Berlin: Polizist durch Patienten in Rettungswagen verletzt

Zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung ist es in der vergangenen Nacht gegen 23 Uhr 30 auf der Stadtautobahn in einem Rettungswagen der Feuerwehr gekommen. Ein 31-Jähriger sollte aus der Schlossparkklinik in ein anderes Krankenhaus gebracht werden. Weil der veranlassende Arzt eine erhöhte Eigengefährdung bei dem Patienten diagnostiziert hat, wurde eine Funkstreife zur Begleitung angefordert.
Ein 36-jähriger Polizeiobermeister fuhr im Rettungswagen mit und seine gleichaltrige Kollegin folgte im Streifenwagen. Während der Fahrt griff der 31-Jährige plötzlich den Polizisten an und versuchte, an die Dienstwaffe zu kommen, was der Beamte verhindern konnte. Es folgte aber eine Rangelei, bei der sich der Polizist durch mehrere Kopfstöße des Angreifers eine stark blutende Nasenverletzung zuzog. Die Sanitäter stoppten ihr Fahrzeug auf der Autobahn und kamen dem Polizisten zur Hilfe. Die Polizeikommissarin hielt ebenfalls und griff mit ein. Schließlich gelang es, den sich massiv wehrenden Patienten auf einer Trage festzuschnallen. Der Polizeiobermeister wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht und musste anschließend vom Dienst abtreten. Seine leicht verletzte Kollegin konnte ihren Dienst fortsetzen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 01.10.2011

Gute Besserung den beiden Polizeibeamten und allen Blaulichtern vielen Dank für Euren täglichen Einsatz!

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