Mehrere tausend Atomkraftgegner demonstrierten am Samstagnachmittag in Dannenberg friedlich gegen den Castor-Transport nach Gorleben. Nach Schätzungen der Polizei waren rund 8000 Teilnehmer mit bis zu 400 Traktoren auf dem Gelände. Die Polizei begleitete die Veranstaltung mit nur wenigen Beamten und versuchte, durch verkehrslenkende Maßnahmen die anreisenden Demonstranten zum Veranstaltungsort zu lotsen.

Zeitgleich zum Demonstrationsgeschehen kam es im Bereich der Göhrde zu mehreren Gleisbesetzungen durch verschiedene Personengruppen. Bei Harlingen, Leitstade und Grünhagen gelangten mehrere Gruppen kurzfristig auf die Gleise. Die Personen entfernten Steine aus dem Gleisbett, die Versuche, die Gleise zu unterhöhlen scheiterten durch den schnellen Einsatz der Polizei. In einem Fall gelang es den Straftätern, ein Stück Schiene zu verbiegen. In den unübersichtlichen Waldstücken der Göhrde hielten sich mehrere Hundert Castor-Gegner auf, die immer wieder Einsatzkräfte mit Pyrotechnik beschossen und mit Gegenständen bewarfen.

Gegen 15.30 Uhr rannten rund 700 Personen im Bereich Harlingen, Grünhagen und dem Forsthaus Posade auf die Gleise und ließen sich dort nieder. Diese Blockade erhielt schnell weiteren Zulauf, so dass die Zahl auf 1200 Teilnehmer anstieg. Die Blockadeaktion dauert an.

Quelle: PM der Polizeipressestelle zum Castor – Transport vom 26.11.2011, 17 Uhr

Der Zweck heiligt nicht die Mittel!!!! Damit meine ich nicht nur die Angriffe auf Polizeibeamte, sondern auch dieses vollkommen sinnfreie Schottern. Schon mal nachgedacht, was passiert, wenn der Zug entgleist? Selbst wenn man ideologisch so verbohrt ist, dass man meint, es sei um den Lokführer und die Polizeibeamten nicht so schade, kann man vielleicht mal darüber nachdenken, was es bedeutet, wenn die Castor-Behälter durch die Landschaft rollen.

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