Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt

Am 04.06.2011 gegen 23.40 Uhr wurde in Zell am See ein 33 jähriger beschäftigungsloser Österreicher nach erfolgter mehrmaliger Abmahnung wegen aggressiven Verhaltens von Polizisten einer Sektorenstreife festgenommen.
Nach Ausspruch der Festnahme widersetzte sich der Mann dieser jedoch sowohl aktiv als auch passiv. Er konnte erst mit Unterstützung einer weiteren Polizeistreife durch Anwendung von Körperkraft und Anlegen von Handfesseln festgenommen werden. Er wurde in weitere Folge in den Verwahrungsraum der PI Zell am See verbracht.
Dort geriet er neuerlich in Rage. Er riss Teile der Arrestglocke ab, verstopfte das WC des Verwahrungsraumes mit zwei Decken und urinierte durch die Arrestgitterstäbe auf den Boden des Vorraums. Die einschreitenden Beamten wurden nicht verletzt und auch der Beschuldigte erlitt keinerlei Verletzungen. Der Beschäftigungslose wurde wegen Verdacht des Widerstandes gegen die Staatsgewalt, sowie wegen Verdacht der schweren Sachbeschädigung an Bundeseigentum an die Staatsanwaltschaft Salzburg angezeigt. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg vom 05.06.2011

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