Klingenberg (Bayern): Nach Drogenfahrt Widerstand geleistet

Am Mittwochmittag hat ein Rollerfahrer die Anhaltezeichen der Polizei missachtet und ist auf seiner Flucht an dem Dienstauto hängen geblieben. Bei seiner vorläufigen Festnahme leistete der 22-Jährige erheblichen Widerstand. Wegen Verdachts des Fahrens unter Drogeneinfluss wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Eine Zivilstreife wollte den Rollerfahrer gegen 12:15 Uhr in der Alexander-Wiegand-Straße einer Kontrolle unterziehen. Als dieser von den Beamten ein Anhaltesignal erhielt, versuchte er zu flüchten. Da ihm ein rechts Vorbeifahren an dem Dienstfahrzeug der Polizei nicht möglich war, zog der junge Mann mit seinem Roller an dem stehenden Auto links vorbei, blieb dabei jedoch an dem hinteren linken Kotflügel hängen und touchierte anschließend die linke Fahrzeugseite. Durch die Kollision mit dem Pkw kam der 22-Jährige samt Beifahrer ins „Straucheln“ und geriet schließlich an den Metallzaun der dort befindlichen Wika-Werke.

Trotz des Unfalls versuchten der Fahrer und sein fünf Jahre jüngerer Begleiter, zu Fuß zu entkommen. Während sich der 17-Jährige nach einer kurzen Verfolgung widerstandslos festnehmen ließ, leistete der Rollerfahrer bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand. Die jungen Männer wurden zur Polizeiinspektion Obernburg gebracht

Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass der Fahrer, der in der Vergangenheit bereits mit einer Reihe von Straftaten aufgefallen ist, in seinen Socken Haschisch versteckt hatte. Weiterhin dürfte er während seiner Fahrt unter Drogeneinfluss gestanden haben. Daher wurde bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt. Eine Wohnungsnachschau bei dem 22-Jährigen verlief negativ.

Quelle: PM des PP Unterfranken vom 09.06.2011

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