Heilbronn (Baden-Württemberg): Ein alter Bekannter in der Zelle

Einen alten Bekannten steckte die Heilbronner Polizei am Mittwochabend in eine Gewahrsamszelle. Der 54-Jährige hatte in einem Fast-Food-Lokal in der Heilbronner Innenstadt Essen bestellt und konnte dann aber nicht bezahlen. Da er deshalb nichts bekam, begann er zu randalieren. Obwohl er aus der Gaststätte gewiesen wurde, weigerte er sich zu gehen. Die deshalb verständigte Polizei schaffte es auch nicht, den Mann zu beruhigen. Er beleidigte die Polizeisten übel und weigerte sich weiterhin, aus dem Lokal zu gehen. Er musste deswegen seine Freiheit mit einer Zelle tauschen. Der Obdachlose ist mit Straftaten quer durch das Strafgesetzbuch polizeibekannt und gilt als gewalttätig.

PM des PP Heilbronn vom 11.04.2019

 

Dannenberg (Niedersachsen): „ausgerastet nach Verkehrsordnungswidrigkeit“ – Ordnungsbeamten und Polizei angegangen/beleidigt

Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung erwarten einen 44 Jahre alten Mann aus Hitzacker. Der äußerst uneinsichtige Mann war in den Mittagsstunden des 10.04.19 in der Marschtorstraße mit der Amtshandlung eines Mitarbeiters der Samtgemeinde nicht einverstanden.
Dieser wollte eine Verkehrsordnungswidrigkeit gegen die Schwester des 44-Jährigen ahnden. Der Mann aus Hitzacker bedrohte und beleidigte erst den Ordnungsbeamten u.a. mit dem Tode und beleidigte und schubste auch später die alarmierten Polizeibeamten, die versuchten den 44-Jährigen von dem Samtgemeindemitarbeiter fernzuhalten.

PM der PI Lüneburg vom 11.04.2019

 

Berlin/Treptow-Köpenick: Polizeibeamter angegriffen

Während eines Einsatzes gestern Abend in Rahnsdorf griff ein Mann einen Polizisten an. Nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten rief eine 50-jährige Frau die Polizei zu einem Grundstück am Müggelspreeweg. Die Frau wollte die gemeinsame Wohnung verlassen. Damit es dabei nicht zu einer Eskalation kommen sollte, rief sie die Polizei zur Hilfe. Gerade als sie das Grundstück mit ihrem Hund verlassen wollte, stellte sich ihr 20-jähriger Sohn in den Weg und wollte sie daran hindern. Ein Polizeibeamter forderte ihn mehrfach auf den Weg wieder freizumachen. Da dieser darauf nicht reagierte, ergriff er den 20-Jährigen am Oberarm, um ihn von dem Gartentor wegzuziehen. Der junge Mann soll sich daraufhin aus dem Griff herausgewunden und den Polizeikommissar geschlagen haben. Anschließend soll er den Beamten festgehalten haben. Der Polizist brachte den Angreifer nun zu Boden und fixierte ihn dort. Dabei soll der 20-Jährige den Polizisten wiederholt beleidigt haben. Beim Sturz zu Boden verletzten sich der 20-Jährige und der Polizeikommissar leicht. Nach Feststellung seiner Personalien wurde der Sohn am Ort entlassen. Er will sich gegebenenfalls selbst in ärztliche Behandlung begeben. Der Polizeikommissar konnte seinen Dienst fortsetzen.

PM des PP Berlin vom 11.04.2019

 

Lambrecht (Rheinland-Pfalz): Tierhalterin beleidigt Amtsärztin und sträubt sich gegen Festhalten

Durch einen Beschluß des Amtsgerichts Bad Dürkheim wurde gestern in der Verbandsgemeinde Lambrecht einer Tierhalterin das Halten von ca. 60 Tieren untersagt, darunter Pferde, Schafe und Geflügel. Die Tiere wurden wegen nicht artgerechter Haltung in Obhut genommen. Die zuständige Veterinärärztin wurde zunächst von der Halterin beleidigt und dann mit einem ca. 80cm langen Aluminiumrohr angegriffen. Die anwesenden Polizeibeamten konnten den Angriff unterbrechen und die Frau festhalten. Hierbei trat sie einem Beamten ans Bein und beleidigte den zweiten Beamten. Sie wurde anschließend ärztlich versorgt.

