Sein Alkoholkonsum hat einem Mann aus dem Stadtgebiet eine Nacht in einer Polizeizelle eingebracht. Der 52-Jährige war am späten Donnerstagabend aufgefallen, weil er in stark alkoholisiertem Zustand an der Tür seiner Lebensgefährtin aufgetaucht war. Weil die Frau ihn in diesem Zustand nicht hereinlassen wollte, trat er die Wohnungstür ein.

Da der Mann sich bei einem alkoholbedingten Sturz auch leichte Verletzungen zugezogen hatte, wurde ein Rettungswagen verständigt. Nachdem die Schürfwunden versorgt waren, gab es für den Rettungsdienst aber keinen Grund, den Mann mit ins Krankenhaus zu nehmen. Weil er aber nicht in der Lage war, seinen weiteren Weg alleine zu Fuß fortzusetzen, wurde der 52-Jährige vorsorglich in Gewahrsam genommen.

Hier handelte er sich in der Nacht eine weitere Strafanzeige ein, weil er die Polizeibeamten, die regelmäßig nach ihm schauten, beschimpfte und beleidigte.

PM des PP Westpfalz vom 23.07.2021

Am Mittwochabend wurde die Polizei in Linz von einem Wirt in der Unkeler Altstadt informiert, dass ein Gast seine Zeche nicht bezahlen wolle, er fange an zu randalieren. Vor Ort konnten die Beamten ermitteln, dass der 75-jährige Mann aus Unkel in der Gaststätte Getränke konsumiert hatte und diese nicht bezahlen konnte. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme beleidigte der Mann die eingesetzten Beamten, sowie einen Polizeibeamten, der sich zum Einsatzzeitpunkt privat in der Gaststätte aufhielt, massiv. Ein weiterer Gast, ein 63-jähriger Mann aus Erpel, solidarisierte sich mit dem Beschuldigten und verhielt sich ebenfalls aggressiv und störte den polizeilichen Einsatz. Da er die Angaben seiner Personalien verweigerte, wurde gegen den Mann ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der 75-jährige wird sich wegen mehrerer Straftaten zu verantworten haben.

PM der PI Linz/Rhein vom 22.07.2021

Zivilbeamten der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte gelang in der Nacht von Dienstag (20.07.2021) auf Mittwoch (21.07.2021) die Festnahme von zwei 40- und 41-jährigen Männern. Sie stehen im Verdacht versucht zu haben, Seitenscheiben mehrerer Kraftfahrzeuge einzuschlagen.

Den Beamten waren gegen 01:00 Uhr nachts zwei Männer im Bereich der Schanzäckerstraße aufgefallen, wie sie scheinbar ziellos zwischen teils in Hinterhöfen geparkten Autos umherliefen. Bei der Überprüfung der Fahrzeuge stellten die Polizisten Beschädigungen an den Seitenscheiben mehrerer Pkw fest.

Als die beiden Männer kurz darauf zurückkamen, gingen sie erneut ein Fahrzeug an und schlugen diesmal eine Scheibe ein. Die Beamten nahmen die beiden 40- und 41-jährigen Männer daraufhin vorläufig fest. Hierbei setzte sich der 40-Jährige zur Wehr und spuckte in Richtung der Einsatzkräfte.

Gegen die Männer leiteten die Beamten unter anderem ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des versuchten besonders schweren Falls des Diebstahls ein.

PM des PP Mittelfranken vom 22.07.2021

Mehrfach in belästigender Art und Weise angesprochen, wurden am Dienstagnachmittag mehrere Badegäste am Binsfeld durch einen 26-jährigen Besucher. Der Mann, der überwiegend weibliche Badegäste ansprach, traf hierbei auf deutliche Ablehnung und zeigte sich daraufhin verbal aggressiv. Nach Verständigung der Polizei wurde dem stark alkoholisierten Mann durch eine Polizeistreife aufgrund seines uneinsichtigen und weiterhin sehr aggressiven Verhaltens ein Platzverweis für den Bereich des Binsfelds erteilt. Weil er auch nach mehreren Ansprachen dem Platzverweis nicht Folge leisten wollte, musste er in Gewahrsam genommen werden. Im Polizeifahrzeug verausgabte sich der Mann durch Schreien und Spucken jedoch derart, dass man ihn aufgrund der starken Kreislaufbelastung in ein nahegelegenes Krankenhaus verbringen musste, um sich dort zu erholen.

