Berlin: BVG-Angestellte beleidigt und Polizisten angeriffen

Gegen 19 Uhr 40 forderten Mitarbeiter der BVG einen 38-Jährigen auf, den Bahnsteig der U-Bahnstation Wittenau zu verlassen, weil er dort geraucht hatte. Als der Angesprochene die beiden 24-jährigen Bediensteten beleidigte, alarmierten diese die Polizei. Nachdem die Beamten den Personalausweis des Rauchers einsehen wollten, beleidigte er auch sie und nahm eine Angriffsstellung ein. Bei dem Versuch, ihn zu durchsuchen, griff der 38-Jährige die Beamten an und leistete bei der anschließenden Festnahme Widerstand, so dass er zu Boden gebracht wurde. Er musste sich in einer Gefangenensammelstelle einer Blutentnahme unterziehen, wurde anschließend auf freien Fuß gesetzt und sieht nun Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruchs, Beleidigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegen.

Quelle: PM der Polizei Berlin vom 02.02.2012

Danke an MJ für den Link!

2 Kommentare
  1. Dana sagte:

    Viele Beamte und Sicherheitsangestelte tun Kleinigkeiten ja regelrecht herausfordern, sodass sich Leute oftmals gegenüber denen nicht ordentlich behandelt fühlen. Der Ton macht schließlich die Musik. Wenn die Beamten ordentlich und normal reden, dann würde so etwas auch nicht gleich immer eskalieren.

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    • mgernhardt sagte:

      Ja genau, und es hilft immer, wenn man sich schlecht behandelt fühlt, mit einer Straftat zu antworten… ist klar… Es ist ja auch so schön einfach, wenn immer die anderen Schuld sind.

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