um ihn aus der Bahn zu führen, leistete dieser Widerstand. Der Beschuldigte wurde zur Erfassung seiner Personalien vorübergehend in Gewahrsam genommen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer hat den Vorfall, der sich zwischen 14.50 und 15 Uhr in der Straßenbahn der Linie 1 in Richtung Stadttheater ereignete, mitbekommen? Insbesondere Geschädigte, die durch den Mann möglicherweise beleidigt wurden, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0761 882-4221 bei der Polizei zu melden.

PM des PP Freiburg vom 05.12.2019

 

Neuried Altenheim (Baden-Württemberg): Alkoholisierter Randalierer

Das aggressive Verhalten eines 18 – Jährigen hatte für ihn am Mittwochabend nicht nur zur Folge, dass er die restliche Nacht in der Gewahrsamszelle des Polizeireviers Offenburg verbringen musste, es hatte ihm zudem gleich mehrere Strafanzeigen eingebracht. Der stark alkoholisierte Heranwachsende fiel zunächst gegen 20.30 Uhr im Bereich des Akazienwegs auf, wo er zwei Jugendliche mehrfach verbal attackiert haben soll und hierbei immer aggressiver wurde. Als diese sich letztlich entfernten, richtete der 18-Jährige seine Wut gegen einen 62 Jahre alten Mann und versuchte diesem, mehrere Schläge zu versetzten. Der 62-Jährige konnte den Angriffen ausweichen und blieb hierdurch unverletzt. Wenig später klickten die Handschellen. Im Zuge der vorläufigen Festnahme des Randalierers leistete er massiven Widerstand. Er beleidigte die eingesetzten Beamten fortlaufend und versuchte nun, die um Schlichtung bemühten Ermittler unter anderem durch Kopfstöße zu verletzen.
Letztlich musste der unter dem Einfluss von rund zwei Promille stehende Festgenommene seinen Rausch auf der Wache ausschlafen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen versuchter Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM des PP Offenburg vom 05.12.2019

 

Oerbke (Niedersachsen): Alkoholisiert die Polizei angegriffen

Am Mittwochabend, gegen 21.35 Uhr kam es im Ankunftszentrum zu erheblichen Widerstandshandlungen eines Bewohners gegen Polizeibeamte. Der deutlich unter Alkoholeinfluss stehende 20jährige Mann war mit einigen Mitbewohnern in Streit geraten, zeigte sich gegenüber der Security sowie den Polizeibeamten äußerst aggressiv und ließ sich nicht beruhigen. Als er sich einem Beamten um sich schlagend näherte, wurde er zu Boden gebracht und mit Handschellen fixiert. Dabei kratzte er einen Polizisten. Beim anschließenden Transport zum Streifenwagen wehrte er sich massiv und trat dabei zweimal gegen das Bein eines Beamten. Ihm wurden daraufhin Fußfesseln angelegt. Weil er dauerhaft versuchte, während der Fahrt in den Gewahrsam nach Soltau die Beamten anzuspucken, legten ihm die Ordnungshüter einen Spuckschutz an. Da der Verdacht bestand, dass er auch Drogen zu sich genommen haben könnte, ließen die Polizisten bei dem Mann zwei Blutproben entnehmen und leiteten darüber hinaus mehrere Strafverfahren ein.

PM der PI Heidekreis vom 05.12.2019

 

Alsdorf (Nordrhein-Westfalen): Verbaler Streit eskaliert – Mann bedroht Frau in Wohnung – verschüttetes Ammoniak löst Polizei- und Feuerwehreinsatz aus – fünf Personen verletzt

Heute Morgen (05.12.2019) kam es gegen 9 Uhr in einer Wohnung in der Weststraße zu einem Polizei- und Feuerwehreinsatz. Nach jetzigem Stand der Ermittlungen bedrohte ein 39- jähriger Mann seine ehemalige Lebensgefährtin während eines Streits und verletzte diese zudem durch das Verschütten einer flüssigen und giftigen Substanz. Laut der eingesetzten Feuerwehr handelte es sich hierbei um handelsübliches Ammoniak. Die 24- jährige Geschädigte wurde dabei schwer verletzt, ihre ebenfalls in der Wohnung aufhältige Mutter sowie zwei eingesetzte Polizeibeamte erlitten durch das verschüttete Ammoniak Atemwegsbeschwerden. Alle Verletzten wurden mit Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Der leichtverletzte Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen; vorsorglich untersuchte ein Polizeiarzt auch ihn. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen gegen den 39- Jährigen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Feuerwehr lüftete die betreffende Wohnung, so dass keine Gefahr mehr besteht.

PM der POL Aachen vom 05.12.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Nach Widerstand in Gewahrsam genommen

Kurz nach Mitternacht wurden Polizeibeamte am Donnerstag wegen einer nächtlichen Ruhestörung nach Sachsendorf gerufen. Ein stark alkoholisierter 42-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Hegelstraße hatte für den Zwischenfall gesorgt. Er beruhigte sich offenbar nicht, wurde den Beamten gegenüber sehr aggressiv und folgte nicht ihren Anweisungen. Er leistete aktiv Widerstand und musste mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht und fixiert werden. Zur Verhinderung weiterer Straftaten wurde er in Gewahrsam genommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 05.12.2019

 

Salzgitter (Niedersachsen): Polizei ermittelt gegen eine Frau nach Sachbeschädigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Salzgitter, Chemnitzer Straße, 04.12.2019, 19:00 Uhr. Polizeibeamte wurden in ein Wohnhaus in der Chemnitzer Straße gerufen. Der Grund hierfür lag in dem Verhalten einer 37-jährigen Frau. Die Frau sollte sich widerrechtlich in dem Hausflur aufgehalten und zudem in dem Objekt randaliert haben. Die Ermittlungen der Beamten ergaben, dass die Frau offensichtlich durch ihr vorsätzliches Handeln eine Glasscheibe beschädigt haben soll. Die Frau habe zudem versucht, auf Polizeibeamte einzuschlagen und diese anzuspucken. Ein Beamter erlitt hierbei Verletzungen. Derzeit ermittelt die Polizei, ob die Frau unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen gestanden haben könnte. Ihr wurde daher eine Blutprobe entnommen. Gegen die Frau leiteten die Beamten mehrere Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Salzgitter vom 05.12.2019

 

Kassel-Bettenhausen (Hessen): Einsatz wegen Randalierer: Aggressiver 34-Jähriger und dessen Besucher greifen Streife an; Polizist durch Schlag verletzt

