Lübeck (Schleswig-Holstein): Vier Bundespolizisten verletzt

Freitagmorgen, 29.07.2011 gegen 01.00 Uhr wurde ein 24-jähriger Mann im Lübecker Hauptbahnhof aufgrund seines Verhaltens durch Beamte der Bundespolizei aufgefordert, den Bahnhof zu verlassen. Als er sich weigerte, diesem „Platzverweis“ nachzukommen und einen der Beamten schubste, kam es zu einem Gerangel. Dabei verletzte sich einer der Bundespolizisten, im Nachhinein wurde eine Prellung und ein Bluterguss im Knie diagnostiziert. Der junge Mann wurde mit in die Diensträume der Bundespolizei genommen, eine Alkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,34 Promille. Gegen 02.00 Uhr konnte der 24-jährige die Diensträume wieder verlassen.

Kurz vor Mitternacht begleiteten Bundespolizisten einen vollbesetzten Regionalexpress, ca. 1100 Reisende, von Travemünde nach Lübeck. Im Lübecker Bahnhof, beim Verlassen des Zuges, zündete ein unbekannter Täter einen großen Feuerwerkskörper. Bei der Detonation erlitt eine 15 Jahre alte Jugendliche leichte Brandverletzungen am Oberarm und sie klagte über Ohrenschmerzen. In Absprache mit den Erziehungsberechtigten konnte sie anschließend nach Hause. Drei Beamte der Bundespolizei erlitten durch die Detonation ein sogenanntes „Knalltrauma“ und mussten im Universitätsklinikum Lübeck untersucht werden. Die Bundespolizei ermittelt.

Angaben über die unbekannten Täter bitte unter 0431/980 71 210.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Kiel vom 30.07.2011

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