Frankfurt/M: (HE): Schläge und Tritte gegen Bundespolizisten: Zwei Männer rasten aus

Frankfurt am Main (ots) – In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mussten Bundespolizisten gleich bei zwei Vorfällen im Hauptbahnhof Frankfurt am Main körperliche Angriffe abwehren.

Eine Streife wurde um 00.15 Uhr auf einen lautstark schreienden und spuckenden 18-jährigen Wohnsitzlosen am Querbahnsteig aufmerksam. Weil er keine Reiseabsichten hatte, wurde er von den Beamten aufgefordert, den Hauptbahnhof zu verlassen. Das sah er jedoch nicht ein. Im Gegenteil: Er spuckte den Beamten vor die Füße. Da der 18-Jährige, auch nach mehrmaligen Aufforderungen nicht gehen wollte, führten die Beamten ihn in Richtung Ausgang. Auf dem Weg nach draußen rastete er dann völlig aus. Er schlug um sich, kratze und trat einen Beamten gegen das Bein. Nachdem der Angreifer überwältigt wurde, ging es für ihn dann nicht mehr aus dem Bahnhof, sondern in Handschellen zur Wache.

Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Heute wird er dem Haftrichter vorgeführt.

Gegen 01.45 Uhr wurde eine Streife zum Service Point gerufen. Ein 32-jähriger Wohnsitzloser belästigte die Mitarbeiter. Auch gegen ihn wurde ein Platzverweis für den Hauptbahnhof ausgesprochen, welchem er zunächst nur widerwillig nachkam. Kurz vor dem Verlassen änderte er seine Meinung. Er drehte sich zu den Beamten um und schlug plötzlich nach ihnen. Diese konnten dem Angriff ausweichen, brachten den Schläger zu Boden und nahmen ihn fest. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Weil der Mann offensichtlich einiges getrunken hatte, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Ergebnis: 2,69 Promille. Damit durfte er dann auch noch für die nächsten sechs Stunden seinen Rausch in der Zelle ausschlafen.

Quelle: PM der Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main vom 09.01.2013

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.