Rostock (M-V): Bundespolizei musste stark betrunkene und verletzte Person zum Arzt begleiten

Am gestrigen Nachmittag (23.05.2011) gegen 16:00 Uhr wurde die Bundespolizei in Schwerin durch die Deutsche Bahn informiert, dass es in einem Regionalzug in Richtung Hamburg zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Reisenden gekommen sei. Beim Halt des Zuges am Bahnsteig Hauptbahnhof Schwerin stellten die Beamten einen aus dem Zug kommenden Mann fest, der stark blutete. Ursache war hierfür offensichtlich eine Platzwunde am Kopf. Die Bundespolizisten sprachen den verletzten Mann an und bemerkten hier bereits eine erhebliche „Alkoholfahne“. Bei der Aufnahme des Sachverhaltes sowie der Personalienaufnahme wurde der Mann plötzlich aggressiv, beleidigte die Bundespolizisten und versuchte diese mit Faustschlägen zu treffen. Auf Grund dieser Situation musste dem 48-jährigen Mann die Handfessel angelegt werden. Der Atemalkoholwert betrug 2,93 Promille. Als der angeforderte RTW eintraf, wurde die Person wieder aggressiv, so dass die Person unter Polizeibegleitung ins Klinikum transportiert wurde. Der behandelnde Arzt stellte eine weitere leichte Verletzung im Bauchbereich des 48-Jährigen fest, bei der es sich um eine Stichverletzung handelte. Nach ärztlicher Versorgung und Ausnüchterung im Polizeigewahrsam wurde der Mann von der Dienststelle entlassen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Verdacht der Gefährlichen Körperverletzung aber auch wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte aufgenommen.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Rostock vom 24.05.2011

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