Aus Zeitmangel heute mal unsortiert:

Deutschland: Mindestens 24 verletzte Polizeibeamte, davon 1 durch Unfall
Schweiz: Mindestens 1 verletzter Polizeibeamter, ein getöteter Polizeibeamter
Österreich und Luxemburg: mir liegen keine Informationen vor

23.05.2011 | 16:38 Uhr
POL-SU: Mann und Frau leisteten Widerstand gegen Polizisten
Troisdorf (NRW) – Am 21.05.2011 gegen 03:00 Uhr wurde die Polizei zu einer Schlägerei am Rheinischen Ring gerufen. Zwei Beteiligte, ein 25-jähriger Kölner und eine 23-jährige Kölnerin, sollten zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Der 25-Jährige versuchte daraufhin zu flüchten, wurde jedoch schnell von den Beamten eingeholt und festgehalten. Er leistete massiven Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen, beleidigte und bespuckte die Schutzmänner fortwährend. Als er gefesselt werden sollte, schlug auch seine Begleiterin auf die Beamten ein. Erst mit Unterstützung eines weiteren Einsatzteams konnten beide überwältigt und zur Wache gebracht werden. Wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenkonsum wurden ihnen Blutproben entnommen. Die Zeit bis zu ihrer Ausnüchterung mussten sie in Gewahrsamszellen verbringen. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Polizeibeamte.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65853/2049950/kreispolizeibehoerde_rhein_sieg_kreis

25.05.2011 | 13:45 Uhr
POL-NE: Alkoholisierte Autofahrerin leistete Widerstand
Dormagen (NRW) – Am späten Dienstagabend (24.05.), gegen 23.20 Uhr, meldete ein Fahrzeugführer der Polizei einen offensichtlich alkoholisierten Audifahrer auf der Bundesstraße 9 in Fahrtrichtung Innenstadt. Der Zeuge konnte beobachten, wie der Fahrer in den Gegenverkehr fuhr. Polizeibeamte konnten dann den PKW, ein Audi Cabriolet, auf der Krefelder Straße, stoppen. Bei der Kontrolle der 50-jährigen Fahrerin bemerkten die Polizisten sofort starken Alkoholgeruch in ihrer Atemluft. Beim Aussteigen schwankte die Frau erheblich, gab aber an, keinen Alkohol zu sich genommen zu haben. Ein Vortest brachte jedoch ein ganz anderes Ergebnis zu Tage. Weit über dem gesetzlichen Grenzwert zeigte das Messgerät an, eine Blutprobe wurde somit fällig. Die aggressive Dormagenerin weigerte sich jedoch vehement, mit den Beamten zur Wache zu fahren. Sie wurde beleidigend, griff die Beamten an und verletzte sie sogar. Auf der Wache wurde ihr von einem Bereitschaftsarzt eine Blutprobe entnommen, der Führerschein sichergestellt. Neben der Trunkenheitsfahrt muss sich die 50 Jährige nun auch wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65851/2051327/kreispolizeibehoerde_rhein_kreis_neuss

25.05.2011 | 13:25 Uhr
POL-HA: Rabiater Radfahrer
Hagen (NRW) – Ein Radfahrer, der in der Nacht zu Mittwoch in Schlangenlinien den Gehweg des Märkischen Ringes befuhr, wurde von Polizeibeamten gestoppt und überprüft. Ein Alkoholtest war deutlich positiv und der 43-Jährige musste mit zur Wache.
Schon jetzt war er äußerst aggressiv und vorsorglich legten ihm die Beamten Handfesseln an. Nach der Entnahme der fälligen Blutprobe beschimpfte er die Polizisten, trat um sich und versuchte, mit einem Kopfstoß einen Treffer zu landen. Aufgrund seiner Trunkenheit verpufften die Angriffe ohne Wirkung und der Mann beruhigte sich wieder.
Da er sich nicht ausweisen konnte, musste ein Angehöriger zur Wache kommen und den Ausweis des Mannes mitbringen. Anschließend konnte der 43-Jährige mit seinem Verwandten die Wache verlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30835/2051291/polizei_hagen

25.05.2011 | 13:10 Uhr
POL-VIE: Geschäftseinbrecher leistet erheblichen Widerstand
Tönisvorst-Vorst (NRW) – Die Polizei hat in der Nacht einen 41-jährigen, einschlägig polizeibekannten Mann ohne festen Wohnsitz in Vorst vorläufig festgenommen. Der Mann wird beschuldigt, in eine Metzgerei auf der Eichenstraße eingebrochen zu sein und größere Mengen Wurst- und Fleischwaren gestohlen zu haben. Zudem war er mit einem vermutlich gestohlenen Fahrrad unterwegs. Bei seiner Festnahme und später auch auf der Polizeiwache leistete der Mann erheblichen Widerstand, der nur durch den Einsatz von Pfefferspray gebrochen werden konnte. Zudem beleidigte der Festgenommene die Beamten. Ein Beamter der Polizeiwache Kempen erlitt durch die Widerstandshandlungen leichte Verletzungen. Er blieb dienstfähig. Ein Anwohner hatte am Mittwoch, gegen 02:10 Uhr, den mutmaßlichen Einbrecher mit Diebesgut aus der Lagerhalle einer Metzgerei flüchten sehen und die Polizei informiert. Der Mann folgte dem Einbrecher, der mittlerweile mit dem Fahrrad umgefallen und danach zu Fuß weiter geflüchtet war und gab der Polizei ständig den Standort durch. Die Beamten konnten den Mann auf der Beethovenstraße stellen und vorläufig festnehmen. Einen Teil des Diebesgutes hatte der Verdächtige bei sich, das Fahrrad konnte später sichergestellt werden. Es dürfte gestohlen sein, da das Schloss beschädigt war. Bei seiner Festnahme leistete der Mann Widerstand. Er wurde überwältigt und zur Polizeiwache Kempen gebracht. Hier beruhigte er sich zunächst. Ein Alkoholtest ergab einen Promillewert von etwa 1,8. Nach Entnahme einer Blutprobe sollte der Mann in die Zelle gebracht werden. Dagegen widersetzte er sich erneut und drohte damit, sich mit einem seiner Schlüssel die Pulsadern aufzuschneiden. Eine Eskalation konnte nur durch den Einsatz von Pfefferspray verhindert werden. Nach einer Augenspülung wurde der Mann ins Polizeigewahrsam eingeliefert. In seiner heutigen Vernehmung gab er an, die Tür zum Lagerraum habe offen gestanden. Die Kripo fand Einbruchsspuren an der Tür. Aus dem Lager habe er zum Eigenbedarf Fleisch- und Wurstwaren gestohlen. Aufgrund der Menge der gestohlenen Lebensmittel erscheinen diese Angaben allerdings eher unglaubwürdig. Auch den Fahrraddiebstahl gab der Mann bislang nicht zu. Die Ermittlungen dauern an. Der Mann wird dem Haftrichter vorgeführt.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/2051275/kreispolizeibehoerde_viersen

