Bern: Angriffe auf Polizeibeamte bei unbewilligter Demo

Die Kantonspolizei Bern hat nach den Sachschäden während der unbewilligten Demonstration in Bern über 180 Teilnehmende wegen Landfriedensbruch angezeigt. Mehrere Angehaltene müssen sich zudem auch wegen weiteren Verstössen gegen das Strafgesetzbuch verantworten. Es wurden unter anderem Hochleistungsschleudern, Messer und Farbbeutel sichergestellt.
Im Zuge der unbewilligten Demonstration vom Samstag, 4. Juni 2011, in der Stadt Bern wurden über 180 Teilnehmende kontrolliert. Im Vorfeld war es zu zahlreichen Sprayereien und auch zu Sachbeschädigungen an Fahrzeugen gekommen. Auf die Aufforderung, die Kundgebung aufzulösen, reagierten die Demonstrierenden mit Angriffen auf die Einsatzkräfte. Sie warfen Flaschen und Wurfkörper gegen die Polizistinnen und Polizisten und beschossen diese mit Stahlkugeln von Hochleistungsschleudern. Zudem brachen mehrere Teilnehmer Türen zu Liegenschaften und Garagen auf und gelangten ins Innere. In der Folge setzte die Polizei Gummischrot und Reizstoff ein.

Nachdem sich die Situation beruhigt hatte, wurden die über 180 Kundgebungsteilnehmenden zur Kontrolle in eine Polizeiwache gebracht. Dort wurden ihre Personalien aufgenommen. Rund 25 der Angehaltenen sind minderjährig, der jüngste ist 15 Jahre alt. Gegen alle Teilnehmenden wurde Anzeige wegen Landfriedensbruch eingereicht. Mehrere Angehaltene werden sich zudem auch wegen weiteren Verstössen gegen das Strafgesetzbuch verantworten müssen. Sichergestellt wurden unter anderem Wurfgeschosse, Stahlkugeln, Hochleistungsschleudern, Pfeffersprays sowie Messer. Nachdem die Personalien aufgenommen und die Angehaltenen verzeigt wurden, wurden sie auf freien Fuss gesetzt. Die Minderjährigen wurden meist von ihren Eltern abgeholt. Die Teilnehmenden stammen aus verschiedenen Kantonen, aber auch aus Deutschland und Frankreich.

Quelle: PM der Kantonspolizei Bern vom 05.06.2011

Anbei die der PM angehängten Fotos, damit man sich ein Bild von der „Friedlichkeit“ der „Demonstranten“ machen kann:

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

Bildquelle: Kantonspolizei Bern

3 Kommentare
  1. Roli Bohren sagte:

    Es handelte sich hier um eine „Anti-Repressionskundgebung“ gegen das Gewaltmonopol der Polizei im Allgemeinen und das der Berner Polizei im speziellen.
    Dies die Aussage des Linksautonomen Organisationskomitees..
    Was für ein Hohn angesichts dieser Bewaffnung…

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.