Berlin / Friedrichshain-Kreuzberg: Polizeifahrzeug mit Steinen beworfen – Polizist leicht verletzt

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Friedrichshain einen Einsatzwagen der Polizei mit Steinen beworfen. Gegen Mitternacht trafen den Polizeiwagen an der Kreuzung Rigaer Straße Ecke Zellestraße mehrere Kleinpflastersteine, wodurch es unter anderem an der Frontscheibe zu Beschädigungen kam. Der Fahrer wurde hierbei von winzigen Glassplittern im Gesicht getroffen und leicht verletzt. Er setzte seinen Dienst nach einer Behandlung durch Rettungskräfte der Feuerwehr fort. Tatverdächtige konnten bisher nicht ermittelt werden. Insgesamt wurden neun Steine gesichert. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.

PM des PP Berlin vom 07.05.2019

 

Rheinfelden (Baden-Württemberg): Unfall mit Sachschaden führt zu Stau im Nollinger Bergtunnel – Polizeibeamte bei Verkehrsregelung beleidigt

Am Montagabend gegen 17.15 Uhr kam es auf der A861 im Nollinger Bergtunnel, von Rheinfelden in Richtung Lörrach, zu einem Verkehrsunfall. Vermutlich aufgrund plötzlichen Unwohlseins kam ein Autofahrer ins Schleudern und stieß leicht gegen die Tunnelwand.
Das Fahrzeug kam auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn zum Stehen. Der Fahrer, der durch den Unfall selbst unverletzt blieb, wurde durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht. Am Auto entstand ein Schaden von rund 1000 Euro, am Tunnel entstand kein Schaden.
Während der Unfallaufnahme und Bergung des Fahrzeuges war der Tunnel in Richtung Lörrach mittels Ampelanlage gesperrt worden.
Hierdurch bildete sich ein Stau. Um ein Vorbeileiten des Verkehrs am Unfall zu ermöglichen, fuhren Polizeibeamte mit ihrem Fahrzeug zur Unfallstelle und forderten auf der Anfahrt Personen, die auf der Autobahn aus ihren Fahrzeugen ausgestiegen waren zum Einsteigen auf, da die Auflösung des Staus unmittelbar bevorstand. Hierüber war gegen 18 Uhr ein 47jähriger Autofahrer derart aufgebracht, dass er die Polizeibeamten beleidigte. Bei der anschließenden Feststellung seiner Personalien zeigte er sich weiterhin unkooperativ und verweigerte zunächst die Herausgabe seiner Dokumente. Letztlich konnte er jedoch überzeugt werden. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Beleidigung.

PM des PP Freiburg vom 07.05.2019

 

Landshut (Bayern): Randalierer im Polizeigebäude – Person ins Bezirkskrankenhaus eingewiesen

Am Dienstag, gegen 02.30 Uhr, kam ein 27-Jähriger aus dem Landkreis zur Polizeiinspektion Landshut und zeigte dem wachhabenden Beamten einen Strafbefehl. Der unter Alkohol stehende Mann gab an, dass er nicht in der Lage ist, das nötige Geld aufzubringen und forderte den Beamten auf, ihn ersatzweise einzusperren. Dieser erklärte, dass dies nach der aktuellen Verfahrenslage nicht möglich sei. Nachdem die Frage des 27-Jährigen, ob er denn nach einem Angriff auf einen Polizeibeamten in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert wird, verneint wurde, nahm er den Computerbildschirm und warf diesen zu Boden. Daraufhin entwickelte sich im Wachraum ein Gerangel, wobei der aggressive Täter zu Boden gebracht und gefesselt werden musste. Dabei leistete er massiven Widerstand. Selbst nach einer erfolgten Blutentnahme ging der Wunsch des Randalierers in eine JVA einzuziehen nicht in Erfüllung. Aufgrund seines Zustands und der Tatsache geschuldet, dass er sich vor dem Besuch der Polizeiinspektion selbst Stich- bzw. Schnittwunden am Oberschenkel zugefügt hatte, war eine Einweisung in ein Bezirkskrankenhaus unumgänglich.

PM der PI Landshut vom 07.05.2019

 