25.05.2011 | 11:38 Uhr
POL-VIE: Polizeibeamter nach Widerstand verletzt
Viersen-Dülken (NRW) – Ein 21-jähriger Dülkener leistete am Dienstag, um 19:15 Uhr, Widerstand. Bei dem Einsatz wurde ein Beamter der Polizeiwache Viersen verletzt. Er konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Eine 39-jährige Dülkenerin hatte die Polizei alarmiert, da der ihr bekannte 21-jährige im Laufe eines Gespräches in der Wohnung der Frau immer aggressiver geworden war und sich weigerte, die Wohnung der Anruferin zu verlassen. Da der junge Mann der Polizei bereits als gewalttätig bekannt war und der Anruferin gegenüber geäußert hatte, die „Bullen platt zu machen“, rückten die Beamten mit zwei Einsatzfahrzeugen an. Kurz vor Erreichen der Wohnung sprühte der 21-jährige den Einsatzkräften Pfefferspray entgegen, das bei den Einsatzkräften zu vorübergehenden Augenreizungen führte. Trotz mehrfacher Aufforderung weigerte sich der Dülkener, die Wohnung zu verlassen. Schließlich mussten die Einsatzkräfte den Platzverweis mit körperlicher Gewalt durchsetzen. Sie versuchten, den Mann aus der Wohnung zu ziehen und aus dem Haus zu geleiten. Hierbei wehrte sich der 21-jährige so heftig, dass ein Beamter verletzt wurde. Der Mann stand offensichtlich unter Alkohol- und Drogeneinfluss, wie entsprechende Vortests bestätigten. Nach Entnahme einer Blutprobe und Beruhigung wurde der Mann aus dem Polizeigewahrsam entlassen. Das von ihm benutzte Pfefferspray wurde sichergestellt. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/65857/2051132/kreispolizeibehoerde_viersen

25.05.2011 | 15:55 Uhr
POL-MS: Aggressiv, betrunken, geklaut und Autospiegel abgetreten
Münster (NRW) – Bilanz eines Tages: ein 29 Jahre alter Münsteraner machte am Dienstag (24.05.11) gleich durch eine Reihe von Straftaten auf sich aufmerksam. Zeugen meldeten der Polizei einen Radfahrer, der auf der Soesterstraße im Vorbeifahren an den geparkten Autos die Außenspiegel abtritt. Mit einer Bierdose in der Hand und offenbar alkoholisiert wurde der Mann von der Polizei angehalten und kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der Mann an diesem Tage bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten ist. Den bereits geschriebenen Anzeigen wegen Laden- und Fahrraddiebstahl folgten nunmehr Anzeigen wegen Sachbeschädigung an Pkw, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Polizeibeamte. Der 29-jährige war den Beamten gegenüber äußerst aggressiv, beleidigend und renitent. Auf der Wache wurde dem Mann dann noch eine Blutprobe entnommen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11187/2051489/polizei_muenster

25.05.2011 | 15:11 Uhr
BPOL-HH: 3,6 Promille – „Schwarzfahrer“ leistet Widerstand- Gewahrsamnahme durch Bundespolizei
Am 24.05.2011 gegen 14.00 Uhr nahmen Bundespolizisten einen stark alkoholisierten Mann (44) im Hamburger Hauptbahnhof in Gewahrsam. Zuvor stellte ein Zugbegleiter (38) den betrunkenen Fahrgast ohne Fahrschein in der 1. Klasse eines ICE zwischen Hannover und Hamburg fest. Eine Streife der Bundespolizei wurde zur Personalienfeststellung angefordert. Während der Zuführung zum Bundespolizeirevier leistete der Mann ohne festen Wohnsitz Widerstand und versuchte auf einen Bundespolizisten einzuschlagen. Nur durch das Anlegen der Handfessel konnten weitere Widerstandshandlungen unterbunden werden.
Ein durchgeführter Atemalkoholtest im Bundespolizeirevier ergab einen Wert von 3,61 Promille. Eine Ärztin stellte die Gewahrsamsfähigkeit fest. Anschließend bekam der renitente „Schwarzfahrer“ in einer Gewahrsamszelle der Bundespolizei ausreichend Gelegenheit zur Ausnüchterung.
Bundespolizisten leiteten entsprechende Strafverfahren ein.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70254/2051434/bundespolizeiinspektion_hamburg

