Siegburg (Nordrhein-Westfalen): 19-Jähriger greift Bundespolizisten in Siegburg an

Samstagabend versuchte sich ein Mann in eine Kinovorstellung zu schleichen, ohne zu bezahlen. Als die Bundespolizisten seine Identität feststellen wollten, weigerte er sich und leistete Widerstand gegen die Polizisten.
Um kurz nach 21:00 Uhr wurde eine Streife der Bundespolizei beim Streifengang am Siegburger Bahnhof von einem Mitarbeiter des Kinos angesprochen. Ein 19-Jähriger habe mehrfach versucht ohne zu bezahlen in die Filmvorstellung zu gelangen bis ihm ein Hausverbot erteilt wurde.
Die Beamten trafen den Mann aus Königswinter an und kontrollierten ihn, um die Personalien für das Hausverbot festzustellen. Mit dieser Kontrolle war er nicht einverstanden und griff die Bundespolizisten schließlich mit Faustschlägen an, die abgewehrt wurden. Die Streife stellte die Identität auf der Dienststelle fest.
Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen „Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte“ und „Körperverletzung“ ein.

PM der BPOLD St. Augustin vom 15.04.2019

 

Hagen (Nordrhein-Westfalen): Widerstand gegen Polizisten – Mann mit Haftbefehl versteckt sich unter Bett

Am Freitag, 12.04.2019, suchten Polizisten gegen 21:30 Uhr einen zu Festnahme ausgeschriebenen Mann (44) in Altenhagen auf. Als eine Frau die Wohnungstür öffnete, sahen die Beamten noch, wie der Gesuchte sich unter einem Bett zu versteckten versuchte.
Nachdem die Polizisten das Versteckspiel für beendet erklärten, wurde der Gesuchte unverschämt. Er beleidigte die Beamten und drohte mit Kopfstößen. Im Polizeigewahrsam holte er dann zu einem solchen aus.
In einer Beobachtungszelle konnte der Alkoholisierte anschließend ausnüchtern, bevor er der Justizvollzugsanstalt übergeben wurde. Die Polizisten wurden nicht verletzt.

PM der POL Hagen vom 15.04.2019

 

Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg): Streifenbesatzung musste Pfefferspray einsetzen

Ein psychisch auffälliger Mann ist am Sonntagnachmittag in der Buchstraße aufgefallen. Ein Zeuge hatte um 15:36 Uhr der Polizei gemeldet, dass dort ein Mann mit einer Messer unterwegs sei. Eine Streifenbesatzung traf kurze Zeit später den Mann an, der auf Ansprache nicht reagierte. Er legte trotz mehrmaliger Aufforderung das Messer nicht ab und bewegte sich auf die Beamten zu. Daraufhin setzten die Polizisten Pfefferspray ein und überwältigten den 61-Jährigen. Er wurde anschließend vom Rettungsdienst versorgt und einem Arzt vorgestellt.

PM des PP Aalen vom 15.04.2019

 

Marburg (Hessen): Festnahme nach Sachbeschädigung

Die nach einer Sachbeschädigung an einem Auto eingeleitete Fahndung der Polizei endete mit der Festnahme eines Tatverdächtigen.
Der 20 Jahre junge Mann stand mit knapp über 2 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss. Er steht unter dem Verdacht, am Samstag, 13.
April, gegen 20 Uhr in der Anneliese-Pohl-Allee den rechten Außenspiegel eines schwarzen Opel Insignia durch einen Tritt beschädigt zu haben. Aufgrund des Alkoholpegels, seiner Aggressivität gegenüber der Polizei und des Verdachts der vorangegangenen Sachbeschädigung nahm die Polizei den jungen Mann in Gewahrsam. Der junge Mann muss sich demnächst zudem wegen seiner dauerhaften Beleidigungen und wegen Widerstands verantworten

PM des PP Mittelhessen vom 15.04.2019

 

Rastatt (Baden-Württemberg): Tritte gegen Telefonzelle ziehen mehrere Strafverfahren nach sich

Weil er versucht hatte, eine Telefonzelle am Bahnhof durch Tritte zu beschädigen, erwarten einen 22-Jährigen seit Sonntagabend mehrere Anzeigen. Gegen 22:15 Uhr teilten Zeugen mit, dass sie beobachteten, wie der Tatverdächtige in der Telefonzelle stehend gegen die selbige trat. Als die Identität des jungen Mannes durch die hinzugerufenen Beamten des Polizeireviers Rastatt festgestellt werden sollte, verweigerte dieser die Personalienangabe und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Bei der anschließenden Durchsuchung des Mannes stießen die Ordnungshüter noch auf eine kleinere Menge Haschisch. Wegen seiner Aggressivität musste der Mann im Anschluss in Gewahrsam genommen werden. Ihn erwarten nun Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, versuchter Sachbeschädigung und eine Kostenrechnung für den Gewahrsam.

