Konstanz (BW): Mit Samuraischwert auf Polizeibeamte losgegangen

Der Polizei wurde am Samstagmorgen, gg. 01.00 Uhr, mitgeteilt, dass eine Person in einem Gebäude an der Gustav-Schwab-Straße eine Glastür eintreten würde. Zwei Streifenbesatzungen fuhren daraufhin an, ein Polizeibeamter mit Polizeihund traf als Erster in einem Hausflur auf den mutmaßlichen Täter. Er musste jedoch erkennen, dass der alkoholisierte 47-Jährige ein Samuraischwert in einer Schwertscheide mit sich führte. Auf die Androhung das Schwert abzulegen da ansonsten der Diensthund eingesetzt werde, ging der Beschuldigte auf den Beamten zu und versuchte gleichzeitig das Schwert aus der Scheide zu ziehen. Als Team biss der Hund den Täter in den Arm und überwältigte den Angreifer gemeinsam mit seinem Herrchen.

Der Beschuldigte erlitt eine Bisswunde an einem Arm und zwei Platzwunden an der Stirn.

Der deutlich alkoholisierte Angreifer wurde zur Behandlung und zur Entnahme einer Blutprobe ins Krankenhaus gebracht. Die Kleidung eingesetzter Polizeibeamter wurde zwar mit Blut beschmiert, alle Beamten und der Hund blieben jedoch unverletzt.

Quelle: PM der PD Konstanz vom 12.06.2011

4 Kommentare
  1. Hans-Gerd Birkholz sagte:

    In jedem der Artikel liest man von Widerstand gegen die Staatsgewakt!

    Die, die die Sachlage bearbeiten müssen sollten sich mal überlegen, warum es den $113 überhupt gibt!
    Genauso wie man an bestimmten Stellen das Polizeigesetz ignoriert wird der 113 nuer als Bagatelldelikt gehandhabt!
    Strengere Strafen müssen her, die auch durchaus ausgesprochen werden können! Aber es ist ja nicht so schlimm, wenn man PN angreift!
    Lieber berdonnert man den „Schwarzfahrer“!

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  2. Mathias o. N. sagte:

    In Berlin wird derzeit die Körperverletzung als höherwertiges Delikt erfasst und der Widerstand nur als „lästiges“ Beiwerk dokumentiert. So kann man Statistik auch beeinflussen. Denn wenn der Widerstand nicht als ursächliches Delikt erfasst wird, sinken logischerweise diese Deliktszahlen. Was für ein Erfolg unserer Landesregierung , denn es haben ja nur die angezeigten und statistisch erfassten Straftaten stattgefunden. Faktum gehen also die Widerstände zurück. Also ist doch alles schön, oder?

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