Lohmar (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am 09.04.2019 gegen Mittag wurde die Polizei zu einem Fall häuslicher Gewalt nach Lohmar in die Straße Weidchensweg gerufen. Ein 41-Jähriger hatte seine Frau im Verlauf eines Streits massiv bedroht und geschlagen. Die Frau war daraufhin aus dem Haus geflüchtet. Gegen die Beamten, die ihn der Wohnung verweisen wollten, wurde der Mann sofort aggressiv und weigerte sich, der Anordnung Folge zu leisten. Als er aus der Wohnung gebracht werden sollte, wehrte er sich heftig. Es kam zum Gerangel, bis die Polizisten gegen den 41-Jährigen schließlich Pfefferspray einsetzten, um die Angriffe zu beenden. Der Beschuldigte wurde mit leichten Verletzungen zur Wache gebracht. Eine medizinische Behandlung verweigerte der Lohmarer. Er darf die gemeinsame Wohnung nun für 10 Tage nicht betreten und erhielt eine Anzeige nach dem Gewaltschutzgesetz wegen der Angriffe auf seine Ehefrau. Darüber hinaus muss er sich in einem Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte verantworten.

PM der KPB Rhein-Sieg-Kreis vom 10.04.2019

 

Siegen (Nordrhein-Westfalen) 28-jähriger Mann endet nach Imbiss-Randale in Gewahrsamszelle

Die Polizei hat am Dienstagnachmittag (09.04.2019) einen Randalierer in der Siegener Innenstadt in Gewahrsam genommen. Gegen 15 Uhr betrat ein 28-jähriger Mann einen am Bahnhofsvorplatz befindlichen Döner-Imbiss und schlug mit einer Eisenstange auf eine gläserne Theke und eine Tür ein. Der Wüterich, verfolgt von Mitarbeitern des Imbisses, flüchtete nach der Tat in Richtung des Berufskollegs, wo ihn Polizeibeamte in einer Nebenstraße fassten und mit Widerstand in eine Gewahrsamszelle brachten. Die Frage weshalb der 28-Jährige randalierte ist nun Gegenstand des gegen ihn eingeleiteten Ermittlungsverfahrens.

PM der KPB Siegen-Wittgenstein vom 10.04.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): Betrunkene Frau greift Polizeibeamte an

Sie lagen auf dem am Boden und prügelten sich. Eine Streifenwagenbesatzung trennte in der vergangenen Nacht eine junge Frau und einen jungen Mann auf dem Marienplatz.
Wie sich im weiteren Verlauf herausstellte, handelt es sich eigentlich um Freunde. Aufgrund ihres starken Alkoholisierungsgrades waren sie aneinandergeraten. Der junge Mann hatte sich dabei Verletzungen zugezogen, ein RWT wurde angefordert.
Die 19-jährige tatbeteiligte Frau beleidigte bei der Personalienüberprüfung die Beamten aufs Übelste. Schließlich griff sie eine Beamtin an. Dies misslang, sie wurde überwältigt und in das Polizeihauptrevier gebracht, dabei biss sie einen Polizisten in die Hand.
Beruhigen ließ sich die junge Frau zu keiner Zeit. Im Gewahrsam leistete sie erneut Widerstand, griff dabei eine Beamtin an und verletzte sie leicht.
Sie verblieb den Rest der Nacht in der Ausnüchterungszelle. Die Kosten für den Einsatz und für den Aufenthalt im Gewahrsamsbereich wird die renitente Schwerinerin selber tragen müssen.
Zu Beweissicherung wurden die aufgezeichneten Daten der Bildüberwachung auf dem Marienplatz gesichert.
Die Kripo ermittelt gegen die 19-Jährige wegen des Verdachts der Beleidigung und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PI Schwerin vom 10.04.2019

 

Bingen (Rheinland-Pfalz): Polizeibeamter nach Widerstand dienstunfähig

Eine Zeugin bemerkte in Bingen-Büdesheim eine männliche Person, die torkelnd aus einer Gaststätte kam, in ein Fahrzeug stieg und losfuhr. Das Fahrzeug konnte an der Wohnanschrift in Münster-Sarmsheim angetroffen werden. Auf Klingeln zeigte sich eine männliche Person am Fenster, auf die die Fahrerbeschreibung zutraf. Ein Zutritt wurde den Beamten nicht gestattet. Nach Anordnung der Durchsuchung durch einen Richter wurde das Anwesen betreten. Dem 52 jährigen wurde der Sachverhalt erläutert und die polizeilichen Maßnahmen, Blutentnahme, Sicherstellung des Führerscheins, aufgezeigt. Er zeigte sich wenig kooperativ, so dass die Beamten einfache körperliche Gewalt anwenden mussten. Der 52 jährige versuchte sich ständig aus den Griffen der Beamten zu befreien. Kurz vor dem Streifenwagen machte er eine ruckartige Rückwärtsbewegung. Aufgrund der Fixierung erlitt dadurch ein Beamter eine Schulterluxation. Sowohl der deutlich unter Alkoholeinwirkung stehende Fahrzeugführer als auch der verletzte Beamte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Dem 52 jährigen wurde ein Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Entsprechende Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet. Dem verletzten Beamten wurde die Schulter unter Narkose eingerenkt. Er wird in den nächsten Wochen keinen Dienst verrichten können.