Landshut (Bayern): Renitenter Mann geht auf Zugbegleiter und Polizeibeamte los

Am Montag, gegen 18.50 Uhr, wurden Beamte der Polizeiinspektion Landshut zur Unterstützung der Bundespolizei zum Bahnhof gerufen. Ein 27-jähriger Nigerianer händigte einem Zugbegleiter lediglich sein Bayernticket aus, der Aufforderung, einen Ausweis vorzuzeigen, kam er nicht nach. Es entwickelte sich eine zunächst verbale Auseinandersetzung, im weiteren Verlauf ging der 27-Jährige auf den Zugbegleiter los und wollte auf diesen einschlagen. Die Schläge verfehlten jedoch ihr Ziel. Beim Eintreffen des Zuges am Hauptbahnhof Landshut führten Beamte der Bundespolizei bei dem renitenten Mann eine Identitätsfeststellung durch. Dabei ging der aggressive 27-Jährige auf die Beamten los und versuchte diese zu schlagen. Bei dem Gerangel verletzte sich ein Beamter der Bundespolizei an der Hand. Die hinzugerufenen Kräfte der Polizeiinspektion Landshut unterstützen die Kollegen der Bundespolizei bei der Fesselung und Festnahme des 27-Jährigen. Dabei trat dieser einem der Polizisten mit voller Wucht in den Bauch. Im Zusammenwirken gelang es schließlich, den Randalierer in Gewahrsam zu nehmen und zum Dienstgebäude in die Neustadt zu verbringen. Bei dem Einsatz wurde ein Beamter der Polizeiinspektion Landshut leicht verletzt, ein Beamter der Bundespolizei war nach dem Vorfall nicht mehr einsatzfähig. Die Polizei hat gegen den amtsbekannten und bereits einschlägig in Erscheinung getretenen 27-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung eingeleitet.

PM der PI Landshut vom 07.05.2019

 

Offenburg (Baden-Württemberg): Widerstand

Da ein 17-Jähriger in der Nacht auf Dienstag in einer Unterkunft am Sägeteich durch laute Musik die Nachtruhe mehrerer Mitbewohner störte, ermitteln nun die Beamten des Polizeireviers Offenburg gegen den Jugendlichen. Dieser hielt sich kurz nach Mitternacht in seinem Zimmer auf und ließ sich dabei unangemessen laut beschallen. Der Aufforderung der Beamten, die Nachtruhe zu respektieren, kam er nicht nach. Stattdessen verstaute er seinen Bluetooth-Lautsprecher unter der Kleidung an seinem Körper, um eine behördliche Beschlagnahme zu verhindern. Letztlich kam es zum Widerstand mit dem Nachtschwärmer, bei dem glücklicherweise keiner der eingesetzten Beamten verletzt wurde. Der 17-Jährige musste den Rest der Nacht in der Gewahrsamseinrichtung der Offenburger Dienststelle verbringen.

PM des PP Offenburg vom 07.05.2019

 

Hamburg: Festnahme nach Handel mit Betäubungsmitteln in Hamburg-Altona

Drogenfahnder haben gestern Nachmittag einen 18-jährigen Türken festgenommen, da er im Verdacht steht, mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Beamte des Landeskriminalamts 68 führten den Tatverdächtigen im Anschluss dem Haftrichter zu.
Aufgrund umfangreicher Ermittlungen des LKA 68 erhärtete sich ein Tatverdacht gegen einen 18-Jährigen, der mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen handeln soll.
Der Tatverdächtige befand sich mit seinem Elektro-Scooter und einer prall gefüllten Plastiktüte am Lenker im Bereich des Parks am Platz der Republik, als er einem Drogenfahnder ca. 6,5 Gramm Marihuana verkaufte. Nach der Übergabe fuhr der 18-Jährige mit seinem Elektro-Scooter weiter in die Klopstockstraße. Dort versuchten die Fahnder den Mann anzuhalten und zu überprüfen. Hierbei wehrte sich der mutmaßliche Dealer gegen die polizeilichen Maßnahmen und schlug einem der Beamten in das Gesicht. Durch die Unterstützung weiterer Beamter gelang schließlich die Festnahme.
Bei der Durchsuchung stellten die Fahnder ein im Hosenbund getragenes Jagdmesser, eine Umhängetasche mit 70 Gramm Marihuana, 700 Euro mutmaßliches Dealgeld, eine Feinwaage sowie ein Mobiltelefon sicher. In der prall gefüllten Plastiktüte befanden sich weitere 500 Gramm verkaufsfertig vorportioniertes Marihuana, welches bereits vorportioniert, abgepackt und ebenfalls sichergestellt wurde.
Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung führte zum Auffinden von weiteren Betäubungsmitteln. Die Fahnder beschlagnahmten zwei Griptütchen Kokain, ca. 89 Gramm Marihuana, diverses Verpackungsmaterial, drei Survival-Messer sowie eine Schreckschuss- und eine Luftdruckpistole.
Der 18-Jährige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen dem Haftrichter zugeführt.

PM der POL Hamburg vom 07.05.2019

 

Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz): Beleidigung und Bedrohung im öffentlichen Raum