PM der PD Neustadt/W. vom 11.04.2019

 

Ahlen (Nordrhein-Westfalen): Zwei Heranwachsende in Gewahrsam genommen

In der Nacht zu Donnerstag, 11.4.2019 kam es zu mehreren Sachbeschädigungen in der Ahlener Innenstadt. An der Nordstrße stellten Polizisten ein kaputtes Werbeschild fest. Im Bereich Holzweg/Oststraße entdeckten sie ein beschädigtes Fahrrad und im Bereich der Zufahrt zu einem Parkhaus am Gebrüder-Kermann-Platz ein zerstörtes Stromkabel. An der Moltkestraße trafen die Beamten auf eine Gruppe junger Leute. Bei der Kontrolle der Personen ergab sich der Verdacht, dass zwei von ihnen für die Taten verantwortlich sein könnten. Diese verhielten sich bei der Überprüfung gegenüber den Einsatzkräften unkooperativ sowie aggressiv. Der 19-jährige Tatverdächtige beleidigte die Polizisten und sollte zur Verhinderung von weiteren Straftaten in Gewahrsam genommen werden. Daraufhin flüchtete der Heranwachsende, wurde aber von den Beamten gestellt.
Bei seiner Ingewahrsamnahme bespuckte er einen Beamten und beleidigte die Kräfte während des Transports zur Polizeiwache massiv. Seinen 20-jährigen Mittäter nahmen die Einsatzkräfte ebenfalls zur Verhinderung weiterer Straftaten in Gewahrsam. Die Beamten leiteten gegen die alkoholisierten Ahlener Ermittlungsverfahren ein.

PM der POL Warendorf vom 11.04.2019

 

Attendorn (Nordrhein-Westfalen): 49-Jähriger widersetzt sich Platzverweis und leistet Widerstand gegenüber der Polizei

Am Mittwochnachmittag (10. April) ist es gegen
14.30 Uhr zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im Jobcenter in der Hansastraße gekommen. Nachdem der 49-Jährige einen Ablehnungsbescheid erhalten hatte, weigerte er sich, zu gehen. Trotz eines erteilten Platzverweises durch den Geschäftsführer sowie im Anschluss durch die Polizei, kam er der mehrmaligen Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, nicht nach. Als die Beamten ihn am Arm griffen, um ihn zur Tür zu bewegen, sperrte und widersetze er sich. Um den Platzverweis durchzusetzen, brachten sie ihn schließlich in das Gewahrsam. Da das Jobcenter ab Mittag geschlossen war, durfte der Beschuldigte das Gewahrsam, nach Rücksprache mit dem Amtsgericht, zeitnah wieder verlassen. Die Beamten schrieben eine entsprechende Anzeige. Obwohl er bereits am Mittwoch ein mündliches Hausverbot erhalten hatte, saß der Beschuldigte heute Morgen (11. April) gegen 9.50 Uhr wieder im Jobcenter. Zwar verhielt er sich diesmal friedlich und kooperativ als die Beamten auf ein Hilfeersuchen des Jobcenter erneut eintrafen, allerdings erhielt er jetzt ein schriftliches Hausverbot mit dem Hinweis, dass ihm beim nächsten Mal eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch drohen würde.