PM des PP Offenburg vom 15.04.2019

 

Herten (Nordrhein-Westfalen): Mann greift Polizisten an – Festnahme

Am Sonntag um 17.40 h kam es bei einem Einsatz an der Ewaldstraße zu einem Angriff auf Polizeibeamte. Ein 31-Jähriger hatte vorher bei einer häuslichen Gewalt eine 30-jährige Hertenerin leicht verletzt. Eine Zeugin hatte die Polizei gerufen, weil sie die Prügelei in der Wohnung mitbekommen hatte. In der Wohnung war auch noch ein Kleinkind. Als die Beamten eintrafen, mussten sie die Tür eintreten. Der 31-Jährige kam hinter einer Tür hervor und hatte ein Messer in der Hand. Er versuchte, damit die Beamten anzugreifen. Den Polizisten gelang es, mit dem Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt, den Mann festzunehmen. Er musste mit zur Wache. Drei Polizisten und zwei Polizistinnen wurden durch das eingesetzte Pfefferspray leicht verletzt.

PM des PP Recklinghausen vom 15.04.2019

 

Wuppertal (Nordrhein-Westfalen): Randalierer löst Polizeieinsatz aus

In der Nacht zu Samstag (13.04.2019) kam es an der Rosenhügeler Straße gegen 00:30 Uhr zu einem größeren Polizeieinsatz. Ein 32-jähriger Bewohner eines Mehrfamilienhauses randalierte im Hausflur und versuchte gewaltsam in die Wohnung anderer Mieter einzudringen. Die Bewohner verschanzten sich in ihren Wohnräumen und alarmierten die Polizei. Bei Eintreffen der Beamten bot sich ein Bild der Verwüstung im Treppenhaus. Die Polizisten nahmen den 32-Jährigen vorläufig fest. Dabei leistete er erheblichen Widerstand. Der Remscheider musste anschließend in eine psychologische Einrichtung gebracht werden.

PM der POL Wuppertal vom 15.04.2019

 

Landshut (Bayern): Betrunkener Randalierer in der Altstadt

Am Freitag, gg. 22.00 Uhr, stellte eine Polizeistreife in der Altstadt einen 29-jährigen Syrer aus dem Landkreis fest. Der Mann lag am Boden und war zunächst nicht ansprechbar. Erst nach einiger Zeit gelang es den Beamten den offensichtlich erheblich unter Alkohol stehenden Mann aufzuwecken. Da er versuchte, mit den Händen um sich zu schlagen, mussten ihm Handfesseln angelegt werden. Als er bereits auf dem Rücksitz im Dienstfahrzeug saß, trat er mit den Beinen in Richtung eines Beamten zu versuchte in seine Richtung zu spucken. Der 29-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und konnte seinen Rausch bei der Polizeiinspektion ausschlafen. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Blutentnahme an. Die Polizisten leiten ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und versuchter Körperverletzung ein.

PM der PI Landshut vom 15.04.2019

 

Nittendorf (Bayern): Palmator-Bilanz 2019

Trotz sehr kühler Witterung „pilgerten“ wieder ca. 8.000 bis 10.000 Personen, überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene zum „Palmator“ auf den Adlersberg. Bis ca. 15.00 Uhr blieb die Lage weitgehend ruhig. Mit zunehmender Alkoholisierung der Festbesucher ereigneten sich dann die üblichen alkoholspezifischen Delikte wie Hausfriedensbruch, Beleidigungen, Sachbeschädigungen und Handgreiflichkeiten, bei deren Aufnahme es dann zu leichteren Widerstandshandlungen kam. Größere Schlägereien auf dem und außerhalb des Festgelände(s) waren nicht zu verzeichnen bzw. wurden von den Kräften des eingesetzten Sicherheitsdienstes im „Keim“ erstickt.

Drei deutlich alkoholisierte Personen werden wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte angezeigt, weil sie sich den polizeilichen Maßnahmen wegen vorausgegangener Delikte mit Fußtritten sowie versuchten Knie- und Kopfstößen zur Wehr gesetzt hatten.

Ab 16.00 Uhr bis ca. 19.00 Uhr drängten jeweils mehrere hunderte Personen an der Haltestelle „Fuchskurve“ in die Busse der Linie 12 Richtung Regensburg. Um Gefahrensituationen vorzubeugen, musste der Zustieg durch starke Polizeikräfte geregelt werden.
Erfreulicherweise wurden trotz verstärkter Kontrollen keine Trunkenheitsfahrten und Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss festgestellt.
Gut beschäftigt war auch der eingesetzte Rettungsdienst, der 30 Personen überwiegend wegen Schnittverletzungen ambulant zu versorgen hatte. 15 Personen mussten wegen diverser Verletzungen meist nach Stürzen oder aufgrund Alkoholintoxikation zur stationären Behandlung in Regensburger Krankenhäuser eingeliefert werden.