Am Montagabend, dem 06.05.2019 gegen 18:25 Uhr, ereignete sich in der Konrad-Frey-Straße, Ecke Mannheimer Straße, vor der dortigen Eisdiele ein Zwischenfall, bei dem zunächst ein junger Mann in einem dunkel blauen Audi A4 von zwei 23 und 30 jährigen alkoholisierten und aggressiven Männern bedroht wurde. Einer der Männer schlug zunächst aus ungeklärten Gründen gegen den rechten Seitenspiegel und anschließend gegen die Seitenscheibe der Beifahrertür des wartenden Fahrzeuges. Anschließend öffnete der zweite Mann die rechte hintere Tür und bedrohte den Fahrer verbal.
Dieser Vorfall wurde zufällig durch einen auf dem Heimweg befindlichen, uniformierten Polizeibeamten beobachtet, der die Männer auf ihr Verhalten ansprach. Diese reagierten unvermittelt aggressiv und gingen auf den Beamten zu. Dabei beleidigten sie diesen mehrfach.
Gleichzeitig traten die Männer immer wieder bedrohend und provozierend vor dem Beamten auf. Durch die zwischenzeitlich verständigten Unterstützungskräfte der Polizeiinspektion Bad Kreuznach konnten die Männer einer Personenkontrolle unterzogen werden. Hierbei wurden weitere Beamte beleidigt. Während der Auseinandersetzung hatte sich der blaue Audi A4 von der Örtlichkeit entfernt. Der Vorfall wurde von einer Vielzahl Zeugen beobachtet. Die Polizeiinspektion Bad Kreuznach bittet Zeugen, insbesondere den Fahrer des Audi A4, Farbe: dunkel blau, Stufenheck, hörbarer defekter Auspuff, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

PM der PD Bad Kreuznach vom 07.05.2019

 

Duisburg-Ruhrort (Nordrhein-Westfalen): Pkw übersieht Polizeibeamten bei Abbiegevorgang – Polizist leicht verletzt

Ein 26-Jähriger befuhr am Samstagabend (6. Mai) gegen 23:00 Uhr mit seinem Pkw die Carl-Benz-Straße in Richtung Ruhrorter Straße und übersah beim Abbiegen einen Polizeibeamten.
Dieser befand sich zum Zweck der Verkehrsregelung im Rahmen eines Schwerlasttransportes im Kreuzungsbereich. Der Beamte war mit einer deutlich sichtbaren Warnweste und einem Leuchtstab ausgestattet; im Kreuzungsbereich sicherte zudem ein Streifenwagen samt Blaulicht und Blinklichtern den Polizisten ab. Der Polizeibeamte wurde durch den Abbieger am Ellenbogen verletzt und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

PM der POL Duisburg vom 07.05.2019

 

Amberg (Bayern): Außer Rand und Band

Außer Rand und Band gebärdete sich ein amtsbekannter 20jähriger am späten Abend des 06.05.2019, nachdem er sich zunächst im Dreifaltigkeitsviertel an einem BMW zu schaffen gemacht und ihn dessen Besitzer bemerkt hatte. Durch Anschreien und den Hinweis auf die alarmierte Polizei in die Flucht gejagt, bemerkte eine Polizeistreife den Tatverdächtigen, wie er kurz darauf in der Barbarastrasse auf einen Zigarettenautomaten eintrat. Seine erwartete Festnahme wollte er durch Davonlaufen verhindern, kam aber nach nur wenigen Metern sicherlich auch aufgrund seiner Alkoholisierung selbstverschuldet zu Fall. Die folgende Sistierung und polizeiliche Fesselung versuchte er dann mit körperlichem Widerstand und Treten nach den Beamten erfolglos zu verhindern, demonstrierte aber dazu ausgezeichnete Kenntnisse einer Vielzahl nicht druckreifer Worte der deutschen Sprache. Nach einer Blutentnahme wurde er bis zur Ausnüchterung in Gewahrsam genommen und erwartet nun weitere Strafverfahren. Die Höhe des angerichteten Sachschadens steht noch nicht fest.

PM der PI Amberg vom 07.05.2019

 

Cottbus (Brandenburg): Erst Körperverletzung, dann Widerstand

Ein 14-Jähriger überquerte am frühen Montagnachmittag im Bereich der Karl-Liebknecht-Straße bei Rot die Straße. Plötzlich hielt ein PKW MERCEDES, der 24-jährige Fahrer stieg aus, knöpfte sich den Fußgänger vor und schlug ihn mehrfach. Der Jugendliche musste zur Behandlung ins CTK gebracht werden. Der Mann hatte mit dem Auto den Tatort verlassen, wurde jedoch kurze Zeit später durch Polizeibeamte gestellt. Bei der Kontrolle zeigte er sich äußerst unkooperativ. Für weitere polizeiliche Maßnahmen wurde er mit in die Inspektion genommen, leistete jedoch aktiv Widerstand, so dass er fixiert werden musste. Im Fahrzeuginnern fanden die Beamten zudem einen Baseballschläger und stellten diesen sicher. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen der Körperverletzung und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Brandenburg Süd vom 07.05.2019

 

Schwarzheide (Brandenburg): Widerstand

Sehr laut abgespielte Musik ließ am Montagabend gegen 21:15 Uhr eine verbale Meinungsverschiedenheit in der Straße des Friedens zwischen zwei Männern im Alter von 33 Jahren eskalieren. Zwei 22- und 27-Jährige, die den Streit schlichten wollten, wurden im Gesicht verletzt. Beide lehnten eine medizinische Behandlung ab. Auch gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten ließ sich der offensichtlich stark unter dem Einfluss von Alkohol stehende 33-jährige Mann nicht beruhigen. Er leistete aktiven Widerstand. Durch einen Notarzt wurde er in ein Klinikum eingewiesen. Die weiteren Ermittlungen hat die Kriminalpolizei übernommen.