PM der KPB Olpe vom 11.04.2019

 

Iserlohn (Nordrhein-Westfalen): Streit in Wohnung

Nach einem Streit in einer Wohnung an der Lüdenscheider Straße ist ein 20-jähriger Mann am Mittwochabend auf die hinzu gerufenen Polizeibeamten losgegangen. Um 20.37 Uhr traf die erste Streifenwagenbesatzung an der Wohnung ein, aus der laute Schreie nach draußen hallten. In der Wohnung hielten sich drei junge Männer und eine Jugendliche auf. Die Polizeibeamten versuchten im Gespräch mit einem der Männer vor der Wohnungstür, die Sachlage zu klären. Ein 20-Jähriger griff die Beamten zunächst erst verbal laut schreiend, später körperlich an. Die Polizeibeamten brachten den stark alkoholisierten Angreifer zu Boden und brachten ihn zur Verhinderung weiterer Straftaten ins Gewahrsam der Polizeiwache Iserlohn. Sie schrieben eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, vorsätzlicher einfacher Körperverletzung und Beleidigung.

PM (auszugsweise) der KPB Märkischer Kreis vom 11.04.2019

 

Eisenach (Thüringen): Polizisten bedroht und beleidigt

Gestern Abend wurde die Polizei in eine Wohnanlage im Palmental gerufen. Ein Mann randalierte im Foyer des Gebäudes, schrie und trat gegen Einrichtungsgegenstände und Wände. An der Wohnung des Mannes eingetroffen, bedrohte und beleidigte der 36-jährige Eisenacher die Beamten massiv. Nach Betreten der Wohnung wurde der Mann in Gewahrsam genommen, dabei fanden die Polizisten geringe Mengen verschiedener Betäubungsmittel auf. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Der 36-Jährige wurde einem Arzt vorgestellt und anschließend in eine Spezialklinik verbracht. Personen oder Gegenstände kamen nicht zu Schaden.

PM der LPI Gotha vom 11.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Betrunkener 36-Jähriger attackiert Helfer

Ein stark betrunkener 36-Jähriger hat am Mittwochmittag (10. April) am Bahnhof Nürnberg Nordost einen Sanitäter mit dem Fuß getreten. Ein Bundespolizist konnte dem Fußtritt gerade noch ausweichen.

Die Notfallleitstelle der Bahn informierte gegen Mittag die Bundespolizei über einen schlafenden, vermutlich alkoholisierten Mann am Bahnhof Nürnberg Nordost. Am Bahnhof traf die Streife auf den beschriebenen nicht ansprechbaren Mann. Nur mit Mühe konnten ihn die ebenfalls alarmierten Sanitäter zusammen mit den Bundespolizisten zum Rettungswagen tragen. Beim Umbetten auf die Liege erwachte der 36-Jährige und schlug sofort mit dem Fuß nach den Helfern. Ein Bundespolizist konnte gerade noch ausweichen, einen Sanitäter traf der Tritt des Syrers am Bauch. Beim Transport in die Klinik versuchte der anhaltend renitente Mann wiederholt nach seinen Helfern zu schlagen. Die Liege des Rettungswagens wurde dabei beschädigt. Zum jetzigen Zeitpunkt sind weder die Schwere der Verletzungen des Sanitäters, noch die Schadenshöhe an der Rettungsliege bekannt. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 3,8 Promille bei dem Beschuldigten.
Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung, gemeinschädlicher Sachbeschädigung und tätlichen Angriff auf Vollstreckungsbeamte sowie Hilfeleistende ein.

PM der BPOLI Nürnberg vom 11.04.2019

 

Heuchelheim (Hessen): Polizeibeamter verletzt

In ein Krankenhaus musste ein Polizeibeamter nach einer Attacke eines 42 – Jährigen am Mittwochabend eingeliefert werden. Eine Streife war in der Brandgasse in Heuchelheim unterwegs, als ein Autofahrer den Beamten den „Stinkefinger“ zeigte. Bei der dann durchgeführten Verkehrskontrolle stellte es sich heraus, dass der Autofahrer aus Wetzlar offenbar zu tief ins Glas geschaut hatte. Als er einen Alkoholtest ablehnte, mussten die Beamten ihn festnehmen, um auf der Polizeistation eine Blutentnahme durchführen zu lassen. Dabei leistete er Widerstand und verletzten einen Polizeibeamten. Gegend den Autofahrer wurden mehrere Verfahren eingeleitet. Hinweise bitte an die Polizeistation Gießen Süd unter 0641/7006-3555.