23.05.2011, 02:49 – Verkehrsdirektion Koblenz
A 61, Höhe Rastanlage Hunsrück-West (RLP), Streifenwagen gerammt und weitergefahren.
Unfallverursacher flüchtete nach Aufprall auf einen Funkstreifenwagen.
Am 23.05.2011, um 00:53 Uhr, meldete eine Funkstreife der Autobahnpolizei Emmelshausen, dass sie soeben auf der Autobahn 61, Fahrtrichtung Süden, kurz vor dem Rastplatz Hunsrück-West, von einem nachfahrenden PKW gerammt wurde.
Der Unfallverursacher fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern; der Streifenwagen drehte sich um die Achse, wobei ein Polizist verletzt wurde.
Der Dienstwagen wurde total beschädigt.
Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen nach dem zunächst flüchtigen PKW im Nahbereich, wie auch im Bereich des Polizeipräsidiums Mainz, konnte der verursachende PKW – ein Audi Cabriolet – auf dem Rastplatz Hunsrück West verlassen aufgefunden werden.
Die Fahrzeuginsassen, ein Ehepaar, konnten Kaffee trinkend in der Raststätte angetroffen werden.
Der 59-jährige Fahrer des PKW Audi aus Tübingen gab an, offenbar kurz eingeschlafen zu sein.
Eine Pannenhilfe für sein Fahrzeug hatte er bereits verständigt und gab weiter an, auf seinen Hund aufpassen zu müssen, der seit dem Unfall etwas schockiert sei.
Nach erfolgter Personalienfeststellung und Unfallaufnahme wurde der Führerschein des Audi-Fahrers beschlagnahmt.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/6aa/presse.jsp?uMen=6aa70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=df4607de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=23&startmon=05&startyear=2011&endday=23&endmon=05&endyear=2011

25.05.2011 | 11:08 Uhr
POL-RZ: Geesthacht – Erst die Ex-Freundin bedroht, dann die Polizei gebissen
Ratzeburg (ots) – Kreis Herzogtum Lauenburg/ 25.05.2011, Mittwoch
Heute Morgen, gegen 03.15 Uhr, meldete sich eine 30-jährige Frau aus Geesthacht bei der Polizei und gab an, dass ihr 36-jähriger Ex-Freund, ebenfalls aus Geesthacht, ihr via SMS gedroht hätte, sie fertig zu machen. Der Mann sollte sich jetzt vor Ihrer Wohnung in der Biesdorfer Straße aufhalten. Die 30-jährige hatte in dieser Nacht wegen ihres Ex-Freundes bereits vorher zweimal die Polizei gerufen. Beim ersten Mal erhielt dieser einen Platzverweis. Beim zweiten Mal konnte er vor Eintreffen der Beamten flüchten. Beim dritten Einsatz versuchte der Mann, jedoch vergeblich, sich vor dem eingesetzten Beamten der Polizei Geesthacht zu verbergen. Diese fanden ihn auf einer angrenzenden Wiese liegend vor. Bei der anschließenden Ingewahrsamnahme leistete der Geesthachter erheblichen körperlichen Widerstand und biss einem der eingesetzten Beamten in den Arm. Dieser wurde dabei leicht verletzt, blieb aber dienstfähig. Im Rahmen der Maßnahmen stellten die Beamten bei dem Widerständler Atemalkoholgeruch fest. Aus diesem Grund ordneten sie die Entnahme einer Blutprobe an. Ein Strafverfahren wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Bedrohung wurde eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43735/2051089/polizeidirektion_ratzeburg

24.05.2011 | 13:49 Uhr
BPOLD-B: Berlin: Zum Schlafen in die Gleise
Berlin (ots) – Ein 28-Jähriger legte sich gestern Mittag (Montag) am Betriebsbahnhof Rummelsburg auf die Stromschienen und wollte nur noch schlafen. Ein aufmerksamer Bürger hatte den gebürtigen Litauer gegen 12:30 Uhr in den Gleisen entdeckt und sofort die Polizei alarmiert. Als Beamte der Landespolizei den Mann aus dem Gleisen holten, griff er die Polizisten mit Tritten und Schlägen an. Bundespolizisten übernahmen den Angreifer, trugen ihn ins Fahrzeug und brachten ihn zur Dienststelle. Der aggressive Mann konnte nach Rücksprache mit dem Amtsarzt erst gegen 20.30 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt werden. Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeibeamte ein.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/70238/2050533/bundespolizeidirektion_berlin

38-Jähriger nach Schlägerei gestellt
Zeit: 24.05.2011, gegen 23.30 Uhr
Ort: Dresden-Äußere Neustadt (Sachsen)
Nach einer Auseinandersetzung in einem Lokal stellte die Dresdner Polizei einen 38-Jährigen auf frischer Tat.
Der 38-Jährige hielt sich am Abend in einem Lokal an der Alaunstraße auf. Als er durch die Anwesenden zur Ruhe ermahnt werden musste, kam es zu Tätlichkeiten. Zunächst schlug der 38-Jährige um sich und traf dabei einen 27-Jährigen sowie einen
30-Jährigen. Ein weiterer Gast (39) ging dazwischen und wollte den Streit schlichten. Daraufhin schlug der 38-Jährige jedoch auf ihn ein und trat ihn, als er bereits am Boden lag. Der 39-Jährige wurde verletzt und musste zur Behandlung in ein Dresdner Krankenhaus gebracht werden.
Alarmierte Polizeibeamte konnten den Schläger anhand der Personenbeschreibung noch auf der Jordanstraße stellen. Der Aufforderung der Beamten stehen zu bleiben kam der Mann nicht nach. Vielmehr schubste er die Beamten weg und schlug nach ihnen. Mehrere Polizisten waren nötig um den 38-Jährigen unter Kontrolle zu bringen. Dennoch trat er, als er bereits am Boden lag, nach den Beamten.
Der alkoholisierte 38-Jährige musste die Nacht im Polizeigewahrsam verbringen. Zudem ermittelt die Dresdner Polizei gegen ihn wegen Gefährlicher Körperverletzung, Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Quelle:
http://www.polizei.sachsen.de/pd_dresden/6057.htm

Festgenommener will Polizisten beißen
Gießen (Hessen): Nachdem es in einer Wohnung in der Troppauer Straße zu einer Körperverletzung und einigen anderen Delikten gekommen war, nahmen Beamte der Polizeistation Gießen Süd am Montagabend, 23. Mai, gegen 21 Uhr, einen 51-Jährigen aus Gießen vorläufig fest. Als sie den Giessener abtransportieren wollten, fletschte er die Zähne und versuchte mehrfach einem Beamten in den Arm zu beißen. Der Ordnungshüter konnte die Beißattacke des alkoholisierten Mannes abwehren. Alle blieben unverletzt. Mehrere Ermittlungsverfahren, eine Blutentnahme und eine Nacht in der Polizeizelle zur Ausnüchterung, waren die Konsequenzen für den Giessener.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43559/2050693/polizeipraesidium_mittelhessen_giessen