PM (auszugsweise) der PI Nittendorf vom 15.04.2019

 

Naila (Bayern): Polizeibeamter bei Einsatz verletzt

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle am Samstagabend wurde ein 26jähriger Mann kontrolliert. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv, weshalb eine Blutentnahme die Konsequenz war. Bei der Maßnahme weigerte sich der junge Mann und die Gesetzeshüter mussten Zwangsmaßnahmen anwenden, wobei sich ein Beamter verletzte und vom Dienst abtreten musste. Neben dem Betäubungsmittelverstoß wird gegen den Mann zusätzlich wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

PM der PI Naila vom 15.04.2019

 

Sonneberg (Thüringen): Aggressiv gegen Polizisten vorgegangen

Seine Aggressionen richtete am Montagmorgen ein 21-Jähriger gegen Polizeibeamte der PI Sonneberg und auch gegen das Dienstgebäude. Der Mann war am Morgen in die Dienststelle in der Bismarckstraße gekommen und verlangte nach einer Tasche. Die Polizisten hatten seine Tasche aber nicht. Vermutlich da ihm nicht weitergeholfen werden konnte, verlor der Mann die Geduld und wurde aggressiv. Deswegen forderten die Polizisten ihn auf, die Dienststelle zu verlassen. Vor dem Gebäude hatte der 21-Jährige zwei Hände voll Schotter gesammelt und die Steine gegen das Fenster der Polizei geworfen. Dadurch wurden Fenster und Fassade beschädigt. Als die Polizisten den Mann daraufhin in Gewahrsam nehmen wollten, griff er in seine Jacke. Es stellte sich heraus, dass er ein Messer in seiner Jackentasche hatte. Ohne dass er jemanden damit verletzen konnte, hatten die Polizisten den Mann jedoch überwältigt. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen erstattet. Der Schaden an der Dienststelle beläuft sich nach derzeitigen Schätzungen auf 2500 EUR.

PM der LPI Saalfeld vom 15.04.2019

 

Nürnberg (Bayern): Mit dem falschen Finger „gegrüßt“

In den frühen Sonntagmorgenstunden (14.04.2019) beleidigte ein 33-Jähriger eine Streifenbesatzung in der Nürnberger Innenstadt mit eindeutiger Gestik. Nun muss er sich wegen zwei Delikten strafrechtlich verantworten.
Gegen 06:30 Uhr bog ein Streifenwagen der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte im Rahmen der Streifenfahrt in die Engelhardsgasse ein. Ein 33-jähriger Mann trat aus einer Personengruppe heraus, nahm Blickkontakt zu den Beamten auf und „begrüßte“ diese provokativ mit dem ausgestreckten Mittelfinger.
Die Beamten sprachen den Mann an und unterzogen ihn einer Personenkontrolle. Hierbei fanden die Polizeibeamten eine Tüte mit Betäubungsmittel (vermutlich Amfetamin) auf.
Gegen den 33-Jährigen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet.

PM des PP Mittelfranken vom 15.04.2019

 

Schwandorf (Bayern): Randale, jede Menge Drogen und Messer

Zunächst fiel am Sonntag gegen 14.10 Uhr in Schwandorf am Bahnhof ein in Frankreich lebender, jedoch aus Rheinland-Pfalz stammender, langjähriger Drogenkonsument negativ auf. Er verlangte in der Buchhandlung einen „Jägermeister“. Mit der Auskunft, daß dieser nicht im Sortiment sei, war der 33-jährige nicht zufrieden. Er wurde extrem aggressiv. Die Verkäuferinnen im Laden bezeichnete er mit einem äußerst vulgären Ausdruck und drohte ihnen, daß er sie zusammenschlage, wenn er keinen Jägermeister bekäme. Der Aufforderung, den Laden zu verlassen, verweigerte er sowieso. Die beiden Damen riefen die Polizei um Hilfe, die mit zwei Streifen anrückte. Der Aggressor konnte nur mit Androhung körperlicher Gewalt unter Kontrolle gebracht werden. Er hatte es offenbar darauf abgesehen, Widerstand zu leisten. Bei seiner anschließenden Durchsuchung konnte ein ganzer „Bauchladen“ an Betäubungsmittel aufgefunden werden. Crystal Meth, Marihuana, Ecstasy, Amphetamin und ein dem Betäubungsmittelgesetz unterliegendes Substitutionsmittel, jeweils im geringfügigen Grammbereich. Der in Deutschland wohnsitzlose Mann wurde vorläufig festgenommen und zur PI Schwandorf verbracht. Während der Sachbearbeitung flippte er dann völlig aus, so daß er unter abermaliger Androhung körperlicher Gewalt gefesselt und vorübergehend in die Arrestzelle gebracht werden musste. Die Staatsanwaltschaft entschied später, daß der Mann bei Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen auf freien Fuß gesetzt werden kann. Im Zuge dieser Ermittlungen wurde bekannt, daß sich der 33-jährige und sein Begleiter in einem bekannten Schwandorfer Drogentreff aufgehalten und dort entsprechend im Besitz von Drogen waren. Der Ermittlungsrichter ordnete aufgrund dieses Sachverhalts eine Durchsuchung der Schwandorfer Wohnung an. Da bekannt war, daß sich dort zahlreiche Rauchgiftabhängige treffen, wurden mehrere Streifen hinzugezogen. Insgesamt hielten sich in der extrem vermüllten und verwahrlosten Wohnung sieben Personen auf. Bei der Durchsuchung wurde dann eine geringe Menge Amphetamin aufgefunden, das einem 16-jährigen zuzuordnen war. Darüber hinaus jede Menge Fixerbesteck mit Heroin. Gegen ihn und die 41-jährige Wohnungsinhaberin wurden jeweils Ermittlungsverfahren wegen Straftaten nach dem Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Zu guter Letzt ist noch zu erwähnen, daß der 50-jährige Begleiter des 33-jährigen ein verbotenes Messer dabei hatte. Hier wurde ebenfalls Anzeige erstattet und das Messer beschlagnahmt.