Ein Polizeieinsatz anlässlich eines Randalierers in einem Mehrfamilienhaus im Kasseler Stadtteil Bettenhausen endete in der Nacht zum heutigen Donnerstag mit Festnahmen und einem leicht verletzten Polizisten. Nachdem Anwohner die Polizei wegen des randalierenden 34-Jährigen gerufen hatten, griff der alkoholisierte Mann die eingesetzten Beamten an und äußerte Bedrohungen sowie Beleidigungen.
Bei der Festnahme des Randalierers gingen schließlich eine 37-jährige Frau und ein 39-jähriger Mann, die in der Wohnung des 34-Jährigen zu Besuch waren, die Beamten körperlich an. Während sich der 34-Jährige nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung verantworten muss, leiteten die Polizisten gegen die beiden Besucher Anzeigen wegen des Versuchs der Gefangenenbefreiung ein.
Wie die Polizisten des Reviers Ost berichten, wurden sie gegen 01:30 Uhr in das Mehrfamilienhaus in der Leipziger Straße, nahe der Jakobsgasse, gerufen. In einer Wohnung des Hauses konnten sie schnell den gemeldeten Randalierer, der bei Eintreffen der Beamten Gegenstände aus dem Fenster warf, ausmachen. Im Verlauf des weiteren Einsatzes schlug der äußerst aggressive Mann, der vollkommen außer Rand und Band war, einem der Polizisten ins Gesicht. Dieser erlitt leichte Verletzungen, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Als die beiden in der Wohnung anwesenden Besucher dann versuchten, die Festnahme des 34-Jährigen zu verhindern, setzten die Beamten auch Pfefferspray gegen die Angreifer ein.
Mithilfe weiterer Streifen, die hinzugeeilt waren, erfolgten schließlich die Festnahmen. Die Ermittlungen gegen die drei Tatverdächtigen dauern an.

PM des PP Nordhessen vom 05.12.2019

 

Eppingen (Baden-Württemberg): Polizeibeamte angegriffen

Zum Glück wurde beim Überwältigen eines Mannes in Eppingen in der Nacht zum Donnerstag niemand verletzt. Ein 58-Jähriger randalierte gegen 1.30 Uhr in seiner Wohnung und schloss sich mit seinem Hund ein. Dann bewaffnete er sich mit Stichwaffen, einem Wurfstern und einem Tierabwehrspray. Er drohte an, auf Polizisten loszugehen, wenn solche kommen sollten. Das tat er dann auch, musste aber aufgeben, nachdem die Beamten ihrerseits Pfefferspray eingesetzt hatten.
Der Mann kam in keine Zelle, sondern in eine psychiatrische Klinik.

PM des PP Heilbronn vom 05.12.2019

 

Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz): Widerstand eines 28-Jährigen während Verkehrskontrolle

Am 04.12.2019, gegen 10:25 Uhr, kontrollierten Polizeibeamte einen 28-Jährigen mit seinem Roller auf der Berliner Straße. Der 28-Jährige reagierte darauf sehr aggressiv, schrie die Beamten an und bedrohte sie. Deshalb wurde er zunächst gefesselt. Als sie ihn durchsuchen wollten, versuchte er, sich zu wehren. Daraufhin brachten die Beamten ihn zu einem Dienstfahrzeug, woraufhin der 28-Jährige mit voller Wucht gegen die Frontstoßstange trat. Im Fahrzeug trat er gegen die Wände und verletzte einen Beamten an der Hand. Einen anderen Beamten versuchte der 28-Jährige, mit einem Kopfstoß zu verletzten. Dies gelang ihm jedoch nicht. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die Beamten aufs Übelste. Der 28-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Er gab an, dass er am Tag zuvor Amphetamin und Cannabis konsumiert habe. Zudem stellte sich heraus, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war.

PM des PP Rheinpfalz vom 05.12.2019

 

Staufenberg (Hessen): Im berauschten Zustand Unfall gebaut und Widerstand geleistet

Ein Leichtverletzter und 20.000 Euro Sachschaden war die Folge eines Unfalles von Mittwochabend im Alten-Busecker-Weg in Daubringen. Ein 37-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Gießen verlor gegen 21.10 Uhr die Kontrolle über seinen Tiguan und touchierte einen geparkten Hyundai. Der Fahrer verletzte sich dabei leicht.
Bei ihm ergaben sich Hinweise auf den Konsum von Alkohol und Drogen. Es folgte eine Blutentnahme im Krankenhaus. Anschließend wurde der 37 – Jähriger mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Auf dem Weg dorthin musste der Transport, bestehend aus dem Rettungswagen und einem Polizeiauto, gestoppt werden. Nach dem „Austreten“ des Mannes versuchte er zu flüchten. Die Beamten mussten dann einen Schlagstock einsetzen, als sich der offenbar angetrunkene Mann der Festnahme widersetzte. Er konnte dann aber festgenommen werden. Danach wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Nord unter der Rufnummer 0641 – 7006 3755.

PM des PP Mittelhessen vom 05.12.2019

 

Regensburg (Bayern): Festgenommener wehrt sich

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes wegen häuslicher Gewalt begab sich am 04.12.2019 eine Streife gegen 13.00 Uhr zu einem Wohnhaus in der Baltenstraße. Dort wollte ein 27 – jähriger mit irakischer Staatsangehörigkeit in die Wohnung seiner ehemaligen Lebensgefährtin. Da er einem Platzverweis durch die Polizei nicht Folge leistete und sich einer Gewahrsamnahme mit Fäusten widersetzte, musste er fixiert werden. Bei dem Einsatz verletzte sich ein Beamter leicht, auch der Randalierer musste anschließend im Krankenhaus behandelt werden. Gegen den polizeilich bekannten Mann wird nun wegen mehrerer Delikte nach dem Strafgesetzbuch Anzeige erstattet.

PM der PI Regensburg Nord vom 05.12.2019

 

Eisenach (Thüringen): geschlagen – gebissen – Gewahrsam

Ein 22-jährige löste heute Morgen in der Ziegeleistraße einen Polizeieinsatz aus, da er im Streit mit Verwandten handgreiflich wurde. Auch gegen die alarmierten Polizeibeamten richteten sich seine Aggressionen. Er versuchte sie zu schlagen und zu beißen, was schnell unterbunden werden konnte. Der junge Mann wurde in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigeverfahren eingeleitet. Verletzt wurde niemand.

PM der LPI Gotha vom 05.12.2019

 

Karlsruhe (Baden-Württemberg): Polizeibeamte wollen helfen und werden angegriffen

Eigentlich hatten die beiden Beamten des Reviers Marktplatz einer 24-Jährigen nur helfen wollen, als sie von dieser grundlos beleidigt und angriffen wurden.
Die Polizeistreife war am frühen Donnerstagmorgen zu einer alkoholisierten, hilflosen Frau in der Kaiserstraße Ecke Karlstraße gerufen worden. Während die Beamten sich um sie kümmerten und man auf den alarmierten Rettungsdienst wartete, wurde die angeblich hilflose Person immer aufbrausender und aggressiver. Dieses Verhalten gipfelte in üblen Beleidigungen und damit, dass die 24-Jährige mehrfach nach den Beamten trat. Da bei ihr der Verdacht auf eine Mischintoxikation durch Alkohol und Betäubungsmittel vorlag, wurde die Angreiferin letztlich in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie muss nun mit einer Anzeige wegen Angriffs auf Polizeibeamte rechnen. Die eingesetzten Polizisten blieben glücklicherweise unverletzt.

