Lörrach-Stetten (BW): Auf Rettungskräfte losgegangen und drei Polizisten verletzt

Am frühen Donnerstagmorgen, kurz nach 1 Uhr, wurde die Polizei alarmiert, weil in einem Anwesen in Lörrach-Stetten in der Basler Straße eine Auseinandersetzung unter mehreren Männern stattgefunden hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein 25 Jahre alter Mann einen 20jährigen in dessen Wohnung besucht haben. Der 25jährige war stark betrunken und gebärdete sich äußerst aggressiv. Der 20jährige konnte seinen Bekannten zunächst beruhigen aber als dies nichts nutzte und der Betrunkene immer aggressiver wurde verwies er ihn aus seiner Wohnung. Da der Betrunkene nun auf einen dortigen Anwohner losgehen wollte ging der 20jährige dazwischen und im Verlaufe der nun folgenden Auseinandersetzung soll der 20jährige auf den Betrunkenen eingeschlagen haben. Dabei ging ein Glas zu Bruch das der Betrunkene in der Hand hielt. Er zog sich dadurch eine stark blutende Verletzung zu. Aus diesem Grunde wurden Rettungssanitäter des DRK verständigt, die nach Stetten eilten. Vor dem Anwesen versuchte der Betrunkene 25 Jahre alte Mann plötzlich auf die Rettungskräfte loszugehen. Die Polizei schritt nun ein und verhinderte dies. Daraufhin wurde dem Mann der Gewahrsam erklärt. Der 25jährige war damit jedoch überhaupt nicht einverstanden und leistete nun erheblichen Widerstand. Da die Polizei nun bereits mit zwei Streifen nach Stetten gefahren war konnte der Mann niedergerungen und in Handschellen gelegt werden. Zunächst wurde er unter Polizeibegleitung mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gefahren, wo er versorgt wurde. Nach der Versorgung musste er zum Polizeirevier in die Ausnüchterungszelle. Das Ganze ging jedoch nicht ab ohne dass der 25jährige die einschreitenden Beamten massiv bedrohte und beleidigte. Drei Beamte hatten bei dem Gerangel leichte Verletzungen erlitten. Den 25jährigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen Widerstand, Körperverletzung und Beleidigung. Außerdem wird ihm eine saftige Rechnung für den Transport und die Unterbringung präsentiert werden.

Quelle: PM der PD Lörrach vom 08.09.2011

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