PM der PI Bingen vom 10.04.2019

 

Bingen (Rheinland-Pfalz): Widerstand, Beamter wurde ins Bein gebissen

10.04.2019, 00.34 Uhr: Auf einer Studentenparty fiel ein stark alkoholisierter Gast auf, der mit Anderen zunächst in verbale Streitigkeiten geriet. Der 20 jährige wurde vom Veranstalter der Party verwiesen, kam dieser Aufforderung aber nicht nach. Auch nach Eintreffen der Beamten änderte der Verantwortliche sein Verhalten nicht. Da er dem polizeilichen Platzverweis keine Folge leistete, musste einfache körperliche Gewalt angewandt werden. Immer wieder klammerte sich der 20 jährige am Geländer fest. In dem entstandenen Gerangel biss er einem Polizeibeamten ins Bein. Der 20 jährige wurde zur Dienststelle verbracht und später von einem Erziehungsberechtigten abgeholt. Er stand deutlich unter Alkoholeinwirkung, ein Test wies einen Wert von 1,39 Promille aus.

PM der PI Bingen vom 10.04.2019

 

Haiger (Hessen): Spezialeinsatzkommando nimmt 32-Jährigen nach Bedrohungen in Haiger fest

Heute Nacht (10.04.2019) nahmen Mitarbeiter eines Spezialeinsatzkommandos der Hessischen Polizei einen 32-Jährigen in seiner Wohnung fest. Der offensichtlich psychisch kranke Haigerer hatte zuvor Familienangehörige und Polizeibeamte angegriffen.
Gegen 00.45 Uhr wandte sich die Familie über den Notruf an die Polizei. Sie waren aus der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Innenstadt geflüchtet, nachdem der 32-Jährige seinen Bruder mit einem Messer bedroht und Teile des Mobiliars zertrümmert hatte. Eine Streifenbesatzung bewarf er mit einem Messer und einem Stuhl. Die Polizisten wichen aus und sprühten Pfeffer, das jedoch keinerlei Wirkung zeigte. Daraufhin zog sich der Mann in seine Wohnung zurück. Die in den restlichen Wohnungen verblieben Anwohner wurden von der Polizei aus dem Haus begleitet.
Ein Team eines Spezialeinsatzkommandos der Hessischen Polizei nahm den 32-Jährigen später schlafend in seinem Bett fest. Gegen dem Mann wird wegen Bedrohung, Nötigung, Sachbeschädigung sowie Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt. Die Polizei führte den Haigerer einem Arzt einer psychiatrischen Einrichtung vor, der einer zwangsweisen Aufnahme zustimmte.

PM des PP Mittelhessen / PR-Stelle Lahn vom 10.04.2019

 

Löhne (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizeibeamte – Aggressiv gegen Retter und Polizei

Am Montagnachmittag erhielten die Feuerwehr und Polizei einen Notruf zu einem Hilfeersuchen an die Bergkirchener Straße in Mennighüffen. Ein 20-Jähriger Mann ging noch vor Betreten der Wohnung mit einem Aluminiumschläger auf die Rettungskräfte und Polizeibeamte los, nachdem die Helfer bei ihm geklingelt hatten. Die dann folgenden Angriffe wehrten die Polizeibeamten ab, indem sie den Mann zu Boden brachten und ihm Handfesseln anlegten. Durch den Angriff erlitt ein Polizeibeamter eine Verletzung an der Hand. Zudem kam ein Hund aus der Wohnung und biss den zweiten Beamten in den Unterschenkel. Nach der Sicherung durch die Beamten gelang es den Mann in ein Krankenhaus zu transportieren. Zusätzlich ordnete ein Richter die Entnahme einer Blutprobe zum Nachweis auf Drogen und Alkohol im Blut an. Die beiden Beamten sind durch die Verletzungen einstweilig nicht mehr dienstfähig.

PM der KPB Herford vom 10.04.2019

 

