Magdeburg (Sachsen-Anhalt): Demonstrationen in Magdeburg am Samstagabend weitgehend störungsfrei verlaufen

Am heutigen Samstagabend fanden im Stadtgebiet von Magdeburg mehrere versammlungsrechtliche Aktionen statt. Mehr als 200 Personen des bürgerlichen und linken Spektrums demonstrierten unter dem Motto „Für Menschenrechte ohne Nazis“ überwiegend friedlich gegen einen Aufmarsch der Vertreter des Mottos: „Gegen die Islamisierung Magdeburgs“. Dieser führte mit ebenfalls ca. 200 Teilnehmern vom Willy-Brandt-Platz in Richtung Hasselbachplatz und über „Breiter Weg“ wieder zurück zum Hauptbahnhof. Eine Sitzblockade in der Otto-von-Guericke-Straße wurde durch Polizeikräfte aufgelöst – auch unter Einsatz von Zwangsmitteln, nachdem die Teilnehmer der Sitzblockade mehrfach aufgefordert wurden, die Straße zu räumen. Bei allen Teilnehmern der Sitzblockade wurden Identitätsfeststellungen durchgeführt.
Vereinzelt wurde durch einige Teilnehmer der Versammlung „Für Menschenrechte ohne Nazis“ versucht, Polizeibeamte durch Werfen von Pyrotechnik zu verletzen, einige der Teilnehmer vermummten sich.
Eine Person wurde auf Grund von Widerstandshandlungen in Gewahrsam genommen, jedoch nach Beendigung der Veranstaltungen wieder entlassen.
Mit rund 600 Polizeibeamten aus Sachsen-Anhalt und drei weiteren Bundesländern sowie Kräften der Bundespolizei ist der Schutz der Versammlungen gewährleistet worden. Größere Ausschreitungen sowie Gewalttätigkeiten zwischen Demonstrationsteilnehmern blieben aus. Bedingt durch das Demonstrationsgeschehen waren temporäre Straßensperrungen, insbesondere rund um den Hasselbachplatz erforderlich. Auch der Bahnverkehr der MVB war in diesem Bereich stark eingeschränkt.

PM der PI Magdeburg vom 07.04.2019

 

Hauenstein (Rheinland-Pfalz): Schlägerei endet in Zelle

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag kam es in einer Gaststätte in Hauenstein zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen. Die zwei Täter, ein 27-jähriger und ein 28-jähriger aus dem Landkreis, betraten im betrunkenen Zustand die Gaststätte und pöbelten die Gastwirtin und die Gäste an. Als ein Gast der Wirtin helfen wollte, schlugen die beiden um sich. Hierbei zog sich ein Gast einen Bruch des Nasenbeins zu. Die Wirtin erlitt Verletzungen am Hinterkopf. Durch die herbeigeeilten Polizeistreifen konnten die beiden Täter auf der Flucht gestellt werden. Da sich diese sehr aggressiv verhielten und weitere Ausschreitungen zu befürchten waren, mussten sie in Gewahrsam genommen werden.

PM der PD Pirmasens vom 07.04.2019

 

Augustdorf (Nordrhein-Westfalen): Betrunken und renitent bei Verkehrskontrolle

In der Nacht zu Samstag wurde ein 39jähriger Augustdorfer Pkw-Fahrer in Augustdorf einer Verkehrskontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass er augenscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol stand. Der 39jährige Augustdorfer versuchte sich durch Flucht der Kontrolle und den weiteren Maßnahmen zu entziehen. Dies wurde durch die kontrollierenden Polizisten unterbunden. Gegen die folgenden Maßnahmen leistete der Augustdorfer dann auch noch Widerstand. Nach der Entnahme einer Blutprobe erwartet ihn nun noch ein Strafverfahren.