PM des PP Mittelhessen-Pressestelle Gießen vom 11.04.2019

 

Brandenburg a.d.H. (Brandenburg): Mann mit Messer unterwegs

Am Mittwochabend meldeten Zeugen einen offenbar verwirrten Mann, der mit einem langen Messer sowie einem Wetzstahl in der Hand durch die Straßen des Brandenburger Stadtteils Hohenstücken lief. Beamte des Polizeireviers Brandenburg vernahmen den Mann dann zwischen den Wohnblöcken der Max-Herm-Straße, erkannten die gefährlichen Gegenstände in dessen Hand und forderten ihn auf diese sofort aus der Hand zu legen.
Als er dann jedoch, trotz der Aufforderung, Messer und Wetzstahl bedrohlich in Richtung der Beamten hielt, setzten die Polizisten sofort Reizgas gegen den Mann ein und brachten ihn mit einfacher körperlicher Gewalt zu Boden. Dort wurde er mit Handschellen fixiert und damit jede weitere Gefahr abgewendet. Die Beamten wurden dabei nicht verletzt. Der Tatverdächtige, ein 44-jähriger aus der Havelstadt, musste durch Rettungskräfte wegen der erlittenen Augenreizungen behandelt werden. Während dessen wurde bei ihm eine Atemalkoholkonzentration von 2,12 Promille festgestellt. Später erklärte ein Arzt die zwangsweise Einweisung in eine Fachklinik. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen zum Verstoß gegen das Waffengesetz, sowie einer Bedrohung aufgenommen.

PM der PD Brandenburg West vom 11.04.2019

 

Schwäbisch Gmünd-Großdeinbach (Baden-Württemberg): Mann bedroht Freundin mit Schreckschusswaffe und löst Polizeieinsatz aus

Eine 29-jährige Frau meldete am Donnerstag kurz nach Mitternacht, dass sie soeben von ihrem Lebensgefährten mit einer Waffe bedroht worden sei. Offenbar hatte der 36-jährige Tatverdächtige die Frau nach einer Feier mit einer Waffe bedroht und seine 66 Jahre alte Mutter körperlich angegangen. Ein sofort anlaufender Polizeieinsatz mit mehreren Streifen war die Folge. Beim Eintreffen der Streifenbeamten gaben sich die Frauen in einem Auto sitzen zu erkennen. Auch konnte eine männliche Person beobachtet werden, die in Richtung des Wagens ging. Als die Beamten den Mann ansprachen, reagierte dieser nicht, sondern ging auf die Beamten zu. Nach mehrfacher Ansprache, setzten die Beamten Pfefferspray ein und fixierten den Mann trotz Gegenwehr am Boden. Bei einer anschließenden Durchsuchung stellten die Polizisten eine mitgeführte Schreckschusswaffe fest, welche nicht geladen war. Ein erster Alkoholtest ergab, dass der Mann 1,6 Promille hatte. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

PM des PP Aalen vom 11.04.2019

 

Neubrandenburg (Mecklenburg-Vorpommern): Widerstand von sogenannten Reichsbürgern bei einer Zwangsräumung

