Langenfeld (Tirol): Körperverletzung und Verdacht des Widerstandes gegen die Staatsgewalt

Am 08.04.2019 um 19:15 Uhr randalierte ein 34-jähriger ungarischer StA auf dem Grundstück eines 28-jährigen Ötztalers im Gemeindegebiet von Längenfeld. Der Ötztaler stellte den ihm unbekannten Mann zur Rede und wurde sogleich mit einer Whiskey-Flasche angegriffen. In einem Handgemenge biss der Ungar dem Gegenüber in das Gesicht und verletzte ihn durch Schläge an die Nase. Bis zum Eintreffen einer verständigen Polizeistreife konnte der Ötztaler sein Gegenüber am Boden fixieren. Im Zuge der Amtshandlung trat der Ungar gezielt gegen den Kopf eines Beamten. Er wurde festgenommen und mit Unterstützung einer weiteren angeforderten Polizeistreife ins Polizeianhaltezentrum Innsbruck eingeliefert. Der Ötztaler wurde bei dem Vorfall unbestimmten Grades verletzt. Der attackierte Polizist blieb unverletzt. Der aggressive ungarische StA wird nach Abschluss der Erhebungen an die zuständigen Stellen angezeigt.

PM der PI Sölden vom 09.04.2019

Nienburg (Niedersachsen): Häusliche Gewalt artet in Schlägerei aus-Wegweisung für den Täter

Am Montagabend, 08.04.2019, gegen 23.30 Uhr, alarmierte ein Bewohner der Hans-Böckler-Straße die Polizei, weil es in einer Nachbarwohnung zu einer Schlägerei mit über einem Dutzend Beteiligten komme. Die drei eingesetzten Funkstreifenwagenbesatzungen fanden vor Ort etwa 15 männlichen Personen, alle mit Migrationshintergrund, vor, die sich auch den erkennbaren Polizeibeamten gegenüber sehr aggressiv und angriffslustig verhielten. Die Verständigung stellte sich aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse bei den rivalisierenden Gruppen als sehr schwierig heraus. Nach mehreren Gesprächen konnten die Polizeibeamten schließlich ermitteln, dass eine Häusliche Gewalt, begangen durch einen 19-jährigen gegenüber seiner ebenfalls 19-jährigen Freundin, der Auslöser für die Schlägerei gewesen ist. Nachdem das Opfer und daraufhin auch der Täter andere Personen um Hilfe und Unterstützung gerufen hatten, kam es innerhalb dieser Parteien zu den Auseinandersetzungen. Sogar in Anwesenheit der Polizei gingen die Personen aufeinander los und konnten teilweise nur durch Anlegen von Handfesseln von weiteren Taten abgehalten werden. Während des gesamten Einsatzes herrschte auch auf der Straße ein extrem lautes Geschrei in einer von den Beamten nicht zu verstehenden Sprache. Im Laufe der begangenen Körperverletzungen wurden drei Beteiligte in einem Krankenhaus behandelt. Der Täter für die Häusliche Gewalt wurde für 14 Tage aus der Wohnung gewiesen und darf sich in dem Zeitraum dort nicht mehr aufhalten. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 1,7 o/oo.

PM der PI Nienburg/Schaumburg vom 09.04.2019

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Nach Angriff vorläufig festgenommen

In den gestrigen Abendstunden kam es in einem Supermarkt in Kreuzberg zu einer Auseinandersetzung. Gegen 20.30 Uhr alarmierte ein Sicherheitsdienstmitarbeiter die Polizei zu dem Supermarkt in der Wrangelstraße. Dort geriet er mit einem 44-jährigen Alkoholisierten in Streit, da dieser ein Hausverbot für den Markt hatte. Gegenüber den Einsatzkräften sprach der 44-Jährige Bedrohungen aus und wollte dem Platzverweis nicht Folge leisten. Als die Polizistin und der Polizist ihn aus dem Geschäft begleiten wollten, leistete er erheblichen Widerstand. Den Einsatzkräften gelang es, den Mann zum Gewahrsam zu bringen, in dem er sich einer Blutentnahme und erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er wieder entlassen wurde. Eine Polizistin erlitt bei dem Angriff Verletzungen am Kopf, am Knie und an der Hand und konnte ihren Dienst nicht fortsetzen. Ihr Kollege wurde am Unterarm verletzt, blieb jedoch im Dienst. Gegen den 44-Jährigen wird nun wegen tätlichen Angriffs ermittelt.