PM der POL Lippe vom 07.04.2019

 

München (Bayern): Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte – 29-Jähriger psychisch auffällig

Große Öffentlichkeitswirksamkeit erlangte ein 29-Jähriger, der am Samstagnachmittag (6. April) bei Absperrmaßnahmen an einem eintreffenden Fußball-Sonderzug am Münchner Hauptbahnhof versuchte die Polizeiabsperrung zu durchbrechen.
Gegen 15:25 Uhr führten Bundespolizeikräfte Absperrmaßnahmen am Querbahnsteig, Höhe Bahnsteig 18, durch. Dort galt es Fans von Borussia Dortmund zu erwarten, die zum „Classico“ FC Bayern – BVB Dortmund mit einem Sonderzug nach München reisten. Während des Absperrren des Bahnsteiges versuchte ein 29-jähriger Rumäne die Polizeiabsperrung zum Bahnsteig hin zu durchbrechen. Dabei sprang und rannte er zweimal massiv gegen die Absperrung, sprich gegen Bundespolizisten. Daraufhin wurde mit körperlicher Gewalt zu Boden gebracht. Dabei und bei der Fesselung leistete er erheblichen Widerstand. Die anschließende Verbringung zur hiesigen Dienststelle war ebenfalls nur mit erheblichen Mehraufwand von Beamten möglich. In der Dienststelle verweigerte der in Berlin polizeilich gemeldete jegliche Zusammenarbeit.
Gegen 16:00 Uhr sollte der Beschuldigte für weitere Maßnahmen dem Gewahrsamsraum zugeführt werden. Dabei versuchte der Rumäne im Wachbereich der Inspektion einen Beamten zu treten. Dieser konnte jedoch dem Fußtritt gegen den Kopf ausweichen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft München I, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Zudem wurde der Mann zwecks Richtervorführung am Folgetag in die Haftanstalt überstellt.
Hinsichtlich der Tathandlungen war keinerlei Fußballbezug erkennbar. Der Rumäne zeigte im Polizeigewahrsam psychische Auffälligkeiten, die möglicherweise auch ursächlich für die Tat sein könnten.

PM der BPOLI München vom 07.04.2019

 

Dannstadt-Schauernheim (Rheinland-Pfalz): Betrunkener beleidigt Polizisten

Am Freitagabend, 05.04.19, gegen
21:00 Uhr, wurde der Polizei eine aggressive Person in einem Supermarkt in Dannstadt gemeldet, der im betrunkenen Zustand Kunden beleidigen würde. Anschließend entfernte sich der Mann und bedrohte einen Passanten mittels Messer. In der Obergasse konnte der Mann kontrolliert werden, der ein Taschenmesser bei sich trug. Während der Durchsuchung wurden die eingesetzten Beamten aufs Heftigste beleidigt. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm einen Wert von 1,87 Promille. Aufgrund seines Zustands musste der 61-jährige Mann in ein Krankenhaus gebracht werden. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen aufgrund von Beleidigung und Bedrohung.

PM der PD Ludwigshafen vom 07.04.2019

 

Coburg (Bayern): Polizeibeamte beleidigt

Eine Strafanzeige wegen Beleidigung hat sich am Sonntagmorgen ein 20-Jähriger aus Neustadt eingehandelt. Der junge Mann führte sich gegen 5 Uhr Früh alkoholisiert im Steinweg auf und war von der Streife zur Ordnung angehalten worden. Dabei beleidigte er die Beamten mit den Worten „ihr seid Scheiße“. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Coburg vom 07.04.2019

 

