Augsburg (Bayern): Widerstand und Randale nach Hilfeleistung

Die Hilfeleistung durch die Rettungskräfte am Freitag-nachmittag (23.09.2011) gegen 14.30 Uhr, in Bezug auf eine am Oberhauser Bahnhof bewusstlos liegende Person, endete mit den Delikten der Bedrohung, Beleidigung sowie des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Nach dem Eintreffen der alarmierten Sanitäter lag der 35-jährige Obdachlose bewusstlos am Boden. Während der Hilfeleistung sprang dieser plötzlich auf, riss sich das Shirt vom Leib und ging auf die Sanitäter los. Der Wildgewordene schlug nach den beiden Sanitätern, die sich durch entsprechende Sprünge zur Seite vor den Schlägen retten konnten.

Die zeitgleich eintreffende Polizeistreife konnte den Mann dann durch Anwendung körperlicher Gewalt zu Boden bringen und ruhig stellen. Massive Beleidigungen und Bedrohungen gegenüber den Einsatzkräften wurden ausgesprochen.

Eine weitere ärztliche Versorgung war nicht notwendig, weshalb der Mann in Polizeigewahrsam genommen und dorthin verbracht wurde. Im Einsatzfahrzeug schlug der Mann wie von Sinnen gegen die Scheiben und Türen, so dass hier auch ein Einsatz von Pfefferspray notwendig wurde. In der Arrestzelle tobte der Mann weiter.

Nach seiner Beruhigung wurde eine staatsanwaltschaftlich angeordnete Blutentnahme durchgeführt. Zudem wurde bekannt, dass der Mann erst am Vormittag aus der Justizvollzugsanstalt entlassen wurde und aktuell ohne festen Wohnsitz war. Daher wurde durch die Staatsanwaltschaft Augsburg die Vorführung zur Prüfung der Haftfrage angeordnet.

Quelle: PM des PP Schwaben-Nord vom 26.09.2011

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