Hamburg-Harburg: Widerstand gegen Polizeibeamte

Nach einem Angriff auf einen 25-jährigen Rettungssanitäter der Hamburger Feuerwehr ist ein 33-Jähriger vorläufig festgenommen worden. Der Feuerwehrbeamte erlitt eine Gehirnerschütterung und musste im Krankenhaus versorgt werden.

Ein Rettungswagen transportierte einen Patienten ins Krankenhaus. Als das Fahrzeug an einer roten Ampel hielt, bemerkte der Fahrer eine männliche Person, die auf dem rückwärtigen Trittbrett des Rettungswagens stand und wippte. Der Fahrer stieg aus und forderte den Mann auf, sich vom Rettungswagen zu entfernen. Der 33-Jährige ging sofort auf den Rettungssanitäter los, schlug ihm mit Fäusten ins Gesicht und trat auf den 25-Jährigen ein. Anschließend flüchtete der Täter. Der Beifahrer hatte inzwischen die Polizei alarmiert.

Im Rahmen der Fahndung konnte der Tatverdächtige von einer Streifenwagenbesatzung angetroffen werden. Der Mann griff die Polizeibeamten an, bespuckte die Polizisten und konnte erst mit Unterstützung einer zweiten Streifenwagenbesatzung überwältigt werden. Zwei Beamte erlitten Schürfwunden und Prellungen.

Der Kriminaldauerdienst übernahm die weitere Sachbearbeitung. Der 33-Jährige, der ohne festen Wohnsitz ist, wird heute einem Haftrichter vorgeführt.

Quelle: PM der Polizei Hamburg vom 30.08.2011

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