Lappersdorf (Bayern): Aufmerksamer Zeuge stellt Ladendiebe – Angriff auf hinzugerufene Polizeibeamte

Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete am Vormittag des 12.04.2019 zwei 16-jährigen Schüler, die zur Tatzeit in einem Lappersdorfer Discount-Markt diverse alkoholische Getränke in ihre Rucksäcke packten und ohne zu bezahlen den Kassenbereich passierten. Nachdem der Zeuge die beiden Jugendlichen ansprach, flüchtete einer der Beiden aus dem Laden und riss hierbei mehrere namentlich nicht bekannte Kunden um. Der zweite Jugendliche konnte vom Zeugen bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten werden.
Kurze Zeit später kehrte der zuvor flüchtige Jugendliche zum Tatort zurück. Bei der Erhebung seiner Personalien griff der aggressive und alkoholisierte Schüler die Beamten mittels Kopfstößen und Fußtritten an, die aber allesamt abgewehrt werden konnten. Die Beamten blieben unverletzt. Der Jugendliche wurde im Anschluss an die polizeiliche Sachbearbeitung den Erziehungsberechtigten übergeben.
Die Polizeiinspektion Regenstauf bittet die bislang unbekannten Kunden, sich unter der Tel.-Nr. 09402/9311-0 zu melden, sofern sie bei der Flucht des Täters Verletzungen erlitten haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können.

PM der PI Regenstauf vom 13.04.2019

 

Emden (Niedersachsen): Körperverletzung

Am Samstag, gegen 00:15 Uhr, schlug ein 42-jähriger Emder einer 26-jährigen Emderin mit dem Handballen ins Gesicht und verletzte sie dadurch.
Beide Personen standen nicht unerheblich unter Alkoholeinwirkung. Der Beschuldigte musste aufgrund seines aggressiven Verhaltens in Gewahrsam genommen werden. Zusätzlich wurden die eingesetzten Beamten erheblich beleidigt. Bei der Durchsuchung der Person wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefun-den. Gegen den Täter wurden diverse Strafverfahren eingeleitet.

PM der PI Leer/Emden vom 13.04.2019

 

Ulm (Baden-Württemberg): Streit mit Taxifahrer eskaliert

Zu einem heftigen Streit kam es am Samstag gegen 4.30 Uhr in der Ulmer Schwörhausgasse. Auf diesen war eine Streife des Polizeireviers Ulm-Mitte aufmerksam geworden. Dabei beleidigten zwei deutlich alkoholisierte Männer einen 52jährigen Taxifahrer. Kurz vor Beginn einer sich anbahnenden Schlägerei versuchten die Beamten die Streithähne zu trennen. Um weitere Auseinandersetzungen zu verhindern erhielten die 20 und 21jährigen Männer aus dem südlichen Alb-Donau-Kreis einen Platzverweis. Statt sich zu entfernen musste der 21jährige in Gewahrsam genommen werden. Sein 20jähriger Begleiter war erst nach Einsatz von Pfefferspray zu stoppen. Der Gewahrsam des 21jährigen konnte erst beim Polizeirevier Ulm-Mitte wieder aufgehoben werden. Dort hatte er sich schließlich beruhigt. Gegen beide Beteiligten wird jetzt ermittelt.

PM des PP Ulm vom 13.04.2019

 

Altenriet (Baden-Württemberg): Fahrzeuge beschädigt und Widerstand geleistet

Mit einem unangenehmen Zeitgenossen hatten es Beamte des Polizeireviers Nürtingen am Freitagabend am Rande des Brezelmarktes zu tun. Zunächst gefiel es dem alkoholisierten 18-Jährigen offenbar nicht, dass ein 35-Jähriger gegen 21.30 Uhr mit seinem Mercedes im Bereich des Festgeländes die Straße „Schleife“ in Richtung Kelterstraße befuhr. Der junge Mann machte sich laut schreiend auf der Fahrbahn breit, lief auf den Mercedes zu und schlug mit den Fäusten auf das Fahrzeug ein, so dass ein Schaden von circa 1.000 Euro entstand. Die vom Mercedesfahrer alarmierten Beamten des Polizeireviers Nürtingen konnten den 18-Jährigen kurz darauf im Bereich des Festzeltes feststellen und fuhren mit ihrem Streifenwagen neben ihn, worauf dieser unvermittelt gegen das Dienstfahrzeug trat.
Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von circa 500 Euro. Bei der anschließenden Festnahme leistete der 18-Jährige zudem Widerstand.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er in die Obhut eines Angehörigen übergeben.

PM des PP Reutlingen vom 13.04.2019

 

Halle/Saale (Sachsen-Anhalt): Widerstand und Beleidigung

In der Jacobstraße kam es gestern Nachmittag gegen 17:30 Uhr zu einem Vorfall. Ein 35-jähriger Mann beleidigte zunächst zwei syrische Männer (39 und 43 Jahre) fremdenfeindlich. Außerdem spuckte der Tatverdächtige dem Älteren ins Gesicht. Die beiden Geschädigten entfernten sich in die Wohnung eines Bekannten. Ein Zeuge wollte den Tatverdächtigen beruhigen und wurde von ihm mit der Hand gegen den Kopf geschlagen. Die herbeigerufenen Polizeibeamten wurden von dem Tatverdächtigen, welcher erheblichen Widerstand leistete, beleidigt. Schließlich musste man ihm eine Handfessel anlegen. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige, welcher unter Alkoholeinfluss stand, Atemalkoholwert 1 Promille, wieder entlassen. Gegen den Mann werden Ermittlungen wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand geführt.

