Berlin: Drei Polizeibeamte bei Einsatz in U-Bahnhof verletzt

Eine Mitarbeiterin der BVG alarmierte heute früh die Polizei zum U-Bahnhof Elsterwerdaer Platz in Biesdorf. Nachdem drei junge Männer zuvor in einer U-Bahn ein Plakat abgerissen hatten, richteten sich gegen 4 Uhr die Aggressionen auf dem U-Bahnhof gegen ein Pärchen. Zunächst pöbelte das Trio einen 19-Jährigen an und verwickelte ihn in ein Wortgefecht. Als seine 17-jährige Freundin versuchte, beschwichtigend einzugreifen eskalierte die Situation. Es entwickelte sich eine Rangelei zwischen den Männern, die sich gefährlich nahe an den Bahnsteig verlagerte. Die drei Tatverdächtigen im Alter von 18 und 19 Jahren attackierten ihren Kontrahenten mit Tritten und Schlägen. Die junge Frau versuchte weiterhin, dazwischen zu gehen und die Männer auseinander zu bringen. Als die zwischenzeitlich eingetroffenen Einsatzkräfte versuchten, die Gegner voneinander zu trennen, leisteten die drei Schläger erheblichen Widerstand. Drei Polizisten erlitten leichte Verletzungen an Kopf und Oberkörper, sie blieben jedoch im Dienst. Der zuvor angegriffene 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen am Arm und der linken Hand, verzichtete aber auf ärztliche Hilfe. Das Trio nahmen die Polizisten vorläufig zwecks Blutentnahme und erkennungsdienstlicher Behandlung fest und setzten sie anschließend wieder auf freien Fuß. Es wurden Ermittlungsverfahren wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung, gefährlicher Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeivollzugsbeamte eingeleitet.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 09.10.2011

3 Kommentare
  1. Hans-Gerd Birkholz sagte:

    Wenn ich die ganzen Meldungen lese könnt ich das „k…..“ kriegen!
    Ständig setzt sich der PB dafür ein, dass die Rechte geschädigter Personen auch durchgesetzt werden und eventuelle Ansprüche durchsetzbar sind.
    Doch wie reagiert man von Seiten der rechtsprechenden Institutionen und von Seiten der Politik?
    Gut, man hat das Strafmass erhöht, doch zum wiederholten Mal: Das bringt nichts!!!!!
    Solange solche Personen immer mit Verwarnungen, Sotialstunden, Geldstrafen oder Bewährung davonkommen- juhu, ich mach weiter!

    Ich hatte früher Respekt vor der Polizei, da meine Eltern mir beigebracht haben, dass die nicht nur zum Knöllchenschreiben dasind, sondern das die PB uns schützen!

    Dies scheint heute nicht mehr zu passieren!

    und das find ich traurig!

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  2. Hans-Gerd Birkholz sagte:

    Das ist hier die Frage!
    Jeder Rechtsverdreher, man braucht sie leider auch manchmal selbst, rät jedem, erstmal eine Gegenanzeige zu erstatten! Auch wenn dabei nichts rumkommen sollte- Nachteile für den PB gibts immer:
    Versetzung aufgehoben
    Beförderung auf Eis gelegt
    usw.

    Ixh hab solche Beispiele erlebt! Negative Folgen werden dann aber auch nicht rückgängug gemacht, sondern als gegeben hingenommen!

    Auch da sollte man etwas tun!

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