Merzenich (Nordrhein-Westfalen): Unfallaufnahme eskaliert

Das Verhalten eines Unfallverursachers am Dienstagnachmittag war an Respektlosigkeit und Aggressivität kaum zu überbieten. Er verbrachte die Nacht in polizeilichem Gewahrsam.
Gegen 16:40 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung zu einem Verkehrsunfall geschickt, der sich kurz zuvor im Steinweg ereignet hatte. Ein 58 Jahre alter Rollerfahrer aus Jülich hatte zwei verkehrsbedingt wartende Fahrzeuge vorschriftswidrig überholt und war in einer Fahrbahnverengung mit einem entgegen kommenden Pkw zusammengestoßen. Dessen 68-jähriger Fahrer blieb unverletzt, doch der Unfallverursacher selbst kam samt Zweirad zu Fall und verletzte sich leicht. Eine Behandlung durch hinzugerufene Rettungskräfte lehnte er allerdings ab. Auch gegen die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen hatte der Jülicher Einwände. Diese brachte er jedoch nicht nur verbal vor, sondern widersetzte sich den Polizeibeamten auch körperlich.
Er erklärte freimütig, nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein. Wegen seiner Angaben, er habe sowohl vor dem Unfall als auch danach Alkohol konsumiert, wurde zunächst ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 2,32 Promille ergab. Dieses Ergebnis zog einen Transport zur Polizeiwache und eine dort zu entnehmende Blutprobe nach sich. Doch hiermit war der zunehmend aggressive 58-Jährige nicht einverstanden. Er bedrohte die Beamten mit Gesten und deutete an, sie erschießen zu wollen. Weiterhin schlug er mit den Fäusten nach ihnen und versuchte, sie zu treten, woraufhin die Polizisten ihn zu Boden bringen und ihm Handfesseln anlegen mussten. Wiederholt versuchte der völlig aufgebrachte Jülicher, die Beamten gezielt durch Tritte zu verletzen, was ihm jedoch nicht gelang. Stattdessen beleidigte er sie fortwährend mit zahlreichen Schimpfwörtern.
Auf der Polizeiwache konnte ihm ein Arzt zwei Blutproben entnehmen, deren spätere Auswertung den Grad seiner Alkoholisierung zum Unfallzeitpunkt und während der massiven Widerstandhandlungen angeben wird. Nach seiner Ausnüchterung konnte der Mann am frühen Mittwochmorgen aus dem Polizeigewahrsam entlassen werden. Gegen ihn liegen nun diverse Strafanzeigen vor, die das Fahren unter Alkoholeinfluss, Verursachen eines Verkehrsunfalls, das Fahren ohne erforderliche Fahrerlaubnis und den Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Beleidigung und Bedrohung als Tatvorwurf beinhalten.

PM der POL Düren vom 10.04.2019

 

Neuss (Nordrhein-Westfalen): Bilanz einer Kontrolle in der Innenstadt

Am Dienstag (09.04.), zwischen 12:30 Uhr und 20:30 Uhr, überprüften Polizeibeamte am Rosengarten und im Augustinusviertel in Neuss mehrere Verdächtige. Bei den Kontrollen stellten die Beamten bei einem 24- und einem 36-Jährigen jeweils ein Tütchen Marihuana sicher. Im Rosengarten wollte eine Streife einen verdächtigen jungen Mann im Alter von 20 Jahren überprüfen. Als er die Absicht der Polizisten erkannte, ließ er hinter einer Parkbank eine Haschischplatte fallen und „tat auf unschuldig“. Die Ermittler stellten das Rauschgift sicher, zudem erteilten sie dem 20-Jährigen einen Platzverweis.
Am Rennbahnpark geriet eine Gruppe von vier jungen, nervös agierenden Männern (im Alter von 15 bis 19 Jahren) ins Visier der Ordnungshüter. Der Grund für ihr Verhalten war schnell gefunden: Ein Rauschgiftspürhund der Neusser Polizei stöberte in ihrer unmittelbaren Nähe einen angerauchten Joint auf.
Bei der Kontrolle zweier Verdächtiger (17 und 22 Jahre alt) an der Rennbahn stellten die Polizisten zwei Konsumeinheiten Heroin, versteckt in einem Gebüsch, sicher.
Bei einem 47-jährigen Neusser wurde ein sogenanntes Einhandmesser entdeckt. Da dieser Gegenstand nach dem Waffengesetz als verboten eingestuft ist, stellten die Polizisten es sicher. Die Polizisten leiteten ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren (Verstoß gegen das Waffengesetz) ein.
Die weiteren Ermittlungen übernahmen Beamte des Fachkommissariats. Im Umfeld der Kontrollen -insgesamt 53 überprüfte Personen- erteilte die Polizei sechs Platzverweise. Da ein äußerst aggressiver 19-Jähriger diesem nicht nachkam, beabsichtigten die Beamten ihn in Gewahrsam zu nehmen. Mit dieser Maßnahme war er offenkundig nicht einverstanden. Er attackierte die Beamten und ging auf sie los. Der junge Mann wird sich demnächst wegen Körperverletzung und Widerstands gegen Polizeibeamte verantworten müssen.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 10.04.2019

 

