Köln (NRW): Aus dem Gotteshaus in die Ausnüchterungszelle

Gestern Abend (2. Februar) haben Polizisten in der Pfarrkirche „St. Mariä Himmelfahrt“ in Köln-Holweide einen Randalierer (53) in Gewahrsam genommen. Vor dem Gotteshaus leistete der alkoholisierte Störenfried Widerstand und verletzte eine Beamtin. Ergebnis: Fesselung, Ausnüchterungszelle und Strafanzeige.

Gegen 18 Uhr versammelten sich Gläubige in der Kirche um gemeinsam die Messe zu feiern. Die dafür erforderliche Ruhe sollten die Kirchenbesucher allerdings erst einmal nicht finden. Laute Rufe und Belästigungen des 53-Jährigen störten die Gläubigen. Der Pfarrer unterbrach mehrfach seine Gebete, um sein „schwarzes Schäfchen“ zur Ruhe zu ermahnen. Als die Störungen immer heftiger wurden, rief der Küster die Polizei.

Auch die Streifenbeamten konnten den ungewöhnlichen Kirchgänger nicht beruhigen – gehen wollte er aber auch nicht. Die Uniformierten mussten schließlich zu irdischen Mitteln greifen und den 53-Jährigen gewaltsam vor die Tür befördern. Als die Ruhe in dem Gotteshaus wieder hergestellt war, wurde es vor dem Kirchenportal laut. Der Randalierer griff die Polizisten an und verletzte sie mit einem Faustschlag ins Gesicht.

Polizisten fesselten den 53-Jährigen und brachten ihn zur Ausnüchterung auf die Wache. Die Polizei hat die Ermittlungen gegen ihn wegen Widerstands, Hausfriedensbruchs und Störung der Religionsausübung aufgenommen.

Quelle: PM des PP Köln vom 03.02.2012

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