Konstanz (BW): Rettungseinsatz gestört und Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet

Der Notarzt und ein Rettungswagenteam  wurden am Dienstagabend, gg. 20.30 Uhr, zu einer Person in den Herosepark bei der Fahrradbrücke gerufen, die vermutlich einen epileptischen Anfall hätte.

Kurze Zeit später musste die Rettungsleitstelle die Polizei darüber verständigen, dass der Notarzt und die Rettungswagenbesatzung von mehreren Personen massiv angegangen werden würden. Die Örtlichkeit wurde mit mehreren Streifen angefahren, die Lage konnte zunächst beruhigt werden. Es konnte in Erfahrung gebracht werden, dass  ein 20-Jähriger ohne festen Wohnsitz in Begleitung seiner neuen Freundin unterwegs war und hierbei auf seine Exfreundin und deren Bekannten traf. Nach einem Gespräch mit der  Exfreundin habe sich der 20-Jährige, der auch Alkohol getrunken hatte, so aufgeregt, dass er keine Luft mehr bekam, worauf die Rettungsleitstelle alarmiert wurde.

Nachdem ihn die Rettungskräfte in den Rettungswagen gebracht hatten und eine Behandlung / Untersuchung folgte,  soll dieser äußerst aggressiv geworden sein und nach den Rettungskräften getreten und geschlagen haben. Hierbei schlug er einem Rettungsassistenten auf die Nase, dem anderen mit dem Fuß in den Brustbereich. Der aggressive Mann konnte schließlich mit Gurten fixiert und mit einer Beruhigungsspritze etwas beruhigt werden.

Nach einem von der Polizei begleiteten Transport ins Klinikum Konstanz wurde der Mann  auf die Intensivstation gebracht.

Ein mit 2,38 Promille alkoholisierter Mann gelangt wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte zur Anzeige, da er versuchte gewaltsam in den Rettungswagen zu gelangen, in dem der Freund von ihm versorgt wurde, woraufhin die Polizei um Unterstützung gebeten worden war. Gegenüber den Polizeibeamten zeigte er sich uneinsichtig, weshalb er vom Rettungswagen weggeführt wurde. Hierbei schlug er nach einem Beamten und traf diesen am Arm. Weil sich der 24-Jährige nicht beruhigen ließ und weiterhin renitent war, wurde er auf dem Boden abgelegt und mit Handschließen fixiert, worauf er mit verbalen Beleidigungen reagierte. Die Bereitschaftsrichterin ordnete einen Ausnüchterungs- – / Beseitigungsgewahrsam bis 06.00 Uhr an, die Bereitschaftsstaatsanwältin die Entnahme einer Blutprobe.

Quelle: PM der PD Konstanz vom 05.10.2011

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