Geretsried (Bayern): Betäubungsmittel und Beleidigung

In der Nacht von 06.04.2019 auf 07.04.2019 wurde ein 22-jähriger Geretsrieder durch zivile Kräfte der Polizeiinspektion Geretsried einer Kontrolle unterzogen. Bei der Kontrolle ließ der Geretsrieder ein Papierbriefchen fallen.
Bei der näheren Kontrolle des Briefchens und nach einem durchgeführten Drogentest an den Resten des Inhalts konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Inhalt um Betäubungsmittel handelte.
Der 22-jährige wurde daraufhin zur Polizeiinspektion Geretsried verbracht. Im Anschluss wurde das Zimmer des Mannes im elterlichen Wohnanwesen, nach ergangenen Beschluss der Staatsanwaltschaft, durchsucht. Hierbei konnten weitere Betäubungsmittel aufgefunden werden.
Der Geretsrieder muss sich nun vor der Staatsanwaltschaft verantworten.
Während der durchgeführten Kontrolle wurden die eingesetzten Beamten durch einen unbeteiligten 23-jährigen Geretsrieder massiv beleidigt.
Dieser wurde durch eine hinzugezogene Streifenbesatzung ebenfalls zur Polizeiinspektion verbracht.
Aufgrund seiner Äußerungen erwartet den 23-jährigen eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM der PI Geretsried vom 07.04.2019

 

Buchholz (Niedersachsen): Betrunkener will Polizisten beißen und treten

Am späten Samstagabend wurde die Polizei zu einem Supermarkt in Buchholz gerufen. Ein Kunde (36 Jahre) wollte den Markt nicht verlassen, obwohl dieser schließen wollte. Der alkoholisiert Kunde zeigte sich der Polizei gegenüber wenig kooperativ und wollte seine Personalien nicht nennen. Aus diesem Grund sollte er zur Wache nach Buchholz gebracht werden. Im Streifenwagen versuchte er einen Polizisten in die Hand zu beißen und Kopfstöße zu geben. Auf der Wache beleidigte er dann die Polizisten fortwährend und versuchte sie zu treten. Den Rest der Nacht verbrachte er daraufhin zur Ausnüchterung in der Zelle.

PM der PI Harburg vom 07.04.2019

 

Bonn/Köln (Nordrhein-Westfalen): Warnschuss bei Festnahme in Bonn

Am Samstagmorgen (6. April) hat ein mit Haftbefehl gesuchter Bonner (42) in Bonn Bad Godesberg bei seiner Festnahme in der Wohnung einer Freundin Polizisten massiv bedroht. Die Beamten überwältigten den als gewalttätig bekannten Mann nach Einsatz von Pfefferspray und Abgabe eines Warnschusses.
Nach ersten Aussagen wollten die Polizisten den Gesuchten gegen
8.30 Uhr in der Wohnung einer Freundin auf der Koblenzer Straße festnehmen. Als der 42-Jährige sich in den Räumen verschanzte, verschafften sich die Beamten gewaltsam Zugang zur Wohnung und trafen dort auf ihn.
Die Polizei Köln hat die Ermittlungen zu der Bedrohung und den Umständen der Festnahme übernommen.

PM der POL Köln vom 07.04.2019

 

Berlin- Mitte/Friedrichshain-Kreuzberg/Treptow-Köpenick: Straftaten und Störaktionen am Rande einer Demonstration