PM der PD Ludwigshafen vom 20.07.2021

Ein uneinsichtiger Falschparker verletzte am Montagnachmittag (19.07.2021) einen Beamten der Fürther Verkehrspolizei. Der Führerschein des 80-jährigen Autofahrers wurde sichergestellt.

Kurz vor 15:00 Uhr wurde die Streife auf einen Jeep aufmerksam, der verbotswidrig für mehrere Minuten in der Fußgängerzone stand. Als die uniformierten Polizeibeamten den 80-jährigen Fahrer ansprachen und ihn kontrollieren wollten, weigerte sich der Fahrer mehrfach, seine Personalien zu nennen. Im weiteren Verlauf äußerte er mehrmals nun losfahren zu wollen, was ihm untersagt wurde.

Kurz darauf startete der 80-Jährige sein Fahrzeug und fuhr tatsächlich los. Ein Polizeibeamter griff ins Fahrzeug, um den Motor abzustellen. Der Fahrer fuhr an und hielt den Polizisten dabei am Arm fest. Der Polizeibeamte musste neben dem Fahrzeug mitlaufen um nicht zu stürzen. Da das zivile Dienstfahrzeug vor dem Jeep geparkt war, versuchte der Rentner daran vorbeizufahren und fuhr schließlich in ein geparktes Fahrzeug. Erst danach gelang es den Polizeibeamten, die Fahrt zu stoppen.

Der Polizeibeamte erlitt bei dem Vorfall leichte Verletzungen und begab sich anschließend in ärztliche Behandlung. Die Verkehrspolizei Nürnberg war mit der Sachbearbeitung betraut. Gegen den 80-Jährigen, der noch immer keinerlei Verständnis für die Kontrolle zeigte, wurden Ermittlungen u. a. wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und der Führerschein des Mannes sichergestellt.

Der Schaden an dem geparkten Fahrzeug beträgt einige hundert Euro.

PM des PP Mittelfranken vom 20.07.2021

Ein randalierender 59-jähriger Ghanaer hielt am Montagabend die Bundespolizei am Hauptbahnhof Koblenz auf Trab.

Der sich schon im ICE 929 verbal aggressiv verhaltene alkoholisierte Mann kam mehreren Aufforderungen der Bundespolizisten, den Zug zu verlassen, nicht nach.

Nur mittels einfacher körperlicher Gewalt gelang es, den Mann aus dem Zug zu geleiten. Bei der anschließenden Identitätsfeststellung leistete er ebenfalls Widerstand, so dass er gefesselt und zur Wache verbracht wurde. Auch dort versuchte er sich der Maßnahme durch Tritte und Sperren zu widersetzen. In der Folge musste ihm zudem eine Spuckschutzhaube angelegt werden.

Einen freiwilligen Atemalkoholtest verweigerte er. Der Bereitschaftsrichter ordnete die Gewahrsamnahme sowie die Entnahme einer Blutprobe an.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann am Dienstmorgen aus dem Gewahrsam entlassen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der BPOLI Trier vom 20.07.2021

Am Sonntagnachmittag (18.07.2021) wurden Beamte der PI Nürnberg-Süd bei einem Unterstützungseinsatz für den Rettungsdienst in der Südstadt angegriffen und verletzt. Der Beschuldigte wurde in einer Fachklinik untergebracht.

Gegen 13:15 Uhr bat der Rettungsdienst um Unterstützung bei einem Einsatz in der Südstadt. Angehörige eines 29-jährigen Mannes hatten auf Grund dessen psychisch auffälligen Zustands den Rettungsdienst verständigt.

Noch vor Eintreffen der Streife der PI Nürnberg-Süd flüchtete der Mann. Die Beamten stellten ihn jedoch wenig später in der Landgrabenstraße fest und sprachen ihn an.

Bereits hier ging der 29-Jährige mit Faustschlägen auf die Beamten los. Da jegliche Versuche, ihn zu beruhigen, fehlschlugen, musste Pfefferspray gegen ihn eingesetzt werden. Jedoch hielt auch dies den Beschuldigten nicht davon ab, sich weiterhin massiv zur Wehr zu setzen. Nachdem ihn ein Beamter zu Boden gebracht hatte, schlug er weiterhin mit den Fäusten, unter anderem auf den Kopf des Polizisten, ein.

Ein Passant, der das Geschehen beobachtet hatte, kam den Beamten zu Hilfe. So war es möglich, den 29-Jährigen zumindest auf dem Boden zu fixieren.

Erst nach Eintreffen weiterer Unterstützungsstreifen konnte der Mann letztendlich gefesselt und zur Dienststelle gebracht werden.

