Berlin: Rabiater Autofahrer leistete Widerstand

Polizisten des Abschnitts 54 nahmen in der vergangenen Nacht in Neukölln einen 27-jährigen rabiaten und zudem noch alkoholisierten Autofahrer fest.
Gegen 0 Uhr 50 kam den Beamten in der Pannierstraße ein „Ford“ mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit entgegen, der mit quietschenden Reifen von der Thielenbrücke in Richtung Maybachufer abbog. Hierbei geriet er teilweise auf den Gehweg und erfasste beinahe einen Radfahrer sowie eine Fußgängergruppe. Die Fußgänger mussten teilweise zur Seite springen um einen Zusammenstoß zu vermeiden. Mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn folgten die Beamten dem Raser, der jedoch keine Anstalten machte, den Aufforderungen zum Anhalten Folge zu leisten.
Nach einer versuchten Flucht, bei der nur durch Glück niemand durch die rücksichtslose Fahrweise des 27-Jährigen verletzt wurde, gelang es den Polizisten mit Hilfe weiterer Einsatzwagen, den Raser zum Anhalten zu zwingen, indem sie ihm den Weg abschnitten. Sofort als die Polizisten an das Fahrzeug herantraten, begann der 27-Jährige sich am Fahrzeug festzuhalten und laut herumzuschreien. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und trat um sich. Auch nachdem es den Polizisten gelungen war, den Mann auf die Rücksitzbank des Polizeiwagens zu setzen, randalierte er fortwährend und demolierte und beschmutzte das Fahrzeug. Als die 29-jährige Freundin des offenbar alkoholisierten Mannes, die die Fahrt als Beifahrerin miterlebt hatte, den Beamten einen Hinweis auf psychische Probleme ihres Lebensgefährten gegeben hatte, brachten die Polizisten ihn in ein Krankenhaus, wo er stationär in einer psychiatrischen Abteilung aufgenommen wurde. Seinen Führerschein beschlagnahmten die Polizisten, da der offensichtlich alkoholisierte Mann eigenen Angaben zufolge auch „eine gekifft“ hatte.
Ein 37-jähriger Polizeiobermeister erlitt durch die Tritte des 27-Jährigen Verletzungen im Rippenbereich und musste seinen Dienst für diese Nacht beenden.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 06.08.2011

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.