PM des PP Berlin vom 09.04.2019

München (Bayern): Zweimal Widerstand durch 33-Jährigen – Nach Ausnüchterung gleich wieder auffällig

Gegen einen 33-Jährigen ermittelt die Bundespolizei, der innerhalb weniger Stunden am Montag (8. April) gleich zweimal mit Beamten in Konflikt geraten war und diese körperlich attackierte.
Ein 33-jähriger Deutscher hatte kurz vor 14 Uhr im Meridian 79026, auf dem Weg nach München, Reisende bepöbelt. Als ihn die Zugbegleiterin zu beruhigen versuchte, griff er die 39-Jährige unvermittelt an, schubste sie und schlug sowie drückte gegen die Frau, dass dabei deren Brille zu Boden fiel. Außerdem beleidigte er die unverletzt gebliebene Frau mehrfach verbal.
Auch gegenüber den ihn am Ostbahnhof erwartenden Bundespolizisten verhielt sich der mit 3,8 Promille Alkoholisierte äußerst aggressiv und renitent. Als er ausgenüchtert gegen 17 Uhr aus dem Unterbindungsgewahrsam entlassen worden war, fiel er wenig später erneut auf.
Reisende meldeten am S-Bahnhaltepunkt Rosenheimer Platz gegen 18:30 Uhr eine augenscheinlich schwankende Person, die drohte in die Gleise zu stürzen. Die alarmierten Beamten erkannten den 33-Jährigen sofort wieder. Bei der Verbringung zum Dienst-Kfz versuchte der Mann aus Rosenheim nach Beamten, deren Maßnahmen er zudem mit einigen „netten“ Worten begleitete, zu schlagen und gegen sie zu treten. Von der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme angeordnet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.
Jetzt wird gegen ihn in mehreren Fällen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt.
Das anhängende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz „Bundespolizei“ im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

PM der BPOLD München vom 09.04.2019

Kellinghusen (Schleswig-Holstein): Publikumswirksamer Einsatz

Einen aufsehenerregenden Auftritt hat am Montagnachmittag in Kellinghusen ein Mann hingelegt, der lauthals auf offener Straße ihm bekannte Frauen und die Polizei beschimpfte. Er kam schließlich ins Polizeigewahrsam, wo er bis zum heutigen Morgen verblieb.
Einsatzanlass für die Polizei war in der Nacht zum Montag die häusliche Gewalt eines Mannes gegenüber seiner Partnerin in der Lehmbergstraße. Letztlich sprachen die Beamten dem 34-Jährigen gegenüber eine Wegweisung über sieben Tage aus.
Montagnachmittag war dieselbe männliche Person erneut Grund für das Ausrücken zweier Streifen. Laut einer Berechtigten sollte der Kellinghusener mit ihrem Fahrzeug unterwegs sein – den Wagen wolle sie nun jedoch zurückhaben, was sich allerdings schwierig gestalte.
Gegen 16.10 Uhr trafen die Einsatzkräfte den Beschuldigten dann in besagtem Fahrzeug schlafend auf dem Lidl-Parkplatz An der Stör an.
Bereits hier zeigte sich der 34-Jährige uneinsichtig und wenig kooperativ. Später dann kam es gegenüber der Polizei und seiner hinzugekommenen Partnerin und ihren Freundinnen zu wilden und schreienden Beschimpfungen unfeiner Art. Weil der Aggressor sich nicht beruhigte und sich verbotenerweise immer wieder seiner Lebensgefährtin näherte, verfrachteten die Polizisten ihn schließlich unter erheblichem Widerstand in einen Streifenwagen und brachten ihn ins Itzehoer Polizeigewahrsam. Hier musste er sich einer Blutprobenentnahme unterziehen, weil anzunehmen war, dass er Alkohol und Rauschmittel konsumiert hatte. Dabei riss sich der Mann die Spritze aus dem Arm und schüttete später einem Beamten ein erbetenes Glas Wasser ins Gesicht. In den folgenden Stunden bekam der Beschuldigte dann die Chance, sich in den Wänden einer Zelle zu beruhigen. Mit einigen Anzeigen im Gepäck verließ er am heutigen Morgen schließlich das Revier.