PM der PD Brandenburg Süd vom 07.05.2019

 

Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern): 56-jährige Frau tickt bei der Polizei aus

Weil sie sich ausgeschlossen hatte, dachte eine 56-jährige Schwerinerin aus dem Stadtteil Lankow die Polizei rufen zu müssen.
Es war ca. 20.00 Uhr, als der Streifenwagen in der Flensburger Straße eintraf. Die augenscheinlich betrunkene Frau forderte die Beamten auf, ihre Wohnungstür einzutreten. Sie wurde im weiteren Verlauf des Gespräches zunehmend ungehaltener und fing an die Polizisten zu beleidigen, körperlich anzugehen und gegen den Streifenwagen zu schlagen. Daraufhin wurde sie gefesselt und in das Polizeirevier gebracht.
Sie unterließ es nicht, permanent die eingesetzten Polizistinnen und Polizisten aufs Übelste zu beleidigen. Selbst im polizeilichen Gewahrsam machte sie weiter und leistete aktiv Widerstand.
1,47 Promille in der Atemluft wurde, als die Frau sich endlich beruhigte, gemessen. Bei der 56-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen und Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte und Beleidigung eingeleitet.

PM der PI Schwerin vom 07.05.2019

 

Lüchow (Niedersachsen): Betrunkener rastet aus – gegen Mülleimer und Seitenspiegel getreten und Polizisten beleidigt

Mit einem betrunkenen 30-Jährigen aus Lüchow hatte es die Polizei in den Abendstunden des 06.05.19 in der Salzwedeler Straße zu tun.
Der Betrunkene hatte gegen 20:30 Uhr gegen einen Mülleimer und später gegen den Spiegel eines Taxis getreten, so dass im letzten Fall Sachschaden entstand. Bei der Aufnahme der Strafanzeige durch die alarmierte Polizei beleidigte der Mann darüber hinaus auch noch die Beamten sowie einen 25 Jahre alten syrischen Passanten, so dass entsprechende Strafverfahren eingeleitet wurden.

PM der PI Lüneburg vom 07.05.2019

 

Gelsenkirchen (Nordrhein-Westfalen): Mann randaliert im Krankenhaus und endet in der Justizvollzugsanstalt

Am Montag, 06.05.2019, schlug ein 44-jähriger Mann in einem Rettungswagen nach den Sanitätern, die ihn in ein örtliches Krankenhaus bringen wollten. Dort attackierte er gegen 19.45 Uhr eine Krankenschwester in einem Behandlungsraum, so dass schließlich die Polizei gerufen wurde. Da er sich auch gegenüber den Beamten sehr aggressiv verhielt, legten ihm die Polizisten zur Verhinderung weiterer Straftaten zunächst Handschellen an. Ein von ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,74 Promille. Nach Rücksprache mit dem Krankenhaus brachten ihn die Beamten ins Gewahrsam. Da der Mann polnischer Staatsbürger ist und über keinen festen Wohnsitz in Deutschland verfügt und darüber hinaus die erforderliche Sicherheitsleistung nicht erbringen konnte, nahmen ihn die Beamten vorläufig fest. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn zudem ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vorliegt. Der 44-Jährige wurde in eine JVA überstellt.

PM der POL Gelsenkirchen vom 07.05.2019

 

Berlin: Bundespolizist angegriffen

Ein Mann trat in der Nacht zu Dienstag einem Bundespolizisten gegen den Kopf und verletzte ihn dabei leicht.
Gegen 23 Uhr pöbelte ein Mann auf dem Bahnhof Westend mehrere Reisende zunächst verbal an. Anschließend versuchte er einen 17-jährigen deutschen Staatsangehörigen zu schlagen, woraufhin er durch Polizeibeamte festgenommen wurde. Der 33-jährige polnische Staatsangehörige war erheblich alkoholisiert (2,7 Promille Atemalkoholgehalt).
Als die Beamten den Mann für die weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Dienststelle brachten, trat er im Dienstfahrzeug einem Bundespolizisten mit dem Fuß gegen den Kopf. Der Beamte erlitt eine Prellung über dem Auge, konnten seinen Dienst jedoch fortsetzen.
Die Bundespolizei leitete entsprechende Ermittlungsverfahren gegen den Angreifer ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann auf freien Fuß belassen.