24.05.2011 | 14:05 Uhr
POL-DU: Unfallflucht, Widerstand, Einweisung
Duisburg (NRW) – Im Bereich der Ausstellung eines Autohauses auf der Emmericher Straße kam ein 37-Jähriger heute Nacht (24.05.) gegen 01:10 Uhr mit seinem Pkw von der Fahrbahn ab, beschädigte zwei Fahrzeuge und verursachte einen Sachschaden von ca. 40000 Euro. Er flüchtete dann mit seinen beiden Mitfahrern vom Unfallort. Die herbeigerufenen Polizisten konnten ihn in Tatortnähe festnehmen, obwohl er erheblichen Widerstand leistete. Offensichtlicher Alkohol- und Drogenkonsum bei dem Mann führte zur Entnahme einer Blutprobe durch einen Arzt auf der Wache.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/50510/2050558/polizei_duisburg

24.05.2011 | 13:29 Uhr
BPOL-KS: Schwarzfahrer geht nach Randale im Zug auf Polizisten los
Fulda (Hessen) – Weil er ohne gültigen Fahrschein im ICE 1554 von Erfurt nach Frankfurt/Main unterwegs war und im Zug randalierte, war für einen 30-jährigen gestern Abend in Fulda Endstation.
Die zu Hilfe gerufenen Bundespolizisten wollten den angetrunkenen Mann aus Sachsen-Anhalt in Fulda kontrollieren. Dieser war mit der Kontrolle allerdings nicht einverstanden und versuchte den Bahnsteig zu verlassen. Nachdem ihm die Polizisten den Weg versperrten, versuchte er nun sich auf dem Bahnsteig auszuziehen. Da die Polizisten auch das zu verhindern wussten, bedrohte der Mann sie mit einer Bierflasche. Weil er der mehrfachen Aufforderung die Flasche wegzustellen nicht nachkam, wurde der renitente Schwarzfahrer schließlich überwältigt und gefesselt. Aber das konnte ihn auch nicht davon abhalten weiter nach den beiden Polizisten zu treten und diese zu beleidigen. Daher wurde er in die Räume der Bundespolizei am Fuldaer Bahnhof gebracht und ihm wurden dort zusätzlich Fußfesseln angelegt. Ein später durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,01 Promille. Nachdem der Mann sich einige Zeit später wieder beruhigt hatte, kam er wieder frei.
Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Diebstahl, Erschleichen von Leistungen, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/63990/2050506/bundespolizeiinspektion_kassel

24.05.2011 | 12:48 Uhr
POL-MG: Eskalation nach tragischen Vorfall vor Altstadtkiosk
Mönchengladbach-City (NRW) – Nach dem folgenschweren Körperverletzungsdelikt vor einem Kiosk auf der Waldhausener Straße am vergangenen Wochenende, bei dem ein junger Mann lebensgefährliche Kopfverletzungen erlitten hatte, ist die Polizei mittlerweile gezwungen, Objektschutzmaßnahmen durchzuführen.
Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken im Internet führten bereits am Wochenende zur Anreise von einer Vielzahl von offensichtlichen Bekannten des Opfers, selbst aus Köln und sogar Brüssel. Sie stammten in der überwiegenden Mehrheit aus verschiedenen schwarzafrikanischen Ländern.
Bereits am Sonntag war es zu ersten Vorfällen im Umfeld des Kiosk am Grünewald gekommen. Unter wechselnden Beteiligungen war es zu gegenseitigen Körperverletzungen, Bedrohungen und Beleidigungen gekommen. Die Sachverhalte wurden jeweils zur Anzeige gebracht und flossen in die Ermittlungen ein. Besondere polizeilichen Maßnahmen waren jedoch noch nicht erforderlich.
Am Montag eskalierte die Situation aber. So wurden die Kioskbetreiber tagsüber massiv bedroht und als Mörder beschimpft. Dabei betraten immer wieder Männer den Kiosk und randalierten. Ein 42-Jähriger gab gestern Nachmittag selbst im Beisein der Polizei keine Ruhe und randalierte weiter. Dabei bespuckte und beschimpfte er die eingesetzten Beamten. Einem Polizeioberkommissar biss er ins Bein.
Da er sich nicht beruhigen ließ, wurde er ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Auch diese Maßnahme konnte nicht zu seiner Entspannung beitragen. Da er auch noch heute Morgen in seiner Zelle tobte, wurde er von einem Amtsarzt untersucht. Anschließend erfolgte durch das Ordnungsamt eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik.
Um die Sicherheit der Kioskbetreiberfamilie zu schützen, haben Gespräche und Gefährderansprachen stattgefunden. Darüber hinaus hat die Polizei Objektschutzmaßnahmen getroffen.
In der Zwischenzeit gehen die Ermittlungen der Kriminalpolizei weiter. Insbesondere laufen zurzeit umfangreiche Vernehmungen. Bis jetzt liegt den Ermittlern jedoch noch keine Zeugenaussage vor, in der ein völlig anderer Tatverlauf geschildert würde, so wie er zum Teil gerüchteweise im Internet verbreitet wird.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/30127/2050450/polizei_moenchengladbach
(Das Opfer ist leider mittlerweile verstorben!)

Widerstand – Sontra (Hessen), 23.05.2011
Gestern Abend mussten die Beamten der Polizeistation Sontra in die Eschweger Straße nach Sontra-Wichmannshausen ausrücken, da dort ein untergebrachter 30-jähriger Mann Mitbewohner attackierte und allgemein sehr aggressiv war. Dies bekamen auch die Beamten zu spüren, die er permanent beleidigte und nach ihnen trat, so dass das Anlegen der Handschellen erforderlich war. Ein Beamter wurde dabei am Oberschenkel leicht verletzt.

Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44151/2050268/polizei_eschwege

Karlsruhe (BW): Drogenkonsument verletzt drei Polizeibeamte bei Festnahme
Ein 40-jähriger Drogenkonsument, der am Montagnachmittag (23.05.2011) nach einer Personenkontrolle am Hauptbahnhof von der Polizei festgenommen werden sollte, hat bei seiner Festnahme drei Polizeibeamte verletzt. Ein Beamter wurde dabei durch einen Tritt so schwer verletzt, dass er seinen Dienst abbrechen musste.
Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der als gewalttätig bekannte Mann wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in den polizeilichen Fahndungssystemen ausgeschrieben war. Nachdem eine zweite Streife zur Unterstützung am Bahnhofsvorplatz eingetroffen war, sollte er festgenommen werden.
Dabei schlug und trat der Mann heftig um sich und traf einen Beamten mit der Faust im Auge. Dem Oberkommissar wurde dabei die Kontaktlinse aus dem Auge geschlagen. Zudem erlitt er eine blutende Risswunde und Prellungen, setzte seinen Dienst aber trotzdem fort.
Ein Polizeikommissar zog sich durch den Tritt mit einem Springerstiefel eine schwere Verletzung an einer Hand zu, die bereits durch eine frühere Widerstandshandlung angebrochen war.
Ein weiterer Beamter erlitt Prellungen an der Hand, konnte seinen Dienst aber fortsetzen. Der Widerstand des Mannes konnte letztlich erst mit dem massiven Einsatz eines Schlagstockes gebrochen werden.
Die Ermittlungen ergaben, dass der Drogenkonsument bereits einschlägig vorbestraft und zudem an Hepatitis C erkrankt ist. Ob eine Ansteckung der Beamten erfolgte, ist derzeit noch unklar. Den Mann erwarten nun weitere Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Gefährlicher Körperverletzung.
Quelle:
http://www.polizei-karlsruhe.de/PPKarlsruhe/Presse/Pressemitteilungen/20110524_Widerstand%20Bahnhofsvorplatz.pdf

23.05.2011, 14:40 – Polizeidirektion Mainz
Mainz (RLP), Aggressionsdelikte – Randalierer am Rheinufer
Am 21.05.2011, 21:22 Uhr, meldete ein Zeuge einen Randalierer am Adenauerufer, der stark alkoholisiert (2,00 Promille) wäre und Leute angreife. Die Beamten konnten den 22-jährigen Mann schnell auf der Rheinwiese ausfindig machen. Er soll sogar einem Mann mit einem Messer gedroht haben. Der Polizei gegenüber verhielt er sich sehr aggressiv. Die Beamten stellten zunächst ein aufgeklapptes Messer, das neben ihm in einer Holzbank steckte, sicher. Da der Mann sich weigerte, mit zur Wache zu kommen, wurde er schließlich zu Boden gebracht und gefesselt. Ein Arzt bescheinigte später seine Haftfähigkeit und entnahm ihm eine Blutprobe.
Quelle:
http://www.polizei.rlp.de/internet/nav/f6a/presse.jsp?uMen=f6a70d73-c9a2-b001-be59-2680a525fe06&_ic_uCon=566507de-8eec-0031-c5ec-3f110b42f27b&page=1&pagesize=40&startday=23&startmon=05&startyear=2011&endday=23&endmon=05&endyear=2011

23.05.2011 | 12:33 Uhr
POL-MFR: (893) Bei Personalienfeststellung Widerstand geleistet
Nürnberg (Bayern) – Ein renitenter 17-Jähriger machte am Freitagabend (20.05.2011) Beamten der PI Nürnberg-West zu schaffen. Der junge Mann musste letztlich in Gewahrsam genommen und angezeigt werden.
Die Beamten wurden gegen 23:45 Uhr zum Palmplatz in Nürnberg-St.Johannis gerufen. Dort sollen sich mehrere Jugendliche grölend und lärmend aufhalten.
Tatsächlich trafen die Beamten etliche junge Leute an, die sich ungebührlich verhielten. Deshalb sollten die Personalien festgestellt werden.
Nach einem kurzen Gerangel zwischen den Beamten und einem noch zu ermittelnden Angehörigen dieser Jugendgruppe wollten die Polizisten die Personalien des 17-Jährigen feststellen. Dieser schlug aber plötzlich auf einen Ordnungshüter ein und traf ihn im Nacken. Letztlich jedoch überwältigten ihn die Einsatzkräfte und brachten ihn zur Dienststelle.
Auf Grund seines Alkoholpegels musste der Beschuldigte ausgenüchtert werden. Der geschlagene Beamte verspürte zwar starke Schmerzen, blieb aber weiterhin dienstfähig.
Wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung wurde der Jugendliche angezeigt. Nach seiner Ausnüchterung konnte er die Polizeizelle wieder verlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/6013/2049611/polizeipraesidium_mittelfranken

38-Jähriger in Gewahrsam genommen
Wiesbaden (Hessen), Eltviller Straße, 26.05.11, 18.45 Uhr

Ein 38-jähriger Mann ist gestern Abend nach einer Straftat im häuslichen Bereich von der Polizei in Gewahrsam genommen worden. Dabei kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen dem Beschuldigten und den eingesetzten Beamten, wobei der 38-jährige und zwei Polizisten leicht verletzt wurden.
Der Einsatz begann mit dem Notruf der Ehefrau des 38-Jährigen. Dieser hatte ihr gegenüber fortgesetzt Straftaten begangen, weswegen ihm ein Platzverweis erteilt wurde, um die Frau zu schützen. Der Beschuldigte wurde im Verlauf des Einsatzes zunehmend aggressiv und folgte den Anweisungen der Polizisten nicht. Als er sich mit einem Holzstock bewaffnete, mussten die Beamten einen Schlagstock und Pfefferspray einsetzen, um den Mann überwältigen zu können. Er wurde zum Revier gebracht, wo eine Blutprobe durchgeführt wurde. Anschließend wurde der Beschuldigte in Polizeigewahrsam genommen. Wegen seines Verhaltens wurde Strafanzeige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erstattet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43562/2052900/polizeipraesidium_westhessen_wiesbaden