PM der PI Halle/S. vom 13.04.2019

 

Bad Wörishofen (Bayern): Auseinandersetzung mit betrunkenen Gästen

Am Abend des 12.04.2019 kam es in der Therme Bad Wörishofen zu einer Auseinandersetzung zwischen einem betrunkenen Besucherpärchen, im Alter von 45 und 54 Jahren und Angestellten der Therme, nachdem das Pärchen trotz Aufforderung des Personals das Gelände nicht verlassen wollte. Auch die Aufforderung der hinzugerufenen Polizeibeamten interessierte das Pärchen nicht, weshalb der Mann und die Frau durch die Polizisten aus der Therme gebracht werden mussten. Im weiteren Verlauf kam es noch zu einer Beleidigung zum Nachteil eines Polizeibeamten. Bei der Auseinandersetzung zwischen dem Pärchen und dem Personal der Therme wurden der 54-jährige Badegast und ein 21-jähriger Angestellter der Therme leicht verletzt. Die beiden Betrunkenen müssen nun mit einer Strafanzeige rechnen.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 13.04.2019

 

Gotha (Thüringen): Polizeieinsatz in Gotha

Am heutigen Tag fanden in Gotha mehrere überwiegend zeitgleiche Versammlungslagen statt. Ein Aufzug unter dem Motto „Überfremdung stoppen, unseren Kindern eine Zukunft sichern“ startete gegen 14:30 Uhr und wurde gegen 16:45 Uhr beendet. Anmelder und Versammlungsleiter war Herr Marco Zint. Etwa 100 Personen nahmen an dieser Versammlung teil. Aufgrund einer Sitzblockade in der Jüdenstraße wurde die Aufzugstrecke der Versammlung des Herrn Zint kurz vor Erreichen des Hauptmarktes geändert.
Unter dem Motto „Bunte Vielfalt statt braune Einfalt“, angemeldet durch das „Bündnis gegen Rechts. Gotha ist bunt e. V.“ unter Versammlungsleiterin Frau Dr. Johanna Scheringer-Wright (Mitglied des Thüringer Landtags „Die Linke“), wurden sieben Standkundgebungen an unterschiedlichen Orten im Stadtbereich Gotha durchgeführt. Die erste dieser Kundgebungen startete bereits 11:30 Uhr, die letzte wurde gegen 17:30 Uhr beendet. Insgesamt nahmen etwa 400 Personen an den Kundgebungen teil. Dabei kam es zu drei Ordnungswidrigkeiten sowie neun Straftaten wegen Vermummung, einer Sachbeschädigung nach Einsatz von Pyrotechnik, einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und einer Beleidigung.
Der Einsatz wurde mit einer Vielzahl an Polizeikräften aus Thüringen bewältigt. Ein friedlicher Verlauf beider Versammlungen wurde gewährleistet. Mit dem Einsatz waren zeitweise Einschränkungen für Passanten sowie Verkehrsteilnehmer verbunden. Die Polizei bedankt sich bei der Gothaer Bevölkerung für die Geduld und das Verständnis für die polizeilichen Maßnahmen.

PM der LPI Gotha vom 13.04.2019

Wien: Drei Festnahmen nach dem Verdacht des Suchtmittelhandels

Beamten der Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) gelang es, drei mutmaßliche Suchtgifthändler (18, 19 ,27) in Wien (Leopoldstadt, Josefstadt, Ottakring) festzunehmen.
Im Bereich des Pratersterns, der Strozzigasse und des Lerchenfelder Gürtels konnten die Polizisten zwei afghanischen Staatsangehörige (18, 19) und einen somalischen Staatsangehörigen beim Verkauf von Marihuana beobachten und schließlich auch festnehmen. Die Beamten konnten Bargeld und eine geringe Menge Suchtgift sicherstellen.
Der 27-Jährige leistete bei der Festnahme Widerstand und verletzte zwei Polizisten leicht. Er wurde zusätzlich wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung und des Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt.

PA der LPD Wien vom 13.04.2019

Muttenz / Bahnhof Pratteln (Basel): Polizei-Einsatz nach Notbremse

Am Samstag, 13. April 2019, in der Zeit von 21.30 Uhr bis ca. 23.00 Uhr, zogen GCZ-Fans bei der Rückfahrt des Extrazuges mehrmals die Notbremse. Mehrere Fans verliessen den Zug. Dank dem raschen Einschreiten der Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand.

Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft zogen GCZ-Fans nach dem Fussballspiel in Basel auf der Heimfahrt des Extrazuges nach Zürich kurz nach der Abfahrt das erste Mal die Notbremse. Mehrere GCZ-Fans verliessen den Zug und warfen Steine auf die Hagnaustrasse und beschädigten ein Polizeifahrzeug. Die Polizei war rechtzeitig vor Ort und konnte mit entsprechendem Mitteleinsatz die Lage unter Kontrolle bringen. Kurze Zeit später wurde auf Höhe Schweizerhalle erneut die Notbremse gezogen. Auch im Bahnhof Pratteln zogen die GCZ-Fans die Notbremse und verliessen den Zug. Dank der rechtzeitigen Präsenz der Polizei wurden die Personen unter Mitteleinsatz wieder zurück in den Zug begleitet.
Neben dem bis jetzt bekannten beschädigten Polizeifahrzeug kam es auch am Extrazug zu Sachbeschädigungen in unbekannter Höhe. Verletzt wurde niemand.
Der Bahnverkehr war für rund 40 Minuten unterbrochen.

PM der POL Basel-Landschaft vom 13.04.2019

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