Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern): Polizei verhindert Rechtsrockkonzert

Im Rahmen eines Polizeieinsatzes zur Gefahrenabwehr im Landkreis Rostock wurde im Gemeindehaus Zernin eine größere Veranstaltung erkannt, bei der sich gegen 21:00 Uhr bis zu 90 Personen versammelt hatten. Der überwiegende Teil davon kann der rechten Szene zugeordnet werden. Einige der Teilnehmer sind in der Vergangenheit auch strafrechtlich bereits in Erscheinung getreten. Im Rahmen dieser Veranstaltung war auch der Auftritt von Szenebands geplant. Dies wurde durch den am Ort erschienen Bürgermeister und der Polizei unterbunden.
Nach Ende der Veranstaltung, gegen 01:30 Uhr, kam es zu Widerstandshandlungen aus dem Kreis von etwa 25 noch verbliebenden, überwiegend erheblich alkoholisierten, Personen. Dabei wurden zwei Beamte und zwei Störer verletzt.
Es wurden Ermittlungsverfahren wegen u.a. wegen Gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Güstrow vom 14.04.2019

 

Marktheidenfeld (Bayern): Renitente Person in polizeilichen Gewahrsam genommen

Kurz nach Mitternacht stürzte ein männliche Person in der Kolpingstraße und verletzte sich dabei. Der Betroffene sollte lediglich ärztlich behandelt werden. Da dieser jedoch aufgrund einer Mischintoxikation starke Stimmungsschwankungen hatte und sehr aggressiv gegenüber den eingesetzten Kräften (Rettungssanitäter und Polizei) war, wurde dieser nach einer medizinischen Versorgung im Krankenhaus Lohr in polizeilichen Gewahrsam genommen. Dort verbrachte der Betroffene die restliche Nacht.

PM der PI Marktheidenfeld vom 14.04.2019

 

Oldenburg (Niedersachsen): Betrunkener Radfahrer bedroht Sanitäter und Polizeibeamte

Am Samstag, 13.04.2019 gegen 9:45 Uhr wird ein Rettungswagen zu einem Einkaufsmarkt an der Cloppenburger Straße in Kreyenbrück gerufen, an dem eine betrunkene Person angeblich hilflos bei einem Fahrrad liegen soll. Als die Sanitäter eintreffen flüchtet der 20-jährige Oldenburger mit diesem Fahrrad, stürzt dabei alkoholbedingt jedoch nach wenigen Metern ohne Fremdeinwirkung und fällt in ein Beet. Später wird bei ihm ein Alkoholwert von 2,12 Promille festgestellt. Während einer zweiten Ansprache durch die Sanitäter beleidigt er diese und holt einen Hammer aus seiner Jacke.
Er droht die Sanitäter mit dem Hammer zu schlagen, woraufhin die Polizei gerufen wird. Im Rahmen der Personalienfeststellung reagiert er zusehends aggressiver, beleidigt auch die eingesetzten Polizeibeamten und bedroht auch sie mit dem Hammer, so dass er fixiert werden muss, um Angriffe zu vermeiden. Zur Verhinderung einer Weiterfahrt mit dem Fahrrad sowie weiterer Straftaten wird er einer Gewahrsamszelle zugeführt, wo ihm aufgrund der Trunkenheitsfahrt eine Blutprobe entnommen wird.

PM der PI Oldenburg-Stadt / Ammerland vom 14.04.2019

 