Markdorf (Baden-Württemberg ): Betrunkener Störer

Über einen längeren Zeitraum beschäftigte ein 25-jähriger, deutlich alkoholisierter Mann die Polizei am Dienstagnachmittag in Markdorf. Gegen 15 Uhr war der Betrunkene zum ersten Mal aufgefallen, als er in einer Asylbewerberunterkunft zusammen mit einem offenbar befreundeten Bewohner aggressiv gegenüber einer Mitarbeiterin des Landratsamtes auftrat und sich nach Aufforderung zunächst weigerte, das Gebäude zu verlassen. Noch vor Eintreffen der verständigten Streife entfernte sich der Störer jedoch in unbekannte Richtung. Kurz nach 15.30 Uhr fiel derselbe Betrunkene in einem Lebensmitteldiscounter in der Rudolf-Diesel-Straße auf, wie er Besucher und Personal des Ladens anpöbelte. Auch hier war der 25-Jährige verschwunden, bevor die Polizei vor Ort eintraf. Nachdem der Mann aber in dem Lebensmittelmarkt bekannt war, wurde er hier entsprechend identifiziert. Gegen 16 Uhr erreichte die Polizei der nächste Notruf, nachdem es vor einer Gaststätte in der Hauptstraße zu einer Beleidigung seitens des 25-Jährigen gekommen war. Nachdem er zunächst Passanten anpöbelte und ihn der Wirt daraufhin zur Rede stellte, spuckte er diesem ins Gesicht und warf ihm eine leere Glasflasche vor die Füße. Hier verschwand er ebenfalls vor Eintreffen der alarmierten Streifenwagenbesatzung, fiel jedoch kurz nach 16.30 Uhr in der Poststraße auf, wie er ein dort abgestelltes, unverschlossenes Fahrrad entwendete und damit davonfuhr. Im Rahmen der Fahndung konnte der Mann samt Fahrrad schließlich in der Brunnenstraße festgestellt und vorläufig festgenommen werden. Da der 25-Jährige nach Zeugenaussagen auch in betrunkenem Zustand mit dem Rad fuhr, wurde er zum Zwecke einer Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht. Gegen den Transport sowie die Maßnahme selbst wehrte er sich massiv, weswegen er durch mehrere Beamte fixiert werden musste. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die Polizeibeamten unentwegt. Nachdem sich der 25-Jährige auch nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nicht beruhigen ließ und sich mutmaßlich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde er unter Polizeibegleitung in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Er gelangt nun wegen einer ganzen Reihe an Delikten zur Anzeige.

PM des PP Konstanz vom 10.04.2019

 

Hagnau (Baden-Württemberg): Verkehrskontrollen

Beamte des Polizeipostens Meersburg führten mit Unterstützung von Kollegen der Bereitschaftspolizei am Dienstagnachmittag in Hagnau Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit durch. Das Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Benutzung von Mobiltelefonen während der Fahrt. Hier mussten insgesamt 13 Kraftfahrzeugführer entsprechend beanstandet werden. Sie erwartet nun jeweils ein Bußgeld von 100 Euro sowie ein Punkt in Flensburg. Ein 22-jähriger Pkw-Lenker wird angezeigt, da er einerseits eine unzulässige Veränderung am EU-Emblem auf seinen Kennzeichenschildern vorgenommen hatte und außerdem durch starkes Beschleunigen mit quietschenden Reifen im Bereich der Kontrollstelle negativ auffiel. Als Grund für sein Verhalten gab der 22-Jährige den in der gesamten Familie vorhandenen „Hass“ auf Polizeibeamte an. Da hier möglicherweise die charakterliche Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen angezweifelt werden muss, wurde ein entsprechender Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde zur Überprüfung gefertigt.

PM des PP Konstanz vom 10.04.2019

 

Cuxhaven (Niedersachsen): 20-Jähriger nach Raub in Haft

Drei junge Männer beraubten am Dienstagabend gegen 18 Uhr auf offener Straße einen körperlich eingeschränkten Mann, der sich in der Straße „Marktplatz“, unweit der Südersteinstraße, aufhielt. Die Männer forderten von dem 35-jährigen Cuxhavener die Herausgabe von Zigaretten und Bargeld und entwendeten diese anschließend unter Schlägen aus dessen Bekleidung. Das Raubopfer erlitt leichte Verletzungen.
Unmittelbar nach der Tat randalierten offenkundig dieselben Täter im Jugendfreizeitzentrum in der Abendrothstraße und griffen einen dortigen Mitarbeiter tätlich an. Dieser erlitt ebenfalls leichte Verletzungen.
Polizeibeamte nahmen kurz darauf drei alkoholisierte, verdächtige, junge Männer im Alter von 17-21 Jahren in Gewahrsam, die sich weiterhin aggressiv verhielten. Einer der Tatverdächtigen leistete erheblichen Widerstand, infolge dessen ein Polizeibeamter so schwer verletzt wurde, dass er ambulant in einer Klinik behandelt werden muss.
Während der 17-jährige in Lamstedt wohnende Jugendliche und der 21-jährige in Cuxhaven lebende junge Erwachsende nach den polizeilichen Maßnahmen aus dem Gewahrsam entlassen worden sind, erwirkte die Staatsanwaltschaft Stade am Mittwochnachmittag beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehl gegen den 20-Jährigen, der ebenfalls in Cuxhaven wohnt. Dieser ist bereits mehrfach wegen anderer Rohheitsdelikte polizeilich in Erscheinung getreten.

PM der PI Cuxhaven vom 10.04.2019

 

