Brandenburg/Havel (Brandenburg): Verurteilter leistet Widerstand bei seiner Festnahme

Berlin – Ein 30-jähriger Berliner leistete gestern Nachmittag erheblichen Widerstand, als Beamte der Bundespolizei ihn festnehmen wollten. Die Staatsanwaltschaft Berlin suchte nach dem Mann wegen einer begangenen Körperverletzung.

Aufgrund eines Hinweises, wonach er in einem Zug die Deckenverkleidung beschädigt habe, kontrollierte eine Streife den jungen Mann gegen 14:30 Uhr auf dem Bahnsteig im Hauptbahnhof Brandenburg (Havel). Gerade als die Beamten seine Personalien überprüfen wollten, flüchtete er plötzlich, konnte aber wenig später in der Bahnhofshalle festgenommen werden. Der Grund für den Fluchtversuch offenbarte sich den Beamten im Ergebnis der Fahnungsüberprüfung: Der 30-Jährige war zur Festnahme ausgeschrieben.

Der zu 60 Tagen Freiheitsstrafe Verurteilte versuchte seine Verhaftung zu verhindern, indem er um sich schlug und erneut fliehen wollte. Auch in den Gewahrsamsräumen verhielt sich der unter Alkoholeinfluss stehende Weddinger äußerst aggressiv (1,07 Promille Atemalkohol). Er beleidigte die Beamten nicht nur, sondern rief rechtsradikale Parolen und versuchte wiederholt sich selbst zu verletzen. Schließlich wurde er in die JVA Brandenburg eingeliefert.

Quelle: PM der Bundespolizeidirektion Berlin vom 01.06.2011

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