Bayreuth (Bayern): Polizeibeamte mehrmals beleidigt

2 Beamte der Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt wurden mehrmals während eines laufenden Einsatzes beleidigt. Grund dafür waren Mitteilungen, dass aus einer Personengruppe heraus unbeteiligte Passanten angepöbelt werden, und diese Gruppe dabei teilweise sehr aggressiv auftritt. Die Beamten versuchten die Personengruppe ausfindig zu machen, um ein Gespräch zu führen bzw. die Pöbeleien zu unterbinden. Nach einem längeren Gespräch mit der Personengruppe verließ ein großer Teil den dortigen Bereich und ging nach Hause. Lediglich 2 Personen waren uneinsichtig und diskutierten weiterhin mit den Beamten und waren sehr aufgebracht. Zudem pöbelten die beiden Personen weiterhin gegen die dortigen Passanten. Daher musste diesen Personen ein Platzverweis für den dortigen Bereich ausgesprochen werden. Dieser mehrmaligen Aufforderung kamen die beiden alkoholisierten Personen nicht nach, weshalb ein polizeilicher Gewahrsam unumgänglich war. Während des gesamten Einsatzes vor Ort und beim späteren Transport der beiden alkoholisierten Personen zur Polizeiinspektion Bayreuth-Stadt, wurden die Beamten dauerhaft beschimpft und mehrfach beleidigt.

PM der PI Bayreuth-Stadt vom 14.04.2019

 

Neustadt/W. (Rheinland-Pfalz): Streitigkeiten enden in Körperverletzung

Im Zuge von zunächst verbalen Streitigkeiten schlug ein 32-jähriger einem 45-jährigem mit einer Bierflasche mehrfach ins Gesicht. Der alkoholisierte Beschuldigte konnte im näheren Umfeld noch durch die Polizei angetroffen werden.
Da der Beschuldigte im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen immer aggressiver wurde verbrachte er die Nacht bei der Polizei.

PM der PD Neustadt/W. vom 14.04.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkene Randaliererin beleidigt Polizeibeamte

Am Samstag, den 13.04.2019, gegen 19:00 Uhr, randalierte eine 51-jährige Landshuterin in der gemeinsamen Wohnung ihres Lebensgefährten und versuchte eine Türe zu beschädigen. Da sich die erheblich alkoholisierte Frau nicht beruhigte, verständigte der Lebensgefährte die Polizei. Gegenüber den eintreffenden Polizeibeamten verhielt sich die Frau aggressiv und beleidigte die Polizeibeamten auch. Schließlich musste die Frau die Nacht in der Ausnüchterungszelle bei der Polizeiinspektion Landshut verbringen.

PM der PI Landshut vom 14.04.2019

 

Hamburg: Drei vorläufige Festnahmen nach Handeln mit Betäubungsmitteln und gewerbsmäßiger Hehlerei in Hamburg-Rahlstedt

Zivilfahnder des Polizeikommissariats 38 nahmen am Freitagabend eine 40-jährige Frau und zwei Männer im Alter von 35 und 39 Jahren wegen des Verdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen sowie der gewerbsmäßigen Hehlerei und Verstoßes gegen das Waffengesetz vorläufig fest. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) übernahm die ersten Ermittlungen.
Die Zivilfahnder wurden am Freitagabend auf den ihnen bereits mit bekannten 35-Jährigen aufmerksam, als er mit einem neuwertigen Mountainbike zu einem Mehrfamilienhaus in der Boltenhagener Straße fuhr und das Fahrrad ungesichert dort abstellte, bevor er das Haus betrat.
Als er kurze Zeit später das Haus wieder verließ, wurde er angehalten und überprüft. Hierbei fanden die Beamten zwei Portionseinheiten mit Marihuana auf und stellten diese ebenso wie das Fahrrad sicher.
Da den Zivilfahndern Hinweise vorlagen, dass aus einer Wohnung des besagten Mehrfamilienhauses heraus Betäubungsmittel verkauft werden, erwirkte die Staatsanwaltschaft hierauf einen Durchsuchungsbeschluss.
Der später festgestellte 39-Jährige versuchte, die Polizeibeamten am Betreten der Wohnung zu hindern, indem er die Tür mit Körperkraft blockierte.
Zeitgleich versuchte die 40-jährige Wohnungsinhaberin über den Balkon zu flüchten, was allerdings durch die Polizeibeamten, die sich inzwischen Zutritt zur Wohnung verschafft hatten unterbunden werden konnte. Beide Personen wurden vorläufig festgenommen.
Im Wohnungsflur fanden die Beamten einen Baseballschläger auf, der offenbar zur Absicherung bereitgestellt worden war.
Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung fanden die Beamten ca.
200g Kokain, ca. 10g Marihuana, Anabolika, Verpackungsmaterial, eine Feinwaage sowie 509 Euro mutmaßliches Dealgeld auf und stellten die Beweismittel sicher.
Darüber hinaus wurden hochwertiger Schmuck, vier hochwertige Uhren, 13 Designer-Handtaschen und vier Geldbörsen sowie drei hochwertige Fahrräder aufgefunden und sichergestellt.
Außerdem fanden die Beamten einen illegalen Feuerwerkskörper und ein als Taschenlampe getarntes Elektroimpulsgerät auf und stellten diese ebenfalls sicher.
Der 35-jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen mangels Haftgründen wieder entlassen.
Der 39-jährige Mann und die 40-jährige Frau wurden einem Haftrichter zugeführt.
Die Ermittlungen, insbesondere die Zuordnung des mutmaßlichen Diebesguts, dauern an.
Das Drogendezernat des Landeskriminalamts führt die Ermittlungen fort.

