Deutschland: mindestens 12 verletzte Polizeibeamte
Schweiz/Österreich/Luxemburg: mir liegen keine Informationen vor

Betrunkener wirft Fahrrad gegen Streifenwagen / Slapstick – Bonn (NRW), 22.05.2011
Um 03.10 Uhr endete die Fahrt eines Radfahrers auf der Karlstr. Der 26-Jährige fiel vor den Augen einer Streifenwagenbesatzung mit seinem Fahrrad um. Damit aber nicht genug. Der deutlich Angetrunkene rappelte sich auf und warf wutentbrannt sein Fahrrad gegen den Streifenwagen, der dabei leicht beschädigt wurde. Stolze 2,04 Promille zeigte das Alkoholtestgerät an. Glücklicherweise verletzte sich der rabiate Fahrradfahrer bei seinen Handlungen nicht. Noch während die vor Ort eingesetzten Beamten diesen Sachverhalt aufnahmen, versuchte ein 34-jähriger PKW-Führer, die Einsatzstelle zu passieren, obwohl dies deutlich erkennbar nicht möglich war. Den Beamten schlug eine Alkoholfahne entgegen. 1,1 Promille ergab der fällige Alkoholtest. Der polnische Fahrzeugführer, in Deutschland ohne festen Wohnsitz, konnte die fällige Sicherheitsleistung von knapp 1000.- EUR nicht beibringen. Er wurde festgenommen und dem Bonner Polizeigewahrsam zugeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7304/2049038/polizei_bonn

Beleidigung von Polizeibeamten nach Ruhestörung – Pirmasens (RLP), veröffentlicht am 22.05.2011
Ein amtsbekannter 26jähriger Mann feierte zum Leidwesen seiner Nachbarn lautstark eine Party. Diese Party musste durch die Polizei beendet werden. Die Beamten stellten die Musikanlage des uneinsichtigen, amtsbekannten und unter Alkoholeinfluss stehenden Mannes sicher. Auf den uneinsichtigen Zeitgenossen kommt eine weitere Anzeige zu, da er die eingesetzten Beamten mit Schimpfworten betitelte und beleidigte.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/ac9/presse.jsp?uMen=ac970d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=3fc607de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=22&startmon=05&startyear=2011&endday=22&endmon=05&endyear=2011

Beleidigung von Polizeibeamten – Salzgitter (Niedersachsen), 21.05.2011
Im Rahmen eines polizeilichen Einsatzes beleidigte ein unter Alkoholeinfluss stehender 50-jähriger Mann aus Salzgitter die beiden einschreitenden Polizeibeamten mehrfach. Gegen ihn wurde eine Strafanzeige gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2049048/polizei_salzgitter

Neuer Programmhinweis durchgefallen – Hagen (NRW), 22.11.2011
Am Sonntag um 05.28 Uhr stellte eine Zivilstreife drei Personen, 20,23 und 18 Jahre alt, im Bereich der Stadthalle fest. Sie wurden dabei beobachtet, wie sie an den drei Programmtafeln die ursprüngliche Ankündigung entfernten und stattdessen „Cindy Anal“ und „Arsch-ficker Bullen“ anbrachten. Der neue Programmhinweis stieß bei den tatbeobachtenden Polizeibeamten auf wenig Gegenliebe. Nach anfänglicher Flucht wurden alle drei Spezialisten eingefangen. Der letzte im Bunde durfte das „Meisterwerk“ entfernen. Sachschaden entstand nicht. Es wurde eine Anzeige gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049033/polizei_hagen

