Leipzig (Sachsen): Flucht im „Leichenwagen“ endet in der JVA

Bei einer Verkehrskontrolle sollte ein Chrysler Voyager angehalten werden. Das Modell war ein ehemaliger „Leichenwagen“. Grund des Anhaltens war, dass der Fahrer mit diesem Wagen Schlangenlinien gefahren war. Auf die Aufforderung „STOP POLIZEI“ hielt der Chrysler nicht an und versuchte zu fliehen. Bei seiner Flucht rammte er einen Baucontainer, einen Rover, der dadurch gegen einen Audi geschleudert wurde und kam letztlich in einem Mazda zum Stehen. Danach versuchte er zu Fuß zu flüchten, wurde aber durch den nacheilenden Polizeibeamten gestellt.
Bei seiner Festnahme leistete er heftigen Widerstand, zerriss in diesem Gerangel die Uniform des Polizisten. Um weitere Handgreiflichkeiten zu vermeiden, wurden dem Fahrer Handschellen angelegt.
Aufgrund seines „schläfrigen“ Zustandes und seiner Aussage, dass er Drogen konsumiert hatte, wurde vor Ort ein Drogen-Schnelltest durchgeführt, der positiv verlief. Zudem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis.
Im Zuge der Recherche zum Fahrer (42) wurde festgestellt, dass gegen ihn drei Haftbefehle vorlagen. Vor diesem Hintergrund wurde er ins Zentrale Polizeigewahrsam gebracht, dort wurde ihm Blut abgenommen und anschließend fuhren ihn die Beamten in die Justizvollzugsanstalt.
Zusätzlich zu den drei Haftbefehlen hat sich der Fahrer wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln und wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis zu verantworten.

Quelle: PM der PD Leipzig vom 09.02.2012

Danke für den Link an MJ!

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