PM der BPOLD Berlin vom 07.05.2019

 

Neuruppin (Brandenburg): Polizist verletzt

Ein Polizeibeamter wurde gestern gegen 10.40 Uhr bei einem Einsatz in einem Verwaltungsgebäude in der Heinrich-Rau-Straße verletzt. Mitarbeiter der Behörde hatten die Beamten gerufen, da ein 31-jähriger Kameruner in den Büros herumschrie. Trotz Hausverbots hatte er das Gebäude betreten und wollte es auch nicht wieder verlassen. Die Beamten sprachen dem Mann einen Platzverweis aus, dem er nicht nachkam. Danach mussten sie den 31-Jährigen mit körperlicher Gewalt aus dem Gebäude hinaus begleiten. Der Mann konnte sich jedoch losreißen und schlug um sich. Dabei verletzte sich der Beamte. Der 31-Jährige musste gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Nach Feststellung seiner Identität wurde er wieder entlassen. Der verletzte Beamte ist derzeit nicht dienstfähig. Strafanzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurden aufgenommen.

PM der PD Brandenburg Nord vom 07.05.2019

 

Stuttgart (Baden-Württemberg): 26-Jähriger bedroht Polizeibeamte und leistet Widerstand

Ein 26-Jähriger hat am Montagmittag (06.05.2019) gegen 12.00 Uhr im Stuttgarter Hauptbahnhof Beamte der Bundespolizei beleidigt, bedroht und bei der anschließenden Festnahme massiven Widerstand geleistet. Ersten Ermittlungen zu Folge belästigte der einschlägig polizeibekannte Mann zuvor mehrere Reisende am Bahnsteig 11 und schlug einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn gegen dessen Schulter. Anschließend soll der deutsche Staatsangehörige über die Gleise auf den Bahnsteig 13 geflüchtet sein, wo er von einem unbeteiligten 35-jährigen Reisenden auf sein Verhalten angesprochen wurde. Hierbei bedrohte der 26-Jährige offenbar den Reisenden, schlug ihm dessen Brille aus dem Gesicht, trat ihn mehrfach gegen die Wade und stieß ihn zu Boden. Ein weiterer Reisender sowie eine Mitarbeiterin der Deutschen Bahn versuchten gemeinsam mit dem 35-Jährigen, den 26-jährigen Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Bundespolizisten festzuhalten. Hierbei bedrohte er nach jetzigem Stand die Bahnmitarbeiterin und versuchte diese zu treten.
Nach Eintreffen der Polizeibeamten ließ sich der in Mannheim wohnende 26-Jährige zunächst beruhigen. Im weiteren Verlauf schlug und trat er jedoch mehrfach in Richtung der Bundespolizisten, weshalb ihn die Einsatzkräfte unter Anwendung von Pfefferspray festnahmen. Während der Mitnahme zum Polizeirevier bedrohte er die Bundespolizisten mehrfach. Bei der Durchsuchung seiner mitgeführten Sachen wurde zwei Ampullen mit bislang unbekannter Flüssigkeit aufgefunden. Der Einfluss von Betäubungsmitteln kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Der 26-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in eine Fachklinik eingeliefert. Durch den Vorfall verletzte sich der 35-jährige Reisende am Mittelfinger und seine Brille wurde durch den Sturz beschädigt. Die Bundespolizei ermittelt nun gegen den 26-Jährigen u.a. wegen des Verdachts der Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, Sachbeschädigung und des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Weitere Zeugen oder mögliche Geschädigte werden gebeten sich bei der Bundespolizei unter der Telefonnummer +49711870350 zu melden.

PM der BPOLI Stuttgart vom 07.05.2019

 

Stuttgart-Sillenbuch (Baden-Württemberg): Offenbar alkoholisiert mit mutmaßlich unterschlagenem Auto unterwegs – Zeugen gesucht

– Polizeibeamte haben am Montagabend (06.05.2019) einen 48 Jahre alten Mann festgenommen, der im Verdacht steht, alkoholisiert und mit einem unterschlagenen C-Klasse Mercedes unterwegs gewesen zu sein. Nach einem Zeugenhinweis fahndeten Polizeibeamte der Polizeipräsidien Stuttgart und Reutlingen nach dem Tatverdächtigen und trafen ihn gegen 19.10 Uhr im Bereich Heumaden an. Ein 26 Jahre alter Polizeibeamter forderte erfolglos den Tatverdächtigen zum Halten auf. Trotz der Abgabe eines Schusses flüchtete jedoch der Fahrer. Im Rahmen der weiteren Fahndung stellten die Beamten den Tatverdächtigen kurz darauf im Bereich der Straße Pfennigäcker und nahmen ihn vorläufig fest. Der deutlich alkoholisierte Tatverdächtige musste eine Blutprobe abgeben und wurde anschließend im Polizeigewahrsam ausgenüchtert. Die Ermittlungen zum genauen Tatablauf dauern an. Da der Tatverdächtige auf seiner Flucht möglicherweise weitere Fahrzeuge beschädigt oder gefährdet hat, werden Zeugen und weitere Geschädigte gebeten, sich unter der Rufnummer +4971189905778 bei der Kriminalpolizei zu melden.