Polizisten beleidigt und bedroht – Heilbronn (BW), 17.05.2011
Ohne ersichtlichen Grund schlug am Dienstagvormittag ein 29-Jähriger in Heilbronn einem Fußgänger mit der Faust ins Gesicht. Der 62-jährige Fußgänger war in der Unteren Neckarstraße unterwegs und wurde von dem Schlag völlig überrascht. Die alarmierten Ordnungshüter rückten mit einer Streife des Heilbronner Polizeireviers und zwei Streifen der Bereitschaftspolizei an. Trotz der eingetroffenen Beamten beruhigte sich der Mann nicht. Von der Polizei wurde ein Platzverweis gegen ihn ausgesprochen, um die beiden Kontrahenten zu trennen. Das beeindruckte den Türken allerdings überhaupt nicht, er begann nun, die Polizisten zu beschimpfen und zu beleidigen. Da er sich weiterhin weigerte, Ruhe zu geben und sich zu entfernen, wurde er in Gewahrsam genommen. Als er sich weigerte, in den Streifenwagen einzusteigen, wurde er festgehalten, was er zum Anlass nahm, nach den Beamten mit dem Kopf zu stoßen, nach ihnen zu treten und sie auf das Übelste zu beleidigen. Außerdem drohte er, dass er sie auch privat „fertig machen“ werde. Erst als er von vier Polizisten am Boden fixiert worden war, konnten ihm Handschließen angelegt werden. Auf der Dienststelle ergab ein Atemalkoholtest null Promille. Der wegen zahlreichen Straftaten wie Körperverletzung, Beleidigung und anderen Delikten bekannte Wohnsitzlose gilt als Rauschgiftkonsument.
Quelle:
http://www.polizei-heilbronn.de/PDHeilbronn/Presse/Pressemitteilungen/2.%20Pressemitteilung%20vom%2018.05.2011.pdf

Durchgeknallter Hundehalter beleidigt u.a. Polizeibeamte – Hameln (NRW), 21.05.2011
Als offensichtlich zum sachgerechten Führen von Hunden ganz und gar nicht geeignet, hat sich am späten Samstagabend in der Innenstadt von Holzminden ein 29jähriger Hundebesitzer erwiesen. Möglicherweise aus Übermut hetzte er seinen angeleinten Pitbull gegen zwei Fußgänger in der Oberen Straße mit den Worten auf: „Los pack ihn!“ Während die beiden Fußgänger, davon eine 36jährige schwangere Frau sofort mit ihrem Begleiter vor Schreck und aus Angst flüchteten, lief der Hundebesitzer mit seinem Pitbull hinter den beiden her und hetzte dabei erneut den Hund mit den beschriebenen Worten auf, so dass die beiden Flüchtenden auch von der Ernsthaftigkeit und Gefährlichkeit des 29jährigen in Verbindung mit seinem Hund ausgehen mussten. Nachdem die Polizei alarmiert wurde, wurde darüber hinaus bekannt, dass der 29jährige bereits in einer Innenstadtgaststätte für erhebliche Unruhe mit seinem Hund gesorgt und die Angestellten des Lokals auf Übelste beleidigt hatte. Als schließlich die Einsatzbeamten den Mann noch im Stadtgebiet festnehmen konnten, zeigte er sich keineswegs einsichtig und beleidigte und beschimpfte die Beamten ebenfalls heftig. Der 29jährige Holzmindener, der erheblich unter Alkohol- in Verbindung mit Drogeneinfluss stand, wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten in polizeilichen Gewahrsam genommen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Darüber hinaus wird die Polizei ein Verfahren in Gang setzen, was bewirken soll, dass der Mann keine Hunde mehr führen darf, da er sich als völlig ungeeignet erwiesen hat.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57895/2049215/polizei_hameln_pyrmont_holzminden

Polizeibeamte beleidigt und bespuckt – Bochum (NRW), 21.05.2011
Am Samstag kam es gegen 11.50 Uhr nach einem Trinkgelage in einer Wohnung auf der Bochumer Straße in Bochum-Wattenscheid zwischen 3 männlichen Personen zu einer Schlägerei. In deren Verlauf wurden der 50 jährige D. und der 29 jährige R. verletzt. Beide Personen wurden im Verlaufe der Schlägerei von dem tatverdächtigen 28 jährigen C. mit einem Messer und einer Flasche bedroht. Die benachrichtigte Polizei traf am Einsatzort auf den Tatverdächtigen. Der alkoholisierte C. versuchte in Gegenwart der Polizei weiterhin auf die Geschädigten einzuschlagen. Dies konnte von Seiten der Polizei nur unter Einsatz von Reizgas und Fesselung des C. unterbunden werden. Der tatverdächtige C. wurde dem Polizeigewahrsam zugeführt, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Auf dem Weg dorthin beschimpfte und bespuckte er die eingesetzten Polizeibeamten. Die verletzten Personen wurden mit einem RTW einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11530/2049170/polizei_bochum