PM des PP Karlsruhe vom 05.12.2019

 

Isselburg (Nordrhein-Westfalen): Mann war mit Haftbefehl gesucht

Der Einsatzanlass hieß „Streitigkeiten“ – er endete mit der Vollstreckung eines Haftbefehls und einer Strafanzeige. Gegen 22 Uhr wurde die Polizei am Mittwoch über Streitigkeiten informiert und traf kurz darauf am Einsatzort „Am Berg“ einen 41-jährigen Bocholter an. Gegen den Mann bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Münster (180 Tage Restfreiheitsstrafe wegen Körperverletzung), so dass er festgenommen wurde. Der 41-Jährige leistete gegen die Festnahme erheblichen Widerstand und beleidigte die Polizeibeamten. Zudem äußerte er verfassungsfeindliche Parolen. Mittlerweile befindet er sich in einer Justizvollzugsanstalt und muss mit einem weiteren Strafverfahren rechnen.

PM der KPB Borken vom 05.12.2019

 

Mannheim-Innenstadt (Baden-Württemberg): 36-Jährige randaliert nach Warendiebstahl in Drogeriemarkt

Eine 36-jährige Frau wurde am Mittwochabend, gegen 19 Uhr, in einem Drogeriemarkt im Quadrat E1 beim Diebstahl ertappt. Die Frau hatte aus der Auslage mehrere Waren an sich genommen und wollte dann ohne zu bezahlen den Kassenbereich passieren. Sie wurde dabei allerdings von einem Ladendetektiv erwischt und musste diesen mit in die Büroräume begleiten. Die Diebin fing daraufhin an zu randalieren, bis Beamte des Polizeireviers Mannheim-Innenstadt hinzukamen und die Renitente mit aufs Revier nahmen. Auf dem Weg dorthin beleidigte die 36-Jährige die Beamten mit Wörtern der Gossensprache und trat einer Polizistin gegen das Knie. Diese wurde aber glücklicherweise nicht verletzt. Bei der Durchsuchung wurden in der Tasche der Frau noch weitere Kosmetikprodukte, zwei neuwertige Damenschuhe und mehrere Rezepte aufgefunden, die augenscheinlich gefälscht waren. Gegen die 36-Jährige wird nun ermittelt.

PM des PP Mannheim vom 05.12.2019

 

Premnitz (Brandenburg): Widerstand bei Verkehrskontrolle

Als Beamte der Polizeiinspektion Havelland am Mittwochmorgen von einem offensichtlich mit überhöhtem Tempo fahrenden Mercedes überholt wurden, wollten sie den Fahrer kontrollieren und stoppten das Fahrzeug. Dabei stellten sie neben beschädigten Außenspiegeln auch eine notdürftig mit Panzertape zugeklebte Heckscheibe am Fahrzeug fest, womit dem Fahrer die Sicht nach hinten komplett versperrt war. Während der Verkehrskontrolle wurde der 20-jährige Fahrzeugführer zunehmend ungehaltener und ausfallend den Beamten gegenüber. Er widersetzte sich jeglicher polizeilichen Aufforderung und Mitarbeit. Schließlich führten unzureichende Reifenprofile und weitere technische Mängel dazu, dass dem 20-Jährigen die Weiterfahrt untersagt werden musste. Dagegen wehrte sich der junge Mann erst verbal und folglich aktiv, insbesondere als die Beschlagnahme des Fahrzeugschlüssels durchgesetzt werden musste. Die Beamten mussten daraufhin mit dem Einsatz einfacher körperlicher Gewalt reagieren und den Mann mit Handschellen fixieren. Infolgedessen er sie Beamten massiv beleidigte. Nachdem sich die Situation etwas beruhigt hatte, konnte der 20-Jährige sich selbst um einen Abschleppunternehmen kümmern. Verletzt wurde niemand. Die Polizeibeamten ermitteln nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung. Auch wurde die Führerscheinstelle über das Verhalten des Fahrzeugführers informiert und die Prüfung der charakterlichen Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen angeregt.

PM der PD Brandenburg West vom 05.12.2019

 

Leipzig (Sachsen): Alkoholisierter Schläger von Polizei gestellt

Ort: Leipzig (Zentrum), Wilhelm-Leuschner-Platz / Zeit: 05.12.2019, gegen 02:05 Uhr
Ein Mann begab sich zu einer Gruppe von fünf Personen und sprach diese an. Aufgrund einer Sprachbarriere kam jedoch kein Gespräch zustande. Daraufhin schlug der Mann einem 23-Jährigen aus der Gruppe unvermittelt ins Gesicht. Dessen Freund (25) wollte diesem helfen und bekam kurz darauf von dem Täter mit dem beschuhten Fuß einen Tritt an den Kopf. Anschließend wandte sich der Täter wieder seinem ersten Opfer zu und trat diesem mehrfach gegen Kopf und Oberkörper. Danach verließ der Täter den Ort des Geschehens. Alarmierten Polizeibeamten gelang es, den Täter (28) auf der Karl-Liebknecht-Straße zu stellen. Da der Tatverdächtige augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand, wurde mit diesem ein Atemalkoholtest durchgeführt, welcher einen Wert von 1,82 Promille anzeigte. Im Zuge einer angeordneten Blutentnahme wehrte sich der 28-Jährige massiv und biss einen Polizeibeamten in den Zeigefinger der linken Hand. Gegen den Tatverdächtigen wird nun wegen einer gefährlichen Körperverletzung und wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Leipzig vom 05.12.2019

 

Stuttgart-Mitte (Baden-Württemberg): Auseinandersetzungen bei Kundgebung anlässlich einer Arbeitsgerichtsverhandlung

Bei einer Kundgebung anlässlich einer Gerichtsverhandlung vor dem Landesarbeitsgericht in der Börsenstraße ist es am Donnerstag (05.12.2019) zu Auseinandersetzungen zwischen Einsatzkräften und Demonstrationsteilnehmern gekommen. An den beiden angemeldeten Kundgebungen zum Thema „Solidarität mit betroffenen Arbeitern“ und „Keine Hetze im Betrieb“ an der Börsenstraße und auf dem Gustav-Heinemann-Platz nahmen insgesamt mehrere Dutzend Personen teil. Bei Eintreffen einiger Prozessbeteiligter blockierten etliche mutmaßlich dem politisch linken Spektrum zuzuordnende Personen den Eingang des Gerichtsgebäudes. Dabei kam es offenbar zu Eierwürfen gegen die Prozessbeteiligten. Nach Verhandlungen mit den Veranstaltern rückte die Personengruppe vom Gebäude ab, sodass die Beteiligten unter dem Schutz von Polizeibeamten Richtung Eingang vorrücken konnten. Dabei entwickelte sich eine Auseinandersetzung, bei der mehrere Demonstranten offenbar mit Fahnenstangen auf die Einsatzkräfte einschlugen, die sich mit Schlagstöcken und Pfefferspray zur Wehr setzten. Währenddessen konnten die Beteiligten das Gerichtsgebäude betreten, daraufhin beruhigten sich die Gemüter schnell. Zwei Polizeibeamte erlitten leichte Verletzungen.