PM des PP Stuttgart vom 07.05.2019

 

Mildenau (Sachsen): Beamter bei Verkehrskontrolle verletzt

Bei einer Verkehrskontrolle kam es in der Nacht zu Dienstag zu einer Widerstandshandlung gegen Polizeibeamte, bei der ein Polizist verletzt wurde.
Die Beamten wollten in der Ortslage Mildenau einen Pkw Mercedes einer Verkehrskontrolle unterziehen. Es wurde das Anhaltesignal „Stop Polizei“
eingeschalten, woraufhin der Mercedes-Fahrer (77) der Anweisung Folge leistete und anhielt. Im Rahmen der Überprüfung des Fahrzeuges kam es in der Folge zu einer Auseinandersetzung zwischen den Polizeibeamten und dem 77-Jährigen sowie dessen Beifahrer (43). Das Duo behinderte die Überprüfung des Fahrzeugs. Einer der Männer schlug nach den Beamten, der andere biss einen Beamten in die Hand. Dieser wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei ermittelt nun gegen den 43-Jährigen wegen Körperverletzung und gegen den 77-Jährigen wegen des Widerstandes gegen
Vollstreckungsbeamte.

PM der PD Chemnitz vom 07.05.2019

 

Berlin-Reinickendorf: Bewaffneter Mann überwältigt

Beamte der Operativen Gruppe Jugendgewalt der Polizeidirektion 1 haben heute Mittag einen mit einem Messer bewaffneten Mann in Reinickendorf überwältigt. Zeugen alarmierten gegen 11.30 Uhr die Polizei in den Grindelwaldweg, weil sie dort einen Tatverdächtigen wiedererkannt haben, der am 24. September 2018 in der Marchlewskistraße einen Kiosk überfallen haben soll. Die alarmierten Einsatzkäfte sahen kurz darauf den Mann auf dem Gehweg sitzen, in einer Hand hielt er ein etwa 30 cm langes Fleischermesser. In einer bedrohenden Haltung soll der Mann die Waffe mit gestrecktem Arm vor seinem Körper gehalten haben. Die Polizisten forderten den Tatverdächtigen mehrfach und laut auf das Messer fallen zu lassen. Die Dienstkräfte zogen ihre Dienstwaffen und drohten den Schusswaffengebrauch an. Einer der Beamten setzte im weiteren Verlauf das Reizgas gegen den Mann ein, woraufhin der 37-Jährige überwältigt werden konnte. Gegen ihn bestand bereits wegen des Raubüberfalls ein Haftbefehl, der nun vollstreckt und durch einen Ermittlungsrichter verkündet werden wird.

PM des PP Berlin vom 07.05.2019

 

Bensheim (Hessen): 41-jährige Frau durch Messerstich verletzt

Am späten Dienstagnachmittag (07.05.), 18.15 Uhr, kam es in der Bensheimer Taunusstraße aus bisher unbekannten Gründen zu einem Familienstreit, in dessen Verlauf ein 23-jähriger Mann aus Bensheim mit einem Jagdmesser auf seine 41-jährige Stiefmutter eingestochen und diese am Arm verletzt hat. Die 41-jährige wurde nach Erstversorgung am Tatort durch Rettungskräfte in ein Krankenhaus verbracht. Der 23-jährige Tatverdächtige konnte trotz Widerstandes durch Polizeikräfte noch am Tatort festgenommen werden. Da sich der Bensheimer durch vorheriges Einschlagen einer Türverglasung ebenfalls verletzt hatte, musste auch er zwecks ärztlicher Versorgung in ein Krankenhaus verbracht werden. Zwei Zeugen verletzten sich im Rahmen der Streitigkeiten ebenfalls leicht und konnten nach ambulanter Behandlung entlassen werden. Die Kriminalpolizei hat im Auftrage der Staatsanwaltschaft Darmstadt die Ermittlungen vor Ort aufgenommen.
Ein Hinweis an die Medienvertreter: Weitere Presseauskünfte behält sich zunächst die Staatsanwaltschaft Darmstadt vor!

PM des PP Südhessen vom 07.05.2019

 

Marktoberdorf (Bayern): Widerstand gegen Polizeibeamte

Am Montag kurz vor Mitternacht teilte ein junger Mann über den Notruf der Einsatzzentrale Kempten mit, dass er sich mit einer Schere das Leben nehmen will. Die Polizeibeamten konnten mit dem stark Alkoholisierten kein vernünftiges Gespräch führen, er verhielt sich sofort sehr aggressiv gegenüber den Polizisten. Nachdem er sich zunächst noch wehrte konnte er schließlich überwältigt und anschließend in eine Klinik eingeliefert werden. Die Schere hatte er zu diesem Zeitpunkt bereits nicht mehr in der Hand. Nun muss er sich auch noch wegen Widerstands gegen die Polizeibeamten verantworten.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.05.2019

 