Polizisten aggressiv begegnet – Hagen (NRW), 21.05.2011
Am Samstag um 23.51 Uhr, betrat ein 26jähriger Mann die Spielhalle. Da er offensichtlich stark unter Alkoholeinfluss stand, wurde er vom 33jährigen Türsteher aufgefordert, die Spielhalle wieder zu verlassen. Daraufhin schlug der 26jährige dem 33jährigen unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, wobei die Lippe aufplatzte. Es kam zu einer Rangelei. Gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten verhielt sich der 26jährige äußerst aggressiv. Aufgrund der erheblichen Alkoholisierung und seines Verhaltens wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049024/polizei_hagen

Gewalttätige Auseinandersetzungen und Widerstand bei Reithallenfete – Elsfleth-Moorriem (Niedersachsen), Nacht vom 21. auf den 22.05.2011
Leider hat sich auch an diesem Wochenende wieder bestätigt, dass Großfeten selten so verlaufen, wie sich der Veranstalter und die friedlich gestimmten Partygäste es sich gewünscht haben. Trotz eingesetztem Sicherheitsdienst, der sogar Hunde bereithielt, kam es bei der Reithallenfete in Elsfleth-Moorriem zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.
Die Polizei Brake musste insgesamt 5 Mal zu dieser Fete ausrücken. In einigen Fällen mussten durchaus gravierende Verletzungen beklagt werden. Zunächst kam es um 00:20 Uhr zu einer Streitigkeit, in deren Verlauf einer 23-jährigen Elsfletherin von einem 20-jährigen Mann die Faust ins Gesicht geschlagen wurde. Die Frau verlor kurzzeitig die Besinnung und musste im Rettungswagen behandelt werden. Sie erlitt einen Jochbeinbruch. Gegen den Mann aus Elsfleth wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Um 02.20 Uhr kam es erneut zu einer Körperverletzung, zu der die Polizei gerufen wurde. Das Opfer wurde bereits im Rettungswagen behandelt und zeigte sich dann wenig kooperativ. Angaben über den Sachverhalt und den anderen Beteiligten wurden verweigert.
Kurz darauf kam es zu einer erneuten Schlägerei zwischen einem 20-jährigen Mann aus Jade und einem noch unbekannten Täter.
Zwei Polizeibeamte sprachen die Personen an und forderten sie auf, die Schlägerei einzustellen. Der Schlagabtausch ging noch kurze Zeit weiter, dann flüchteten die Personen. Die Beamten konnten den Jader in der Reithalle selbst stellen. Hier griff er die Polizeibeamten sofort massiv mit Schlägen und Fußtritten an. Die Beamten konnten den Mann mit erheblichem Aufwand auf den Boden bringen. Hierbei trat er einem Beamten mit voller Wucht gegen die Brust. Glücklicherweise wurde dieser nicht verletzt.
Während sich andere Partygäste verbal aggressiv gegen die Polizeikräfte verhielten und sie umringten, leuchtete der DJ der Veranstaltung die Szene bewusst aus und spielte dazu Techno-Musik ab.
Während der Widerstandshandlung kehrte der zweite Täter zurück und trat dem 20-jährigen mit voller Wucht in das Gesicht. Anschließend floh die Person, die als ca. 18-25 Jahre alt, 170-180 cm groß beschreiben wird. Der Mann trug weiße Turnschuhe und war mit einer Bluejeans bekleidet. Er hat blondes bis dunkelblondes Haar. Aufgrund der herrschenden Situation konnten die Beamten dem Täter nicht folgen.
Die Polizei Brake bittet um Zeugenhinweise unter Tel: 04401-9350
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68437/2049191/polizeiinspektion_cuxhaven_wesermarsch