Heilbronn (Baden-Württemberg): Verfolgungsfahrt und Widerstand

Zwei Verletzte waren die Folge eines Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte in der Nacht zum Mittwoch. Beamte des Polizeireviers Heilbronn-Böckingen wollten am Saarlandkreisel einen PKW stoppen um die Insassen zu kontrollieren. Der Fahrer des Wagens dachte allerdings gar nicht daran anzuhalten sondern gab Gas. Es folgte eine Verfolgungsfahrt durch Frankenbach und Neckargartach. Danach raste der zunächst Unbekannte über die Neckartalstraße, dann auf die A 6 in Fahrtrichtung Nürnberg. Da er nicht auf der ausgewiesenen Fahrbahn blieb, sondern in eine Baustelle einfuhr, endete die Fahrt kurz vor der Anschlussstelle Neckarsulm. Schon während der Verfolgung konnte festgestellt werden, dass das an dem Dodge angebrachte Kennzeichen gestohlen wurde. Im Auto fand die Polizei dann weitere Kennzeichenpaare. Eines war ebenfalls als gestohlen gemeldet, das andere war das eigentlich für dieses Auto ausgegebene Kennzeichen. Außerdem fanden die Beamten eine kleine Menge Rauschgift, eine geladene Schreckschusswaffe und ein Brecheisen. Während sich die Beifahrerin während der Festnahme friedlich verhielt, kam es zwischen dem 20 Jahre alten Fahrer und den Polizisten zu einer handfesten Auseinandersetzung, bei der sowohl der Festgenommene als auch ein Beamter Verletzungen erlitten. Beide wurden vom hinzugezogenen Rettungsdienst versorgt.

PM des PP Heilbronn vom 10.04.2019

 

Allmersbach im Tal (Baden-Württemberg): Unruhestifter in Polizeigewahrsam

In einer Obdachlosenunterkunft in der Industriestraße kam es am Mittwochabend gegen 23.30 Uhr zu anhaltenden Streitigkeiten. Laut Zeugenaussagen sei ein 31-jähriger Mann gegen eine Frau handgreiflich geworden. Die hinzugerufene Polizei hat daraufhin den aggressiven Mann ermahnt. Zwei Stunden später kam es wegen des Unruhestifters erneut zu einem Polizeieinsatz, der gegen weitere Anwesende handgreiflich geworden ist. Er sollte nun zur Vermeidung weiterer Störungen in Polizeigewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte sich der 31-Jährige massiv und bespuckte bzw. beleidigte die Beamten. Bei dem Einsatz wurde auch ein Dienstwagen beschädigt. Personen kamen wohl nicht zu Schaden.

PM des PP Aalen vom 10.04.2019

 

Buchholz (Niedersachsen) :Schwarzfahrer wollte Polizisten angreifen

In einem Zug auf der Strecke Hamburg – Bremen ist am Dienstag ein Mann in Gewahrsam genommen worden, nachdem er versucht hat, einen Polizisten anzugreifen. Der 43-Jährige hatte keinen gültigen Fahrschein dabei und wollte sich gegenüber der Zugbegleiterin nicht ausweisen. Ein Polizeibeamter, der im Zug mitfuhr, wurde um Unterstützung gebeten. Auch ihm gegenüber verhielt sich der alkoholisierte Mann unkooperativ und beleidigte ihn fortwährend. Als der Beamte telefonisch die Kollegen in Buchholz informieren wollte, stand der 43-Jährige plötzlich auf und sprang auf ihn zu. Der Polizist brachte den Mann zu Boden und hielt ihn bis zum Eintreffen im Bahnhof Buchholz fest. Dort wurde er von einer Streifenwagenbesatzung übernommen und zur Dienststelle gebracht. Gegen den 43-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Ein Atemalkoholtest zeigte bei ihm einen Wert von mehr als drei Promille. Zur Ausnüchterung wurde der Mann in Gewahrsam genommen.

PM der PI Harburg vom 10.04.2019

 

Neustadt/Weinstraße (Rheinland-Pfalz): Im Drogenrausch Retter angegriffen und beleidigt

Vermutlich unter dem Einfluss von illegalen Drogen und Medikamenten griff ein 23-jähriger Neustadter am gestrigen Tag gegen 21:25 Uhr zunächst Sanitäter an, indem er einen Schlüsselbund nach ihnen warf. Die daraufhin hinzu gekommenen Polizeibeamtinnen und -beamten wurden mit einem zielgerichteten Tritt empfangen. Dieser traf einen Beamten leicht im Genitalbereich. Im weiteren Verlauf wurden die Polizistinnen und Polizisten bespuckt und mit übelsten Schimpfworten, auch in Bezug auf ihr Amt, überzogen. In einem Krankenhaus konnte dem 23-Jährigen schließlich geholfen werden.

PM der PI Neustadt/Weinstraße vom 10.04.2019

 

Dortmund (Nordrhein-Westfalen): Verkehrskontrolle auf der Brackeler Straße: Vier Autofahrer offenbar unter Drogeneinfluss unterwegs

Beamtinnen und Beamte der Polizei Dortmund haben am Dienstag (9. April) eine Verkehrskontrolle an der Brackeler Straße durchgeführt. Insgesamt 51 Fahrzeuge mit 72 Insassen wurden dabei kontrolliert. Viermal mussten sie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen des Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel schreiben, fünfmal wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
Auf einen 29-jährigen Dortmunder sowie einen 26-jährigen Spanier traf gleich beides zu. Nicht nur verlief ein Drogenvortest bei dem 29-Jährigen positiv auf Kokain, sondern es ergaben sich bei seinem vorgelegten Führerschein auch erhebliche Zweifel an der Echtheit. Nicht nur war der Mann also ohne Fahrerlaubnis unterwegs, sondern es besteht zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung. Der Drogenvortest bei dem 26-Jährigen zeigte ein positives Ergebnis in Bezug auf Cannabis (THC). Und auch bei ihm, der keinerlei Dokumente mit sich führte, besteht der Verdacht, dass er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.
Ebenfalls positiv verliefen die Drogenvortests bei einem 32-jährigen Dortmunder (THC) sowie einem 44-jährigen Dortmunder (THC und Kokain).
Eine Strafanzeige wegen einer Beleidigung zum Nachteil einer Polizeibeamtin musste gegen einen 55-jährigen Radfahrer geschrieben werden. Dieser fuhr an der Kontrollstelle vorbei. Als eine Beamtin ihn bat abzusteigen, um die eingesetzten Kräfte nicht zu gefährden, antwortete er prompt mit einer nicht jugendfreien Beleidigung.