PM der PD Itzehoe vom 09.04.2019

Krombach (Bayern): Frau beleidigt und bespuckt Polizisten

Eine stark alkoholisierte junge Frau beleidigte und bespuckte am Montagabend mehrere eingesetzte Polizisten. Gegen 20.30 Uhr hatte eine Anwohnerin der Hauptstraße mitgeteilt, dass bei ihr im Hof eine betrunkene Frau sitzen würde. Die Streife konnte dann eine 30-jährige Frau antreffen, die offenbar stark alkoholisiert war. Ein Alkotest ergab einen Wert von knapp 1,8 Promille. Da die Frau auch keinen festen Wohnsitz hatte, wurde sie zu ihrem eigenen Schutz in Gewahrsam genommen. Beim Transport auf die Dienststelle, fing sie dann zu randalieren an und bespuckte und beleidigte die Streifenbesatzung. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg wurde deshalb auf der Dienststelle eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen diese wehrte sich die Frau ebenfalls und versuchte dabei die Polizisten zu treten. Außerdem bespuckte und beschimpfte sie die Polizisten auch auf der Dienststelle. Die Frau wurde dann anschließend in einem Haftraum ausgenüchtert. Die eingesetzten Polizeibeamten blieben zum Glück alle unverletzt. Am Dienstagmorgen konnte die junge Frau nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder gegen. Auf sie kommt nun allerdings eine Anzeige wegen diverser Delikte zu.

PM der PI Alzenau vom 09.04.2019

Seeshaupt-Penzberg (Bayern): Widerstand

Gestern am späten Nachmittag teilte ein aufmerksamer Bürger über Notruf der Polizei mit, dass er auf der Strecke zwischen Seeshaupt und Penzberg hinter einem Starnberger Mercedes gefahren sei, der Schlangenlinien fahren würde. Der Mercedesfahrer stehe nun vor einem Schnellimbiss und kaufe sich einen Döner.
Bei Eintreffen der Streife konnte der 51 jährige Mercedesfahrer mit einem Döner in der Hand festgestellt werden. Nach einer kurzen Diskussion gab der 51jährige unter Tränen zu, dass er der Fahrer des Mercedes sei. Es wurde ein freiwilliger Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab ein Ergebnis von drei Promille. Da sich der 51 jährige Fahrer gegen weitere Maßnahmen massiv wehrte, wurde er durch die Polizeibeamten gefesselt. Er wurde zur Blutentnahme ins Krankenhaus Penzberg verbracht.
Den Mercedesfahrer erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Penzberg vom 09.04.2019

Bamberg (Bayern): 22-Jähriger beleidigt Polizisten

In der Promenadestraße beleidigte am Montagnachmittag ein 22-jähirger Mann zwei Polizeibeamte, die dort in ihrem Streifenwagen unterwegs waren. Als die Beamten an dem Mann vorbeifuhren, rief er lautstarke Beleidigungen und hob beide Mittelfinger in Richtung des Streifenwagens. Im Zuge der anschließend durchgeführten Anzeigenaufnahme beleidigte der 22-Jährige die zwei Polizisten schließlich erneut.

