Nachdem ein Schwarzfahrer seinen Haftbefehl von Bundespolizisten eröffnet bekam, verlor er die „Nerven“: Er griff die Beamten mit Schlägen und Tritten an. Daraufhin brachte ihn ein Polizeibeamter durch Anwendung eines Judowurfes zu Boden.

Am Dienstagvormittag kontrollierte eine Streife der Bundespolizei im Kölner Hauptbahnhof einen 33-jährigen Mann, der einen Zug ohne Fahrausweis benutzt hatte. Da seine Identität am Bahnsteig nicht festgestellt werden konnte, verbrachten die Beamten den Mann zur Dienststelle. Dort stellte sich heraus, dass er per Haftbefehl von der Staatsanwaltschaft Frankfurt wegen Diebstahls gesucht wurde. Als die Polizisten dem Schwarzfahrer eröffneten, dass er 30 Tage ins Gefängnis muss oder ersatzweise 330 Euro zahlen könne, schlug und trat er ohne Ankündigung auf die Beamten ein. Ein Polizist nahm den aggressiven Mann und warf ihn mit einem Judowurf zu Boden. Dort wurden ihm Handschellen angelegt. Eine Überprüfung des Atemalkohlgehaltes ergab einen Wert von knapp zwei Promille. Nachdem ein Polizeiarzt seine Gewahrsamfähigkeit überprüft hatte, wurde er dem zuständigen Kriminalkommissariat übergeben. Die Bundespolizei erstattete gegen den Mann Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: PM der BPOLD Sankt Augustin vom 29.01.2013

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.