26.05.2011 | 19:06 Uhr
POL-MR: Flucht nach Radarkontrolle/Polizei stellt flüchtigen Motorradfahrer
Marburg-Biedenkopf (Hessen) – Am Donnerstag, 26.05.2011, führten Beamte der Polizeistation Biedenkopf und der Bereitschaftspolizei Lich im Rahmen von Kontrollmaßnahmen zum landesweiten Schwerpunktprogramm „Regionale Sicherheit“ eine Geschwindigkeitskontrolle mit Laserpistole auf der Bundesstraße 62 zwischen Biedenkopf – Wallau und Ludwigshütte durch. Um 15.27 Uhr fiel ein Motorradfahrer mit holländischem Kennzeichen auf, der mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen worden war und anschließend die polizeiliche Anhaltemaßnahme ignorierte. Im Rahmen einer sofortigen Fahndung erfolgte durch eine Polizeistreife eine Sperrung der B 62 im Bereich von Dautphetal-Friedensdorf. Der herannahende Motorradfahrer erkannte den mit Blaulicht auf der Fahrbahn stehenden Funkwagen und bremste zunächst ab. Ein auf der Fahrbahn stehender Polizeibeamter gab deutliche Anhaltezeichen, die der der Motorradfahrer jedoch nicht beachtete. Er gab Gas und versuchte die Kontrollstelle zu passieren. Dabei streifte er den Beamten und bekam auch einen Stoß. Er fuhr eine Böschung hinunter und kam zu Fall. Dies hinderte ihn nicht, seine Flucht sofort zu Fuß fortzusetzen. Zwischenzeitlich war eine Verfolgungsstreife vor Ort. Ein Beamter lief hinter dem Flüchtenden her und forderte ihn auf, stehen zu bleiben. Dieser zögerte kurz und durchquerte die niedrig Wasser führende Lahn. Der Beamte schoss einmal in die Luft, um die mittlerweile auf der gegenüber Lahnseite eingetroffenen Polizeikräfte auf die genaue Örtlichkeit aufmerksam zu machen. Nach Hinweisen von Passanten, die auf dem Radweg zwischen Friedensdorf und Carlshütte unterwegs waren und die Personen bemerkt hatten, wurde der Bereich mit Streifenfahrzeugen umstellt. Mithilfe eines Diensthundes der Polizeistation Marburg konnte der Täter, der sich im hohen Rapsfeld versteckt hatte, festgenommen werden. Der zwischenzeitlich im Anflug befindliche Polizeihubschrauber kam nicht mehr zum Einsatz. Beim Fahrer handelte sich um einen polizeibekannten 30-jährigen Mann aus Mainz. Das Krad, eine Honda CB 900, war nicht zugelassen. Das angebracht holländische Kennzeichen will er gefunden haben. Er war nicht im Besitz eines Motorradführerscheins. Alkoholeinfluss lag nicht vor, jedoch stand der Mann vermutlich unter Drogen. Bei ihm wurde eine Blutprobe entnommen, der vorhandene Pkw-Führerschein wurde sichergestellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, gefährlicher Körperverletzung und weiteren Delikten wurde eingeleitet.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43648/2052375/polizei_marburg_biedenkopf

26.05.2011 | 16:31 Uhr
POL-E: Autofahrer fährt auf Polizisten zu
Mülheim an der Ruhr (NRW) – Styrum: Ein Mülheimer Polizist sprang Mittwochmorgen (25. Mai, 8.10 Uhr) auf der Hauskampstraße in letzter Sekunde zur Seite. Der 45-jährige Kommissar wollte in Höhe des Styrumer Naturbades einen schwarzen VW Passat nach einer Lasermessung anhalten. Kurz vor dem Beamten beschleunigte der Mann plötzlich sein Fahrzeug in Richtung des Polizisten. Nur durch einen Sprung zur Seite konnte er sich in Sicherheit bringen. Sofort nahmen die Beamten die Verfolgung auf. In Höhe des Wasserwerkes bog er Flüchtige in den Kolkerhofweg ab. Nach einigen hundert Metern gelangte er auf Duisburger Stadtgebiet. Auf dem dortigen Schwiesenkamp rammte er einen schwarzen KIA Sorento, dessen Vorfahrt er offensichtlich ignorierte. Beide Fahrzeuge wurden dabei erheblich beschädigt. Noch an der Unfallstelle konnten die nacheilenden Polizisten den 70- jährigen Mann festnehmen. Die Duisburger Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen und dem Fahrer eine Blutprobe. Ob die geringe Geschwindigkeitsüberschreitung die wilde Flucht des in Mülheim lebenden Mannes auslöste, wird durch das Duisburger Unfallkommissariat geklärt werden müssen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11562/2052311/polizei_essen