PM der PI Schwandorf vom 15.04.2019

 

Duisburg-Bergheim (Nordrhein-Westfalen): Rollerfahrer versucht zu flüchten

Bei einer Geschwindigkeitsüberwachung auf der Moerser Straße Ecke Schauenstraße am Freitag (12. April, 15:30 Uhr) fiel den Polizisten ein Roller mit Versicherungskennzeichen (max. 45 km/h erlaubt) auf, der mit 57 km/h unterwegs war. Als die Beamten den Fahrer kontrollieren wollten, bremste er zunächst ab und versuchte dann an den Ordnungshütern vorbeizufahren. Ein Uniformierter griff den Oberarm des 30-Jährigen, woraufhin dieser Gas gab. Der Polizist zog ihn vom Zweirad und beide stürzten zu Boden. Dabei verletzte sich der Beamte leicht. Er konnte trotzdem weiter arbeiten. Der Rollerfahrer blieb unverletzt. Er äußerte, dass das Vorbeifahren eine Schutzreaktion gewesen sei. In der Vergangenheit sei er schon mal beim Fahren ohne Fahrerlaubnis erwischt worden.
Bei seiner Überprüfung kam dann tatsächlich heraus, dass er keine entsprechende Fahrerlaubnisklasse hat und zudem noch unter Drogeneinfluss fuhr. Ein Arzt entnahm ihm eine Blutprobe. Die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen des Widerstands, des Fahrens ohne Fahrerlaubnis sowie des Fahrens unter Drogeneinfluss und beschlagnahmten den Roller.

PM der POL Duisburg vom 15.04.2019

 

Waldshut-Tiengen (Baden-Württemberg): Aus dem nichts heraus vorbeifahrende Streife beleidigt

Den ausgestreckten Mittelfinger hat ein Mann einer vorbeifahrenden Polizeistreife am Samstagmittag in WT-Tiengen gezeigt. Kurz vor 17:30 Uhr hatte die Streife in der Ortsdurchfahrt den 29-jährigen und einen Begleiter passiert, als dieser die beiden Polizeibeamten durch die beleidigende Geste absichtlich herabwürdigte. Bei der folgenden Kontrolle belegte er die beiden Beamten noch mit üblen verbalen Beleidigungen und weigerte sich, seine Namen preis zu geben. Er wehrte gegen die Personalienfeststellung, weshalb der überwältigt und geschlossen wurde. Zudem versuchte er, einem Polizisten einen Kopfstoß zu verpassen, was dieser mit einer Abwehrbewegung verhindern konnte. Ein Beamter verletzte sich leicht bei der Auseinandersetzung. Der Mann war deutlich alkoholisiert.

PM des PP Freiburg vom 15.04.2019

 

Jüchen (Nordrhein-Westfalen): Erfolgloser Fluchtversuch – Polizei ermittelt gegen Autofahrer

Weil er nicht angeschnallt war, sollte ein Autofahrer am Sonntagmorgen (14.04.), gegen 07:40 Uhr, von einer Streifenwagenbesatzung der Polizeiwache Grevenbroich, auf der Römerstraße kontrolliert werden. Der junge Mann dachte aber nicht daran, den Anhaltezeichen der Ordnungshüter Folge zu leisten und versuchte, mit seinem Auto zu entkommen. Seine Flucht endete auf der Straße „Am Rathaus“. Dort fuhr er gegen ein Verkehrszeichen und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Überprüft werden wollte er jedoch immer noch nicht. Er verließ sein Gefährt und lief fort. Ein Polizeibeamter nahm ebenfalls zu Fuß die Verfolgung auf und konnte den 23-Jährigen auf der Birkenstraße stellen. Dort leistete der Jüchener Widerstand gegen die Maßnahmen der Polizei, allerdings ohne Erfolg. Grund für die Flucht war vermutlich ein vorheriger Drogenkonsum des Autofahrers. Er musste sich deshalb einer Blutprobe unterziehen. Da er auch Betäubungsmittel mit sich führte, wartet auf ihn zudem ein Straferfahren.

PM der KPB Rhein-Kreis Neuss vom 15.04.2019

 

Weida (Thüringen): Einsatz in Weida

Ein erheblich unter Alkohol stehender Mann (31) sollte am Samstag (13.04.2019, gegen 22:00 Uhr) in ein Klinikum verbracht werden. Hierzu kamen Polizeibeamte in der Bahnhofstraße zum Einsatz. Der 31-Jährige leistete in der Folge durch Treten und Schlagen in Richtung der Polizeibeamten massiv Widerstand. Dieser konnte schließlich gebrochen und der 31-Jährige in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.

