Dortmund (NRW): Polizeibeamter schwer verletzt

Neben mehreren tausend friedlichen Demonstranten, die in der Innenstadt bei verschiedenen Veranstaltungen von ihrem demokratischen Recht auf den Protest gegen Rechtsextremisten gebraucht machen, kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen von Linken Autonomen mit der Polizei.

Ca. 1500 gewaltbereite Autonome haben sich nördlich des Hauptbahnhofes versammelt und versuchen immer wieder die Polizeiabsperrungen rund um den Aufmarsch der Rechtsextremisten zu durchbrechen. . Dabei werden Polizeibeamte mit Pfefferspray angegriffen und mit Steinen oder „Böllern beworfen. Mehrere Polizeibeamte wurden dabei leicht verletzt.

In der Haydnstraße griffen Linksextremisten ein Polizeifahrzeug mit schweren Wurfgeschossen an. Ein Polizeibeamter wurde dabei schwer verletzt, das Fahrzeug erheblich beschädigt. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen kam es bisher in einem Fall zum Einsatz eines Wasserwerfers. Auch mussten die Beamten den Schlagstock einsetzen.

Im Bereich Bachstraße/Schillerstraße sind aktuell nach Angriffen auf Polizeibeamte zwei Personengruppen mit etwa 150-180 Linksextremisten eingeschlossen worden, darunter ca. 40 Kinder und Jugendliche.

Die Versammlung der Rechtsextremisten hat mit über 700 Teilnehmern begonnen..

Die Angriffe der Linksautonomen dauern an. Die Dortmunder Polizei wird weiterhin konsequent einschreiten und an ihrem Trennungskonzept festhalten.

„Die Gewaltexzesse gegen Polizeibeamte in Dortmund hat mit demokratischem Protest gegen Rechtsextremisten überhaupt nichts mehr zu tun“, bewertet Polizeipräsident Hans Schulze die aktuelle Lage in Dortmund.

Quelle: PM des PP Dortmund vom 03.09.2011

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