PM der PI Bamberg-Stadt vom 09.04.2019

Tauberbischofsheim (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt löst großen Polizeieinsatz aus

Polizeikräfte aus Unterfranken wollten am Montagmittag auf der A3 im Bereich der Anschlussstelle Rohrbrunn in Fahrtrichtung Würzburg den Fahrer eines VW Polos einer Verkehrskontrolle unterziehen.
Mittels Anhaltesignalgebers verdeutlichten die bayerischen Beamten dem zu diesem Zeitpunkt noch Unbekannten ihr Vorhaben. Der Fahrer entzog sich der Anhaltung und flüchtete mit überhöhter Geschwindigkeit. Hierbei überholte er mehrfach unerlaubt andere Verkehrsteilnehmer und gefährdete sie auch teilweise. Am Autobahnkreuz Würzburg West wechselte der Flüchtende auf die A81 in Fahrtrichtung Heilbronn. Insgesamt waren bereits fünf bayerische Streifenwagen und ein Hubschrauber im Einsatz und verfolgten den Fahrer des Polos. In Höhe Wertheim durchquerte der Mann eine Baustelle auf der Autobahn und verursachte hierbei Sachschaden. Dies hinderte ihn jedoch nicht daran weiterhin Gas zu geben und vor der Polizei zu flüchten. Drei weitere Streifenwagen vom Polizeirevier Tauberbischofsheim wurden in den Einsatz mit eingebunden. In Höhe Tauberbischofsheim hatte der Fahrer wohl genug von der Verfolgungsfahrt und fuhr an einem Rasthof raus. Dort konnten die Beamten den Fahrer in seinem Fahrzeug festnehmen. Hierbei leistete der junge Mann Widerstand, so dass sich ein Beamter leichte Verletzungen zuzog. In dem Fahrzeug konnten die Polizeibeamten eine geringe Menge Betäubungsmittel feststellen, sowie ein als gestohlen gemeldetes Smartphone auffinden. Zudem war der Pkw nicht zugelassen und mit falschen Kennzeichen versehen. Der 27-Jährige verursachte auf seiner Flucht Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe. Auch ein bayerischer Streifenwagen wurde bei der Verfolgung beschädigt. Der aus Hessen stammende Mann muss nun mit mehreren Anzeigen rechnen.

PM des PP Heilbronn vom 09.04.2019

Oranienburg (Brandenburg): Widerstand geleistet

Polizeibeamte wurden gestern gegen 23.50 Uhr von Anwohnern in die Sachsenhausener Straße gerufen, weil ein 42-jähriger deutscher Mann an Haustüren eines Mehrfamilienhauses klopfte und klingelte. Der Mann war dort bereits bekannt und gegen ihn wurde ein Hausverbot ausgesprochen. Die Polizeibeamten sprachen dem 42-Jährigen ein Platzverweis aus, dem er zunächst auch nachkam. Wenig später erschien er jedoch wieder an dem Mehrfamilienhaus und wurde zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er Widerstand, indem er nach den Beamten trat und sich körperlich sperrte. Die Polizisten wurden nicht verletzt. Der 42-Jährige musste gefesselt werden und blieb über Nacht im Polizeigewahrsam. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruch und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 09.04.2019

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Verkehrsunfall mit Personenschaden – Mann ignoriert Absperrung

Am Dienstagvormittag, 09:55 Uhr, kam es im Einmündungsbereich Berliner Straße/ Rehstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem eine Frau verletzt wurde. Eine 58-jährige Radfahrerin bog von der Berliner Straße nach rechts in die Rehstraße ab und kam dabei zu Fall. Nach jetzigem Erkenntnisstand handelt es sich um einen Alleinunfall, ob ein Pkw an dem Unfall beteiligt war, wird derzeit geprüft. Die Radfahrerin musste nach dem Sturz mit einem Rettungswagen in ein Hagener Krankenhaus gebracht werden und verblieb dort stationär. Während der Sperrung der Unfallstelle versuchte ein 70-Jähriger, mit seinem Auto in die Rehstraße einzufahren. Er missachtete die Absperrung der Polizisten und kam den Aufforderungen, sich auszuweisen nicht nach. Da er sich auch mehrfach mit seinem Pkw auf Beamten zu bewegte, stellten die Polizisten zunächst die Fahrzeugschlüssel sicher. Sie veranlassten, dass der Gesundheitszustand des Mannes durch einen Arzt begutachtet wird. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Polizeibeamte wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.
Das Verkehrskommissariat hat in beiden Fällen die Ermittlungen übernommen.