Widerstand nach Taxifahrt geleistet – Nürnberg (Bayern), 18.05.2011
Ein 41-jähriger Nürnberger leistete gestern Abend (18.05.2011) mehreren Beamten der PI Nürnberg-West erheblichen Widerstand. Vorausgegangen war eine Taxifahrt, die der Mann nicht bezahlen wollte.
Gegen 22:15 Uhr verständigte ein Taxifahrer die Polizei. Er stehe in der Lochnerstraße mit einem erheblich betrunkenen Fahrgast, der zudem den Fahrpreis nicht bezahlen wolle, so seine Mitteilung.
Als zunächst eine Streife der PI Nürnberg-West eingetroffen war, verweigerte der Mann die Angaben seiner Personalien. Bei der nachfolgenden Durchsuchung seiner Person schlug er plötzlich um sich und versuchte, die Beamten zu treffen. Dies war aber ohne Erfolg. Mit Unterstützung weiterer Beamter gelang es letztlich, den Mann zu überwältigen und zu fesseln. Selbst danach war er noch aggressiv und versuchte weiterhin, die Polizisten zu treten.
Er wurde zur Dienststelle gefahren und dort wegen seines erheblich alkoholisierten Zustandes über Nacht ausgenüchtert. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.
Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung wurde der Beschuldigte angezeigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2047542/polizeipraesidium_mittelfranken

Nach Ruhestörung und Widerstand ins Gewahrsam – Hagen (NRW), 20.05.2011
Am Freitag um 23.55 Uhr wurden die Polizeibeamten aufgrund einer Ruhestörung gerufen. Der 20jährige Wohnungsinhaber wurde mehrfach aufgefordert, die Musik leiser zu drehen. Bei Nichtbeachtung wurden Folgemaßnahmen angedroht. Nachdem die eingesetzten Beamten das Haus verlassen hatten, drehte der 20jährige die Anlage derart laut auf, dass die Musik bis auf die Straße zu hören war. Unterstützungskräfte wurden daraufhin angefordert. Der Beschuldigte beschimpfte die eingesetzten Beamten, versuchte Kopfstöße zu versetzen, rempelte mit der Schulter Beamte an und sperrte sich bei allen Maßnahmen. Ihm wurden Handfesseln angelegt. Danach wurde er dem Polizeigewahrsam zugeführt. Eine Anzeige wurde vorgelegt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049003/polizei_hagen

Widerstand gegen Polizeibeamte nach VU – Salzgitter (Niedersachsen), 21.05.2011
Gegen 01:35 Uhr ereignete sich in Salzgitter-Gebhardshagen ein Verkehrsunfall wobei eine 21-jährige leicht verletzt wurde. Die 21-jährige bog mit ihrem Fahrzeug von der Straße „Vor der Burg“ nach links in die Nord-Süd-Straße ein, um in Richtung SZ-Lebenstedt weiterzufahren. Hierbei geriet sie beim Abbiegen zu weit nach links und prallte gegen den Mast einer Lichtsignalanlage. Der Mast wurde hierdurch erheblich beschädigt. Da bei der Unfallaufnahme Alkoholgeruch in der Atemluft der 21-jährigen festgestellt wurde, diese aggressiv reagierte und den Unfallort zu Fuß verlassen wollte, wurde eine weitere Polizeistreife zum Unfallort gerufen. Als die Frau zum Streifenwagen gebracht werden sollte, reagierte sie weiterhin aggressiv, trat nach den Polizeibeamten und beleidigte diese lautstark. Der 21-jährige mussten daraufhin Handfesseln angelegt werden. Auf der Polizeidienststelle wurde der 21-jährigen eine Blutprobe entnommen. Ferner wurde ermittelt, dass die 21-jährige keinen Führerschein hatte. Die 21-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2049048/polizei_salzgitter

Widerstand (?) gegen Polizeibeamte – Mainz (RLP), 19.05.2011
In der Holzhofstraße kam es heute Nacht, 19.05.2011, 03:49 Uhr, zu einer Schlägerei im Bereich des Südbahnhofs. Als die Polizei vor Ort eintraf, flüchteten die beiden Täter (beide 19 Jahre, aus Wiesbaden), konnten aber gefasst werden. Die beiden Täter waren nach Angaben von zwei Geschädigten (ein 20-Jähriger aus Brühl und ein 24-jähriger Wiesbadener) nach einer Rempelei auf sie losgegangen und hatten sie geschlagen und getreten, auch noch, als einer am Boden lag. Da die Täter sich auch den Beamten gegenüber nicht ruhiger verhielten, wurden sie in bis auf Weiteres in Gewahrsam genommen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/f6a/presse.jsp?uMen=f6a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=f886d0bf-793c-f21c-5ec3-f110b42f27b4&page=1&pagesize=40&startday=19&startmon=05&startyear=2011&endday=19&endmon=05&endyear=2011