Durch den Einsatz verletzten sich drei Beamte. Einer der Polizisten musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden und ist derzeit nicht dienstfähig.

Der Beschuldigte wurde auf Grund seines psychischen Ausnahmezustandes in eine Fachklinik eingewiesen. Auf dem Weg dorthin leistete er erneut Widerstand.

PM des PP Mittelfranken vom 19.07.2021

Bei einer Streifenfahrt in Richtung Bingerbrück fiel der Streife kurz vor Ortseingang ein unsicher fahrender Citroen-Fahrer auf. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellte man bei dem 46-jährigen Fahrer deutlichen Atemalkohol fest. Ein Test ergab einen Wert von 1,42 Promille. Zudem ergaben sich Hinweise auf einen zeitnahen BTM-Konsum, was der Fahrer auch einräumte. Der fahrtüchtigen Beifahrerin wurde der Fahrzeugschlüssel übergeben. Der Beschuldigte, der auf die Dienststelle gebracht wurde, legte ein zunehmend auffälliges, aggressives Verhalten an den Tag. Nachdem er Gewalt androhte, legten die Beamten ihm Handfesseln an. Er beleidigte und bedrohte die Beamten fortwährend. Nach der Blutprobe weigerte er sich, die Dienststelle zu verlassen und musste unter Zwangsanwendung vor die Dienststelle verbracht werden. Hierbei trat er schlussendlich einen Beamten ins Gesicht, so dass dieser verletzt wurde.

PM der PI Bingen vom 19.07.2021

Die Besatzung eines Rettungswagens forderte Unterstützung zu einem Feldweg am Stadtpark von Grünstadt an. Ein 18-Jähriger aus Frankenthal befand sich in einer hilflosen Lage und zeigte sich aggressiv gegenüber den Sanitätern. Beim Eintreffen der Streife wollte der junge Mann in den angrenzenden Wald flüchten, woran er von einem Polizeibeamten gehindert wurde. Der 18-Jährige wollte sich partout nicht behandeln lassen. Er schrie herum und schlug und trat wild um sich. Dabei traf er auch einen Beamten im Gesicht (leicht verletzt). Der 18-Jährige wurde gefesselt und ins Krankenhaus gebracht. Hier konnte er auch von seiner Mutter nicht beruhigt werden. Während der Blutentnahme beleidigte er die Beamten mit üblen Schimpfworten. Im Anschluss wurde der junge Mann aufgrund Eigen- und Fremdgefährdung in eine Klinik verbracht.

PM der PD Neustadt/W. vom 19.07.2021

Am Freitag, den 16. Juli 2021 informierte eine Zeugin die Bundespolizei am Hauptbahnhof Halle gegen 11:20 Uhr über einen soeben beobachteten Diebstahl. Eine Frau bediente sich hierbei in einem Einkaufsmarkt an der Obsttheke, trat gegen die Ausgangstür des Ladens und verließ diesen, ohne das Obst zu bezahlen, in Richtung Hauptbahnhof. Auf dem Weg dorthin belästigte sie mehrere Passanten und schrie lautstark herum. Die Zeugin folgte der mutmaßlichen Diebin und wendete sich an eine Streife der Bundespolizei. Diese sprachen die 33-jährige Tatverdächtige aus Mali an und wollten sie kontrollieren. Die Frau weigerte sich, den Beamten einen Ausweis auszuhändigen oder Angaben zu ihrer Person zu machen. Zudem entriss sie einer Beamtin ihre Handtasche, welche darin vergeblich nach einem Personaldokument suchte. Für die Personalienfeststellung musste die Frau daher mit zur Dienststelle genommen werden. Dies wurde der Frau mitgeteilt, woraufhin sie versuchte, sich der Maßnahme zu entziehen. Sie ließ sich auf den Boden fallen, trat gegen die Bundespolizisten, beleidigte sie massiv und schrie weiter herum. Aufgrund des geistigen Zustandes der Frau wurde ein Rettungswagen angefordert und der eintreffende Notarzt stellte nach der Untersuchung keinen Behandlungsbedarf fest. Die Frau erwartet Strafanzeigen wegen Diebstahls, Sachbeschädigung, Beleidigung, sowie Widerstand gegen und Angriff auf Vollstreckungsbeamte. Nach Abschluss aller strafprozessualen Maßnahme konnte sie die Dienststelle gegen 3:00 Uhr wieder verlassen.

PM der BPOLI Magdeburg vom 18.07.2021