PM der POL Hagen vom 09.04.2019

Singen (Baden-Württemberg): Polizei nimmt Betrunkenen in Gewahrsam

Über drei Promille ergab der Alkoholtest eines 53-Jährigen, der am Montagabend von Passanten auf dem Gehweg der Hauptstraße liegend angetroffen wurde. Nachdem der Mann aggressiv auf die Verständigung des Rettungsdienstes reagiert und sich stark torkelnd entfernt hatte, nicht ohne Passanten anzupöbeln, konnte er wenig später von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeireviers angetroffen werden. Da sich der Betrunkene auch gegenüber den Beamten wenig kooperativ verhielt, brachten ihn die Polizisten zur Dienststelle, wo er auf richterliche Anordnung die Nacht im Polizeigewahrsam verbrachte.

PM des PP Konstanz vom 09.04.2019

Stockach (Baden-Württemberg): Widerstand gegen Polizeibeamte

Als Beamte des Polizeireviers beim Kreisverkehr B 313/Johann-Glatt-Straße am späten Montagabend gegen 22.50 Uhr Verkehrskontrollen durchführten und einen 24-jährigen Pkw-Lenker überprüften, mischte sich der 21-jährige Beifahrer in das Kontrollgespräch ein. Nachdem er von einem der Polizisten aufgefordert wurde, die Kontrolle nicht zu stören, fing der junge Mann an, das Gespräch und die polizeilichen Kontrollmaßnahmen mit seinem Handy aufzunehmen. Obwohl der 21-Jährige mehrfach darauf hingewiesen wurde, dies zu unterlassen, folgte der Mann nicht den Anweisungen. Er wollte sich in der Folge nicht ausweisen und verweigerte die Aushändigung des Handys als Beweismittel. Nach der Beschlagnahmeanordnung der Staatsanwaltschaft mussten die Polizisten den 21-Jährigen festhalten, um ihm das Handy abzunehmen. Der junge Mann hat sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes zu verantworten.

PM des PP Konstanz vom 09.04.2019

Annaberg-Buchholz (Sachsen): Alkoholfahrt unterbunden

Am Montagabend wurde die Polizei wegen des Verdachts einer Trunkenheitsfahrt zu einem Parkplatz in der Chemnitzer Straße gerufen. Bei der Überprüfung stellten die Beamten einen 26-Jährigen fest, der laut vor Ort befindlichen Zeugen mit einem Pkw BMW die Chemnitzer Straße und den Parkplatzbereich mit hoher Geschwindigkeit befahren haben soll. Bei dem 26-Jährigen bemerkten die Polizisten Alkoholgeruch. Ein mit ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,36 Promille. Für den Mann folgten zwei Blutentnahmen, da ein Nachtrunk nicht ausgeschlossen werden konnte. Der Führerschein des 26-Jährigen konnte nicht sichergestellt werden, da er nicht im Besitz solch eines gültigen Dokumentes ist.
Anzeigen wegen Trunkenheit im Verkehr in Verbindung mit Fahrens ohne Fahrerlaubnis wurden gefertigt. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und die Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Als die Beamten im Verlauf des Abends den Parkplatz erneut aufsuchten, stellten sie den 26-Jährigen erneut dort fest. Der Mann bepöbelte die vor Ort befindlichen Personen und kam einem durch die Polizisten ausgesprochenem Platzverweis nicht nach. Auch versuchte er, nach den Beamten zu schlagen. Nun kam zu den obigen Anzeigen noch eine Anzeige wegen Widerstandes gegen Polizeivollzugsbeamte hinzu.
Der 26-Jährige wurde über Nacht zur Verhinderung weiterer Störungen in Gewahrsam genommen.