PM der POL Hamburg vom 14.04.2019

 

Mainz (Rheinland-Pfalz): Erster Tag des Mainzer Rheinfrühlings – polizeiliche Bilanz

Bereits am ersten Tag des Frühlingsfestes konnte ein hohes Besucheraufkommen verzeichnet werden. Probleme bereiteten vermehrt erlebnisorientierte Jugendliche / Heranwachsende trotz der durchgeführten Jugendschutzkontrollen. Mehrere Körperverletzungsdelikte wurden verzeichnet. Ein 16-Jähriger wurde durch ein Tierabwehrspray am Auge leicht verletzt. Ein 15-Jähriger aus Oppenheim verlor derart die Kontrolle über sich, dass er nach diversen Beleidigungen in ein Krankenhaus verbracht werden musste.
Darüber hinaus fiel ein 42-Jähriger aus Frankfurt auf, als er im alkoholisiertem Zustand diverse Besucher anpöbelte. Er hatte ein Einhandmesser einstecken. Da er den Anweisungen nicht Folge leistete, musste er in Gewahrsam genommen werden.

PM des PP Mainz vom 14.04.2019

 

Oberneisen (Rheinland-Pfalz): Randalierende Person

Am Sonntag, den
14.04.19 um 05.45 Uhr wurde durch Anwohner eine alkoholisierte, randalierende männliche Person gemeldet. Dieser war zunächst durch seine Schreierei aufgefallen, hob an der Bushaltestelle dann aber einen Gullydeckel aus und warf diesen auf die Fahrbahn. Durch einen Anwohner wurde der Deckel wieder eingesetzt. Der 31jährige aus dem Rheingau-Taunus-Kreis konnte am Ortsausgang angetroffen werden. Da er sich auch gegen die Beamten aggressiv zeigte und diese aufs Übelste beleidigte, wurde er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt und ein Strafverfahren eingeleitet.

PM der PD Montabaur vom 14.04.2019

 

Rödental (Bayern): Folgenreicher Unfall unter Alkoholeinfluss

Am späten Samstagabend kam es im Rödentaler Ortsteil Mönchröden zu einem Verkehrsunfall, der den verantwortlichen Fahrzeugführer eine ganze Litanei an Straftatbeständen erfüllen lies. Der junge Mann fuhr mit einem Kleinwagen zunächst schwungvoll von einem Parkplatz in die Gnaileser Straße ein und prallte dort, vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit frontal gegen einen Baum. Ein aufmerksamer Zeuge verständigte daraufhin die Polizei. Der augenscheinlich deutlich betrunkene Fahrzeugführer versuchte nicht nur den Zeugen gewaltsam von der Mitteilung an die Polizei abzuhalten. Bei der späteren Unfallaufnahme durch Beamte der PI Neustadt bei Coburg, beleidigte er auch die eingesetzten Beamten mit nicht zitierfähigen Kraftausdrücken und wollte sich den weiteren Maßnahmen entziehen. Nachdem der Mann durch die Beamten überwältigt werden konnte, war eine Blutentnahme im Krankenhaus die Folge der Alkoholfahrt. Die Sicherstellung seines Führerscheines erübrigte sich, da er nicht im Besitz eines solchen war. Der junge Mann darf sich zeitnah u.a. wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge Alkoholgenusses, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Nötigung, versuchter Körperverletzung und Beleidigung strafrechtlich verantworten. Der Fahrer erlitt bei dem Unfall leichte Verletzungen. Am benutzten Kleinwagen hingegen entstand Totalschaden.