Widerstand gegen Polizeibeamte – Berlin, 18.05.2011
Eine gestern Abend in Neukölln abgehaltene, geschlossene Veranstaltung und eine dagegen gerichtete, angemeldete Protestkundgebung verliefen überwiegend störungsfrei.
Im Zusammenhang mit der in einem Hotelkomplex an der Sonnenallee abgehaltenen Diskussionsveranstaltung verweigerte der Hausrechtsinhaber insgesamt 36 Personen den Zutritt. Als mehrere Teilnehmer der Gegenkundgebung gegen 17 Uhr 30 spontan und ohne erkennbaren Grund ihren Versammlungsort an der Sonnenallee Ecke Ziegrastraße verließen und versuchten, in das Hotel zu drängen, schritt die Polizei ein.
Im Zuge der Einsatzmaßnahmen im Eingangsbereich des Hotels nahmen die Beamten einen 27-Jährigen nach einer Tätlichkeit gegen einen absperrenden Polizeibeamten fest. Auch einer 31-Jährigen entzogen die Beamten die Freiheit, nachdem die Frau mehrfach nach einem Polizeibeamten geschlagen hatte. In diesem Zusammenhang wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Hausfriedensbruchs eingeleitet.
Die Sonnenallee musste wegen der polizeilichen Einsatzmaßnahmen kurzfristig zwischen Saale- und Ziegrastraße gesperrt werden.
Die beiden Festgenommenen wurden nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/344836/index.html

Auf Polizeibeamtin losgefahren – Diez (RLP), 19.05.2011
Zwischen 20.00 Uhr und 03.00 Uhr führten Beamte der PI Diez eine Verkehrskontrolle im Stadtgebiet Diez mit dem Schwerpunkt Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durch. Dabei fiel gegen 22.00 Uhr eine 39-jährige Limburgerin auf, die mit ihrem Pkw in Diez unterwegs war, obwohl sie nicht mehr im Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis ist. Gegen 22.45 Uhr fiel ein Fahrer auf, der aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in der Rechtskurve vor der Kontrollstelle auf die Gegenfahrbahn geriet. Mit unverminderter Geschwindigkeit passierte er die Kontrollstelle und fuhr ohne die Geschwindigkeit zu reduzieren auf die Beamtin zu. Diese konnte nur durch einen Sprung zur Seite einen Zusammenprall verhindern. Der Beschuldigte, ein 35-jähriger Diezer, setzte seine Fahrt fort. Er wurde kurz später an seiner Wohnanschrift angetroffen. Bei ihm wurde eine Atemalkoholkonzentration von 1,91 Promille festgestellt. Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen und der Führerschein eingezogen.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/presse.jsp?uMen=6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=f4c707de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=20&startmon=05&startyear=2011&endday=20&endmon=05&endyear=2011

Polizisten mit Haushaltsschere angegriffen – Goslar (Niedersachsen), 19.05.2011
Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei Goslar darüber informiert, dass ein 35-jähriger Goslarer aus Jürgenohl in seiner Wohnung sich in suizidaler Absicht mit einem Messer verletzt habe. Daraufhin suchten Polizisten sofort die Heimstätte des Jürgenohlers auf. Bereits im Treppenhaus mussten die Beamten Blutspuren feststellen, die zu der Wohnungstür des Mannes führten. Auf mehrfaches Klingeln, Klopfen und Rufen öffnete der 35-jährige endlich die Tür. Bei einem Gespräch im Wohnzimmer wurde klar: der Mann blutete augenscheinlich stark an beiden Handgelenken. Wände und Fussböden waren auch in der Wohnung blutverschmiert. Während eines ersten Gespräches stellte sich der Goslarer mit sehr aggressivem Ton gegen die helfenden Polizisten und versuchte mit einer Haushaltschere, Klingenlänge ca. 10 cm, in Richtung Oberkörper und Hals einer eingesetzten Beamtin zu stechen. Die eingesetzten Polizisten überwältigten schließlich den Mann und führten ihn nach erfolgten ärztlichen Untersuchungen einer psychiatrischen Klinik in Liebenburg zu. Ein Alkoholtest hatte einen Wert von über 3 Promille ergeben. Durch das professionelle Eingreifen der Beamten wurden von ihnen keiner verletzt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56518/2048230/polizeiinspektion_goslar

