Breisach (BW): Polizeibeamter mit Weizenbierglas schwer verletzt

Auf dem Breisacher Weinfest ist am Montagabend, nach 22.00 Uhr, ein stark betrunkener Nordafrikaner ausgerastet und hat dabei einen 34 Jahre alten Polizeibeamten mit einem Weizenbierglas am Kopf so schwer verletzt, dass der Beamte nach Freiburg in die Uniklinik verlegt werden musste. Dort wurde der Bruch eines Schädelknochens festgestellt. Ob der Verletzte operiert werden muss, steht noch nicht fest.

Der Angreifer, wohnhaft in Sasbach und der Polizei bereits bekannt, hatte Besucher des Weinfestes angepöbelt. Aus diesem Grunde hätte er nahe des Toilettenwagens beim Ihringer Weinstand von der Polizei kontrolliert werden sollen. Völlig unvermittelt warf er aus sehr kurzer Distanz ein Weizenbierglas gegen den Beamten und traf diesen an der Stirn. Der Verletzte sank augenblicklich zu Boden und musste intensivmedizinisch versorgt werden.

Der Polizei war es gelungen, den Aggressor, der mit deutlich über zwei Promille stark alkoholisiert war, festzunehmen und mit Handschließen zu bändigen. Trotz angelegter Handschließen hatte der Mann aus Sasbach versucht, auf dem Polizeirevier Breisach zwei weitere Polizeibeamte anzugreifen.

Beim Polizeirevier Breisach hat man die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen der Auseinandersetzung, sich zu melden. Telefon 07667/9117-0. Der Nordafrikaner soll vor der Auseinandersetzung mit der Polizei im Bereich der Tanzfläche negativ aufgefallen sein. Auch hier werden Zeugen dringend gebeten, sich mit den Ermittlern des Polizeireviers Breisach in Verbindung zu setzen.

Die Freiburger Staatsanwaltschaft prüft den Antrag auf Erlass eines Unterbringungsbefehls.

Quelle: PM der PD Freiburg vom 30.08.2011
Dem verletzten Polizeibeamten meine herzlichsten Genesungswünsche!

6 Kommentare
  1. Hans-Gerd Birkholz sagte:

    Ich wünsche auch gute Besserung!

    Aber mal was Anderes- ich bin kein Rechter!!!!!!!!!!!!!!!!
    Aber wie sieht es in anderen Staaten aus? Ausweisung!
    ( Ich weiss jetzt nicht, ob er schon eingebürgert ist ):
    Leute, die hier ein besseres Leben führen wollen, müssen sich auch an die im Land herrschenden Gesetzte halten“
    Es gibt viele Leute, die dies auch tun! Aber die Straftäter, was wollen wir damit?

    Ich kenne einen Fall der sogenannzen „Scheinehe“, die keine war! Hier wurde konsequent durchgegriffen und nach Ablauf des Visums musste er die BRD verlassen!
    Weshalb geht man mit Straftätern nicht genau so um?

    Antworten
  2. Hans-Gerd Birkholz sagte:

    Ich red mich hier wahrscheinlich um Kopf und Kragen! Doch das ist meine persönliche Meinung!
    Ich kenne viele Leute mit Migrationshintergrund und will den Kontakt auch nicht missen, aber Straftäter gehören nunmal nixht hier her!
    Wir haben mit unserem eigenen „Bürgern“ genug zu tun!

    Antworten
    • mgernhardt sagte:

      Meiner Ansicht nach sollte man diese Ansicht äußern dürfen, ohne gleich eine entsprechende ideologische Keule übergezogen zu bekommen. In der Schweiz ist das durchaus gängige Praxis und ich halte die Schweiz in einigen Dingen für deutlich demokratischer (im bürgerlichen Sinne wohlgemerkt, nicht im Lenin’schen Sinne, der hat das Wort Demokratie ja etwas anders interpretiert) als die Bundesrepublik.

      Was die Sache selbst betrifft, so bin ich da relativ leidenschaftslos, ob der Täter nun ausreisen muss oder nicht. Ich persönlich wäre dankbar, wenn Tätern in diesem Land überhaupt allmählich mal eine Grenze gesetzt würde. Da ist mir auch wurscht, welche Hautfarbe er hat und welchen Pass er mit sich herumträgt. Das geht doch schon im Bildungssystem los. Wenn eine Schule versucht, jenen Grenzen zu setzen, die ganze Schulklassen aufmischen oder ihre Mitschüler mobben, kommt Druck von allen Seiten und es werden Sprüche geklopft wie: „Als Pädagogen sollten Sie aber mehr Verständnis zeigen.“ Und wer bitte zeigt Verständnis für die Opfer?

      Meiner Ansicht nach muss man zwar weiterhin darüber nachdenken, ob man den Täter ändern kann, sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass Menschen sich sehr oft schlicht nicht ändern lassen, egal wie viele schöne Worte man ihnen präsentiert. Und dann sollte allmählich darüber nachgedacht werden, ob man nicht doch vielleicht die Perspektive der Opfer betrachten will. Ich bin aber sicher, dass mir jetzt irgendjemand wieder mit dem Totschlagargument kommt, dass man Opfer- nicht gegen Täterrechte ausspielen darf. Will ich auch gar nicht. Mir würde reichen, wenn der vorhandene Strafrahmen nicht mehr lediglich auf dem sehr geduldigen Papier existieren würde und wenn Opfer sich nicht mehr so häufig durch das anschließende Verfahren ein weiteres Mal zum Opfer gemacht fühlen würden.

      Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.