PM der LPI Gera vom 15.04.2019

 

Kassel (Hessen): Randalierer in Tabakwarengeschäft verletzt bei Festnahme zwei Polizistinnen

Kassel-Mitte: Ein 22-Jähriger hat am Samstagvormittag in der Kasseler Innendstadt bei seiner Festnahme zwei Polizistinnen durch Tritte und einen Kopfstoß verletzt. Der offenbar geistig verwirrte Mann hatte zuvor in einem Tabakwarenladen randaliert und dort versucht, Lottoscheine in Brand zu setzen. Bei seiner Festnahme durch zwei Streifen der Kasseler Polizeireviere Mitte und Nord verhielt er sich weiterhin äußerst aggressiv und griff die Polizisten an. Eine von einem heftigen Kopfstoß des Mannes getroffene 32-jährige Beamtin musste ihren Dienst anschließend abbrechen. Sie hatte eine Gehirnerschütterung und ein Hämatom erlitten. Die durch Tritte am Knie ebenfalls verletzte 27-jährige Polizistin der anderen Streife konnte ihren Dienst fortsetzen. Der in Kassel wohnende 22-jährige Somalier muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung verantworten. Er wurde nach seiner Festnahme in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes hatte die Kasseler Polizei am Samstagmorgen, gegen 9:10 Uhr, zu dem Tabakwarenladen im Einkaufscenter am Königsplatz gerufen. Wie er gegenüber den Streifen der beiden Reviere angab, hatte der offenbar verwirrte 22-Jährige zuvor in dem Laden randaliert, mit Gegenständen geworfen und versucht, Lottoscheine in Brand zu setzen, woran er den Mann letztlich jedoch noch hindern konnte. Bei der Festnahme des 22-Jährigen durch die Polizei war es dann zu den Angriffen auf die Beamten gekommen, wobei die zwei Polizistinnen durch ihn verletzt wurden.

PM des PP Nordhessen-Kassel vom 15.04.2019

 

Bocholt (Nordrhein-Westfalen): Tumultdelikt auf dem Europaplatz

Einer großen feindseligen Menschenmenge sahen sich in der Nacht zum Sonntag Polizeibeamte gegenüber.
Vorausgegangen war gegen 03.00 Uhr eine Schlägerei in einer Gaststätte am Europaplatz, an der ca. 20 bis 30 Personen beteiligt waren. Die hinzugerufenen Polizeibeamten betraten sofort die Gaststätte und griffen konsequent ein. Dabei war auch der Einsatz von Pfeffersprays und Schlagstock notwendig, da die Beamten tätlich angegriffen wurden. Bei den Beteiligten an der Schlägerei handelt es sich nach dem derzeitigen Stand überwiegend um Personen mit libanesischem Migrationshintergrund. Einige konnten bereits in der Gaststätte festgenommen werden.
Das Geschehen verlagerte sich zunehmend in den Außenbereich und im Bereich „Europaplatz/An der Synagoge“ rottete sich eine große Menschenmenge (ca. 200 bis 300 Personen, überwiegend mit
Migrationshintergrund) zusammen. Aus dieser sehr aggressiven Gruppe (Zitat der Beamten „wütender, tobender Mob“) heraus wurden die Beamten massiv beleidigt und bedroht. Zudem wurde die Menschenmenge durch einzelne Personen lautstark und mehrfach aufgefordert, die Polizeibeamten anzugreifen. Den Einsatzkräften, es waren auch Verstärkungskräfte anderer Dienststellen eingetroffen, gelang es schließlich durch konsequentes Vorgehen, den Platz zu räumen. Der Einsatz vor Ort konnte gegen 04.30 Uhr beendet werden.
Neun Personen wurden vorläufig festgenommen bzw. in Gewahrsam genommen. Darunter auch ein 24-jähriger und dessen 33-Jährige Begleiterin (beide Deutsche). Der 24-Jährige hatte die Einsatzmaßnahmen gestört und die Beamten tätlich angegriffen. Die 33-Jährige versuchte die Festnahme zu verhindern und warf einem Polizeibeamten einen Bierkrug in den Nacken. Der Beamte setzte seinen Dienst leicht verletzt fort. Die übrigen Festgenommen waren Beteiligte an der Ausgangsschlägerei.
Die Ermittlungen dauern an.
Am Sonntagnachmittag wurde eine Sachbeschädigung angezeigt, die mit dem nächtlichen Geschehen in Zusammenhang stehen könnte. Ein auf dem Europaplatz abgestellter grüner 3er BMW wurde durch tiefe Krater massiv beschädigt (ca. 6.000 Euro Schaden).
In der Nacht zum Montag gab es einen weiteren Vorfall, der mit dem Geschehen in Zusammenhang stehen könnte: Zwei maskierte Personen hatten ein Grundstück eines Mannes betreten und waren geflüchtet, als sie von dem Geschädigten bemerkt wurden. Die Täter flüchteten in einem Pkw, der später vor einer Gaststätte angetroffen wurde. Bei zwei der mutmaßlichen Insassen des Pkws handelt es sich um Personen, die auch bei dem Vorfall aus der Nacht zum Sonntag aufgefallen waren.