PM der PI Neustadt b.C. vom 14.04.2019

 

Rain (Bayern): Beamte werden beleidigt

Am Samstag, 13.04.19, gegen 01.30 Uhr, wird eine Streife der Polizei Rain nach Oberndorf in den Johannesfeldring gerufen.
Anwohner bemerken wie eine männliche Person durch den Garten schleicht. Die Person wird bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.
Als die Polizei vor Ort war, wird dann festgestellt, dass eine Gartenbox beschädigt wurde und der 58-jährige Anwohner beleidigt wurde. Sachschaden ca. 100.- Euro.
Der 24-jährige Täter ist erheblich betrunken, so betrunken, dass kein Alkoholtest möglich war. Während der Anzeigenaufnahme wurden die eingesetzten Beamten ständig mit Kraftausdrücken beleidigt.
Es blieb den Beamten nur die Möglichkeit den jungen Mann in den Arrest in Augsburg einzuliefern. Auch während der gesamten Fahrt nach Augsburg mussten die Beamten die Beleidigungen über sich ergehen lassen. Was der junge Mann in dem Garten wollte ist noch nicht geklärt.

PM der PI Rain vom 14.04.2019

 

Saarlouis (Saarland): Dienstgebäude beworfen

Am frühen Samstagmorgen, gegen 05:15 Uhr, warf ein 33jähriger Mann eine Bierflasche in Richtung eines Fensters der Polizeidienststelle in Saarlouis. Der Mann wurde vor einer Gaststätte durch Polizeibeamte angetroffen. Der stark alkoholisierte Mann musste aufgrund seines Zustandes letztendlich in Gewahrsam genommen werden.
Das Dienstgebäude wurde durch den Flaschenwurf nicht beschädigt.

PM der PI Saarlouis vom 14.04.2019

 

Bern: Mehrere Einsatzkräfte in der Berner Innenstadt verletzt

Bei einem Einsatz in der Nacht auf Sonntag in der Berner Innenstadt sind die ausgerückten Polizeikräfte massiv angegriffen worden. Insgesamt sechs Polizisten und eine Polizistin wurden dabei verletzt. Zwei Personen wurden angehalten. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Samstag, 13. April 2019, hatten sich in und rund um die Aarbergergasse in Bern zahlreiche Personen versammelt, um den Meistertitel des BSC Young Boys zu feiern. Dabei wurden auch wiederholt verbotene Pyrotechnika und Feuerwerk abgefeuert. Nach einer Vorsprache durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern wurde mit Blick auf die Verhältnismässigkeit und die zahlreichen Unbeteiligten entschieden, nicht einzuschreiten und Ermittlungen einzuleiten.
Kurz vor Mitternacht erhielt die Kantonspolizei Bern vom Sicherheitsdienst eines Lokals an der Aarbergergasse eine Meldung, wonach es zu einer Auseinandersetzung gekommen sei. Zudem ging ein vor Ort manuell ausgelöster Überfall-Alarm ein, welcher sich erst zu einem späteren Zeitpunkt als Fehlalarm herausstellte. Umgehend rückte eine Patrouille zur Unterstützung und Abklärung der Ereignisse aus. Die beiden Einsatzkräfte wurden zunächst von einem Unbekannten und danach beim Versuch, diesen anzuhalten, von mehreren vermummten Personen massiv angegriffen. Auch eine zweite eingetroffene Patrouille wurde umgehend mit Flaschen, Stühlen, Stangen und Körpergewalt angegriffen. Nach dem Überfall-Alarm und zur Unterstützung der bei den Angriffen verletzten Mitarbeitenden wurden weitere Einsatzkräfte aufgeboten. Um die Verletzten in Sicherheit zu bringen und die Angreifer zurück zu drängen, mussten Pfefferspray und der Einsatzstock eingesetzt werden.
Insgesamt wurden sechs Polizisten und eine Polizistin verletzt, sechs davon mussten ins Spital gebracht werden. Weitere Verletzte sind derzeit nicht bekannt. Im Zuge des Einsatzes wurden ein Mann und ein Jugendlicher angehalten. Sie wurden in Polizeiräumlichkeiten gebracht und werden verzeigt. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen, welche Angaben zum Abrennen der verbotenen Pyrotechnika sowie den Angriffen auf die Polizeikräfte machen können. Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, sind gebeten, sich unter der Telefonnummer +41 31 634 41 11 zu melden.