PM des PP Stuttgart vom 05.12.2019

 

Marienberg (Sachsen): Flucht vor Kontrolle nützte nichts

Beamte des Polizeirevieres Marienberg wollten am Mittwochabend auf der Dorfstraße einen Kleintransporter einer Kontrolle unterziehen. Dieser entzog sich der Fahrer des Kleintransporters durch Flucht. Die Fahrt ging über die Dorfstraße und die Straße Am Schießwecken in auswärtige Fahrtrichtung, wobei der Kleintransporter mehrere Anhaltesignale missachtete und versuchte, den Streifenwagen abzudrängen. Kurz darauf konnte der Kleintransporter letztendlich gestellt werden. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten einen 43-jährigen Fahrzeugführer fest. In der weiteren Folge widersetzte sich der Mann den Anweisungen der Beamten, stieß einen Polizisten weg und beschädigte zudem den Streifenwagen. Es wurden u. a. Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Gefährdung des Straßenverkehrs und Sachbeschädigung aufgenommen.

PM der PD Chemnitz vom 05.12.2019

Bonn-Zentrum (Nordrhein-Westfalen): Mutmaßlicher Fahrraddieb gestellt

In der Nacht zu Mittwoch (04.12.2019) konnten Beamte der Bonner City-Wache nach einem Zeugenhinweis einen mutmaßlichen Fahrraddieb auf frischer Tat stellen. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.
Gegen 02:35 Uhr hatte ein Zeuge beobachtet, wie sich ein Unbekannter an einem Fahrradständer an der Ecke Thomas-Mann-Straße/Münsterstraße zu Schaffen machte.
Nachdem der Zeuge seine Beobachtungen über den Polizeinotruf 110 gemeldet hatte, gelang es Beamten der Polizeiwache Innenstadt, einen 25-jährigen Verdächtigen am Tatort zu stellen. Wie sich herausstellte, hatte der Mann mit roher Gewalt ein angeschlossenes Fahrrad aus dem Ständer gerissen sowie mehrere weitere Räder beschädigt. Der 25-Jährige, der bereits wegen Eigentumsdelikten hinreichend polizeibekannt ist, wurde zunächst in das Polizeipräsidium gebracht. Da er die eingesetzten Beamten fortlaufend beleidigte und auch körperlich attackierte, wurde auch ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes, tätlichem Angriff auf Vollstreckungsbeamte und Beleidigung gegen ihn eingeleitet. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 2,0 Promille. Im Polizeipräsidium entnahm ihm daher ein Arzt eine Blutprobe.
Am Mittwochmorgen wurde der 25-Jährige wieder entlassen, da keine Haftgründe gegen ihn vorlagen. Beamte der zuständigen Ermittlungsgruppe (EG) „Bike“ übernahmen die weiteren Ermittlungen gegen den 25-Jährigen.
Erneut führte der schnelle Notruf eines aufmerksamen Zeugen zur Ermittlung eines Tatverdächtigen. Generell appelliert die Bonner Polizei: Rufen Sie bei verdächtigen Wahrnehmungen umgehend den Notruf 110, bleiben Sie aufmerksam und schildern der Polizei Ihre Beobachtungen.

PM der POL Bonn vom 04.12.2019

 

Kornwestheim (Baden-Württemberg): Randale in Asylunterkunft

Ein alkoholisierter und vermutlich unter Drogeneinfluss stehender 29-jähriger Bewohner einer Asylunterkunft in Kornwestheim in der Stuttgarter Straße randalierte am Dienstag gegen 20:20 Uhr. Der 29-Jährige warf zunächst in der Gemeinschaftsküche das Essen eines Mitbewohners vom Herd, um dann einen Tisch umzuschmeißen und eine Waschmaschine, einen Staubsauger, sowie eine Mikrowelle zu beschädigen. Im weiteren Verlauf riss er einen Heizkörper und einen Feuerlöscher von der Wand. Mit dem Feuerlöscher schlug er anschließend ein Loch in eine Wand. Auch die zwischenzeitlich eingetroffenen Polizeibeamten konnten den aggressiven Mann nicht beruhigen. Er kam in eine Gewahrsamseinrichtung der Polizei, nachdem er zuvor aus Eigensicherungsgründen gefesselt werden musste.
Bei der Durchsuchung seiner Person konnte Marihuana aufgefunden werden. Er muss jetzt mit Strafanzeigen wegen Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz u.a. rechnen.

PM des PP Ludwigsburg vom 04.12.2019

 

Nürnberg (Bayern): Taxifahrer geschlagen und Fahrpreis nicht gezahlt

Während einer Taxifahrt am 03.12.2019 kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung mit einem Fahrgast und dem Taxifahrer. Nun ermittelt die Kriminalpolizei Nürnberg.
Ein 25-Jähriger ließ sich gegen 00:30 Uhr zusammen mit einem Bekannten von Rückersdorf (Lkrs. Nürnberger Land) nach Nürnberg fahren. Auf Höhe des Volksfestplatzes fing der junge Mann plötzlich zu randalieren an. Er beschimpfte den Taxifahrer und ließ den Wagen anhalten. Anschließend stieg er aus, beleidigte den 52-jährigen Fahrer und bezahlte den Fahrpreis nicht. Am Ende ging er sogar soweit, dass er auf den Mann einschlug.
Die verständigten Streifen der Nürnberger Polizei nahmen im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung zwei Tatverdächtige in der Nähe fest. Sehr schnell stand fest, dass es sich bei einem um den 25-Jährigen aus dem Nürnberger Land handelte. Sein Begleiter hatte, wie sich herausstellte, mit dem Vorfall nichts zu tun.
Bei der Kontrolle verhielt sich der Beschuldigte sehr aggressiv und beleidigte zudem die Polizeibeamten. Schließlich musste er mit unmittelbarem Zwang beruhigt und zur Dienststelle gefahren werden. Dort ergab ein Alkoholtest einen Wert von mehr als 2,4 Promille. Nach Haftfähigkeitsprüfung und Blutentnahme wurde der Randalierer ausgenüchtert.
Das Fachkommissariat der Nürnberger Kripo ermittelt nun wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und Beleidigung.

PM des PP Mittelfranken vom 04.12.2019

 

Gladbeck (Nordrhein-Westfalen): Mann schießt auf SEK-Beamten

Gemeinsame Presseerklärung der StA Essen und des Polizeipräsidiums Recklinghausen:
Als am Mittwochmorgen gegen 06.00 h an der Eikampstraße im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens wegen Bedrohung eine Wohnung nach Waffen durchsucht werden sollte, gab ein 51-jähriger Tatverdächtiger mehrere Schüsse auf Beamte eines Spezialeinsatzkommandos ab. Die Schutzweste eines Beamten schützte diesen davor, am Körper getroffen zu werden. Der Tatverdächtige wurde festgenommen, die mutmaßliche Schusswaffe konnte sichergestellt werden. Der Polizeibeamte wurde leicht verletzt. Eine Mordkommission ermittelt.