Polizist durch Widerstand eines Betrunkenen verletzt – Hagen (NRW), 22.05.2011
Am Sonntag um 00.05 Uhr, wurden die Polizeibeamten zur Hildegardis Schule gerufen. Grund: Schlägerei auf dem Schulhof mit mehreren Personen. Vor Ort stellten die Beamten einen 21jährigen Beteiligten fest, der offensichtlich stark alkoholisiert war und den Aufforderungen, sich ruhig zu verhalten, nicht nachkam. Er äußerte sich gegenüber den Polizeibeamten, dass er sie „alleine fertig machen würde“. Er wurde in Gewahrsam genommen. Dagegen wehrte er sich, indem er gegen die Beamten trat und sich an einem Zaun festhielt. Auf dem Weg zum Streifenwagen ließ er sich mehrfach fallen. Auch im Gewahrsam leistete er erheblichen Widerstand. In der Gewahrsamszelle versuchte er, die Toilettenspülung zu verstopfen und die Zelle unter Wasser zu setzen. Darüber hinaus trat er mehrfach heftig mit den Füßen gegen die Zellentür. Aufgrund dieses Verhaltens musste er in der Zelle fixiert werden. Ein Beamter zog sich durch die Widerstandshandlungen Verletzungen zu und musste im Krankenhaus behandelt werden. Eine Strafanzeige wurde gefertigt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2049031/polizei_hagen

Polizist durch Kopfnuss verletzt – Nienburg (Niedersachsen), 18.05.2011
Schädelprellung mit Verdacht auf Gehirnerschütterung lautet die Diagnose, die einen Polizisten der Nienburger Polizei im Nachtdienst am 18.05.11 dienstunfähig gemacht hat.
In den späten Abendstunden des 18.05.11 wird der Einsatz- und Streifendienst der Polizei Nienburg zu einer Körperverletzung in die Verdener Landstraße gerufen. Die Parteien werden getrennt und der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen. Beim Transport mit dem Streifenwagen stößt der 38-Jährige Nienburger, der den Ordnungshütern kein Unbekannter ist, dem eingesetzten Beamten mit dem Kopf gegen die Stirn.
Der 34 Jahre alte Polizist erleidet eine Schädelprellung mit dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung und ist für die Nacht nicht mehr einsatzfähig.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/57922/2047563/polizei_nienburg_schaumburg

Polizist umgetreten – Braunschweig (Niedersachsen), 19.05.2011
Leicht verletzt mit Prellungen und Schürfwunden wurde ein 42-jähriger Polizeibeamter, der von einem flüchtenden Verdächtigen umgetreten wurde.
Zwei Beamte, die als zivile Fahrradstreife am Donnerstagabend in der Innenstadt unterwegs waren, wollten im Theaterpark eine dreiköpfige Personengruppe überprüfen, die im Verdacht stand, dort Rauschgift zu konsumieren.
Als die Beamten sich identifiziert hatten, rannte einer der Männer los und trat im Laufen den Polizisten samt Fahrrad um, der dadurch auf einen Asphaltweg fiel.
Dem Angreifer gelang damit die Flucht.
Die zwei anderen Personen im Alter von 28 und 31 Jahren wurden überprüft.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11554/2048399/polizei_braunschweig