Am heutigen Tage (11.04.19) gegen 09:30 Uhr bat eine Gerichtsvollzieherin in Neubrandenburg um Amtshilfe bei der Zwangsräumung eines Grundstückes am Kuhdamm (Reitbahnviertel). Schon zuvor war bekannt, dass der Mann, bei welchem die Maßnahmen vollstreckt werden sollten, der Reichsbürgerszene angehört.
Daher begaben sich die Gerichtsvollzieherin, drei Funkstreifenwagenbesatzungen des Polizeihauptreviers Neubrandenburg und ein Team des Staatsschutzes der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg zum Einsatzort.
Vor Ort bestätigte sich der Sachverhalt. Bereits vor dem Grundstück befanden sich fünf Personen, von denen zwei den Beamten gegenüber sofort aggressiv auftraten. Auf dem betreffenden umzäunten Grundstück, welches es zu räumen galt, befanden sich acht Personen und verweigerten den Beamten den Zutritt.
Gegen die beiden aggressiv auftretenden Männer wurde mehrfach ein Platzverweis ausgesprochen. Als dieser bei Nichtbefolgung durchgesetzt werden sollte, leisteten die 50 und 54 Jahre alten Männer Widerstand. Dieser konnte mittels einfacher körperlicher Gewalt gebrochen werden. Dabei klagte der 54-Jährige plötzlich über Schmerzen. Für ihn wurde ein Rettungswagen gerufen. Der Mann hatte sich jedoch nach kurzer Zeit selbst aus der Behandlung entlassen und erschien wieder am Kuhdamm. Der 50-Jährige, welcher zudem Phantasiedokumente (Führerschein des 2. Deutschen Reiches) bei sich führte, wurde im Polizeihauptrevier Neubrandenburg kurzzeitig in Gewahrsam genommen.
Die acht Personen auf dem Gelände zeigten sich weiterhin unkooperativ und verweigerten den Zutritt, daher wurden über die Einsatzleitstelle Unterstützungskräfte angefordert. Aus den benachbarten Revieren trafen nach und nach weitere Funkstreifenwagen ein. Auch Kräfte der Bundespolizei begaben sich zum Einsatzort.
Schließlich befanden sich über 30 Beamte unter Führung des Neubrandenburger Revierleiters im Einsatz.
Angesichts der Beamten zeigten sich nun auch die Personen auf dem Gelände kooperativ und das Grundstück konnte durch die Beamten betreten werden. Die Zwangsräumung wurde durch die Gerichtsvollzieherin vollstreckt. Von allen 13 Störern wurden die Identitäten festgestellt und ihnen wurden Platzverweise ausgesprochen, an welche sie sich hielten. Es handelt sich um vier Frauen und neun Männer im Alter von 30 bis 69 Jahren aus den Landkreisen MSE, VR und VG. Sie sind der sogenannten Reichsbürgerszene zuzuordnen bzw. stehen dieser nahe.
Um 11:15 Uhr wurde der Einsatz beendet. Beamte wurden nicht verletzt. Gegen die zwei Männer (50 und 54) wurden Anzeigen wegen des Verdachts des Widerstandes gefertigt.

PM des PP Neubrandenburg vom 11.04.2019

 

Augsburg (Bayern): Ladendieb leert eine Flasche Kräuterlikör in einem Zug und schlägt Polizeibeamten

Am Mittwoch, den 10.04.2019, gegen 18:30 Uhr entnahm ein 53- Jähriger zwei Flaschen Kräuterlikör aus dem Regal eines Supermarktes in der Maximilianstraße im Bereich der 70er Hausnummern. Eine steckte er in seine Jacke, während er die andere in der Hand behielt und den Kassenbereich damit passierte, ohne die Ware zu bezahlen. Als er angesprochen wurde, ging zurück in den Laden, entnahm dort eine weitere Flasche Kräuterlikör und leerte diese in einem Zug. Bei der Anzeigenaufnahme saß er auf einem Stuhl im Büro und schlug völlig unvermittelt einem Polizeibeamten in den Genitalbereich. Anschließend wurde er zu Boden gebracht, gefesselt und vorläufig festgenommen. Der Beamte wurde dabei verletzt, war aber weiterhin dienstfähig. Der Mann wurde ausgenüchtert und muss sich unter anderem wegen Ladendiebstahls und tätlichen Angriff auf einen Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Schwaben Nord vom 11.04.2019

 

