Trier (RLP): Widerstand gegen Polizeibeamte bei Aufzug und Gegendemo

Ein NPD-Aufzug sowie mehrere Gegendemonstrationen machten am Samstag, 17. September, einen größeren Polizeieinsatz in Trier erforderlich. Der NPD-Aufzug begann gegen 15 Uhr und verlief durch die Theodor-Heuss-Allee in Richtung Simeonstiftsplatz. Nach einer Kundgebung dort wurde der Aufzug über dieselbe Route wieder zum Hauptbahnhof geführt, wo er um 18 Uhr beendet wurde.

Insgesamt erteilte die Polizei drei Platzverweise und nahm zwei Personen wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz vorläufig fest.

Darüber hinaus wurden elf Strafanzeigen erstattet, u.a. wegen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz (Vermummung, Abfeuern von Böllern gegen die Versammlung), Körperverletzung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.
Gewalttätige Konfrontationen konnten durch den Polizeieinsatz verhindert werden.

Aufgrund des Polizeieinsatzes und den damit einhergehenden Straßensperrungen kam es im Stadtgebiet zeitweise zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Unterstützt wurde das Polizeipräsidium Trier bei der Bewältigung dieses Einsatzes durch die Bereitschaftspolizei Rheinland-Pfalz, die Bereitschaftspolizei des Saarlandes sowie von Beamtinnen und Beamten der Polizeipräsidien Mainz und Koblenz und der Bundespolizei.

Quelle: PM der PD Trier vom 17.09.2011

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