PM des PP Recklinghausen vom 04.12.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Mehrere Autos beschädigt – Polizei nimmt 18-Jährigen fest

Lfd. Nr.: 1415 Ein 18-jähriger Dortmunder hat in der letzten Nacht mehrere Autos beschädigt. Aufmerksame Zeugen wurden ihm zum Verhängnis.
Gegen 22.15 Uhr meldeten sich mehrere Zeugen beim Notruf der Polizei. Ein junger Mann solle mehrere Autos im Bereich Hamburger Straße beschädigen. Wenige Minuten später konnten Polizisten einen 18-jährigen Dortmunder in Tatortnähe festnehmen.
Völlig ohne Sinn hatte er zuvor, beobachtet von den Zeugen, bei insgesamt sechs abgestellten Autos die Reifen zerstochen und/oder die Mercedes-Sterne abgerissen. Die beiden Zeugen, eine 51-Jährige Dortmunderin und ein 52-jähriger Dortmunder, hatten die Tat beobachtet und stellten den 18-Jährigen zur Rede.
Dieser flüchtete, konnte die beiden couragierten Bürger jedoch nicht abschütteln. Im Bereich Hamburger Straße/Lippestraße gelang es den beiden den Tatverdächtigen aufzuhalten und bis zum Eintreffen der Polizei in Schach zu halten.
Die Polizeibeamten brachten den alkoholisierte 18-Jährigen zur Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam. Bei der Festnahme leistete er Widerstand. Aufgrund dessen erwartet ihn jetzt nicht nur eine Anzeige wegen Sachbeschädigung, sondern auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Die verärgerten Autobesitzer werden zudem auch noch Geld haben wollen…

PM der POL Dortmund vom 04.12.2019

 

Lingen (Niedersachsen): Polizeibeamter von Einbrecher verletzt

Am Dienstagnachmittag ist es an der Brunnenstraße zu einem Polizeieinsatz gekommen, bei dem ein Beamter verletzt wurde. Zeugen hatten gegen
14.40 Uhr zwei Männer dabei beobachtet, wie sie in eine dortige Wohnung eingebrochen sind. Mehrere Streifenbesatzungen stellten die Täter vor Ort. Einer der Männer leistete erheblichen Widerstand und musste von mehreren Beamten überwältig werden. Dabei versetzte er einem der Polizisten einen so heftigen Kopfstoß, dass dieser seinen Dienst nicht fortsetzen konnte. Dem 26-jährigen Angreifer wurde eine Blutprobe entnommen. Es besteht der Verdacht, dass er unter
Alkohol- und Drogeneinfluss stand.

PM der PI Emsland/Grafschaft Bentheim vom 04.12.2019

 

Hiddenhausen (Nordrhein-Westfalen): Sachbeschädigung – Jugendliche gehen mindestens fünf PKW an

Am Montag (2.12.), in der Zeit zwischen 20.40 Uhr und 20.50 Uhr, beschädigten zwei Jugendliche mehrere PKW in der Blumenstraße/Im Sieke. Eine aufmerksame Zeugin nahm verdächtige Geräusche wahr. Bei ihrer Nachschau konnte die Frau zwei Jugendliche erkennen, die sich verdächtig zwischen geparkten Autos bewegten und diese offenbar beschädigten. Daraufhin alarmierte sie die Polizei. Die eingesetzten Beamten trafen in der Nähe des Tatorts zwei 14- und 16-jährige Jungen aus Hiddenhausen an. Einer der Teenager war alkoholisiert und verhielt sich den Beamten gegenüber aggressiv. Im Zuge der Ermittlungen wurden Schäden an den Außenspiegeln von mindestens fünf geparkten PKW entdeckt. Der entstandene Gesamtschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

PM der KPB Herford vom 04.12.2019

 

Mettmann, Langenfeld (Nordrhein-Westfalen): Betrunkener Hildener rastet völlig aus und greift Chirurg an

Am späten Dienstagabend (3. Dezember 2019) musste die Polizei zu einem Einsatz in ein Krankenhaus in Langenfeld. Der Grund: Ein augenscheinlich völlig betrunkener Hildener hatte in der Notaufnahme randaliert und einen Chirurgen angegriffen, der ihm eigentlich helfen wollte.
Gegen 22:15 Uhr meldeten sich Angestellte der Klinik bei der Polizei und baten um Unterstützung, da einer der Patienten aus der Notaufnahme „ausgerastet“ sei.
Der Betrunkene hatte Angestellte und wartende Patienten angepöbelt und einen Chirurgen, der den Hildener behandeln wollte, körperlich angegriffen. Als die Polizei im Krankenhaus eintraf, beruhigte sich der aggressive Patient nicht.
Vielmehr versuchte er, nun auch die Polizeibeamten anzugreifen. Schließlich überwältigten die Polizisten den Mann und legten ihm Handschellen an. Während dieser Maßnahme beleidigte der Mann die Polizisten nicht nur aufs Übelste, sondern bedrohte diese auch noch.
Da sich der Hildener überhaupt nicht beruhigen ließ, nahmen in die Polizisten vorübergehend in Gewahrsam und brachten ihn nach Langenfeld zur Wache. Selbst auf der Fahrt dorthin randalierte der Mann weiter und trat nach den eingesetzten Beamten, welche jedoch glücklicherweise nicht verletzt wurden und ihren Dienst fortführen konnten. Nicht einmal, als die Polizisten den Mann zur Beruhigung und zur Ausnüchterung in die Gewahrsamszelle brachten, regte sich der Mann nicht ab.
Stattdessen urinierte er mehrfach in den Raum und schlug mit dem Kopf vor die Wand – mit der Folge, dass ein Beamter die ganze Zeit bei ihm bleiben musste, um den Hildener vor sich selbst zu schützen.
Erst gegen 1 Uhr in der Nacht zu Mittwoch (4. Dezember 2019) kehrte langsam Ruhe ein und der junge Mann war dazu bereit, einen Atemalkoholtest zu machen. Dieser ergab einen Wert von rund 2 Promille (0,98 mg/l). Der Hildener gab an, an dem Abend eine ganze Flasche Kräuterschnaps sowie mehrere Gläser Wodka zu sich genommen zu haben.
Die Folgen für den 22-Jährigen:
Die ärztliche Entnahme einer Blutprobe wurde auf der Wache angeordnet und durchgeführt. Zudem musste der Mann die Nacht zur Ausnüchterung die Nacht in der Zelle verbringen. Gegen ihn wurden gleich mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung auf sexueller Grundlage und Bedrohung.