Täter flüchtet bei Festnahme, Polizeibeamter von Auto erfasst und verletzt – Würzburg (Bayern), 18.05.2011
Am Mittwochnachmittag ist ein schwarzer Audi A3 ins Visier von Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geraten, da dieses Fahrzeug kurz vorher auf einem Autohof an der A3 bei Geiselwind wegen eines Tankbetrugs gesucht worden war. Bei der Festnahmeaktion leistete der Fahrer erheblichen Widerstand und verletzte bei seiner Flucht mit dem Pkw einen Beamten.
Gegen 14.45 Uhr meldete ein Mitarbeiter der Tankstelle am Rasthof bei Geiselwind einen Betrug, da der Audi für knapp 90 Euro voll getankt worden war, die fällige Rechnung aber nicht beglichen wurde. Der mit zwei Personen besetzte Pkw flüchtete hingegen.
Nur etwa 20 Minuten später fiel einer Streifenbesatzung das gesuchte Fahrzeug an der Rastanlage Würzburg-Nord auf einem der Lkw-Parkplätze auf. Bei der weiteren Überprüfung stellten die Beamten zudem fest, dass die Kennzeichen SR-M304 des Autos als gestohlen gemeldet sind.
Daraufhin wurde der 19-jährige Insasse dingfest gemacht. Als der Fahrer ebenfalls festgenommen werden sollte, leistete dieser erheblichen Widerstand und flüchtete mit dem Audi.
Der Täter fuhr hierzu rückwärts aus der Parklücke und erfasste bei diesem rücksichtslosen Fahrmanöver einen der Polizeibeamten am Bein und am Arm. Die Verletzungen erwiesen sich glücklicherweise nicht als schwerwiegend.
Die Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtenden Audi A3 liefen in der Folge auf Hochtouren. Wie die bisherigen Ermittlungen ergaben, waren die angebrachten Kennzeichen am Mittwoch in Straubing entwendet worden.
Zwischenzeitlich gelang es auch den flüchtenden Fahrer zu identifizieren. Es handelt sich um einen 37-Jährigen, der wie der bereits Festgenommene französischer Staatsangehöriger ist.
Die Kriminalpolizei Würzburg hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen. Der Sachbearbeiter prüft unter anderem auch, ob neben den Kennzeichen auch der Audi selbst entwendet worden ist.
Quelle:
http://www.polizei.bayern.de/unterfranken/news/presse/aktuell/index.html/136984

Zwei Polizisten bei Blockadeaktion verletzt – Berlin, 18.05.2011
Zu Protestaktionen gegen eine Tagung des Deutschen Atomforums, die derzeit in Berlin stattfindet, kam es gestern im Laufe des Tages.
Eine Kundgebung auf dem Alexanderplatz verlief störungsfrei. Ab 11 Uhr versammelten sich an der Kreuzung Alexanderstraße Ecke Karl-Marx-Allee vor dem Haus des Lehrers bis zu 30 Personen, die immer wieder versuchten, sich auf der Fahrbahn niederzulassen um den Verkehr zum Erliegen zu bringen und den Zugang zum Berliner Congress Center zu blockieren. Aufforderungen der eingesetzten Polizeibeamten, den Bereich zu verlassen um Gefährdungen zu vermeiden, kamen die Blockierer nicht nach, so dass die Beamten sie von der Fahrbahn zurück auf den Gehweg drängen mussten. Wenig später versuchten die inzwischen 50 Personen in der Alexanderstraße eine durch die Polizei errichtete Absperrlinie zu durchbrechen, indem sie sich gegen Absperrgitter lehnten, versuchten, diese auseinanderzuschieben und die dahinter stehenden Polizeibeamten zu attackieren und zur Seite zu drängen.
Die Beamten wendeten zunächst einfache körperliche Gewalt an und setzten dann Pfefferspray ein, um ein weiteres Vordringen der aggressiv auftretenden Personen zu verhindern. Eine Polizeibeamtin und ein Polizeibeamter wurden bei dem Durchbruchversuch von unbekannten Personen an den Händen verletzt, verblieben aber im Dienst.
Während der polizeilichen Maßnahmen schlug ein 36-Jähriger mehrmals in Richtung der eingesetzten Beamten und verfehlte diese nur knapp. Bei der anschließenden Festnahme leistete er erheblichen Widerstand. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung konnte er seinen Weg fortsetzen. Gegen 14 Uhr hatten sich alle Personen aus dem Bereich rund um das Berliner Congress Center entfernt.
Die Polizeibeamten leiteten insgesamt elf Strafermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz, gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, Landfriedensbruchs, versuchter gefährlicher Körperverletzung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/344676/index.html