PM der KPB Borken vom 15.04.2019

 

Voßberg (Brandenburg): Ruhestörung und Widerstand

Am 13. April kam es an der Hauptstraße zu Beschwerden wegen Ruhestörung. Noch nach 23 Uhr wurde auf einem Grundstück zum Lagerfeuer laute Musik abgespielt. Die Polizisten forderten einen 32-Jährigen auf, die Musik leiser zu stellen und das Feuer zu löschen. Doch den Aufforderungen kam der junge Mann nicht nach. Als die Polizisten die Musikanlage sicherstellten, versuchte der 32- Jährige sie zu schlagen. Es wurde niemand verletzt. Nun wird sich der 32- Jährige wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen.

PM der PD Brandenburg Ost vom 15.04.2019

 

Igersheim (Baden-Württemberg): Zwei aggressive 17-Jährige in Gewahrsam genommen

Nachdem die Polizei am Samstagabend zu einer Feier von Jugendlichen in Igersheim gerufen wurde, geriet diese aus den Fugen.
Gegen 19 Uhr hatte eine Streifenwagenbesatzung die private Zusammenkunft an einem Wohnhaus überprüft. Als die Polizeibeamten die Personalien der Personen aufnehmen wollte, weigerte sich ein 17-Jähriger, zeigte sich äußerst aggressiv und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Daraufhin forderten die Polizeibeamten eine weitere Streifenwagenbesatzung zur Unterstützung an und mussten dem 17-Jährigen Handschellen anlegen. Währenddessen kam es durch den Jugendlichen zu Widerstandshandlungen in Form von Schlägen und Tritten sowie Beleidigungen, wobei ein Polizeibeamter leicht verletzt wurde. Als ein anderer 17-Jähriger versuchte den bereits festgenommenen Jugendlichen zu befreien, drohten die Einsatzkräfte dem jungen Mann mehrfach mit dem Einsatz eines Pfeffersprays. Davon ließ sich der 17-Jährige nicht abschrecken, weshalb die Polizeibeamten ihre Androhung wahr machen mussten. Danach nahmen die Streifenwagenbesatzungen beide 17-Jährige in Gewahrsam. Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Heilbronn vom 15.04.2019

 

Frankfurt/BAB A3 (Hessen): Flüchtiger verursacht weiteren Unfall

Gestern (14.04.2019) verursachte ein 27-jähriger Mann gleich zwei Unfälle. Der zweite sorgte für eine fast zweistündige Komplettsperrung der Autobahn. Glücklicherweise wurde niemand schwer verletzt.
Gegen 14.40 Uhr soll der 27-Jährige mit seinem Opel Meriva auf der A3 in Fahrtrichtung Köln zwischen Würzburg und Aschaffenburg einen Unfall verursacht haben und anschließend unbekümmert seine Fahrt fortgesetzt haben. Ein aufmerksamer Zeuge alarmierte die Polizei, welche sich an die Fersen des Flüchtigen heftete. Daran anzuhalten, dachte der Opel-Fahrer jedoch mitnichten. Schließlich überholte eine Streife der Frankfurter Autobahnpolizei den 27-Jährigen. Der Opel-Fahrer versuchte sich mit verschiedenen Fahrmanöver weiterhin davonzustehlen. Dies führte schlussendlich dazu, dass der Meriva mehrfach den Streifenwagen sowie die Betonleitwand touchierte.
Dadurch kam der Opel ins Schleudern und wurde derart beschädigt, so dass eine Weiterfahrt nicht möglich war. Während weitere Streifenwagen die Unfallstelle auf der A3, kurz nach dem Frankfurter Kreuz, komplett absperrten, begaben sich die Beamten an das Fahrzeug des Flüchtigen. Der mehrfachen Aufforderung aus dem Auto auszusteigen, kam er nicht nach. Die Beamten mussten den Tatverdächtigen schließlich aus dem Fahrzeug herausholen. Er wehrte sich derart, dass der Einsatz von Pfefferspray unumgänglich war.
Der 27-Jährige wurde aufgrund des Pfeffersprays sofort ärztlich behandelt. Der Tatverdächtige wurde leicht verletzt. Eine Polizistin und ein Polizist wurden durch die verschiedenen Kollisionen mit dem fliehenden Fahrzeug ebenfalls leicht verletzt. Der finanzielle Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt.
Der Opel wurde sichergestellt sowie bei dem 27-jährigen Tatverdächtigen eine Blutentnahme durchgeführt.
Die A3 in Fahrtrichtung Köln musste kurz nach dem Frankfurter Kreuz von 15.30 Uhr bis 17.20 Uhr komplett gesperrt werden. Es kam lediglich zu geringen Einschränkungen im Straßenverkehr.
Der Hintergrund der Flucht ist bislang nicht bekannt. Derweil dauern die Ermittlungen, auch dahingehend, ob der Tatverdächtige über eine Fahrerlaubnis verfügt, an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.04.2019

 

Königsbach-Stein (Baden-Württemberg): Polizei sucht Ehepaar nach Streit mit einem 20-Jährigen

