Bayreuth (Bayern): An Dönerbude ausgerastet – drei Leichtverletzte

Ein 40-jähriger Bayreuther rastete am Dienstagabend an einer Imbissbude am Luitpoldplatz derart aus, dass er nach einem heftigen Widerstand gegen die Beamten in der Zelle landete.

Die Einsatzzentrale der Polizei wurde gegen 18 Uhr alarmiert, weil der 40-Jährige in der Dönerbude renitent geworden war. Er wollte einen Döner essen, dafür aber nichts bezahlen. Nachdem dieser Wunsch auf wenig Gegenliebe gestoßen war, beleidigte er die beiden Angestellten mit übelsten Ausdrücken. Er schlug einem 32-jährigen Mitarbeiter dreimal mit der Hand ins Gesicht. Anschließend warf er sein eigenes Handy mit voller Wut nach ihm. Das Handy verfehlte jedoch sein Ziel. Dem zweiten Mitarbeiter schlug er mit der Faust ins Gesicht. Die beiden Traktierten konnten einen günstigen Moment nutzen und die Polizei verständigen.
Beim Eintreffen der Streifenbesatzung hatte sich der Hitzkopf immer noch nicht beruhigt. Er ging weiterhin auf die Mitarbeiter in der Dönerbude los. Die Polizisten konnten weitere Angriffe jedoch verhindern. Bei der Festnahme wehrte sich der 40-Jährige heftig. Er schlug einem Beamten gegen die Brust. Mit vereinten Kräften und dem Einsatz von Pfefferspray wurde der Mann jedoch gefesselt und in die Haftzelle der Polizei gebracht. Bei der Auseinandersetzung hatte der Mann auch für die Polizeibeamten nur unflätige Ausdrücke übrig. Sowohl die beiden Mitarbeiter als auch ein Polizeibeamter wurden bei dem Einsatz leicht verletzt.
Der 40-jährige Bayreuther muss sich nun wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, verschiedener Körperverletzungsdelikte, Beleidigungen sowie einem Hausfriedensbruch strafrechtlich verantworten.

Quelle: PM des PP Oberfranken vom 21.09.2011

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