Hamburg: Abschlussbilanz der Hamburger Bundespolizei zum Einsatz nach dem Schanzenviertelfest

Aufgrund der Veranstaltungen im Hamburger Schanzenviertel hatte sich die Bundespolizeiinspektion Hamburg auf Beeinträchtigungen innerhalb der Bahnhöfe und an den Gleisanlagen in Hamburg personell eingestellt. Insgesamt waren rund 200 Bundespolizisten im Einsatz.

In der Nacht vom 20.08. auf den 21.08.2011 kam es im Bereich S-Bahnhof Sternschanze und an diversen Eisenbahnbrücken entlang der S – Bahngleise teilweise zu Steinbewurf gegen Bundespolizisten und Dienst-Kfz sowie die Zündung von Pyrotechnik. Bundespolizisten wurden nicht verletzt.

Eine Person wurde nach Steinwürfen durch Bundespolizisten vorläufig festgenommen. Eine weitere Person wurde nach der Zündung von Böllern polizeilich überprüft. Dabei wurden eine Sturmhaube sowie vier Knallkörper sichergestellt. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille.

Von 00.40 Uhr bis 01.17 Uhr musste die entsprechende S- und Fernbahnstrecke Höhe Bartelsstraße gesperrt werden. Unbekannte Personen waren auf die Eisenbahnbrücke Höhe Bartelsstraße geklettert.

An dem Einsatz der Bundespolizeiinspektion Hamburg waren Bundespolizisten der der Bundesbereitschaftsabteilungen Ratzeburg und Uelzen beteiligt; darunter befanden sich auch Spezialkräfte der Beweis- und Festnahmeeinheit aus Uelzen.

Insgesamt zieht die Bundespolizeiinspektion Hamburg bei dem durchgeführten Einsatz eine positive Bilanz. Durch eine starke bundespolizeiliche Präsenz konnten gravierende Beeinträchtigungen innerhalb der Bahnhöfe und an den Gleisanlagen verhindert werden.

Quelle: PM der Bundespolizeinspektion Hamburg vom 21.08.2011

 


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