Burgstädt (Sachsen): Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte bei Demonstration

Am Samstagnachmittag trafen sich ca. 130 Teilnehmer zu einer von der Versammlungsbehörde des Landkreises Mittweida genehmigten Versammlung unter dem Motto „Konservatives Denken brechen – Provinzen alternativ gestalten“. Nach einer Auftaktkundgebung auf dem Parkplatz der Schnittstelle begann gegen 15.00 Uhr ein Aufzug durch das Stadtgebiet, der unterwegs zu zwei Zwischenkundgebungen halt machte. Gegen 17.20 Uhr traf der friedlich und störungsfrei verlaufene Aufzug wieder an seinem Ausgangspunkt ein und die Versammlung wurde für beendet erklärt. Im Bereich Ahnataler Platz passierte der Aufzug mehrere Personen auf dem Parkplatz eines Einkaufsmarktes, die gegensätzlicher politischer Ansicht als die Versammlungsteilnehmer waren. Dort kam es zu gegenseitigen verbalen Meinungsbekundungen auf Sicht- und Hörweite. Das Trennungsgebot wurde durch die zum Schutz der Versammlung eingesetzten Polizeikräfte umgesetzt.
Bei Personenkontrollen vor Beginn der Versammlung wurden vier Anzeigen aufgenommen. Eine wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und drei wegen des Mitführens verbotener Gegenstände (zwei Messer, ein Reizstoffsprühgerät).
Anzeigen wegen des Verdachts der Volksverhetzung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gab es gegen einen Tatverdächtigen des rechten Spektrums.

Quelle: PM der PD Chemnitz-Erzgebirge vom 11.09.2011

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