Die Kantonspolizei erhielt gestern Sonntagnachmittag eine Meldung von einem Einbruch in ein Schulhaus in Bad Zurzach. Als die Funktionäre der Polizei und der Schweizer Grenzwache einen Tatverdächtigen lokalisieren konnten, verhielt er sich äusserst renitent. Bei der Festnahme musste Pfefferspray eingesetzt werden. Zudem kam ein Diensthund zum Einsatz. Dabei wurde ein Schweizer Grenzwächter mit einem Schlag ins Gesicht verletzt. Der Angehaltene wurde in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen.

Gestern Sonntag, 05. Juni 2011, zirka 14.45 Uhr beobachtete eine Drittperson, wie zwei unbekannte Männer aus einem Fenster beim Tiergartenschulhaus in Bad Zurzach stiegen. Er sprach die beiden Männer, welche eine Tasche mit sich führten, an. Diese drohten ihm mit Schlägen und machten sich aus dem Staub.

Nach ungefähr 15 Minuten konnte ein Tatverdächtiger im Bereiche der Reformierten Kirche an der Promenadenstrasse gesichtet werden. In der Folge standen Patrouillen der Kantonspolizei, der Regionalpolizei Zurzibiet sowie der Grenzwache vor Ort im Einsatz. Der 22-jährige Schweizer, ohne festen Wohnsitz, widersetzte sich der Festnahme, war aggressiv und beschimpfte die Beamten.

Die Einsatzkräfte konnten ihn schliesslich unter Einsatz von Pfefferspray und mit Hilfe eines Diensthundes festnehmen und mit Handfesseln arretieren. Der junge Mann erlitt aufgrund des Einsatzes des Diensthundes oberflächliche Verletzungen.

Einem Mitarbeiter der Grenzwache versetzte er jedoch einen Schlag ins Gesicht. Dabei wurde das Nasenbein des Grenzwächters gebrochen. Der verletzte Grenzwächter wurde ins Kantonspital Aarau gebracht. Aufgrund der erlittenen Verletzung ist der Grenzwachtbeamte für mehrere Tage nicht mehr dienstfähig.

Nach der Vorführung beim Amtsarzt wurde der Tatverdächtige, welcher in das Schulhaus eingeschlichen war, um Lebensmittel zu entwenden, in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Bezüglich des Mittäters, ein ca. 18 bis 20-jähriger Mann, trug schwarze Mütze und gemusterte Shorts bestehen derzeit noch keine Erkenntnisse.

Hinweise nimmt die Kantonspolizei Nord in Brugg (Tel. 062 835 85 00) entgegen.

Quelle: PM der Kantonspolizei Aargau vom 06.06.2011

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