Am Freitagabend kam es in der Nähe des Bildungszentrums Königsbach zu einem Streit zwischen einem älteren Ehepaar und einem 20-Jährigen, der sich im weiteren Verlauf einen Widerstand mit den eingesetzten Polizeibeamten leistete.
Nach bisherigem Ermittlungsstand des Polizeipostens Königsbach, hatten sich gegen 18 Uhr auf dem Fußweg beim Bouleplatz mehrere Personen aufgehalten, zu denen ein älteres Ehepaar hinzukam. Der ältere Mann sprach die jungen Leute auf den dort vorzufindenden Unrat an, wobei diese entgegneten, dass dieser nicht von ihnen sei.
Zeitgleich kam mit dem 20-Jährigen eine weitere Gruppe dazu, welche gerade Müll auf die Straße warf. Der ältere Herr äußerte hierzu erneut seinen Unmut, woraufhin er beleidigt wurde. Der 20-Jährige Rädelsführer soll wohl auch versucht haben das Ehepaar zu schlagen.
Die Gruppe konnte schließlich die Gemüter trennen, wobei noch vor Erscheinen der hinzugerufenen Polizei das bislang unbekannte Ehepaar weitergelaufen war. Bei der Skateranlage Plötzer wurden durch die Beamten noch rund 20 Jugendliche und Heranwachsende angetroffen. Der vorgenannte 20-Jährige zeigte sich weiterhin sehr aggressiv und uneinsichtig auch den Polizisten gegenüber. Beim Versuch ihn von der Gruppe zu separieren leistete er Widerstand. Da er nicht zu beruhigen war, wurde ihm letztlich der Gewahrsam erklärt und in die Gewahrsamseinrichtung gebracht. Zur Klärung der genauen Umstände wird das Ehepaar gebeten, sich mit dem Polizeirevier Pforzheim-Nord unter 07231/186-3211 oder dem bearbeitenden Polizeiposten Königsbach unter 07232/311700 in Verbindung zu setzen.

PM des PP Karlsruhe vom 15.04.2019

 

Remshalden (Baden-Württemberg): Betrunkener beleidigt Polizisten

Da ein betrunkener Fahrgast eines Busses nicht mehr aufzuwecken war, informierte ein Busfahrer am Samstagabend, gegen 20:00 Uhr die Polizei. Der Bus samt betrunkenem Mitfahrer stand zu dem Zeitpunkt an der Bushaltestelle am Bahnhof. Als der 25-jährige Mann von den inzwischen eingetroffenen Beamten geweckt werden konnte, wurde dieser den Polizisten gegenüber mehrfach äußerst beleidigend. Weiterhin stellten die Beamten bei der Kontrolle des Mannes fest, dass dieser ein Hakenkreuz und andere verbotene Symbole auf seinen Personalausweis geritzt hatte. Der stark betrunkene Mann wurde zur Ausnüchterung in ein Krankenhaus gebracht. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

PM des PP Aalen vom 15.04.2019

 

Freilassing (Bayern): Ohne Führerschein betrunken Auto gefahren und nach Polizisten getreten

Am Samstag Morgen, gegen 02:00 Uhr fuhr eine 51-jährige Frau mit dem Pkw eines Bekannten von Salzburg Richtung Freilassing. Auf der Grenzbrücke wurden zu dieser Zeit gerade für jeden deutlich erkennbar Kontrollen durch die Bundespolizei durchgeführt. Die 51-jährige fuhr in die Kontrolle und konnte keinen Führerschein vorweisen. Zudem wurde bei ihr starker Alkoholgeruch festgestellt. Die zuständigkeitshalber hinzugezogene Streife der Landespolizei stellte bei einem freiwilligen Alkotest eine Atemalkoholkonzentration weit über dem erlaubten Wert fest. Es musste eine Blutentnahme angeordnet werden. Während der Blutentnahme im Krankenhaus Freilassing geriet die Dame dermaßen in Rage, dass sie gegen die Polizeibeamten trat und alle Anwesenden fortlaufend beleidigte. Die Blutentnahme musste dann unter Anwendung unmittelbaren Zwanges durchgeführt werden.
Nach der durchgeführten Maßnahme wurde die Frau unter Einbehaltung ihrer Fahrzeugschlüssel wieder auf freien Fuß gesetzt. Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte in Verbindung mit versuchter Körperverletzung.

PM der PI Freilassing vom 15.04.2019

 

Frankfurt-Sachsenhausen (Hessen): 24-jähriger Autofahrer flüchtet nicht ohne Grund

Nach einer Verfolgungsfahrt mit der Polizei, die in der Hedderichstraße endete, stellte sich heraus, dass der Autofahrer gestern Abend gleich mehrere Verstöße begangen hatte.
Die Polizeibeamten wollten den Audi-Fahrer in der Darmstädter Landstraße kontrollieren. Statt anzuhalten flüchtete der junge Mann jedoch, fuhr viel zu schnell über mehrere rote Ampeln und bremste auf der Ignatz-Bubis-Brück unvermittelt so stark ab, dass es fast zu einem Unfall mit dem hinter ihn fahrenden Streifenwagen kam. Danach ging die riskante Flucht weiter und der 24-Jährige fuhr seitlich gegen einen Streifenwagen. Auch das hielt ihn nicht davon ab, weiterzufahren. Letztendlich gelang es den Polizisten den Wagen in der Hedderichstraße zu stoppen. Da der Fahrer sich weigerte aus dem Fahrzeug auszusteigen, mussten die Beamten ihn hinausziehen. Er sperrte sich so massiv gegen seine Festnahme, dass ein Polizeibeamter Schürfwunden am Knie erlitt.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 24-Jährige keine Fahrerlaubnis hat, die Kennzeichen nicht zu dem Audi gehörten, das Auto als gestohlen gemeldet war und keinen Versicherungsschutz hat. Außerdem lag ein Haftbefehl gegen den Autofahrer vor, weshalb er in Gewahrsam genommen wurde.
Die Ermittlungen dauern an.