PM der PD Chemnitz vom 09.04.2019

Königswartha (Sachsen): Polizeifassade fällt Täter zum Opfer

Ein 41-Jähriger hat am späten Montagabend die Sprechanlage sowie die zum Eingang führende Treppe des Polizeistandorts in Königswartha beschädigt. Der bekannte Verdächtige löste unter anderem eine Granitplatte des Aufgangs aus dem Stufengefüge und legte sie auf die vor dem Gebäude verlaufende Gutsstraße. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht bezifferbar. Die Ermittlungen dauern an.

PM der PD Görlitz vom 09.04.2019

München (Bayern): Pkw-Fahrer missachtet Anhaltesignale der Polizei – Mittersendling

Am Montag, 08.04.2019, gegen 14:55 Uhr, versuchte eine Zivilstreife der Münchner Polizei in der Friedrich-Hebbel-Straße einen Pkw Mercedes einer verdachtsunabhängigen Verkehrskontrolle zu unterziehen.
Der 34-jährige Fahrer aus München reagierte jedoch nicht auf die deutlichen Anhaltesignale (durch Sondersignale und Anhaltekelle). Es wurde mehrfach versucht ihm zu signalisieren, dass er anhalten solle, was er jedoch ignorierte. Als beim Streifenwagen Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet wurden, reagierte eine vor dem 34-Jährigen fahrende Pkw-Fahrerin und bremste ihren Mercedes Pkw bis zum Stillstand ab.
Der Streifenwagen hielt links neben dem Mercedes, sodass dieser nicht mehr weiter fahren konnte. Als die Polizeibeamten ausstiegen und zum Fahrzeug gingen, rammte der 34-Jährige das vor ihm stehende Fahrzeug und den links neben ihm stehenden Streifenwagen.
Die kontrollierende Polizeibeamtin musste zur Seite springen, um nicht vom Fahrzeug erfasst zu werden. Ihr Streifenpartner schlug die Beifahrerscheibe des Mercedes ein und konnte dadurch den 34-Jährigen stoppen. Er wurde aus dem Fahrzeug gezogen und gefesselt.
An den drei Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 15.000 Euro. Die Unfallstelle musste für etwa 1,5 Stunden gesperrt werden.
Der 34-Jährige wurde wegen eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs angezeigt. Die Ermittlungen zur Klärung der Details des Vorfalls wurden von der Münchner Verkehrspolizei aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tegernseer Landstraße 210, 81549 München, Tel.: 089/6216-3322, in Verbindung zu setzen.

PM des PP München vom 09.04.2019

 

Berlin/Friedrichshain-Kreuzberg: Uneinsichtige Autofahrerin versuchte sich einer Kontrolle zu entziehen