PM der KPB Mettmann vom 04.12.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Ab durch die Rettungsgasse: Rücksichtsloser Autofahrer nach Verfolgungsfahrt mit der Polizei festgenommen

Ein rücksichtsloser – und offenbar betrunkener – Autofahrer hat am Dienstagnachmittag (3. Dezember) mehrere Beamte der Autobahnpolizei auf Trab gehalten. Es mündete in einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die auf der A 1 startete und auf der A 44 endete.
Zunächst waren die Fahrmanöver des Mannes anderen Autofahrern auf der A 1 aufgefallen. Diese benachrichtigten gegen 16.30 Uhr die Polizei. Und berichteten Folgendes: Ein Auto war ihren Angaben zufolge in Schlangenlinien unterwegs. Im Bereich einer Baustelle an der Anschlussstelle Volmarstein fuhr es anschließend mit hoher Geschwindigkeit durch eine dort aufgrund eines Staus gebildete Rettungsgasse. Dabei touchierte der VW nicht nur mehrere Spiegel von anderen Fahrzeugen. Sondern kollidierte schließlich auch noch mit dem Heck eines Pkw.
Dessen 19-jähriger Insasse aus Troisdorf stieg daraufhin aus, genau wie der Auffahrende – konnte jedoch nur noch eine Karte seiner Versicherungsgesellschaft an sein Gegenüber ausgeben, bevor der andere wieder sein Fahrzeug bestieg, zurücksetzte und seinen Weg fortsetzte.
Etwa einen Kilometer vor der Raststätte Lichtendorf geriet der VW schließlich ins Visier einer Streifenwagenbesatzung. Mehrere Versuche, ihn anzuhalten, blieben erfolglos. Unter anderem weil sich der Fahrer immer wieder zu riskanten Manövern und Beinahe-Crashs mit dem Streifenwagen hinreißen ließ. Bei einem abrupten Wechsel auf die A 44 im Autobahnkreuz Dortmund/Unna verloren die Beamten den Kamikaze-Fahrer zunächst aus den Augen.
Jedoch nicht lange, denn auf der A 44, unmittelbar vor der Ausfahrt zum Parkplatz „Buchenhain“ erkannte eine Streifenwagenbesatzung den Wagen auf dem Seitenstreifen. Dort hatte der Fahrer schließlich angehalten und saß telefonierend auf dem Fahrersitz. Der Aufforderung der Beamten, die Tür zu öffnen, kam er erst nach, nachdem diese gedroht hatten im Zweifelsfall auch die Scheibe einzuschlagen. Sie nahmen den 41-Jährigen aus Gütersloh anschließend sofort fest. Zu Vorwürfen wie dem des unerlaubten Entfernens vom Unfallort und des missbräuchlichen Benutzens der Rettungsgasse kam am Ende ein weiterer hinzu:
Denn ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest lieferte ein Ergebnis von mehr als 1 Promille.
Den Führerschein und das Auto des 41-Jährigen stellten die Polizisten sicher.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.

PM der POL Dortmund vom 04.12.2019

 

Nürnberg (Bayern): Haftantrag nach Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte

Am Abend des 03.12.2019 wurde Nürnberger Polizeibeamten ihre Hilfsbereitschaft gegenüber einem 26-Jährigen schlecht gedankt. Der Mann ging auf die Beamten los und musste am Ende sogar in einer Zelle arretiert werden.
Der 26-Jährige fiel mehreren Beamten des Unterstützungskommandos gegen 21:15 Uhr am Nürnberger Hallplatz auf. Dort torkelte er herum und machte den Eindruck, dass er nicht mehr lange stehen könnte. Daraufhin sprachen ihn die Beamten an, um möglicherweise Hilfe leisten zu können.
Schon beim ersten Kontakt bemerkten die Kollegen, dass der Mann ein großes Messer in der hinteren Hosentasche stecken hatte. Außerdem wurde der 26-Jährige sofort aggressiv. Als das Messer sichergestellt wurde, steigerte sich die Aggressivität noch mehr, so dass er gefesselt werden musste. Die Angabe seiner Personalien verweigerte er genauso wie er jegliche Kooperation ablehnte.
In der Dienststelle schlug er wenig später um sich, versetzte einem Beamten sogar einen Kopfstoß gegen die Brust. Weiterhin beleidigte er in unflätiger Weise die Einsatzkräfte.
Ein durchgeführter Alkoholtest erbrachte einen Wert von rund 1,9 Promille. Nach Abklärung der Haftfähigkeit kam der Beschuldigte in eine Zelle. Da er ohne festen Wohnsitz ist, stellte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth Haftantrag.
Bei der Auseinandersetzung mit dem Beschuldigten blieben die Beamten unverletzt und sind deshalb weiterhin dienstfähig. Der 26-Jährige erlitt leichte Blessuren an den Händen.
Wegen Widerstandes gegen und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte sowie weiterer strafrechtlich relevanter Delikte wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 04.12.2019

 

Nürnberg (Bayern): Einweisung nach Widerstand und Exhibitionistischen Handlungen

Ein 34-jähriger Mann wurde gestern Mittag (03.12.2019) nach mehreren Straftaten festgenommen und leistete erheblichen Widerstand. Er wurde in eine Fachklinik eingewiesen.
Gegen 13:00 Uhr wurde eine Streife der PI Nürnberg-Mitte in die Weintraubengasse beordert, da sich dort eine Person unberechtigt im Bereich einer Baustelle aufhalten soll. Der Mann war der mehrfachen Aufforderung durch einen Arbeiter, die Örtlichkeit zu verlassen, nicht gefolgt. Vielmehr schlug der aggressive 34-Jährige diesen ins Gesicht.
Nach Eintreffen der Beamten öffnete der Mann seine Hose und präsentierte sich in schamverletzender Weise. Um die weitere Begehung von Straftaten zu unterbinden, wurde er in Gewahrsam genommen. Hiergegen sperrte sich der Beschuldigte, versuchte die Polizisten zu schlagen und zu bespucken. Zudem wurden die Kollegen massiv beleidigt.
Durch die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth wurde eine Blutentnahme angeordnet, welche in der Dienststelle ebenfalls nur durch Anwendung unmittelbaren Zwangs durchgeführt werden konnte.
Ein Beamter wurde durch die Widerstandshandlungen leicht verletzt, ist aber weiterhin dienstfähig.
Auf Grund seines psychisch auffälligen Zustandes wurde der 34-Jährige in eine Fachklinik eingewiesen. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren, u.a. wegen Körperverletzung, Beleidigung, Exhibitionistischer Handlungen sowie Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 04.12.2019

 