Am Rande einer Demonstration unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ drangen gestern Nachmittag drei Personen gewaltsam in ein leerstehendes Geschäft in Kreuzberg ein. Weit über zehntausend Menschen hatten sich ab 11 Uhr versammelt und waren vom Alexanderplatz in Mitte bis zur Puschkinallee in Treptow gelaufen. Die Demonstration verlief weitestgehend störungsfrei. In wenigen Einzelfällen wurden Pyrotechnik abgebrannt, Vermummung angelegt und polizeifeindliche Sprechchöre skandiert. Die Demonstration wurde gegen 16.40 Uhr von der Versammlungsleiterin beendet und zeitgleich dazu aufgefordert, sich zu einer Spontanversammlung in der Wrangelstraße zu begeben.
Parallel zur Demonstration hatten Zivilkräfte der Polizei dort gegen 15.15 Uhr festgestellt, dass sich Personen gewaltsam Zugang zu einem leerstehenden Ladengeschäft verschafft hatten. Bei einer Begehung trafen die Polizisten in dem leerstehenden Geschäft zwei Frauen und einen Mann an. Alle drei Personen wurden von den Beamten in Gewahrsam genommen. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich jedoch bereits bis zu 200 Personen vor dem Ladengeschäft versammelt und es wurde über Lautsprecher dazu aufgerufen, die drei Personen in dem leerstehenden Gebäude zu unterstützen. Daraufhin versuchten die Personen vor dem Geschäft, in Teilen äußerst aggressiv, in das Geschäft einzudringen. Um dies zu verhindern, verbarrikadierten die sechs in dem Gebäude befindlichen Zivilkräfte der Polizei Berlin den Zugang mittels Mobiliar. Die Personen vor dem Objekt ließen dennoch nicht ab und versuchten weiterhin gewaltsam in das Geschäft zu gelangen. Uniformierte Polizeikräfte, die sich zu dem Geschäft begeben wollten um den Zugang zu sichern, wurden teilweise massiv bedrängt, gestoßen, vereinzelt attackiert und mit Flaschen beworfen. Mittels Lautsprecherdurchsagen im Nahbereich wurde versucht, die polizeilichen Maßnahmen zu verdeutlichen. Dies zeigte jedoch keine Wirkung. Nur unter Anwendung körperlicher Gewalt und des Einsatzes von Reizstoff, gelang es uniformierten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten letztlich, den Zugang des Geschäfts zu erreichen und ihn zu sichern. Auch hierbei wurden sie weiterhin bedrängt und angegriffen. In einem Fall versuchte ein Mann, einem Beamten die Schusswaffe zu entreißen, was abgewendet werden konnte. Er wurde festgenommen. In einem anderen Fall wurde einem Polizisten das Reizstoffsprühgerät entrissen und gegen die Polizeikräfte eingesetzt. Ein Polizeibeamter gab an, in der Menschenmenge von einem Unbekannten bedroht worden zu sein, indem dieser ihm ein Messer vor die Brust gehalten habe. Dieser und ein zweiter Beteiligter flüchteten unerkannt in die Menschenmenge. Der bedrohte Polizist stand unter Schock und trat vom Dienst ab.
Vor dem Ladengeschäft und in unmittelbarer Nähe hatten sich in der Spitze bis zu 700 Personen zusammengefunden. Erst nachdem weitere Polizeikräfte zur Unterstützung hinzukamen und der Zugang verstärkt gesichert werden konnte, trat vor dem Geschäft eine Lageberuhigung ein. Um diese Lageberuhigung noch weiter zu fördern, wurde den Anwesenden ermöglicht, ihren Protest friedlich in der Wrangelstraße Ecke Cuvrystraße fortzuführen.
Polizeikräfte einer technischen Einsatzeinheit befestigten in den Abendstunden den Zugang zu dem leerstehenden Geschäft, um ein neuerliches gewaltsames Eindringen zu verhindern.
Insgesamt wurden 14 Personen vorläufig festgenommen. Ein Festgenommener erlitt bei der Festnahme diverse Prellungen und klagte über Schmerzen und Probleme beim Gehen. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und untersucht, nach einer Behandlung jedoch wenig später wieder entlassen. Anschließend brachten Polizeikräfte ihn in ein Polizeigewahrsam und lieferten ihn für den Polizeilichen Staatsschutz ein. Neun Polizistinnen und Polizisten erlitten Verletzungen. Von diesen traten zwei vom Dienst ab, ein Beamter wegen eines Schocks und eine Beamtin wegen eines Handbruchs.
Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten leiteten insgesamt 21 Strafermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen schweren Hausfriedensbruchs, schweren Landfriedensbruchs, Tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung, Diebstahls und Sachbeschädigung. Die Auswertung von Videomaterial dauert an.