Anzeigen wegen Widerstands, Straßenverkehrsgefährdung, Missachtung von Zeichen und Weisungen durch Polizeibeamte, zusätzlich diverse Verkehrsordnungswidrigkeiten sowie die Beschlagnahme des Führerscheins, sind das Ergebnis des Verhaltens einer 41-Jährigen heute Mittag in Kreuzberg. Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte des zuständigen Abschnitts 53 führten seit den Vormittagsstunden eine Verkehrskontrolle im Bereich der Skalitzer Straße / Schlesische Straße / Oberbaumstraße / Falckensteinstraße durch. Gegen 11.30 Uhr fiel dabei eine 41-Jährige in ihrem Audi auf, weil sie verbotswidrig in die Oberbaumstraße einfuhr. Ein Polizeibeamter wies sie auf ihren Fehler hin und bat sie, umzukehren. Die Frau folgte den Anweisungen etwas uneinsichtig, fuhr dann jedoch zurück. Wenig später fiel sie anderen Polizeibeamten des Abschnitts in der Köpenicker Straße auf, weil sie während der Fahrt ein Handy bediente. Sie wurde daraufhin in die Kontrollstelle gebeten und hier verkehrsrechtlich überprüft. Den Verstoß stritt sie ab und verhielt sich, nach Angaben der kontrollierenden Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten, äußerst unkooperativ. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Fertigung einer Ordnungswidrigkeitenanzeige durfte die Frau ihren Weg fortsetzen. Hierbei fuhr sie so unachtsam aus der Kontrollstelle, dass es fast zum Zusammenstoß mit einem vorfahrtberechtigten Radfahrer gekommen wäre. Der Radfahrer hatte durch eine Gefahrenbremsung und Ausweichen einen Zusammenstoß verhindern können. Die Polizeibeamten entschieden sich daraufhin, die Autofahrerin abermals in die Kontrollstelle zu bitten und ihre Fahrtüchtigkeit zu überprüfen. Die 41-Jährige weigerte sich jedoch anzuhalten und versuchte weiterzufahren. Ein Polizeibeamter versuchte daraufhin die Fahrertür zu öffnen, die jedoch verschlossen war. Die Frau schrie mehrfach hysterisch durch das offen stehende Fenster, dass sie nicht stehen bleiben werde und fuhr mit durchgetretenem Gaspedal und quietschenden Reifen los. Der Polizist, der noch den Türgriff festhielt, wurde nach vorne geschleudert und zog sich leichte Verletzungen an der rechten Hand zu. Zwei weitere Polizisten, die die Szene beobachtete hatten, rannten dem Wagen hinterher und konnten die Frau in der Köpenicker Straße Ecke Schlesische Straße stoppen, indem beide ihre Dienstwaffen zogen und auf die Motorhaube des Wagens und den Boden richteten. Daraufhin stieg die 41-Jährige freiwillig aus dem Fahrzeug, zeigte sich aber weiterhin sehr uneinsichtig und aufgebracht. Sowohl eine Atemalkoholkontrolle als auch ein Drogenvortest bei der Frau verliefen negativ. Ihr Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Berlin vom 09.04.2019

Ebersbach (Bayern): Nach häuslichem Streit Polizisten angegriffen

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Ebersbach zu einem häuslichen Streit. Ein Mann suchte mehrfach in der Nacht seine Ex-Lebensgefährtin in Ebersbach auf und randalierte vor deren Haustür und schrie herum. Die eingesetzten Streifen konnten nach längerer Suche den Randalierer feststellen. Als der aggressive Mann in Gewahrsam genommen werden sollte, versuchte er sich gegen die Mitnahme zu wehren und leistete massiv Widerstand. Den Polizeibeamten gelang es schließlich den Mann zu überwältigen und mit zur Dienststelle zu nehmen. Dabei wurden zwei Polizeibeamte und der Randalierer leicht verletzt. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte und Körperverletzung.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 09.04.2019

Zug (Kanton Zug): Ladendieb wird gegen Polizei ausfällig

Ein Mann stahl in einem Laden Ware und wurde dabei von der Polizei beobachtet. Als zivile Polizisten ihn kontrollieren wollten, rastete der Mann aus. Er wurde festgenommen.
Am Dienstagmorgen (9. April 2019), kurz vor 07:30 Uhr, beobachtete eine zivile Polizeipatrouille, wie ein Mann in einem Verkaufsgeschäft beim Bahnhofplatz in Zug Lebensmittel entwendete. Als der Delinquent den Laden verliess, hielten ihn die Polizisten an, um ihn zu kontrollieren. Der 20-Jährige wurde zuerst verbal ausfällig gegen die Polizisten, dann versuchte er sich durch massive Gegenwehr der Personenkontrolle zu entziehen. Erst durch das Beiziehen von weiteren Polizisten konnte er arretiert werden.
Der renitente Mann wurde vorläufig festgenommen und der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zugeführt. Er muss sich wegen Ladendiebstahls, Gewalt und Drohung gegen Beamte sowie Hinderung einer Amtshandlung verantworten.

