Stadt Bern/Stade de Suisse: Scharmützel rund um YB-FCB-Match

Vor und während dem Match zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel am Samstag ist es zu kleineren Scharmützeln gekommen. Der unbewilligte Fanmarsch führte zudem zu grösseren Verkehrsbehinderungen und Reklamationen aus der Bevölkerung.

Trotz Verhandlungsversuchen auf verschiedenen Ebenen sind die Anhänger des FC Basel am Samstag, 16. Juni 2011, um zirka 1800 Uhr mit dem Extrazug im Hauptbahnhof Bern statt im S-Bahnhof Wankdorf eingetroffen. Der Marsch führte über die Innenstadt über die Kornhausbrücke ins Stade de Suisse. Trotz dem Abfeuern von Pyrotechnika und einzelnen Handgemengen, bei dem unter anderem Journalisten betroffen waren, blieb es weitgehend ruhig. Die Polizei führt dies unter anderem darauf zurück, dass sich die Ordnungsdienste zwar bereit aber stark im Hintergrund hielten. Sichtbar präsent waren mit orangen Westen eingekleidete Polizeiangehörige in normalen Uniformen. Dennoch führte der Marsch zu grösseren Verkehrsbehinderungen sowie Unmutsbekundungen und Reklamationen aus der Bevölkerung.

Das Spiel verlief trotz dem massiven Abfeuern von Pyrotechnika von beiden Seiten weitgehend ruhig. Nach Angriffen auf die Polizei und um ein Aufeinandertreffen der beiden Fangruppierungen zu verhindern, musste kurzfristig Gummischrot gegen Basler Fans eingesetzt werden. Danach beruhigte sich die Situation wieder und die Anhänger des FC Basel bestiegen den Extrazug.

Quelle: PM der Kantonspolizei Bern vom 17.07.2011

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