PM des PP Berlin vom 07.04.2019

 

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Betrunkene Frau leistet Widerstand nach Verkehrsunfallflucht

Nach der Kollision mit einer Leitplanke und im weiteren Verlauf mit einer Schranke flüchtete am Samstagnachmittag eine alkoholisierte Pkw-Führerin zu Fuß. Ein Zeuge verfolgte sie bis zum Eintreffen der Polizei. Anschließend leistete sie erheblichen Widerstand.
Die 60-jährige Passatfahrerin befuhr gegen 17:40 Uhr den George-Marshall-Ring in Fahrtrichtung Truppenübungsplatz. Aufgrund ihrer Alkoholisierung kam sie zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte hier mit der dortigen Leitplanke. Sie setzte ihre Fahrt aber unbeirrt fort und durchbrach im weiteren Verlauf die geschlossene Schranke zum dortigen Truppenübungsplatz. Anschließend verließ sie ihren nicht mehr fahrbereiten Pkw und flüchtete zu Fuß.
Ein aufmerksamer Zeuge verfolgte die Flüchtige bis zum Eintreffen der Polizei. Aufgrund ihrer starken Alkoholisierung sollte sie zwecks Blutentnahme zur Polizeiwache Paderborn gebracht werden. Hiermit war sie nicht einverstanden und leistete vor Ort und auch auf dem Weg zur Polizeiwache erheblichen Widerstand. Mehrere Polizisten waren erforderlich, um die Frau zu bändigen. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen Gefährung des Straßenverkehrs durch Fahren unter Alkoholeinfluss, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. Ihr Pkw wurde zur Beweissicherung sichergestellt. Der Gesamtsachschaden wird auf 8000,- EUR geschätzt.

PM der POL Paderborn vom 07.04.2019

 

Bernau/Barnim (Brandenburg): Landfriedensbruch in Bernau

Am Freitag gegen 21:30 Uhr wurden Einsatzkräfte der Polizei in den Stadtpark Bernau gerufen. Dort hatten sich Anwohner über massive Ruhestörungen beschwert. Bei Ein-treffen vor Ort befanden sich ca. 150 Personen im Park, die bei Wahrnahme der Be-amten teilweise flüchteten. Aus einer größeren Gruppierung heraus kam es zu Flaschenwürfen auf die Einsatzkräfte, durch die aber kein Beamter getroffen wurde. Im Zuge des Einsatzes, bei dem auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt wurde, kam es zu 52 Identitätsfeststellungen. 2 Personen kamen den erteilten Platzverweisen nicht nach und mussten in Gewahrsam genommen werden.
Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei.

PM der PD Brandenburg Ost vom 07.04.2019

 

Augsburg (Bayern): Passant beleidigt Polizeibeamte

Am 05.04.2019 stand ein Streifenwagen gegen 16:40 Uhr an einer roten Ampel in der Inverness-Allee, Ecke Hofrat-Röhrer-Straße. Unmittelbar vor dem Dienstfahrzeug überquerte ein 19-jähriger Mann die Fahrbahn und zeigte den beiden Polizeibeamten unvermittelt mit beiden Händen den Mittelfinger. Anschließend betitelte der Mann die im Fahrzeug sitzenden Beamten lauthals mit verschiedensten Beleidigungen und griff sich demonstrativ in den Schritt. Auch der Umstand, dass die Polizeibeamten seine Personalien feststellten, hinderte den Beschuldigten nicht daran, diese fortgesetzt zu beleidigen. Nach erfolgter Anzeigenaufnahme verabschiedete sich der 19-Jährige mit dem Hinweis, sich nun erstmal einen Joint drehen zu wollen. Rauschgift konnten die Beamten bei dem Beschuldigten allerdings keines feststellen.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.04.2019

 

Augsburg (Bayern): Schlägerei am Königsplatz

Am 05.04.2019 ging gegen 23:50 Uhr bei der Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung über eine Schlägerei zwischen mehreren Jugendlichen vor einem Club am Königsplatz ein. Vor Ort konnte durch Zeugen ein 20-jähriger Mann als Mitwirkender bei der körperlichen Auseinandersetzung benannt werden. Dieser versuchte zunächst zu flüchten, konnte jedoch von Polizeibeamten eingeholt und in ein Dienstfahrzeug verbracht werde. Ein 18-jähriger Begleiter des Mannes wollte daraufhin die Türe des Streifenwagens zu öffnen, um seinem Freund zu Hilfe zu kommen. Nachdem dieses Unternehmen scheiterte zeigte der 18-Jährige mehreren Einsatzkräften den Mittelfinger. Die Beschuldigten standen deutlich unter Alkoholeinfluss. Da sich die
Auseinandersetzung im videoüberwachten Bereich des Königsplatzes abspielte, wertet die PI Augsburg Mitte Aufnahmen für das weitere Strafverfahren aus.