Drei Polizeibeamte verletzt – Berlin, 20.05.2011
Drei Polizeibeamte wurden heute Mittag bei dem Versuch, einen mutmaßlichen Drogenhändler in Kreuzberg festzunehmen, verletzt. Die beiden Polizeikommissarinnen und ein Polizeioberkommissar kontrollierten gegen 12 Uhr in der Reichenberger Straße zwei Männer, nachdem ein Passant telefonisch die Polizei wegen des Verdachts des illegalen Arzneimittelhandels alarmiert hatte. Beim Eintreffen der Beamten versuchten beide zunächst zu fliehen. Als sie jedoch festgenommen wurden, trank einer der beiden Tatverdächtigen ein Fläschchen mit unbekannter Flüssigkeit leer. Während der Identitätsfeststellung entriss plötzlich ein Unbekannter einer Kommissarin den Pass, während ein Zweiter die Polizisten mit Reizgas besprühte und auf sie einschlug. Dadurch gelang allen Tatverdächtigen die Flucht. Die drei Beamten traten wegen akuter Augenreizung, Kieferprellung und verstauchten Fingern nach einer ambulanten Behandlung in einem Krankenhaus vom Dienst ab. Im Zuge weiterer Ermittlungen und Zeugenbefragungen konnten bislang zwei 22- und 24-jährige Brüder, von denen der Ältere bei der Polizei und der Staatsanwaltschaft als so genannter Intensivtäter geführt wird, der Mittäterschaft überführt werden. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345020/index.html

Polizeibeamte von Angehörigen der linken Szene angegriffen, drei Einsatzkräfte aus Oldenburg verletzt – Göttingen (Niedersachsen), 22. Mai 2011
Im Zusammenhang mit NPD-Landesparteitag in Northeim (siehe Pressemitteilung der Polizei Northeim vom 22.05.11) ist es am Sonntagnachmittag (22.05.11) gegen 14.30 Uhr in der Roten Straße in Göttingen zu gewalttätigen Ausschreitungen mit der Polizei gekommen. Dabei wurden drei Beamte aus Oldenburg verletzt.
Rund 140 Angehörige verschiedener linksorientierter Gruppierungen waren zuvor mit dem Zug von der Gegenveranstaltung zum NPD-Parteitag aus Northeim nach Göttingen zurück gekehrt. Nach Verlassen des Bahnhofes meldete ein Mann aus der Gruppe bei der Einsatzleitung der Polizei eine Spontandemonstration an. Die anschließende Marschroute sollte sich über die Goetheallee, die Weender Straße und den Markt bis zum dortigen „Gänseliesel“ erstrecken. Mit Erreichen der Prinzenstraße wuchs die Teilnehmerzahl auf ca. 250 Personen an.
Auf der Weender Straße spalteten sich plötzlich rund 80 Versammlungsteilnehmer vom eigentlichen Aufzug ab und liefen in die Barfüßer Straße hinein. An der Ecke Burgstraße/Rote Straße traf die Gruppe kurz danach auf weitere Einsatzkräfte, die ihnen aus Richtung Jüdenstraße entgegen kamen.
Die Angehörigen der linken Szene griffen die Beamten unvermittelt mit Fußtritten und Faustschlägen sowie Schlägen mit Transparentstangen und Fahnenstangen auf die getragenen Einsatzhelme an. Bei den Übergriffen wurden drei Polizisten aus Oldenburg leicht verletzt.
Wegen des Nichteinhaltens von Auflagen nach dem Versammlungsgesetz und den erfolgten gewalttätigen Übergriffen erklärte der Einsatzleiter der Polizei die Versammlung daraufhin für aufgelöst.
Die Demonstranten entfernten sich daraufhin eilig in Kleingruppen und verschwanden in der Innenstadt.
Die Polizei leitete Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein. Die diesbezüglichen Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/7452/2049230/polizeidirektion_goettingen

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