Bergisch Gladbach (NRW): Autofahrer zog nach Radarmessung Pistole

Gestern Nachmittag (06.06.2011) führten Bedienstete der Stadt Bergisch Gladbach mit einem Radarwagen Geschwindigkeitsmessungen in der Herkenrather Straße durch.

Gegen 15.20 Uhr wurde ein 41-Jähriger aus Bergisch Gladbach, der mit seinem Pkw unterwegs war, mit 82 km/h gemessen und fotografiert, was angesichts von erlaubten 50 km/h deutlich zu schnell war.

Der 41-Jährige hatte die Messung mitbekommen, denn er stoppte sein Fahrzeug, wendete und kehrte an die Messstelle zurück. Er stieg aus und beschimpfte die beiden männlichen Bediensteten (38,44) auf das Übelste. Das wiederum veranlasste einen der Betroffenen (44) aus dem Radarwagen auszusteigen und den aggressiven Mann aufzufordern, bis zum Eintreffen der zwischenzeitlich benachrichtigten Polizei zu warten.

Der Täter jedoch ging zu seinem Fahrzeug, zog aus einer Männerhandtasche eine Pistole und zielte auf den 44-Jährigen. Das Opfer zog sich in den Radarwagen zurück, der Mann fuhr in Richtung Sand davon.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte der 41-Jährige gegen 18.30 Uhr an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Die Waffe, ein frei verkäufliche und täuschend echt aussehende Schreckschusspistole wurde sichergestellt. Auch seinen Führerschein musste der Täter abgeben.

Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.

Quelle: PM der Polizei Rheinisch-Bergischer Kreis vom 07.06.2011

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