PM der KaPo Bern vom 14.04.2019

 

Memmingen (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Eine Polizeistreife kontrollierte am 14.04.19, gegen 02.00 Uhr, eine 26-jährige Pkw-Fahrerin und stellte bei ihr drogentypische Auffälligkeiten fest. Da sie einen Urintest verweigerte, wurde sie zur Blutentnahme ins Klinikum verbracht. Dort verweigerte sie auch die Blutentnahme, so dass diese zwangsweise durchgeführt werden musste. Hierbei leistete sie massiven Widerstand, schlug mit ihren Füßen nach den Beamten und biss einen Beamten in die Hand. Nach erfolgter Fesselung konnte die Blutentnahme schließlich durch den diensthabenden Arzt durchgeführt werden. Die Polizisten blieben weiter dienstfähig.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

 

Neu-Ulm (Bayern): Vorfälle im Diskothekenumfeld Lessingstraße


Zu einem weiteren Vorfall kam es ebenfalls in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Neu-Ulmer Diskothek in der Lessingstraße. Dort fielen zwei Gäste gegen 03:15 Uhr auf, weil sie andere Besucher der Diskothek „anpöbelten“. Hierbei handelt es sich um einen 23-jährigen und einen 26-jährigen Blausteiner. Die beiden „Pöbler“ wurden durch einen 36-jährigen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes aus dem Lokal verwiesen und zur Ausgangstüre begleitet. Am Ausgang schlug der 23-Jährige dann unvermittelt dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes mit der Faust ins Gesicht. Nach seinem Faustschlag versuchte der 23-Jährige sofort zu flüchten, kam aber aufgrund seiner starken Alkoholisierung am Treppenabgang zu Sturz und verletzte sich dabei so, dass er mit einem Rettungswagen zur weiteren Behandlung in ein Neu-Ulmer Krankenhaus gebracht werden musste. Der 36-Jährige wurde vom Faustschlag nicht weiter verletzt. Während der Sachverhalt durch die gerufene Polizeistreife aufgenommen wurde, beleidigte der 26-Jährige die 21- und 26-jährigen Polizeibeamten der Polizeiinspektion Neu-Ulm durch zeigen des Mittelfingers und mit diversen Ausdrücken. Da sich der Mann uneinsichtig sowie aggressiv verhielt und zudem alkoholisiert wirkte, wurde dieser zur Ausnüchterung und zur Verhinderung weiterer Straftaten und Ordnungsstörungen in Gewahrsam genommen und im Haftraum der Polizeiinspektion untergebracht. Die beiden 23- und 26-jährigen Blausteiner erwartet nun jeweils eine Strafanzeige. Den 23-jährigen wegen Körperverletzung zum Nachteil des Mitarbeiters vom Sicherheitsdienst und den 26-jährigen wegen Beleidigung zum Nachteil der Polizeibeamten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 14.04.2019

 