PM des PP Frankfurt a.M. vom 15.04.2019

 

Neuravensburg (Baden-Württemberg): Betrunkener Autofahrer verursacht Unfall

Mit rund 1, 8 Promille verursachte am Freitag gegen 23.30 Uhr ein 52-jähriger Autofahrer auf der A 96 einen Verkehrsunfall und verletzte sich hierbei schwer. Alleinbeteiligt verunfallte er zwischen der Behelfsausfahrt Neuravensburg und der Anschlussstelle Wangen-West. Ein sich nicht im Dienst befindlicher Polizeibeamter kam dem Verletzten sofort zur Hilfe und nahm hierbei deutlich Atemalkoholgeruch wahr. Der Beamten verständigte seine Kollegen und den Rettungsdienst. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte verhielt sich der 52-Jährige sehr aggressiv, versuchte den Beamten mehrfach körperlich anzugehen, sodass ihn dieser festhalten musste. Mit dem Rettungswagen wurde der betrunkene Autofahrer in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde die Entnahme einer Blutprobe veranlasst. Der zur Hilfe gekommene Polizeibeamte wurde bei der Auseinandersetzung leicht verletzt und seine Kleidung beschädigt.

PM des PP Konstanz vom 15.04.2019

 

Paderborn (Nordrhein-Westfalen): Mit Jaguar durch die Westernstraße gerast – Die Polizei sucht Zeugen

Auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle gefährdete ein Autofahrer am frühen Samstagmorgen gleich mehrere unbeteiligte Verkehrsteilnehmer. Unter anderem fuhr er mit einem Jaguar durch die Westernstraße in Paderborn.
Nach einem Polizeieinsatz in einer Diskothek in der Leostraße meldeten Zeugen einen mutmaßlich alkoholisierten Autofahrer, der zusammen mit einem weiteren Mann in einen Sportwagen eingestiegen war und in Richtung Borchener Straße wegfuhr. Eine Polizeistreife stoppte das Fahrzeug noch auf der Leostraße. Als die Polizeibeamten die beiden Insassen kontrollieren wollten, gab der Fahrer wieder Gas und setzte seine Fahrt über den Bürgersteig zur Borchener Straße fort.
Von dort aus fuhr er mit hoher Geschwindigkeit in den Bürgerpark und flüchtete weiter über die Straße Zur Schmiede, Mälzerstraße und Wollmarktstraße. Im Anschluss bog das Auto auf den Frankfurter Weg ein und raste unter Missachtung roter Ampeln weiter in die Bahnhofstraße.
Aufgrund der hohen Geschwindigkeit kam der Wagen im dortigen Kurvenbereich ins Schlingern. Entgegenkommende Fahrzeuge erkannten die Situation rechtzeitig und verhinderten Verkehrsunfälle durch starkes Abbremsen. Auf Höhe der Florianstraße wechselte der Jaguar nach links auf die bauliche getrennte Gegenfahrbahn in den Gegenverkehr. Auch hier kam es zur Gefährdung entgegenkommender Autos. Der Geisterfahrer fuhr geradeaus über das Westerntor in die Westernstraße. Um andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Passanten in der Fußgängerzone, nicht zusätzlich zu gefährden, brach die Polizei die weitere Verfolgung des Fahrzeugs ab.
Mehrere Streifenwagen wurden zur Fahndung eingesetzt. Laut Zeugenaussagen fuhr das Fahrzeug durch die Westernstraße und bog am Marienplatz in die Marienstraße ab. Im Zuge der Fahndung fiel der geparkte Jaguar in der Friedrichstraße auf. Ein Mann versuchte zu Fuß zu fliehen. Er konnte gestellt werden. Dabei handelt es sich um den 25-jährigen Fahrzeughalter. Der mutmaßliche Fahrer wurde im Fahrzeug angetroffen. Der 22-Jährige leistete bei seiner vorläufigen Festnahme Widerstand. Wegen des Verdachts auf Alkohol- und Drogenkonsum wurden ihm auf der Polizeiwache Paderborn Blutproben entnommen. Ein Strafverfahren wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs durch grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren sowie Widerstands gegen Polizeibeamte wurde eingeleitet. Auch gegen den Fahrzeughalter laufen Ermittlungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die selbst gefährdet worden sind, sowie Personen, welche die Verfolgungsfahrt besonders durch die Westernstraße und Marienstraße beobachtet haben, sich über die Telefonnummer 05251/3060 zu melden.

PM der POL Paderborn vom 15.04.2019

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