Köln (NRW): Polizisten auf das übelste beleidigt

Streifenpolizisten haben am Dienstag (30. August) in der Kölner-Innenstadt den „Raubzug“ eines Polizeibekannten (34) gestoppt. Der Täter sitzt jetzt im Gefängnis.

Der 34-Jährige hatte zunächst gegen 22 Uhr einen Passanten (36) auf der Friedrichstraße beraubt. Der Täter riss den 36-Jährigen von hinten an den Schultern und raubte dessen Geldbörse. Dort konnte er noch flüchten…

In der Thieboldsgasse versuchte der Räuber gegen 22.30 Uhr in eine Wohnung einzubrechen. Eine aufmerksame Anwohnerin (66) verständigte die Polizei.

Die alarmierte Polizei fahndete nach dem Täter – mit Erfolg!

In der Kleine Telegraphenstraße erblickten zwei Uniformierte den 34-Jährigen, auf den auch die Beschreibung des Einbrechers zutraf. Sie beobachteten zudem, wie er eine Geldbörse weg warf. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass es sich um die zuvor von dem 36-jährigen Raubopfer erbeutete Geldbörse handelte.

Bei der Festnahme beschimpfte und verunglimpfte der Täter die Polizisten in übelster Fäkalsprache und versuchte die Beamten mit „Kopfnüssen“ zu verletzen.

Aber auch dies war noch nicht alles. Bei dem Mann fanden die Polizisten weiteres Diebesgut. Dies stammte aus einem Wohnungseinbruch „Im Dau“ vom selben Abend gegen 21.45 Uhr.

Letztlich ergab dann eine weitere Überprüfung des Polizeibekannten, dass er bereits mit zwei Haftbefehlen wegen Einbruchs und anderer Delikte gesucht wurde.

So endete dieser Raubzug direkt beim Haftrichter.

Quelle: PM des PP Köln vom 31.08.2011

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