Meiningen (Thüringen): Einsatz vor der Dienststelle

Am Samstag, den 13.04.2019 gegen 19:15 Uhr wurden Beamte der Meininger Polizei auf eine junge Frau aufmerksam, welche unmittelbar vor der Dienststelle auf der stark frequentierten Leipziger Straße lief und sich auf die Straße legte, sodass Fahrzeuge anhalten mussten. Sie hatte eine zum Cannabiskonsum übliche Wasserpfeife mit entsprechenden Verbrennungsrückständen dabei, welche sie aufgrund der Ausmaße des Exemplars ganz offensichtlich mitführte. Die 23-Jährige wurde durch die Beamten angesprochen und zur Dienststelle verbracht. Dabei zeigte sich die junge Frau aggressiv, entkleidete sich teilweise und schlug nach den Beamten, welche Zwang anwenden mussten, um der Situation Herr zu werden. Auf der Dienststelle wurde sie einem Arzt vorgestellt, welcher die Einweisung in eine Fachklinik anwies. Die Behandlung musste aufgrund des renitenten Verhaltens ebenfalls durch die Polizei begleitet werden. Hierbei verletzte die Frau einen Beamten, sodass dieser vorerst nicht mehr dienstfähig war. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf mehrere verbotene Substanzen.

PM der LPI Suhl vom 14.04.2019

 

Gotha (Thüringen): Betrunkener Fahrradfahrer kollidiert mit zivilem Dienstfahrzeug der Polizei

Am Samstag gegen 14.05 Uhr kam es in der Schönen Aussicht in Gotha zu einem Verkehrsunfall zwischen einem 31-Jährigen Fahrradfahrer und einem zivilen Fahrzeug der Polizei Gotha. Die Beamten waren mit ihrem Dienstfahrzeug gerade auf dem Weg zu einem Einsatz und wollten aus Richtung Polizeidienststelle in die Schöne Aussicht einfahren. Der 31-Jährige befuhr mit seinem E-Bike den Rad-/Gehweg in der Schönen Aussicht aus Richtung Waltershäuser Straße kommend. Hierbei übersah er scheinbar den Pkw und fuhr in der Folge in die Beifahrerseite des Dienstwagens. Am E-Bike und dem Pkw der Polizei entstand leichter Sachschaden. Verletzt wurde niemand. Der Fahrradfahrer stand erheblich unter Alkoholeinfluss, eine Atemalkoholkontrolle ergab 2,1 Promille. Nach der Blutentnahme wurde Anzeige wegen Trunkenheitsfahrt gegen den 31-Jährigen erstattet.

PM der LPI Gotha vom 14.04.2019

 

Linz (Oberösterreich): Asylwerber ging auf Polizisten los

Am 14. April 2019 gegen 11:40 Uhr kam es vor einem Lokal in der Dauphinestraße in Linz zu einem Vorfall, bei dem ein 23-jähriger afghanischer Asylwerber laut Anzeige bei der Polizei mit einem Messer auf Passanten und Fahrzeuge losgegangen sein soll. Der Beschuldigte wurde nach einem Hinweis durch einen Zeugen bei der Kreuzung Dauphinestraße-Schörgenhubstraße angehalten, wobei er sofort auf eine Polizistin losging und versuchte dieser mit der Faust ins Gesicht bzw. gegen den Oberkörper zu schlagen. Der Beschuldigte wurde durch Anwendung massiver Körperkraft und Unterstützung weiterer Kräfte zu Boden gebracht und festgenommen. Bei der Personsdurchsuchung fanden die Beamten ein aufklappbares Springmesser.
Der Beschuldigte wurde ins Polizeianhaltezentrum Linz eingeliefert, vorweg wurden durch die erhebenden Beamten drei Sachbeschädigungen unter Verwendung eines Messers festgestellt. Weitere Ermittlungen sind erforderlich, bei der Festnahme wurden ein Polizist und eine Polizistin verletzt.

PA der LPD Oberösterreich vom 14.04.2019

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