PM des PP Schwaben Nord vom 07.04.2019

 

Sangerhausen (Sachsen-Anhalt): Angriff

Ein 18-jähriger Afrikaner provozierte am 06.04.2019 gegen 19:00 Uhr an einem Imbiss am Schützenplatz einen anderen jungen Migranten, trat diesen und schrie ihn an. Imbisspersonal forderte den Provokateur auf, sich zu entfernen, ein Security-Mitarbeiter des Einkaufszentrums unterstützte dies. Zweimal kam der Mann aus Gambia anschließend zurück und wollte mit einem abgebrochenen Flaschenhals auf den 42-jährigen Secutritymann losgehen. Ein Polizeibeamter außer Dienst hielt den Betrunkenen fest, um den Angriff zu stoppen. Die alarmierten Polizeibeamten bedrohte und beleidigte der Betrunkene, bei dem ein Test über 2,5 Promille Atemalkohol ergab. Der Mann bekam einen Platzverweis, gegen ihn wurden mehrere Anzeigen gefertigt.

PM der PI Halle/S. vom 07.04.2019

Senden (Bayern): Polizeibeamte beleidigt und verletzt

Ein aus einer Klinik geflohener Jugendlicher konnte am Samstagvormittag durch eine Polizeistreife in Senden angetroffen werden. Dieser war sofort aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten. Weiter wehrte er sich stark gegen die geplante Mitnahme zur Polizeiinspektion. Er bespuckte die Beamten und trat gegen das Polizeifahrzeug, sowie in Richtung der Polizisten. Erst nach Eintreffen einer weiteren Streife konnte der junge Mann unter Kontrolle gebracht werden. Das Fahrzeug wurde leicht beschädigt, zudem wurden zwei Polizeibeamte leicht verletzt. Der Jugendliche muss mit Anzeigen wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung rechnen. (PI Weißenhorn)

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.04.2019

 

Memmingen (Bayern): Betrunkener rastet aus

Nicht schlecht staunte ein Taxifahrer, als sich ihm am Sonntagmorgen in der Lindentorstraße in Memmingen ein junger Mann aus Gambia in den Weg stellt und ihn zum Anhalten bringt. Als das Taxi zum Stehen kommt, reißt der betrunkene 23 Jahre alte Mann, der in Tannheim wohnt, am Taxi den Scheibenwischer ab und wirft ihn auf den Boden. Sofort eilt der Türsteher einer nahegelegenen Gaststätte dazu und hält den Täter bis zum Eintreffen der herbeigerufenen Polizei fest. Auch den Polizisten gegenüber verhält sich der Mann äußerst aggressiv, weswegen er zur Verhinderung weiterer Sicherheitsstörungen in Gewahrsam genommen wird. Selbst vier Stunden nach seiner Festnahme hat der Mann umgerechnet noch über 1,5 Promille Alkohol im Körper, weswegen er auf richterliche Anordnung hin weiter ausgenüchtert werden musste.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.04.2019

Hahnstätten (Rheinland-Pfalz): Straßenverkehrsgefährdung durch alkoholisierte PKW-Fahrerin

