Wiesbaden (Hessen): Polizei wird von 32jährigem mit Messer und Brandbeschleuniger bedroht – danach setzt er seine Wohnung in Brand

Der polizeilich hinreichend in Erscheinung getretene 32jährige bewarf ein Team der Stadtpolizei Wiesbaden mit Glasflaschen aus seiner Wohnung heraus. Zur Unterstützung eingesetzte Polizeibeamte versuchten gegen 17.25 Uhr in die Wohnung des 32jährigen zu gelangen, da man auch eine akute Gefahr für die Ehefrau annahm. Als dieser nicht öffnete wurde die Tür durch die von der Polizei beauftragte Feuerwehr geöffnet. Der Täter bedrohte die Polizeibeamten mit einem Messer und einer Flasche Brandbeschleuniger (Äthanol) und verbarrikadierte sich. Danach zogen sich die Polizeibeamten zurück und umstellten das Haus. Mitbewohner wurden in Sicherheit gebracht – die Feuerwehr bereitgestellt. Gegen 18.38 Uhr wurde seine Wohnung dann von ihm in Brand gesetzt. Verursacht durch den Rauch und die Hitze kletterte der Täter aus dem Fenster auf eine bereitgestellten Leiter nach unten und ließ sich widerstandslos festnehmen. Erst danach konnte die Feuewehr den Brand löschen. Der Täter wurde nach der Behandlung in Krankenhaus wegen einer leichten Rauchgasintoxikation in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen. Der Sachschaden in der Wohnung beläuft sich auf ca. 20.000 Euro.

Quelle: PM des PP Wiesbaden vom 04.08.2011

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.