Berlin-Lichtenberg: Polizisten angegriffen und verletzt

Zwei Jugendliche griffen gestern Abend Polizisten in Friedrichsfelde an. Nach bisherigen Erkenntnissen alarmierte gegen 21.15 Uhr ein Betreuer einer Jugendeinrichtung an der Erich-Kurz-Straße die Polizei, nachdem er von den beiden Jugendlichen im Alter von 17 und 18 Jahren genötigt worden sein soll. Als die Besatzung des alarmierten Funkwagens am Ort eintraf, soll der 18-Jährige dem Polizeikommissar entgegengegangen sein und sogleich mehrere Faustschläge in dessen Richtung ausgeführt haben. Diesen konnte der Polizist ausweichen und seinerseits Reizstoff gegen den Angreifer einsetzen, um ihn abzuwehren und auf Abstand zu halten. Gleich darauf konnte er ihn zu Boden bringen und fesseln, jedoch nur mit großer Kraftanstrengung. Dennoch soll es dem jungen Mann gelungen sein, seine auf den Rücken gefesselten Hände nach vorn zu bringen und der eingesetzten Polizeimeisterin gegen Beine und Unterleib zu treten. Nun soll der 17-Jährige hinzugekommen sein, dem Kommissar Limonade ins Gesicht geschüttet und mit Fäusten gegen den Kopf geschlagen haben. Erst weitere Einsatzkräfte konnten die Angriffe unterbinden und die beiden alkoholisierten Jugendlichen überwältigen. Bei dem 17-Jährigen fanden die Beamten noch eine Anscheinswaffe, die sie sicherstellten, und brachten ihn zur stationären Unterbringung in eine Klinik. Der 18-Jährige wurde, nach zwischenzeitlicher ambulanter Behandlung seiner Augenreizung, in ein Gewahrsam gebracht und dort nach Durchführung einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Die Polizeimeisterin und der Polizeikommissar wurden mit Kopf- und Rumpfverletzungen in ein Krankenhaus gebracht und dort ambulant behandelt. Ihren Dienst konnten die Beamten jedoch nicht mehr fortsetzen. Die beiden Jugendlichen müssen sich nun wegen Tätlichen Angriffes auf Vollstreckungsbeamte verantworten. Der 17-jährige zudem noch wegen versuchter Gefangenenbefreiung, Verstoßes gegen das Waffengesetz und Beleidigung.

PM (2868) des PP Berlin vom 04.12.2019

 

Bretzfeld (Baden-Württemberg): Mann bedroht Eltern mit einem Beil und greift Polizisten an

Ein 23-jähriger Mann bedrohte am Dienstag abend in Bretzfeld erst seine Eltern mit einem Beil, flüchtet dann betrunken mit einem E-Bike und griff dann auch noch Polizeibeamte an. Die Mutter des 23-Jährigen rief am Dienstagabend per Notruf bei der Polizei an, weil ihr unter Alkoholeinfluss stehenden Sohn sie und ihren Mann mit einem Beil bedrohe. Als die Streife des Polieireviers Öhringen eintraf, war der Mann schon in Richtung Ortsmitte geflüchtet. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnte der 23-Jährige etwa eine Stunde später im Bereich der S-Bahn-Haltestelle in Bitzfeld entdeckt werden. Nach dem erfolglosen Versuch, sich im Böschungsbereich zu verstecken, wurde der Mann erst verbal ausfällig und schließlich handgreiflich. Die Beamten konnten den 23-Jährigen schließlich fixieren. Er wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Es stellte sich heraus, dass der Mann zur Tatzeit fast drei Promille hatte. Bei seiner Festnahme erlitt er leichte Verletzungen.

PM des PP Heilbronn vom 04.12.2019

 

Grevenbroich (Nordrhein-Westfalen): Kontrolle führte zur Sicherstellung von Rauschgift – Kripo ermittelt gegen Duo

Am Dienstagnachmittag (03.12.), gegen 14:20 Uhr, weckte in einem Hinterhof auf der Rheydter Straße eine Gruppe verdächtiger junger Männer das Interesse von Polizisten.
Die Beamten beobachteten sie offensichtlich beim Konsum und Handel von Rauschgift. Bei der anschließenden Kontrolle, der Geruch von Marihuana stieg den Ordnungshütern eindringlich in die Nasen, stellten sie bei einem 20-Jährigen etwa 50 Gramm Marihuana sicher. Der junge Mann hatte, nachdem er die Absicht der Polizisten erkannt hatte, noch Fersengeld gegeben, konnte aber nach kurzer Verfolgung schnell gestellt werden. Bei dem anschließenden Handgemenge verletzte sich eine Beamtin leicht. Neben dem Rauschgift, stellten die Beamten auch bei einem 22-Jährigen vermutliches Dealgeld in Höhe von mehreren hundert Euro sicher.
Das Duo aus Grevenbroich wurde vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen des Grevenbroicher Fachkommissariats dauern.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 04.12.2019

 

Aschaffenburg (Bayern): 31-Jähriger leistet unter Drogeneinfluss Widerstand und bedroht die Einsatzkräfte

Am Dienstagabend, gegen 22:15 Uhr, löste ein 31-jähriger Mann einen Polizeieinsatz in der Elisenstraße aus. Einer zivilen Streife war der Mann aufgefallen, da er stark schwankend umher irrte und letztendlich frontal gegen die Scheibe eines Hotels lief. Als die Beamten einschritten, verhielt sich der Mann unkooperativ und aggressiv. Er stand offensichtlich erheblich unter Betäubungsmitteleinfluss. Da er sich nicht beruhigen lies, wurden ihm die Handfesseln angelegt und er in Gewahrsam genommen. Bei der Verbringung in den Streifenwagen schlug der Mann seinen Kopf auf die Dachrehling des Fahrzeugs. Er zog sich eine Platzwunde zu und die Rettungskräfte wurden zur Einsatzörtlichkeit hinzugerufen. Der 31-Jährige sollte zur Erstversorgung in den Rettungswagen verbracht werden. Hierbei trat er mit seinen Beinen in Richtung der Beamten. Zudem beleidigte und bedrohte er die eingesetzten Polizisten und Rettungskräfte. Im RTW schlug er erneut absichtlich seinen Kopf gegen das Inventar. Es stellte sich heraus, dass der Mann diverse, noch unbestimmte Tabletten und Drogenbesteck mit sich führte. Letztendlich wurde er zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Er hat nun mit einer Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidung zu rechnen.

PM der PI Aschaffenburg vom 04.12.2019

 

Görlitz, Weißwasser (Sachsen): Fahrpreisnacherhebung – 36-Jähriger beleidigt und bedroht Bahnmitarbeiter – Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen in Gewahrsam

Am Dienstag, den 3. Dezember 2019 beleidigte ein „unzufriedener Fahrgast“ zwei Bahnmitarbeiter, wirft mit Wechselgeld nach ihnen und bedroht sie anschließend mit einem Teleskopschlagstock. Die Bundespolizisten nahmen den uneinsichtigen Mann in Gewahrsam.
Gegen 04.00 Uhr wurden Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf zum Bahnhof in Weißwasser gerufen. Zwei Bahnmitarbeiter erklärten, dass sie den Weißwasseraner ohne ein gültiges Ticket im Zug von Görlitz nach Weißwasser angetroffen hätten. Nachdem der 36-Jährige den Fahrpreis beglichen hatte, bot er in abfälliger Weise das Wechselgeld als Trinkgeld an, was durch die Bahnmitarbeiter allerdings nicht angenommen wurde. Anschließend warf der Mann mit dem Wechselgeld nach den Bahnmitarbeitern. Im Weiteren bedrohte er das Bahnpersonal mit einem Teleskopschlagstock.
Der „Fahrgast“ war offensichtlich nicht damit einverstanden, dass er für den 3. Dezember ein Bahnticket bezahlen musste, „Schließlich habe er erst wenige Stunden zuvor ein Tagesticket erworben und dieses habe seiner Meinung nach auch für die Rückfahrt seine Gültigkeit“, so der Weißwasseraner.
Mit dem Sachverhalt konfrontiert erklärte der Mann den Bundespolizisten:“ Na und? Ist doch normal, wenn die mir mein Geld abnehmen wollen“. Da der 36-Jährige sich unkooperativ und aggressiv verhielt und die Bahnmitarbeiter weiter beleidigte und bedrohte, wurde er kurzzeitig in Gewahrsam genommen.
Es folgte die Sicherstellung des Schlagstocks, darüber hinaus leitete die Bundespolizei gegen den bereits polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Beleidigung und Körperverletzung ein.