Vöhringen/Illertissen (Bayern): Frau greift Polizisten an

Am Montagabend teilte ein Passant bei der Polizei Illertissen mit, dass am Parkplatz des Illerzeller Baggersees eine betrunkene Frau herumliegen würde. Bei Eintreffen der Streife bestätigten sich die Angaben. Die 26-Jährige war aufgrund ihrer Alkoholisierung orientierungslos und musste in Polizeigewahrsam genommen werden. Ein Alkoholtest zeigte ein Ergebnis von über drei Promille. Die Frau wurde zur Dienststelle verbracht. Auf dem Weg dorthin wollte die 26-Jährige ihr mitgeführtes Mobiltelefon aus dem Fenster des Polizeiautos werfen. Eine Beamtin konnte sie daran hindern. Bereits hier kam es zu einer kleineren körperlichen Auseinandersetzung. Die Situation verschärfte sich, als die Betrunkene die Dienststelle betreten sollte. Im Vorraum schlug sie nach einem Beamten und spuckte diesem ins Gesicht. Auch beim Verbringen in die Haftzelle leistete die 26-Jährige Widerstand und beleidigte die eingesetzten Polizisten. Aufgrund ihrer Alkoholisierung wurde bei der Frau nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme vorgenommen. Sie verbrachte die Nacht in der Arrestzelle. Bei der Überprüfung des mitgeführten Mobiltelefons ergaben sich zudem Ungereimtheiten. Eventuell handelt es sich um Diebesgut. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die 26-Jährige erwartet ein Strafverfahren wegen diverser Vergehen nach dem Strafgesetzbuch. Die beteiligten Polizeibeamten waren weiter dienstfähig.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.05.2019

 

Memmingen (Bayern): Auseinandersetzung von Jugendlichen endet mit Widerstandshandlungen gegen die Polizei

In den Nachmittagsstunden des Montags (06.05.2019) wurde eine Streifenbesatzung der Autobahnpolizeistation Memmingen von einem Zeugen darauf aufmerksam gemacht, dass es im Bereich des Bahnhofs eine Auseinandersetzung von mehreren Jugendlichen geben würde. Es wurde daraufhin mehrere Streifenbesatzungen zur genannten Örtlichkeit beordert. Vor Ort konnten dann sieben verletzte Jugendliche angetroffen werden. Die Stimmung war sehr aufgeheizt und der genaue Ablauf konnte zunächst nicht ermittelt werden. Während der Aufnahme mischten sich dann unbeteiligte Jugendliche ein. Gegen diese wurde dann zunächst ein Platzverbot durch die Polizeibeamten ausgesprochen. Diesem kamen sie aber nicht nach und versuchten dann einen bereits festgenommenen Tatverdächtigen weg zu ziehen. Unter Einsatz von Pfefferspray gelang es dem Polizeibeamten die Lage wieder unter Kontrolle zu bringen. Bei der Widerstandshandlung wurden ein Jugendlicher und ein Polizeibeamter leicht verletzt.

PM des PP Schwaben Süd/West vom 07.05.2019

 

Wien: 27-Jähriger nimmt Fahrzeug widerrechtlich in Betrieb und attackiert Polizisten

Ein Firmeninhaber verständigte die Polizei, weil einer seiner Mitarbeiter ein Fahrzeug unbefugt gebrauchen würde. Polizisten der PI Kaiserebersdorfer Straße fuhren daraufhin zum Firmengelände und konnten den 27-jährigen rumänischen Staatsbürger auf dem Fahrersitz eines Firmenbusses wahrnehmen. Da der Tatverdächtige der Aufforderung, auszusteigen, nicht nachkam, versuchten die Beamten, ihn aus dem Fahrzeug zu verbringen. Dabei versetzte der mutmaßliche Täter einem Polizisten drei Faustschläge, wodurch dieser verletzt wurde. Gegen den Tatverdächtigen wurde Pfefferspray eingesetzt, danach konnte er festgenommen werden. Im Arrestbereich in der PI Sedlitzkygasse randalierte der Festgenommene und beschädigte eine Zelle, sodass er in eine Sicherheitszelle verlegt werden musste. Auch dabei verhielt sich der 27-Jährige hochgradig aggressiv und versetzte auch hier zwei Beamten Faustschläge, wodurch beide leichte Verletzungen erlitten.
Im Zuge einer amtsärztlichen Untersuchung stellte sich heraus, dass der Tatverdächtige unter Einfluss von Suchtmittel steht. Er wurde wegen unbefugten Gebrauchs von Fahrzeugen, Widerstands gegen die Staatsgewalt, zweifacher schwerer Körperverletzung, schwerer Sachbeschädigung sowie nach verwaltungsrechtlichen Bestimmungen angezeigt und befindet sich weiterhin in Haft.

