Görlitz (Sachsen): Im Rahmen des Altstadtfestes Widerstand und ein beschädigte Streifenwagen

Im Altstadtgebiet von Görlitz und dem polnischen Zgorzelec feierten in den vergangenen drei Tagen Veranstalter, Händler, Künstler sowie etwa 100.000 Gäste das 17. Altstadtfest. Die Polizei (auch Bundespolizei) konnte auf dem insgesamt friedlich verlaufenen Fest, u. a. durch verstärkte Präsenz sowie offensives Auftreten und Handeln, verhindern, dass es zu Ausschreitungen gewaltbereiter Jugend-Gruppen kam. Am Samstagabend (27.08.), gegen 22:15 Uhr, wurde ein Polizei-Streifenwagen (Mercedes Vito), der in der Hotherstraße stand, aus einer Höhe von etwa 15 m mit einem Stein (20 x 20 cm) beworfen. Der Van, in dem zu dem Zeitpunkt noch ein Beamter saß (sein Kollege war währenddessen wenige Meter vom Fahrzeug entfernt), wurde dabei im Dachbereich getroffen und erheblich beschädigt, ist nun nicht mehr fahrbereit.  Eine Zivilstreife der Bundespolizei fasste die Steinwerfer (ein 27-Jähriger aus dem Bereich Bautzen und ein 31-jähriger Görlitzer) schließlich bei einer sofortigen Nahbereichsfahndung. Im Rahmen des dreitägigen Festes wurden u. a. registriert: ein Verstoß gegen das Waffengesetz, ein Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, fünf Körperverletzungen, zwei gefährliche Körperverletzungen, vier Diebstähle, ein Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, drei Sachbeschädigungen, ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr. Auch zwei Haftbefehle wurden vollstreckt.

Quelle: PM der PD Oberlausitz-Niederschlesien vom 29.08.2011

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