Salzburg: Schwere Nötigung-versuchter Widerstand-Waffenverbot

Am 10.06.2011, gegen 19.50 Uhr, wurden mehreren Funkstreifenbesatzungen zu einem Lokal am Salzburger Hauptbahnhof beordert, da dort ein Angestellten mit einer Faustfeuerwaffe bedroht worden war.
Unter Bedachtnahme auf die Eigensicherung wurde das Lokal durch die Polizeibeamten koordiniert betreten und konnte der mutmaßliche Täter in einem hinteren Teil des Lokals lokalisiert werden.
Beim Annähern an die Person richtete diese plötzlich eine Faustfeuerwaffe gegen die Beamten. Durch eine Beamtin konnte die Waffe geistesgegenwärtig festgehalten und in Richtung Boden gedrückt werden. In weiterer Folge wurde der 30-jährige Asylwerber durch mehrere Beamte zu Boden gebracht und dort fixiert werden. Der Mann setzte nun massive Gegenwehr. Erst durch den Einsatz von bis zu 6 Beamten konnte der Mann zur PI Hauptbahnhof verbracht werden.

Bei einer Durchsuchung wurden 1 Elektroschocker in Form eines Mobiltelefons (verbotene Waffe), 2 Jagdmesser, 1 Einhand-Klappmesser, 1 Teleskopschlagstock (verbotene Waffe) vorgefunden und sichergestellt werden. Gegenüber dem Mann wurde ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.
Bei der von dem Mann benutzten Faustfeuerwaffe handelte es sich um einen echten, mit 6 Patronen in der Trommel geladenen, Revolver, Marke Smith & Wesson, Kaliber 44.

Quelle: Presseaussendung der Sicherheitsdirektion Salzburg vom 10.06.2011

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