PM der POL Dortmund vom 10.04.2019

 

Velen (Nordrhein-Westfalen): Polizeibeamten attackiert

Seinen Autoschlüssel mochte ein 63-jähriger Velener am Dienstagnachmittag nicht der Polizei aushändigen. Stattdessen griff er einen Beamten tätlich an, bedrohte und beleidigte ihn. Dieser hatte das Fahrzeug des Mannes sicherstellen wollen: Er war wiederholt durch Fahren ohne Fahrerlaubnis polizeilich aufgefallen. Der Velener lehnte es ab, seinen Autoschlüssel abzugeben – stattdessen attackierte er den Beamten. Schließlich trafen weitere Polizeikräfte ein, die den Fahrzeugschlüssel und den Wagen des Mannes sicherstellen konnten.

PM der KPB Borken vom 10.04.2019

 

Dortmund – Essen (Nordrhein-Westfalen): Nach Hakenkreuz-Schmierereien – Tatverdächtiger greift Bundespolizisten mit Kopfstößen und Tritten an

Heute Morgen (10. April) beschmierte ein 22-Jähriger eine S-Bahn mit Hakenkreuzen und anderen Geschmacklosigkeiten. Bei seiner Festnahme griff er Bundespolizisten mit Kopfstößen und Tritten an.
Gegen 01:30 Uhr hatte im Dortmunder Hauptbahnhof der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn Einsatzkräfte der Bundespolizei auf den 22-jährigen Mann aufmerksam gemacht. Dieser hielt sich in einem Zug auf und hatte mittels eines Lackstifts ein Hakenkreuz, einen am Galgen hängenden Davidsstern und diverse andere Schriftzeichen an die Zugverkleidung geschmiert.
Als Bundespolizisten den Essener ansprachen, flüchtete dieser sofort. Im Rahmen seiner Festnahme leistete er erheblich Widerstand, indem er versuchte, einen Bundespolizisten mit Kopfstößen zu verletzen. Einen weiteren Beamten versuchter er mehrfach zu treten.
Gefesselt wurde er zur Wache gebracht. Auch dort beruhigte sich der 22-Jährigen nicht, so dass nur unter erheblicher Gegenwehr die Fingerabdrücke des Esseners genommen werden konnten.
Auf Grund seiner anhaltenden Aggressivität wurde er später in das Polizeigewahrsam eingeliefert. Die Bundespolizei leitete gegen den Essener ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein.

PM der BPOLD Sankt Augustin / BPOLI Dortmund vom 10.04.2019

 

Wiesbaden (Hessen): Festnahme eines zweiten Tatverdächtigen nach Raub von Paketfahrtzeug

Nach dem von einem 44-jährigen Paketzusteller angezeigten Raub seines Paketfahrzeuges am gestrigen Nachmittag (wir berichteten in einer ersten Meldung gestern Abend), ist es der Wiesbadener Polizei in der vergangenen Nacht gelungen, einen weiteren tatverdächtigen 24-jährigen Wiesbadener festzunehmen. Bereits gestern war ein mutmaßlicher 26-jähriger Tatbeteiligter von Zivilbeamten des Polizeipräsidiums Westhessen im Rahmen der Fahndung dingfest gemacht worden.
Die Tat ereignete sich gestern, gegen 15.20 Uhr in der Straße „Am Speiergarten“ in Wiesbaden-Bierstadt. Ein Täter flüchtete mit dem Paketfahrzeug in Begleitung eines weiteren Fluchtfahrzeuges vom Tatort. Nach der Mitteilung der Tat bei der Polizei wurden sofort umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, bei denen auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam. Dabei wurde eine Zivilstreife auf einem Parkplatz im Wald, zwischen Medenbach und Kloppenheim, auf die beiden flüchtigen Fahrzeuge aufmerksam. Die Beamten beobachteten, wie zwei männliche Personen gerade dabei waren, Pakete aus dem Kleintransporter in einen Mercedes umzuladen. Als das Duo bemerkte, dass sie von der Polizei entdeckt worden waren, stiegen sie in den Mercedes und flüchteten von dem Parkplatz.
Der Fahrer des Mercedes fuhr dabei auf einen der Beamten zu, der angab, dass er ausweichen musste, um einen Zusammenprall mit dem Fluchtwagen zu verhindern. Der Polizist schoss daraufhin mit seiner Dienstwaffe auf den Mercedes und traf diesen, wie sich später herausstellen sollte, im Bereich der hinteren Stoßstange. Bei dem Schusswaffengebrauch wurde niemand verletzt.
Der Zivilwagen nahm die Verfolgung der beiden Flüchtigen auf, wobei der 26-Jährige plötzlich aus dem Wagen sprang und zu Fuß flüchtete. Nach kurzer Verfolgung konnte er festgenommen und zum Polizeipräsidium gebracht werden. Bei den im Verlaufe der vergangenen Nacht durchgeführten Ermittlungen konkretisierte sich der Verdacht gegen einen 24-jährigen mutmaßlichen Mittäter des Festgenommenen, der schließlich vor der Wohnanschrift einer Familienangehörigen in Wiesbaden-Bierstadt ebenfalls festgenommen wurde. Die Pakete aus dem Zustellerfahrzeug wurden durch die Ermittler in einem weiteren Fahrzeug aufgefunden und sichergestellt. Die beiden Männer haben mittlerweile in ihren Vernehmungen eine Beteiligung an der Tat eingeräumt.
Da die Ermittlungen in dem Fall noch andauern, bittet die Kriminalpolizei um Mitteilung von Zeugen der Tat unter der Telefonnummer (0611) 345-3333.