Eingabe: 29.05.2011
Berlin: Erst Lärm gemacht, dann Widerstand geleistet
Bei einem Einsatz wegen unzulässigen Lärms wurden gestern Abend in Pankow acht Polizeibeamte und zwei 43- und 51- Jahre alte Männer verletzt. Eine Anwohnerin der Trienter Straße hatte mehrfach die Polizei alarmiert, weil in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses eine Party stattfand und die Gäste dieser Feier sich äußerst rücksichtslos und laut verhielten. Nachdem die Polizeibeamten den Wohnungsmieter bereits gegen 22 Uhr und eine Stunde später nochmals zur Ruhe ermahnt hatten, fuhren sie gegen Mitternacht nach einer erneuten Beschwerde von Anwohnern mit Unterstützungskräften zu der Wohnung. Unmittelbar nachdem die Wohnungstür durch die 15-Jährige Tochter des Wohnungsmieters geöffnet worden war, versuchte der 43-Jährige diese gewaltsam wieder zu schließen, beleidigte die Polizisten und brüllte sie an zu verschwinden. Weiterhin ergriff er eine Polizistin an der Kleidung und versuchte sie wegzudrücken. Ein 51-jähriger Bekannter, der sich ebenfalls in der Wohnung befand kam dem aggressiven Mann dabei zu Hilfe. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, wodurch es ihnen schließlich gelang, die beiden um sich schlagenden Männer zu überwältigen. Beide Männer waren stark alkoholisiert und kamen nach ärztlicher Erstversorgung zwecks erkennungsdienstlicher Behandlung und Blutentnahme in eine Gefangenensammelstelle. Anschließend wurden die Männer wieder entlassen. Durch den Sprühnebel des Pfeffersprays, sowie die massive körperliche Gegenwehr der beiden Betrunkenen, erlitten alle acht eingesetzten Polizisten leichte Verletzungen, verblieben jedoch im Dienst. Die aggressiven „Party-Hengste“ erwarten nun Strafermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Widerstands, sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unzulässigen Lärms.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345916/index.html

Eingabe: 29.05.2011
Berlin: Uneinsichtiger Angler
Gestern Nachmittag überraschten Polizisten der Wasserschutzpolizei einen illegalen Angler in Oberschöneweide. Die Beamten sprachen den Jugendlichen, der an der Spree-Oder-Wasserstraße an der Stubenrauchbrücke gegen 15 Uhr 40 seine Angel ausgeworfen hatte, auf seine Fischereiberechtigung an. Da der 14-Jährige erklärte keine Berechtigung zu haben forderten die Polizisten ihn auf ihnen seine Angel zu übergeben. Nach einem kurzen Gerangel mit einem der Beamten, bei dem er die Teleskopangel zunächst wegwarf, wurde die Angelrute sichergestellt. Gegen den Jugendlichen wird jetzt wegen Fischwilderei und Widerstands gegen Polizeibeamte ermittelt.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345910/index.html

Eingabe: 29.05.2011
Berlin: Einsatzwagen der Polizei mit Kleinpflastersteinen beworfen
Aus einem Haus im Bethaniendamm bewarfen Unbekannte in der vergangenen Nacht einen Einsatzwagen der Polizei mit Steinen. Gegen 0 Uhr 20 waren die Beamten des Polizeiabschnitts 53 auf dem Weg zu einem Einsatz am U-Bahnhof Schlesisches Tor. Als sie in den Bethaniendamm einbogen, vernahmen sie drei laute Einschläge an ihrem Einsatzfahrzeug und entfernten sich zunächst in Richtung Köpenicker Straße. Die Beamten blieben unverletzt. Am Fahrzeug wurden wenig später mehrere, durch Steine verursachte Beschädigungen festgestellt. In Begleitung weiterer Einsatzkräfte begaben sich die Polizeibeamten anschließend zurück zum Bethaniendamm und trafen auf zwei Zeugen, die angaben, eine Gruppe von sechs schwarz gekleideten Personen gesehen zu haben, die die Steine aus einer Grünanlage eines Hauses auf das Einsatzfahrzeug geworfen hatten. Die weiteren Ermittlungen hat das Landeskriminalamt übernommen.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345908/index.html

Eingabe: 27.05.2011
Berlin: Demonstration verlief überwiegend störungsfrei
Eine Demonstration, die gestern Abend durch Mitte führte, verlief überwiegend störungsfrei.
Unter dem Motto “G 8 ist überall. Wir auch“ liefen rund 600 Demonstranten gegen 18 Uhr 30 vom Antreteplatz am Rosenthaler Platz los. Nachdem der Aufzug gegen 19 Uhr 15 die Weidendammer Brücke erreicht hatte, fand die erste Zwischenkundgebung statt. Hier verteilten einzelne Aufzugsteilnehmer in Plastiktüten verpackte Schaumstoffteile, welche dem Äußeren nach wie Kleinpflastersteine aussahen. Als der Versammlungsleiter die Versammlungsteilnehmer über seinen mitgeführten Lautsprecherwagen bat, die eingesetzten Polizeibeamten nicht zu bewerfen, wurden Einsatzkräfte am Aufzug vereinzelt mit Schaumstoffteilen beworfen. Einige Demonstranten warfen Unter den Linden mitgeführte Schaumstoffteile auf an der Aufzugstrecke liegende Geschäfte, die dadurch jedoch nicht beschädigt wurden.
Im weiteren Verlauf der Demonstrationsstrecke erreichten die Versammlungsteilnehmer den zweiten Zwischenkundgebungsort in der Karl-Liebknecht- Ecke Memhardstraße. Nach deren Beendigung verringerte sich die Teilnehmerzahl auf 500 Personen.
In der Neue Schönhauser- Ecke Rosenthaler Straße brannten einige Versammlungsteilnehmer ohne Auswirkungen Pyrotechnik ab. Unmittelbar vor Erreichen des Endplatzes in der Straße An der Spandauer Brücke Ecke Dircksenstraße beendete der Versammlungsleiter den noch in der Bewegung befindlichen Aufzug. Rund 200 an der Aufzugsspitze mitlaufende Teilnehmer setzten jedoch ihren Weg über den Endplatz hinweg in der Dircksenstraße fort. Einsatzkräfte der Polizei, die diese Personengruppe begleiteten, verhinderten, dass die Demonstranten geschlossen weiter liefen, worauf sich die ehemaligen Teilnehmer entfernten.
Gegen 20 Uhr 30 warf ein ehemaliger Demonstrant in der Dircksen- Ecke Rochstraße eine Flasche in Richtung von Polizeibeamten, die jedoch nicht verletzt wurden.
Anwohner alarmierten gegen 20 Uhr 50 die Polizei, nachdem drei schwarz gekleidete Personen Steine auf das Haus einer Wohnungsbaugesellschaft in der Rathausstraße geworfen und beschädigt hatten. Anschließend konnten die Täter sich unerkannt entfernen.
Gegen 21 Uhr beschädigten bislang Unbekannte durch einen gezielten Flaschenwurf ein Einsatzfahrzeug der Polizei in der Karl-Liebknecht-Straße. Die Kriminalpolizei ermittelt nun unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Sachbeschädigung.
Quelle:
http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/345831/index.html

