Ludwigsburg (BW): Polizeibeamte mit Schreckschusswaffe bedroht

Eine lebensgefährliche Verhaltensweise legte ein 40-jähriger Mann in der Nacht zum Mittwoch an den Tag, nachdem eine Polizeistreife gegen 02.15 Uhr zu einem Hausstreit in die Hermannstraße gerufen worden war. Während sich die Polizisten mit einer Beteiligten bei starkem Regen unter das Dach der Anlieferzone eines dortigen Betriebes gestellt hatten, kam der völlig unbeteiligte 40-Jährige plötzlich auf sie zu, zog einen Revolver und richtete die Waffe wortlos auf die Beamten. Diese griffen sofort zu ihren Dienstwaffen und forderten den Mann auf, den Revolver abzulegen. Dieser Aufforderung kam er nur zögerlich nach. Er wurde schließlich unter  Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht und mit einer Handschließe gefesselt. Nach der Festnahme, bei der der Tatverdächtige leicht verletzt wurde, stellte sich heraus, dass es sich bei der Schusswaffe um einen täuschend echten, nicht geladenen Schreckschussrevolver handelte. Der 40-Jährige russische Staatsangehörige wurde zur Feststellung seiner Identität zum Polizeirevier gebracht und von dort  gegen 04.00 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt. Zur Motivationslage liegen bislang keine Erkenntnisse vor.

Quelle: PM der PD Ludwigsburg vom 08.06.2011

Klarer Fall von „Mehr Glück als Verstand“. Also was denjenigen mit der Schreckschusspistole betrifft.

Hut ab vor der Reaktion der Polizeibeamten. Ich bin sehr froh, dass die Sache so gut ausgegangen ist.

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