PM des PP Westhessen vom 10.04.2019

 

Marl (Nordrhein-Westfalen): Öffentlichkeitsfahndung nach Falschfahrer

Am Dienstag um 13:39 Uhr überfuhr ein Pkw-Fahrer die Kreuzung Rappaportstraße in Höhe A52 bei Rotlicht. Polizeibeamte wollten zu diesem Zeitpunkt gerade von Autobahn abfahren und beobachteten den Verstoß. Der Fahrer hielt zunächst, als die Beamten ihn kontrollieren wollten. Beim Aussteigen aus dem Streifenwagen rangierte der Fahrer und beschleunigte sein Fahrzeug. Einer der Beamten musste zur Seite springen, um nicht angefahren zu werden. Anschließend überquerte der unbekannte Fahrer erneut eine Kreuzung bei Rotlicht und fuhr vermutlich in falscher Richtung auf die A52 in Richtung Gladbeck auf.
Das Fahrzeug wurde vermutlich im Kreis Recklinghausen zugelassen. Der Rest des amtlichen Kennzeichens ist unbekannt.
Bei dem Pkw handelt es sich um einen SUV Hyundai Tuscon ab Modelljahr 2015 in weiß.
Beschreibung Fahrer: Männlich, ca. 25 Jahre alt, rotes Cap, weißes T-Shirt, schwarze Jacke.
Beschreibung Beifahrer: Männlich, ca. 25 Jahre alt, blaues Cap.
Zeugen werden gebeten, sich mit dem Verkehrskommissariat in Gladbeck unter 0800 2361 111 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Recklinghausen vom 10.04.2019

 

Ueckermünde (Mecklenburg-Vorpommern): Flüchtender Kradfahrer gefährdet andere Verkehrsteilnehmer-Zeugenaufruf der Polizei Ueckermünde

Am 10.04.2019 gegen 15:45 Uhr führten die Polizeibeamten des PR Ueckermünde eine Verkehrskontrolle an der Ueckerbrücke in Ueckermünde durch. Schwerpunkt war die Kontrolle von Motorrädern. Als die Beamten zwei auf die Kontrollstelle zufahrende Motorräder kontrollieren wollten, fuhren diese mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf dem Neuen Bollwerk in Richtung Bahnhaltestelle im Stadthafen davon. Hier musste ein Passant bereits beiseite springen, um nicht angefahren zu werden. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und fuhren schließlich mit eingeschaltetem Sondersignal hinter einem der beiden Motorräder her, nachdem sich diese getrennt hatten. Auf dem Deich in Ueckermünde mussten auf Grund des äußerst rücksichtslosen Verhaltens des Motorradfahrers zwei weitere Passanten mit Hund beiseite springen. Am Klockenberg angekommen, nahm das Motorrad noch drei Kfz (zwei PKW und ein weißer Transporter) die Vorfahrt, sodass es auch hier beinahe zu Unfällen kam. Das Motorrad wurde schließlich in der Belliner Str. gestoppt und der 17-jährige Fahrer gestellt. Es wurden Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen.
Die Polizei sucht jetzt nach den genannten Passanten und Kfz-Führern, welche als Zeugen in der Sache in Frage kommen, da diese vor Ort nicht mehr festgestellt werden konnten. Die Zeugen mögen sich im Polizeirevier Ueckermünde unter 039771/82-0 oder einer anderen Polizeidienststelle melden.

PM des PP Neubrandenburg vom 10.04.2019

 

Büren (Nordrhein-Westfalen ): Polizisten retten mit Tourniquets zwei Menschenleben

