Ingolstadt (Bayern): Rabiate Patientin verletzt Polizisten

Schwerstarbeit für die Beamten der Nachtschicht: Weil sich eine alkoholisierte 31-Jährige gegen die Behandlung ihrer Platzwunde am Kopf sträubte und dabei einen Polizisten verletzte, wurde die Frau ins Klinikum eingewiesen.

Trotz aller Versuche konnte die 31-Jährige nicht beruhigt werden und schlug um sich.

Beim Anlegen der Handfesseln trat sie einem Beamten mit dem Fuß ins Gesicht. Verletzungsbedingt musste dieser seine Nachtschicht vorzeitig beenden.

…“

Quelle und mehr:
http://www.donaukurier.de/lokales/polizei/ingolstadt/Ingolstadt-Rabiate-Patientin-verletzt-Polizisten;art64745,2483769

2 Kommentare
    • mgernhardt sagte:

      Ich nehme an, es hängt damit zusammen, dass ein Arzt oder auch Rettungssanitäter wegen unterlassener Hilfeleistung verklagt werden könnte, wenn die Wunde unbehandelt bleibt. Natürlich kann man das Selbstbestimmungsrecht des Patienten dagegen stellen. Dann muss man sich allerdings wieder fragen, ob eine Betrunkene wirklich vollkommen Herrin ihres Verstandes ist oder ob sie so dermaßen betrunken ist, dass freie Willensbildung nicht mehr möglich ist. Je nach dem wie groß diese Platzwunde ist, läuft sie möglicherweise Gefahr, sich weiter zu infizieren oder was weiß ich…

      Vermutlich bewegt man sich hier in einer rechtlichen Grauzone, in der es für medizinisches Personal nicht so ohne weiteres möglich ist, eine Behandlung zu unterlassen.

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