PM der BPOLI Ludwigsdorf vom 04.12.2019

 

Brokdorf (Schleswig-Holstein): Festnahmen nach Brand

Nachdem es am Nachmittag des 30. Novembers 2019 zu einem Brand in Brokdorf gekommen ist, hat die Polizei zwei Tatverdächtige in der Nähe des Ereignisortes festgenommen. Hierbei leistete einer der Männer erheblichen Widerstand, wobei ein Beamter Verletzungen erlitt und zunächst nicht mehr dienstfähig war.
Gegen 14.30 Uhr ging in der Straße Arentsee ein unbewohntes Haus in Flammen auf und fiel diesen letztlich trotz des schnellen Einsatzes der Feuerwehr komplett zum Opfer. Da eine Brandstiftung nicht auszuschließen war, haben Streifen nach einem Zeugenhinweis in Tatortnähe zwei Männer festgenommen. Ein 39-Jähriger leistete hierbei Widerstand, wodurch ein Polizist eine Gesichtsverletzung erlitt.
Letztlich brachten die Einsatzkräfte die alkoholisierten Festgenommenen ohne weitere Zwischenfälle auf das Itzehoer Polizeirevier. Hier mussten sich die Männer einer erkennungsdienstlichen Maßnahme unterziehen. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei hinsichtlich der konkreten Brandursache dauern an.

PM der PD Itzehoe vom 04.12.2019

 

BAB 115/Potsdam-Babelsberg (Brandenburg): Fußgänger auf der Autobahn schubst Polizisten

3034 Landkreis Potsdam-Mittelmark, Bundesautobahn 115, AS Kleinmachnow – AS Potsdam-Babelsberg / Dienstag, 03. Dezember 2019, 08:00 Uhr
Aufmerksame Kraftfahrer meldeten der Polizei am Dienstagvormittag einen Fußgänger, der offenbar auf dem Standstreifen entlang der Schutzleitplanke in Richtung Potsdam-Babelsberg unterwegs war. Beamte der Autobahnpolizei konnten den Mann schließlich in der Anschlussstelle Potsdam-Babelsberg feststellen. Der 46-jährige Mann machte auf die Beamten einen verwirrten Eindruck, so dass diese ihn zunächst im Streifenwagen von der Autobahn wegbringen wollten. Auf dem Weg zum Streifenwagen schubste der Mann einen Beamten plötzlich vom Fahrzeug weg, in Richtung Leitplanke. Dabei stürzte der Beamte über die Leitplanke und erlitt Hautabschürfungen. Seine Kollegin konnte den Mann dann, unter Mithilfe von drei Passanten mit Handfesseln fixieren. Aufgrund des offensichtlich psychischen Ausnahmezustandes des 46-Jährigen, wurde er zunächst einem Notarzt vorgestellt, dieser ihn dann in eine Potsdamer Fachklinik einwies. Die Beamtin wurde bei der Fixierung des Mannes ebenfalls leicht verletzt. Beide Polizeibeamte blieben weiterhin dienstfähig. Gegen den Mann wird nun wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PD Brandenburg West vom 04.12.2019

 

Salzwedel (Sachsen-Anhalt): Anzeigen folgten auf dem Fuß

Als zwei Polizeibeamte gegen 18 Uhr im Rahmen der Streifentätigkeit an der Altmarkpassage vorbeifuhren entgegnete ihnen ein 34-jähriger Fußgänger einen verbotenen, rechtsextremen Gruß. Es folgte eine Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Als dieselbe Streifenbesatzung gegen 20:30 Uhr die Wallstraße in Salzwedel befuhr zeigte ein 49-jähriger Mann seinen Mittelfinger in Richtung der vorbeifahrenden Beamten. Gegen den Beschuldigten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM des PRev Altmarkkreis Salzwedel vom 04.12.2019

 

Augsburg (Bayern): 2604 – Tourist entwendet Handtasche und greift Polizisten an

Ein 32-jähriger Amerikaner entwendete in der vergangenen Mittwochnacht die Handtasche einer Mitarbeiterin in einem Nachtclub in der Fuggerstraße. Daraufhin versuchte der Mann mit einem Taxi zu flüchten und wurde von einem unbeteiligten Gast verfolgt. Der aufmerksame Taxifahrer, versuchte noch den Dieb in seinem Taxi festzuhalten, diesem gelang jedoch die Flucht. Der helfende Gast wurde dabei leicht an der Hand verletzt. Durch die Polizei konnte der Dieb wenig später festgenommen werden. Da der Tourist erheblich alkoholisiert war, wurde er im Anschluss in Gewahrsam genommen. Im Arrest griff der Amerikaner die Polizeibeamten körperlich an und beleidigte diese. Verletzt wurden die Polizisten dabei nicht. Durch die Staatsanwaltschaft Augsburg wurde daraufhin die Vorführung des Touristen beim Ermittlungsrichter angeordnet, der den beantragten Haftbefehl wegen versuchter Körperverletzung, tätlichen Angriff auf Polizeibeamte und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte erließ und in Vollzug setzte. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

PM des PP Schwaben Nord vom 04.12.2019

 

Wörgl (Tirol): Verfolgungsjagd in Wörgl

Am 04.12.2019, gegen 13.40 Uhr, fiel einer Polizeistreife in Wörgl auf einem Parkplatz in einem PKW ein ihnen bekannter 32-jähriger Österreicher am Lenkerplatz auf, der nicht im Besitz einer gültigen Lenkberechtigung ist. Als die Beamten beabsichtigen, ihn zu kontrollieren, startete dieser das Fahrzeug und missachtete Anhalteversuche der Beamten. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd quer durch die Stadt Wörgl missachtete er Rotlicht, jegliche Anhalteversuche der Beamten und gefährdete mehrfach andere Verkehrsteilnehmer bzw. Passanten durch gefährliche Überholmanöver und überhöhter Geschwindigkeit. Nachdem ihn die Polizeistreifen anhalten und mittels Dienst-KFZ einparken konnten, trat der 32-Jährige aufs Gas, rammte ein Polizeifahrzeug und setzte seine Flucht fort. Nachdem er ein zweites Mal ein Polizeifahrzeug gerammt hatte, konnten die einschreitenden Beamten den Mann jedoch an einer weiteren Flucht hindern und festnehmen. Er wurde im Anschluss zur PI Wörgl verbracht und später in die Justizanstalt Innsbruck eingeliefert. Bei der Durchsuchung des sichergestellten Fahrzeuges wurden neben einem 20 cm langen Küchenmesser noch eine geringe Menge an Suchtmittel festgestellt.

PM der LPD Tirol vom 04.12.2019