Am Samstag, den 06.04.2019 gegen 03.30 Uhr meldete ein Verkehrsteilnehmer einen auffällig geführten PKW. Als der PKW anhielt, stellte der Zeuge fest, dass starker Alkoholgeruch aus dem PKW drang. Die Fahrerin, eine 60jährige aus der VG Hahnstätten, setzte dann ihre Fahrt fort und konnte in ihrem Wohnort von der Polizei angetroffen werden. Sie zeigte sich dabei sehr aggressiv, schlug nach dem Zeugen und nach den Polizeibeamten. Da sie sich nicht beruhigen ließ, musste sie gefesselt und ins Gewahrsam verbracht werden. Eine Blutentnahme wurde durchgeführt und der Führerschein wurde sichergestellt. Nachdem sich der Alkoholpegel der Dame wieder auf ein erträgliches Maß reduziert hatte, wurde sie aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der PD Montabaur vom 07.04.2019

 

Diez (Rheinland-Pfalz): Betrunkener randaliert im Einkaufsmarkt

Am Samstag, den 06.04.2019 um 20.45 Uhr meldete eine Mitarbeiterin eines Einkaufsmarktes Probleme mit einer betrunkenen Person, die das Geschäft, trotz Aufforderung, nicht verlässt. Er wurde durch die Polizei zunächst nach draußen gebeten. Vor der Tür rannte er umgehend wieder zurück in den Markt, was dazu führte, dass er jetzt vor die Tür verbracht wurde. Da er dem Platzverweis nicht nachkam und er zunehmend aggressiver wurde, musste er in Gewahrsam genommen werden, bis er wieder ausgenüchtert war.

PM der PD Montabaur vom 07.04.2019

 

Köln (Nordrhein-Westfalen): Polizei Köln stellt bei Versammlungslage dutzende Personalien fest

Mit starken Einsatzkräften hat die Polizei Köln am Sonntagnachmittag (7. April) im Stadtteil Kalk das Versammlungsrecht der Kölner AfD und mehrerer angemeldeter Gegendemonstrationen gewährleistet.
Beginnend ab 15 Uhr protestierten mehr als tausend Demonstrationsteilnehmer des Bündnisses „Köln gegen Rechts“ an der Kalker Post. Nach einer Auftaktkundgebung zogen sie anmeldekonform in Richtung des Bürgerhauses Kalk und führten dort an mehreren Polizeiabsperrungen ihren Protest fort. Bedingt durch zeitliche Verzögerungen startete die öffentliche Versammlung der AfD in den Räumlichkeiten des Bürgerhauses verspätet.
Mehrfach versuchten Gegendemonstranten des linken Spektrums die Polizeiabsperrungen zu durchbrechen. Polizistinnen und Polizisten verhinderten das Durchbrechen der Absperrung durch den Einsatz von Pfefferspray und des Schlagstocks. Drei Beamtinnen zogen sich dabei leichte Verletzungen zu. Verletzte auf Seiten der Versammlungsteilnehmer sind aktuell nicht gemeldet.
Die Versammlung im Bürgerhaus eröffnete der verantwortliche Leiter gegen 19.15 Uhr. Teilnehmer der Versammlung störten durch dauerhaftes Klatschen, Gesänge und Zwischenrufe den ordnungsgemäßen Verlauf der Versammlung in grober Weise. Der Leiter sprach daraufhin die Störer mehrfach an und forderte sie zur Ruhe auf. Als dies nicht wirkte, schloss er sie entsprechend den Bestimmungen des Versammlungsgesetzes von seiner Versammlung aus und forderte sie auf, den Raum zu verlassen.
Da die Störer den Raum nicht freiwillig verließen, führten Polizisten insgesamt 41 Personen aus dem Saal. Zu Widerstandshandlungen kam es dabei nicht. Wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs und einer Ordnungswidrigkeit nach dem Versammlungsgesetz leiteten die Beamten gegen diesen Personenkreis Ermittlungsverfahren ein und erteilten ihnen Platzverweise. Um 20.50 Uhr beendete der Versammlungsleiter der AfD seine Veranstaltung.
Während des Einsatzes stellten Polizisten vor dem Bürgerhaus fest, dass ein Demonstrationsteilnehmer (29) per internationalem Haftbefehl gesucht wurde. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn ins Polizeigewahrsam.
Zusätzlich zu den bereits dargestellten Anzeigen legten die Einsatzkräfte 13 weitere Strafanzeigen wegen des Verdachts der Beleidigung, Widerstands, Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Körperverletzung vor. Insgesamt nahmen die Polizisten sieben Personen in Gewahrsam.