PM der Zuger Polizei vom 09.04.20189

Altenburg (Sachsen): Beleidung und Bedrohung von Rettungskräften

Heute Nacht (09.04.2019), gegen 00:40 Uhr kam die Feuerwehr aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung in einer Wohnung in der Theodor-Neubauer-Straße zum Einsatz. Im Rahmen der Rettungsmaßnahmen vor Ort beleidigt und bedrohte der 46-jährige Wohnungsinhaber die Rettungskräfte der Feuerwehr massiv. Durch die hinzugezogenen Polizeibeamten wurde der 47-jährige aufgefordert die Wohnung zu verlassen. Er gab sich weiter unkooperativ und beleidigte nunmehr auch die Polizeibeamten, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen wurde. Hierbei leistete er massiv Widerstand. Nachdem die Feuerwehr die Wohnung vom Rauch befreit und der 46-jährige medizinisch untersucht wurde, konnte er seine Wohnung wieder betreten. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 09.04.2019

Waidhofen (Niederösterreich): Mordversuch auf Polizisten

Ein psychisch labiler 42-jähriger österreichischer Staatsbürger aus dem Bezirk Waidhofen an der Thaya versuchte am heutigen Tage, um 07.25 Uhr in Waidhofen an der Thaya bei einer Intervention der Bediensteten der Polizeiinspektion Waidhofen an der Thaya am Anwesen seiner Mutter nach vorheriger gefährlichen Drohung mit einem Messer gegen seine Mutter auf einen Polizeibeamten einzustechen. Nur durch eine reflexartige Bewegung des Beamten zur Seite konnte eine schwere Verletzung abgewendet werden.
Im Zuge der Ausweichbewegung konnte ein Beamter den Beschuldigten an der messerführenden, rechten Hand erfassen, fixieren und vorerst eine weitere Gefahr durch das Messer abwenden.
Zur gleichen Zeit versetzte der Beschuldigte dem zweiten Beamten mit der linken Hand einen Schlag in das Gesicht und trat ihm mit einem Fuß gegen das rechte Knie, um sich der Fixierung der beiden Beamten zu widersetzen. Aus diesem Grund wurde gegen den Beschuldigten der Pfefferspray eingesetzt.
Der Verdächtige wurde danach von den Beamten am Boden mittels Körperkraft fixiert. Dabei äußerste der Tatverdächtige gegenüber seiner Mutter und den Polizisten Morddrohungen.
Der Beschuldigte sowie der verletzte Polizist wurden in das Landesklinikum Waidhofen an der Thaya eingeliefert.
Der 42-Jährige wird wegen versuchter Mordversuche über Anordnung der Staatsanwaltschaft Krems in die Justizanstalt Krems eingeliefert.

PM der LPD Niederösterreich vom 09.04.2019

Salzburg: Widerstand gegen die Staatsgewalt

Eine Salzburgerin rief in den Morgenstunden des 9. April 2019 die Polizei da bei einem Parkplatz eines Lebensmittelgeschäfts ein Mann nächtigen würde. Die Beamten konnten einen 46-jährigen Polen antreffen und forderten ihn auf die Örtlichkeit zu verlassen. Der Pole weigerte sich zu gehen und wurde zunehmend aggressiv. Er schrie die Beamten an und versetzte einem Polizisten einen Schlag in den Brustbereich. Die Beamten nahmen den Mann vorläufig fest. Verletzt wurde niemand. Der 46-Jährige wird auf freiem Fuß angezeigt.

PA der POL Salzburg vom 09.04.2019

Zell a.S. (Salzburg): Festnahme in Zell am See

Beamte der Stadtpolizei Zell am See führten um die Mittagszeit am 9. April 2019, Verkehrskontrollen auf einem Parkplatz in Zell am See durch. Im Zuge einer Verkehrskontrolle eines 58-jährigen Pinzgauers stellten sie fest, dass der Mann seinen Führerschein auf Grund eines Behördenauftrags abgeben müsste. Während der Kontrolle sprang der 58-Jährige aus dem Auto und wurde zusehens aggressiv. Er gab an die Fahrt fortzusetzen. Gegenüber den drei Beamten verhielt er sich weiterhin aggressiv und ging auf diese los. Im Zuge der Amtshandlung wurden die drei Beamten der Stadtpolizei unbestimmten Grades verletzt. Polizisten von der PI Zell am See unterstützten bei der Amtshandlung und nahmen den Aggressor schließlich fest. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der 58-Jährige in die Justizanstalt Salzburg gebracht.

PA der POL Salzburg vom 09.04.2019

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