Willingen (Hessen): Drei Tage Weltcupskispringen gehen zu Ende

Die Einsatzleiterin der Polizei für den heutigen Sonntag, Kriminaloberrätin Jenny Feist, zog ein positives Resümee für den letzten Weltcuptag an der Mühlenkopfschanze.

Heute musste wesentlich mehr Fahrzeugverkehr von den Beamten gelenkt und auf den zahlreichen Parkplätzen in Stadionnähe untergebracht werden. Insgesamt mehr als 3500 Pkw und Kleinbusse, 52 Reisebusse und noch mal über 80 Wohnmobile mussten geparkt werden. Hinzu kamen noch rund 800 Reisende, die sich per Bahn auf den Weg nach Willingen gemacht hatten und wohlbehalten den Weg zum Stadion fanden.

Hilfreich bei dem zu bewältigenden Fahrzeug- und Besucherandrang waren dabei die vielen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Raum Willingen.

Auch zahlreiche Skifahrer nutzten das schöne und nicht mehr so kalte Wetter und verbrachten den Tag an den Willinger Skihängen.

Insgesamt fanden heute mehr als 11000 Zuschauer den Weg zur Mühlenkopfschanze und feierten bei ausgelassener Stimmung die deutschen und internationalen Skispringer.

Von besonderen Vorkommnissen wie am gestrigen Tag, ist am heutigen Abschlusstag aus polizeilicher Sicht nichts zu berichten. Weder bei der Anfahrt nach Wilingen, noch im Stadion selbst oder beim Verlassen des Weltcuportes kam es zu Problemen. Das Verkehrskonzept zeigte auch heute wieder seine volle Leistungsfähigkeit zur Freude der Besucher und letztlich auch der Polizei und des Veranstalters.

Erwähnt werden muss jedoch noch ein ärgerlicher Vorfall von gestern Abend. Aus einer Gruppe junger Männer heraus wurden in der Ortslage Willingen Feuerwerkskörper abgebrannt und auf Passanten geworfen. Nachdem Beamte der Bundespolizei auf dieses gefährliche Treiben aufmerksam geworden waren, kam es im Zuge der Personenkontrolle zu massivem Widerstand. Ein schwer alkoholisierter 25-jähriger Mann aus Essen widersetzte sich der Festnahme und verletzte dabei einen 39-jährigen Beamten der Bundespolizei im Gesicht. Der Angreifer konnte dennoch überwältig und festgenommen werden. Der Beamte trug Prellungen und Platzwunden im Gesicht davon.

Von derartigen Vorfällen gibt es heute zum Glück nichts zu berichten, wahrscheinlich auch aufgrund eines anderen Publikums. Durch die Kooperation mit hessischen und nordrhein-westfälichen Jugendfeuerwehren war das natürlich auch nicht zu erwarten.

Die Rettungskräfte des DRK und der Bergwacht hatten ebenfalls einen ruhigen Sonntagnachmittag. So mussten die Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes an allen drei Tagen 13 verletzte Personen ins Krankenhaus transportieren. Hinzu kamen etwas mehr als 30 Hilfeleistungen im Stadion selbst. Insgesamt handelte es sich dabei nach Auskunft des Einsatzleiters um leichte Verletzungen, meist durch Stürze.

Mit dem Einsatz und dem Engagement ihrer Einsatzkräfte zeigten sich Kriminaloberrat Hubertus Hannappel, sowie Kriminaloberrätin Jenny Feist sehr zufrieden und schauen positiv auf die vergangenen drei Weltcuptage zurück.

Quelle: PM des PP Nordhessen vom 12.02.2012

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