PM der POL Köln vom 07.04.2019

Mühlhausen (Thüringen): Medieninformation PI Unstrut-Hainich

In den späten Nachmittagsstunden am Samstag waren zwei Rettungswagen in der Wanfrieder Straße in Mühlhausen im Einsatz. Dieser Umstand wurde durch einen 26jährigen Mann aus dem hessischen Sontra beobachtet. Dieser begab sich zu den Rettungswagen und öffnete eine Schiebetür. Im weiteren Verlauf entwendete der Mann einen Notfallrucksack und entfernte sich in Richtung „Zur Roten Löwenmühle“. Diverse Zeugen beobachteten den Vorfall von einer gegenüberliegenden Tankstelle. Darunter befand sich ein Polizeibeamter aus Mühlhausen in seiner Freizeit. Dieser eilte in vollständiger Motorradkleidung nach und stellte den Dieb. Hierbei leistete der Mann gegenüber dem Polizeibeamten erheblichen Widerstand, wobei dieser verletzt und der Motorradhelm beschädigt wurde. Dieser konnte den 26jährigen Mann überwältigen und bis Eintreffen der Kollegen sichern. Gegen den 26jährigen Mann aus Sontra wurden Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

PM der LPI Nordhausen vom 07.04.2019

Linz (Oberösterreich): Aggressiver Mann festgenommen

Am 7. April 2019 um 1:10 Uhr wurde die Polizeiinspektion Sonderdienste zum OK Platz beordert, da dort eine Rauferei von vier bis sechs Personen im Gange gewesen sein soll. Die Polizisten konnten jedoch keine Rauferei wahrnehmen. Jedoch stiegen aus zwei Rettungsfahrzeugen Sanitäter aus, die im Vorbeifahren die Rauferei beobachtet hatten. Einer der Sanitäter gab an, dass sie vor einem Mann geflüchtet waren, der ihn gegenüber handgreiflich geworden war. Währenddessen konnten die Polizisten eine lautstarke und hitzige Diskussion im angrenzenden Lokal wahrnehmen. Die Polizisten begaben sich zum Eingangsbereich des Lokals und versuchten die Situation zu klären. Dabei wurde ein 45-Jähriger Linzer äußerst aggressiv und begann zu toben und zu schreien. Da er sich trotz Aufforderung nicht beruhigte, wurde ihm die Festnahme angedroht. Dies zeigte jedoch ebenfalls keine Wirkung. Eine Frau im Lokal versuchte den Beschuldigten mit der Eingangstüre wieder zurück in das Lokal zu schieben, was ihr nicht gelang bzw. ihn nur aggressiver machte. Er schlug der Frau die Türe regelrecht hinauf bzw. holte er auch mit der Hand in Richtung Frau aus. Ein Polizist konnte ihn zurückhalten, was ihn nur noch aggressiver machte. Die Frau wurde dabei nicht verletzt. Der 45-Jährige bäumte sich vor den Polizisten auf, ballte die Hände zu Fäusten und fuchtelte wild herum. Auch die Androhung des Pfeffersprays und des Tasers zeigte keinerlei Besserung, sondern die Situation eskalierte noch mehr. Durch eine der anwesenden Frauen konnte die Situation etwas beruhigt werden, indem diese die anderen Unbeteiligten in das Lokal drängte und die Türe hinter sich verschloss. Nachdem sämtliche Versuche den Verdächtigen zu beruhigen und auch die mehrmalige Androhung der Festnahme keine Wirkung zeigte wurde er am 7. April 2019 um 1:20 Uhr festgenommen. Er wurde in das Polizeianhaltezentrum Linz gebracht.

PA der LPD Oberösterreich vom 07.04.2019

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