Ein Tourniquet (französisch: Drehkreuz) ist ein Abbindesystem und wird eingesetzt, um Blutungen zu stillen. Polizeibeamte aus der Südkreiswache in Büren haben durch den Einsatz der „Aderpresse“ in diesem Jahr bereits zwei Menschen das Leben gerettet.
Das Tourniquet ist Teil eines Medipacks, welches die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten in den Streifenwagen mitführen. Darin sind neben der Aderpresse unter anderem Erste-Hilfe-Handschuhe, eine Rettungsdecke, eine Beatmungsmaske und eine Notfallbandage enthalten. Die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten bilden sich zudem regelmäßig in der Ersten-Hilfe weiter, was Ende März auch für Polizeikommissar Jonathan Enge aus der Bürener Südkreiswache wichtig wurde.
Damals kam es in der Schumannstraße in Büren zu einem Streit zwischen zwei Männern, in dessen Verlauf ein 25-Jähriger schwer durch Messerstiche verletzt worden war. Eine Stichverletzung befand sich am Arm. Enge erkannte die lebensgefährliche Situation, legte das Tourniquet am verletzten Arm an und stoppte so den Blutfluss. Unmittelbar nach dem Einsatz bestätigten der Rettungsdienst und die operierende Ärztin, dass die Armverletzung eine lebensbedrohliche Verletzung gewesen sei. Der 25-Jährige wäre ohne die Erstversorgung durch den Polizeibeamten wohl auf dem Weg ins Krankenhaus verblutet. Darüber hinaus wurde auch die Art und Weise der Dokumentation als vorbildlich beschrieben.
Der korrekte Einsatz des Tourniquets durch einen Polizeibeamten hat in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal einer Person das Leben gerettet. Im Januar war eine 23-jährige Frau auf der L 549 bei Steinhausen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Auch hier handelte ein Polizeibeamter beim Anlegen des Tourniquets vorbildlich und rettete der Frau laut Rückmeldungen der behandelnden Ärzte somit das Leben.

PM der POL Paderborn vom 10.04.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Wiederstand gegen Vollstreckungsbeamte

Ein betagter Mann sollte gestern Abend aus gesundheitlichen Gründen in ein Klinikum eingewiesen werden. Hiergegen setzte er sich körperlich zur Wehr und versuchte eine Polizeibeamtin zu beißen und nach den Einsatzkräften zu treten. Schlussendlich musste er gefesselt werden um den Transport ins Krankenhaus durchführen zu können. Hierbei wurde er leicht verletzt. Die eingesetzten Polizisten blieben unverletzt.

PM des PP Schwaben Süd-West vom 10.04.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Tatverdächtiger wurde handgreiflich

Nach einem Zeugenhinweis stellten Polizeibeamte im Rahmen der Tatortbereichsfahndung am Dienstagabend einen 23-jährigen Tatverdächtigen, der auf einer Baustelle in der Lutherstraße offenbar einen Bagger mit Farbe besprüht hatte. Bei der Kontrolle des Mannes unweit des Tatortes verhielt dieser sich aggressiv, verweigerte Angaben zu seinen Personalien und wurde in der weiteren Folge gegenüber einem Polizeibeamten handgreiflich. Der 23-Jährige wurde schließlich für einige Stunden in Gewahrsam genommen.
Gemeinsam mit mindestens zwei weiteren jungen Leuten (w/22, m/27) war er durch einen Zeugen (27) auf der Baustelle gesehen worden. Konkrete Schadensangaben liegen noch nicht vor. Neben dem Verdacht der Sachbeschädigung wird nun auch wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 23-Jährigen ermittelt.

PM der PD Chemnitz vom 10.04.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Nichts gespürt

Gestern Abend wurde die Polizei zu einer Körperverletzung zwischen zwei ehemaligen Lebensgefährten (beide deutsche Staatsangehörige) gerufen. Dabei hatte der 36-jährige Mann die 38-Jährige unvermittelt geschlagen, am Hals gepackt und auch getreten. Die Frau musste im Rettungswagen behandelt werden.
Noch vor Eintreffen der Polizeibeamten hatte der 36-Jährige die Wohnung wieder verlassen, kehrte aber kurz darauf zurück. Hierbei wurde deutlich, dass er offensichtlich unter psychischen Problemen leidet, die durch die Einnahme von Betäubungsmitteln verstärkt werden. Ein Vortest hatte positiv auf Kokain reagiert. Betäubungsmittel konnten bei ihm nicht aufgefunden werden.
Der Mann stimmte einem freiwilligen Krankenhausaufenthalt zu. Im Laufe des Arztgespräches flüchte er jedoch aus der Notaufnahme. Die Polizeibeamten liefen ihm hinterher, konnten ihn aber nicht dauerhaft aufhalten. Weder der Einsatz einfacher körperlicher Gewalt, noch der Einsatz des Pfeffersprays oder des Schlagstock zeigten Wirkung. Erst nachdem zwei weitere Streifenwagen mit vier Beamten hinzukamen, konnte der Mann im Stadtgebiet gefesselt werden, so dass eine weitere Flucht nicht möglich war. Der Mann verletzte sich bei einem Sturz leicht, die Beamten blieben unverletzt. Er wurde daraufhin abermals mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Strafanzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung, Verdacht des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 10.04.2019

 

Wien: Widerstand und Pfeffersprayeinsatz

Beamte der Polizeiinspektion Purkytgasse wurden am 9. April 2019 auf einen aggressiven Mann in der Pfarrgasse aufmerksam. Sofort versuchte der 59-Jährige die Beamten zu attackieren und sich der Amtshandlung zu entziehen. Es musste Pfefferspray eingesetzt werden. Der österreichische Staatsbürger konnte noch vor Ort festgenommen werden, es wurde niemand verletzt.

PA der LPD Wien vom 10.04.2019

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.