München (Bayern): Frau droht Haus anzuzünden und wird festgenommen – Neuhausen

Am Mittwoch, 10.04.2019, gegen 13:00 Uhr, wurde die Polizei vom Leiter einer Jugendeinrichtung in Neuhausen angerufen und er teilte mit, dass mehrere telefonische und schriftliche Drohungen bei ihnen eingegangen wären. In diesen Drohungen wurde eine Brandstiftung an dem Haus angedroht.
Im Rahmen sofort eingeleiteter Einsatzmaßnahmen der Polizei, wurde eine 41-jährige Münchnerin in der näheren Umgebung des Hauses angetroffen und kontrolliert. Sie äußerte ihre Drohungen auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten.
Die Frau führte mehrere Feuerzeuge und zwei Flaschen Brennspiritus mit sich. Sie wurde vorläufig festgenommen und wird heute dem Ermittlungsrichter vorgeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen und der Motivation einer möglichen Tat wurden vom Kommissariat 13 übernommen.

PM des PP München vom 11.04.2019

 

Völklingen (Saarland): Widerstandshandlungen

Am Mittwochnachmittag kam es in der Bismarckstraße zu einer Widerstandshandlung gegenüber der Polizei. Nachdem ein 48-jähriger Mann sich erneut gegen den Willen seiner von ihm getrennt lebenden Ehefrau in deren Wohnung aufhielt, gab er Anlass für ein polizeiliches Einschreiten. Nachdem der alkoholisierte Mann die Wohnung nach Aufforderung nicht freiwillig verlassen wollte wurde er von den Beamten in Richtung Hausflur geführt. Plötzlich drehte dieser sich um und versuchte, die Beamten mit der Faust zu schlagen. Nachdem der Angreifer überwältigt werden konnte wurde er in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle verbracht, wo neben der von einem Richter angeordneten Blutprobe auch die Erhebung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 300 Euro festgelegt worden war, die der Aggressor auch zahlen musste. Nachdem der Mann die Nacht in der Ausnüchterungszelle verbracht hatte, wurde er am Morgen wieder entlassen. Diesen erwarten nun mehrere Strafverfahren

PM der PI Völklingen vom 11.04.2019

 

Kirchdorf a.d.Krems (Oberösterreich): Alkoholisierter attackierte Personen

Ein 24-Jähriger aus dem Bezirk Kirchdorf an der Krems drohte am 9. April 2019 um 15:30 Uhr in einem Einkaufsmarkt in Micheldorf einem ihm völlig unbekannten 35-Jährigen ohne ersichtlichem Grund Faustschläge an. In weiterer Folge begab er sich zur Kassa des Geschäftes und versetzte einem dort anwesenden und ihm auch völlig unbekannten 54-Jährigen mehrere Faustschläge gegen den Kopf. Dann nahm er eine Flasche Bier an sich und verließ das Geschäft ohne diese zu bezahlen.
Anschließend fuhr der Beschuldigte zu einem Parkplatz eines weiteren Einkaufsmarktes in Micheldorf, riss dort bei einem ausparkenden PKW die Fahrertür auf, versetzte dem 24-jährigen Lenker mehrere Faustschläge gegen den Kopf und nahm dessen Geldbörse an sich. Er betrat den Supermarkt, nahm eine Flasche Edelbrand an sich und verließ ohne zu bezahlen das Geschäft.
Die in der Zwischenzeit alarmierten Streifen der Polizei Kirchdorf an der Krems und Kremsmünster konnten den mit einem Fahrrad Flüchtenden wahrnehmen. Im Zuge seiner Anhaltung nahm er plötzlich einen faustgroßen Stein in die Hand und versuchte diesen auf die Beamten zu werfen. Er wurde daran gehindert und festgenommen.
Ein durchgeführter Alkotest ergab einen Wert von 1,56 Promille Blutalkoholgehalt, der Beschuldigte wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Steyr in die Justizanstalt Garsten eingeliefert.

PA der LPD Oberösterreich vom 11.04.2019

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