Verden (Niedersachsen), PM vom 29.05.2011
Versuchter Einbruch in Supermarkt Zwei Männer, 26 und 29 Jahre alt, verschafften sich am Sonntag gegen 00.30 Uhr gewaltsam Zutritt zum Rewe-Markt in der Verdener Innenstadt. Nach Öffnen der Schiebetür war das anschließende Gitter aber eine unüberwindbare Schranke. Sie wurden noch vor dem Gebäude von der Polizei festgestellt. Beide waren alkoholisiert. Der ältere der beiden Täter leistete Widerstand gegen seinen Abtransport im Streifenwagen durch Tritte nach den eingesetzten Beamten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/68441/2053373/polizeiinspektion_verden_osterholz

Buchholz (Niedersachsen) – Namenlose Volltrunkene, PM vom 29.05.2011
Am Samstagmorgen, gegen 05 Uhr, wurde der Polizei Buchholz eine hilflose Person auf der Fahrbahn liegend gemeldet. Am ZOB in Buchholz konnte eine torkelnde Frau auf der Fahrbahn festgestellt werden. Die Frau, die offensichtlich stark alkoholisert war und sich vehement weigerte, ihre Personalien anzugeben, wurde zum Schutz der eigenen Person in Gewahrsam genommen. Als Dank dafür wurden die eingesetzten Beamten mehrfach mit Kraftausdrücken überzogen und beleidigt. Diese Prozedur setzte sich bis in den Vormittag fort. Nur durch geschicktes Befragen und weitere Ermittlungen konnte schließlich der Ehemann der 45-jährigen Hanstedterin ermittelt werden, der seine Frau schließlich gegen Mittag abholte.
Neben einer Kostenrechnung für die Unterbringung im Polizeigewahrsam erwartet die Frau noch ein Strafverfahren wegen Beleidigung.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/59458/2053353/polizeiinspektion_harburg

Wolfenbüttel (Niedersachsen), Junger Mann beschädigt Autos und verletzt Polizisten, PM vom 29.05.2011
In der Nacht zu Sonntag, gegen 02.15 Uhr, lief ein 19-jähriger Mann über einen geparkten PKW in der Ernst-Moritz-Arndt-Straße und schlug auf die Motorhaube eines zweiten Wagens, der dort geparkt stand. Zeugen alarmierten die Polizei, die den alkoholisierten Mann dann in der Nähe ausfindig machen konnte. Sofort richteten sich seine Aggressionen gegen die einschreitenden Beamten. Im Streifenwagen versuchte er, mit einem Schuh nach den Polizisten zu werfen. Als er zur Ruhe gebracht werden sollte, beleidigte er die Beamten aufs Übelste. Auf richterliche Anordnung wurde der junge Mann anschließend zur Verhütung weiterer Straftaten für mehrere Stunden ins Polizeigewahrsam eingeliefert. Letztendlich wurden zwei Polizisten leicht verletzt und der junge Mann muss sich wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeibeamte verantworten.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/56519/2053335/polizei_salzgitter

Wiesbaden (Hessen) – Mahnwache der JN und Gegendemonstration, Wiesbaden,28.05.2011
Einen weitgehend friedlichen Verlauf vernahmen eine Mahnwache der JN sowie die Gegendemonstration des Wiesbadener Bündnisses gegen rechts am 28.05.2011 in Wiesbaden.
Gegen 10.30 Uhr hatten 26 Personen, die zum größten Teil der JN angehören, eine Mahnwache zum Thema „Jugendkriminalität“ abgehalten. Dagegen demonstrierten ca. 120 Personen des Wiesbadener Bündnisses gegen rechts im Bereich der Reisinger Anlagen. Beide Veranstaltungen wurden zuvor ordnungsgemäß bei der Versammlungsbehörde angemeldet. Gegen einen Teilnehmer der Mahnwache wurde eine Strafanzeige wegen „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“ gefertigt. Er steht im Verdacht, im Verlauf der Veranstaltung eine strafbare Parole mittels Megaphon ausgesprochen zu haben. Ein Teilnehmer der Gegenveranstaltung hat einen Polizeibeamten mit einem Becher voll heißem Kaffee beworfen. Gegen ihn wird eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt.
Im unmittelbaren Vorfeld der Veranstaltungen kam es zu zwei weiteren Straftaten. Einem Teilnehmer der Mahnwache wurde auf dem Weg zur Veranstaltung durch eine unbekannte männliche Person eine Kette geraubt. Einem anderen Teilnehmer der Mahnwache wurde durch eine männliche Person, die nach ersten Ermittlungen der Gegendemonstration zuzurechnen ist, gegen den Kopf getreten. Die Person wurde durch die Polizei ermittelt und festgenommen.
Nach der Veranstaltung, die gegen 11.15 Uhr beendet war, kam es unmittelbar vor der Abreise mit der S-Bahn zu einer Körperverletzung eines Teilnehmers der Mahnwache gegen einen Gegendemonstranten. Er stieß diesem seine Fahnenstange gegen den Oberkörper und wurde durch die Polizei festgenommen.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die festgenommenen Personen entlassen.
Quelle:
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43562/2053150/polizeipraesidium_westhessen_wiesbaden
und
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/43562/2053161/polizeipraesidium_westhessen_wiesbaden

Schweiz:

In Schafhausen in der Schweiz wurde ein Polizist erschossen und ein weiterer verletzt.
http://www.polizeibericht.ch/ger_details_34243/Polizisten-Mord_von_Schafhausen_-_%E2%80%9EWann_wird_endlich_gehandelt%E2%80%9C__Policier_abattu_lors_dune_expulsion_-_%C2%AB_Quand_r%C3%A9agira-t-on_enfin_%C2%BB__Agente_di_polizia_ucciso_du.html

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