PM der LPD Wien vom 07.05.2019

 

Wien: Taxifahrer setzt Widerstand

Beamte der Landesverkehrsabteilung führten gemeinsam mit Mitarbeitern der Magistratsdirektion (Gruppe Sofortmaßnahmen) Taxikontrollen durch. Dabei wurde auch der in weiterer Folge tatverdächtige 34-jährige Taxifahrer (nigerianischer Staatsbürger) angehalten, der den Taxistandplatz gerade verlassen wollte. Sofort begann er zu schreien und brüllte die Beamten an, dass er nichts getan hätte. Er ließ sich auch durch mehrmaliges gutes Zureden nicht beruhigen. Weil er mit seinem Auto zum Teil auf der Fahrbahn stand und den Verkehr behinderte, wurde der 34-Jährige angewiesen, ein Stück zurückzuschieben. Plötzlich stieg der Mann aufs Gaspedal und steuerte auf einen vor ihm stehenden Polizisten, der die Anhaltung durchgeführt hatte, zu. Dieser musste auf die Seite springen, um nicht vom Auto erfasst zu werden. Umgehend danach versuchten die Beamten, den Tatverdächtigen aus dem Taxi zu ziehen, wogegen er sich vehement wehrte. Der Taxifahrer wurde schließlich festgenommen. Ein Amtsarzt stellte Fahrunfähigkeit aufgrund Übermüdung fest. Der genaue Grund für sein aggressives Verhalten ist bislang nicht bekannt. Der 34-Jährige wurde wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt sowie versuchter schwerer Körperverletzung angezeigt.

PM der LPD Wien vom 07.05.2019

 

Chemnitz (Sachsen): Mit gestohlenem Auto vor Polizei geflüchtet

Auf dem Südring, Höhe Abfahrt Annaberger Straße, wollten Polizisten Montagabend einen Pkw Renault anhalten, da das Auto zur Fahndung stand. Es war am letzten Aprilwochenende dieses Jahres in Crimmitschau entwendet worden.
Dem bisher unbekannten Fahrer wurde mittels „Stop Polizei“ signalisiert, anzuhalten. Daraufhin lenkte er an der Abfahrt Saydaer Straße den Renault unvermittelt nach rechts und fuhr vom Südring ab. In der Abfahrt fuhr der Renault links an einem in der Abfahrt stehenden Bus vorbei und weiter über eine angrenzende Wiese. Die Flucht führte weiter mit hoher Geschwindigkeit über die Friedrich-Oscar-Schimmel-Straße in Richtung Kreisverkehr Werner-Seelenbinder-Straße. In den Kreisverkehr fuhr der Renault entgegengesetzt der Fahrtrichtung ein und wurde durch den Fahrer abrupt abgebremst. Die nachfolgenden Polizisten konnten trotz Bremsens ein Auffahren auf den Renault nicht mehr vermeiden. Dennoch flüchtete der Renault weiter auf die Werner-Seelenbinder-Straße in Richtung Annaberger Straße. Das Polizeifahrzeug war nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit. Die Beamten verloren den Renault zunächst aus den Augen, konnten diesen aber im Zuge der Tatortbereichsfahndung verlassen in der Uhlestraße feststellen. Der unbekannte Fahrer war nicht mehr vor Ort. Ein angeforderter Fährtenspurhund verfolgte eine Spur bis zu einer gegenüberliegenden Kleingartenanlage. Bei dem Unfall entstand an den Fahrzeugen Sachschaden in Höhe von insgesamt etwa 3 500 Euro.
Die Polizei hat die Ermittlungen zum unbekannten Fahrer aufgenommen. Ob dieser auch für den Diebstahl des Fahrzeugs in Betracht kommt, wird dabei mit überprüft.

PM der PD Chemnitz vom 07.05.2019

 

Weimar (Thüringen): Randaliert

Vier junge Männer sind gestern alkoholisiert durch Weimars Innenstadt gezogen und haben unter anderen die Schranke der Stadtverwaltung in der Schwanseestraße demoliert. Im Rahmen der Nahbereichsfahndung machten Polizeibeamte die vier ausfindig. Besonders ein 17-Jähriger fiel durch sein aggressives und beleidigendes Verhalten auf. Im Streifenwagen rastete er dann völlig aus und trat und schlug um sich. Ein Atemtest ergab bei ihm 1,5 Promille. Als der junge Mann sich wieder beruhigt hatte, wurde er seiner Mutter übergeben. Anzeigen laufen gegen ihn u.a. wegen Sachbeschädigung, Körperverletzung an einem Polizisten und Beleidigung.

PM der LPI Jena vom 07.05.2019

 

Gotha (Thüringen): Randale und Ruhestörung

Wegen einer Ruhestörung wurde eine Polizeistreife gestern spätabends in ein Mehrfamilienhaus am Coburger Platz gerufen. Eine 25-Jährige sowie ein 35-Jähriger randalierten in einer Wohnung, dabei wurde die Wohnungstür beschädigt. Bei der Klärung des Sachverhalts versuchten beide Personen die eingesetzten Beamten aus der Wohnung zu stoßen und wirkten gewaltsam auf diese ein, der 35-Jährige schlug nach den Beamten. Unter dem Einsatz von Pfefferspray und Unterstützung durch eine weitere Polizeistreife konnten beide Personen gefesselt und in Gewahrsam genommen werden. Beide waren stark alkoholisiert und beleidigten die Beamten massiv. Im Besitz der 25-Jährigen wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden beide Personen am heutigen Morgen wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

PM der LPI Gotha vom 07.05.2019

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